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Präsident Peter Winkler, Klemens Skibicki, Viviane Wilde, Martin Tauber, Direktor Karl Leitner und Vizedirektor Christof Mair (v.l.)

Was bedeutet Digitale Transformation für Raiffeisenkassen?

Die Raiffeisenkasse Eisacktal widmete sich vor Kurzem einen Tag lang dem Thema der „Digitalen Transformation“. Rund 70 Mitarbeitende und 100 Kundinnen und Kunden holten sich wichtige Impulse von den Experten und wissen nun worauf es künftig ankommt.

Präsident Peter Winkler, Klemens Skibicki, Viviane Wilde, Martin Tauber, Direktor Karl Leitner und Vizedirektor Christof Mair (v.l.)

Academy-Day für Raiffeisen-Mitarbeiter: Im Rahmen eines Workshops diskutierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Raiffeisenkasse mit dem Experten für nachhaltige Digitalisierungsstrategien Klemens Skibicki und der Medienökonomin Viviane Wilde über Fragen der Digitalen Transformation im eigenen Unternehmen. Das Raiffeisen-Team stellte sich vor allem der Frage, wie die Digitale Transformation die Raiffeisenkasse verändert und unter dieser Prämisse auch aktiv mitgestaltet werden kann. Da das Gelernte von gestern langsam zum Auslaufmodell wird und damit auch hinderlich sein kann, so der Tenor, müsse ein neues Denken in die Unternehmenskultur Einzug halten. Auch die Nähe zum Kunden, so das Team, sei neu zu denken und neu zu gestalten.

"Vernetzte Geschäftsmodelle - vernetzte Menschen"

Bei der abendlichen Kundenveranstaltung boten Klemens Skibicki und der Managing Partner der Brixner Agentur Marketing Factory Martin Tauber UnternehmerInnen und ihren Mitarbeitenden Einblicke in die Zukunft der digital transformierten Unternehmen. Für Klemens Skibicki ist die digitale Transformation mehr als nur Web 2.0. Sie, so Skibicki, beträfe nicht nur die Kommunikation zu den Kundinnen und Kunden, sondern alle internen und externen Prozesse, das Geschäftsmodell sowie alle Menschen innerhalb und im Umfeld des Unternehmens. Online, offline, virtuell oder real seien für die jüngere Generation keine separaten Dimensionen, sondern eine einzige Welt, und auf diesen fundamentalen Paradigmenwechsel müssten sich Unternehmen einstellen. Nicht zuletzt fallen für den Professor gewohnte Hierarchien durch die Digitale Transformation zunehmend weg. Damit stellt dieser Strukturwandel eine enorme Herausforderung für das Management und das Team dar.

"Digitales Marketing nicht mehr wegzudenken"

Martin Tauber erläuterte den Einfluss des digitalen Marketings auf den Alltag in den letzten Jahren. Er verglich das digitale mit dem klassischen Marketing und ging dabei insbesondere auf die Entwicklungen und Einflüsse der Big Player Google, Facebook und Amazon ein, welche die Marketingwelt von Grund auf revolutionierten. Zum Abschluss präsentierte er noch anhand von praktischen Beispielen die digitalen Marketing-Kanäle Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenwerbung und Social Media.

Im von der Medienökonomin Viviane Wilde moderierten Talk waren sich die Experten einig, dass die veränderten Rahmenbedingungen für Unternehmen in dieser neuen Netzwerkökonomie eine grundlegend neue Denkweise erfordern. Digitale Transformation sei nämlich weniger eine Frage der Technologie als eine Frage der Einstellung: Und nur wer sich diese neue Denkweise aneignet und in der Kultur des eigenen Unternehmens, der eigenen Organisation verankern kann, ist auch nachhaltig für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet.

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