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Bereits eine Woche vor der Veranstaltung waren sämtliche verfügbaren Plätze für die Raiffeisen Silvestergespräche 2017 ausverkauft.

Raiffeisen Silvestergespräche 2017

Fixtermin zum Jahresausklang im Pustertal sind die Raiffeisen Silvestergespräche in Bruneck mit der traditionellen Benefizaktion. Thematischer Schwerpunkt in diesem Jahr waren die besonderen Herausforderungen an die Führung von Familienunternehmen. Einen Grund zum Feiern gab es gegen Ende des Abends.

Bereits eine Woche vor der Veranstaltung waren sämtliche verfügbaren Plätze für die Raiffeisen Silvestergespräche 2017 ausverkauft.

Rund 300 Gäste waren am 27. Dezember in die Raiffeisenkasse Bruneck gekommen, um den Ausführungen des Hauptreferenten Arnold Weissman, zum Thema: "Wenn Führungskräfte verheiratet und Mitarbeiter verschwägert sind", zu folgen. 

Weissman ist Professor für Unternehmensführung und für die Beratung und Entwicklung bei international ausgerichteten, inhaber- und familiengeführten Unternehmen des Mittelstands gefragt. Co-Referent, Christian Rauscher, und Moderatorin, Barbara Aigner, ergänzten die fachlichen Ausführungen. Beide, ein Geschäftsführer-Paar aus Wien, führen das Bank-Beratungsunternehmen "emotion banking" und begleiten die Raiffeisenkasse Bruneck bereits über mehrere Jahre.

Führungswandel

Einen Vortrag zum "Familienunternehmen" mit dem Thema der "Digitalen Transformation" zu beginnen, sei Weissmann zufolge naheliegend: "Alles, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert", so der Referent. Diese permanente Weiterentwicklung brauche eine neue Art der Führung: "Es liegt an der Führungskraft, diesen Wandel mit Stärke und Zuversicht zu begegnen und die Mitarbeiter dazu zu motivieren mitzugehen", so auch Rauscher in seinem Kurzvortrag. Künftig werde es immer wichtiger, dass: "... sich eine Führungskraft in den Dienst der Menschen stellt und in das Wachstum des Unternehmens." 

Stolze Tradition und neuer Mut

"Unternehmer sind Architekten, die Gebäude entwickeln", so Weissman. Im Gebäude des Familienunternehmens werden zwei Systeme vernetzt: Das System Familie und das System Unternehmen. Während herkömmliche Unternehmen auf drei Säulen (Strategie, Organisation, Führung/Mitarbeiter) basieren, stützt und trägt eine weitere Säule das Gebäude des Familienunternehmens - die Familie selbst.

Das Fundament sind gemeinsame Werte, auf die man sich verlassen kann. Was den Erfolg angeht, so gilt auch hier "survival of the fittest" - wer sich eben an neue Rahmenbedingungen am besten anpassen kann. Weissmann: "In Familienunternehmen geht es um eine Balance zwischen stolzer Tradition und neuen Mut", so der Referent. Denn Zweck des Familienunternehmen ist es, einen Beitrag zu einer lebenswerten Zukunft für unsere Kinder zu schaffen und die Freude am Unternehmertum weiterzugeben.

Bank des Jahres

Am Ende der Veranstaltung verliehen Christian Rauscher und Barbara Aigner, als Geschäftsführer von "emotion banking" der Raiffeisenkasse Bruneck die Auszeichnung zur Bank des Jahres

Spendenaktion

Im Rahmen der traditionellen Spendenaktion konnten insgesamt 5.000 Euro an die Familienberatung Südtirol, die sozialpädagogische Tagesstätte Grisù und die Männerinitiative Pustertal übergeben werden.

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