Raiffeisen Nachrichten http://www.raiffeisen-nachrichten.it de_DE Raiffeisenverband Südtirol Thu, 19 Sep 2019 09:34:50 +0200 Thu, 19 Sep 2019 09:34:50 +0200 Raiffeisenverband Südtirol news-1421 Wed, 18 Sep 2019 08:15:51 +0200 Neue Glieder in der Rettungskette http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/neue-glieder-in-der-rettungskette.html In Tisens und Prissian hat das Weiße Kreuz mit der Gemeindeverwaltung und der Raiffeisenkasse zwei fernüberwachte und öffentlich zugängliche Defibrillationssäulen errichtet. Sie stehen auf dem Dorfplatz in Tisens und vor der Feuerwehrhalle in Prissian zur Verfügung. In jeder Säule ist ein halbautomatischer Defibrillator verstaut, der bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung angewandt werden kann. Einen Teil der Kosten trägt das Weiße Kreuz mit  5-Promille-Zuweisungen aus der Einkommenssteuer – die Restfinanzierung haben die Gemeinde und die Raiffeisenkasse zu gleichen Teilen übernommen.  

Um die Überwachung und Wartung kümmert sich der Landesrettungsverein. Sowohl für das Weiße Kreuz als auch für die Gemeindeverwaltung und die Führung der Raiffeisenkasse Tisens sind diese Säulen gute Investitionen und ein Beitrag zur nachhaltigen Sicherheit.

Wie funktioniert ein solcher Defilibrator? Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand können Ersthelfer den in der Säule verstauten Defibrillator herausholen. Automatisch wird über das Gerät die Landesnotrufzentrale angerufen. Ersthelfer treten über die Freisprechanlage mit einem Mitarbeiter der Zentrale in Kontakt. Dieser gibt Anleitungen, holt Informationen ein und sorgt für die Alarmierung des Rettungs- und Notarztdienstes. Zudem gibt  das Gerät Anweisungen. Der Defibrillator analysiert den Herzrhythmus des Patienten und der Helfer gibt bei Bedarf einen Schock ab.

Am 18. November ab 19 findet im Tisner Mehrzweckgebäude ein Infoabend zur Frühdefibrillation statt.

 

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Sonstige
news-1417 Fri, 13 Sep 2019 16:32:13 +0200 Heute beginnt meine Zukunft! http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/heute-beginnt-meine-zukunft.html Bereits zum neunten Mal hat die Genossenschaft für Regionalentwicklung und Weiterbildung Wipptal in diesem Sommer das Projekt „Heute beginnt meine Zukunft 2019 – Berufsfindung für Mittelschüler“ durchgeführt. Einmal mehr ist es gelungen, den Mittelschülern Einblick in die Berufswelt zu geben. Das Sommerprojekt der GRW Wipptal/Eisacktal fand bei Schülern, Eltern und Projektpartnern auch heuer wieder einen großen Zuspruch. Das Projekt setzte sich aus drei getrennten Wochen mit jeweils drei Gruppen zusammen und erstreckte sich über drei Wochen im August.

Schüler legen selbst Hand an

Bereits im März wurde das Projekt in allen zweiten Klassen der drei Wipptaler Schulsprengel durch den Projektträger GRW Wipptal/Eisacktal vorgestellt. 82 Schüler haben am Projekt teilgenommen; sie konnten sich zwischen verschiedenen Berufsschienen entscheiden und hatten so die Möglichkeit in einer Woche gleich mehrere Betriebe zu besuchen und selbst Hand anzulegen. Das Ziel war, die einzelnen Berufe für die Jugendlichen greifbar zu machen und sie in ihrer Ausbildungswahl zu unterstützen.

Interessante Themenwochen

Die Mittelschüler konnten sich für folgende Themenwochen entscheiden: Handwerk/Elektronik, Technische Berufe, soziale-pädagogische Berufe, Natur/Umwelt/Landwirtschaft, Dienstleistungen, Neue Berufe, Technik/Holz/Bau, Medizinische Berufe sowie Gastronomie-Handel.
Besonders beindruckend war dabei die Bereitschaft der rund 40 lokalen Betriebe, die Schüler aufzunehmen und ihnen ihr „Handwerk“ zu erklären. Mit großer Freude demonstrierten Firmeninhaber und Mitarbeiter die Eigenschaften der verschiedenen Berufe und gaben den Jugendlichen die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln.

Das Freizeitprogramm am Nachmittag gab den Teilnehmern die Möglichkeit zur körperlichen Aktivität und zur Stärkung des Gruppengefühls. Somit kam der Spaß auch nicht zu kurz!

Zum Abschluss der Woche erfolgte ein persönliches Gespräch mit jedem Schüler um das Gesehene und Erlebte aufzuarbeiten und über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten zu sprechen. Die Gruppen waren im Laufe der Woche immer mehr zusammengewachsen und konnten sich beim Abschlussausflug nochmal richtig austoben.

Rechtzeitig an die Ausbildung denken

Das Berufsfindungsprojekt ist nunmehr zu einem festen Bestandteil der Sommeraktivitäten im Wipptal geworden und soll den Mittelschülern auch künftig die Chance geben, sich rechtzeitig Gedanken über ihre Zukunft zu machen.

Träger des Projekts „Heute beginnt meine Zukunft 2019 – Berufsfindung für Mittelschüler“ ist die  GRW Wipptal/Eisacktal. Daran beteiligt sind zahlreiche Betrieben, Vereine, die Gemeinden des Wipptals, die drei Schulsprengeln, der Jugenddienst Wipptal sowie zahlreiche Sponsoren und allen Mitwirkende, die das Projekt Jahr für Jahr ermöglichen.

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Pustertal Sonstige
news-1416 Fri, 13 Sep 2019 16:13:39 +0200 IGA: Regionale Nähe – digitale Welt http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/iga-regionale-naehe-digitale-welt.html "Regionale Nähe in der digitalen Welt - geht das?" Unter diesem Motto steht die 23. Tagung des Internationalen Instituts für Genossenschaftsforschung im Alpenraum (IGA). Die Tagung findet am Freitag, den 8. November 2019 von 9.30 Uhr bis ca. 13.00 Uhr im AC Hotel Marriott Innsbruck (vormals Hotel Hilton) statt. Interessierte Genossenschaftsvertreterinnen und Genossenschaftsvertreter sollten sich den Termin bereits jetzt vormerken. Infos unter info(at)iga.at und www.iga.at.

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Sonstige
news-1412 Fri, 13 Sep 2019 09:58:00 +0200 „Europa bist Du" - die interaktive Messe für EU-geförderter Projekte http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/europa-bist-du-die-interaktive-messe-fuer-eu-gefoerderter-projekte.html Die Abteilung Europa veranstaltet am 24. September in Zusammenarbeit mit der Abteilung Landwirtschaft eine interaktive Projektmesse, bei der über Strukturfonds finanzierte EU-geförderte Projekte ihre Tätigkeiten und Ergebnisse präsentieren und ganz konkret zeigen, wie Europa den Alltag der Südtirolerinnen und Südtiroler mitgestaltet. Bei der Veranstaltung im Schloss Maretsch können die Besucher an den 44 Ständen unter anderem Naturereignisse durch 3D-Brillen erfahren, glutenfreie Getreidesorten kennenlernen oder innovative Sicherungsgeräte auf einer Kletterwand testen.

In mehreren Kurzvorträgen und Diskussionsrunden erfahren sie Wissenswertes zu Themen wie Biogasanlagen, Forschung an Mumien und anderen antiken Funden oder Fördermöglichkeiten des Europäischen Sozialfonds. Daneben werden Spiele für Kinder geboten und jeder Besucher darf in einer kreativen Ausstellung seinen Wünschen für Europa gestalterisch Ausdruck verleihen. 

Die vorgestellten Projekte werden von folgenden Förderprogrammen finanziell unterstützt, die in den Landesabteilungen Landwirtschaft sowie Europa angesiedelt sind:

  • ELER - Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums
  • ESF- Europäischer Sozialfonds
  • EFRE- Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
  • Interreg Italien-Österreich
  • Interreg Italien-Schweiz.

Die interaktive Messe EU-geförderter Projekte findet am 24. September 2019 von 9 bi 20 Uhr und 25. September von 9 bis 13 Uhr in Schloss Maretsch in Bozen statt. Die Veranstaltung ist kostenlos und steht allen Interessierten offen.

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Sonstige
news-1415 Thu, 12 Sep 2019 09:24:37 +0200 Eine Re-Vision der Revision http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/eine-re-vision-der-revision.html Der Geschäftsführer des Revisionsverbandes NÖ-Wien, Johannes Leitner, hat ein Buch über Genossenschaftsrevision geschrieben. Ein Buch eines Revisors für Revisoren. Und dennoch ist es kein reines Revisionsbuch, geht es doch explizit auch um modernes Management, Unternehmensführung und Risiko. Eine Rezession von Edith Unger. Der Geschäftsführer des Raiffeisen-Revisionsverbands Niederösterreich-Wien, Johannes Leitner, spricht in seinem neuen Buch "Genossenschaftsrevision im Krisen-und Konflikfall - Eine Gratwanderung mit Chancen und Limits" die Dinge klar an, was ein Revisor seiner Meinung nach tun kann und tun soll, er geht aber sehr ausführlich - und manchmal kritisch - auch auf das Verhältnis zwischen Prüfer und Manager ein.

"Das Buch zeigt, dass Prüfung oder Revision deutlich mehr ist als das Kontrollieren von Zahlen", umschreibt der Obmann des Revisionsverbandes NÖ-Wien, Josef Pröll, das Buch. Es gehe für einen Revisor vielmehr auch darum, mögliche Risiken zu identifizieren, zu bewerten und den Verantwortungsträgern entsprechend zu kommunizieren. Es handle sich daher um ein Buch, dass auch für Genossenschafts-Funktionäre sowie für Vorstands-und Aufsichtsratsmitglieder wichtig zu lesen sei, unterstreicht Pröll.

Auch der Umgang mit dem Faktor Macht wird in dem Buch angesprochen. Leitner sieht den Umgang mit Macht als Teil des Wertesystems einer Organisation. Macht gut zur Wirkung zu bringen, hieße immer auch, das rechte Maß nicht zu verlieren. Denn nur balancierte Macht könne auf Dauer erfolgreich sein und einen positiven Beitrag leisten, so der Autor.

Da es in diesem Buch zentral um das Zusammenspiel von Prüfer und Mangement geht, fiel die Wahl zur Buchbesprechung im Rahmen der Präsentation vor etwa 100 geladenen Gästen im Eventraum der Start-up-Schmiede WeXelerate auf Universitätsprofessor Wolfgang Mayrhofer, den Leiter des Interdisziplinären Instituts für Verhaltenswissenschaftlich Orientiertes Management. Auch er griff das Thema der Macht heraus und unterstrich die vielen im Buch angeführten Anregungen dazu, welchen Orientierungsrahmen es brauche, um Macht zum Wohle der Gemeinschaft einzusetzen und wie jene, die in den Prüfungsprozess involviert sind, miteinander umgehen. Er kam zum Schluss, dass das Buch "voll von Sachverstand und Erfahrung" sei und jedenfalls "ein Vermächtnis" für künftige Revisoren. "Johannes Leitner gibt in diesem Buch seiner Umwelt Anstöße für ein besseres Leben", so Mayrhofer, der die Beschreibungen und Analysen von Johannes Leitner als eine Art "Re-Vision der Revision" bezeichnete.

Das Vorwort und den Text "An Stelle eines Nachwortes" verfasste der Psychotherapeut, Theologe und Seelsorger Arnold Mettnitzer. Dabei widmet er sich zum einem dem Thema Begeisterung -auch jene, die es braucht, ein solches Buch zu verfassen und hält zudem ein Plädoyer gegen den "Verwaltungs-geist", der sich oft einschleicht, wenn die "Be-geist-erung" verlorengeht.

Herausgeber des Buches ist gemeinsam mit dem Revisionsverband NÖ-Wien der Österreichische Raiffeisenverband. Generalanwalt Walter Rothensteiner unterstrich daher bei der Buchpräsentation, worum es in der Genossenschaftsrevision zentral gehe: Den Genossenschaften zu dienen und sie in ihrem guten Bestehen zu erhalten. "Es gibt nichts, was es nicht gibt", so ein altes Diktum, daher sei "Vertrauen gut, aber Revision und Kontrolle besser - letztlich im Sinne der geprüften Genossenschaften und ihrer Mitglieder", so der Generalanwalt.

Illustriert wurde das Buch kreativ und vielsagend von Natalie Huber, einer Mitarbeiterin des Revisionsverbandes NÖ-Wien.

Der Artikel stammt aus: RAIFFEIZENZEITUNG – DIE WOCHENZEITUNG DES ÖSTERREICHISCHEN RAIFFEISENVERBANDES von Donnerstag, 12. September 2019

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Sonstige
news-1399 Wed, 11 Sep 2019 08:00:00 +0200 Quiz: Gründung einer Genossenschaft http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/quiz-gruendung-einer-genossenschaft.html Eine Geschäftsidee allein reicht nicht aus, um eine neue Genossenschaft zu gründen. Ein durchdachtes Konzept, eine professionelle Strategie und ein bestimmtes Vorwissen sind für die erfolgreiche Gründung unerlässlich. Die Start-up-Beratung des Raiffeisenverbandes Südtirol bietet allen Interessenten eine kompetente, engagierte und kostenlose Beratung. Darüber hinaus werden Sie bei Ihrer Geschäftsidee vom Erstgespräch bis zur Umsetzung und in Ihrer unternehmerischen Tätigkeit unterstützt. Egal ob Sie mit ihrem Geschäftsmodell noch ganz am Anfang stehen oder schon losgelegt haben - mit diesem Quiz können Sie Ihr Wissen über das Genossenschaftswesen testen. 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1408 Tue, 10 Sep 2019 14:54:00 +0200 Raiffeisenverband unterzeichnet Vertrag mit „Fondo Formazienda“ http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/raiffeisenverband-unterzeichnet-vertrag-mit-fondo-formazienda.html Die Spitzenvertreter von Formazienda und dem Raiffeisenverband Südtirol unterzeichneten am 6. August im Raiffeisenhaus in Bozen einen neuen Vertrag, bei dem es um Fördergelder für Aus- und Weiterbildung geht. Neu ist, dass Kurse für Mitglieder ab sofort bis zu 100 Prozent finanziert werden können. Formazienda ist ein Fond, der für die Finanzierung von Aus- und Weiterbildung eingerichtet wurde. Er bietet den eingeschriebenen Mitgliedern die Möglichkeit, Fördergelder für Projekte in der Aus- und Weiterbildung zu beanspruchen. Der Raiffeisenverband Südtirol ist bereits seit 2014 bei Formazienda eingeschrieben, arbeitet jedoch schon länger daran, (in Zusammenarbeit mit Formazienda) die Vertragsbedingungen besser an die Bedürfnisse der Mitglieder anzupassen. Dies ist nun gelungen. Mit der Neuauflage des Vertrages konnten die speziellen Bedürfnisse der Raiffeisenorganisation und ihrer Mitglieder berücksichtigt werden.

Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol und Sandra Wess, die Leiterin der Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol zeigten sich über die erfolgte Unterzeichnung erfreut: „Die intensive Arbeit der letzten Monate hat sich gelohnt: der neue Vertrag mit dem „Fondo Formazienda“ bringt unseren Mitgliedern, die dem Fonds beitreten, beachtliche Vorteile: Kurse können nun bis zu 100 Prozent finanziert werden.“ Die Unterzeichnung erfolgte unter Anwesenheit der Spitzenvertreter beider Organisationen.

Für Formazienda: der Präsident Andrea Bignami, die Direktorin Rossella Spada, der Bereichsverantwortliche Stefano Sesini sowie dessen Mitarbeiterin Angela Comparelli;

Für den Raiffeisenverband Südtirol: der Obmann Herbert Von Leon, Vizedirektor Christian Tanner, Leiter der Abteilung Unternehmensberatung für Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften Walter Eisendle, Leiterin der Abteilung Bildungswesen Sandra Wess, deren Mitarbeiterinnen Judith Thaler und Claudia Pfeifer und Beraterin Barbara Passarella.

Mit einer bis zu 100%igen Förderung und Finanzierung für Ausbildungen wird es für Unternehmen wesentlich leichter, die betrieblichen Ausbildungsziele ihrer Mitarbeiter umzusetzen und die Weiterentwicklung der Genossenschaft voranzutreiben.

Hinzu kommt, dass sich die Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol auch um die Ausarbeitung und Verwaltung der Beitragsansuchen kümmert. Sandra Wess: „Als neue Dienstleistung übernehmen wir für unsere Mitglieder die sehr zeitaufwändigen und komplexen Ansuchen sowie die Abwicklung und Verrechnung der Anträge.“

Die ersten Projekte sind bereits gestartet, weitere Informationen zu den Finanzierungsmöglichkeiten erteilt die Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1406 Tue, 03 Sep 2019 08:23:34 +0200 Land&Leben: Vom Acker in die Sterneküche http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/landleben-vom-acker-in-die-sternekueche.html Seit drei Wochen bieten die Bauern des Vereins Manna Organic in ihrem eigenen Laden in Waidbruck Hofprodukte an. Einer von ihnen ist Harald Gasser. Er baut viele verschiedene Gemüsesorten auf kleiner Fläche an und beliefert die gehobene Gastronomie. Gasser tritt für eine vielfältige und kleinstrukturierte Landwirtschaft ein, die die lokale Nachfrage bedienen kann. Bei seinem Vorhaben hat er mit dem Drei-Sterne-Koch Norbert Niederkofler einen prominenten Abnehmer und Unterstützer an seiner Seite. Ein weiteres Thema der RAI-Südtirol-Sendung:

  • 30 Jahre Engagement für die OFL: Gespräch mit Franz Tutzer, dem langjährigen Direktor der Oberschule für Landwirtschaft Auer

Jetzt reinhören!

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Pustertal Sonstige
news-1404 Mon, 02 Sep 2019 09:00:00 +0200 Bürgergenossenschaften, eine Chance für Südtirol http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/buergergenossenschaften-eine-chance-fuer-suedtirol.html In Südtirol und im Trentino wird derzeit an einer rechtlichen Vorlage für die Gründung von Bürgergenossenschaften gearbeitet. Warum diese Form der Genossenschaft die Lösung für zahlreiche künftige Herausforderungen ist. Wenn die Nahversorgung im Dorf stirbt, Bergbauern die Mitarbeiter fehlen oder Schülertransporte eingestellt werden, ist es Zeit für Eigeninitiative. Die sogenannte Bürgergenossenschaft oder auch Bürgerbeteiligungsgenossenschaft (Cooperative di communità) ist eine Form der Genossenschaft, die es in dieser Form in der Region Trentino-Südtirol noch nicht gibt. Sie bietet jedoch den rechtlichen Rahmen, damit eine Gruppe von Interessierten, gesellschaftlich relevante Dienste organisieren kann, die sich oft finanziell nicht rechnen.

Christian Tanner, Vizedirektor des Raiffeisenverbandes Südtirol, beschreibt die Tätigkeiten dieser Genossenschaften als eine Art der erweiterten Nachbarschaftshilfe: „Wenn sich die öffentliche Hand zurückzieht, weil der Dienst aus finanziellen Gründen nicht mehr gewährleistet werden kann, ist der Einsatz von Bürgergenossenschaften denkbar.“ Als Beispiel zählt er die Wegerhaltung, Schülertransport in der Peripherie oder die Nahversorgung auf.

Es können aber auch übergreifende Dienste aus dem Bereich Energie, Tourismus oder Landwirtschaft sein. Ausgangspunkt für eine Bürgerbeteiligungsgenossenschaft ist immer das Bedürfnis einer Gruppe von Menschen, das gestillt werden soll. Und dies wiederum hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. Bürger schließen sich beispielsweise zusammen, um nicht gewartete Straßen instand zu halten oder herunter gekommene Stadtviertel wieder aufzuwerten.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1390 Tue, 27 Aug 2019 12:06:00 +0200 Quiz: Wie gut kennen Sie das Genossenschaftswesen? http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/quiz-wie-gut-kennen-sie-das-genossenschaftswesen.html Genossenschaften nehmen in Südtirol eine wichtige Rolle ein - sowohl in wirtschaftlicher als auch in kultureller und sozialer Hinsicht. Wie gut wissen Sie über diese besondere Unternehmensform Bescheid? Testen Sie Ihr Wissen mit unserem Quiz! Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige news-1389 Wed, 21 Aug 2019 09:26:00 +0200 Franziska Bauer: "Frauen müssen sich mehr zutrauen" http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/franziska-bauer-frauen-muessen-sich-mehr-zutrauen.html Seit 2012 ist Franziska Bauer Bäuerin am Gschnoferhof in Terlan. Den geerbten Hof führt sie derzeit zusammen mit ihrem Sohn Sebastian. Die gelernte Geometerin betreibt Obst- und Weinbau, einen Hofladen und bietet seit kurzem Urlaub am Bauernhof an. Von Rollenklischees hält sie nicht viel. Als vielseitig und abwechslungsreich beschreibt Franziska Bauer ihren Alltag auf dem Gschnoferhof in Terlan. Einen typischen Tagesablauf gibt es für sie nicht: „Es braucht eine gute Planung, um alles unter einen Hut zu bekommen. Jeden Tag wird das angepackt, was ansteht. Und die Tage sind sowieso immer zu kurz“, betont Bauer, die von sich sagt, dass sie Bäuerin und Bauer in einem ist, weil sie am Hof von der Verwaltung bis zum Traktorfahren alles macht. Es ist die Vielseitigkeit, die sie in ihrem Leben glücklich macht.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1392 Fri, 16 Aug 2019 12:24:41 +0200 SÜDTIROL-CUP der Feuerwehrjugend 2019 http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/suedtirol-cup-der-feuerwehrjugend-2019.html Der SÜDTIROL-CUP der Feuerwehrjugend wird heuer bereits zum fünften Mal ausgetragen. Am 24. August findet das Finale des Wettkampfs statt. Dies schreibt der Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren Südtirols in einer Aussendung. Der SÜDTIROL-CUP ist ein Vergleichskampf der besten Jugendgruppen aus Südtirol in den Fußgängerzonen verschiedener Ortschaften. Es werden dabei die Leistungen des Landes-Jugend-Bewerbs berücksichtigt. Die beste Jugendgruppe jedes Feuerwehrbezirks qualifiziert sich automatisch. Zusätzlich sind die weiteren sechs Bestplatzierten teilnahmeberechtigt. Der Vergleichskampf besteht aus einem Hindernislauf über 75 Meter, welche von der Gruppe bewältigt werden müssen. Die Siegerehrungen finden jeweils rund 1,5 Stunden nach Beginn der Veranstaltung statt.

Am Samstagabend, 10. August fand in Uttenheim der zweite Teil des spannenden Südtirol-Cups 2019 der 15 besten Jugendgruppen des Landes statt. Zahlreiche Zuschauer verfolgten den spannenden Wettkampf und feuerten die Jugendgruppen zu Höchstleistungen an. Den ersten Platz sicherte sich erneut die Jugendfeuerwehr Afing mit einer Zeit von 46,30 Sekunden, gefolgt von der Jugendfeuerwehr Weitental mit 47,09 Sekunden und den Jugendgruppen Völlan und Jenesien, die  den Lauf ex aequo in 47,84 Sekunden zurückgelegt haben. Beim Zwischenstand des Südtirol-Cups 2019 liegt Afing jetzt vor den Jugendgruppen Weitental und Pfalzen. 

Das Finale wird am 24. August um 19.00 Uhr auf dem Dorfplatz in Laas ausgetragen.

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Vinschgau Bozen und Umgebung Sonstige
news-1384 Tue, 13 Aug 2019 09:33:00 +0200 Verborgene Schätze: die Südtiroler Katakombenheiligen http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/verborgene-schaetze-die-suedtiroler-katakombenheiligen.html Katakombenheilige sind prachtvoll geschmückte Gebeine von Heiligen, die meist in Glasschreinen in Kirchen aufbewahrt werden. Dass es in Südtirol besonders viele davon gibt, lässt sich kirchengeschichtlich erklären. Im Rahmen eines Projektes ist die Genossenschaft Europäische Textilakademie nun dabei, das weitgehend unerforschte Südtiroler Kulturgut zu erfassen, zu restaurieren und bekannter zu machen. Wenn es um die Südtiroler Katakombenheiligen geht, kommt Irene Tomedi aus Bozen ins Schwärmen. Als international gefragte Koryphäe für historische Textilien hat sie zusammen mit dem Team der Europäischen Textilakademie bereits vier der Südtiroler Ganzkörperreliquien restauriert. Zu den Katakombenheiligen kam sie eher per Zufall: „Vor rund zwei Jahren hat sich die Pfarre von St. Martin in Passeier an mich gewandt, weil sie ihre beiden stehenden heiligen Leiber restaurieren wollte und im Zuge der Arbeit habe ich erkannt, welch beeindruckende Kunsthandwerke hier verborgen liegen.“

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1377 Thu, 01 Aug 2019 12:14:02 +0200 Länderübergreifender Austausch http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/laenderuebergreifender-austausch.html Vor kurzem war eine Delegation des Baden-Württembergischen Genossenschaftverbandes zu Gast beim Raiffeisenverband Südtirol in Bozen. Ein Erfahrungsaustausch und überraschend viele Parallelen. Das Treffen zwischen den Vertretern der beiden Genossenschaftsverbände in Südtirol begann mit einem feierlichen Abendessen im Schloss Tirol und dem gemeinsamen Besuch der Aufführung „Don Quijote“ im Rahmen der Schlossfestspiele in Dorf Tirol.

Nach diesem kulturellen Einstieg folgte tags darauf der intensive fachliche Austausch im Plenum und in kleineren Arbeitsgruppen im Raiffeisenhaus in Bozen. Dabei reichte die Palette der Themen über die diskutiert wurde, von Zukunftsbild, Strategie und Organisation über Interessensvertretung, Genossenschaftsbanken und Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften bis hin zum Bildungswesen.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1361 Thu, 01 Aug 2019 08:36:00 +0200 Bauernjugend: Neue Impulse gesucht http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/bauernjugend-neue-impulse-gesucht.html Innovationspreis IM.PULS: Die Südtiroler Bauernjugend sucht die innovativsten Jungbäuerinnen und Jungbauern des Landes. Südtirols Jungbäuerinnen und -bauern sind kreativ und haben innovative Ideen, besonders wenn es um den Erhalt und eine höhere Wertschöpfung ihres Hofes geht. Das haben sie bereits bei den ersten beiden Ausgaben des Innovationspreises IM.PULS bewiesen. Die Südtiroler Bauernjugend ist überzeugt: Auf Südtirols Höfen wird gerade der einen oder anderen Idee Leben eingehaucht und genau diese sind gefragt.

