Raiffeisen Nachrichten http://www.raiffeisen-nachrichten.it de_DE Raiffeisenverband Südtirol Mon, 17 Feb 2020 19:45:56 +0100 Mon, 17 Feb 2020 19:45:56 +0100 Raiffeisenverband Südtirol news-1530 Fri, 14 Feb 2020 11:33:51 +0100 Giovan Battista Sala: „Beziehungen zu den Kunden sind das Wichtigste.“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/giovan-battista-sala-beziehungen-zu-den-kunden-sind-das-wichtigste.html Am Rande der Veranstaltung „Incontri con la Banca d’Italia“ am 31. Januar in Bozen sprach Giovan Battista Sala, der Leiter des Dienstes für Bankenaufsicht 2 der Banca d’Italia, über die Entwicklung der Raiffeisen Genossenschaftsbanken und deren bevorstehende Anerkennung als institutsbezogenes Sicherungssystem (IPS). Raiffeisen Nachrichten: Wie beurteilen Sie den von den Südtiroler Raiffeisenkassen eingeschlagenen Weg?

Giovan Battista Sala: Vorauszuschicken ist, dass der Weg der Südtiroler Raiffeisenkassen erst durch ein Staatsgesetz möglich wurde und dass die Inititative in erster Linie von den Banken selbst ausgegangen ist. Derzeit arbeiten wir noch gemeinsam an der Umsetzung. Was wir allerdings jetzt schon wissen ist, dass wir uns bei der Überwachung dieser Banken an die bestehenden Regelungen und Gesetze halten werden.

Welche Herausforderungen kommen auf die Raiffeisenkassen Südtirols zu?

Ich bin davon überzeugt, dass kleinere Banken ihren eigenen Weg suchen müssen. Dieser wird gelingen, weil Südtirol große Chancen bietet und Ausdruck einer gesunden Wirtschaft ist. Gleichzeitig ist die Dimension der kleinen und mittleren Banken sicherlich auch ein Schwachpunkt, wenn man an die Globalisierung, die Fintechs, die Digitalisierung und die Neugestaltung der Beziehung zwischen Bank und Kunden denkt. Wir haben gesehen, dass es jenseits der Alpen zahlreiche Beispiele von Banken gibt, die den Weg des IPS bereits erfolgreich gehen: in Frankreich, in Österreich und in Deutschland haben sich verschiedene Banken bereits zu einem IPS zusammengeschlossen. Sicher ist, dass es viele Möglichkeiten gibt und dass die Banca d’italia niemals selbst der Regisseur dieser Umstrukturierung sein kann. Sie wird vielmehr die Entwicklung der Banken genau beobachten und sie, den bestehenden Regeln entsprechend, weiter überwachen.

Ist dieser besondere Zusammenschluss nicht auch ein Vorteil für die Raiffeisenkassen?

Ich glaube, dass Südtirol in wirtschaftlicher Hinsicht und von der Wertehaltung her gesehen, gut da steht. Wenn eine Bank ihre Tätigkeit lokal begrenzt, könnte das in Zukunft problematisch werden. Eine Bank im 3. Jahrtausend zu führen verlangt Technologien und Investitionen. Man wird einen Weg finden müssen, wie man die positiven Kräfte, die von der Nähe zum Tätigkeitsgebiet herrühren, mit der modernen Vision der Bankenführung verbinden kann, mit all den Herausforderungen, die das mit sich bringt.

Was würden Sie heute einer Südtiroler Raiffeisenkasse raten?

Arbeitet einfach weiterhin gut. Achtet auf die Beziehungen zu den Kunden, denn die sind das Wichtigste. Der Wert der Kundenbeziehung ist einer der Grundwerte von Banken.

Vielen Dank für Ihre Einschätzung!

 

]]>
Bozen und Umgebung Finanzen
news-1529 Wed, 12 Feb 2020 16:22:33 +0100 Das war der 44. Raiffeisen Wintersporttag im Skigebiet Reinswald https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/das-war-der-44-raiffeisen-wintersporttag-im-skigebiet-reinswald.html Wintersporttag auf Sarnerisch: das war das Motto des 44. Raiffeisen Wintersporttages, der am 1. Februar im Skigebiet Reinswald im Sarntal stattfand. Über 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Verwaltungs- und Aufsichtsräte des Südtiroler Raiffeisen Verbundes nahmen teil. Der diesjährige Raiffeisen Wintersporttag in Reinswald stand unverkennbar unter Sarner Einfluss: das Gaudirennen "Toppar Werfen" – also Zielwurf mit den typischen Sarner Hausschuhen aus Filz, die Tanzeinlage der "Plattllausgitschen" bei der Abendveranstaltung im Festzelt und ein reichhaltiges Abendbuffet der Sarner Bäuerinnen „Ollerhond Selbergmochts Genossenschaft“. Der Abend klang bei Auftritten von Musiker Jason und der Sarner und Musikband "Ratanplan" aus.

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige
news-1528 Tue, 11 Feb 2020 09:09:56 +0100 Großes Interesse an der steuerlichen Fachtagung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/grosses-interesse-an-der-steuerlichen-fachtagung.html Bei einer Tagung im Raiffeisenverband informierten die Fachberater des Bereichs Steuerrecht die Mitgliedsgenossenschaften über aktuelle steuerliche Bestimmungen. An der jährlichen Steuerfachtagung im vollbesetzten Pavillon des Raiffeisenhauses nahmen Vertreter der Obst- und Kellereigenossenschaften, Milchhöfe, Energie- und Wassergenossenschaften, Wohnbau- und Sozialgenossenschaften, Konsum- und Bezugsgenossenschaften sowie der sonstigen Genossenschaften teil. Dabei erläuterten die Fachberater des Bereichs Steuerrecht die neuesten steuerlichen Bestimmungen.

 

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige
news-1527 Mon, 10 Feb 2020 12:02:52 +0100 Wie Genossenschaften mit der Veränderung der Märkte umgehen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wie-genossenschaften-mit-der-veraenderung-der-maerkte-umgehen.html „Genossenschaften und die Veränderung an den Märkten: Innovation, Interessen und Influencer“: Unter diesem Motto stand am Freitag eine Tagung des Raiffeisenverbandes Südtirol in der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung in Tisens, mit über 100 Vertretern der landwirtschaftlichen Mitgliedsgenossenschaften. Welche Herausforderungen für Genossenschaften und Verbände ergeben sich durch die Veränderungen auf den Märkten? So lautete die zentrale Frage auf der 4. Tagung der landwirtschaftlichen Genossenschaften in Tisens. Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol, verwies bei der Begrüßung auf die Aktualität des Themas. „In Deutschland kontrollieren heute vier große Handelsketten 85 Prozent des Lebensmittelmarktes“, so Von Leon. Das zeigt die enorme Konzentration im Handel. Dass es in dieser Entwicklung Chancen für Genossenschaften gibt, bestätigten die Referenten der Tagung:

]]>
Verbandsnachricht Burggrafenamt Bozen und Umgebung Sonstige
news-1526 Thu, 06 Feb 2020 17:16:52 +0100 Weinbautag Meran in der Kellerei Meran in Marling https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/weinbautag-meran-in-der-kellerei-meran-in-marling.html Zahlreiche Weinbauern und Interessierte trafen sich am Donnerstag, 6. Februar 2020 zum traditionellen Weinbautag in Marling. Sieben Referenten berichteten ausführlich über Neuentwicklungen und aktuelle Themen im Weinbau. Christoph Wolf vom Bezirksausschuss des Südtiroler Beratungsringes begrüßte die Anwesenden zu dieser traditionellen und bedeutenden Veranstaltung im Burggrafenamt, die von der Kellerei Meran gemeinsam mit dem Südtiroler Beratungsring organisiert wurde.

Zu Beginn informierte Andreas Kraus, Amtsdirektor beim Amt für Obst- und Weinbau, über Neuerungen bei der staatlichen Zuteilung von Pflanzgenehmigungen im Weinbau. Bestätigt wurde, dass auch 2020 die unentgeltlichen Pflanzgenehmigungen aus der Weinmarktordnung im Ausmaß von 1% der Rebfläche der Provinz Bozen verteilt werden. Das entspricht insgesamt 55,2 ha. Die Gesuche werden im Zeitraum vom 17.02.2020 bis 13.03.2020 angenommen. Die höchsteinreichbare Fläche pro Antragsteller ist wie bereits 2019 auf 3.000 m² beschränkt.

]]>
Burggrafenamt Wein
news-1525 Thu, 06 Feb 2020 16:25:17 +0100 Berglandwirtschaft im Fokus  https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/berglandwirtschaft-im-fokus.html Bei der 56. Informationstagung des ÖRV standen im Festspielhaus in Bregenz unter anderem die Potenziale des Alpenraums im Mittelpunkt der Diskussion. Ist Landwirtschaft im Alpenraum unverzichtbar? In diesem Kontext dominieren zwei gegensätzliche Positionen. Einerseits wird davon ausgegangen, dass die bergbäuerliche Landwirtschaft nicht mehr zwingend zur Bereitstellung von Lebensmitteln gebraucht wird, da diese ohnehin aus den Gunstlagen der Täler bezogen werden können. Andererseits steht demgegenüber ein multifunktionaler Nutzen der alpenländischen Landwirtschaft, unter anderem in Form von landschaftsgärtnerischer Erhaltung. Und zwar als unverzichtbare Grundlage für den Tourismus: "Der Alpenraum ist deshalb nach wie vor so attraktiv, weil ihn über Jahrhunderte hinweg Bäuerinnen und Bauern bewirtschaftet und gepflegt haben", betont Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer. Gleichzeitig warnt er aber vor einer Überforderung eben dieser Alpenräume durch Übertourismus. In puncto Klimaschutz und biologischer Vielfalt bezeichnet er nachhaltige Agrarwirtschaft als Teil der Lösung und als Chance, auch in höheren Lagen. Gerade im Hinblick auf die Umweltthematik sieht der LK-Präsident die Landwirtschaft in der Pflicht, "die Kreislaufwirtschaft zu schließen".

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
news-1524 Wed, 05 Feb 2020 16:28:22 +0100 Bürgergenossenschaften in Südtirol und Trentino https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/buergergenossenschaften-in-suedtirol-und-trentino.html In Südtirol und im Trentino wird derzeit an einer rechtlichen Vorlage für Bürgergenossenschaften gearbeitet. Gesucht wird ein Modell für Bürgergenossenschaften, das auf die lokalen Gegebenheiten der Region Trentino-Südtirol zugeschnitten ist. Die Erwartungen sind groß. Ausgangsidee für eine Bürgergenossenschaft ist immer das Bedürfnis einer Gemeinschaft, für das eine Lösung gefunden werden soll: Kinderbetreuung, Beschaffung von Arbeitsplätzen für benachteiligte Personen, Aufrechterhaltung von Infrastrukturen wie Straßendienst oder Kinos. Von den örtlichen Gegebenheiten hängt ab, was zu organisieren ist. Häufig handelt es sich um Dienste, die sich finanziell kaum rechnen. Oder übergreifende Dienste aus dem Bereich Energie, Tourismus oder Landwirtschaft.

In Apulien, Emilia Romagna, Abruzzen und Sardinien gibt es bereits gut funktionierende Bürgergenossenschaften. Diese Regionen haben auch die entsprechenden Gesetze bereits definiert. Auf staatlicher Ebene muss der vorliegende Gesetzesentwurf jedoch noch diskutiert werden. Für die Region Trentino-Südtirol arbeitet die Regionalkommission für genossenschaftliche Körperschaften Südtirol-Trentino derzeit an einem Modell für Bürgergenossenschaften, das auf die lokalen Gegebenheiten zugeschnitten ist.

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige
news-1523 Wed, 05 Feb 2020 12:26:04 +0100 VSS zeichnet Vereine mit vorbildlicher Jugendarbeit aus https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vss-zeichnet-vereine-mit-vorbildlicher-jugendarbeit-aus.html Vor kurzem zeichnete der Verband der Sportvereine Südtirols (VSS) die Sektion Schwimmen des SSV Bruneck für ihre vorbildhafte Jugendarbeit aus und überreichte ihr den mit 5.000 Euro dotierten Siegerscheck der Südtiroler Raiffeisenkassen. Die Anerkennung für vorbildliche Jugendarbeit wird heuer bereits zum 20. Mal überreicht. Der SSV Bruneck überzeugte die Fachjury vor allem mit seinem breiten Angebot an Freizeit- und Leistungssport. Um möglichst vielen Menschen Freude an Bewegung im Wasser zu vermitteln, arbeitet der Verein mit den Schulen des Tales, der Lebenshilfe Südtirol und dem Jugendzentrum UFO zusammen.

]]>
Bozen und Umgebung Finanzen Sonstige
news-1522 Tue, 04 Feb 2020 12:16:34 +0100 Banca d’Italia öffnet die Tore https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/banca-ditalia-oeffnet-die-tore.html Mit der Veranstaltungsreihe „Incontri con la Banca d’Italia“ öffnet die Italienische Zentralbank ihre sonst kaum zugänglichen Tore. Auch in Südtirol. Die  Auftaktveranstaltung am Sitz der Banca d’Italia, Zweigstelle Bozen, ist der Ausdruck einer stärkeren Öffnung Richtung Bevölkerung. Beim ersten Treffen der insgesamt vier „Incontri con la Banca d’Italia“, am 31. Jänner in der Horazstraße in Bozen, ging es um das Thema „Stabilität im Finanzsektor und Verbraucherschutz bei Bank- und Finanzdienstleistungen“. Dabei diskutierten die Vertreter der Banca d’Italia mit den geladenen ExpertInnen aus der Medienbranche: Maurizio Cannistraro, Direktor der Banca d’Italia in Bozen, Gian Luca Trequattrini, Virginia Giglio, Giovan Battista Sala, Michele Carofiglio von der Banca d’Italia, Claudia Curi von der Freien Universität Bozen, Journalistin Stefania Tamburello und Alberto Faustinti, Chefredakteur des „Alto Adige“.

]]>
Bozen und Umgebung Finanzen
news-1521 Tue, 04 Feb 2020 11:40:25 +0100 Plattform Land unterstützt Co-Working-Räume https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/plattform-land-unterstuetzt-co-working-raeume.html Die Plattform Land unterstützt den Antrag zur Förderung des Co-Working im ländlichen Raum, da dadurch die Peripherie aufgewertet wird und besonders jungen Menschen neue Chancen geboten werden.   Der Bedarf an Co-Working-Räumen im ländlichen Raum wurde bereits auf der gemeinsam Herbsttagung „Land & Jugend“ mit dem Südtiroler Jugendring als auch im Rahmen des EU-Projekts „ALPJOBS“ zu zukünftigen Jobs deutlich. Besonders junge Menschen aus unterschiedlichen Berufen wünschen sich größere Räume mit mehreren Arbeitsplätzen und Infrastrukturen (Drucker, Besprechungsräume, Internet usw.), die sie zeitlich befristet nutzen können. „Die Arbeitswelt verändert sich und so auch die Arbeitsformen. Damit der ländliche Raum nicht abgehängt wird, sondern Chancen bietet, braucht es die Förderung von Co-Working-Räumen gerade auch im ländlichen Raum“, sagte Andreas Schatzer, der Präsident der Plattform Land.

Auch Hannes Götsch von der BASIS Vinschgau, die seit Herbst 2019 den ersten Co-Working-Raum im ländlichen Raum in Südtirol betreibt, sieht darin ein wichtiges Entwicklungspotential für den ländlichen Raum. Kreative Menschen aus verschiedenen Branchen kommen möglichst ortsnah zusammen und können sich austauschen. Dadurch entsteht ein größerer Mehrwert und eine bessere Kooperation im ländlichen Raum.
Unterstützung für die Initiative Ladurners kommt auch vom Südtiroler Jugendring. „Auch wir begrüßen die Einrichtung von Co-Working-Räumen im ländlichen Raum als wichtige Ergänzung zu den existierenden Strukturen in den Städten“, stellte Tanja Rainer, Vorsitzende des Südtiroler Jugendrings, klar.

Für Ulrich Höllrigl, Geschäftsführer der Plattform Land, spricht neben der Chance, hochqualifizierte Menschen im ländlichen Raum zu halten und den Pendlerverkehr zu reduzieren, noch ein weiterer Aspekt für das Co-Working: „Für Co-Working-Räume eignen sich besonders leerstehende Gebäude, die derzeit von der Plattform Land im Rahmen des Leerstandsmanagements erhoben werden. Dadurch werden Leerstände wieder einer sinnvollen Nutzung zugeführt.“ 
Die Plattform Land ruft daher die politischen Verantwortlichen im Südtiroler Landtag auf, den Beschlussantrag zu den Co-Working-Räumen zu genehmigen und anschließend die Einrichtung von Co-Working-Räumen in interessierten Gemeinden finanziell zu unterstützen – besonders in Leerständen. „Die Plattform Land steht gerne als Ansprechpartner für interessierte Gemeinden aus dem ländlichen Raum zur Verfügung, die einen solchen Co-Working-Raum einrichten wollen“, sagt Höllrigl. 

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige
news-1520 Tue, 04 Feb 2020 10:26:49 +0100 Moderne Bank mit großer Tradition https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/moderne-bank-mit-grosser-tradition.html Die Raiffeisenkasse Salurn gibt es bereits seit 130 Jahren. Mitglieder, Kunden und Vertreter aus Politik und Wirtschaft haben vor kurzem dieses Jubiläum gefeiert. Die Raiffeisenkasse Salurn, die auf eine ereignisreiche,  aber erfolgreiche Geschichte zurückblicken kann, feierte am 31. Jänner in allen Geschäftsstellen ihr 130-jähriges Bestehen. Obmann Michele Tessadri und Direktor Manfred Huber luden dabei zu einem geselligen Umtrunk ein. Neben Kunden und Mitgliedern waren auch mehrere Vertreter aus Wirtschaft und Politik gekommen. Obmann Tessadri verwies in seiner Ansprache auf die Bedeutung der Bank für das Einzugsgebiet, das neben Salurn auch die Gemeinden Neumarkt mit Laag, Kurtatsch, Margreid und Kurtinig umfasst. In seiner Gastrede verwies Herbert von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes, auf die solide Eigenkapitalausstattung der Raiffeisenkasse Salurn.

]]>
Überetsch/Unterland Finanzen
news-1519 Fri, 31 Jan 2020 17:05:23 +0100 Tagung: Noch mehr auf Export und ideelle Werte setzen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/tagung-noch-mehr-auf-export-und-ideelle-werte-setzen.html Wie entwickelt sich die internationale Weinwelt und welche Zukunft hat der Wein in der Gesellschaft? Welche Strategien braucht ein Hochpreis-Weinland wie Südtirol in Zukunft? Diese und andere Themen standen im Mittelpunkt der 58. Südtiroler Weinbautagung, die Ende Jänner in Eppan stattfand und wie jedes Jahr auf eine rege Beteiligung stieß. Hermann Pilz, Chefredakteur des renommierten Magazins „Weinwirtschaft“ beleuchtete Entwicklung und Zukunftstrends der internationalen Weinwirtschaft. Wichtigster Einflussfaktor auf den Weinkonsum bilde die Bevölkerungsentwicklung. Während in den nächsten Jahren der weltweite Weinkonsum insgesamt stabil bleibe und sogar leicht ansteige, werde der demografische Wandel – sprich die veraltete Bevölkerung – in der Folge zu einem Absinken des Konsums führen. Auch die Alkohol- und Gesundheitspolitik führten laut Pilz zu einer tendenziellen Verringerung des Weinkonsums. Zudem gebe es etwa in Europa eine massive Anti-Alkoholbewegung. Tragend für den Weinkonsum seien auf absehbare Zeit die traditionellen Konsumentenländer wie Europa oder Nordamerika. In neuen Märkten wie etwa in Teilen Asiens, müsse sich der Weinverkauf erst noch entwickeln.

]]>
Wein
news-1518 Fri, 31 Jan 2020 09:24:35 +0100 Raiffeisen Offener Pensionsfonds: sehr gutes Jahresergebnis https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-offener-pensionsfonds-sehr-gutes-jahresergebnis.html Die Performance aller Investitionslinien des Raiffeisen Pensionsfonds liegt deutlich im Plus. Rund 41.000 Südtiroler sind in den Raiffeisen Pensionsfonds eingeschrieben. Das verwaltete Vermögen des Raiffeisen Pensionsfonds steigt auf über 780 Mio. Euro an.  Das Jahr 2019 war für die Finanzmärkte außergewöhnlich positiv. Die Aktienmärkte verzeichneten zweistellige Kursgewinne und machten die Verluste des Vorjahres mehr als wett. An den Anleihenmärkten war, aufgrund rückläufiger Renditen, ebenfalls eine positive Entwicklung zu verzeichnen. 
Gestützt wurde die positive Entwicklung an den Finanzmärkten insbesondere durch die Verlautbarungen der US-Notenbank FED und der Europäischen Zentralbank EZB, falls erforderlich, auf negative Konjunkturdaten flexibel und mit einer möglichen Lockerung der Geldpolitik zu reagieren. Selbst der schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und China und die unzähligen Versuche Großbritanniens aus der europäischen Union auszutreten, konnten die positive Entwicklung an den Finanzmärkten nur zeitweise beeinträchtigen. 

]]>
Bozen und Umgebung Finanzen
news-1517 Wed, 29 Jan 2020 14:50:08 +0100 Kellerei Bozen: „Spitzenqualität trotz Hagelschäden“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-bozen-spitzenqualitaet-trotz-hagelschaeden.html 224 Mitglieder und das Team der Kellerei Bozen rangen dem anspruchsvollen Jahrgang 2019 eine hohe Qualität ab. Den massiven Hagelschäden im Sommer zum Trotz. Das teilt die Spitze der Kellerei vor Beginn der neuen Verkaufssaison mit. Gleichzeitig öffnet sich die Kellerei Bozen mit ihrem Führungsprogramm 2020 verstärkt in Richtung der einheimischen Bevölkerung.   Im Angesicht der Unwetterschäden im Vorjahr kommt schnell Weltuntergangsstimmung auf. Mittlerweile lässt sich ein klareres Bild vom Jahrgang zeichnen. Schließlich ruhen die Weine in den Fässern und offenbaren schön langsam ihr Potenzial. „Wir können eins mit Gewissheit sagen: die Qualität passt“, so Kellermeister Stephan Filippi. Dies sei vor allem dem Fleiß und dem unermüdlichen Einsatz der Mitglieder in den Weinbergen in der Zeit zwischen den Unwettern im August und der Lese der Trauben zu verdanken, meint er. „Es waren sehr viele Extra-Arbeitsstunden nötig, um besonders stark beschädigte Beeren händisch zu entfernen und den Großteil der Ernte zu retten“. Die Rückgänge bei der Weinmenge liegen laut Filippi im Bereich von 20 Prozent, bei Gewürztraminer und Lagrein zwischen 30 und 40 Prozent. „In der Kellerei hat uns neueste Technik dabei unterstützt, das Traubenmaterial besonders schonend weiterzuverarbeiten“, so Filippi. 
Als herausragend bezeichnet Filippi die Qualität der Weißweinsorten Chardonnay, Sauvignon, Grauburgunder und Gewürztraminer. Unter den Roten sei vom Vernatsch außerordentlich viel zu erwarten, auch Merlot und Cabernet würden sich sehr interessant entwickeln. „Ich denke, dass uns der Jahrgang 2019 als herausfordernd, aber auch spannend in Erinnerung bleiben wird“, so die Einschätzung des Experten.

Führungen an den Wochenenden

Während es noch einige Monate dauert, bis die ersten Weine des Jahrgangs 2019 in den Handel kommen, können Interessierte schon jetzt die neue Kellerei Bozen im Stadtteil Moritzing besichtigen – und zwar ab sofort auch an den Wochenenden. „Wir haben uns dazu entschlossen, an jedem Freitagnachmittag und an jedem zweiten Samstag Führungen anzubieten – jeweils nach vorheriger Anmeldung direkt bei der Kellerei“, so Geschäftsführer Klaus Sparer. „Wir richten uns mit den Führungen in erster Linie an die einheimische Bevölkerung, die einen tieferen Einblick in die moderne Weinproduktion erhalten und unsere Weine besser kennenlernen möchte. Wir würden uns freuen, wenn viele Weinbegeisterte unser neues Angebot in Anspruch nehmen.“ 
 

]]>
Bozen und Umgebung Wein
news-1516 Tue, 28 Jan 2020 10:03:11 +0100 DZE und VHS: Gemeinsames Weiterbildungsangebot https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/dze-und-vhs-gemeinsames-weiterbildungsangebot.html Die Volkshochschule Südtirol bietet seit 2003 einen Grund- und Aufbaulehrgang für Vereinsmanagement. Dieser richtet sich an ehrenamtlich wie hauptamtlich engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Südtiroler Vereine und Verbände. Jetzt startet die neue Zusammenarbeit mit dem seit 2018 eingerichteten Dienstleitungszentrum für das Ehrenamt, DZE. Bereits seit 2003 bietet die Volkshochschule Südtirol mit dem Grundlehrgang Vereinsmanagement und den vertiefenden Aufbaulehrgang eine wertvolle Weiterbildungsmöglichkeit für ehrenamtlich wie hauptamtlich engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Südtiroler Vereine und Verbände. 2020 startet nun die neue Zusammenarbeit mit dem seit 2018 eingerichteten Dienstleitungszentrum für das Ehrenamt, DZE. Ziel ist es die Erfahrung und die Expertise – gerade in Anbetracht der sich ändernden rechtlichen Grundlagen rund um den 3. Sektor – der beiden Organisationen zu vereinen und die Vereinsarbeit in Südtirol zukünftig gemeinsam mit einem umfassenden Weiterbildungsangebot zu unterstützen.

Am 7. Februar 2020 startet der neue Aufbaulehrgang Vereinsmanagement an der VHS. Dieser umfasst 4 Module zu je 1,5 Tagen zu den Themen: „Zeit- und Selbstmanagement“, „Projektmanagement“, „Digitales Marketing“ und „Kommunikation - Moderation - Auftritt in der Öffentlichkeit“ (Kosten € 150 - Anmeldungen noch möglich). Parallel wird es am 6. Februar 2020 und am 21. Mai 2020 jeweils einen Informationsabend in Zusammenarbeit mit dem DZE geben, bei welchen die jeweils aktuellen Entwicklungen rund um die Neuerungen für den 3. Sektor bzw. die ehrenamtlich organisierten Vereine präsentiert und anhand von Fallbeispiele erörtert werden.

Der Herbst 2020 bringt dann die Neuauflage des Grundlehrgangs Vereinsmanagement, welcher in 9 Modulen erneut die Bandbreite der relevanten Themen in der Vereinsarbeit abdecken wird (Anmeldung ab Sommer 2020 möglich): rechtliche und steuerrechtliche Grundlagen, Finanzierung und Controlling, Moderation/Kommunikation, Marketing, Veranstaltungsmanagement, EDV, Team Building/Mitarbeitermotivation, Systemisches Leadership.

]]>
Bozen und Umgebung Sozial
news-1507 Mon, 27 Jan 2020 09:53:00 +0100 Tagung am 7. Februar: Veränderung an den Märkten https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/tagung-am-7-februar-veraenderung-an-den-maerkten.html Märkte und Kundenverhalten ändern sich: Es fällt auf, dass Produzenten an Marktmacht verlieren und Plattformen ihre Stellung ausbauen und wo stehen Genossenschaften in diesem Transformationsprozess? Mögliche Antworten gibt es am 7. Februar. Der Raiffeisenverband lädt am 7. Februar zur „Tagung der landwirtschaftlichen Genossenschaften“ in die Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Tisens ein – zum aktuellen Thema: „Genossenschaften und die Veränderung an den Märkten: Innovation, Interessen und Influencer“.

Die Tagung richtet sich an Obleute, Geschäftsführer, alle gewählten Mandatare und leitenden Führungskräfte der landwirtschaftlichen Genossenschaften sowie der Einkaufs- und Konsumgenossenschaften, an die Bezirks- und Ortbauernräte im Bauernbund und an Vertreter von Institutionen und Organisationen.

Themen und Referenten

Die Tagung beleuchtet Trends und Veränderungen an den Märkten und die sich ergebenden aktuellen Herausforderungen für Genossenschaften und Verbände. Die Referenten sind:

]]>
Verbandsnachricht Burggrafenamt Bozen und Umgebung Sonstige
news-1515 Mon, 27 Jan 2020 09:25:00 +0100 Obstwirtschaft - wo der Schuh drückt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/obstwirtschaft-wo-der-schuh-drueckt.html Vergangene Woche fand am Ritten das diesjährige Obstbauseminar des Vereins der Absolventen Landwirtschaftlicher Schulen statt. Land und Leben hat sich bei den Apfelbauern umgehört, wo der Schuh drückt. "Es gibt eine große Unsicherheit, niemand weiß genau wo es hingeht, und in Sachen Nachhaltigkeit wird uns Obstbauern schon viel abverlangt", sagte einer der Teilnehmer beim diesjährigen Obstbauseminar am Ritten. Dazu hatten vergangene Woche Obstbäuerinnen und Obstbauern aus dem ganzen Land für drei Tage auf dem Ritten
getroffen, um die aktuellen Herausforderungen untereinander und mit Fachleuten zu diskutieren. Land und Leben hat sich bei den Teilnehmern umgehört und gefragt, wie die Apfelbauern die Zukunft ihrer Betriebe sehen und was sie dafür tun.


In einem zweiten Thema geht es um die Alternativen zur chemischen Unkrautbekämpfung: Welche Vor- und Nachteile haben neue maschinelle Verfahren und welche Form der Unkrautbekämpfung ist am Ende die nachhaltigere Form.

Jetzt reinhören!

]]>
Obst
news-1514 Fri, 24 Jan 2020 11:11:17 +0100 Pink Lady: Mehr als nur ein Apfel https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/pink-lady-mehr-als-nur-ein-apfel.html In den 90er Jahren gab es 30 Produzenten für die damals neue Apfelmarke Pink Lady. Heute ist daraus einer der führenden Prämiumäpfel geworden. Von den derzeit 3000 Produzenten arbeiten mehr als 50 Prozent in Südtirol. Als der australische Forscher John Cripps im Jahr 1973 auf die Idee kam, eine Kreuzung aus Golden Delicious und Lady Williams zu züchten, konnte er den Erfolg der daraus entstandenen Apfelsorte nicht erahnen. Aus der Kreuzung aus Golden Delicious und Lady Williams ging die Apfelsorte Cripps Pink hervor und die Auswahl der besten Äpfel dieser Sorte führte schließlich zu Pink Lady®.

Mittlerweile stammt die Hälfte aller produzierten Pink Lady®-Äpfel aus Südtirol. Das liegt zum einen daran, dass Südtirol eine Region der Apfelerzeugung und zum anderen an den Werten und der Philosophie, die hinter Pink Lady steht. Beim Anbau und bei der Vermarktung dieses Apfels wird nichts dem Zufall überlassen. Dies betonte der Generaldirektor von Pink Lady Europe, Thierry Mellenotte, auf der diesjährigen 67. Südtiroler Obstbautagung in Meran: „Qualität gehört zu unseren Grundprinzipien“, so Mellenotte im Rahmen der Tagung.

Hinter der Apfelsorte steht ein nichtgewinnorientierter Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Wertschöpfung der einzelnen Produzenten zu steigern, und zwar bei gleichzeitiger Einhaltung von klar definierten Werten wie Biodiversität, Bienenschutz und 100prozentiger Zertifizierung der gesamten Produktion und Verpackungsstationen. Neben der Qualität des Produkts, werden auch die Supermärkte und Verkaufspunkte laufend kontrolliert.

Eine Besonderheit unter den Pink Lady®-Produzenten ist, dass sie untereinander ihr Wissen teilen, um den Herausforderungen beim Anbau besser gerüstet zu sein. Davon profitieren alle. Aber auch die Herausforderungen des Marktes gilt es ernst zu nehmen, sagte Mellenotte: „Der Konsument ist heute misstrauisch gegenüber Marken und Unternehmen, aber auch gegenüber der Politik. Er möchte Authentizität, ethisch handeln, umweltfreundlich agieren und gesunde Produkte kaufen.“ Demnach misstrauen die heutigen Konsumenten der Industrie, dem Marketing, den Medien und auch der Landwirtschaft, vor allem gegenüber der Apfelwirtschaft gäbe es Vorbehalte. Produzenten müssen sich die Frage stellen, wie man dem entsprechen kann.

Eine Antwort darauf findet sich in der Strategie bis 2025, die auf der Tagung in Meran vorgestellt wurde. Angestrebt wird, dass der Konsument die Marke als verantwortungsvoll und nachhaltig wahrnimmt, wie etwa durch Fairen Handel, keine Abfallproduktion usw. Das sei laut Mellenotte umso wichtiger, weil immer mehr Konsumenten nach Überzeugung kaufen, unabhängig von Marke, Qualität und Preise: „Konsumenten schauen vermehrt nach den Werten, die ein Unternehmen vertritt. Daher müssen führende Unternehmen von morgen solidarisch, verantwortungsbewusst gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft und innovativ sein“, betont der Generaldirektor von Pink Lady Europe und zählt Initiativen auf, die bereits umgesetzt sind:

  • ein Bildungsprogramm zum Schutz der Biene für die Produzenten
  • Das PinkLab mit einer Expertengruppe, um Innovationsprojekte und Startups zu unterstützen und Innovation und Technik weiterzuentwickeln
  • Pink Lady Europe Funds fördert verschiedene Bildungsprojekte und zeigt das soziale Engagement der Gruppe.

Auf den letzten Punkt geht Mellenotti genauer ein und nennt die Schwerpunkte des Engagements: „Der Konsument erwartet heute, dass eine Marke engagiert ist. Daher haben wir eine Charta entwickelt. Unserer Engagements steht auf drei Säulen: Verpflichtung gegenüber der Umwelt (z.B. bis 2030 CO-Fussabdruck von Null, Fortschritt (Arbeitsbedingungen verbessern, Innovation fördern, gegen Lebensmittelverschwendung kämpfen), an der lokalen Wertschöpfung beizutragen und junge neue Produzenten zu fördern."

 

]]>
Burggrafenamt Bozen und Umgebung Obst
news-1513 Thu, 23 Jan 2020 11:35:02 +0100 „Signor Pomus“: Karl Jakob Josef Innerhofer im Porträt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/signor-pomus-karl-jakob-josef-innerhofer-im-portraet.html Er war einer der Gründerväter des Südtiroler Genossenschaftswesens: 31 Jahre lang Obmann der Obstgenossenschaft Pomus, Mitbegründer des Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau, Verwaltungsrat und Obmannstellvertreter im Raiffeisenverband und der Landesbank Südtirol und langjähriger Obmann der Raiffeisenkasse Lana. Bekannt ist Karl Jakob Josef Innerhofer vor allem als Mann mit Handschlagqualität. Schon immer war Karl Jakob Josef Innerhofer ein engagierter Mann. Als begeisterter Obstbauer übernahm er gerne die Verantwortung als Obmann und gestaltete, in Zeiten des Wandels, die Geschicke der Obstgenossenschaft Pomus mit. Wie Innerhofer im Interview erzählt, wechselten viele Bauern nach dem Krieg von der Vieh- zur Obstwirtschaft. Nach der Trockenlegung der sumpfigen „Möser“ entlang der Etsch gab es neue Flächen und immer mehr Bauern begannen Äpfel anzubauen. Innerhofer: „Im Laufe der Jahre hat sich das zum Intensivobstbau entwickelt. Früher gab es nicht einmal ein Kühlhaus und die Ernte war im Februar schon aufgebraucht“, erinnert sich der ehemalige Obmann.

]]>
Burggrafenamt Obst
news-1512 Mon, 20 Jan 2020 10:59:04 +0100 Südtirols Landwirtschaft auf der Grünen Woche https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtirols-landwirtschaft-auf-der-gruenen-woche.html Noch bis zum 26. Jänner läuft in Berlin die Internationale Grüne Woche. Wenn sich das Who is who der europäischen Agrarpolitik und –wirtschaft auf der weltweit größten Verbraucherschau zu Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau trifft, ist auch Südtirols Landwirtschaft vertreten: Star des Südtirol-Stands ist dieses Jahr der Südtiroler Apfel. 1.800 Aussteller aus 61 Ländern zeigen den 315.000 Privatbesuchern und 85.000 Fachbesuchern bei der Internationalen Grünen Woche, was sie in Sachen Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Gartenbau draufhaben. Rund 300 Fachveranstaltungen und das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), die weltweit bedeutendste agrarpolitische Konferenz, runden das Angebot der Messe ab. Da darf Südtirol mit seinem qualitätsvollen landwirtschaftlichen Angebot nicht fehlen. „Die Südtiroler Qualitätsprodukte sind ein Aushängeschild für das gesamte Land, und der Sektor Agrar ist für die Weiterentwicklung von Südtirol von strategischer Bedeutung. Deshalb steht er auch im Fokus der Arbeit von IDM, mit der wir die Marktposition der Südtiroler Qualitätsprodukte stärken und die Bekanntheit und Begehrlichkeit der Marke Südtirol vorantreiben wollen“, sagt IDM-Generaldirektor Erwin Hinteregger.

Seit über 40 Jahren gibt es auf der Grünen Woche einen Südtirol-Stand. Allerdings geht die Südtirol-Präsenz bei diesem Event seit langem weit über einen simplen Messeauftritt hinaus: Der IDM-Stand in Berlin dient als Plattform und Treffpunkt, um dem Südtiroler Landwirtschaftssektor Sichtbarkeit und Gehör bei den wichtigsten Anlaufstellen zu verschaffen. „Der Auftritt unseres Landes bei dieser Messe ist aus strategischen Gründen sehr wichtig: Die Internationale Grüne Woche bietet für die Südtiroler Vertreter des Agrarsektors eine sehr gute Gelegenheit, mit allen wichtigen Entscheidungsträgern auf europäischer Ebene in Kontakt zu treten und Südtirols Anliegen zu deponieren und zu besprechen. Das schafft ein breites Netzwerk über die nationalen Grenzen hinaus“, sagt Europa-Parlamentarier Herbert Dorfmann.

Der Südtirol-Stand auf der Messe ist dieses Jahr auch Bühne für den Südtiroler Apfel. Die Messebesucher haben Gelegenheit, mit einem ausgebildeten Genussbotschafter Apfelverkostungen durchzuführen, und ein Flyer gibt Informationen zu den Apfelsorten aus Südtirol, die auch an das Publikum verteilt werden. „Wir möchten dem Publikum dieser Fachmesse die Sorten mit geschützter geografischer Angabe „Gala“ und „Golden Delicious“, sowie die Clubsorten „Kanzi®“ und „yello®“ näherbringen. Diese neuen, innovativen Sorten sind sehr vielversprechend und könnten dazu beitragen, die Position Südtirols am Markt zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit der Südtiroler Apfelproduktion langfristig zu sichern“, sagt Georg Kössler, Obmann des Südtiroler Apfelkonsortiums.

]]>
Obst
news-1511 Wed, 15 Jan 2020 14:53:39 +0100 Raiffeisenkasse Eisacktal: neue Führungskräfte im Vertrieb https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenkasse-eisacktal-neue-fuehrungskraefte-im-vertrieb.html Martin Ragginer, Carmen Tauber und Lukas Augschöll übernehmen die Leitung für die Bereiche Firmenkundengeschäft, Service Banking und Private Banking. Im neuen Jahr präsentiert sich die Raiffeisenkasse Eisacktal mit neuen Führungskräften im Vertrieb. Im Zuge einiger Pensionierungen sowie einer strategischen Neuausrichtung im  Privatkundengeschäft wurden drei Leitungsfunktionen neu besetzt.

Es sind drei strategische Geschäftsfelder, die ab dem neuen Jahr von neuen Führungskräften geleitet werden: Private Banking, Firmenkundenberatung und das neue Geschäftsfeld Service Banking. Florian Oberhauser, langjähriger Leiter des Firmenkundengeschäfts, schied zur Jahreswende im Zuge seiner Pensionierung aus der Raiffeisenkasse aus. Als sein Nachfolger wurde Martin Ragginer ernannt, der langjährige Erfahrung im Bereich der Firmenkundenberatung in der Raiffeisenkasse mitbringt. Der Bereich ist auf eine hoch qualitative Betreuung der Unternehmen zu Themen rund um Finanzierung, Vorsorge, Absicherung und Zahlungssysteme ausgelegt.

Der Bereich Private Banking, der bis zu seiner Pensionierung in der Verantwortung von Oswald Pezzei liegt, wird ab Februar von Lukas Augschöll geleitet. Augschöll führte zuletzt die Raiffeisen-Filiale in Feldthurns und bringt fundiertes Know-How in der Anlageberatung und im Bereich der nachhaltigen Investments mit. Die Berater im Bereich Private Banking sind auf eine umfassende 360-Grad-Beratung von Privatkunden zum Thema Anlage- und Vermögensmanagement, Pensionsvorsorge und Absicherung spezialisiert.

Der Bereich Service Banking wird ab April als eigenes Geschäftsfeld von Carmen Tauber geführt. Sie hat zuletzt das AssistenzCenter geleitet, das als digitale Filiale für die KundInnen mittels E-Mail, Telefon oder WhatsApp erreichbar ist. Das Geschäftsfeld Service Banking umfasst den klassischen Kundenservice in den Filialen vor Ort, die Dienstleistungen des AssistenzCenters sowie das Thema Digital Banking, in dessen Rahmen die Kunden bei allen innovativen Banking-Kanälen - vom Online Banking bis hin zu Zahlungsmethoden mittels Smartphone wie Google Pay oder Bancomat Pay - begleitet werden.

]]>
Eisacktal/Wipptal Finanzen
news-1510 Tue, 14 Jan 2020 15:21:02 +0100 Foodblogger: "Leben ohne Soziale Medien, definitiv eingeschränkt" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/foodblogger-leben-ohne-soziale-medien-definitiv-eingeschraenkt.html Mit knapp 51.000 Followern auf Instagram gehört Stefano Cavada zur Avantgarde der Food-Blogger in Italien. Am 7. Februar kommt der gebürtige Südtiroler, auf Einladung des Raiffeisenverbandes Südtirol, zur Tagung der landwirtschaftlichen Genossenschaften nach Tisens. Im Vorab-Interview verrät er was Influencer Marketing meint. Raiffeisen Nachrichten: Was bedeutet Influencer Marketing für Sie?

Stefano Cavada: Influencer Marketing ist ein Trend, der sich in den letzten Jahren in der Kommunikation durchgesetzt hat. Der Influencer ist jemand, der mit sozialen Netzwerken arbeitet, eine ganze Reihe von Followern hat und auf eine gewisse Branche spezialisiert ist z.B. Mode, Kochen, Reisen, Lebensstil, Politik. Er ist das Bindeglied zwischen seinem Publikum und einem Unternehmen. Meiner Meinung nach besteht die Rolle des Influencers darin, das Potenzial eines Produkts, das gemeinsam mit dem Unternehmen gefördert werden soll, vollständig zu verstehen und es auf die effektivste Weise zu kommunizieren.

Welche Bedeutung messen Sie Klickraten bei, im Allgemeinen - und für Sie persönlich?

Stefano Cavada: Klickraten sind ein Instrument, um die Wirksamkeit eines Posts zu überprüfen, der auf sozialen Kanälen geteilt wird. Dabei zählen Likes, Kommentare oder geteilte Inhalte gleichermaßen. Allerdings muss man sich das immer im Detail anschauen. Meiner Meinung nach ist es besser, weniger Kommentare zu haben, die allerdings wirklich Interesse am Inhalt ausdrücken, als viele Emojis.

Was empfehlen Sie einem Unternehmer, der ein Projekt online und über soziale Kanäle erstellen möchte: Anforderungen, wo beginnt man, welches sind die ersten Schritte?

Stefano Cavada: Grundvoraussetzung ist, dass man etwas zu erzählen hat. Das sind in der Regel die eigenen Stärken, die hergestellten Produkte, die eigene Philosophie. Diese müssen dann in Inhalte umgewandelt werden: Fotos, Videos oder einfach Geschichten, die laufend weiter erzählt werden und täglich mehr Einblicke geben.

Ein Leben ohne Social-Media-Kanäle ist ....

Stefano Cavada: Ein Leben ohne soziale Kanäle wäre ein definitiv anderes und ein eingeschränktes Leben. Was ich am meisten vermissen würde, wäre die Möglichkeit, mit Menschen zu kommunizieren, die weit weg sind.

Vielen Dank!

]]>
Burggrafenamt Sonstige landw. Gen.
news-1509 Tue, 14 Jan 2020 15:06:42 +0100 Vorwurf der verbotenen Kartellbildung: Staatsrat gibt Raiffeisen definitiv recht https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vorwurf-der-verbotenen-kartellbildung-staatsrat-gibt-raiffeisen-definitiv-recht.html Mit Urteil vom 13. Januar 2020 hat der Staatsrat in letzter Instanz definitiv die Argumente der Wettbewerbsbehörde in der Causa Kartellbildung verworfen. Damit werden die genossenschaftliche Zusammenarbeit und die lokale Verwurzelung bestätigt. Das vor kurzem veröffentlichte Urteil bezog sich zunächst auf die Raiffeisenkasse Deutschnofen-Aldein, nun wurde jedoch bestätigt, dass die Entscheidung für Raiffeisen insgesamt gilt.

Was ist bisher passiert?

Bei einem Darlehensvergleich zwischen Südtiroler Volksbank, Südtiroler Sparkasse und einigen Raiffeisenkassen hat die Verbraucherzentale eine Übereinstimmung in der Preisgestaltung bei Finanzierungen für Privatkunden festgestellt: Alle befragten Banken meldeten die Anwendung eines Mindestzinssatzes im Ausmaß von 3 Prozent. Die Verbraucherzentrale schloss daraus, dass dieser Mindestzinssatz abgesprochen sein könnte. Die Wettbewerbsbehörde leitete 2014 daraufhin gegen die genannten Banken Ermittlungen ein, die Anfang 2015 auf den Raiffeisenverband, die Raiffeisen Landesbank und 14 Raiffeisenkassen ausgedehnt wurden.

Zu welcher Entscheidung ist die Wettbewerbsbehörde gelangt?

Der Vorwurf der Absprache zur Anwendung eines einheitlichen Mindestzinssatzes zwischen den Lokalbanken konnte nicht bestätigt werden. Dem Raiffeisenverband, der Raiffeisen Landesbank und einigen Raiffeisenkassen wurde hingegen ein nicht wettbewerbskonformer Informationsaustausch untereinander mit dem Ziel der Koordinierung der Marktpolitik und damit Kartellbildung vorgeworfen - dies insbesondere bei der Bepreisung von Wohnbaudarlehen. In ihrer Entscheidung bestätigte die Behörde ihre Vorhaltungen und verurteilte Raiffeisen zu einer Verwaltungsgeldbuße von insgesamt über 26 Mio. Euro.

Wie ging es weiter?

Gegen die Entscheidung der Wettbewerbsbehörde legte Raiffeisen im Mai 2016 Rekurs vor dem zuständigen Verwaltungsgericht Latium ein. In dem im April 2017 veröffentlichten Urteil folgten die Richter den Argumenten von Raiffeisen und annullierten die Entscheidung der Wettbewerbsbehörde.

Was war die Reaktion der Wettbewerbsbehörde?

Diese reichte gegen das Urteil des Verwaltungsgericht Latium Rekurs beim Staatsrat ein, der sich letztinstanzlich mit dem Fall beschäftigen musste. Dazu fand am 19.12.2019 in Rom die Verhandlung statt und am 13. Januar 2020 hat das höchste Verwaltungsgericht sein Urteil veröffentlicht.

Was besagt das Urteil des höchsten Verwaltungsgerichts?

Der Staatsrat hat den Rekurs der Wettbewerbsbehörde zurückgewiesen und die gelebte Zusammenarbeit in der Raiffeisenorganisation als rechtens bestätigt. Im Besonderen erkennt das Urteil die genossenschaftliche Ausrichtung und den Lokalbezug der Raiffeisenkassen in ihrer Gesamtheit an. Diese stehen wettbewerbsrechtlich nicht in Konkurrenz zueinander.

]]>
Bozen und Umgebung Finanzen
news-1506 Tue, 07 Jan 2020 12:10:24 +0100 "Chancen ergreifen, die sich Frauen in der Arbeitswelt bieten" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/chancen-ergreifen-die-sich-frauen-in-der-arbeitswelt-bieten.html Dazu ermutigte Evelyn Palla auf der Veranstaltung des Raiffeisenverbandes Südtirol „Frauen bewegen“. Die 46-jährige Boznerin ist seit März 2019 Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn Fernverkehr AG in Frankfurt. Im Interview verrät sie, wie Frauen ihre Ziele erreichen. Raiffeisen Nachrichten: Sie sprechen von der Bedeutung des Networking für die eigene Karriere, welche Bedeutung hat das Networking für Frauen im Beruf?

Evelyn Palla: Networking ist wichtig, weil es eine Möglichkeit ist, sich sichtbar zu machen. Es gibt in einem Konzern ja irrsinnig viele junge, ältere Menschen, die weiterkommen wollen, die Karriere machen wollen, und deshalb ist es extrem wichtig, dass man sich sichtbar macht, dass man sich positioniert, dass man sich bei den Entscheidungsträgern bekannt macht und seine Plattformen nutzt - eben über Networking.

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige
news-1505 Tue, 07 Jan 2020 09:42:22 +0100 Ende einer Ära und Neubeginn https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/ende-einer-aera-und-neubeginn.html Vor genau 13 Jahren initiierte Anton Josef Kosta, Geschäftsführer der Raiffeisenkasse Bruneck, die Raiffeisen Silvestergespräche in Bruneck. Heuer nutzte er diese Veranstaltung, um sich offiziell in seinen Ruhestand zu verabschieden. Seit 13 Jahren treffen sich Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kultur und renommierte Referenten zu den Raiffeisen Silvestergesprächen in Bruneck. Dass die diesjährige Ausgabe zum emotionsreichen Abend wurde, lag am Ende der Ära Anton Josef Kosta. Der eigentliche Initiator der Veranstaltung hatte heuer zu einer besonderen Gesprächsrunde geladen und es sich nicht nehmen lassen, zusammen mit seinen Gästen, die insgesamt 25 Sommer- und Silvestergespräche Revue passieren zu lassen: Anselm Bilgri, langjähriger Benediktinermönch und Cellerar von Kloster Andechs in Bayern, Roland Benedikter, Professor, Politikwissenschaftler und Soziologe sowie Richard Piock, ehemaliger Geschäftsführer und Präsident der Firma Durst Phototechnik in Brixen und Georg Oberhollenzer, der neue Geschäftsführer der Raiffeisenkasse Bruneck. 

]]>
Pustertal Finanzen
news-1504 Fri, 03 Jan 2020 10:19:11 +0100 Anton Zublasing mit Raiffeisen-Ehrennadel ausgezeichnet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/anton-zublasing-mit-raiffeisen-ehrennadel-ausgezeichnet.html Fast ein Vierteljahrhundert stand Anton Zublasing der Kellerei St. Michael als Obmann vor und gestaltete die erfolgreiche Entwicklung der Genossenschaft mit. Nun wurde der Langzeitobmann verabschiedet. Nach 24 Jahren an der Spitze der Kellerei stellte sich Anton Zublasing bei der Vollversammlung im Dezember nicht mehr der Wiederwahl und leitete gleichzeitig einen Generationswechsel ein – nach fast vierzigjähriger Tätigkeit für die Kellerei.

Fast vier Jahrzehnte für die Kellerei

Anton Zublasing wurde 1980 zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt, wurde 1986 Obmann-Stellvertreter und stand der Kellerei seit 1995 als Obmann vor. „Anton Zublasing hat sich in der Kellerei und darüber hinaus Anerkennung und Wertschätzung erworben“, sagte Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes. Er zeichnete Zublasing für seine Verdienste um das Raiffeisen-Genossenschaftswesen mit der Raiffeisen-Ehrennadel in Silber aus.

]]>
Überetsch/Unterland Wein
news-1503 Thu, 02 Jan 2020 13:57:32 +0100 Nahversorgung: Land fördert auch künftig Dorfläden https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/nahversorgung-land-foerdert-auch-kuenftig-dorflaeden.html Die Südtiroler Landesregierung will Dorfläden am Leben erhalten und die Nahversorgung am Land garantieren. Am 30.12.2019 hat sie die Richtlinien zur Förderung der Nahversorgung 2020/21 beschlossen. Die Nahversorgung zu sichern und damit Südtirols Bevölkerung den Zugang zu Produkten des täglichen Bedarfs auch in ländlichen Gebieten zu garantieren, gehört zu den Zielsetzungen der Landesregierung. Dies schreibt die Landespresseagentur in einer Mitteilung. 2014 hat sie Sondermaßnahmen eingeführt, um den Detailhandel in ländlichen Gebieten und in strukturschwachen Ortschaften zu stärken. In dieser Woche (30. Dezember) hat sie auf Vorschlag von Landesrat Philipp Achammer diese Förderung der Nahversorgung für die Jahre 2020 und 2021 verlängert.  

"Wir möchten auch die entlegensten Dörfer lebenswert erhalten und dazu gehört ein Dorfladen", betont Landesrat Achammer. Dieser könne verschiedenste Erzeugnisse und Dienste anbieten und sei damit für die Bevölkerung und auch für die Gäste Anziehungspunkt. "Ein Dorfladen ermöglicht nicht nur den fußläufigen Einkauf vor Ort, sondern leistet für eine Dorfgemeinschaft weit mehr", sagt Landesrat Achammer weiter. Er stärke die dörfliche Gemeinschaft und damit das Leben im ländlichen Raum, eben weil er auch zentraler Treffpunkt sei, wo Menschen zusammenkommen.

15.000 Euro für Neueröffnungen

Im Sinne der heute genehmigten Richtlinien bezuschusst das Land über die Landesabteilung Wirtschaft auch in den kommenden Jahren die Neueröffnung von Nahversorgungsbetrieben. Vorausgesetzt wird, dass es sich um einen Betrieb in einer Ortschaft mit mindestens 150 Einwohnern handelt, der Detailhandel betreibt und frische und konservierte Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs in großer Auswahl anbietet. Für die Eröffnung neuer Dorfläden in Ortschaften, in denen es kein anderes Geschäft gibt, sind Zuschüsse von 15.000 Euro vorgesehen. 

Förderung für "Aufrechterhaltung der Nahversorgung" 

Um die Nahversorgung aufrecht zu erhalten, bezuschusst das Land weiterhin den jährlichen Betrieb mit 9000 bis 11.000 Euro zu. Die Höhe des Beitrags ist von den Zusatzleistungen abhängig, die der Betrieb anbietet. Dabei geht es um den Verkauf von Tageszeitungen und Zeitschriften sowie jenen von Monopolwaren. Bewertet wird auch, ob ein Lieferservice von Einkäufen frei Haus angeboten wird, ein multimedialer Standort mit Internetverbindung und Fotokopierdienst besteht, ob Südtiroler Qualitätsprodukte verkauft oder Postdienste unterstützt werden. Während eine Neueröffnung nur in Dörfern unterstützt wird, in denen es keinen zweiten Betrieb gibt, kann das Land unter bestimmten Voraussetzungen die Aufrechterhaltung auch in strukturschwachen Ortschaften mit zwei Nahversorgungsbetrieben sowie einem Nahversorgungsbetrieb, wo auch ein Handelsbetrieb angesiedelt ist, fördern.

Ansuchen: Nächster Termin ist der 30. April

Wer die Begünstigung zur Neueröffnung in Anspruch nimmt, ist verpflichtet, den Dienst mindestens zwei Jahre lang zu garantieren. Wer einen Zuschuss für die Aufrechterhaltung beansprucht, muss die Tätigkeit mindestens im Bezugsjahr gewährleisten.

Die Anträge für das kommenden Jahr sind online an das Landesamt für Handel und Dienstleistungen zu richten. Erstmals sind sie anhand der digitalen Identität (SPID) über den Service der Landesverwaltung zu stellen. Einreichtermin ist der 30. April. Für die Neueröffnung gibt es mit dem 31. August einen zweiten Gesuchstermin.   

Förderungen von fast 900.000 Euro im Jahr

Im Jahr 2018 hat die Landesabteilung Wirtschaft 84 Nahversorgungsbetriebe mit insgesamt 864.500 Euro bezuschusst, davon 16 im Pustertal, 15 im Vinschgau, 14 im Burggrafenamt, 11 im Eisacktal, 10 im Wipptal, 9 im Bezirk Salten-Schlern und 9 im Unterland-Überetsch. Im abgelaufenen Jahr 2019 waren es 86 Betriebe, die für einen Gesamtbetrag von 889.500 Euro für die Aufrechterhaltung eines Nahversorgungsdienstes gefördert wurden.

]]>
Bozen und Umgebung Konsum
news-1502 Thu, 02 Jan 2020 11:20:59 +0100 Michael Messner folgt auf Edgar Ohnewein https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/michael-messner-folgt-auf-edgar-ohnewein.html Mit Jahresende trat Edgar Ohnewein, Leiter der Abteilung Prüfung und Revision Bereich Waren- und Dienstleistungen, in den Ruhestand. Auf ihn folgt Michael Messner. Edgar Ohnewein begann im Jahr 1981 im Raiffeisenverband als Revisionsassistent im Bereich der Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften. Zwei Jahre später bestand er die Prüfung zum Verbandsrevisor. Er eignete sich in allen Bereichen des Genossenschaftsrechts und der Genossenschaftsprüfung großes Fachwissen an. Die Tätigkeit der Genossenschaftsrevision sah er zwar als Prüfung, aber noch mehr als Unterstützung und Hilfestellung für die Verwaltung, so wie es bereits F. W. Raiffeisen in seinen Anleitungen vorgegeben hatte. Mit dieser Einstellung trug Ohnewein dazu bei, in schwierigen Situationen gangbare Lösungen für die einzelnen Genossenschaften zu finden – bedacht, ruhig und konsequent. Auch war er ein Garant für die Wahrung der Genossenschaftsgrundsätze bei den verschiedenen Formen von Genossenschaften. Im Jahr 2014 übernahm Edgar Ohnewein die Leitung der Abteilung Prüfung und Revision Bereich Waren- und Dienstleistungen, die er mit großer Sachkenntnis und mit Einfühlungsvermögen ausübte. Als gesetzlicher Rechnungsprüfer war er auch verantwortlich für die Prüfung der Bilanzen der landwirtschaftlichen und sonstigen Genossenschaften.

]]>
Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1501 Mon, 30 Dec 2019 10:38:07 +0100 Räuchern bringt Schutz und Segen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raeuchern-bringt-schutz-und-segen.html Bräuche und Rituale bestimmen die Zeit um Weihnachten und Dreikönig, besonders die Rauhnächte – immer noch. Und sie sollten auch weiterhin gepflegt werden, denn sie machen Sinn und geben Halt. In früheren Zeiten wurden mit dem Rauch Dämonen und böse Geister vertrieben. Heute bittet man in den Rauhnächten vor allem um Schutz und Segen. Ursprünglich gab es 12 davon. Sie begannen am Thomastag, am 21. Dezember. Heutzutage wird meist nur mehr am Vorabend des Dreikönigtages ausgeräuchert.

Im Pustertal und seinen Seitentälern jedoch wird auf manchen Höfen noch drei Mal geräuchert: am Heiligabend, am Silvestertag und am Vorabend des Dreikönigtags. So auch auf Stolpa, einem Bergbauernhof in Toblach.

]]>
Pustertal Sonstige landw. Gen.
news-1500 Fri, 27 Dec 2019 12:00:07 +0100 Raiffeisenverband ehrt langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenverband-ehrt-langjaehrige-mitarbeiterinnen-und-mitarbeiter.html Bei der Weihnachtsfeier im Pavillon des Raiffeisenhauses wurden im Dezember zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Verbandstreue im Raiffeisenverband geehrt. Vor den Ehrungen dankten Verbandsobmann Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Führungskräften sowie den Mandatarinnen und Mandataren für ihren engagierten Einsatz in einem für die Raiffeisenorganisation durchaus ereignisreichen und herausfordernden Jahr. 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können im zu Ende gehenden Jahr auf ein rundes Arbeitsjubiläum verweisen.

]]>
Verbandsnachricht Sonstige
news-1467 Wed, 25 Dec 2019 12:30:00 +0100 Manfred Leiner: „Mit Leib und Seele Genossenschafter“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/manfred-leiner-mit-leib-und-seele-genossenschafter.html Manfred Leiner zählt zu jenen Menschen, die sich um das Südtiroler Genossenschaftswesen verdient gemacht haben. Über 33 Jahre lang war er Obmann der Raiffeisenkasse Marling. Zum Genossenschaftswesen ist er, nur per Zufall gekommen erzählt der, heute 83jährige Träger der Raiffeisen Ehrennadel in Gold, im Interview. Zwei Dinge waren ausschlaggebend für Manfreds Leiners Schritt in die Welt der Genossenschaften. Zum einen war Manfred Leiner einer der wenigen Menschen, die im Jahr 1958 - neben Lehrer, Pfarrer und dem Gemeindearzt – in Marling Matura hatten: „Das haben die Menschen zu schätzen gewusst und mich in den Vorstand der Kellerei gewählt“, erinnert er sich. Zum anderen war da die Teilnahme an einem Festakt zu Ehren von Friedrich Wilhelm Raiffeisen in Frankfurt am Main, bei dem Franz Joseph Strauss, damaliger Finanzminister in der Bundesrepublik, und viele Teilnehmer aus aller Welt in ihren Reden ganz begeistert über den Begründer der Genossenschaftsidee gesprochen haben. Leiner: „Da krieg ich heute noch Gänsehaut, wenn ich daran denke. Ich dachte, das kann nicht falsch sein, wenn alle so über einen Menschen reden, da muss etwas Gutes dahinterstecken.“

]]>
Burggrafenamt Sonstige
news-1499 Mon, 23 Dec 2019 11:36:01 +0100 Mittel für die Landwirtschaft im Fokus https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mittel-fuer-die-landwirtschaft-im-fokus.html Der Haushaltsplan und die Neuausrichtung der Förderungen für die Landwirtschaft standen im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Koordinierungsausschusses der landwirtschaftlichen Genossenschaften im ausklingenden Jahr. Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler, der bei der Sitzung den Haushaltsplan für die Landwirtschaft vorstellte, richtete den Blick zunächst nach Brüssel. Durch die Bildung der neuen EU-Kommission und die neue politische Konstellation seien derzeit noch viele Fragen und Unbekannte offen, jedoch seien für das kommende Jahr weitreichende Entscheidungen zu erwarten. Derzeit fehle eine klare Ausrichtung, was die EU-Förderungsmaßnahmen in der Landwirtschaft für die nächsten Jahre betrifft, wobei die Neuausrichtung der EU-Förderungen unter anderem aber vermehrt in Richtung zusätzlicher Umweltmaßnahmen und Ökologisierung gehen wird. Thema bildeten aber auch die Förderung der kleinen Familienbetriebe, die Flächenprämien, die Einhaltung von Biostandards, das Tierwohl und anderes mehr.

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
news-1498 Mon, 23 Dec 2019 10:59:58 +0100 „Südtiroler Weg“ in Rom vorgestellt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtiroler-weg-in-rom-vorgestellt.html Die Errichtung des Institutsbezogenen Sicherungssystems IPS durch die Südtiroler Raiffeisenkassen war kürzlich eines der Themen bei einem Workshop der Federcasse in Rom. Bei dem vom Zentralverband der italienischen Raiffeisenkassen Federcasse an der Universität Lumsa in Rom organisierten Workshop standen die spezifischen Besonderheiten und die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit der italienischen Genossenschaftsbanken im Mittelpunkt. Dabei wurden anhand wissenschaftlicher Studien die Wesensmerkmale der Genossenschaftsbanken wie die Gegenseitigkeit, die lokale Verankerung und die Nähe zu den Mitgliedern erörtert. Ebenso wurden Zukunftsszenarien und -strategien für die Entwicklung der italienischen Genossenschaftsbanken aufgezeigt.

]]>
Bozen und Umgebung Finanzen
news-1497 Mon, 23 Dec 2019 09:18:35 +0100 Raiffeisen-Haftungsverbund (IPS) auf der Zielgeraden https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-haftungsverbund-ips-auf-der-zielgeraden.html Bei der Vollversammlung der Raiffeisen IPS Genossenschaft am 20. Dezember haben die Raiffeisenkassen einstimmig beschlossen, die offizielle Anerkennung als Institutsbezogenes Sicherungssystem bei der Banca d‘Italia zu beantragen. „Wir sind mit dem IPS auf der Zielgeraden“, sagte Alexander Gasser, Obmann der Raiffeisen IPS Genossenschaft, bei der Vollversammlung im Raiffeisenhaus in Bozen. Gasser unterstrich, dass mit dem Institutsbezogenen Sicherungssystem die Autonomie jeder Raiffeisenkasse in ihrer Geschäftstätigkeit weiterhin gewahrt bleibt.

]]>
Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Finanzen
news-1496 Thu, 19 Dec 2019 14:44:57 +0100 Qualifizierte Personalsachbearbeiter https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/qualifizierte-personalsachbearbeiter.html Eine spezielle Ausbildung für Personalsachbearbeiter gibt es in Südtirol nicht. Die Zuständigen für die Verwaltung von Personal werden daher meist direkt im Betrieb angelernt. Entsprechend groß war das Interesse am kürzlich abgeschlossenen Basislehrgang für die Qualifizierung von Personalsachbearbeiter, den der Raiffeisenverband Südtirol organisiert hat. Der Qualifizierungslehrgang für Personalsachbearbeiter endete vor kurzem in der Kellerei St. Pauls. Aufgrund der großen Nachfrage hatte das Team des Bereichs „Aus- und Weiterbildung“ im Raiffeisenverband Südtirol diesen Lehrgang für die MitarbeiterInnen von Genossenschaften im Bereich Waren- und Dienstleistungen organisiert.

Der Teamleiter des Bereichs Personalwesen, Christof Gamper, der zusammen mit seinen Mitarbeitern Ralf Niederstätter, Verena Spitaler und Luisa Nena den Basislehrgang für die Qualifizierung von Personalsachbearbeiter inhaltlich gestaltet hatte, erklärt die Bedeutung der Veranstaltung: „Wir sehen, dass vielen Mitarbeiter in Bereich Personalwesen die grundlegenden Kenntnisse zu Personalrecht fehlen. Daher wollten wir in den drei Modulen die Basis vermitteln, von der Personalsuche, Anstellung über Arbeitsverhältnisse, normative Rechte und Pflichten, bis hin zum Auflösen von Arbeitsverhältnissen“, sagt Gamper. Den Organisatoren des Lehrganges war die praktische Ausrichtung wichtig. Gamper: „Neben der Theorie haben wir auch Raum gelassen, um auf die Anliegen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingehen zu können.“ Auf diese Weise konnten Themenbereiche vertieft werden, die für die Lehrgangsteilnehmenden von besonderem Interesse waren.

Der nun abgeschlossene Lehrgang fand sowohl in der Kellerei Terlan als auch in der Kellerei St. Pauls statt. Nach absolvierten Kompetenztest konnten die elf LehrgangsteilnehmerInnen nun, im feierlichen Rahmen, ihre Abschlusszertifikate entgegennehmen. Martin Rottensteiner, Personalwesen bei Gastrofresh, freut sich, da er sein angeeignetes Wissen durch den offiziellen Kurs nun vertiefen konnte: „Für meine Berufspraxis nehme ich mehr Sicherheit und Gewandtheit zu arbeitstechnischen Fragen unserer Mitarbeiter mit“, so Rottensteiner nach Abschluss des Lehrganges. Besonders geschätzt hat er den Austausch mit den anderen Kursteilnehmern. Auch Quereinsteigerin Margot Planinscheck, die im Vorjahr die Lohnbuchhaltung für das Kloster Neustift, übernommen hatte, profitierte vom Lehrgang: „Dieser Lehrgang hat mir gezeigt, wie ich Arbeitsschritte, die vorher komplizierter waren oder die ich komplizierter ausgearbeitet habe, jetzt einfacher oder schneller abschließen kann. Ich habe neue Impulse erhalten, die mir die tägliche Arbeit erleichtert“, meint sie im Rückblick. Jasmin Lochmann, Mitarbeiterin VOG Verwaltung, kommt die Ausbildung ebenfalls gelegen, da sie künftig verstärkt im Personalwesen mitarbeiten wird. Sie nahm viele Impulse für sich persönlich und für die Berufspraxis mit.

Mit dem Abschluss des Lehrgangs haben die Personalsacharbeiter im Waren- und Dienstleistungsbereich nun die Grundausbildung absolviert. Fachlich auf dem Laufenden halten können sie sich bei den Workshops und Informationsveranstaltungen für Genossenschaften, die der Raiffeisenverband auch künftig organisieren wird. Gamper: „Der Bereich Personalwesen ist einfach komplex, es gibt immer wieder Änderungen der Gesetze, da ist eine gute Basis besonders wichtig“, meint der Teamleiter abschließend und bedankt sich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das große Interesse und ihre Mitarbeit.

 

 

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige
news-1495 Thu, 19 Dec 2019 09:19:13 +0100 Mit Raiffeisens „Mein Finanzleben“ die finanzielle Selbstständigkeit üben https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mit-raiffeisens-mein-finanzleben-die-finanzielle-selbststaendigkeit-ueben.html Wirtschaft und Bildung: Kooperationsprojekt geht in die dritte Runde Zum dritten Mal in Folge organisierte die Raiffeisenkasse Eisacktal ihr Kooperationsprojekt mit Brixner Oberschulen, in dessen Rahmen sich die Schüler praxisorientiertes Finanzwissen aneigneten. Über 200 Schülerinnen und Schüler stellten sich den finanziellen Herausforderungen aus dem Alltag junger Menschen und prüften dabei ihr Finanzwissen. Am 17. Dezember wurde „Mein Finanzleben 2019“ mit der Vorstellung der besten Lösungen abgeschlossen.

  • Wie verwalte ich am besten meine Einnahmen und Ausgaben?
  • Wie muss ich mich absichern, wenn ich von zu Hause ausziehe?
  • Wie gelingt es mir, für meine Wünsche oder für ein Eigenheim zu sparen?

Spätestens sobald junge Erwachsenen die ersten Schritte in die Selbstständigkeit machen, begegnen sie diesen Fragen – und entdecken zumeist, dass sie darauf nicht vorbereitet sind.

Ziel von „Mein Finanzleben“ ist es, die Entwicklung von Eigenständigkeit und Verantwortung im Umgang mit Geld bei jungen Erwachsenen zu fördern. So lösten die SchülerInnen auch in diesem Jahr die finanziellen Herausforderungen von fiktiven jungen Menschen und beantworteten aktuelle Fragen zu Finanz- und Absicherungsthemen.
Der Kreis der Teilnehmer erweitert sich von Jahr zu Jahr: An der heurigen Ausgabe nahmen mehr als 200 SchülerInnen der vierten Klassen der Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation, der Landesberufsschule Tschuggmall, des Realgymnasiums Brixen und zum ersten Mal auch des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums Brixen teil.

]]>
Finanzen
news-1494 Tue, 17 Dec 2019 17:13:00 +0100 Netzwerk-Plattform noch weiter ausbauen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/netzwerk-plattform-noch-weiter-ausbauen.html Es werden zwar jährlich etwas mehr, trotzdem sind Frauen in den Genossenschaftsgremien noch viel zu wenig vertreten. Dem möchte der Arbeitskreis „Frauen in der Führung von Genossenschaften“ entgegentreten. An erster Stelle stehen deshalb die Bewusstseinsbildung und Motivationsarbeit. Dem diente auch das vierte Netzwerktreffen des Arbeitskreises „Frauen in der Führung von Genossenschaften“ Anfang Dezember in der Raffeiner Orchideenwelt in Gargazon.
Zu der Veranstaltung unter dem Motto „Frauen bewegen“ waren rund 70 Mandatarinnen aus den verschiedenen Mitgliedsgenossenschaften wie Raiffeisenkassen, Obst-, Kellerei- Sozial- und sonstige Genossenschaften gekommen.

]]>
Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1493 Mon, 16 Dec 2019 12:26:12 +0100 Leo Tiefenthaler als Obmann bestätigt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/leo-tiefenthaler-als-obmann-bestaetigt.html Mit einer historisch hohen Beteiligung der Kellerei Tramin wählten die Mitglieder der Kellerei bei der Ordentlichen Vollversammlung den neuen Vorstand. Leo Tiefenthaler wurde mit großer Mehrheit als Obmann bestätigt. Den beeindruckenden Werdegang der Kellerei Tramin begleitet er bereits seit 2004. Ebenso eindeutig wurde der langjährige Vize-Obmann Franz Scarizuola in seiner Funktion bestätigt. Die Mitglieder setzen damit ein klares Zeichen, um mit Kontinuität den erfolgreich eingeschlagenen Weg fortzuführen. Geschäftsführer Stephan Dezini konnte eine sehr beeindruckende Abschlussbilanz präsentieren, welche für eine eindeutig positive Stimmung bei den Mitgliedern sorgte.

]]>
Wein
news-1490 Fri, 13 Dec 2019 10:00:00 +0100 "Das Genossenschaftswesen steht heute glänzend da“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/das-genossenschaftswesen-steht-heute-glaenzend-da.html Luis Durnwalder hat sich im Laufe seiner langjährigen politischen Karriere stets für das Genossenschaftswesen eingesetzt. Warum das so ist, erklärt der Träger der Raiffeisen Ehrennadel in Gold im Interview mit Raiffeisen Nachrichten. Raiffeisen Nachrichten: Was bedeutet das Südtiroler Genossenschaftswesen für Sie?

Luis Durnwalder: Das Genossenschaftswesen ist eine Einrichtung der Südtiroler Wirtschaft, die heute nicht weggedacht werden kann. Wir haben in Südtirol sehr viele Kleinbetriebe. Und wenn wir von mittelgroßen Betrieben sprechen, dann sind das in Deutschland und anderen Ländern Kleinstbetriebe. Wir konkurrieren mit Organisationen, die auf Weltebene operieren, ganz gleich, ob das auf dem Milch-, Wein- oder im Obstsektor ist. Das Genossenschaftswesen gibt uns die Möglichkeit, die geeigneten Strukturen zu schaffen, damit auch unsere Wirtschaft mitreden kann.

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige
news-1487 Wed, 11 Dec 2019 17:30:00 +0100 Bessere (finanz)wirtschaftliche Entscheidungen treffen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bessere-finanzwirtschaftliche-entscheidungen-treffen.html Der Finanzexperte Michael Kirchler verriet vor kurzem, wie man bessere (finanz)wirtschaftliche Entscheidungen trifft. Er war im Rahmen der diesjährigen Herbstveranstaltungen des Raiffeisen InvestmentClubs in Freienfeld (Firma Wolf System GmbH) und Lana (Firma Doppelmayr Seilbahnen GmbH). Michael Kirchler, Professor für Finanzwissenschaften der Universität Innsbruck und Referent, bei den diesjährigen Herbstveranstaltungen des Raiffeisen InvestmentClubs in Freienfeld und Lana, ist ein ausgewiesener Experte für Verhaltensökonomie. Derzeit erforschen er und sein Team, wie Menschen finanz(wirtschaftliche) Entscheidungen treffen. Kirchler: „Wir treffen täglich große und kleine Entscheidungen, die vom Alltagskonsum bis zur Investition in die Altersversorge reichen. Nicht immer sind das optimale Entscheidungen.“

 

]]>
Eisacktal/Wipptal Burggrafenamt Finanzen
news-1489 Wed, 11 Dec 2019 11:03:04 +0100 Raiffeisen Informationstagung in Bozen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-informationstagung-in-bozen.html Bei der jüngsten Tagung für Obleute und GeschäftsführerInnen im Raiffeisensaal präsentierte der Direktor der Banca d’Italia, Filiale Bozen, Maurizio Cannistraro, aktuelle Daten zur Wirtschaft der Provinzen Trentino und Südtirol. Aktuelles gab es auch zum Anerkennungsverfahren der Raiffeisen IPS Genossenschaft als institutsbezogenes Sicherungssystem. Am 5. Dezember fand im Raiffeisenhaus eine Informationstagung statt. Bei dieser letzten Tagung des Jahres trafen sich die Obleute und die GeschäftsführerInnen der Raiffeisenkassen sowie die Spitzen der Raiffeisen Landesbank und des Raiffeisenverbandes mit den maßgeblichen Vertretern der Filiale Bozen der Banca d’Italia zu einem Informationsaustausch.

]]>
Bozen und Umgebung Finanzen
news-1491 Wed, 11 Dec 2019 09:17:00 +0100 Welchen Wert hat die Landwirtschaft? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/welchen-wert-hat-die-landwirtschaft.html Mehrwert Lebensmittel: Welchen Wert hat die Landwirtschaft und was dürfen Lebensmittel kosten: um diese und andere Fragen drehten sich die 3. Salerner Gespräche, die kürzlich in der Fachschule für Landwirtschaft in Vahrn über die Bühne gingen. Welchen Wert misst die Gesellschaft heute der Landwirtschaft noch bei? Bekommen die Landwirte einen angemessenen Preis? Welche Verantwortung tragen die Verbraucher dabei? Und was ist eigentlich mit den Folgekosten, die in der Landwirtschaft entstehen? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt der Salerner Gespräche. Dabei waren sich die Referenten in einem Punkt jedenfalls einig: die Landwirte brauchen einen gerechten Preis für ihre Produkte, um überleben zu können.

Ein weiteres Thema der RAI Land&Leben-Sendung: Bodenpraktiker-Lehrgang: Was brauchen lebendige Böden? Ein Lehrgang der Biolandverbandes Südtirol.

Jetzt reinhören!

]]>
Obst
news-1488 Tue, 10 Dec 2019 15:51:42 +0100 Weihnachtskarte Raiffeisen Landesbank https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/weihnachtskarte-raiffeisen-landesbank.html Die Künstlerin Mirijam Heiler gestaltet die Weihnachtskarte der Raiffeisen Landesbank Südtirol 2019 Die Künstlerin Mirijam Heiler aus Brixen erhielt vom Kunstbeirat der Raiffeisen Landesbank Südtirol AG den Auftrag zur Gestaltung der heurigen Weihnachtskarte. Für die Weihnachtskarte 2019 hat sie Nadeln eines Tannenbaums in eine strukturelle Anordnung gebracht.
Zum achten Mal wurde heuer einer jungen Künstlerin im Rahmen der Kunstsammlung der Raiffeisen Landesbank Südtirol die Möglichkeit zur Ausführung eines Auftragswerks gegeben. Wie in den letzten Jahren von Sylvia Barbolini, Arianna Moroder, Gabriela Oberkofler, Nicolò Degiorgis, Cindy Leitner, Johannes Bosisio und Maria Peters wurde die Weihnachtskarte der Bank heuer von Mirijam Heiler gestaltet. Für die Weihnachtsgrüße 2019 malt sie Tannennadeln in einer geordneten Reihenfolge auf Leinwand.
Mirijam Heiler studierte an der Kunstakademie Karlsruhe. Als Motiv für die Weihnachtskarte hat sie in Anlehnung an das bekannte Weihnachtslied „Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter“ das des Tannenbaums gewählt. Auf ein Lied aus dem 16. Jahrhundert zurückgehend, ist dieses durch den Text von Ernst Anschütz von 1824 eines der weithin verbreiteten Lieder der Weihnachtszeit. 
„Mich interessiert das scheinbar Einfache, Geordnete und Klare“, sagt die Künstlerin über ihre Malerei, mit der sie seit dem Ende ihres Studiums 2016 in einer Reihe von Ausstellungen an die Öffentlichkeit getreten ist. Entsprechend ihrem Interesse für Strukturen und Details, gestaltet Heiler daher keinen geschmückten oder ungeschmückten Tannenbaum, sondern richtet ihr Augenmerk vielmehr auf dessen Nadeln, die sie ähnlich einer unentzifferbaren Schrift oder eines Rasters in eine Reihenfolge bringt: „Das Raster verweigert die Gesamtansicht. Es wird etwas vermutet, etwas entdeckt und gleichzeitig verschwindet etwas und rutscht wieder weg.“, sagt Mirijam Heiler.

Wie in den meisten ihrer Gemälde zeigt die Künstlerin damit auch im Bild für die Weihnachtskarte 2019 den Weihnachtsbaum nicht in seiner Gesamtheit, sondern nur das, was dahinter stecken könnte bzw. die Struktur und die Ordnung dahinter. Sie spielt mit dem Vorstellungsvermögen des Betrachters ebenso wie sie auf der Gefühlsebene mit dem Bekanntheitsgrad des Weihnachtsliedes operiert, dessen erste Zeile titelgebend für das Gemälde - und damit auch für die Weihnachtskarte - ist. Ohne den Tannenbaum direkt zu zeigen, gelingt es ihr, sowohl allein durch die strukturelle Anordnung der Tannennadeln als auch die Titelgebung weihnachtliche Gefühle hervorzurufen. 
Heiler formuliert folgenden auf die weihnachtliche Botschaft bezogenen Text:
„Manchmal liegt die Besonderheit der Dinge im Detail.“

Das Werk ist im Schalterraum der Raiffeisen Landesbank Südtirol AG ausgestellt. 
 

]]>
Finanzen
news-1483 Mon, 09 Dec 2019 14:49:00 +0100 Federcasse Vollversammlung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/federcasse-vollversammlung.html Ende November fand in Rom die Vollversammlung von Federcasse, dem Zentralverband der italienischen Genossenschaftsbanken, statt. Thematisch ging es dabei um die Vollendung der Bankenunion und die Herausforderungen durch eine starke Reglementierung im Bankensektor. „L’Europa é indispensabile, purché differente“ (Ü.d.A. Europa ist unverzichtbar, solange es anders ist) – so der Titel der diesjährigen Vollversammlung des Zentralverbandes der italienischen Genossenschaftsbanken, Federcasse. Über 400 Delegierte und Vertreter von genossenschaftlich organisierten Banken aus ganz Italien (u.a. Bancari Cooperativi Iccrea Banca, Cassa Centrale Banca, Südtiroler Raiffeisenkassen) fanden sich Ende November in Rom ein, um auf das abgelaufene Geschäftsjahr zurück zu blicken.

Augusto Dell'Erba, Präsident von Federcasse, verlas den offiziellen Bericht und unterstrich dabei die Bedeutung der gesamteuropäischen Bankenunion: „Es ist der einzig mögliche Weg, um eine unabhängige, ausgeglichene, demokratische und liberale Entwicklung Europas zu gewährleisten“, meinte der Präsident. In Bezug auf die Reglementierung im Bankensektor hofft er auf die Umsetzung von sieben Leitlinien, wie sie auch vom Europäischen Ausschuss für Systemrisiken oder EU-Systemrisiko-Rat (ESRB) vorgeschlagen werden.

Das 110jährige Bestehen von Federcasse, gegründet in Brescia im September 1909 als „Federazione nazionale delle Casse Rurali cattoliche“, bot Anlass zu zahlreichen Würdigungen. In diesem Zusammenhang präsentierte der Historiker und Dozent der Università Cattolica del Sacro Cuore, Pietro Cafaro, das Buch: „Volare Alto. Federcasse 1909-1914. Genesi di un’Associazione tra urgenze politiche e visioni alternative dell’economia (Edizioni Ecra)."

Enrico Letta, bekannter Direktor der Paris School of International Affairs, legte in seinen Ausführungen zum Thema: „L’Europa che serve ai cittadini europei e al mondo. Competitiva, inclusiva, cooperativa“ seine Vorstellung von der künftigen Ausrichtung von Europa dar.

Schließlich genehmigten die Versammelten einstimmig den Abschlussbericht, die vorgestellte Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres und die Vorschau für das kommende Jahr mit den geplanten statutarischen Änderungen.

Mehr Informationen dazu auf der Homepage der Federcasse

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige
news-1492 Mon, 09 Dec 2019 09:17:00 +0100 Chancen regionaler Produkte in der digitalen Welt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/chancen-regionaler-produkte-in-der-digitalen-welt.html Welche Chancen es für regionale Produkte in einer digitalen Welt gibt, zeigte 23. IGA-Genossenschaftstagung in Innsbruck auf. Eines der erfolgreichen Projekte ist die Tiroler Bauernkiste. Ein erfolgreiches Projekt ist in dieser Hinsicht die Tiroler Bauernkiste (www.bauernkiste.at), das von der Initiatorin dieser Direktvermarktungsplattform Therese Fiegl aufgezeigt wurde. Rund 60 bäuerliche Betriebe bieten im Web über 400 vorwiegend regionale landwirtschaftliche Produkte an. Mit Erfolg.

Ein weiteres Thema der RAI Land&Leben-Sendung: Bodenpraktiker-Lehrgang: Biolife: Wie kann die Qualität von Biolebensmitteln bei mehr Menge gehalten werden und wie viel Wachstum ist noch möglich? Mit Biolandobmann Toni Riegler

Jetzt reinhören!

]]>
Sonstige
news-1486 Thu, 05 Dec 2019 16:31:31 +0100 Was Jugendliche wollen  https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/was-jugendliche-wollen.html Warum junge Menschen in Dörfern bleiben oder abwandern, wollten der Südtiroler Jugendring und die Plattform Land wissen. In vier verschiedenen Gemeinden haben die Jugendlichen im Rahmen von Workshops ihre Ideen und Anliegen vorgebracht. Die Ergebnisse liegen nun vor. An allen Abenden wurde ein Thema besonders intensiv diskutiert.  Wenn es um Maßnahmen gegen Abwanderung und für attraktive ländliche Räume geht, sind Jugendliche gefragt. Denn meist sind es junge Menschen, die in die Städte ziehen. Was braucht eine Gemeinde also, um für Jugendliche attraktiv zu sein? Diese Frage haben sich der Südtiroler Jugendring und die Plattform Land gestellt und in vier Workshops in Naturns, Moos in Passeier, Uttenheim und Bozen (für die Gemeinden im Umland und im Unterland) die Jugendlichen selbst zu Wort kommen lassen. Auf der Abschlussveranstaltung „Land & Jugend“ im Kloster Neustift wurden nun die Ergebnisse präsentiert. 
„Das größte Anliegen der jungen Menschen auf dem Land ist das leistbare Wohnen“, sagte Peter Grund vom Südtiroler Jugendring. „Der Bau eines Eigenheimes ist dabei genauso genannt worden wie das Mieten einer Wohnung.“ In Uttenheim bemängelten die Jugendlichen, dass es so gut wie keine Mietwohnungen gibt und junge Menschen daher zu Hause wohnen bleiben oder in andere Gemeinden ziehen müssen. Abhilfe könnte die Nutzung von Leerständen schaffen. In Moos in Passeier wurde die Innenverdichtung als wichtiges Thema genannt; im Workshop in Bozen waren es die hohen Preise bei Kauf oder Miete einer Wohnung. In Naturns war die Vereinbarkeit von Tourismus und Einheimischen auf dem Wohnungsmarkt ein Thema. 

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige
news-1485 Thu, 05 Dec 2019 11:12:51 +0100 VOG: Ernte von PINK LADY® und ENVY™ abgeschlossen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vog-ernte-von-pink-ladyr-und-envytm-abgeschlossen.html Die Erntesaison des VOG ging vor kurzem mit Pink Lady® und envy™ zu Ende. Durch den engagierten Einsatz der Apfelbauern konnte – trotz ungünstiger Witterungsverhältnisse – eine qualitativ hochwertige Ernte in den Genossenschaften angeliefert werden. Die vielen Regenfälle in den letzten Wochen der Ernte stellten die Produzenten ordentlich auf die Probe. Dennoch sind die Voraussetzungen für den Vermarktungsstart der beiden Clubäpfel ideal. Grund dafür sind die sonnigen Tage im September und Oktober, die sowohl bei Pink Lady®, als auch bei envy™ für eine ausgezeichnete Ausfärbung und gute Qualität sorgten.

Die heurige Erntemenge von Cripps Pink/Pink Lady® liegt zwar leicht unter dem Niveau der letzten drei Saisonen, verfügt jedoch über eine sehr gute Ausfärbung. Im gesamten VOG-Gebiet wird in diesem Jahr mit einem Produktvolumen von ca. 45.000 Tonnen gerechnet. Bei Scilate/envy™ stiegen die Erntemengen dagegen an: Insgesamt 3.400 Tonnen sollen auf den Markt gebracht werden und damit die Verkaufsregale der großen Einzelhandelsketten bis zum Beginn des Frühjahres füllen.

