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Fit für die Kommunikation 2030?

„Sind wir fit für die Kommunikation 2030?“ Unter dieser Frage stand kürzlich im Raiffeisenhaus ein Workshop mit der bekannten Kommunikations- und Verhaltens-Profilerin Tatjana Lackner.

"Eine gute Rhetorik und gutes Sprechen bilden einen klaren Karrierefaktor und sind nicht nur für Führungskräfte wichtig", meinte die österreichische Kommunikations-Strategin Tatjana Lackner. Sie gründete vor fast 25 Jahren "Die Schule des Sprechens GmbH" in Wien mit heute über 40 Trainerinnen und Trainern für Politiker, Journalisten und Führungskräfte.

Kommunikations-Profilerin Tatjana Lackner: "Gutes Sprechen als Karrierefaktor"
Workshop für Führungskräfte des Raiffeisenverbandes Südtirol im Rahmen einer Informationstagung der Raiffeisenkassen

Stimme schafft Atmosphäre

Bei einem Workshop für Führungskräfte des Raiffeisenverbandes und bei einer Informationstagung der Raiffeisenkassen erläuterte Lackner, warum gutes Sprechen wichtig ist. Wer gut spricht, sich gut artikuliert und mit seiner Stimme Atmosphäre schafft, dem werde mehr zugetraut, vor allem auch im Berufsumfeld. Daher sollte jeder seine Stimme, seine Sprache und Modulation trainieren. In der Kommunikation von heute wichtig seien heute zudem auch Schnelligkeit und Schlagfertigkeit. Das lasse sich durchaus trainieren. So etwa mit den von Lackner entwickelten Tools der "Pocket Rhetorik" oder der "Rhetorischen Zauberkiste", um in Interviews oder Gesprächen spontan und sinnvoll zu einem Thema Stellung zu nehmen. Die langjährige ORF-Radio-Sprecherin erläuterte weiter, wie man richtig auf sogenannte "Killerfragen" reagiert. Diese zielten lediglich darauf ab, den Gesprächspartner mundtot zu machen. Wichtig in der Kommunikation sei zudem, auch wirklichen Nutzen für sein Gegenüber zu transportieren.

Immer mehr Mensch-Maschine

Die erfolgreiche Buchautorin (u. a. "Die Kommunikationsgesellschaft - Lackners Labor") und "Trainerin des Jahres 2014" skizzierte im Raiffeisenhaus in Bozen schließlich den raschen Wandel in der Kommunikation. Während die Mensch-zu-Mensch-Begegnung und die zwischenmenschliche Kommunikation heute rückläufig seien, steige die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine an. Das reiche von der Nutzung des Internet, des I-Phone bis hin zu Sprachassistenten wie Alexa, Siri & Co. Sprachassistenten würden heute zwar noch sehr synthetisch klingen, aber es zeichne sich hier eine extrem interessante Entwicklung in der zukünftigen Kommunikation ab. "Zudem erleben wir die erste Generation, die voll mit dem I-Phone aufgewachsen ist und bereits vom Computer das Sprechen lernt", sagte Tatjana Lackner.

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