Kurznachrichten

Kurznachricht

31.05.2019

Südtiroler Wirtschaftsring: Lösungen für kritische Straßenabschnitte im Vinschgau

Sicherheitsmaßnahmen in der Latschander angehen und bei der geplanten Sperre der Reschenstraße die Möglichkeit der Einbahnregelung in den Nachtstunden prüfen

Der Südtiroler Wirtschaftsring – Economia Alto Adige Bezirk Vinschgau hat sich bei seiner jüngsten Sitzung mit aktuellen Problematiken zur Mobilität befasst. Die von Landesgeologe Volkmar Mair angedachten Sicherheitsmaßnahmen in der Latschander werden begrüßt. Jetzt gilt es alles daran zu setzen, dies so bald als möglich anzugehen. Was die geplante Sperre der Reschenstraße vom 3. bis 28. Juni angeht, gilt es die Möglichkeit einer Einbahnregelung für Sattelzüge in den Nachtstunden zu prüfen.

Im Herbst letzten Jahres haben die Wirtschaftsvertreter Lösungen für die kritischen Abschnitte der Vinschgauer Staatsstraße gefordert und dabei ihr Anliegen für den Bau einer Galerie in der Latschander bekräftigt. „Die nun von Landesgeologe Volkmar Mair vorgeschlagenen Maßnahmen, sprich zwei Galerien sowie Steinschlagdämme und -zäune, können wir nur unterstützen. Jetzt gilt es dies so bald als möglich anzugehen und konsequent umzusetzen“, unterstreicht Karl Pfitscher, Präsident vom SWR-EA.

Sperre Reschenstraße: Möglichkeit der Einbahnregelung in den Nachtstunden prüfen

Ein zweites wichtiges Thema für die Wirtschaftsvertreter des Vinschgaus, ist die geplante Sperre der Reschenstraße. Wie kürzlich bekannt wurde, soll diese wegen Sicherungsarbeiten für vier Wochen im Abschnitt Pfunds/Kajetanbrücke bis Nauders gesperrt werden. Die Bezirksvertreter des Vinschgaus sind sich die Wichtigkeit der Felsräumungsarbeiten für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer bewusst, dennoch sollte man die Möglichkeit einer Einbahnregelung zu verkehrsschwachen Tageszeiten auf der Umleitungsstrecke über Martina in Betracht ziehen und prüfen. „Wenn z.B. nachts bis in den frühen Morgen die Straße abwechselnd in eine Richtung offen wäre, könnten auch Sattelzüge über 13 m Länge diese Umleitungsstrecke befahren. Das würde einige Probleme lösen“, so Karl Pfitscher.



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