„Die Arbeit unserer Produzenten war enorm wichtig“, betont VOG-Direktor Walter Pardatscher. „Trotz schwieriger Witterungsverhältnisse und Schneefälle bis ins Tal haben die Bauern ihr Bestes gegeben, um eine qualitativ hochwertige Ernte in den Genossenschaften anzuliefern. Die Nachfrage auf dem Markt ist seit dem Start der Verkaufskampagne Anfang November sehr gut: Die Kunden bestellen regelmäßig und warten sogar auf größere Produktmengen“, so Pardatscher.

Wie vom VOG angekündigt, wird das Volumen von Pink Lady® und envy™ im Rahmen der Sortenstrategie 2020-2025 weiter ausgeweitet. „Pink Lady® ist einer der ersten Clubäpfel, die vom VOG auf dem Markt eingeführt wurden. In den nächsten Jahren werden wir die Anbaufläche um zusätzliche 120 Hektar erweitern. Auch von envy™, einem unserer jüngsten Clubäpfel, werden weitere 140 Hektar angepflanzt“, ergänzt VOG-Obmann Georg Kössler.

]]>
Bozen und Umgebung Obst
news-1484 Wed, 04 Dec 2019 16:55:46 +0100 Kellerei St. Pauls: Auf Kager folgt Haas https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-st-pauls-auf-kager-folgt-haas.html Bei der Vollversammlung der Kellerei St. Pauls wurden Ende November die Gremien neu bestellt. Neuer Obmann ist Dieter Haas, er folgt auf Langzeitobmann Leopold Kager. Nach 22 Jahren als Obmann der Kellereigenossenschaft St. Pauls und nach über 30 Jahren im Vorstand zieht sich Leopold Kager nun zurück. Ihm folgt als neuer Obmann Dieter Haas, der bei der Vollversammlung am 23. November die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte.

Leopold Kager hat in über drei Jahrzehnten Höhen und Tiefen in der Weinwirtschaft miterlebt und enorm viel Erfahrung gesammelt. Zuletzt konnte die Genossenschaft mehrere Rekordjahre in Folge aneinander reihen. Mit viel Elan, Kontaktfreudigkeit und Zuverlässigkeit hat sich „Poldl“ nicht nur bei den Mitgliedern beliebt gemacht. Der neu gewählte Vorstand bedankte sich im Namen aller Mitglieder und Mitarbeiter für den unermüdlichen Einsatz und das langjährige Engagement.

Der neue Obmann Dieter Haas blickt positiv in die Zukunft, welche schon bald mit einem kompletten Relaunch der Sortimentslinien eingeläutet werden soll: „Leopold hat uns einen gut geführten Betrieb übergeben, den wir mit besonderem Augenmerk auf unsere Vision 'Wir teilen Lebensfreude – seit Generationen, für Generationen' weiterentwickeln werden.“

Dieter Haas wird die Kellerei für die nächsten drei Jahre als Obmann vertreten. Zur Seite stehen ihm dabei Vizeobmann Alexander Kager sowie der neu gewählte Vorstand mit Erika Call, Karlheinz Folie, Oswald Haas, Georg Marschall, Georg Mauracher, Georg Mederle, Daniel Ohnewein, Thomas Plunger und Alexander Zublasing.

]]>
Überetsch/Unterland Wein
news-1482 Tue, 03 Dec 2019 15:54:11 +0100 Südtirol, Nachhaltigkeit und Veränderung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtirol-nachhaltigkeit-und-veraenderung.html Die Tagung "Unternehmen und Nachhaltigkeit – die Sozialbilanz als Strategie für die Zukunft", organisiert vom Fachverband Coopbund Alto Adige Südtirol fand am Freitag, 29. November in Bozen statt. Im Mittelpunkt der Tagung "Unternehmen und Nachhaltigkeit – die Sozialbilanz als Strategie für die Zukunft", stand die Agenda 2030, ein von der UNO im Jahr 2015 verabschiedetes Tätigkeitsprogramm mit 17 Zielvorgaben für nachhaltiges Wirtschaftswachstum, das menschenwürdige Arbeitsbedingungen für alle und Maßnahmen gegen den Klimawandel gewährleistet. So schreibt der Fachverband Coopbund Alto Adige Südtirol in einer Aussendung.

Wie der Coopbund-Vorsitzende Heini Grandi in Erinnerung rief, „beschäftigte sich das Genossenschaftswesen immer schon mit Nachhaltigkeit, das liegt sozusagen in seinen Genen“ und bezog sich weiters auf die drei entsprechenden Grundpfeiler, „Umweltschutz, Wirtschaft und Soziales – nachhaltig vorgehen bedeutet, nach Ausgleich zwischen diesen drei Bereichen zu suchen.“ Diese Suche erfordert den Einsatz aller beteiligten Träger, wenn auch auf jeweils unterschiedlichem Niveau.

Teilgenommen haben Professor Szigeht von der Freien Universität Bozen, ASviS (Alleanza Italiana per lo Sviluppo Sostenibile – italienischer Verband für nachhaltige Entwicklung), das Insitut ARCO aus Prato (action research for co-development), Legacoop Friaul-Julisch Venetien sowie mehrere Unternehmen: die Sozialgenossenschaft Oasis, der Energieriese Alperia, Kauri Distribution, ein neues, im Bereich nachhaltige Mode tätiges Unternehmen und das Yunus Social Business Center der Universität Florenz.

Der Umstand, dass derart unterschiedliche Träger teilnahmen, zeigt, wie vielschichtig sich Nachhaltigkeit zusammensetzt und macht gleichzeitig auf die Notwendigkeit aufmerksam, sich einen ganzheitlichen Überblick über die Probleme zu verschaffen, um allgemein gültige Lösungen finden zu können.

Es mangelt zum Glück nicht an Initiativen, aber um Nachhaltigkeit in Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft verwirklichen zu können, ist ein systematischer und genossenschaftlicher Ansatz erforderlich, der es Bürger/innen, kleinen Organisationen und großen Unternehmen gestattet, gemeinsam tätig zu werden.

Unter anderem hatte sich die Tagung zum Ziel gesetzt, ein Netzwerk für den Bestand aufzubauen, um die verschiedenen Initiativen miteinander zu verbinden und Überschneidungen zum vermeiden.

In diesem Zusammenhang wurde auch erörtert, welche Rolle die Sozialbilanz spielen kann, deren Bedeutung dank Verordnung 2014/95/EU zugenommen hat und die nach der Reform für den Nonprofit-Bereich für alle sogenannten sozialen Unternehmen und Körperschaften verbindlich eingeführt wurde, die mehr als eine Million Euro Gewinn erwirtschaften. Die auf Umweltverträglichkeit ausgerichtete Sozialbilanz kann zu einem Schlüssel werden, die Kommunikation zwischen Unternehmen begünstigen, nachhaltige Veränderungen und effiziente Geschäftsführung fördern, damit weniger Rohstoffe verschwendet werden.

Die Tagung schloss mit einem von der Sozialgenossenschaft Studio Comune am Nachmittag angebotenen Workshop, bei dem die Teilnehmer/innen in ihren Überlegungen zur Frage betreut wurden, wie sie auch schon mit Kleinigkeiten und alltäglichen Tätigkeiten zur Veränderung beitragen können.

 

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige
news-1481 Mon, 02 Dec 2019 16:53:17 +0100 Kellerei Schreckbichl: Obmann Max Niedermayr bestätigt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-schreckbichl-obmann-max-niedermayr-bestaetigt.html Am 27. November fand im Tannerhof in Girlan die 78. Vollversammlung der Kellerei Schreckbichl statt. Bei den Neuwahlen wurde der langjährige Obmann Maximilian Niedermayr in seinem Amt bestätigt. Seit 28 Jahren ist der Eppaner Weinbauer Maximilian Niedermayr Mitglied der Kellerei Schreckbichl, seit 12 Jahren steht er an der Spitze der 300 Mitglieder zählenden Kellereigenossenschaft. Nun tritt er seine 5. Amtsperiode als Obmann an.

Ebenfalls wiedergewählt von der Mitgliederversammlung wurde Obmann-Stellvertreter Reinhart Warasin. Neu gewählt wurden auch die restlichen 11 Mitglieder des Verwaltungsrates, darunter drei Neueinsteiger: Julia Niedermair, Franz Pardatscher und Thomas Mauracher.

Neben obligatorischen Programmpunkten wie der Verlesung und Genehmigung der Bilanz, berichteten Maximilian Niedermayr, Geschäftsführer Hubert Dormann und Verkaufsleiter Alex Ferrigato über das vergangene Geschäftsjahr.

Kellermeister Martin Lemayr blickte auf die Ernte 2019 zurück: die Erntemenge sank im Vergleich zum Vorjahr um etwa 8 Prozent.
Die Qualität der Trauben bewertet Lemayr als durchwegs gut, es können elegante Weine mit einem spannenden Säurespiel und einem typischen, alpinen Charakter erwartet werden.
Am Ende des Abends wurden 19 langjährige Mitglieder geehrt.

]]>
Überetsch/Unterland Wein
news-1475 Mon, 02 Dec 2019 11:16:00 +0100 Waldkinder Lichtenstern am Ritten https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/waldkinder-lichtenstern-am-ritten.html Waldkinder Lichtenstern ist der Name der neu gegründeten Sozial-Genossenschaft am Ritten. Sie betreibt einen Waldkindergarten und eine Waldschule. Wie aus einer spontanen Elterninitiative eine alternative Bildungseinrichtung geworden ist. Als Ingrid Mair und Ute Mayr vor mittlerweile sieben Jahren beschlossen ihre Kinder im Freien zu betreuen, statt sie in einen Kindergarten zu schicken, waren sie vor allem begeistert: „Das erste Jahr sind wir mit zwei Kindern im Wald gesessen und haben nicht so genau gewusst, ob das überhaupt was wird“, erinnert sich Mair. Die eigentliche Ideengeberin Ute ist im Laufe des ersten Jahres verstorben. Leander Bechtold kam als Pädagoge dazu und nach und nach ist aus der spontanen Idee ein Waldkindergarten geworden.

]]>
Bozen und Umgebung Sozial
news-1480 Mon, 02 Dec 2019 09:27:38 +0100 Genossenschaftsverbände: Peru trifft Südtirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/genossenschaftsverbaende-peru-trifft-suedtirol.html Vor kurzem war der Generaldirektor des peruanischen Genossenschaftsverbandes FENACREP zu Gast beim Raiffeisenverband Südtirol in Bozen. Der Austausch zeigte, welch große Bedeutung die Kreditgenossenschaften im Andenstaat haben. Am 26. November besuchte José Manuel Rabines Ripalda, Generaldirektor der FENACREP (Federación de Cooperativas de Ahorro y Crédito) den Raiffeisenverband Südtirol. Verbandsobmann Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser begrüßten den hochrangigen Gast aus Peru.

]]>
Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1479 Fri, 29 Nov 2019 10:16:29 +0100 VOG: Bilanzgenehmigung und Neuwahlen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vog-bilanzgenehmigung-und-neuwahlen.html Am 28. November fand im „Haus des Apfels“ in Terlan die Vollversammlung des Verbandes der Südtiroler Obstgenossenschaften (VOG) statt. Nach Genehmigung der Bilanz für die Saison 2018/19 und Entlastung des Verwaltungsrates schritt die Vollversammlung zur Neuwahl des gesamten Verwaltungsrates. Georg Kössler, Obmann des VOG, präsentierte im Rahmen der Vollversammlung des VOG die Ergebnisse der vergangenen Vermarktungssaison, welche sich als äußerst schwierig erwies. „Die Verkaufssaison 2018/2019 wurde durch ein Überangebot an Äpfeln auf den traditionellen Märkten geprägt. Zwar waren die Lager aus der Ernte 2017 geleert, was zu einem zufriedenstellenden Start für die Sorte Gala führte, doch musste im Laufe des Winters eine sinkende Preiskurve quer durch alle Sorten hingenommen werden“, so die einleitenden Worte des Obmanns.

Anschließend an die Bilanzpräsentation wurde die Neuwahl abgehalten: die Amtszeit des Obmanns sowie seines Stellvertreters, dem Vorsitzenden des Kontrollausschusses sowie des Verwaltungsrates endete nach 3 Jahren. Der VOG-Verwaltungsrat besteht aus 13 Mitgliedern. In seinem Amt bestätigt wurde der amtierende Obmann Georg Kössler. Zum Vizeobmann wurde erneut Harald Weis bestellt. 

Als Mitglieder des Verwaltungsrates wurden gewählt:

Markus Pircher, Johannes Runggaldier, Norbert Ladurner- Schnitzer, Thomas Gruber, Otmar Clementi, Bernhard Lösch, Johann Gasser, Andreas Gatscher, Urban von Klebelsberg und Friedrich Karl Alber. Externer Rechnungsprüfer und Mitglied des Verwaltungsrates ist Stefan Sandrini.

An den Verwaltungsratsitzungen nehmen außerdem der Direktor des Verbandes Walter Pardatscher und als Vertreter der Genossenschaftsgeschäftsführer Stefan Vorhauser teil.

]]>
Burggrafenamt Bozen und Umgebung Obst
news-1478 Fri, 29 Nov 2019 10:00:00 +0100 Mandatare der Raiffeisenkassen informieren sich https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mandatare-der-raiffeisenkassen-informieren-sich.html Der Stand zum institutsbezogenen Sicherungssystem IPS und zur Reorganisation des Raiffeisenverbandes – diese und andere aktuelle Themen stehen im Mittelpunkt der laufenden Fortbildungsabende für Mandatare der Südtiroler Raiffeisenkassen. Die Fortbildungsabende in Bruneck und Bozen – in Latsch und Lana finden sie am 4. bzw. 10 Dezember statt – stießen auf großes Interesse. Verbandsobmann Herbert Von Leon und Landesbank-Präsident Michael Grüner konnten zahlreiche Verwaltungs- und Aufsichtsräte der Raiffeisenkassen begrüßen.

Gesundes Wachstum 

Generaldirektor Paul Gasser gab einen Überblick über die Situation der Raiffeisenkassen. Er konnte auf eine sehr gute Entwicklung bei den Einlagen und Ausleihungen und auf ein gesundes Wachstum verweisen. Zudem verfügen die Raiffeisenkassen weiterhin über eine sehr gute Eigenmittelausstattung. Gasser verwies auch darauf, dass sich die Bankenstruktur aufgrund der Digitalisierung rasant verändere. Beispielweise habe sich in Italien die Zahl der Schalterstellen und der Bankmitarbeiter in den letzten zehn Jahren um 26 bzw. und 20 Prozent verringert. Als große Herausforderungen im Bankensektor nannte Gasser die Niedrigzinsen, die Rentabilität, den digitalen Wettbewerb, die globale Instabilität und die starke Regulierung. Paul Gasser: „Trotz des schwierigen Umfeldes bin ich überzeugt, dass Raiffeisen weiterhin erfolgreich sein wird“.

IPS auf der Zielgeraden

Alexander Gasser, Obmann der Raiffeisen IPS Genossenschaft, und der IPS-Projektverantwortliche Simon Ladurner informierten über den aktuellen Stand zur Errichtung des institutsbezogenen Sicherungssystems für die Raiffeisenkassen. Nach der Errichtung der Raiffeisen IPS Genossenschaft im Juni sei nun das umfangreiche Dokumentenpaket soweit abgestimmt, dass der Antrag um Anerkennung als IPS noch vor Jahresende eingereicht werden könne. „Mit dem IPS bleibt jede Raiffeisenkasse in ihrer Geschäftstätigkeit weiterhin autonom“, betonte IPS-Obmann Gasser. Simon Ladurner verwies unter anderem auf die finanzielle Ausstattung des IPS in den nächsten Jahren. Die entsprechenden Mittel dienten dazu, Krisenfällen in den Raiffeisenkassen rechtzeitig vorzubeugen. Der IPS von Raiffeisen wäre für Italien das erste institutsbezogene Sicherungssystem überhaupt. In Europa gibt es derlei Sicherungssystem derzeit nur in Deutschland, Österreich und Spanien.

Reorganisation des Verbandes schreitet voran

Vizedirektor Christian Tanner erläuterte das neue strategische Organigramm und die fortgeschrittenen Reorganisationsmaßnahmen des Raiffeisenverbandes, in die auch die Anregungen und Wünsche der Mitgliedsgenossenschaften mit eingeflossen sind. 
Florian Pedron stellte das neue Mitgliederbetreuungszentrum vor, das in enger Zusammenarbeit mit den einzelnen Fachbereichen die kontinuierliche und individuelle Betreuung der Mitglieder gewährleisten, erklärte Bereichsleiter Pedron.
Andreas Mair am Tinkhof informierte über den neugeschaffenen Bereich „Schutz und Förderung des Genossenschaftswesens“, der u. a. als Kontaktstelle für die Anliegen und Interessen der Mitgliedsgenossenschaften dient. In diesem Bereich ist auch der Fachverband der Raiffeisenkassen angesiedelt sowie der Fachbereich Genossenschaftskommunikation. Hinzu kommt u. a. die Markenpflege des Giebelzeichens als Genossenschaftsmarke, sagte Bereichsleiter Mair am Tinkhof.

Zukunftsbild für die Raiffeisenkassen

Martina Krechel, Mitglied des Vorstandes der Geschäftsführervereinigung, erläuterte das Projekt „Die Weiterentwicklung der Raiffeisenkassen – Zukunftsbild“. Ziel ist die Ausarbeitung eines attraktiven Zukunftsbildes für die Raiffeisenkassen, um weiterhin die Marktführerschaft im Land zu sichern. Nach der Erarbeitung von Handlungsfeldern und Maßnahmen, soll mit der Umsetzung des Projekts im kommenden Jahr gestartet werden. 
Bei einem Umtrunk konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildungsabende die vorgestellten Themen und Projekte weiter diskutieren und vertiefen.

]]>
Pustertal Finanzen
news-1477 Thu, 28 Nov 2019 12:16:23 +0100 Weihnachtszeit - Hacking-Zeit https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/weihnachtszeit-hacking-zeit.html Wenn in der Vorweihnachtszeit mit dem „Black Friday“ und dem „Cyber Monday“ die Schnäppchenwochen der Vorweihnachtszeit eingeläutet werden, beginnt auch für Cyberkriminelle die Hochsaison. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist aus diesem Grund auf wichtige Schutzmaßnahmen für Einkäufe im Internet hin: Cyber-Kriminelle nutzen das Weihnachtsgeschäft aus, um mit Phishing-Angriffen Adressen, Passwörter und Kontonummern von unachtsamen Nutzern zu stehlen. Denn in der Vorweihnachtszeit sind die Mailfächer voll mit Sonderverkäufen und Angeboten und bieten so die perfekte Tarnung für Phishing-Mails.

]]>
Bozen und Umgebung Finanzen
news-1476 Thu, 28 Nov 2019 09:13:01 +0100 Raiffeisenverband Südtirol: Erste-Hilfe-Kurs für MitarbeiterInnen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenverband-suedtirol-erste-hilfe-kurs-fuer-mitarbeiterinnen.html Erste Hilfe rettet Leben. Von dieser Devise ist auch die Führungsspitze des Raiffeisenverband Südtirol überzeugt und hat deshalb Erste-Hilfe-Kurse organisiert: offen für alle Mitarbeitenden und innerhalb der Arbeitszeit.   „Ich habe mich schon oft gefragt, was ich tun würde, wenn ich Erste Hilfe leisten müsste…“ sagt Judith Thaler, Mitarbeiterin Bereich Bildung im Raiffeisenverband Südtirol. Mit dieser Frage war sie offensichtlich nicht allein, denn nicht nur sie, sondern knapp 100 Mitarbeitende haben sich zur Basis-Ausbildung in Erste-Hilfe angemeldet.

Das große Interesse an den Erste-Hilfe-Kurs freut Klaus Ladurner, von der Stabsstelle Personal im Raiffeisenverband Südtirol. Auf Anregung des Bereichs Arbeitssicherheit hat er die Kurse organisiert, auch um langfristig die Voraussetzungen für den Notfallplan im Verband zu gewährleisten: „Alle Mitarbeitende, die am Grundkurs für die mittlere-niedrige Risikogruppe teilgenommen haben, sind nun in der Lage Notfallteams im Verband zu unterstützen“, so Ladurner. Weitere zwölf Personen haben sich im BLS-D Grundkurs (Basic Life Support mit halbautomatischem Defibrillator) auf die Benutzung des halbautomatischen Defibrillators spezialisiert. Sie können nun das AED-Gerät im Raiffeisenverband Südtirol benützen, sollte dies einmal notwendig sein.

Entscheidend: Zeit, bis die Rettungskräfte eintreffen

„Rettung kommt immer zu spät“, sagt Klaus Ladurner, „gerade bei Herzstillstand ist die Zeit, bis die Rettungskräfte eintreffen, entscheidend über Leben und Tod.“ Ladurner spricht aus Erfahrung. Über zwölf Jahre lang war er als Rettungshelfer beim Weissen Kreuz im Einsatz.

Was man in der Zeit tun kann, bis der Rettungsdienst kommt, lernten die Teilnehmenden von einem Instruktor des Weißen Kreuz, anhand von theoretischen und praktischen Anweisungen. An speziellen, lebensgroßen Übungspuppen konnten sie Herzrhythmus-Massage, Mund-zu-Mund-Beatmung ausprobieren oder unterschiedliche Lagerungen von Unfallopfern üben.

Damit die Handgriffe auch im Notfall funktionieren, war am Ende der Kurse eine theoretische und praktische Prüfung vorgesehen. Damit war das Ziel der Erste-Hilfe-Kurse erreicht: Die Mitarbeitenden wissen, wie man das Notfallsystem aktiviert, sie erkennen, was ein medizinischer Notfall ist und sind in der Lage, die Lebensfunktionen von Verletzten aufrechtzuerhalten. Sie wissen auch, wie die Meldung eines Notfalls zu erfolgen hat und wie sie sich als Erste-Hilfe-Leistende gut schützen können. Judith Thaler, Mitarbeiterin Bereich Bildung, war positiv überrascht, wie einfach und hilfreich Erste Hilfe ist: „Durch den Kurs habe ich die Angst verloren, etwas falsch zu machen.“ Sie ist davon überzeugt, dass das Wissen um die paar notwendigen, wichtigen und einfachen Handlungen, ihr dabei helfen nicht wegzuschauen oder wegzulaufen wenn's drauf ankommt.

Der Nachweis der Erste-Hilfe-Kenntnis gilt für die nächsten 10 Jahre. Jene Mitarbeiter, die den Umgang mit dem Defibrillator gelernt haben, erhalten nach zwei Jahren eine Auffrischung.

]]>
Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1474 Mon, 25 Nov 2019 11:26:02 +0100 Eröffnung "Weltladen Schlern" in Kastelruth https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/eroeffnung-weltladen-schlern-in-kastelruth.html Am 30. November eröffnet in Kastelruth, Südtirols 16. Weltladen – der Weltladen Schlern Bottega del Mondo. Sieben engagierte Bürgerinnen und Bürger haben aus einer Idee Realität werden gelassen. Der neue Weltladen Schlern wird Teil der „Sozialgenossenschaft Weltladen Klausen ONLUS“. So können Kräfte gebündelt und Ressourcen geschont werden: Die Weltläden in Kastelruth und Klausen arbeiten eigenverantwortlich, der Verwaltungsaufwand wird geteilt.

Der neue Weltladen im Schlerngebiet wird ausschließlich von Freiwilligen getragen. Dazu gehört ein engagiertes siebenköpfiges Kernteam, das sich um Verwaltung, Einkauf und Öffentlichkeitsarbeit kümmert und um zwei Dutzend freiwillige Verkäufer*innen, die das Geschäft vormittags von Montag bis Samstag von 8.30 bis 12.30 Uhr und nachmittags von Montag bis Freitag von 15 bis 19 Uhr am Laufen halten.

Auf einer Fläche von 75 Quadratmetern werden im Weltladen neben der Post in Kastelruth Lebensmittel, Kosmetik, Schmuck und Handwerk aus dem Fairen Handel verkauft. Typisch dafür sind Gewürze wie Zimt , Nelken, Pfeffer, Kardamom und Koriander aus Sri Lanka, Schokolade und Kaffee aus Südamerika und Afrika, Reis aus Thailand, Inhaltsstoffe für Seifen und Shampoos aus Afrika, Asien und Südamerika, Tomatensauce und Olivenöl aus mafiabefreiten Böden in Süditalien, sowie handgemachte Körbe, Geschirr und Tücher aus aller Welt. Knapp zehn Prozent des Sortiments besteht aus Produkten, die von lokalen Kleinproduzent*innen in einem Umkreis von 15 Kilometern hergestellt wurden. So wird es im Weltladen zum Beispiel auch biologisches Getreide, Lärchenöl, Traubensaft, Kräutertees und Honig zu kaufen geben.

Die Eröffnung findet am Samstag, 30. November 2019 ab 10 Uhr statt im neuen Weltladen Schlern, Oswald-von-Wolkensteinstraße 21, Kastelruth.

]]>
Eisacktal/Wipptal Sozial
news-1473 Mon, 25 Nov 2019 11:18:24 +0100 Raiffeisenkasse Eisacktal: Abend für Neumitglieder https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenkasse-eisacktal-abend-fuer-neumitglieder.html Neue Mitgliederverantwortliche und neuer Rechtsberater vorgestellt Vor kurzem lud die Raiffeisenkasse Eisacktal ihre neuen Mitglieder zu einem Informationsabend ein, um ihnen einen Einblick hinter die Kulissen der Bank zu gewähren. Bei der diesjährigen Veranstaltung wurden sowohl ein neuer Rechtsberater für Mitglieder als auch die neue Mitgliederverantwortliche vorgestellt.

In der Veranstaltung für neue Raiffeisen-Mitglieder erfuhren die Teilnehmer mehr über das Unternehmen, sein Leitbild, seine Struktur, die wichtigsten Zahlen sowie auch über die Rechte und Pflichten, die mit der Raiffeisen-Mitgliedschaft verbunden sind. Auch die Ehrungen für die 30- und 50-jährige Raiffeisen-Mitgliedschaft wurden wieder feierlich verliehen, was dem Abend den Charakter eines generationsübergreifenden Treffens verlieh.

In diesem Jahr wurden die Teilnehmer auch über zwei Personalveränderungen informiert. An die Stelle des bisherigen Rechtsberaters für Mitglieder Siegfried Rainer, der verabschiedet wurde, tritt der ehemalige Vorsitzende des Oberlandesgerichtes Bozen-Trient Johann Pichler. Wie sein Vorgänger steht der Rechtsberater den Mitgliedern der Raiffeisenkasse kostenlos für Erstberatungen zu Zivilrechtsfragen zur Verfügung.

Die zweite Neuigkeit betraf die bisherige Mitgliederverantwortliche und Leiterin des AssistenzCenters Carmen Tauber, die ab Januar den Bereich Service leiten und in diesem Zuge das Thema Mitgliedschaft abgeben wird. Den Bereich Mitglieder wird in Zukunft Patrizia Profanter übernehmen, deren Aufgabengebiet in der Abteilung Steuerung und Entwicklung die Themen Organisation, Personalverwaltung und Direktionsassistenz umfasst.

Dem offiziellen Teil des Abends folgte auch diesmal wieder ein gemütlicher Umtrunk in der Raiffeisen Lounge – eine Gelegenheit für die bunte Mischung aus neuen und langjährigen Mitgliedern, Mandataren, Mitarbeitern und Beratern, sich in ungezwungener Atmosphäre gegenseitig kennenzulernen und auszutauschen.

]]>
Eisacktal/Wipptal Finanzen
news-1472 Mon, 25 Nov 2019 10:01:31 +0100 Erste Südtiroler Schülergenossenschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/erste-suedtiroler-schuelergenossenschaft.html Seit 19. November gibt es in Südtirol eine Schülergenossenschaft. 22 Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung in Tisens haben zu schulischen Übungszwecken im Sitzungsaal des Raiffeisenverbandes Südtirols in Bozen die „Gründungsurkunde“ unterschrieben und damit offiziell die erste Schülergenossenschaft Südtirols „gegründet“. Die Schülergenossenschaft „hondgmocht – hausgmocht“ hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben. Bereits der Name verweist auf das Programm der ersten Schülergenossenschaft Südtirols. Mit selbst hergestellten Wachstüchern aus Baumwollresten und Bienenwachs für Lebensmittel,  genähten, upgecycelten Einkaufstaschen und Catering-Angebote für Jung und Alt mit saisonalen, regionalen und möglichst biologischen Produkten, möchten die Schülerinnen und Schüler der Tisner Schule einen konkreten Beitrag zum Schutz der Umwelt und Stärkung der regionalen Kreisläufe leisten.

 

]]>
Verbandsnachricht Sonstige
news-1471 Mon, 18 Nov 2019 11:34:28 +0100 Südtiroler Sozialgenossenschaften: Vorbild für Deutschland https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtiroler-sozialgenossenschaften-vorbild-fuer-deutschland.html Wenn Andreas Wieg, Abteilungsleiter beim Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband, und Christian Marschler, ehemaliger R+V-Vorstand, nach Bozen kommen, geht es um Genossenschaften. Bei einem kürzlichem Treffen in Bozen standen die Sozialgenossenschaften im Mittelpunkt. In Italien haben Sozialgenossenschaften eine lange Tradition. Auch in Südtirol sind Sozialgenossenschaften nicht mehrwegzudenken: sie bieten soziale Dienstleistungen und fördern die Integration von benachteiligten Menschen. Sie arbeiten im Bereich der Pflege, sowie in den Bereichen der sozialen, sozio-sanitären und der erzieherischen Dienste. Immer da, wo sich die öffentliche Hand zurückzieht, eröffnet sich ein Feld für Sozialgenossenschaften. Dies ist auch in Deutschland der Fall, auch dort sind die Folgen der alternden Gesellschaft spürbar. Auch dort verschwinden wichtige Einrichtungen des Alltags und Bund, Länder und Gemeinden ziehen sich – oft aus Kostengründen - von Diensten sich zurück. In Deutschland jedoch engagieren sich vor allem kirchliche Organisationen und Vereine in diesem Bereich. Sozialgenossenschaften gibt es kaum.

]]>
Bozen und Umgebung Sozial
news-1470 Fri, 15 Nov 2019 08:48:00 +0100 Wie regionale Nähe in der digitalen Welt gelingt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wie-regionale-naehe-in-der-digitalen-welt-gelingt.html Wie die Genossenschaften ihre Trumpfkarte der regionalen Nähe im Digitalzeitalter ausspielen können, stand im Mittelpunkt der 23. IGA-Genossenschaftstagung Anfang November in Innsbruck. Das Motto der Tagung: „Regionale Nähe in der digitalen Welt – geht das?“ „Die Digitalisierung ist der prägende Zukunftstreiber, wir müssen die Digitalisierung mutig nutzen“, sagte Arnulf Perkounigg. Der Vorsitzende des Instituts für Genossenschaftsforschung im Alpenraum konnte zur 23. Jahrestagung im Hotel by Mariott in Innsbruck zahlreiche Genossenschaftsvertreter aus dem deutschsprachigen Raum begrüßen. DieTagung zeigte mehrere "best practice"-Beispiele erfolgreicher digitaler Projekte von Genossenschaften.

]]>
Überetsch/Unterland Bozen und Umgebung Finanzen
news-1469 Wed, 13 Nov 2019 10:26:06 +0100 Südtiroler Hofkäseprämierung 2019 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtiroler-hofkaesepraemierung-2019.html Die Fachschule für Landwirtschaft Salern und der Sennereiverband Südtirol luden heimische Hofkäsereien zur Südtiroler Hofkäseprämierung 2019. Die Preisverleihung fand anlässlich der Messe AGRIALP-AGRIDIRECT in Bozen mit Landesrat für Landwirtschaft Arnold Schuler statt. Bester Käse aller Kategorien ist der gereifte Hartkäse „Badia 2018“ von Michele Valentin, Hofkäserei Chi Prà, Badia. Die Milchwirtschaft ist die tragende Säule der Südtiroler Berglandwirtschaft. 5000 kleinbäuerliche Familienbetriebe sind ihr Rückgrat. 400 Millionen kg Milch werden in Südtirol produziert. Der Großteil davon wird von den Molkereigenossenschaften gesammelt und verarbeitet.

Milchverarbeitung findet aber auch in den Hofkäsereien statt. Ihre Anzahl ist seit dem Jahrtausendwechsel von unter 10 auf über 80 Betriebe gewachsen und sie verarbeiten rund 3 Millionen kg Milch. Die Hofkäsereien erfreuen mit einer vielfältigen Produktpalette von klassischem Schnittkäse bis hin zu ausgefallenen Spezialitäten.

]]>
Bozen und Umgebung Milch
news-1468 Tue, 12 Nov 2019 14:21:11 +0100 Tierzucht: Starke Säule der Wirtschaft, aber Wolf bereitet Sorgen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/tierzucht-starke-saeule-der-wirtschaft-aber-wolf-bereitet-sorgen.html Knapp 9500 tierhaltende Betriebe, fast 200.000 Rinder, Schafe und Ziegen: Die Südtiroler Tierzucht hat sich im Rahmen der alpenländischen Landwirtschaftsschau Agrialp als wichtige Säule der heimischen Wirtschaft präsentiert. Besorgt äußert sich die Vereinigung der Südtiroler Tierzuchtverbände über Großraubtiere wie der Wolf. Die traditionellen, von den Tierzuchtverbänden organisierten Viehausstellungen sind ein Besuchermagnet auf der Agrialp. Tausende Besucher konnten sich hier ein Bild von der Arbeit der Bäuerinnen und Bauern machen: „Diese Ausstellungen machen die Zuchterfolge unserer Bauern sicht-, greif- und spürbar“, sagt Siegfried Gatterer, Obmann der Vereinigung der Südtiroler Tierzuchtverbände.

9473 Betriebe halten in Südtirol Rinder, Schafe oder Ziegen. Damit bliebt die Tierhaltung eine zentrale Säule der Wirtschaft. „Vor allem im Berggebiet bildet die Viehhaltung das Fundament des Wirtschaftskreislaufes und übernimmt zudem weitere wichtige Funktionen“, so Gatterer, der auf die Pflege der Kulturlandschaft ebenso verweist, wie auf die für Natur, Kultur, Wirtschaft und Tourismus so wichtige Almwirtschaft.

Gerade letztere sehen die Südtiroler Tierzuchtverbände durch das verstärkte Aufkommen von Großraubtieren aber bedroht. „Vor allem die Wolfsrisse bereiten uns Sorgen, weil sie ein System gefährden, das sich über Jahrzehnte eingespielt hat und für unsere Viehwirtschaft von grundlegender Bedeutung ist“, so der Obmann der Vereinigung. Aus der Haltung von Rindern,  Schafen und Ziegen sei die Almwirtschaft kaum wegzudenken, sie sei ein wichtiger Beitrag zur Tiergesundheit, erweitere die Futtergrundlage, ermögliche eine naturnahe Haltung. „Wenn sich die Bauern aber Sorgen um ihre Tiere machen, halten sie diese über kurz oder lang lieber im Stall“, so Gatterer, „und werden die Almen nicht mehr bestoßen, gehen die negativen Folgen weit über die Viehzucht hinaus“.

„Wir arbeiten“, so der Obmann weiter, „Tag für Tag mit Tieren, deshalb haben wir schon Verständnis für all jene, die in Wölfen und Bären eine Bereicherung für unsere Umwelt sehen“.

Man dürfe aber das Risiko nicht aus den Augen verlieren, das die stetig steigende Zahl dieser Großraubtiere für die Vieh- und Almwirtschaft und damit für eine wichtige Säule des Lebens in Südtirol darstelle. „Was wir deshalb fordern, ist, dass man die Situation in den Griff bekommt bevor ein ganzer Kreislauf zusammenbricht, der in den letzten Jahrzehnten mitverantwortlich war für den Wohlstand in unserem Land“, schließt der Obmann

]]>
Bozen und Umgebung Viehwirtschaft
news-1466 Wed, 06 Nov 2019 10:20:46 +0100 Flächendeckendes Highspeed-Internet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/flaechendeckendes-highspeed-internet.html Das IT-Unternehmen KONVERTO bringt südtirolweit echte Glasfaser als einziger Internetprovider in mittlerweile 111 von 116 Gemeinden. Glasfaser ist die Breitband-Technologie der Zukunft. Seit Jahren ist KONVERTO auf die Technologie der Ultrabreitband-Internet-Anbindungen spezialisiert und treibt die Nutzung des Glasfasernetzes südtirolweit voran. Durch die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Südtirols Gemeindeverwaltungen versorgt KONVERTO als einziger Provider 111 Gemeinden mit Glasfaser-Internet. „Wir sind stolz, sagen zu können, dass wir Marktführer in Südtirol sind“, betonen Peter Nagler und Peter Werth, Direktoren von KONVERTO. In vielen Gemeinden sind weit noch nicht alle Gebäude erreichbar, aber der Ausbau schreitet zügig voran und neue Ortsteile werden mehr und mehr abgedeckt.

Warum ist Glasfaser so besonders?

Glasfasernetze erreichen heute schon Datenraten von 1.000 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und mehr beim Senden und Empfangen von Daten. Anders als bei ADSL gibt es bei Glasfaser keinen Qualitätsverlust der Leistung bei entfernteren Gebäuden. Dank der hohen Geschwindigkeiten können Funktionen wie Internet-Telefonie in HD (High Definition) und Smart Home - also die Vernetzung und Steuerung von elektrischen Geräten, der Heizung und Beleuchtung per Internet - störungsfrei und parallel genutzt werden.
„Über unser Glasfaser-Internet kann man nicht nur ultraschnell Surfen, sondern auch günstig übers Internet in alle EU-Festnetze und in die Schweiz zum Einheitstarif telefonieren. Außerdem sind wir der einzige Internetprovider Italiens, der Internet und Sicherheit als Einheit versteht: alle Internet-Abos sind mit einem Antivirus-Schutz ausgestattet, der sicheres Surfen auf PC, Smartphone und Tablet garantiert“, unterstreicht Peter Nagler, Direktor von KONVERTO.

Der Netzausbau nimmt Fahrt auf

Die warmen Sommermonate wurden intensiv genutzt, um die Grabungsarbeiten zur Verlegung der Glasfasern voran zu treiben. KONVERTO forciert gemeinsam mit den Gemeindeverwaltungen und dem Land Südtirol den Ausbau des Glasfasernetzes, so dass im Frühjahr 2020 voraussichtlich weitere der 116 Gemeinden an das Glasfasernetz angeschlossen werden können.
„Der Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes ist von grundlegender Bedeutung, um langfristig die technischen Voraussetzungen zu schaffen, die modernes Leben und Arbeiten in Südtirol ermöglichen“, sind Peter Nagler und Peter Werth überzeugt. „Glasfaser muss zur Grundausstattung jedes Gebäudes gehören, genauso wie fließend Wasser und Strom“.
 
Welche Gemeinden und Fraktionen mit schnellem Glasfaser-Internet versorgt werden, erfahren Sie auf konverto.eu. Auskunft und Beratung zu den sicheren Glasfaser-Abos erhalten Sie unter der kostenfreien Service-Nummer 800 031 031.

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige
news-1465 Tue, 05 Nov 2019 15:53:12 +0100 Raiffeisenverband: Austausch zwischen Oberösterreich und Südtirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenverband-austausch-zwischen-oberoesterreich-und-suedtirol.html Normann Eichinger ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater beim Raiffeisenverband Oberösterreich. Vor kurzem war er in Südtirol und hat sich mit der Verbandsspitze des Raiffeisenverbandes Südtirol getroffen. Um die derzeitigen Herausforderungen für das Genossenschaftswesen, die strategische Ausrichtung und einem Abgleich der Verbandstätigkeit ging es bei einem Treffen zwischen den Führungskräften des Raiffeisenverbandes Südtirol und Norman Eichinger, Verbandsdirektor des Raiffeisenverbandes Oberösterreich, der vor kurzem Gast beim Raiffeisenverband in Bozen war.

Der Generaldirektor des Raiffeisenverbandes Südtirols, Paul Gasser, sprach von einem konstruktiven Austausch und zeigte sich erfreut, dass Franz Reisecker, Obmann des Oberösterreichischen Raiffeisenverbandes für die kommende landwirtschaftliche Tagung nach Südtirol kommen wird, um über sein Spezialgebiet: die europäische Agrarwirtschaft referieren wird. Eine weitere Zusammenarbeit ist auch bei Veranstaltungen geplant.

Der oberösterreichischen Wirtschaftsprüfer wiederum interessierte sich vor allem für die derzeit laufende verbandsinterne Reorganisation, den Übergang der Südtiroler Raiffeisenkassen zum Institutsbezogenen Sicherungssystem (IPS) und für bestimmte Themen im Bereich der Revision genauso wie für Genossenschaften in Schulen.

Die beiden Genossenschaftsverbände sind ähnlich strukturiert, haben eine vergleichbare Anzahl an Mitgliedsgenossenschaften und setzen sich für die Wahrung der Interessen des Genossenschaftswesens nach dem System Raiffeisen ein. Beide begleiten und unterstützen ihre Mitgliedsgenossenschaften und arbeiten für die bessere Vermarktung des Genossenschaftswesens.

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige
news-1464 Tue, 05 Nov 2019 12:19:38 +0100 Hans Ebensperger-Ausstellung in der Raiffeisenkasse Prad https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/hans-ebensperger-ausstellung-in-der-raiffeisenkasse-prad.html Karl Heinrich Kuntner, Obmann der Raiffeisenkasse Prad-Taufers, eröffnete vor kurzem die Ausstellung des Prader Künstlers Hans Ebensperger im Foyer des Hauptsitzes.  Am 31. Oktober 2019 wäre Hans Ebensperger aus Prad 90 Jahre alt geworden. Er zählt zu  den wichtigsten Südtiroler Künstlern der Nachkriegszeit.
Seine Zeichnungen und Bilder sind geprägt vom Naturerlebnis und von der Suche nach dem inneren Bild.
Seine ganz persönliche Sicht auf die Landschaft, die Dinge und die Menschen, beeindrucken und fesseln, begeistern und machen nachdenklich.

Gefreut hat die Raiffeisenkasse die Anwesenheit zahlreicher Gäste, besonders der Besuch der Frau des Künstlers und der beiden Töchter neben vieler Familienmitgliedern.

Die Ausstellung ist bis zum 30.11.2019 am Hauptsitz der Raiffeisenkasse in Prad während der Öffnungszeiten frei zugänglich.
 

]]>
Vinschgau Finanzen
news-1462 Thu, 31 Oct 2019 11:26:48 +0100 Kellerei Meran präsentiert ihren ersten Sekt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-meran-praesentiert-ihren-ersten-sekt.html Er ist edel, prickelnd und perlt schön. Die Kellerei Meran hat ihren ersten Sekt präsentiert, den Brut Riserva 36 Jahrgang 2015. Eröffnet wurde die Vorstellung von der Präsidentin der Sommelier-Vereinigung Südtirol, Christine Mayr. Sie verwies auf den besonderen Genuss, der Schaumwein bereitet. Umso mehr freute sie sich, den anwesenden Wiederverkäufern und Journalisten den ersten Sekt der Kellerei Meran vorzustellen.

Cuvèe

Kellermeister Stefan Kapfinger erläuterte die Entstehung dieses fruchtigen und reifen Sektes. Die Herstellung des Brut Riserva 36 erfolgt nach der klassischen Methode, d.h. mittels Flaschengärung. Dies ist die älteste und aufwändigste Produktionsmethode. Die Sekt-Weinpartie wird aus einer Cuvée von Chardonnay- (90%), Weißburgunder- (5%) und Blauburgunder-Trauben (5%) gewonnen. Der Wein wird in Sektflaschen abgefüllt und dort mit Hefe und dem sogenannten „Tiragelikör“ versetzt. Durch die Hefe wird der Zucker im Wein in Alkohol umgesetzt, dabei entsteht Kohlensäure – dies ist die Geburtsstunde des typischen Perlage.

Remuage

Die Flaschen des Brut Riserva 36, Jahrgang 2015, reiften dann ganze 36 Monate im Keller und erreichten eine besondere Reife und Finesse. Anschließend wurden die Flaschen für das sogenannte „Remuage“ kopfüber auf Rüttelpulte gesteckt, kontinuierlich manuell gerüttelt und um ein Achtel gedreht. Damit sich auch die feinsten Hefepartikel im Flaschenhals und auf dem Kronenkorken absetzen können, werden die Flaschen nach jedem Mal rütteln graduell vertikaler gestellt.

Dégorgement

In der letzten Phase des Herstellungsprozesses wird die Hefe aus den Flaschen entfernt. Dies geschieht durch das Verfahren des „Dégorgement“: Die Flaschenhälse werden in ein kaltes Bad eingetaucht, um den Absatz einzufrieren. Durch das darauffolgende Öffnen der Flasche schießen die vereisten Hefereste durch den Flascheninnendruck hinaus. Anschließend wird jeder Sektflasche ein Dosagelikör beigemischt. Dabei handelt es sich um ein Geheimnis des Kellermeisters, welches den Geschmack und den Zuckergehalt des Sektes bestimmt.

Das beeindruckende an diesem Verfahren ist, dass alle Arbeitsprozesse - von der Erstabfüllung, über die Zweitgärung, bis hin zur Etikettierung - in derselben Flasche stattfinden. „Jede Flasche ist wahrlich einzigartig, exklusiv und ein echter Hochgenuss“, sagte Kapfinger.

Nach der Präsentation wurde diese neue Rarität verkostet. Beim Flying Buffet überzeugte der Brut Riserva 36 als idealer Begleiter zum Aperitif sowie zu leichten Gerichten, wie Fisch.

]]>
Burggrafenamt Wein
news-1461 Thu, 31 Oct 2019 10:53:43 +0100 Genossenschaftslehrgang startet wieder https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/genossenschaftslehrgang-startet-wieder.html Der Raiffeisenverband veranstaltet in Kooperation mit der SBB-Weiterbildungsgenossenschaft des Südtiroler Bauernbundes einen viertägigen Kurzlehrgang, der die wichtigsten Prinzipien des „Modells Genossenschaft“ vermittelt. Was heißt es, Mitglied einer Genossenschaft zu sein? Was sind die Kompetenzen und Verantwortlichkeiten der Genossenschaftsorgane? Wie begegnet eine Genossenschaft neuen Entwicklungen? Wie ist das Genossenschaftswesen in Südtirol aufgebaut? Welche betriebswirtschaftliche Aussagekraft hat die Bilanz? Wie mache ich eine Vermögens-, Finanz- und Erfolgsanalyse?

Alles rund um die Genossenschaft

Das sind nur einige der Fragen und Inhalte, die im Lehrgang behandelt werden. Diese und andere Fragen beantwortet der viertägige Lehrgang „Die Genossenschaft – eine moderne Unternehmensform mit Tradition“. Der Kurs vermittelt neben grundlegendem Wissen über diese Gesellschaftsform unter anderem den Aufbau, die Funktionen sowie Prozesse und Kontrollmechanismen einer Genossenschaft wie auch die Rolle des Raiffeisenverbandes als Dienstleister für die Genossenschaften.

Betriebe besichtigen

Bei dem Kurs werden drei Genossenschaften – die Kellerei Tramin, der Milchhof Brixen Brimi und der Obstverarbeitungsbetrieb VOG Products - von ihren Obmännern vorgestellt und im Anschluss zusammen besichtigt.

Nicht nur für Genossenschafter

Der Kurs richtet sich an alle, die die sich für das Genossenschaftswesen in Südtirol interessieren, an Personen, die beabsichtigen eine Genossenschaft zu gründen oder eine Funktion in einer Genossenschaft wahrnehmen möchten sowie natürlich an alle – auch neugewählten Verwaltungsrats- und Kontrollausschussmitglieder.

Start im Dezember

Der viertägige Lehrgang ist in vier Modulen gegliedert. Der erste Kurstag findet am 6. Dezember im Raiffeisenhaus, der zweite am 18. Dezember in der Kellerei Tramin, der dritte am 10. Jänner im Milchhof Brixen Brimi und der vierte am 17. Jänner in VOG Products in Leifers jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr statt.

Der Fachbereich Aus- und Weiterbildung im Raiffeisenverband Südtirol (0471/945 450, rvs.bildungswesen(at)raiffeisen.it) informiert über den Kurs und nimmt die Anmeldung entgegen.

]]>
Sonstige
news-1460 Wed, 30 Oct 2019 15:53:20 +0100 Brücken bauen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bruecken-bauen.html „Building Bridges“, Brücken bauen, so lautet das Motto des eben erschienenen Bildungsprogrammes des Fachbereichs Aus- und Weiterbildung im Raiffeisenverband Südtirol, das vor kurzem beim Bildungstag in der Kellerei Kaltern vorgestellt wurde. Das neue Bildungsprogramm ist ein Spiegelbild für künftig besonders gefragte Kompetenzen. Alle zwei Jahre erarbeitet der Fachbereich Aus- und Weiterbildung im Raiffeisenverband Südtirol ein neues Bildungsprogramm für Mitarbeiter und Führungskräfte der Raiffeisengeldorganisation. Das „Building Bridges“ im Titel der aktuellen Ausgabe steht für Brücken im übertragenen Sinne: die Verbindung zwischen Digitalisierung und Mensch und der Übergang zwischen traditioneller Arbeitswelt und der neuen Art der Arbeit, die auch „New Work“ bezeichnet wird.

]]>
Überetsch/Unterland Bozen und Umgebung Finanzen
news-1459 Wed, 30 Oct 2019 09:52:52 +0100 Leitbetriebe 2020: Zeig uns deinen Hof! https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/leitbetriebe-2020-zeig-uns-deinen-hof.html Der Bioland Verband Südtirol sucht nach Leitbetrieben und hat dazu einen internen Wettbewerb gestartet. Noch bis 30. November können Mitgliedsbetriebe daran teilnehmen. Die 7 Prinzipien für die Landwirtschaft der Zukunft sind der Grundstock und die Richtlinien, nach denen Bioland-Mitglieder arbeiten und wirtschaften. Wie Tiere gehalten, Obst- und Gemüsefelder bestellt, Weingüter gepflegt, Kräuter und Beeren angebaut sowie Produkte hergestellt werden, ist in den 7 Prinzipien verankert, die den Rahmen bilden. Dies geschieht im Einklang mit der Natur und im Bewusstsein der Erhaltung des Lebensraums.

Im Kreislauf wirtschaften

Um auf vorbildhaft geführte Betriebe aufmerksam zu machen, organisiert der Bioland Verband Südtirol einen internen Wettbewerb. Der Verband sucht nach „Best practices“, nach Leitbetrieben, die im Kreislauf wirtschaften, Bodenfruchtbarkeit fördern, Tiere artgerecht halten, wertvolle Lebensmittel erzeugen, biologische Vielfalt fördern, natürliche Lebensgrundlagen bewahren und so uns allen eine lebenswerte Zukunft sichern.

Gutscheine zu gewinnen

Die Einsendungen mit ausgefülltem Fragebogen und Fotos, bzw. Videomaterial werden von einer fachkundigen Jury bewertet. Zu gewinnen gibt es Gutscheine zum Kauf von ökologisch wertvollen Materialien. Teilnahmeschluss ist der 30. November 2019. Detaillierte Infos und Anmeldeformular gibt es unter www.bioland-suedtirol.it.

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige
news-1458 Tue, 29 Oct 2019 14:11:34 +0100 IGA-Tagung: Regionale Nähe in der digitalen Welt - geht das? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/iga-tagung-regionale-naehe-in-der-digitalen-welt-geht-das.html „Regionale Nähe in der digitalen Welt - geht das?" Unter diesem Motto steht die 23. Jahrestagung des Internationalen Instituts für Genossenschaftsforschung im Alpenraum (IGA). Die Tagung findet 8. November in Innsbruck statt. Mit dem Thema greift das IGA ein topaktuelles Thema zur rasanten Entwicklung der Digitalisierung auf, die in allen Bereichen strukturelle Veränderungen und Umbrüche mit sich bringt, auch im Genossenschaftswesen.

Eröffnet wird die Tagung von IGA-Vorsitzenden Arnulf Perkounigg.

  • Stefan Wunram (Leitender Berater Trends & Strategien bei Datev eG) spricht bei der Tagung zum Thema „Digitalisierung! Es kommt darauf an, was man draus macht“.
  • Alfred Kapfer (CEO bei Expert Österreich e.Gen.) beleuchtet das Thema „Mit Multichannel zum Erfolg. Wie die Expert-Genossenschaft den regionalen Fachhandel stärkt“.
  • Therese Fiegl (Vermittlungsagentur, Gründerin der Bauernkiste) spricht zum Thema „Bauernkiste 4.0 – das WorldWideWeb als große Chance für regionale Direktvermarkter“ 
  • Johannes Ortner (Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG) referiert über „Regionale Nähe – der einzige Weg für Kreditgenossenschaften in der digitalen Welt“.

Abgerundet wird die Tagung mit einer Podiums- und Publikumsdiskussion und mit der Verleihung des IGA-Forschungspreises an Peter Suter und Sanà Wittmann. Die Tagung richtet sich an die Genossenschaftsvertreterinnen und Genossenschaftsvertreter der IGA-Mitgliedsorganisationen.

]]>
Verbandsnachricht Sonstige
news-1457 Tue, 29 Oct 2019 13:58:55 +0100 Obstgenossenschaft LAURIN https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/obstgenossenschaft-laurin.html Die Obstgenossenschaften Zwölfmalgreien aus Bozen und Kaiser Alexander aus Leifers haben sich am 1. Oktober zur Obstgenossenschaft Laurin zusammengeschlossen. Kostenoptimierung durch Zusammenschlüsse ist auch in der Apfelwirtschaft das Gebot der Stunde: Am 1. Oktober 2019 fusionierten die Obstgenossenschaften Zwölfmalgreien aus Bozen und Kaiser Alexander aus Leifers zur Obstgenossenschaft Laurin. Der neue Betrieb ist eine der 11 Mitgliedsgenossenschaften des Verbandes der Südtiroler Obstgenossenschaften und lagert, verarbeitet und vermarktet im Verbund mit dem VOG etwa 60.000 Tonnen Äpfel pro Jahr, die von 1.141 Hektar angeliefert werden.

Drei Merkmale stechen bei der Obstgenossenschaft Laurin hervor:

  • Die durchschnittliche Produktionsfläche der Mitgliedsbetriebe ist mit rund 4,8 Hektar hoch (Durchschnitt Südtirol 2,0 Hektar) 
  • Die Mitgliederanzahl ist daher mit 234 Produzenten*innen verhältnismäßig niedrig, eine mitgliedernahe Betreuung gut möglich
  • Das Sortiment ist durch den hohen Clubsortenanteil (25 %) sehr attraktiv

Bei der konstituierenden Vollversammlung der Obstgenossenschaft Laurin am 4. Oktober 2019 wurde Urban von Klebelsberg zum Obmann und Norbert Paoli zum Vizeobmann gewählt. Obmann des Kontrollorganes ist der Bozner Wirtschaftsberater Paul Schweitzer, Geschäftsführer ist Martin Egger.

Verschnaufpause gibt es für die Führung der OG Laurin allerdings keine, denn die Herausforderungen für die Apfelwirtschaft sind groß. Konkurrenz aus aller Welt und regelmäßige Überproduktionen verlangen eine ständige Verbesserung: Im Anbau bezüglich Sortiment und Produktionsmethoden, in der Lagerung und Verpackung stehen die Rationalisierung der Abläufe und die Kosteneinsparung im Mittelpunkt, in der Vermarktung geht um eine Konzentration des Angebotes.

Mittelfristig steht für die Obstgenossenschaft Laurin die Errichtung des neuen Hauptsitzes in Bozen Süd an, wo innerhalb August 2023 eine der modernsten und rationellsten Verpackungsstationen von Europa entstehen wird.

]]>
Bozen und Umgebung Obst
news-1456 Mon, 28 Oct 2019 11:33:54 +0100 Nachhaltigkeit ist Jahresthema 2020  https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/nachhaltigkeit-ist-jahresthema-2020.html Den Erhalt der Attraktivität des ländlichen Raumes hat die Plattform Land, einem Zusammenschluss von Wirtschafts- und Sozialorganisationen, als Ziel. Auf der Herbst-Mitgliederversammlung wurde Bilanz über laufende Projekte gezogen und neue Projekte vorgestellt. Der hds ist neues Mitglied. Als Ideengeber und Unterstützer für die Politik und die Verantwortungsträger im ländlichen Raum, so sieht sich die Plattform Land. Und das spiegelt sich auch in den laufenden und neuen Projekten wider. Seit 2017 läuft ein Projekt zum Leerstandsmanagement. „In zwölf Gemeinden werden in Abstimmung mit der Landesverwaltung die Leerstände erhoben, weitere fünf Gemeinden sind an einer Erhebung interessiert“, freute sich der Präsident der Plattform Land, Andreas Schatzer. Ziel dieses Dienstes sei, den Gemeinden einen Überblick über die Leerstände zu geben. In einem zweiten Schritt sollen die leer stehenden Gebäude wieder genutzt werden. „Das trägt wesentlich zum Flächenschutz bei.“ 
Ebenfalls die Raumordnung betreffen Forderungen nach mehr Unterstützung bei Wiedergewinnungsarbeiten. „Unser Vorschlag ist, bei Abbruch und Wiederaufbau von Wohngebäuden 130 m² anstatt 110 m² zu fördern, um die Nutzung von Bestandsimmobilien attraktiver zu machen“, so Schatzer. Eventuell könnte die Wiedergewinnung auch durch Steuermaßnahmen unterstützt werden.
Eine andere Maßnahme, das Projekt „Alpjobs“, stellt die Jugend im ländlichen Raum in den Mittelpunkt. „Mit Arbeitgebern und Arbeitnehmern wurden zukünftige Jobprofile für junge Menschen auf dem Land erarbeitet. Wir möchten, dass auf diese Weise passende Arbeitsplätze geschaffen werden und gleichzeitig die gefragte fachliche Qualifikation gegeben ist, damit die Menschen auf dem Land bleiben und nicht abwandern“, berichtete Schatzer. 
In einem weiteren Projekt, „Land & Jugend“, können junge Menschen in einem Workshop-Camp Ideen für den Ländlichen Raum entwickeln. Anfang Dezember werden die besten Ideen prämiert. 
Im Zuge des Projektes „Lokale Kreisläufe der Wirtschaft“ werden in den Pilotgemeinden Glurns und Schlanders Möglichkeiten zur Stärkung regionaler Kreisläufe erhoben. 
Neben diesen Projekten stellte auf der Herbst-Mitgliederversammlung der Geschäftsführer der Plattform Land, Ulrich Höllrigl, auch einige neue Projekte vor, wie „Flow-Förderung Land Orte Wirtschaft“. Mit Unterstützung der Handelskammer wurden zwei Gerichte aus lokalen Rohstoffen kreiert: der „Vinschger Bua“, ein Bauerntoast aus Vinschger Rohstoffen, und das „Marillen-Madl“, eine Süßspeise aus Vinschger Marillenmarmelade, Butter und lokalem Getreide. Zu kaufen gibt es Bua und Madl demnächst in verschiedenen Geschäften in beiden Gemeinden.

Strategische Ausrichtung beschlossen.

Auf Wunsch der Mitglieder wird sich die Plattform Land in Zukunft stärker dem Unternehmertum im ländlichen Raum widmen. So sollen Kompetenzzentren angedacht und Start-ups unterstützt werden. „Ein Schwerpunkt wird neben der Flächensicherung durch das Leerstandsmanagement die dezentrale Daseinsvorsorge, wie schnelles Internet oder funktionierende Basisdienste sein“, sagte Leo Tiefenthaler, der stellvertretende Präsident der Plattform Land. Auch mit dem Arbeitskräftemangel wird sich die Plattform Land beschäftigen.  Die Förderung lokaler Kreisläufe und Maßnahmen zur Verlagerung von öffentlichen Dienstleistungen auf das Land sollen auch im nächsten Jahr Schwerpunkte bleiben.  
Ein besonderes Augenmerk wird die Plattform Land auf die Nachhaltigkeit legen, die sie als soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit verstanden wissen will. Die Nachhaltigkeit in all ihren Ausprägungen wird auch das Jahresthema 2020 sein. 
Dann wird auch der hds der Plattform Land angehören. „Auf der Herbst-Mitgliederversammlung ist der  Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol einstimmig als Mitglied aufgenommen worden“, freute sich Tiefenthaler. Damit steigt die Zahl der Wirtschafts- und Sozialorganisationen, die Mitglied der Plattform Land sind, auf 15. 

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige
news-1455 Thu, 24 Oct 2019 16:48:25 +0200 Genossenschaftliche Rechnungsprüfer bilden sich weiter https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/genossenschaftliche-rechnungspruefer-bilden-sich-weiter.html Im Palais Widmann fand ein von der Regionalen Kommission für Genossenschaftswesen geförderter Ausbildungstag für genossenschaftliche Rechnungsprüfer statt. Der Ausbildungstag hatte das Ziel, die Wirtschaftsprüfer über den neuen Kodex zur Regelung der Unternehmenskrise und dessen Auswirkungen auf die Aufsicht/Überwachung und dieGenossenschaftsform im Allgemeinen zu informieren. Zahlreiche Vertreter der Genossenschaftsverbände sowie Rechtsanwälte, Rechnungsprüfer und Wirtschaftsprüfer aus Bozen und Trient hatten daran teilgenommen. Die Weiterbildung ist auf Initiative des Genossenschaftsverbandes Coopbund Alto Adige Südtirol in Absprache mit den Genossenschaftsverbänden, dem Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens und dem Nationalverband AIRCES (Associazione Italiana Revisori Legali dell’Economia Cooperativa) zustande gekommen.

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige
news-1454 Wed, 23 Oct 2019 16:31:36 +0200 Kunst des Kaisers: Verwaltungsrat des Raiffeisenverbandes im Schloss Tirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kunst-des-kaisers-verwaltungsrat-des-raiffeisenverbandes-im-schloss-tirol.html Mitte Oktober tagten der Verwaltungsrat und der Vollzugsausschuss des Raiffeisenverbandes Südtirol in Dorf Tirol, am Hauptsitz der Raiffeisenkasse Tirol. Die Ausstellung: „Maximilianus, Die Kunst des Kaisers“ bildete den krönenden Abschluss des Arbeitstages. Mitte Oktober hielten der Verwaltungsrat und der Vollzugsausschuss des Raiffeisenverbandes Südtirol die für Oktober geplanten Sitzungen in Dorf Tirol, am Hauptsitz der Raiffeisenkasse Tirol ab.

]]>
Burggrafenamt Sonstige
news-1449 Wed, 23 Oct 2019 10:30:00 +0200 Coccinella: Wenn aus Eigenbedarf eine Sozialgenossenschaft wird https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/coccinella-wenn-aus-eigenbedarf-eine-sozialgenossenschaft-wird.html Manuela Forrer, Obmann-Stellvertreterin der Genossenschaft Coccinella, liebt ihre Arbeit, so wie viele ihrer KollegInnen der Sozialgenossenschaft Coccinella: „Wo sonst wird man umarmt, wenn man in der Früh zur Arbeit kommt?“ Seit 2001 arbeitet Manuela Forrer bei der Sozialgenossenschaft Coccinella und zählt sich zu den glücklichen Müttern, die über die Genossenschaft eine Möglichkeit gefunden haben, nach der Babypause wieder in die Arbeitswelt einzusteigen. Die Ausgangsmotivation zur Gründung der Genossenschaft Coccinella war genau diese, als sich eine Gruppe von frisch ausgebildeten Tagesmüttern im Jahr 1995 zusammenschloss, um Kleinkindbetreuung anzubieten und sich Arbeitsplätze zu schaffen.

]]>
Bozen und Umgebung Sozial
news-1452 Tue, 22 Oct 2019 15:00:02 +0200 „Der Apfel zu Besuch im Klassenzimmer“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/der-apfel-zu-besuch-im-klassenzimmer.html Das Südtiroler Apfelkonsortium bringt den Apfel in die Grundschulen. Anlass ist der „Tag des Apfels“ am 8. November 2019. Ein Tag, ganz im Zeichen nachhaltiger und gesunder Ernährung, bei welchem auch die Jüngsten direkt angesprochen werden sollen. Mit der Aktion „Der Apfel zu Besuch im Klassenzimmer“ möchte das Südtiroler Apfelkonsortium Kindern aus der Grundschule eine besondere Freude bereiten und sie für das lokale Produkt begeistern.
 
Südtiroler Äpfel vieler verschiedener Sorten werden am 8. November 2019 allen Grundschulen der deutschen, italienischen und ladinischen Sprachgruppe zur Verfügung gestellt. Zusätzlich ist für alle Schülerinnen und Schüler eine kleine Überraschung geplant, welche den Schulen zusammen mit den Äpfeln in den Detailgeschäften der Genossenschaften vorbereitet wird.

Die Aktion will die Bedeutung lokaler und gesunder Lebensmittel in den Fokus stellen. „Der Apfel eignet sich dafür besonders, da er durch seine Süße auch Kindern gut schmeckt“, so Georg Kössler, Obmann des Südtiroler Apfelkonsortiums. 
 
Interessierte Schulen können sich noch innerhalb Dienstag, den 29. Oktober für die Aktion anmelden.
Informationen und Anmeldung:
Südtiroler Apfelkonsortium

Email: anna.oberkofler(at)suedtirolerapfel.com
Tel. 0471/054066
 

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige
news-1451 Mon, 21 Oct 2019 17:32:40 +0200 Mehr Direktsaft und Fruchtpürees https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mehr-direktsaft-und-fruchtpuerees.html VOG Products hat im Geschäftsjahr 2018/19 die zweithöchste Anlieferungsmenge seit Bestehen eingefahren. Für die Zukunft will der Obstverarbeitungsbetrieb noch mehr auf Direktsaft und Pürees setzen. Vergangenen Freitag hielt die Genossenschaft Rückblick auf das Geschäftsjahr 2018/19. Knapp 371.000 Tonnen Obst wurden dem Leiferer Verarbeitungsbetrieb in der vergangenen Saison angeliefert. Nur im Geschäftsjahr 2011/12 wurde mehr Rohware angeliefert, wie bei der Vollversammlung Mitte Oktober betont wurde. Ausschlaggebend dafür war die große Anlieferungsmenge an Saftware, bedingt durch die schwierige Lage am Tafelmarkt. Bei der Schälware gab es hingegen eine durchschnittliche Anlieferung. Bei der Musware konnte die Verarbeitungsmenge weiter gesteigert und die Anlagen voll ausgelastet werden. Weiter gewachsen ist der Biobereich, hier gab es Rekordanlieferungen an Bio-Saftware und Bio-Musware.

Schwieriger Markt

„Wir sind mit einer klaren Diversifizierungsstrategie in den Markt gegangen und konnten insgesamt ein ansehnliches Ergebnis erzielen“, sagte Direktor Christoph Tappeiner. Aufgrund der Rekordernte Europas und der schwierigen Marktlage fiel der Umsatz 2018/19 mit 98 Mio. Euro aber niedriger aus als im Geschäftsjahr zuvor. Spitzenpreise wie im Geschäftsjahr 2017 konnten nicht erzielt werden. Direktor Tappeiner sprach von einer ungewohnt langen Vermarktungssaison, geprägt von volatilen Preisen und einer absoluten Überversorgung über alle Produktkategorien hinweg. Dies wirke sich auch auf den Beginn der neuen Saison aus.
„Wir haben jegliche Kapazitätsgrenzen erreicht“, meinte Tappeiner. Die hohe Verarbeitungsmenge führte den Betrieb vor allem bei der Saftannahme an die Kapazitätsgrenzen heran. Nur eine neue Saftannahmestation könne in Zukunft mehr Menge und mehr Verarbeitungsflexibilität garantieren, hieß es bei der Vollversammlung. Eine wichtige Voraussetzung, um neue Kunden im Direktsaftsegment anzusprechen.

Rennpferd „Direktsaft“

Heute verarbeitet VOG Products rund zwei Drittel der gesamten Saftware zu Apfelsaftkonzentrat und nur ein Drittel zu Direktsaft. „Wir sind nach wie vor zu konzentratlastig“, sagte Tappeiner. Der weltweite Apfelsaftmarkt verzeichnet ein jährliches Wachstum von über drei Prozent, bei steigender Tendenz für die nächsten Jahre. Tappeiner: „Das heißt, wir setzen hier auf ein Rennpferd.“ Daher müsse man klar differenzieren zwischen Konzentrat und Direktsaft, weil letzterer eine höhere Wertschöpfung ermöglicht. Hier brauche es in Zukunft weitere Investitionen.

Neue Steril-Abfüllung und Püree-Linie

Wobei VOG Products bereits seit Jahren in technische Anlagen investiert und eine klare Qualitäts- und Wachstumsstrategie verfolgt. Ziel ist es dabei auch, den Markt der naturtrüben Direktsäfte und der Fruchtpürees weiterhin zu fokussieren. Einiges hat man bereits getan. Unter anderem wurde im Vorjahr eine neue Anlage zur aseptischen Steril-Abfüllung eingerichtet. Aktuell steht die Inbetriebnahme einer neu installierten Püree-Produktionslinie bevor, welche eine sehr schonende Verarbeitung garantiert, wodurch das Produkt den natürlichen Geschmack und das Aroma beibehält.

Masterplan präsentiert

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, wurde bei der Vollversammlung ein Masterplan vorgestellt, an dem derzeit gearbeitet wird. „Damit haben wir ein langfristiges Planungsinstrument, was die logistische Entwicklung des Betriebes wie auch die Ausrichtung auf zukünftige Produkte betrifft“, sagte Obmann Johannes Runggaldier. Zu den Planungen gehören beispielsweise eine neue Saftannahmestation, eine neue Tankzugverladung von LKW, neue Püreetanks und der Bau eines Hochregallagers. Auch räumlich wird sich VOG Products weiter ausdehnen, dazu genehmigte die Vollversammlung den Erwerb einer angrenzenden Lagerhalle.

Neuer Verwaltungsrat gewählt

Insgesamt blickt man bei VOG Products trotz schwieriger Marktlage optimistisch in die Zukunft. Vor allem der weltweit ausgezeichnete Ruf des Obstverarbeiters als Anbieter von Halbfertigwaren rund um den Apfel trage zum Optimismus bei. „Wir sind ein international geschätzter Partner der Branche mit motivierten Mitarbeitern, modernsten Verarbeitungsstrukturen und einem klaren Entwicklungskonzept für die Zukunft“, sagte der wiederbestätigte Obmann Johannes Runggaldier.

Im Rahmen der Neuwahlen wiederbestätigt wurden auch die bisherigen Vizeobmänner Theodor Grasser und Ennio Magnani. Weiters gehören dem Verwaltungsrat Joachim Blaas (neu), Rodolfo Brochetti, Otmar Clementi (neu), Alexander Kerschbaumer, Georg Kössler, Thomas Oberhofer, Alois Oberrauch (Kontrollausschuss), Michele Odorizzi, Markus Pircher (neu), Erich Schwarz, Ernesto Seppi (neu, Kontrollausschuss) und Dr. Josef Auer (neu, Vorsitzender Kontrollausschuss) an. Obmann Runggaldier bedankte sich bei den scheidenden Räten Rudolf Höller, Helmut Graffer, Aldo Menghini und dem langjährigen Vorsitzenden des Kontrollausschusses Walter Klotzner für ihren Einsatz.

Als neue Mitglieder von VOG Products wurden im vergangenen Geschäftsjahr die OG Lana und Bio Südtirol aufgenommen.

]]>
Bozen und Umgebung Obst
news-1450 Mon, 21 Oct 2019 11:40:29 +0200 Vertrauen ist gut, Kontrolle ist (un)möglich https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vertrauen-ist-gut-kontrolle-ist-unmoeglich.html IT-Sicherheit spielt in Zeiten von Digitalisierung eine tragende Rolle, um gezielte Cyber-Angriffe abzuwenden. KONVERTO, eines der führenden IT-Unternehmen Südtirols, hat in seinem Event „talks Thinking Security“ gemeinsam mit dem internationalen Security-Spezialisten Fortinet auf die zunehmende Wichtigkeit der Sicherheit im IT-Umfeld reagiert und Lösungen aufgezeigt, die den wachsenden Bedrohungen durch äußere Einflüsse standhalten. In einem anregenden Gespräch mit Sandro Moretti, Division Manager Teleconduction & Telecommunication von Alperia, Christian Pezzei, Geschäftsführer von Eurotherm, und Enrico Dorigatti, Key Account Manager BU Enterprise von KONVERTO, hat Moderator Markus Frings über ihre Erfahrungen mit digitalen Bedrohungen sowie über Chancen, aber auch Risiken, die die Digitalisierung mit sich bringt, diskutiert.

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige
news-1448 Mon, 21 Oct 2019 09:13:26 +0200 Assimoco wird Benefit-Gesellschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/assimoco-wird-benefit-gesellschaft.html Als erste Versicherungsgesellschaft Italiens wird sich der genossenschaftliche Versicherer Assimoco in eine Benefit-Gesellschaft ausrichten. Was das genau ist, darüber informierte Mitte Oktober eine Tagung im Raiffeisenhaus. Erst im Vorjahr hatte die Assimoco AG als erste Versicherungsgesellschaft in Italien die „B Corporation-Zertifizierung“ erhalten. Damit ist sie – ebenso wie seit kurzem auch der Raiffeisen Versicherungsdienst – eines von über 80 Unternehmen in Italien, die freiwillig zahlreiche Standards hinsichtlich Transparenz, Verantwortung und Nachhaltigkeit erfüllen.

Seit langem arbeitet die Assimoco AG bereits am nächsten Schritt, um die genossenschaftliche Versicherungsgesellschaft als Benefit-Gesellschaft („società benefit“) auszurichten. Dabei handelt es sich um eine in die italienische Rechtsordnung neu eingeführte Möglichkeit, eine Gesellschaft in der Form auszurichten, dass sie sich in der Ausübung der unternehmerischen Tätigkeit dem Grundsatz unterwirft, auch zum Wohle der Allgemeinheit und der Umwelt zu wirtschaften.

]]>
Bozen und Umgebung Finanzen
news-1446 Thu, 17 Oct 2019 16:19:07 +0200 Bestes Unternehmen FÜR die Welt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bestes-unternehmen-fuer-die-welt.html Raiffeisen Versicherungsdienst ist erste zertifizierte B Corp Südtirols: Der Bozner Versicherungsanbieter trägt nun das weltweit anerkannte B Corp-Siegel. Die B Corporation zeichnet Unternehmen aus, die freiwillig Transparenz, Verantwortung und Nachhaltigkeit erfüllen und auf die ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen ihres Handelns achten. Als sozial- und ökologisch orientiertes Unternehmen hat sich der Raiffeisen Versicherungsdienst als Mitglied für B Corporation beworben, um in Kontakt mit anderen B Corps zu treten, sich zu vernetzen und mehr Sichtbarkeit zu erhalten.

Bei B Corp steht „B“ für „Benefit“, positives Wirken und „Corp“ für Corporation. Das Label geht auf eine Initiative der unabhängigen US-amerikanischen Non-Profit-Organisation B Lab Foundation zurück. Bei den B Corporations handelt es sich um Unternehmen, deren Unternehmensziel sich nicht nur dadurch definiert, einen finanziellen Mehrwert zu erwirtschaften, sondern es ist gekoppelt an das Ziel, einen Mehrwert für die Gesellschaft zu leisten und freiwillig hohe ökologische und soziale Standards zu befolgen.

Beratung auf Augenhöhe

Der Raiffeisen Versicherungsdienst orientiert sich an diesen Werten und schafft ein gesellschaftliches Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung in einem lokalen Kontext. Das Unternehmen setzt sich insbesondere dafür ein den Vorsorge- und Absicherungsbedarf seiner Kunden ganzheitlich abzudecken und damit den Lebensstandard seiner Kunden nachhaltig zu sichern. Nicht einzelne Produkte oder Garantien stehen im Mittelpunkt, sondern stets der Kunde und damit eine Beratung auf Augenhöhe auf der Grundlage ethischer und professioneller Kriterien.

Aufgrund der nun erfolgten B Corp-Zertifizierung ist daraus auch eine offizielle Verpflichtung geworden, die mit dem B Corp-Siegel untermauert wird und damit auch dem statutarischen Auftrag von Raiffeisen „die Erziehung zum Sparen und Vorsorgen zu fördern“ gerecht wird. 

Zertifizierungsprozess und Statistik

Vorab musste sich der Betrieb einem umfangreichen Zertifizierungsprozess stellen. Für eine Zertifizierung wird zunächst das kostenlose Tool "B IMPACT ASSESSMENT" verwendet, das fünf Kategorien untersucht: Unternehmensführung (Governance), Mitarbeiter, Gemeinde (Community), Umwelt sowie Produkte oder Dienstleistung (Impact Business Models).

Aktuell gibt es weltweit rund 3.000 zertifizierte B Corporations, verteilt auf 150 Industriezweige in über 70 Ländern.

Italien zählt über 80 Unternehmen, die das Bewertungsverfahren positiv durchlaufen haben, dazu gehört auch die genossenschaftliche Versicherungsgruppe Assimoco, der Produkt-Hauptlieferant von Raiffeisen Versicherungsdienst.

Weitere Informationen online:

]]>
Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Finanzen
news-1445 Thu, 17 Oct 2019 10:02:39 +0200 Kluge Köpfe kämpfen um den Titel https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kluge-koepfe-kaempfen-um-den-titel.html Kreative Jungbäuerinnen und Jungbauern aus allen Landesteilen haben sich beim Innovationspreis IM.PULS der Südtiroler Bauernjugend beworben. Nach einem harten Auswahlverfahren stehen nun die drei Finalisten fest. Heute beginnt das Online Voting. Lukas Unterhofer vom Valentinhof in Meran, Sandra Telser vom Tröghof in Laas, oder Andreas Kalser und Josef Obkircher von Kirnig in Aldein: Beim Online Voting vom 17. bis 31. Oktober geht es für die drei Finalisten in der finalen Runde noch einmal um Alles. Sie buhlen nämlich um den Titel innovativste/r Jungbäuerin oder Jungbauer des Jahres. Alle Südtirolerinnen und Südtiroler können beim großen Video Voting auf www.sbj.it/impuls ihrem Favoriten eine Stimme geben und ihm dabei helfen, den Wettbewerb zu gewinnen.

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
news-1444 Wed, 16 Oct 2019 14:54:32 +0200 1. Südtiroler Ernährungspreis geht an Bioland Verband Südtirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/1-suedtiroler-ernaehrungspreis-geht-an-bioland-verband-suedtirol.html Am Welternährungstag (16. Oktober) fand in Meran ein, vom Südtiroler Ernährungsrat und der Kampagne MahlZeit, organisierter Aktionstag statt, zum Thema des diesjährigen Welternährungstages „Our Actions are our Future”. Prämiert wurden Organisationen und Initiativen, die sich um das Südtiroler Ernährungssystem besonders verdient machen. Anlässlich des "Welternähungstages" am 16. Oktober wurde heuer in Meran zum ersten Mal der „Südtiroler Ernährungspreis“ vergeben. „Der Preis zeichnet Organisationen, Initiativen oder Personen aus, welche sich um das Südtiroler Ernährungssystem besonders verdient gemacht und einen Beitrag zu dessen Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit geleistet haben“, beschreibt Silke Raffeiner, Sprecherin des Ernährungsrates, die inhaltliche Ausrichtung des Preises. Der erste Südtiroler Ernährungspreis 2019 geht an Bioland Südtirol. „Damit würdigt der Südtiroler Ernährungsrat die besonderen Leistungen von Bioland Südtirol und seiner Mitglieder im Bereich der nachhaltigen Lebensmittelproduktion und für den Erhalt der ländlichen Umwelt seit der Gründung des Verbandes im Jahr 1991“, begründet Sprecher Christian Fischer die Entscheidung des Ernährungsrates.

Die Auszeichnung des Ernährungsrates nahmen Bioland Geschäftsführer Reinhard Verdorfer und Obmann Toni Riegler entgegen. Für Bioland Südtirol, so Obmann Riegler, sei dies eine sehr schöne Auszeichnung: „Wir freuen uns sehr, dass unsere Arbeit und Weiterentwicklung auch von anderen gesehen und wertgeschätzt wird. Das ist unser erster Preis aus der Zivilgesellschaft für Bioland Südtirol überhaupt, und darum besonders wertvoll.“

Sowohl in der FOS „Marie Curie“ als auch im Frauenmuseum Meran fanden verschiedene Veranstaltungen für Schulklassen, Fachleute und Interessierte statt. Dabei wurde auch der Südtiroler Ernährungsrat vorgestellt. Der Südtiroler Ernährungspreis soll in Zukunft jährlich als öffentliche Auszeichnung durch den Südtiroler Ernährungsrat vergeben werden.

Der Ernährungsrat setzt sich seit seiner Gründung vor exakt zwei Jahren, am Welternährungstag 2017, dafür ein, das Südtiroler Ernährungssystem zukunftsfähiger zu gestalten. Derzeit arbeitet der Ernährungsrat, gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern, an konkreten Initiativen auf dem Gebiet der Gemeinschaftsverpflegung und zur „Wiederbelebung“ der Hülsenfrüchte als wertvollem Bestandteil der Ernährung in Südtirol.

>> Weitere Informationen über den Südtiroler Ernährungsrat und die Kampagne MahlZeit online

 

 

]]>
Sonstige
news-1443 Tue, 15 Oct 2019 16:09:55 +0200 Eltern und Familien im Fokus: 1. Familienforum der Südtiroler Raiffeisenkassen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/eltern-und-familien-im-fokus-1-familienforum-der-suedtiroler-raiffeisenkassen.html Anlässlich des 1. landesweiten Familienforums, geht es vom 7. - 20. Oktober in allen Raiffeisenkassen Südtirols um das Thema Familie. Die Raiffeisenkasse Bruneck hat dies vergangenen Donnerstag zum Anlass genommen, um ihr neues Beratungskonzept vorzustellen: Die Raiffeisen Elternberatung. Dass jede Lebensphase ihre spezifische Beratung erfordert, gehört schon lange zum Grundverständnis der Raiffeisenkasse Bruneck. Die Kompetenzzentren Bauen & Wohnen oder Freie Berufe & Ärzte haben sich beispielsweise zu professionellen Beratungsstellen entwickelt, deren Mitarbeiter über die jeweiligen Besonderheiten und Kundenansprüche hervorragend Bescheid wissen. Nach diesem Erfolgsrezept wurde auch die Raiffeisen Elternberatung konzipiert: „Familien haben verschiedene Herausforderungen und täglich tausend Dinge zu beachten. Gerade junge Eltern brauchen individuelle und genaue Informationen, denn für sie ändert sich mit einem Neugeborenen so einiges“, so Ingrid Kofler, Beraterin der Raiffeisen Elternberatung. Als Anlaufstelle für junge Eltern ist sie in der Raiffeisenkasse Bruneck Ansprechpartnerin und Wegbegleiterin, die auf die individuellen Bedürfnisse dieser Lebensphase spezialisiert ist und wichtige Informationen gebündelt zur Verfügung stellt. 
Die Bandbreite der Beratung ist breit gefächert: Von Fragen zum Thema Mutterschaft über die Beantragung von Familiengeld bis hin zur rentenmäßigen Absicherung der Erziehungszeiten. Auch die Themen Absicherung und die optimale Finanzvorsorge für Eltern und Kinder bilden einen Schwerpunkt. „Über die Bankthemen hinaus arbeiten wir eng mit den Patronaten, den Gemeinden und weiteren Vereinen zusammen, die auf den Familienbedarf spezialisiert sind.“ Diese Zusammenarbeit ist sehr wertvoll, denn so können Synergien geschaffen und optimal genutzt werden. 

Das bestätigt auch der große Zuspruch seitens der Politik: „Die Raiffeisenkasse Bruneck hat den Bedarf der Eltern und Familien verstanden und mit großem Verantwortungsbewusstsein reagiert. Wir sind begeistert von der Idee der Elternberatung und sind uns sicher, dass sie eine große Zukunft vor sich hat“, so Waltraud Deeg, Landesrätin für Familie. Auch die lokale Politik ist begeistert: „Es ist ungemein wertvoll, wenn man als Eltern eine zentrale Anlaufstelle hat, bei der man sich über alles informieren kann“, so Ursula Steinkasserer-Goldwurm, Stadträtin der Gemeinde Bruneck. 
Ab jetzt können werdende Eltern sowie Eltern oder Alleinerziehende mit Kleinkindern bis zum 5. Lebensjahr für die Elternberatung in der Raiffeisenkasse Bruneck Termine vereinbaren. 

]]>
Pustertal Finanzen
news-1442 Tue, 15 Oct 2019 12:00:24 +0200 Frauen sind beachtenswert! https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/frauen-sind-beachtenswert.html Mutig, selbstbewusst, integriert: Frauen sind beachtenswert – auf der ganzen Welt. Auch hier in Südtirol: Sie tragen Sorge für Ernährung, für ihre Familien und für ihren Betrieb und zwar grenzüberschreitend! Am 15. Oktober ist Internationaler Tag der Landfrauen der Vereinten Nationen. Die Südtiroler Bäuerinnenorganisation möchte an diesem Tag das Augenmerk auf die Bäuerinnen legen, die aus einem anderen Herkunftsland stammen. „Wir wollen die Vielfältigkeit der Bäuerinnen und der Bäuerinnenorganisation aufzeigen. Und es ist auch eine Art von Vielfalt, wenn wir auf unseren Höfen Frauen aus verschiedenen Ländern haben,“ sagt Landesbäuerin Antonia Egger in einer Pressemitteilung der Südtiroler Bäuerinnenorganisation. Und es sind mittlerweile doch einige. Von den gut 16.600 SBO-Mitgliedern sind 537 im Ausland geboren. Die meisten kommen aus Deutschland, dann folgt Österreich, Schweiz, Slowakei, Ungarn und Polen. Auch Frauen aus Thailand, Brasilien, Nigeria und Portugal haben ihr Zuhause auf Südtirols Höfen gefunden. „Es sind fleißige, offene Frauen. Diese Frauen sind wertvoll, sie bringen eine andere Sichtweise und sie sind mit Begeisterung hier“, betont die Landesbäuerin, „sie besuchen Weiterbildungen, nehmen Kontakt mit der Dorfbevölkerung und unseren Mitgliedern auf!“

Vom Allgäu nach Spinges

Eine davon ist die 39-jährige Melanie Reger, Bäuerin auf dem Wackerhof in Spinges/Mühlbach. Aufgewachsen ist sie im Allgäu, hat längere Zeit in München gelebt und dort Tiermedizin studiert. Seit 2014 ist sie hier in Südtirol, aus Liebe: „Klar, die Umstellung von einer Großstadt wie München auf Spinges mit 300 Einwohnern war schon eine gewaltige“. Die zweifache Mutter kümmert sich mittlerweile um den UaB-Betrieb, macht alles was am Hof so anfällt und ist nebenher berufstätig. Das ist Melanie wichtig. Wichtig ist ihr auch Bildung und Wissen: „Heutzutage wird man mit so vielen Dingen konfrontiert. Die Bäuerin sollte sich deshalb in der Landwirtschaft weiterbilden dürfen und studieren, damit sie eine Wissensstütze für den Betrieb sein kann.“

Von Polen nach Wengen

Ewelina Bonat Moling aus Polen kam bereits als Jugendliche in den Sommerferien nach Südtirol, um hier Geld zu verdienen. Nach der Matura blieb sie hier und arbeitete im Gastgewerbe, bis sie ihren Mann Daniele kennenlernte und ihm auf dem Cestunhof in Wengen folgte. „Ja, ich sage es ganz bewusst, ich bin stolz darauf Bäuerin geworden zu sein, weil ich unseren Hof liebe“. Es war für die dreifache Mutter nicht immer einfach, doch durch ihre Offenheit ist die 40jährige in der Dorfgemeinschaft integriert: „Ich mag, wenn mich die Leute kennen, wenn ich zur Kirche gehe oder wenn ich die Kinder in den Kindergarten bringe. Ich möchte nicht anonym bleiben. Die Leute waren immer neugierig, sie wollten wissen, wer die Bäuerin auf den Cestunhof ist, so kam ich mit vielen Leuten ins Gespräch und konnte viele Freundschaften knüpfen, heute noch.“ Sie wünscht den Südtiroler Bäuerinnen zum Welttag der Landfrauen, „dass wir mehr Mut haben weiter zu machen, etwas zu verändern und für uns und unsere Familien auf den Höfen weiter zu kämpfen.“

Von Ungarn nach Schnauders

Auch Silvia Csizmadia Rauter ist gerne Bäuerin. Die gebürtige Ungarin kam aus Neugier nach Südtirol und blieb dann aus Liebe hier. Heute lebt sie mit ihrem Mann Reinhard Rauter in Schnauders. Beide brachten einen Sohn mit in die Ehe, ihr gemeinsamer Sohn rundet die Patchworkfamilie ab. Durch ihre Offenheit und ihre Liebe zur Landwirtschaft, zur Natur und zu ihrem Mann ist sie im Dorf und am Hof voll integriert. Bäuerin sein ist für sie im positiven Sinne komplex: „Weil eine Bäuerin daheim ist, die Hausarbeit macht, die Kinder und die älteren Menschen am Hof versorgt, nebenbei noch arbeitet, am Hof mitarbeitet, auf den Acker geht, die innovative Kraft am Hof ist.“ Sie liebt die Südtiroler Tradition, sie liebt die Tracht: „Das ist für mich wichtig! In Ungarn ist schon viel Tradition verlorengegangen und das ist schade, denn das ist eine Herzensangelegenheit.“

Heimat finden!