Drei Innovationen gewinnen Einkaufsgutschein

Am Wettbewerb teilnehmen dürfen Jungbäuerinnen und Jungbauern sowie Familienmitglieder unter 40 Jahre. Jeder darf nur eine Innovation einreichen, die am Hof umgesetzt worden sein muss.

Der Sieger des Wettbewerbs erhält Einkaufsgutscheine bei der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft im Wert von 3.000 Euro. Der Zweitplatzierte kann sich über Gutscheine im Wert von 1.500 Euro und der Drittplatzierte über 500 Euro freuen.

Bewerbungen sind bis zum 30. August möglich 

Wer kreativ ist, reicht Fotos, ein Video, eine Power-Point Präsentation oder die Innovation selbst mit ein. Ein Vorteil, denn die Jury entscheidet in der ersten Runde aufgrund dieser Unterlagen welche fünf Projekte weiterkommen. Alle Infos zum Wettbewerb auf: www.sbj.it/impuls 

Die dritte Auflage des Innovationspreises „IM.PULS“ ist ein Projekt der Südtiroler Bauernjugend und wird unterstützt vom Südtiroler Bauernbund, den Südtiroler Raiffeisenkassen, der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft sowie der Abteilung für Innovation, Forschung und Universität der Provinz Bozen und mehreren Medienpartnern.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1375 Tue, 30 Jul 2019 15:41:00 +0200 Harter Stein und zarte Frucht http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/harter-stein-und-zarte-frucht.html 20 Jahre "marmor & marillen": Laas wird am 3. und 4. August mit seinen Exportschlagern Marmor und Marillen wieder zahlreiche Besucher anziehen. Das Kulturfest feiert mit seiner 20. Auflage ein rundes Jubiläum. Das Besondere an "marmor & marillen" ist der Mix aus kulturellen und kulinarischen Angeboten.  

Zu den Höhepunkten zählen in diesem Jahr neben den Marmor-Erlebnisführungen und den Betriebsbesichtigungen auch die Buchpräsentation der Autorin Elsbeth Wallnöfer. Natürlich stehen auch die Arbeiten aus Marmor im Mittelpunkt. Interessierte können den Künstlern beim Bearbeiten des Gesteins über die Schulter blicken. 

Rund 46 Marktstände bieten Vinschger Marillen, Kunsthandwerk aus Laaser Marmor und andere typische Produkten aus dem Vinschgau und aus Südtirol an. In der Nähe der Pfarrkirche wird frisches Brot gebacken und die Goaßlschnöller werden "Korn schaudreschen." Bei den Besuchern sind die verschiedenen Marillengerichte besonders beliebt. Knödel, Kuchen, Eis: In Laas zeigt sich, wie vielfältig die süße Frucht kulinarisch eingesetzt werden kann.   

Das Kulturfest wird unter anderem von den Mitgliedsgenossenschaften Raiffeisenkasse Laas, Konsumgenossenschaft Laas, der VI.P, der GEOS und Marmorplus unterstützt. 

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Vinschgau Sonstige
news-1373 Mon, 29 Jul 2019 11:44:27 +0200 Ökoinstitut Südtirol Alto/Adige feiert seinen 30. Geburtstag http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/oekoinstitut-suedtirol-altoadige-feiert-seinen-30-geburtstag.html Im Jahr 1989 gründete der Visionär Hans Glauber das Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige. Mit seinen innovativen Ideen und Konzepten überzeugte er Menschen in Politik und Gesellschaft von der Wichtigkeit der Themen „Nachhaltigkeit“ und „Klimaschutz“, in Südtirol und weit darüber hinaus. Nach dem frühen Tod von Hans Glauber führte sein Freundeskreis dessen Lebenswerk weiter, bis hin zur erfolgreichen Umwandlung des Instituts in eine Genossenschaft vor etwas mehr als einem Jahr, im Juni 2018.
Der Präsident des Ökoinstitutes Hannes Desaler ist überzeugt: „Die Werte von Hans Glauber sind heute wichtiger denn je, und das Ökoinstitut wird sie mit Begeisterung in die Zukunft tragen.“
Die Geschäftsführerin Irene Senfter ergänzt: „Wir werden weiterhin Projekte in den Bereichen Umweltbildung, Mobilität, Klimaschutz, sanfter Tourismus, nachhaltige Lebensstile und zukunftsfähige Wirtschaft kompetent erarbeiten und umsetzen. Und die Umwandlung zur Genossenschaft hat uns zu einem weiteren Qualitätssprung verholfen.“
Zahlreiche Freunde und Partner des Ökoinstitutes kamen zum Geburtstagsfest auf Schloss Maretsch und überbrachten herzliche Glückwünsche.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1371 Thu, 25 Jul 2019 15:28:45 +0200 Bayerns Genossenschaften auf dem Weg in die Netzwerkökonomie http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/bayerns-genossenschaften-auf-dem-weg-in-die-netzwerkoekonomie.html Mehr als 1.100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Genossenschaftsorganisation nahmen mitte Juli am 120. Verbandstag des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB) in Unterschleißheim bei München teil. Wie der Genossenschaftsverband Bayern in einer Aussendung schreibt, fand der diesjährige Verbandstag unter dem Motto „Geschäftsmodell Genossenschaft: nah – innovativ – digital“ statt. Verbandspräsident Jürgen Gros formulierte es bei einer Podiumsrunde so: „Im Kern sprechen wir heute darüber, wie das digitale Update des Genossenschaftsmodells aussieht.“

Für diese Transformation stehen Bayerns Genossenschaften auf einer soliden Grundlage, wie GVB-Verbandsratsvorsitzender Wolfgang Altmüller zum Auftakt betonte. Die Unternehmen verfügten nicht nur über hohe Innovationskraft, die sie in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder bewiesen haben. „Sie können auch mit einem Versprechen gegenüber den Internetgiganten punkten. Es ist das Versprechen, den Kunden und das Mitglied auf einer menschlichen Ebene zu verstehen“, so Altmüller.

Internetkonzerne: Wambach fordert schlagkräftige Missbrauchsaufsicht

„Die digitale Marktwirtschaft stellt die bisherigen Strukturen auf den Kopf“, machte Gastredner Achim Wambach deutlich. Der Präsident des Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW hat sich intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, welche Veränderungen die Digitalisierung bewirken kann. In seinem Vortrag zeigte er auf, wie Daten zunehmend bedeutender werden als Preise, wie Monopolbildung den Wettbewerb behindert und wie die „Sharing Economy“ mit dem Eigentumsgedanken konkurriert. Dennoch hat nach Ansicht von Wambach auch die Internetwirtschaft das Potenzial, Wohlstand zu schaffen. Das erfordere jedoch staatliches Eingreifen, um Wettbewerbseinschränkungen zu verhindern, insbesondere durch große Internetkonzerne wie Facebook oder Amazon.

„Die alten Leitplanken, mit denen die Soziale Marktwirtschaft die wohlstandsmehrenden Kräfte schützte, passen heute nicht mehr. Sie müssen erneuert werden“, forderte der renommierte Ökonom, der auch der Monopolkommission vorsitzt. Er sprach sich für eine schlagkräftige Missbrauchsaufsicht aus. Wambach: „Wenn Wettbewerbs- und Sozialpolitik umdenken und ihr Instrumentarium schärfen, kann es auch morgen produktiven Wettbewerb und auskömmliche Arbeit für alle geben.“

Mitgliedernetzwerk als Basis zum Aufbau von Plattformen

Im Anschluss nahm der Wirtschaftsforscher an der von Gros moderierten Diskussion teil. Gemeinsam mit Sandra Bindler, Vorstandsvorsitzende der Münchner Bank eG, Philipp Depiereux, CEO der etventure GmbH, und Eckhard Schwarzer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Datev, diskutierten sie über die Chancen des genossenschaftlichen Geschäftsmodells in der digitalen Welt.

„Wir haben ein Riesen-Netzwerk“, stellte Bankerin Bindler fest. Dabei verwies sie auf die 2,9 Millionen Mitglieder der bayerischen Genossenschaften. Dieses könnten die Unternehmen nutzen, um eigene Online-Plattformen aufzubauen, sagte Datev-Vorstand Schwarzer. Es reiche aber nicht, sich auf dem derzeitigen Erfolg auszuruhen. Die Unternehmen müssten sich darüber Gedanken machen, ob ihre Geschäftsmodelle perspektivisch von Wettbewerbern unterlaufen werden könnten. „Wir müssen uns ständig hinterfragen“, mahnte Schwarzer. Dazu gehöre es auch, in Unternehmen Silodenken durch eine stärkere Kultur der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit abzulösen.

Digital-Berater Depiereux empfahl den Genossenschaften, bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle die Nutzer in den Mittelpunkt zu stellen. „Fragen Sie Ihre Kunden, was sie wollen und brauchen“, sagte er. Auf dieser Basis sollten die Unternehmen neue Leistungen entwickeln und testen, bevor sie auf den Markt gebracht werden. So ließen sich erfolgversprechende Produktideen ermitteln.

Verbandstag 2020 findet auf dem Nockherberg statt

Der Verbandstag des GVB ist ein Netzwerktreffen der mittelständischen bayerischen Wirtschaft und findet jedes Jahr statt. Neben Vertretern der 1.242 Mitgliedsgenossenschaften nehmen Verbund- und Kooperationspartner, politische Entscheider und Journalisten an dem Austausch teil. Der nächste Verbandstag am 16. Juli 2020 wird erstmals auf dem Nockherberg in München ausgerichtet.

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Verbandsnachricht Sonstige
news-1370 Mon, 22 Jul 2019 15:19:34 +0200 Land&Leben: Reduzierung von Abdrift - was bedeutet dies für die Bauern? http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/landleben-reduzierung-von-abdrift-was-bedeutet-dies-fuer-die-bauern.html Das Land Südtirol hat die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln neu geregelt. Somit soll die Abdrift auf ein Minimum reduziert werden. Markus Knoll vom Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau analysiert, was die Landwirte aufgrund der neuen Regelung beachten müssen. Ein weiteres Thema der RAI-Südtirol-Sendung vom 21.07.2019:

  • Risiko Landwirtschaft - Ursachen und Vorbeugung von Unfällen in der Landwirtschaft. Mit Sebastian Wieser vom INAIL. 

Jetzt reinhören!

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Bozen und Umgebung Obst Sonstige
news-1368 Fri, 19 Jul 2019 09:22:57 +0200 RVS-Führungsspitze zu Besuch beim Raiffeisenverband in der Steiermark http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/rvs-fuehrungsspitze-zu-besuch-beim-raiffeisenverband-in-der-steiermark.html Vor kurzem haben sich die Führungsspitze des Südtiroler Raiffeisenverbandes und Mitglieder des Verwaltungsrates in Graz mit den Vertretern des Raiffeisenverbandes Steiermark zum fachlichen Austausch getroffen. Die Steirer Genossenschaftsvertreter hatten für die insgesamt 25 Gäste aus Südtirol ein vielseitiges Programm vorbereitet: Im Zentrum des Interesses stand dabei das institutsbezogene Sicherungssystem (IPS) der Steirischen Raiffeisenkassen. Gleich am ersten Tag fand dazu eine ausführliche Diskussionsrunde zwischen den Vertretern aus Südtirol und der Steiermark statt. Im Anschluss daran konnte die Delegation aus Südtirol die Raiffeisen-Landesbank in Graz und das Raiffeisen Rechenzentrums (RRZ) in Raaba-Grambach nahe Graz besichtigen, das vor genau zehn Jahren eröffnet wurde und als international zertifiziertes Bankrechenzentrum umfassende IT-Dienstleistungen auch für externe Firmen anbietet.

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Verbandsnachricht Sonstige
news-1366 Wed, 17 Jul 2019 16:11:46 +0200 Herbert Dorfmann ist neuer EVP Koordinator des Landwirtschaftsausschusses http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/herbert-dorfmann-ist-neuer-evp-koordinator-des-landwirtschaftsausschusses.html Als Herausforderung und Ehre zugleich bezeichnet der Südtiroler Europaparlamentarier Herbert Dorfmann seine heutige Wahl zum Koordinator der Europäischen Volkspartei EVP im Landwirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments. Eine große Mehrheit entschied sich für den 50-Jährigen, der als Agronom und ehemaliger Direktor des Südtiroler Bauernbundes die Anliegen der Landwirtschaft bestens kennt. Der SVP-Politiker ist in dritter Amtszeit in Brüssel und war in den bisherigen Legislaturperioden bereits Mitglied des Landwirtschaftsausschusses. Dabei hat er wichtige Dossiers verfasst, im Vorjahr unter anderem den Bericht zur Ernährung und Landwirtschaft der Zukunft. Darin hat das Europäische Parlament seinen Standpunkt zur Gemeinsamen Agrarpolitik für den Zeitraum 2020-2027 festgelegt.

Herbert Dorfmann wird in dieser Amtszeit des Parlaments die herausfordernde Aufgabe haben, die Landwirtschaftspolitik der Europäischen Volkspartei zu koordinieren. Als Koordinator ist der Südtiroler EU-Parlamentarier der politische Leiter der EVP für Agrarfragen und wichtiger Ansprechpartner für Agrarfragen im Parlament. Die EVP-Fraktion ist die größte Fraktion im Europäischen Parlament und entsprechend spielen die Abgeordneten der EVP im Agrarausschuss, welche nun von Herbert Dorfmann geleitet werden, eine wichtige Rolle. 

"Es ehrt und freut mich sehr, dass mich meine Parteikollegen gewählt haben“, sagt Herbert Dorfmann. Er werde die Aufgaben des Koordinators mit großem Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein ausführen. „In den kommenden Jahren haben wir uns entscheidenden Herausforderungen zu stellen, was die Zukunft der europäischen Landwirtschaft angeht“, sagt der Südtiroler Politiker.

„Ich werde mein Bestes geben, um den Forderungen unserer Landwirte und der europäischen Bürgerinnen und Bürger insgesamt gerecht zu werden.“ Herbert Dorfmann will Qualitätsprodukte fördern, die Einhaltung europäischer Normen über die europäischen Grenzen hinaus einfordern, die Entwicklung und den Schutz des ländlichen Raumes unterstützen und ein besonderes Augenmerk auf die kleinstrukturierte Landwirtschaft legen: auf Familienbetriebe, die in Berg- und benachteiligten Gebieten ihre bäuerlichen Betriebe führen. 
 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1364 Wed, 17 Jul 2019 15:29:24 +0200 Paul Gasser ein Sechziger http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/paul-gasser-ein-sechziger.html Am 25. Juni feierte Generaldirektor Paul Gasser seinen 60. Geburtstag. Mit einer kleinen Feier gratulierte der Raiffeisenverband Mitte Juli im Restaurant „Zur Kaiserkron“ in Bozen zum runden Jubiläum. Paul Gasser kam 1992 als Direktor zum Raiffeisen Versicherungsdienst, von 2001 bis 2008 war er Vizedirektor und Leiter der Hauptabteilung Bankwirtschaft im Raiffeisenverband und seit 2009 ist er dessen Generaldirektor.

„Paul Gasser ist eine Persönlichkeit, die große Wertschätzung weit über die Raiffeisenorganisation hinaus genießt“, sagte Verbandsobmann Herbert Von Leon in seiner Geburtstagsrede. Von Leon bezeichnete Gasser als Führungspersönlichkeit, die stets der Sache diene, den Raiffeisenverband erneuert und weiterentwickelt habe und zum Nutzen der Raiffeisenorganisation enge Beziehungen im In- und Ausland pflege.

„Als Obmann schätze ich mich glücklich, Paul Gasser als Generaldirektor an der Seite zu haben“, meinte Von Leon. Mit einem Geschenk bedankte er sich im Namen des Verwaltungs- und Aufsichtsrates und des Führungskreises für seinen großen Einsatz und die gute Zusammenarbeit und wünschte ihm weiterhin viel Erfolg, Gesundheit und Zufriedenheit.

„Ich möchte keine andere Arbeit machen“, sagte Gasser und hob die Bedeutung der genossenschaftlichen Werte hervor, die er selbst authentisch zu leben versuche. Für ihn sei es ein Glück, eine gute Ausbildung genossen zu haben und in Südtirol leben und arbeiten zu dürfen.

Er dankte Obmann Von Leon und der Geburtstagsrunde für die Glückwünsche. Seiner Familie dankte er für den großen Rückhalt, der ihm sein berufliches und auch gesellschaftliches Engagement erst ermögliche. So mache es ihm auch eine besondere Freude, sich im lokalen Musik- und Kunstbereich einzusetzen. Vor allem aber sei er dankbar für seine Gesundheit, die letztlich für alles die Voraussetzung sei. 

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1362 Tue, 16 Jul 2019 16:20:22 +0200 „Offenheit für Neues macht vieles möglich“ http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/offenheit-fuer-neues-macht-vieles-moeglich.html Der Raiffeisenverband Tirol begrüßte beim Verbandstag 2019 in Innsbruck 190 Teil­nehmer, davon 75 Mitglieder. Die neue Ausrichtung des Verbandes soll die Dienst­leistungen „noch spürbarer“ machen. Der Raiffeisenverband Tirol blickte beim Verbandstag 2019 auf zahlreiche Aktivitäten und wirtschaftliche Erfolge zurück. „Das Jahr 2018 war für uns ein Jahr der Reflexion“, betonte Verbandsobmann Wolfgang Moosbrugger in seiner Eröffnungsrede. Man habe sich mit der Kraft der Idee von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, dessen Geburtstag sich im Vorjahr zum 200. Mal jährte, an die Wurzeln der Genossenschaft zurückbesonnen. Dabei sei vielen „die Aktualität der Vision ‚Was einer nicht vermag, das vermögen viele’ richtig bewusst gemacht worden. Darüber hinaus wurde auch die strategische Neuausrichtung des Raiffeisenverbandes Tirol initiiert. „Der interne Strategieprozess hat begonnen. Das kann man aber nicht von heute auf morgen machen“, sagte Moosbrugger. Der Fokus werde dabei noch stärker auf die Verbandsmitglieder als Kunden gelegt. „Wir möchten unsere Dienstleistungen noch spürbarer machen. Die neue Aktualität der Genossenschaft hilft uns dabei, die gemeinsam formulierten Ziele zum Wohl unserer Kunden umzusetzen“, strich der Verbands-obmann hervor. Das Konzept der Genossenschaft mit den Prinzipien Solidarität und Subsidiarität sei aktueller denn je. Das oberste Ziel sei es, das alle Beteiligten einen Vorteil erfahren. Miteinander reden sei das Ziel, aber auch die Lösung für eine gute Genossenschaft. „Offenheit für Neues mache vieles möglich. Raiffeisen steht für ein verbindliches Füreinander, weg vom ‚Entweder-oder’ hin zum ‚Sowohl-als-auch’. Das hat zeitlose Gültigkeit – heute wie morgen – und gibt uns Vertrauen für das Übermorgen“, so Moosbrugger weiter.  Die künftigen Herausforderungen sieht der Verbandsobmann in den globalen Megatrends wie etwa der zunehmenden Digitalisierung aller Lebensbereiche, vor allem des Bankgeschäfts, kombiniert mit der Rückbesinnung auf die genossenschaftlichen Werte der Nachhaltigkeit und Regionalität.

Raiffeisenbanken gefordert

Einen wirtschaftlichen Überblick gab die Geschäftsführung der Raiffeisenverbandes, die Verbandsdirektoren Peter Sapl und Edwin Grubert. In dem guten konjunkturellen Umfeld 2018 in Österreich konnten sich auch die Mitgliedsbetriebe des Raiffeisenverbandes Tirol gut positionieren.

  • Die aggregierte Bilanzsumme der 65 Tiroler Raiffeisenbanken legte im Vorjahr um 4,8 Prozent im Jahresabstand auf 12,3 Mrd. Euro zu.
  • Die durchschnittliche Eigenmittelquote lag bei 19,3 Prozent.
  • Bei den Einlagen gab es einen Zuwachs um 5,5 Prozent auf 9,3 Mrd. Euro, während die Ausleihungen um 5,6 Prozent auf 8,5 Mrd. Euro stiegen.

Alles in allem erzielten die Raiffeisenbanken „sehr, sehr gute Steigerungsraten. Mit der Ertragslage sind wir aber nicht zufrieden“, resümierte Verbandsdirektor Sapl.

Die Raiffeisenbanken seien nach wie vor sehr gefordert und das werde sich nicht so rasch ändern, ist Sapl überzeugt, der unter anderem auf „eine Hyperinflation an rechtlichen Vorschriften“ verwies: „Wir können uns sicher sein, dass dies in dieser Tonart weitergehen wird.“ Auch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank werde anhalten, eine Zinserhöhung sei nicht in Sicht. „Wir sehen aus Übersee, dass das Gegenteil eher passieren wird“, so Sapl. Aufgrund des Geschäftsmodells sei der Kostendruck stark, „der Ruf nach mehr Effizienz ist sehr, sehr hoch“.

Im Warenbereich gebe es acht selbstständige Lagerhäuser, fünf warenführende Raiffeisenbanken und insgesamt 24 Standorte von „Unser Lagerhaus“ (WHG Kärnten), die insgesamt rund 500 Mitarbeitern beschäftigen und einen Umsatz von 220 Mio. Euro erwirtschaften. Im Vorjahr wurden rund 10 Mio. Euro in Tirol investiert. „Wir sehen, dass das Warengeschäft zunehmen wird, wie man an den aktuellen Investitionen etwa im Lagerhaus Kufstein sieht“, erklärte Sapl. Im Bereich Milch seien nach der Fusion der Tirol Milch mit der Berglandmilch sieben operativ tätige Genossenschaften mit einem Umsatz von 27 Mio. Euro tätig. Der Energiebereich umfasst 19 Genossenschaften mit positiven Betriebsergebnissen und einem Umsatz von über 13 Mio. Euro. Darüber hinaus sind insgesamt 36 sonstige Genossenschaften, die sich mit unterschiedlichen Geschäftsfeldern beschäftigen, Mitglied des Raiffeisenverbandes Tirol. Insgesamt gehörten im Vorjahr 161 Mitglieder dem Raiffeisenverband an.

Haltung und Werte

Johannes Ortner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Landesbank Tirol, wünscht sich, dass die Raiffeisenorganisation Haltung bei den Themen Genossenschaft und genossenschaftliche Werte auch nach dem Jubiläumsjahr bewahrt und weiterhin hochhält. „Viele stellen ein Werkzeug, ein Agrarprodukt her oder vergeben einen Kredit, aber wie man dies verkauft, hat sehr viel mit Haltung und Werten zu tun. Wir als Raiffeisenorganisation sind sehr gut beraten, uns in dieser Haltung anders zu positionieren, als es unsere Konkurrenten tun“, betonte Ortner.

Den Jahresabschluss des Raiffeisenverbandes prüfte Michael Laminger, Generalrevisor des Österreichischen Raiffeisenverbandes, und bestätigte, dass dieser ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Verbandes widerspiegelte. Den eingeleiteten Strategieprozess begrüßte Laminger und gab den Mitgliedern mit: „Achten Sie auf Ihren Raiffeisenverband, gehen Sie sorgsam mit ihm um. Der Raiffeisenverband ist eine Institution wie ein Gericht oder der Bundespräsident. Und bei Institutionen wird man sich oft erst in Krisenfällen bewusst, wie sehr man sie braucht. Vor einigen Jahren wollten manche noch den Bundespräsidenten abschaffen, heute sind alle froh, dass wir einen starken Bundespräsidenten haben.“

Spannende Sichtweisen aus dem Spitzensport vermittelte Skispringer-Legende und Gastredner Toni Innauer. Unter dem Titel „Bekenntnis zur Beständigkeit und Mut zur Veränderung“ bereitete Innauer Anekdoten und Lehren aus seiner Lebenserfahrung als Sportler bzw. Trainer des Nationalteams der Skispringer und spann dabei immer wieder den Bogen zur Wirtschaft. Bei Unternehmen wie im Spitzensport sei das richtige Timing für Veränderung oft entscheidend, um erfolgreich zu werden bzw. zu bleiben. „Skispringen ist eine riskante Sportart, bei der viel auf Beständigkeit und Erfahrung Wert gelegt wird. Man wird nicht sofort eine neue Theorie gleich auf einer großen Schanze versuchen. Das Risiko zu scheitern wäre zu groß“, sagte Innauer. Heute sei es aufgrund technischer Möglichkeiten leichter, Innovationen auszuprobieren. Dabei sei es wichtig auch Fehler zu machen, weil diese „eine Orientierungshilfe sein können. Wenn man versucht, dem Fehler immer auszuweichen, dann wird man nicht mehr wissen, wie die Realität wirklich beschaffen ist“, so Innauer.

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Raiffeisen Zeitung Österreich 

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Verbandsnachricht Sonstige
news-1355 Tue, 09 Jul 2019 08:34:09 +0200 VHS Südtirol: Das neue Kursprogramm ist da http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/vhs-suedtirol-das-neue-kursprogramm-ist-da.html Mit rund 1000 Kursangeboten pro Semester gehört die Volkshochschule Südtirol zu den größten Weiterbildungseinrichtungen Südtirols. Das neue Herbstprogramm 2019 ist nun veröffentlicht und buchbar: ein kreatives, lehrreiches aber auch genussvolles und innovatives Programm erwartet die Teilnehmer. Schwerpunkte liegen u. a. auf dem Thema Digitalisierung und der beruflichen Weiterbildung. Eine große Herausforderung in der Weiterbildung stellt das Thema Digitalisierung dar. Dabei versteht sich die VHS als Begleiterin und Stütze in einer Welt, die sich zunehmend schnell wandelt und erachtet es als wichtig, mit den Kursangeboten auch das Bewusstsein für Verantwortung und Sicherheit im Umgang mit den neuen Medien zu schaffen. Präsident Oswald Rogger: „Wir stellen uns ständig neuen Herausforderungen und Bedürfnissen, die große Stärke der VHS ist es dabei, immer ein Ort der Begegnung und der Auseinandersetzung mit den verschiedensten Themen zu sein“.

Mit „Investitionsmanagement“, „Employee Experience: Mitarbeiter-Erfahrung als Erfolgsfaktor“ und „Starke Menschen - Starke Unternehmen - Starke Ergebnisse. Gesunde und innovative Unternehmenskultur für Ihren Erfolg!“ hat die VHS neue Angebote in der beruflichen Weiterbildung geschaffen. Für Mitarbeiter und Führungskräfte will die VHS über diese und weitere Angebote verstärkt Wissen und praktische Werkzeuge für die beruflichen Herausforderungen vermitteln.

