Raiffeisen Nachrichten http://www.raiffeisen-nachrichten.it de_DE Raiffeisenverband Südtirol Sun, 09 Aug 2020 10:26:18 +0200 Sun, 09 Aug 2020 10:26:18 +0200 Raiffeisenverband Südtirol news-1654 Fri, 07 Aug 2020 12:02:35 +0200 Kollektivvertrag für die Beschäftigten der Obstmagazine Südtirols erneuert https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kollektivvertrag-fuer-die-beschaeftigten-der-obstmagazine-suedtirols-erneuert.html Am Sitz des Raiffeisenverbandes in Bozen wurde Ende Juli der erneuerte Kollektivvertrag für die Beschäftigten der Obstmagazine Südtirols unterzeichnet. Der Vertrag betrifft in Südtirol 21 Obstgenossenschaften bzw. Obstverbände und rund 1800 Arbeitnehmer. Wirtschaftliche und normative Neuerungen

Die Neuerungen betreffen sowohl den wirtschaftlichen als auch den normativen Bereich. So werden etwa die Gehaltstabellen ab 1. Januar 2020 abgehoben. Für den Zeitraum Januar bis Juli 2020 ist eine Nachzahlung in Form einer Una-Tantum-Zahlung vorgesehen. Im normativen Teil wird die Einkommenssicherung der Saisonarbeiter nachhaltig im Vertrag verankert. Dadurch kann eine gute Flexibilität im Einsatz der Saisonarbeiter gewährleistet werden.

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Bozen und Umgebung Obst
news-1653 Thu, 06 Aug 2020 12:15:17 +0200 „Wir haben die Situation sehr ernst genommen und hatten auch großes Glück.“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wir-haben-die-situation-sehr-ernst-genommen-und-hatten-auch-grosses-glueck.html Das Seniorenheim Villa Carolina in Meran betreut und pflegt ältere Menschen und bietet ihnen ein familiäres und lebenswertes Lebensumfeld. Mit dem Auftauchen des Coronavirus gerieten die gewohnten Abläufe durcheinander. Dem Seniorenheim gelang es dennoch, Heimbewohner und Mitarbeiter vor dem Virus zu schützen. Die Direktorin Renate Haller und Pflegedienstleiterin Tiziana Grande blicken auf die herausfordernde Zeit zurück. „In diesem Seniorenheim gab es bisher keinen einzigen Coronafall, weder bei den Heimgästen noch bei den Mitarbeitern“, zeigt sich Renate Haller erfreut. Dass dies gelungen ist, führt die Direktorin der Sozialen Genossenschaft Villa Carolina Pro Senectute auf die besondere Vorsicht der ärztlichen Leiterin Dr. Doris Hager und des Präsidenten der Genossenschaft, Michael Klotzner, zurück, die das Coronavirus schnell als sehr gefährlich eingestuft hatten.

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Burggrafenamt Sozial
news-1651 Wed, 05 Aug 2020 17:16:51 +0200 Genossenschaftsbanken: in Krise Großes geleistet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/genossenschaftsbanken-in-krise-grosses-geleistet.html Ende Juli fand die Jahresvollversammlung des Zentralverbandes der Genossenschaftsbanken Italiens, Federcasse, statt, Corona bedingt als Videokonferenz. Das Motto: “Resistere. Convincere. Educare. Il Credito Cooperativo protagonista della reazione dell’Italia” verwies auf die Bedeutung der Genossenschaftsbanken für die aktuellen Herausforderungen. Federcasse-Präsident Augusto dell’Erba skizzierte die aktuelle Situation der italienischen Genossenschaftsbanken und verwies auf den wichtigen Beitrag, den diese Bankinstitute in den letzten Monaten geleistet haben, um lokale Unternehmen und Familien in der Covid-19-Krise zu unterstützen. 