Am Welttag der Landfrauen möchte Landesbäuerin Antonia Egger einen Appell an die Gesellschaft richten: „Schätzen wir die Arbeit der Bäuerinnen, denn sie beleben den ländlichen Raum, der für uns alle so wichtig ist.“ Und sie ruft die Bäuerinnen auf, die Frauen, die aus einem anderen Land kommen und hier auf den Höfen leben, in die Gemeinschaft einzuschließen: „Sprechen wir alle Bäuerinnen, egal woher sie kommen, an, holen wir sie in unsere Organisation, nehmen wir sie mit, damit sie hier bei uns Heimat finden.“

Bild 1. Landesbäuerin Antonia Egger (Bildmitte): „Gemeinschaft ist wichtig!“
Bild 2. Melanie Reger auf dem Wackerhof in Spinges – ihre neue Heimat!

]]>
Sonstige
news-1441 Tue, 15 Oct 2019 11:29:46 +0200 Schreckbichl-Weine feiern großartige Erfolge https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/schreckbichl-weine-feiern-grossartige-erfolge.html Drei Mal Bestnote für den LR 2015, zwei Mal für den Cabernet Sauvignon Lafóa und unter den drei besten Kellereigenossenschaften Südtirols: Die Kellerei Schreckbichl freut sich in diesem Jahr über zahlreiche Auszeichnungen und Prämierungen. Die hohe Qualität der beiden Weine aus Schreckbichl wurde auch in diesem Jahr von zahlreichen renommierten Weinführern bestätigt. Besonders die exklusive Weißweincuvée LR 2015 wurde bei vielen mit der höchsten Auszeichnung prämiert und mit einer sehr hohen Punktezahl bewertet. So wurde er, zusammen mit nur weiteren drei anderen Südtiroler Weinen, mit den prestigereichen „Platinum“ des WineHunter Awards von Helmuth Köcher ausgezeichnet, erhielt die „5 grappoli“ des Weinführers „Bibenda“, die „tre stelle oro“ von „I vini di Veronelli“ und die „4 viti“ des Weinführers Vitae der italienischen Sommeliervereinigung. Glänzen konnte der Wein auch international: So bewerteten ihn die Weinführer Falstaff (A) und Robert Parker (US) unisono mit 95 von 100 möglichen Punkten.
 
Auch der Cabernet Sauvignon Lafóa 2016 konnte zahlreiche Verkoster überzeugen und sehr gute Resultate einfahren: Zum 14. Mal wurde er in diesem Jahr mit den begehrten „3 bicchieri“ des „Gambero Rosso“ ausgezeichnet und zum insgesamt achten Mal mit den „5 grappoli“ von „Bibenda“ prämiert. Sehr erfolgreich waren auch andere Schreckbichler Weine, wie der Chardonnay Lafóa und der Sauvignon Lafóa, die beide hervorragende Bewertungen einfahren konnten.
 
Besonders gefreut hat sich die Kellerei Schreckbichl mit ihren 300 Mitgliedern über den dritten Platz beim „Leistungstest der italienischen Genossenschaften“, wo sie in der Kategorie Südtirol den 3. Platz erklimmen konnte: „Diese hervorragenden Bewertungen von Seiten wichtiger Weinführer sind für uns eine großartige Bestätigung. Sie zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, den wir weiter konsequent fortführen werden.“ schließt Verkaufsleiter Alex Ferrigato.

]]>
Überetsch/Unterland Wein
news-1439 Mon, 14 Oct 2019 09:24:00 +0200 APPIUS geht in die sechste Runde https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/appius-geht-in-die-sechste-runde.html Die sechste Ausgabe des Spitzenweines "APPIUS 2015" der Kellerei St. Michael-Eppan wurde kürzlich im Rahmen der Milano Wine Week im Palazzo Bovara vorgestellt. APPIUS, der Traumwein des Winemakers Hans Terzer der Kellerei St. Michael, geht in die sechste Ausgabe. Die exklusive Cuvée, die im Rahmen der Milano Wine Week im Palazzo Bovara vorgestellt wurde, erweist sich als qualitatives Meisterwerk und als weiterer gelungener Meilenstein seines Erschaffers, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung. Gewonnen aus sorgfältigst von Hans Terzer nach persönlichen Kriterien ausgewähltem exzellentem Traubengut, ist der APPIUS 2015 Ausdruck der perfekten Harmonie dieses Jahrgangs. 2015 wurde nicht nur in Südtirol als herausragendes Weinjahr gefeiert – eine Einschätzung, die sich schließlich in der Komplexität vieler Weine dieses Jahrgangs widerspiegelt. Die Trauben konnten unter idealen Bedingungen am Rebstock reifen. Dadurch war es den Winzern möglich optimales Spitzenlesegut anzuliefern.

Die sechste Edition des APPIUS bestätigt ein weiteres Mal die Überzeugung von Winemaker Hans Terzer, dass sich diese Weißwein-Cuvée in ihrer perfekten Form präsentiert, wenn die Rebsorte Chardonnay den Hauptanteil hat und durch andere Rebsorten ergänzt wird. Der Appius 2015 setzt sich demnach wie folgt zusammen: Chardonnay (55%), Grauburgunder (20%), Weißburgunder (15%) und Sauvignon (10%). Er präsentiert sich mit einem leuchtenden Strohgelb mit lebhaften grünen Reflexen und ist an der Nase vielschichtig und komplex. Es stehen exotische Früchte wie Ananas, Mango, Kiwi und Banane im Vordergrund.  Weiterhin zeigt er Noten von weißen Früchten wie Apfel, Birne, Melone, Aprikose und Pfirsich sowie leichte Anklänge an Zitrusfrüchte und dezente Röst- und Tabaknoten. Am Gaumen erweist er sich als kompakt und geschmackvoll, mit lebendiger Frische, ausgewogen und rund mit balsamischen Noten, Anklängen an Minze sowie einem langen und intensivem Abgang.
Der Ausbau des Appius 2015 erfolgt im Barrique-Tonneau, die definitive Assemblage findet nach knapp einem Jahr statt. Anschließend reift der Wein für drei Jahre im Stahltank auf der Feinhefe.

Der Name APPIUS geht auf den alten römischen Namen für Eppan zurück. Die erste Edition entstand vor sechs Jahren mit dem Jahrgang 2010, gefolgt von den Jahrgängen 2011, 2012, 2013 und 2014. Mit diesem Projekt hat Hans Terzer einen Wein geschaffen, der Jahr für Jahr Ausdruck des Jahrgangs sowie der Kreativität und der Sensibilität seines Erschaffers ist. Auch das Flaschendesign sowie das Etikett werden für jede Edition neu interpretiert. Ziel ist es, eine “wine collection” zu schaffen, die Weinliebhaber auf der ganzen Welt begeistert. In diesem Jahr stammt die künstlerische Gestaltung von Life Circus aus Bozen und stellt die Verbindung zwischen Natur und Mensch dar, die Zusammengehörigkeit von Terroir, Familie und der Kellerei St. Michael-Eppan. Eine Wolke von immenser Urkraft, bestehend aus vielen Partikeln, steht für den unaufhörlichen Lauf der Dinge und das Verdichten der Elemente Erde, Wasser, Licht und der Jahreszeiten. Ein Bild, das die Leidenschaft und die Vision ausdrückt, stets nach dem Besten zu streben. Das Etikett des APPIUS 2015 lässt eine freie Interpretation zu und soll für jeden Weinliebhaber eine ganz persönliche Quelle der Inspiration darstellen. Jede Auflage des APPIUS ist limitiert. Bei diesem Jahrgang stehen 6000 Flaschen zur Verfügung.

]]>
Wein
news-1438 Mon, 14 Oct 2019 09:20:24 +0200 Der „beste Weißwein Italiens“ ist ein Terlaner https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/der-beste-weisswein-italiens-ist-ein-terlaner.html Einer der wichtigsten Weinführer Italiens, „Guida Oro – i Vini di Veronelli 2020“, hat entschieden: der Terlaner I Primo Grande Cuvée 2016 der Kellerei Terlan ist der „Beste Weißwein Italiens“. Wäre er kein Weißwein, er würde glatt erröten bei derart vielen Superlativen, die die Fachwelt – national und international – für den Terlaner I Primo Grande Cuvée bereithält. Jetzt darf sich die exklusive Weißweincuvée der Kellerei Terlan sogar „Bester Weißwein Italiens“ nennen. Sie holte den Titel zum zweiten Mal in Folge. Verliehen wurde er von der Expertenjury des Weinführers „Guida Oro – i Vini di Veronelli 2020“. Der Terlaner I Grande Cuvée 2016 steht damit in einer Reihe mit klingenden Namen wie Masseto Toscana 2016 von Tenuta Masseto („Bester Rotwein Italiens“) und Franciacorta Extra Brut Rosé Riserva Annamaria Clementi 2009 von Ca’ del Bosco („Bester Schaumwein Italiens“).

Seit fünf Jahren auf dem Markt

2014 kam der Terlaner I Primo Grande Cuvée erstmals auf den Markt – gekeltert aus Trauben (Weißburgunder, Chardonnay, Sauvignon Blanc) des Jahrgangs 2011. Als erster Flagship-Wein „made in Südtirol“ trat er an, um das Qualitäts-Image der Weinregion neu zu definieren. Mit Erfolg: Er hat es mittlerweile in die Weinkarten der Top-Gastronomie weltweit geschafft und die Sichtbarkeit Südtirols im Allgemeinen, und der Kellerei Terlan im Besonderen, im Premium-Segment deutlich gesteigert. „Der Wein stellt das Ergebnis des konsequenten Qualitätsstrebens der Kellerei Terlan dar und bringt die Charakteristiken des Terlaner Terroirs mit seinen klimatischen und geologischen Besonderheiten meisterhaft zum Ausdruck. Frische, Eleganz und Komplexität gepaart mit Mineralität und Langlebigkeit - das sind die Attribute, die er eindrucksvoll verkörpert“, betont Kellermeister Rudi Kofler, der „Schöpfer“ des Weins, der sich stilistisch an den großen Weinen Burgunds orientiert. Kreiert wird er nur in Jahrgängen, die eine besondere Entwicklungsfähigkeit ermöglichen.

Ein Terlaner im Kreise der Weltbesten

Der aktuelle Jahrgang 2016 des Terlaner I Grande Cuvée sorgte zuletzt für wahre Begeisterungsstürme unter den Weinprofis. Ein Auszug: 100 Punkte von „Falstaff“, 98 Punkte von „Robert Parker´s Wine Advocate“, 98 Punkte von Daniele Cernilli und seiner „Guida Essenziale ai Vini D´Italia“, 96 Punkte von James Suckling, „4 Viti“ von „Vitae – La Guida Vini“. Eine weitere, besondere Ehre wurde der Weißweincuvée nun zuteil mit der Auszeichnung „Bester Weißwein Italiens“ von „Guida Oro – i Vini di Veronelli”. „Als Nummer 1 aller in Italien hergestellten Weißweine gekürt zu werden, ist phänomenal. Das heißt im Grunde, dass man uns als Speerspitze der Weißweinproduktion ansieht“, freut sich Klaus Gasser, Verkaufsleiter der Kellerei Terlan. „Wenn man sich die Gewinner in den beiden anderen Kategorien ansieht, allesamt große Weine mit großer Historie, dann ist das eine außergewöhnliche Bestätigung unserer Arbeit in allen Bereichen – vom Weinberg über den Keller bis hin zur Vermarktung.“ Neben der Kellerei Terlan triumphierten Cá del Bosco (in der Kategorie „Bester Schaumwein“), Tenuta Masseto („Bester Rotwein“), Costaripa („Bester Roséwein“) und Contini Attilio („Bester Süßwein“).
 

]]>
Wein
news-1436 Fri, 04 Oct 2019 10:58:05 +0200 E-Mobility: Freie Fahrt im Vinschgau https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/e-mobility-freie-fahrt-im-vinschgau.html In den Netzgebieten des Vinschgauer Energiekonsortiums (VEK) sowie in den beiden genossenschaftlich geführten E-Werke Prad und Stilfs werden 13 Schnellladesäulen mit einer jeweiligen Anschlussleistung von 75 kW in Betrieb genommen. Das berichtet der Südtiroler Energieverband auf seiner Webseite. Elektrofahrzeuge können an diesen zukunftsweisenden „Stromtankstellen“ in kürzester Zeit aufgeladen werden. Damit wird der Obervinschgau bis zum Jahresende italienweit eines der Gebiete mit der höchsten Anzahl von Schnellladesäulen sein. Bei Bedarf kann die Anschlussleistung der Ladesäulen durch die technisch einfache Integration eines weiteren Moduls auf das doppelte oder sogar dreifache erweitert werden.

Damit nicht genug: Das E-Werk-Prad stellt den Einwohnerinnen und Einwohnern in seiner Standortgemeinde ein Bürgerauto zur Verfügung, das – natürlich – zu 100 Prozent elektrisch betrieben wird. Über die Plattform Carsharing Südtirol kann dieses Fahrzeug bequem online angemietet werden. Das VEK übernimmt jetzt dieses Konzept und wird in seinem Netzgebiet 13 Bürgerautos anbieten. Diese Beispiele zeigen, wie lokale Betriebe (VEK, E-Werk Prad, E-Werk Stilfs, EGO Oberland) nachhaltige Mobilität vor Ort fördern und ausbauen – und dabei auf erneuerbaren „Strom von daheim“ setzen.

]]>
Vinschgau Energie
news-1435 Fri, 04 Oct 2019 08:43:37 +0200 Franz-Tumler-Literaturpreis: Laas als Zentrum der jungen Literatur https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/franz-tumler-literaturpreis-laas-als-zentrum-der-jungen-literatur.html Die Raiffeisenkasse Laas unterstützte auch heuer die Durchführung des Franz-Tumler-Literaturpreises. Bereits zum siebten Mal drehte sich in Laas alles um die Literatur, fünf Debütromane waren für den mit 8.000 Euro dotierten und von der Südtiroler Landesregierung gestifteten Franz-Tumler-Literaturpreis vorgeschlagen. Die Lesungen, Jurydiskussionen und die Preisverleihung zogen sehr viele Interessierte an. Büchersäulen und Zitate aus den Texten schmückten das Marmordorf, die Initiative der Kaufleute von Laas rückte die Aufmerksamkeit auf die Vinschger Literaturveranstaltung.

Die Jury zeigte sich beeindruckt von der hohen Qualität der Romane, prämierte aber schlussendlich „Vater unser“ der jungen österreichischen Autorin Angela Lehner mit dem Preisgeld und einem Lese- und Schreibaufenthalt im Marmordorf Laas. Über den Publikumspreis freute sich die deutsche Schriftstellerin Lola Randl, ihr Roman „Der Große Garten“ kam bei der Leserschaft am besten an.

]]>
Vinschgau Kultur
news-1434 Thu, 03 Oct 2019 16:43:38 +0200 Käseprobe auf der Eishofalm https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kaeseprobe-auf-der-eishofalm.html Der Almsommer ist zu Ende. Nach den arbeitsreichen Monaten zeigen sich die Früchte der Arbeit anhand erstklassiger Almprodukte. In den letzten Wochen wurden Kühe, Schafe und Ziegen zurück ins Tal gebracht. Fast zeitgleich fanden zahlreiche Wettbewerbe und Verkostungen der Almkäse und  Almprodukte statt. Produkte, hinter denen Leidenschaft und harte Arbeit stecken. Aber auch Freude und Genugtuung bei den Sennern und Sennerinnen der über 70 Almen in Südtirol, die noch Milch verarbeiten. Eine davon ist die bekannte Eishofalm im Pfossental, dem größten Seitental des Schnalstales.  

Die Eishofalm liegt auf über 2.000 Metern Meereshöhe und ist die hinterste Alm im Pfossental. Der junge Senner Erich Schaffler betreibt hier mit seiner Familie die „Almsennerei Eishof“. Vor über 20 Jahren hat sein Vater damit begonnen, aus der hochwertigen Almkuhmilch Käse herzustellen. Seit einigen Jahren macht nun der junge Senner die gesamte Verarbeitung. „Eine echte Leidenschaft von mir“, sagt der junge Senner, der zuhause im Passeiertal noch einen Hof betreibt. Die 45 Kühe auf der Eishofalm liefern über die gesamte Almsaison an die 40.000 Liter Milch. Daraus macht der Senner auf der Eishofalm etwa 4000 kg Käse oder weit über 1000 Käseleibe.

Qualitätssicherung an erster Stelle

Im Rahmen des Qualitätssicherungsprogrammes des Sennereiverbandes besucht Almberater Bertram Stecher von Juni bis zum Abschluss des Almsommers die verschiedenen Alpsennereien. Dabei berät er die Sennerinnen und Senner und begutachtet gemeinsam mit ihnen die hergestellten Produkte. Seit der Einführung des Qualitätssicherungsprogramms des Sennereiverbandes vor 18 Jahren haben sich die Almprodukte qualitativ enorm weiterentwickelt. Zum Qualitätssicherungsprogramm gehört unter anderem auch ein breites Aus- und Weiterbildungsprogramm, darunter zum Beispiel ein dreiwöchiger Sennkurs, der immer sehrt gut ausgelastet ist.

Gute Milch, gute Käsereifung

Senner Erich Schaffler von der Eishofalm verbringt täglich viel Zeit mit der Betreuung seiner Käseleibe. Und er nennt drei wesentliche Voraussetzungen für ein gutes Almkäseprodukt: eine gute Milch als Ausgangsprodukt, die Eutergesundheit und eine saubere Arbeitsweise und eine perfekte Reifung des Käse.
Erich Schaffler freut sich über einen guten Absatz seiner Käsesorten, ob im Direktverkauf auf der Alm, an die Gastronomie im Tal oder über die Sennereigenossenschaft Algund. Einen Teil vom Käse bekommen die Bauern, die ihre Melkkühe im Sommer auf der Alm haben. Für seine Käsesorten hat sich der Senner schon viele Preise bei den Verkostungen und Käsewettbewerben geholt.

Mit zu den wichtigsten Wettbewerben zählen etwa die Internationale Almkäseolympiade in Galtür, die Ende September ausgetragen wurde sowie die Südtiroler Alpkäseverkostung, die Anfang Oktober in der landwirtschaftlichen Fachschule Fürstenburg in Burgeis veranstaltet wurde. Bei beiden Veranstaltungen haben die Südtiroler Almsennereien auch heuer wieder sehr gut abgeschnitten.

]]>
Vinschgau Milch
news-1433 Thu, 03 Oct 2019 10:49:59 +0200 Bioland Verband Südtirol startet Wettbewerb https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bioland-verband-suedtirol-startet-wettbewerb.html Noch bis Ende November läuft der vom Bioland Verband Südtirol ausgeschriebene Wettbewerb, der Vorzeigebetriebe aus der biologischen Landwirtschaft prämiert. Dabei sollen nicht nur erfolgreiche Bioland-Betriebe sichtbarer gemacht, sondern das Bewusstsein für die 7 Bioland-Prinzipien insgesamt gestärkt werden. Landwirte stellen nicht nur lebenswichtige Nahrungsmittel her, sondern kümmern sich auch um Grund und Boden. Dass es dabei um die Erhaltung der menschlichen Lebensgrundlage für die Zukunft geht, hat der Bioland Verband Südtirol erkannt und seine Ziel entsprechend ausgerichtet. Die Mitglieder der Organisation wollen Südtirols Landwirtschaft zukunftsfähig machen, sie wollen die natürliche Lebensgrundlage erhalten, ressourcenschonende Landwirtschaft betreiben und die Bevölkerung langfristig mit wertvollen Lebensmitteln versorgen.

Dass der Weg über die biologische Wirtschaftsweise führt, ist für die Bioland Bauern klar: „Nur wer die Zusammenhänge und Auswirkungen unserer biologischen Wirtschaftsweise kennt, kann wirklich einschätzen, welchen ganzheitlichen Mehrwert Bioland-Lebensmittel für uns alle haben“, steht beispielsweise in der anschaulich gestalteten Bioland-Broschüre zu den 7- Bioland-Prinzipien. Mittlerweile ist auch am Markt die Nachfrage an biologischen Lebensmitteln angestiegen.

]]>
Burggrafenamt Sonstige landw. Gen.
news-1432 Wed, 02 Oct 2019 15:38:19 +0200 Raiffeisen vergibt wieder 30 Mio. Euro an begünstigten E.I.B.-Krediten an Südtirols KMUs https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-vergibt-wieder-30-mio-euro-an-beguenstigten-eib-krediten-an-suedtirols-kmus.html Zum fünften Mal wurde heute ein Vertrag zwischen der Raiffeisen Landesbank Südtirol und der Europäischen Investitionsbank (E.I.B.) in Bozen unterzeichnet. Er ermöglicht es kleinen und mittelständischen Unternehmen Südtirols, Darlehen und Leasingfinanzierungen zu besonders günstigen Konditionen zu erhalten. Die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Raiffeisen und der E.I.B. besteht bereits seit 2011. Jetzt stehen erneut 30 Millionen Euro an Finanzierungen zur Verfügung. Nach wie vor ist in Südtirol eine rege Investitionstätigkeit festzustellen. Die Unternehmen suchen günstige Finanzierungsmöglichkeiten und die RLB will diese den Unternehmen dank dem neuen Abkommen mit der Europäischen Investitionsbank zur Verfügung stellen. „Dabei stellt die E.I.B. Finanzierungsmittel zu günstigen Zinssätzen bereit, die sie durch ihr hervorragendes Rating AAA auf den internationalen Finanzmärkten beschafft“, erklärt Johann Schmiedhofer, Vizedirektor der Raiffeisen Landesbank Südtirol.

„Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist eine Einrichtung mit dem Auftrag, die Ziele der Europäischen Union durch die langfristige Finanzierung tragfähiger Investitionen zu fördern“, sagt Dott.ssa Anna Fusari, Vertreterin der Europäischen Investitionsbank. Die für ihre Finanzierungstätigkeit benötigten Mittel bezieht die EIB dabei nicht aus dem EU-Haushalt, sondern sie beschafft sie sich auf den Kapitalmärkten.

Die EIB finanziert eine breite Palette von Projekten in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen der EU-Länder. Die Projekte müssen dabei mindestens einem der Finanzierungsziele der EIB entsprechen. 

In einem großen Teil der Fälle vergibt die Europäische Investitionsbank (EIB) ihre Finanzierungen über Partnerinstitute. Konkret heißt das, Banken und Finanzinstitute erhalten so genannte Globaldarlehen, die ihnen wiederum dabei helfen, kleine und mittlere Unternehmen mit förderungswürdigen Projekten zu unterstützen. 

Mit dem ersten vier Verträgen, die in den Jahren 2011, 2013, 2015 und 2017 unterzeichnet wurden, konnten die Raiffeisenkassen über die Raiffeisen Landesbank begünstigte Finanzierungen im Ausmaß von insgesamt 120 Millionen Euro an die heimische Wirtschaft auszahlen. Heute folgte nun die fünfte Auflage. Die E.I.B. und die Raiffeisen Landesbank unterzeichneten ein weiteres Finanzierungsabkommen. Dadurch erhält die Landesbank erneut 30 Millionen Euro an Finanzierungsmitteln.

Kleine und mittelständische Unternehmen Südtirols können nun wieder E.I.B.-Darlehen oder Leasingfinanzierungen für ihre Investitionsvorhaben beantragen. Raiffeisen gibt die mit der E.I.B-Finanzierung verbundenen Vorteile an die Unternehmen weiter. Diese kommen damit in den Genuss eines begünstigten Zinssatzes, der unter den üblichen Marktbedingungen liegt, und sind von der Ersatzsteuer befreit. „Für investitionsfreudige Unternehmen eine gute Gelegenheit, ihre Projekte günstig zu finanzieren“, sagt Schmiedhofer.

Die E.I.B.-Finanzierungsmittel werden als mittel- bis langfristige Darlehen oder Leasingfinanzierungen an Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten aus nahezu allen Wirtschaftszweigen vergeben. Die begünstigten Kredite sind zweckgebunden und die Gelder können ausschließlich zur Finanzierung des jeweiligen Projektes verwendet werden. 

]]>
Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Finanzen
news-1431 Tue, 01 Oct 2019 09:16:28 +0200 Austausch mit Vorarlberger Funktionären https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/austausch-mit-vorarlberger-funktionaeren.html Ende September fand im Raiffeisenhaus in Bozen ein Treffen zwischen Vorarlberger Funktionären und der Führungsspitze der Raiffeisen Landesbank und des Raiffeisenverbandes Südtirol statt. Die Vorarlberger waren im Rahmen einer Bildungsreise nach Bozen gekommen. Die laufende Aus- und Weiterbildung der Funktionäre ist der Vorarlberger Raiffeisenbankengruppe ein wichtiges Anliegen. Bereits vor acht Jahren haben die Vorarlberger Funktionäre deshalb eine Plattform gegründet, um die bestehende Organisation zu optimieren. Die Vorarlberger Raiffeisen-Funktionärs eGen. kümmert sich um die kontinuierliche Weiterbildung von Funktionären und organisiert auch Studienreisen, wie Ende September die Reise nach Südtirol. Bei der gleich zu Beginn der Austausch mit der Führungsspitze der Raiffeisen Landesbank und des Raiffeisenverbandes Südtirol auf dem Programm stand.

]]>
Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1430 Mon, 30 Sep 2019 15:54:00 +0200 Südtiroler Weltläden: Faire Mode, bunter Herbst https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtiroler-weltlaeden-faire-mode-bunter-herbst.html Der Herbst präsentierte sich am vergangenen Samstag, 28. September von seiner edlen Seite: Die Sonne strahlte mit den elf Models um die Wette, die die neue Herbstkollektion des Weltladens Brixen präsentierten. Mehr als 100 Menschen wohnten der Modeschau des ältesten Weltladens Südtirol (1980 gegründet) bei. Faire Mode ist trendig und in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Beim klassischen Rohstoff Baumwolle setzt der faire Handel hauptsächlich auf biologische Ware. Zudem wird ständig mit neuen Materialien wie Bambus, Eukalyptus, regenerierter Wolle oder Buchenholz experimentiert. Nach der Modeschau platzte der Weltladen in der Brixner Stadelgasse aus allen Nähten.

Der Style habe sich geändert, die Mode sei griffig und schön, der faire Handel habe es auch bei der Mode verstanden, sich in die Mitte der Gesellschaft zu spielen, war zu hören, als am vergangenen Samstag elf Freiwillige des Weltladens Brixen Kleider, Hosen, Pullover, Leggins, T-Shirts, Schals und passende Accessoires wie Taschen, Armreifen, Ohrringe, Halsketten oder Taschen auf dem roten Teppich zwischen Stadelgasse und Hartmanns-Platz in Brixen vorführten. Dabei wurde die soeben eingetroffene neue Mode von altromercato (produziert von Creative Handicrafts in Indien), Assis Garments (Kleidung aus Biobaumwolle), ALLPA (Produkte aus Alpaka) und Cora Happywear (Kleidung aus Bio-Baumwolle, Bambus und Eukalyptus, regenerierter Wolle und Buchenholz) präsentiert.

]]>
Eisacktal/Wipptal Konsum
news-1428 Mon, 30 Sep 2019 11:29:21 +0200 Almkäseolympiade: Ausgezeichnete Qualität der Südtiroler Produkte https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/almkaeseolympiade-ausgezeichnete-qualitaet-der-suedtiroler-produkte.html Die diesjährige Almkäseolympiade in Galtür war wiederum ein großer Erfolg für die Südtiroler Almsennereien: 21 Almprodukte wurden mit Medaillen ausgezeichnet. Die Äußere Schwemmalm in Ulten erhält den begehrten „Drei Käse-Hoch Preis der Kinderjury Rund 120 Almen aus Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, Deutschland und Südtirol stellten sich vergangenen Samstag mit mehr als 300 Käsen der strengen Fachjury in Galtür. Die Internationale Almkäseolympiade gilt als Treffpunkt der besten AlmkäserInnen der Alpen.

Aus Südtirol nahmen 24 Almen mit rund 60 Käsen teil, 21 Produkte wurden für herausragende Qualität mit einer Medaille ausgezeichnet.

Im Schnittkäsebereich waren die Südtiroler Almen mit insgesamt zwölf Medaillen auch in diesem Jahr besonders erfolgreich.

Norbert Zöschg von der Äußeren Schwemmalm in Ulten konnte an seinen Vorjahreserfolg anknüpfen: Eine Goldmedaille gab es für seinen Almschnittkäse und eine weitere für seinen Almkäse unter 45 % F.i.T. Mit 19,50 Punkten war er der Beste in dieser Kategorie. Mit diesem Käse gewann er auch den begehrten „Drei-Käse-Hoch-Preis“, den eine Kinderjury aus einer Gruppe von Käsen mit hoher Punktezahl auswählt.

Erst ihr zweiter Almsommer und gleich zweimal Gold: Für ihren Vinschgauer Alpkäse und ihren Kräuterkäse erhielt Valeria Steck von der Planeiler Alm 2 x die höchste Auszeichnung.

Hervorragend abgeschlossen hat auch Florian Plattner von der Kortscher Bio Alm: Gold für seinen Vinschgauer Alpkäse Bio und Silber für den Ziegenweichkäse.

Zahlreiche Südtiroler Almen wurden mehrfach prämiert, eine Bestätigung dafür, dass die hohe Qualität die gesamte Almproduktpalette umfasst. Gleich 4 Auszeichnungen erhielt Elisabeth Haid von der Kaproner Alm für ihren Weichkäse (Silber), den jährigen Schnittkäse (Silber) den Ziegenkäse (Bronze) und den Vinschgauer Alpkäse (Bronze).

Drei Silbermedaillen bekam Johann Kafmann von der Hagner Alm in Welschnofen für seinen jährigen Almkäse, den Harkäse Lagrein und den Hartkäse mit Timutpfeffer. Drei Medaillen holte sich ebenso Stefan Ilmer von der Rableid Alm mit seinem Vinschgauer Alpkäse (Silber), Chillikäse (Silber) und seinem Schnittkäse unter 45 % F.i.T. (Bronze).

Über eine Auszeichnung konnten sich auch Karin Lösch von der Höfer Alm in Burgeis (Silber für ihren Vinschgauer Alpkäse), Josef Ladurner von der Schliniger Alm (Bronze für seinen Vinschgauer Alpkäse), Manuel Laner von der Neves Alm in Lappach (Bronze für seinen Almkäse), Erich Schaffler von der Eishof Alm im Pfossental (Bronze für seinen Schnittkäse mit Kräuter und Knoblauch) sowie Johannes Hinteregger von der Kreuzwiesen (Bronze für seinen Zirmkäse „Zirmila“) freuen.

In der 40-köpfigen Fachjury waren neben Fachleuten aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und Liechtenstein Bertram Stecher und Andreas Österreicher vom Sennereiverband Südtirol, Ludwig Tschurtschenthaler von der Bergmilch Südtirol und Thomas Wallnöfer von der Fachschule für Landwirtschaft Fürstenburg, Burgeis vertreten.

Bertram Stecher, zuständig für den Bereich Almen und Hofkäsereien im Sennereiverband freut sich über den großen Erfolg der Südtiroler Almen: „Der Einsatz im Bereich Produktqualität trägt Früchte, er darf allerdings nicht nachlassen. Vor allem beim Schnittkäse gibt es bei Schnittbild und Lochung nach wie vor noch Potential nach oben. Sehr gut haben die Käse insgesamt bei Äußerem und Konsistenz abgeschnitten“.

Prämierungssaison noch nicht abgeschlossen:

Bereits kommendes Wochenende, am 5. Oktober 2019 findet an der Fachschule für Landwirtschaft Fürstenburg die Südtiroler Almkäseverkostung statt. Hier stellen sich rund 50 Almen aus ganz Südtirol, dem Bezirk Landeck und Imst sowie dem Unterengadin mit ihrem Käse der Fachjury und dem Publikum. Die Veranstaltung beginnt um 14:00 Uhr. Sie ist für Interessierte frei zugänglich und es gibt für alle die Möglichkeit Almkäse zu verkosten, zu bewerten und auch zu kaufen.

]]>
Bozen und Umgebung Milch
news-1427 Wed, 25 Sep 2019 12:24:23 +0200 Kellerei Bozen: Der Wein mit den meisten „Gläsern“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-bozen-der-wein-mit-den-meisten-glaesern.html Wieviel ist 20 mal 3? Der Lagrein Taber. So oft wie kein anderer Wein aus Südtirol erhielt das Aushängeschild der Kellerei Bozen jüngst die Höchstbewertung des Gambero Rosso, die begehrten „3Gläser“. Wenn Qualität zur Regel wird, dann ist das vor allem der Verdienst der perfekten Zusammenarbeit zwischen Weinbauern und Kellermeister. Südtirol weist eine außerordentlich hohe Qualitätsdichte auf. Dies wird beim Blick auf die aktuelle Ausgabe des Gambero Rosso deutlich. Und doch sticht im „3 Gläser“-Spektrum der Südtiroler Weine einer besonders heraus: der Lagrein Riserva Taber der Kellerei Bozen. Zum insgesamt 20. Mal erhielt der Taber von den Verkostern des wohl wichtigsten italienischen Weinführers die Höchstnote verliehen. Dieses Kunststück gelang zuvor noch keinem Wein aus Südtirol. Zur Erinnerung: Im fernen Jahr 1995 feierte der Lagrein Taber seine „3-Gläser“-Premiere. In der Ausgabe 2020 des Gambero Rosso wurde der Jahrgang 2017 prämiert. Der Taber gilt als Aushängeschild der Kellerei Bozen und Vorzeigevertreter der autochthonen Rebsorte Lagrein, die rund um den Globus immer mehr Weinliebhaber begeistert.

]]>
Bozen und Umgebung Wein
news-1426 Wed, 25 Sep 2019 09:26:41 +0200 Viktor Peintner: Ein Leben für die Landwirtschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/viktor-peintner-ein-leben-fuer-die-landwirtschaft.html Viktor Peintner und Landwirtschaft waren immer schon eins. Bereits als Kind haben er und seine fünf Geschwister am elterlichen Hof mitgearbeitet. Weil ihm das Lernen leicht fiel, hätte er nach der Mittelschule studieren sollen. Er entschied sich für die landwirtschaftliche Oberschule und wurde Bauer. Bereut hat er es nie, auch wenn sich in der Landwirtschaft im Verlauf der Jahre vieles geändert hat. Die Begeisterung für die Landwirtschaft und die Liebe zur Natur hat Viktor Peintner von seinen Eltern mitbekommen: „Wir haben gelernt, mit der Erde zu arbeiten und sparsam zu sein. Das ist bis heute so“, sagt Peintner. Sein Vater, eigentlich Metzger, kam aus einer Arbeiterfamilie. Die Mutter hatte einen kleinen Hof mit zwei Kühen und musste alles allein machen. „Wir mussten die Ähren zusammenklauben, damit ja keine Ähre zurückblieb“, erinnert er sich.

]]>
Pustertal Viehwirtschaft
news-1425 Tue, 24 Sep 2019 09:17:54 +0200 Land&Leben: Die VOG Sortenstrategie 2025 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-die-vog-sortenstrategie-2025.html Der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften hat eine Sortenstrategie 2025 ausgearbeitet. Die zentrale Frage lautet: Welche Äpfel fordert der Markt und wie können Bauern auf neue Konsumtrends reagieren? Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen knapp 2.000 Hektar auf neue Sorten oder neue Sortenklone umgestellt werden. Gerhard Dichgans, scheidender Direktor des VOG, spricht im Interview über die Gründe für diese Umstrukturierung. Ein weiteres Thema der Land&Leben-Sendung: 

  • Zurück aus Kazan: Erfahrungen der siegreichen Südtiroler Landschaftsgärtner auf der Berufs-WM 2019

Jetzt reinhören!

]]>
Vinschgau Burggrafenamt Bozen und Umgebung Obst
news-1424 Mon, 23 Sep 2019 10:49:51 +0200 Arbeitskreis Eltern Behinderter: "Mehr Liebe, Geduld und Zeit" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/arbeitskreis-eltern-behinderter-mehr-liebe-geduld-und-zeit.html Der Arbeitskreis Eltern Behinderter (AEB) erinnerte im Rahmen seiner 40-Jahr-Feier an wichtige Errungenschaften bei der Integration von Menschen mit Behinderungen. Gleichzeitig pocht der Verein auf mehr Unterstützung aus Politik und Gesellschaft. Die farbenfrohe Orchideenwelt in Gargazon bot den passenden Rahmen für das runde Jubiläum des Arbeitskreises Eltern Behinderter. Die AEB-Vorsitzende Angelika Stampfl begrüßte die Ehrengäste, darunter Landeshauptmann Arno Kompatscher, Soziallandesrätin Waltraud Deeg und den Obmann des Raiffeisenverbandes Herbert Von Leon. Stampfl ließ die wichtigsten Etappen der letzten vier Jahrzehnte Revue passieren und erinnerte an die schwierige Anfangszeit als niemand etwas mit Kindern mit Behinderungen zu tun haben wollte.

]]>
Burggrafenamt Sozial
news-1423 Mon, 23 Sep 2019 09:15:03 +0200 Coopbund Alto Adige Südtirol: Vereint für künftige Herausforderungen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/coopbund-alto-adige-suedtirol-vereint-fuer-kuenftige-herausforderungen.html Die beiden Genossenschaftsverbände Legacoopbund und Confcooperative Alto Adige Südtirol haben sich zusammengeschlossen und die Vereinigung im NOI Tech Park gefeiert, zusammen mit den Vertretern von über 100 Genossenschaften und rund 150 Gästen. Der 21. September 2019 ist ein historischer Tag für das Südtiroler Genossenschaftswesen. Zwei der insgesamt vier großen Genossenschaftsverbände von Südtirol, Legacoopbund und Confcooperative Alto Adige Südtirol, haben sich zum Coopbund Alto Adige Südtirol zusammen geschlossen. 

]]>
Verbandsnachricht Sonstige
news-1422 Wed, 18 Sep 2019 16:00:21 +0200 Kartoffelernte: So funktioniert die Pustertaler Saatbaugenossenschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kartoffelernte-so-funktioniert-die-pustertaler-saatbaugenossenschaft.html Die Puschtra Erdepflwochn sind voll im Gange. Vom 14. bis 29. September zeigen 17 teilnehmende Gastbetriebe, wie faceettenreich die Bergkartoffel sein kann. Wie läuft die Kartoffelernte in Südtirol eigentlich ab? Eine zentrale Rolle nimmt dabei die Pustertaler Saatbaugenossenschaft ein. Sie ist mit ihren Mitgliedern der Garant für eine effiziente Ernte und Vermarktung der Knolle. Die Genossenschaft zählt im Einzugsgebiet von Ehrenburg bis nach Niederdorf etwa 100 Mitglieder. 

Der Geschäftsführer Hanspeter Felder erklärt, wie die Zusammenarbeit funktioniert: "Die Bauern holen das Saatgut von mir ab und pflanzen es aus. Wenn die Kartoffeln reif sind, holen sie in der Genossenschaft die Kisten ab und bringen sie mit Kartoffeln gefüllt zurück." Dann beginnt die Lagerung und Vermarktung des Gemüses. 

Felder ist von den Vorteilen einer Genossenschaft überzeugt: "Wenn jeder Bauer für sich alleine arbeiten würde, dann ist die Marktposition eines Einzelnen sehr gering. Wenn die Bauern sich genossenschaftlich zusammenschließen, erhalten sie ein ganz anderes Gewicht auf dem Markt. Sie können besser verkaufen, Kosten sparen und sind stets auf dem neuesten Stand der Technik." 

 

 

]]>
Pustertal Sonstige landw. Gen.
news-1421 Wed, 18 Sep 2019 08:15:51 +0200 Neue Glieder in der Rettungskette https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/neue-glieder-in-der-rettungskette.html In Tisens und Prissian hat das Weiße Kreuz mit der Gemeindeverwaltung und der Raiffeisenkasse zwei fernüberwachte und öffentlich zugängliche Defibrillationssäulen errichtet. Sie stehen auf dem Dorfplatz in Tisens und vor der Feuerwehrhalle in Prissian zur Verfügung. In jeder Säule ist ein halbautomatischer Defibrillator verstaut, der bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung angewandt werden kann. Einen Teil der Kosten trägt das Weiße Kreuz mit  5-Promille-Zuweisungen aus der Einkommenssteuer – die Restfinanzierung haben die Gemeinde und die Raiffeisenkasse zu gleichen Teilen übernommen.  

Um die Überwachung und Wartung kümmert sich der Landesrettungsverein. Sowohl für das Weiße Kreuz als auch für die Gemeindeverwaltung und die Führung der Raiffeisenkasse Tisens sind diese Säulen gute Investitionen und ein Beitrag zur nachhaltigen Sicherheit.

Wie funktioniert ein solcher Defilibrator? Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand können Ersthelfer den in der Säule verstauten Defibrillator herausholen. Automatisch wird über das Gerät die Landesnotrufzentrale angerufen. Ersthelfer treten über die Freisprechanlage mit einem Mitarbeiter der Zentrale in Kontakt. Dieser gibt Anleitungen, holt Informationen ein und sorgt für die Alarmierung des Rettungs- und Notarztdienstes. Zudem gibt  das Gerät Anweisungen. Der Defibrillator analysiert den Herzrhythmus des Patienten und der Helfer gibt bei Bedarf einen Schock ab.

Am 18. November ab 19 findet im Tisner Mehrzweckgebäude ein Infoabend zur Frühdefibrillation statt.

 

]]>
Sonstige
news-1420 Tue, 17 Sep 2019 12:24:14 +0200 Kellerei Tramin: Terminum Gewürztraminer ist der drittbeste Wein Italiens https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-tramin-terminum-gewuerztraminer-ist-der-drittbeste-wein-italiens.html Die Kellerei Tramin führt ein sehr starkes Südtirol in der Liste der besten Weine Italiens an. Das kleine Weinland etabliert sich unter den Top-Regionen, nur Toskana und Piemont erreichen mehr Nominierungen bei den „Best Italian Wine Awards“. Sassicaia bleibt der beste Wein Italiens. Der Kultwein aus Bolgheri ging bereits im Vorjahr als Sieger hervor. Mit dem Barolo Monvigliero reiht sich gleich dahinter ein Wein aus dem Piemont ein. Auf das Podest gesellt sich die Kellerei Tramin mit ihrem Gewürztraminer Spätlese Terminum 2016. Dieser stellt den besten Süßwein und zugleich besten Weißwein in der Rangliste.       
Nach Terminum 2016 der Kellerei Tramin (3.) platzieren sich gleich drei weitere Südtiroler Weine in die begehrte Top-50-Rangliste: Appius 2014 der Kellerei St. Michael/Eppan (13.), Terlaner I Grande Cuvée 2016 der Kellerei Terlan (14.) und die Réserve della Contessa 2018 von Manincor (24.). Dank Giulio Rosé Riserva 2007 von Ferrari (18.) setzte auch das Trentino ein Ausrufezeichen. 
 
Seit 2012 prämiert „Best Italian Wine Awards“ (kurz BIBA) die 50 besten italienischen Weine. Diese Bestenliste, welche aus einer Idee von Sommelierweltmeister Luca Gardini und dem bekannten Wein- und Gourmetkritiker Andrea Grignaffini hervorgegangen ist, genießt mittlerweile eine große Sichtbarkeit in der internationalen Weinwelt. 
 
„Terminum Gewürztraminer ist der beste Weißwein Italiens und die zahlreichen Nominierungen von Südtiroler Weinen sind der Beweis dafür, wie sehr diese Region qualitativ gewachsen ist“, kommentiert Luca Gardini das Abschneiden der Südtiroler Kellereien.  
 
Die Auswahl der 50 besten Weine erfolgt durch ein international besetztes Komitee aus Journalisten, Kritikern und Experten. Einflussreiche Persönlichkeiten wie Kenichi Ohashi, einziger „Master of Wine“ Japans oder der einflussreiche Sommelier Lu Yang aus China gehören dem Komitee an. Aus Südtirol sind die beiden Experten Eros Teboni und Othmar Kiem mit an Bord. 
 
Leo Tiefenthaler nimmt mit Freude die Auszeichnung in seiner Funktion als Obmann der Kellerei Tramin entgegen: „Die Erfolge der Südtiroler Weinerzeuger sind nicht selbstverständlich. Die entwickelten Qualitäts-Visionen können nur mit großer Leidenschaft, außerordentlicher Hingabe, funktionierender Zusammenarbeit und mit Zusammenhalt immer weiter vorangetrieben werden“, betont der Landesobmann des Südtiroler Bauernbundes. 
 

]]>
Überetsch/Unterland Wein
news-1378 Tue, 17 Sep 2019 08:00:00 +0200 Klemens Skibicki: "Zu 100% nach den Wünschen der Kunden richten" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/klemens-skibicki-zu-100-nach-den-wuenschen-der-kunden-richten.html Wie sieht die Bank der Zukunft aus? Welche Rolle werden dabei Genossenschaftswerte spielen? Digitalexperte und Universitätsprofessor Klemens Skibicki gibt im Interview einen Ausblick zu den wichtigsten Entwicklungen. Raiffeisen Nachrichten: Wie wird die Digitalisierung das Bankwesen verändern? Was wird auf die Kunden zukommen?

Klemens Skibicki: Die Veränderungen sind mehrdimensional, aber für Kunden wird es im digitalen Zeitalter vor allem einfacher, schneller und kostengünstiger, finanzielle Themen zu regeln. Für die Banken gilt es, Kundenbeziehungen auszuweiten und sie gegen neue Player in einem zunehmend weltweiten und branchenübergreifenden Markt zu verteidigen - an deren Maßstäben von Einfachheit, Kosten, Individualität und Geschwindigkeit werden sie sich messen lassen müssen.

Persönliche Beratung, regionale Kreisläufe: Werden diese Aspekte in einer unübersichtlichen und schnelllebigen Welt wieder wichtiger?

Skibicki: Ich denke, dass persönliche Beziehung und Vertrauen noch viel wichtiger werden, schließlich werden Menschen zunehmend gläsern und transparent. Hier muss aber „persönliche Kundennähe“ neu definiert werden, d.h. nicht, dass Regionalität und persönliche Beratung ersetzt, aber auf jeden Fall um alle digitalen Möglichkeiten erweitert werden sollten. Unternehmen müssen sich dabei zu 100% nach den Wünschen und Kanälen der Kunden richten, um diesen nahe zu sein.

Werden sich die Menschen bei den Banken nach den Genossenschaftswerten wie Solidarität und Mitgliederverpflichtung sehnen?

Skibicki: Ich hoffe es und letztendlich entspricht der Ursprung der Genossenschaft ja genau dem Gedanken der Communities im Internet. Die Vernetzung zu gemeinsamen Zwecken ist im digitalen Zeitalter jedoch viel einfacher und mit weniger regionalen Grenzen herzustellen. Die Werte sollten also bleiben, aber eben ein Update in der Ausführung und Dimension erfahren.

]]>
Bozen und Umgebung Finanzen
news-1419 Mon, 16 Sep 2019 15:04:01 +0200 Raiffeisenkasse Eisacktal: „Mit Leidenschaft zum Erfolg“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenkasse-eisacktal-mit-leidenschaft-zum-erfolg.html Wie sich Leidenschaft, Genuss und Erfolg verbinden lassen, zeigte die Raiffeisenkasse Eisacktal am 13. September in ihrem Hauptsitz am Großen Graben. Bei der diesjährigen Ausgabe von „Project Future“, einem Event, das die Genossenschaftsbank im Zweijahresrhythmus speziell für junge Kunden organisiert, standen diesmal Käse, Wein und Schokolade im Mittelpunkt. Was die Referenten des Abends miteinander verband, war die große Passion, die sie für ihr jeweiliges Produkt empfinden. Hubert Stockner, Käsemeister und Diplom-Biersommelier, begeisterte mit seiner Erzählung über den Bunker im Felsgestein, der ihm als Reifungshöhle für seine exquisiten Käsespezialitäten dient. Über Monate oder auch Jahre hinweg pflegt und hütet er handwerklich hergestellten Käse von ausgewählten Käsereien aus dem Alpenraum und veredelt diesen zu Käsespezialitäten mit einer ganz besonderen Note. Für den Fromelier ist Käse eine Herzensangelegenheit.

Simon Pliger, den jungen Önologen, der im elterlichen Betrieb eingestiegen ist, haben die Liebe zur Natur, zum Wein und zur Nachhaltigkeit dazu bewogen, Weinbauer zu werden. Heute wird der 25 Jahre alte Weinproduzent täglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert, die seiner Leidenschaft natürlich keinen Abbruch tun.

Katya Waldboth und Armin Untersteiner lebten vier Jahre in Indien, wo sie ihre Begeisterung für den Kakao und die Schokolade entdeckten. Als sie nach Südtirol zurückkehrten, stellten sie fest, dass hier noch niemand Schokolade, beginnend vom Rohstoff, herstellte. Tatsächlich gab es in ganz Europa nur wenige handwerkliche Produzenten. Heute sind die beiden die ersten Hersteller von „bean to bar“ - Edelschokolade (von der Bohne bis zur Tafel) in Südtirol – einer Schokolade, die inzwischen mehrfach ausgezeichnet wurde.

Die nachhaltige Verarbeitung, die auserlesenen Rohstoffe und die Leidenschaft der jungen Unternehmer finden nicht zuletzt auch im Geschmack ihrer Qualitätsprodukte ihren Ausdruck. Diese konnten die Teilnehmer am Ende der Vortragsreihe noch ausgiebig verkosten: auch ein Beweis dafür, dass die Begeisterung für das eigene Produkt das wichtigste Element einer spannende Erfolgsgeschichte ist.

]]>
Eisacktal/Wipptal Finanzen
news-1418 Mon, 16 Sep 2019 11:22:46 +0200 „Das Telefon war im oberen Stock!“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/das-telefon-war-im-oberen-stock.html Die Raiffeisenkasse Wipptal hat sich im Verlauf der Geschichte von der einfachen Bauernbank zu einem modernen Geldinstitut entwickelt. Dieses Stück Zeitgeschichte ließ sie nun in einem Film nachzeichnen. Interessant sind darin nicht nur die Erzählungen von Zeitzeugen, sondern eine Reihe von kuriosen Details. Am Sonntagvormittag nach der Heiligen Messe war die "Kasse" offen. Die Geldkasse war damals noch eine einfache Holzschatulle, in der die Mitglieder ihr Geld einlegten. Der Zahlmeister verbuchte die Einlagen pennibel und gewährte nur den Mitgliedern Kredite. Die Kassastunden wurden im Gasthaus „Lex“ abgehalten.

Rasante wirtschaftliche Entwicklung

„Die jungen Leute von heute, können sich das gar nicht mehr vorstellen“, meint Norbert Bacher, der sich noch gut an die Zeit als Hilfszahlmeister der Raiffeisenkasse Wiesen erinnert. Der pensionierte Lehrer ist einer von vier Zeitzeugen, die vor der Kamera von ihren persönlichen Erinnerungen erzählen. Den wirtschaftlichen Aufschwung in den 1970er Jahren miterlebt haben der langjährige Obmann Franz Rainer und der Vorsitzende des Aufsichtsrates Heinrich Eisendle. Ehrenobmann Rainer: „Die Aufbruchsstimmung war damals stark spürbar.“ Mit der Eröffnung des neuen Schalters am Zwölferturm in der Stadt Sterzing begann eine glückliche Phase. Die Raiffeisenkasse profitierte stark vom allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung in ganz Südtirol.

Einmaliges Zeitdokument

„Der Film ist ein einmaliges Zeitdokument, das wir auch unseren neuen Mitgliedern zeigen, damit sie wissen, wie sich ihre Raiffeisenkasse entwickelt hat“, betont Christina Pupp, Direktor und selbst Zeitzeuge. Sie arbeitet bereits seit 1984 in der Raiffeisenkasse und wurde im Jahre 2000 Nachfolgerin des plötzlich verstorbenen Geschäftsführers Klaus Gogl - eine der wenigen weiblichen Führungskräfte in der Raiffeisenwelt.

Die Idee zu diesem Filmporträt stammt von Stefan Nicolini, Journalist und Filmproduzent aus Bozen. Zusammen mit dem Kameramann Christoph Wieser hat er die Geschichte der letzten Jahrzehnte in einem 15-minütigen Film zusammengefasst: „So wird Geschichte lebendig erzählt, das kann man mit dem Medium Film am besten“, bestätigt Nicolini. Es sind heitere Anekdoten, persönliche und emotionale Erlebnisse. Auch strategisch wichtige Entscheidungen und der wirtschaftliche Erfolg der Genossenschaft vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zur Gegenwart und die technologische Entwicklung kommen zur Sprache.

In den 1950er Jahren gab es in der Raiffeisenkasse weder einen Computer, noch eine elektrische Rechenmaschine. Ein mechanischer Rechenschieber erlaubte einfaches Subtrahieren und Addieren. Mehr nicht. Telefon gab es damals auch noch keines. Der einzige Apparat befand sich in der Wohnung im ersten Stock. Eine Alarmanlage für die Raiffeisenkasse in Wiesen war für den Vorstand zu teuer, so musste Hilfszahlmeister Norbert Bacher einen Einbrecher eines Nachts mit lautem Rufen vertreiben.

]]>
Eisacktal/Wipptal Finanzen
news-1408 Sun, 15 Sep 2019 14:54:00 +0200 Raiffeisenverband unterzeichnet Vertrag mit „Fondo Formazienda“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenverband-unterzeichnet-vertrag-mit-fondo-formazienda.html Die Spitzenvertreter von Formazienda und dem Raiffeisenverband Südtirol unterzeichneten am 6. August im Raiffeisenhaus in Bozen einen neuen Vertrag, bei dem es um Fördergelder für Aus- und Weiterbildung geht. Neu ist, dass Kurse für Mitglieder ab sofort bis zu 100 Prozent finanziert werden können. Formazienda ist ein Fond, der für die Finanzierung von Aus- und Weiterbildung eingerichtet wurde. Er bietet den eingeschriebenen Mitgliedern die Möglichkeit, Fördergelder für Projekte in der Aus- und Weiterbildung zu beanspruchen. Der Raiffeisenverband Südtirol ist bereits seit 2014 bei Formazienda eingeschrieben, arbeitet jedoch schon länger daran, (in Zusammenarbeit mit Formazienda) die Vertragsbedingungen besser an die Bedürfnisse der Mitglieder anzupassen. Dies ist nun gelungen. Mit der Neuauflage des Vertrages konnten die speziellen Bedürfnisse der Raiffeisenorganisation und ihrer Mitglieder berücksichtigt werden.

Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol und Sandra Wess, die Leiterin der Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol zeigten sich über die erfolgte Unterzeichnung erfreut: „Die intensive Arbeit der letzten Monate hat sich gelohnt: der neue Vertrag mit dem „Fondo Formazienda“ bringt unseren Mitgliedern, die dem Fonds beitreten, beachtliche Vorteile: Kurse können nun bis zu 100 Prozent finanziert werden.“ Die Unterzeichnung erfolgte unter Anwesenheit der Spitzenvertreter beider Organisationen.

Für Formazienda: der Präsident Andrea Bignami, die Direktorin Rossella Spada, der Bereichsverantwortliche Stefano Sesini sowie dessen Mitarbeiterin Angela Comparelli;

Für den Raiffeisenverband Südtirol: der Obmann Herbert Von Leon, Vizedirektor Christian Tanner, Leiter der Abteilung Unternehmensberatung für Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften Walter Eisendle, Leiterin der Abteilung Bildungswesen Sandra Wess, deren Mitarbeiterinnen Judith Thaler und Claudia Pfeifer und Beraterin Barbara Passarella.

Mit einer bis zu 100%igen Förderung und Finanzierung für Ausbildungen wird es für Unternehmen wesentlich leichter, die betrieblichen Ausbildungsziele ihrer Mitarbeiter umzusetzen und die Weiterentwicklung der Genossenschaft voranzutreiben.

Hinzu kommt, dass sich die Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol auch um die Ausarbeitung und Verwaltung der Beitragsansuchen kümmert. Sandra Wess: „Als neue Dienstleistung übernehmen wir für unsere Mitglieder die sehr zeitaufwändigen und komplexen Ansuchen sowie die Abwicklung und Verrechnung der Anträge.“

Die ersten Projekte sind bereits gestartet, weitere Informationen zu den Finanzierungsmöglichkeiten erteilt die Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol.

]]>
Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1417 Fri, 13 Sep 2019 16:32:13 +0200 Heute beginnt meine Zukunft! https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/heute-beginnt-meine-zukunft.html Bereits zum neunten Mal hat die Genossenschaft für Regionalentwicklung und Weiterbildung Wipptal in diesem Sommer das Projekt „Heute beginnt meine Zukunft 2019 – Berufsfindung für Mittelschüler“ durchgeführt. Einmal mehr ist es gelungen, den Mittelschülern Einblick in die Berufswelt zu geben. Das Sommerprojekt der GRW Wipptal/Eisacktal fand bei Schülern, Eltern und Projektpartnern auch heuer wieder einen großen Zuspruch. Das Projekt setzte sich aus drei getrennten Wochen mit jeweils drei Gruppen zusammen und erstreckte sich über drei Wochen im August.

Schüler legen selbst Hand an

Bereits im März wurde das Projekt in allen zweiten Klassen der drei Wipptaler Schulsprengel durch den Projektträger GRW Wipptal/Eisacktal vorgestellt. 82 Schüler haben am Projekt teilgenommen; sie konnten sich zwischen verschiedenen Berufsschienen entscheiden und hatten so die Möglichkeit in einer Woche gleich mehrere Betriebe zu besuchen und selbst Hand anzulegen. Das Ziel war, die einzelnen Berufe für die Jugendlichen greifbar zu machen und sie in ihrer Ausbildungswahl zu unterstützen.

Interessante Themenwochen

Die Mittelschüler konnten sich für folgende Themenwochen entscheiden: Handwerk/Elektronik, Technische Berufe, soziale-pädagogische Berufe, Natur/Umwelt/Landwirtschaft, Dienstleistungen, Neue Berufe, Technik/Holz/Bau, Medizinische Berufe sowie Gastronomie-Handel.
Besonders beindruckend war dabei die Bereitschaft der rund 40 lokalen Betriebe, die Schüler aufzunehmen und ihnen ihr „Handwerk“ zu erklären. Mit großer Freude demonstrierten Firmeninhaber und Mitarbeiter die Eigenschaften der verschiedenen Berufe und gaben den Jugendlichen die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln.

Das Freizeitprogramm am Nachmittag gab den Teilnehmern die Möglichkeit zur körperlichen Aktivität und zur Stärkung des Gruppengefühls. Somit kam der Spaß auch nicht zu kurz!

Zum Abschluss der Woche erfolgte ein persönliches Gespräch mit jedem Schüler um das Gesehene und Erlebte aufzuarbeiten und über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten zu sprechen. Die Gruppen waren im Laufe der Woche immer mehr zusammengewachsen und konnten sich beim Abschlussausflug nochmal richtig austoben.

Rechtzeitig an die Ausbildung denken

Das Berufsfindungsprojekt ist nunmehr zu einem festen Bestandteil der Sommeraktivitäten im Wipptal geworden und soll den Mittelschülern auch künftig die Chance geben, sich rechtzeitig Gedanken über ihre Zukunft zu machen.

Träger des Projekts „Heute beginnt meine Zukunft 2019 – Berufsfindung für Mittelschüler“ ist die  GRW Wipptal/Eisacktal. Daran beteiligt sind zahlreiche Betrieben, Vereine, die Gemeinden des Wipptals, die drei Schulsprengeln, der Jugenddienst Wipptal sowie zahlreiche Sponsoren und allen Mitwirkende, die das Projekt Jahr für Jahr ermöglichen.

]]>
Pustertal Sonstige
news-1416 Fri, 13 Sep 2019 16:13:39 +0200 IGA: Regionale Nähe – digitale Welt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/iga-regionale-naehe-digitale-welt.html "Regionale Nähe in der digitalen Welt - geht das?" Unter diesem Motto steht die 23. Tagung des Internationalen Instituts für Genossenschaftsforschung im Alpenraum (IGA). Die Tagung findet am Freitag, den 8. November 2019 von 9.30 Uhr bis ca. 13.00 Uhr im AC Hotel Marriott Innsbruck (vormals Hotel Hilton) statt. Interessierte Genossenschaftsvertreterinnen und Genossenschaftsvertreter sollten sich den Termin bereits jetzt vormerken. Infos unter info(at)iga.at und www.iga.at.

]]>
Sonstige
news-1412 Fri, 13 Sep 2019 09:58:00 +0200 „Europa bist Du" - die interaktive Messe für EU-geförderter Projekte https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/europa-bist-du-die-interaktive-messe-fuer-eu-gefoerderter-projekte.html Die Abteilung Europa veranstaltet am 24. September in Zusammenarbeit mit der Abteilung Landwirtschaft eine interaktive Projektmesse, bei der über Strukturfonds finanzierte EU-geförderte Projekte ihre Tätigkeiten und Ergebnisse präsentieren und ganz konkret zeigen, wie Europa den Alltag der Südtirolerinnen und Südtiroler mitgestaltet. Bei der Veranstaltung im Schloss Maretsch können die Besucher an den 44 Ständen unter anderem Naturereignisse durch 3D-Brillen erfahren, glutenfreie Getreidesorten kennenlernen oder innovative Sicherungsgeräte auf einer Kletterwand testen.

In mehreren Kurzvorträgen und Diskussionsrunden erfahren sie Wissenswertes zu Themen wie Biogasanlagen, Forschung an Mumien und anderen antiken Funden oder Fördermöglichkeiten des Europäischen Sozialfonds. Daneben werden Spiele für Kinder geboten und jeder Besucher darf in einer kreativen Ausstellung seinen Wünschen für Europa gestalterisch Ausdruck verleihen. 

Die vorgestellten Projekte werden von folgenden Förderprogrammen finanziell unterstützt, die in den Landesabteilungen Landwirtschaft sowie Europa angesiedelt sind:

  • ELER - Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums
  • ESF- Europäischer Sozialfonds
  • EFRE- Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
  • Interreg Italien-Österreich
  • Interreg Italien-Schweiz.

Die interaktive Messe EU-geförderter Projekte findet am 24. September 2019 von 9 bi 20 Uhr und 25. September von 9 bis 13 Uhr in Schloss Maretsch in Bozen statt. Die Veranstaltung ist kostenlos und steht allen Interessierten offen.

]]>
Sonstige
news-1415 Thu, 12 Sep 2019 09:24:37 +0200 Eine Re-Vision der Revision https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/eine-re-vision-der-revision.html Der Geschäftsführer des Revisionsverbandes NÖ-Wien, Johannes Leitner, hat ein Buch über Genossenschaftsrevision geschrieben. Ein Buch eines Revisors für Revisoren. Und dennoch ist es kein reines Revisionsbuch, geht es doch explizit auch um modernes Management, Unternehmensführung und Risiko. Eine Rezession von Edith Unger. Der Geschäftsführer des Raiffeisen-Revisionsverbands Niederösterreich-Wien, Johannes Leitner, spricht in seinem neuen Buch "Genossenschaftsrevision im Krisen-und Konflikfall - Eine Gratwanderung mit Chancen und Limits" die Dinge klar an, was ein Revisor seiner Meinung nach tun kann und tun soll, er geht aber sehr ausführlich - und manchmal kritisch - auch auf das Verhältnis zwischen Prüfer und Manager ein.

"Das Buch zeigt, dass Prüfung oder Revision deutlich mehr ist als das Kontrollieren von Zahlen", umschreibt der Obmann des Revisionsverbandes NÖ-Wien, Josef Pröll, das Buch. Es gehe für einen Revisor vielmehr auch darum, mögliche Risiken zu identifizieren, zu bewerten und den Verantwortungsträgern entsprechend zu kommunizieren. Es handle sich daher um ein Buch, dass auch für Genossenschafts-Funktionäre sowie für Vorstands-und Aufsichtsratsmitglieder wichtig zu lesen sei, unterstreicht Pröll.

Auch der Umgang mit dem Faktor Macht wird in dem Buch angesprochen. Leitner sieht den Umgang mit Macht als Teil des Wertesystems einer Organisation. Macht gut zur Wirkung zu bringen, hieße immer auch, das rechte Maß nicht zu verlieren. Denn nur balancierte Macht könne auf Dauer erfolgreich sein und einen positiven Beitrag leisten, so der Autor.

Da es in diesem Buch zentral um das Zusammenspiel von Prüfer und Mangement geht, fiel die Wahl zur Buchbesprechung im Rahmen der Präsentation vor etwa 100 geladenen Gästen im Eventraum der Start-up-Schmiede WeXelerate auf Universitätsprofessor Wolfgang Mayrhofer, den Leiter des Interdisziplinären Instituts für Verhaltenswissenschaftlich Orientiertes Management. Auch er griff das Thema der Macht heraus und unterstrich die vielen im Buch angeführten Anregungen dazu, welchen Orientierungsrahmen es brauche, um Macht zum Wohle der Gemeinschaft einzusetzen und wie jene, die in den Prüfungsprozess involviert sind, miteinander umgehen. Er kam zum Schluss, dass das Buch "voll von Sachverstand und Erfahrung" sei und jedenfalls "ein Vermächtnis" für künftige Revisoren. "Johannes Leitner gibt in diesem Buch seiner Umwelt Anstöße für ein besseres Leben", so Mayrhofer, der die Beschreibungen und Analysen von Johannes Leitner als eine Art "Re-Vision der Revision" bezeichnete.

Das Vorwort und den Text "An Stelle eines Nachwortes" verfasste der Psychotherapeut, Theologe und Seelsorger Arnold Mettnitzer. Dabei widmet er sich zum einem dem Thema Begeisterung -auch jene, die es braucht, ein solches Buch zu verfassen und hält zudem ein Plädoyer gegen den "Verwaltungs-geist", der sich oft einschleicht, wenn die "Be-geist-erung" verlorengeht.

Herausgeber des Buches ist gemeinsam mit dem Revisionsverband NÖ-Wien der Österreichische Raiffeisenverband. Generalanwalt Walter Rothensteiner unterstrich daher bei der Buchpräsentation, worum es in der Genossenschaftsrevision zentral gehe: Den Genossenschaften zu dienen und sie in ihrem guten Bestehen zu erhalten. "Es gibt nichts, was es nicht gibt", so ein altes Diktum, daher sei "Vertrauen gut, aber Revision und Kontrolle besser - letztlich im Sinne der geprüften Genossenschaften und ihrer Mitglieder", so der Generalanwalt.

Illustriert wurde das Buch kreativ und vielsagend von Natalie Huber, einer Mitarbeiterin des Revisionsverbandes NÖ-Wien.

Der Artikel stammt aus: RAIFFEIZENZEITUNG – DIE WOCHENZEITUNG DES ÖSTERREICHISCHEN RAIFFEISENVERBANDES von Donnerstag, 12. September 2019

]]>
Sonstige
news-1413 Wed, 11 Sep 2019 10:25:05 +0200 Südtirols Apfelwelt hat eine neue Webseite https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtirols-apfelwelt-hat-eine-neue-webseite.html Sie bietet einen schnellen Überblick über die Südtiroler Obstwirtschaft: die neue Website www.apfelwelt.it des Südtiroler Apfelkonsortiums. Die Südtiroler Obstwirtschaft ist eine Welt für sich – weitverzweigt und mit einer breiten Vielfalt an mehr als 60 beteiligten Organisationen sowie einer Fülle an Themen rund um Anbau, Sorten, Bauern, Forschung, Innovation und vieles mehr. Wer geduldig recherchiert, findet zwar vieles auf den einzelnen Webseiten der verschiedenen Akteure. Wer hingegen den schnellen Überblick und gesammelt die neuesten Nachrichten haben möchte, findet dies nun erstmals auf www.apfelwelt.it des Südtiroler Apfelkonsortiums.

Der Südtiroler Apfel – bunt, knackig und frisch. Um ihn kreist ein komplexes System aus Genossenschaften und verschiedensten Institutionen; VOG, VIP, Beratungsring und Südtiroler Bauernbund sind nur einige von vielen. Sie alle haben ihre eigene Aufgabe und Geschichte und tragen ihren wichtigen Teil zur Südtiroler Obstwirtschaft bei.

„Die neue Webseite schafft einen Überblick: Wir stellen uns, das Südtiroler Apfelkonsortium, und alle Beteiligten rund um den Apfel vor“, so Georg Kössler, Obmann des Südtiroler Apfelkonsortiums. Doch sehen Sie selbst: Ab 11. September 2019 können sich alle Interessierten ihr eigenes Bild davon machen und sich unter www.apfelwelt.it einlesen und informieren.

Die Welt des Südtiroler Apfels dreht sich, wie auch die Webseite, nicht nur um die schmackhaften edlen Früchte. Sie rückt auch etwas anderes in den Vordergrund, etwas ganz Besonderes: nämlich den Bauer und seine Arbeit in den Apfelwiesen. Er steht am Ursprung des Ganzen und macht es erst möglich, Äpfel zu produzieren und in vielen Ländern der Welt in Verkaufsregale und in die Obstschale zu bringen.

Alle Beteiligten, von den einzelnen Institutionen und Organisationen bis hin zu den Bauern, arbeiten zusammen, um die Obstwirtschaft voranzubringen und die Öffentlichkeit über Ereignisse, Inhalte, Forschungen, Herausforderungen und deren Lösungen zu informieren – so zum Beispiel auch mit der neuen Homepage.

 
Die Welt des Südtiroler Apfels stellt sich vor. 

]]>
Obst
news-1399 Wed, 11 Sep 2019 08:00:00 +0200 Quiz: Gründung einer Genossenschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/quiz-gruendung-einer-genossenschaft.html Eine Geschäftsidee allein reicht nicht aus, um eine neue Genossenschaft zu gründen. Ein durchdachtes Konzept, eine professionelle Strategie und ein bestimmtes Vorwissen sind für die erfolgreiche Gründung unerlässlich. Die Start-up-Beratung des Raiffeisenverbandes Südtirol bietet allen Interessenten eine kompetente, engagierte und kostenlose Beratung. Darüber hinaus werden Sie bei Ihrer Geschäftsidee vom Erstgespräch bis zur Umsetzung und in Ihrer unternehmerischen Tätigkeit unterstützt. Egal ob Sie mit ihrem Geschäftsmodell noch ganz am Anfang stehen oder schon losgelegt haben - mit diesem Quiz können Sie Ihr Wissen über das Genossenschaftswesen testen. 

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige
news-1414 Tue, 10 Sep 2019 12:38:00 +0200 Kurtatsch misst sich mit Bordeaux-Elite https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kurtatsch-misst-sich-mit-bordeaux-elite.html Im Rahmen von „Cortaccia Rossa“ traten Anfang September im Felsenkeller der Laimburg Merlot- und Cabernetweine aus Kurtatsch gegen renommierte nationale und internationale Vertreter der edlen Bordeauxsorten an. Ein Vergleich auf Augenhöhe. Die wärmeliebenden Rotweinsorten Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon fühlen sich nicht nur in Bordeaux und im toskanischen Bolgheri-Gebiet wohl. Eine weitere Heimat haben sie im Südtiroler Unterland gefunden, wo sie ein Terroir wiederfinden, das sie zur Höchstform auflaufen lässt.

Ideale Bordeauxlagen

Vor allem in Kurtatsch. Vor Ort herrscht ein alpines Klima vor, das besonders stark geprägt ist von mediterranen Einflüssen. Die nach Süd-Ost ausgerichteten, steilen und wärmsten Lagen auf 220 bis 350 Metern Meereshöhe weisen eine ideale Sonneneinstrahlung auf. Die tonhaltigen Böden in Kurtatsch eignen sich besonders für die Rebsorte Merlot, während die sandigen Schotterböden die ideale Grundlage für Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc darstellen. Die Anbaufläche von Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon beträgt in Kurtatsch aktuell rund 45 Hektar. In den nächsten Jahren soll sie beträchtlich wachsen – auf bis zu 100 Hektar und mehr. Der Grund: „Die Merlot- und Cabernetweine erreichen Top-Qualitäten und werden vom Markt gut aufgenommen“, hieß es seitens der vier Organisatoren von „Cortaccia Rossa“ Weingut Peter Dipoli, Kellerei Kurtatsch, Weingut Baron Widmann und Weingut Tiefenbrunner.

Auf Augenhöhe mit den Besten

Bei der 3. Vergleichsverkostung „Cortaccia Rossa“ am 5. September im Felsenkeller traten die Weine der Kurtatscher Produzenten in vier Verkostungsdurchgängen gegen Bordeaux-Weine aus Frankreich und Italien an. Für Südtirol ins Rennen gingen der Auhof 2016 vom Weingut Baron Widmann, der Frauenriegel 2016 vom Weingut Peter Dipoli, der Freienfeld Riserva 2016 der Kellerei Kurtatsch und der Vigna Toren Riserva 2015 des Weinguts Tiefenbrunner. Verglichen wurde nur, was sich tatsächlich vergleichen lässt. Das heißt: Die Weine entstammten demselben Jahrgang und waren auch von der Sortenzusammensetzung her ähnlich. Verkostet wurde blind, damit Faktoren wie Markenbekanntheit oder Renommee ausgeschaltet und der Fokus einzig und allein auf die Weinqualität gelegt werden konnte. Bewertet wurden die 16 Weine von rund 30 Weinjournalisten und Meinungsführern aus Italien und dem restlichen Europa, den USA und Kanada. „Es hat sich gezeigt, dass unsere Weine in einer Liga mit den besten der Welt mitspielen. In jedem Verkostungsdurchgang landeten sie zumindest im Mittelfeld, manchmal sogar ganz vorne“, so die Gastgeber. Ihr Fazit: „Kurtatsch hat durchaus das Zeug, die zweite bedeutende Anbauregion für Top-Bordeauxweine in Italien zu werden, neben Bolgheri DOC.“

]]>
Überetsch/Unterland Wein
news-1352 Tue, 10 Sep 2019 08:00:00 +0200 Raiffeisen in Zahlen: Die Kellereigenossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-in-zahlen-die-kellereigenossenschaften.html Die Entwicklung der Kellereigenossenschaften im Raiffeisenverband kann durchaus als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden. Gemessen an seiner Fläche ist Südtirol ein kleines Weinbaugebiet. In Sachen Qualität bewegen sich die Kellereigenossenschaften allerdings im Spitzenfeld. Internationale Weinführer bescheinigen den edlen Tropfen regelmäßig absolute Topnoten. 

Bemerkenswert sind nicht nur das Qualitätsniveau, sondern auch die Zahlen zu Anlieferung, Auszahlung und Unternehmensgröße. Als Quelle dienen dieser Infografik die Geschäftsberichte des Raiffeisenverbandes von 2007 bis 2018. 

]]>
Bozen und Umgebung Wein
news-1411 Mon, 09 Sep 2019 15:23:44 +0200 Raiffeisenkasse Freienfeld feiert 125-jähriges Jubiläum https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenkasse-freienfeld-feiert-125-jaehriges-jubilaeum.html Die kleinste Raiffeisenkasse Südtirols – die Raiffeisenkasse Freienfeld – feierte am vergangenen Samstag ihr 125-jähriges Gründungsjubiläum. Trotz schlechter Witterung gestaltete sich das Jubiläum auf dem überdachten Festplatz in Trens zu einer Feier für die Bevölkerung. Im Mittelpunkt standen zahlreiche Ehrungen langjähriger Mandatare und Mitglieder. Obmann Ferdinand Rainer konnte neben den Mitgliedern und Kunden auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter Bürgermeisterin Verena Überegger, Pfarrer Josef Augsten, Vertreter der Raiffeisenkassen des Bezirkes, des Raiffeisenverbandes und der Raiffeisen Landesbank sowie Vertreter verschiedener Behörden. In seiner Begrüßung ließ Obmann Ferdinand Rainer die 125-jährige Geschichte der Raiffeisenkasse Revue passieren. Die Kasse war am 17. Juni 1894 als „Spar- und Darlehenskassenverein Stilfes-Trens“ unter Obmann Peter Wieser, Bergerbauer in Stilfes, von 57 Mitgliedern gegründet worden. Vordergründiges Ziel: die drückende Not durch die Vergabe von Krediten zu überbrücken. Als erstes Kassenlokal diente ein Nebenzimmer im Gasthof Wieser. Seit 1984 befindet sich Raiffeisenkasse in ihrem heutigen Sitz gegenüber dem Rathaus. Im Jahr 2005 änderte die Genossenschaftsbank ihren Namen von Raiffeisenkasse Stilfes-Trens in Raiffeisenkasse Freienfeld.

]]>
Eisacktal/Wipptal Finanzen
news-1429 Mon, 09 Sep 2019 14:47:00 +0200 Land&Leben: Bioland startet Wettbewerb https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-bioland-startet-wettbewerb.html Bioland Südtirol initiiert einen Wettbewerb, bei dem Vorzeigebetriebe prämiert werden sollen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie gut die Landwirte die Bioland-Prinzipien wie zum Beispiel Bodenfruchtbarkeit und ökologische Vielfalt umsetzen.  Dadurch sollen die Leistungen der Biobauern für die Gesellschaft stärker sichtbar gemacht werden. Ein weiteres Thema der Land&Leben-Sendung: 

  • Der Apfelstratege: Gerhard Dichgans, langjähriger Geschäftsführer der VOG über die goldenen Zeiten des Apfels und warum der Apfelmarkt heute so schwierig ist

Jetzt reinhören!

]]>
Bozen und Umgebung Obst
news-1410 Fri, 06 Sep 2019 09:25:07 +0200 Prämierung der schönsten Apfelwiesen Südtirols https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/praemierung-der-schoensten-apfelwiesen-suedtirols.html Am 5. September zeichnete das Südtiroler Apfelkonsortium die diesjährigen Gewinner des Wiesenwettbewerbs „Mei liabste Wies“ aus. Die beiden Obstbauern, Iris Steck und Thomas Niedermayr, haben die Jury durch Kreativität, Innovation und Nachhaltigkeit ihrer Obstwiesen überzeugt. Birnbäume säumen den Wegesrand, Gänse und Enten watscheln durch die Obstreihen und Fledermäuse finden in einem Fledermausnistkasten mit LeD Beleuchtung Unterschlupf. Iris Steck hat auf ihrer Wiese in Partschins viele besondere Landschaftselemente integriert, die einen schonenden und nachhaltigen Obstanbau ermöglichen. „Die Enten und Gänse fressen verschiedenste Schädlinge, die sich gerne in den Wiesen unter den Obstbäumen aufhalten und die Fledermäuse ernähren sich von schädlichen Insekten. Die Tiere sind für uns Obstbauern sehr nützlich und wir können durch ihre Hilfe weniger Pflanzenschutzmittel einsetzen“, erklärt Iris Steck, eine der Gewinnerinnen aus Partschins.
 
Der Wettbewerb „Mei liabste Wies“ wird vom Südtiroler Apfelkonsortium organisiert und sucht nach besonders ästhetischen, innovativen oder ökologisch wertvollen Apfelanlagen. Denn die klassische Arbeit in den Apfelwiesen, in der es „nur“ um die Pflege der Apfelbäume und die Ernte geht, gibt es heute nicht mehr: Südtirols Landwirte gehen mit der Zeit, entwickeln immer mehr Gespür für die Anforderungen der Natur, fördern die Artenvielfalt, denken und arbeiten innovativ. „Der Wettbewerb zeigt einmal mehr, dass unsere Apfelwiesen mehr sind, als Obstbau-Kritiker darin sehen. Die Landwirte investieren viel Zeit, Arbeit, Liebe und Geduld. Schon die Teilnehmer an der ersten Ausgabe im vorigen Jahr haben ihre Kreativität, ihren Einfallsreichtum und ihren Sinn für ökologische Vielfalt und Ästhetik unter Beweis gestellt; auch heuer durften wir wieder sehr viele interessante Einsendungen begutachten“, resümiert Georg Kössler, Obmann des Südtiroler Apfelkonsortium. 
 
Bei der diesjährigen Ausgabe des Wettbewerbs haben sich mehr als 30 Bauern beteiligt und aus allen Einsendungen hat eine Fachjury die zwei schönsten und nachhaltigsten Wiesen ausgesucht. „Im Falle der diesjährigen Gewinner überzeugten uns vor allem die Kreativität und der Erfindergeist mit denen die beiden Obstbauern verschiedenste Elemente in ihre Wiesen integriert haben“,  begründet Paul Wierer, Mitglied der Fachjury und Vertreter von AGRIOS, die Wahl der Siegerwiesen. 
 
Zu den glücklichen Gewinnern des Wettbewerbs zählen die Obstwiesen von Iris Steck und ihrer Mutter Jutta Schönweger in Partschins und die Apfelanlage von Thomas Niedermayr in Eppan. Auf der Wiese von Thomas Niedermayr findet man Steinmauern, Insektenhotels und verschiedene Obstbäume. Das Juwel der Obstanlage ist jedoch ein Teich inmitten der Apfelbäume: Hier können sich Nützlinge zurückziehen und bei Bedarf wird das Wasser zur Bewässerung der Anlage verwendet. „Die Anlage von Thomas Niedermayr fügt sich perfekt ins Landschaftsbild ein und ist mit vielen kreativen Elementen verschönert worden,“ erklärt Helene Hölzl, Landschaftsarchitektin und Mitglied der Jury. 
 
Als Preis erhielten die beiden Gewinner ein Stocker Fadenmähwerk für Front- oder Heckanbau, mit dem der Unterstockbereich mechanisch gesäubert werden kann. Die Firma Stocker aus Terlan hat dem Apfelkonsortium die beiden Fadenmähgeräte zu einem vergünstigten Preis angeboten. Die Differenz zum Normalpreis hat das Apfelkonsortium an die Werkstätte „Menschen mit Behinderung“ des Sozialzentrums Kurtatsch übergeben. Dieses hat die Insektenhotels hergestellt, die alle übrigen Teilnehmer als Belohnung erhalten haben. Das Apfelkonsortium setzt sich somit nicht nur für eine nachhaltige Obstwirtschaft ein, sondern ist sich seiner sozialen Verantwortung bewusst und unterstützt mit dem Wettbewerb auch soziale Projekte in Südtirol.

]]>
Burggrafenamt Bozen und Umgebung Obst
news-1409 Thu, 05 Sep 2019 16:24:51 +0200 Bergmilch Südtirol stellt eigene Familienfreundlichkeit unter Beweis https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bergmilch-suedtirol-stellt-eigene-familienfreundlichkeit-unter-beweis.html Mila-Bergmilch Südtirol erhält als zweiter Südtiroler Arbeitgeber das höchste Zertifikat des Audit "familieundberuf". Land und Handelskammer haben dies am 4. September ausgezeichnet. "Familienfreundliche Personalpolitik ist für alle Seiten eine Win-Win-Situation", betonte Familienlandesrätin Waltraud Deeg bei der Verleihung des Zertifikats an Mila Bergmilch Südtirol. Es brauche einen Prozess über Jahre hinweg, um Familienfreundlichkeit im Betrieb zu implementieren und zu festigen. "Und um dieses Bewusstsein auszuweiten, braucht es Positivbeispiele – sowohl innerbetrieblich in Gestalt der Führungskräfte, aber auch außerhalb des Unternehmens, um Familienfreundlichkeit noch stärker in der Gesellschaft zu etablieren", hob Landesrätin Deeg hervor.

Auch der Präsident der Handelskammer, Michl Ebner, rief dazu auf Botschafter für diese "gute Sache" zu sein. "Wenn man manchmal auch auf Skepsis trifft, findet man doch mit guten Argumenten überall Gehör", sagte Ebner. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sei es nötig neue, kreative Lösungen zu suchen – eine lebensphasenbewusste, familienfreundliche Personalpolitik sei dabei sicherlich ein guter Ansatz. "Dieser Betrieb zeigt, dass das Audit ein gutes Investment in die Mitarbeiter, in die Lebensqualität am Arbeitsplatz und in die Familien ist", hob der Handelskammerpräsident hervor.

 

]]>
Bozen und Umgebung Milch
news-1407 Tue, 03 Sep 2019 11:07:12 +0200 Auszeichnung: Kellereien von Tramin und Terlan sind "Beste Genossenschaften Italiens" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/auszeichnung-kellereien-von-tramin-und-terlan-sind-beste-genossenschaften-italiens.html Epokale 2013 von der Kellerei Tramin ist der höchstbewertete Wein Italiens (93 Punkte) beim großen Leistungstest des deutschen Fachmagazins „Meininger-Weinwirtschaft“. Südtirols Genossenschaften bestätigen, dass sie auch 2019 auf einem exzellenten Niveau befinden. Mit Gesamtbewertungen nahe der 90-Punkte-Marke belegen die Kellerei Tramin und die Kellerei Terlan punktegleich den ersten Rang und teilen sich den Titel „Beste Genossenschaft Italiens“. In diesem Jahrzehnt konnten diese beiden Kellereien bereits alle Titel für sich beanspruchen. Für Terlan ist es der sechste Erfolg, für Tramin der vierte. Die Redaktion von „Meininger-Weinwirtschaft“ unterzieht Genossenschaften in ganz Italien einem strengen Leistungstest. „Das Qualitätsniveau der Südtiroler Genossenschaften ist höher als im Durchschnitt vieler anderer Regionen in Italien“, so Hermann Pilz, Chefredakteur von „MeiningerWirtschaft“.  

]]>
Überetsch/Unterland Wein
news-1406 Tue, 03 Sep 2019 08:23:34 +0200 Land&Leben: Vom Acker in die Sterneküche https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-vom-acker-in-die-sternekueche.html Seit drei Wochen bieten die Bauern des Vereins Manna Organic in ihrem eigenen Laden in Waidbruck Hofprodukte an. Einer von ihnen ist Harald Gasser. Er baut viele verschiedene Gemüsesorten auf kleiner Fläche an und beliefert die gehobene Gastronomie. Gasser tritt für eine vielfältige und kleinstrukturierte Landwirtschaft ein, die die lokale Nachfrage bedienen kann. Bei seinem Vorhaben hat er mit dem Drei-Sterne-Koch Norbert Niederkofler einen prominenten Abnehmer und Unterstützer an seiner Seite. Ein weiteres Thema der RAI-Südtirol-Sendung:

  • 30 Jahre Engagement für die OFL: Gespräch mit Franz Tutzer, dem langjährigen Direktor der Oberschule für Landwirtschaft Auer

Jetzt reinhören!