Neue Ziele steuern Reisen, Tagesfahrten und Exkursionen im Herbst an. So wird die VHS unter anderem Ravenna mit Stefan Demetz und Neapel mit Giacomo Fornari bereisen, Hans Heiss führt durch die Altstadt von Brixen und erläutert die Geschichte der Stadt. Bei den Sprachkursangeboten darf man sich im Herbst neben Englisch, Französisch und Spanisch u. a. auf Arabisch, Russisch, Chinesisch und Afrikaans freuen.

Mit „Lach-Yoga“ und „Faszienmassage mit der Blackroll“ finden sich neue Bewegungskurse im Programm. Erstmals gibt es Im Herbst eine Zusammenarbeit mit der Sprechstunde auf Rai Südtirol: „Gesundheit kompakt“ nennt sich die neue kostenlose Vortragsreihe, die aktuelle Gesundheitsthemen in den Mittelpunkt stellt. Hobby-Köche kommen zudem voll auf ihre Kosten: Die VHS ist zu Gast in den besten Küchen des Landes und wird u. a. Mali Höller, Luis Agostini, Herbert Hintner und Gregor Eschgfäller in deren eigenen Küchen über die Schulter schauen.

„Neue Trends und die Bedürfnisse der Menschen zu erkennen und in neue Kursinhalte und -formate zu verpacken, ist die große Herausforderung der VHS, aber gerade auch das Spannende an unserer Tätigkeit. Ich denke, dies ist uns mit dem aktuellen Programm durchaus gelungen“, freut sich Direktorin Barbara Pixner.

Um den Pool an Kursideen zu erweitern, ergreift die VHS diesen Sommer erstmals eine neue Initiative: Zwei Seminarräume – je einer in Bozen und einer in Brixen – stehen in den kommenden Wochen allen Mitarbeitern, Referenten und Teilnehmern der VHS offen, um hier ganz frei Wünsche und Ideen für das kommende Kursprogramm zu hinterlassen.

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Bozen und Umgebung Kultur Sonstige
news-1351 Wed, 03 Jul 2019 08:45:05 +0200 Raiffeisen-Pionier Sepp Jocher zum Gedenken http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/raiffeisen-pionier-sepp-jocher-zum-gedenken.html Am 29. Juni ist im Alter von 89 Jahren der Ehrenobmann der Raiffeisenkasse Eisacktal Josef Jocher verstorben. Sepp Jocher hat die Raiffeisen-Geldorganisation über Jahrzehnte mitgeprägt. Sein Weg begann 1970 als Obmann der Raiffeisenkasse St. Andrä-Afers, in der Folge war er Gründungsobmann und Obmann der Raiffeisenkasse Eisacktal von 1973 bis 2003. Als treibende Kraft hat sich der engagierte Kaufmann aus St. Andrä für die Fusion der Raiffeisenkassen rund um Brixen eingesetzt. „Sein Weitblick damals ist die Grundlage für den Erfolg von heute“, sagte Karl Leitner, Direktor der Raiffeisenkasse Eisacktal, bei der Beerdigung von Ehrenobmann Sepp Jocher am 2. Juli.

Neben seiner Tätigkeit in der Raiffeisenkasse Eisacktal engagierte sich Sepp Jocher 20 Jahre als Verwaltungsrat in der Raiffeisen Landesbank und 15 Jahre als Verwaltungsrat im Raiffeisenverband. Für seinen Einsatz wurde er am 12. April 2003 mit der Raiffeisen-Ehrennadel in Gold geehrt. „Gerne mit einem Lächeln auf den Lippen, versteht es Sepp Jocher stets zu sozialisieren, und jede Art der Polarisierung ist ihm fremd“, charakterisierte ihn der langjährige Raiffeisenverbandsdirektor und Landsmann Konrad Palla damals in seiner Laudatio.

„Seine Triebfeder waren weder Sachwerte noch Ehrungen, sondern Überzeugungen und Weitsicht, Sepp war ein echter Pionier“, sagte Direktor Karl Leitner bei der Beerdigung. Dabei zeichnete ihn vor allem ein Wesenszug besonders aus – seine Ausgewogenheit. „Immer wieder ist es ihm gelungen, Menschen und ihre Ansichten zusammenzuführen und mit dem Ergebnis einen Mehrwert für das Gemeinwesen zu schaffen“, so Leitner.

Mit Sepp Jocher verliert die Raiffeisenorganisation Südtirol einen engagierten und umsichtigen Mitgestalter, der sichtbare Spuren hinterlassen hat.

 

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1337 Mon, 01 Jul 2019 14:26:00 +0200 Carsharing Südtirol: Teilen statt Besitzen http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/carsharing-suedtirol-teilen-statt-besitzen.html Die Genossenschaft Carsharing Südtirol bietet einen nachhaltigen Autoverleih an. Wie es funktioniert und warum es für viele Kunden eine günstige Alternative ist. Carsharing - was ist das?

Carsharing ist die organisierte gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen. Die Nutzer besitzen dabei das Auto nicht selbst, sondern teilen es mit anderen. Eine kleine Gruppe von Organisationen und engagierten Privatpersonen schloss sich zur Genossenschaft Carsharing Südtirol zusammen, um diesen Dienst hierzulande anzubieten. Das Ziel: Die Mobilität um eine umweltschonende und flexible Variante zu bereichern. Die Kunden schätzen am Dienst laut Cristina Larcher, Obfrau von Carsharing Südtirol, besonders den Nachhaltigkeitsaspekt. Außerdem müssen sie sich nicht um die Anschaffung, Instandhaltung, Versicherung oder Revision kümmern. Abgesehen von einer Jahresgebühr von 75 Euro bezahlt der Kunde nur für den Zeitraum, wenn er das Fahrzeug benutzt.

So funktioniert die Buchung

Nach der einmaligen Registrierung kann der Kunde via App die Verfügbarkeit der Fahrzeuge in seiner Umgebung prüfen. Zur Flotte gehören folgende Autos ...

  • VW UP! / VW E-UP! (E-Auto)
  • VW Golf / VW E-Golf (E-Auto)
  • VW Caddy
  • VW Golf Variant 
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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1339 Thu, 27 Jun 2019 16:45:00 +0200 Tourismusvereine als Genossenschaften http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/tourismusvereine-als-genossenschaften.html Derzeit gibt es in Südtirol 76 Tourismusvereine, die sich als Schnittstelle zwischen Touristen und Dienstleistern um die Belange vor Ort kümmern. Bisher wurden die meisten als Vereine geführt. Jetzt steht bei vielen eine Umwandlung der Unternehmensform an. Warum die Genossenschaft die ideale Form für Tourismusorganisationen ist. Sie verwalten Buchungen, vermitteln touristische Angebote und kümmern sich um eine entsprechende Orts- und Strukturpflege: die Tourismusvereine. Sie sind meist ein Zusammenschluss von Beherbergungsbetrieben, den Betreibern von Aufstiegsanlagen und Skischulen, Berg- und Skiführern, Dienstleistern, Kaufleuten und Handwerkern. Also all jenen, die unmittelbar vom Tourismus profitieren und daran interessiert sind, dass sich das Angebot, die Infrastruktur und das Ortsbild tourismusgerecht entwickeln und erhalten.

Tourismusvereine in Südtirol sind  durch das  Landesgesetz  Nr. 15 vom 19. September 2017 geregelt. Demzufolge können sie die Rechtsform eines Vereins oder einer Genossenschaft einnehmen. Auf jeden Fall aber müssen die bestehenden Tourismusvereine und Tourismusgenossenschaften innerhalb 2019 ihre Statuten anpassen. Die Frage nach der Rechtsform steht bei vielen Vereinen auch deshalb an, weil das das steuerliche Pauschalsystem für die gewerblichen Einnahmen  (Gesetz Nr. 398/1991) für die Tourismusvereine ab 2020 oder 2021 abgeschafft wird.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1341 Mon, 24 Jun 2019 10:39:54 +0200 Südtiroler Mobilitätspreis: Teilnehmen und gewinnen http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/suedtiroler-mobilitaetspreis-teilnehmen-und-gewinnen.html Die Südtiroler Landesregierung vergibt heuer bereits zum dritten Mal den „Südtiroler Mobilitätspreis“. Teilnehmen können alle Betriebe, öffentlichen Körperschaften, Vereine und Organisationen, die (auch teilweise) abgeschlossene Projekte und Initiativen zum Thema nachhaltige Mobilität vorweisen können. Bei der Bewertung der eingereichten Projekte ist der Beitrag zur Schaffung nachhaltiger Mobilität gemäß Prioritätenskala Verkehr vermeiden, verlagern und verbessern ausschlaggebend. Aber auch die Breitenwirkung und das Sensibilisierungspotential des Projektes sowie Kreativität und Innovationsgehalt werden honoriert.

Die Sieger des Südtiroler Mobilitätspreises erhalten für den ersten Platz 6.000 Euro, für den zweiten 2.000 Euro und für den dritten 1.000 Euro. Überdies kann die Jury für besonders innovative und originelle Projekte einen mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis vergeben.

Bewerben auch Sie sich mit Ihrem Betrieb oder Ihrem Verein und reichen Sie die Projekte noch bis zum 31. Juli 2019 ein. Das entsprechende Formular sowie das Reglement können Sie hier herunterladen: https://www.greenmobility.bz.it/mobilitaetspreis/. Bitte das ausgefüllte Formular bis einschließlich 31.Juli an die E-Mail-Adresse greenmobility(at)sta.bz.it senden.

Bei Fragen können Sie sich gerne an Alessandro Xausa (Tel: 0471 057304, Mail: alessandro.xausa@oekoinstitut.it) oder Olivia Kieser (Tel: 0471 312 858, Mail: Olivia.Kieser@sta.bz.it) wenden.

Auch der Unternehmer-Gewinner des Vorjahres erteilt Ihnen gerne Auskunft: Benjamin Profanter - Profanter Backstube/Panificio (Tel: 0472 885588, Mail: benjamin(at)profanter.it).

Der Südtiroler Mobilitätspreis 2019 wird während der Europäischen Mobilitätswoche, die jährlich zwischen dem 16. und 22. September stattfindet, feierlich verliehen.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1300 Thu, 20 Jun 2019 10:38:00 +0200 Franz Kaser http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/franz-kaser.html Franz Kaser ist eine bedeutende Persönlichkeit des Südtiroler Genossenschaftswesens. Trotz schwieriger Kindheit auf einem Bergbauernhof in Lüsen schaffte er den sozialen Aufstieg und war über 30 Jahre lang Bürgermeister der Gemeinde Lüsen und ebenso lange Obmann des Milchhofs Brixen. Mit richtungsweisenden Entscheidungen führte er nicht nur die Genossenschaft zum Erfolg. Wenn Franz Kaser heute über den Großplonerhof in Lüsen führt, schwingt Gelassenheit und ein bisschen Stolz mit. Als eines von zehn Kindern wächst er auf einen Lüsner Bauernhof in bescheidenen Verhältnissen auf. Erst mit 23 Jahren kommt der heute 86-Jährige dazu in Dietenheim eine weiterführende landwirtschaftliche Schule zu besuchen. Sein Gespür für soziale Gerechtigkeit und das Interesse für Politik bringen ihn rasch weiter. Er unterstützt Mitbürger im Dorf beim Ausfüllen von Ansuchen und engagiert sich schon früh in der Gemeindepolitik von Lüsen. Zunächst als Gemeinderat und Gemeindereferent, später als Vizebürgermeister und leitet schließlich über 31 Jahre lang als Bürgermeister die Geschicke des Dorfes.

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1336 Tue, 18 Jun 2019 11:54:39 +0200 Genossenschaftswesen im Fokus http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/genossenschaftswesen-im-fokus.html Die Jahresvollversammlung des Raiffeisenverbandes Südtirols bietet nicht nur einen Blick auf die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres, sondern auch Raum für Austausch mit hochrangigen Vertretern der nationalen und internationalen Partnerorganisationen und den Vertretern der Landespolitik, die heuer in einer moderierten Gesprächsrunde mit Markus Frings zu Wort kamen. Wenn hochrangige Vertreter im Rahmen der Vollversammlung auf das Podium gerufen werden, geht es um aktuelle Themen aus dem Raiffeisen Genossenschaftswesen. Derzeit fallen das institutsbezogene Sicherungssystem für die Raiffeisenkassen, das Genossenschaftswesen und die Aktualität der genossenschaftlichen Werte besonders ins Gewicht. Dies zeigten die einzelnen Beiträge der Interviewten.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1330 Thu, 13 Jun 2019 10:17:27 +0200 2018: ein wegweisendes Jahr für die Raiffeisenorganisation http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/2018-ein-wegweisendes-jahr-fuer-die-raiffeisenorganisation.html Auf der diesjährigen Vollversammlung zog der Raiffeisenverband Südtirol Bilanz über das vergangene Geschäftsjahr. Die Südtiroler Raiffeisen-Genossenschaften zeigen sich ungebrochen solide, stark und stabil. Die Schwerpunkte 2018 waren die Durchsetzung des institutsbezogenen Sicherungssystems für die Raiffeisenkassen, die organisatorische Neuausrichtung des Verbandes und die Umsetzung der neuen IT-Strategie. „Das Geschäftsjahr 2018 war für die Raiffeisenorganisation ein wegweisendes Jahr mit maßgeblichen Entscheidungen für die Zukunft“, sagte Verbandsobmann Herbert Von Leon vor Vertretern der 366 Mitgliedsgenossenschaften, Politik und Wirtschaft. Generaldirektor Paul Gasser betonte: „Wir konnten den strategischen Veränderungs- und Erneuerungsprozess in der Raiffeisen-Organisation erfolgreich fortsetzen.“

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1328 Wed, 12 Jun 2019 14:29:13 +0200 Nachwuchskicker begeistern bei VSS/Raiffeisen Jugendfußball-Landesmeisterschaften http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/nachwuchskicker-begeistern-bei-vssraiffeisen-jugendfussball-landesmeisterschaften.html Nach mehr als 3.000 Saisonspielen wurden am 10. Juni in Nals zum insgesamt 42. Mal die VSS/Raiffeisen Landeslandesmeister im Jugendfußball gekürt. Bei perfekten Bedingungen und bestem Fußballwetter spielten mehr als 300 Kinder in den Altersklassen U9, U10, U11, U12, U13 und U14 um die begehrten VSS/Raiffeisen-Landesmeistertitel und sorgten so für einen großartigen Saisonabschluss. Insgesamt 486 Jugendmannschaften nahmen in der Saison 2018/2019 an den VSS/Raiffeisen Jugendfußball-Landesmeisterschaften teil. In Nals zeigten nun die 24 erfolgreichsten Teams der Saison ihr Können und begeisterten damit die zahlreich mitgereisten Fans. Gleich in sechs Altersklassen – U9, U10, U11, U12, U13 und U14 – wurden VSS/Raiffeisen-Landesmeister gekürt. Besonders die jüngsten Nachwuchskicker ließen ihr großes Potential des Öfteren aufblitzen. In einem hochklassigen Finale der Kategorie U9 gewann dabei letztlich der Bozner FC mit 3:0 gegen den ASV Tscherms/Marling und holte sich so den begehrten VSS/Raiffeisen-Landesmeistertitel.

U10-Meisterschaft: Hochklassiges Finale

Hochklassig war auch das Finale der U10-Meisterschaft. Nach vierzig Minuten jubelten zwar die Nachwuchskicker des AFC Südtirol über einen 5:1-Sieg gegen den ASV Prad. Das Ergebnis spiegelte allerdings nicht unbedingt den Spielverlauf wider, denn die Obervinschger hielten lange bravourös dagegen und hatten selbst einige Möglichkeiten das Spiel offener zu gestalten. Mit einem Déjà-vu der negativen Art mussten hingegen die Kicker des ASD Olimpia Merano klarkommen. Wie im Vorjahr kämpfte sich die Mannschaft in der Kategorie U11 ins Finale, verlor dort aber nach großem Kampf mit 0:3 gegen abgeklärtere Nachwuchskicker des Bozner FC.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1327 Wed, 12 Jun 2019 10:50:23 +0200 Notfallübung im Südtiroler Kinderdorf http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/notfalluebung-im-suedtiroler-kinderdorf.html Seit zweieinhalb Jahren bildet Hanjörg Meraner, Rettungssanitäter beim Weißen Kreuz Brixen, sechs Jugendlichen des Südtiroler Kinderdorfes zu JugendnotfallsanitäterInnen aus und vermittelt ihnen Theorie und Praxis. Erfolgreich, wie eine Notfallübung gezeigt hat. Wenn ein Rettungswagen des Weißen Kreuzes ins Kinderdorf kommt, kann es ein Ernstfall sein, oder, wie Anfang Juni, eine Übung. Das Szenario:

Insgesamt vier Schwerverletzte, darunter auch Heinz Senoner, Direktor des Südtiroler Kinderdorfes, mit einer schweren Verwundung am Bein, ein Kind mit einer Knöchelfraktur, eine junge Frau mit Verbrennungen 2. Grades und ein Mann mit einem Herzinfarkt. Sie alle waren von der Schminkgruppe des Weißes Kreuzes, Sektion Brixen, beeindruckend geschminkt und in die Symptomatik der verschiedenen Verletzungen eingewiesen worden.

Wie das Südtiroler Kinderdorf in einer Aussendung schreibt waren die Jugendlichen zunächst zu den verschiedenen Einsatzorten gerufen worden. Sie übernahmen vorbildhaft die Erstversorgung der Verletzten. Anschließend wurde die Rettungskette simuliert: Notruf, Eintreffen der Rettungskräfte, Einweisung der Rettungskräfte, Übernahme der Patienten durch das Weiße Kreuz und Abtransport.

Bei einer Nachbesprechung wurden die verschiedenen Einsätze besprochen. Die Jugendlichen können auf ihre Leistungen sehr stolz sein. Sie haben die unterschiedlichen Situationen gut eingeschätzt und ihr Erste-Hilfe-Wissen einsetzen können. Auch die Rückmeldung der SanitäterInnen des Weißes Kreuzes bestätigen, dass die „Basics“ der Erstversorgung vorhanden sind.

Das Erste Hilfe Projekt „JugendnotfallsanitäterInnen“, läuft seit über zwei Jahren im Südtiroler Kinderdorf. Die Jugendlichen lernen dabei nicht nur Erste Hilfe zu leisten, sondern auch sich selbst einschätzen und mit außergewöhnlichen Situation umzugehen.

Daneben entwickeln sie Courage, Mut und Selbstvertrauen, Einfühlungsvermögen und Team Kompetenzen (Kommunikation, Vertrauen, Kooperation) …alles das, was sie befähigt und darin unterstützt einen weiteren Schritt in ein selbstbestimmtes und eigenständiges Lebens zu machen. Zudem ist es ein sicheres Gefühl, dass im Notfall Jugendliche im Kinderdorf sind, die die Erstversorgung „drauf haben“.

Wer macht das alle möglich?

Der beständige, motivierte und professionelle Einsatz von Hansjörg Meraner, der seit zwei Jahren diesen spannenden Prozess begleitet und der projektverantwortliche Erzieher Bendikt Egger. Heinz Senoner, Direktor des Kinderdorfes, bedankte sich bei allen Beteiligten: „Ein besonderer Dank für die gute Organisation, den reibungslosen Ablauf und das gute Gelingen der Notfallübung gilt Hansjörg Meraner, der Besatzung des Rettungswagens des Weißen Kreuzes, der Schminkgruppe des Weißen Kreuzes, den PatientenInnen und allen anderen die am Gelingen der Übung beteiligt waren. Und auch den Jugendlichen aus dem Kinderdorf, die so engagiert dabei waren."

Das Südtiroler Kinderdorf ist eine Genossenschaft und Mitglied im Raiffeisenverband Südtirol.

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1303 Tue, 11 Jun 2019 12:19:00 +0200 Raumfahrt und das Wachstum ohne Grenzen http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/raumfahrt-und-das-wachstum-ohne-grenzen.html Satellitenfernsehen, Navigation, Erdbeobachtung und viele andere Bereiche unseres Alltags  wären ohne Entwicklungen aus der Raumfahrt nicht denkbar, sagt Christian Rinner, Raumfahrtexperte und Spezialist für Satelliten. Als Referent beim Anlegersymposium des Raiffeisen InvestmentClubs zeigte er auf, welche Entwicklungen sich abzeichnen. Herr Rinner, die abenteuerliche Raumfahrt der 60er Jahre hat sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr als nutzenorientierter Wirtschaftszweig etabliert. Was sind ihre wichtigsten Errungenschaften?
Christian Rinner: Die Raumfahrt hat in der Tat ihre Sturm- und Drangzeit hinter sich gelassen und sich dem Dienst der Menschheit auf der Erde verschrieben. Die Zeiten von Sputnik, Apollo und Mondlandung waren spannend und wichtig, den breiten gesellschaftlichen Nutzen konnte die Raumfahrt jedoch erst viel später beweisen. Die Technologien aus dem All haben viele neue Geschäftsmodelle und gesellschaftliche Veränderungen wie beispielsweise Autonomes Fahren durch Satellitennavigation, robotisierte Landwirtschaft, Überwachung des Ozonlochs u.a.m. hervorgebracht.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1325 Thu, 06 Jun 2019 15:13:44 +0200 Coopstart: Auf der Suche nach Start-up-Ideen http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/coopstart-auf-der-suche-nach-start-up-ideen.html Am 6. Juni fand die Pressekonferenz zur Initiative Coopstart statt. Es handelt sich um eine Ausschreibung, welche von den Genossenschaftsverbänden Legacoopbund und Confcooperative Südtirol ins Leben gerufen wurde, um Ideen potentieller Gründer zu sammeln. Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit: das sind die Schwerpunktthemen der Ausschreibung namens „Coopstart“, welche am 06. Juni 2019 bei einer Pressekonferenz in der Sozialgenossenschaft Mensa Clab vorgestellt wurde. Wie auch immer die Idee ausschauen mag, Coopstart bildet das Fundament indem diese wachsen, gedeihen und im besten Fall auch konkretisiert werden.

Vertreter von Legacoopbund und Confcooperative Südtirol haben einige Daten zur Ausschreibung und zu den Teilnahmebedingungen vorgelegt. Coopstart richtet sich an aufstrebende Unternehmer, die maximal 35 Jahre alt sind und ihre Unternehmensidee ausprobieren oder erweitern möchten.

Eine Kommission aus Führungskräften und Experten aus dem akademischen und kooperativen Bereich wird die besten Ideen auswählen. Auf die beiden Erstplatzierten warten eine Kapitaleinlage sowie kostenlose Beratung und Dienstleistungen von Coopservizi für ein Jahr. 

Der Vorsitzende von Legacoopbund Heini Grandi erklärte, warum solche Initiativen äußerst wichtig sind: „In einer Welt, die im ständigen Wandel ist und es immer schwieriger wird, sich zu behaupten, sind Projekte wie Coopstart ein Sprungbrett für junge Tüftler. Es wird die Möglichkeit geboten, die unternehmerische Idee vor einer kompetenten Jury vorzubringen und sie mit anderen zu vergleichen.“

Die Leiterin des Amtes für die Entwicklung des Genossenschaftswesens der Autonomen Provinz Bozen, Manuela Paulmichl, drückte ihre Wertschätzung aus und stelle fest: „Es ist äußerst wichtig, den jungen, aufstrebenden Unternehmern das Modell der Genossenschaft nahezubringen. Ideen bereichern das Genossenschaftswesen und das Wachstum neuer Genossenschaften ist immer ein positiver Mehrwert für die Gesellschaft“.

Die Ausschreibung Coopstart ist bis 30. Juli 2019 offen.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1323 Tue, 04 Jun 2019 15:26:32 +0200 Ab Herbst: Herzsportgruppe in Kaltern http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/ab-herbst-herzsportgruppe-in-kaltern.html 2007 von einer Gruppe von Ärzten und Herzfreunden gegründet, hat die Südtiroler Herzstiftung mittlerweile 26 Herzsportgruppen an 17 Orten in ganz Südtirol. Ab September 2019 gibt es auch eine Gruppe in Kaltern. Eine kardiologische Sportgruppe ist eine Gruppe von meist 15 bis 20 herzkranker Menschen, die einmal pro Woche ein gezieltes Training durchführen - je nach Leistungsfähigkeit ihres Herzes. Eine Herzsport-„Stunde“ dauert etwa 60 Minuten und beginnt meist mit Aufwärmübungen. Im Anschluss folgen gymnastische Übungen, Spielen oder speziellen Trainingsübungen (Laufen, Klettern o.ä.).

Speziell ausgebildete Übungsleiter mit Erfahrung in der sportlichen Betreuung herzkranker Menschen leiten diese Sportstunden, bei denen auch immer ein Arzt oder eine Ärztin anwesend ist. Er oder sie hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass alle Teilnehmenden vor sportlichen Überlastungen sicher sind. Auch der Arzt oder die Ärztin ist in der Betreuung von Herzsportgruppen ausgebildet und hat die erforderlichen Instrumente und Geräte, die er/sie bei Zwischenfällen brauchen könnte, stets zur Hand (z.B. Defibrillator).

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Überetsch/Unterland Sonstige
news-1313 Wed, 29 May 2019 10:47:29 +0200 Bäuerinnen vermitteln Lebensmittelkompetenzen http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/baeuerinnen-vermitteln-lebensmittelkompetenzen.html Begeisterte Kinderaugen, flinke Hände, aufgeregte Kinderstimmen: Die Schüler der 1. MB Mittelschulklasse Albert Schweitzer in Bozen ließen sich bei der Abschlussveranstaltung des Projektes „Mit Bäuerinnen wertvolle Lebensmittel erleben“ beim Kochen nicht stören. Sie zeigten, was sie von der Brotzeitbäuerin Brigitte Zöschg gelernt haben. „Unser Ziel ist es, dass die Kinder lernen, selbst anzupacken und zu erfahren wieviel Spaß es macht mit Lebensmittel zu kochen und vor allem wie wertvoll sie sind“, sagte Landesbäuerin Antonia Egger bei der gestrigen Pressekonferenz in der Mittelschule Albert Schweitzer. Es geht um Regionalität, Saisonalität, Hand- und Hausgemachtes, Lebensmittelverschwendung, Stärkung des Umweltbewusstseins, Nachhaltigkeit und auch Gesundheit: All diese Themen werden mit den Schülern im Rahmen des Schulprojektes „Mit Bäuerinnen wertvolle Lebensmittel erleben“ angesprochen, und dieser Fokus auf die Werte- und Gesundheitsvermittlung macht das Projekt wertvoll.