In seinen Ausführungen verwies Dell‘Erba auch auf aktuelle Studien, die belegen, dass dort, wo Genossenschaftsbanken tätig sind, die ökonomische Ungleichheit abnehme. Genossenschaftsbanken sind dem Prinzip der Gegenseitigkeit verpflichtet und agieren weniger risikoreich; sie seien unverzichtbar für den Pluralismus auf dem Markt, betonte Dell‘Erba.

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1650 Wed, 05 Aug 2020 11:41:55 +0200 Selbstsicherheits-Training im Südtiroler Kinderdorf https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/selbstsicherheits-training-im-suedtiroler-kinderdorf.html Im Rahmen eines Aktivprogrammes im Juli und August bieten die Ergotherapeutinnen und die Psychologin der integrativen Wohngemeinschaft des Südtiroler Kinderdorfes ein Selbstsicherheitstraining für Jugendlichen an. Derzeit arbeiten Jugendliche im Südtiroler Kinderdorf einmal pro Woche gezielt daran, ihre sozialen Ängste im öffentlichen Raum abzubauen. Zur Unterstützung steht dabei allen eine erwachsene Person zur Seite, die so viel Schutz wie nötig und so wenig wie möglich gibt.

Selbstsicherheit wird gefördert

Um Selbstsicherheit zu üben gibt es verschiedene Wege. Immer geht es jedoch darum, sich zu exponieren, jemanden anzusprechen oder Informationen einzuholen. Vielen der im Südtiroler Kinderdorf betreuten Mädchen und Buben fällt es beispielsweise schwer, einen Passanten nach der Uhrzeit oder dem Weg zu fragen. Noch schwieriger wird es für sie in einem Geschäft Kleider anzuprobieren und dann nichts zu kaufen. Die Verunsicherung, die sie durch ihre Erlebnisse erworben haben, sind sehr vielfältig und tief. Die Angst, dass andere schlecht über sie denken, ist um vielfaches größer als die Notwendigkeit für sich zu sorgen.

Das Selbstsicherheitstraining im Rahmen der derzeit laufenden Aktivwochen soll den Jugendlichen helfen, zu sich selbst zu stehen und die Herausforderungen des Alltags besser zu bewältigen.

Das Südtiroler Kinderdorf ist eine Mitgliedsgenossenschaft des Südtiroler Raiffeisenverbandes.

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Eisacktal/Wipptal Sozial
news-1649 Tue, 04 Aug 2020 10:13:58 +0200 Wirtschaftsbarometer: Obstwirtschaft optimistisch, Kellereien mit Absatzschwierigkeiten https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wirtschaftsbarometer-obstwirtschaft-optimistisch-kellereien-mit-absatzschwierigkeiten.html Die aktuelle Sommerumfrage des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen untersucht die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Landwirtschaft. Laut Umfrage hat es den Weinsektor besonders hart getroffen. Besseres Geschäftsklima hingegen im Milchsektor und bei den Obstgenossenschaften. Die Corona-Krise hat den Weinsektor hart getroffen, weil sie den wichtigen Absatzmarkt Tourismus enorm beeinträchtigt und das Exportgeschäft geschädigt hat. Dies führte zu erheblichen Schwierigkeiten, da der „HoReCa“-Sektor (Hotellerie-Restaurant-Café) fast die Hälfte des Absatzes von 7/10 Flaschen abnimmt und etwa ein Drittel der Weinproduktion für ausländische Märkte bestimmt ist.

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Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
news-1648 Mon, 03 Aug 2020 16:19:02 +0200 Roberto Simoni ist neuer Präsident https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/roberto-simoni-ist-neuer-praesident.html Roberto Simoni ist neuer Präsident des Genossenschaftsverbandes „Federazione Trentina della Cooperazione“. Simoni setzte sich bei der Vollversammlung am 31. Juli in Trient im ersten Wahlgang gegen den Trentiner Anwalt Andrea Girardi und den Universitätsdozenten Geremia Gios durch. Der 59-jährige Wirtschaftsprüfer aus Pinzolo ist Präsident des Trentiner Einkaufskonsortiums SAIT (u. a. Coop Trentino, Coop Südtirol-Alto Adige, GolMarket, CoopKonsum) und war über Jahre Präsident der Cassa Rurale Pinzolo und der Promocoop Spa.