]]>
Pustertal Sonstige
news-1404 Mon, 02 Sep 2019 09:00:00 +0200 Bürgergenossenschaften, eine Chance für Südtirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/buergergenossenschaften-eine-chance-fuer-suedtirol.html In Südtirol und im Trentino wird derzeit an einer rechtlichen Vorlage für die Gründung von Bürgergenossenschaften gearbeitet. Warum diese Form der Genossenschaft die Lösung für zahlreiche künftige Herausforderungen ist. Wenn die Nahversorgung im Dorf stirbt, Bergbauern die Mitarbeiter fehlen oder Schülertransporte eingestellt werden, ist es Zeit für Eigeninitiative. Die sogenannte Bürgergenossenschaft oder auch Bürgerbeteiligungsgenossenschaft (Cooperative di communità) ist eine Form der Genossenschaft, die es in dieser Form in der Region Trentino-Südtirol noch nicht gibt. Sie bietet jedoch den rechtlichen Rahmen, damit eine Gruppe von Interessierten, gesellschaftlich relevante Dienste organisieren kann, die sich oft finanziell nicht rechnen.

Christian Tanner, Vizedirektor des Raiffeisenverbandes Südtirol, beschreibt die Tätigkeiten dieser Genossenschaften als eine Art der erweiterten Nachbarschaftshilfe: „Wenn sich die öffentliche Hand zurückzieht, weil der Dienst aus finanziellen Gründen nicht mehr gewährleistet werden kann, ist der Einsatz von Bürgergenossenschaften denkbar.“ Als Beispiel zählt er die Wegerhaltung, Schülertransport in der Peripherie oder die Nahversorgung auf.

Es können aber auch übergreifende Dienste aus dem Bereich Energie, Tourismus oder Landwirtschaft sein. Ausgangspunkt für eine Bürgerbeteiligungsgenossenschaft ist immer das Bedürfnis einer Gruppe von Menschen, das gestillt werden soll. Und dies wiederum hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. Bürger schließen sich beispielsweise zusammen, um nicht gewartete Straßen instand zu halten oder herunter gekommene Stadtviertel wieder aufzuwerten.

]]>
Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1403 Thu, 29 Aug 2019 14:03:44 +0200 Vöran ist Fair-Trade-Town https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/voeran-ist-fair-trade-town.html Südtirol ist um ein Fair-Trade-Town reicher: Die knapp 1.000 Einwohner zählende Gemeinde Vöran hat nach Bozen und Meran seit heute alle Voraussetzungen dafür. Auch die Südtiroler Weltläden haben sich für diese Auszeichnung stark gemacht. Fair-Trade-Towns fördern den fairen Handel auf lokaler Ebene. Für diese Auszeichnung musste auch die Gemeinde Vöran fünf Kriterien erfüllen: Es brauchte einen Ratsbeschluss, eine Steuerungsgruppe in der Gemeinde; es braucht faire Produkte, die zum Verkauf angeboten werden und das Engagement der Zivilgesellschaft. Weltweit tragen derzeit 2.196 Städte und Gemeinden das Zertifikat der Fair-Trade-Town: In Deutschland sind es 625, in Südtirol mit Bozen, Meran und Vöran drei.

Der Bozner Rudi Dalvai, seit 2011 Präsident der World Fair Trade Organization WFTO, überreichte dem Vöraner Gemeindeausschuss das entsprechende Zertifikat. Er wünschte den Gemeindepolitikern, auch weiterhin global zu denken und verantwortungsbewusst lokal zu handeln.

Die Idee wurde in Vöran von Mitbürgerin Verena Gritsch im Jahr 2018 in die Gemeindestube getragen und wurde sofort von den Gemeindeverwaltern positiv aufgenommen. 

Gemeinsam haben sie es geschafft, dass Wirtschafts- und Tourismustreibende gemeinsam mit sozial- und umweltpolitisch aktiven Menschen Aktionen zu starten, die dem fairen Handel Sichtbarkeit geben.

Andreas Franz Egger, der als Gemeindereferent unter anderem für Kultur, Schule, Kindergarten und Sport zuständig und für den örtlichen Bildungsausschuss verantwortlich ist, hat in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten für faire Produkte in der Kindergartenküche gesorgt und einen interessanten Info-Abend mit Rudi Dalvai und Brigitte Gritsch, Koordinatorin der Südtiroler Weltläden, organisiert.

Ulli Vent verantwortet als Gemeindereferentin unter anderem Handel, Tourismus, Mobilität und Umwelt hat mehrere Treffen zum fairen Handel für Tourismustreibende organisiert und gemeinsam mit ihnen ein innovatives Projekt gestartet. 

So soll in Vöraner Tourismusbetrieben künftig bald fair gehandelter Zucker zu warmen Getränken gereicht werden. Rund zehn Betriebe haben sich bereit erklärt, faire Produkte wie Kaffee, Schokolade, Zucker oder Bananen in ihr Sortiment aufzunehmen.

Im Ortseingang und in den teilnehmenden Betrieben werden Plaketten mit der Aufschrift „Fair-Trade-Town“ von der Absicht zeugen. In der lokalen Gemeindezeitung wird kontinuierlich über faire Speisen, faire Kleidung, faire Aktionen und faire Siegel berichtet.

„Wir haben im Kleinen begonnen, wollen die Idee ausbreiten und dem fairen Handel in Vöran einen sichtbaren Platz geben“, sagt Ulli Vent. Das Engagement und die Bildungsarbeit sollen den Vöranern und den Gästen der Gemeinde zeigen, dass hinter allen täglich konsumierten Produkten Menschen stehen, die sie herstellen.

Jede und jeder könne etwas tun, betont auch Andreas Franz Egger. Man könne sich täglich bewusst für fairen Kaffee, faire Schokolade oder faire regionale und biologische Produkte entscheiden.

Bürgermeister Thomas Egger betonte, dass Vöran als erste Nichtstadtgemeinde Südtirols mit dem Titel „Fair Trade Town“ auch andere kleinere Gemeinden Südtirols motivieren wolle: „Unser Ziel ist es, nicht nur vor Ort, sondern im ganzen Land und weit darüber hinaus fair mit Menschen umzugehen.“ Brigitte Gritsch, Koordinatorin der Südtiroler Weltläden, freut sich über das Vöraner Engagement: „Vöran zeigt, dass auch kleine Orte einen Beitrag für faire globale Handelsbeziehungen leisten können.“ Die Tschögglberger Gemeinde werde so zum Vorbild für das ganze Land, lobte sie. Es sei mehr als notwendig, unsere Welt nachhaltig zu FAIRändern.

]]>
Burggrafenamt Konsum
news-1401 Wed, 28 Aug 2019 16:52:40 +0200 VOG: Stabwechsel in der Südtiroler Obstwirtschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vog-stabwechsel-in-der-suedtiroler-obstwirtschaft.html Wachablöse im Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG: Bei einer Pressekonferenz im Haus des Apfels in Terlan wurde heute der Stabwechsel von Langzeit-Direktor Gerhard Dichgans zum neuen Direktor Walter Pardatscher den Medien präsentiert. Gerhard Dichgans stand fast 30 Jahre als Direktor an der Spitze des VOG. Nach dem Wirtschaftsstudium in Freiburg trat er 1985 als Exportleiter, dann als Leiter des Verkaufsbüros und seit 1990 als Direktor des Verbandes in die große VOG-Familie ein.

Branchenkenner und Marktstratege

Während seiner Zeit in der Unternehmensführung verstand er es, die großen Veränderungen des Verbandes in Bezug auf Organisation, Modernisierung des Sortiments, Umsatzentwicklung und neue Märkte zu leiten. Für die Verbandsmitglieder war er immer ein wichtiger Bezugspunkt, nicht zuletzt dank seiner Fähigkeit, eine Einheit zu formen und den Konsens in den Führungsgremien auf strategische Ziele zu fokussieren.

Dichgans gilt als profunder Branchenkenner und anerkannter Marktstratege in der Apfelwelt. Als Direktor hat er wichtige Meilensteine im Markt-, Sorten- und Innovationsbereich gesetzt. Dazu zählen die Einführung der Marke „Marlene“ und die Etablierung der Clubsorten in Südtirol wie etwa Pink Lady, Kanzi, Jazz und envy.„Die Erfolgsgeschichte der Südtiroler Apfelwirtschaft ist eng mit Gerhard Dichgans verknüpft“, sagte Verbandsobmann Georg Kössler bei der Pressekonferenz. Er hob die Fach- und Sozialkompetenz des scheidenden Direktors ebenso hervor wie dessen Engagement und Führungsqualitäten.
„Ich bin stolz auf die in diesen Jahren erreichten Ziele und ich freue mich meinem Nachfolger ein gesundes und zukunftsorientiertes Unternehmen übergeben zu dürfen“, sagte Gerhard Dichgans und hob vor allem auch die genossenschaftliche Organisationsstrukturen als einen der Erfolgsfaktoren der Südtiroler Obstwirtschaft hervor. Diese Tatsache unterstrich auch Landesrat Arnold Schuler, der ebenfalls die Verdienste des langjährigen Direktors würdigte: „Gerhard Dichgans hat eine großartige Arbeit geleistet und zukunftsfähige Erfolgsideen umgesetzt.“

]]>
Obst
news-1402 Wed, 28 Aug 2019 15:03:00 +0200 VOG stellt neue "Sortenstrategie 2025" vor https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vog-stellt-neue-sortenstrategie-2025-vor.html Im Rahmen einer Pressekonferenz im Haus des Apfels hat der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG die Sortenstrategie 2025 vorgestellt. Demnach sollen in den nächsten 5 Jahren mehr als 1.800 Hektar Anbaufläche auf neue Sorten umgestellt werden. Die Anbauflächen für Golden Delicious, Red Delicious und Braeburn sollen reduziert werden. Und mehr als 300 Hektar, die sich bereits in der Umstellungsphase befinden, sollen den BIO-Anbau ergänzen. Auf mehr als 10.000 Hektar wird von den knapp 5.000 Mitgliedern des VOG Apfelanbau betrieben. Für die Familienbetriebe, die im Durchschnitt auf nur wenigen Hektar Apfelanbau betreiben, ist die Wahl der Sorte in Hinblick auf die Rentabilität ihrer Tätigkeit entscheidend.

Gala erstmals vor Golden

Noch bis vor wenigen Jahren machte der Golden Delicious mehr als 25 % der Ernte im VOG-Einzugsgebiet aus. Laut den Ernteprognosen 2019 soll nun der Gala erstmals den ersten Platz in der Rangliste übernehmen und den Golden Delicious auf den zweiten Platz verdrängen. Die eben abgeschlossene Vermarktungssaison hat gezeigt, dass es aufgrund des großen Angebots an italienischen Golden Delicious schwierig ist, sich auf den bereits gesättigten traditionellen Märkten wie Italien und Spanien zu behaupten. Neue Absatzmärkte wie Indien oder Südostasien bevorzugen – aufgrund der dortigen Kultur und geschmacklichen Vorlieben – andere Apfelsorten.

Sorteninnovationsprojekte weiterführen

Daher ist es notwendig, die Sorteninnovationsprojekte, die Ende der 90er Jahre mit der Einführung von Gala und Fuji begonnen wurden und in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends mit großen Investitionen in den ersten „Clubapfel“ Pink Lady® fortgesetzt wurden, mit Entschlossenheit weiterzuführen. In den letzten Jahren kamen weitere Sorten wie Kanzi®, Jazz™ und envy™ dazu, die sich alle durch hervorragende sensorische Eigenschaften, Knackigkeit und Saftigkeit auszeichnen – alles Charakteristiken, die sich der moderne Verbraucher heute wünscht.

Das Projekt „Sortenstrategie 2025“ des VOG unterbreitet den Obstbauern im Verband neue Sortenprojekte für insgesamt 1.800 Hektar Anbaufläche, die zum Teil in bereits bekannte und zum Teil in völlig neue Apfelsorten unterteilt ist. Einerseits ist eine Flächenausweitung bereits erfolgreicher „Clubäpfel“ vorgesehen, wie z. B. weitere 120 Hektar Pink Lady®, zusätzliche 140 Hektar envy™, 80 Hektar Shinano Gold/yello®, 150 Hektar Crimson Snow®, 120 Hektar Joya® und zuletzt 30 Hektar Sweetango®.

Alle diese Sorten haben unterschiedliche Vermarktungsschwerpunkte im Laufe einer Saison: die Apfelsorte Minneiska, die unter dem Marke Sweetango® vermarktet wird, stammt ursprünglich aus Minnesota (USA), wird bereits Anfang August geerntet und kann die ersten Royal Gala im August und September begleiten. Im Gegensatz dazu sind Joya® und Crimson Snow® zweifarbige rote Äpfel, die auf Grund ihrer Lagerfähigkeit für die Vermarktung in der zweiten Saisonhälfte geeignet sind und den Golden Delicious in den Monaten von April bis Juli im Angebot ergänzen. Sie stellen eine gute Alternative zu Import-Äpfeln dar.

Völlig neue Sorten

Darüber hinaus schlägt der VOG seinen Mitgliedern die Einführung einiger neuer Sorten vor, für die exklusive Vermarktungsrechte in Europa erlangt wurden, und die gemeinsam mit der VI.P. verwaltet werden. Es sind dies drei neue „managed varieties“ - Äpfel mit Sortenschutz - die mit einem eigenen Markennamen vermarktet werden. Der erste von ihnen ist Cosmic Crisp®, ein Apfel der den Markt der Vereinigten Staaten bereits revolutioniert und wo in den letzten Jahren der Konsum von Red Delicious drastisch eingebrochen ist. Der Apfel entstand aus einer Kreuzung von Enterprise mit Honeycrisp, der zurzeit gefragtesten und beliebtesten Sorte in den USA. Die beiden anderen Sorten, die sich noch in der Projektphase befinden, tragen die Kürzel SK 22 und SK 23: Beide sind schorfresistent, haltbar und robust. Sie sind zur Erweiterung des Angebotes in der zweiten Hälfte der Vermarktungssaison und für weite Transporte nach Übersee gedacht.

Diese letzte Eigenschaft gewinnt für den Verband zunehmend an strategischer Bedeutung. Um die zukunftsträchtigen Überseemärkte zu erreichen, mit einem 4-wöchigen Containertransport und einem Vertrieb vor Ort ohne garantierte Kühlkette, ist eine einwandfreie Produktqualität der Schlüssel zum Erfolg – und genau das garantieren die beiden neuen Sorten.

Die Märkte – in Europa wie auch in Übersee – erfordern eine Diversifikation der Produktpalette sowie neue und bessere sensorische Eigenschaften: diese Eigenschaften können die neuen Sorten des VOG-Projekts garantieren. Die Herausforderungen der Zukunft müssen deshalb mit einem ambitionierten Sorteninnovationsprojekt in Angriff genommen werden, welches das Portfolio des Verbandes in den nächsten 5 Jahren grundlegend verändern wird. Die angestrebten Neupflanzungen von fast 2.000 Hektar bedeuten auch, dass im gleichen Ausmass ältere Anlagen mit nicht mehr marktgängigen Sorten oder älteren Klonen gerodet werden müssen. Die Sorte Golden Delicious, die seit Jahrzehnten unseren Anbau bestimmt hat, wird voraussichtlich von 25 % auf 15 % der Anbaufläche sinken, so wie auch eine Reduktion im Anbau bei Red Delicious und Braeburn vorgesehen ist. Der Anteil von Royal Gala dagegen soll bei etwa 25% Ernteanteil gehalten werden.

Der europäische Apfelmarkt erlebt derzeit eine Krise der strukturellen Überproduktion. Diese ist auf die riesigen Investitionen in Tausende Hektar Anbaufläche in Osteuropa zurückzuführen, die in einigen Jahren in den Vollertrag kommen wird. Dieses Angebot ist aber bereits jetzt auf den Märkten Europas und des Mittelmeers angekommen und wird in Zukunft zu einem harten Preiskampf bei den klassischen Sorten führen. Vor diesem Hintergrund hat der VOG das strategische Projekt zur Sortenerneuerung ausgearbeitet, das in den kommenden 5 Jahren umgesetzt werden soll. Es dient der weiteren Differenzierung unser Produktpalette und Stärkung unserer Position am Markt, mit dem Ziel die Wettbewerbsfähigkeit der Südtiroler Apfelproduktion langfristig zu sichern.

]]>
Obst
news-1390 Tue, 27 Aug 2019 12:06:00 +0200 Quiz: Wie gut kennen Sie das Genossenschaftswesen? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/quiz-wie-gut-kennen-sie-das-genossenschaftswesen.html Genossenschaften nehmen in Südtirol eine wichtige Rolle ein - sowohl in wirtschaftlicher als auch in kultureller und sozialer Hinsicht. Wie gut wissen Sie über diese besondere Unternehmensform Bescheid? Testen Sie Ihr Wissen mit unserem Quiz! Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige news-1397 Mon, 26 Aug 2019 08:53:00 +0200 Kinderbetreuung in Südtirol: Wie Kinder einen Traumsommer verbringen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kinderbetreuung-in-suedtirol-wie-kinder-einen-traumsommer-verbringen.html Mit dem Projekt „Kinder im Traumsommer“ haben sich die beiden Brüder Markus und Lukas Zimmerhofer einen Traum verwirklicht. Seit mittlerweile drei Jahren bieten sie und ihr Team Sommerbetreuungswochen für Kinder im Kindergarten-, Volks- und Mittelschulalter an insgesamt vier Standorten im Pustertal an: in Stefansdort, Dietenheim, St. Lorenzen und am Burgerhof in Prags. Die Nachfrage ist immens. Der Urspüngliche Verein KiTS, bestehend aus Markus und Lukas Zimmerhofer und Adam Kammerer (Vizepräsident der Vereins) schaffte die Basis für die Entstehung der Sozialgenossenschaft SOMNIAS, welche von Markus und Lukas Zimmerhofer und Cassian Sieder gegründet wurde. Obwohl Adam nicht mehr ein aktives Mitglied der Genossenschaft ist, steht er der Genossenschaft freiberuflich stets zur Seite und sorgt zuverlässig für das digitale Auftreten und die Weitertreibung der Digitalisierung. Zudem war er Ideengeber bei der Gründung des Vereines.

Lukas Zimmerhofer ist geschäftsführender Obmann der jungen Genossenschaft SOMNIAS mit Sitz in Olang. Gut organisiert bringt der 26jährige beides unter einen Hut, denn viele bürokratische Dinge erledigt er online oder telefonisch. Die 9 Wochen im Sommer, ist er als Betreuer und Koordinator bei den Sommerbetreuungswochen motiviert bei der Sache, 4 dieser Wochen ist er auf dem Burgerhof in Prags tätig, den die Sozialgenossenschaft EOS zur Verfügung gestellt hat.

Der Name der Genossenschaft „Somnias“ leitet sich vom lateinischen Wort für Traum ab und ergibt – rückwärts gelesen Sainmos. Was im Pustertaler Dialekt so viel wie „Sind wir bereit?“ heißt. Mit „Sainmos“ werden die Kinder begrüßt und aufgerufen, immer dann, wenn Aufbruch angesagt ist und das ist, im Rahmen der Sommerbetreuungswochen Sommerbetreuungswochen, 9 Wochen lang täglich der Fall.

 

]]>
Pustertal Sozial
news-1398 Fri, 23 Aug 2019 08:49:00 +0200 Tag des Weines und der Rebe 2019: Neue Erkenntnisse https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/tag-des-weines-und-der-rebe-2019-neue-erkenntnisse.html Beim traditionellen „Tag des Weines und der Rebe“ am 22. August präsentierten die beiden Fachbereiche „Weinbau“ und „Önologie“ des Versuchszentrums Laimburg aktuelle Forschungsergebnisse in der Kellerei Bozen. Perspektiven für die Rebzüchtung in Südtirol

Zum Auftakt referierte Thomas Letschka, Leiter des Fachbereichs „Angewandte Genomik und Molekularbiologie“ des Versuchszentrums Laimburg, über neue Methoden der Rebzüchtung, ging auf künftige Trends in der Sortenzüchtung ein und zeigte auf, welche Möglichkeiten dem Südtiroler Weinbau prinzipiell zur Verfügung stehen.

Letschka gab einen Überblick über verschiedene Methoden von der klassischen Züchtung über die Marker-gestützte Selektion, wie sie beispielsweise am Versuchszentrum Laimburg beim Apfel betrieben wird, bis hin zu Cisgenetik, bei der Gene aus derselben oder einer nah verwandten, kreuzungskompatiblen Art in das Erbgut einer Pflanze eingeschleust werden und Transgenetik, bei der artfremde DNA in das Genmaterial von Pflanzen eingeführt wird. Am Versuchszentrum Laimburg laufen Züchtungsprogramme in Bezug auf den Apfel und die Erdbeere, bislang aber nicht zur Rebe.

„Seit der Entschlüsselung des Genoms verschiedener Kulturen können wir ablesen, wo im Erbgut der Pflanze beispielsweise Resistenzgene gegenüber bestimmten Krankheiten positioniert sind“, erklärte Letschka. „Mit dieser Information können wir mittels der Marker-gestützten Selektion gezielte Züchtungsarbeit durchführen, da wir genau wissen, wo im Genom die relevanten Stellen zu finden sind.“

Die neueste molekularbiologische Methode, die „Genschere“ CRISPR/Cas9 sorgte in letzter Zeit international für viel Diskussion: Das Ergebnis dieses „Genome editings“, das es erlaubt DNA gezielt zu schneiden und somit einzelne Gene bzw. DNA-Bausteine umzuschreiben, ist nämlich von spontaner Mutation nicht unterscheidbar, da man den Eingriff der „Genschere“ nicht nachweisen kann. In den USA fällt die Methode nicht unter das Gentechnikgesetz, in Europa hingegen schon, da das Vorsorgeprinzip gilt, d. h. nicht nur das Resultat zählt, sondern auch der Weg, wie es erreicht wurde.

Weinreben gehören zu den Kulturen mit dem höchsten Verbrauch an Fungiziden, welche in der Folge die Trauben und auch den daraus gewonnenen Wein belasten können. Durch die gezielte Züchtung pilzresistenter Rebsorten (sog. PIWI-Sorten) wird ein geringerer Bedarf an Pflanzenschutzmitteln angestrebt. „Eine Reduktion des Fungizideinsatzes durch den Anbau neuer pilzwiderstandsfähiger Rebsorten würde den Weinbau in Südtirol noch nachhaltiger gestalten, und das gleichsam für den Landwirt und den Konsumenten“, erläuterte Letschka.

]]>
Bozen und Umgebung Wein
news-1389 Wed, 21 Aug 2019 09:26:00 +0200 Franziska Bauer: "Frauen müssen sich mehr zutrauen" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/franziska-bauer-frauen-muessen-sich-mehr-zutrauen.html Seit 2012 ist Franziska Bauer Bäuerin am Gschnoferhof in Terlan. Den geerbten Hof führt sie derzeit zusammen mit ihrem Sohn Sebastian. Die gelernte Geometerin betreibt Obst- und Weinbau, einen Hofladen und bietet seit kurzem Urlaub am Bauernhof an. Von Rollenklischees hält sie nicht viel. Als vielseitig und abwechslungsreich beschreibt Franziska Bauer ihren Alltag auf dem Gschnoferhof in Terlan. Einen typischen Tagesablauf gibt es für sie nicht: „Es braucht eine gute Planung, um alles unter einen Hut zu bekommen. Jeden Tag wird das angepackt, was ansteht. Und die Tage sind sowieso immer zu kurz“, betont Bauer, die von sich sagt, dass sie Bäuerin und Bauer in einem ist, weil sie am Hof von der Verwaltung bis zum Traktorfahren alles macht. Es ist die Vielseitigkeit, die sie in ihrem Leben glücklich macht.

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige
news-1396 Tue, 20 Aug 2019 17:02:04 +0200 Martell: Erdbeerernte 2019 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/martell-erdbeerernte-2019.html Etwa 90 Prozent der Erdbeeren haben die Mitglieder der Erzeugergenossenschaft Martell – MEG bereits eingebracht. Zeit für einen Rückblick auf die bisherige Ernte, die alles andere als einfach war. Das Wetter ist für den Reifeprozess von Erdbeeren ein wesentlicher Faktor. Stimmen die Witterungsverhältnisse, stimmt auch die Qualität und die Menge der Erdbeeren. Für die Erdbeerbauern in Martell war das heurige Jahr allerdings alles andere als ideal, sagt Philipp Brunner, Betriebsleiter der Erzeugergenossenschaft Martell – MEG. Er erinnert an die zahlreichen Wetterkapriolen: „Der Winter war lange Zeit schneelos und trocken. Durch Wind und Kälte trocknen die Erdbeerpflanzen aus und werden beschädigt. Das ist nicht gut für den Bestand“, so Brunner.

]]>
Vinschgau Obst
news-1395 Tue, 20 Aug 2019 08:53:12 +0200 Südtirol ist Europameister im Handmähen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtirol-ist-europameister-im-handmaehen.html Der Gadertaler Christian Irsara stand bei der Europameisterschaft im Handmähen am 14. und 15. August in St. Florian am Inn in Oberösterreich ganz oben auf dem Podest und holte sich den Titel Europameister im Handmähen 2019. Die Anspannung beim Wettkampf war groß. Mehr als 120 Athletinnen und Athleten aus zehn Nationen ließen die Sensen mit voller Muskelkraft über die Wiesen gleiten und kämpften in drei Kategorien um den Titel Europameister und Europameisterin im Handmähen 2019.

Das Handmäherteam aus Südtirol nahm mit 12 Spitzenmähern und -mäherinnen am Wettkampf teil. Die männlichen Teilnehmer mussten ein Wettbewerbsfeld von 10 x 10 m und die Damen eines von 5 x 7 m zu Boden mähen. Es zählte nicht nur die Schnelligkeit, sondern auch die Sauberkeit der Mahd. Die Endzeit setzte sich aus der Mähzeit addiert mit den Strafsekunden zusammen.

Der Landesmeister wird Europameister

Christian Irsara aus Abtei gelang es, wie bei der Landesmeisterschaft in Trumsberg, die Nerven zu bewahren und einen sauberen und schnellen Wettkampf abzulegen. Mit hervorragenden 11 Sekunden Vorsprung und einer Gesamtzeit von 02:20,70 Minuten holte sich der Gadertaler den ersten Platz und somit den Titel Europameister im Handmähen 2019. Den zweiten Platz belegte der Österreicher Stefan Weberschlöger mit 02:31,61 Minuten, den dritten Platz holte sich der Schweizer Armin Betschart mit 02:31,71 Minuten.

Spitzenleistungen des Südtiroler Mäherteams

Nicht nur den ersten Platz bei den Männern, sondern auch den zweiten Platz in der Teamwertung sicherte sich das Südtiroler Mäherteam. Die fünf schnellsten Mäher aus Südtirol waren Christian Irsara (1. Platz), Georg Spiess (4. Platz), Klaus Lanziner (13. Platz), Daniel Lanziner (18. Platz) und Simon Oberrauch (24. Platz). Zusammen waren sie die zweitschnellste Nation.

Bei den Damen belegten die Südtirolerinnen Hannah Aichner den 14. Platz und Andrea Staffler den 16. Platz in der Einzelwertung.

Wettstreit und Freundschaft

Bei der Europameisterschaft im Handmähen geht es nicht nur um den Wettkampf. Es ist ein länderübergreifendes Fest unter Freunden, welches im Zweijahresrhythmus in einem der sechs Ursprungländer (Baskenland, Deutschland, Schweiz, Slowenien, Südtirol, und Österreich) stattfindet. „Durch den jahrelangen Austausch sind enge Freundschaften entstanden, welche weit über die Landesgrenzen hinausreichen“, freut sich die SBJ - Landesleiterin Angelika Springeth.

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
news-1394 Mon, 19 Aug 2019 11:18:25 +0200 Land&Leben: Getreideanbau - Nische mit Potential https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-getreideanbau-nische-mit-potential.html Jahrzehntelang ist der Getreideanbau in Südtirol zurückgegangen. Inzwischen erlebt er eine Renaissance - Qualität und Vielfalt stehen dabei an erster Stelle. Auch das Versuchszentrum Laimburg begleitet mit verschiedenen Feldforschungen den Neuanbau von Getreide hierzulande. Wie die Getreidebauern selbst Ihre Arbeit erleben und welche Herausforderungen anstehen, erfahren Sie in der Land&Leben-Sendung von RAI Südtirol. Ein weiteres Thema:

  • Crowdfunding: Neue Formen der Finanzierung für Jungunternehmer

Jetzt reinhören!

]]>
Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
news-1392 Fri, 16 Aug 2019 12:24:41 +0200 SÜDTIROL-CUP der Feuerwehrjugend 2019 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtirol-cup-der-feuerwehrjugend-2019.html Der SÜDTIROL-CUP der Feuerwehrjugend wird heuer bereits zum fünften Mal ausgetragen. Am 24. August findet das Finale des Wettkampfs statt. Dies schreibt der Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren Südtirols in einer Aussendung. Der SÜDTIROL-CUP ist ein Vergleichskampf der besten Jugendgruppen aus Südtirol in den Fußgängerzonen verschiedener Ortschaften. Es werden dabei die Leistungen des Landes-Jugend-Bewerbs berücksichtigt. Die beste Jugendgruppe jedes Feuerwehrbezirks qualifiziert sich automatisch. Zusätzlich sind die weiteren sechs Bestplatzierten teilnahmeberechtigt. Der Vergleichskampf besteht aus einem Hindernislauf über 75 Meter, welche von der Gruppe bewältigt werden müssen. Die Siegerehrungen finden jeweils rund 1,5 Stunden nach Beginn der Veranstaltung statt.

Am Samstagabend, 10. August fand in Uttenheim der zweite Teil des spannenden Südtirol-Cups 2019 der 15 besten Jugendgruppen des Landes statt. Zahlreiche Zuschauer verfolgten den spannenden Wettkampf und feuerten die Jugendgruppen zu Höchstleistungen an. Den ersten Platz sicherte sich erneut die Jugendfeuerwehr Afing mit einer Zeit von 46,30 Sekunden, gefolgt von der Jugendfeuerwehr Weitental mit 47,09 Sekunden und den Jugendgruppen Völlan und Jenesien, die  den Lauf ex aequo in 47,84 Sekunden zurückgelegt haben. Beim Zwischenstand des Südtirol-Cups 2019 liegt Afing jetzt vor den Jugendgruppen Weitental und Pfalzen. 

Das Finale wird am 24. August um 19.00 Uhr auf dem Dorfplatz in Laas ausgetragen.

]]>
Vinschgau Bozen und Umgebung Sonstige
news-1388 Tue, 13 Aug 2019 11:14:39 +0200 "Mobilität und Energie der Zukunft" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mobilitaet-und-energie-der-zukunft.html Bei den heurigen Raiffeisen Sommergesprächen in Bruneck ging es um die Zukunft der Mobilität. Hochkarätige Teilnehmer aus Politik, Industrie und Wirtschaft diskutierten darüber vor den über 300 begeisterten Gästen. Vizegeschäftsführer Georg Oberhollenzer moderierte.
  • Welche Antriebstechnik wird in den kommenden Autos stecken?
  • Fahren wir elektrisch, hybrid oder doch fossil?
  • Und ist tatsächlich die E-Mobilität die Rettung für unser Klima oder ist die Umweltbilanz eines Elektrofahrzeuges doch weit negativer als gedacht?
  • Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Hauptreferent Peter Mölgg, Unternehmensberater und früherer Spitzenexponent der GKN Bruneck, seit Jahrzehnten. „Das Thema Mobilität muss ganzheitlich verstanden werden“, so der Referent. Der eigene ökologische Fußabdruck soll über die unmittelbaren Vorteile hinaus, in die weitere Zukunft, gedacht werden. Wie nachhaltig sei schon ein batteriebetriebenes Fahrzeug, wenn die die Herstellung der Batterie unter hohen Umweltbelastungen erfolgt und der Strom dann auch noch aus Kohlekraftwerken kommt? „Die Technologie bietet jetzt schon Alternativen zum batteriebetriebenen Fahrzeug, beispielsweise mit Wasserstoffantrieben“, betont Mölgg. Weltweit wird ein enormer Schub an Investitionen in Wasserstoff-Energie verzeichnet. Dies sind Anzeichen dafür, dass das Gebot der Langfristigkeit verstanden zu sein scheint. Mit einem Wink Richtung Politik betont Mölgg aber, dass „die Automobilindustrie alleine das Mobilitätsproblem nicht lösen kann.“

    Politisch lokale Lösungsansätze

    Daniel Alfreider, Landeshauptmannstellvertreter und Landesrat für Mobilität sowie der Brunecker Bürgermeister Roland Griessmair, saßen den Experten Peter Mölgg und Gottfried Rier, ebenso aus der Führungsriege der GKN, in der Diskussionsrunde gegenüber. Deren Aussagen zum Thema Mobilität sind vielversprechend. Alfreider beispielsweise verfolgt Visionen: „Südtirols Mobilität soll nachhaltig, energieeffizient und umweltschonend sein.“ Erreichen will er dies durch ein neues, ganzheitliches Verkehrsmanagement, das wiederum an eine beachtliche Investition in die Infrastruktur gekoppelt ist. Dennoch: „Der Verkehrszuwachs kann nie allein durch Infrastrukturen aufgefangen werden.“, so Alfreider.

    Bürgermeister Griessmair plädiert für ein umweltschonendes Verkehrskonzept rund um Bruneck. „Der Verkehr beeinträchtigt die positive Wahrnehmung und die Lebensqualität der Stadt. Zu den 17.000 Einwohnern kommen jeden Tag über 6.000 Menschen nach Bruneck, um dort zu arbeiten. Wir haben die Herausforderung zu bewältigen, das Stadtzentrum attraktiv zu erschließen, ohne es zu belasten“, so Griessmair. Projekte wie das Mobilitätszentrum oder neue Zufahrten ins Zentrum sollen dazu beitragen, diese Herausforderung zu meistern.

    Innovation und Know how in Südtirol

    Die Auseinandersetzung mit grüner Energie ist in Bruneck jedenfalls angekommen. Gottfried Rier, Senior Vice President Advanced Technology der GKN, betont dabei die Innovationskraft, die dem Automobilsektor in Südtirol zuzuschreiben ist. „Unsere Mitarbeiter sind unser höchstes Gut. Ihre Ideen garantieren unsere Zukunftsfähigkeit.“ Das demonstriert sein jüngstes Projekt eindrucksvoll: Die Realisierung eines energieautarken Wohnhauses, das erneuerbare, grüne Energie mit Wasserstofftechnik speichert. „Südtirol verfügt bereits über eine hervorragende Wasserstoff-Agenda, der in Zukunft ein höherer Stellenwert zugetragen werden muss“, so auch Mölgg, der gleichzeitig betont: „Der Wirtschaftsstandort Südtirol muss den Klima- und Umweltschutz als höchste Priorität definieren.“ Diese Meinung vertritt auch der Geschäftsführer der Raiffeisenkasse Bruneck, Anton Josef Kosta. Unternehmen wie die GKN arbeiten zwar nach einer anderen Logik, dennoch hätten auch sie Verantwortung zu tragen. „Die Industrie trägt mit über 20% des Bruttoinlandsprodukts mehr zur Wertschöpfung bei, als man vielleicht wahrnimmt“, so der Geschäftsführer. Umso wichtiger wäre ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen, denn die Herausforderung für eine gute Zukunft sei der bewusste Umgang und Einsatz unserer Ressourcen. Dabei appelliert Kosta an die Verantwortung jedes Einzelnen: „Es geht um einen Wandel hin zu einer umweltbewussten Haltung, die bei allen Menschen ankommen und eingenommen werden muss.“

    ]]>
    Pustertal Finanzen
    news-1384 Tue, 13 Aug 2019 09:33:00 +0200 Verborgene Schätze: die Südtiroler Katakombenheiligen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/verborgene-schaetze-die-suedtiroler-katakombenheiligen.html Katakombenheilige sind prachtvoll geschmückte Gebeine von Heiligen, die meist in Glasschreinen in Kirchen aufbewahrt werden. Dass es in Südtirol besonders viele davon gibt, lässt sich kirchengeschichtlich erklären. Im Rahmen eines Projektes ist die Genossenschaft Europäische Textilakademie nun dabei, das weitgehend unerforschte Südtiroler Kulturgut zu erfassen, zu restaurieren und bekannter zu machen. Wenn es um die Südtiroler Katakombenheiligen geht, kommt Irene Tomedi aus Bozen ins Schwärmen. Als international gefragte Koryphäe für historische Textilien hat sie zusammen mit dem Team der Europäischen Textilakademie bereits vier der Südtiroler Ganzkörperreliquien restauriert. Zu den Katakombenheiligen kam sie eher per Zufall: „Vor rund zwei Jahren hat sich die Pfarre von St. Martin in Passeier an mich gewandt, weil sie ihre beiden stehenden heiligen Leiber restaurieren wollte und im Zuge der Arbeit habe ich erkannt, welch beeindruckende Kunsthandwerke hier verborgen liegen.“

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1386 Tue, 13 Aug 2019 08:16:00 +0200 Land&Leben: Prognose für die Apfelernte https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-prognose-fuer-die-apfelernte.html Wie wird die Apfelernte in Europa ausfallen? Welche Auswirkungen haben die Rückgänge der Apfelmenge in Polen auf die Vermarktung der Südtiroler Äpfel? Georg Kössler, Obmann des Verbandes für Obstgenossenschaften, gibt einen ersten Ausblick. Ein weiteres Thema der RAI-Südtirol-Sendung Land&Leben ist:

    • Weniger Menge, bessere Preise: Lagebericht zur Marillenernte und zum Verkauf 2019

    Jetzt reinhören!

    ]]>
    Vinschgau Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
    news-1387 Mon, 12 Aug 2019 15:53:37 +0200 Raiffeisen Junior-Sparer: Ausflug zum Planetarium Südtirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-junior-sparer-ausflug-zum-planetarium-suedtirol.html Die Faszination für den Kosmos und die Weiten des Alls stand im Mittelpunkt des diesjährigen Ausfluges für die fleißigsten Junior-Sparer der Raiffeisenkasse Eisacktal. Diesmal ging es für über 50 Kinder zwischen 10 und 14 Jahren zum Planetarium in Gummer. Im Planetarium, das die Themen Astronomie und Wissenschaft spannend und mit modernster Technologie präsentiert, schickte der Astronom Luca Ciprari die jungen Sparer auf eine aufregende Planetenexpedition. Vorbei an der Internationalen Raumstation, besuchten sie die verschiedenen Planeten in unserem Sonnensystem: spannende Welten, aber ganz anders als die lebensfreundliche Erde, auf der es vor Lebewesen nur so wimmelt.

    Mit spektakulären Eindrücken rund um Astronomie, Weltall, Sterne und sonstige Himmelskörper ließen die jungen Weltraumreisenden den Nachmittag bei einer gemütlichen Marende ausklingen. Im Rückblick: ein spannender Erlebnisnachmittag für alle!

    Information zum Junior-Sparen: Bei Raiffeisen Junior können die 10-14-jährigen Sparer der Raiffeisenkasse Eisacktal während des jährlichen Aktionszeitraums von September bis Juli mit Spareinlagen Punkte sammeln. Dabei kann maximal ein Sparpunkt pro Monat erzielt werden. Die Sparer, die mindestens 8 Sparpunkte gesammelt haben, nehmen an einem Erlebnistag teil.   
     

    ]]>
    Eisacktal/Wipptal Finanzen
    news-1385 Mon, 12 Aug 2019 11:49:50 +0200 Ernte 2019: Weniger Marillen im Vinschgau https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/ernte-2019-weniger-marillen-im-vinschgau.html Im Vinschgau steht die Hauptmarillenernte vor dem Abschluss. Nach der Rekordmenge im Vorjahr gibt es heuer deutlich weniger Marillen. Im Verband der Vinschger Obst- und Gemüseproduzenten VI.P spricht man von einer durchschnittlichen Ernte mit einer niedrigen Menge. Seit Mitte Juli läuft im Vinschgau die Marillenernte. Wegen der schwächeren Blüte und einiger Frostnächte werden es heuer nicht mehr rekordmäßige 550 Tonnen Marillen sein wie noch im Vorjahr sondern eine Normalernte um die 250 Tonnen. „Insgesamt wurde heuer mengenmäßig eine relativ niedrige Menge eingefahren“, sagt Hannes Spögler, Geschäftsführer der Obstgenossenschaft GEOS in Schlanders und Leiter des Geschäftsfeldes Marillen in der VI.P. Zudem haben der Hagel und der Regen in den ersten Augusttagen gebietsweise noch zu Ausfällen geführt. Davon sind etwa bis zu 15 Tonnen Marillen betroffen.

    ]]>
    Vinschgau Obst
    news-1383 Thu, 08 Aug 2019 12:00:55 +0200 Mehr Ruhe, höhere Qualität: Das erste Jahr in der neuen Kellerei Bozen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mehr-ruhe-hoehere-qualitaet-das-erste-jahr-in-der-neuen-kellerei-bozen.html Trotz der Hagelschäden der letzten Tage, die auch die Kellerei Bozen nicht verschont hatte, blickt sie voller Zuversicht nach vorne. Im August des Vorjahres bezog die Kellerei Bozen ihren neuen Sitz im Stadtteil Moritzing. Am neuen Standort überwiegen die Vorteile. Laut Kellermeister Stephan Filippi hat dieser Schritt – aus heutiger Sicht – wesentliche Vorteile mit sich gebracht - für Mitglieder, Mitarbeiter und Kunden. Zugleich hätten sich die Weinqualitäten weiter steigern lassen.  

    ]]>
    Bozen und Umgebung Wein
    news-1382 Wed, 07 Aug 2019 15:02:17 +0200 Laimburg: Neue Erkenntnisse im Weinbau https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/laimburg-neue-erkenntnisse-im-weinbau.html Angesichts sich wandelnder klimatischer Verhältnisse und der Bedrohung der Ernte durch Krankheiten und neue Schädlinge sind Weinbauern mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Am Mittwoch, 07. August 2019 haben Experten des Versuchszentrums Laimburg am Ölleitenhof in Kaltern aktuelle Versuche im Weinbau vorgestellt. Neue Sensoren zur Optimierung der Bewässerung

    Sowohl eine übermäßige als auch eine unzureichende Bewässerung wirken sich negativ auf die Qualität der Trauben und der daraus produzierten Weine aus. Vor diesem Hintergrund stellen Experten der Arbeitsgruppe „Physiologie und Anbautechnik“ unter der Leitung von Florian Haas einen Versuch vor, dessen Ziel es ist verschiedene physikalische Messprinzipien mittels unterschiedlicher Bodensensoren zu testen. Die gemessenen und verglichenen Parameter sind beispielsweise die Bodenfeuchte, die elektrische Leitfähigkeit des Wassers im Boden im Wurzelbereich der Pflanzen und das Wasservolumen im Boden.

    Der Referenzwert, um den Wasserhaushalt der Rebe zu bewerten, ist das Stammwasserpotenzial. Alle diese Parameter zielen darauf ab, die Wirksamkeit des Wasseraustausches zwischen Boden und Pflanze zu bewerten und in Echtzeit den Wasserstress und somit die Notwendigkeit der Bewässerung zu bestimmen. „Für diesen Versuch werden wir nun mindestens drei Jahre lang Daten erheben. Ich rechne damit, dass wir am Ende des Versuchs dann in der Lage sein werden, das für die landwirtschaftliche Praxis relevanteste und effizienteste Messprinzip empfehlen zu können“, sagte Florian Hass.

    Vernatsch: Klone, Unterlagen und Schnitt

    Seit einiger Zeit wird auch in Südtirol die Rebsorte Vernatsch in Spaliererziehung als Alternative zur klassischen und verbreiteten Pergel angebaut. Die Spaliererziehung ermöglicht es, die Sonnenstrahlung optimal auszunutzen, was sich in einem positiven Einfluss auf die Qualität der Trauben niederschlägt. Für den erfolgreichen Anbau von Vernatsch in Spaliererziehung ist die Wahl eines geeigneten Klons von grundlegender Bedeutung. Die Arbeitsgruppe „Rebsorten und Pflanzgut“ unter der Leitung von Josef Terleth präsentierte die neuesten Forschungsergebnisse zu diesem Thema.

    Verschiedene bekannte und neu selektionierte Vernatschklone wurden analysiert und im Anbau untersucht, um festzustellen, ob sie sich für die Spaliererziehung eignen. Darüber hinaus haben die Experten verschiedene Unterlagen miteinander verglichen, denn die Unterlage kann das Wachstum, die Größe der Beeren, die Produktion und die Qualität der Trauben entscheidend beeinflussen. Thematisiert wurden auch die Unterschiede zwischen verschiedenen Pflanzweiten sowie zwischen zwei Schnittarten – dem üblichen Rutenschnitt und alternativ dazu dem Zapfenschnitt.

    „Viele verschiedene Faktoren können letztendlich auf den Traubenertrag einwirken“, erklärte Terleth. „Darum ist es wichtig, schon zu Anfang die richtigen Entscheidungen bezüglich Unterlage und Klon zu treffen, um auch befriedigende Ergebnisse zu erzielen.“

    ]]>
    Überetsch/Unterland Wein
    news-1381 Tue, 06 Aug 2019 08:00:00 +0200 Land&Leben: Die neue Südtiroler Raumordnung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-die-neue-suedtiroler-raumordnung.html Schutz der Landschaft, Eindämmung der Zersiedelung, nachhaltige Raumplanung, leistbares Wohnen: Diese Ziele sollen mit dem neuen Landesgesetz für Raum und Landschaft erreicht werden. Die zuständige Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer erklärt im Interview mit Land&Leben, wie die neue Raumordnung umgesetzt werden soll und welche Auswirkungen das neue Gesetz auf die Landwirtschaft hat. Jetzt reinhören! 

    ]]>
    Bozen und Umgebung Wohnbau
    news-1380 Mon, 05 Aug 2019 09:34:32 +0200 MARLENE®: Sponsor der Kronplatz Events für die JOVA BEACH PARTY https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/marlener-sponsor-der-kronplatz-events-fuer-die-jova-beach-party.html Der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften bewirbt auch in diesem Sommer Äpfel des Verbandes und verteilt frisch geerntete Marlene®- Äpfel beim Radeln im Pustertal, beim Hüttenzauber in Rein in Taufers und beim Konzert von Jovanotti am Kronplatz. Die Apfelsaison in Südtirol beginnt im August mit der Ernte der ersten Gala-Äpfel. Wie in den vergangenen Jahren nutzt der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften diesen Moment um frisch geerntete Marlene®- Äpfel der Sorte Gala an Familien und Aktivurlauber zu verteilen. Heuer wurden drei besondere Veranstaltungen für die Verteilaktion gewählt:

    • Die Jova Beach Party am Kronplatz: Der italienische Sänger Jovanotti wird am 24. August seine Sommertournee, die in den letzten Monate die verschiedenste Badeorte Italiens einbezog, mit einem Konzert am Gipfel des Kronplatz abschließen. An den fünf Talstationen des bekannten Ski- und Wandergebiets werden frisch gepflückte Marlene®- Gala verteilt. Die Marlene® Maskottchen werden zudem mit Photo-Calls dafür sorgen, dass den Fans bis zum Konzertbeginn nicht langweilig wird.
    • Vom 16. bis 25. August findet der Sommer von Marlene® im oberen Pustertal seine Fortsetzung, wo der Drauradweg zu einem Radausflug mit der ganzen Familie von Innichen nach Lienz (Österreich) einlädt. Für alle, die in Innichen und Toblach ein Fahrrad bei Papin Sport ausleiht, erhalten einen Marlene® - Gala gratis dazu.
    • Die Sommertour von Marlene® erreicht vom 21. bis zum 28. August die Knuttenalm in Rein in Taufers auf 1.911 Meter mitten im Naturpark Rieserferner-Ahrn. In dieser Zeit werden auf der Alm verschiedenste Gerichte mit Marlene® Äpfel angeboten wie beispielsweise eine Heusuppe mit Marlene® Äpfeln oder Risotto, der die milde Süße der Frucht mit dem herzhaften Geschmack von Almkäse vereint, ein Rindersteak von der Pustertaler Sprinze mit einer knusprigen Kruste aus Marlene® Äpfeln und als Dessert Apfelstrudel und Kaiserschmarrn mit Apfelmus aus Marlene® Äpfel.
    ]]>
    Pustertal Obst
    news-1379 Mon, 05 Aug 2019 09:24:48 +0200 Raiffeisenkasse Unterland erneuert Sponsoring für Kulturhaus Branzoll https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenkasse-unterland-erneuert-sponsoring-fuer-kulturhaus-branzoll.html Die Partnerschaft zwischen der Raiffeisenkasse Unterland und der Kulturhaus Branzoll Genossenschaft wird für weitere zwei Jahre fortgeführt. Mit der Unterzeichnung eines neuen Sponsoring-Vertrages im Juni 2019 haben sich die Vorstände der beiden Genossenschaften auf die Kontinuität der langjährigen Partnerschaft geeinigt. Die Raiffeisenkasse Unterland wird auch in den Jahren 2019 und 2020 die ehrenamtlich-privat geführte Kulturhaus-Genossenschaft finanziell unterstützen. „Die Verteilung von Mitteln für das Sponsoring von ehrenamtlichem Engagement wird auch für uns Raiffeisenkassen schwieriger. Das Kulturhaus ist jedoch in unserem Dorf Branzoll eine zentrale Struktur für das kulturelle und soziale Leben. Die Leistungen der KH-Genossenschaft und ihr kollektiver Wert stehen nicht zur Diskussion. Deshalb besteht der Verwaltungsrat der Raiffeisenkasse Unterland auf die Fortführung des Sponsoring-Verhältnisses“, so der Obmann der Bank, Robert Zampieri.

    Seit ihrer Gründung schreibt die KH-Genossenschaft rote Zahlen. Daran wird auch der im Juni unterzeichnete Sponsoring-Vertrag nichts ändern. Wirtschaftlich tragfähige Mietpreise für die Nutzung des Kulturhauses könnten niemals durchgesetzt werden – weder bei den ehrenamtlich arbeitenden Vereinen des Dorfes, noch bei privaten Nutzern. Dies wäre schlicht und einfach zu teuer. Zudem geht das Führen, Verwalten und Instandhalten eines solchen Hauses immer mehr mit stetig steigenden Kosten, Bürokratieaufwand und persönlicher Haftung der Vorstände einher. Dieses „Dilemma“ ist in Südtirol kein Einzelfall, es betrifft die meisten privat geführten Vereinshäuser unseres Landes.

    Gewaltig waren die Ausgaben der KH-Genossenschaft in den letzten 5 Jahren für die Neuinvestitionen durch öffentlich auferlegte Sicherheitsvorschriften. Nach einer Prüfung und teilweise Überarbeitung der zentralen Gewerke (Statik, Elektroanlage, Brandschutzanlage, Lüftungsanlage, Hydraulik – ca. € 35.000) im Jahre 2014 hat die KH-Genossenschaft in den Jahren 2018 und 2019 weitere € 65.000 in die Hand genommen um die Theaterbühne und ein paar Bauelemente (v.a. Erhöhung von Brüstungen u. Handläufen) in einen sicherheitstechnisch rechtskonformen Zustand zu bringen.

    Dazu der Obmann der KH-Genossenschaft, Christoph Pizzini: „Ich anerkenne, dass das Thema Sicherheit für eine öffentlich zugängliche Struktur wesentlich ist. Womit ich mich allerdings schwer tue ist, wenn sich der rechtlich-technokratische Zwang gegen den gesunden Menschenverstand durchsetzt. In der Substanz waren die Investitionen in die neuen Anlagen kaum nachvollziehbar. Bis auf ein paar Ausnahmen waren die Anlagen weder abgenutzt noch in ihrer Funktionstauglichkeit eingeschränkt. Ein beachtlicher Teil der Gelder wurde allein für gutachterliche Messungen, Analysen und Prüfbescheide verwendet. Gleiches gilt für entsprechende Wartungsverträge mit Spezialfirmen, die eigens abgeschlossen werden mussten. Von der stetig ansteigenden Verwaltungsarbeit abgesehen ist dieser Investitionsaufwand mit Eigenmitteln der KH-Genossenschaft keineswegs schulterbar. Ich bin daher froh, dass wir ein sehr gutes Verhältnis zur Raiffeisenkasse Unterland haben, welche uns als Sponsor seit der Genossenschaftsgründung treu zur Seite steht.“

    ]]>
    Überetsch/Unterland Finanzen
    news-1377 Thu, 01 Aug 2019 12:14:02 +0200 Länderübergreifender Austausch https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/laenderuebergreifender-austausch.html Vor kurzem war eine Delegation des Baden-Württembergischen Genossenschaftverbandes zu Gast beim Raiffeisenverband Südtirol in Bozen. Ein Erfahrungsaustausch und überraschend viele Parallelen. Das Treffen zwischen den Vertretern der beiden Genossenschaftsverbände in Südtirol begann mit einem feierlichen Abendessen im Schloss Tirol und dem gemeinsamen Besuch der Aufführung „Don Quijote“ im Rahmen der Schlossfestspiele in Dorf Tirol.

    Nach diesem kulturellen Einstieg folgte tags darauf der intensive fachliche Austausch im Plenum und in kleineren Arbeitsgruppen im Raiffeisenhaus in Bozen. Dabei reichte die Palette der Themen über die diskutiert wurde, von Zukunftsbild, Strategie und Organisation über Interessensvertretung, Genossenschaftsbanken und Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften bis hin zum Bildungswesen.

    ]]>
    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1376 Thu, 01 Aug 2019 10:54:01 +0200 Landwirtschaft: Positiver Ausblick - mit einer Ausnahme https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landwirtschaft-positiver-ausblick-mit-einer-ausnahme.html Südtirols Wein- und Milchwirtschaft blicken zuversichtlich auf das Jahr 2019. In der Obstwirtschaft gibt es hingegen weiterhin Schwierigkeiten, aufgrund der niedrigen Marktpreise für Äpfel. Dies ergibt sich aus der Sommerausgabe des Wirtschaftsbarometers vom WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen. Das Geschäftsklima in der Südtiroler Landwirtschaft hat sich im Vergleich zur vorherigen Konjunkturumfrage im Frühjahr gebessert: Derzeit gehen 88 Prozent der landwirtschaftlichen Genossenschaften davon aus, dass sie auch heuer den Bauern und Bäuerinnen befriedigende Auszahlungen gewährleisten können. Allerdings gibt es nach wie vor starke Unterschiede zwischen den verschiedenen Branchen.

    Wein

    Optimismus herrscht vor allem im Weinsektor, wo alle Kellereien zuversichtlich sind, den Winzern mindestens „befriedigende“ – und in mehr als einem Viertel der Fälle sogar „gute“ – Erzeugerpreise auszahlen zu können. Die Umsatzentwicklung ist positiv, insbesondere bei den Exporten. Gleichzeitig tragen auch die steigenden Verkaufspreise und die moderate Dynamik der Betriebskosten zum positiven Geschäftsklima bei den Kellereien bei.

    Das Investitionsvolumen liegt auf dem Niveau des vergangenen Jahres. In Bezug auf die kommende Ernte sieht das Jahr 2019 ebenfalls gut aus, nachdem es den Winzern gelungen ist, mit außergewöhnlichen Maßnahmen die Schäden durch Spätfrost im Mai zu begrenzen.

    Milch

    Auch im Milchsektor bleibt die Stimmung positiv: 2019 werden die Auszahlungen an die Landwirte in fast allen Fällen zumindest „befriedigend“ sein, für ein Fünftel der Sennereien sogar „gut“. Sowohl der italienische als auch die ausländischen Märkte zeigen eine sehr günstige Entwicklung, während der Umsatz auf dem Südtiroler Markt stabil ist. Der Anstieg der Betriebskosten sollte heuer niedriger ausfallen als im Vorjahr, insbesondere was die Energieausgaben betrifft. Darüber hinaus melden die Sennereien eine steigende Beschäftigung und eine Zunahme der Investitionen, insbesondere in Gebäude und Maschinen.

     

    ]]>
    Bozen und Umgebung Milch Obst
    news-1361 Thu, 01 Aug 2019 08:36:00 +0200 Bauernjugend: Neue Impulse gesucht https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bauernjugend-neue-impulse-gesucht.html Innovationspreis IM.PULS: Die Südtiroler Bauernjugend sucht die innovativsten Jungbäuerinnen und Jungbauern des Landes. Südtirols Jungbäuerinnen und -bauern sind kreativ und haben innovative Ideen, besonders wenn es um den Erhalt und eine höhere Wertschöpfung ihres Hofes geht. Das haben sie bereits bei den ersten beiden Ausgaben des Innovationspreises IM.PULS bewiesen. Die Südtiroler Bauernjugend ist überzeugt: Auf Südtirols Höfen wird gerade der einen oder anderen Idee Leben eingehaucht und genau diese sind gefragt.

    Drei Innovationen gewinnen Einkaufsgutschein

    Am Wettbewerb teilnehmen dürfen Jungbäuerinnen und Jungbauern sowie Familienmitglieder unter 40 Jahre. Jeder darf nur eine Innovation einreichen, die am Hof umgesetzt worden sein muss.

    Der Sieger des Wettbewerbs erhält Einkaufsgutscheine bei der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft im Wert von 3.000 Euro. Der Zweitplatzierte kann sich über Gutscheine im Wert von 1.500 Euro und der Drittplatzierte über 500 Euro freuen.

    Bewerbungen sind bis zum 30. August möglich 

    Wer kreativ ist, reicht Fotos, ein Video, eine Power-Point Präsentation oder die Innovation selbst mit ein. Ein Vorteil, denn die Jury entscheidet in der ersten Runde aufgrund dieser Unterlagen welche fünf Projekte weiterkommen. Alle Infos zum Wettbewerb auf: www.sbj.it/impuls 

    Die dritte Auflage des Innovationspreises „IM.PULS“ ist ein Projekt der Südtiroler Bauernjugend und wird unterstützt vom Südtiroler Bauernbund, den Südtiroler Raiffeisenkassen, der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft sowie der Abteilung für Innovation, Forschung und Universität der Provinz Bozen und mehreren Medienpartnern.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1375 Tue, 30 Jul 2019 15:41:00 +0200 Harter Stein und zarte Frucht https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/harter-stein-und-zarte-frucht.html 20 Jahre "marmor & marillen": Laas wird am 3. und 4. August mit seinen Exportschlagern Marmor und Marillen wieder zahlreiche Besucher anziehen. Das Kulturfest feiert mit seiner 20. Auflage ein rundes Jubiläum. Das Besondere an "marmor & marillen" ist der Mix aus kulturellen und kulinarischen Angeboten.  

    Zu den Höhepunkten zählen in diesem Jahr neben den Marmor-Erlebnisführungen und den Betriebsbesichtigungen auch die Buchpräsentation der Autorin Elsbeth Wallnöfer. Natürlich stehen auch die Arbeiten aus Marmor im Mittelpunkt. Interessierte können den Künstlern beim Bearbeiten des Gesteins über die Schulter blicken. 

    Rund 46 Marktstände bieten Vinschger Marillen, Kunsthandwerk aus Laaser Marmor und andere typische Produkten aus dem Vinschgau und aus Südtirol an. In der Nähe der Pfarrkirche wird frisches Brot gebacken und die Goaßlschnöller werden "Korn schaudreschen." Bei den Besuchern sind die verschiedenen Marillengerichte besonders beliebt. Knödel, Kuchen, Eis: In Laas zeigt sich, wie vielfältig die süße Frucht kulinarisch eingesetzt werden kann.   

    Das Kulturfest wird unter anderem von den Mitgliedsgenossenschaften Raiffeisenkasse Laas, Konsumgenossenschaft Laas, der VI.P, der GEOS und Marmorplus unterstützt. 

    ]]>
    Vinschgau Sonstige
    news-1374 Tue, 30 Jul 2019 09:05:00 +0200 Land&Leben: Bio oder integriert? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-bio-oder-integriert.html Die biologische Landwirtschaft hat in den vergangenen Jahren in Südtirol stark zugelegt. Gleichzeitig stieg auch die Nachfrage nach gesunder und nachhaltiger Ernährung. Doch sind Bio-Lebensmittel tatsächlich naturnaher? Welche Mittel setzen Bio-Bauern und Nicht-Bio-Bauern ein? Die RAI-Südtirol-Sendung Land&Leben beantwortet diese Fragen und beleuchtet die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der biologischen und integrierten Landwirtschaft. Jetzt reinhören!

    ]]>
    Bozen und Umgebung Obst Wein
    news-1373 Mon, 29 Jul 2019 11:44:27 +0200 Ökoinstitut Südtirol Alto/Adige feiert seinen 30. Geburtstag https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/oekoinstitut-suedtirol-altoadige-feiert-seinen-30-geburtstag.html Im Jahr 1989 gründete der Visionär Hans Glauber das Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige. Mit seinen innovativen Ideen und Konzepten überzeugte er Menschen in Politik und Gesellschaft von der Wichtigkeit der Themen „Nachhaltigkeit“ und „Klimaschutz“, in Südtirol und weit darüber hinaus. Nach dem frühen Tod von Hans Glauber führte sein Freundeskreis dessen Lebenswerk weiter, bis hin zur erfolgreichen Umwandlung des Instituts in eine Genossenschaft vor etwas mehr als einem Jahr, im Juni 2018.
    Der Präsident des Ökoinstitutes Hannes Desaler ist überzeugt: „Die Werte von Hans Glauber sind heute wichtiger denn je, und das Ökoinstitut wird sie mit Begeisterung in die Zukunft tragen.“
    Die Geschäftsführerin Irene Senfter ergänzt: „Wir werden weiterhin Projekte in den Bereichen Umweltbildung, Mobilität, Klimaschutz, sanfter Tourismus, nachhaltige Lebensstile und zukunftsfähige Wirtschaft kompetent erarbeiten und umsetzen. Und die Umwandlung zur Genossenschaft hat uns zu einem weiteren Qualitätssprung verholfen.“
    Zahlreiche Freunde und Partner des Ökoinstitutes kamen zum Geburtstagsfest auf Schloss Maretsch und überbrachten herzliche Glückwünsche.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1372 Mon, 29 Jul 2019 09:08:13 +0200 LEEG: Neue Anlage bringt Kohle https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/leeg-neue-anlage-bringt-kohle.html Die Laaser und Eyrser Energie Genossenschaft LEEG feierte vor kurzem ihr 15-jähriges Bestehen. Kurz davor hat sie eine neue Holzvergaser-Anlage errichtet und damit einen - in mehrfacher Hinsicht - erfolgreichen Weg eingeschlagen. Das vereinbarte Ziel der Laaser Eyrser Energie Genossenschaft LEEG ist es, die rund 600 Mitglieder mit günstiger, umweltschonender Energie zu versorgen. Dass dies gelingt, hat die Genossenschaft am Tag der offenen Türen im Zuge der Jubiläumsfeiern in Laas veranschaulicht. Die Heiz- und Photovoltaik-Anlagen waren zugänglich und die Experten informierten über die technischen Details. Demnach versorgt die Energie-Genossenschaft LEEG heute alle öffentlichen Gebäude und rund 80 Prozent der Privathaushalte und Betriebe im Versorgungsgebiet Laas und Eyrs.

    ]]>
    Vinschgau Energie
    news-1371 Thu, 25 Jul 2019 15:28:45 +0200 Bayerns Genossenschaften auf dem Weg in die Netzwerkökonomie https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bayerns-genossenschaften-auf-dem-weg-in-die-netzwerkoekonomie.html Mehr als 1.100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Genossenschaftsorganisation nahmen mitte Juli am 120. Verbandstag des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB) in Unterschleißheim bei München teil. Wie der Genossenschaftsverband Bayern in einer Aussendung schreibt, fand der diesjährige Verbandstag unter dem Motto „Geschäftsmodell Genossenschaft: nah – innovativ – digital“ statt. Verbandspräsident Jürgen Gros formulierte es bei einer Podiumsrunde so: „Im Kern sprechen wir heute darüber, wie das digitale Update des Genossenschaftsmodells aussieht.“

    Für diese Transformation stehen Bayerns Genossenschaften auf einer soliden Grundlage, wie GVB-Verbandsratsvorsitzender Wolfgang Altmüller zum Auftakt betonte. Die Unternehmen verfügten nicht nur über hohe Innovationskraft, die sie in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder bewiesen haben. „Sie können auch mit einem Versprechen gegenüber den Internetgiganten punkten. Es ist das Versprechen, den Kunden und das Mitglied auf einer menschlichen Ebene zu verstehen“, so Altmüller.

    Internetkonzerne: Wambach fordert schlagkräftige Missbrauchsaufsicht

    „Die digitale Marktwirtschaft stellt die bisherigen Strukturen auf den Kopf“, machte Gastredner Achim Wambach deutlich. Der Präsident des Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW hat sich intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, welche Veränderungen die Digitalisierung bewirken kann. In seinem Vortrag zeigte er auf, wie Daten zunehmend bedeutender werden als Preise, wie Monopolbildung den Wettbewerb behindert und wie die „Sharing Economy“ mit dem Eigentumsgedanken konkurriert. Dennoch hat nach Ansicht von Wambach auch die Internetwirtschaft das Potenzial, Wohlstand zu schaffen. Das erfordere jedoch staatliches Eingreifen, um Wettbewerbseinschränkungen zu verhindern, insbesondere durch große Internetkonzerne wie Facebook oder Amazon.

    „Die alten Leitplanken, mit denen die Soziale Marktwirtschaft die wohlstandsmehrenden Kräfte schützte, passen heute nicht mehr. Sie müssen erneuert werden“, forderte der renommierte Ökonom, der auch der Monopolkommission vorsitzt. Er sprach sich für eine schlagkräftige Missbrauchsaufsicht aus. Wambach: „Wenn Wettbewerbs- und Sozialpolitik umdenken und ihr Instrumentarium schärfen, kann es auch morgen produktiven Wettbewerb und auskömmliche Arbeit für alle geben.“

    Mitgliedernetzwerk als Basis zum Aufbau von Plattformen

    Im Anschluss nahm der Wirtschaftsforscher an der von Gros moderierten Diskussion teil. Gemeinsam mit Sandra Bindler, Vorstandsvorsitzende der Münchner Bank eG, Philipp Depiereux, CEO der etventure GmbH, und Eckhard Schwarzer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Datev, diskutierten sie über die Chancen des genossenschaftlichen Geschäftsmodells in der digitalen Welt.

    „Wir haben ein Riesen-Netzwerk“, stellte Bankerin Bindler fest. Dabei verwies sie auf die 2,9 Millionen Mitglieder der bayerischen Genossenschaften. Dieses könnten die Unternehmen nutzen, um eigene Online-Plattformen aufzubauen, sagte Datev-Vorstand Schwarzer. Es reiche aber nicht, sich auf dem derzeitigen Erfolg auszuruhen. Die Unternehmen müssten sich darüber Gedanken machen, ob ihre Geschäftsmodelle perspektivisch von Wettbewerbern unterlaufen werden könnten. „Wir müssen uns ständig hinterfragen“, mahnte Schwarzer. Dazu gehöre es auch, in Unternehmen Silodenken durch eine stärkere Kultur der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit abzulösen.

    Digital-Berater Depiereux empfahl den Genossenschaften, bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle die Nutzer in den Mittelpunkt zu stellen. „Fragen Sie Ihre Kunden, was sie wollen und brauchen“, sagte er. Auf dieser Basis sollten die Unternehmen neue Leistungen entwickeln und testen, bevor sie auf den Markt gebracht werden. So ließen sich erfolgversprechende Produktideen ermitteln.

    Verbandstag 2020 findet auf dem Nockherberg statt

    Der Verbandstag des GVB ist ein Netzwerktreffen der mittelständischen bayerischen Wirtschaft und findet jedes Jahr statt. Neben Vertretern der 1.242 Mitgliedsgenossenschaften nehmen Verbund- und Kooperationspartner, politische Entscheider und Journalisten an dem Austausch teil. Der nächste Verbandstag am 16. Juli 2020 wird erstmals auf dem Nockherberg in München ausgerichtet.

    ]]>
    Verbandsnachricht Sonstige
    news-1356 Wed, 24 Jul 2019 11:28:00 +0200 Raiffeisen in Zahlen: Die Obstgenossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-in-zahlen-die-obstgenossenschaften.html Mit einer Anbaufläche von 18.700 Hektar gilt Südtirol als größtes geschlossenes Apfelanbaugebiet in Europa. Das ist nicht die einzige Zahl, die ins Auge fällt. Beinahe jeder zehnte Apfel aus Europa wächst hierzulande. Ohne die Genossenschaften in Südtirol wäre eine solche Entwicklung kaum möglich gewesen. Auch die Personalgröße untermauert den Status als wichtiger Wirtschaftsfaktor: Mit 1707 Mitarbeitern sind die Obstgenossenschaften ein großer Arbeitgeber im Land. Jetzt weitere spannende Fakten entdecken!

    ]]>
    Obst
    news-1357 Tue, 23 Jul 2019 13:09:00 +0200 Gesunde Ernährung ohne Verpackung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/gesunde-ernaehrung-ohne-verpackung.html Das europäische Schulprogramm will Kindern gesunde Ernährung näherbringen. In der Vergangenheit rief dabei die unverhältnismäßige Verpackung von Obst, Gemüse und Milchprodukten Kritik hervor. Eine Genossenschaft geht mit gutem Beispiel voran. Seit 2009 informiert ein EU-weites Programm Schulkinder über die Herkunft von Obst, Gemüse und Milch. Die teilnehmenden Schulen werden mit verschiedenen Obst- und Gemüsesorten sowie mit Milchprodukten beliefert. 

    Immer öfter gerieten die Schulprogramme angesichts der Verpackungen in die Kritik der Schulen und der Eltern. Dies soll sich nun ändern. Das Landwirtschaftsministerium, das für die Umsetzung der Programme in Italien zuständig ist, nimmt die Kritik als Anregung zur Verbesserung und arbeitet an verschiedenen Maßnahmen zur Müllverringerung. Für viele Produkte werden zum Beispiel Sammelpackungen anstelle von Einzelpackungen verwendet.

    In Südtirol wird das Thema Nachhaltigkeit besonders ernst genommen: Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler und die Bildungslandesräte Philipp Achammer, Giuliano Vettorato und Daniel Alfreider haben in einem gemeinsamen Brief an das Landwirtschaftsministerium Maßnahmen vorgeschlagen, um die Schulprojekte in Zukunft nachhaltiger zu gestalten. So raten die vier Landesräte, regionalen Produkten den Vorzug zu geben, bei deren Verpackung kein oder wenig Plastik verwendet wird. 

    ]]>
    Bozen und Umgebung Obst
    news-1370 Mon, 22 Jul 2019 15:19:34 +0200 Land&Leben: Reduzierung von Abdrift - was bedeutet dies für die Bauern? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-reduzierung-von-abdrift-was-bedeutet-dies-fuer-die-bauern.html Das Land Südtirol hat die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln neu geregelt. Somit soll die Abdrift auf ein Minimum reduziert werden. Markus Knoll vom Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau analysiert, was die Landwirte aufgrund der neuen Regelung beachten müssen. Ein weiteres Thema der RAI-Südtirol-Sendung vom 21.07.2019:

    • Risiko Landwirtschaft - Ursachen und Vorbeugung von Unfällen in der Landwirtschaft. Mit Sebastian Wieser vom INAIL. 

    Jetzt reinhören!

    ]]>
    Bozen und Umgebung Obst Sonstige
    news-1367 Mon, 22 Jul 2019 14:48:00 +0200 Juval: Hochregallager mit innovativer Fassadengestaltung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/juval-hochregallager-mit-innovativer-fassadengestaltung.html Mit dem neuen Hochregallager der Obstgenossenschaft Juval konnte erstmals bewährte Technik, innovative Fassadengestaltung und moderne Kunst zu einem Gesamtkonzept zusammengeführt werden. Innovation, Forschung und Entwicklung spielen seit je her eine tragende Rolle in den Obstgenossenschaften des Vinschgaus. Mit der Fertigstellung des Hochregallagers in der Obstgenossenschaft Juval hat die „Vinschger Obstwirtschaft“ nunmehr seine vierte „moderne Schaltzentrale“. Dank Weitblick der Verantwortungsträger und großem Vertrauen der Mitglieder konnten erstmals bewährte Technik, innovative Fassadengestaltung und moderne Kunst zu einem Gesamtkonzept zusammengeführt werden, heißt es in einem Artikel des Informationsblattes der Vinschger Obst- und Gemüseproduzenten „VI.P BLICK“.

    Fassade aus geometrisch geflochtenen Bändern

    Bei der Auswahl der Technik konnte auf die Erfahrungswerte der Nachbargenossenschaften zurückgegriffen werden. Für die Gestaltung der Fassade wurde ein Ideenwettbewerb ausgerufen, gewonnen hat das Projekt der Architekt Hubert Schlögl aus Naturns. Schlögls Fassade aus geometrisch geflochtenen Bändern passt sich durch die gebrochene Oberflächenstruktur den Lichtverhältnissen an. Es entsteht so ein lebendiger Baukörper, der die Tages- und Jahreszeiten reflektiert. Die offene Flechtstruktur erinnert an die Tradition der Obstkörbe. 

    ]]>
    Vinschgau Obst
    news-1369 Fri, 19 Jul 2019 10:02:17 +0200 Kellerei St. Pauls präsentiert neuen Jahrgang des SANCTISSIMUS https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-st-pauls-praesentiert-neuen-jahrgang-des-sanctissimus.html Mitten in der extremen Steillage des Weinbergs Missianer Leiten stellte die Kellerei St. Pauls gestern den Jahrgang 2016 des SANCTISSIMUS vor. Die Weissburgunder-Reben des Missianer Leiten wurden um das Jahr 1899 gepflanzt und gehören somit zu den ältesten noch in Produktion stehenden Weinstöcken in Südtirol. Gleichzeitig ist diese Steillage in Südausrichtung mit einem wunderschönen Blick auf St. Pauls in der Gemeinde Eppan und die Hügel des Überetsch gesegnet.  

    Diese beeindruckende Kulisse diente als Bühne für die Präsentation des neuen Jahrgangs des SANCTISSIMUS der Kellerei St. Pauls, eines Spitzen-Weissburgunders, der aus den Trauben des Missianer Leiten stammt. Das hohe Alter der Rebstöcke führt zu einem sehr niedrigen Ertrag und damit zu einer hohen Konzentration der Inhaltsstoffe. Daraus wird dieser besondere Wein gekeltert. 

    ]]>
    Überetsch/Unterland Wein
    news-1368 Fri, 19 Jul 2019 09:22:57 +0200 RVS-Führungsspitze zu Besuch beim Raiffeisenverband in der Steiermark https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/rvs-fuehrungsspitze-zu-besuch-beim-raiffeisenverband-in-der-steiermark.html Vor kurzem haben sich die Führungsspitze des Südtiroler Raiffeisenverbandes und Mitglieder des Verwaltungsrates in Graz mit den Vertretern des Raiffeisenverbandes Steiermark zum fachlichen Austausch getroffen. Die Steirer Genossenschaftsvertreter hatten für die insgesamt 25 Gäste aus Südtirol ein vielseitiges Programm vorbereitet: Im Zentrum des Interesses stand dabei das institutsbezogene Sicherungssystem (IPS) der Steirischen Raiffeisenkassen. Gleich am ersten Tag fand dazu eine ausführliche Diskussionsrunde zwischen den Vertretern aus Südtirol und der Steiermark statt. Im Anschluss daran konnte die Delegation aus Südtirol die Raiffeisen-Landesbank in Graz und das Raiffeisen Rechenzentrums (RRZ) in Raaba-Grambach nahe Graz besichtigen, das vor genau zehn Jahren eröffnet wurde und als international zertifiziertes Bankrechenzentrum umfassende IT-Dienstleistungen auch für externe Firmen anbietet.

    ]]>
    Verbandsnachricht Sonstige
    news-1363 Thu, 18 Jul 2019 09:36:00 +0200 Kellerei Kaltern: Modernes Verschieberegallager https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-kaltern-modernes-verschieberegallager.html Als erste Südtiroler Kellereigenossenschaft verfügt die Kellerei Kaltern über ein modernes Verschieberegallager, das nach dem Prinzip der chaotischen Lagerverwaltung funktioniert. Die Kellerei Kaltern hat im Mai dieses Jahres ihr neues Kellereigebäude eingeweiht. Darin befindet sich auch das neue Verschieberegallager mit 2400 Palettenstellplätzen auf drei Regalebenen. Die Regale lassen sich elektronisch verschieben.

    Die Logik besteht darin, dass auf dem bestehenden Platz möglichst viele Palettenstellplätze zur Verfügung stehen und gleichzeitig jeder Platz jederzeit zugänglich ist. Das Verschieberegallager ermöglicht eine optimale Auslastung. „Für uns ist das wichtig, weil wir viele verschiedene Weine und Ausstattungen haben, die wir einlagern“, erklärt Geschäftsführer Tobias Zingerle. 

    Chaotische Lagerverwaltung

    Gearbeitet wird nach dem Prinzip der chaotischen Lagerverwaltung. Dabei wird jeder Stellplatz und jede Palette bzw. jeder Karton mit Data-Matrix-Codes gekennzeichnet. Die Paletten bzw. Kartons werden einem Stellplatz zugewiesen und wieder entnommen, wenn sie verkauft werden. Damit gibt es nicht mehr fixe Regale nur für Vernatsch, Sauvignon oder Weissburgunder. Sondern: wo ein Wein rauskommt, kommt der nächste abgefüllte Wein wieder rein, egal welche Sorte oder Linie.

    Vorteile des neuen Systems

    Seit über einem Jahr arbeitet Kellerei Kaltern nun mit dem neuen Verschieberegallager und der digitalen Lagerverwaltung. Auch wenn die Konzipierung viel Aufwand erfordert hat, ist Geschäftsführer Tobias Zingerle von den Vorteilen des neuen Systems überzeugt. Und diese liegen nicht nur in einer höheren Lagerauslastung, sagt Zingerle: „Durch die digitale Unterstützung hat sich auch die Bestandsgenauigkeit im Lager massiv verbessert."

    Mittlerweile haben bereits zahlreiche Vertreter verschiedener Kellereibetriebe das neue Verschieberegallager besichtigt und sich über die digitale Lagerverwaltung mit den Data-Matrix-Codes informiert.

    Jetzt das Video anschauen!

    ]]>
    Überetsch/Unterland Wein
    news-1366 Wed, 17 Jul 2019 16:11:46 +0200 Herbert Dorfmann ist neuer EVP Koordinator des Landwirtschaftsausschusses https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/herbert-dorfmann-ist-neuer-evp-koordinator-des-landwirtschaftsausschusses.html Als Herausforderung und Ehre zugleich bezeichnet der Südtiroler Europaparlamentarier Herbert Dorfmann seine heutige Wahl zum Koordinator der Europäischen Volkspartei EVP im Landwirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments. Eine große Mehrheit entschied sich für den 50-Jährigen, der als Agronom und ehemaliger Direktor des Südtiroler Bauernbundes die Anliegen der Landwirtschaft bestens kennt. Der SVP-Politiker ist in dritter Amtszeit in Brüssel und war in den bisherigen Legislaturperioden bereits Mitglied des Landwirtschaftsausschusses. Dabei hat er wichtige Dossiers verfasst, im Vorjahr unter anderem den Bericht zur Ernährung und Landwirtschaft der Zukunft. Darin hat das Europäische Parlament seinen Standpunkt zur Gemeinsamen Agrarpolitik für den Zeitraum 2020-2027 festgelegt.

    Herbert Dorfmann wird in dieser Amtszeit des Parlaments die herausfordernde Aufgabe haben, die Landwirtschaftspolitik der Europäischen Volkspartei zu koordinieren. Als Koordinator ist der Südtiroler EU-Parlamentarier der politische Leiter der EVP für Agrarfragen und wichtiger Ansprechpartner für Agrarfragen im Parlament. Die EVP-Fraktion ist die größte Fraktion im Europäischen Parlament und entsprechend spielen die Abgeordneten der EVP im Agrarausschuss, welche nun von Herbert Dorfmann geleitet werden, eine wichtige Rolle. 

    "Es ehrt und freut mich sehr, dass mich meine Parteikollegen gewählt haben“, sagt Herbert Dorfmann. Er werde die Aufgaben des Koordinators mit großem Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein ausführen. „In den kommenden Jahren haben wir uns entscheidenden Herausforderungen zu stellen, was die Zukunft der europäischen Landwirtschaft angeht“, sagt der Südtiroler Politiker.

    „Ich werde mein Bestes geben, um den Forderungen unserer Landwirte und der europäischen Bürgerinnen und Bürger insgesamt gerecht zu werden.“ Herbert Dorfmann will Qualitätsprodukte fördern, die Einhaltung europäischer Normen über die europäischen Grenzen hinaus einfordern, die Entwicklung und den Schutz des ländlichen Raumes unterstützen und ein besonderes Augenmerk auf die kleinstrukturierte Landwirtschaft legen: auf Familienbetriebe, die in Berg- und benachteiligten Gebieten ihre bäuerlichen Betriebe führen. 
     

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1364 Wed, 17 Jul 2019 15:29:24 +0200 Paul Gasser ein Sechziger https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/paul-gasser-ein-sechziger.html Am 25. Juni feierte Generaldirektor Paul Gasser seinen 60. Geburtstag. Mit einer kleinen Feier gratulierte der Raiffeisenverband Mitte Juli im Restaurant „Zur Kaiserkron“ in Bozen zum runden Jubiläum. Paul Gasser kam 1992 als Direktor zum Raiffeisen Versicherungsdienst, von 2001 bis 2008 war er Vizedirektor und Leiter der Hauptabteilung Bankwirtschaft im Raiffeisenverband und seit 2009 ist er dessen Generaldirektor.

    „Paul Gasser ist eine Persönlichkeit, die große Wertschätzung weit über die Raiffeisenorganisation hinaus genießt“, sagte Verbandsobmann Herbert Von Leon in seiner Geburtstagsrede. Von Leon bezeichnete Gasser als Führungspersönlichkeit, die stets der Sache diene, den Raiffeisenverband erneuert und weiterentwickelt habe und zum Nutzen der Raiffeisenorganisation enge Beziehungen im In- und Ausland pflege.

    „Als Obmann schätze ich mich glücklich, Paul Gasser als Generaldirektor an der Seite zu haben“, meinte Von Leon. Mit einem Geschenk bedankte er sich im Namen des Verwaltungs- und Aufsichtsrates und des Führungskreises für seinen großen Einsatz und die gute Zusammenarbeit und wünschte ihm weiterhin viel Erfolg, Gesundheit und Zufriedenheit.

    „Ich möchte keine andere Arbeit machen“, sagte Gasser und hob die Bedeutung der genossenschaftlichen Werte hervor, die er selbst authentisch zu leben versuche. Für ihn sei es ein Glück, eine gute Ausbildung genossen zu haben und in Südtirol leben und arbeiten zu dürfen.

    Er dankte Obmann Von Leon und der Geburtstagsrunde für die Glückwünsche. Seiner Familie dankte er für den großen Rückhalt, der ihm sein berufliches und auch gesellschaftliches Engagement erst ermögliche. So mache es ihm auch eine besondere Freude, sich im lokalen Musik- und Kunstbereich einzusetzen. Vor allem aber sei er dankbar für seine Gesundheit, die letztlich für alles die Voraussetzung sei. 

    ]]>
    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1362 Tue, 16 Jul 2019 16:20:22 +0200 „Offenheit für Neues macht vieles möglich“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/offenheit-fuer-neues-macht-vieles-moeglich.html Der Raiffeisenverband Tirol begrüßte beim Verbandstag 2019 in Innsbruck 190 Teil­nehmer, davon 75 Mitglieder. Die neue Ausrichtung des Verbandes soll die Dienst­leistungen „noch spürbarer“ machen. Der Raiffeisenverband Tirol blickte beim Verbandstag 2019 auf zahlreiche Aktivitäten und wirtschaftliche Erfolge zurück. „Das Jahr 2018 war für uns ein Jahr der Reflexion“, betonte Verbandsobmann Wolfgang Moosbrugger in seiner Eröffnungsrede. Man habe sich mit der Kraft der Idee von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, dessen Geburtstag sich im Vorjahr zum 200. Mal jährte, an die Wurzeln der Genossenschaft zurückbesonnen. Dabei sei vielen „die Aktualität der Vision ‚Was einer nicht vermag, das vermögen viele’ richtig bewusst gemacht worden. Darüber hinaus wurde auch die strategische Neuausrichtung des Raiffeisenverbandes Tirol initiiert. „Der interne Strategieprozess hat begonnen. Das kann man aber nicht von heute auf morgen machen“, sagte Moosbrugger. Der Fokus werde dabei noch stärker auf die Verbandsmitglieder als Kunden gelegt. „Wir möchten unsere Dienstleistungen noch spürbarer machen. Die neue Aktualität der Genossenschaft hilft uns dabei, die gemeinsam formulierten Ziele zum Wohl unserer Kunden umzusetzen“, strich der Verbands-obmann hervor. Das Konzept der Genossenschaft mit den Prinzipien Solidarität und Subsidiarität sei aktueller denn je. Das oberste Ziel sei es, das alle Beteiligten einen Vorteil erfahren. Miteinander reden sei das Ziel, aber auch die Lösung für eine gute Genossenschaft. „Offenheit für Neues mache vieles möglich. Raiffeisen steht für ein verbindliches Füreinander, weg vom ‚Entweder-oder’ hin zum ‚Sowohl-als-auch’. Das hat zeitlose Gültigkeit – heute wie morgen – und gibt uns Vertrauen für das Übermorgen“, so Moosbrugger weiter.  Die künftigen Herausforderungen sieht der Verbandsobmann in den globalen Megatrends wie etwa der zunehmenden Digitalisierung aller Lebensbereiche, vor allem des Bankgeschäfts, kombiniert mit der Rückbesinnung auf die genossenschaftlichen Werte der Nachhaltigkeit und Regionalität.

    Raiffeisenbanken gefordert

    Einen wirtschaftlichen Überblick gab die Geschäftsführung der Raiffeisenverbandes, die Verbandsdirektoren Peter Sapl und Edwin Grubert. In dem guten konjunkturellen Umfeld 2018 in Österreich konnten sich auch die Mitgliedsbetriebe des Raiffeisenverbandes Tirol gut positionieren.

    • Die aggregierte Bilanzsumme der 65 Tiroler Raiffeisenbanken legte im Vorjahr um 4,8 Prozent im Jahresabstand auf 12,3 Mrd. Euro zu.
    • Die durchschnittliche Eigenmittelquote lag bei 19,3 Prozent.
    • Bei den Einlagen gab es einen Zuwachs um 5,5 Prozent auf 9,3 Mrd. Euro, während die Ausleihungen um 5,6 Prozent auf 8,5 Mrd. Euro stiegen.

    Alles in allem erzielten die Raiffeisenbanken „sehr, sehr gute Steigerungsraten. Mit der Ertragslage sind wir aber nicht zufrieden“, resümierte Verbandsdirektor Sapl.

    Die Raiffeisenbanken seien nach wie vor sehr gefordert und das werde sich nicht so rasch ändern, ist Sapl überzeugt, der unter anderem auf „eine Hyperinflation an rechtlichen Vorschriften“ verwies: „Wir können uns sicher sein, dass dies in dieser Tonart weitergehen wird.“ Auch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank werde anhalten, eine Zinserhöhung sei nicht in Sicht. „Wir sehen aus Übersee, dass das Gegenteil eher passieren wird“, so Sapl. Aufgrund des Geschäftsmodells sei der Kostendruck stark, „der Ruf nach mehr Effizienz ist sehr, sehr hoch“.

    Im Warenbereich gebe es acht selbstständige Lagerhäuser, fünf warenführende Raiffeisenbanken und insgesamt 24 Standorte von „Unser Lagerhaus“ (WHG Kärnten), die insgesamt rund 500 Mitarbeitern beschäftigen und einen Umsatz von 220 Mio. Euro erwirtschaften. Im Vorjahr wurden rund 10 Mio. Euro in Tirol investiert. „Wir sehen, dass das Warengeschäft zunehmen wird, wie man an den aktuellen Investitionen etwa im Lagerhaus Kufstein sieht“, erklärte Sapl. Im Bereich Milch seien nach der Fusion der Tirol Milch mit der Berglandmilch sieben operativ tätige Genossenschaften mit einem Umsatz von 27 Mio. Euro tätig. Der Energiebereich umfasst 19 Genossenschaften mit positiven Betriebsergebnissen und einem Umsatz von über 13 Mio. Euro. Darüber hinaus sind insgesamt 36 sonstige Genossenschaften, die sich mit unterschiedlichen Geschäftsfeldern beschäftigen, Mitglied des Raiffeisenverbandes Tirol. Insgesamt gehörten im Vorjahr 161 Mitglieder dem Raiffeisenverband an.