360-Grad-Projekt in der Schule

Bereits seit fünf Jahren bietet die Südtiroler Bäuerinnenorganisation gemeinsam mit der Pädagogischen Abteilung der deutschen Bildungsdirektion das Schulprojekt in den Grundschulen an, heuer auch an zwei italienischen Grundschulen und einer ladinischen Mittelschule, denn seit kurzem wird das Projekt auch an den Mittelschulen angeboten. So auch an der Mittelschule Albert Schweizer in Bozen. Direktorin Heidi Niederkofler spricht von einem 360-gradigen Projekt: „Es geht um Ernährung, um sensibles Einkaufen, um regionale und gesunde Produkte, aber auch darum wie man Menschen verwöhnen kann, indem ich etwas Gutes koche. Die Schüler erwerben lebenspraktische Kompetenzen.“ 

Wert der Lebensmittel verstehen

An drei Vormittagen kochte Brotzeitbäuerin Brigitte Zöschg mit den Schülern vitale Gerichte und Jausen aus regionalen Produkten: „Wenn die Kinder selbst Hand anlegen empfinden sie für die Lebensmittel einen ganz anderen Wert. Sie lernen, wieviel Arbeit dahintersteckt und das wertvolle Brot landet dann auch nicht in der Mülltonne.“ Die Schülerin Ellen Schönegger spricht mit Begeisterung über die supertollen, gesunden Lebensmittel: „Die Bäuerin hat uns den Unterschied zwischen Vollkorn- und Weizenmehl erklärt. Ich habe zu Hause schon den Müsliriegel selbst gemacht. Man kann das Rezept auch abändern, z.B. die Rosinen weglassen, wenn sie einem nicht schmecken!“ 

Lernen mit allen Sinnen

Das Lernen mit allen Sinnen ist einfach nachhaltig. Davon ist Dorothea Staffler, Gesundheitsförderin an der pädagogischen Abteilung und Koordinatorin des Projektes überzeugt: „Alle sind begeistert: Die Kinder, die zu Haus mit Freude die Gerichte nachkochen, die engagierten Lehrer, die Bäuerinnen, die mit Leidenschaft ihr Wissen weitergeben und die Eltern, von denen ich sehr positive Rückmeldungen erhalte.“ Und noch etwas fördert dieses Projekt: den Gemeinschaftssinn, denn Essen und Zubereiten von Speisen ist etwas grundlegend Soziales. 
 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1304 Thu, 23 May 2019 13:40:00 +0200 eTestDays: Testfahrten im Raiffeisenverband http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/etestdays-testfahrten-im-raiffeisenverband.html Der Raiffeisenverband Südtirol erhielt vom Land zu Testzwecken für vier Tage ein E-Auto. Damit soll der Umstieg auf zukunftsweisende und saubere Mobilität gefördert werden. Nun stehen die Testergebnisse fest. Rund 350 Betriebe hatten Interesse an einem E-Auto bekundet, 75 davon konnten vier Tage lang bei der Aktion "eTestDays" ein E-Auto oder ein E-Lieferauto Probe fahren und sich vom Nutzen der emissionsfreien Fahrzeuge überzeugen. Darunter war auch der Raiffeisenverband Südtirol. 

Die Verbandsmitarbeiter Günther Schweigkofler, Markus Gasser, Manfred Thaler und Alexander Kieswetter haben einen eGolf auf seine Alltagstauglichkeit getestet. Günther Schweigkofler meint: "Ein Elektrofahrzeug würde sehr gut in unsere Fahrzeugflotte passen. Ich persönlich könnte über 90 Prozent meiner Außendienst-Strecken elektrisch zurücklegen." Auch mit der Bedienung des eGolfs kamen die Probanden sehr gut zurecht. Markus Gasser berichtet:

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1306 Wed, 22 May 2019 09:18:28 +0200 Raiffeisen InvestmentClub: Wirtschaft an der Grenze http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/raiffeisen-investmentclub-wirtschaft-an-der-grenze.html Die Auftritte zweier renommierter Referenten im Forum Brixen begeisterten die 550 Raiffeisen InvestmentClub-Mitglieder beim 19. Anlegersymposiumim: Prof. Dr. jur. Claus Kleber, Journalist und Moderator des ZDF-heute-Journals und M.Sc. Christian Rinner, Wissenschaftler und Produktmanager bei OHB System, einem der bedeutendsten Raumfahrtunternehmen Europas. Dass China die aufstrebende Macht des 21. Jahrhunderts ist - mit atemberaubendem Aufschwung, boomenden Megastädten, Rekord-Investitionen und einer beachtlichen Steigerung des Wohlstands, ist bekannt. Was neu ist, skizzierte Journalist Claus Kleber in seinem Vortrag "Zwischen dem Ausstieg der USA und dem Aufstieg Chinas - wo bleibt Europa?" Am Beispiel der südpazifischen Insel Tonga zeigte Kleber die schleichende Infiltration Chinas auf, die im Jahr 2006 zu gewaltsamen Protesten der einheimischen Bevölkerung führte. "Die Weltordnung ist aus den Fugen. Wir erleben derzeit geradezu eine Umschichtung der Weltmachtrollen, deren Konstellation kaum mehr berechenbar ist", meinte Kleber kritisch. Eine entscheidende Rolle in diesem Prozess spielt US-Präsident Donald Trump, der mit seinem Amtsantritt eine komplette Kehrtwende in der amerikanischen Politik einleitete: Die USA konzentrieren sich immer mehr auf sich selbst und verabschieden sich von ihrer Rolle als Weltmacht. Währenddessen China offensiv ein globales Machtanspruchsdenken formuliert und nach dem Westen greift.

Neue Welt-Unordnung - wo bleibt Europa?

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Verbandsnachricht Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1305 Tue, 21 May 2019 08:31:10 +0200 Land&Leben: Kommt es zur Fusion der Viehwirtschafts-genossenschaften? http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/landleben-kommt-es-zur-fusion-der-viehwirtschafts-genossenschaften.html Aus Kostengründen rücken Südtirols Rinderzuchtverbände immer näher zusammen. Nun steht eine Fusion zwischen dem Braunviehzuchtverband und dem Rinderzuchtverband im Raum. Doch für dieses Vorhaben gibt es auch Vorbehalte. Das sind die weiteren Themen der Rai Südtirol Sendung "Land&Leben":

  • Braun, fleckig, grau oder schwarzbunt: Welche Ziele verfolgen Südtirols Rinderzüchter?
  • Wie viel Kraftfutter braucht die Kuh? Strategien für eine rentable und gleichzeitig nachhaltige Milcherzeugung

Jetzt reinhören!

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1298 Thu, 16 May 2019 10:49:00 +0200 WKR: Neuwahlen und Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/wkr-neuwahlen-und-rueckblick-auf-ein-ereignisreiches-jahr.html Vor kurzem fand in Bozen die Vollversammlung des Wechselseitigen Krankenbeistands Raiffeisen (WKR) statt. Das abgelaufene Geschäftsjahr war herausfordernd und ereignisreich. Dennoch gelang es dem WKR (ehemals WKV) seine Geschäftsziele zu erreichen. Der Wechselseitigen Krankenbeistandsverein (WKV) bietet den Mitglieder und Mitarbeitern der Raiffeisen Geldorganisation (RGO) ergänzende Gesundheitsvorsorge, übernimmt anfallende Sanitätskosten und ergänzt Leistungen des öffentlichen Gesundheitssystems.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 gab es große Veränderungen beim Wechselseitigen Krankenbeistandsverein (WKV). Bereits im Namen erkennbar ist die Änderung der Rechtsform, die aus Haftungsgründen und rechtlichen Änderungen notwendig geworden war. Der ursprüngliche Wechselseitige Krankenbeistandsverein (WKV) wurde im Vorjahr in eine Gesellschaft zur gegenseitigen Unterstützung umgewandelt und heißt nun Wechselseitiger Krankenbeistand Raiffeisen (WKR).

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Verbandsnachricht Sonstige
news-1299 Wed, 15 May 2019 15:31:04 +0200 100 Jahre Confcooperative http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/100-jahre-confcooperative.html Vor genau 100 Jahren wurde der italienische Genossenschaftsverband "Confederazione Cooperative Italiane" gegründet. An der feierlichen Vollversammlung in Rom nahm auch die Führungsspitze des Südtiroler Raiffeisenverbandes teil. Der italienische Genossenschaftsverband „Confederazione cooperative italiane“ feiert heuer sein 100jähriges Bestehen. Dieses besondere Jubiläum wurde vor kurzem im Rahmen der Vollversammlung in Rom, feierlich begangen.

In den Jahren des Bestehens hat der italienischen Genossenschaftsverband Concooperative große Verdienste erlangt. Wie wichtig der Genossenschaftsverband und die Arbeit der Genossenschaften für die italienische Gesellschaft sind, betonten unter anderem Giuseppe Conte, Premierminister, und Staatspräsident, Sergio Mattarella in ihren Ausführungen im Rahmen der Vollversammlung in Rom.

Die Führungsspitze des Raiffeisenverbandes Südtirol nahm ebenfalls an dieser Veranstaltung teil.

Confcooperative in Zahlen 

  • 18.500 Unternehmen,
  • 525.000 Beschäftigte,
  • 66 Milliarden Umsatz und
  • 3,2 Mio. Mitglieder

Mehr dazu lesen Sie auf der Homepage des italienischen Genossenschaftsverbandes.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1297 Wed, 15 May 2019 08:51:52 +0200 Mutual Help: Interview mit Koordinator Klaus Gufler http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/mutual-help-interview-mit-koordinator-klaus-gufler.html Vorsorge für die Zukunft: Mutual Help ist ein ergänzender Gesundheitsfond, der Kosten übernimmt, die nicht über das öffentliche Gesundheitswesen abgedeckt sind. Die wechselseitige Hilfsgesellschaft ist in den vergangenen Jahren konstant gewachsen und hat die Marke von 18.000 Mitgliedern bereits überschritten.

Klaus Gufler, Koordinator von Mutual Help, war bei der Rai Südtirol Sendung "Treffpunkt 12.15" zu Gast. Im Gespräch mit Wolfgang Mayr erklärt er, welche Leistungen Mutual Help erbringt und wie man Mitglied werden kann. Jetzt reinhören!

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1295 Mon, 13 May 2019 11:09:52 +0200 Slatco Sterzenbach: „Der perfekte Tag“ http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/slatco-sterzenbach-der-perfekte-tag-1.html Slatco Sterzenbach ist Experte in den Bereichen Gesundheit, Prävention und Leistungsfähigkeit. Er ist Diplom-Sportwissenschaftlicher, erfolgreicher Triathlon und IRONMAN-Wettkämpfer und Autor mehrerer Sach- und Hörbücher. Auf Einladung der Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol war er vor kurzem in Bozen. Der Titel des Seminars „Der perfekte Tag“ ist gleichzeitig Programm: Eindrücklich und anhand von vielen praktischen Beispielen vermittelt Slatco Sterzenbach den Teilnehmenden, wie es gelingt, jeden Tag zu einem perfekten Tag werden zu lassen.

Der erste Schritt dorthin geht, dem Referenten zufolge, immer über eine persönliche Analyse und Innenschau. Denn nur wer die eigenen Bedürfnisse, Werte und Metaprogramme kennt, kann Schritte setzen, um Veränderungen einzuleiten und letztlich erfolgreicher und glücklicher zu werden. Im Seminar geht Slatco Sterzenbach auf die Themen Bewegung, Ernährung und Entspannung ein und gibt Tipps, wie jemand zu mehr Energie kommt, effizienter trainieren oder effizient entspannen kann.

Die Teilnehmenden haben am Ende des Tages praxistaugliche Instrumente wie die 360°-Lebensrad-Analyse und Effektives Selbstmanagement in der Tasche. Ihre Zeit werden sie künftig so gestalten, dass sie jeden Abend das Gefühl haben, dieser Tag hat sich gelohnt. Zur Überprüfung rät Sterzenbach sich am Ende des Tages die folgenden Fragen zu stellen:

  1. Wofür bin ich heute dankbar?
  2. Was habe ich mir heute Schönes gegönnt? Oder was habe ich mir Gutes getan?
  3. Hatte ich heute Spaß? Habe ich heute schon gelacht?
  4. Habe ich etwas getan was diesen Planeten ein bisschen besser macht?
  5. Habe ich mich heute in irgendeiner Weise weiterentwickelt? (beruflich, privat, emotional)
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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1289 Thu, 09 May 2019 15:17:09 +0200 Vorschau auf die 39. Gustav Mahler Musikwochen http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/vorschau-auf-die-39-gustav-mahler-musikwochen.html Vor trafen sich Studenten der Euregio Universitäten Innsbruck und Trient im Euregio Kulturzentrum Gustav Mahler, in Toblach, um eine Ausstellung für die „Gustav Mahler Musikwochen“ vorzubereiten, die heuer Mahlers Zweite Sinfonie in den Fokus stellt. Das Datum der Aufführung steht bereits fest: Die Sinfonie Nr. 2 von Gustav Mahler wird am 16. Juli im Rahmen der 39. Gustav Mahler Musikwochen, im Gustav Mahler Saal in einer Bearbeitung von Erwin Stein mit dem Slovenian Philharmonic Orchestra & Choir unter Hansjörg Albrecht (Valentina Farcas, Sopran; Bettina Ranch, Mezzosopran) aufgeführt. 

Zum dritten Mal wurden dieses Jahr Toblach und das Euregio Kulturzentrum Gustav Mahler Treffpunkt von Studierenden der Euregio Universitäten Innsbruck (Lisa Brader, Johanna Elzenbaumer, Paul Heidegger, Simon Lehner) und Trient (Martina Miorelli, Giorgia Scartezzini), um im Rahmen der „Gustav Mahler Musikwochen“ eine Ausstellung vorzubereiten. 

Dieser Workshop stellte eine Fortsetzung der am 15. April 2018 begonnenen Kooperation zwischen der EUREGIO Stiftung Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach, den Gustav Mahler Musikwochen Toblach und dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Innsbruck dar.

Teilnehmende Institutionen:

  • Gustav Mahler Musikwochen,
  • Stiftung „Euregio- Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach-Dolomiten“,
  • Universität Innsbruck, und
  • Università degli studi di Trento 

Der Raiffeisenverband Südtirol unterstützt die Veranstaltung.

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Pustertal Sonstige
news-1285 Tue, 07 May 2019 08:41:16 +0200 VSS-Vorstand neu gewählt http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/vss-vorstand-neu-gewaehlt.html Bei der 49. Mitgliederversammlung des Verbandes der Sportvereine Südtirols (VSS) wurde die Verbandsspitze neu gewählt. An der Spitze des Verbandes bleibt für weitere vier Jahre Günther Andergassen aus Kaltern. Zu seinem Stellvertreter wurde Paul Romen neu gewählt, er folgt auf Much Pichler, der nicht mehr zur Wahl stand. Bei den Bezirkswahlen im Frühjahr wurden zudem die VSS-Bezirksvertreter neu bestellt.

Neben den wiedergewählten Vertretern Thomas Ladurner (Burggrafenamt), Josef Platter (Vinschgau), Ivan Bott (Überetsch/Unterland) und Richard Nagler (Gadertal) zogen mit Lidia Bernardi (Gröden), Markus Gröber (Pustertal), Christian Untermarzoner (Eisacktal) und Thomas Tiefenbrunner (Bozen Stadt und Land) auch neue Gesichter in den Vorstand ein. „Auch in einigen Referaten wird es noch Änderungen geben“, verrät Obmann Andergassen.

Hauptaugenmerk auf Jugend- und Breitensport

Gratulationen gab es von Seiten des VSS für Südtirols erfolgreiche Profisportler, aber: „Bei allen nationalen und internationalen Erfolgen Südtiroler Sportler bleibt für uns die rege Teilnahme an den VSS-Jugendsportprogrammen die größte Genugtuung.“ Schließlich sei es der Jugend- und Breitensport, der den Sport auch für die Gesellschaft so wertvoll macht. „Daher wünsche ich mir, dass diese gemeinwohlorientierte Arbeit unserer Amateursportvereine eine höhere finanzielle Unterstützung erfährt“, so Andergassen.

Neben der Förderung des Jugend- und Breitensports liegt dem VSS vor allem die vielseitige Sportausbildung junger Menschen am Herzen. „Wenn Kinder sich vielseitig bewegen und Freude am Sport haben, trainieren sie die motorischen Grundeigenschaften fast von selbst und entdecken ihre Fähigkeiten und Stärken“, ist VSS-Obmann Günther Andergassen überzeugt.

Lob für Raiffeisen als Generalsponsor 

Der Verband der Sportvereine Südtirols nutzte seine 49. Mitgliederversammlung aber auch um Danke zu sagen. Einmal mehr hob Andergassen dabei die Rolle des Generalsponsors hervor: „Ohne die großzügige Unterstützung von Raiffeisen wäre die umfangreiche Tätigkeit des VSS nicht möglich. Herzlich dank, dafür!“ Sowohl Günther Andergassen als auch Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes, betonten das partnerschaftliche Verhältnis zwischen VSS und Generalsponsor Raiffeisen.

Auszeichnungen an verdiente Personen

Der VSS dankte auch den Personen, die sich um den Sport in Südtirol verdient gemacht haben. So wurde die ehemalige Landesrätin für Sport Martha Stocker genauso mit der VSS-Ehrenmitgliedschaft bedacht wie die ehemaligen VSS-Vorstandsmitglieder Much Pichler, Oskar Insam, Sigurth Wachtler und Willy Marinoni. „Sie alle haben sich in besonderer Weise um den VSS und um den gesamten Sport in Südtirol verdient gemacht und werden auch in Zukunft Freunde unseres Verbandes bleiben“, würdigte Günther Andergassen.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1278 Thu, 02 May 2019 09:39:09 +0200 Mutual Help wächst weiter http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/mutual-help-waechst-weiter-1.html Auf der Vollversammlung von Mutual Help Ende April wurden die Zahlen aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr präsentiert und der scheidende Verwaltungsrat wiederbestätigt. Dabei kann sich nicht nur die steigende Mitgliederzahl sehen lassen. Am 30. April hat in Bozen die Vollversammlung von Mutual Help stattgefunden. "Der Südtiroler Gesundheitsfonds hat zum Jahresende 2018 die Marke von 18.000 Mitgliedern überschritten, dies entspricht einem Zuwachs von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit einer Bilanzsumme von 1,8 Mio. Euro und einer ausgeglichenen Bilanz steht Mutual Help solide da", so der Koordinator Klaus Gufler.

Mutual Help steht den eingeschriebenen Mitgliedern als lokaler, kompetenter Partner zur Seite. "Neben den ausbezahlten Leistungen schafft das lokale Netzwerk mit kompetenten Partnern und Konventionen lokale Win-Win-Lösungen für die Eingeschriebenen und fördert den lokalen Wirtschaftskreislauf", so der Präsident Stefano Ruele.

Mutual Help hat neben den lokalen Abkommen mit verschiedenen Verbänden auch die Zusammenarbeit mit dem nationalen Gesundheitsfonds für Mitarbeiter von Freiberufler Cadiprof unterschrieben und die lokalen Konventionen weiter ausgebaut.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1270 Wed, 24 Apr 2019 14:15:00 +0200 Erklärvideos für Jugendliche zur Südtiroler Wirtschaft http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/erklaervideos-fuer-jugendliche-zur-suedtiroler-wirtschaft.html Das WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen möchte den Schülerinnen und Schülern die heimische Wirtschaft näherbringen. Deshalb wurden 15 neue Lehrvideos entwickelt, die den Jugendlichen verschiedene wirtschaftliche Themen rund um Südtirol kurz und klar erklären. Insgesamt 15 Module thematisieren verschiedene Aspekte der heimischen Wirtschaft: vom Südtiroler Arbeitsmarkt über den Außenhandel bis hin zur Landwirtschaft und der Digitalisierung.

Nun werden die Inhalte der einzelnen Module auch in Form von kurzen Lehrvideos anschaulich auf den Punkt gebracht. Die aktuellen Daten, Indikatoren und Entwicklungen zur Südtiroler Wirtschaft werden dabei mit Grafiken und Animationen einfach erklärt. 

„Mit der Realisierung der Lehrvideos wurde unser Angebot für die Schulen erweitert. Die Videos bieten eine ideale Möglichkeit, den Jugendlichen anhand der digitalen Medien wirtschaftliches Wissen zu vermitteln und den Unterricht ansprechender zu gestalten“, erklärt Georg Lun, Direktor des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen.

Die Module der Unterrichtsunterlagen können einzeln oder als Paket kostenlos von interessierten Lehrkräften bestellt werden. Die Videos hingegen sind online unter www.handelskammer.bz.it.

Hier das Erklärvideo zum Thema Landwirtschaft:

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1269 Wed, 24 Apr 2019 11:21:13 +0200 Sieger des Marlene Cups prämiert http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/sieger-des-marlene-cups-praemiert.html Der Südtiroler Landeswintersportverband überreicht gemeinsam mit den Vertreten des VOG zwölf jungen Skitalenten die Pokale für den Gesamtsieg des Marlene Cups. Am 19. April fand im Haus des Apfels, dem Sitz des Verbands der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG, die Preisverleihung für die Skirennserie Marlene Cup statt. Auch im diesjährigen Winter gingen Hunderte Nachwuchssportler im Alter zwischen 15 und 20 Jahren an den Start.

Im Laufe der Wintermonate stellte der Skinachwuchs auf den bedeutendsten Skipisten Südtirols sein Können im Slalom, Riesenslalom und Super-G unter Beweis.

Die Sieger des Wettbewerbs, organisiert vom Südtiroler Landeswintersportverband und zum sechsten Mal in Folge gesponsert vom VOG, wurden mit dem symbolträchtigen Marlene Pokal ausgezeichnet. Bei der feierlichen Preisübergabe war Gerhard Dichgans, Direktor des VOG, anwesend. Er zeichnete zusammen mit den Vertreten des Südtiroler Landeswintersportverbandes (FISI) die zwölf Nachwuchssportler und die besten Sportvereine 2018/19 aus.

Im Anschluss an die Preisverteilung wurde bei einem kleinen Umtrunk auf die Nachwuchssportler angestoßen.

Die Rennserie bietet vielen jungen Südtiroler Skifahrern die Gelegenheit, in der internationalen Wintersportszene auf sich aufmerksam zu machen. Das freut wir uns sehr“, erklärte Sabine Oberhollenzer, Leiterin der Abteilung Kommunikation und PR des VOG. Die Partnerschaft mit dem Südtiroler Landwintersportverband (FISI) für den Marlene Cup wird auch in der Saison 2019/20 fortgesetzt.

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Überetsch/Unterland Sonstige
news-1264 Thu, 18 Apr 2019 14:37:42 +0200 Familienurlaub im Wandel http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/familienurlaub-im-wandel.html Storytelling, Micro-Influencer und ein Gast, der unverfälschte Erlebnisse sucht: Die Familienhotels Südtirol stehen vor spannenden Herausforderungen. Die Familienhotels Südtirol hielten bei ihrer Vollversammlung im Brandnamic Campus einen Rück- und Ausblick über den Familienurlaub im Wandel. Das abgelaufene Geschäftsjahr bezeichnete der neue Obmann Wolfgang Holzner als ein sehr erfolgreiches. Das Profil der Kooperationsgruppe wurde deutlich geschärft, die Bekanntheit auf den Hauptmärkten Süddeutschland, Österreich, der Schweiz und Norditalien wesentlich erhöht.

„Seit 2018 lenken Alois Kronbichler von Kohl & Partner und Michael Oberhofer von Brandnamic die Geschicke der Kooperationsgruppe. Damit haben wir Experten im Bereich Kommunikation und Tourismus an unserer Seite. Dank dieser Experten konnten wir bei so wichtigen Themen wie den Google AdWords- und Newsletter-Kampagnen sowie in der Social-Media-Arbeit und Suchmaschinenoptimierung sehr gute Ergebnisse erzielen“, so Holzner.

 

Deutliches Plus

Die Familienfreundlichkeit, ein Alleinstellungsmerkmal der Kooperationsgruppe, wurde 2018 nach innen wie nach außen besser kommuniziert. „Dank gezielter PR- und Werbekampagnen konnten wir den PR-Wert in deutschen und italienischen Print- und Onlinemedien deutlich steigern. Wir haben 24 individuelle Pressereisen organisiert. Allein die 41 Veröffentlichungen in deutschen Printmedien erreichten einen PR-Wert von 1,6 Millionen Euro“, meinte Evi Valentin von den Familienhotels Südtirol.

 

Ausblick 2019

Vorgestellt wurden bei der Vollversammlung auch die strategisch-operativen Schritte für die Zukunft. Denn die Reisebranche befindet sich im Wandel. Urlauber verreisen immer öfter, dafür immer kürzer. Sie suchen das Echte und Unverfälschte, verlangen nach alternativen, ruhigeren Urlaubszielen abseits vom Overtourism. „Hier können wir absolut punkten, wir müssen diese Stärke aber auch richtig kommunizieren“, meinte Geschäftsführer Alois Kronbichler vom Tourismus-Consulting-Unternehmen Kohl & Partner.

 

Social Media im Wandel

Das Jahr 2018 hat gezeigt, wie schnell sich im Bereich Social Media Trends verschieben können. „So ist innerhalb eines Jahres das Vertrauen in Influencer gesunken, dafür gewinnen sogenannte Micro-Influencer an Bedeutung und die Meinung echter Freunde zählt wieder mehr. Außerdem geht es nicht mehr nur um die Anzahl von Likes und Followers. Was zählt, ist hochwertiger Content. Darauf müssen wir reagieren – etwa indem wir gute Geschichten erzählen“, so Michael Oberhofer.

 

Erfolgreiches Storytelling

„Wer es schafft in den sozialen Netzwerken gute Geschichten zu erzählen, erweckt das Interesse und erzeugt Emotionen. Die Geschichten werden weitererzählt und in den Social Media geteilt“, so Daniela Aichner von den Familienhotels Südtirol. Deshalb wird die Kooperationsgruppe in Zukunft vermehrt mit Stories kommunizieren: kreativ, multimedial, persönlich, authentisch. Geschichten, die nicht nur bei den Eltern gut ankommen, sondern auch und vor allem bei den Kindern.

„Die Zeiten sind vorbei, als die Eltern einfach entschieden haben, wohin die nächste Urlaubsreise geht. Kinder reden maßgeblich mit und beeinflussen die Entscheidung ihrer Eltern ganz wesentlich“, davon zeigte sich Ursula Weixlbaumer-Norz überzeugt. Die Geschäftsführerin von kids & fun consulting hielt bei der Vollversammlung einen anregenden Impulsvortrag zum Thema „Kinder an der Macht“. 
  