In seiner Rede betonte Simoni, dass er der Präsident aller Mitglieder sein möchte und beschwor die Zusammenarbeit und den Dialog in einer schwierigen Situation für die Federazione Trentina della Cooperazione. Es gelte nun, das Vertrauen im Verband wieder zu stärken. Auch wolle sich Simoni dafür einsetzen, dass der Genossenschaftsverband seiner bedeutenden wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Rolle für das Trentino weiterhin gerecht werde.

Der neue Präsident verwies auf die Bedeutung des Genossenschaftsverbandes in der aktuellen von Corona geprägten Zeit, gerade in der Coronazeit hätten die Genossenschaften auch Stärke gezeigt. „Wir erleben eine unsichere Zukunft und stehen vor neuen großen Herausforderungen. Auch die Genossenschaften sind von der schrumpfenden Wirtschaft betroffen, aber wir werden diese Phase mit Kraft und Einigkeit überwinden“, sagte Simoni. Auch wenn der Genossenschaftsverband in den vergangenen Monaten in einer Krise geprägt war– das Genossenschaftswesen im Trentino sei agil und gesund.

Simoni verwies schließlich auch auf das generell geringe Interesse der jungen Generation an der Genossenschaft. Hier brauche es neue Projekte, um das Interesse zu wecken, und Möglichkeiten, damit die junge Generation auch genügend Erfahrungen im Genossenschaftswesen sammeln kann.

Den neuen Verwaltungsrat bilden:

  • Landwirtschaftssektor: Michele Odorizzi (Melinda), Lorenzo Libera (Cavit), Renzo Marchesi (Concast – Trentingrana) und Rodolfo Brochetti (La Trentina)
  • Kreditsektor: Claudio Valorz (Cr Val di Sole), Enzo Zampiccoli (Cr Alto Garda), Adriano Orsi (Cr Alta Vallagarina) e Mauro Mendini (Cassa Rurale Rotaliana e Giovo)
  • Konsumsektor: Paola Dal Sasso (Fc Val di Fiemme), Francesca Broch (Fc Primiero), Heini Grandi (Sait) e Aldo Marzari (Fc Vattaro e Altipiani).
  • Sektor Soziales und Wohnbau: Serenella Cipriani (Consolida, Gruppo 78), Italo Monfredini (Spes) e Francesco a Beccara (Alpi)
  • Produktions-, Arbeits- und Dienstleistungssektor: Pamela Gurlini (Ecoopera), Germano Preghenella (Cla, Multiservizi) e Steno Fontanari (Mpa Solutions)
  • sowie: Luca Rigotti (Gruppo Mezzacorona), Alberto Carli (Computer Learning), Paolo Fellin (Vales) e Paolo Spagni (Fc Atesina)
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Sonstige
news-1647 Mon, 03 Aug 2020 10:07:12 +0200 Corona: Erfahrungsaustausch im Landhaus https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/corona-erfahrungsaustausch-im-landhaus.html Über die bisherige Wirksamkeit der Corona-Maßnahmen haben sich Vertreter der Wirtschaftsverbände, der Banken und Garantiegenossenschaften Ende Juli im Palais Widmann ausgetauscht. Zahlreiche Unterstützungs- und Fördermaßnahmen sind seit Ausrufung des Covid-19-Notstandes getroffen worden, um die Wirtschaftstreibenden und die Familien bei der Überbrückung von Lockdown und Krisensituationen zu unterstützen. Über die bisherigen Erfahrungen tauschten sich Vertreter der Wirtschaftsverbände, der Banken und der Garantiegenossenschaften im Beisein der Landesräte Arnold Schuler und Philipp Achammer über die bisher gemachten Erfahrungen aus, schreibt das Landespresseamt in einer Aussendung.