    Haltung und Werte

    Johannes Ortner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Landesbank Tirol, wünscht sich, dass die Raiffeisenorganisation Haltung bei den Themen Genossenschaft und genossenschaftliche Werte auch nach dem Jubiläumsjahr bewahrt und weiterhin hochhält. „Viele stellen ein Werkzeug, ein Agrarprodukt her oder vergeben einen Kredit, aber wie man dies verkauft, hat sehr viel mit Haltung und Werten zu tun. Wir als Raiffeisenorganisation sind sehr gut beraten, uns in dieser Haltung anders zu positionieren, als es unsere Konkurrenten tun“, betonte Ortner.

    Den Jahresabschluss des Raiffeisenverbandes prüfte Michael Laminger, Generalrevisor des Österreichischen Raiffeisenverbandes, und bestätigte, dass dieser ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Verbandes widerspiegelte. Den eingeleiteten Strategieprozess begrüßte Laminger und gab den Mitgliedern mit: „Achten Sie auf Ihren Raiffeisenverband, gehen Sie sorgsam mit ihm um. Der Raiffeisenverband ist eine Institution wie ein Gericht oder der Bundespräsident. Und bei Institutionen wird man sich oft erst in Krisenfällen bewusst, wie sehr man sie braucht. Vor einigen Jahren wollten manche noch den Bundespräsidenten abschaffen, heute sind alle froh, dass wir einen starken Bundespräsidenten haben.“

    Spannende Sichtweisen aus dem Spitzensport vermittelte Skispringer-Legende und Gastredner Toni Innauer. Unter dem Titel „Bekenntnis zur Beständigkeit und Mut zur Veränderung“ bereitete Innauer Anekdoten und Lehren aus seiner Lebenserfahrung als Sportler bzw. Trainer des Nationalteams der Skispringer und spann dabei immer wieder den Bogen zur Wirtschaft. Bei Unternehmen wie im Spitzensport sei das richtige Timing für Veränderung oft entscheidend, um erfolgreich zu werden bzw. zu bleiben. „Skispringen ist eine riskante Sportart, bei der viel auf Beständigkeit und Erfahrung Wert gelegt wird. Man wird nicht sofort eine neue Theorie gleich auf einer großen Schanze versuchen. Das Risiko zu scheitern wäre zu groß“, sagte Innauer. Heute sei es aufgrund technischer Möglichkeiten leichter, Innovationen auszuprobieren. Dabei sei es wichtig auch Fehler zu machen, weil diese „eine Orientierungshilfe sein können. Wenn man versucht, dem Fehler immer auszuweichen, dann wird man nicht mehr wissen, wie die Realität wirklich beschaffen ist“, so Innauer.

    Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Raiffeisen Zeitung Österreich 

    ]]>
    Verbandsnachricht Sonstige
    news-1360 Tue, 16 Jul 2019 15:06:41 +0200 Das Hochpustertal im Zeichen der Musik https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/das-hochpustertal-im-zeichen-der-musik.html Zu Ehren von Gustav Mahler werden jährlich die Gustav Mahler Musikwochen in Toblach organisiert, bei denen die schönsten und berühmtesten Werke des großen Komponisten gespielt werden. Auch heuer wusste das Musikfestival mit einem abwechslungsreichen Programm und herausragenden Orchestern und Ensembles zu begeistern. Neben international besetzten Konzerten fanden interessante Konferenzen, Gespräche und andere Rahmenveranstaltungen statt.

    In Zusammenarbeit mit der Brixner Initiative Musik und Kirche fand am 16. Juli ein Konzert statt, bei der die Sinfonie Nr. 2 von Gustav Mahler, auch „Auferstehungssymphonie“ genannt, durch das Slovenian Philarmonic Orchestra & Choir unter der Leitung von Hansjörg Albrecht und mit Valentina Farcas, Sopran und Bettina Ranch, Mezzosopran, aufgeführt wurde. Das Konzert, welches die Zuhörer begeisterte, wurde von Raiffeisen gefördert.

    ]]>
    Pustertal Kultur
    news-1359 Mon, 15 Jul 2019 14:38:43 +0200 Land&Leben: Schafzucht auf der Kippe https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-schafzucht-auf-der-kippe.html Die Schafhalter sind aufgeschreckt. Viele hängen sehr an ihren Tieren und setzen alles in die Zucht und Erhaltung der besonderen Rassen. Mit dem Auftreten des Wolfes steht die Zukunft der Schafzucht auf der Kippe. So wollen die Bauern mit Herdenschutzmaßnahmen ihren Schafbestand bewahren (Minute 22:35). Weitere Themen der RAI-Südtirol-Sendung "Land&Leben": 

    • Sommerfrische für Kühe: Das war einmal? (Minute 1:02)
    • Biodiverstität unter der Lupe: Wie artenreich ist Südtirol? (Minute 12:57)

    Jetzt anschauen!

    ]]>
    Bozen und Umgebung Viehwirtschaft
    news-1365 Sat, 13 Jul 2019 15:15:00 +0200 Robert Parker: Spitzenplatzierungen für die Kellerei St. Pauls https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/robert-parker-spitzenplatzierungen-fuer-die-kellerei-st-pauls.html Mit den Rängen 3 und 4 platziert die Kellerei St. Pauls gleich zwei Weine unter die Top 10 der Südtiroler Weine der ersten Verkostung 2019 des weltweit renommiertesten Weinführers Robert Parker. Der Sanctissimus Riserva 2016, ein Weissburgunder aus Trauben hundertjähriger Rebstöcke aus einer extremen Steillage bei Missian, belegte mit 95+ Punkten den 3. Rang.
    Der Merlot Riserva Passion 2016, ein spezieller Merlot aus leicht angetrockneten Trauben, erreichte Rang 4 unter den Südtiroler Weinen.

    Insgesamt erhielten 4 Weine Noten von über 90 Punkten, darunter sind neben den oben genannten der Gewürztraminer Passion 2016 mit seinem dichten fruchtig-florealen Charakter (92 Punkte), und der Weissburgunder Plötzner (90 Punkte), mittlerweile ein Südtiroler Klassiker seiner Rebsorte.

     „Unsere einzigartigen Lagen kommen in unseren Weinen voll zum Ausdruck und es ist eine große Genugtuung zu sehen, dass dies eine große Wertschätzung erfährt“, kommentiert Leopold Kager, Obmann der Kellerei St. Pauls, das Ergebnis. „Sehr erfreulich ist, dass der Sanctissimus Riserva seine Bewertung vom Vorjahr bestätigen und der Merlot Riserva Passion sogar noch einen Punkt drauflegen konnte“, zieht Wolfgang Tratter, Kellermeister von St. Pauls, Bilanz.

    Bei der Verkostung von Robert Parker handelt es sich um die erste von zwei des Jahres 2019. In der zweiten Jahreshälfte kommen jene Weine zum Zuge, die später gefüllt werden. Insgesamt fällt das Urteil von Monica Larner, die für Robert Parker getestet hat, über die Weinregion Südtirol sehr positiv aus: „einzigartig“ und „exzellent“ sei diese Weinregion, die „sehr gute Bewertungen verdiene“ und so „langsam in das Scheinwerferlicht“ der internationalen Weinwelt trete.

    ]]>
    Überetsch/Unterland Wein
    news-1344 Fri, 12 Jul 2019 09:00:00 +0200 Raiffeisen in Zahlen: Die Molkereigenossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-in-zahlen-die-molkereigenossenschaften.html Die Entwicklung des Südtiroler Genossenschaftswesens ist eine Erfolgsgeschichte. Und wie könnte man diese Entwicklung besser nachvollziehen als mit Zahlen und Fakten? Wir starten daher eine Serie von Infografiken, in denen wir die Veränderungen in bestimmten Sektoren nachzeichnen. Zum Auftakt nehmen wir die Molkereigenossenschaften im Raiffeisenverband genauer unter die Lupe. Wie haben sich die Milchhöfe in den vergangenen zehn Jahren entwickelt? Die in Südtirol erzeugte Milch wird fast zur Gänze genossenschaftlich verwertet und vermarktet. Sowohl die angelieferte Milchmenge als auch die Auszahlungspreise sind über die Jahre angestiegen. Als Quelle dienen die Geschäftsberichte des Raiffeisenverbandes von 2008 bis 2018. 

    Gleichzeitig steht die Milchwirtschaft vor einer Reihe von Herausforderungen. In einer Presseaussendung wies der Sennereiverband Südtirol auf den fehlenden Inflationsausgleich und die steigenden Produktionskosten für Treibstoff, Strom und Wasser hin. 

    Konstante Milchpreise seien nicht nur für die Produzenten eine gute Nachricht, auch die Konsumenten profitierten davon. „Nur wenn wir die Preise auf einem annehmbaren Niveau halten können, ist die Zukunft der Südtiroler Milchwirtschaft garantiert“, erklärt der Obmann des Sennereiverbandes, Joachim Reinalter.

    An der Kasse bezahlten die Konsumenten beim Kauf heimischer Milch deshalb nicht nur ein qualitativ hochwertiges Produkt, sondern auch die Erhaltung kleiner Betriebe, ein lebenswertes ländliches Gebiet und eine gepflegte Landschaft. „Das ist der Mehrwert eines akzeptablen Milchpreises“, so Reinalter. 

    ]]>
    Bozen und Umgebung Milch
    news-1358 Thu, 11 Jul 2019 15:51:46 +0200 Raiffeisen Offener Pensionsfonds mit sehr gutem Halbjahresergebnis https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-offener-pensionsfonds-mit-sehr-gutem-halbjahresergebnis.html Die Performance aller Investitionslinien des Raiffeisen Pensionsfonds liegt im Plus. Rund 39.000 Südtiroler sind in den Raiffeisen Pensionsfonds eingeschrieben. Das verwaltete Vermögen des Raiffeisen Pensionsfonds steigt auf über 728 Mio. Euro an. Nachdem das Jahr 2018 mit einer deutlichen Korrektur an den Aktienmärkten zu Ende gegangen war, ist es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres zu einer starken Erholung gekommen. An den Anleihenmärkten war im ersten Halbjahr, aufgrund rückläufiger Renditen, ebenfalls eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Besonders zwei Faktoren haben bei den Anlegern Zuversicht geweckt. Zum einen die Bereitschaft der USA, im Handelsstreit mit China einen „Deal“ auszuhandeln, zum anderen das Signal der US-Notenbank FED und der Europäischen Zentralbank EZB, falls erforderlich, auf negative Konjunkturdaten flexibel und mit einer möglichen Lockerung der Geldpolitik reagieren zu können.

    Kräftiger Anstieg der Performance

    Die Mischlinien des Raiffeisen Pensionsfonds, welche auch an den Aktienmärkten investieren, können eine sehr gute Performance vorweisen. So erzielte die Investitionslinie „Dynamic“, mit einer Aktienquote von zirka 65%, im ersten Halbjahr eine Performance von 9,52%. Die Investitionslinie „Activity“, deren Aktienquote bei ungefähr 25% liegt, konnte um 6,76% zulegen. Die Investitionslinie „Safe“, welche ausschließlich in Anleihen investiert, erreichte ein Plus von 2,20%. Die Performance der zu Beginn des Jahres neu aufgelegten Investitionslinie „Guaranty“, die eine Kapitalgarantie vorsieht, lag Ende Juni bei 0,27%.

    Starker Zuwachs der Eingeschriebenen

    In den ersten sechs Monaten haben sich bereits rund 1.700 Südtiroler in den Raiffeisen Pensionsfonds eingeschrieben. „Immer mehr Südtiroler sorgen mit dem Raiffeisen Pensionsfonds vor, um morgen mehr als nur die staatliche Rente beziehen zu können. Mit ihrem Beitritt zum Raiffeisen Pensionsfonds sichern sie sich zudem weitere Vorteile", sagt Roman Jablonsky, Mitglied der Geschäftsleitung der Raiffeisen Landesbank Südtirol AG. Am 30. Juni 2019 zählte der Raiffeisen Pensionsfonds zirka 39.000 eingeschriebene Südtirolerinnen und Südtiroler. Dies entspricht einem Plus seit Jahresanfang von 4,5%.

    Markanter Anstieg des Vermögens

    Das verwaltete Vermögen des Raiffeisen Pensionsfonds ist im ersten Halbjahr 2019 um zirka 78  Mio. Euro  angestiegen und liegt nun, mit einem Zuwachs von 12%, bei über 728 Mio. Euro.

    ]]>
    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1355 Tue, 09 Jul 2019 08:34:09 +0200 VHS Südtirol: Das neue Kursprogramm ist da https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vhs-suedtirol-das-neue-kursprogramm-ist-da.html Mit rund 1000 Kursangeboten pro Semester gehört die Volkshochschule Südtirol zu den größten Weiterbildungseinrichtungen Südtirols. Das neue Herbstprogramm 2019 ist nun veröffentlicht und buchbar: ein kreatives, lehrreiches aber auch genussvolles und innovatives Programm erwartet die Teilnehmer. Schwerpunkte liegen u. a. auf dem Thema Digitalisierung und der beruflichen Weiterbildung. Eine große Herausforderung in der Weiterbildung stellt das Thema Digitalisierung dar. Dabei versteht sich die VHS als Begleiterin und Stütze in einer Welt, die sich zunehmend schnell wandelt und erachtet es als wichtig, mit den Kursangeboten auch das Bewusstsein für Verantwortung und Sicherheit im Umgang mit den neuen Medien zu schaffen. Präsident Oswald Rogger: „Wir stellen uns ständig neuen Herausforderungen und Bedürfnissen, die große Stärke der VHS ist es dabei, immer ein Ort der Begegnung und der Auseinandersetzung mit den verschiedensten Themen zu sein“.

    Mit „Investitionsmanagement“, „Employee Experience: Mitarbeiter-Erfahrung als Erfolgsfaktor“ und „Starke Menschen - Starke Unternehmen - Starke Ergebnisse. Gesunde und innovative Unternehmenskultur für Ihren Erfolg!“ hat die VHS neue Angebote in der beruflichen Weiterbildung geschaffen. Für Mitarbeiter und Führungskräfte will die VHS über diese und weitere Angebote verstärkt Wissen und praktische Werkzeuge für die beruflichen Herausforderungen vermitteln.

    Neue Ziele steuern Reisen, Tagesfahrten und Exkursionen im Herbst an. So wird die VHS unter anderem Ravenna mit Stefan Demetz und Neapel mit Giacomo Fornari bereisen, Hans Heiss führt durch die Altstadt von Brixen und erläutert die Geschichte der Stadt. Bei den Sprachkursangeboten darf man sich im Herbst neben Englisch, Französisch und Spanisch u. a. auf Arabisch, Russisch, Chinesisch und Afrikaans freuen.

    Mit „Lach-Yoga“ und „Faszienmassage mit der Blackroll“ finden sich neue Bewegungskurse im Programm. Erstmals gibt es Im Herbst eine Zusammenarbeit mit der Sprechstunde auf Rai Südtirol: „Gesundheit kompakt“ nennt sich die neue kostenlose Vortragsreihe, die aktuelle Gesundheitsthemen in den Mittelpunkt stellt. Hobby-Köche kommen zudem voll auf ihre Kosten: Die VHS ist zu Gast in den besten Küchen des Landes und wird u. a. Mali Höller, Luis Agostini, Herbert Hintner und Gregor Eschgfäller in deren eigenen Küchen über die Schulter schauen.

    „Neue Trends und die Bedürfnisse der Menschen zu erkennen und in neue Kursinhalte und -formate zu verpacken, ist die große Herausforderung der VHS, aber gerade auch das Spannende an unserer Tätigkeit. Ich denke, dies ist uns mit dem aktuellen Programm durchaus gelungen“, freut sich Direktorin Barbara Pixner.

    Um den Pool an Kursideen zu erweitern, ergreift die VHS diesen Sommer erstmals eine neue Initiative: Zwei Seminarräume – je einer in Bozen und einer in Brixen – stehen in den kommenden Wochen allen Mitarbeitern, Referenten und Teilnehmern der VHS offen, um hier ganz frei Wünsche und Ideen für das kommende Kursprogramm zu hinterlassen.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Kultur Sonstige
    news-1354 Mon, 08 Jul 2019 10:05:58 +0200 Land&Leben: Tiere und Touristen auf der Alm https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-tiere-und-touristen-auf-der-alm.html Wanderer trifft auf Weidevieh - wie kann diese Begegnung harmonisch ablaufen? Es gilt, einige grundsätzliche Regeln zu befolgen. Respektvoller Umgang, Abstand halten, Hunde an die kurze Leine nehmen: so können Einheimische und Touristen die Almwanderuing genießen, ohne die Weidetiere zu stören. Weitere Themen der RAI-Südtirol-Sendung sind: 

    • Hagelschutz und andere Versicherungen gegen Schäden in der Landwirtschaft:  Gespräch mit dem Direktor des Hagelschutzkonsortiums Pechlaner
    • Bienenfreundliche Garten- und Balkonpflanzen

    Jetzt reinhören!

    ]]>
    Bozen und Umgebung Viehwirtschaft
    news-1353 Mon, 08 Jul 2019 09:22:45 +0200 Raiffeisen Südtirol IPS Genossenschaft: Vollversammlung beschließt Geschäftsordnungen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-suedtirol-ips-genossenschaft-vollversammlung-beschliesst-geschaeftsordnungen.html Am 14. Juni 2019 gründeten 39 Raiffeisenkassen, die Raiffeisen Landesbank AG und die RK Leasing GmbH die Raiffeisen Südtirol IPS Genossenschaft (RIPS). Die Genossenschaft hat die Aufgabe, ein institutsbezogenes Sicherungssystem für die Gründungsmitglieder einzurichten und zu führen. Am 5. Juli trafen sich die Mitglieder der Genossenschaft im Raiffeisenhaus in Bozen zur ordentlichen Vollversammlung. Auf der Tagesordnung standen die Genehmigung der Geschäftsordnungen und eine ausführliche Information über das Verfahren zur Anerkennung als institutsbezogenes Sicherungssystem bei der Aufsichtsbehörde.

    RA Alexander Gasser, RIPS-Gründungsobmann und zugleich Obmann der Raiffeisenkasse Bozen, nimmt dazu Stellung.

    Herr Gasser, welche Aufgabe hat ein institutsbezogenes Sicherungssystem?

    Alexander Gasser: Ein institutsbezogenes Sicherungssystem ist eine Art Haftungsgemeinschaft. Es hat die Aufgabe, drohende oder bestehende wirtschaftliche Schwierigkeiten bei den angeschlossenen Instituten abzuwenden. Befindet sich ein Institut trotz Risikoüberwachung und Frühinterventionsmaßnahmen in einer Schieflage, wird es durch das Sicherungssystem gestützt. Das Sicherungssystem garantiert, dass ein Institut jederzeit alle seine Verpflichtungen erfüllen kann, insbesondere jene gegenüber seinen Kunden.

    Wie kommen die Raiffeisenkassen zu einem institutsbezogenen Sicherungssystem?

    Alexander Gasser: Im Rahmen der Reform der italienischen Genossenschaftsbanken hätten sich die Raiffeisenkassen zu einer Bankengruppe mit einer Aktiengesellschaft als Spitzeninstitut zusammenschließen müssen. Eine Änderung des Reformgesetzes im Dezember 2018 erwirkte eine Sonderregelung für Südtirol, und räumte den Raiffeisenkassen die Möglichkeit ein, anstelle einer lokalen Bankengruppe ein lokales institutsbezogenes Sicherungssystem zu gründen.

    Die Südtiroler Raiffeisenkassen waren und sind der Ansicht, dass ein solches institutsbezogenes Sicherungssystem besser ihrer genossenschaftlichen Ausrichtung entspricht. Entsprechend teilten die Raiffeisenkassen der Aufsichtsbehörde mit, die im Gesetz vorgesehene Alternative zu nutzen und ein institutsbezogenes Sicherungssystem (IPS) einzurichten.

    ]]>
    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1345 Thu, 04 Jul 2019 15:04:00 +0200 Kellerei Algund: Vielfältiges Geschäftsmodell https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-algund-vielfaeltiges-geschaeftsmodell.html Seit 110 Jahren besteht die Genossenschaft Kellerei Algund im Zentrum von Meran. Der langjährige Obmann Karl Prunner lässt die abwechslungsreiche Geschichte der Genossenschaft Revue passieren und erklärt, wie es der Genossenschaft gelingt, trotz neuem Geschäftszweig, dem Ursprung verbunden zu bleiben. Im Interview zählt Karl Prunner, amtierender und langjähriger Obmann der Genossenschaft Kellerei Algund, die Ereignisse und Jahreszahlen aus der Genossenschaftsgeschichte auf und lässt Anekdoten einfließen. Eine gewisse Zufriedenheit schwingt mit, wenn er von seiner Genossenschaft spricht. Mit Recht, denn heute steht die Genossenschaft Kellerei Algund gut da.

    ]]>
    Burggrafenamt Wein
    news-1351 Wed, 03 Jul 2019 08:45:05 +0200 Raiffeisen-Pionier Sepp Jocher zum Gedenken https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-pionier-sepp-jocher-zum-gedenken.html Am 29. Juni ist im Alter von 89 Jahren der Ehrenobmann der Raiffeisenkasse Eisacktal Josef Jocher verstorben. Sepp Jocher hat die Raiffeisen-Geldorganisation über Jahrzehnte mitgeprägt. Sein Weg begann 1970 als Obmann der Raiffeisenkasse St. Andrä-Afers, in der Folge war er Gründungsobmann und Obmann der Raiffeisenkasse Eisacktal von 1973 bis 2003. Als treibende Kraft hat sich der engagierte Kaufmann aus St. Andrä für die Fusion der Raiffeisenkassen rund um Brixen eingesetzt. „Sein Weitblick damals ist die Grundlage für den Erfolg von heute“, sagte Karl Leitner, Direktor der Raiffeisenkasse Eisacktal, bei der Beerdigung von Ehrenobmann Sepp Jocher am 2. Juli.

    Neben seiner Tätigkeit in der Raiffeisenkasse Eisacktal engagierte sich Sepp Jocher 20 Jahre als Verwaltungsrat in der Raiffeisen Landesbank und 15 Jahre als Verwaltungsrat im Raiffeisenverband. Für seinen Einsatz wurde er am 12. April 2003 mit der Raiffeisen-Ehrennadel in Gold geehrt. „Gerne mit einem Lächeln auf den Lippen, versteht es Sepp Jocher stets zu sozialisieren, und jede Art der Polarisierung ist ihm fremd“, charakterisierte ihn der langjährige Raiffeisenverbandsdirektor und Landsmann Konrad Palla damals in seiner Laudatio.

    „Seine Triebfeder waren weder Sachwerte noch Ehrungen, sondern Überzeugungen und Weitsicht, Sepp war ein echter Pionier“, sagte Direktor Karl Leitner bei der Beerdigung. Dabei zeichnete ihn vor allem ein Wesenszug besonders aus – seine Ausgewogenheit. „Immer wieder ist es ihm gelungen, Menschen und ihre Ansichten zusammenzuführen und mit dem Ergebnis einen Mehrwert für das Gemeinwesen zu schaffen“, so Leitner.

    Mit Sepp Jocher verliert die Raiffeisenorganisation Südtirol einen engagierten und umsichtigen Mitgestalter, der sichtbare Spuren hinterlassen hat.

     

    ]]>
    Eisacktal/Wipptal Sonstige
    news-1350 Tue, 02 Jul 2019 11:58:34 +0200 Mehr als ein Wärmelieferant https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mehr-als-ein-waermelieferant.html Das Fernheizkraftwerk Toblach-Innichen (FTI) feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Grund genug, um die Tätigkeiten des Werkes etwas genauer zu skizzieren. Dabei fällt auf: Das FTI ist weit mehr als nur ein Wärmelieferant. Die Energiegenossenschaft FTI wurde 1994 gegründet. Bereits ein Jahr später belieferte das Werk 160 Abnehmer mit Fernwärme. Ein weiterer Meilenstein war der Anschluss des Hauptortes Innichens an das Fernheizwerk Toblach. Danach trieb das Werk eine Reihe von technologischen Innovationen voran: 

    • Das Fernheizwerk produziert mit einem 1,5 MW großen ORC-Modul zusätzlich Strom. Im Verbrennungskessel entsteht durch die Verbrennung von Biomasse Wärme, die Thermoöl erhitzt. Dieses treibt Turbinen an und der Generator wandelt die Leistung in elektrische Energie um.
    • Ein Wärmespeicher mit 1000 m³ Fassungsvermögen gewährleistet Spitzenabdeckung und Ausfallssicherheit.
    • Gemeinsam mit den Gemeinden Toblach und Innichen wurde die letzte Meile des Breitbandnetzes realisiert und die Glasfaser-Zentrale im Fernheizwerk errichtet. Durch die Nutzung bereits bestehender Infrastrukturen hielten sich die Grabungsarbeiten in Grenzen. Die Baukosten sanken und die Gemeinde sparte sich ca. drei Millionen Euro an Kosten.
    • Ein Schaugang im Gebäude des Fernheizwerkes illustriert seinen Besuchern die Tätigkeiten der Energiegenossenschaft.

    Hanspeter Fuchs, Präsident des Verwaltungsrates, ist stolz auf das bisher Erreichte und blickt optimistisch in die Zukunft: "Unser Werk hat sich als Vorzeige- und Erfolgsmodell nicht nur in Südtirol, sondern weit über die Grenzen hinaus etabliert. Gemeinsam werden wir den zukünftigen Herausforderungen gewachsen sein", so Fuchs. 

    In den nächsten Jahren soll das alte Heizhaus komplett erneuert und die alten Biomassefeuerungen durch eine neue moderne 8 MW Biomassefeuerung ersetzt werden. Die Effizienz der Anlage soll durch die Erweiterung der Rauchgaskondensation mit einer Wärmepumpe wesentlich erhöht werden.

    ]]>
    Pustertal Energie
    news-1348 Mon, 01 Jul 2019 15:36:30 +0200 Land&Leben: Herbert Dorfmann über die EU-Agrarpolitik https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-herbert-dorfmann-ueber-die-eu-agrarpolitik.html Der EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann ist zu Gast bei der Sendung "Land&Leben". Dort spricht er über die Besetzung der politischen Spitzenpositionen auf EU-Ebene und das drohende Defizitverfahren gegen Italien. Dorfmann geht auch auf die künftige Agrarpolitik der EU und mögliche Kürzungen bei den Förderungen ein. "Sollte es weniger Geld geben, dann darf man es nicht dort wegnehmen, wo es am dringensten gebraucht wird. Und es wird bei uns im Berggebiet sicher dringender gebraucht als in den großflächigen Agrarlandschaften, die wir an anderen Orten in Europa haben", so der Südtiroler Europaparlamentarier. 

    Ein weiteres Thema der RAI-Südtirol-Sendung:

    • Vom Klang der Kuhschellen: Der Kunstschmied Michael Schwienbacher aus Martell weiß um die besondere Handwerkskunst des Schellenschmiedens

    Jetzt reinhören!

    ]]>
    Bozen und Umgebung Viehwirtschaft
    news-1337 Mon, 01 Jul 2019 14:26:00 +0200 Carsharing Südtirol: Teilen statt Besitzen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/carsharing-suedtirol-teilen-statt-besitzen.html Die Genossenschaft Carsharing Südtirol bietet einen nachhaltigen Autoverleih an. Wie es funktioniert und warum es für viele Kunden eine günstige Alternative ist. Carsharing - was ist das?

    Carsharing ist die organisierte gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen. Die Nutzer besitzen dabei das Auto nicht selbst, sondern teilen es mit anderen. Eine kleine Gruppe von Organisationen und engagierten Privatpersonen schloss sich zur Genossenschaft Carsharing Südtirol zusammen, um diesen Dienst hierzulande anzubieten. Das Ziel: Die Mobilität um eine umweltschonende und flexible Variante zu bereichern. Die Kunden schätzen am Dienst laut Cristina Larcher, Obfrau von Carsharing Südtirol, besonders den Nachhaltigkeitsaspekt. Außerdem müssen sie sich nicht um die Anschaffung, Instandhaltung, Versicherung oder Revision kümmern. Abgesehen von einer Jahresgebühr von 75 Euro bezahlt der Kunde nur für den Zeitraum, wenn er das Fahrzeug benutzt.

    So funktioniert die Buchung

    Nach der einmaligen Registrierung kann der Kunde via App die Verfügbarkeit der Fahrzeuge in seiner Umgebung prüfen. Zur Flotte gehören folgende Autos ...

    • VW UP! / VW E-UP! (E-Auto)
    • VW Golf / VW E-Golf (E-Auto)
    • VW Caddy
    • VW Golf Variant 
    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1347 Mon, 01 Jul 2019 13:42:20 +0200 Kellerei Nals Margreid erhält neue Vinothek https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-nals-margreid-erhaelt-neue-vinothek.html Top-Weine brauchen eine adäquate „Bühne“, darum hat die Kellerei Nals Margreid Kern-Bereiche ihrer Struktur runderneuert: die Vinothek und das historische Verwaltungsgebäude. Am vergangenen Wochenende wurden die architektonisch ansprechenden und nachhaltigen Räumlichkeiten feierlich eröffnet. Die Kellerei Nals Margreid ist sich ihrer langen Geschichte bewusst und hat doch stets den Blick nach vorne gerichtet. Als eine der ersten Kellereien in Südtirol erkannte sie zudem bereits vor Jahren die Bedeutung der Architektur für einen Weinbaubetrieb und erhielt auf der „Biennale 2013“ in Venedig einen renommierten Architekturpreis. Durch den damaligen Um- bzw. Neubau des traditionsreichen Gewölbekellers, der Keller für die Stahltanks und des Barriquekellers gelang ihr ein sanfter Übergang in die Moderne – stets im Einklang mit der Natur und dem bestehenden Landschaftsbild. Nun vollendet die Kellerei Nals Margreid ihr Werk mit der Eröffnung des behutsam restaurierten Verwaltungsgebäudes und der Vinothek „1764“. 
     

    ]]>
    Burggrafenamt Überetsch/Unterland Wein
    news-1346 Fri, 28 Jun 2019 09:55:15 +0200 Laurin, die neue Obstgenossenschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/laurin-die-neue-obstgenossenschaft.html Bei den außerordentlichen Vollversammlungen Ende Juni sprachen sich die Mitglieder der Obstgenossenschaften Zwölfmalgreien und Kaiser Alexander mehrheitlich für die Fusion aus. Eindeutig war das Ergebnis der OG Zwölfmalgreien: 95,5 Prozent der Anwesenden stimmten dafür. Trotz der Skeptiker und Gegner unter den Mitgliedern der OG Kaiser Alexander, erreichten die Befürworter auch hier rund 75 Prozent. Urban von Klebelsberg, Obmann der Obstgenossenschaft Zwölfmalgreien, zeigt sich zufrieden über das Abstimmungsergebnis: „Wenn man die beiden Ergebnisse zusammenwürfelt, ergibt das sogar eine Zustimmung von 85 Prozent und das ist sehr positiv“, so von Klebelsberg. Aus seiner Sicht geht es jetzt mit voller Kraft weiter in Richtung Zusammenführung der Teams und der anderen Bereiche wie Verkauf und Organisation. Ein Treffen mit den Vertretern der Gewerkschaft gab es bereits.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Obst
    news-1339 Thu, 27 Jun 2019 16:45:00 +0200 Tourismusvereine als Genossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/tourismusvereine-als-genossenschaften.html Derzeit gibt es in Südtirol 76 Tourismusvereine, die sich als Schnittstelle zwischen Touristen und Dienstleistern um die Belange vor Ort kümmern. Bisher wurden die meisten als Vereine geführt. Jetzt steht bei vielen eine Umwandlung der Unternehmensform an. Warum die Genossenschaft die ideale Form für Tourismusorganisationen ist. Sie verwalten Buchungen, vermitteln touristische Angebote und kümmern sich um eine entsprechende Orts- und Strukturpflege: die Tourismusvereine. Sie sind meist ein Zusammenschluss von Beherbergungsbetrieben, den Betreibern von Aufstiegsanlagen und Skischulen, Berg- und Skiführern, Dienstleistern, Kaufleuten und Handwerkern. Also all jenen, die unmittelbar vom Tourismus profitieren und daran interessiert sind, dass sich das Angebot, die Infrastruktur und das Ortsbild tourismusgerecht entwickeln und erhalten.

    Tourismusvereine in Südtirol sind  durch das  Landesgesetz  Nr. 15 vom 19. September 2017 geregelt. Demzufolge können sie die Rechtsform eines Vereins oder einer Genossenschaft einnehmen. Auf jeden Fall aber müssen die bestehenden Tourismusvereine und Tourismusgenossenschaften innerhalb 2019 ihre Statuten anpassen. Die Frage nach der Rechtsform steht bei vielen Vereinen auch deshalb an, weil das das steuerliche Pauschalsystem für die gewerblichen Einnahmen  (Gesetz Nr. 398/1991) für die Tourismusvereine ab 2020 oder 2021 abgeschafft wird.

    ]]>
    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1343 Wed, 26 Jun 2019 08:28:23 +0200 Kellerei Terlan: Erster Südtiroler Wein mit 100 Falstaff-Punkten https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-terlan-erster-suedtiroler-wein-mit-100-falstaff-punkten.html Der Terlaner I Primo Grande Cuvée 2016 der Kellerei Terlan erhielt als erster Südtiroler Wein die Höchstnote von 100 Punkten vom renommierten Weinführer Falstaff. Er wurde damit als einziger Weißwein italienweit in den erlesenen 100er-Kreis aufgenommen, dem mit Masseto 2015 (Masseto) und Brunello di Montalcino Cerretalto 2012 (Casanova di Neri) bislang nur Rotweine angehörten. Seit über 20 Jahren bietet der Falstaff Weinguide Jahr für Jahr einen fundierten Überblick über die aktuelle Weinproduktion, präsentiert Winzer und bewertet die neuen Weine. Mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren ist er für viele Weingenießer im deutschsprachigen Raum eine wertvolle Entscheidungshilfe.

    Südtirol war von Anfang an ein wichtiger Bestandteil des Weinguides Österreich/Südtirol. Bei der gestrigen Präsentation der neuesten Ausgabe des Weinführers kamen die Besten der Besten zu besonderen Ehren. Dabei überragte ein Wein alle anderen: Der Terlaner I Primo Grande Cuvée der Kellerei Terlan, der mit 100 Punkten die höchstmögliche Bewertung einfuhr. „Mit dem Terlaner I Primo Grande Cuvée 2016 wurde erstmals ein Wein aus Südtirol mit dieser Traumnote ausgezeichnet und erstmals auch ein Weißwein aus Italien. Er ist ein großer Wein aus einem großen Jahrgang“, so die Verantwortlichen des Falstaff. 

     
    Die Weißwein-Benchmark

    Der Terlaner I Primo Grande Cuvée bringt die Essenz der Kellerei Terlan zum Ausdruck: „Wir selektieren für die Weißweincuvée die bes­ten Trau­ben der Sor­ten Weiß­bur­gun­der, Char­don­nay und Sau­vi­gnon Blanc aus unse­ren Top-Lagen, lassen den Wein dann lang­sam in gro­ßen Holz­fäs­sern vergären und bauen ihn hinterher lange auf der Feinhefe aus“, erklärt Kellermeister Rudi Kofler.

    „Der Wein stellt das Ergebnis des konsequenten Qualitätsstrebens dar und bringt die Charakteristiken des Terlaner Terroirs mit seinen klimatischen und geologischen Besonderheiten meisterhaft zum Ausdruck. Frische, Eleganz und Komplexität gepaart mit Mineralität und Langlebigkeit - das sind die Attribute, die er eindrucksvoll verkörpert.“ Kreiert wird er nur an Jahrgängen, die eine besondere Entwicklungsfähigkeit ermöglichen.

    „Der Jahrgang 2016 war zweifellos ein solcher, wie die 100 Punkte für unseren Terlaner I Primo Grande Cuvée 2016 beweisen. Wir sind sehr stolz, dass uns mit Falstaff einer der wichtigsten Weinführer im DACH-Raum seine höchste Wertschätzung entgegengebracht hat.“ 

    Mit dem Anspruch, einen der bedeutendsten Weißweine Italiens zu kreieren, wurde der erste Jahrgang des Terlaner I Primo Grande Cuvée im Jahr 2014 auf den Markt gebracht. Erhältlich ist der exklusive Weißwein in einer streng limitierten Stückzahl von 2.476 Flaschen vorwiegend in den Top-Adressen der gehobenen Gastronomie.

    ]]>
    Überetsch/Unterland Wein
    news-1349 Tue, 25 Jun 2019 16:27:00 +0200 Kellerei St. Pauls erhält zahlreiche Spitzenprämierungen von Falstaff https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-st-pauls-erhaelt-zahlreiche-spitzenpraemierungen-von-falstaff.html Sechs Bewertungen über 90 Punkte erzielten die Weine der Kellerei St. Pauls dieses Jahr vom renommierten österreichischen Weinführer Falstaff. Die positive Nachricht kam gestern, als Falstaff Weinguide, der renommierte Weinführer aus Österreich, die Bewertungen für die aktuellen Jahrgänge der Weine der Kellerei St. Pauls bekannt gab. Sechs Weine wurden mit über 90 Punkten ausgezeichnet und gehören damit zur Crème de la Crème Südtirols.  

    93 Punkte erhielten jeweils der Sauvignon Passion 2017 Südtirol DOC für sein „tolles Spiel zwischen Frucht und Mineralität“ und der Sanctissimus Weissburgunder 2016 Südtirol DOC für seine würzigen Noten, seine Stoffigkeit und den „dezenten Gerbstoff, der dem Wein Druck verleiht“. 91 Punkte gingen an den Weissburgunder Riserva Passion 2016 Südtirol DOC, der durch seinen „klaren Trunk mit feinsten Zitrusnuancen“ und einem „cremig-schmelzigen Körper“ überzeugt.  

    Bei den Rotweinen der Kellerei St. Pauls stach der Pinot Noir Riserva Passion 2016 Südtirol DOC durch seine Noten von „süßen Kirschen, reifen Erdbeeren“ und „den feinwürzigen Vanilletouch“ hervor und holte sich 92 Punkte. Fast ebenso hoch bewertet wurde mit 91 Punkten der Lagrein Riserva Passion 2016 Südtirol DOC, der durch seine „vielschichtige Nase“ und seine Griffigkeit ebenso wie durch das „druckvolle und lange Finale“ überzeugte.

    90 Punkte bekam der Merlot Riserva Passion 2016 Südtirol DOC für seine fruchtige Nase mit einem „Hauch Kakaopulver“ sowie dem „zupackenden Tannin mit druckvollem Abgang“. 

    „Die hohen Bewertungen zeigen, dass unsere Bemühungen, die Persönlichkeit und Besonderheiten unserer Lagen rund um St. Pauls zum Ausdruck zu bringen, sehr positive Früchte tragen“, freut sich Leopold Kager, Obmann der Kellerei St. Pauls über die Auszeichnungen.

    ]]>
    Überetsch/Unterland Wein
    news-1341 Mon, 24 Jun 2019 10:39:54 +0200 Südtiroler Mobilitätspreis: Teilnehmen und gewinnen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtiroler-mobilitaetspreis-teilnehmen-und-gewinnen.html Die Südtiroler Landesregierung vergibt heuer bereits zum dritten Mal den „Südtiroler Mobilitätspreis“. Teilnehmen können alle Betriebe, öffentlichen Körperschaften, Vereine und Organisationen, die (auch teilweise) abgeschlossene Projekte und Initiativen zum Thema nachhaltige Mobilität vorweisen können. Bei der Bewertung der eingereichten Projekte ist der Beitrag zur Schaffung nachhaltiger Mobilität gemäß Prioritätenskala Verkehr vermeiden, verlagern und verbessern ausschlaggebend. Aber auch die Breitenwirkung und das Sensibilisierungspotential des Projektes sowie Kreativität und Innovationsgehalt werden honoriert.

    Die Sieger des Südtiroler Mobilitätspreises erhalten für den ersten Platz 6.000 Euro, für den zweiten 2.000 Euro und für den dritten 1.000 Euro. Überdies kann die Jury für besonders innovative und originelle Projekte einen mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis vergeben.

    Bewerben auch Sie sich mit Ihrem Betrieb oder Ihrem Verein und reichen Sie die Projekte noch bis zum 31. Juli 2019 ein. Das entsprechende Formular sowie das Reglement können Sie hier herunterladen: https://www.greenmobility.bz.it/mobilitaetspreis/. Bitte das ausgefüllte Formular bis einschließlich 31.Juli an die E-Mail-Adresse greenmobility(at)sta.bz.it senden.

    Bei Fragen können Sie sich gerne an Alessandro Xausa (Tel: 0471 057304, Mail: alessandro.xausa@oekoinstitut.it) oder Olivia Kieser (Tel: 0471 312 858, Mail: Olivia.Kieser@sta.bz.it) wenden.

    Auch der Unternehmer-Gewinner des Vorjahres erteilt Ihnen gerne Auskunft: Benjamin Profanter - Profanter Backstube/Panificio (Tel: 0472 885588, Mail: benjamin(at)profanter.it).

    Der Südtiroler Mobilitätspreis 2019 wird während der Europäischen Mobilitätswoche, die jährlich zwischen dem 16. und 22. September stattfindet, feierlich verliehen.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1340 Mon, 24 Jun 2019 09:28:01 +0200 Land&Leben: Erdbeeranbau mit Höhen und Tiefen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-erdbeeranbau-mit-hoehen-und-tiefen.html Die Erzeugergenossenschaft Martell - MEG sichert mit der gemeinschaftlichen Vermarktung von Beeren, Obst und Gemüse die Existenz von vielen Höfen im Vinschgau. Doch die MEG ist bei der Beerenproduktion mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert. Professionalisierung des Anbaus, Schädlinge wie die Kirschessigfliege, eine mögliche Zusammenarbeit mit anderen Genossenschaften - darüber sprach Thomas Hanni mit Reinhard Staffler, dem Obmann der MEG, und Betriebsleiter Philipp Brunner. Ein weiteres Thema der RAI-Südtirol-Sendung vom 23.06:

    • Neue, attraktive und robuste Erdbeersorten: Versuche der Laimburg-Experten

    Jetzt reinhören!

    ]]>
    Vinschgau Obst
    news-1300 Thu, 20 Jun 2019 10:38:00 +0200 Franz Kaser https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/franz-kaser.html Franz Kaser ist eine bedeutende Persönlichkeit des Südtiroler Genossenschaftswesens. Trotz schwieriger Kindheit auf einem Bergbauernhof in Lüsen schaffte er den sozialen Aufstieg und war über 30 Jahre lang Bürgermeister der Gemeinde Lüsen und ebenso lange Obmann des Milchhofs Brixen. Mit richtungsweisenden Entscheidungen führte er nicht nur die Genossenschaft zum Erfolg. Wenn Franz Kaser heute über den Großplonerhof in Lüsen führt, schwingt Gelassenheit und ein bisschen Stolz mit. Als eines von zehn Kindern wächst er auf einen Lüsner Bauernhof in bescheidenen Verhältnissen auf. Erst mit 23 Jahren kommt der heute 86-Jährige dazu in Dietenheim eine weiterführende landwirtschaftliche Schule zu besuchen. Sein Gespür für soziale Gerechtigkeit und das Interesse für Politik bringen ihn rasch weiter. Er unterstützt Mitbürger im Dorf beim Ausfüllen von Ansuchen und engagiert sich schon früh in der Gemeindepolitik von Lüsen. Zunächst als Gemeinderat und Gemeindereferent, später als Vizebürgermeister und leitet schließlich über 31 Jahre lang als Bürgermeister die Geschicke des Dorfes.

    ]]>
    Eisacktal/Wipptal Sonstige
    news-1338 Thu, 20 Jun 2019 09:18:11 +0200 Banca d'Italia: So entwickelt sich Südtirols Wirtschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/banca-ditalia-so-entwickelt-sich-suedtirols-wirtschaft.html Vertreter der akademischen und wirtschaftlichen Fachwelt stellten in der Uni Bozen den regionalen Wirtschaftsbericht der Banca d'Italia vor. Dieser analysiert nicht nur die Konjunktur, sondern auch die Entwicklungen am heimischen Kredit- und Bankenmarkt.  Globale Herausforderungen

    Brexit, Handelskrieg zwischen USA und China, Auswanderung der klugen Köpfe: All diese Faktoren lassen dunkle Wolken am Konjunkturhimmel aufziehen und bremsen das Wachstum im Land. Das betonten Paolo Lugli, Rektor der Freien Universität Bozen, und Maurizio Cannistraro, Direktor der Zweigstelle von Banca d'Italia in Bozen, bei der Präsentation des regionalen Wirtschaftsberichts der Banca d'Italia.

    Erfreulicher als der Ausblick war der Rückblick auf die wirtschaftliche Entwicklung in Südtirol im Jahr 2018. Petra Degasperi und Antonio Accetturo von der Banca d'Italia hoben den Aufschwung im Bauwesen und im Dienstleistungssektor (hauptsächlich Tourismus) hervor. Positiv ist auch der Anstieg der Beschäftigungsquote sowie die niedrige Arbeitslosigkeit. In der Industrie machten sich die schwächere Auslandsnachfrage und die Verlangsamung der Exporte in die EU bemerkbar. Die Bankausleihungen nahmen zu und die Kreditqualität blieb hoch.

    Der Kreditmarkt 

    Aufgrund der guten Konjunktur und des niedrigen Leitzinses stiegen 2018 die Investitionen und die Kreditnachfrage seitens der Unternehmen:  

    • Kredite an Unternehmen (+4,6 Prozent)
    • Mittelgroße Unternehmen (+6,5 Prozent)
    • Kleine Unternehmen (+1,2 Prozent)

    Die Ausleihungen an den nichtfinanziellen Privatsektor nahmen um 4,9 Prozent zu. Die Raiffeisenkassen verzeichneten eine stärkere Zunahme der Kredite an private Haushalte und kleine Unternehmen. Die anderen Banken vergaben verstärkt Kredite an mittelgroße Unternehmen. Positiv entwickelte sich 2018 auch die Bonitätsverschlechterungsrate (0,6 Prozent von 1,2 Prozent). Der Anteil der notleidenden Kredite sank von 7,7 Prozent auf 5,3 Prozent. Bei den Raiffeisenkassen liegt dieser bei 5,2 Prozent. 

    ]]>
    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1336 Tue, 18 Jun 2019 11:54:39 +0200 Genossenschaftswesen im Fokus https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/genossenschaftswesen-im-fokus.html Die Jahresvollversammlung des Raiffeisenverbandes Südtirols bietet nicht nur einen Blick auf die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres, sondern auch Raum für Austausch mit hochrangigen Vertretern der nationalen und internationalen Partnerorganisationen und den Vertretern der Landespolitik, die heuer in einer moderierten Gesprächsrunde mit Markus Frings zu Wort kamen. Wenn hochrangige Vertreter im Rahmen der Vollversammlung auf das Podium gerufen werden, geht es um aktuelle Themen aus dem Raiffeisen Genossenschaftswesen. Derzeit fallen das institutsbezogene Sicherungssystem für die Raiffeisenkassen, das Genossenschaftswesen und die Aktualität der genossenschaftlichen Werte besonders ins Gewicht. Dies zeigten die einzelnen Beiträge der Interviewten.

    ]]>
    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1335 Tue, 18 Jun 2019 10:48:01 +0200 Fusion für Kaiser Alexander und Zwölfmalgreien? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/fusion-fuer-kaiser-alexander-und-zwoelfmalgreien.html Ein historischer Moment für die beiden traditionsreichen Obstgenossenschaften Kaiser Alexander und Zwölfmalgreien: Am Donnerstag, 20. Juni werden ihre Mitglieder im Rahmen der außerordentlichen Vollversammlungen über den Zusammenschluss zwischen den Obstgenossenschaften entscheiden. Die Idee des Zusammenschlusses zwischen den Obstgenossenschaften Kaiser Alexander und Zwölfmalgreien ist nicht neu. Schon jahrelang läuft das gegenseitige Abtasten und Verhandeln. Auch die zunehmenden Herausforderungen des Marktes, steigende Kosten und anstehende Investitionen legen einen Zusammenschluss zwischen diesen beiden kleineren Südtiroler Obstgenossenschaften nahe. Nie jedoch war die Unterzeichnung des Fusionsvertrages so greifbar wie jetzt.  Diesen Donnerstag (20.06.) wollen die Mitglieder der beiden Organisationen über die Eingliederung der Obstgenossenschaft Kaiser Alexander in die Obstgenossenschaft Zwölfmalgreien entscheiden. Der Ausgang ist jedoch noch offen.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Obst
    news-1334 Tue, 18 Jun 2019 09:15:17 +0200 16. Südtirol Preis für Weinkultur 2019 vergeben https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/16-suedtirol-preis-fuer-weinkultur-2019-vergeben.html Das Restaurant 1524 – Ansitz Rungghof in Girlan erhielt vor kurzem die Auszeichnung „Südtirol – Preis für Weinkultur“, als Anerkennung für seine Verdienste rund um die Weinkultur und den Südtiroler Wein. Das Konsortium Südtirol Wein und der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) haben den Preis heuer bereits zum 16. Mal verliehen. Eine Jury, bestehend aus Sommeliers, Fachjournalisten und Vertretern von HGV und Weinwirtschaft, hat im Vorfeld ausgewählte Betriebe vor Ort besucht und den Sieger des diesjährigen „Preises für Weinkultur“ ermittelt. Neben dem Weinangebot, der Gestaltung der Weinkarte, der Weinpräsentation und dem Weinservice, dem Angebot an glasweise servierten Weinen und der Anpassung der Weine an die angebotenen Speisen wurde auch die Erlebbarkeit der Südtiroler Weinkultur im Gastlokal bewertet.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Wein
    news-1333 Mon, 17 Jun 2019 15:06:15 +0200 Förderstopp & Wolf: Arnold Schuler im Interview https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/foerderstopp-wolf-arnold-schuler-im-interview.html Die Südtiroler Landwirte stellen sich momentan viele Fragen: Was bedeuten die neuen Förderkriterien im Sinne der Nachhaltigkeit für die Zukunft? Wann wird eine Lösung für die leidige Wolfsproblematik gefunden? Landesrat Arnold Schuler steht in der RAI-Südtirol-Sendung Land&Leben Rede und Antwort. Ein weiteres Thema dieser Ausgabe: 

    • Wie lässt sich die Qualität von Milch und Brot messen? Forschungen der Uni Bozen in Zusammenarbeit mit lokalen Lebensmittelproduzenten 

    Jetzt reinhören!

    ]]>
    Bozen und Umgebung Viehwirtschaft
    news-1330 Thu, 13 Jun 2019 10:17:27 +0200 2018: ein wegweisendes Jahr für die Raiffeisenorganisation https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/2018-ein-wegweisendes-jahr-fuer-die-raiffeisenorganisation.html Auf der diesjährigen Vollversammlung zog der Raiffeisenverband Südtirol Bilanz über das vergangene Geschäftsjahr. Die Südtiroler Raiffeisen-Genossenschaften zeigen sich ungebrochen solide, stark und stabil. Die Schwerpunkte 2018 waren die Durchsetzung des institutsbezogenen Sicherungssystems für die Raiffeisenkassen, die organisatorische Neuausrichtung des Verbandes und die Umsetzung der neuen IT-Strategie. „Das Geschäftsjahr 2018 war für die Raiffeisenorganisation ein wegweisendes Jahr mit maßgeblichen Entscheidungen für die Zukunft“, sagte Verbandsobmann Herbert Von Leon vor Vertretern der 366 Mitgliedsgenossenschaften, Politik und Wirtschaft. Generaldirektor Paul Gasser betonte: „Wir konnten den strategischen Veränderungs- und Erneuerungsprozess in der Raiffeisen-Organisation erfolgreich fortsetzen.“

    ]]>
    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1331 Thu, 13 Jun 2019 10:17:27 +0200 Land&Leben: Bodenbearbeitung mit moderner Technik https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-bodenbearbeitung-mit-moderner-technik.html Gründüngung, Einsaattechnik und Bodenvorbereitung: Weinbauern setzen auf modernste Technologie. Beim Tag der Technik im Weinbau konnten sie sich über die neuesten Trends und Entwicklungen austauschen. Ein weiteres Thema der RAI-Südtirol-Sendung vom 09.06: 

    • 30 Jahre Seniorenvereinigung im Bauernbund: Gespräch über die Geschichte und aktuelle Herausforderungen der Vereinigung mit drei VertreterInnen des Vorstands (Messner, Ploner, Oberstaller)

    Jetzt reinhören!

    ]]>
    Bozen und Umgebung Wein
    news-1329 Wed, 12 Jun 2019 16:20:45 +0200 EOS Sozialgenossenschaft: Villa Winter erstrahlt in neuem Glanz https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/eos-sozialgenossenschaft-villa-winter-erstrahlt-in-neuem-glanz.html Genau vor einem Jahr am 12.06.2018 sind die Jugendlichen aus der Villa Winter ausgezogen, damit das Haus energiesaniert und erweitert werden konnte. Heute feiern sie mit den Verantwortlichen und Mitarbeiter/innen der Struktur, mit Vertretern aus Politik, Sozial- und Gesundheitswesen, Schule und mit den Ordnungskräften den Wiedereinzug mit einem Tag der offenen Tür. Hochwürden Peter Lanthaler segnete das Haus und alle die darin leben und arbeiten. Seit beinahe 25 Jahren führt die EOS Sozialgenossenschaft die beiden sozialtherapeutischen Wohngemeinschaften in der Villa Winter. In zwei Wohngruppen leben dort sechs bzw. neun Jugendliche im Alter von 11 bis 18 Jahren mit psychosozialen und psychischen Problemen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht zuhause wohnen können, für einen begrenzten Zeitraum.

    ]]>
    Pustertal Sozial
    news-1328 Wed, 12 Jun 2019 14:29:13 +0200 Nachwuchskicker begeistern bei VSS/Raiffeisen Jugendfußball-Landesmeisterschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/nachwuchskicker-begeistern-bei-vssraiffeisen-jugendfussball-landesmeisterschaften.html Nach mehr als 3.000 Saisonspielen wurden am 10. Juni in Nals zum insgesamt 42. Mal die VSS/Raiffeisen Landeslandesmeister im Jugendfußball gekürt. Bei perfekten Bedingungen und bestem Fußballwetter spielten mehr als 300 Kinder in den Altersklassen U9, U10, U11, U12, U13 und U14 um die begehrten VSS/Raiffeisen-Landesmeistertitel und sorgten so für einen großartigen Saisonabschluss. Insgesamt 486 Jugendmannschaften nahmen in der Saison 2018/2019 an den VSS/Raiffeisen Jugendfußball-Landesmeisterschaften teil. In Nals zeigten nun die 24 erfolgreichsten Teams der Saison ihr Können und begeisterten damit die zahlreich mitgereisten Fans. Gleich in sechs Altersklassen – U9, U10, U11, U12, U13 und U14 – wurden VSS/Raiffeisen-Landesmeister gekürt. Besonders die jüngsten Nachwuchskicker ließen ihr großes Potential des Öfteren aufblitzen. In einem hochklassigen Finale der Kategorie U9 gewann dabei letztlich der Bozner FC mit 3:0 gegen den ASV Tscherms/Marling und holte sich so den begehrten VSS/Raiffeisen-Landesmeistertitel.

    U10-Meisterschaft: Hochklassiges Finale

    Hochklassig war auch das Finale der U10-Meisterschaft. Nach vierzig Minuten jubelten zwar die Nachwuchskicker des AFC Südtirol über einen 5:1-Sieg gegen den ASV Prad. Das Ergebnis spiegelte allerdings nicht unbedingt den Spielverlauf wider, denn die Obervinschger hielten lange bravourös dagegen und hatten selbst einige Möglichkeiten das Spiel offener zu gestalten. Mit einem Déjà-vu der negativen Art mussten hingegen die Kicker des ASD Olimpia Merano klarkommen. Wie im Vorjahr kämpfte sich die Mannschaft in der Kategorie U11 ins Finale, verlor dort aber nach großem Kampf mit 0:3 gegen abgeklärtere Nachwuchskicker des Bozner FC.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1327 Wed, 12 Jun 2019 10:50:23 +0200 Notfallübung im Südtiroler Kinderdorf https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/notfalluebung-im-suedtiroler-kinderdorf.html Seit zweieinhalb Jahren bildet Hanjörg Meraner, Rettungssanitäter beim Weißen Kreuz Brixen, sechs Jugendlichen des Südtiroler Kinderdorfes zu JugendnotfallsanitäterInnen aus und vermittelt ihnen Theorie und Praxis. Erfolgreich, wie eine Notfallübung gezeigt hat. Wenn ein Rettungswagen des Weißen Kreuzes ins Kinderdorf kommt, kann es ein Ernstfall sein, oder, wie Anfang Juni, eine Übung. Das Szenario:

    Insgesamt vier Schwerverletzte, darunter auch Heinz Senoner, Direktor des Südtiroler Kinderdorfes, mit einer schweren Verwundung am Bein, ein Kind mit einer Knöchelfraktur, eine junge Frau mit Verbrennungen 2. Grades und ein Mann mit einem Herzinfarkt. Sie alle waren von der Schminkgruppe des Weißes Kreuzes, Sektion Brixen, beeindruckend geschminkt und in die Symptomatik der verschiedenen Verletzungen eingewiesen worden.

    Wie das Südtiroler Kinderdorf in einer Aussendung schreibt waren die Jugendlichen zunächst zu den verschiedenen Einsatzorten gerufen worden. Sie übernahmen vorbildhaft die Erstversorgung der Verletzten. Anschließend wurde die Rettungskette simuliert: Notruf, Eintreffen der Rettungskräfte, Einweisung der Rettungskräfte, Übernahme der Patienten durch das Weiße Kreuz und Abtransport.

    Bei einer Nachbesprechung wurden die verschiedenen Einsätze besprochen. Die Jugendlichen können auf ihre Leistungen sehr stolz sein. Sie haben die unterschiedlichen Situationen gut eingeschätzt und ihr Erste-Hilfe-Wissen einsetzen können. Auch die Rückmeldung der SanitäterInnen des Weißes Kreuzes bestätigen, dass die „Basics“ der Erstversorgung vorhanden sind.

    Das Erste Hilfe Projekt „JugendnotfallsanitäterInnen“, läuft seit über zwei Jahren im Südtiroler Kinderdorf. Die Jugendlichen lernen dabei nicht nur Erste Hilfe zu leisten, sondern auch sich selbst einschätzen und mit außergewöhnlichen Situation umzugehen.

    Daneben entwickeln sie Courage, Mut und Selbstvertrauen, Einfühlungsvermögen und Team Kompetenzen (Kommunikation, Vertrauen, Kooperation) …alles das, was sie befähigt und darin unterstützt einen weiteren Schritt in ein selbstbestimmtes und eigenständiges Lebens zu machen. Zudem ist es ein sicheres Gefühl, dass im Notfall Jugendliche im Kinderdorf sind, die die Erstversorgung „drauf haben“.

    Wer macht das alle möglich?

    Der beständige, motivierte und professionelle Einsatz von Hansjörg Meraner, der seit zwei Jahren diesen spannenden Prozess begleitet und der projektverantwortliche Erzieher Bendikt Egger. Heinz Senoner, Direktor des Kinderdorfes, bedankte sich bei allen Beteiligten: „Ein besonderer Dank für die gute Organisation, den reibungslosen Ablauf und das gute Gelingen der Notfallübung gilt Hansjörg Meraner, der Besatzung des Rettungswagens des Weißen Kreuzes, der Schminkgruppe des Weißen Kreuzes, den PatientenInnen und allen anderen die am Gelingen der Übung beteiligt waren. Und auch den Jugendlichen aus dem Kinderdorf, die so engagiert dabei waren."

    Das Südtiroler Kinderdorf ist eine Genossenschaft und Mitglied im Raiffeisenverband Südtirol.

    ]]>
    Eisacktal/Wipptal Sonstige
    news-1303 Tue, 11 Jun 2019 12:19:00 +0200 Raumfahrt und das Wachstum ohne Grenzen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raumfahrt-und-das-wachstum-ohne-grenzen.html Satellitenfernsehen, Navigation, Erdbeobachtung und viele andere Bereiche unseres Alltags  wären ohne Entwicklungen aus der Raumfahrt nicht denkbar, sagt Christian Rinner, Raumfahrtexperte und Spezialist für Satelliten. Als Referent beim Anlegersymposium des Raiffeisen InvestmentClubs zeigte er auf, welche Entwicklungen sich abzeichnen. Herr Rinner, die abenteuerliche Raumfahrt der 60er Jahre hat sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr als nutzenorientierter Wirtschaftszweig etabliert. Was sind ihre wichtigsten Errungenschaften?
    Christian Rinner: Die Raumfahrt hat in der Tat ihre Sturm- und Drangzeit hinter sich gelassen und sich dem Dienst der Menschheit auf der Erde verschrieben. Die Zeiten von Sputnik, Apollo und Mondlandung waren spannend und wichtig, den breiten gesellschaftlichen Nutzen konnte die Raumfahrt jedoch erst viel später beweisen. Die Technologien aus dem All haben viele neue Geschäftsmodelle und gesellschaftliche Veränderungen wie beispielsweise Autonomes Fahren durch Satellitennavigation, robotisierte Landwirtschaft, Überwachung des Ozonlochs u.a.m. hervorgebracht.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1326 Tue, 11 Jun 2019 11:07:22 +0200 Südtiroler Weltläden: Fairer Schmuck in der Hofburg https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtiroler-weltlaeden-fairer-schmuck-in-der-hofburg.html Dritte Vernissage der Südtiroler Weltläden „Schmuck im Schloss“ mit nachhaltig produziertem und fair gehandeltem Schmuck aus aller Welt in der Hofburg Brixen. Mehr als 50 Menschen kamen gestern Abend zur dritten von insgesamt fünf „Schmuck im Schloss“-Vernissagen der Südtiroler Weltläden in die Hofburg nach Brixen: Im dortigen Innenhof lauschten sie der Lesung der Schauspielerin Brigitte Knapp, den Liedern der Musikgruppe folklorando und begutachteten die Bilder von Simon Terzer. Peter Schwienbacher, Direktor der Hofburg Brixen, lud die Gäste zum Genießen des hochwertigen Schmucks im passenden Ambiente ein.

    Kollektionen aus aller Welt

    Brigitte Gritsch, Koordinatorin der Südtiroler Weltläden, stellte die fünf Kollektionen aus Keramik (Kenia), aus Seidenraupenkokons (Kolumbien), aus der Capiz-Muschel (Philippinen), aus der Taguanuss (Kolumbien) und aus Straußeneiern (Südafrika) vor. Verena Gschnell und Alexandra Wieland vom Weltladen Brixen betonten die Wichtigkeit, die Geschichten der Menschen hinter den Produkten zu erzählen. Nur dann würde ihr Wert erkannt.

    Schauspielerin Brigitte Knapp hat ihren Text mit „Hoffnung“ umschrieben: Da ist eine Frau in Kolumbien, die ums finanzielle Überleben kämpft und nach langem Suchen mit dem Herstellen des Schmucks aus der Taguanuss ihrer Leidenschaft nachgehen und mit dem Einkommen ihre Familie versorgen kann. Gleichzeitig ist da eine Frau in Südtirol, die sich mit dem Kauf der Kette aus der Taguanuss dank eines Gutscheins ihres Mannes innerlich rüstet. Sie wird ihn im Krankenhaus besuchen. Er wurde nach einem schweren Autounfall operiert, Ausgang unsicher. Hoffnung trägt die beiden Frauen.

    Kleinen Genossenschaften eine Chance geben

    Nur informierte Menschen seien bewusste Menschen, sagte Brigitte Gritsch, Koordinatorin der Südtiroler Weltläden. Jeder Mensch treffe täglich unzählige Entscheidungen. Es sei in der Hand eines jeden, internationale Multis zu fördern oder kleinen Genossenschaften eine Chance zu geben: beim Essen genauso wie bei der Mobilität, bei der Kleidung genauso wie beim Schmuck. Es gehe beim fairen Handel nicht um Almosen, sagte Brigitte Gritsch, sondern um Gerechtigkeit. Kaufen sei nicht nur eine Sache des Geldes, sondern auch persönliche und soziale Verantwortung, betonte Verena Gschnell als Vorstandsmitglied des Weltladens Brixen.

    Produzenten fair bezahlen

    Nur wer die Geschichten hinter den Produkten kenne, sei sensibel bei der Auswahl. Die Produzent*innen im Globalen Süden müssten fair bezahlt werden, damit sie von dem leben können, was sie erarbeiten. Den Raum für das Erzählen dieser Geschichten habe er gerne bereit gestellt, betonte der Direktor der Hofburg Peter Schwienbacher. Er freue sich über jedes Schmuckstück, das aufgrund der Handarbeit hochwertig, kunstvoll und einzigartig sei.

     

    ]]>
    Eisacktal/Wipptal Sozial
    news-1317 Fri, 07 Jun 2019 09:00:00 +0200 „Die NaveS bin ich!” https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/die-naves-bin-ich.html Der zentrale Slogan der Südtiroler Nahversorgungsgenossenschaft NaveS ist Geschäftsphilosophie und Auftrag zugleich: Menschen, denen Nahversorgung in Dorfzentren wichtig ist, unterstützen das Geschäft und kaufen vor Ort ein. Anfang Mai hat die Genossenschaft NAVES in Steinhaus-Ahrtal ihren mittlerweile siebten Dorfladen eröffnet, mit Erfolg. Seit Anfang Mai ist der Dorfladen in Steinhaus wieder offen. Die Konsum-Genossenschaft NaveS hat das - ursprünglich als Familienbetrieb geführte - Geschäft übernommen, als es, aufgrund der plötzlichen Erkrankung des früheren Geschäftsleiters, vor der Schließung stand. Damit ist die Nahversorgung in Steinhaus gesichert und die Genossenschaft hat ihr Ziel erreicht, denn Nahversorgung ist das zentrale Anliegen der Genossenschaft NaveS.

    ]]>
    Pustertal Konsum
    news-1325 Thu, 06 Jun 2019 15:13:44 +0200 Coopstart: Auf der Suche nach Start-up-Ideen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/coopstart-auf-der-suche-nach-start-up-ideen.html Am 6. Juni fand die Pressekonferenz zur Initiative Coopstart statt. Es handelt sich um eine Ausschreibung, welche von den Genossenschaftsverbänden Legacoopbund und Confcooperative Südtirol ins Leben gerufen wurde, um Ideen potentieller Gründer zu sammeln. Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit: das sind die Schwerpunktthemen der Ausschreibung namens „Coopstart“, welche am 06. Juni 2019 bei einer Pressekonferenz in der Sozialgenossenschaft Mensa Clab vorgestellt wurde. Wie auch immer die Idee ausschauen mag, Coopstart bildet das Fundament indem diese wachsen, gedeihen und im besten Fall auch konkretisiert werden.

    Vertreter von Legacoopbund und Confcooperative Südtirol haben einige Daten zur Ausschreibung und zu den Teilnahmebedingungen vorgelegt. Coopstart richtet sich an aufstrebende Unternehmer, die maximal 35 Jahre alt sind und ihre Unternehmensidee ausprobieren oder erweitern möchten.

    Eine Kommission aus Führungskräften und Experten aus dem akademischen und kooperativen Bereich wird die besten Ideen auswählen. Auf die beiden Erstplatzierten warten eine Kapitaleinlage sowie kostenlose Beratung und Dienstleistungen von Coopservizi für ein Jahr. 

    Der Vorsitzende von Legacoopbund Heini Grandi erklärte, warum solche Initiativen äußerst wichtig sind: „In einer Welt, die im ständigen Wandel ist und es immer schwieriger wird, sich zu behaupten, sind Projekte wie Coopstart ein Sprungbrett für junge Tüftler. Es wird die Möglichkeit geboten, die unternehmerische Idee vor einer kompetenten Jury vorzubringen und sie mit anderen zu vergleichen.“

    Die Leiterin des Amtes für die Entwicklung des Genossenschaftswesens der Autonomen Provinz Bozen, Manuela Paulmichl, drückte ihre Wertschätzung aus und stelle fest: „Es ist äußerst wichtig, den jungen, aufstrebenden Unternehmern das Modell der Genossenschaft nahezubringen. Ideen bereichern das Genossenschaftswesen und das Wachstum neuer Genossenschaften ist immer ein positiver Mehrwert für die Gesellschaft“.

    Die Ausschreibung Coopstart ist bis 30. Juli 2019 offen.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1324 Wed, 05 Jun 2019 09:41:32 +0200 Waltherhaus Bozen: Kultur im Zentrum https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/waltherhaus-bozen-kultur-im-zentrum.html Das Waltherhaus in Bozen ist eine Institution: Als Veranstaltungsort für Konzerte, Theateraufführungen und Tagungen und andere Events im Zentrum von Bozen ist es, in Südtirol und über die Grenzen des Landes hinaus, bekannt. Geführt wird das Haus von einer Genossenschaft, die vor genau sechzig Jahren gegründet wurde. Bozen und Umgebung Kultur news-1323 Tue, 04 Jun 2019 15:26:32 +0200 Ab Herbst: Herzsportgruppe in Kaltern https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/ab-herbst-herzsportgruppe-in-kaltern.html 2007 von einer Gruppe von Ärzten und Herzfreunden gegründet, hat die Südtiroler Herzstiftung mittlerweile 26 Herzsportgruppen an 17 Orten in ganz Südtirol. Ab September 2019 gibt es auch eine Gruppe in Kaltern. Eine kardiologische Sportgruppe ist eine Gruppe von meist 15 bis 20 herzkranker Menschen, die einmal pro Woche ein gezieltes Training durchführen - je nach Leistungsfähigkeit ihres Herzes. Eine Herzsport-„Stunde“ dauert etwa 60 Minuten und beginnt meist mit Aufwärmübungen. Im Anschluss folgen gymnastische Übungen, Spielen oder speziellen Trainingsübungen (Laufen, Klettern o.ä.).

    Speziell ausgebildete Übungsleiter mit Erfahrung in der sportlichen Betreuung herzkranker Menschen leiten diese Sportstunden, bei denen auch immer ein Arzt oder eine Ärztin anwesend ist. Er oder sie hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass alle Teilnehmenden vor sportlichen Überlastungen sicher sind. Auch der Arzt oder die Ärztin ist in der Betreuung von Herzsportgruppen ausgebildet und hat die erforderlichen Instrumente und Geräte, die er/sie bei Zwischenfällen brauchen könnte, stets zur Hand (z.B. Defibrillator).

    ]]>
    Überetsch/Unterland Sonstige
    news-1322 Tue, 04 Jun 2019 11:29:22 +0200 Initiative: Deutsche Weinkultur als UNESCO-Kulturerbe https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/initiative-deutsche-weinkultur-als-unesco-kulturerbe.html Auf Initiative des Deutschen Weininstituts (DWI) findet ein Aufruf statt, die jahrtausendealte Weinkultur in Deutschland als immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkennen zu lassen, schreibt der Deutsche Raiffeisenverband, der diese Initiative unterstützt. Deutschland blickt auf eine über 2000 Jahre alte Geschichte des Weinanbaus zurück und damit auf eine Weinkultur, die zwar ähnlich alt ist wie die anderer Länder Europas, aber doch eine ganz eigene Prägung hat. Sie ist Teil der deutschen Kultur und sie ist vor allem gelebte Gegenwart, nicht museal.

    Die deutsche Weinkultur ist in all diesen Facetten einzigartig und schützenswert. Damit dies stärker in das Bewusstsein aller Menschen rückt und die Leistungen der deutschen Erzeuger für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Weinkultur anerkannt werden, soll die deutsche Weinkultur in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen werden.

    Derzeit läuft eine entsprechende Unterschriftensammlung. Je breiter die Unterstützung für diese Initiative ist, desto größer sind die Chancen, dass die deutsche UNESCO Kommission dem Antrag zustimmt, schreibt der Deutsche Raiffeisenverband, der diese Initiative unterstützt.

    ]]>
    Wein
    news-1310 Tue, 04 Jun 2019 08:49:00 +0200 "Tag der Technik im Weinbau" am 13. Juni https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/tag-der-technik-im-weinbau-am-13-juni.html Am 13. Juni findet auf dem Gelände des Versuchszentrums Laimburg in Pfatten der „Tag der Technik im Weinbau“ statt. Für alle Weinbauern ein Fixtermin, bei dem die neuesten Maschinen und Geräte der Sparte präsentiert werden. Daneben gibt es eine Sonderschau zum Thema „Gründüngung, Einsaattechnik und Bodenvorbereitung“. Der „Tag der Technik im Weinbau“ findet seit mittlerweile 55 Jahren statt und hat sich vor allem in den letzten Jahren zu einem fachlichen und gesellschaftlichen Ereignis gemausert, das nicht nur Interessierte aus Südtirol sondern auch aus den benachbarten Weinbauregionen anzieht. Rund 55 Aussteller auf der Maschinen- und Geräteschau präsentieren dabei eine bunte Mischung von Neuheiten, Verbesserungen und Weiterentwicklungen. „Das Besondere ist, dass die Maschinen und Geräte nicht nur ausgestellt, sondern auch während ihres Einsatzes gezeigt werden“, sagt Jakob Ganterer, der Vorsitzende des Tags der Technik. Somit bietet die Veranstaltung den direkten Vergleich der verschiedenen Maschinen und Geräte.

    Sonderschau zu Einsaattechnik

    Die Sonderschau des „Tages der Technik“ steht heuer unter dem Titel „Gründüngung, Einsaattechnik und Bodenvorbereitung im Weinbau“. In Zeiten immer knapper werdender Wasserressourcen und der steigenden Auswirkungen des Klimawandels ist es besonders wichtig, den Boden auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten. Ein gesunder, fruchtbarer Boden ist eine grundlegende Voraussetzung für die Traubenproduktion mit höchstem Qualitätsanspruch. In der Sonderschau werden sowohl zur Bodenbearbeitung geeignete Geräte als auch Einsaaten in unterschiedlicher Einsaatstärke vorgeführt und gezeigt. "Mit Einsaaten kann man die Stickstoffbindung im Boden fördern, sodass man mit bestimmten Leguminosen oder Fazelia den Stickstoff aus der Luft holen kann und somit keine organische oder anorganische Stickstoffdüngung mehr benötigt", erklärt Jakob Ganterer.

    Eröffnet wird der „Tag der Technik im Weinbau“ auf dem Gelände des Versuchszentrums Laimburg in Pfatten um 08.30 Uhr durch Landesrat Arnold Schuler. Im Anschluss beginnen die Geräte- und Maschinenvorführungen und die Präsentation zum Schwerpunktthema „Gründüngung, Einsaattechnik und Bodenvorbereitung im Weinbau“. Ende der Veranstaltung ist um 16.00 Uhr.

    Verein der Absolventen lädt ein

    Organisiert wird der Tag der Technik vom Verein der Absolventen Landwirtschaftlicher Schulen (ALS) gemeinsam mit der Abteilung Landwirtschaft, dem Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau, dem Versuchszentrum Laimburg und dem Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau. Der Verein der Absolventen wurde 1908 gegründet und zählt heute an die 1500 Mitglieder, die fast ausschließlich aus dem Obst- und Weinbaugebiet kommen. Vorrangiges Ziel des Vereins ist die berufsbegleitende Weiterbildung der Bauern und Bäuerinnen.

    ]]>
    Überetsch/Unterland Wein
    news-1321 Mon, 03 Jun 2019 16:20:01 +0200 Kellerei Bozen und die „Operation Globus“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-bozen-und-die-operation-globus.html Erfolgreiches Comeback der Südtiroler Weinwirtschaft in Russland: Nach einigen sehr schwierigen Jahren aufgrund von Rubelverfall und Importbeschränkungen geht es nun wieder aufwärts. Die Kellerei Bozen schloss vor wenigen Tagen einen Deal mit der Lebensmittelgruppe Globus, die zu den wichtigsten Anbietern im Großraum Moskau zählt, ab. Russland war schon einmal ein Hoffnungsmarkt für den Südtiroler Wein. Bis vor einigen Jahren die Nachfrage rapide zurückging, vor allem deshalb, weil sich die Weine aufgrund des russischen Währungstiefs erheblich verteuerten und die Einfuhr erschwert wurde. „Jetzt sieht es wieder besser aus, die Vorzeichen sind gut und Russland als Markt wieder interessant“, erklärt Klaus Sparer, Geschäftsführer der Kellerei Bozen. Der Grund für seinen Optimismus: Die Kellerei Bozen beliefert künftig einen der wichtigsten Player im russischen Lebensmittelhandel, die Globus-Gruppe.

    Sie stammt eigentlich aus Deutschland, ist jedoch seit Jahren erfolgreich in Osteuropa und Russland aktiv: Aktuell gibt es 15 Globus-Märkte im Großraum Moskau. „Wir sprechen da von einem Einzugsgebiet von rund 15 Millionen Menschen“, so Sparer. „Ab Herbst werden in den Regalen der Globus-Lebensmittelgeschäfte einige Weine der Kellerei Bozen stehen. Vor allem Weißweine wie Gewürztraminer, Weißburgunder und Müller Thurgau werden in ´signifikanten Stückzahlen´ angeboten. In geringeren Mengen auch Lagrein.“ Sparer erachtet die „Operation Globus“ als wichtigen Schritt zurück in einen Markt, den er vor allem aufgrund der „hohen Margen“ als sehr attraktiv bewertet. 

    ]]>
    Überetsch/Unterland Wein
    news-1320 Mon, 03 Jun 2019 14:01:12 +0200 Land&Leben: Nahversorgung im Aufwind https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-nahversorgung-im-aufwind.html Eine funktionierende Nahversorgung ist für den Erhalt des ländlichen Raums unerlässlich. Denn ohne Geschäft fehlt den Dörfern ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens. Die Nahversorgungsgenossenschaft Naves hat dieses Bedürfnis erkannt und nun den siebten Dorfladen übernommen. Vor welchen Herausforderungen Naves steht und warum sie die Genossenschaft als Rechtsform gewählt hat, erfahren Sie in der Rai-Südtirol-Sendung "Land&Leben" vom 02.06.2019. Das sind die weiteren Themen:

    • Wertvollen Kulturgrund sparen, bestehende Kubatur nutzen. Warum Maria Hochgruber Kuenzer mit der Ausweisung neuer Tourismuszonen nicht einverstanden ist
    • Einsaaten und Wildkräuter im Obstbau: Ergebnisse des Projekts „Eco-Orchard“ zu den Blühstreifen in der Fahrgasse

    Jetzt reinhören!

    ]]>
    Bozen und Umgebung Konsum
    news-1319 Mon, 03 Jun 2019 13:30:53 +0200 „Saubere Energie für alle Europäer“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/saubere-energie-fuer-alle-europaeer.html Bürgerenergie ist Zukunft – auch in Südtirol: Energiegenossenschaften aus dem norditalienischen Alpenraum treffen sich zu ihrer Frühjahrstagung in Bozen. Am 31. Mai sind die „historischen“ Energiegenossenschaften aus Norditalien in Bozen zu ihrer Frühjahrstagung zusammengekommen. Veranstalter dieses Genossenschaftstreffens ist der Südtiroler Energieverband (SEV). Die Tagung mit vielen prominenten Gästen aus der Energiewirtschaft fand im NOI-Techpark statt. Schließlich ist dieser Ort in der Bozner Industriezone Teil der Südtiroler Energiegeschichte. Wo heute geforscht wird und Start-ups betreut werden, befand sich früher eine Fabrik, die in den 1930er Jahren errichtet wurde und Aluminium produzierte. Die Energie für die Produktion lieferten Südtiroler Wasserkraftwerke.

    Energiegenossenschaften: "Strom von Daheim"

    Die Vereinigung der „historischen” Genossenschaften vertritt in den Regionen Friaul-Julisch Venezien, Trentino-Südtirol, Lombardei, Piemont und Aosta 77 Mitgliedsbetriebe, die ca. 300.000 Kunden mit eigenständig produziertem Strom aus erneuerbaren Energien versorgen. Die „Energiegeschichte“ zahlreicher Talschaften im norditalienischen Alpenraum gleicht in Vielem der historischen Entwicklung in Südtirol: In ländlichen Gebieten, die für große Energieunternehmen unattraktiv waren, entstanden Energiegenossenschaften, um die Bevölkerung vor Ort, zuverlässig und bodenständig, mit „Strom von Daheim“ zu versorgen.

    Europäischen Trend antizipiert

    „Als genossenschaftliche Produzenten und Verteiler von erneuerbarer Energie haben diese Unternehmen vor Jahrzehnten einen aktuellen europäischen Trend antizipiert“, sagte SEV-Präsident Hanspeter Fuchs in seiner Eröffnungsrede. So sei es kein Zufall, „dass die EU im Rahmen ihres Maßnahmen-Pakets ‚Saubere Energie für alle Europäer‘ den Begriff „citizens energy communities“ in das europäische Rechtssystem aufgenommen hat und dass der globale Klimawandel bei der Europawahl in Deutschland das wichtigste Thema war.“

    Auf der Tagung stellte das Forschungsunternehmen RSE (Ricerca Sistema Energetico) dann auch konkrete Vorhaben im Bereich „Renewable Energy Communities“ vor. Eigentümer des RSE ist der Staatsbetrieb GSE (Gestore servizi energetici) der in Italien für die Förderung erneuerbarer Energien zuständig ist. Am 15. Mai war der SEV in Mailand mit Führungskräften des RSE zusammengetroffen, um über Pilotprojekte für eine nachhaltigen Bürgerenergie in Südtirol zu sprechen.

     

    ]]>
    Bozen und Umgebung Energie
    news-1318 Mon, 03 Jun 2019 09:38:14 +0200 Sozialgenossenschaften im Höhenflug https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/sozialgenossenschaften-im-hoehenflug.html Ende Mai fand am Sitz der Sozialgenossenschaft Albatros in Meran die jährliche Mitgliederversammlung des Südtiroler Genossenschaftsverbands Legacoopbund statt. Der Verband zählt 196 Mitgliedsgenossenschaften, vorwiegend Sozialgenossenschaften (90), und insgesamt 28.390 Mitglieder. Die Vollversammlung des Südtiroler Genossenschaftsverbands Legacoopbund Ende Mai stand ganz im Zeichen der Arbeit und Arbeitsintegration in Sozialgenossenschaften. Laut einer Aussendung des Genossenschaftverbandes ist der Legacoopbund vor allem im Bereich Sozialgenossenschaften stark vertreten. Von seinen insgesamt 196 Mitgliedsgenossenschaften in Südtirol, sind die Sozialgenossenschaften in den letzten zwanzig Jahren von 11 auf derzeit 90 Sozialgenossenschaften (55 davon Genossenschaften des Typs A und 35 Genossenschaften des Typs B) angewachsen. 

    Im Rahmen der Vollversammlung die Daten zu den Sozialgenossenschaften, insbesondere von Sozialgenossenschaften des Typs B, präsentiert. Hauptziel dieser Genossenschaften ist die Eingliederung benachteiligter Personen in die Arbeitswelt. Durch unternehmerische Tätigkeiten in verschiedenen Sektoren – von der Landwirtschaft bis hin zum Dienstleistungssektor – schaffen sie Arbeitsplätze und Mehrwert für die gesamte Gesellschaft.

    In Italien gibt es 6.385 Sozialgenossenschaften des Typs B. Diese beschäftigen rund 67.000 benachteiligte Personen. An Legacoopbund sind 35 Sozialgenossenschaften des Typ B angeschlossen, das sind ca. 40 Prozent der in Südtirol tätigen Sozialgenossenschaften des Typs B, welche somit 277 benachteiligte Personen beschäftigen. Personen, die aus verschiedenen Gründen keine Beschäftigung auf dem freien Arbeitsmarkt finden.

    Der Vorsitzende von Legacoopbund Heini Grandi betonte: "Wir haben festgestellt, dass in den letzten Jahren die Zahl der benachteiligten Personen stetig zugenommen hat. Die Beschäftigung dieser Menschen hat eine positive Auswirkungen auf die Gesellschaft: Arbeiter produzieren, zahlen Beiträge, sie belasten nicht die öffentlichen Ausgaben und sind ein positives Beispiel für andere. Die Arbeit selbst ermöglicht Ihnen eine persönliche Entwicklung, ein würdiges Leben, den Aufbau sozialer Beziehungen und die Wiedereingliederung in die Gesellschaft.“

    Nach Angaben der Nationalen Beobachtungsstelle für Unternehmen Soziale Netzwerke des Isnet-Vereins verdient das Unternehmen für jeden Euro, der über eine Sozialgenossenschaft in die Beschäftigung eines Benachteiligten investiert wird, das Doppelte (Soziale Auswirkungen der Vermittlung von Arbeitsplätzen für Benachteiligte im Jahr 2016: SROI = 1,92 Euro - Social Return On Investment).

    Die Daten der seit 25 Jahren in den Bereichen Reinigung, Garten und Zimmerei tätigen Sozialgenossenschaft Albatros sprechen für sich. Das 25-Jahr-Jubiläum war auch der Anlass die Legacoopbund-Versammlung in der Zimmerei Albatros abzuhalten.

    Monika Thomaser, Direktorin der Sozialgenossenschaft Albatros, dazu: "Bei uns erhalten die Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, nicht nur einen Arbeitsvertrag, sondern vor allem Unterstützung und Erhören bei dem Versuch, persönliche Probleme zu überwinden und ihr Leben zurückzunehmen. In diesen 25 Jahren haben 334 benachteiligte Personen durch unsere Unterstützung eine Beschäftigung auf dem freien Markt gefunden und 40 benachteiligte Personen arbeiten derzeit bei Albatros und werden von einem sozialen Team in ihrer Arbeitserfahrung begleitet", so Thomaser.

    Der Bürgermeister von Meran, Paul Rösch, und die Leiterin des Amtes für die Entwicklung des Genossenschaftswesens der Autonomen Provinz Bozen, Manuela Paulmichl, drückten ebenfalls Wertschätzung für die jahrelange Arbeit der Sozialgenossenschaft Albatros aus.

    "Sozialgenossenschaften sind Unternehmen, die auf dem Markt sind und Albatros ist ein konkretes Beispiel dafür. Sozialgenossenschaften leben dank der Aufgaben sowohl von Privatpersonen als auch von der öffentlichen Verwaltung. Es ist daher wichtig, dass öffentliche Institutionen sie als anerkannte Partner sehen und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass sich diese Unternehmen am Markt etablieren können ", betonte der Präsident des Legacoopbund Heini Grandi am Ende des Treffens.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1316 Fri, 31 May 2019 08:54:57 +0200 Kellerei Schreckbichl: Das Streben nach Perfektion https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-schreckbichl-das-streben-nach-perfektion.html „Perfektion ist dann, wenn man nichts mehr weg lassen kann“, schreibt die Kellerei Schreckbichl in einer Aussendung und verrät, was den neuen LR–Spitzenwein so besonders macht. Am 6. Mai 2019 wurde im Barrique-Keller der Kellerei dieser außergewöhnliche Wein präsentiert, der die Initialen einer außergewöhnlichen Person trägt. Zwei Voraussetzungen waren notwendig, um das Außergewöhnliche hervorzubringen: Terroir und Leidenschaft.

    So besticht die Weißwein-Cuvée LR 2015 aus Chardonnay, Weißburgunder und Sauvignon mit einer ausgeprägten Eleganz, Finesse und Mineralität. Eigenschaften, die er aus seiner Lage mitbringt. Nach sanfter Pressung und Gärung reift der Wein in Eichenfässern und weitere 12 Monate in der Flasche. Erst drei Jahre nach der Ernte wird der Wein in den Handel gebracht.

    „Kein Jahrgang des LR gleicht dem anderen. So wurde beim Jahrgang 2015 erstmals der Gewürztraminer in der Sortenauswahl weggelassen, wodurch der Wein noch präziser und eleganter wirkt“, sagt Kellermeister Martin Lemayr. In einer Vertikalverkostung wurden zunächst die vier LR-Jahrgänge verkostet und anschließend musste sich der neue LR in einer Blindverkostung der internationalen Premium-Konkurrenz aus dem Friaul, Bordeaux, Südafrika und Châteauneuf du Pape stellen. Der LR 2015 schnitt dabei hervorragend ab und zählte zu den beiden mit Abstand beliebtesten.