 

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1263 Thu, 18 Apr 2019 10:52:25 +0200 Südtirols Innovationsstrategie ist wenig bekannt http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/suedtirols-innovationsstrategie-ist-wenig-bekannt-1.html Das Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen hat kürzlich aufgezeigt, dass sich die Innovationsleistung von Südtirols Wirtschaft durchaus mit jener Tirols und des Trentino messen kann. Doch bei der Strategie gibt es noch Informationslücken, schreibt das WIFO in einer Aussendung. In einer kürzlich erschienenen Studie hat das WIFO den Innovationsgrad der drei Euregio-Länder miteinander verglichen. Trotz geringer Ausgaben für Forschung und Entwicklung schneidet Südtirol in allen Innovationsleistungen im europäischen Vergleich gut ab. Um die rein quantitativen Daten der vorangegangenen Studie zu ergänzen, hat das WIFO Interviews mit 32 Stakeholdern aus öffentlichen Einrichtungen, der Forschung sowie Unternehmen und Wirtschaftsverbänden geführt. Die aussagekräftigsten Kommentare und Meinungen dieser Stakeholder sind in dem Bericht „Innovation in Südtirol ist…“ zusammengefasst.

Innovation in Südtirol ist…facettenreich: Der Begriff „Innovation“ nimmt je nach Sektor und Tätigkeitsbereich ganz unterschiedliche Bedeutungen an. Insofern überrascht es auch nicht, dass das Innovationsbewusstsein unterschiedlich ausgeprägt ist: So schätzen die Vertreter/innen von öffentlichen Einrichtungen Südtirol als eher innovativ ein, wohingegen die Forscher/innen und Unternehmer/innen der Meinung sind, dass das bestehende Potenzial bislang nicht voll genutzt wird. Große Hoffnungen werden dabei in den NOI Techpark und seiner Wirkung auf das Innovationsbewusstsein der Bevölkerung gelegt.  

Innovation in Südtirol ist…auch Tradition: Innovationen entstehen keinesfalls nur im technologischen Bereich. Den Südtiroler/innen sind ihre Traditionen wichtig und sollen deshalb bewahrt werden. Der Gedanke, dass Südtirols Stärken in der Landwirtschaft, dem Tourismus und dem Handwerk auf der einen Seite und Innovation auf der anderen Seite einen Kontrast darstellen und gar widersprüchlich sind, muss überwunden werden, so die befragten Stakeholder.

Informationslücke bei der Strategie 

Die Innovationsstrategie in Südtirol ist…nicht allen bekannt: Die Innovationsausrichtung Südtirols wird u.a. durch das Landesgesetz Nr. 14/2006 zu Innovation und Forschung und durch die RIS 3 Strategie festgelegt. Die RIS 3 Strategie wird von der EU-Kommission für den Erhalt von Fördergeldern vorausgesetzt und definiert Südtirols Stärkefelder. Aus den Interviews geht hervor, dass hier nicht alle an einem Strang ziehen: Während die öffentlichen Einrichtungen sehr gut über das mehrjährige Landesprogramm und die Fördermaßnahmen informiert sind, sind diese bei den Unternehmen und Forschungseinrichtungen weniger bekannt. Dies führt zu Unsicherheiten und hemmt die Innovationskraft des Landes, sind sich die Stakeholder einig.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1251 Wed, 10 Apr 2019 11:34:14 +0200 Belvita Leading Wellness Hotels: Qualität, die sich auszahlt http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/belvita-leading-wellness-hotels-qualitaet-die-sich-auszahlt.html Auf der Vollversammlung der Hotelkooperation Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol, im Brandnamic Campus in Pairdorf, bei Brixen, beeindruckten die Zahlen aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr. Erfolgversprechend sind auch die Pläne für die Zukunft der 28 Mitgliedsbetriebe. Der Tourismusbranche in Südtirol geht es gut. Auf der diesjährigen Vollversammlung der Hotelkooperation Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol zeigten sich der Verwaltungsrat und die Geschäftsführung der 28 Mitgliedsbetriebe dementsprechend zufrieden mit den Zahlen aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr: 186 Millionen Euro und über 1 Million Nächtigungen. Obmann Paul Zimmerhofer betonte in seiner Eröffnungsrede: „Südtirols Tourismus boomt. Und wir können mit Stolz sagen, dass wir einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet haben. Gemeinsam haben unsere Mitgliedsbetriebe über 1 Million Nächtigungen erzielt und einen Umsatz von 186 Millionen Euro erwirtschaftet.“ Obmann Paul Zimmerhofer vom Alpin & Spa Resort Schwarzenstein und sein Stellvertreter Patrick Nestl vom Spa & Relax Hotel Erika wurden im Rahmen der Wahl in ihren Ämtern bestätigt. Reinhold Crazzolara vom Dolomiti Wellness Hotel Fanes folgt Werner Call vom Excelsior Resort, der als Verwaltungsratsmitglied nicht mehr zur Wahl stand.

Im abgelaufenen Jahr investierte die Organisation stark in Marketing-Aktivitäten und Pressearbeit. Die Belvita-Werbe- und PR-Anzeigen in renommierten Print- und Online-Medien wie Bunte, Bild, Frankfurter Allgemeine, Dove, Insieme oder im englischsprachigen Reisemagazin Monocle haben Wirkung gezeigt. „Allein im deutschsprachigen Raum waren unsere Kampagnen in 12,5 Millionen Print-Exemplaren zu sehen und erreichten einen PR-Wert von über 1,6 Millionen Euro“, meinte Michael Oberhofer. Dazu kommt die erfolgreiche Social-Media-Arbeit. Besonders zufrieden zeigt sich die Geschäftsführung über die sehr guten Ergebnisse im Online-Marketing.

Laut dem ADAC Reise-Monitor 2018, geht die Hauptreise der ADAC-Mitglieder zwar nach wie vor ans Meer, bei der Zweitreise aber sind Städte- und Wellnessurlaube am beliebtesten. „Stark im Kommen sind Wanderurlaube. Unsere Mitgliedsbetriebe haben damit die besten Voraussetzungen. Vor allem, da laut Studie, 3,6 Prozent der befragten Urlauber ihren Zweiturlaub in Südtirol verbringen wollen“, meint Geschäftsführer Alois Kronbichler.

Der Tourismus-Landesrat Arnold Schuler betonte bei der Vollversammlung, dass es wichtiger denn je sei, für gemeinsame Lösungen zu kämpfen. „Das Schnee-Chaos am Brenner Ende Januar, aber auch das Problem rund um die ausländischen Kennzeichen zeigen uns, dass Politik und Tourismus an einem Strang ziehen müssen. Nur so können unsere Hoteliers den Anforderungen der Zukunft gerecht werden“, so der Landesrat.

Für die kommenden Jahre verfolgen die Belvita Leading Wellness Hotels große Ziele. „Wir wollen verstärkt in das lokale Marketing investieren, weil Gäste aus Südtirol ein enormes Potenzial für unsere Mitgliedsbetriebe darstellen“, erklärte Geschäftsführer Michael Oberhofer. Über das eigene Jobportal www.belvita.it wollen die Mitgliedsbetriebe der Kooperationsgruppe ihre Toppositionen bewerben und Bewerber die besten Jobs in Südtirols Hotellerie finden. „Image ist alles. Deshalb müssen wir für einen guten Ruf als Arbeitgeber sorgen“, so Kronbichler.

Foto: brandnamic.com

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news-1250 Tue, 09 Apr 2019 14:26:53 +0200 Der neue Südtiroler IT-Player http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/der-neue-suedtiroler-it-player.html Peter Nagler und Peter Werth - Doppelspitze von Konverto - über den Zusammenschluss der Raiffeisen-Gesellschaften Raiffeisen OnLine (ROL) und RUN (Raising Unified Network) zur neuen Gesellschaft Konverto. Warum haben sich die Raiffeisen-Gesellschaften ROL und RUN zur neuen Gesellschaft Konverto zusammengeschlossen?

Peter Nagler: Durch die zunehmende Digitalisierung und den härter werdenden Wettbewerb war ein Zusammenschluss der beiden Unternehmen eine sinnvolle Entscheidung, um den Markt mit einem breiten IT-Angebot zu bedienen und innovative, neue Lösungen zu schaffen. So nutzen wir die Stärken beider Unternehmen, um uns für die Zukunft zu rüsten und technologische Entwicklungen voranzutreiben.

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news-1242 Wed, 03 Apr 2019 11:37:39 +0200 WIFO-Landwirtschaftsbarometer: Verhaltene Prognose für das laufende Jahr http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/wifo-landwirtschaftsbarometer-verhaltene-prognose-fuer-das-laufende-jahr.html Die Südtiroler landwirtschaftlichen Genossenschaften bewerten die im Jahr 2018 den Bauern und Bäuerinnen entrichteten Auszahlungspreise sehr positiv. Allerdings erwarten sie eine Verschlechterung für das laufende Jahr. Die Schwierigkeiten betreffen hauptsächlich die Obstwirtschaft aufgrund der niedrigen Apfelpreise. Dies ergibt sich aus der Frühjahrsausgabe des Wirtschaftsbarometers des WIFO – Instituts für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen. Die Auszahlungspreise an die Bauern waren im Jahr 2018 laut fast aller Genossenschaften zufriedenstellend, meistens sogar gut. Die Prognosen für 2019 sind aber verhaltener und nur zwei Drittel der Genossenschaften glauben, dass sie auch heuer den Landwirten befriedigende Auszahlungen gewährleisten können. Allerdings gibt es starke Unterschiede zwischen den verschiedenen Branchen.

Weinwirtschaft

Die beste Stimmung zeigt sich in der Weinwirtschaft. Im vergangenen Jahr konnten 90 Prozent der Kellereien ihren Umsatz steigern, mit besonders guten Verkaufszahlen in Südtirol und in Italien. Auch die Exporte entwickelten sich positiv. Alle Weingenossenschaften konnten somit befriedigende – und in 60 Prozent der Fälle gute – Auszahlungspreise an die Winzer/innen gewährleisten. Die Ernte 2018 war im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent ertragreicher und die Qualität wird von den Kellermeister/innen als sehr gut bewertet. Dies deutet darauf hin, dass die Erzeugerpreise auch 2019 zufriedenstellend sein werden. Insbesondere werden deutliche Umsatzsteigerungen sowohl auf dem Südtiroler als auch auf dem italienischen Markt erwartet.

Milchwirtschaft

Das Geschäftsklima ist auch in der Milchwirtschaft positiv: Ein Viertel der Milchhöfe und Sennereien bewertet die Auszahlungspreise im Jahr 2018 als gut, fast alle anderen immerhin als befriedigend. Der italienische Markt entwickelte sich positiv und der Absatz konnte auch in Südtirol erhöht werden. Darüber hinaus konnten über 40 Prozent der Molkereien ihre Investitionen erhöhen. Die befragten Genossenschaften melden aber auch eine deutliche Zunahme der Produktionskosten, die sich negativ auf die betriebliche Wettbewerbsfähigkeit auswirkte. Für 2019 wird ein weiteres Wachstum des Umsatzes, insbesondere auf den ausländischen Märkten sowie der Investitionen erwartet. Die den Landwirt/innen gezahlten Erzeugerpreise dürften weiterhin zufriedenstellend ausfallen. Joachim Reinalter, Obmann des Sennereiverbandes Südtirol zur Milchwirtschaft: „Sorgen bereiten die steigenden Kosten sowohl auf Erzeugerseite als auch auf Seiten der Molkereien. Vor allem die Kosten für Energie, Verpackung und Entsorgung steigen. Weiters nehmen die Anforderungen von Gesellschaft und Politik an die Landwirte zu. Dies führt zu einem hohen Investitionsdruck in den Molkereien und den bäuerlichen Betrieben.“

Obstwirtschaft

In der Obstwirtschaft war das Jahr 2018 von einem Anstieg der Erzeugerpreise geprägt und mehr als 80 Prozent der Genossenschaften konnten ihren Mitgliedern gute Auszahlungen gewährleisten. Dies ist auf die europaweit bescheidene Ernte 2017 zurückzuführen. Das knappe Angebot ermöglichte den Südtiroler Genossenschaften einen schnellen Absatz der gesamten Produktion, so dass die Vermarktungssaison frühzeitig endete. Die Ernte 2018 war hingegen in ganz Europa und insbesondere in Polen ertragreich, was zu einem Rückgang der Apfelpreise um fast 40 Prozent führte. Hinzu kommt die Befürchtung, dass im Falle eines harten Brexits der britische Absatzmarkt wegfallen könnte. Dies würde das Überangebot in Europa verschärfen und die Preislage weiter verschlimmern. Fast drei Viertel der Genossenschaften sind daher der Ansicht, dass die Auszahlungspreise heuer unbefriedigend sein werden.

Handelskammerpräsident Michl Ebner betont die Bedeutung der Erschließung neuer Märkte für Südtiroler Agrarprodukte: „Um den zukünftigen Wohlstand der Südtiroler Landwirtschaft zu sichern, ist es notwendig, weiterhin in Qualität und neue Produkte zu investieren. Was die Absatzmärkte betrifft, so schädigt das russische Einfuhrverbot die europäischen Landwirte besonders, da Russland ein wichtiger Exportmarkt ist.“

Leo Tiefenthaler, Obmann des Südtiroler Bauernbundes und der Kellerei Tramin meint: „Wir müssen weiter auf Qualität und eine professionelle Vermarktung setzen. Dann wird es darum gehen, neue Märkte zu erschließen und Produkt- und Sorteninnovation zu betreiben. In der Obstwirtschaft müssen wir alles daransetzen, dass der Konsum wieder steigt. Das ist nämlich die größte Herausforderung.“

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news-1238 Fri, 29 Mar 2019 12:26:26 +0100 Plattform Land: Zusammenleben der Generationen als Jahresthema http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/plattform-land-zusammenleben-der-generationen-als-jahresthema.html Der demografische Wandel macht auch vor Südtirol nicht Halt. Daher wird sich die Plattform Land, die sich für attraktive, lebendige ländliche Räume einsetzt, heuer besonders mit dem Zusammenleben der Generationen im ländlichen Raum auseinandersetzen. Auf der Mitgliederversammlung wurden zudem Vereinfachungsvorschläge beschlossen. Unterdessen wächst die Plattform Land weiter. Durch den demografischen Wandel gewinnen Modelle des generationenübergreifenden Wohnens und der Versorgung älterer Menschen auch im ländlichen Raum an Bedeutung. Gleichzeitig wird das leistbare Wohnen für junge Menschen zunehmend aktuell. Mit den Themen „Alt und Jung“ wird sich die Plattform Land heuer intensiv beschäftigen. So steht die Jahrestagung am 30. Mai unter dem Motto „Generationen – Leben & Wohnen im Dorf“. „Dabei werden Modelle des generationenübergreifenden Wohnens vorgestellt“, erklärte der Präsident der Plattform Land, Andreas Schatzer. Im Herbst ist hingegen die Tagung „Land & Jugend“ geplant. Dort werden junge Menschen für ihre Ideen zur Stärkung des ländlichen Raumes prämiert. Die Vorschläge sollen in Ideencamps entwickelt werden.

Vereinfachungen für Ministerin Stefani 
Ein Schwerpunkt der Mitgliederversammlung war die Vorstellung von Vereinfachungen von Bestimmungen, die die Plattform Land in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Wirtschaftsring SWR-EA und der Landesverwaltung ausgearbeitet hat. Die Vorschläge wird Landeshauptmann Arno Kompatscher der Regionenministerin Erika Stefani überreichen. Neben Südtiroler Best-Practice-Beispielen, wie der dualen Ausbildung, der Nahversorgung, dem kapillaren Freiwilligenwesen oder dem Südtirol-Pass, enthält das Dokument über 20 Maßnahmen zu Vereinfachungen. So sollen Immobilienübertragungen vereinfacht werden. Auch die öffentliche Ausschreibung von landwirtschaftlichen Produkten soll erleichtert werden. Ein weiterer Wunsch ist, die Arbeitszeiten und den Jugendschutz anzupassen sowie die Revision und das Berichtwesen in vielen Sektoren auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren.  

Ausblick: Bestehende Projekte werden weitergeführt
Neben den neuen Projekten zum generationenübergreifenden Wohnen werden drei bereits begonnene Projekte auch 2019 weitergeführt.
Das Leerstandsmanagement hat das Ziel, Leerstände in den Gemeinden zu erheben und sie möglichst wieder einer Nutzung zuzuführen. „Dadurch sollen nicht nur die Leerstände belebt werden, sondern auch der Flächenverbrauch außerhalb der Dorfzentren eingeschränkt werden“, sagte der Präsident-Stellvertreter Leo Tiefenthaler. In fünf Gemeinden sind die Erhebungen durchgeführt worden. „Heuer sollen nochmals sechs bis acht Gemeinden dazu kommen.“ Die Erhebung habe auch in Hinblick auf das neue Landesgesetz für Raum und Landschaft und die Abgrenzung des Siedlungsgebietes Relevanz. Ebenfalls weitergeführt wird das Projekt „AlpJobs“. Mit Projektpartnern aus verschiedenen Ländern sollen zukünftige Jobprofile für junge Menschen ausgearbeitet werden.

Auch das dritte Projekt „Lokale Kreisläufe der Wirtschaft“ geht weiter. Ziel ist die Schaffung eines lokalen Kreislaufes, der auf eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit von Landwirtschaft, Tourismus, Handel und Handwerk beruht. Gestartet wurde das Projekt in den Pilotgemeinden Schlanders und Glurns. Heuer soll das Konzept mit Vinschger Produkten versuchsweise umgesetzt werden. Neben diesen drei Projekten hat die Plattform Land weitere Projekte im Blick, wie eine Studie zu den Zu- und Abwanderungsmotiven im ländlichen Raum. Auf der Mitgliederversammlung wurde Legacoopbund als neues Mitglied aufgenommen. Damit gehören der Plattform Land nun 14 Mitglieder an.

Was ist die Plattform Land?

Die „Plattform Land“ ist eine Südtiroler Allianz, die das Ziel hat, mit verschiedenen Initiativen und Maßnahmen den ländlichen Raum zu stärken, um ihn so lebendig und attraktiv zu halten.  Gleichzeitig setzt sie sich für eine intelligente Flächennutzung ein. Sie ist als Interessensgemeinschaft im Herbst 2013 vom Südtiroler Bauernbund und dem Gemeindenverband Südtirol ins Leben gerufen worden und ist seit April 2017 ein Verein. Mitglieder sind derzeit neben dem Bauernbund und dem Gemeindenverband das Land Südtirol, die Handelskammer Bozen, die Wirtschaftsverbände, der KVW, der Jugendring, der Verband der Seniorenwohnheime sowie der Raiffeisenverband Südtirol und die Kammer der Architekten. Zwei Fachbeiräte „Ländlicher Raum“ und „Intelligente Flächennutzung“ unterstützen die Mitglieder mit Expertisen. Seit Herbst 2018 ist die Plattform Land zudem Mitglied der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung.

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news-1237 Fri, 29 Mar 2019 11:36:36 +0100 WIFO: Geschäftsklima in Südtirol bleibt auf hohem Niveau http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/wifo-geschaeftsklima-in-suedtirol-bleibt-auf-hohem-niveau.html Das Geschäftsklima in Südtirol bleibt auf hohem Niveau und fast alle Unternehmen sind für das laufende Jahr zuversichtlich. Dies geht aus der Frühjahrsausgabe des Wirtschaftsbarometers des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen hervor. Mehr als neun von zehn Unternehmen konnten im Jahr 2018 eine zufriedenstellende Ertragslage erwirtschaften und ebenso viele gehen von einer befriedigenden Rentabilität für 2019 aus. Die italienische und internationale Konjunkturlage ist aber wenig ermutigend und dies wird wahrscheinlich negative Auswirkungen auf die Südtiroler Wirtschaft haben. Das Südtiroler Bruttoinlandsprodukt wird heuer voraussichtlich um 1,3 Prozent wachsen.

Südtiroler Wirtschaft          
Die Südtiroler Unternehmen sind weiterhin zuversichtlich. Die Ertragslage im Jahr 2018 war für 91 Prozent der Wirtschaftstreibenden zufriedenstellend und heuer gehen sogar 93 Prozent von einem (zumindest) befriedigenden Betriebsergebnis aus. Ein Viertel der Betriebe erhofft sich sogar eine „gute“ Rentabilität.

In den letzten vier Jahren sind die Umsätze stetig gewachsen und auch 2018 konnten die Südtiroler Unternehmen ein steigendes Geschäftsvolumen erwirtschaften. Der lokale Südtiroler Markt entwickelte sich besonders positiv, wesentliche Zuwächse wurden aber auch mit der Kundschaft aus den anderen italienischen Provinzen erreicht. Das Auslandsgeschäft verlangsamte sich im zweiten Semester, insgesamt sind die Exporte aber um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen und beliefen sich auf über 4,8 Mrd. Euro. Auch die Verbraucherpreise sind gestiegen, um 1,9 Prozent. Der Arbeitsmarkt entwickelte sich ebenfalls positiv: Im Jahresdurchschnitt 2018 gab es in Südtirol über 209.000 unselbständig Beschäftigte, was einem Plus von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Laut Aussagen der befragten Unternehmen sind die Investitionen im vergangenen Jahr gestiegen, insbesondere in Maschinen und Anlagen, aber auch in Kraftfahrzeuge. Dies war unter anderem auch den staatlichen Anreizen (Sonder- bzw. Hyperabschreibungen) zu verdanken. Wichtige Rahmenbedingungen wie den Zugang zu Krediten und die Zahlungsmoral der Kunden bewerten die Unternehmer/innen als stabil. Der Anstieg der Betriebskosten wurde dagegen stärker als in den Vorjahren empfunden.

Für 2019 erwartet man, dass die Umsatzdynamik im Allgemeinen noch positiv bleibt. Das Investitionswachstum könnte sich hingegen verlangsamen, aufgrund der Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung in Italien und auf internationaler Ebene. Die unerwartete Wiedereinführung der Sonderabschreibungen ab April könnte diesbezüglich positive Effekte bewirken. Die Unternehmen erwarten heuer einen Anstieg der Produktionskosten, bleiben aber zuversichtlich bezüglich der Aufrechterhaltung der betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit und gehen weiterhin von einem Beschäftigungswachstum aus.

Erfreulich ist, dass alle Sektoren ein positives Geschäftsklima verzeichnen. Nur im Groß- und Einzelhandel fallen die Bewertungen der Ertragslage 2018 leicht unterdurchschnittlich aus. Bei den Erwartungen für 2019 lassen sich auch keine relevanten Unterschiede zwischen den Sektoren feststellen, mit Ausnahme der Obstwirtschaft, die mit einem deutlichen Rückgang der Apfelpreise konfrontiert ist.

Im Gegensatz zu dem, was für die Unternehmen beobachtet wurde, zeigen die Konsumentenbefragungen des WIFO, dass der Optimismus der Haushalte im Jahr 2018 allmählich nachgelassen hat. Das Konsumklima bleibt in Südtirol zwar im italienischen und europäischen Vergleich überdurchschnittlich, weist aber eine Abschwächung auf. Diese ist vor allem auf die Unsicherheit über die allgemeine Wirtschaftsentwicklung zurückzuführen, während die Bewertungen der Südtiroler/innen bezüglich der eigenen finanziellen Lage stabil geblieben sind.

Europäische und italienische Wirtschaft        
In Europa ist die Stimmung von Unternehmen und Konsumenten weniger positiv. Der entsprechende Index „Economic Sentiment Indicator“ erreichte Anfang 2018 ein Rekordniveau, verschlechterte sich aber seitdem kontinuierlich. Auch die Wachstumsprognosen für den Euroraum wurden mehrmals nach unten revidiert, vor allem aufgrund der enttäuschenden Daten zu Industrieproduktion und Exporte in der zweiten Jahreshälfte. Die Inlandsnachfrage hat sich jedoch als robust erwiesen, dank der positiven Einkommens- und Konsumentwicklung. Dies ist auch der niedrigen Arbeitslosigkeit zu verdanken, die wieder auf das Niveau vor der Krise zurückgekehrt ist. Auch die Investitionen stiegen weiter an, unterstützt durch günstige Kreditbedingungen und niedrige Zinssätze. Diese Faktoren ermöglichten im Jahr 2018 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes der Eurozone um 1,9 Prozent.

Für das laufende Jahr wird jedoch eine Verlangsamung der Konjunktur erwartet. Trotz der sehr günstigen Arbeitsmarktlage herrscht Unsicherheit aufgrund der Spannungen im internationalen Handel und der bevorstehenden wichtigen politischen Fristen wie dem Brexit und den Europawahlen. Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank wird daher weiterhin sehr expansiv bleiben: Bis Ende 2019 sind keine Zinserhöhungen zu erwarten und im September werden die EZB-Langfristkredite für Banken wiederaufgenommen. Laut den aktuellsten Prognosen der Europäischen Zentralbank wird das Bruttoinlandsprodukt des Euroraums 2019 um 1,1 Prozent zunehmen. Betrachtet man die wichtigsten Handelspartner Südtirols, so wird Deutschland voraussichtlich unter diesem Wert bleiben, Österreich sollte hingegen überdurchschnittlich abschneiden.

Die italienische Wirtschaft geriet 2018 in Schwierigkeiten. Die Trendwende bei der Industrieproduktion und die negative Entwicklung des BIP in der zweiten Jahreshälfte sind sowohl auf externe als auch auf interne Faktoren zurückzuführen. Einerseits schwächte sich der internationale Handel und insbesondere die Nachfrage aus wichtigen Partnerländern wie Deutschland ab. Andererseits wurde die Inlandsnachfrage durch die Verlangsamung der Investitionen beeinträchtigt, was unter anderem auf die steigenden Finanzierungskosten und die Unsicherheiten über die Entwicklung der italienischen Politik zurückzuführen ist. Für das laufende Jahr wird eine Stagnation erwartet.

Aufgrund der positiven Signale aus der Südtiroler Wirtschaft, aber auch der Unsicherheitsfaktoren, die der wirtschaftlichen Verlangsamung in Italien und in unseren wichtigsten Partnerländern zugrunde liegen, erwartet das WIFO ein Wachstum des Südtiroler Bruttoinlandsproduktes von 1,3 Prozent im Jahr 2019.

