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Eine Außensicht des neuen Kellereigebäudes in Bozen/Moritzing.

Mehr Ruhe, höhere Qualität: Das erste Jahr in der neuen Kellerei Bozen

Trotz der Hagelschäden der letzten Tage, die auch die Kellerei Bozen nicht verschont hatte, blickt sie voller Zuversicht nach vorne. Im August des Vorjahres bezog die Kellerei Bozen ihren neuen Sitz im Stadtteil Moritzing. Am neuen Standort überwiegen die Vorteile.

Eine Außensicht des neuen Kellereigebäudes in Bozen/Moritzing.

Laut Kellermeister Stephan Filippi hat dieser Schritt – aus heutiger Sicht – wesentliche Vorteile mit sich gebracht - für Mitglieder, Mitarbeiter und Kunden. Zugleich hätten sich die Weinqualitäten weiter steigern lassen.  

Stephan Filippi, Kellermeister der Kellerei Bozen

Ein Standort in Gries, einer in St. Magdalena: Das war die Kellerei Bozen bis zum Umzug nach Moritzing im August 2018, also kurz vor dem Beginn der Weinlese. „Seither ist alles sehr viel einfacher geworden“, sagt Filippi. „Wir können die Trauben der 224 Mitglieder an einem Ort einkellern, die Anlieferung an sich läuft sehr viel geordneter und systematischer ab. Niemand muss mehr auf der Straße halten oder lange Wartezeiten auf sich nehmen“, so Filippi.

„Weine noch eleganter und filigraner“

Zudem könne man die Maschinen und Anlagen, die sich nun auf einen und nicht wie vorher auf 2 Standorte verteilen, effizienter nutzen. Zur Ruhe beigetragen habe nicht zuletzt die neue Produktionsweise, so Filippi. „Die Trauben schweben am neuen Standort von oben nach unten: Angeliefert am höchsten Punkt, gleiten sie mithilfe der Schwerkraft etappenweise weiter bis hin zur Lagerung im Keller.“ Wie sich gezeigt hat, komme dies der Qualität der Weine zugute. „Wir schaffen es so die Trauben, die das Ergebnis der täglichen Arbeit unserer Mitglieder in den Weinbergen sind, bestmöglich weiterzuverarbeiten. Die Weißweine und St. Magdalener-Weine, die wir bis dato am neuen Standort abgefüllt haben, sind noch eleganter und filigraner als jene vergangener Jahrgänge“, erklärt der Kellermeister. „Wir sind fest davon überzeugt, dass wir durch diese neue, besonders schonende Herstellung die Qualität und Entwicklungsfähigkeit der Weine Jahr für Jahr weiter steigern können.“ Insgesamt sei auch die Arbeitsumgebung verbessert worden – die Arbeitsflächen seien vergrößert, die Lärmbelastung deutlich verringert worden. 

„Vereinfachter Direktvertrieb“

Entspannung und Ruhe ist auch im Direktvertrieb der Kellerei Bozen eingekehrt. „Waren es vorher 2 Shops der Kellerei Bozen in zentralen Lagen der Stadt, in denen die Weine erworben werden konnten, ist es nun nur mehr einer – direkt am neuen Standort in Moritzing“, so Klaus Sparer, Geschäftsführer der Kellerei Bozen. „Die Kunden schätzen es, wenn sie ihr Auto am kellereieigenen Parkplatz abstellen und die gekauften Weine ohne umständliche Umwege einräumen können.“ 
Positives Feedback von Kundenseite habe es nicht zuletzt für die „gelungene Architektur gegeben“, wie Sparer aus Rückmeldungen nach Kellereiführungen weiß. „Insgesamt ist es uns mit dem neuen Standort gelungen, ein Projekt auf die Beine zu stellen, das die Weichen stellt für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung der Kellerei – auch im Hinblick auf künftige Generationen.“

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