    ]]>
    Überetsch/Unterland Wein
    news-1315 Thu, 30 May 2019 10:37:25 +0200 Welttag der Milch: Konstante Preise, sinkende Rentabilität https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/welttag-der-milch-konstante-preise-sinkende-rentabilitaet.html Seit Jahren ist der Milch-Auszahlungspreis an die Bauern konstant. „Das ist mit Blick auf die Marktlage und die Preisentwicklung im Rest Europas eine enorme Leistung der Südtiroler Milchwirtschaft“, erklärt der Obmann des Sennereiverbandes Südtirol, Joachim Reinalter, anlässlich des Welttags der Milch am 1. Juni. Reinalter verweist allerdings auch darauf, dass die Einnahmen der Bauern trotz eines konstanten Milchpreises Jahr für Jahr sinken. Die Gründe dafür sind Inflation, steigende Produktionskosten und wachsende Anforderungen.

    Im Schnitt 50,46 Cent pro Kilogramm Kuhmilch konnten die Südtiroler Milchhöfe 2018 an ihre rund 4700 Mitglieder auszahlen. Damit hat der Milchpreis in den letzten 20 Jahren um etwas über elf Cent angezogen. „Das mag auf den ersten Blick viel erscheinen, wenn man aber die Teuerungsrate miteinberechnet, dann haben die Bauern erhebliche Einbußen erlitten“, erklärt Reinalter. „Bei einer Inflationsrate von mehr als 50 Prozent ist das Kilogramm Milch heute rund 6 Cent weniger wert als noch vor 20 Jahren“, so der Obmann.

    Sinkende Rentabilität

    Der fehlende Inflationsausgleich ist aber nur ein Grund für die sinkende Rentabilität der Milchwirtschaft. Auch stetig steigende Produktionskosten, etwa für Treibstoff, Strom oder Wasser, bereiten Reinalter Sorgen. Er verweist zudem auf steigende Auflagen von Seiten der Handelsketten. „Man verlangt von Jahr zu Jahr mehr von den Bauern, ist aber selten bereit, dieses Mehr zu honorieren“, so der Obmann.

    Trotz sinkender Rentabilität unterstreicht Reinalter, dass konstante Milchpreise auch eine gute Nachricht seien. „Anders als in Südtirol sind die Preise im Rest Europas weniger stabil, im Schnitt bekommen europäische Milchbauern gerade noch knapp über 34 Cent pro Kilogramm“, so der Obmann. „Allerdings sind in den Gunstlagen auch die Produktionskosten sehr viel niedriger.“

    Erhaltung der kleiner Betriebe

    Konstante Milchpreise seien nicht nur für die Produzenten eine gute Nachricht, auch die Konsumenten profitierten davon. „Nur wenn wir die Preise auf einem annehmbaren Niveau halten können, ist die Zukunft der Südtiroler Milchwirtschaft garantiert“, so Reinalter.

    An der Kasse bezahlten die Konsumenten beim Kauf heimischer Milch deshalb nicht nur ein qualitativ hochwertiges Produkt, sondern auch die Erhaltung kleiner Betriebe, ein lebenswertes ländliches Gebiet und eine gepflegte Landschaft. „Das ist der Mehrwert eines akzeptablen Milchpreises“, so Reinalter. Dass die Südtirolerinnen und Südtiroler diesen Mehrwert durchaus zu schätzen wüssten, zeige der stabile heimische Markt mit seinen treuen Kunden. „Letztendlich“, so Joachim Reinalter, „funktioniert unser Erfolgsrezept dank des Engagements aller also nach wie vor“.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Milch
    news-1314 Thu, 30 May 2019 10:23:52 +0200 Kellerei St. Pauls mit Höchstnoten ausgezeichnet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-st-pauls-mit-hoechstnoten-ausgezeichnet.html Großer Erfolg für die Kellerei St. Pauls: Gold- und Silbermedaillen beim Wettbewerb des renommierten britischen Weinmagazins Decanter. Die Weine der Südtiroler Kellerei St. Pauls wurden mit Höchstnoten bei der Auszeichnung 2019 des Decanter prämiert. Der Weißburgunder Riserva SANCTISSIMUS 2016 wurde mit 96 von 100 möglichen Punkten bewertet, was zur Spitzenprämierung mit einer Goldmedaille führte. 

    Hervorragende Bewertungen erhielten auch die anderen zur Verkostung eingesendeten Weine. Jeweils 90 Punkten gingen an den Weißburgunder PLÖTZNER 2018, Pinot Noir Riserva PASSION 2016, Lagrein Riserva PASSION 2016. 89 Punkte erhielt der Pinot Grigio des Jahrgangs 2018.

    Der Weißburgunder ist die Leitsorte der Kellerei St. Pauls. Die exponierte Lage auf 400-500 M.ü.d.M und die Temperaturdifferenz zwischen Tag und Nacht in der Reifezeit prägen den Charakter des Weißburgunders PLÖTZNER. Aufgrund seiner eleganten Säurestruktur, dem Facettenreichtum und seiner Komplexität im Mund sowie dem mineralischen Abgang im Gaumen ist er sehr überzeugend im Trunk.

    Vergoren in offenen Tonneaux und mit der anschließenden Reifung in Tonneaux und Barrique für 18 Monate zählen der Lagrein Riserva PASSION 2016, sowie der Blauburgunder Riserva PASSION 2016 zu den ansprechenden Rotweinen der Kellerei St. Pauls, die sich mit komplexer Frucht und rundem Abgang im kraftvollem Finale präsentieren.

    Der äußerst elegante Pinot Grigio 2018 der Kellerei St. Pauls überzeugt mit einem facettenreichen und fruchtigen Bukett und einer ausgewogenen Säure.

    Die besonderen und einzigartigen Merkmale des Weißburgunder Riserva SANCTISSIMUS sind der geringe Ertrag der Trauben aus dem wahrscheinlich ältesten Weißburgunder Weingarten Südtirols. Die Rebstöcke wurden nachweislich um das Jahr 1899 gepflanzt. Das Alter der Reben und der nach Süden ausgerichtete Steilhang garantieren bestes Traubengut, das mit größter Sorgfalt gepflegt wird. Die Vergärung auf den Schalen erfolgt in Tonamphoren. So erhält dieser Weißburgunder seine natürliche Ausgewogenheit, einen raffinierten Charakter und seine saftige Struktur und hat noch ein großes Reifepotential vor sich.

     

    ]]>
    Überetsch/Unterland Wein
    news-1313 Wed, 29 May 2019 10:47:29 +0200 Bäuerinnen vermitteln Lebensmittelkompetenzen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/baeuerinnen-vermitteln-lebensmittelkompetenzen.html Begeisterte Kinderaugen, flinke Hände, aufgeregte Kinderstimmen: Die Schüler der 1. MB Mittelschulklasse Albert Schweitzer in Bozen ließen sich bei der Abschlussveranstaltung des Projektes „Mit Bäuerinnen wertvolle Lebensmittel erleben“ beim Kochen nicht stören. Sie zeigten, was sie von der Brotzeitbäuerin Brigitte Zöschg gelernt haben. „Unser Ziel ist es, dass die Kinder lernen, selbst anzupacken und zu erfahren wieviel Spaß es macht mit Lebensmittel zu kochen und vor allem wie wertvoll sie sind“, sagte Landesbäuerin Antonia Egger bei der gestrigen Pressekonferenz in der Mittelschule Albert Schweitzer. Es geht um Regionalität, Saisonalität, Hand- und Hausgemachtes, Lebensmittelverschwendung, Stärkung des Umweltbewusstseins, Nachhaltigkeit und auch Gesundheit: All diese Themen werden mit den Schülern im Rahmen des Schulprojektes „Mit Bäuerinnen wertvolle Lebensmittel erleben“ angesprochen, und dieser Fokus auf die Werte- und Gesundheitsvermittlung macht das Projekt wertvoll.

    360-Grad-Projekt in der Schule

    Bereits seit fünf Jahren bietet die Südtiroler Bäuerinnenorganisation gemeinsam mit der Pädagogischen Abteilung der deutschen Bildungsdirektion das Schulprojekt in den Grundschulen an, heuer auch an zwei italienischen Grundschulen und einer ladinischen Mittelschule, denn seit kurzem wird das Projekt auch an den Mittelschulen angeboten. So auch an der Mittelschule Albert Schweizer in Bozen. Direktorin Heidi Niederkofler spricht von einem 360-gradigen Projekt: „Es geht um Ernährung, um sensibles Einkaufen, um regionale und gesunde Produkte, aber auch darum wie man Menschen verwöhnen kann, indem ich etwas Gutes koche. Die Schüler erwerben lebenspraktische Kompetenzen.“ 

    Wert der Lebensmittel verstehen

    An drei Vormittagen kochte Brotzeitbäuerin Brigitte Zöschg mit den Schülern vitale Gerichte und Jausen aus regionalen Produkten: „Wenn die Kinder selbst Hand anlegen empfinden sie für die Lebensmittel einen ganz anderen Wert. Sie lernen, wieviel Arbeit dahintersteckt und das wertvolle Brot landet dann auch nicht in der Mülltonne.“ Die Schülerin Ellen Schönegger spricht mit Begeisterung über die supertollen, gesunden Lebensmittel: „Die Bäuerin hat uns den Unterschied zwischen Vollkorn- und Weizenmehl erklärt. Ich habe zu Hause schon den Müsliriegel selbst gemacht. Man kann das Rezept auch abändern, z.B. die Rosinen weglassen, wenn sie einem nicht schmecken!“ 

    Lernen mit allen Sinnen

    Das Lernen mit allen Sinnen ist einfach nachhaltig. Davon ist Dorothea Staffler, Gesundheitsförderin an der pädagogischen Abteilung und Koordinatorin des Projektes überzeugt: „Alle sind begeistert: Die Kinder, die zu Haus mit Freude die Gerichte nachkochen, die engagierten Lehrer, die Bäuerinnen, die mit Leidenschaft ihr Wissen weitergeben und die Eltern, von denen ich sehr positive Rückmeldungen erhalte.“ Und noch etwas fördert dieses Projekt: den Gemeinschaftssinn, denn Essen und Zubereiten von Speisen ist etwas grundlegend Soziales. 
     

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1311 Tue, 28 May 2019 13:55:55 +0200 Wenn Jugendliche keiner Arbeit nachgehen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wenn-jugendliche-keiner-arbeit-nachgehen.html Vor kurzem hat die Beobachtungsstelle für den Arbeitsmarkt der Provinz Bozen einen Bericht über Jugendliche veröffentlicht, die weder einer Erwerbsarbeit noch einer Aus- oder Weiterbildung nachgehen. Mit 23,4 Prozent an erwerbslosen 15 bis 29-Jährigen weist Italien einen der höchsten Werte aller EU-Länder auf. So sieht die Situation in Südtirol aus. Der Begriff NEET steht für „Not in education, employment or training“ und meint Jugendliche, die weder einer Erwerbsarbeit noch einer Aus- oder Weiterbildung nachgehen. Einem vor kurzem veröffentlichten Bericht der Beobachtungsstelle für den Arbeitsmarkt der Provinz Bozen zufolge, liegt die Zahl der NEETs in Italien bei rund 24 Prozent. 

    Auf gesamtstaatlicher Ebene sind NEETs ein arbeitsmarkt- und sozialpolitisches Sorgenkind: über zwei Millionen Jugendliche gehen weder einer Erwerbsarbeit, noch einer Aus- oder Weiterbildung nach. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist der Anteil der erwerbslosen Jugendlichen in Italien sehr hoch.

    In Südtirol sieht die Situation der 15- bis 29-Jährigen besser aus, als im gesamtstaatlichen Schnitt. Von den 7.600 Jugendlichen, die im Jahresschnitt 2018 keiner Arbeit nachgingen, gelten lediglich 300 als "NEET". Damit sind über 50 Prozent der 15- bis 29-Jährigen erwerbstätig und der Anteil der NEET lag in den vergangenen Jahren durchschnittlich bei elf Prozent lag. 

    Interessant ist, dass die Gruppe der NEETs auch in Südtirol hauptsächlich aus Frauen besteht: 5.200 weibliche und 2.400 männliche NEETs sind in den Landeslisten eingetragen. Ein nicht unerheblicher Teil davon sind junge Mütter, die aufgrund der Kinderbetreuung nicht erwerbstätig, arbeitssuchend oder in der Weiterbildung sein können oder wollen.

    Den ausführlichen Bericht von Werner Pramstrahler und Walter Niedermair finden sie hier als PDF.

    ]]>
    Sozial
    news-1309 Tue, 28 May 2019 10:16:05 +0200 Land&Leben: Artenvielfalt in der Apfelwiese https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-artenvielfalt-in-der-apfelwiese.html Biodiversität ist eine wichtige Grundlage für eine funktionierende und nachhaltige Landwirtschaft. Zwei Bauern verraten, mit welchen Maßnahmen sie die Artenvielfalt in ihren Obstwiesen sicherstellen. Artenvielfalt in einer modernen Apfelwiese fördern: Das ist mit etwas Kreativität und gutem Willen durchaus möglich. Außerdem helfen Insekten und Käfer bei der Schädlingsbekämpfung. Darüber berichtet die Rai-Südtirol-Sendung Land&Leben. Weitere Themen sind:

    • Der aktuelle Stand zum Besenwuchs, der vor einigen Jahren große Schäden an Apfelbäumen verursacht hat
    • Die regelmäßigen Qualitätsprüfungen von Südtiroler Hofprodukten

    Jetzt reinhören!

    ]]>
    Bozen und Umgebung Obst
    news-1308 Thu, 23 May 2019 14:52:54 +0200 Werte mit Herz: Das sind die Gewinner https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/werte-mit-herz-das-sind-die-gewinner.html Im Rahmen der Aktion "Werte mit Herz" prämierte die Raiffeisenkasse Eisacktal bereits zum vierten Mal originelle und gemeinnützige Projekte. Der Hauptpreis ging an den ÖBPB "Zum Heiligen Geist" für das Tagespflegeheim für Menschen mit Demenz. Karl Leitner, Direktor der Raiffeisenkasse Eisacktal, und Obmannstellvertreterin Karin Obergasser begrüßten die Anwesenden am 23. Mai im Brixner Raiffeisensaal und freuten sich über den erfolgreichen Verlauf der Aktion. Eine Jury kürte neben dem Träger des „Raiffeisen Förderpreises für das Lebenswerk“ drei originelle Siegerprojekte, die sich daraufhin dem abschließenden Voting durch die Raiffeisen-Mitglieder stellten. Rund 282 Mitglieder nahmen am Online-Voting teil und entschieden damit über die Verteilung der 11.000 Euro. 

    Die Gewinner

    Den ersten, mit 5.000 Euro dotierten Platz belegte das Projekt „Tagespflegeheim für Menschen, die von Demenz betroffen sind“ des Öffentlichen Betriebes für Pflege- und Betreuungsdienste (ÖBPB) "Zum Heiligen Geist".

    Bei diesem Projekt bietet ein multiprofessionelles Team Menschen mit Demenz ein individuelles Begleitungs- und Betreuungsangebot in einem Umfeld, das es ihnen ermöglicht, ihre Persönlichkeit in Würde leben zu können. Neben der medizinischen Grundversorgung werden Angebote zur Tagesstrukturierung, Mahlzeiten sowie verschiedene Ruhemöglichkeiten bereitgestellt.

    ]]>
    Eisacktal/Wipptal Sozial
    news-1304 Thu, 23 May 2019 13:40:00 +0200 eTestDays: Testfahrten im Raiffeisenverband https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/etestdays-testfahrten-im-raiffeisenverband.html Der Raiffeisenverband Südtirol erhielt vom Land zu Testzwecken für vier Tage ein E-Auto. Damit soll der Umstieg auf zukunftsweisende und saubere Mobilität gefördert werden. Nun stehen die Testergebnisse fest. Rund 350 Betriebe hatten Interesse an einem E-Auto bekundet, 75 davon konnten vier Tage lang bei der Aktion "eTestDays" ein E-Auto oder ein E-Lieferauto Probe fahren und sich vom Nutzen der emissionsfreien Fahrzeuge überzeugen. Darunter war auch der Raiffeisenverband Südtirol. 

    Die Verbandsmitarbeiter Günther Schweigkofler, Markus Gasser, Manfred Thaler und Alexander Kieswetter haben einen eGolf auf seine Alltagstauglichkeit getestet. Günther Schweigkofler meint: "Ein Elektrofahrzeug würde sehr gut in unsere Fahrzeugflotte passen. Ich persönlich könnte über 90 Prozent meiner Außendienst-Strecken elektrisch zurücklegen." Auch mit der Bedienung des eGolfs kamen die Probanden sehr gut zurecht. Markus Gasser berichtet:

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1307 Wed, 22 May 2019 12:19:20 +0200 Raumordnung für landwirtschaftliche Genossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raumordnung-fuer-landwirtschaftliche-genossenschaften.html Das neue Raumordnungsgesetz war das zentrale Thema bei der jüngsten Sitzung des Raiffeisen-Koordinierungsausschuss der landwirtschaftlichen Genossenschaften im Raiffeisenhaus Bozen. Als Experten geladen waren Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer, zuständig für das Ressorts „Raumentwicklung, Landschaft und Denkmalpflege“ und Ressortdirektor, Frank Weber. Das neue Landesgesetz für Raum und Landschaft gibt es seit Juni 2018. Am 1. Jänner 2020 tritt es in Kraft und soll gleichzeitig eine nachhaltige gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen und den  Bodenverbrauch und die Zersiedelung eindämmen. Das Ziel ist der Schutz von Südtirols Natur- und Kulturlandschaft.

    ]]>
    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
    news-1306 Wed, 22 May 2019 09:18:28 +0200 Raiffeisen InvestmentClub: Wirtschaft an der Grenze https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-investmentclub-wirtschaft-an-der-grenze.html Die Auftritte zweier renommierter Referenten im Forum Brixen begeisterten die 550 Raiffeisen InvestmentClub-Mitglieder beim 19. Anlegersymposiumim: Prof. Dr. jur. Claus Kleber, Journalist und Moderator des ZDF-heute-Journals und M.Sc. Christian Rinner, Wissenschaftler und Produktmanager bei OHB System, einem der bedeutendsten Raumfahrtunternehmen Europas. Dass China die aufstrebende Macht des 21. Jahrhunderts ist - mit atemberaubendem Aufschwung, boomenden Megastädten, Rekord-Investitionen und einer beachtlichen Steigerung des Wohlstands, ist bekannt. Was neu ist, skizzierte Journalist Claus Kleber in seinem Vortrag "Zwischen dem Ausstieg der USA und dem Aufstieg Chinas - wo bleibt Europa?" Am Beispiel der südpazifischen Insel Tonga zeigte Kleber die schleichende Infiltration Chinas auf, die im Jahr 2006 zu gewaltsamen Protesten der einheimischen Bevölkerung führte. "Die Weltordnung ist aus den Fugen. Wir erleben derzeit geradezu eine Umschichtung der Weltmachtrollen, deren Konstellation kaum mehr berechenbar ist", meinte Kleber kritisch. Eine entscheidende Rolle in diesem Prozess spielt US-Präsident Donald Trump, der mit seinem Amtsantritt eine komplette Kehrtwende in der amerikanischen Politik einleitete: Die USA konzentrieren sich immer mehr auf sich selbst und verabschieden sich von ihrer Rolle als Weltmacht. Währenddessen China offensiv ein globales Machtanspruchsdenken formuliert und nach dem Westen greift.

    Neue Welt-Unordnung - wo bleibt Europa?

    ]]>
    Verbandsnachricht Eisacktal/Wipptal Sonstige
    news-1305 Tue, 21 May 2019 08:31:10 +0200 Land&Leben: Kommt es zur Fusion der Viehwirtschafts-genossenschaften? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-kommt-es-zur-fusion-der-viehwirtschafts-genossenschaften.html Aus Kostengründen rücken Südtirols Rinderzuchtverbände immer näher zusammen. Nun steht eine Fusion zwischen dem Braunviehzuchtverband und dem Rinderzuchtverband im Raum. Doch für dieses Vorhaben gibt es auch Vorbehalte. Das sind die weiteren Themen der Rai Südtirol Sendung "Land&Leben":

    • Braun, fleckig, grau oder schwarzbunt: Welche Ziele verfolgen Südtirols Rinderzüchter?
    • Wie viel Kraftfutter braucht die Kuh? Strategien für eine rentable und gleichzeitig nachhaltige Milcherzeugung

    Jetzt reinhören!

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1302 Fri, 17 May 2019 11:50:13 +0200 hds-Hauptversammlung 2019 mit Hannes Lindner https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/hds-hauptversammlung-2019-mit-hannes-lindner.html Vor kurzem fand die Jahreshauptverhandlung des hds - Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol statt. Zur Sprache kamen die dringendsten Themen der Südtiroler Handels- und Dienstleister und die Frage, wie Orte zu Einkaufszentren werden können. Am 15. Mai fand in Bozen die diesjährige Hauptversammlung des hds - Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol statt. Wie der hds in einer Aussendung schreibt, sprach, gleich nach der Begrüßung durch den hds-Direktor Bernhard Hilpold, der hds-Präsident Philipp Moser über die derzeit wichtigsten Themen der Branche:

    • die Rolle des Handels bei der Orts- und Stadtentwicklung
    • die strategische Bedeutung der Beiträge für das Tourismusmarketing für Südtirol
    • der Wunsch nach einer autonomen Regelung für die Sonn- und Feiertagsöffnungen
    • der Generationswechsel und die Betriebsnachfolge als große Herausforderung für den Handel

    Auf die kollektivvertragliche Handlungsstärke des Verbandes wies der Vizepräsident Sandro Pellegrini hin: „Wir beteiligen uns lokal und gesamtstaatlich direkt an der Ausarbeitung des Kollektivvertrages und können somit arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen einbringen und mitbestimmen.“ Zudem werden verbesserte Leistungen des Gesundheitsfonds forciert und die Errichtung einer eigenen Welfare-Plattform angegangen.

    Der neue Landesrat für Handel und Dienstleistungen, Philipp Achammer, hob hervor, dass die Südtiroler Handelsstruktur im Vergleich zu anderen Realitäten noch sehr gut dastehe. „Wir müssen alles unternehmen, um diese zu erhalten und weiter zu entwickeln. Der Handel in den Orten garantiert Lebensqualität und sorgt für Begegnungen“, so der Landesrat.

    Gastreferent Hannes Lindner sprach zum Thema „Zauberformel Branchenmix - Wie Orte zu natürlichen Einkaufszentren werden“. Lindner ist geschäftsführender Gesellschafter der Beratungsgesellschaft Standort + Markt aus Österreich. Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten gehören Standortbewertung, Raumverträglichkeitsprüfung, Handelsanalytik sowie standort- und marktbezogene Immobilienbewertung. „Standortentscheidungen erscheinen auf den ersten Blick einfach, sind aber bei gewissenhafter Betrachtung sehr komplex - und Fehlentscheidungen teuer!“, so der Experte. Seit über 40 Jahren unterstützt die Beratungsgesellschaft Unternehmen in ganz Europa bei der Suche nach den richtigen Standorten.

    Im Rahmen der Veranstaltung wurde der langjährige hds-Präsidenten Walter Amort für seine Verdienste die Ehrenpräsidentschaft und die goldene Ehrennadel des Verbandes verliehen. Amort war von 1994 bis 2018 Ortsausschussmitglied des hds in Brixen und von 1998 bis 2018 Präsident des Bezirks Eisacktal/Wipptal. Von 2000 bis 2018 war er Verbandspräsident. Die Laudatio hielt Christoph Oberrauch, u.a. ehemaliger Präsident des Südtiroler Wirtschaftringes.

    Weitere Informationen auf der Homepage des hds.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Konsum
    news-1301 Thu, 16 May 2019 16:34:32 +0200 39. Gustav Mahler Musikwochen Toblach https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/39-gustav-mahler-musikwochen-toblach.html Bei den 39. Gustav Mahler Musikwochen steht Mahlers Sinfonie Nr. 2, auch Auferstehungssinfonie genannt, im Fokus. Das Symposium „Gustav Mahler im Dialog“ und die Ausstellung widmen sich ebenfalls diesem Werk.  Zwei plus Sieben ist Neun

    Gleich drei Sinfonien von Gustav Mahler stehen bei den 39. Gustav Mahler Musikwochen Toblach auf dem Programm. 

    • Am 13.7. wird das Toblacher Mahler-Festival eröffnet mit der Sinfonie Nr. 9, die Mahler 1909 während seiner Sommerfrische in Toblach in seinem Komponierhäuschen in Altschluderbach geschrieben hat. Aufgeführt wird dieses einmalige Werk von den Dortmunder Philharmonikern unter der Leitung von Gabriel Feltz.
    • Am 16.7. folgt dann die Sinfonie Nr. 2 in einer Bearbeitung von Erwin Stein mit dem Slovenian Philharmonic Orchestra & Choir - Valentina Farcas, Sopran; Bettina Ranch, Mezzosopran; Hansjörg Albrecht, Dirigent.
    • Am 20.7. erklingt die Sinfonie Nr. 7 in einer Bearbeitung für Kammerorchester von Klaus Simon. Aufgeführt wird dieses Werk vom Alma Mahler Kammerorchester unter der Leitung von Leo McFall.
    ]]>
    Pustertal Kultur
    news-1298 Thu, 16 May 2019 10:49:00 +0200 WKR: Neuwahlen und Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wkr-neuwahlen-und-rueckblick-auf-ein-ereignisreiches-jahr.html Vor kurzem fand in Bozen die Vollversammlung des Wechselseitigen Krankenbeistands Raiffeisen (WKR) statt. Das abgelaufene Geschäftsjahr war herausfordernd und ereignisreich. Dennoch gelang es dem WKR (ehemals WKV) seine Geschäftsziele zu erreichen. Der Wechselseitigen Krankenbeistandsverein (WKV) bietet den Mitglieder und Mitarbeitern der Raiffeisen Geldorganisation (RGO) ergänzende Gesundheitsvorsorge, übernimmt anfallende Sanitätskosten und ergänzt Leistungen des öffentlichen Gesundheitssystems.

    Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 gab es große Veränderungen beim Wechselseitigen Krankenbeistandsverein (WKV). Bereits im Namen erkennbar ist die Änderung der Rechtsform, die aus Haftungsgründen und rechtlichen Änderungen notwendig geworden war. Der ursprüngliche Wechselseitige Krankenbeistandsverein (WKV) wurde im Vorjahr in eine Gesellschaft zur gegenseitigen Unterstützung umgewandelt und heißt nun Wechselseitiger Krankenbeistand Raiffeisen (WKR).

    ]]>
    Verbandsnachricht Sonstige
    news-1299 Wed, 15 May 2019 15:31:04 +0200 100 Jahre Confcooperative https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/100-jahre-confcooperative.html Vor genau 100 Jahren wurde der italienische Genossenschaftsverband "Confederazione Cooperative Italiane" gegründet. An der feierlichen Vollversammlung in Rom nahm auch die Führungsspitze des Südtiroler Raiffeisenverbandes teil. Der italienische Genossenschaftsverband „Confederazione cooperative italiane“ feiert heuer sein 100jähriges Bestehen. Dieses besondere Jubiläum wurde vor kurzem im Rahmen der Vollversammlung in Rom, feierlich begangen.

    In den Jahren des Bestehens hat der italienischen Genossenschaftsverband Concooperative große Verdienste erlangt. Wie wichtig der Genossenschaftsverband und die Arbeit der Genossenschaften für die italienische Gesellschaft sind, betonten unter anderem Giuseppe Conte, Premierminister, und Staatspräsident, Sergio Mattarella in ihren Ausführungen im Rahmen der Vollversammlung in Rom.

    Die Führungsspitze des Raiffeisenverbandes Südtirol nahm ebenfalls an dieser Veranstaltung teil.

    Confcooperative in Zahlen 

    • 18.500 Unternehmen,
    • 525.000 Beschäftigte,
    • 66 Milliarden Umsatz und
    • 3,2 Mio. Mitglieder

    Mehr dazu lesen Sie auf der Homepage des italienischen Genossenschaftsverbandes.

    ]]>
    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1297 Wed, 15 May 2019 08:51:52 +0200 Mutual Help: Interview mit Koordinator Klaus Gufler https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mutual-help-interview-mit-koordinator-klaus-gufler.html Vorsorge für die Zukunft: Mutual Help ist ein ergänzender Gesundheitsfond, der Kosten übernimmt, die nicht über das öffentliche Gesundheitswesen abgedeckt sind. Die wechselseitige Hilfsgesellschaft ist in den vergangenen Jahren konstant gewachsen und hat die Marke von 18.000 Mitgliedern bereits überschritten.

    Klaus Gufler, Koordinator von Mutual Help, war bei der Rai Südtirol Sendung "Treffpunkt 12.15" zu Gast. Im Gespräch mit Wolfgang Mayr erklärt er, welche Leistungen Mutual Help erbringt und wie man Mitglied werden kann. Jetzt reinhören!

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1296 Tue, 14 May 2019 09:07:14 +0200 Land&Leben: Wolfsmanagement in der Schweiz https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-wolfsmanagement-in-der-schweiz.html Der Wolf erhitzt weiter die Gemüter in Südtirol. Was können wir vom Wolfsmanagement in der Schweiz lernen? Verhaltensauffällige Wölfe dürfen in der Schweiz entnommen werden, doch auch umfangreicher und stark geförderter Herdenschutz wird in der Schweiz seit 20 Jahren praktiziert. Andreas Schiess von der Beratung für Herdenschutz Agridea hat über deren Erfahrungen bei einer Tagung in Salern informiert und mit Land&Leben von Rai Südtirol darüber gesprochen.

    Weiteres Thema ist das Obstbaumuseum Lana, das zu einem Rundgang durch das Museum lädt und zu einer Podiumsdiskussion zur Frage: Warum noch Bauer sein – gerade heute? Viel Spaß beim Nachhören!

     

     

    ]]>
    Bozen und Umgebung Viehwirtschaft
    news-1295 Mon, 13 May 2019 11:09:52 +0200 Slatco Sterzenbach: „Der perfekte Tag“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/slatco-sterzenbach-der-perfekte-tag.html Slatco Sterzenbach ist Experte in den Bereichen Gesundheit, Prävention und Leistungsfähigkeit. Er ist Diplom-Sportwissenschaftlicher, erfolgreicher Triathlon und IRONMAN-Wettkämpfer und Autor mehrerer Sach- und Hörbücher. Auf Einladung der Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol war er vor kurzem in Bozen. Der Titel des Seminars „Der perfekte Tag“ ist gleichzeitig Programm: Eindrücklich und anhand von vielen praktischen Beispielen vermittelt Slatco Sterzenbach den Teilnehmenden, wie es gelingt, jeden Tag zu einem perfekten Tag werden zu lassen.

    Der erste Schritt dorthin geht, dem Referenten zufolge, immer über eine persönliche Analyse und Innenschau. Denn nur wer die eigenen Bedürfnisse, Werte und Metaprogramme kennt, kann Schritte setzen, um Veränderungen einzuleiten und letztlich erfolgreicher und glücklicher zu werden. Im Seminar geht Slatco Sterzenbach auf die Themen Bewegung, Ernährung und Entspannung ein und gibt Tipps, wie jemand zu mehr Energie kommt, effizienter trainieren oder effizient entspannen kann.

    Die Teilnehmenden haben am Ende des Tages praxistaugliche Instrumente wie die 360°-Lebensrad-Analyse und Effektives Selbstmanagement in der Tasche. Ihre Zeit werden sie künftig so gestalten, dass sie jeden Abend das Gefühl haben, dieser Tag hat sich gelohnt. Zur Überprüfung rät Sterzenbach sich am Ende des Tages die folgenden Fragen zu stellen:

    1. Wofür bin ich heute dankbar?
    2. Was habe ich mir heute Schönes gegönnt? Oder was habe ich mir Gutes getan?
    3. Hatte ich heute Spaß? Habe ich heute schon gelacht?
    4. Habe ich etwas getan was diesen Planeten ein bisschen besser macht?
    5. Habe ich mich heute in irgendeiner Weise weiterentwickelt? (beruflich, privat, emotional)
    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1294 Mon, 13 May 2019 09:40:02 +0200 Eine Einheit aus Vielen - E pluribus unum https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/eine-einheit-aus-vielen-e-pluribus-unum.html Bereits zum 3. Mal haben die sieben Mitglieder der Vereinigung der Südtiroler Sekterzeuger jeweils 100 Liter ihres Sektgrundweines zu einer Cuvée vereint und in Jeroboamflaschen versektet. Das Ergebnis, der Botschafter Sekt wurde vor kurzem im Felsenkeller der Laimburg vorgestellt. Bei der Vorstellung des neuen Botschaftersekts wurden einige Flaschen direkt vor Ort verkostet. Die fünf Südtiroler Sterneköche Anna Matscher, Herbert Hintner, Karl Baumgartner, Chris Oberhammer und Gregor Eschgfäller kredenzten fünf passende Gerichte dazu. Die begrenzte Verfügbarkeit von 189 Doppel Magnum Flaschen und die stilvolle Präsentation machen diesen Sekt zu einem elitären Botschafter der Südtiroler Perlen.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Wein
    news-1293 Fri, 10 May 2019 16:41:40 +0200 ÖRV: „Mehrwert der Regionalbanken auf den Punkt bringen“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/oerv-mehrwert-der-regionalbanken-auf-den-punkt-bringen.html Bei der Informationstagung Mitte Mai wurden die Obleute und Geschäftsführer der Südtiroler Raiffeisenkassen über die Auswirkungen des EU-Bankenpakets unterrichtet. Dazu hatte die Verbandsspitze des Raiffeisenverbandes Südtirol namhafte Experten aus dem In- und Ausland eingeladen. Darüber hinaus präsentierte der Österreichische Raiffeisenverband seine Initiative „Regional.Stark“. Verbandsobmann Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser begrüßten die Anwesenden und freuten sich, kompetente Vortragende im Raiffeisen-Pavillon zu Gast zu haben.

    Besonders aufschlussreich war die Präsentation von Andreas Pangl, Generalsekretär des Österreichischen Raiffeisenverbandes und Johannes Rehulka, Geschäftsführer des Fachverbandes der Raiffeisenbanken.  Sie stellten die Ergebnisse einer Meinungsumfrage vor, die die Bedeutung der Regionalbanken in Österreich unterstreichen.  Der Aussage „Ohne Regionalbank im Ort würden Arbeitsplätze wegfallen“ stimmten 78 Prozent der Befragten zu. Rund 64 Prozent würde beim Verlust der Lokalbank ein wichtiger Partner (nicht nur im Bereich Finanzen) fehlen.

    ]]>
    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1292 Fri, 10 May 2019 10:36:42 +0200 Fortbildungsabende für Mandatare der Südtiroler Raiffeisenkassen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/fortbildungsabende-fuer-mandatare-der-suedtiroler-raiffeisenkassen.html Das Institutsbezogene Sicherungssystem (IPS) ist eines der Themen aus dem Bankenbereich, das derzeit im Rahmen der regelmäßig  stattfindenden Fortbildungsabende für Mandatare den Südtiroler Raiffeisenkassen vorgestellt wird. Die Auftaktveranstaltung fand vor kurzem in Latsch statt. Der erste Fortbildungsabend für Mandatare in diesem Jahr, der am 8. Mai in der Raiffeisenkasse Latsch stattfand, war gut besucht.

    Die Eröffnung des Abends übernahm der Präsident der Raiffeisen Landesbank Südtirol, Michael Grüner, mit einem kurzen Rückblick auf die Entwicklung der Landesbank Südtirol.

    ]]>
    Vinschgau Finanzen
    news-1291 Fri, 10 May 2019 09:26:54 +0200 LEADER 2014-2020: Grenzüberschreitender Austausch https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/leader-2014-2020-grenzueberschreitender-austausch.html Bei einer Lehrfahrt in das LEADER-Gebiet KUUSK - Kufstein und Umgebung trafen die Vertreter der Südtiroler LEADER-Gebiete „Wipptal 2020“ und „Eisacktaler Dolomiten“ die Kollegen aus Kufstein zum Austausch. Der Austausch innerhalb des europaweiten Netzwerkes ländlicher Räume ist neben der Umsetzung von Entwicklungsprojekten für den ländlichen Raum Teil des LEADERProgramms: „Erfahrungsaustausch ist in der Regionalentwicklung sehr wichtig. In dieser Hinsicht konnten wir von unseren Kollegen in Kufstein, die in dieser Förderperiode so wie wir, die LAG Eisacktaler Dolomiten, ein neues LEADER-Gebiet sind, einiges lernen“, so Marlene Steinmann, Mitglied der Lokalen Aktionsgruppe Eisacktaler Dolomiten.
    Ziel der gemeinsamen Lehrfahrt der beiden Lokalen Aktionsgruppen „Wipptal 2020“ und „Eisacktaler Dolomiten“ war es, einen Einblick in die Tätigkeit des LEADER Gebietes „KUUSK - Kufstein und Umgebung - Untere Schranne - Kaiserwinkl“ zu erlangen und damit auch Erfahrungen für die eigene Tätigkeit in der Regionalentwicklung zu sammeln.

    Die von der GRW Wipptal/Eisacktal als federführender Partner in beiden LEADER-Gebieten
    organisierte Lehrfahrt zeigte den 16 Teilnehmern im Rahmen des eintägigen Programms einen
    Einblick in die Themen, die auch für die lokale Entwicklung in den beiden LEADER-Gebieten vorrangig sind, wie der Aufbau eines nachhaltigen Tourismus, nachhaltige Mobilität verknüpft mit der Aufwertung der Dorfzentren und lokaler Strukturen für die ländliche Bevölkerung sowie die Vermarktung von regionalen Qualitätsprodukten und lokalen Kreisläufe.

    „Die Gelegenheit, sich mit Akteuren aus anderen LEADER-Gebieten zu Projekten und aktuellen Problemstellungen sowie Lösungsansätzen des ländlichen Raumes austauschen zu können, ist für uns eine große Bereicherung, die wir hoffentlich auch an lokale und regionale Gegebenheiten anpassen und weitergeben können“, so Karl Polig, Präsident der LAG Wipptal 2020.

    ]]>
    Eisacktal/Wipptal Sozial
    news-1290 Thu, 09 May 2019 15:32:09 +0200 Gut gerüstet für die Zukunft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/gut-geruestet-fuer-die-zukunft.html Die Genossenschaft Bergmilch Südtirol-Mila blickt auf ein sehr gutes Geschäftsjahr 2018 mit neuem Umsatzrekord zurück. Der Milchhof hat im Vorjahr so viel Milch zu Produkten veredelt wie noch nie. Mit einem ambitionierten Investitionsprogramm soll Wachstum und Qualität auch künftig gesichert sein. Vor kurzem fand die Vollversammlung der Genossenschaft Bergmilch Südtirol-Mila statt. Die dort präsentierten Zahlen verdeutlichen den Erfolg des Unternehmen. Einer Aussendung zufolge, konnte die Auslieferungsmenge im vergangenen Geschäftsjahr mit 198,5 Mio. Kg (+1,18%) stabil gehalten werden. Gleichzeitig hat die Bergmilch 2018 so viel Rohmilch wie nie zuvor in hochwertige Produkte veredelt. Insgesamt konnten 175 Mio. Kg bzw. knapp 90 Prozent der Rohmilch der Veredelung zugeführt werden. „Ein historischer Höchststand in der Veredelungsquote, auf den wir stolz sind“, sagte Obmann Joachim Reinalter bei der Vollversammlung am Sitz der Organisation. Das Ziel, die Veredelung zu steigern und die überschüssige Milch weiter zu verringern, wurde klar erreicht. Nur mehr rund 5 Prozent der Milchmenge musste als reine Versandmilch vermarktet werden – auch das ein historischer Rekord für die Bergmilch. Die restliche Milch wurde den anderen Südtiroler Milchhöfen, die eine Unterdeckung haben sowie der Tochterfirma Stella Bianca geliefert.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Milch
    news-1289 Thu, 09 May 2019 15:17:09 +0200 Vorschau auf die 39. Gustav Mahler Musikwochen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vorschau-auf-die-39-gustav-mahler-musikwochen.html Vor trafen sich Studenten der Euregio Universitäten Innsbruck und Trient im Euregio Kulturzentrum Gustav Mahler, in Toblach, um eine Ausstellung für die „Gustav Mahler Musikwochen“ vorzubereiten, die heuer Mahlers Zweite Sinfonie in den Fokus stellt. Das Datum der Aufführung steht bereits fest: Die Sinfonie Nr. 2 von Gustav Mahler wird am 16. Juli im Rahmen der 39. Gustav Mahler Musikwochen, im Gustav Mahler Saal in einer Bearbeitung von Erwin Stein mit dem Slovenian Philharmonic Orchestra & Choir unter Hansjörg Albrecht (Valentina Farcas, Sopran; Bettina Ranch, Mezzosopran) aufgeführt. 

    Zum dritten Mal wurden dieses Jahr Toblach und das Euregio Kulturzentrum Gustav Mahler Treffpunkt von Studierenden der Euregio Universitäten Innsbruck (Lisa Brader, Johanna Elzenbaumer, Paul Heidegger, Simon Lehner) und Trient (Martina Miorelli, Giorgia Scartezzini), um im Rahmen der „Gustav Mahler Musikwochen“ eine Ausstellung vorzubereiten. 

    Dieser Workshop stellte eine Fortsetzung der am 15. April 2018 begonnenen Kooperation zwischen der EUREGIO Stiftung Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach, den Gustav Mahler Musikwochen Toblach und dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Innsbruck dar.

    Teilnehmende Institutionen:

    • Gustav Mahler Musikwochen,
    • Stiftung „Euregio- Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach-Dolomiten“,
    • Universität Innsbruck, und
    • Università degli studi di Trento 

    Der Raiffeisenverband Südtirol unterstützt die Veranstaltung.

    ]]>
    Pustertal Sonstige
    news-1288 Wed, 08 May 2019 16:06:10 +0200 eTestDays: Südtiroler Unternehmen testen E-Autos https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/etestdays-suedtiroler-unternehmen-testen-e-autos.html Probieren geht über Studieren. Diese Alltagsweisheit gilt derzeit bei den eTestDays in Bozen: Vier Tage lang können Unternehmen gratis ein E-Auto im Betriebsalltag testen. Der Raiffeisenverband Südtirol unterstützt diese Initiative und nimmt am Selbstversuch teil. „Rund 300 km weit kommt man heute mit einem durchschnittlichen E-Auto“, erklärt Norbert Lutteri von Volkswagen Bozen am Rande der Pressekonferenz von Green Mobility im Areal des NOI-Technologieparks, bei der das Projekt „eTestDays“ der Landesregierung vorgestellt wird. Er selbst fährt täglich mit seinem Elektroauto von Brixen nach Bozen und ist hier um die Testenden der E-Autos einzuschulen.

    ]]>
    Energie
    news-1287 Wed, 08 May 2019 08:43:59 +0200 Sozialgenossenschaft "Mit Bäuerinnen" weiter auf Erfolgskurs https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/sozialgenossenschaft-mit-baeuerinnen-weiter-auf-erfolgskurs.html Präsidentin Maria Hochgruber Kuenzer konnte zahlreiche Ehrengäste und eine überwältigende Mehrheit der Mitglieder der Sozialgenossenschaft "Mit Bäuerinnen lernen wachsen leben" bei der Vollversammlung begrüßen und präsentierte mit Freude den positiven Jahresabschluss zum 31.12.2018. Die Sozialgenossenschaft blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück, die Anzahl der Betreuungsstunden stiegen erneut um rund 20 Prozent an. Die Zahl der Mitglieder erhöhte sich 290. 41 Mitglieder gehören dem Geschäftszweig der Seniorenbetreuung an. Ende des Jahres waren über 110 Tagesmütter lohnabhängig beschäftigt, die monatlich im Durchschnitt knapp 30.000 Stunden leisten. „Eine Zahl, die mich ganz besonders freut“, betont Präsidentin Maria Hochgruber Kuenzer, „sind die Bruttolohnkosten von 3 Millionen, welche wir für Frauen im ländlichen Raum ausbezahlt haben. Davon entfielen rund 600.000 Euro für Sozialabgaben.“

    Von Fraunen für Frauen

    Landesrätin Deeg machte in ihrer Rede einen kurzen Rückblick über die Entwicklung der Kleinkindbetreuung in Südtirol und bemerkte, dass die verbesserte Einzahlung der Sozialbeiträge durch die gute Zusammenarbeit von Luisa Gnecchi, Renate Gebhard, Waltraud Deeg und Maria Hochgruber Kuenzer geglückt ist. „Von Frauen für Frauen“, stellte Waltraud Deeg mit Genugtuung fest, „der Weg der Tagesmütter sei in jedem Fall eine Erfolgsgeschichte für die betreuten Kinder, ihre Familien und die arbeitenden Frauen, vor allem in der Peripherie.“

    Kinder fühlen sich bei Tagesmüttern wohl

    Vorgestellt wurden auch die Umfrageergebnisse der Eltern, welche die überaus große Zufriedenheit mit der Arbeit der Sozialgenossenschaft und der Tagesmütter widerspiegelten. So wurde z.B. bestätigt, dass sich die Kinder bei den Tagesmüttern sehr wohl fühlen, soziales Verhalten üben und Verständnis für die Natur und Umwelt vermittelt bekommen. Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage werden in Kürze veröffentlicht.

    Das ist der neue Vorstand

    Die Neuwahl des Vorstandes der Sozialgenossenschaft erbrachte folgendes Ergebnis: Maria Hochgruber Kuenzer, Josef Haller (leitender Mitarbeiter des Bauernbundes), Margit Gasser Rabensteiner (Vizelandesbäuerin), Maria Hafner Egger, Helga Winding, Gerti Kofler, Margit Trientbacher. Gründungsmitglied und erste arbeitende Tagesmutter Anna Hochwieser Pramstaller stellte sich nicht mehr der Wahl und wurde mit großem Dank aus dem Vorstand verabschiedet.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1286 Wed, 08 May 2019 08:12:34 +0200 Raiffeisenkasse Passeier: Neuer Leiter der Geschäftsstelle in Riffian https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenkasse-passeier-neuer-leiter-der-geschaeftsstelle-in-riffian.html Personeller Umbruch bei der Raiffeisenkasse Passeier: Martin Pircher wird auf eigenem Wunsch die Leitung der Geschäftsstelle in Riffian abgeben und nach St. Leonhard wechseln. Sein Nachfolger steht bereits fest. Ab dem 10. Mai  wird Christian Mair die Leitung der Raiffeisen-Geschäftsstelle in Riffian übernehmen. Er stammt aus St. Leonhard und hat bereits zehn Jahre in der Geschäftsstelle in Moos gearbeitet, bevor er 2010 zur Raiffeisenkasse St. Martin wechselte.

    „Wir freuen uns auf die Rückkehr unseres ehemaligen Kollegen und sind der festen Überzeugung, dass er die Geschäftsstelle erfolgreich führen wird. Die Raiffeisenkasse St. Martin ist der Bankengruppe Cassa Centrale Banca S.p.A. mit Sitz in Trient beigetreten, während die Raiffeisenkasse Passeier mit ihren Geschäftsstellen in St. Leonhard, Riffian und Moos weiterhin zur Raiffeisen-Geldorganisation Südtirol gehört“, erklärt Jakob Franz Laimer, Direktor der Raiffeisenkasse Passeier.

    ]]>
    Burggrafenamt Finanzen
    news-1285 Tue, 07 May 2019 08:41:16 +0200 VSS-Vorstand neu gewählt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vss-vorstand-neu-gewaehlt.html Bei der 49. Mitgliederversammlung des Verbandes der Sportvereine Südtirols (VSS) wurde die Verbandsspitze neu gewählt. An der Spitze des Verbandes bleibt für weitere vier Jahre Günther Andergassen aus Kaltern. Zu seinem Stellvertreter wurde Paul Romen neu gewählt, er folgt auf Much Pichler, der nicht mehr zur Wahl stand. Bei den Bezirkswahlen im Frühjahr wurden zudem die VSS-Bezirksvertreter neu bestellt.

    Neben den wiedergewählten Vertretern Thomas Ladurner (Burggrafenamt), Josef Platter (Vinschgau), Ivan Bott (Überetsch/Unterland) und Richard Nagler (Gadertal) zogen mit Lidia Bernardi (Gröden), Markus Gröber (Pustertal), Christian Untermarzoner (Eisacktal) und Thomas Tiefenbrunner (Bozen Stadt und Land) auch neue Gesichter in den Vorstand ein. „Auch in einigen Referaten wird es noch Änderungen geben“, verrät Obmann Andergassen.

    Hauptaugenmerk auf Jugend- und Breitensport

    Gratulationen gab es von Seiten des VSS für Südtirols erfolgreiche Profisportler, aber: „Bei allen nationalen und internationalen Erfolgen Südtiroler Sportler bleibt für uns die rege Teilnahme an den VSS-Jugendsportprogrammen die größte Genugtuung.“ Schließlich sei es der Jugend- und Breitensport, der den Sport auch für die Gesellschaft so wertvoll macht. „Daher wünsche ich mir, dass diese gemeinwohlorientierte Arbeit unserer Amateursportvereine eine höhere finanzielle Unterstützung erfährt“, so Andergassen.

    Neben der Förderung des Jugend- und Breitensports liegt dem VSS vor allem die vielseitige Sportausbildung junger Menschen am Herzen. „Wenn Kinder sich vielseitig bewegen und Freude am Sport haben, trainieren sie die motorischen Grundeigenschaften fast von selbst und entdecken ihre Fähigkeiten und Stärken“, ist VSS-Obmann Günther Andergassen überzeugt.

    Lob für Raiffeisen als Generalsponsor 

    Der Verband der Sportvereine Südtirols nutzte seine 49. Mitgliederversammlung aber auch um Danke zu sagen. Einmal mehr hob Andergassen dabei die Rolle des Generalsponsors hervor: „Ohne die großzügige Unterstützung von Raiffeisen wäre die umfangreiche Tätigkeit des VSS nicht möglich. Herzlich dank, dafür!“ Sowohl Günther Andergassen als auch Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes, betonten das partnerschaftliche Verhältnis zwischen VSS und Generalsponsor Raiffeisen.

    Auszeichnungen an verdiente Personen

    Der VSS dankte auch den Personen, die sich um den Sport in Südtirol verdient gemacht haben. So wurde die ehemalige Landesrätin für Sport Martha Stocker genauso mit der VSS-Ehrenmitgliedschaft bedacht wie die ehemaligen VSS-Vorstandsmitglieder Much Pichler, Oskar Insam, Sigurth Wachtler und Willy Marinoni. „Sie alle haben sich in besonderer Weise um den VSS und um den gesamten Sport in Südtirol verdient gemacht und werden auch in Zukunft Freunde unseres Verbandes bleiben“, würdigte Günther Andergassen.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1284 Mon, 06 May 2019 11:26:27 +0200 Werte mit Herz: Das sind die Finalisten https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/werte-mit-herz-das-sind-die-finalisten.html Für Nachhaltigkeit, Hilfe zur Selbsthilfe und Solidarität: Im Rahmen der vierten Ausgabe von „Werte mit Herz“ prämiert die Raiffeisenkasse Eisacktal erneut innovative und gemeinnützige Projekte. Es bleibt spannend! Bis zum Freitag, 10. Mai 2019 haben die Mitglieder der Raiffeisenkasse Eisacktal Zeit, ihre Stimme für einen der Finalisten abzugeben und damit zu bestimmen, wie 11.000 Euro auf die drei Projekte aufgeteilt werden. Diese Initiativen haben es in die Endrunde geschafft: 

    • ÖBPB "Zum Heiligen Geist": Tagespflegeheim für Menschen, die von Demenz betroffen sind
    • oew - Organisation für Eine solidarische Welt:RepairCafe – Reparieren statt wegschmeißen
    • Theaterpädagogisches Zentrum Brixen: Internationales Kindertheaterfestival Hollawind

    Wer erfahren möchte, wie sich die Mitglieder entschieden haben und welche Organisation den mit 5.000 Euro dotierten Preis für das Lebenswerk in Empfang nehmen wird, kann an der Preisverleihung teilnehmen:

    "Raiffeisen - Werte mit Herz 2019" -  Preisverleihung
    am Donnerstag, 23. Mai 2019 mit Beginn um 11:00 Uhr
    im Raiffeisensaal, Großer Graben 12 in Brixen.

    Die Anmeldung erfolgt unter 0472 824 122 (vormittags) oder per E-Mail an marketing.rke@raiffeisen.it. Alle Details zum Wettbewerb, den drei Finalisten sowie allen eingereichten Nominierungen gibt es hier. 
     

    ]]>
    Eisacktal/Wipptal Sozial
    news-1283 Mon, 06 May 2019 10:22:46 +0200 Land&Leben: Ist die flächenbezogene Milchproduktion die Zukunft der Milchwirtschaft? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-ist-die-flaechenbezogene-milchproduktion-die-zukunft-der-milchwirtschaft.html Die flächenbezogene Milchproduktion ist ein wichtiger Baustein in der Qualitätsstrategie des Südtiroler Sennereiverbandes. Obmann Joachim Reinalter erklärt im Interview, was es damit auf sich hat. Das sind die Themen der Rai Südtirol Sendung "Land&Leben" vom 05.05.2019:
    1. Heumilch, Biomilch, flächenbezogene Milchproduktion: Warum nachhaltige Qualität die Zukunft der Milchwirtschaft ist. 
    2. Wenn Tiere ihren Wohnort wechseln? Warum die Erfassung von Tierbewegungen wichtig ist.

    Viel Spaß beim Reinhören! 

     

     

    ]]>
    Bozen und Umgebung Milch
    news-1282 Fri, 03 May 2019 13:51:59 +0200 Abschied und Neuanfang im Südtiroler Kinderdorf https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/abschied-und-neuanfang-im-suedtiroler-kinderdorf.html Führungswechsel im Südtiroler Kinderdorf: Nach 15 Jahren Obmannschaft übergab Walter Mitterrutzner den Stab an die neu gewählte Obfrau Sabina Frei. Walter Mitterrutzner ließ die Höhepunkte seiner Obmannschaft vor dem Verwaltungsrat und den Mitgliedern der Genossenschaft Revue passieren: „Meine Schwerpunkte lagen vor allem in der Transparenz und in einer guten Zusammenarbeit mit den Führungskräften, den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, aber natürlich vor allem mit den Mitgliedern des Verwaltungs-und Aufsichtsrates.

    Viele Neuerungen im Kinderdorf

    Das Kinderdorf wurde etwas umgekrempelt. Es gab viele Neuerungen im strukturellen Bereich: Neuer Dorfplatz, die Verschönerung der Kapelle, die Fernwärme, die Sanierung des „Thalhofers“, die Einplanung einer Geschäftsführung und die Neuordnung der Kinderwohngruppen. Weitere wichtige Punkte waren die Verbesserung des Netzwerkes nach außen, eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung von Brixen, die Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft und die qualitative Verbesserung in der Weiterbildung der Mitarbeiter. Aber im Grunde genommen ging es immer um eine verbesserte Aufenthaltsmöglichkeit, Betreuung der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen und deren Eltern.“

    Nach der Abschiedsrede des Obmannes dankten die Verwaltungsräte und der Direktor Walter Mitterrutzner in zahlreichen Wortmeldungen für seine Arbeit, allem voran für seine wertschätzende Art und sein Wohlwollen gegenüber den ehrenamtlichen sowie beruflichen Mitarbeitern.

    Die neue Obfrau

    Anschließend kam es zur Neuwahl. Sabina Frei wurde per Akklamation zur neuen Obfrau gewählt. Sie leitete bereits in den vergangenen zwei Perioden als Verwaltungsrätin die Geschicke des Kinderdorfes mit.

    „Das Südtiroler Kinderdorf ist Teil der sozialen Landschaft Südtirols und übernimmt, gemeinsam mit anderen öffentlichen und privaten Trägern, Verantwortung für Kinder, Jugendliche, Mütter und Väter. Wir stellen uns ihnen zur Seite, wenn sie sich in herausfordernden Lebenslagen befinden und machen uns für ihre Rechte stark . Dabei (an)erkennen wir die Würde jedes Menschen und wissen, dass Veränderung nur dann möglich ist, wenn wir gemeinsam mit den Betroffenen die Entwicklungsrichtung bestimmen und daran arbeiten. Als fachlich kompetente Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter."

    Solidarität und Verantwortung

    Die neue Obfrau betonte  Vertrauen und gegenseitige Anerkennung als die bewährte Grundlage für das gelingende Zusammenspiel zwischen den ehrenamtlich und beruflich Tätigen im Südtiroler Kinderdorf. „Darüber hinaus“, so Sabina Frei, „sind wir den vielen Menschen im Land sehr dankbar, die uns über die Jahre unseres Bestehens vielfältige Unterstützung für unsere Tätigkeit haben zukommen lassen. Das zeigt, dass Solidarität und Verantwortungsübernahme  füreinander für viele Einzelpersonen, Familien, Schulklassen, Vereine, Verbände und Unternehmen keine leere Worthülse, sondern gelebte Realität sind.“

    ]]>
    Eisacktal/Wipptal Sozial
    news-1281 Thu, 02 May 2019 16:30:08 +0200 Gesundheitswesen: "Genossenschaftsgedanke fördert neue Ideen" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/gesundheitswesen-genossenschaftsgedanke-foerdert-neue-ideen.html Ulrich Seitz, Mitarbeiter der Sozialgenossenschaft EOS, spricht in "12nach12" über den modernen Genossenschaftsgedanken und die Herausforderungen in der Gesundheitspolitik. Ulrich Seitz versteht sich als Sprachrohr - für herzkranke Kinder und für Alzheimer-Patienten. Diese Menschen benötigen im Gesundheitswesen eine Lobby, beschreibt Seitz im Rai-Südtirol-Podcast "12nach12" sein Engagement. Als Mitarbeiter der Sozialgenossenschaft EOS versucht Seitz, gesundheitspolitische Akzente zu setzen sowie bürgernahe und patientenfreundliche Dienste zu realisieren. Ist er das schlechte Gewissen der Gesundheitspolitik? Fragen an Ulrich Seitz in "12nach12" - viel Spaß beim Nachhören!

     

     

    ]]>
    news-1280 Thu, 02 May 2019 16:03:19 +0200 Beeindruckende Leistungsbilanz der Raiffeisenkasse Bruneck https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/beeindruckende-leistungsbilanz-der-raiffeisenkasse-bruneck.html Am 30. April fand im Haus Michael Pacher in Bruneck die ordentliche Vollversammlung der Raiffeisenkasse Bruneck statt. Geschäftsführer Anton Josef Kosta, Vizegeschäftsführer Georg Oberhollenzer und Obmann Hanspeter Felder gaben den 437 anwesenden Mitgliedern einen Rückblick auf ein überaus positives Geschäftsjahr 2018. Die Raiffeisenkasse Bruneck hat ihren Förderauftrag erfüllt

    Die Raiffeisenkasse Bruneck hat im abgelaufenen Geschäftsjahr als profitabler Gestalter für verantwortungsvolles Leben und Wirtschaften im mittleren Pustertal die verschiedenen Wirtschaftsbranchen im Tätigkeitsgebiet tatkräftig unterstützt. Darüber hinaus hat die Genossenschaftsbank ihr Leistungsversprechen „Mehr.Wert.Leben.“ erfüllt und sich mit Begeisterung dafür eingesetzt, einen Mehrwert für die Menschen und Unternehmen zu schaffen. „Neben einer beachtlichen Spenden- und Sponsortätigkeit zur Förderung der örtlichen Gemeinschaft konnten wir den Mitgliedern und Kunden viele exklusive Angebote bieten“, so Geschäftsführer Anton Josef Kosta.

    Obmann Felder freute sich, dass es auch im Jahr 2018 zu einem Wachstum des Mitgliederbestandes  kam. „Betrachtet man den Durchschnitt der letzten 5 Geschäftsjahre, so ist ein Plus von knapp 35 % zu verzeichnen. Diese positive Entwicklung werten wir als Zeichen von Vertrauen in unsere Bank“, so Obmann Felder. Im Rahmen der Vortragsreihe „Von Mitgliedern für Mitglieder“ präsentierte Vizegeschäftsführer Georg Oberhollenzer die innovative Online Spendenplattform „Crowdfunding für Vereine“.

    Diese wird seit Herbst 2018 von der Raiffeisenkasse Bruneck den Vereinen zur Verfügung gestellt, um sie beim Spendensammeln zu unterstützen. Einen Erfahrungsbericht mit der Spendenplattform gab Sigrid Regensberger, Geschäftsführerin der Brunecker Sozialgenossenschaft VergissMeinNicht: „Unsere Crowdfunding-Kampagne über die Plattform der Raiffeisenkasse Bruneck war ein Riesenerfolg und eine tolle Erfahrung. Gemeinsam konnten wir eine erfolgreiche Spendenaktion starten, die wir in diesem Ausmaß alleine nie auf die Beine gestellt hätten.“

    Die Raiffeisenkasse Bruneck hat ihre Position weiter verstärkt

    Das Geschäftsergebnis der Raiffeisenkasse Bruneck stärkt ihre Position als Raiffeisenkasse Nummer Eins in Südtirol. Die auf qualifiziertes Wachstum ausgerichtete Geschäftspolitik konnte weiter umgesetzt und das Kundengeschäftsvolumen mit einer Zunahme von über 3 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro ausgebaut werden. „Der Nettogewinn beläuft sich im Jahr 2018 auf 6,1 Millionen Euro, was zur weiteren Erhöhung der Solidität und Stabilität der Raiffeisenkasse Bruneck beiträgt“, betont Vizegeschäftsführer Georg Oberhollenzer.

    ]]>
    Pustertal Finanzen
    news-1279 Thu, 02 May 2019 11:52:53 +0200 Wohin mit den 5 Promille der Einkommenssteuer? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wohin-mit-den-5-promille-der-einkommenssteuer.html Bei der jährlichen Steuererklärung fällt spätestens im Moment der Unterschrift die Entscheidung, wem die 5 Promille der Einkommenssteuer zukommen sollen. Auf der Liste der möglichen Empfänger sind auch zahlreiche Sozialgenossenschaften und andere gemeinnützige Organisationen. Wer eine Steuererklärung macht oder die „Einheitliche Bescheinigung - CU“ bei der Post oder einem Steuerbeistandszentrum einreicht, hat die Möglichkeit, 5 Promille der Einkommenssteuer (IRPEF) Sozialgenossenschaften oder anderen gemeinnützigen Organisationen zukommen zu lassen. Voraussetzung dafür ist, dass diese im staatlichen Verzeichnis der „Agentur der Einnahmen“ als 5-Promille-Empfänger eingetragen sind.  Die Zuweisung an die gewünschte Organisation ist nur möglich, wenn in der jeweiligen Steuererklärung die Steuernummer der Genossenschaft/Organisation angegeben wird.

    Der Raiffeisenverband Südtirol weist darauf hin, dass die Zuweisung der 5 Promille keine zusätzlichen Spesen für den Steuerzahler bedeutet.

    In der folgenden Tabelle sind in alphabetischer Reihenfolge jene Genossenschaften und Non-Profit-Organisationen aufgezählt, die Mitglieder des Raiffeisenverbandes und im staatlichen Verzeichnis der 5-Promille-Empfänger eintragen sind, und die man schnell und unbürokratisch mit 5 Promille der Einkommenssteuer unterstützen kann.

     

    Name Genossenschaft/Organisation

    Steuernummer

     

     

    EOS SOZIALGENOSSENSCHAFT

    02342830219

    EVANGELISCHER FRAUENVEREIN

    00191460211

    HANDICAR - SERVICE F. MENSCHEN MIT BEHINDERUNG SOZIALGENOSSENSCHAFT

    01618010217

    JULE - COOPERATIVA SOCIALE O.N.L.U.S

    02886370218

    LANDESVERBAND BERGRETTUNGSDIENST IM ALPENVEREIN SUEDTIROL

    01620100212

    SENIORENWOHNHEIM EDEN - SOZ. GENOSSENSCHAFT

    00414670216

    SOZIALE GENOSSENSCHAFT - MIT BAEUERINNEN LERNEN - WACHSEN -

    02524920218

    SOZIALE GENOSSENSCHAFT VILLA CAROLINA - PRO SENECTUTE

    82000910214

    SOZIALE GENOSSENSCHAFT ZENTRUM TAU

    02485790212

    SOZIALGEN. COCCINELLA

    01570630218

    SOZIALGENOSSENSCHAFT - DIE KINDERFREUNDE SUEDTIROL

    02611570215

    SOZIALGENOSSENSCHAFT FRITZ

    02896770217

    SOZIALGENOSSENSCHAFT TAGESMUETTER - GENOSSENSCHAFT

    00771440211

    SOZIALGENOSSENSCHAFT VINZENZHEIM SCHLANDERS

    02899500215

    SOZIALGENOSSENSCHAFT WELTLADEN BRIXEN O.N.L.U.S

    02526190216

    SUEDTIROLER HERZSTIFTUNG

    91042800218

    SUEDTIROLER KINDERDORF GENOSSENSCHAFT ONLUS

    00395790215

    SUEDTIROLER VOLKSGRUPPEN - INSTITUT

    80004970218

    VOLKSHOCHSCHULE SUEDTIROL

    80019330218

    WELT LADEN TWIGGA - SOZIALE GENOSSENSCHAFT FUER GERECHTEN UND SOLIDARISCHEN HANDEL

    01658210214

    WELTLADEN LATSCH - SOZIALGEN. O.N.L.U.S.

    02881770214

    Stand 2. Mai 2019

    ]]>
    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sozial
    news-1278 Thu, 02 May 2019 09:39:09 +0200 Mutual Help wächst weiter https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mutual-help-waechst-weiter.html Auf der Vollversammlung von Mutual Help Ende April wurden die Zahlen aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr präsentiert und der scheidende Verwaltungsrat wiederbestätigt. Dabei kann sich nicht nur die steigende Mitgliederzahl sehen lassen. Am 30. April hat in Bozen die Vollversammlung von Mutual Help stattgefunden. "Der Südtiroler Gesundheitsfonds hat zum Jahresende 2018 die Marke von 18.000 Mitgliedern überschritten, dies entspricht einem Zuwachs von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit einer Bilanzsumme von 1,8 Mio. Euro und einer ausgeglichenen Bilanz steht Mutual Help solide da", so der Koordinator Klaus Gufler.

    Mutual Help steht den eingeschriebenen Mitgliedern als lokaler, kompetenter Partner zur Seite. "Neben den ausbezahlten Leistungen schafft das lokale Netzwerk mit kompetenten Partnern und Konventionen lokale Win-Win-Lösungen für die Eingeschriebenen und fördert den lokalen Wirtschaftskreislauf", so der Präsident Stefano Ruele.

    Mutual Help hat neben den lokalen Abkommen mit verschiedenen Verbänden auch die Zusammenarbeit mit dem nationalen Gesundheitsfonds für Mitarbeiter von Freiberufler Cadiprof unterschrieben und die lokalen Konventionen weiter ausgebaut.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1275 Wed, 01 May 2019 08:05:00 +0200 Land&Leben: Die neue Herbizid-Strategie der VIP https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-die-neue-herbizid-strategie-der-vip.html Es ist eines der kontroversesten Themen in der Landwirtschaft: Der Einsatz von Herbiziden. Nun hat der Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse (VIP) eine Strategie entwickelt, um auf den Einsatz von chemischen Mitteln zur Unkrautbekämpfung zu verzichten. Wie diese aussieht, erfahren Sie in dieser Rai Südtirol Sendung von "Land&Leben". Weitere Themen sind: 

    • Die Marmorierte Baumwanze: Wie groß ist die Gefahr durch den neuen Schädling wirklich? 
    • „Mein Hausgarten“: Warum Bäuerinnen einen Gartenlehrgang besuchen

    Viel Spaß beim Reinhören! 

    ]]>
    Vinschgau Obst
    news-1277 Tue, 30 Apr 2019 08:14:07 +0200 Brimi zieht Bilanz https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/brimi-zieht-bilanz.html Die diesjährige Vollversammlung des Milchhofes Brixen – Brimi fand am 24. April im Forum Brixen statt. Das sind die Chancen und Herausforderungen für die Genossenschaft. Vor der Bilanzpräsentation ging Obmann Klaus Faller kurz auf die Geschichte ein, denn vor 50 Jahren wurde Brimi aus den Zusammenschlüssen der Sennerei Schabs und des Milchhofs Brixen gegründet. „Eine erfolgreiche Unternehmensgeschichte, die zeigt wie wichtig es ist, Veränderungen im Marktumfeld zu erkennen und sich den Herausforderungen zu stellen“, hob Obmann Faller hervor.  

    Geschäftsführer Martin Mair führte in seinem Bericht an die sehr zahlreich erschienenen Mitglieder die derzeitigen Herausforderungen und Chancen aus und erläuterte detailliert das Ergebnis 2018.  „Der Umsatz ist weiterhin gewachsen und wir erzielten im verlaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 95 Mio. €. Alle Produktkategorien des Kerngeschäftes sind weiterhin gewachsen.

    Preis für Heumilch-Mozzarella

    Die Marktanteile der Marke Brimi konnten in Italien auch 2018 weiter gesteigert werden. Sehr erfreulich ist auch, dass die neutrale Fachzeitschrift „Formaggi & Consumi“ den Brimi Heumilch-Mozzarella als innovativstes Produktkonzept 2018 ausgezeichnet hat. Eine der wichtigsten Herausforderungen war und ist weiterhin die Vermarktung der Molke. Als Frischkäsespezialist ist die Molke ein wichtiges Komplementärprodukt und für den Auszahlungspreis maßgeblich verantwortlich.

    Durch die Partnerschaft mit der Firma Loacker hat man es geschafft, in Zukunft die Veredelung und Vermarktung der Molke selbst in die Hand zu nehmen“, unterstrich er in seinen Ausführungen und berichtete mit Freude, dass die Bauarbeiten für das gemeinsame Werk in Vintl zielstrebig voranschreiten und die Inbetriebnahme Ende 2019 planmäßig erfolgen wird.  

    Gesucht: Qualifiziertes Personal

    Eine weitere Herausforderung ist, wie für viele andere Unternehmen in Südtirol, das Thema Fachkräfte. Neben der Schwierigkeit qualifiziertes Personal zu finden, um die steigenden Absatzmengen produzieren zu können, wird auch gemeinsam mit den anderen Milchhöfen in Südtirol nach einer Lösung gesucht, eine Fachausbildung für den Milchsektor in Südtirol aufzubauen.  

    Beste Milch kommt aus Villanders

    Nach Präsentation der Umsatz- und Absatzsteigerungen wurde die Bilanz von den Mitgliedern einstimmig genehmigt. Ein weiterer Punkt der Vollversammlung war auch heuer wieder die Auszeichnung der Mitglieder mit der höchsten Milchqualität. Annemarie Kaser, Direktorin des Sennereiverbandes, präsentierte die Ergebnisse und überreichte die Auszeichnung „Mitglied mit der besten Milchqualität 2018“ an Markus Hofer vom Fürsthof in Villanders.

    „Schön, auch von neutraler Stelle bestätigt zu bekommen, dass unsere Mitglieder tagtäglich ihr Bestes geben, um eine qualitativ hochwertige Milch zu produzieren. Somit können wir auch weiterhin Produkte mit höchster Qualität herstellen, die den Anspruch der Brimi widerspiegeln“, unterstrich Obmann Klaus Faller.  
     
     

    ]]>
    Eisacktal/Wipptal Milch
    news-1276 Mon, 29 Apr 2019 16:45:48 +0200 Raiffeisen Landesbank Südtirol: Einlagen erreichen Höchststand, stark gestiegenes Kreditvolumen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-landesbank-suedtirol-einlagen-erreichen-hoechststand-stark-gestiegenes-kreditvolumen.html Die Raiffeisen Landesbank Südtirol AG schließt das Jahr 2018 mit sehr guten Ergebnissen ab. Die gesammelten Kundeneinlagen erreichen mit +30,11% ihren Höchststand. Die vergebenen Kredite sind um 7,67% gestiegen. Dabei ist die Kreditqualität ausgezeichnet. Reingewinn: 19,05 Mio. Euro. „Seit Jahren schreibt die Raiffeisen Landesbank Südtirol sehr gute Zahlen, so auch im Geschäftsjahr 2018. Wir sind mehr als zufrieden“, sagt Präsident Michael Grüner. Die Ausleihungen an Südtiroler Unternehmen und die Einlagen von Kunden erreichten neue Höchststände.

    Die Raiffeisen Landesbank Südtirol hat die Aufgabe, die 41 Raiffeisenkassen Südtirols bei ihrer Banktätigkeit zu unterstützen. Sie stellte den Raiffeisenkassen auch im abgelaufenen Jahr vielseitige Bank-Dienstleistungen und Produkte in hoher Qualität zur Verfügung und arbeitete vor allem bei der Vergabe von Krediten eng mit ihnen zusammen. Darüber hinaus wurde die gesamte Organisation gestärkt, indem zusätzliche Einlagen gesammelt wurden.

    Kredite für Südtirols Unternehmen

    Raiffeisen konzentriert sich auf Südtirol und verschafft den heimischen Unternehmen die Geldmittel für ihre Investitionen. „Der Wirtschaftsmotor in Südtirol lief im letzten Jahr rund. Viele Betriebe haben die Chance genutzt. Die dazu notwendigen Mittel haben wir ihnen, in enger Zusammenarbeit mit den Raiffeisenkassen, zur Verfügung gestellt“, sagt Michael Grüner. Vor allem geförderte Darlehen und Leasingfinanzierungen wurden stark nachgefragt. Mit einer Steigerung von 113,7 Mio. Euro (+7,67%) auf 1.596 Mio. Euro erreichte die Bank das höchste Kreditvolumen seit ihrer Gründung. Dieses nimmt seit über 10 Jahren kontinuierlich zu.

    Ausgezeichnete Kreditqualität

    Die Qualität der vergebenen Kredite ist ausgezeichnet. Der Anteil der zahlungsunfähigen Kredite am gesamten Kreditvolumen liegt seit Jahren auf bestem europäischen Niveau. 2018 konnten die Werte nochmals verbessert werden. „Unsere Kunden sind bei der Rückzahlung der Kredite sehr zuverlässig. Seit Jahren prüfen wir bei der Vergabe einer Finanzierung genau, ob der Kunde fähig ist, den Betrag zu stemmen. Diese Sorgfalt hat sich in den letzten Jahren sehr bewährt“, so Generaldirektor Zenone Giacomuzzi.

    Auch die zahlungsunfähigen Kredite der Raiffeisenkassen und der Raiffeisen Landesbank Südtirol insgesamt (Raiffeisen-Geldorganisation) haben beträchtlich abgenommen.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1274 Mon, 29 Apr 2019 13:42:10 +0200 Milchjahr 2018: Regionalität und Tradition als Chancen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/milchjahr-2018-regionalitaet-und-tradition-als-chancen.html Zwar ist die Milchwirtschaft europaweit unter Druck, zwei große gesellschaftliche Trends sprechen aber für die Südtiroler Milchbauern und Milchhöfe. „Der erste Trend ist jener hin zu einem immer bewussteren, regionalen Konsum, der andere jener hin zu Produkten, die eine Geschichte zu erzählen haben“, so Obmann Joachim Reinalter bei der Vollversammlung des Sennereiverbandes Südtirol. Die Geschichte hinter den Südtiroler Milchprodukten handle von Almen und Weiden, kleinen Höfen, von Bergbauernfamilien, der gebündelten Kompetenz der Milchhöfe sowie einer durch den Sennereiverband garantierten Qualität.

    „Konsumentinnen und Konsumenten entscheiden sich beim Einkauf immer öfter für Produkte, die Einzigartigkeit versprechen und sich von Massenprodukten abheben“, so Reinalter. „Das ist ein Trend, der unseren Produkten mit ihrer langen Tradition und der beeindruckenden Herkunft zugutekommt.“

    Regionalität als Trumpf

    Regionalität ist der zweite gesellschaftliche Trend, auf den die Südtiroler Milchwirtschaft setzt. „Studien von Zukunftsforschern gehen davon aus, dass 2030 schon rund 70 Prozent eines Supermarktsortiments aus regionalen Produkten bestehen wird“, berichtet Reinalter.

    Auch dies komme den Südtiroler Milchprodukten zugute, die zum Großteil auf dem heimischen und dem nationalen Markt abgesetzt würden. „Aber auch der internationale Milchmarkt wird verstärkt bearbeitet, vor allem den Markt für Käse bedient man schon erfolgreich“, so der Obmann, der darauf verweist, dass Südtiroler Milchprodukte mittlerweile in 40 Ländern weltweit zu haben seien.

    Stabile Mengen, steigende Qualität

    Mengenmäßig entwickelt sich die Südtiroler Milchwirtschaft stabil. Die Menge angelieferter Kuhmilch etwa lag 2018 bei 405,8 Millionen Kilogramm (davon 13,9 Millionen Kilogramm Biomilch), jene der Ziegenmilch ist um rund drei Prozent auf 1,44 Millionen Kilogramm gestiegen. „Wir sind froh, dass wir die Liefermenge stabil halten konnten, obwohl die Witterung nicht mitgespielt hat“, erklärt Reinalter und verweist auf den trockenen Sommer und das instabile Wetter, das die Heuernte hinausgezögert und deren Qualität beeinträchtigt habe.

    Umso erstaunlicher ist, dass die Qualität der Rohmilch in Südtirol Jahr für Jahr gesteigert wird. „Unsere Rohmilchanalysen zeigen, dass die Qualitätsparameter Fett- und Eiweißgehalt steigen, während die Keimzahl stabil bleibt und die Zellzahl kontinuierlich sinkt, was für eine noch weiter verbesserte Hygiene und Tiergesundheit spricht“, erklärt Annemarie Kaser, Direktorin des Sennereiverbandes.

    Stabile Preise und leichtes Umsatzplus

    Während 2018 europaweit erneut Einbußen von über zwei Prozent beim Milchpreis zu verzeichnen waren, entwickelte sich der Südtiroler Milchpreis stabil und belief sich auf 50,64 cent pro Kilogramm. Erfreulich ist auch der Umsatz von knapp über 503 Millionen Euro, der 2018 bei den Milchhöfen zu verzeichnen war.

    Das damit erzielte Plus von knapp über drei Prozent und die daran hängenden mehr als 1000 Arbeitsplätze im Land sind vor allem der leicht gestiegenen Menge und einer weiterhin konsequenten Veredelung zu verdanken. Deutlich positiv entwickelten sich vor allem die Produktionsmengen von Joghurt, Mozzarella und Mascarpone.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Milch
    news-1272 Fri, 26 Apr 2019 14:33:48 +0200 RLB Tirol AG geht zufrieden in das 125. Jahr https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/rlb-tirol-ag-geht-zufrieden-in-das-125-jahr.html Die gute gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2018 schlägt sich auch in den Bilanzzahlen der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG nieder. Durch deutliche Vertriebserfolge und ein sehr gutes Risikoergebnis ist es gelungen, das abgelaufene Geschäftsjahr besonders erfolgreich abzuschließen. Positive Entwicklung bei Einlagen, Krediten und Risiko

    Wie aus der Pressemitteilung hervorgeht, steigt die die Bilanzsumme erstmals in der 125-jährigen Geschichte des Bankhauses auf einen Wert von 7,9 Milliarden Euro und verzeichnet damit ein Plus von 6,3 % gegenüber dem Vorjahr. Getrieben ist das Wachstum vor allem durch die positive Entwicklung bei den Einlagen und Krediten und ein besonders gutes Risikoergebnis.

    So haben Ausleihungen an Kunden 2018 vor allem aufgrund der Investitionsfreudigkeit der heimischen Unternehmen und der starken Konjunktur deutlich zugelegt: Mit einem Plus von mehr als 8 % konnte die RLB Tirol AG über dem Markt wachsen und die Chancen 2018 besonders gut nutzen. Die Einlagen sind auf 1,9 Milliarden Euro und damit um mehr als 3 % gestiegen.

     

    ]]>
    news-1271 Fri, 26 Apr 2019 13:30:08 +0200 Mit viel „Herzblut“ für die Sennerei Burgeis https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mit-viel-herzblut-fuer-die-sennerei-burgeis.html Bei der Vollversammlung der Sennerei Burgeis Ende April im Kulturhaus Burgeis wurde der langjährige Obmann Peter Moriggl mit der Raiffeisen-Ehrennadel in Bronze geehrt. Peter Moriggl stand der Sennerei 21 Jahre als Obmann vor. „Eine Aufgabe, die er bis heute mit viel Einsatz und Engagement erfüllt hat“, sagte Verbandsobmann Herbert Von Leon in seiner Laudatio. Als Peter Moriggl am 23. April 1998 mit knapp 30 Jahren zum Obmann gewählt wurde, war die Sennerei noch an die Bergmilch Südtirol/Mila verpachtet.

    Aus der von den Mitgliedern angelieferten Milch produzierte die Mila vor Ort Käse. Zuvor war die 1950 gegründete Sennerei bis 1987 selbstständig. Als sich die Mila aus Rentabilitätsgründen 2004 zurückzog, war Obmann Peter Moriggl die treibende Kraft, damit die Sennerei Burgeis mit 1. November desselben Jahres wieder eigenständig zu produzieren begann.

    Qualität im Vordergrund

    Unter Obmann Moriggl wurde die Sennerei umgebaut und modernisiert. Im Vordergrund stand dabei immer die Qualitätsverbesserung. Auch der Milchauszahlungspreis konnte kontinuierlich gesteigert werden. Als erste Südtiroler Sennereigenossenschaft hat die Sennerei Burgeis 2007 die gesamte Milch auf Heumilch umgestellt. „Auch hier war Obmann Moriggl die treibende Kraft“, sagte Von Leon. Im Jahr 2014 wurde unter seiner Leitung das  Lebensmittelgeschäft der Sennerei umgebaut und vergrößert.

    Frische Produkte

    „Heute zählt die Sennerei 45 Mitglieder, die rund 3 Mio. kg Milch produzieren, während 1 Mio. kg noch zugekauft werden“, erklärte Geschäftsführer Stefan Baldauf, der das Geschäftsjahr Revue passieren ließ. Im Schnitt hält jeder Bauer um die 8 Kühe, einige wenige haben bis zu 30 Stück Vieh, andere nur 3 oder 4 Kühe.

    Die Bauern bringen die Milch frisch gemolken morgens und abends selber zur Sennerei. Einen Milchwagen gibt es nicht, somit muss die Milch auch nicht gepumpt werden. In der Sennerei wird die Milch zu Schnittkäse und Butter verarbeitet. Die Produkte werden etwa je zur Hälfte in Deutschland und Norditalien bzw. Südtirol verkauft, und hier besonders an die Gastronomie.

    ]]>
    Vinschgau Milch
    news-1270 Wed, 24 Apr 2019 14:15:00 +0200 Erklärvideos für Jugendliche zur Südtiroler Wirtschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/erklaervideos-fuer-jugendliche-zur-suedtiroler-wirtschaft.html Das WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen möchte den Schülerinnen und Schülern die heimische Wirtschaft näherbringen. Deshalb wurden 15 neue Lehrvideos entwickelt, die den Jugendlichen verschiedene wirtschaftliche Themen rund um Südtirol kurz und klar erklären. Insgesamt 15 Module thematisieren verschiedene Aspekte der heimischen Wirtschaft: vom Südtiroler Arbeitsmarkt über den Außenhandel bis hin zur Landwirtschaft und der Digitalisierung.

    Nun werden die Inhalte der einzelnen Module auch in Form von kurzen Lehrvideos anschaulich auf den Punkt gebracht. Die aktuellen Daten, Indikatoren und Entwicklungen zur Südtiroler Wirtschaft werden dabei mit Grafiken und Animationen einfach erklärt. 

    „Mit der Realisierung der Lehrvideos wurde unser Angebot für die Schulen erweitert. Die Videos bieten eine ideale Möglichkeit, den Jugendlichen anhand der digitalen Medien wirtschaftliches Wissen zu vermitteln und den Unterricht ansprechender zu gestalten“, erklärt Georg Lun, Direktor des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen.

    Die Module der Unterrichtsunterlagen können einzeln oder als Paket kostenlos von interessierten Lehrkräften bestellt werden. Die Videos hingegen sind online unter www.handelskammer.bz.it.

    Hier das Erklärvideo zum Thema Landwirtschaft:

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1269 Wed, 24 Apr 2019 11:21:13 +0200 Sieger des Marlene Cups prämiert https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/sieger-des-marlene-cups-praemiert.html Der Südtiroler Landeswintersportverband überreicht gemeinsam mit den Vertreten des VOG zwölf jungen Skitalenten die Pokale für den Gesamtsieg des Marlene Cups. Am 19. April fand im Haus des Apfels, dem Sitz des Verbands der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG, die Preisverleihung für die Skirennserie Marlene Cup statt. Auch im diesjährigen Winter gingen Hunderte Nachwuchssportler im Alter zwischen 15 und 20 Jahren an den Start.

    Im Laufe der Wintermonate stellte der Skinachwuchs auf den bedeutendsten Skipisten Südtirols sein Können im Slalom, Riesenslalom und Super-G unter Beweis.

    Die Sieger des Wettbewerbs, organisiert vom Südtiroler Landeswintersportverband und zum sechsten Mal in Folge gesponsert vom VOG, wurden mit dem symbolträchtigen Marlene Pokal ausgezeichnet. Bei der feierlichen Preisübergabe war Gerhard Dichgans, Direktor des VOG, anwesend. Er zeichnete zusammen mit den Vertreten des Südtiroler Landeswintersportverbandes (FISI) die zwölf Nachwuchssportler und die besten Sportvereine 2018/19 aus.

    Im Anschluss an die Preisverteilung wurde bei einem kleinen Umtrunk auf die Nachwuchssportler angestoßen.

    Die Rennserie bietet vielen jungen Südtiroler Skifahrern die Gelegenheit, in der internationalen Wintersportszene auf sich aufmerksam zu machen. Das freut wir uns sehr“, erklärte Sabine Oberhollenzer, Leiterin der Abteilung Kommunikation und PR des VOG. Die Partnerschaft mit dem Südtiroler Landwintersportverband (FISI) für den Marlene Cup wird auch in der Saison 2019/20 fortgesetzt.

    ]]>
    Überetsch/Unterland Sonstige
    news-1268 Tue, 23 Apr 2019 15:09:31 +0200 Land&Leben: Von Hühnern, Küken, Schafen und Lämmern https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-von-huehnern-kueken-schafen-und-laemmern.html Eine bunte Schar an Hühnern verschiedener Rassen und ihre Küken, die um diese Zeit schlüpfen, leben am Egeterhof in Verdings, bestens versorgt von einer begeisterten Hühnerbäuerin. Das Team von Land&Leben hat sie am heurigen Ostersonntag  besucht. In der Sendung von Rai Südtirol geht es außerdem um Schafe und Lämmer, um deren Züchter und um die Bedeutung der Schafhaltung. Hören Sie rein! 

    ]]>
    Eisacktal/Wipptal Viehwirtschaft
    news-1267 Sun, 21 Apr 2019 08:00:00 +0200 Apfel- und Pfirsichwicklern den Spaß verderben https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/apfel-und-pfirsichwicklern-den-spass-verderben.html Wenn Männchen auf Weibchen treffen, passiert, was passieren muss: Sie pflanzen sich fort. Dies gilt auch für Apfel- und Pfirsichwickler – aber: Des einen Freud ist des anderen Leid. Und die Leidtragenden in diesem Fall sind Apfelbauern, die sich mit Apfel- und Pfirsichwicklern abplagen müssen. Was tun? Kaum wird es Frühjahr, treiben die Blüten der Apfelbäume und auch die Schädlinge erwachen wieder in den Obstwiesen – so zum Beispiel die Apfel- und Pfirsichwickler.
     
    Wie das Südtiroler Apfelkonsortium in einer Presseaussendung erklärt, setzen die Weibchen einen eigenen Duftstoff (Sexualpheromon) frei, um Männchen zur Befruchtung anzulocken. Im Frühjahr fliegen die Weibchen in der Abenddämmerung und legen auf den jungen Früchten die Eier ab, aus denen die Raupen schlüpfen. Diese bohren sich fressend in Äpfel und Pfirsiche und vernichten so die Ernte. Die Obstbauern versuchen die Fortpflanzung der Apfel- und Pfirsichwickler zu verhindern. 