Weitere sektorenspezifische Maßnahmen notwendig

Man sei auf dem richtigen Weg, betonte Landesrat Arnold Schuler: "Wir haben einiges getan, einige Probleme gelöst, sind aber lange noch nicht am Ende." Daher seien eine gute Zusammenarbeit und ein kontinuierlicher Austausch auch weiterhin erforderlich. Mit Blick auf die Zukunft unterstrich Landesrat Philipp Achammer: "In enger Zusammenschau mit den Banken und Garantiegenossenschaften müssen wir vor allem die mittelfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Pandemie beobachten, die sich erst im zweiten Halbjahr 2020 zeigen werden, um gemeinsam unmittelbar darauf reagieren zu können. Es werden jedenfalls weitere sektorenspezifische Maßnahmen notwendig sein."

Die Corona-Krise belastet Südtirols Landeshaushalt bisher mit deutlich mehr als 900 Millionen Euro. Zu Mindereinnahmen von 543,5 Millionen Euro summieren sich Mehrausgaben von 370,3 Millionen Euro.

Über 18.000 Stundungen laufender Kredite

Einen Schwerpunkt des Treffens bildete das Einvernehmensprotokoll des Landes mit den Banken zur Schaffung von Liquidität. Mehr als 18.000 Betriebe und Familien hatten in diesem Rahmen um die Stundung eines laufenden Kredits im Ausmaß von insgesamt 4,76 Milliarden Euro angesucht. 4.205 Anträge um Kredite wurden vorgelegt, in 3.370 der Fälle wurde das Darlehen bereits ausbezahlt. Die anwesenden Wirtschaftsverbände schilderten ihre Erfahrungen und sprachen sich auch für eine Verlängerung der Stundungen aus. Angeregt wurden noch klarere Regeln beim Zugang zu den Förderungen sowie weitere sektorenspezifische Maßnahmen.

Bei dem Treffen in Bozen wurde auch über die Neuanpassungen der Richtlinien und der Einvernehmensprotokolle mit den Banken informiert.

(Quelle: LPA)

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1646 Mon, 03 Aug 2020 08:58:18 +0200 Zu- und Nebenerwerb: Chance für kleine Familienbetriebe https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/zu-und-nebenerwerb-chance-fuer-kleine-familienbetriebe.html Transparenz und umfassende Qualität: Das sind die Hauptkriterien, nach denen sich Bauernbetriebe mit direktem Kundenkontakt ausrichten. Dies ergab eine Direktbefragung im Rahmen eines Webinars mit Landwirtschaftslandesrat Schuler. Der Zu- und Nebenerwerb ist für den Erhalt der bäuerlichen Familienbetriebe von großer Bedeutung und bietet eine enorme Chance. Dies ist eine der zentralen Botschaften, die Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler Ende Juli in einem Webinar unter dem Titel "Landwirtschaft 2030" an die Bäuerinnen und Bauern richtete.

In der dritten der insgesamt vier Donnerstagabend-Diskussionen auf der Internet-Plattform Zoom hatte Landesrat Schuler diesmal die Anbieter von Urlaub auf dem Bauernhof, Direktvermarktung und Produzenten von Nischenprodukten zum Online-Gespräch geladen. Während der Landesrat seine Zukunftsüberlegungen vorstellte, konnten die Teilnehmer bereits schriftlich Fragen stellen und Überlegungen einbringen.

Dabei kristallisierte sich heraus, dass die derzeitige "Unterversorgung" mit verschiedenen landwirtschaftlichen Nischenprodukten eine Chance für die Zukunft sein könne: Nur 33 Prozent des Bedarfs an Beerenobst sind beispielweise durch Südtiroler Produktion gedeckt, bei Getreide sind es nur 0,9 Prozent. Hier gebe es Potenzial, sich stärker aufzustellen, sagte Schuler: "Die Betriebsgrößen in Südtirol sind oft sehr klein, der Zu- und Nebenerwerb sichert ihren Erhalt!" Ziel sei es immer, die landwirtschaftliche Produktion aufrecht zu erhalten.