„Die Südtiroler Wirtschaft hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt und das Geschäftsklima bleibt vorerst noch zuversichtlich. Um in einem schwieriger werdenden Umfeld den Wohlstand Südtirols zu erhalten, müssen die Betriebe das eigene Knowhow durch Digitalisierung und Innovation weiter steigern“, so Handelskammerpräsident Michl Ebner.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1236 Fri, 29 Mar 2019 10:06:45 +0100 Markus Lanz: Liebe meine Arbeit, bin noch lange nicht müde! http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/markus-lanz-liebe-meine-arbeit-bin-noch-lange-nicht-muede.html Am 28. März fand im Parkhotel Laurin in Bozen der diesjährige Presseempfang des Raiffeisenverbandes statt. Für diese Veranstaltung, die unter dem Motto „In medias res: Menschen mit Botschaften“ steht, konnte der Raiffeisenverband den bekannten Moderator, Produzenten und Journalisten Markus Lanz nach Bozen holen. Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige news-1233 Mon, 25 Mar 2019 10:10:53 +0100 Führungsspitze des Raiffeisenverbandes bei Papstaudienz in Rom http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/fuehrungsspitze-des-raiffeisenverbandes-bei-papstaudienz-in-rom.html Auf Einladung von Maurizio Gardini, Präsident von Confederazione Cooperative Italiane, dem italienischen Genossenschaftsverband, nahm die Führungsspitze des Raiffeisenverbandes Südtirol, am 16. März an einer Papstaudienz in Rom teil. Der Anlass für das Treffen mit dem Kirchenoberhaupt war das 100-jährige Jubiläum des italienischen Genossenschaftsverbandes, der am 14. Mai 1919 gegründet worden war. Papst Franziskus empfing die Vertreterinnen und Vertreter der Genossenschaften im Rahmen einer Privataudienz.

Papst Franziskus hatte bereits in der Vergangenheit mehrfach auf die große Bedeutung der genossenschaftlichen Prinzipien hingewiesen. Aus seiner Sicht bieten Genossenschaften gute Lösungsmöglichkeiten für den Sozialstaat, weil sie von den Bedürfnissen der Mitglieder ausgehen. Die genossenschaftlichen Werte wie Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung, sind Vorstellungen, die sich auch in der katholischen Soziallehre wiederfinden: Solidarität ist ein Schlüsselwort der Soziallehre.

Aus Südtirol waren neben Herbert Von Leon, Obmann, Paul Gasser, Generaldirektor, weitere sieben Vertreter des Raiffeisenverbandes Südtirol angereist.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1229 Tue, 19 Mar 2019 12:14:32 +0100 Der Gastgeber der Gartenparty oder Workshop  zur digitalen Transformation http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/der-gastgeber-der-gartenparty-oder-workshop-zur-digitalen-transformation.html Vor kurzem fand in der Genossenschaft Mila Bergmilch Südtirol ein Workshop  zur digitalen Transformation statt, mit dem Titel „Positionierungsstrategie von Führungskräften oder wie Sie zum Gastgeber Ihrer Gartenparty werden“. Zwölf Führungskräfte aus den Raiffeisengenossenschaften und Partnerorganisationen folgten mit großem Interesse den Ausführungen von Klemens Skibicki, Professor für Marketing und Marketing und renommierter Berater für die digitale Transformation.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1228 Fri, 15 Mar 2019 10:25:01 +0100 Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband beim Raiffeisenverband Südtirol http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/baden-wuerttembergischer-genossenschaftsverband-beim-raiffeisenverband-suedtirol.html Mitte März besuchten Vertreter des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes den Raiffeisenverband Südtirol in Bozen, um einen Einblick in das Südtiroler Genossenschaftswesen zu gewinnen. Die insgesamt elf Geschäftsführer und Vorstände von landwirtschaftlichen Genossenschaften und Genossenschaftsverbänden, darunter Roman Glaser, Präsident der BWGV eV Stuttgart, nutzten ihren Aufenthalt gleich mehrfach. Zu Beginn stand ein Treffen mit der Führungsspitze des Raiffeisenverbandes auf dem Programm. Im Anschluss daran besichtigten sie mehrere Kellereien und Obstgenossenschaften der Umgebung.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1221 Thu, 14 Mar 2019 12:18:00 +0100 Erich Kobler http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/erich-kobler.html Erich Kobler, der heute 91jährige aus Margreid, zählt zu den wenigen noch lebenden Vertretern einer Gründergeneration innerhalb der Raiffeisen Genossenschaften. Sein Porträt ist der Auftakt einer neuen Videoreihe: verdiente Genossenschafter der Südtiroler Raiffeisenorganisation kommen hier zu Wort und erzählen aus ihrem Leben. Erich Kobler ist noch heute überzeugter Genossenschafter. Er schätzt bei dieser Unternehmensform besonders, dass der Mensch im Mittelpunkt des Wirtschaftens steht. Sein Weg in die Raiffeisen-Organisation begann im Jahre 1960, als er als Gründungsmitglied in den Aufsichtsrat der neugegründeten Obstgenossenschaft Kurmark in Margreid gewählt wurde.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1225 Tue, 12 Mar 2019 16:24:04 +0100 Kunstaktion der VI.P mit dem Street-Art-Künstler „Cibo“:  http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/kunstaktion-der-vip-mit-dem-street-art-kuenstler-cibo.html Mit dem Kunstprojekt #SaveTheWall setzt der Verband der Vinschger Produzenten für Obst und Gemüse VI.P gemeinsam mit dem Street-Art-Künstler Pier Paolo Spinazzé alias Cibo ein farbenfrohes Zeichen der Lebensfreude und Nachhaltigkeit.  Rassistische Parolen, Hassbotschaften oder Hakenkreuze an der Mauer: Der italienische Street-Art-Künstler Pier Paolo Spinazzé alias Cibo tolerierte diese Schandflecke im öffentlichen Raum nicht mehr. Seit 2008 befreit „Cibo“ die Städte von diesen Schmierereien an den Wänden der Häuser, Brücken oder Fußgängerwege, indem er sie mit farbenfrohen Graffitis übersprüht. Als Motive wählt der Künstler dabei Obst, Gemüse und weitere Lebensmittel, jeweils passend zur Region. Den Schandflecken setzt er mit seinen farbenfrohen Botschaften somit Lebensfreude, Vielfalt und Schönheit entgegen.

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Vinschgau Sonstige
news-1224 Mon, 11 Mar 2019 09:20:49 +0100 Raiffeisenverband Südtirol bei Innovation Olympics http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/raiffeisenverband-suedtirol-bei-innovation-olympics.html Der Startschuss der Innovation Olympics für den Raiffeisenverband Südtirol fiel Anfang Oktober 2018 als den fünf Teams der Universität Trient im Rahmen der Auftaktveranstaltung in Bozen die Aufgabenstellung übergeben wurde. Es folgten zwei Monate Recherche, Vorbereitung und Strukturierung, dann lagen die Ergebnisse vor. Innovation Olympics ist eines vom IXL Center – Center für Innovation, Excellence and Leadership in Boston (USA) in Zusammenarbeit mit namhaften Universitäten der Welt ausgearbeitetes Programm, das Studierenden die Möglichkeit gibt, kreative Lösungen für konkrete Fragestellungen aus der Unternehmens-Praxis zu erarbeiten. Mittlerweile haben Universitäten auf der ganzen Welt dieses Programm implementiert, unter anderem auch die Universität Trient.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1217 Thu, 28 Feb 2019 10:22:53 +0100 Vom Kollegen zur Führungskraft http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/vom-kollegen-zur-fuehrungskraft.html Am Sitz der Obstgenossenschaft MIVOR in Latsch endete Ende Februar die von der Raiffeisen Mutualitätsfonds AG geförderte und vom Raiffeisenverband Südtirol organisierte Ausbildung „Die Führungs-‚Kraftkammer‘ – ERFOLGREICH FÜHREN in Genossenschaften“. An dieser maßgeschneiderten Bildungsinitiative nahmen insgesamt zehn Führungskräfte unterschiedlicher Vinschger Obstgenossenschaften teil. Wer vom Mitarbeiter zur Führungskraft mittlerer Ebene befördert wird, ist zwar Experte auf seinem Fachgebiet, hat - meistens – jedoch, noch keine Erfahrungen im Bereich Führung. Da sich viele Mitarbeiter von Genossenschaften in dieser Position wiederfinden, hat auf Anregung einer Obstgenossenschaft die Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol in Zusammenarbeit mit der Firma „Comment – Organisations- und Kommunikationsentwicklung“ aus Innsbruck, eine auf diese Zielgruppe zugeschnittene Ausbildung konzipiert und organisiert.

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Verbandsnachricht Vinschgau Sonstige
news-1214 Wed, 20 Feb 2019 12:28:42 +0100 „Wie viel Bio braucht der Markt?“ http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/wie-viel-bio-braucht-der-markt.html Das Thema "Bio" stand im Mittelpunkt des 10. Agrartages in Augsburg, der vom Genossenschaftsverband Bayern (GVB) und BayWa AG ausgerichteter Branchentreff „Agrarimpulse“. Rund 1.000 Landwirte sowie Vertreter der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken nahmen an der Veranstaltung teil. „Keine Frage, Bio ist auf Wachstumskurs“, sagte GVB-Vorstand Alexander Büchel in seiner Eröffnungsrede, einer Aussendung des Genossenschaftsverbands Bayern zufolge. In Bayern sei der Ökolandbau eine Erfolgsgeschichte, an der die bayerischen Genossenschaften ihren Anteil hätten. Büchel begründete das unter anderem damit, dass gut ein Viertel der deutschen Bio-Milch von Molkereigenossenschaften aus dem Freistaat verarbeitet und vermarktet werden.

Nach Angaben der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft ist Bayern heute das Bundesland mit der größten ökologisch bewirtschafteten landwirtschaftlichen Fläche. Dabei sei die Bereitschaft der Erzeuger, auf ökologischen Landbau umzusteigen, ungebrochen, so Büchel. Sorgen bereite jedoch, dass gerade in den letzten beiden Jahren der Zuwachs auf der Verbraucherseite mit dem Wachstum auf der Erzeugerseite nicht Schritt halten konnte. Erforderlich sei die Bereitschaft der Verbraucher, für Bio-Ware „vernünftige Preise zu bezahlen“.

Der BayWa-Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz sagte in seinem Impulsvortrag: „Wenn wir den Herausforderungen, vor denen die Landwirtschaft weltweit steht, erfolgreich begegnen wollen, müssen wir den Graben zwischen konventioneller und ökologischer Landwirtschaft überwinden.“ Eine Bewirtschaftung nach guter fachlicher Praxis, das Ergreifen der Chancen, die die Digitalisierung bietet, sowie mehr Offenheit gegenüber neuen Züchtungsmethoden seien die Stellschrauben, um den vermeintlichen Gegensatz zwischen Ökologie und Ökonomie in der Landwirtschaft zu versöhnen. Dies gelte unabhängig von der Bewirtschaftungsform. Lutz: „Alte Feindbilder helfen uns hingegen nicht weiter.“

Die „Agrarimpulse“ werden seit zehn Jahren vom GVB und von der BayWa AG ausgerichtet. Die bayerische Genossenschaftsorganisation bietet ihren Mitgliedern und deren Kunden mit der Veranstaltung eine Plattform für den fachlichen Austausch.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1213 Fri, 15 Feb 2019 10:12:11 +0100 Sprint Sanierung GmbH eröffnet Zweigstelle in Bozen http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/sprint-sanierung-gmbh-eroeffnet-zweigstelle-in-bozen.html Vor kurzem hat das Kölner Unternehmen Sprint Sanierung GmbH, deutscher Marktführer im Bereich von Massenschäden, in Bozen seine erste italienische Niederlassung eröffnet. Der Raiffeisenverband ist am Unternehmen beteiligt. Die Sprint Sanierung GmbH aus Köln ist auf Sanierung und Renovierung nach Brand-, Wasser- und Sturmschäden, oder nach Schäden durch Einbruch und Vandalismus spezialisiert. Mit über 90.000 betreuten Projekten im Segment Sanierung von Massenschäden bietet sie Planung, Koordination, handwerkliche Ausführung, Ersthilfe- und Notdiensteinsätze und wird von der R+V Allgemeine Versicherung AG kontrolliert.

Für die Erschließung des Marktes in Italien hat das Unternehmen im Dezember 2017 die Sprint Italia GmbH mit Sitz in Bozen gegründet und vor kurzem hier seine Tätigkeit aufgenommen. Die Wahl für den Standort Bozen/Südtirol ist bewusst gefallen, da sich hier die italienische und deutsche Kultur treffen. Seit dem 22. Jänner 2019 ist das Tochterunternehmen Sprint Italia S.R.L. in Bozen operativ.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1212 Fri, 15 Feb 2019 09:18:39 +0100 Café Raiffeisen wieder offen http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/cafe-raiffeisen-wieder-offen.html Am Valentinstag war es soweit: Nach mehrwöchiger Umbauzeit öffnete das traditionelle Raiffeisen Cafè in Bozen wieder seine Tore. Mit Spannung wurde die Wiedereröffnung des Raiffeisen Cafés und die Ergebnisse der Umbauarbeiten erwartet. Die vielen neugieren Gäste, die zur Eröffnungsfeier gekommen waren, wurden nicht enttäuscht: aufgefrischte Innenausstattung, neuer Essbereich anstelle der früheren Enothek und ein neuer Glaseinsatz für die Eingangstür  – dies sind einige neue architektonische Akzente.

Neu ist auch die Führung des Raiffeisen Cafés: Annemarie Markart, bereits Chefin des Theatercafés im Bozner Waltherhaus, und ihr Team werden von nun an mit viel Erfahrung und frischem Wind die Gäste verwöhnen. „Dass ich an einem Valentinstag das zweite Mal in meinem Leben ein Cafè eröffnen darf – vor sechs Jahren war am 14. Februar das Theatercafé eröffnet worden – ist Ausdruck meiner Liebe zur Kaffeehauskultur“, schmunzelte Annemarie und hieß alle Gäste willkommen. Sie dankte dem Raiffeisenverband für das in sie gesetzte Vertrauen, den Handwerkern, dem Architektenteam und allen Mitarbeitern, die zu einem guten Start beigetragen haben.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1208 Mon, 11 Feb 2019 11:53:34 +0100 Auszeichnung: Vorbildliche Jugendarbeit im Sportverein http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/auszeichnung-vorbildliche-jugendarbeit-im-sportverein.html Mediziner und Psychologen wissen es schon lange: Menschen, die Sport treiben sind fröhlicher, optimistischer und letztlich gesünder, als andere. Vor mittlerweile 19 Jahren hat der Verband der Sportvereine Südtirols (VSS) – mit der Unterstützung der Raiffeisengeldorganisation - die Initiative „Vorbildliche Jugendarbeit im Sportverein“  ins Leben gerufen. Jedes Jahr vergibt die Fachjury des VSS einen Förderpreis an Sportvereine, die sich bei der Jugendarbeit besonders hervortun. Heuer fiel die Wahl auf das Nachwuchsprojekt „Purzigagele“ der Sektion Leichtathletik des ASC Passeier. Belohnt wurde dabei die vielseitige Bewegungsförderung für Kinder und Jugendliche.

Der Vorstand und die Athleten des ASC Passeier freuten sich über den mit 5.000 Euro dotierten Siegerscheck der Südtiroler Raiffeisenkassen. Dem Verein ist es gelungen, in Zusammenarbeit mit den Grund- und Mittelschulen und verschiedenen Vereinen, einen spielerischen Zugang, ein buntes Rahmenprogramm und ein umfangreiches Aus- und Weiterbildungsangebot aufzustellen, das hilft, einen körperlich aktiven Lebensstil zu fördern und Bewegungsmangel unter Kinder und Jugendlichen vorzubeugen.

Der Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirols, Herbert Von Leon, überreichte außerdem zwei weitere Förderpreise über je 2.000 Euro an den ASV Taekwondo Terlan und die Sektion Ski Alpin des ASV Taisten. Die Etschtaler punkteten mit ihrem hohen Integrationsfaktor und der professionellen Zusammenarbeit mit Ernährungsberatern und Masseuren und Physiotherapeuten. Die Pusterer hingegen überzeugten mit ihrer Begeisterung für den Skisport und die großen sportlichen Erfolge im Nachwuchsbereich.

Insgesamt stellten der Raiffeisenverband und die Raiffeisenkassen heuer 9.000 Euro für die VSS-Initiative zur Verfügung.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1207 Mon, 11 Feb 2019 10:57:22 +0100 Schulungen für Mitgliedsgenossenschaften http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/schulungen-fuer-mitgliedsgenossenschaften.html Anfang Februar fanden im Pavillon des Raiffeisenhaus in Bozen gleich mehrere Informationsveranstaltungen zum Thema Steuerrecht, Personal- und Arbeitsrecht statt. Das große Interesse an den Veranstaltungen zeigte sich auch an den Besucherzahlen. Steuerrechtlich hat sich in den letzten Jahren viel getan. Spätestens seit der Einführung der elektronischen Rechnung (Pflicht ab 1.1.2019) sind die Mitarbeiter der Hauptabteilung Steuerrecht besonders gefordert. Die Anwendungen in den Steuer- und Buchhaltungsabteilungen wurden entsprechend angepasst und umgestellt und da das elektronische System besonders große Sorgfalt verlangt, ist die Schulung der Mitarbeiter unerlässlich. 

Über 150 Interessierte aus dem Raiffeisenverband und den Raiffeisen-Mitgliedsgenossenschaften aus dem Bereich Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften folgten den Ausführungen der Referenten Ulrich Malfertheiner, Thomas Weissensteiner, Benjamin Achammer und Thomas Stimpfl. Diese veranschaulichten die Themen aus dem jeweiligen Spezialgebiet anhand von Praxisbeispielen. 

Die Neuerungen bei Mehrwertsteuer, Haushaltsgesetz und Jahresabschluss:

  • Elektronische Rechnungen ab dem 1.1.2019: F&Q der Agentur der Einnahmen.
  • Änderung einiger MwSt.-Kompensationssätze in der Landwirtschaft.
  • Abzugsfähigkeit GIS: Betrieblich genutzte Immobilien im Ausmaß von 40% steuerliche abzugsfähig.
  • Begünstigung für abschreibbare Anlagegüter (iper ammortamento) für ein Jahr verlängert.
  • Abschaffung der Eigenkaptitalförderung ACE.
  • Jahresabschluss zum 31.12.2018: Taxonomie XBRL neue Version 208-11-04.
  • Angabe im Anhang von Informationen zu Beiträgen, Subventionen, vergütete Aufträge und wirtschaftliche Vorteile jeder Art von Seiten der öffentlichen Verwaltungen.
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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1203 Fri, 08 Feb 2019 10:38:37 +0100 43. Raiffeisen Wintersporttag im Skigebiet Schöneben-Haideralm http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/43-raiffeisen-wintersporttag-im-skigebiet-schoeneben-haideralm.html Am 2. Februar fand im Skigebiet Schöneben-Haideralm der 43. Raiffeisen Wintersporttag statt. Rund 400 Mitarbeiter, Verwaltungs- und Aufsichtsräte der Südtiroler Raiffeisenkassen nahmen an der Veranstaltung teil. In einer Hinsicht zeigt sich der Raiffeisen Wintersporttag traditionsbewusst: beim Wetter. Wie bereits in den vergangenen Jahren gab es am Wochenende der Veranstaltung ausgiebige Schneefälle und Temperaturen weit unter der Nullgradmarke.

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Verbandsnachricht Vinschgau Sonstige
news-1197 Fri, 01 Feb 2019 11:08:51 +0100 Staubbindemaschinen aus Südtirol in Marokko http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/staubbindemaschinen-aus-suedtirol-in-marokko.html Staubbindemaschinen aus Südtirol überzeugen den weltgrößten Exporteur von Phosphaten aus Marokko. Das hat den Mitarbeiter der Genossenschaft CCS-Intersales überzeugt die Technologie aus Südtirol nach Marokko zu bringen. Marokko ist mit einem reichhaltigen Vorkommen an Phosphat gesegnet. Von allen Phosphat-Reserven der Welt liegt die Hälfte in diesem Maghreb-Staat. Die Firma OCP ist mit Abstand der weltweit größte Exporteur und einer der wichtigsten Devisenbringer des Landes. Allerdings verursachen die Aufbereitungsanlagen - viele befinden sich in der Nähe von bewohnten Ortschaften - eine hohe Luftverschmutzung, die die Anwohner belastet.

Dieser Umstand hat den CCS Intersales-Mitarbeiter aus Marokko bewogen, OCP mit der Technologie von Emicontrols, Teil der Südtiroler TechnoAlpin Gruppe, die für die Herstellung von Beschneiungsanlagen bekannt ist, in Berührung zu bringen. Der Einsatz hat sich bereits nach wenigen Monaten gelohnt und die erste Anlage wurde kürzlich für Testzwecke in Betrieb genommen. Falls die Ergebnisse der eingesetzten Technik überzeugen, wird mit einer lukrativen Auftragsentwicklung gerechnet.

Die Genossenschaft CCS Intersales wird weiter im Ausland expandieren. Nach Moskau, Florianopolis und Istanbul wird noch im Frühling die erste Zweigstelle auf afrikanischem Boden eröffnet. Die Auswahl fiel dabei auf Casablanca, dem Wirtschafts- und Finanzzentrum nördlich der Sahara. Unser Netzwerkpartner, Hicham Benzidiya, ist schon länger für die Genossenschaft erfolgreich bei der Vermarktung von Produkten aus unserer Region tätig.

Das Team in Casablanca besteht noch aus zwei weiteren Mitarbeitern, die über langjährige Erfahrung im Bereich der Vermarktung von Industriegütern in Marokko verfügen. Vor allem im Bauwesen und in der Entwicklung der Landwirtschaft bieten sich interessante Absatzgelegenheiten für Produkte "Made in Südtirol".

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1194 Fri, 25 Jan 2019 12:02:00 +0100 Innovation und Forschung: Landwirtschaftliche Tagung am 22. Februar http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/innovation-und-forschung-landwirtschaftliche-tagung-am-22-februar.html Der Raiffeisenverband Südtirol veranstaltet am Freitag, 22. Februar von 14.00 bis 18.00 Uhr in der Kellerei Bozen die jährliche Tagung der landwirtschaftlichen Genossenschaften. Das Motto heuer: „Landwirtschaft in Bewegung: Digitalisierung, Forschung und Innovationsentwicklung“. „Die Digitalisierung ist sehr viel mehr Chance, als dass sie uns Angst machen muss“, sagte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel heuer auf der Grünen Woche in Berlin. Die Digitalisierung und die neuen Möglichkeiten durch Forschung und Innovation bilden für die Landwirtschaft Chance und Herausforderung zugleich. Die rasante Entwicklung bringt aber auch strukturelle Veränderungen und Brüche in der Landwirtschaft und in ländlichen Räumen. Diese Änderungen gilt es aktiv zu gestalten.

Vor diesem Hintergrund organisiert der Raiffeisenverband Südtirol eine Tagung für landwirtschaftliche Genossenschaften zum Thema „Landwirtschaft in Bewegung. Digitalisierung, Forschung und Innovationsentwicklung.“

Die Tagung richtet sich an ...

...die Obmänner und Geschäftsführer, alle interessierten Mandatare und leitenden Führungskräfte der landwirtschaftlichen Genossenschaften sowie an die Mitglieder der Bezirksbauernräte und Ortsobleute des Südtiroler Bauernbundes.

Vielfältiges Programm

Die Tagung bietet ein vielfältiges Programm. Neben der aktuellen Entwicklung im europäischen Agrarsektor werden bei der Tagung unter anderem auch konkrete agrarische Innovationen und aktuelle lokale Forschungs- und Studienprojekte vorgestellt.

 Referenten sind: 

  • Herbert Dorfmann, EU-Parlamentarier:
    Agrarreform, Brexit und EU-Wahl: ein Jahr der Umbrüche für die Europäische Union? Was 2019 für Landwirtschaft und Genossenschaften bringt. Ein aktueller Blick nach Brüssel.
  • David Saad,Geschäftsführer Agro Innovation Lab, Wien:
    Agro Innovation Lab – RWA und BayWa am Weg zum Innovationsführer in der Landwirtschaft
  • Michael Oberhuber,Direktor Versuchszentrum Laimburg:
    Wie können wir das Innovationsnetzwerk für die Landwirtschaft in Südtirol stärken?
  • Mauro Grandi, Hiweiss Srl:
    Produzione innovativa di proteine vegetali: opportunità per l'agricoltura di montagna?
  • Massimo Andriolo, Direktor Italien IXL Center for Innovation, Excellence and Leadership:
    Die Chancen der Digitalisierung für unsere Landwirtschaft: Raiffeisenverband Südtirol bei Innovation Olympics – ein Experiment.
  • Jakob Lipp, Mentalist und Künstler des Jahres aus Bayern, sorgt für eine Showeinlage „GEDANKEN EXPERIMENTE“ für Furore

Abgerundet wird die Tagung mit einer Kellereiführung, einer Weinprobe und einem Buffet.

Anmeldungen:

Anmeldungen für die Tagung (mit Kellereiführung, Weinverkostung und Buffet) können innerhalb Freitag, 15. Februar 2019 per E-Mail an rvs.uk(at)raiffeisen.it oder per Tel. +39 0471 945 135 getätigt werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

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Verbandsnachricht Sonstige
news-1190 Tue, 22 Jan 2019 16:23:00 +0100 Taxidienst-Genossenschaft Bozen http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/taxidienst-genossenschaft-bozen.html In der kalten Jahreszeit haben die Mitglieder der Taxidienst-Genossenschaft besonders viel zu tun. Vor allem bei schlechtem Wetter wollen neben Stammkunden zahlreiche Touristen und Passanten von A nach B transportiert werden. Wie es der Taxidienst-Genossenschaft Bozen gelingt, im harten Taxi-Geschäft erfolgreich zu bestehen. Duca-D'Aosta-Straße, 83 in Bozen ist von außen eine unscheinbare Adresse: Eine verspiegelte Glasscheibe, darauf in großen Lettern das Wort "TAXI" und eine Telefonnummer. Es ist der Eingang zum neuen Sitz der Taxidienst-Genossenschaft Bozen. Alle Verbindungen von und zur Genossenschaft laufen hier zusammen, so ist auch die Taxi-Telefonzentrale hier untergebracht. Zu Bürozeiten werden alle Kundenanfragen persönlich beantwortet und verarbeitet.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1195 Thu, 17 Jan 2019 10:33:14 +0100 "Genossenschaft - eine moderne Unternehmensform mit Tradition" http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/genossenschaft-eine-moderne-unternehmensform-mit-tradition.html Die Genossenschaft ist eine Unternehmensform, die nicht nur in Südtirol auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblickt. Warum diese Unternehmensform auch heute noch gut funktioniert, konnten die Absolventen des intensiven Kompaktlehrganges in Theorie und Praxis lernen. Wer neu in den Verwaltungs- oder Kontrollausschuss einer Genossenschaft gewählt wird, Führungskraft oder Mitglied einer Genossenschaft ist oder dabei ist eine Genossenschaft zu gründen, kommt nicht umhin sich ein grundlegendes Wissen über diese Unternehmensform anzueignen. Die Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol organisiert daher jedes Jahr einen intensiven Kompaktlehrgang, um die notwendigen Kenntnisse über Genossenschaften zu vermitteln. Dabei geht es - unter anderem - um die geschichtliche Entwicklung des Genossenschaftswesens im In- und Ausland, es geht um den Raiffeisenverband Südtirol, der als Dachverband über 300 Genossenschaften betreut. Und es geht um die Werte einer Genossenschaft.