    Schädlinge verwirren 

    Wie genau kann dies gelingen? Die Antwort ist einfach: Bauern verwirren die Schädlinge, z.B. mit so genannten Aerosoldispensern – dabei setzen sie heuer erstmals kombinierte Aerosoldispenser ein, die sowohl Apfel- als auch Pfirsichwickler gleichzeitig verwirren. 
     
    Aerosoldispenser sind Behälter, die synthetisch hergestellte Duftstoffe enthalten. Diese Duftstoffe sind dem Lockstoff der Weibchen nachempfunden. Die Behälter mit den Duftstoffen werden in den Apfelanlagen aufgehängt, um in periodischen Abständen in den Nacht- und Abendstunden die Duftstoffe zu versprühen. Die Männchen verlieren so die Orientierung und haben keine Möglichkeit, die Weibchen zu finden. Somit gibt es keine Paarung, keine Fortpflanzung, keine Fruchtschäden. 
     

    Positive Rückmeldungen

    Positive Erfahrungen mit den Aerosoldispensern macht auch Alois Oberrauch vom Plonerhof in St. Michael Eppan. „Die Dispenser sind sehr schnell angebracht und der Duftstoff verteilt sich gleichmäßig. Das ist wichtig, um diese Schädlinge zu bekämpfen“, so der Apfelbauer, der seit 20 Jahren mit dieser Verwirrungsmethode arbeitet und seinen Hof entsprechend den Richtlinien der AGRIOS (Arbeitsgruppe für den integrierten Anbau) bewirtschaftet. 
     
    Unterstützt werden die Bauern von den Experten des Beratungsringes für Obst- und Weinbau. „Wie jedes Jahr bemühen wir uns darum, unsere Bauern über die aktuellen Techniken zu informieren, um diese beiden Schädlinge einzudämmen. Mit der kombinierten Form der Verwirrung schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Damit können die Bauern qualitativ hochwertige Äpfel produzieren und verringern eventuelle Ernteausfälle“, erklärt Robert Wiedmer, Obstbaubereichsleiter und Koordinator des Südtiroler Beratungsringes für Obst- und Weinbau.

    Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduzieren

    Dies vor allem deshalb, weil damit der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert wird: Wenn sich Schädlinge erst gar nicht vermehren, müssen sie später nicht mehr bekämpft werden. Auf über 3.000 Hektar werden die kombinierten Aerosoldispenser heuer eingesetzt. In ganz Südtirol werden insgesamt mehr als 15.000 Hektar Obstwiesen verwirrt. Mithilfe dieser Methode sparen Bauern jährlich mehrere Insektizid-Spritzungen ein. 
     
    Während der Apfelwickler einer der Hauptschädlinge im Apfelanbau ist, tritt der Pfirsichwickler nur unregelmäßig und punktuell auf – das letzte Mal 2018 im Raum Leifers und Unterland. Wo er allerdings auftaucht, wütet er hemmungslos: In stark befallenen Anlagen führte er letztes Jahr zu sehr hohem Ernteausfall. 

    ]]>
    Obst
    news-1266 Fri, 19 Apr 2019 08:59:43 +0200 Zwei Auszeichnungen für Brimi https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/zwei-auszeichnungen-fuer-brimi.html Die Mitgliedsgenossenschaft Brimi - Milchhof Brixen gewinnt mit der Heumilch Mozzarella sowohl die Kategorie „Beste Produktinnovation“ als auch „Beste Werbekampagne Print“. Im Rahmen der Messe „Cibus Connect 2019“ in Parma wurden die heurigen Preisträger des „Formaggi & Consumi“ Awards bekanntgegeben. Das Südtiroler Unternehmen Brimi-Milchhof Brixen, das sich vor allem auf die Mozzarella-Produktion spezialisiert hat, gewann gleich zweimal in den Kategorien: „Beste Produktinnovation 2018“ und „Beste Werbekampagne Print 2018“.  


    Der Wettbewerb rund um die Auszeichnung „Formaggi & Consumi Award“ wird jährlich vom Medienhaus „Tespi Mediagroup“ organisiert, wobei eine Fachjury bestehend aus Einkäufern und Fachpersonal, die besten Initiativen der teilnehmenden Unternehmen auswählt.  

    Heumilch im Fokus

    Brimi kandidierte in der Kategorie „Beste Produktinnovation 2018“ mit der Heumilch Mozzarella und nahm zusätzlich mit der dazu passenden Kommunikationsstrategie in der Kategorie „Beste Werbekampagne Print 2018“ teil. Das Hauptziel der Werbekampagne war es den Heumilch Mozzarella italienweit noch bekannter zu machen. Hauptrolle dabei spielte ein Junge, der Heu umarmt und somit auf die Besonderheit der Heumilch hinweisen soll.   


    Thomas Reiter, Marketingleiter von Brimi, erklärt: „In den letzten Jahren ist das Interesse an Südtiroler Heumilch stetig gewachsen, sodass man sich bei Brimi dazu entschlossen hat, stärker auf das Konzept-Heumilch zu setzen. Bei dieser Prämierung überzeugten vor allem der natürliche Geschmack, die traditionelle Herstellungsweise und die hohe Qualität dieser Milch, welche wir in unserem Marketing-Mix in den Fokus gerückt haben. Kontinuierliche Produktinnovation und konsequente Qualitätssicherung sind zwei weitere wichtige Faktoren, auf welche wir bei Brimi setzten.  


    Auf die Nachfrage hin, haben wir heuer gleich mit zwei neuen Produkten nachgelegt: Die Heumilch Mozzarelline 135g und den 200g Heumilch „Ciuffo“. Die Herstellung von 100% gentechnikfreier Heumilch ist die ursprünglichste Form der Milchgewinnung und verzichtet durch die Fütterung von frischem Gras, Heu und Wiesenkräutern auf Zugabe von Silage- und Gärfutter. Dabei ist sie mit dem europäischen Qualitätszeichen g.t.S (garantiert traditionelle Spezialität) ausgezeichnet.“ 

    ]]>
    Eisacktal/Wipptal Milch
    news-1265 Thu, 18 Apr 2019 14:45:33 +0200 Volkshochschule Südtirol verzeichnet 2018 Höchststand an Kursangeboten https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/volkshochschule-suedtirol-verzeichnet-2018-hoechststand-an-kursangeboten.html Rückblick auf Zahlen, Daten und Projekte 2018 und Ausblick auf 2019 bot die diesjährige Vollversammlung der Volkshochschule Südtirol (VHS). Mit 20.609 durchgeführten Stunden an Weiterbildung verzeichnet die VHS den bisherigen Höchststand an Angeboten. 18 hauptamtliche Mitarbeiterinnen, 88 Ehrenamtliche in 24 Ortsstellen und über 600 Referenten gestalten jährlich das umfangreiche Angebot der VHS in den Bereichen Kultur und Gesellschaft, Sprachen, Beruf, EDV und Multimedia, Gesundheit und Bewegung sowie Hobby und Freizeit.

    Der Rückblick auf 2018 zeigt, dass das durchgeführte Weiterbildungsangebot der VHS noch nie so umfangreich war. „Insbesondere die Angebote in den Themenbereichen Gesundheit, Sprachen und Beruf erfreuen sich seit Jahren einer stetigen Zunahme. Betrachtet man die Durchführungsstatistik nach Veranstaltungsort, verzeichnen wir Steigerungen vor allem in Bozen, Pustertal, Kaltern und Sterzing“, berichtet Direktorin Barbara Pixner.

    Inhaltlich ist insbesondere im Bereich der beruflichen Weiterbildung ein Qualitätssprung gelungen. Es werden vermehrt Lehrgänge angeboten, die Einzelpersonen aber auch Betriebe in Südtirol in ihrer Weiterentwicklung unterstützen. So wurde 2018 u. a. erstmals der Zertifikatslehrgang Human Ressource Management durchgeführt. Mit „VHS Business – Weiterbildung für Unternehmen“ geht die VHS zudem direkt auf Unternehmen zu und gestaltet maßgeschneiderte Weiterbildungsangebote abgestimmt auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter.

    Das sind die Ziele für 2019

    2019 hat sich die VHS weitere Ziele gesetzt, um Vielfalt und Qualität in den Weiterbildungsangeboten, im Zusammenspiel von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern und im Service für die Teilnehmer zu steigern. So werden die Seminarräume im Hauptsitz in Bozen renoviert und aufgewertet, die digitale Vernetzung mit den Ortsstellen zur besseren Kursabwicklung vorangebracht und das Angebot an Reisen und Tagesfahrten weiter ausgebaut.

    Paul Gasser, Generaldirektor des Raiffeisenverbandes und Hauptsponsor, betonte die gesellschaftspolitische Bedeutung der Volkshochschule in Südtirol. Stefan Fischnaller, geschäftsführender Obmann der Vorarlberger Volkshochschulen, lobte Südtirols Landesverwaltung, welche durch ihre Subventionspolitik die Bedeutung der Weiterbildung erkannt habe.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Kultur
    news-1264 Thu, 18 Apr 2019 14:37:42 +0200 Familienurlaub im Wandel https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/familienurlaub-im-wandel.html Storytelling, Micro-Influencer und ein Gast, der unverfälschte Erlebnisse sucht: Die Familienhotels Südtirol stehen vor spannenden Herausforderungen. Die Familienhotels Südtirol hielten bei ihrer Vollversammlung im Brandnamic Campus einen Rück- und Ausblick über den Familienurlaub im Wandel. Das abgelaufene Geschäftsjahr bezeichnete der neue Obmann Wolfgang Holzner als ein sehr erfolgreiches. Das Profil der Kooperationsgruppe wurde deutlich geschärft, die Bekanntheit auf den Hauptmärkten Süddeutschland, Österreich, der Schweiz und Norditalien wesentlich erhöht.

    „Seit 2018 lenken Alois Kronbichler von Kohl & Partner und Michael Oberhofer von Brandnamic die Geschicke der Kooperationsgruppe. Damit haben wir Experten im Bereich Kommunikation und Tourismus an unserer Seite. Dank dieser Experten konnten wir bei so wichtigen Themen wie den Google AdWords- und Newsletter-Kampagnen sowie in der Social-Media-Arbeit und Suchmaschinenoptimierung sehr gute Ergebnisse erzielen“, so Holzner.

     

    Deutliches Plus

    Die Familienfreundlichkeit, ein Alleinstellungsmerkmal der Kooperationsgruppe, wurde 2018 nach innen wie nach außen besser kommuniziert. „Dank gezielter PR- und Werbekampagnen konnten wir den PR-Wert in deutschen und italienischen Print- und Onlinemedien deutlich steigern. Wir haben 24 individuelle Pressereisen organisiert. Allein die 41 Veröffentlichungen in deutschen Printmedien erreichten einen PR-Wert von 1,6 Millionen Euro“, meinte Evi Valentin von den Familienhotels Südtirol.

     

    Ausblick 2019

    Vorgestellt wurden bei der Vollversammlung auch die strategisch-operativen Schritte für die Zukunft. Denn die Reisebranche befindet sich im Wandel. Urlauber verreisen immer öfter, dafür immer kürzer. Sie suchen das Echte und Unverfälschte, verlangen nach alternativen, ruhigeren Urlaubszielen abseits vom Overtourism. „Hier können wir absolut punkten, wir müssen diese Stärke aber auch richtig kommunizieren“, meinte Geschäftsführer Alois Kronbichler vom Tourismus-Consulting-Unternehmen Kohl & Partner.

     

    Social Media im Wandel

    Das Jahr 2018 hat gezeigt, wie schnell sich im Bereich Social Media Trends verschieben können. „So ist innerhalb eines Jahres das Vertrauen in Influencer gesunken, dafür gewinnen sogenannte Micro-Influencer an Bedeutung und die Meinung echter Freunde zählt wieder mehr. Außerdem geht es nicht mehr nur um die Anzahl von Likes und Followers. Was zählt, ist hochwertiger Content. Darauf müssen wir reagieren – etwa indem wir gute Geschichten erzählen“, so Michael Oberhofer.

     

    Erfolgreiches Storytelling

    „Wer es schafft in den sozialen Netzwerken gute Geschichten zu erzählen, erweckt das Interesse und erzeugt Emotionen. Die Geschichten werden weitererzählt und in den Social Media geteilt“, so Daniela Aichner von den Familienhotels Südtirol. Deshalb wird die Kooperationsgruppe in Zukunft vermehrt mit Stories kommunizieren: kreativ, multimedial, persönlich, authentisch. Geschichten, die nicht nur bei den Eltern gut ankommen, sondern auch und vor allem bei den Kindern.

    „Die Zeiten sind vorbei, als die Eltern einfach entschieden haben, wohin die nächste Urlaubsreise geht. Kinder reden maßgeblich mit und beeinflussen die Entscheidung ihrer Eltern ganz wesentlich“, davon zeigte sich Ursula Weixlbaumer-Norz überzeugt. Die Geschäftsführerin von kids & fun consulting hielt bei der Vollversammlung einen anregenden Impulsvortrag zum Thema „Kinder an der Macht“. 
      
     

    ]]>
    Eisacktal/Wipptal Sonstige
    news-1263 Thu, 18 Apr 2019 10:52:25 +0200 Südtirols Innovationsstrategie ist wenig bekannt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtirols-innovationsstrategie-ist-wenig-bekannt.html Das Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen hat kürzlich aufgezeigt, dass sich die Innovationsleistung von Südtirols Wirtschaft durchaus mit jener Tirols und des Trentino messen kann. Doch bei der Strategie gibt es noch Informationslücken, schreibt das WIFO in einer Aussendung. In einer kürzlich erschienenen Studie hat das WIFO den Innovationsgrad der drei Euregio-Länder miteinander verglichen. Trotz geringer Ausgaben für Forschung und Entwicklung schneidet Südtirol in allen Innovationsleistungen im europäischen Vergleich gut ab. Um die rein quantitativen Daten der vorangegangenen Studie zu ergänzen, hat das WIFO Interviews mit 32 Stakeholdern aus öffentlichen Einrichtungen, der Forschung sowie Unternehmen und Wirtschaftsverbänden geführt. Die aussagekräftigsten Kommentare und Meinungen dieser Stakeholder sind in dem Bericht „Innovation in Südtirol ist…“ zusammengefasst.

    Innovation in Südtirol ist…facettenreich: Der Begriff „Innovation“ nimmt je nach Sektor und Tätigkeitsbereich ganz unterschiedliche Bedeutungen an. Insofern überrascht es auch nicht, dass das Innovationsbewusstsein unterschiedlich ausgeprägt ist: So schätzen die Vertreter/innen von öffentlichen Einrichtungen Südtirol als eher innovativ ein, wohingegen die Forscher/innen und Unternehmer/innen der Meinung sind, dass das bestehende Potenzial bislang nicht voll genutzt wird. Große Hoffnungen werden dabei in den NOI Techpark und seiner Wirkung auf das Innovationsbewusstsein der Bevölkerung gelegt.  

    Innovation in Südtirol ist…auch Tradition: Innovationen entstehen keinesfalls nur im technologischen Bereich. Den Südtiroler/innen sind ihre Traditionen wichtig und sollen deshalb bewahrt werden. Der Gedanke, dass Südtirols Stärken in der Landwirtschaft, dem Tourismus und dem Handwerk auf der einen Seite und Innovation auf der anderen Seite einen Kontrast darstellen und gar widersprüchlich sind, muss überwunden werden, so die befragten Stakeholder.

    Informationslücke bei der Strategie 

    Die Innovationsstrategie in Südtirol ist…nicht allen bekannt: Die Innovationsausrichtung Südtirols wird u.a. durch das Landesgesetz Nr. 14/2006 zu Innovation und Forschung und durch die RIS 3 Strategie festgelegt. Die RIS 3 Strategie wird von der EU-Kommission für den Erhalt von Fördergeldern vorausgesetzt und definiert Südtirols Stärkefelder. Aus den Interviews geht hervor, dass hier nicht alle an einem Strang ziehen: Während die öffentlichen Einrichtungen sehr gut über das mehrjährige Landesprogramm und die Fördermaßnahmen informiert sind, sind diese bei den Unternehmen und Forschungseinrichtungen weniger bekannt. Dies führt zu Unsicherheiten und hemmt die Innovationskraft des Landes, sind sich die Stakeholder einig.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1258 Tue, 16 Apr 2019 15:01:00 +0200 Herbert Dorfmann: „Weniger Auflagen für die kleinen Banken“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/herbert-dorfmann-weniger-auflagen-fuer-die-kleinen-banken.html Das Europaparlament hat heute mit großer Mehrheit ein neues Bankenreformpaket verabschiedet. Damit werden kleine und mittlere Kreditinstitute wie die Genossenschaftsbanken künftig von bürokratischen Auflagen vermehrt entlastet, sagt EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann im Interview mit Raiffeisen Nachrichten. Herr Dorfmann, die EU hat seit der Banken- und Staatschuldenkrise vor zehn Jahren strenge Regulierungspakete geschnürt, um den Banken- und Finanzsektor zu stabilisieren. Lässt man jetzt die Zügel etwas lockerer?

    Herbert Dorfmann: Der Sektor ist sicher stabiler geworden und grundsätzlich ist es gelungen, das Risiko in den Banken zu reduzieren. Man darf nicht vergessen, dass der Bankensektor in Europa von 2008 bis 2013 in starken Turbulenzen war. Die von den USA übergeschwappte Bankenkrise hat gezeigt, zu welchen Verwerfungen es kommen kann. Die strengen Regulierungsmaßnahmen waren eine Antwort darauf, um den Sektor zu stabilisieren und die Wirtschaft gegen Krisen abzusichern.

    Die Regulierungen belasten die Banken natürlich finanziell – aber vor allem die vielen kleinen Banken in der EU, die an Krise, mit einigen Ausnahmen, eigentlich nichts dafür können, sondern das waren einige große Player.

    Und das wird jetzt wieder ein bisschen „gut“ gemacht?

    Herbert Dorfmann: Bei dem verabschiedeten Bankenpaket handelt es sich um ein großes Reformpaket, das die Eurozone gegen künftige Finanzkrisen noch widerstandsfähiger machen soll. Unter anderen werden die Eigenkapitalvorschriften für Banken nachgeschärft, damit die Finanzinstitute im Krisenfall die Verluste auch selber auffangen können. Die neuen Anforderungen an die Banken sollen die Risiken im Finanzsystem verringern.

    Gleichzeitig wurde aber auch sichergestellt, dass die Banken eine aktive Rolle bei der Finanzierung von Investitionen und Wachstum in der Realwirtschaft spielen können. Mit dem Bankenpaket wurden auch erste Schritte für einen nachhaltigeren Finanzsektor gesetzt, das heißt, die Banken müssen künftig vermehrt auf die Nachhaltigkeit von Finanzierungen achten, Umweltaspekte und soziale Fragen mit bewerten. Für uns ist natürlich die Regelung für die kleinen und mittleren Banken besonders interessant, die einen wichtigen Teil dieses Paketes darstellt.

    ]]>
    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1259 Tue, 16 Apr 2019 13:11:00 +0200 Tierzucht: 2018 ein Jahr mit Höhen und Tiefen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/tierzucht-2018-ein-jahr-mit-hoehen-und-tiefen.html Die Vereinigung der Südtiroler Tierzuchtverbände hielt heute ihre Jahresvollversammlung ab. Dabei wurde deutlich: das Tierzuchtjahr 2018 war ein Jahr mit Höhen und Tiefen. Zur Vollversammlung im Haus der Tierzucht in Bozen konnte Obmann Siegfried Gatterer neben den Vertretern der Tierzuchtverbände unter anderem auch Roberto Maddé, Generaldirektor der italienischen Züchtervereinigung A.I.A (Associazione Italiana Allevatori), den Obmann des Raiffeisenverbandes Herbert Von Leon, den Vizeobmann des Südtiroler Bauernbundes und BRING-Obmann Daniel Gasser sowie den Direktor des Landestierärztlichen Dienstes Paolo Zambotto begrüßen.

    107.450 gekennzeichneteRindern, Schafen und Ziegen

    Obmann Gatterer sprach von einem insgesamt zufriedenstellendes Jahr 2018 für die Südtiroler Tierzucht. Während die Zahl der gekennzeichneten Tiere sowie die Milchleistung leicht gestiegen sind, bereiten allerdings die Rückgänge bei den tierhaltenden Betrieben und beim Jungvieh Sorgen. „Was wir feststellen können, ist, dass die Tierzucht nach wie vor die Berglandwirtschaft trägt und sie im ganzen Land eine Bewirtschaftung der Flächen garantiert“, sagte Obmann Siegfried Gatterer.

    Auf der Habenseite gibt es zuallererst ein leichtes Plus bei der Tierkennzeichnung. „Wenn man diese als Indikator für die Entwicklung Betriebe hernimmt, kann man einen positiven Trend feststellen“, so Gatterer. Mit 107.450 Rindern, Schafen und Ziegen sind 2018 knapp über ein Prozent mehr Tiere gekennzeichnet worden als noch im Jahr zuvor. Braun- und Fleckvieh sind nach wie vor die Lieblingsrassen der Südtiroler Bergbauern, einen bemerkenswerten Zuwachs verzeichnet aber das Grauvieh. „Das freut uns, weil das Grauvieh so etwas wie die Wurzel unserer Berglandwirtschaft ist“, erklärt Gatterer.

    Attraktivität der Aufzucht steigern

    Sorgen bereitet dem Obmann dagegen die Entwicklung der Versteigerungszahlen. „Wir mussten feststellen, dass 2018 weniger Jungvieh angeboten wurde.“ Dies sei darauf zurückzuführen, dass die Bergbauern auf ihren Betrieben das Jungvieh reduzierten, damit der Viehbesatz nicht steige. „Diesem Trend müssen wir gegensteuern, wir müssen die Attraktivität der Aufzucht steigern, denn sonst fehlt uns irgendwann das Jungvieh auf den Almen – mit allen negativen Folgen, die sich daraus ergeben“, so Gatterer.

    Höhere Milchleistung, weniger Betriebe

    Ein positiver Trend lässt sich auch bei der – wenn auch nur mehr leicht – ansteigenden Milchleistung erkennen. „Wenn wir die Daten unserer Leistungsprüfungen anschauen, konnte die Milchleistung in den letzten 40 Jahren verdoppelt werden“, so der Obmann der Tierzucht-Vereinigung. Er schreibt dies vor allem den konstanten Bemühungen in der Zuchtarbeit und einer besseren Fütterung zu.

    Weniger Milchbetriebe

    Trotz dieser erfreulichen Entwicklung nimmt allerdings die Zahl der Kontrollbetriebe (und damit der Milchbetriebe insgesamt) stetig ab. „Wir haben seit 2014 fast 200 Kontrollbetriebe verloren“, sagt Gatterer, sodass noch knapp über 59.000 Milchkühe in 3754 Betrieben kontrolliert werden. „Die Milchwirtschaft bildet zwar nach wie vor die wirtschaftliche Grundlage der Berglandwirtschaft, sie ist aber auch ein hartes, arbeitsintensives Geschäft“, so der Obmann.

    Tierzucht als Rückgrat des Berggebietes

    Dem stetigen Rückgang an Betrieben müsse entgegen gewirkt und es müsse weiter Geld und Engagement in die Tierzucht investiert werden, so der Obmann, denn sie bilde das Rückgrat des Berggebietes. „Ich sage bewusst ,des Berggebietes‘ und nicht ,der Berglandwirtschaft‘, weil die Tierzucht nicht nur von enormer wirtschaftlicher Bedeutung ist, sondern auch die Bewirtschaftung von Weiden und Almen garantiert, frische Produkte bereitstellt und für eine Wirtschaft der kurzen Wege sorgt“, so Gatterer.

    Die Tierzucht zu erhalten und zu fördern, liege daher in der Verantwortung von Bauern und Gesellschaft. So müssten die Bauern eine nachhaltige Bewirtschaftung garantieren, wobei diese – wie gesunde, leistungsfähige Tiere auch – die Grundlage eines bäuerlichen Betriebes bilde. „Wenn man es pointiert sagen will, dann gehören Pflanzen und Tiere ganz einfach zur bäuerlichen Familie“, so der Obmann der Vereinigung. Die Verantwortung der Gesellschaft und speziell der Konsumenten liege darin, dass man diese Bemühungen der Bauern honoriere – „durch faire Preise für hochwertige, natürliche Produkte“.

    Effiziente Dienstleistung für Berglandwirtschaft

    Neben Bauern und Gesellschaft hätten auch die Tierzuchtverbände und ihre Vereinigung Verantwortung zu tragen. „Unsere Aufgabe ist, allen viehhaltenden Bauern effiziente Dienstleistungen zu bieten, unabhängig davon, welche Rassen sie züchten“, so Gatterer. Dafür müsse man die Zusammenarbeit suchen, Abläufe straffen, Synergien nutzen. „Die Gründung des Unternehmensnetzwerks im Haus der Tierzucht im Jahr 2017 war ein wichtiger, aber nur ein erster Schritt“, erklärt der Obmann. Ein weiterer Schritt sei eine potentielle Fusion des Rinder- und des Braunviehzuchtverbandes. „Wir hoffen, dass die Zeichen der Zeit erkannt werden und ein großer, starker, einflussreicher Verband entsteht“, so Gatterer.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Viehwirtschaft
    news-1257 Mon, 15 Apr 2019 14:05:57 +0200 30.000 freiwillige Stunden für Bedürftige https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/30000-freiwillige-stunden-fuer-beduerftige.html Vinzenzgemeinschaft: Enormer freiwilliger Einsatz, solide Bilanz, neues Statut, Rückhalt in der Bevölkerung Präsident Josef Andreas Haspinger verwies am Samstag bei der Jahresvollversammlung im Bozner Pastoralzentrum auf einen zwölfprozentigen Spendenanstieg im Vergleich zum Jahr 2017. Insgesamt wurden in diesem Jahr 1,424 Mio € für die Unterstützung der Menschen in Not ausgegeben. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 31 Prozent mehr.

    Der Zentralratspräsident betonte vor den mehr als 100 Freiwilligen aus dem ganzen Land, dass zwar die Not in Südtirol nicht weniger werde, aber auch die Hilfsbereitschaft der  520 Südtiroler Vinzenzschwestern und -brüder konstant sei: Mehr als 30.000 Stunden lang haben sie sich in 54 Südtiroler Vinzenzkonferenzen für Menschen in schwierigen Situationen eingesetzt, haben zugehört, Hausbesuche gemacht, Lebensmittelgutscheine verteilt, Stromrechnungen bezahlt und Kosten für Heizmaterial übernommen. Applaus erhielt die Jugendgruppe der „VinziBuddys“, die im vergangenen Jahr gegründet wurde. 

    Tägliche Hilfe für Menschen in Not

    Häufig unsichtbar, aber unverzichtbar sind die  520 Helferinnen und Helfer der Südtiroler Vinzenzgemeinschaft im ganzen Land: Tagaus, tagein stehen sie Menschen in Not zur Seite – freiwillig und in 54 eigenständigen Vinzenzkonferenzen organisiert. Sie werden jeweils von einem oder einer Vorsitzenden koordiniert, sind in sechs Bezirken zusammengefasst und werden von einem Zentralrat geleitet.

    Dessen Präsident Josef Andreas Haspinger verglich die Vinzenzgemeinschaft mit einem Acker: Darauf müsse wachsen, was Menschen bräuchten. Auch die Freiwilligen in den Vinzenkonferenzen täten, was Bedürftige am meisten brauchen: Sie schenken Zeit und Geduld, hören zu, erteilen Rat, verteilen Lebensmittel, Essen und Kleider, begleiten zum Arzt, helfen bei Hausaufgaben oder beim Erlernen einer Sprache. Sie tun das ehrenamtlich.

    Jugend als Hoffnungsträger

    Die Jugend sei für langfristige ehrenamtliche Arbeit heute nicht mehr so leicht zu animieren, sagte Haspinger. Umso mehr freue er sich über den Zuwachs der Gruppe der jungen VinziBuddies im vergangenen Jahr, die Menschen in schwierigen Situationen begleiten.

    Als Ursache für die Armut macht Haspinger prekäre Arbeitsplatze, unterbezahlte Arbeit, mangelnde Qualifikation, Schicksalsschläge und Pech im Leben aus. Jede sechste Südtiroler Arbeitnehmerfamilie lebe an der Armutsgrenze. Das müsse aufhorchen lassen, betonte er. Dass niemand wirklich Hunger leiden müsse, habe unter anderem mit der Vinzenzgemeinschaft zu tun.

    VinziBus: 15-jähriges Jubiläum

    Im vergangenen Jahr beging der VinziBus in Bozen sein 15-jähriges Jubiläum. Mehr als 100.000 Essen haben dessen 43 Freiwillige in eineinhalb Jahrzehnten in Bozen abends 3 mal in der Woche  ausgegeben. Seit 20 Jahren führt die Vinzenzgemeinschaft in Bozen die Ozanam-Wohnung für Haftentlassene. Dutzende Männer fanden dort nach einem Gefängnisaufenthalt Unterkunft und konnten sich auf die Rückkehr in die Gesellschaft vorbereiten.

    Auszeichnung für langjährigen Einsatz

    Ausgezeichnet wurde der frühere Präsident der Vinzenzgemeinschaft Josef Plankensteiner für seinen 65-jährigen Einsatz für die Hilfsorganisation. Vor mehr als 40 Jahren baute er außerdem die Hilfsaktion „Hunger in der Welt“ auf, im Rahmen dessen er in den vergangenen Jahren gemeinsam mit Georg Pan in Simbabwe, Sudan, Rumänien, Ukraine, Afghanistan, Indien, Bolivien und Syrien gegen den Hunger helfen konnte.

    Mehrere Jahrzehnte betreute er zudem gemeinsam mit Georg Hörwarther aus Meran die „Vinzenzbriefe“, die seit Herbst nicht mehr gedruckt werden und deren Inhalte in einen periodischen Newsletter fließen. Bruno Bertoldi und Karl Fink wurde für ihren freiwilligen Einsatz im Bozner Gefängnis gedankt. Bertoldi hat dort 47 Jahre lang Gefangene begleitet, Fink 25 Jahre lang.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1256 Mon, 15 Apr 2019 12:06:06 +0200 Gutes Geschäftsergebnis für Assimoco https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/gutes-geschaeftsergebnis-fuer-assimoco.html Die genossenschaftliche Versicherungsgruppe Assimoco kann im Geschäftsjahr 2018 auf ein durchwegs gutes Ergebnis verweisen. Im Vorfeld der Vollversammlung der Assimoco-Gesellschaft wurden die Raiffeisen-Aktionäre bei einer Tagung im Raiffeisenhaus in Bozen Anfang April über die Geschäftsentwicklung 2018 informiert. Generaldirektor Ruggero Frecchiami verwies dabei auf gute Ergebnisse. Mit einem Bilanzgewinn von 19,7 Mio. Euro und einem Beitragsvolumen von 262,3 Mio. Euro erzielte die Assimoco-Sachversicherung ein gutes Geschäftsergebnis. Die Assimoco-Lebensversicherung weist hingegen einen Bilanzgewinn von 11,6 Mio. Euro und ein Beitragsvolumen von 324,4 Mio. Euro auf.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1255 Mon, 15 Apr 2019 09:16:33 +0200 Vollversammlung 2019 der Raiffeisenkasse Eisacktal https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vollversammlung-2019-der-raiffeisenkasse-eisacktal.html Zufriedenstellende Geschäftsergebnisse und ein guter Ausblick auf die genossenschaftliche Zukunft Bei der Vollversammlung der Raiffeisenkasse Eisacktal im Forum Brixen konnten Obmann Peter Winkler und Direktor Karl Leitner den rund 350 Mitgliedern ein gutes Geschäftsergebnis für das Jahr 2018 präsentieren. Laut der Aussendung der Raiffeisenkasse Eissacktal erreichte das Kundengeschäftsvolumen zum Jahresende 1.110,4 Mio. Euro, eine Steigerung von 6,8 Prozent. Der Jahresgewinn belief sich auf 3,7 Mio. Euro.

    Zufriedenstellend: die Geschäftsergebnisse 2018

    Obmann Peter Winkler und Direktor Karl Leitner zeigten sich mit dem Geschäftsergebnis zufrieden. Mit einer Steigerung von 6,8 Prozent  erreichten die direkten Einlagen zum Jahresende 538,2 Mio. Euro; die indirekten Einlagen konnten mit einem starken Zuwachs in Höhe von 8,8 Prozent auf 136,9 Mio. Euro gesteigert werden. Sehr gut entwickelten sich erneut auch die Kundenausleihungen, die mit einem Plus von 6,1 Prozent auf 435,3 Mio. Euro gesteigert werden konnten. Das Kundengeschäftsvolumen erreichte mit einem Zuwachs von 6,8 Prozent zum Jahresende insgesamt 1.110,4 Mio. Euro. Mit einem Jahresgewinn nach Steuern von rund 3,7 Mio. Euro gelang es erneut, ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen.

    Innovativ: Fokus auf „einfaches Banking“

    Die Raiffeisenkasse setzte bei ihrer Produkt- und Dienstleistungspalette 2018 vermehrt auf Einfachheit, Transparenz und Qualität. Mit der Einführung der Kontopakete für Privatkunden belohnt die Bank jene Kunden, welche die Vielfalt der Raiffeisen-Produktpalette nutzen, mit reduzierten Kontoführungsgebühren für ihre Treue. Die neu eingeführte „Raiffeisen Finanzplanung“, eine 360-Grad-Allfinanzberatung, geht individuell auf die persönliche Lebensplanung des Kunden ein und setzt damit neue Qualitätsstandards in der Beratung. Auch dem wachsenden Kundenwunsch nach mehr Flexibilität ist die Genossenschaftsbank nachgekommen: mit neuen Selbstbedienungsgeräten für Bargeldeinlagen, die in den Filialen Brixen, Milland und Vahrn täglich von 6 bis 24 Uhr bereit stehen.

    Nachhaltig: der genossenschaftliche Förderauftrag

    Das 200. Jubiläumsjahr von F.W. Raiffeisen hat die Raiffeisenkasse Eisacktal zum Anlass genommen, den Förderauftrag mit neuem Leben zu erfüllen. Neben der umfangreichen Spenden- und Sponsoringtätigkeit zur Unterstützung des Gemeinwesens, in deren Rahmen 236 Vereine mit über  295.000 Euro unterstützt wurden, erweiterte die Raiffeisenkasse das vielfältige Angebot an Events für ihre Mitglieder mit einer Veranstaltung über die Bedeutung und Zukunft des Genossenschaftsmodells unter dem Titel „Die Kraft einer Idee“. Darüber hinaus entwickelte das Raiffeisen-Team eine neue Form der Zusammenarbeit mit Oberschulen im Tätigkeitsgebiet, um einen Beitrag zur Förderung der Finanzkultur bei jungen Erwachsenen zu leisten. Die Mitgliederanzahl überschritt die 4.000er-Marke und stieg auf 4.074.

    In Bezug auf die Reform der Genossenschaftsbanken ergab sich gegen Jahresende 2018 eine überraschende Wende: An die Stelle der ursprünglich geplanten Genossenschaftlichen Bankengruppe der Raiffeisenkassen Südtirols unter der Leitung der Raiffeisen Landesbank wird nun ein Haftungsverbund (IPS – Institutional Protection Scheme) treten. Damit bleibt die Stabilität der Bank gesichert, ohne dass ihre Eigenständigkeit durch eine Konzernlogik eingeschränkt wird.

    Zertifizierung als GreenEvent

    Zum fünften Mal organisierte die Raiffeisenkasse die Vollversammlung nach GreenEvent-Kriterien: Zu den Maßnahmen zählten unter anderem der klimaneutrale Druck des Geschäftsberichts, der Einsatz von Mehrweg- und recycelbaren Materialien bei Verpflegung und Dekoration, regionale und biologische Produkte bei der Verköstigung und die Bereitstellung eines Sammeltaxi-Dienstes für die Heimfahrt der Mitglieder.

    ]]>
    Eisacktal/Wipptal Finanzen
    news-1254 Fri, 12 Apr 2019 16:06:06 +0200 Zusammenarbeit statt Konkurrenz https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/zusammenarbeit-statt-konkurrenz.html Vor kurzem stellte die Südtiroler Genossenschaft der privaten, akkreditierten Medizin „SAPS“ in Bozen ihre Kampagne „der Patient im Zentrum“ vor und übernahm dabei das Thema „Territoriale Vernetzung“ des diesjährigen Weltgesundheitstages. Geht es nach den privaten Anbietern von Gesundheitsleistungen könnte sich künftig einiges ändern im Südtiroler Gesundheitswesen. In Südtirol kommt der Großteil der Gesundheitsleistungen vom öffentlich finanzierten Südtiroler Sanitätsbetrieb. Noch, denn geht es nach den Mitgliedern der Genossenschaft SAPS – eine Vereinigung von privaten Gesundheitsanbietern – wird sich das in Zukunft ändern, allein deshalb schon, weil das öffentliche Gesundheitssystem, in manchen Bereichen, bereits jetzt an seine Grenzen stößt: Die Kosten für Gesundheitsausgaben sind in den letzten Jahren gestiegen. Gleichzeitig werden Menschen immer älter und die Wahrscheinlichkeit, chronisch krank zu werden, nimmt mit dem Alter erheblich zu. Die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen an mehreren chronischen Krankheiten gleichzeitig leiden, steigt ebenso. Ein europaweiter Trend, der auch für Südtirol gilt.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1253 Fri, 12 Apr 2019 13:07:00 +0200 IPS sichert Vertrauen der Mitglieder und Kunden https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/ips-sichert-vertrauen-der-mitglieder-und-kunden.html Bei einer Informationstagung im Raiffeisenhaus Bozen wurde Anfang April das Institutsbezogene Sicherungssystem der Genossenschaftsbanken in Deutschland vorgestellt. Ein Vorbildmodell für die Raiffeisenkassen.  Wie der Institutsschutz bei den Genossenschaftsbanken in Deutschland aufgebaut ist, darüber konnten sich Mandatare und Geschäftsführer der Raiffeisenkassen sowie Vertreter der Raiffeisen Landesbank bei einer Tagung in Bozen ein Bild machen.

    Verbandsobmann Herbert Von Leon konnte mit Ralf Benna und Ilka Kosik vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) zwei Experten für Institutsbezogene Sicherungssysteme als Referenten begrüßen. Willkommen heißen konnte Von Leon unter anderem auch Direktor Maurizio Cannistraro und Vizedirektor Luca Moscadelli von der Banca d’Italia Filiale Bozen, sowie den Präsidenten des Centro Europa Ricerche (CER) Vladimiro Giacchè.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1252 Fri, 12 Apr 2019 11:54:50 +0200 Integrierter Anbau – „Aschenputtel“ der Landwirtschaft? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/integrierter-anbau-aschenputtel-der-landwirtschaft.html Was haben die integrierte, biologische und bio-dynamische Anbauweise mit „Aschenputtel“ gemeinsam, dem Märchen der Gebrüder Grimm? Im Märchen wird die Stieftochter vernachlässigt und allen Übels beschuldigt. In der Landwirtschaft nimmt diese Position vielfach die integrierte Anbauweise ein. Die italienische Politik erkennt und reagiert.  Elena Cattaneo ist italienische Pharmakologin, Universitätsprofessorin an der Universität Mailand und seit 2013 Senatorin auf Lebenszeit im Senat des italienischen Parlaments. In der italienischen Tageszeitung Il Messaggero äußert sie sich über einen Pestizid-Antrag, der Ende Februar in der italienischen Abgeordnetenkammer behandelt wurde. Dieser Antrag unterstützt eine innovative Landwirtschaft, die gesunde und bezahlbare Lebensmittel sichert. So schreibt das Südtiroler Apfelkonsortium in einer Aussendung. „Pflanzenschutzmittel schützen die Pflanzen vor ihren Feinden und sind in der richtigen Dosierung anzuwenden. Eingesetzt werden sie sowohl in der biologischen als auch in der integrierten Produktion“, so Cattaneo. 

    ]]>
    Bozen und Umgebung Obst
    news-1251 Wed, 10 Apr 2019 11:34:14 +0200 Belvita Leading Wellness Hotels: Qualität, die sich auszahlt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/belvita-leading-wellness-hotels-qualitaet-die-sich-auszahlt.html Auf der Vollversammlung der Hotelkooperation Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol, im Brandnamic Campus in Pairdorf, bei Brixen, beeindruckten die Zahlen aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr. Erfolgversprechend sind auch die Pläne für die Zukunft der 28 Mitgliedsbetriebe. Der Tourismusbranche in Südtirol geht es gut. Auf der diesjährigen Vollversammlung der Hotelkooperation Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol zeigten sich der Verwaltungsrat und die Geschäftsführung der 28 Mitgliedsbetriebe dementsprechend zufrieden mit den Zahlen aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr: 186 Millionen Euro und über 1 Million Nächtigungen. Obmann Paul Zimmerhofer betonte in seiner Eröffnungsrede: „Südtirols Tourismus boomt. Und wir können mit Stolz sagen, dass wir einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet haben. Gemeinsam haben unsere Mitgliedsbetriebe über 1 Million Nächtigungen erzielt und einen Umsatz von 186 Millionen Euro erwirtschaftet.“ Obmann Paul Zimmerhofer vom Alpin & Spa Resort Schwarzenstein und sein Stellvertreter Patrick Nestl vom Spa & Relax Hotel Erika wurden im Rahmen der Wahl in ihren Ämtern bestätigt. Reinhold Crazzolara vom Dolomiti Wellness Hotel Fanes folgt Werner Call vom Excelsior Resort, der als Verwaltungsratsmitglied nicht mehr zur Wahl stand.

    Im abgelaufenen Jahr investierte die Organisation stark in Marketing-Aktivitäten und Pressearbeit. Die Belvita-Werbe- und PR-Anzeigen in renommierten Print- und Online-Medien wie Bunte, Bild, Frankfurter Allgemeine, Dove, Insieme oder im englischsprachigen Reisemagazin Monocle haben Wirkung gezeigt. „Allein im deutschsprachigen Raum waren unsere Kampagnen in 12,5 Millionen Print-Exemplaren zu sehen und erreichten einen PR-Wert von über 1,6 Millionen Euro“, meinte Michael Oberhofer. Dazu kommt die erfolgreiche Social-Media-Arbeit. Besonders zufrieden zeigt sich die Geschäftsführung über die sehr guten Ergebnisse im Online-Marketing.

    Laut dem ADAC Reise-Monitor 2018, geht die Hauptreise der ADAC-Mitglieder zwar nach wie vor ans Meer, bei der Zweitreise aber sind Städte- und Wellnessurlaube am beliebtesten. „Stark im Kommen sind Wanderurlaube. Unsere Mitgliedsbetriebe haben damit die besten Voraussetzungen. Vor allem, da laut Studie, 3,6 Prozent der befragten Urlauber ihren Zweiturlaub in Südtirol verbringen wollen“, meint Geschäftsführer Alois Kronbichler.

    Der Tourismus-Landesrat Arnold Schuler betonte bei der Vollversammlung, dass es wichtiger denn je sei, für gemeinsame Lösungen zu kämpfen. „Das Schnee-Chaos am Brenner Ende Januar, aber auch das Problem rund um die ausländischen Kennzeichen zeigen uns, dass Politik und Tourismus an einem Strang ziehen müssen. Nur so können unsere Hoteliers den Anforderungen der Zukunft gerecht werden“, so der Landesrat.

    Für die kommenden Jahre verfolgen die Belvita Leading Wellness Hotels große Ziele. „Wir wollen verstärkt in das lokale Marketing investieren, weil Gäste aus Südtirol ein enormes Potenzial für unsere Mitgliedsbetriebe darstellen“, erklärte Geschäftsführer Michael Oberhofer. Über das eigene Jobportal www.belvita.it wollen die Mitgliedsbetriebe der Kooperationsgruppe ihre Toppositionen bewerben und Bewerber die besten Jobs in Südtirols Hotellerie finden. „Image ist alles. Deshalb müssen wir für einen guten Ruf als Arbeitgeber sorgen“, so Kronbichler.

    Foto: brandnamic.com

    ]]>
    Eisacktal/Wipptal Sonstige
    news-1250 Tue, 09 Apr 2019 14:26:53 +0200 Der neue Südtiroler IT-Player https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/der-neue-suedtiroler-it-player.html Peter Nagler und Peter Werth - Doppelspitze von Konverto - über den Zusammenschluss der Raiffeisen-Gesellschaften Raiffeisen OnLine (ROL) und RUN (Raising Unified Network) zur neuen Gesellschaft Konverto. Warum haben sich die Raiffeisen-Gesellschaften ROL und RUN zur neuen Gesellschaft Konverto zusammengeschlossen?

    Peter Nagler: Durch die zunehmende Digitalisierung und den härter werdenden Wettbewerb war ein Zusammenschluss der beiden Unternehmen eine sinnvolle Entscheidung, um den Markt mit einem breiten IT-Angebot zu bedienen und innovative, neue Lösungen zu schaffen. So nutzen wir die Stärken beider Unternehmen, um uns für die Zukunft zu rüsten und technologische Entwicklungen voranzutreiben.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1249 Tue, 09 Apr 2019 12:08:37 +0200 Die Kunst, den Augenblick zu verewigen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/die-kunst-den-augenblick-zu-verewigen.html Naturfotograf Horst Eberhöfer stellt in der Raiffeisenkasse Prad aus. Am 5. April wurde unter großem Publikumsandrang die Fotoausstellung „Die Kunst des Augenblicks“  in der Raiffeisenkasse Prad eröffnet. Auf Einladung von Obmann Karl Heinrich Kuntner und Geschäftsführer Werner Platzer wurde das prämierte Werk des Naturfotografen Horst Eberhöfer erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

    Die Ausstellung zeigt spektakuläre Naturaufnahmen, darunter Landschaftsmotive und Tieraufnahmen wie Bartgeier. Die Bilder laden ein, die Schönheit der Natur zu bewundern und die Kostbarkeit des Augenblicks zu genießen. Eberhöfer: „Ein gutes Bild muss immer eine Geschichte erzählen. Für die Suche nach dem perfekten Bild nehme ich deshalb auch große Mühen, Geduld und Risiken in Kauf." 

    ]]>
    Kultur
    news-1248 Tue, 09 Apr 2019 12:01:56 +0200 Vorsorge und Absicherung im Plus https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vorsorge-und-absicherung-im-plus.html Der Raiffeisen Versicherungsdienst (RVD) zog Anfang April in Bozen Bilanz über ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018, in welchem er die gute Marktpositionierung weiter ausbauen konnte. Seit knapp 30 Jahren bearbeitet der RVD den heimischen Versicherungsmarkt und vertreibt über die Raiffeisenkassen ein spartenumfassendes Angebot in der Vorsorge und im Risikoschutz für Mitglieder sowie für Privat- und Firmenkunden. Dabei wird auf individuelle und den heimischen Erfordernissen entsprechende Leistungen gesetzt. Auch im Geschäftsjahr 2018 konnte der RVD seine erfolgreiche Tätigkeit fortsetzen.

    So stieg das Prämieneinkommen im Sachversicherungsgeschäft auf 69 Mio. Euro, was einem zweistelligen Zuwachs von 10,3 Prozent entspricht. Das Gesamtprämieneinkommen stieg auf knapp 126 Mio. Euro, während der Gewinn mit 1,7 Mio. Euro beziffert wird.

    Neben der fortschreitenden Digitalisierung war es im Berichtsjahr der Trend, die Datenanalyse für personalisierte Angebote zu nutzen.

    IDD-Richtlinie umgesetzt

    Zentrales Kernthema für die Assekuranz bildete jedoch das Inkrafttreten der Europäischen Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD, das bei den Versicherern zu erheblichen Änderungen ihres Geschäftsmodells führte. Der RVD konnte im Berichtsjahr die entsprechende Richtlinie umsetzen.

    Die neuen Vorgaben dienen in erster Linie dem Verbraucherschutz und der Vereinheitlichung bestehender Gesetze und Vorschriften sowie der Transparenz. „Dieser Denkart sind wir seit jeher verpflichtet: die Erhebung des Kundenbedarfs und die Ermittlung des Absicherungsbedarfs sind zentrale Bestandteile unseres Beratungskonzeptes“, sagte Direktor Arno Perathoner bei der Vollversammlung. Als Antwort darauf bietet der RVD Absicherungen und Leistungen, die den lokalen Begebenheiten entsprechen. „Durch hohe Investitionen in die Produktentwicklung sind wir in der Lage, dem Kundenbedarf bestmöglich zu entsprechen. Dadurch hatten wir die Kernelemente der IDD-Richtlinie bereits vorab in unsere Geschäftsphilosophie verankert“, betonte Perathoner.

    Im Berichtsjahr konnte der RVD auch die bedarfsorientierte Beratung weiter forcieren, die sich an den individuellen Bedürfnissen der Kunden ausrichtet. 

    ]]>
    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1247 Mon, 08 Apr 2019 10:42:00 +0200 Philosoph Heinz Palasser: „Alles beginnt mit Selbsterkenntnis!“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/philosoph-heinz-palasser-alles-beginnt-mit-selbsterkenntnis.html Wer sich selbst nicht führen kann, kann auch andere nicht führen. Selbstführung gehört somit zur wichtigsten Kompetenz von Führungskräften. Eine Kompetenz, die sich aneignen lässt. Das meint der Philosoph, Managementexperte und Gesundheitswissenschaftler Heinz Palasser. Herr Palasser, sich mit sich selbst zu beschäftigen ist nicht jedermanns Sache. Mit welcher Einstellung sollten Führungskräfte an das Thema Selbstführung herangehen?

    Heinz Palasser: Es fehlt häufig am Bewusstsein, dass es eine gewisse Differenz gibt zwischen dem eigenen Ich und dem Selbst. Und es fehlt die Einsicht, dass es ein Selbst gibt, das man führen kann. Sobald jemand erkennt, dass es ein Spannungsverhältnis gibt zwischen dem, was ich bin und was mein Selbst zum Ausdruck bringt, sind wir schon mitten in der Selbstführung. Das Zweite ist, dass wir uns schwierigen und überfordernden Situationen häufig machtlos ausgeliefert fühlen, weil es uns an den richtigen Instrumentarien fehlt, oder besser gesagt, an der richtigen Kompetenz.

    Was bedeutet überhaupt Selbstführung und welche Instrumentarien meinen Sie?

    Man spricht heute von fünf Generationen der Selbstführung, die sich im Laufe der Zeit etabliert haben. Dazu gehört etwa das klassische Zeitmanagement – was mache ich am besten mit der zur Verfügung stehenden Zeit – und die persönliche Arbeitsmethodik. Also Dinge, die zu tun sind, methodisch abzuarbeiten, wie es einem persönlich am besten entspricht. Das lässt sich am besten mit dem Begriff Effizienz zusammenfassen. Für die dritte Generation passt das Schlagwort Selbstverantwortung, bei der vierten geht es vor allem um Begriffe der Lebensqualität wie körperliche Leistungsfähigkeit, mentale Stärke, robuste Beziehungen und Lebenssinn. Und die fünfte Generation zielt vor allem auf die Selbstwirksamkeit und Selbstveredelung ab.

    Zum Thema Selbstverantwortung: in vielen Unternehmen werden die Verantwortlichkeiten in der Führungshierarchie oft wahllos nach unten und oben hin- und hergeschoben, sodass die Verantwortung oft stark verschwimmt.

    Ich stimme Ihnen zu, dass die eigene Verantwortung im Unternehmen allzu oft auf andere Stellen delegiert wird. Im Kontext der Selbstführung und des Selbstmanagement versteht man unter Selbstverantwortung aber etwas anderes. Nämlich dass man für sich selbst verantwortlich ist. Und zwar in dem Sinn, als man sich die Frage zu stellen hat, in wie weit das, was gerade im eigenen unternehmerischen Kontext passiert, mit dem eigenen Lebensplan und mit den eigenen Werten und Zielen im Einklang steht. Das Gegenüber der Selbstverantwortung wäre die Selbstaufgabe. Nur mehr noch Dinge zu tun, die mit einem selbst nichts mehr zu tun haben, sondern nur zu tun, weil sie von einer anderen Stelle mir auferlegt werden.

    Und was bedeutet die von Ihnen vorhin genannte Selbstwirksamkeit bzw. Selbstveredelung genau?

    Es geht dabei um die Frage, wie kann ich aus mir selbst schöpfen und im Hinblick auf die Ziele, die ich erreichen möchte, die maximale Wirksamkeit erzielen. Hier spielen Begriffe wie Achtsamkeit, Empathie, emotionale Intelligenz, das Erkennen seiner eigenen Motivationslage, die Beherrschung von Techniken der Leistungssteigerung und Ähnliches eine wichtige Rolle. Es geht hier um Instrumentarien, um an sich selbst anzusetzen und in eine Führungsposition zu kommen.

    Was kann jemand also tun, um auf den unterschiedlichen Ebenen führend bei sich selbst anzusetzen?

    Alles beginnt mit Selbsterkenntnis! Auf dem aufbauend, wenn ich die Konturen meines Selbst erkennen kann, kann ich überlegen, wie ich ein selbstbestimmtes Leben führe. Und das hat natürlich auch damit zu tun, dass ich – gepaart damit, dass ich mich kenne, auch beherrschen kann, also wirklich Herr in meinem eigenen Hause bin. Das bedeutet, dass ich meine Gefühle zweckorientiert einsetzen kann und sie mich nicht unwillkürlich bestimmen. Und als letzte Stufe gibt es die sogenannte Selbstveredelung, also seinem gesamten Leben so etwas wie Orientierung und Zweckgerichtetheit und letztlich Sinn zu verleihen.

    Brauchen Führungskräfte heute eine höhere Selbstführungskompetenz als früher?

    Ich bin mir da nicht sicher, ob es heute wirklich mehr Selbstführung braucht, als wie es irgendwann in der Geschichte der Menschheit war. Tatsache ist jedenfalls, dass wir heute mit einer noch nie dagewesenen Flut an Informationen und Aufträgen verschiedenster Couleur konfrontiert sind. Gleichzeitig leben wir in einer Welt mit einem sehr hohen Vernetzungsgrad und einer Komplexität, die das Selbst mitunter schnell überfordern kann. Um diesen Überforderungsphänomen entgegenwirken zu können, ist alles, was mit Selbstmanagement zu tun hat, sicher sehr dienlich.

    Mit welchen Eindrücken kehren Teilnehmer aus Ihren Selbstführungs-Seminaren nach Hause?

    Das müsste man die Teilnehmer selbst fragen. Aber einen Effekt konnte ich bei jedem Seminar feststellen: es tritt eine gewisse Bescheidenheit ein hinsichtlich der Ansprüche, die man hat und dessen, was man hier auch leisten kann. Die Einsicht in das eigene Selbst lehrt einem eine gewisse Demut im Umgang mit sich selbst, aber auch im Umgang mit anderen. Daher wäre es auch so mein Wunsch, dass in diesen Seminaren so etwas wie ein wohlwollener und behutsamer Umgang mit sich selbst aber auch mit anderen entsteht. Eben deshalb, weil wir niemals eine vollständige Basis haben.

    Im kommenden August halten Sie das Seminar „Selbstführung für Fortgeschrittene“ für Führungskräfte der Raiffeisen Geldorganisation. Warum sollten Führungskräfte aus Ihrer Sicht daran teilnehmen?

    Ich würde sagen, es ist entweder die pure Neugier, sich selbst auf die Schliche zu kommen. Oder das Gefühl, dass einem die Umstände über die Ohren wachsen und man  möglicherweise mit dem bestehenden Repertoire, das man zur Verfügung hat, nicht oder nicht mehr in der Lage ist, zu reagieren. Oder drittens, alles beide. Zentrale Inhalte des Seminars sind die Verbesserung der Lebensqualität und die Erhöhung der Selbstwirksamkeit. Mein Wunsch an potentielle künftige Teilnehmer wäre, dass sie, auch wenn sie eine gewisse Abneigung gegen die Thematik verspüren, sich mit diesen Dingen ein wenig auseinander setzen. Weil auf diese Art und Weise eben ein Plus an Lebensqualität  entsteht, nicht nur für sich selbst, sondern für alle Menschen im Umfeld. Aber sicher, es gehört auch ein gewisser Mut dazu, sich mit sich selbst zu konfrontieren.

    Interview: Thomas Hanni

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1245 Mon, 08 Apr 2019 09:04:35 +0200 Landwirtschaft 2030: Weinwirtschaft im Fokus https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landwirtschaft-2030-weinwirtschaft-im-fokus.html Auf Qualität, Nachhaltigkeit und Nachverfolgbarkeit setzt Südtirols Weinwirtschaft. Verantwortliche der Weinwirtschaft sind kürzlich mit Landesrat Arnold Schuler zusammengetroffen. Mit rund zwölf Prozent trägt der Weinbau zur Wertschöpfung in Südtirols Landwirtschaft bei. Er liegt somit nach dem Obstbau und der Viehzucht an dritter Stelle. Über 5000 Weinbauern liefern ihre Trauben an fast 200 Betriebe, die ihrerseits dann Rot-, Weiß- und Schaumweine herstellen.

    Damit auch die Anliegen der Weinwirtschaft in das Entwicklungskonzept Landwirtschaft 2030 einfließen, ist Landesrat Arnold Schuler kürzlich mit Vertretern der Weinwirtschaft und Spitzenvertretern des Südtiroler Bauernbundes SBB zusammengetroffen. Der Landwirtschaftslandesrat will gemeinsam mit allen Partnern ein Zukunftskonzept für die Landwirtschaft erarbeiten und trifft sich derzeit mit den verschiedenen Interessensvertretungen, um Perspektiven und Ziele der zukünftigen Landwirtschaftspolitik auszuloten.

    Landwirtschaft liefert hochwertige Lebensmittel

    "Die Südtiroler Landwirtschaft liefert seit jeher qualitativ hochwertige und sichere Lebensmittel", erklärte Landesrat Schuler bei der Vorstellung seines Vorhabens, "sie hat zudem eine herausragende Bedeutung für die Erhaltung der typischen Kulturlandschaft des Landes und somit auch für den Tourismus in Südtirol." Diesen Vorsprung müsse man halten beziehungsweise auszubauen, forderte der Landesrat. Dazu solle das neue gemeinsame Entwicklungskonzept dienen, das eine gemeinsame Strategie vorgeben, aber die verschiedenen Sektoren der Südtiroler Landwirtschaft berücksichtigen werde.

    "Ziel unserer Landwirtschaft ist es, auch weiterhin Lebensmittel bester Qualität zu produzieren und dabei wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Bedürfnissen zu entsprechen", betonte der Landesrat gegenüber den Vertretern von Weinwirtschaft und SBB. Natur und Landschaft, die offenen und bodenständigen Menschen machen es Südtirol nach den Worten von Landesrat Schuler möglich, "wahre und einzigartige Geschichten zu erzählen und damit Vertrauen beim Kunden zu schaffen". Dieses Bild gelte es zu schärfen, Verbesserungsvorschläge wolle man offen annehmen und in eine positive Richtung moderieren.

    Qualiltät macht Weinwirtschaft stark

    Dies gelte besonders auch für den Weinbau. "Auf Qualität vor Quantität zu setzen, überzeugende Produkte auf den Markt zu bringen, das hat den Südtiroler Weinsektor stark gemacht, der heute einen hervorragenden Ruf genießt", erklärte der Landesrat. Er betonte aber auch, dass Konsumenten "Meinung haben, Meinung bilden und Meinung wechseln. "Der Konsument wird in Zukunft noch viel mehr auf Nachhaltigkeit achten und wissen wollen, wo der Wein wächst und wer dahintersteckt", so Landesrat Schuler.

    Die Entscheidungsträger der Weinwirtschaft und des Südtiroler Bauernbundes zeigten sich interessiert und motiviert am Entwicklungskonzept Landwirtschaft 2030 mitzuarbeiten, damit die "bestmöglichen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft in Südtirol" geschaffen werden.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Wein
    news-1244 Mon, 08 Apr 2019 07:49:57 +0200 Eröffnung Kellerei Bozen: „Wegweisend für künftige Generationen“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/eroeffnung-kellerei-bozen-wegweisend-fuer-kuenftige-generationen.html „Momente werden dann zu besonderen, wenn man sie teilt“ – die Eröffnungsfeier der neuen Kellerei Bozen am 6. April in Moritzing war ein solcher Moment. Gekommen waren rund 500 geladene Gäste aus allen Landesteilen Südtirols, darunter viel Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Der einzigartige Neubau stellt das neue Wein-Wahrzeichen der Landeshauptstadt dar und bringt die Kellerei Bozen als erste Klimahaus-Wine-Genossenschaft Italiens in puncto Qualität und Nachhaltigkeit einen bedeutenden Schritt voran. Der anwesende Landesrat für Landwirtschaft und Tourismus, Arnold Schuler, lobte zunächst die herausragende Entwicklung, die die Südtiroler Weinwirtschaft in den letzten Jahrzehnten durchgemacht hat – sozusagen „von der Masse zur Klasse“. National und international werden Rot- und Weißweine aus Südtirol laut Schuler von der Fachwelt geschätzt, wie unzählige Auszeichnungen belegen. Als „geradezu beispielhaft“ für das Qualitätsstreben in der Branche bezeichnet er die Kellerei Bozen, die es mit dem Neubau zudem verstanden habe auf Nachhaltigkeit zu setzen: „Das ist die Richtung, die wir in Südtirol fortsetzen müssen. Qualität heißt heute auch, Erzeugnisse möglichst umweltverträglich zu produzieren. Das gilt auch für den Wein“, ist Schuler überzeugt.

    EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann hob den hohen Wert der Außenwirkung hervor: „Die Architektur eines Weinproduzenten repräsentiert die Qualität seines Weins und ist ungemein wichtig für dessen Image. Anhand der neuen Kellerei Bozen sieht man, wie man ein stimmiges Ganzes zwischen der Qualität im Glas und der Qualität in der Architektur herstellen kann“, so Dorfmann.

    Weichen für künftige Generationen gestellt

    Wenn Michael Bradlwarter, Obmann der Kellerei Bozen, im Anschluss von einem Projekt sprach, das noch lange nachhallen wird, ist das beileibe keine Übertreibung. Das neue Gebäude ist wegweisend – nicht nur für Südtirol – und stellt die Weichen der Weinproduktion für künftige Generationen. Doch der Reihe nach: „2001 sind die Kellereien von Gries und St. Magdalena miteinander verschmolzen, die Standorte blieben jedoch getrennt. Hier, am neuen Sitz der Kellerei Bozen, wird diese Zusammenführung nun auch räumlich Realität. Die Produktion, die Verwaltung und die Vinothek – all das haben wir an einem Standort gebündelt“, so Bradlwarter. Besonders freue ihn, dass alle 224 Mitglieder der Kellerei Bozen voll und ganz hinter „ihrer“ neuen Kellerei stehen. „Sie sind es, die tagtäglich mit Leidenschaft, Sachverstand und Respekt vor der Natur in den Weinbergen arbeiten und so den Grundstein für Spitzenweine legen“, erklärt der Obmann.

    Im „freien Fall“ zu Top-Qualitäten

    Der Neubau am nördlichen Eingang Bozens, im Stadtteil Moritzing, wurde so gestaltet, dass er sich durch seine längliche Form optimal eingliedert in das bestehende Landschaftsbild und doch architektonisch Akzente setzt. „Von außen ist nur das Verwaltungsgebäude voll sichtbar, das mit seiner Fassade in Form eines stilisierten Rebenblattes aus bronzefarbenem, gelochtem Aluminiumblech einen besonderen Blickfang darstellt. Unter dem mit pilzresistenten Rebsorten bepflanzten Hang befinden sich mehrere Stockwerke, wobei der höchste Punkt der Kellerei auf einer Höhe von knapp 31 Metern liegt“, erläutert Bradlwarter. Das Herzstück des Neubaus ist die Produktion, die gänzlich vertikal verläuft – also von oben nach unten und damit so schonend ist wie nie zuvor. Angeliefert werden die Trauben an die höchste Stelle des Gebäudes. Danach gleiten sie mihilfte der Schwerkraft „im freien Fall“ etappenweise weiter bis hin zur Lagerung im Keller. „Weiteres Plus ist der gezielte Ausbau: Durch die vielen separaten Behälter und Tanks, können wir die Eigenheiten von Sorten und Lagen noch besser herausarbeiten“, so Kellermeister Stephan Filippi. Kurzum: „Das Ergebnis der neuen Produktionsweise wird eine weitere Qualitätssteigerung quer durch alle Wein-Linien sein“, betont er.

    Erste Klimahaus-Wine-Genossenschaft Italiens

    Neben der außergewöhnlichen Architektur und der schonenden, vertikalen Verarbeitungsweise der Trauben, weist die neue Kellerei Bozen ein weiteres Alleinstellungsmerkmal auf: Sie ist nach strengen Klimahaus-Standards erbaut worden und trägt als einzige Genossenschaft Italiens das Klimahaus-Wine-Siegel.  Das heißt, dass die Kellerei Bozen besonders auf einen sparsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen achtet. Ein Beispiel: Vor Ort wird die stabile Bodentemperatur des Hanges genutzt, um die unterirdischen Räumlichkeiten auf natürliche Weise zu kühlen. Das spart Energie und schont die Umwelt.

    Führungen und Verkostungen ab sofort möglich

    Wer die ersten, zur Gänze am Standort in Moritzing hergestellten Weine verkosten möchte, hat ab sofort die Gelegenheit dazu. „Wir bieten auf Anfrage Führungen für Kleingruppen durch die neue Kellerei samt Verkostungen an. Zudem kann man sich in unserem Weinshop einen Eindruck von unseren Weinen verschaffen. Der Shop ´Vinarius´ ist täglich außer sonntags geöffnet“, erklärt Geschäftsführer Klaus Sparer.

     

    ]]>
    Bozen und Umgebung Wein
    news-1243 Fri, 05 Apr 2019 08:50:57 +0200 Weltläden: Nachhaltig UND fair https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/weltlaeden-nachhaltig-und-fair.html Den Südtiroler Weltläden ist nachhaltiges Wirtschaften ein großes Anliegen. Immer häufiger bieten sie neben Produkten aus dem fairen Handel vermehrt lokale Produkte an. Wie nachhaltig ist das? Um das Thema „Vernetzung zwischen fairem Handel und lokaler Produktion“ ging es auf einer Tagung im März in Bruneck, organisiert vom Weltladen Twigga, dem Weltladen Lienz „Trikont" und der Genossenschaft „Samarcanda" aus Belluno. Die Antwort auf die Frage: Wie nachhaltig lokale Produktion ist, gab der Hauptreferent der Tagung, Christian Vogl, Wissenschaftler der Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien, und Betreiber eines kleinen landwirtschaftlichen Biobetriebes in Osttirol.

    Gesamte Wertschöpfungskette bewerten

    Vogl ist ein Experte auf diesem Gebiet und überzeugt davon, dass „lokale Produktion“ häufig idealisiert wird. Aus seiner Sicht, sei es viel wichtiger, bei jedem Produkt die gesamte Wertschöpfungskette mit zu bewerten: wie Rohstoffe, Futter- und Betriebsmittel, Verpackung und den Transport: „Das saisonale Angebot und die Produkte aus dem Fairen Handel sind vorzuziehen, da sie dem Prinzip der Solidarität entsprechen und eine Brücke der Solidarität zwischen Produzenten und Verkaufspunkt schlagen“, so der Wissenschaftler aus Wien.

    Weltläden in Südtirol

    In Südtirol gibt es inzwischen vierzehn Weltläden. Allesamt Sozialgenossenschaften, die im Netzwerk mit den anderen Weltläden verbunden sind und vor allem fair gehandelte Kolonialprodukte aus dem globalen Süden vermarkten und damit der modernen Sklaverei und Ungerechtigkeit entgegen treten. In den letzten Jahren sind einige der Südtiroler Weltläden dazu übergegangen, neben dem üblichen Sortiment aus dem fairen Handel, auch Obst und Gemüse, meist in Zusammenarbeit mit Bauern aus der Umgebung, anzubieten.

    Im Weltladen in Latsch funktioniert die Vernetzung zwischen Fairtrade und lokaler Produktion sehr gut, sagt Richard Theiner, Obmann des Weltladen in Latsch: „Es gelingt die lokalen Produzenten herzubekommen. Da die Bauern von ihrer Produktion leben können sollen, können Bauern bei uns ihre Preise selbst bestimmen.

    Hans Schwingshackl, Obmann vom Weltladen Twigga bestätigt den Erfolg von diesem Konzept, auch wenn derzeit im Twigga, aus Platzgründen, derzeit keine Produkte von Bauern der Umgebung angeboten werden. Ein weiterer Grund ist, dass es in der unmittelbaren Umgebung des Brunecker Weltladens Anbieter gibt, die lokale Produkte erfolgreich vermarkten. Sein Wunsch wäre es, dass alle lokalen Produzenten auch fair und nachhaltig produzieren würden, denn: „Lokale Produktion allein ist noch keine Garantie für nachhaltige Wirtschaft.“

    ]]>
    Pustertal Sozial
    news-1242 Wed, 03 Apr 2019 11:37:39 +0200 WIFO-Landwirtschaftsbarometer: Verhaltene Prognose für das laufende Jahr https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wifo-landwirtschaftsbarometer-verhaltene-prognose-fuer-das-laufende-jahr.html Die Südtiroler landwirtschaftlichen Genossenschaften bewerten die im Jahr 2018 den Bauern und Bäuerinnen entrichteten Auszahlungspreise sehr positiv. Allerdings erwarten sie eine Verschlechterung für das laufende Jahr. Die Schwierigkeiten betreffen hauptsächlich die Obstwirtschaft aufgrund der niedrigen Apfelpreise. Dies ergibt sich aus der Frühjahrsausgabe des Wirtschaftsbarometers des WIFO – Instituts für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen. Die Auszahlungspreise an die Bauern waren im Jahr 2018 laut fast aller Genossenschaften zufriedenstellend, meistens sogar gut. Die Prognosen für 2019 sind aber verhaltener und nur zwei Drittel der Genossenschaften glauben, dass sie auch heuer den Landwirten befriedigende Auszahlungen gewährleisten können. Allerdings gibt es starke Unterschiede zwischen den verschiedenen Branchen.

    Weinwirtschaft

    Die beste Stimmung zeigt sich in der Weinwirtschaft. Im vergangenen Jahr konnten 90 Prozent der Kellereien ihren Umsatz steigern, mit besonders guten Verkaufszahlen in Südtirol und in Italien. Auch die Exporte entwickelten sich positiv. Alle Weingenossenschaften konnten somit befriedigende – und in 60 Prozent der Fälle gute – Auszahlungspreise an die Winzer/innen gewährleisten. Die Ernte 2018 war im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent ertragreicher und die Qualität wird von den Kellermeister/innen als sehr gut bewertet. Dies deutet darauf hin, dass die Erzeugerpreise auch 2019 zufriedenstellend sein werden. Insbesondere werden deutliche Umsatzsteigerungen sowohl auf dem Südtiroler als auch auf dem italienischen Markt erwartet.

    Milchwirtschaft

    Das Geschäftsklima ist auch in der Milchwirtschaft positiv: Ein Viertel der Milchhöfe und Sennereien bewertet die Auszahlungspreise im Jahr 2018 als gut, fast alle anderen immerhin als befriedigend. Der italienische Markt entwickelte sich positiv und der Absatz konnte auch in Südtirol erhöht werden. Darüber hinaus konnten über 40 Prozent der Molkereien ihre Investitionen erhöhen. Die befragten Genossenschaften melden aber auch eine deutliche Zunahme der Produktionskosten, die sich negativ auf die betriebliche Wettbewerbsfähigkeit auswirkte. Für 2019 wird ein weiteres Wachstum des Umsatzes, insbesondere auf den ausländischen Märkten sowie der Investitionen erwartet. Die den Landwirt/innen gezahlten Erzeugerpreise dürften weiterhin zufriedenstellend ausfallen. Joachim Reinalter, Obmann des Sennereiverbandes Südtirol zur Milchwirtschaft: „Sorgen bereiten die steigenden Kosten sowohl auf Erzeugerseite als auch auf Seiten der Molkereien. Vor allem die Kosten für Energie, Verpackung und Entsorgung steigen. Weiters nehmen die Anforderungen von Gesellschaft und Politik an die Landwirte zu. Dies führt zu einem hohen Investitionsdruck in den Molkereien und den bäuerlichen Betrieben.“

    Obstwirtschaft

    In der Obstwirtschaft war das Jahr 2018 von einem Anstieg der Erzeugerpreise geprägt und mehr als 80 Prozent der Genossenschaften konnten ihren Mitgliedern gute Auszahlungen gewährleisten. Dies ist auf die europaweit bescheidene Ernte 2017 zurückzuführen. Das knappe Angebot ermöglichte den Südtiroler Genossenschaften einen schnellen Absatz der gesamten Produktion, so dass die Vermarktungssaison frühzeitig endete. Die Ernte 2018 war hingegen in ganz Europa und insbesondere in Polen ertragreich, was zu einem Rückgang der Apfelpreise um fast 40 Prozent führte. Hinzu kommt die Befürchtung, dass im Falle eines harten Brexits der britische Absatzmarkt wegfallen könnte. Dies würde das Überangebot in Europa verschärfen und die Preislage weiter verschlimmern. Fast drei Viertel der Genossenschaften sind daher der Ansicht, dass die Auszahlungspreise heuer unbefriedigend sein werden.

    Handelskammerpräsident Michl Ebner betont die Bedeutung der Erschließung neuer Märkte für Südtiroler Agrarprodukte: „Um den zukünftigen Wohlstand der Südtiroler Landwirtschaft zu sichern, ist es notwendig, weiterhin in Qualität und neue Produkte zu investieren. Was die Absatzmärkte betrifft, so schädigt das russische Einfuhrverbot die europäischen Landwirte besonders, da Russland ein wichtiger Exportmarkt ist.“

    Leo Tiefenthaler, Obmann des Südtiroler Bauernbundes und der Kellerei Tramin meint: „Wir müssen weiter auf Qualität und eine professionelle Vermarktung setzen. Dann wird es darum gehen, neue Märkte zu erschließen und Produkt- und Sorteninnovation zu betreiben. In der Obstwirtschaft müssen wir alles daransetzen, dass der Konsum wieder steigt. Das ist nämlich die größte Herausforderung.“

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1241 Wed, 03 Apr 2019 11:28:53 +0200 Landwirtschaft: Zukunftskonzept 2030 geplant https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landwirtschaft-zukunftskonzept-2030-geplant.html Die Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema im Zukunftskonzept für die Landwirtschaft. Das wurde bei einem Treffen deutlich, bei dem Landesrat Arnold Schuler mit Vertretern der Obstwirtschaft gemeinsame Ziele abgesteckt hat. "Gemeinsam mit allen Partnern und Interessensvertretungen wollen wir ein Zukunftskonzept für die Landwirtschaft 2030 erarbeiten, in dem die Obstwirtschaft den entsprechenden Stellenwert erhält", erklärte der Landesrat für Landwirtschaft, Arnold Schuler, bei dem Treffen mit den Vertretern der Südtiroler Obstwirtschaft.

    Südtirol ist seit Jahren europaweit führend im Obstbau. Diesen Vorsprung gilt es zu halten beziehungsweise auszubauen. Der Landesrat arbeitet deshalb derzeit an einem neuen gemeinsamen Entwicklungskonzept für die verschiedenen Sektoren der Südtiroler Landwirtschaft, wofür eine gemeinsame Strategie abgesteckt werden soll. "Im Bereich der Obstwirtschaft ist es unser Ziel, auch weiterhin Obst bester Qualität zu produzieren und dabei wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Bedürfnissen zu entsprechen", sagte Landesrat Schuler.

    Der Austausch mit der Obstwirtschaft ist das erste einer Reihe von Treffen. An diesen Austausch schließen sich nun Gespräche mit der Wein- und Milchwirtschaft an. Es geht bei den Treffen darum, Ideen und Anregungen zur Weiterentwicklung der Südtiroler Landwirtschaft aufzunehmen und dann in ein ganzheitliches Konzept zu gießen.

    Bei dem Treffen mit den Entscheidungsträgern der Obstwirtschaft wurde deutlich, dass die Obstwirtschaft weltweit im Wandel ist. Was das für Südtirol bedeutet und was dieser Wandel jenen abverlangt, die weiterhin erfolgreich bleiben wollen, darüber diskutierten die Vertreter der Obstproduzenten mit Landesrat Schuler. Gesucht wurde nach lokalen Ansatzmöglichkeiten, um den globalen Herausforderungen zu begegnen.

    Der Landesrat forderte dazu auf, sich auf Veränderungen einzustellen und dafür offen zu sein und die Nachhaltigkeit stets im Blick zu behalten.
     

    ]]>
    Bozen und Umgebung Obst
    news-1239 Mon, 01 Apr 2019 16:59:44 +0200 Antrittsbesuch bei Landesrätin Waltraud Deeg https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/antrittsbesuch-bei-landesraetin-waltraud-deeg.html Zu einem „Antrittsbesuch“ traf heute die Führungsspitze des Raiffeisenverbandes mit Landesrätin Waltraud Deeg im Landhaus 12 in Bozen zusammen. Bei dem Informationsaustausch mit der, für die Bereiche Soziales, Wohnbau, Familie und Senioren zuständigen, Landesrätin wurden aktuelle gemeinsame Themen vor allem aus dem Bereich „Soziales“ besprochen. Betont wurde bei dem Treffen auch die Bedeutung der guten Zusammenarbeit zwischen dem Ressort und dem Raiffeisenverband.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1238 Fri, 29 Mar 2019 12:26:26 +0100 Plattform Land: Zusammenleben der Generationen als Jahresthema https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/plattform-land-zusammenleben-der-generationen-als-jahresthema.html Der demografische Wandel macht auch vor Südtirol nicht Halt. Daher wird sich die Plattform Land, die sich für attraktive, lebendige ländliche Räume einsetzt, heuer besonders mit dem Zusammenleben der Generationen im ländlichen Raum auseinandersetzen. Auf der Mitgliederversammlung wurden zudem Vereinfachungsvorschläge beschlossen. Unterdessen wächst die Plattform Land weiter. Durch den demografischen Wandel gewinnen Modelle des generationenübergreifenden Wohnens und der Versorgung älterer Menschen auch im ländlichen Raum an Bedeutung. Gleichzeitig wird das leistbare Wohnen für junge Menschen zunehmend aktuell. Mit den Themen „Alt und Jung“ wird sich die Plattform Land heuer intensiv beschäftigen. So steht die Jahrestagung am 30. Mai unter dem Motto „Generationen – Leben & Wohnen im Dorf“. „Dabei werden Modelle des generationenübergreifenden Wohnens vorgestellt“, erklärte der Präsident der Plattform Land, Andreas Schatzer. Im Herbst ist hingegen die Tagung „Land & Jugend“ geplant. Dort werden junge Menschen für ihre Ideen zur Stärkung des ländlichen Raumes prämiert. Die Vorschläge sollen in Ideencamps entwickelt werden.

    Vereinfachungen für Ministerin Stefani 
    Ein Schwerpunkt der Mitgliederversammlung war die Vorstellung von Vereinfachungen von Bestimmungen, die die Plattform Land in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Wirtschaftsring SWR-EA und der Landesverwaltung ausgearbeitet hat. Die Vorschläge wird Landeshauptmann Arno Kompatscher der Regionenministerin Erika Stefani überreichen. Neben Südtiroler Best-Practice-Beispielen, wie der dualen Ausbildung, der Nahversorgung, dem kapillaren Freiwilligenwesen oder dem Südtirol-Pass, enthält das Dokument über 20 Maßnahmen zu Vereinfachungen. So sollen Immobilienübertragungen vereinfacht werden. Auch die öffentliche Ausschreibung von landwirtschaftlichen Produkten soll erleichtert werden. Ein weiterer Wunsch ist, die Arbeitszeiten und den Jugendschutz anzupassen sowie die Revision und das Berichtwesen in vielen Sektoren auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren.  

    Ausblick: Bestehende Projekte werden weitergeführt
    Neben den neuen Projekten zum generationenübergreifenden Wohnen werden drei bereits begonnene Projekte auch 2019 weitergeführt.
    Das Leerstandsmanagement hat das Ziel, Leerstände in den Gemeinden zu erheben und sie möglichst wieder einer Nutzung zuzuführen. „Dadurch sollen nicht nur die Leerstände belebt werden, sondern auch der Flächenverbrauch außerhalb der Dorfzentren eingeschränkt werden“, sagte der Präsident-Stellvertreter Leo Tiefenthaler. In fünf Gemeinden sind die Erhebungen durchgeführt worden. „Heuer sollen nochmals sechs bis acht Gemeinden dazu kommen.“ Die Erhebung habe auch in Hinblick auf das neue Landesgesetz für Raum und Landschaft und die Abgrenzung des Siedlungsgebietes Relevanz. Ebenfalls weitergeführt wird das Projekt „AlpJobs“. Mit Projektpartnern aus verschiedenen Ländern sollen zukünftige Jobprofile für junge Menschen ausgearbeitet werden.

    Auch das dritte Projekt „Lokale Kreisläufe der Wirtschaft“ geht weiter. Ziel ist die Schaffung eines lokalen Kreislaufes, der auf eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit von Landwirtschaft, Tourismus, Handel und Handwerk beruht. Gestartet wurde das Projekt in den Pilotgemeinden Schlanders und Glurns. Heuer soll das Konzept mit Vinschger Produkten versuchsweise umgesetzt werden. Neben diesen drei Projekten hat die Plattform Land weitere Projekte im Blick, wie eine Studie zu den Zu- und Abwanderungsmotiven im ländlichen Raum. Auf der Mitgliederversammlung wurde Legacoopbund als neues Mitglied aufgenommen. Damit gehören der Plattform Land nun 14 Mitglieder an.

    Was ist die Plattform Land?

    Die „Plattform Land“ ist eine Südtiroler Allianz, die das Ziel hat, mit verschiedenen Initiativen und Maßnahmen den ländlichen Raum zu stärken, um ihn so lebendig und attraktiv zu halten.  Gleichzeitig setzt sie sich für eine intelligente Flächennutzung ein. Sie ist als Interessensgemeinschaft im Herbst 2013 vom Südtiroler Bauernbund und dem Gemeindenverband Südtirol ins Leben gerufen worden und ist seit April 2017 ein Verein. Mitglieder sind derzeit neben dem Bauernbund und dem Gemeindenverband das Land Südtirol, die Handelskammer Bozen, die Wirtschaftsverbände, der KVW, der Jugendring, der Verband der Seniorenwohnheime sowie der Raiffeisenverband Südtirol und die Kammer der Architekten. Zwei Fachbeiräte „Ländlicher Raum“ und „Intelligente Flächennutzung“ unterstützen die Mitglieder mit Expertisen. Seit Herbst 2018 ist die Plattform Land zudem Mitglied der Europäischen ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1237 Fri, 29 Mar 2019 11:36:36 +0100 WIFO: Geschäftsklima in Südtirol bleibt auf hohem Niveau https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wifo-geschaeftsklima-in-suedtirol-bleibt-auf-hohem-niveau.html Das Geschäftsklima in Südtirol bleibt auf hohem Niveau und fast alle Unternehmen sind für das laufende Jahr zuversichtlich. Dies geht aus der Frühjahrsausgabe des Wirtschaftsbarometers des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen hervor. Mehr als neun von zehn Unternehmen konnten im Jahr 2018 eine zufriedenstellende Ertragslage erwirtschaften und ebenso viele gehen von einer befriedigenden Rentabilität für 2019 aus. Die italienische und internationale Konjunkturlage ist aber wenig ermutigend und dies wird wahrscheinlich negative Auswirkungen auf die Südtiroler Wirtschaft haben. Das Südtiroler Bruttoinlandsprodukt wird heuer voraussichtlich um 1,3 Prozent wachsen.

    Südtiroler Wirtschaft          
    Die Südtiroler Unternehmen sind weiterhin zuversichtlich. Die Ertragslage im Jahr 2018 war für 91 Prozent der Wirtschaftstreibenden zufriedenstellend und heuer gehen sogar 93 Prozent von einem (zumindest) befriedigenden Betriebsergebnis aus. Ein Viertel der Betriebe erhofft sich sogar eine „gute“ Rentabilität.

    In den letzten vier Jahren sind die Umsätze stetig gewachsen und auch 2018 konnten die Südtiroler Unternehmen ein steigendes Geschäftsvolumen erwirtschaften. Der lokale Südtiroler Markt entwickelte sich besonders positiv, wesentliche Zuwächse wurden aber auch mit der Kundschaft aus den anderen italienischen Provinzen erreicht. Das Auslandsgeschäft verlangsamte sich im zweiten Semester, insgesamt sind die Exporte aber um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen und beliefen sich auf über 4,8 Mrd. Euro. Auch die Verbraucherpreise sind gestiegen, um 1,9 Prozent. Der Arbeitsmarkt entwickelte sich ebenfalls positiv: Im Jahresdurchschnitt 2018 gab es in Südtirol über 209.000 unselbständig Beschäftigte, was einem Plus von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

    Laut Aussagen der befragten Unternehmen sind die Investitionen im vergangenen Jahr gestiegen, insbesondere in Maschinen und Anlagen, aber auch in Kraftfahrzeuge. Dies war unter anderem auch den staatlichen Anreizen (Sonder- bzw. Hyperabschreibungen) zu verdanken. Wichtige Rahmenbedingungen wie den Zugang zu Krediten und die Zahlungsmoral der Kunden bewerten die Unternehmer/innen als stabil. Der Anstieg der Betriebskosten wurde dagegen stärker als in den Vorjahren empfunden.

    Für 2019 erwartet man, dass die Umsatzdynamik im Allgemeinen noch positiv bleibt. Das Investitionswachstum könnte sich hingegen verlangsamen, aufgrund der Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung in Italien und auf internationaler Ebene. Die unerwartete Wiedereinführung der Sonderabschreibungen ab April könnte diesbezüglich positive Effekte bewirken. Die Unternehmen erwarten heuer einen Anstieg der Produktionskosten, bleiben aber zuversichtlich bezüglich der Aufrechterhaltung der betrieblichen Wettbewerbsfähigkeit und gehen weiterhin von einem Beschäftigungswachstum aus.

    Erfreulich ist, dass alle Sektoren ein positives Geschäftsklima verzeichnen. Nur im Groß- und Einzelhandel fallen die Bewertungen der Ertragslage 2018 leicht unterdurchschnittlich aus. Bei den Erwartungen für 2019 lassen sich auch keine relevanten Unterschiede zwischen den Sektoren feststellen, mit Ausnahme der Obstwirtschaft, die mit einem deutlichen Rückgang der Apfelpreise konfrontiert ist.

    Im Gegensatz zu dem, was für die Unternehmen beobachtet wurde, zeigen die Konsumentenbefragungen des WIFO, dass der Optimismus der Haushalte im Jahr 2018 allmählich nachgelassen hat. Das Konsumklima bleibt in Südtirol zwar im italienischen und europäischen Vergleich überdurchschnittlich, weist aber eine Abschwächung auf. Diese ist vor allem auf die Unsicherheit über die allgemeine Wirtschaftsentwicklung zurückzuführen, während die Bewertungen der Südtiroler/innen bezüglich der eigenen finanziellen Lage stabil geblieben sind.

    Europäische und italienische Wirtschaft        
    In Europa ist die Stimmung von Unternehmen und Konsumenten weniger positiv. Der entsprechende Index „Economic Sentiment Indicator“ erreichte Anfang 2018 ein Rekordniveau, verschlechterte sich aber seitdem kontinuierlich. Auch die Wachstumsprognosen für den Euroraum wurden mehrmals nach unten revidiert, vor allem aufgrund der enttäuschenden Daten zu Industrieproduktion und Exporte in der zweiten Jahreshälfte. Die Inlandsnachfrage hat sich jedoch als robust erwiesen, dank der positiven Einkommens- und Konsumentwicklung. Dies ist auch der niedrigen Arbeitslosigkeit zu verdanken, die wieder auf das Niveau vor der Krise zurückgekehrt ist. Auch die Investitionen stiegen weiter an, unterstützt durch günstige Kreditbedingungen und niedrige Zinssätze. Diese Faktoren ermöglichten im Jahr 2018 ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes der Eurozone um 1,9 Prozent.

