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V.l. Philipp Moser, Lucia und Walter Amort sowie Sandro Pellegrini.

hds-Hauptversammlung 2019 mit Hannes Lindner

Vor kurzem fand die Jahreshauptverhandlung des hds - Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol statt. Zur Sprache kamen die dringendsten Themen der Südtiroler Handels- und Dienstleister und die Frage, wie Orte zu Einkaufszentren werden können.

V.l. Philipp Moser, Lucia und Walter Amort sowie Sandro Pellegrini.

Am 15. Mai fand in Bozen die diesjährige Hauptversammlung des hds - Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol statt. Wie der hds in einer Aussendung schreibt, sprach, gleich nach der Begrüßung durch den hds-Direktor Bernhard Hilpold, der hds-Präsident Philipp Moser über die derzeit wichtigsten Themen der Branche:

  • die Rolle des Handels bei der Orts- und Stadtentwicklung
  • die strategische Bedeutung der Beiträge für das Tourismusmarketing für Südtirol
  • der Wunsch nach einer autonomen Regelung für die Sonn- und Feiertagsöffnungen
  • der Generationswechsel und die Betriebsnachfolge als große Herausforderung für den Handel

Auf die kollektivvertragliche Handlungsstärke des Verbandes wies der Vizepräsident Sandro Pellegrini hin: „Wir beteiligen uns lokal und gesamtstaatlich direkt an der Ausarbeitung des Kollektivvertrages und können somit arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen einbringen und mitbestimmen.“ Zudem werden verbesserte Leistungen des Gesundheitsfonds forciert und die Errichtung einer eigenen Welfare-Plattform angegangen.

Der neue Landesrat für Handel und Dienstleistungen, Philipp Achammer, hob hervor, dass die Südtiroler Handelsstruktur im Vergleich zu anderen Realitäten noch sehr gut dastehe. „Wir müssen alles unternehmen, um diese zu erhalten und weiter zu entwickeln. Der Handel in den Orten garantiert Lebensqualität und sorgt für Begegnungen“, so der Landesrat.

Gastreferent Hannes Lindner sprach zum Thema „Zauberformel Branchenmix - Wie Orte zu natürlichen Einkaufszentren werden“. Lindner ist geschäftsführender Gesellschafter der Beratungsgesellschaft Standort + Markt aus Österreich. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten gehören Standortbewertung, Raumverträglichkeitsprüfung, Handelsanalytik sowie standort- und marktbezogene Immobilienbewertung. „Standortentscheidungen erscheinen auf den ersten Blick einfach, sind aber bei gewissenhafter Betrachtung sehr komplex - und Fehlentscheidungen teuer!“, so der Experte. Seit über 40 Jahren unterstützt die Beratungsgesellschaft Unternehmen in ganz Europa bei der Suche nach den richtigen Standorten.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde der langjährige hds-Präsidenten Walter Amort für seine Verdienste die Ehrenpräsidentschaft und die goldene Ehrennadel des Verbandes verliehen. Amort war von 1994 bis 2018 Ortsausschussmitglied des hds in Brixen und von 1998 bis 2018 Präsident des Bezirks Eisacktal/Wipptal. Von 2000 bis 2018 war er Verbandspräsident. Die Laudatio hielt Christoph Oberrauch, u.a. ehemaliger Präsident des Südtiroler Wirtschaftringes.

Weitere Informationen auf der Homepage des hds.

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