In vier Modulen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer außerdem Einblick in die zeitgemäße Geschäftsführung und die gesetzlichen und statutarischen Bestimmungen für diese Organisationsform. Vor kurzem haben insgesamt 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den diesjährigen Lehrgang erfolgreich abgeschlossen. Darunter Alexander Telser, neuer Geschäftsführer der Genossenschaft Vinschgauer Energie Konsortium. Die Teilnahme am Lehrgang war für ihn naheliegend: "In diesen vier Tagen konnte ich mein Wissen über das Genossenschaftswesen vertiefen. Ich weiß nun wie Genossenschaften aufgebaut sind, welche Rechte und Pflichten die Verwaltungsräte von Genossenschaften haben, wie die Bilanz und das Rechnungswesen zu führen sind und welche Vorteile die Mitglieder einer solchen Organisation haben. Der Lehrgang war intensiv und aufschlussreich", fasst Telser zusammen. Er kann diese Art der Vermittlung nur weiterempfehlen und zwar nicht nur für neu gewählte Verwaltungsräte.

Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern besonders geschätzt waren die Best-Practice-Beispiele und die Besichtigungen der Kellerei Tramin, des Milchhofs Brixen und der VOG Products, allesamt Mitgliedsgenossenschaften des Raiffeisenverbandes Südtirol. "Im Rahmen von Betriebsbesichtigungen haben wir Genossenschaften kennengelernt und deren Ziele und Probleme. Gleichzeitig konnten wir wertvolle Impulse für die eigene Genossenschaft mitnehmen", sagt Priska Egger, die seit einigen Monaten für die Genossenschaft Ökoinstitut Südtirol / Alto Adige arbeitet. Als zuständige für Verwaltung und Rechnungswesen hat sie sich besonders für die beiden Module Bilanz und Rechnungswesen interessiert.

So unterschiedlich Genossenschaften auch sein können, gerade in Verwaltungs- und Rechtsbelangen gibt es zahlreiche Parallelen zwischen den einzelnen Unternehmen. Daher bekommt der Austausch innerhalb des Netzwerkes eine besondere Bedeutung. Dies bekräftigt auch Irene Senfter, Geschäftsführerin der Genossenschaft Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige, die ebenfalls am Seminar teilgenommen hat.

Der nächste Lehrgang zu diesem Thema ist bereits für 06.12.2019 geplant.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1188 Mon, 07 Jan 2019 12:02:35 +0100 VHS Südtirol: 10 Jahre Zusammenschluss mit Kulturverein Brixen http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/vhs-suedtirol-10-jahre-zusammenschluss-mit-kulturverein-brixen.html Vor 10 Jahren fusionierte die Volkshochschule Südtirol – damals noch als Verband der Volkshochschulen Südtirol geführt – mit dem Kulturverein Brixen. Ein bedeutender Schritt für die Volkshochschule Südtirol und ein Gewinn für die Weiterbildungslandschaft in und um Brixen. Intensive Verhandlungen und konstruktive Gespräche zwischen der Volkshochschule Südtirol und dem Kulturverein Brixen gingen der Vertragsunterzeichnung voran. Namentlich ist der Einsatz und das Engagement von Christine Mader Magagna und Marlies Darbringer zu nennen, die seitens des Brixner Kulturvereins die Fusion begleiteten. Die gute Zusammenarbeit zwischen dem Verband und dem Brixner Verein gab es bereits vorher. Beide mussten aber erkennen, dass die jeweilige Reichweite zu gering war, um als Weiterbildungseinrichtung flächendeckend wahrgenommen zu werden. So war der Zusammenschluss durchaus ein Gewinn, vor allem für die Brixnerinnen und Brixner.

Der Zusammenschluss ermöglichte es eine Zweigstelle der Bozner Geschäftsstelle in Brixen zu eröffnen und entsprechend auch personell zu besetzen. Von hier aus werden seither das Eisacktal, Wipptal und Pustertal betreut. Es wurde möglich neue Räumlichkeiten in der Peter-Mayr-Straße anzumieten, zu erweitern und die Ausstattung laufend zu verbessern. "Wir sind sehr froh, dass uns vor 10 Jahren dieser Schritt gelungen ist", fasst Oswald Rogger, Präsident der Volkshochschule Südtirol in seiner Rede zusammen. "Es ist uns gelungen das Weiterbildungsangebot der Volkshochschule zu erweitern, nicht nur im Sinne der Anzahl, sondern auch im Sinne der Vielfalt. Das 10-Jahres-Jubiläum ist die passende Gelegenheit diesen Erfolg in den Brixner Räumlichkeiten zu feiern."

 

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1184 Thu, 03 Jan 2019 09:41:29 +0100 Carl Baron Eyrl in "Privat" auf Rai Südtirol http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/carl-baron-eyrl-in-privat-auf-rai-suedtirol.html Er gehörte zu den prägenden Gestalten im Raiffeisen-Genossenschaftswesen und ist bis heute ein überzeugter Genossenschafter geblieben. In der Sendung "Privat" spricht der langjährige Obmann des Raiffeisenverbandes über seine Karriere und über seine Familie. Die von Markus Frings moderierte Sendung wird am Donnerstag, 3. Jänner um 20.20 Uhr auf Rai Südtirol ausgestrahlt. Bozen und Umgebung Sonstige news-1182 Thu, 27 Dec 2018 09:30:00 +0100 Raiffeisen Weihnachtskarten-Aktion: Für den guten Zweck http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/raiffeisen-weihnachtskarten-aktion-fuer-den-guten-zweck.html Mit der Raiffeisen-Weihnachtskartenaktion unterstützt der Raiffeisen Hilfsfonds den Verein Comedicus. Der Verein Comedicus organisiert wöchentlich Besuche in verschiedenen Krankenhäusern von Südtirol und trägt diese finanziell. Mit viel Fantasie und Einfühlungsvermögen gelingt es den "Clown-Doktoren" etwa 5.000 Kinder sowie auch Erwachsene aufzuheitern und Freude und Abwechslung ins Krankenhaus zu bringen. Immer häufiger kommen auch Anfragen von Alten- und Pflegeheimen, Kindergärten und Schulen. Sofern die finanziellen Möglichkeiten es erlauben, kommt der Verein auch diesen Wünschen nach.

Erich Meraner, Präsident, nahm den Scheck von 5.000 Euro aus den Händen von Verbandsobmann, Herbert Von Leon, erfreut entgegen.

 

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1183 Mon, 24 Dec 2018 10:46:48 +0100 Sozialgenossenschaft zum Heiligen Vinzenz http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/sozialgenossenschaft-zum-heiligen-vinzenz.html "Älteren Menschen etwas Gutes tun", möchte Graf Ulrich von Toggenburg, Präsident der Sozialgenossenschaft zum Heiligen Vinzenz, Mitglied im Raiffeisenverband Südtirol. Die Genossenschaft betreibt in der Kapuzinergasse in Bozen ein Seniorenheim. Mit Erfolg. Bozen und Umgebung Sonstige news-1181 Fri, 21 Dec 2018 14:40:06 +0100 Viele Ehrungen bei der Weihnachtsfeier 2018 http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/viele-ehrungen-bei-der-weihnachtsfeier-2018.html Wenn kurz vor Weihnachten aus dem Pavillon des Raiffeisenhauses in Bozen Weihnachtslieder erklingen, ist es Zeit für die Weihnachtsfeier und die Ehrung langjähriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In diesem Jahr wurden insgesamt 25 Jubilare geehrt. Bei der Weihnachtsfeier konnten wieder zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein rundes Dienstjubiläum verweisen. Als Zeichen der Anerkennung überreichte der Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol, Herbert Von Leon, heuer insgesamt acht Personen eine Armbanduhr für ihre zehnjährige Mitarbeit im Raiffeisenverband Südtirol:

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1169 Tue, 11 Dec 2018 12:15:00 +0100 Erfolgsfaktor Unterbewusstsein http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/erfolgsfaktor-unterbewusstsein.html Der Coach und Mentaltrainer Alexander Hartmann weiß, wie man das eigene Unterbewusstsein auf Erfolg programmiert. Für den Raiffeisenverband Südtirol war Herr Hartmann Ende November zwei Tage lang in Bozen.  

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1177 Thu, 06 Dec 2018 14:25:19 +0100 Neuer Generalsekretär-Stellvertreter im ÖRV http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/neuer-generalsekretaer-stellvertreter-im-oerv.html Auf Vorschlag von Generalanwalt Walter Rothensteiner hat die Generalanwaltschaft des Österreichischen Raiffeisenverbandes (ÖRV) Ende November Justus Reichl mit 1. Jänner 2019 zum Generalsekretär-Stellvertreter bestellt. Reichl, Jahrgang 1975, aus Geinberg in Oberösterreich, ist seit 2014 Leiter der damals neu im ÖRV eingerichteten Stabsstelle "Genossenschaft -Strategien und Perspektiven", Referent in Funktionärs-und Führungskräfteschulungen am Raiffeisen Campus, gefragter Vortragender und aktuell auch Koordinator des Jubiläumsjahres "Raiffeisen 200". Das schreibt die Österreichische RAIFFEISENZEITUNG in ihrer Ausgabe vom 29. November.

Generalanwalt Rothensteiner: "Justus Reichl zeichnet schon bisher für einen wesentlichen Bereich des ÖRV verantwortlich und hat sich besonders um die zeitgemäße Kommunikation und Neupositionierung des Themas Genossenschaft verdient gemacht."

Erfreut ob der Bestellung und der damit verbundenen Stärkung der Geschäftsführung zeigt sich auch Generalsekretär Andreas Pangl: "Ich freue mich auf unsere künftig noch engere Zusammenarbeit im Generalsekretariat und im vielfältigen Aufgabenspektrum des ÖRV."

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Sonstige
news-1173 Tue, 04 Dec 2018 10:22:47 +0100 Vinschger Paradoxon http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/vinschger-paradoxon.html Lange hatte es der Vinschgau wirtschaftlich schwer. Heute hat er den Anschluss geschafft, wirtschaftlich und in Punkto Lebensqualität. Und doch wandern viele junge, qualifizierte Leute ab, hieß es auf einer Tagung der Plattform Land in Schlanders. Karin Meister hat vor kurzem ihren Lebensmittelpunkt ins Schnalstal verlegt - weg von den urbanen Zentren in ein entlegenes Gebiet. Gerade dort gelingt es der Mutter, Familie und Beruf in Einklang zu bringen. Ausschlaggebend: Dank Home-Büro und digitaler Vernetzung kann sie teilweise von zuhause aus arbeiten. "Smart Working" heißt das Zauberwort, und sie sieht es als Modell für viele gut ausgebildete Mütter, "die damit unabhängiger von Ort und Zeit auch anspruchsvolle Arbeit mit Verantwortung ausüben können."

Noch ist Karin Meister in Südtirols Arbeitswelt eher die Ausnahme. Doch das dürfte sich ändern. Dies wurde in der Schlandersburg in Schlanders deutlich, wo sich die Herbsttagung der "Plattform Land" mit der Frage nach geeigneten Arbeitsplätzen für die Jugend im ländlichen Raum beschäftigte - mit Schwerpunkt auf der Situation im Vinschgau.

Qualifizierte Arbeitsplätze - abwandernde Jugend

Wie in der Aussendung des Südtiroler Bauernbundes steht, zeigt sich hier eine paradoxe Situation: Einerseits kann der Vinschgau heute mit vielen Arbeitsplätzen aufwarten - in so manchem internationalen Unternehmen auch mit hoher Qualifikation, guter Bezahlung und Aufstiegschancen. Und doch wandern junge Fachkräfte aus oder kommen nach dem Studium nicht mehr zurück. Darauf verwies vor allem Urban Perkmann vom Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) der Handelskammer Bozen. Auf der Basis einer Umfrage unter jungen Vinschgern zeigte er auf, wie sich der Vinschgau zu einem idealen Arbeitsplatz entwickeln könnte: "Es bräuchte ein 'Silicon Vinschgau': hohe digitale Kompetenz bei Bürgern, öffentlicher Verwaltung und Unternehmen sowie Strukturen wie Breitband."

Die Erreichbarkeit - digital und auf den Straßen - sei eine Schwäche des Bezirks. Andererseits gebe es auch das Erfolgsmodell der Vinschger Bahn. Eine Gefahr sieht er auch, wenn die öffentliche Verwaltung ihre Dienste zentralisiert und somit qualifizierte Arbeitsplätze abzieht. Andererseits hat der Vinschgau einige internationale, hoch spezialisierte Betriebe. "Nur sind diese wenig bekannt", sagt Perkmann. Mit der Folge, dass sie händeringend nach Facharbeitskräften suchen, bestätigte Enrico Zuliani von der Firma Hoppe: "Wir bräuchten im Vinschgau 40 Auszubildende, aber nur für zehn Stellen hat sich jemand interessiert."

Zuliani entwarf für die Vinschger Unternehmen einen Maßnahmenkatalog, mit dem sie für junge Facharbeitskräfte attraktiver werden können: "Sie brauchen eine Arbeit mit Sinn und mit Verantwortung. Natürlich spielt die Entlohnung eine Rolle, aber auch Aufstiegschancen, flache Hierarchien und schnelle Entscheidungen. Dazu wollen sie alle neuen Kommunikationsmöglichkeiten nutzen und wünschen flexible Arbeitsmodelle - zeitlich wie örtlich."

Der Vinschgau hat auch Stärken. Darauf verwies nicht nur Perkmann, sondern auch Cassiano Luminati vom Polo Poschiavo aus der Schweiz. Wie viele Alpengebiete hat der Vinschgau eine hohe Lebensqualität - Landschaft, Freizeitmöglichkeiten, funktionierende Wirtschaft und Strukturen, Sicherheit, Wohnqualität usw.

Luminati hat im Rahmen des Projekts ALPJOBS - ein Teilprojekt von EUSALP - einige kleine Alpenregionen auf die Frage untersucht, wie gute Arbeitgeber sie sind. Das Ergebnis: Wenn Regionen auf ihre eigene, regionale Stärke setzen und darum herum ideale Strategien entwickeln, geht es den Menschen gut. Die einen punkten als Tourismus-Region, das Valposchiavo als 100-Prozent-Bio-Region usw.

Wichtig sei, dass diese Regionen ihre Erfahrungen austauschen und den jungen Menschen weiterhin eine gute Ausbildung und die nötigen Strukturen bieten. Daran weiter zu arbeiten, sich zu vernetzen und Kooperation statt Konkurrenzdenken anzustreben, ist laut der Tagung der Plattform Land auch die Hauptaufgabe der Politik, der öffentlichen Verwaltung, der Unternehmen und der Arbeitgeber.

Kooperation mit Landwirtschaft

Davon soll auch die Landwirtschaft profitieren. Immerhin ist sie durch ihre Arbeit in der Landschaft ein Rückgrat der Lebensqualität in den Alpen, merkten gleich einige Teilnehmer der Diskussion an, unter ihnen der neue Landtagsabgeordnete Franz Locher: "Wichtig ist, dass die heimischen Konsumenten und die Wirtschaft einschließlich der Landwirtschaft zusammenarbeiten. Da gibt es noch Potenzial."

Grenzpendler in die Schweiz

Mit einer speziellen Abwanderung kämpft der obere Vinschgau. So sucht auch der junge Bauunternehmer Michael Hofer aus Prad viele Arbeitskräfte, die aber lieber in die benachbarte Schweiz pendeln: "Mit ihren deutlich höheren Löhnen werben die dortigen Unternehmen unsere frisch ausgebildeten Gesellen ab", beklagte sich Hofer und appellierte an die anwesenden Landtagsabgeordneten Locher und Jasmin Ladurner, "dass sich die Landespolitik dieses Problems annimmt."

Insgesamt zeigten sich alle Beteiligten zuversichtlich, dass die Chancen und Stärken im Vinschgau überwiegen. Wenn alle gemeinsam bereit sind, eine gute, duale Ausbildung, Arbeitszeitmodelle und Kooperationen zu nutzen, dann kann der Vinschgau, wie viele ländliche Räume im Alpenraum auch in Zukunft ein guter Arbeitgeber für junge Leute sein, fasste Leo Tiefenthaler, Vize-Sprecher der Plattform Land, am Ende zusammen. Karin Meister ist mit ihrem flexiblen Arbeitsmodell ein Beispiel dafür.

Der Raiffeisenverband Südtirol ist Mitglied der Plattform Land neben Bauernbund und dem Gemeindenverband das Land Südtirol, die Handelskammer Bozen, der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV), der Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister (lvh), der Unternehmerverband Südtirol (UVS), die Vereinigung Südtiroler Freiberufler (VSF), der Katholische Verband der Werktätigen (KVW), der Südtiroler Jugendring (SJR), der Verband der Seniorenheime (VdS) und die Kammer der Architekten.

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Vinschgau Sonstige
news-1168 Tue, 27 Nov 2018 10:33:24 +0100 Führungsspitze des Raiffeisenverbandes Steiermark und Tirol in Brixen http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/fuehrungsspitze-des-raiffeisenverbandes-steiermark-und-tirol-in-brixen.html Mitte November waren die Führungsspitzen des Raiffeisenverbandes Steiermark und des Raiffeisenverbandes Tirols zu Gast in Südtirol. Mit diesem Besuch konnten die langjährige gute Beziehung und Zusammenarbeit gefestigt werden. Der Raiffeisenverband Südtirol hatte die österreichischen Kollegen Mitte November zu einem Treffen nach Brixen geladen, bei dem der persönliche Austausch im Vordergrund stand.

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1165 Tue, 20 Nov 2018 11:02:00 +0100 CCS Intersales: Geschäftsanbahnung in Russland http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/ccs-intersales-geschaeftsanbahnung-in-russland.html Seit 18 Jahren lebt der gebürtige Meraner Tomas Bruschetti in Moskau. Für die Genossenschaft CCS Intersales begleitet er Unternehmen bei der Geschäftsanbahnung nach Russland und den angrenzenden Ländern. Vor kurzem war er auf Besuch in Bozen. Im Interview erläutert Bruschetti unter anderem, wie er die derzeitige Marktsituation in Russland sieht. Tomas Bruschetti spricht fließend Russisch, kennt Kultur und Tradition des Landes und ist bestens vernetzt. Gerade bei der Verhandlung und Ausarbeitung von Verträgen zwischen Ländern ist dies wichtig: „Es hilft ungemein, wenn man die Gepflogenheiten der russische Geschäftspartner kennt“, weiß Bruschetti aus Erfahrung. Im Rahmen von Mediationsprozessen konnte er bereits mehrfach Missverständnisse oder Verhandlungsschwierigkeiten ausräumen und den Vertragspartnern zu erfolgreichen Geschäftsabschlüssen verhelfen. Derzeit betreut er, in Zusammenarbeit mit Stefan Ties, dem Koordinator der Genossenschaft CCS Intersales, gleich zwei größere Unternehmen aus dem Trentino: die börsennotierte GPT-Group, die im Bereich Soft- und Hardware für Krankenhäuser arbeitet, und Vetri Speciali SPA, die Spezialglas für das Luxussegment produziert. Beide Firmen verkaufen ihre Produkte nun auch nach Russland. Stefan Ties ist überzeugt, dass dieser Erfolg auf die direkte Betreuung vor Ort zurückzuführen ist: „Russen legen besonders viel Wert auf persönliche Beziehungen“, sagt Ties. Und die laufen über Tomas Bruschetti oder seinem Kollegen Johannes Ausserer in Moskau. Ties betont: „Hilfreich ist auch, dass wir unsere Kunden langfristig betreuen. Es geht niemals um Einzelaktionen, also „hit and leave“, wie er das von anderen kennt.  

Tomas Bruschetti: "Das Embargo wird noch länger bestehen bleiben..."

Herr Bruschetti, wie schätzen Sie die derzeitige Marktsituation in Russland ein – aus Sicht von Südtiroler Firmen?

Tomas Bruschetti: Jeder, der mit Russland zu tun hat, weiß, dass das Embargo noch länger bestehen bleiben wird. Russland hat sich mittlerweile darauf eingestellt und versucht nun über ein staatliches Autonomieprogramm Wege zu finden, um in den nächsten 5 bis 6 Jahren im Bereich der Frischeprodukte autonom und unabhängig von Importen aus Europa zu werden.

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Bozen und Umgebung Branchen Sonstige
news-1164 Mon, 19 Nov 2018 12:05:14 +0100 Online Ratespiel der Bauernjugend: Sieger geehrt http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/online-ratespiel-der-bauernjugend-sieger-geehrt.html "Wo befindet sich die Steinerne Stadt?" Solche und ähnliche Fragen beantworteten knapp 1.400 Teilnehmer sechs Wochen lag beim Online-Ratespiel der Südtiroler Bauernjugend "Auf den Spuren ... der Südtiroler Naturschätze". Am Ende schafften es 87 Personen alle 60 Quizfragen richtig zu beantworten. Unter diesen wurden eine geführte Gipfeltour, eine Kaffeemaschine zusammen mit einer Übernachtung im Bett im Kornfeld und ein Tandemflug verlost.

"Mit dem Ratespiel wollen wir einen Anlass bieten, sich mit unserer Heimat auseinanderzusetzen" erklärte SBJ-Landesleiterin Angelika Springeth zum Hintergrund des Online-Ratespiels.

Im Rahmen der Fachtagung "Fit für die Zukunft" am 10. November in der Kellerei Meran Burggräfler in Marling wurden die drei Gewinner ausgezeichnet.

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Sonstige
news-1158 Wed, 07 Nov 2018 10:14:22 +0100 Pustertaler Saatbau zieht eine durchwachsene Bilanz http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/pustertaler-saatbau-zieht-eine-durchwachsene-bilanz.html Die Pustertaler Saatbaugenossenschaft zog Ende Oktober bei der Jahresvollversammlung in Dietenheim Bilanz über das Geschäftsjahr 2017/18. Mit schwankenden Auszahlungspreisen zwischen gut und zufriedenstellend. Es war kein einfaches Geschäftsjahr. Das betonten Obmann Anton Kronbichler und Geschäftsführer Hanspeter Felder bei der Vollversammlung in der Fachschule für Landwirtschaft in Dietenheim, zu der auch Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler gekommen war.

Insgesamt hatten von den 106 eingeschriebenen Mitgliedern in der Pustertaler Saatbaugenossenschaft im vergangenen Jahr 2017/18 wieder 81 Landwirte einen Vermehrungs- und Liefervertrag abgeschlossen. Auf 140 Hektar konnten schließlich 5340 Tonnen Kartoffeln geerntet werden.

Schwieriger Kartoffelmarkt

Größere und verformte Kartoffeln bildeten zusammen mit der schlechten Preissituation in Italien, Deutschland und Frankreich keine guten Voraussetzungen für den Markt. Bei ausländischen Erzeugerpreisen von 1,5 bis 8 Cent versuchte die Pustertaler Saatbau trotzdem ihr Preisniveau zu halten.

Am Ende fiel der durchschnittliche Hektarerlös mit 10.963 Euro um 1,36 Prozent höher aus als im Vorjahr. 38 Prozent der Kartoffeln wurden als Saatkartoffeln, 48 Prozent als Speisekartoffeln vermarktet und der Rest musste als Futterkartoffeln abgesetzt werden.

Insgesamt erhielten die Landwirte einen durchschnittlichen Auszahlungspreis von 0,2963 Euro je Kilogramm Kartoffeln ausbezahlt. Aufgrund der schlechten Rahmenbedingungen sprach Geschäftsführer Felder von einem „erstaunlicherweise zufriedenstellenden“ Auszahlungspreis.

Bei den Rohnen konnte mit 0,1566 Euro je Kilogramm bzw. plus 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein „wesentlich guter“ Auszahlungspreis erzielt werden. Insgesamt wurden auf 23 Hektar 1364 Tonnen Rohnen geerntet. Neben Rohnen und Kartoffeln lieferten einige Mitglieder auch Salate, Kopf- und Blumenkohl, Kirschen und Getreide an.

Ernte 2018: Viele Rohnen, wenig Kartoffeln

Die heurige Kartoffelernte fiel aufgrund der trocken-heißen Witterung mit 4590 Tonnen um 750 Tonnen deutlich geringer aus als noch 2017. Ob sich die schlechte Kartoffelernte der ausländischen Anbieter auch auf den Preis und die Nachfrage der Pusterer Kartoffeln auswirkt, wird sich im Laufe des Geschäftsjahres noch zeigen.
Optimal war das Wetter hingegen für die Rohnen, sodass die Ernte heuer mit 2480 Tonnen um 1120 Tonnen deutlich höher ausfiel als im Vorjahr. Die Genossenschaft spricht von Durchschnittserträgen wie schon lange nicht mehr.

Einige Fäulnisprobleme gab es wegen der trockenen Wetterverhältnisse heuer beim Salat und Kopfkohl, sodass einige Partien nicht angeliefert werden konnten. Auch bei Roggen, Dinkel und Sommerroggen fiel der Ertrag wegen des Regenmangels deutlich geringer aus als in vergangenen Jahren. 

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Pustertal Sonstige
news-1155 Mon, 05 Nov 2018 11:06:51 +0100 200 Jahre F. W. Raiffeisen - Eine Idee als Kraft für die Zukunft http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/200-jahre-f-w-raiffeisen-eine-idee-als-kraft-fuer-die-zukunft.html Anlässlich des Raiffeisen-Jubiläumsjahres organisiert der Raiffeisenverband Südtirol gemeinsam mit dem Internationalen Institut für Genossenschaftsforschung im Alpenraum (IGA) die 22. IGA-Tagung zum Thema "200 Jahre F. W. Raiffeisen - Eine Idee als Kraft für die Zukunft". Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 15. November 2018 von 9.00 bis 13.00 Uhr in der EURAC in Bozen statt.

Es referieren:

  • Johannes Leitner, Geschäftsführer des Raiffeisen-Revisionsverbandes Niederösterreich-Wien: "Friedrich Wilhelm Raiffeisen 200 - was bleibt wirklich von einer großen Idee?"