    Für das laufende Jahr wird jedoch eine Verlangsamung der Konjunktur erwartet. Trotz der sehr günstigen Arbeitsmarktlage herrscht Unsicherheit aufgrund der Spannungen im internationalen Handel und der bevorstehenden wichtigen politischen Fristen wie dem Brexit und den Europawahlen. Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank wird daher weiterhin sehr expansiv bleiben: Bis Ende 2019 sind keine Zinserhöhungen zu erwarten und im September werden die EZB-Langfristkredite für Banken wiederaufgenommen. Laut den aktuellsten Prognosen der Europäischen Zentralbank wird das Bruttoinlandsprodukt des Euroraums 2019 um 1,1 Prozent zunehmen. Betrachtet man die wichtigsten Handelspartner Südtirols, so wird Deutschland voraussichtlich unter diesem Wert bleiben, Österreich sollte hingegen überdurchschnittlich abschneiden.

    Die italienische Wirtschaft geriet 2018 in Schwierigkeiten. Die Trendwende bei der Industrieproduktion und die negative Entwicklung des BIP in der zweiten Jahreshälfte sind sowohl auf externe als auch auf interne Faktoren zurückzuführen. Einerseits schwächte sich der internationale Handel und insbesondere die Nachfrage aus wichtigen Partnerländern wie Deutschland ab. Andererseits wurde die Inlandsnachfrage durch die Verlangsamung der Investitionen beeinträchtigt, was unter anderem auf die steigenden Finanzierungskosten und die Unsicherheiten über die Entwicklung der italienischen Politik zurückzuführen ist. Für das laufende Jahr wird eine Stagnation erwartet.

    Aufgrund der positiven Signale aus der Südtiroler Wirtschaft, aber auch der Unsicherheitsfaktoren, die der wirtschaftlichen Verlangsamung in Italien und in unseren wichtigsten Partnerländern zugrunde liegen, erwartet das WIFO ein Wachstum des Südtiroler Bruttoinlandsproduktes von 1,3 Prozent im Jahr 2019.

    „Die Südtiroler Wirtschaft hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt und das Geschäftsklima bleibt vorerst noch zuversichtlich. Um in einem schwieriger werdenden Umfeld den Wohlstand Südtirols zu erhalten, müssen die Betriebe das eigene Knowhow durch Digitalisierung und Innovation weiter steigern“, so Handelskammerpräsident Michl Ebner.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1236 Fri, 29 Mar 2019 10:06:45 +0100 Markus Lanz: Liebe meine Arbeit, bin noch lange nicht müde! https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/markus-lanz-liebe-meine-arbeit-bin-noch-lange-nicht-muede.html Am 28. März fand im Parkhotel Laurin in Bozen der diesjährige Presseempfang des Raiffeisenverbandes statt. Für diese Veranstaltung, die unter dem Motto „In medias res: Menschen mit Botschaften“ steht, konnte der Raiffeisenverband den bekannten Moderator, Produzenten und Journalisten Markus Lanz nach Bozen holen. Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige news-1235 Wed, 27 Mar 2019 15:12:19 +0100 Interreg-Rat Wipptal: grenzüberschreitende Projekte genehmigt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/interreg-rat-wipptal-grenzueberschreitende-projekte-genehmigt.html Seit knapp drei Jahren arbeitet der Interreg-Rat Wipptal unter dem Motto „Ein Wipptal ohne Grenzen“ an der Umsetzung einer gemeinsamen, grenzübergreifenden Entwicklung. Kürzlich konnte der Interreg-Rat in seiner achten Sitzung mehrere grenzüberschreitende Projekte genehmigen. Im Herbst 2016 konnte der Interreg-Rat Wipptal nach einem Jahr der Planung einer grenzübergreifenden Strategie für das nördliche und südliche Wipptal mit der konkreten
    Vorbereitung und Umsetzung von gemeinsamen Projekten im Rahmen des Interreg-Programmes Italien-Österreich beginnen. Dies schreibt die Genossenschaft für Regionalentwicklung und Weiterbildung Wipptal in einer Aussendung.

    In der Sitzung des Interreg-Rat Wipptal vom 25.03.2019 in Steinach führte das Interreg-Rat Management mit Carmen Turin und Sabine Richter themeneinführend über die aktuellen Gegebenheiten in den Arbeitsgruppen und in der Ausarbeitung der grenzüberschreitenden Evaluierung ein. In den vergangenen Wochen und Monaten haben zahlreiche Sitzungen von Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen stattgefunden mit dem Ziel neue grenzüberschreitende Projekte zu erarbeiten.

    In der Sitzung wurden insgesamt acht grenzüberschreitende Projekte vorgestellt und zur
    Abstimmung gebracht. Die jeweiligen Projektträgern stellten Projekte aus den folgenden Bereichen vor:

    • Wissenstransfer und Weiterbildung in der Landwirtschaft,
    • Bildung und Jugend,
    • Zusammenarbeit der Gemeinden,
    • Tourismus sowie
    • Schaffung von neuen grenzüberschreitenden Angeboten und Naturraum von den vorgestellt.

    Die Projekte wurden mit einer Gesamtsumme von rund 740.000 € genehmigt. „Jetzt zeigen sich die Früchte unserer grenzübergreifenden Arbeit. Damit steigt auch wieder die Motivation der Akteure, sich in der gemeinsamen Entwicklung des nördlichen und südlichen Wipptales zu engagieren.“, so Helmut Gassebner, Präsident des Interreg-Rates. „Der Grenzraum rund um den Brenner hat sehr viel Potential. Die Bezirksgemeinschaft Wipptal unterstützt die Initiativen des Interreg-Rates. Die genehmigten Projekte sind sehr vielversprechend!“ ergänzt Karl Polig als Vertreter des Projektpartners Bezirksgemeinschaft Wipptal.

    Zur Beratung und Unterstützung der Interessierten wird das Programm von zwei erfahrenen
    Strukturen der Regionalentwicklung begleitet, dem Regionalmanagement Wipptal vertreten durch Sabine Richter im nördlichen Wipptal und der GRW Wipptal/Eisacktal vertreten durch Carmen Turin im südlichen Wipptal.

    ]]>
    Eisacktal/Wipptal Sozial
    news-1234 Mon, 25 Mar 2019 11:42:32 +0100 Kleintierzüchter feiern rundes Jubiläum https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kleintierzuechter-feiern-rundes-jubilaeum.html Der Verband der Südtiroler Kleintierzüchter hielt am Samstag im Raiffeisensaal von Terlan seine Jahresvollversammlung ab. Im Mittelpunkt stand dabei auch das 30-jährige Bestandsjubiläum.  Gegründet wurde der der Verband der Südtiroler Kleintierzüchter, der die Schaf- und Ziegenzucht, aber auch die Schweinezucht in Südtirol betreut, am 11. Februar 1989. Hervorgegangen ist der Verband als Nachfolgeorganisation des Landesschafzuchtvereins, der 1978 durch den Zusammenschluss der zehn damals in Südtirol bestehenden Schafzuchtvereine gegründet wurde.

    Zum Obmann des Verbandes wurde Johann Götsch gewählt, seit 2011 steht Lorenz Müller aus Morter dem Verband vor. Geschäftsführerin des Verbandes ist Barbara Mock, die bei der Vollversammlung die 30-jährige Geschichte Revue passieren ließ. Zu den 911 Mitgliedern im Gründungsjahr 1989 kamen immer neue hinzu, heute zählt der Verband knapp 2000 Mitglieder. 

    ]]>
    Bozen und Umgebung Viehwirtschaft
    news-1233 Mon, 25 Mar 2019 10:10:53 +0100 Führungsspitze des Raiffeisenverbandes bei Papstaudienz in Rom https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/fuehrungsspitze-des-raiffeisenverbandes-bei-papstaudienz-in-rom.html Auf Einladung von Maurizio Gardini, Präsident von Confederazione Cooperative Italiane, dem italienischen Genossenschaftsverband, nahm die Führungsspitze des Raiffeisenverbandes Südtirol, am 16. März an einer Papstaudienz in Rom teil. Der Anlass für das Treffen mit dem Kirchenoberhaupt war das 100-jährige Jubiläum des italienischen Genossenschaftsverbandes, der am 14. Mai 1919 gegründet worden war. Papst Franziskus empfing die Vertreterinnen und Vertreter der Genossenschaften im Rahmen einer Privataudienz.

    Papst Franziskus hatte bereits in der Vergangenheit mehrfach auf die große Bedeutung der genossenschaftlichen Prinzipien hingewiesen. Aus seiner Sicht bieten Genossenschaften gute Lösungsmöglichkeiten für den Sozialstaat, weil sie von den Bedürfnissen der Mitglieder ausgehen. Die genossenschaftlichen Werte wie Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung, sind Vorstellungen, die sich auch in der katholischen Soziallehre wiederfinden: Solidarität ist ein Schlüsselwort der Soziallehre.

    Aus Südtirol waren neben Herbert Von Leon, Obmann, Paul Gasser, Generaldirektor, weitere sieben Vertreter des Raiffeisenverbandes Südtirol angereist.

    ]]>
    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1232 Fri, 22 Mar 2019 09:31:45 +0100 Trinkwasser im Blick https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/trinkwasser-im-blick.html Am 22. März wird weltweit der Tag des Wassers begangen. Eine Straßenumfrage bringt überraschende Einsichten über den persönlichen Wassergebrauch von Passantinnen und Passanten in Bozen. Bozen und Umgebung Wasser news-1231 Wed, 20 Mar 2019 12:17:19 +0100 Grenzüberschreitende Bürgermeisterkonferenz in Sterzing https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/grenzueberschreitende-buergermeisterkonferenz-in-sterzing.html Am 12. März 2019 lud der Interreg-Rat Wipptal im Rahmen des CLLD-Management zur zweiten grenzüberschreitenden Bürgermeisterkonferenz ins Rathaus nach Sterzing. Neben Bürgermeistern aus dem nördlichen und südlichen Wipptal nahmen auch Interreg-Rat Präsident Helmut Gassebner, Bezirkspräsident Karl Polig, der Landtagsabgeordneter des nördlichen Wipptal Florian Riedl sowie Carmen Turin von der GRW Wipptal/Eisacktal und Sabine Richter vom Regionalmanagement Wipptal teil.

    Themeneinführend wurden die Sitzungsteilnehmer vom Interreg-Rat Management Carmen Turin und Sabine Richter über sieben grenzüberschreitende Klein- und Mittelprojekte informiert, die sich aktuell in der Ausarbeitungsphase befinden und bei der kommenden Sitzung des Interreg-Rates am 25. März 2019 zur Abstimmung vorgestellt werden.

    Mobilität, Verkehr & Soziales

    In diesen Bereichen sehen sich beide Regionen diesseits und jenseits vom Brenner mit den gleichen Herausforderungen konfrontiert. Seit der letzten Bürgermeisterkonferenz im Sommer 2018 wurden neue Arbeitsgruppen initiiert deren Ziel es ist intelligente und nachhaltige Lösungen zu erarbeiten. Betreffend das Thema Mobilität gilt es ein grenzüberschreitendes, integriertes Nahverkehrssystems zu entwickeln, ein für Einwohner und Gäste attraktives Angebot zu schaffen und darüber zu informieren. Rund um das Thema Verkehr ist die Eindämmung der Verkehrsbelastung für die Wipptaler Bevölkerung ein klares Ziel, das sich die Gemeindevertreter gesetzt haben. Besprochen wurden dabei vor allem Lösungsansätze zur Reduzierung des Schwerverkehrs auf den Straßen.

    Bezugnehmend auf den Themenbereich Soziales wurden hinsichtlich Betreuung und Pflege Ansatzpunkte zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit diskutiert, welche ebenfalls weiter verfolgt werden.
    Einigkeit herrscht darüber, die Kräfte als EUREGIO-Region (Tirol, Südtirol, Trentino) zu bündeln, bestehende Vernetzungen zu optimieren und gemeinsam aufzutreten um erarbeitete Maßnahmen umsetzen zu können und Ziele zu erreichen. Die nächste grenzüberschreitende Bürgermeisterkonferenz wurde für Herbst 2019 angesetzt.

    ]]>
    Eisacktal/Wipptal Sozial
    news-1230 Wed, 20 Mar 2019 09:43:49 +0100 200 Jahre F. W. Raiffeisen-Innovationswettbewerb https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/200-jahre-f-w-raiffeisen-innovationswettbewerb.html Die Raiffeisenkasse Bruneck hat mit der Online-Spendenplattform „Crowdfunding für Vereine“ den Raiffeisen-Innovationswettbewerb gewonnen. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde am 19. März vom Raiffeisenverband in Bozen vergeben.  „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.“ Das Motto von F. W. Raiffeisen ist in der Raiffeisenkasse Bruneck fest verankert und wird mit Innovationsgeist auch in der Gegenwart umgesetzt. Seit Herbst 2018 gibt es in der Raiffeisenkasse eine Online-Spendenplattform, die es Vereinen ermöglicht, für ihre Projekte einfach und unkompliziert Spenden zu sammeln.

    Für diese besondere Idee wurde die Raiffeisenkasse Bruneck heute mit dem Raiffeisen-Innovationspreis im Wert von 5.000 Euro ausgezeichnet. Vereine können ihre Projekte kostenlos auf der Online-Plattform vorstellen, um möglichst viele Förderer dafür zu gewinnen. Die Unterstützung kann mit wenigen Klicks, entweder mittels Kreditkartenzahlung oder simpler Geldüberweisung, erfolgen. 

    ]]>
    200 Jahre F. W. Raiffeisen
    news-1229 Tue, 19 Mar 2019 12:14:32 +0100 Der Gastgeber der Gartenparty oder Workshop  zur digitalen Transformation https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/der-gastgeber-der-gartenparty-oder-workshop-zur-digitalen-transformation.html Vor kurzem fand in der Genossenschaft Mila Bergmilch Südtirol ein Workshop  zur digitalen Transformation statt, mit dem Titel „Positionierungsstrategie von Führungskräften oder wie Sie zum Gastgeber Ihrer Gartenparty werden“. Zwölf Führungskräfte aus den Raiffeisengenossenschaften und Partnerorganisationen folgten mit großem Interesse den Ausführungen von Klemens Skibicki, Professor für Marketing und Marketing und renommierter Berater für die digitale Transformation.

    ]]>
    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1228 Fri, 15 Mar 2019 10:25:01 +0100 Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband beim Raiffeisenverband Südtirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/baden-wuerttembergischer-genossenschaftsverband-beim-raiffeisenverband-suedtirol.html Mitte März besuchten Vertreter des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes den Raiffeisenverband Südtirol in Bozen, um einen Einblick in das Südtiroler Genossenschaftswesen zu gewinnen. Die insgesamt elf Geschäftsführer und Vorstände von landwirtschaftlichen Genossenschaften und Genossenschaftsverbänden, darunter Roman Glaser, Präsident der BWGV eV Stuttgart, nutzten ihren Aufenthalt gleich mehrfach. Zu Beginn stand ein Treffen mit der Führungsspitze des Raiffeisenverbandes auf dem Programm. Im Anschluss daran besichtigten sie mehrere Kellereien und Obstgenossenschaften der Umgebung.

    ]]>
    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1221 Thu, 14 Mar 2019 12:18:00 +0100 Erich Kobler https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/erich-kobler.html Erich Kobler, der heute 91jährige aus Margreid, zählt zu den wenigen noch lebenden Vertretern einer Gründergeneration innerhalb der Raiffeisen Genossenschaften. Sein Porträt ist der Auftakt einer neuen Videoreihe: verdiente Genossenschafter der Südtiroler Raiffeisenorganisation kommen hier zu Wort und erzählen aus ihrem Leben. Erich Kobler ist noch heute überzeugter Genossenschafter. Er schätzt bei dieser Unternehmensform besonders, dass der Mensch im Mittelpunkt des Wirtschaftens steht. Sein Weg in die Raiffeisen-Organisation begann im Jahre 1960, als er als Gründungsmitglied in den Aufsichtsrat der neugegründeten Obstgenossenschaft Kurmark in Margreid gewählt wurde.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1227 Thu, 14 Mar 2019 11:34:55 +0100 Weinjahrgang 2018 – Weine mit großem Potential https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/weinjahrgang-2018-weine-mit-grossem-potential.html Das Weinbaujahr 2018 war von einem Wechselspiel zwischen feuchtem und sehr heißem Wetter und einer optimalen zweiten Septemberhälfte geprägt. Für Sorten mit später Reife und in hohen Lagen werden ausgezeichnete Weine mit viel Potential erwartet. Nach einem nassen Winter trieben die Reben in diesem Jahr etwas später aus, so schreibt das Konsortium Südtirol Wein in einer Aussendung. Die Blüte setzte dank des feuchtwarmen Wetters im April und Mai hingegen früh ein. Der darauffolgende Sommer war geprägt von außerordentlich heißem und trockenem Wetter. Gegen Ende August ging wieder vermehrt Regen nieder. Um anfällige Sorten vor dem Faulen zu schützen, musste schnell mit der Lese begonnen werden. Der September bot schließlich mit warmen Tagen und kalten Nächten ideale Voraussetzungen für spät reifende Sorten und höhere Lagen.

    „Das Weinjahr 2018 verlief weitgehend problemlos“, erklärt Maximilian Niedermayr, Präsident des Konsortiums Südtirol Wein, „Die Qualität der Südtiroler Weine ist sehr gut und auch mit den Erntemengen sind wir zufrieden. Nach dem mengenmäßig nicht zufriedenstellenden Erntejahr 2017 waren die Bedingungen 2018 fast ideal. Besonders die Rotweine haben viel Potenzial.“

    Die Weißweine des Jahrgangs 2018 überzeugen mit perfekter Reife, ausgeprägter und vielschichtiger Fruchtaromatik, ausgewogenem Säuregehalt und Struktur – insbesondere aus höheren Lagen. Herausragend sind vor allem Chardonnay, Pinot Grigio, Weißburgunder, Sauvignon, Gewürztraminer und Sylvaner.

    Die Rotweinsorten haben vom Vegetationsverlauf im vergangenen Jahr am meisten profitiert. Cabernet, Merlot, Lagrein und Blauburgunder haben Eleganz, Kraft und Körper und versprechen große Weine mit viel Potential. Der Vernatsch ist dieses Jahr elegant, frisch und einladend.

     

    ]]>
    Bozen und Umgebung Wein
    news-1226 Thu, 14 Mar 2019 10:44:15 +0100 Apfelbotschafter wieder unterwegs https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/apfelbotschafter-wieder-unterwegs.html Ab 1. April laden Südtirols Apfelbotschafter wieder zu Führungen durch die Obstwiesen. Bisher haben vor allem Schulklassen und Touristen an den Apfel-Führungen teilgenommen. Nun soll auch unter den Einheimischen das Interesse an dieser Initiative geweckt werden. Der Saal im „Haus des Apfels“ in Terlan ist am Tag nach dem Aschermittwoch bis auf den letzten Stuhl besetzt, die Anwesenden unterhalten sich angeregt, einige kennen sich schon länger, andere sind zum ersten Mal hier: 20 Apfelbotschafter sitzen im Raum und freuen sich auf das Eröffnungstreffen. Der Winter macht Platz für den Frühling und die Apfelbotschafter beginnen ab 1. April wieder mit ihren Führungen durch die Südtiroler Apfelwiesen, die über die Tourismusvereine oder Obstgenossenschaften buchbar sind. dies schreibt das Südtiroler Apfelkonsortium in einer Aussendung.

    ]]>
    Vinschgau Burggrafenamt Überetsch/Unterland Bozen und Umgebung Obst
    news-1225 Tue, 12 Mar 2019 16:24:04 +0100 Kunstaktion der VI.P mit dem Street-Art-Künstler „Cibo“:  https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kunstaktion-der-vip-mit-dem-street-art-kuenstler-cibo.html Mit dem Kunstprojekt #SaveTheWall setzt der Verband der Vinschger Produzenten für Obst und Gemüse VI.P gemeinsam mit dem Street-Art-Künstler Pier Paolo Spinazzé alias Cibo ein farbenfrohes Zeichen der Lebensfreude und Nachhaltigkeit.  Rassistische Parolen, Hassbotschaften oder Hakenkreuze an der Mauer: Der italienische Street-Art-Künstler Pier Paolo Spinazzé alias Cibo tolerierte diese Schandflecke im öffentlichen Raum nicht mehr. Seit 2008 befreit „Cibo“ die Städte von diesen Schmierereien an den Wänden der Häuser, Brücken oder Fußgängerwege, indem er sie mit farbenfrohen Graffitis übersprüht. Als Motive wählt der Künstler dabei Obst, Gemüse und weitere Lebensmittel, jeweils passend zur Region. Den Schandflecken setzt er mit seinen farbenfrohen Botschaften somit Lebensfreude, Vielfalt und Schönheit entgegen.

    ]]>
    Vinschgau Sonstige
    news-1224 Mon, 11 Mar 2019 09:20:49 +0100 Raiffeisenverband Südtirol bei Innovation Olympics https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenverband-suedtirol-bei-innovation-olympics.html Der Startschuss der Innovation Olympics für den Raiffeisenverband Südtirol fiel Anfang Oktober 2018 als den fünf Teams der Universität Trient im Rahmen der Auftaktveranstaltung in Bozen die Aufgabenstellung übergeben wurde. Es folgten zwei Monate Recherche, Vorbereitung und Strukturierung, dann lagen die Ergebnisse vor. Innovation Olympics ist eines vom IXL Center – Center für Innovation, Excellence and Leadership in Boston (USA) in Zusammenarbeit mit namhaften Universitäten der Welt ausgearbeitetes Programm, das Studierenden die Möglichkeit gibt, kreative Lösungen für konkrete Fragestellungen aus der Unternehmens-Praxis zu erarbeiten. Mittlerweile haben Universitäten auf der ganzen Welt dieses Programm implementiert, unter anderem auch die Universität Trient.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1222 Thu, 07 Mar 2019 08:45:58 +0100 Verein oder Sozialgenossenschaft? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/verein-oder-sozialgenossenschaft.html Mit der Reform des Dritten Sektors hat Italien eine neue gesetzliche Grundlage für die Arbeit von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen – vor allem im sozialen Bereich - geschaffen. Viele von ihnen überlegen nun den Verein in eine Sozialgenossenschaft umzuwandeln. Ein Interview mit Expertin Petra Bisaglia. Als Mitarbeiterin der Hauptabteilung Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften beim Raiffeisenverband Südtirol, hat Petra Bisaglia die Reform des 3. Sektors begleitet und weiß, was es mit dieser Reform auf sich hat.

    Raiffeisen Nachrichten: Um was geht es konkret bei dieser Reform?

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1220 Tue, 05 Mar 2019 11:48:22 +0100 Bergbauernpreis: Drei Familien ausgezeichnet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bergbauernpreis-drei-familien-ausgezeichnet.html Auf der Bauernbund-Landesversammlung wurden wieder drei Bergbauernfamilien für die mustergültige Führung ihrer Höfe, für die Pflege der einmaligen Südtiroler Kulturlandschaft und für den Einsatz für die Allgemeinheit mit dem Bergbauernpreis ausgezeichnet. Gestiftet wird der Preis von den Raiffeisenkassen Südtirols. Seit über vierzig Jahren verleiht der Südtiroler Bauernbund einmal im Jahr den Bergbauernpreis und dankt Familien für ihren ganz besonderen Einsatz bei der Bewirtschaftung schwieriger Höfe. Es ist eine Anerkennung für die Herstellung von hochwertigen Lebensmittel, den Erhalt der Südtiroler Kulturlandschaft und die Pflege von Tradition und Brauchtum. So schreibt der Südtiroler Bauernbund in einer Aussendung.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
    news-1219 Fri, 01 Mar 2019 11:10:37 +0100 Apfelschnitten von VOG Products zum „HEALTHY FOOD 2019“ gekürt  https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/apfelschnitten-von-vog-products-zum-healthy-food-2019-gekuert.html Die frischen Apfelschnitten des Fruchtverarbeitungsbetriebs VOG Products wurden vor kurzem im Rahmen der „FOOD Match“ in Mailand zum „HEALTHY FOOD 2019“ gekürt und mit einem Innovationspreis ausgezeichnet. „FOOD Match“ ist der jährliche Treffpunkt für Geschäftspartner aus der italienischen Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Im Rahmen der Tagung, die gestern am Hauptsitz der italienischen Wirtschaftszeitung „Il Sole 24 Ore“ über die Bühne ging, wurden die besten und innovativsten Produkte aus der Sparte („SCELTO MIGLIOR PRODOTTO FOOD 2019“) ermittelt. Eine Jury aus Einkäufern und Managern des italienischen Lebensmittelgroßhandels wählte dabei die frischen Apfelschnitten von VOG Products zum „Gesündesten Produkt 2019“. 

    Die Apfelschnitten von VOG Products, die in Italien unter anderem unter der Marke „UNA MELA AL GIORNO“ vertrieben werden, wurden aus insgesamt 255 Produkten von 158 verschiedenen Unternehmen als das Produkt mit besonders großem Innovationspotential ausgewählt. Begründet wurde die Auszeichnung „Prodotto Food“ in der Kategorie „HEALTHY FOOD“ vor allem mit dem Erkennen der Konsumtrends in der heutigen Zeit, wo immer häufiger natürliche, gesunde und verzehrfertige Produkte nachgefragt werden. Die Auszeichnung „Prodotto Food“ wird vor allem an jene Unternehmen im Lebensmittelbereich vergeben, die im Bereich Forschung und Entwicklung sehr aktiv sind und die Innovation in den Mittelpunkt ihrer Unternehmensmission stellen. 

    Die frischen Apfelschnitten von VOG Products werden gewaschen, geschnitten und verzehrfertig in handlicher Verpackung vertrieben. Sie werden ausschließlich aus Äpfeln aus Südtirol-Trentino hergestellt und bilden einen idealen Snack, um dem Körper auf gesunde Weise Energie zuführen.  “In den letzten Jahren haben wir sehr daran gearbeitet, den Verbrauchern, insbesondere den jüngeren und den Kindern, einen gesunden und schmackhaften Snack anzubieten, der praktisch und köstlich ist und den modernsten Konsumtrends entspricht“, erklärte Johannes Runggaldier, Obmann VOG Products, im Rahmen der Preisverleihung. 

    VOG Products, mit Sitz in Leifers, ist auf die Produktion natürlicher Produkte auf Basis von hochwertigen Äpfeln spezialisiert und bietet modernen und anspruchsvollen Verbrauchern Produkte von höchster Qualität.
     

    ]]>
    Bozen und Umgebung Obst
    news-1217 Thu, 28 Feb 2019 10:22:53 +0100 Vom Kollegen zur Führungskraft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vom-kollegen-zur-fuehrungskraft.html Am Sitz der Obstgenossenschaft MIVOR in Latsch endete Ende Februar die von der Raiffeisen Mutualitätsfonds AG geförderte und vom Raiffeisenverband Südtirol organisierte Ausbildung „Die Führungs-‚Kraftkammer‘ – ERFOLGREICH FÜHREN in Genossenschaften“. An dieser maßgeschneiderten Bildungsinitiative nahmen insgesamt zehn Führungskräfte unterschiedlicher Vinschger Obstgenossenschaften teil. Wer vom Mitarbeiter zur Führungskraft mittlerer Ebene befördert wird, ist zwar Experte auf seinem Fachgebiet, hat - meistens – jedoch, noch keine Erfahrungen im Bereich Führung. Da sich viele Mitarbeiter von Genossenschaften in dieser Position wiederfinden, hat auf Anregung einer Obstgenossenschaft die Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol in Zusammenarbeit mit der Firma „Comment – Organisations- und Kommunikationsentwicklung“ aus Innsbruck, eine auf diese Zielgruppe zugeschnittene Ausbildung konzipiert und organisiert.

    ]]>
    Verbandsnachricht Vinschgau Sonstige
    news-1216 Wed, 27 Feb 2019 09:57:49 +0100 Sortenwahl, Wassermanagement und vieles mehr https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/sortenwahl-wassermanagement-und-vieles-mehr.html Wenn der Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau, die weltweit größte privatrechtliche Beratungsorganisation für Obst- und Weinbau, die Ordentliche Generalversammlung abhält, wird das abgelaufene Jahr unter die Lupe genommen. Heuer ging es um die Sortenwahl. Nicht nur. Die Sortenwahl für Neuanlagen und das Wassermanagement in den Obst- und Rebanlagen waren zwei große Schwerpunktthemen des vergangenen Arbeitsjahres, wie der Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau in einer Aussendung schreibt.

    „Die Sortenwahl ist das Wichtigste bei der Erstellung einer neuen Anlage“, erklärt Hansjörg Hafner, Bereichsleiter Weinbau beim Beratungsring. Nicht jede Sorte eignet sich für jeden Standort und auch die Unterlagsrebe muss gut gewählt sein. Diese schützt nicht nur vor dem Befall mit der Reblaus, sondern beeinflusst den Wuchscharakter der Rebe wesentlich. Daher haben die Weinbauberater des Beratungsrings im vergangenen Jahr die Broschüre mit dem Titel Sorten, Klone, Unterlagen- Anleitung zur standortgerechten Sortenwahl im Südtiroler Weinbau von 2012 überarbeitet, mit neuen Informationen ergänzt und neu aufgelegt. „Die Sorten- und Unterlagenwahl ist auch deshalb so wichtig, weil Rebanlagen eine relativ lange Lebensdauer haben. Hier wollen wir den Weinbauern mit unserer neuen Broschüre eine Hilfestellung bieten“, sagt Hafner im Rahmen der 58. Ordentlichen Generalversammlung.
    Robert Wiedmer, Ringkoordinator und Bereichsleiter Obstbau bekräftigt, dass sich auch die Obstbauberater intensiv mit dem Thema Sorten auseinandergesetzt haben.

    ]]>
    Burggrafenamt Obst
    news-1215 Mon, 25 Feb 2019 12:06:55 +0100 Tagung der landwirtschaftlichen Genossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/tagung-der-landwirtschaftlichen-genossenschaften.html „Landwirtschaft in Bewegung: Digitalisierung, Forschung und Innovationsentwicklung“. Unter diesem Motto fand am Freitag eine Tagung des Raiffeisenverbandes statt, zu der rund 150 Vertreter der landwirtschaftlichen Mitgliedsgenossenschaften in die neue Kellerei Bozen kamen. Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen. news-1214 Wed, 20 Feb 2019 12:28:42 +0100 „Wie viel Bio braucht der Markt?“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wie-viel-bio-braucht-der-markt.html Das Thema "Bio" stand im Mittelpunkt des 10. Agrartages in Augsburg, der vom Genossenschaftsverband Bayern (GVB) und BayWa AG ausgerichteter Branchentreff „Agrarimpulse“. Rund 1.000 Landwirte sowie Vertreter der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken nahmen an der Veranstaltung teil. „Keine Frage, Bio ist auf Wachstumskurs“, sagte GVB-Vorstand Alexander Büchel in seiner Eröffnungsrede, einer Aussendung des Genossenschaftsverbands Bayern zufolge. In Bayern sei der Ökolandbau eine Erfolgsgeschichte, an der die bayerischen Genossenschaften ihren Anteil hätten. Büchel begründete das unter anderem damit, dass gut ein Viertel der deutschen Bio-Milch von Molkereigenossenschaften aus dem Freistaat verarbeitet und vermarktet werden.

    Nach Angaben der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft ist Bayern heute das Bundesland mit der größten ökologisch bewirtschafteten landwirtschaftlichen Fläche. Dabei sei die Bereitschaft der Erzeuger, auf ökologischen Landbau umzusteigen, ungebrochen, so Büchel. Sorgen bereite jedoch, dass gerade in den letzten beiden Jahren der Zuwachs auf der Verbraucherseite mit dem Wachstum auf der Erzeugerseite nicht Schritt halten konnte. Erforderlich sei die Bereitschaft der Verbraucher, für Bio-Ware „vernünftige Preise zu bezahlen“.

    Der BayWa-Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz sagte in seinem Impulsvortrag: „Wenn wir den Herausforderungen, vor denen die Landwirtschaft weltweit steht, erfolgreich begegnen wollen, müssen wir den Graben zwischen konventioneller und ökologischer Landwirtschaft überwinden.“ Eine Bewirtschaftung nach guter fachlicher Praxis, das Ergreifen der Chancen, die die Digitalisierung bietet, sowie mehr Offenheit gegenüber neuen Züchtungsmethoden seien die Stellschrauben, um den vermeintlichen Gegensatz zwischen Ökologie und Ökonomie in der Landwirtschaft zu versöhnen. Dies gelte unabhängig von der Bewirtschaftungsform. Lutz: „Alte Feindbilder helfen uns hingegen nicht weiter.“

    Die „Agrarimpulse“ werden seit zehn Jahren vom GVB und von der BayWa AG ausgerichtet. Die bayerische Genossenschaftsorganisation bietet ihren Mitgliedern und deren Kunden mit der Veranstaltung eine Plattform für den fachlichen Austausch.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1157 Wed, 30 Jan 2019 16:26:00 +0100 Frische Bio-Eier von Sandy https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/frische-bio-eier-von-sandy.html Drei Bauernhöfe am Tschenglser Berg im Vinschgau haben sich zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen, um Bio-Eier zu produzieren und gemeinsam zu vermarkten. Ein Erfolg versprechendes Projekt. Die neue "Tschenglsberg Genossenschaft" setzt auf eine kleinstrukturierte, nachhaltige Landwirtschaft mit biologischen Produkten. "Wir müssen schauen, die Abwanderung von den Bergbauernhöfen in Südtirol zu stoppen, auch durch den Kauf der einheimischen Produkte", sagt Obmann Philipp Thoma. Ihm ist es wichtig, dass der Bauer vom Hof im Vollerwerb leben kann. Der gelernte Tischler hat vor einigen Jahren den Psegg-Hof am Nörderberg oberhalb Tschengls gekauft und betreibt dort mit seiner Frau Alexandra und den zwei Kindern eine biologische Landwirtschaft. Neben dem Psegg-Hof gehören der Standlair-Hof oberhalb Tschengls und der Vernatsch-Hof oberhalb von Eyrs zu der im vergangenen Juli gegründeten Genossenschaft.

    ]]>
    Vinschgau Sonstige landw. Gen.
    news-1138 Thu, 11 Oct 2018 08:35:00 +0200 Christoph Tappeiner: „Unternehmen mit hohem Stellenwert“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/christoph-tappeiner-unternehmen-mit-hohem-stellenwert.html Seit 1. September ist Christoph Tappeiner neuer Geschäftsführer von VOG Products in Leifers. Tappeiner war über 20 Jahre Direktor der Obstgenossenschaft Texel in Naturns und kennt den Apfelsektor im Frischebereich sehr gut. Herr Tappeiner, was hat sie an Ihrer neuen Aufgabe gereizt?

    Christoph Tappeiner: VOG Products ist ein sehr interessantes Unternehmen und hat für die Südtiroler und die Trentiner Obstwirtschaft einen überaus hohen Stellenwert strategischer Natur. Dementsprechend war der Reiz für mich sehr groß, diese Herausforderung anzunehmen.

    Welche vorrangigen Ziele setzen sie sich?

    Wir müssen uns weiterhin auf das Kerngeschäft konzentrieren und das heißt, unsere Geschäftsfelder weiter auszubauen und die Marktchancen bestmöglich zu nutzen. Wir müssen uns nach neuen Geschäftsfeldern umsehen, weiter für Entlastung sorgen und uns mehrere Standbeine schaffen. Es gibt viele Ideen, die wir richtig priorisieren müssen und zu interessanten Projekten machen werden.

    Was möchten Sie im Unternehmen VOG Products verändern?

    Ich möchte weiterhin für Stabilität sorgen und eine Wertekultur vermitteln. Wir haben ehrgeizige Projekte und die sollen nicht nur in den Köpfen einiger weniger bleiben. Ein erfolgreiches Unternehmen ist dann sichergestellt, wenn wir von der Führungsspitze bis hin zu allen Mitarbeitern imstande sind, unsere Ziele eindeutig zu kommunizieren, um so den größtmöglichen Unternehmenserfolg zu garantieren. 

    Sie möchten auch den Dialog mit den Mitgliedsgenossenschaften weiter verstärken …

    Wir haben die Aufgabe, im Dialog mit unseren Mitgliedsgenossenschaften zu erkennen, wo der Schuh drückt und dort, wo bestimmte Notwendigkeiten bestehen, bestmöglich zu intervenieren. Wir sind als Fruchtverarbeitungsbetrieb Teil des großen Ganzen und tragen dazu bei, dass der Apfelfrischebereich stabil bleibt.

    Das vergangene Geschäftsjahr war ein gutes Jahr, was erwarten Sie vom neuen Geschäftsjahr?

    Das Geschäftsjahr 2017/18 war für die gesamte Obstbranche ein besonderes Jahr, weil die Mengen in Europa durch den Frost dezimiert waren und folglich für den Erzeuger die Preise einfach zufriedenstellend gewesen sind. 2018/19 kommen wir speziell im Industriebereich etwas vom Regen in die Traufe, Europa schwimmt sozusagen im Apfelsaft. Speziell die großen Produktionsländer wie Polen und Deutschland verfügen über riesige Mengen, und dementsprechend ist die Situation am Markt aus aktueller Sicht eher etwas getrübt. INTERVIEW: THOMAS HANNI

     

    ]]>
    Überetsch/Unterland Obst
    news-1114 Wed, 12 Sep 2018 16:17:00 +0200 So stehts um die Apfelernte 2018 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/so-stehts-um-die-apfelernte-2018.html Vor kurzem hat in Südtirol die Apfelernte begonnen. Durch das sommerliche Wetter in den letzten Wochen hat sich der Beginn nach vorne verschoben. Es wird zwar eine gute Ernte erwartet, dennoch gibt es Anlass zur Sorge, sagt der Direktor des Verbandes der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG, Gerhard Dichgans, im Interview. Die Apfelernte in Südtirol hat begonnen. Wie sieht es im Einzugsgebiet des VOG aus?

    Gerhard Dichgans: Wir sind jetzt in allen Lagen voll in der Gala-Ernte. Rund 40 Prozent des erwarteten Volumens wurden bereits in den Genossenschaften angeliefert. Sorgen bereiten noch die warmen Nächte und bei einigen älteren Gala-Anlagen wird die Farbausbeute, speziell auch beim letzten Pflückgang, enttäuschend sein. Bislang ist die Druckfleischfestigkeit in Ordnung, und wir hoffen auf eine starke Abkühlung der Temperaturen an diesem Wochenende. Der Zuckergehalt liegt über jenen der Vorjahre. Das Fruchtgrößenwachstum in den Frühlingsmonaten war gut, hat sich allerdings in den letzten heißen Juliwochen etwas verlangsamt. Was dieses Jahr besonders auffällt, ist die teilweise auch starke Berostung in verschiedenen Hügellagen, v.a. bei Golden und envyTM.

    Also: Bislang nur Gala, in der Vollernte in allen Lagen. Golden und Stark sind die nächsten Sorten, die gegen 10. September starten werden.

    ]]>
    Burggrafenamt Obst
    news-764 Fri, 14 Apr 2017 16:45:00 +0200 Obststatistik: Weniger Äpfel, etwas höhere Preise https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/obststatistik-weniger-aepfel-etwas-hoehere-preise.html Der Raiffeisenverband hat Anfang April die von der Hauptabteilung Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften erstellte Obststatistik über das Geschäftsjahr 2015/16, also über die Ernte 2015, veröffentlicht. Der Sommer 2015 bleibt mit seinen ausgesprochen hohe Temperaturen und spärlichen Nie-derschlägen in Erinnerung. Die hohen Tag- und Nachttemperaturen wirkten sich nicht zum Vorteil der Apfelqualität aus.

    Insgesamt lieferten die Obstbauern im Erntejahr 2015  1.040.879 Tonnen Äpfel an die Obstgenossenschaften an. Damit fiel die Erntemenge  um knapp 6 Prozent niedriger aus als im Jahr zuvor. Die gesamte EU-Apfelproduktion ging um knapp 2 Prozent auf 12.325.000 Tonnen zurück, die Apfelernte in Italien um gut 7 Prozent. Südtirol stellte aus der Ernte 2015 9,1 Prozent der gesamten EU-Apfelproduktion und 49,4 Prozent der italienischen Apfelproduktion.

    Die Südtiroler Obstbaufläche belief sich 2015 auf 16.568 Hektar mit etwa 900 Hektar biologi-scher Anbaufläche. Der durchschnittliche Flächenertrag lag bei 6,3 Waggon je Hektar (-6,6 %). Von den neueren Sorten erreichte Braeburn den höchsten Ertrag, gefolgt von Cripps Pink und Civni. Nicoter (Kanzi) und Scifresh (Jazz) hinkten im Ertrag noch deutlich hinter den restlichen Sorten her. Mengenmäßig blieb Golden Delicious mit einem Anteil von 40,5 Prozent am Tafelobst weiterhin die Hauptsorte, gefolgt von Gala mit 15,4 Prozent und Stark Delicious mit 11,2 Prozent.

    Der Anteil von Industrieobst an der Anlieferung  ist von 10,1 Prozent im Vorjahr auf 9,6 Prozent gesunken, sodass an Tafelware 940.510 Tonnen Äpfel zur Verfügung standen. Der Anteil der ersten Qualitätsklasse (Prima) an der sortierten Menge ist mit 81,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent gesunken. 95,7 Prozent des angelieferten Obstes stammte aus konventionellem Anbau, 4,3 Prozent aus dem biologischen Anbau.

    Über 400 Mio. Euro ausbezahlt

    59 Prozent des Tafelobstes wurde im Ausland abgesetzt und damit 62,3 Prozent des Brutto-umsatzes erzielt. Die durchschnittlichen Verkaufspreise für Tafelobst (konventionell und bio-logisch) sind um 10,9 Prozent auf  74,63 Cent/kg gestiegen, für Industrieobst um 53,6 Prozent auf 13,60 Cent/kg.

    Den 6434 Mitgliedern und Lieferanten wurden für die Obstanlieferungen der Ernte 2015 ins-gesamt 392 Mio. Euro ausbezahlt. Das waren 31 Mio. Euro bzw. 8,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Zählt man die Agrios-Flächenbeiträge für die umweltschonende Produktionsweise und die Entschädigungen der Hagelversicherung dazu, so kamen insgesamt 416 Mio. Euro zur Auszahlung.

    Der durchschnittliche Auszahlungspreis (konventioneller und biologischer Anbau) an die Bauern betrug bezogen auf die Gesamtanlieferung, ohne Agrios- und Hagelversicherungsan-teil, 37,51 Cent/kg. Damit stiegen die Auszahlungspreise im Vergleich zum Geschäftsjahr 2014/15 im Schnitt um 15,4 Prozent. Für das Tafelobst wurden 40,24 Cent/kg (+13,7 %) und für das Industrieobst 11,92 Cent/kg (+72,8 %) ausbezahlt. Nur zwei Apfelsorten (Winesap und Golden Delicious) verzeichneten einen Preisrückgang. In der Langzeitentwicklung zeigt sich, dass die durchschnittlichen Auszahlungspreise seit 1980 um knapp 29 Cent/kg gestiegen sind.

    Deutlich höhere Preise für Bioobst

    Vergleicht man im Geschäftsjahr 2015/16 die Auszahlungspreise zwischen konventionell und biologisch angebautem Obst, dann lag der durchschnittliche Auszahlungspreis für biologisches Obst um 41,07 Cent/kg bzw. 115 Prozent höher als für konventionelles Obst. Die Preisschere hat sich hier im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent vergrößert. Die Auszahlungspreise für das biologische Obst lagen im Geschäftsjahr 2015/16 um 25,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.

    Spitzenreiter Cripps Pink

    Was die Auszahlungspreise für die einzelnen Sorten betrifft, so erzielte die Sorte Cripps Pink sowohl im konventionellen (mit 86,32 Cent/kg) als auch im biologischen Anbau (mit 113,44 Cent/kg) den höchsten Auszahlungspreis. Im konventionellen Apfelanbau folgen preislich die Sorten Scifresh (Jazz), Nicoter (Kanzi), Civni (Rubens) und Pinova auf den ersten fünf Plät-zen; bei den Bioäpfeln sind es Gala, Jonagold/Jonagored, Skifresh (Jazz) und Nicoter (Kanzi).
    Pro Hektar konnten für die Ernte 2015 durchschnittlich 23.642 Euro bzw. 7,7 Prozent mehr als im Erntejahr zuvor ausbezahlt worden.

    Im konventionellen Anbau lagen die Hektarerlöse bei 22.811 Euro (+6,6 %), im biologischen Anbau hingegen bei 38.109 Euro (+19,4 %) und damit deutlich höher. Betrachtet man das Gesamtergebnis (konventionell u. biologisch), so hat die Sorte Cripps Pink mit 49.702 Euro zum zwölften Mal in Folge den höchsten Hektarerlös erzielt.  Bis auf Cripps Pink erreichten alle Sorten im biologischen Anbau einen höheren Hektarelös als im konventionellen Anbau.

    Zum Zeitpunkt der Ernte 2015 gehörten dem Raiffeisenverband 26 in Südtirol tätige Obst- und Gemüsebaugenossenschaften an. Die 21 Genossenschaften, welche Daten für die Obststatistik bereit stellen, haben über 92 Prozent der gesamten Kernobstproduktion Südtirols gelagert, verarbeitet und vermarktet.
    Im Geschäftsjahr 2015/16 beschäftigten die Obstgenossenschaften durchschnittlich 1967 Mitarbeiter, davon 750 in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis.

    ]]>
    Obst
    news-446 Thu, 24 Mar 2016 08:39:03 +0100 "Die Zeit ist reif für Frauen" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/die-zeit-ist-reif-fuer-frauen.html Bettina Kastner koordiniert den Funktionärinnen-Beirat im Österreichischen Raiffeisenverband und war als Referentin zum 2. Erfahrungsaustausch von Frauen in den Führungsgremien der Südtiroler Raiffeisenkassen nach Bozen geladen. Raiffeisen Nachrichten hat mit ihr gesprochen. Frau Kastner, Sie sind als Referentin geladen bei einer Veranstaltung zu Themen, die Sie in Österreich bereits diskutiert haben. Kommt Ihnen das bekannt vor?

    Die Diskussionen hier zu mehr Frauen in den Führungsgremien von Genossenschaften sind zeitverzögert wirklich ähnlich. Wir hatten das vor eineinhalb Jahren: Auch bei uns ist die Hälfte der Kunden, Mitglieder und Mitarbeiter weiblich. Dieses Verhältnis wünschen wir uns auch bei den Funktionärinnen und Funktionären des Österreichischen Raiffeisenverbands und mittlerweile sagen viele Obmänner und Geschäftsleiter bei uns: "Die Zeit ist reif für Frauen".

    Welchen Erfahrungsschatz bringen sie uns aus Wien mit? Wie sind Sie das Thema angegangen?

    Zunächst ging es uns um Sensibilisierung auf allen Ebenen. Die Öffentlichkeitsarbeit war uns ganz wichtig. Erscheint nur ein Artikel in der Zeitung, ist er zwei Wochen später vergessen. Das muss ein ständiges Begleiten sein durch die Medien - unsere Raiffeisenzeitung war da sehr hilfreich - und dafür muss man natürlich Inhalte vorweisen.

    Mit dem KompetenzPlus-Seminar "Das neue Miteinander - Vielfalt in der gremialen Arbeit bei Raiffeisen" haben wir versucht die Funktionäre ins Boot zu holen. Wir haben ihnen die Vorteile von gemischten Gremien dargelegt, aber auch alles was an den Rahmenbedingungen geändert gehört, sprich von der Kommunikation her, von der Herangehensweisen, von den Themen. Dass man da einfach auch offen sein muss, um andere Meinungen zu akzeptieren und das neue Miteinander zu leben.

    In welchem Bereich gibt es den größten Aufholbedarf? Was ist zu tun?

    In einem ersten Schritt, sollte man positive Beispiele zeigen, damit alle sehen, dass die Vielfalt beim Verhältnis von Frauen und Männern Erfolg hat und dass es ist notwendig ist, da Kraft hineinzustecken. Noch wichtiger ist es, dass die Initiative von oben mitgetragen wird. Sonst geht gar nichts. Es braucht das Formale, das offizielle Kommittent von der Chefetage. Das klingt zwar nach Formalismus, ist aber ganz wichtig für die Bedeutung der Anliegen. Dazu gehören auch Interviews vom Vorstand.

    Dann muss man die Basis für die Idee gewinnen und das heißt wiederum persönliche Überzeugungsarbeit. Man muss in persönlichen Gesprächen aufzeigen, welche Vorteile sich durch eine Rolle in einem Führungsgremium ergeben. Diese Überzeugungsarbeit ist bei uns in Österreich die Aufgabe der Bundeslandvertreterinnen, die hier ein Netzwerk aus Funktionärinnen der Bundesländer bilden.

    Außerdem ist es notwendig, dass jede dieser Frauen in ihrer Raiffeisenbank mit den Vorständen, mit den Funktionären spricht und sie von der Sache überzeugt. Und so geht das in die Breite, wird von oben getragen und von der Basis unterstützt.

    Haben Sie Ratschläge wie man für die anstehenden Wahlen für Raiffeisengremien mehr Frauen überzeugen könnte, sich aufstellen zu lassen?

    Man muss Frauen aufklären über das Funktionärsamt und zwar ganz offen. Da darf man nicht sagen, dass dauert eh nicht lange und es braucht gar nicht viel Zeit dafür. Man muss ehrlich aufklären darüber, dass es für die Rolle einer Funktionärin Ausbildung bedarf, dass man Zeit und Energie darauf verwenden muss und auch dass man Interesse für die Tätigkeit haben muss. Wir haben für die Aufklärung einen Folder ausgearbeitet - wie er ja auch in Südtirol geplant ist. Damit gibt man Obmännern eine Hilfe für Aufklärungsgespräche.

    Das andere ist, dass die Jugend für die Genossenschaft gewonnen werden muss. Nicht nur junge Damen, sondern auch junge Herren. Derzeit ist das Interesse der Mitarbeit nicht so groß wie noch vor zehn oder fünfzehn Jahren und daher versuchen wir in Informationsseminaren zu erklären wie man Netzwerken kann, wie man die Region mitgestalten kann und welchen Mehrwert man persönlich hat, wenn man ein Funktionärsamt ausübt. Und die Ausbildung muss man - glaube ich - positiv bewerten. Man muss kommunizieren: Du darfst eine Ausbildung machen, das wird ja alles gezahlt. Das ist auch für dich in deinem Beruf ein Mehrwert und hilft dir bei deinem Fortkommen; von dieser Seite muss man das aufziehen.

    Was würden Sie den SüdtirolerInnen persönlich mit auf den Weg geben?

    Mut, Mut dabei zu sein und mitzumachen. Das schaffen die Damen genauso wie die Herren...

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-441 Thu, 24 Mar 2016 00:00:00 +0100 Aktuelles für Raiffeisenkassen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/aktuelles-fuer-raiffeisenkassen.html Kürzlich fanden in Bozen, Latsch, Bruneck und Lana die informatorischen Fortbildungsabende für Mandatarinnen und Mandatare der Raiffeisenkassen Südtirols statt. Das Ziel dieser Treffen ist die fachliche Entwicklung und Qualifizierung der Verwaltungs- und Aufsichtsräte der Südtiroler Raiffeisenkassen. In den derzeit bewegten Zeiten für die Raiffeisenorganisation ist das Interesse an den aktuellen Themen aus der Welt der Genossenschaftsbanken besonders groß.

    Obmann Von Leon eröffnet die Abende und leitet auf die anstehenden aktuellen Themen aus der Raiffeisenwelt über: die Entwicklung der Raiffeisen Geldorganisation, die Reform der italienischen Genossenschaftsbanken, das Verfahren der Wettbewerbsbehörde gegen Raiffeisen und den Beitrag der Südtiroler Raiffeisenkassen am Einlagensicherungssystem der italienischen Genossenschaftsbanken im Jahre 2015. Angesichts der aktuellen Lage unterstreicht er die Bedeutung des Zusammenhaltes innerhalb der Raiffeisenorganisation.

    Weitere Programmpunkte: Informationen zum Bausparen in Südtirol und die StartUP-Beratung des Raiffeisenverbandes.

    Umfeld in Bewegung

    Generaldirektor Paul Gasser steigt gleich zu Beginn seiner Ausführungen thematisch in die gesamtwirtschaftliche Situation der Genossenschaftsbanken ein und spricht von einem Umfeld in Bewegung. Als positive Seite weist er auf die moderate Konjunktur hin und die Tatsache, dass Raiffeisen nach wie vor solide aufgestellt sei. Weniger positiv für die Gruppe der Sparer seien hingegen die Geldmarktzinsen im Euro-Raum unter null.Gasser zufolge versorgt Raiffeisen weiterhin den Markt mit Krediten und verzeichnet eine gute Entwicklung bei den Sektoren "Dienstleistungen" und "Haushalte/Familien". Unternehmen würden derzeit allerdings aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Situation mit ihren Investitionen zurückhalten.

    Der Leiter der Hauptabteilung Recht, Michael Obrist, spricht über die aktuelle Situation bei der institutionellen Reform an und nennt die Grundsätze des Gesetzesdekretes. Er zählt die Befugnissen des Mutterunternehmens auf: die strategische Planung, operative Ziele, die Notwendig für Leitung und Koordinierung, die Kontrollen und Einflussmöglichkeiten, die Ernennung der Mandatare, der Ausschluss aus der Gruppe, die Sicherstellung der Mitgliederförderung und die Einflussnahme in der Raiffeisenkasse nach Risikoabstufung.

    Verfahren der Wettbewerbsbehörde: Offener Brief an die Mitglieder

    Zum Verfahren der Wettbewerbsbehörde bietet ein offener Brief an die Mitglieder umfassende Information. Der Brief wurde mittlerweile in allen Raiffeisenmedien veröffentlicht und wird über die Raiffeisenkassen auch noch in lokale Medien publiziert. Schließlich soll ein Rekurs die Verurteilung erneut prüfen. "Über historische Daten soll belegt werden, dass das Modell der Südtiroler Raiffeisenkassen positiv für den hiesigen Markt ist - im Sinne einer Erweiterung des Angebotes für Kundinnen und Kunden", unterstreicht Obrist.

    Welchen Beitrag die Südtiroler Raiffeisenkassen am Einlagensicherungssystem der italienischen Genossenschaftsbanken BCC leisten erläutert Robert Nicolussi, Revisionsdirektor im Raiffeisenverband.

    Zum Abschluss präsentiert Vizedirektor und Personalleiter Christian Tanner die erfolgreiche Arbeit der StartUP-Initiative im Raiffeisenverbandes. Mit Hilfe der Initiative StartUP konnten im Vorjahr neue Genossenschaften in Südtirol gegründet wurden. Dazu zählen beispielsweise Mutual Help, Vergiss mein nicht, Weltladen Latsch, Vinzenzheim Schlanders, Fritz, Europäische Textilakademie und der Tourismusverein Brixen.

    ]]>
    Vinschgau Burggrafenamt Bozen und Umgebung Finanzen
    news-436 Tue, 15 Mar 2016 08:36:00 +0100 Landwirtschaft, Tourismus & Gastronomie stärker vernetzen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landwirtschaft-tourismus-gastronomie-staerker-vernetzen.html Noch mehr Vernetzung von Landwirtschaft, Tourismus und Gastronomie forderte Köcheverbandspräsident Reinhard Steger Anfang März bei der Gemüsetagung in Salern. Besonders gut besucht war die diesjährige Gemüsebautagung, die Anfang März in der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern über die Bühne ging. Vor allem viele Schüler informierten sich über aktuelle Themen. So berichtete Roland Zelger vom Versuchszentrum Laimburg über die neuesten Pflanzenschutzbestimmungen und Markus Hauser über das Projekt Vegemont. Einen Einblick in den praktischen Gemüseanbau und in die Direktvermarktung bot Thomas Zössmayr vom Waldförster-Biohof in Mareit.

    Mehr Begeisterung für heimische Produkte

    Mehr Begeisterung und Kreativität bei der Verwendung heimischer Produkte in der Südtiroler Gastronomie forderte hingegen der Präsident des Südtiroler Köcheverbandes Reinhard Steger. Unter dem Motto „Vom Feld auf den Teller des Gastes“ sprach sich Steger in seinem Vortrag für noch mehr Vernetzung von Landwirtschaft, Tourismus und Gastronomie aus.

    Eine Stärkung der kleinen lokalen Kreisläufe forderte Steger diesbezüglich in der Radiosendung „Land & Leben“ auf Rai Südtirol vom 13. März. In dieser Sendung wurden auch noch ein weiteres interessantes Thema behandelt, nämlich ob der Unkrautvernichter Glyphosat vom Markt verschwinden wird und wie gut oder schlecht entsprechende Alternativen sind. 

    ]]>
    Bezirke Eisacktal/Wipptal Obst
    news-434 Mon, 14 Mar 2016 09:41:00 +0100 Goldkäse 2016 für Hofkäserei "Seppnerhof" in Moos/Passeier https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/goldkaese-2016-fuer-hofkaeserei-seppnerhof-in-moospasseier.html Die Fachschule Salern und der Sennereiverband luden kürzlich zur 10. Verkostung von Käsen der Südtiroler Hofkäsereien. Eine international besetzte Jury hat den besten Käse ausgewählt und prämiert. Alle zwei Jahre findet in Südtirol eine Vergleichsverkostung unter den Produkten der heimischen Hofkäsereien statt. Die Sieger wurde heuer im Rahmen des Käsefestivals in Sand in Taufers geehrt: 

    Christian Ennemoser von der Hofkäserei "Seppnerhof" in Pfelders gewinnt die Wandertrophäe "Goldkäse - Bester Hofkäse Südtirols". Der Publikumspreis ging an den Ziegenfrischkäse in Öl von Sonja und Andreas Villgratter; Unteroltlhof aus Sexten.

    Von den knapp 80 in Südtirol aktiven Hofkäsereien stellten sich 16 Betriebe mit 68 Käsen der Konkurrenz. Die 15 köpfige Jury, die sich an der Fachschule für Landwirtschaft in Salern getroffen hatte, war mit Käse-Experten aus Südtirol, Oberitalien, der Schweiz und Österreich besetzt. Die Käse wurden in den Kriterien Geruch/Geschmack, Teigkonsistenz, Inneres und Äußeres nach einem 20 Punkteschema beurteilt. Die Juroren stellten auch heuer eine Zunahme an Vielfalt und Qualität bei den Produkten der Südtiroler Hofkäsereien fest.

    Kreative Südtiroler Hofkäserein

    Der Sieger-Käse "Pfelderer Bergkäse" von der Hofkäserei "Seppnerhof" in Moos in Passeier überzeugte die Fachjury durch sein komplexes Aroma. Für die erst seit ca. 2 Jahren tätige Hofkäserei ist das ein beachtlicher Erfolg. Die Trophäe verbleibt nun für 2 Jahre am Seppnerhof.

    Die Preisübergabe erfolgte durch Landesrat Arnold Schuler, Annemarie Kaser vom Sennereiverband Südtirol, Juliane Pellegrini von der Fachschule Salern und Martin Pircher, den Organisator des Käsefestivals Sand in Taufers.

    Das Käsefestival genießt internationales Ansehen und bietet den Südtiroler Hofkäsereien eine hervorragende Möglichkeit, sich einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Publikumsverkostung, die ebenfalls von den Mitarbeiter des Sennereiverbandes und der Fachschule für Landwirtschaft Salern organisiert wurde, kommt beim Publikum des Festivals besonders gut an. Die Festivalbesucher können die verschiedenen Hofkäse durchkosten und die drei persönlichen Favoriten küren.

    ]]>
    Milch
    news-425 Fri, 26 Feb 2016 07:49:55 +0100 "Koordinierungstisch" steckt Themen für 2016 ab https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/koordinierungstisch-steckt-themen-fuer-2016-ab.html Kürzlich trafen sich die Mitglieder des "Koordinierungstisches" der vier Genossenschaftsverbände Südtirols mit den Vertretern des Amtes für Genossenschaftswesen in Bozen um Maßnahmen zur Zusammenarbeit zu definieren. Die Liste der Themen, die sich die Anwesenden für das laufende Geschäftsjahr vorgenommen haben, ist lang. Ein zentrales Anliegen aller Beteiligten ist die weitere Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Genossenschaftsverbänden und dem Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens. "Das Amt solle gestärkt werden. Es muss in die Lage versetzt werden, gut zu arbeiten", so Christian Tanner, Vizedirektor des Raiffeisenverbandes. Er sitzt für den Raiffeisenverband am "Koordinierungstisch der Genossenschaftsverbände".

    Manuela Paulmichl, Direktorin des Amtes für die Entwicklung des Genossenschaftswesens, ist die enge Zusammenarbeit mit den Genossenschaften ebenfalls ein großes Anliegen. "Wir stimmen die Schwerpunktthemen des Amtes eng mit den Genossenschaftsverbänden ab und suchen eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Genossenschaften. Ohne ihre operative Unterstützung könnten wir bestimmte Projekte gar nicht umsetzen", so Paulmichl.

    Anwendungsrichtlinien für das Vergabegesetz ausarbeiten

    Eines der aktuellsten Themen ist die Ausarbeitung der Anwendungsrichtlinien für das Vergabegesetz. "Hier möchten wir gute Voraussetzungen für alle Genossenschaften schaffen, die sich an öffentlichen Wettbewerben beteiligen. Daher ist es wichtig, dass wir von Anfang an aktiv an der Gestaltung der Richtlinien mitarbeiten", unterstreicht Tanner. 2016 soll auch das Landesgesetz 1/93 und das Regionalgesetz 15 von 1988 zur Förderung des Genossenschaftswesens überarbeitet werden. Dazu sind Arbeitsgruppen mit den Vertreterinnen und Vertretern des Amtes für Genossenschaftswesen geplant. "Das Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens muss die bestehenden Förderkriterien an die neuen Haushaltsbestimmungen anpassen, sie vereinfachen und für Genossenschaftsmitglieder optimieren", ergänzt Paulmichl.

    Am Ende standen auch gewerkschaftliche Themen auf der Tagesordnung. Darunter fallen beispielsweise die derzeit noch fehlenden kollektivverträglichen Lösungen für alle Sozial- und Weiterbildungsgenossenschaften. Auch sie sollen noch im Laufe dieses Jahres ausgearbeitet werden.

    Bürgerbeteiligungsgenossenschaften haben Zukunft

    Eine Art der Genossenschaften, die künftig auch in Südtirol an Bedeutung zunehmen wird, sind die sogenannten Bürgerbeteiligungsgenossenschaften (Cooperative di communità). Hierzu schließen sich Menschen zusammen, die zum Beispiel die Aufwertung eines Stadtviertels in Angriff nehmen möchten. Insofern könnten Bürgerbeteiligungsgenossenschaften die Antwort auf viele aktuelle Probleme sein, wie Landflucht, Aufwertung von urbanen Bereichen oder bei sektorenübergreifenden Themen wie Banken und Tourismus.

    Der "Koordinierungstisch der Genossenschaftsverbände" (tavolo di coordinamento delle associazioni centrali delle cooperative) wurde im April 2014 gegründet. Seit damals ist die Zusammenarbeit unter den Genossenschaftsverbänden strukturiert und einem entsprechenden Reglement unterworfen. Das Ziel ist ein möglichst einheitliches Auftreten gegenüber der Politik, den Behörden und der Öffentlichkeit, ohne jedoch die Handlungsautonomie des einzelnen Genossenschaftsverbandes einzuschränken.

    1037 eingetragene Genossenschaften in Südtirol

    Insgesamt gibt es in Südtirol 1037 eingetragene Genossenschaften, die wiederum in Genossenschaftsverbänden organisiert sind. Der mitgliederstärkste Genossenschaftsverband in Südtirol ist der Raiffeisenverband. Er vereint 339 Genossenschaften unter seinem Dach. Ihm folgt Confcooperative Bolzano Società Cooperativa mit 297 Mitglieder, Legacoopbund mit 190 Mitglieder und der AGCI - Associazione Generale Cooperative Italiane Alto Adige Südtirol mit 89 Mitglieder. 113 Genossenschaften sind unabhängig und gehören keinem Genossenschaftsverband an. Für Letztere übernimmt das Amt für Genossenschaftswesen in Bozen die gesetzlich vorgesehene Revision.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-418 Fri, 12 Feb 2016 09:22:00 +0100 Südtiroler Energieverband: bei Energieunion mitwirken https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtiroler-energieverband-bei-energieunion-mitwirken.html Der Südtiroler Energieverband (SEV) will die erfolgreiche Zusammenarbeit mit EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann fortsetzen. Das wurde kürzlich bei einem Informationsaustausch in Bozen betont. Bei dem Treffen äußerten SEV-Präsident Hanspeter Fuchs und SEV-Direktor Rudi Rienzner auch den Wunsch und die Bereitschaft des Verbandes, bei der weiteren Ausgestaltung der europäischen Energieunion aktiv mitzuwirken. Im November 2015 hatte die EU-Kommission eine aktualisierte Roadmap zur Energieunion (State of the Energy Union) mit zahlreichen Maßnahmen vorgestellt, die bis 2020 umgesetzt werden sollen.

    Bei dem Treffen wurde auch die von der EU-Kommission vorangetriebene Schaffung eines Binnenmarkts im Bereich Energie und die sich daraus ergebenden Kooperationsperspektiven im Rahmen der Europaregion Tirol angesprochen.

    Der SEV ist Mitglied im Europäischen Verband Mittelständischer Energieunternehmen (EVME) und im europäischen Verband der unabhängigen Strom- und Gasverteilerunternehmen (GEODE). Diesem Verband sind 1.200 Energieversorger aus 13 Ländern angeschlossen, die 100 Millionen Kunden beliefern. Der SEV arbeitet auch in der EU-Initiative REScoop 20-20-20 mit. 2016 beteiligt sich der SEV an einem neuen REScoop-Projekt zur Stärkung der Energieeffizienz und des Serviceangebots bei europäischen Energiegenossenschaften.

    ]]>
    Bezirke Branchen Energie
    news-411 Mon, 08 Feb 2016 10:42:50 +0100 Zuhause ist nicht gleich Zuhause https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/zuhause-ist-nicht-gleich-zuhause.html Ein internationales Forschungsprojekt in Brixen vorgestellt: Universitätsprofessorinnen aus England, Finnland und Bozen untersuchen wie Kinder ihr Zuhause erleben. Das Verständnis von Zuhause unterscheidet sich sehr, je nachdem wie und wo Kinder leben. Kinder, die in England, Italien oder Finnland in ihrer Ursprungsfamilie aufwachsen, erleben ihr Zuhause anders, als Kinder von getrennten Eltern, Migrantenkinder oder Kinder, die in einer Einrichtung oder in einer Pflegefamilie fremd untergebracht sind.

    Ein internationales Forschungsteam bestehend aus Jillian Ruch - University of Sussex, Julia Hope - Goldsmiths University of London und Tarja Pöso - University of Tampere, soll nun herausfinden, wie unterschiedlich Kinder ihr Zuhause erleben.

    Das Thema ist kaum erforscht. Auch Kinderbücher, die von Kindern getrennter Eltern erzählen oder von Kindern in Pflegefamilien oder von Migrantenkindern handeln, sind rar. Dabei können Bücher Kindern helfen, ganz unterschiedliche Erfahrungen zu verarbeiten.

    Das Forschungsprojekt "Extra-ordinary Experiences of Home" (Außer-gewöhnliche Erfahrungen von Zuhause) läuft noch. Die Ergebnisse aus der Untersuchung sollen vor allem SozialarbeiterInnen nützen, denn sie arbeiten mit Kindern aus unterschiedlichen Lebenssituationen.

    "Veränderungen haben einen großen Einfluss auf das Leben von Kindern. Daher ist es wichtig, die Bedürfnisse von Kindern auch in Umbruchszeiten gewährleisten zu können", so Walter Lorenz, der Rektor der Freien Universität Bozen. Mit Hilfe der Forschungsarbeit sollen konkrete Instrumente für die Arbeit mit Kindern entwickelt werden.

    Das Treffen zwischen dem Forschungsteam und den VertreterInnen der Sozialen Dienste Südtirols fand im Brixner Kinderdorf statt. "Die Arbeit im Netzwerk ist für uns ein zentrales Anliegen. Daher bieten wir gerne den Rahmen für solche Treffen. Letztlich profitieren wir alle davon", so Heinz Senoner, Direktor des Südtiroler Kinderdorfes.

    Das Südtiroler Kinderdorf Genossenschaft Onlus wurde 1955 gegründet und betreut an die 400 Kinder, Jugendliche und deren Eltern in schwierigen Lebenssituationen pro Jahr.

    ]]>
    Sozial
    news-406 Tue, 02 Feb 2016 11:01:03 +0100 "Goldene Zeiten sind möglich - wenn wir nur wollen" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/goldene-zeiten-sind-moeglich-wenn-wir-nur-wollen.html Vom 27. bis zum 29. Jänner 2016 fand im Kongresshaus Innsbruck die jährliche Raiffeisen Informationstagung für Spitzenfunktionäre des österreichischen Raiffeisenverbandes statt. Aus Südtirol dabei: der Obmann des Raiffeisenverbandes Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser. Die Tagung stand unter dem Motto "Chancen nutzen" und bot den TeilnehmerInnen Einblick in aktuelle Themen und Analysen aus der Sicht von ExpertInnen aus Wirtschaft und Politik. Hochrangige VertreterInnen des Raiffeisensektors sprachen über die Entwicklungen in den Sparten Geld, Ware und Landwirtschaft.

    Die Ankündigung im Programmheft stellte von Anfang an klar: "Weitertun wie bisher ist keine Option." Eine These, die auch von Harald Mahrer vehement vertreten und vom Podium aus überzeugend dargelegt wurde: Harald Mahrer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft in Wien, referierte über die Marktchancen Österreichs und forderte Mut zu mehr Freiheit.

    Mahrer, der eng mit österreichischen Startups und JungunternehmerInnen zusammenarbeitet, hält enge Kontakte zu den politischen Verantwortlichen und bereist die ganze Welt in Sachen Wirtschaftsentwicklung. Daher weiß er, wie es um die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs und die wirtschaftliche Entwicklung in Europa bestellt ist:

    "Europa ist sehr schlecht aufgestellt. Österreich ist derzeit zwar noch vorne mit dabei, weil der Export gut läuft und es noch zahlreiche kreative und innovative Köpfe gibt. Im Innovationsrating hingegen fällt Österreich mehr und mehr zurück." Die Ursachen sieht er in falschen politischen Entscheidungen und nimmt sich kein Blatt vor den Mund: "In Österreich gibt es ein zu starres Korsett von Vorschriften und Normen, die den Spielraum für UnternehmerInnen einschränken. Daher verwundert es nicht, dass viele EuropäerInnen in China Startups gründen, da sie dort die besten Wachstumschancen vorfinden."

    Im Osten geht die Sonne auf und zwar jeden Tag heller!

    Mahrer zufolge holen bestimmte Länder auf. In Süd-Ost Asien gibt es kaum Regulierung. Vor allem China und Indien seien aufstrebende Länder, die sehr viel Geld in die Forschung stecken: "Das ergibt eine unfassbare Dynamik. Die schlechte Nachricht ist, dass wir in Europa zu langsam sind. Wir beschäftigen uns zu sehr mit uns selbst, wir regulieren uns zu Tode", warnt Mahrer. Ihm zufolge sei die unternehmerische Freiheit in Österreich und in der gesamten EU zu eingeschränkt. Dies könne man nur ändern, wenn die Zuständigen in Österreich und in der EU das Steuer dramatisch herumreißen würden. Dann könne Europa auch langfristig mit China und Indien mithalten.

    Internet ist die größte Veränderung seit Erfindung des Buchdrucks

    Das Medium Internet bietet neue Möglichkeiten, die es mehr und mehr zu nützen gilt. Wissen kann in einer einfachen Weise geteilt werden. Dies eröffne ganz neue Dimensionen für die Forschung: man kann auf bereits gemachte Studien zurückgreifen und die Daten in anderen Zusammenhängen neu verwerten. Auch das traditionelle Bild von produzierenden Unternehmen wird sich Mahrer zufolge verändern: "Produzierende Werkstätten wird es in Zukunft kaum noch geben. Das Bild der heutigen Marktführer hat nichts mehr mit dem traditionellen Verständnis von Unternehmen zu tun: es gibt heute Handelsunternehmen ganz ohne Inventar, Marktführer im Immobiliensektor ohne Immobilien..."

    Für den Bankensektor hat das ebenfalls Auswirkungen und da ist auch der Raiffeisensektor gefordert. Der Weg in das neue Zeitalter führt über Bildung, Forschung und Entwicklung.

    Einen großen Vorteil hat Österreich: die regionalen Netzwerke und das Vertrauen in regionale Kreisläufe. Hier müsse angesetzt werden um mit der Entwicklung mitzuhalten.

    Bis zum Schluss bleibt klar: "Wenn wir so weitermachen wie bisher, kann man den heutigen Wohlstand nicht erhalten", gibt sich Mahrer überzeugt.

    Generaldirektor Paul Gasser teilt die Ansichten Mahrers. Er ist von der Notwendigkeit eines Umdenkens überzeugt und meint: "Wir sind gut aufgestellt und bereit für innere und äußere Veränderungen. Die große Herausforderung ist sicherlich, all unsere MitarbeiterInnen in die zu erwartende Dynamik einzubinden und die Aus- und Weiterbildung zu fördern, um für die anstehenden Veränderungen fit zu bleiben."

    ]]>
    Finanzen
    news-405 Mon, 25 Jan 2016 09:22:52 +0100 "Wer seine Hausaufgaben gemacht hat, der wird auch in schlechten Zeiten überleben" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wer-seine-hausaufgaben-gemacht-hat-der-wird-auch-in-schlechten-zeiten-ueberleben.html Martin von Malfèr, Volkswirt und Börsenspezialist für die Raiffeisen Geldorganisation in Bozen: im Interview zu den aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen für Südtirol. Wie schaffen Sie es, den Überblick über das derzeit turbulente makroökonomische Umfeld zu halten?

    Es stimmt, die Komplexität der Finanzmärkte hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Entscheidungen, die in China getroffen werden, wirken sich heute direkt auf den Konsumenten, den Arbeitnehmer genauso wie auf die Unternehmen hier in Südtirol aus. Folglich reicht es auch nicht mehr aus, Entwicklungen in einem "kleinen" Nationalstaat wie Italien zu betrachten. Die Entwicklung in Südtirol ist sehr stark davon abhängig, was in den großen Wirtschaftsräumen außerhalb von Europa passiert.

    Aus der Sicht der Genossenschaften: welche der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen werden sich bereits im laufenden Jahr auswirken?

    Eine der Entwicklungen ist die Rücknahme der generellen Prognosen für 2016. Internationale Organisationen wie die Weltbank und der internationalen Währungsfond waren zunächst davon ausgegangen, dass 2016 das Jahr der Industrienation sein werde. In den rohstoffimportierenden Nationen hätte, aufgrund der gesunkenen Rohstoffpreise, die Kaufkraft der Konsumenten zunehmen sollen. Das hätte zu einer Steuererleichterung führen können, die dann zu mehr Wachstum beigetragen hätte. Allerdings gibt es derzeit große Stolpersteine für die Weltwirtschaft. Einer davon ist die Erschwernis der Handelsrouten. De facto ist allein in Europa die Flüchtlingsproblematik, die ja zur Einführung von neuen Grenzkontrollen führt und dadurch den Güteraustausch erschwert, nicht von der Hand zu weisen. Und man kann sich vorstellen, was das für den Handel auch aus Südtiroler Sicht bedeutet.

    Wie kann man sich als Südtiroler Unternehmer/In darauf vorbereiten?

    2016 wird ein ziemlicher Paradigmenwechsel stattfinden. Viele Wahrheiten, die über Jahrzehnte unser Wirtschaftsgefüge bestimmt haben, könnten dieses Jahr auf den Prüfstand gestellt werden. Einer der Wahrheiten war, dass China ein riesiger Absatzmarkt für unsere Industrieprodukte wäre. China ist natürlich eine große Nation, die auch noch 2015 zu einem Drittel zum gesamten Weltwirtschaftswachstum beigetragen hat. Dieses Land hat allerdings in diesem Jahr wegen zahlreicher Problemen (Einbruch im Immobiliensektor, Anstieg der Streikbereitschaft seitens der Chinesischen Belegschaft, steigenden Firmenkonkurse) in den "Krisenmodus" umgestellt.

    Damit ist dieser Wachstumsmotor, der in den letzten Jahren auch unseren Unternehmen sehr viel Geld eingebracht hat, ins Stottern gekommen. Hinzu kommen andere Weltgegenden, wie beispielsweise Japan, die auch direkten Einfluss nehmen auf unsere Finanzmärkte. Japan sitzt als Nation zwar noch auf enorme Geldreserven, hat allerdings eine Staatsverschuldung von 250 Prozent des Bruttoinlandproduktes und diese Staatsverschuldung beginnt, angesichts einer sinkenden Bevölkerung, weh zu tun. 43 Prozent der Steuereinnahmen Japans werden bereits jetzt für die Bedienung der Zinszahlungen für diese Schuld herangezogen. Dieses Land wird wahrscheinlich in Zukunft als Exportmarkt für uns unwahrscheinlich.

    Wir haben somit China, das irgendwie stottert, wir haben Japan, das stottert. Wir haben Russland, das stottert. Dies wirkt sich auch auf die Touristenströme aus. Russland ist beispielsweise ein Land, das sehr stark von Erdöl- und Erdgasexporten abhängig war. Mit einem Erdölpreis von 28 Dollar riskiert Russland binnen kurzer Zeit den Konkurs. Damit drohen ganze Bevölkerungsschichten unter die Armutsgrenze abzurutschen, die vorher zum Mittelstand gehörten. Die können sich nie mehr vorstellen in Europa Urlaub zu machen. Diese Touristenströme fehlen dann einfach. Dies trifft auch unsere Genossenschaften, die nach Russland exportieren und exportiert haben. Aufgrund der mangelnden Kaufkraft des russischen Bürgers, werden die Genossenschaften auch nach Aufhebung des Handelsembargos kaum mehr Geschäfte mit den russischen Bürgern machen. 

    Eine Krise beinhaltet immer auch eine Chance - welche Chance sehen sie für Südtirol als Standort und die Südtiroler Genossenschaften?

    Das Bild, das sich generell für alle Wirtschaftsräume abzeichnet ist: die Zeiten werden relativ schwierig. Wir haben derzeit insgesamt 17 große Fragezeichen, die auf der Weltwirtschaft lasten. Sofern der politische Wille da ist, können sehr viele dieser Fragezeichen gelöst werden. Nur sehe ich derzeit auf politischer Ebene sehr wenig Bereitschaft zur Kooperation. Vielmehr versucht jedes Land sein eigenes Süppchen zu kochen. Das gilt besonders in Europa.

    Was für Südtirol eine wesentliche Rolle spielt, ist die Frage ob uns in den nächsten Jahren eine Effizienzsteigerung gelingt. Wir haben natürlich große Wettbewerbsvorteile, die andere Regionen der Welt nicht haben. Dazu zählt das Know How, das wir in sehr vielen Teilbereichen der Industrie aufgebaut haben, den Investitionsschub, den wir im Tourismus erlebt haben oder auch die Organisation, die wir auf der Genossenschaftsebene generell haben. Abkoppeln von der Weltwirtschaft können wir uns nicht mehr.

    Als Südtiroler bin ich allerdings schon guter Dinge, denn wer seine Hausaufgaben gemacht hat, der wird auch in schlechten Zeiten überleben, wer sie nicht gemacht hat, geht unter.

    ]]>
    Bezirke Finanzen
    news-392 Wed, 20 Jan 2016 13:42:00 +0100 "Die Kultur der Zusammenarbeit ist da" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/die-kultur-der-zusammenarbeit-ist-da.html In Südtirol sperren jährlich rund 100 milchproduzierende bäuerliche Betriebe zu. Diese Entwicklung hat Folgen und könnte langfristig das charakteristische Landschaftsbild Südtirols verändern. Eine Lösung für viele: neue Formen der Zusammenarbeit. Der Südtiroler Anton Niederstätter hat sich im Zuge seiner Abschlussarbeit "Kooperationen im Berggebiet" an der Universität Bozen eingehend mit der Milchproduktion in Südtirol beschäftigt und dabei den Aspekt der überbetrieblichen Kooperationen herausgearbeitet.

    Damit hat er vielleicht den Grundstein für das langfristige Überleben vieler Betriebe gelegt. Unterstützt wurde Niederstätter von Matthias Gauly, Präsident der EAAP und Professor an der Universität Bozen im Bereich Tierwissenschaften und Christian Fischer, Professor an der Universität Bozen im Bereich Agrar- und Ernährungswirtschaft.

    Im folgenden Interview erläutern die drei Experten, wie es um die Kooperationen im Berggebiet Südtirol bestellt ist und welche Maßnahmen die Milchproduktion langfristig erhalten könnten.

     

    ]]>
    Vinschgau Pustertal Bozen und Umgebung Milch
    news-393 Fri, 15 Jan 2016 15:40:11 +0100 Konsumgenossenschaften: Synergien mit lokalen Produzenten nützen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/konsumgenossenschaften-synergien-mit-lokalen-produzenten-nuetzen.html Wie Konsumgenossenschaften die Nahversorgung in der Peripherie garantieren könnten. Die Zwischenbilanz für ein Projekt aus dem Jahre 2013. Vor fünf Jahren war es um zahlreiche "Dorfläden" gar nicht gut bestellt. Rund 400 Verkaufspunkte standen vor dem aus. Dies war Anlass, die Situation genauer unter die Lupe zu nehmen und Lösungsmöglichkeiten für die Probleme auszuarbeiten: Der Raiffeisenverband Südtirol, der Bauernbund, der Legacoop-Bund der Genossenschaften und die Confcooperative Bozen mit der Unterstützung des Ressorts für Genossenschaftswesen haben 2013 ein entsprechendes Projekt gestartet. Sie ziehen nun eine Zwischenbilanz.

    Konsumgenossenschaften und lokale Produzenten

    Paolo Montagner, Ressortdirektor für das Genossenschaftswesen fasst die bisherigen Ergebnisse zusammen und unterstreicht, dass Konsumgenossenschaften wichtig sind in Orten, die von Abwanderung bedroht sind. "Die Wirtschaftskrise gefährdet auf der einen Seite die traditionellen Konsummodelle, bietet aber auf der anderen Seite auch viele Möglichkeiten, die es zu nutzen gilt", ergänzt Landesrat Christian Tommasini. Ihm zufolge bringe die Stärkung des bereits bestehenden Netzes der lokalen Produzenten große Vorteile.

    Nun beginnt die zweite Phase des Projektes in deren Verlauf herausgefunden werden soll, wie Konsumgenossenschaften besser für die Nahversorgung eingesetzt werden und welche Synergien zwischen lokalen Produzenten und Genossenschaften ausgebaut werden können.

    Auf diese Weise könnten die lokalen Konsumgenossenschaften ihre Dienste auf dem Land ausbauen.

    ]]>
    Sozial
    news-354 Thu, 26 Nov 2015 16:57:20 +0100 Energiegenossenschaften aus dem italienischen Alpenraum treffen sich in Bozen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/energiegenossenschaften-aus-dem-italienischen-alpenraum-treffen-sich-in-bozen.html Der Südtiroler Energieverband Genossenschaft (SEV) richtet die Herbsttagung der Energiegenossenschaften im italienischen Alpenraum im Energytower aus. Das "Coordinamento delle cooperative elettriche italiane storiche" umfasst mehr als 70 historische E-Werk- Genossenschaften aus dem Piemont, der Lombardei, dem Aostatal dem Friaul und dem Trentino und zählt zu den wichtigen Playern in der italienischen Energielandschaft.

    Dieser Vereinigung gehören über den SEV auch Südtiroler Genossenschaften an. In enger Zusammenarbeit mit dem zentralen italienischen Genossenschaftsverband Federconsumo - Confcooperative betreibt sie erfolgreiche Lobbyarbeit und stellt ihren Mitgliedern wertvolles technisches Know-how zur Verfügung. Dies zeigte sich auch auf der Fachtagung in Bozen.

    Netzwerkarbeit und Austausch von Know-how

    Die Tagung bietet insgesamt eine gute Gelegenheit für die SEV die nationale und internationale Netzwerkarbeit zu verbessern. Und das Netzwerk der SEV ist bereits groß: Im Jahr 2014 ist die SEV dem europäischen Verband der unabhängigen Strom- und Gasverteilerunternehmen (GEODE) beigetreten. SEV-Direktor Rudi Rienzner ist einer der GEODE-Vizepräsidenten. Diesem Verbund gehören 1.200 Energieversorger an, die 100 Millionen Kunden beliefern.

    Der Südtiroler Energieverband Genossenschaft (SEV) vertritt auch die Betreiber von Fernheizwerken. Der Verband gehört dem italienischen Branchenverbund FIPER (Federazione Italiana produttori di energia da fonti rinnovabili) an und stellt mit Hanspeter Fuchs den Vizepräsidenten. Der SEV nimmt an Entscheidungsprozessen in Europa teil - auch als Mitglied des 2008 gegründeten Europäischen Verbands Mittelständischer Energieunternehmen (EVME). Im Frühjahr 2014 wurde der Direktor des SEV, Rudi Rienzner, zum "Mentor" des europaweiten Projekts REScoop 20-20-20 (REScoop = Renewable Energy Sources COOPerative) ernannt. Seit 2012 führt REScoop 20-20-20 Unternehmen, Forschungsinstitute und Verbände zusammen. Das Projekt will die genossenschaftliche Nutzung erneuerbarer Energien in Europa fördern und einen Know-how-Austausch ermöglichen. Die "Mentoren" sollen zukunftsweisende Pilotprojekte begleiten und beraten.

    ]]>
    Bozen und Umgebung Energie
    news-351 Tue, 24 Nov 2015 15:15:26 +0100 Mitglied in Not: das Südtiroler Kinderdorf https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mitglied-in-not-das-suedtiroler-kinderdorf.html In Südtirol fehlt ein deutliches umfassendes politisches Bekenntnis zum Kinder- und Jugendschutz. Das ist die klare Botschaft von Heinz Senoner, Direktor des Kinderdorfes in Brixen, der sich am 18. und 19. November 2015 mit Christoph Hackspiel, dem Geschäftsführer des Vorarlberger Kinderdorfs austauschte. Bei dem jüngsten Treffen zwischen Leitungsteam des Südtiroler Kinderdorfes und dem Vorarlberger ging es um die Finanzierung von Kinderdörfer, die in Vorarlberg zu 100 Prozent von öffentlicher Seite gedeckt wird. Dadurch kann das Vorarlberger Kinderdorf alle notwendigen Dienste für den Kinder- und Jugendschutz kostendeckend finanzieren und dies obwohl die meisten Konzepte und Vorschläge von privaten Akteuren stammen. Das berichtete Christoph Hackspiel, der Geschäftsführer des Vorarlberger Kinderdorfs. „In Vorarlberg würde die Finanzierung so eines Dienstes nie zur Diskussion stehen“, so Hackspiel.

    In Südtirol hingegen schon: „Wir müssen um die Finanzierung jeder Zusatzmaßnahme zur Grundversorgung, die wir zur Wahrung der Kinder- und Jugendrechte ergreifen wollen, feilschen. Der Landessozialplan wurde seit 2009 nicht mehr erneuert. Das Bestehende wird verwaltet aber keine neuen Ziele und Maßnahme erarbeitet“, erklärt Senoner.

    Die Onlus Genossenschaft das Südtiroler Kinderdorf wurde 1955 gegründet und betreut derzeit jährlich rund 400 Kinder, Jugendliche und deren Eltern in schwierigen Lebenssituationen.

    Viele Maßnahmen, die das Südtiroler Kinderdorf zum Schutz der Kinder- und Jugendrechte anbietet, wie aufsuchende Familienarbeit, Zusatzbetreuung von Kindern mit Behinderung, Therapien für die Kinder und Jugendlichen im Südtiroler Kinderdorf und Haus Rainegg, das Haus für alleinerziehende Frauen in Krisensituationen, müssen zusätzlich mit Spendenmitteln finanziert werden. 

    ]]>
    Sozial Eisacktal/Wipptal