Transparenz und umfassende Qualität haben größten Einfluss

Viele der Bäuerinnen und Bauern wiesen im Webinar auf das große Potenzial einer guten Zusammenarbeit mit dem Tourismus hin. Mit 47 Prozent gab fast die Hälfte von ihnen in einer Online-Direktbefragung an, dass Transparenz und umfassende Qualität künftig den größten Einfluss auf den Erfolg des Zu- und Nebenerwerbes haben werden. Die Antwort ist laut Landesrat Schuler, "stärker auf Qualität zu setzen, um die Marke 'Südtirol' zu etablieren: Damit können wir sowohl den Erfolg des Zu- und Nebenerwerbs als auch den der Gast- und Beherbergungsbetriebe sicherstellen." Südtirol müsse auf Qualität setzen, denn die Menge hat in jeder Hinsicht - sowohl bei Produktion als auch im Tourismus – eine Obergrenze erreicht.

Die vierteilige Webinarreihe hatte in den vergangenen zwei Wochen mit Obstbau und Milchwirtschaft begonnen und schließt am kommenden Donnerstag, 6. August mit dem Sektor Weinbau.

LPA/np

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Obst
news-1645 Fri, 31 Jul 2020 08:54:25 +0200 VHS: Die neue Kursbroschüre ist da! https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vhs-die-neue-kursbroschuere-ist-da.html Über 1000 Kursangebote in Herbst und Winter gibt es nun auf 240 Seiten VHS Broschüre zu entdecken. Von der Kulturreise bis zum Sprachkurs, vom 10-Finger-Tippsystem bis zum Social Media Lehrgang, von Yoga bis zum Kochkurs beim Küchenchef mit Stern, ist hier die gesamte VHS Weiterbildungsvielfalt abgebildet. Die Neuerscheinung der Kursbroschüre ist der wichtigste Meilenstein vor Semesterstart an der VHS. Druckfrisch ist die Herbstbroschüre direkt an der VHS in Bozen und Brixen erhältlich, Stammkundinnen und -kunden werden wie gewohnt frei Haus beliefert. „Trotz des Digitalisierungsschubs, den die VHS in den vergangenen Wochen und Monaten erlebt hat, besetzt die Kursbroschüre nach wie vor Platz 1 unter den Werbeträgern und bedient die Teilnehmenden, die bevorzugt blätternd schmökern und das haptische Erlebnis brauchen“, sagt Barbara Pixner, Direktorin der VHS.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1644 Thu, 30 Jul 2020 10:34:47 +0200 Confidi zieht positive Bilanz https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/confidi-zieht-positive-bilanz.html Bei der Vollversammlung auf Schloss Maretsch blickte die Garantiegenossenschaft Confidi Südtirol auf das vergangene Geschäftsjahr und auf die Entwicklung im ersten Halbjahr 2020 zurück. Dabei zeigte sich, dass die Kreditgarantiegenossenschaft in Zeiten des Covid-19-Notstands ihre Verantwortung gegenüber der Südtiroler Wirtschaft in besonderer Weise wahrgenommen hat. „Wer andere stützen will, muss selbst auf sicheren Beinen stehen“, betonte Confidi-Präsident Vittorio Repetto. „Confidi ist finanziell kerngesund.“ Das geht nicht zuletzt aus den jetzt genehmigten Bilanzdaten des Geschäftsjahres 2019 hervor, wie die Kreditgarantiegenossenschaft Confidi in einer Presseaussendung schreibt. „Das Volumen der garantierten Finanzierungen kletterte über die Marke von 230 Millionen Euro. Diesen Finanzierungen standen Confidi-Garantien im Ausmaß von mehr als 70 Millionen Euro gegenüber“, Gleichzeitig sei es gelungen, die Bruttoertragsspanne zu erhöhen und die Betriebskosten zu senken. „Unterm Strich konnten wir 2019 mit einem Gewinn aus der ordentlichen Geschäftstätigkeit abschließen“, freute sich Repetto.  