  • Hans Heiss, Historiker: "Raiffeisens Idee als wirtschaftliche und soziale Entwicklungskraft in der Landesgeschichte Tirols"

  • Andreas Kappes, Leiter der Abteilung Internationale Beziehungen im Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V. (DGRV) und Generalsekretär der Internationalen Raiffeisen Union (IRU): "Genossenschaften international - Erfahrungen aus der genossenschaftlichen Entwicklungsarbeit"

  • Theresia Theurl, geschäftsführende Direktorin des Instituts für Genossenschaftswesen an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster: "Genossenschaften als innovative Kooperationen, moderne Netzwerke und zukunftsweisende Plattformen"

Im Anschluss findet die Vorstellung des Raiffeisen-Innovationswettbewerbes und eine Podiumsdiskussion mit den Referenten statt, bei der die Frage "200 Jahre Raiffeisen - genug Erfahrung für die Zukunft?" thematisiert wird.

Die Veranstaltung ist Obleuten und Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern der Raiffeisen-Genossenschaften vorbehalten.

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200 Jahre F. W. Raiffeisen Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1154 Mon, 05 Nov 2018 09:34:46 +0100 Fit für die Kommunikation 2030? http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/fit-fuer-die-kommunikation-2030.html „Sind wir fit für die Kommunikation 2030?“ Unter dieser Frage stand kürzlich im Raiffeisenhaus ein Workshop mit der bekannten Kommunikations- und Verhaltens-Profilerin Tatjana Lackner. "Eine gute Rhetorik und gutes Sprechen bilden einen klaren Karrierefaktor und sind nicht nur für Führungskräfte wichtig", meinte die österreichische Kommunikations-Strategin Tatjana Lackner. Sie gründete vor fast 25 Jahren "Die Schule des Sprechens GmbH" in Wien mit heute über 40 Trainerinnen und Trainern für Politiker, Journalisten und Führungskräfte.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1149 Wed, 24 Oct 2018 16:07:49 +0200 Gerüstet für die elektronische Rechnung http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/geruestet-fuer-die-elektronische-rechnung.html Über 200 Mitarbeiter der Mitgliedsgenossenschaften des Raiffeisenverbandes informierten sich kürzlich im Raiffeisenhaus Bozen über die elektronische Rechnung, die ab dem neuen Jahr zur Pflicht wird. Ab 1. Jänner 2019 müssen alle Unternehmen - und damit auch Genossenschaften - ihre Rechnungen elektronisch erstellen, digital versenden und archivieren. "Die elektronische Rechnung ist ein wichtiger Digitalisierungsschritt und erfordert ein Umdenken in den bisherigen Verwaltungsabläufen in den Betrieben", betonte Markus Fischer, Leiter der Hauptabteilung Steuerrecht. Er konnte zur Tagung, bei der über den aktuellen Stand zur elektronischen Rechnung informiert wurde, über 200 Mitarbeiter unter anderem von Obst-, Kellerei-, Molkerei-, Energie- und Sozialgenossenschaften begrüßen, darunter vor allem Verwaltungsleiter und Mitarbeiter der Buchhaltung.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1144 Tue, 16 Oct 2018 09:51:02 +0200 Genossenschaftsverbände im Austausch http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/genossenschaftsverbaende-im-austausch.html Ende September fand ein Treffen zwischen Raiffeisenverband Südtirol und Bund der Genossenschaften Südtirols statt. Den Führungsspitzen der beiden Organisationen ging es dabei um Informationsaustausch, aber nicht nur. In Südtirol gibt es insgesamt fünf Genossenschaftsverbände, die sich um die Belange der Genossenschaften kümmern. Zwei davon, der Raiffeisenverband Südtirol, ältester und mit 330 Mitgliedern auch der größte Genossenschaftsverband im Land und der Bund der Genossenschaften Südtirols, den es seit 1975 gibt (mit aktuell 186 Mitgliedern), haben sich Ende September zu einem Informationsaustausch getroffen.

Bei dieser Zusammenkunft sprachen die Direktoren und Verwaltungsräte der beiden Organisationen über die Zukunft des Genossenschaftswesens in Südtirol. Gleichzeitig wurde erstmals auch über einen regelmäßigen Austausch und eine künftige projektbezogene Zusammenarbeit zwischen den beiden Verbänden nachgedacht. Der Vorteil einer Kooperation liegt auf der Hand, ist Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol, überzeugt: "Durch Zusammenarbeit könnten Synergien genutzt werden, die letztlich den Genossenschaften im Lande zugutekommen", betont der Obmann.

Alle Beteiligten zeigten sich über das Treffen erfreut und erwarten sich durch einen intensiveren Austausch untereinander neue Impulse für das Genossenschaftswesen in Südtirol und seine Weiterentwicklung. Insgesamt setzt das Treffen zwischen Raiffeisenverband Südtirol und LegacoopBund die Tendenz einer Bündelung der Kräfte unter den Südtiroler Genossenschaftsverbänden fort: bereits im Oktober letzten Jahres wurde unter dem Vorsitz des Raiffeisenverbandes ein Koordinierungstisch mit der Bezeichnung "Südtiroler Genossenschaftskreis - Intesa Cooperative Alto-Adige" gegründet. Und im Juni dieses Jahres besiegelten Legacoopbund und Confcooperative Südtirol - Alto Adige, mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung, den Zusammenschluss noch innerhalb des laufenden Jahres. 

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Verbandsnachricht Sonstige
news-1136 Mon, 08 Oct 2018 10:09:14 +0200 Leonardiritt in Alta Badia 2018 http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/leonardiritt-in-alta-badia-2018.html Wenn Anfang November festlich geschmückte Pferde, Wägen und Musikkapellen durch das Dorfzentrum von Abtei ziehen, ist die Zeit des Leonardiritts gekommen. Das traditionelle Fest steht dieses Jahr im Zeichen des 20-jährigen Jubiläums. Seit genau 20 Jahren organisiert der Pferdezuchtverein Gadertal mit der Unterstützung des Tourismusvereines, der Gemeinde sowie der Freiwilligen Feuerwehr, der Musikappelle und der bäuerlichen Organisationen aus Abtei den "Leonardiritt dles Vales ladines".

Die Leonhardifahrt oder der Leonhardiritt ist ein Fest mit Prozession zu Ehren des Heiligen Leonhard, das heuer auf den 4. November fällt. Bereits seit dem 11. Jahrhundert wird der heilige Leonard von Limoges, Schutzpatron der Pferde, vor allem in Altbayern und Westösterreich als Bauernherrgott und Nothelfer verehrt. Da der eigentliche Todestag des Heiligen nicht überliefert ist, wurde sein Gedenktag auf den 6. November - oder an einem naheliegenden Wochenende - gelegt.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1130 Wed, 03 Oct 2018 09:06:04 +0200 Start für die Marke "local & fair" http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/start-fuer-die-marke-local-fair.html Das Südtiroler EU-Pilotprojekt hat von der Südtiroler Landesregierung grünes Licht erhalten. Es soll eine Vorzugsschiene für regionale und nachhaltige Nahrungsmittel schaffen. Die Landesregierung hat am 2. Oktober den Startschuss für Südtirols Pilotprojekt in Sachen nachhaltiger EU-Lebensmittelpolitik gegeben. Es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, den Südtirols Landeshauptmann mit dem EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Vytenis Andriukaitis, im Juni dieses Jahres bei dessen Besuch in Südtirol vereinbart hat. Andriukaitis wolle die Südtiroler Vorschläge für mehr regionale und nachhaltige Nahrungsmittel auf EU-Ebene voranbringen.

IDM wird nun beauftragt, ein Detailkonzept für das Pilotprojekt zu erarbeiten; dazu sollen aber zunächst alle wichtigen Sozialpartner wie etwa der Südtiroler Bauernbund, der Hotel- und Gastwirteverband (HGV) oder das Versuchszentrum Laimburg einbezogen werden.
Konzept baut auf drei Säulen auf.

Das Pilotprojekt stützt sich laut einem Rohkonzept auf drei Säulen. Die erste zielt darauf ab, die Produktion und die Vertriebsstruktur für regionale Lebensmittel zu stärken und weiterzuentwickeln. Nur so könne erreicht werden, dass Abnehmer im Handel und Gastgewerbe auf ein verlässliches Angebot zählen können. "Aktuell finden Angebot und Nachfrage oftmals nicht zusammen", erklärte der Landeshauptmann.

Marke "local & fair"

Die zweite Säule sieht den Aufbau einer Marke namens "local & fair" vor. Produktionsstätten von regional angebauten oder verarbeiteten Nahrungsmitteln könnten dieses Markenzeichen an ihren Produkten anbringen, die im Handel vertrieben werden, Gastbetrieben könnte es ins Menü einfließen lassen, wenn sie solche Lebensmittel verarbeiten.

Faire Produkte

Der Begriff "fair" soll dem Landeshauptmann zufolge festhalten, dass immer dann, wenn keine lokalen Produkte verfügbar seien, etwa Kakao, dann sei auf Produkte aus dem fairen Handel zurückzugreifen. "Diese Maßnahme ist als kleiner Ausgleich für die Ungerechtigkeiten des Welthandelssystems zu sehen ist, das mit für die Migration verantwortlich sind", betonte der Landeshauptmann bei der Pressekonferenz der Landesregierung. Ein solches Label würde zudem Südtirols Alleinstellungsmerkmal weiter hervorheben. "Mit dieser Initiative möchten wir etwas Gutes für Südtirol tun, aber auch unseren Beitrag für mehr Nachhaltigkeit in der EU leisten", sagte der Landeshauptmann.

Vorzug für regionale und nachhaltige Lebensmittel

Die dritte Säule sieht vor, das Prinzip des bedingungslosen freien Wettbewerbs in der Vergabe von öffentlichen Aufträgen zu korrigieren. Denn es begünstigt oftmals den Einsatz von Massenprodukten, die wenig kosten, während regionale, nachhaltige Produkte von kleinen landwirtschaftliche Betrieben das Nachsehen haben, weil sie bei Menge und Preis oftmals nicht mithalten können. Der Mehrwert, den diese leisten, soll in die Bewertung eines Angebots einfließen, indem nun Kriterien eingeführt werden, die den Vorzug der regionalen und nachhaltigen Lebensmittel stärker berücksichtigen.

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Sonstige
news-1129 Tue, 02 Oct 2018 14:18:02 +0200 Vinschger Berglandwirtschaftstag: Gesunde Kälber – leistungsstarke Tiere http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/vinschger-berglandwirtschaftstag-gesunde-kaelber-leistungsstarke-tiere.html Interessante Vorträge rund um das Thema "Gesunde Kälber – leistungsstarke Tiere" bietet der Vinschger Berglandwirtschaftstag am Freitag, 9. November von 9.30 bis 12.30 Uhr in der Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg in Burgeis. Eröffnet wird die Tagung von der Fachschul-Direktorin Monika Aondio, von Landesrat Arrnold Schuler und dem SBB-Obmann des Bezirks Vinschgau Raimund Prugger.

Folgende Vorträge stehen auf dem Programm: 

  • 09.45 Einfluss der Trockenstehzeit auf die Entwicklung des Kalbes – Kolostrumversorgung nach der Geburt – Kälbertränke und Zufütterung mit Raufutter
    Dr. Christian Koch, Lehr- und Versuchsanstalt Hofgut Neumühle, Westpfalz
  • 10.45 Vorstellung und Vergleich verschiedener Tränkeverfahren in der Kälberaufzucht
    DI Elisabeth Haid und Simon Steiner, Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg
  • 11.15 Kälberaufzucht und Kälbermanagement – ein Praktiker berichtet
    Martin Deval, Ioschof, Enneberg
  • 11.30 Fleischproduktion in Südtirol – Wie ist der Stand der Dinge?
    Daniel Prossliner, KOVIEH Südtirol
  • 12.00 Volkswirtschaftliche Bedeutung der Almwirtschaft im Berggebiet
    Dr. Markus W. Moriggl, Raiffeisenkasse Obervinschgau

Die Tagung wird vom Beratungsring Berglandwirtschaft BRING veranstaltet und von der Autonomen Provinz Bozen Südtirol, der Abteilung Landwirtschaft und von Raiffeisen unterstützt.

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Vinschgau Sonstige
news-1128 Tue, 25 Sep 2018 14:19:05 +0200 Genossenschaften von A bis Z http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/genossenschaften-von-a-bis-z.html Wie kann Wissen über das Genossenschaftswesen in den Schulen stärker verbreitet werden? Diese Frage haben sich die Genossenschaftsverbände in Südtirol in den vergangenen Jahren gestellt. Die Frage ist nun gelöst. Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige news-1127 Fri, 21 Sep 2018 16:56:41 +0200 Digitale Welt als Chance http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/digitale-welt-als-chance.html Südtiroler Wirtschaftsring – Economia Alto Adige und Genossenschaft GRW Wipptal/Eisacktal organisierten kürzlich gemeinsam eine Fachtagung zur Digitalisierung. Fazit: Die Digitalisierung birgt viele Chancen, wenn man sich darauf einlässt. Darüber, wie sich unsere Welt durch die Digitalisierung verändern wird und welche Chancen sie uns bietet, zeigte kürzlich eine von der Genossenschaft für Regionalentwicklung und Weiterbildung Wipptal/Eisacktal und dem Südtiroler Wirtschaftsring gemeinsam organisierte Fachtagung auf. Sie stand unter dem Titel: „Schöne neue Welt – Wie Digitalisierung Wirtschaft und Gesellschaft verändert.“

Die Angst, die umgeht, dass durch die Digitalisierung viele Jobs verschwinden, sieht Prof. Matzler nicht. Robotik, künstliche Intelligenz, Algorithmen usw. sind Technologien, die fast jeden Beruf betreffen werden. Prinzipiell alles, das nach Routine abläuft, kann dadurch automatisiert werden. „Es entstehen gleichzeitig aber auch viele neue Jobs, die wir uns heute vielleicht noch gar nicht vorstellen können“, so Prof. Matzler. In den meisten Berufen werden zukünftig digitale Assistenten die Menschen bei der Arbeit unterstützen“, berichtete der Professor den rund 70 interessierten Teilnehmern der Fachtagung.

Blick in die Praxis: Urlaubsdestination professionell vermarkten

Darüber, wo die Digitalisierung die Tourismus Ratschings Genossenschaft konkret im Alltag unterstützt, berichtete Sabine Hofmann am Beispiel des eigenen Buchungsportals. „Über unser Buchungsportal hat der Gast jederzeit die Möglichkeit eine Unterkunft in Ratschings, Ridnaun oder Jaufental zu filtern, die sich ganz individuell nach seinen Wünschen richtet“, berichtete Hofmann. Die Ratschings Tourismus Genossenschaft unterstützt das System in der täglichen Arbeit bei der Verwaltung und Aufbereitung der vielen Anfragen. „Mit Hilfe des Systems können wir die Urlaubsdestination professionell vermarkten“, so Hofmann.

Das Wipptal ist auf einem guten Weg

Spannend war dann auch die Diskussionsrunde mit Karl Polig, Präsident der Bezirksgemeinschaft Wipptal, Sebastian Helfer, Bürgermeister der Gemeinde Ratschings, Michael Rainer, Geschäftsführer der Konzept GmbH, Christian Huebser, Geschäftsführer der Elma Tec GmbH und Prof. Kurt Matzler. Für die Gemeindeverwalter steht fest, dass der Breitbandausbau im Wipptal auf einem guten Weg ist, doch brauche es noch große Anstrengungen, bis schnelles Internet auch über die letzte Meile in jeden Betrieb und jeden Haushalt angekommen ist.

Die beiden Unternehmer Michael Rainer und Christian Huebser wollen die Betriebe dazu ermutigen, sich mit der Digitalisierung eingehend auseinanderzusetzen. Sie ist eine große Chance und wer da nicht vorne mit dabei ist, verliere zuerst an Wettbewerbsfähigkeit und dann an Kunden.

Auch Landesrätin Waltraud Deeg fand klare Worte in ihrem Grußwort: „Wir befinden uns konsequent auf dem Weg hin zu „Südtirol 4.0“. Die Digitalisierung kann nur dann erfolgreich umgesetzt werden, wenn wir die Bürger und die Unternehmen auf diesen Weg mitnehmen.“
Moderiert wurde die Fachtagung von Andreas Mair, Geschäftsführer vom Südtiroler Wirtschaftsring und von Carmen Turin, Geschäftsführerin der Genossenschaft für Regionalentwicklung und Weiterbildung Wipptal/Eisacktal.

Die GRW Wipptal/Eisacktal wird das Thema der Digitalisierung weiterverfolgen und dabei könnte ein mögliches Projekt im Wipptal ein landesweites Pilotprojekt werden, dass das Thema aufarbeitet und Chancen für das Wipptal aufzeigt.

 

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Pustertal Sonstige
news-446 Thu, 24 Mar 2016 08:39:03 +0100 "Die Zeit ist reif für Frauen" http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/die-zeit-ist-reif-fuer-frauen.html Bettina Kastner koordiniert den Funktionärinnen-Beirat im Österreichischen Raiffeisenverband und war als Referentin zum 2. Erfahrungsaustausch von Frauen in den Führungsgremien der Südtiroler Raiffeisenkassen nach Bozen geladen. Raiffeisen Nachrichten hat mit ihr gesprochen. Frau Kastner, Sie sind als Referentin geladen bei einer Veranstaltung zu Themen, die Sie in Österreich bereits diskutiert haben. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Die Diskussionen hier zu mehr Frauen in den Führungsgremien von Genossenschaften sind zeitverzögert wirklich ähnlich. Wir hatten das vor eineinhalb Jahren: Auch bei uns ist die Hälfte der Kunden, Mitglieder und Mitarbeiter weiblich. Dieses Verhältnis wünschen wir uns auch bei den Funktionärinnen und Funktionären des Österreichischen Raiffeisenverbands und mittlerweile sagen viele Obmänner und Geschäftsleiter bei uns: "Die Zeit ist reif für Frauen".

Welchen Erfahrungsschatz bringen sie uns aus Wien mit? Wie sind Sie das Thema angegangen?

Zunächst ging es uns um Sensibilisierung auf allen Ebenen. Die Öffentlichkeitsarbeit war uns ganz wichtig. Erscheint nur ein Artikel in der Zeitung, ist er zwei Wochen später vergessen. Das muss ein ständiges Begleiten sein durch die Medien - unsere Raiffeisenzeitung war da sehr hilfreich - und dafür muss man natürlich Inhalte vorweisen.

Mit dem KompetenzPlus-Seminar "Das neue Miteinander - Vielfalt in der gremialen Arbeit bei Raiffeisen" haben wir versucht die Funktionäre ins Boot zu holen. Wir haben ihnen die Vorteile von gemischten Gremien dargelegt, aber auch alles was an den Rahmenbedingungen geändert gehört, sprich von der Kommunikation her, von der Herangehensweisen, von den Themen. Dass man da einfach auch offen sein muss, um andere Meinungen zu akzeptieren und das neue Miteinander zu leben.

In welchem Bereich gibt es den größten Aufholbedarf? Was ist zu tun?

In einem ersten Schritt, sollte man positive Beispiele zeigen, damit alle sehen, dass die Vielfalt beim Verhältnis von Frauen und Männern Erfolg hat und dass es ist notwendig ist, da Kraft hineinzustecken. Noch wichtiger ist es, dass die Initiative von oben mitgetragen wird. Sonst geht gar nichts. Es braucht das Formale, das offizielle Kommittent von der Chefetage. Das klingt zwar nach Formalismus, ist aber ganz wichtig für die Bedeutung der Anliegen. Dazu gehören auch Interviews vom Vorstand.

Dann muss man die Basis für die Idee gewinnen und das heißt wiederum persönliche Überzeugungsarbeit. Man muss in persönlichen Gesprächen aufzeigen, welche Vorteile sich durch eine Rolle in einem Führungsgremium ergeben. Diese Überzeugungsarbeit ist bei uns in Österreich die Aufgabe der Bundeslandvertreterinnen, die hier ein Netzwerk aus Funktionärinnen der Bundesländer bilden.

Außerdem ist es notwendig, dass jede dieser Frauen in ihrer Raiffeisenbank mit den Vorständen, mit den Funktionären spricht und sie von der Sache überzeugt. Und so geht das in die Breite, wird von oben getragen und von der Basis unterstützt.

Haben Sie Ratschläge wie man für die anstehenden Wahlen für Raiffeisengremien mehr Frauen überzeugen könnte, sich aufstellen zu lassen?

Man muss Frauen aufklären über das Funktionärsamt und zwar ganz offen. Da darf man nicht sagen, dass dauert eh nicht lange und es braucht gar nicht viel Zeit dafür. Man muss ehrlich aufklären darüber, dass es für die Rolle einer Funktionärin Ausbildung bedarf, dass man Zeit und Energie darauf verwenden muss und auch dass man Interesse für die Tätigkeit haben muss. Wir haben für die Aufklärung einen Folder ausgearbeitet - wie er ja auch in Südtirol geplant ist. Damit gibt man Obmännern eine Hilfe für Aufklärungsgespräche.

Das andere ist, dass die Jugend für die Genossenschaft gewonnen werden muss. Nicht nur junge Damen, sondern auch junge Herren. Derzeit ist das Interesse der Mitarbeit nicht so groß wie noch vor zehn oder fünfzehn Jahren und daher versuchen wir in Informationsseminaren zu erklären wie man Netzwerken kann, wie man die Region mitgestalten kann und welchen Mehrwert man persönlich hat, wenn man ein Funktionärsamt ausübt. Und die Ausbildung muss man - glaube ich - positiv bewerten. Man muss kommunizieren: Du darfst eine Ausbildung machen, das wird ja alles gezahlt. Das ist auch für dich in deinem Beruf ein Mehrwert und hilft dir bei deinem Fortkommen; von dieser Seite muss man das aufziehen.

Was würden Sie den SüdtirolerInnen persönlich mit auf den Weg geben?

Mut, Mut dabei zu sein und mitzumachen. Das schaffen die Damen genauso wie die Herren...

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-425 Fri, 26 Feb 2016 07:49:55 +0100 "Koordinierungstisch" steckt Themen für 2016 ab http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/koordinierungstisch-steckt-themen-fuer-2016-ab.html Kürzlich trafen sich die Mitglieder des "Koordinierungstisches" der vier Genossenschaftsverbände Südtirols mit den Vertretern des Amtes für Genossenschaftswesen in Bozen um Maßnahmen zur Zusammenarbeit zu definieren. Die Liste der Themen, die sich die Anwesenden für das laufende Geschäftsjahr vorgenommen haben, ist lang. Ein zentrales Anliegen aller Beteiligten ist die weitere Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Genossenschaftsverbänden und dem Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens. "Das Amt solle gestärkt werden. Es muss in die Lage versetzt werden, gut zu arbeiten", so Christian Tanner, Vizedirektor des Raiffeisenverbandes. Er sitzt für den Raiffeisenverband am "Koordinierungstisch der Genossenschaftsverbände".

Manuela Paulmichl, Direktorin des Amtes für die Entwicklung des Genossenschaftswesens, ist die enge Zusammenarbeit mit den Genossenschaften ebenfalls ein großes Anliegen. "Wir stimmen die Schwerpunktthemen des Amtes eng mit den Genossenschaftsverbänden ab und suchen eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Genossenschaften. Ohne ihre operative Unterstützung könnten wir bestimmte Projekte gar nicht umsetzen", so Paulmichl.

Anwendungsrichtlinien für das Vergabegesetz ausarbeiten

Eines der aktuellsten Themen ist die Ausarbeitung der Anwendungsrichtlinien für das Vergabegesetz. "Hier möchten wir gute Voraussetzungen für alle Genossenschaften schaffen, die sich an öffentlichen Wettbewerben beteiligen. Daher ist es wichtig, dass wir von Anfang an aktiv an der Gestaltung der Richtlinien mitarbeiten", unterstreicht Tanner. 2016 soll auch das Landesgesetz 1/93 und das Regionalgesetz 15 von 1988 zur Förderung des Genossenschaftswesens überarbeitet werden. Dazu sind Arbeitsgruppen mit den Vertreterinnen und Vertretern des Amtes für Genossenschaftswesen geplant. "Das Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens muss die bestehenden Förderkriterien an die neuen Haushaltsbestimmungen anpassen, sie vereinfachen und für Genossenschaftsmitglieder optimieren", ergänzt Paulmichl.

Am Ende standen auch gewerkschaftliche Themen auf der Tagesordnung. Darunter fallen beispielsweise die derzeit noch fehlenden kollektivverträglichen Lösungen für alle Sozial- und Weiterbildungsgenossenschaften. Auch sie sollen noch im Laufe dieses Jahres ausgearbeitet werden.

Bürgerbeteiligungsgenossenschaften haben Zukunft

Eine Art der Genossenschaften, die künftig auch in Südtirol an Bedeutung zunehmen wird, sind die sogenannten Bürgerbeteiligungsgenossenschaften (Cooperative di communità). Hierzu schließen sich Menschen zusammen, die zum Beispiel die Aufwertung eines Stadtviertels in Angriff nehmen möchten. Insofern könnten Bürgerbeteiligungsgenossenschaften die Antwort auf viele aktuelle Probleme sein, wie Landflucht, Aufwertung von urbanen Bereichen oder bei sektorenübergreifenden Themen wie Banken und Tourismus.

Der "Koordinierungstisch der Genossenschaftsverbände" (tavolo di coordinamento delle associazioni centrali delle cooperative) wurde im April 2014 gegründet. Seit damals ist die Zusammenarbeit unter den Genossenschaftsverbänden strukturiert und einem entsprechenden Reglement unterworfen. Das Ziel ist ein möglichst einheitliches Auftreten gegenüber der Politik, den Behörden und der Öffentlichkeit, ohne jedoch die Handlungsautonomie des einzelnen Genossenschaftsverbandes einzuschränken.

1037 eingetragene Genossenschaften in Südtirol

Insgesamt gibt es in Südtirol 1037 eingetragene Genossenschaften, die wiederum in Genossenschaftsverbänden organisiert sind. Der mitgliederstärkste Genossenschaftsverband in Südtirol ist der Raiffeisenverband. Er vereint 339 Genossenschaften unter seinem Dach. Ihm folgt Confcooperative Bolzano Società Cooperativa mit 297 Mitglieder, Legacoopbund mit 190 Mitglieder und der AGCI - Associazione Generale Cooperative Italiane Alto Adige Südtirol mit 89 Mitglieder. 113 Genossenschaften sind unabhängig und gehören keinem Genossenschaftsverband an. Für Letztere übernimmt das Amt für Genossenschaftswesen in Bozen die gesetzlich vorgesehene Revision.

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Bozen und Umgebung Sonstige