Deutliches Plus im ersten Halbjahr

Die positive Tendenz des Vorjahres setzte Confidi im laufeden Jahr nicht nur fort, sondern verstärkte sie sogar. „Von Januar bis Juni 2020 bewegte sich der Gesamtwert aller besicherten Finanzierungen in Richtung 300 Millionen Euro, jener der Garantien in Richtung 100 Millionen Euro. Das Wachstum hat sich im Vergleich zum selben Zeitraum 2019 fast verdoppelt“, wie der Confidi-Präsident vorrechnete. Dahinter steckt der erhöhte Mittelbedarf vonseiten der Südtiroler Betriebe: „Es gibt Entwicklungen, auf die kann man sich nicht vorbereiten. Die Folgen der Covid-19-Pandemie haben die Wirtschaft im Frühjahr auch in Südtirol weitestgehend lahmgelegt. Um die Zeit bis zur Rückkehr zur Umsatznormalität zu überstehen, benötigten Unternehmen vor allem frische Liquidität. Durch unsere Garantieleistungen konnten wir den Weg zu Bankfinanzierungen aller Art ebnen“, so Repetto. 

Anträge im Gesamtwert von 50 Millionen Euro

Konkret unterzeichnete Confidi die Vereinbarung „Neustart Südtirol“ mit, die zwischen der Südtiroler Landesverwaltung und einigen Banken ausverhandelt wurde. Kern der Vereinbarung ist, Betrieben in Südtirol, die coronabedingte Umsatzeinbrüche erleiden mussten, Finanzierungen zu gewähren, die mit Garantien von Staat bzw. Land gestützt werden. Finanzierungen, die die Unternehmen benötigen, um ihren laufenden finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

„Die zugrundeliegende Garantie beläuft sich auf maximal 90 Prozent der finanzierten Summe“, erklärte Confidi-Direktor Christian Christanell.  „Dies auch dank der Möglichkeit der Rückversicherung der Confidi-Garantie über den staatlichen Garantiefonds ´Fondo Centrale per le PMI´. Eine solche staatliche Rückversicherung senkt die Kosten der Kredite für Unternehmen und verringert zugleich die Risiken für die lokale Garantiegenossenschaft.“ Die Kreditgarantiegenossenschaft Confidi, die auch Mitglied des Raiffeisenverbandes Südtirol ist, werde seit April 2019 als zugelassener Garant vom staatlichen Garantiefonds anerkannt. Eine weitere Entlastungsmaßnahme betrifft die Garantiespesen: „Confidi hat auch die Provisionen auf neue Ansuchen herabgesetzt, die Zahlung der Provisionen auf laufende Positionen ausgesetzt und die Stundungen erleichtert”, so Christanell in der Presseaussendung.

Die Wirtschaft gut begleiten

„Unser gemeinsames Ziel ist es, die Wirtschaft gut durch diese herausfordernde Zeit zu begleiten.“ Im Zuge der Covid-19-Hilfen habe Confidi bereits Anträge im Gesamtwert von über 50 Millionen Euro bearbeitet, die entweder schon ausbezahlt wurden oder demnächst zur Auszahlung gelangen. Zudem erwartet sich Confidi Neuanfragen, die unter anderem den Sektor Landwirtschaft betreffen, da dieser seit 20. Juli zum staatlichen Garantiefonds zugelassen ist.

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Sonstige
news-1641 Mon, 27 Jul 2020 09:25:00 +0200 Chris Yorke: „Eine außergewöhnliche Zeit für unsere Winzer“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/chris-yorke-eine-aussergewoehnliche-zeit-fuer-unsere-winzer.html Auch die österreichische Weinwirtschaft ist von der Coronakrise massiv betroffen. Der Weinabsatz ist eingebrochen und entwickelt sich derzeit zögerlich. Der Export verzeichnet große Einbrüche. Wie die österreichische Weinwirtschaft in der Krise agiert, hat Raiffeisen Nachrichten Chris Yorke gefragt. Der 55-Jährige ist seit Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Österreich Wein Marketing GmbH, die Servicegesellschaft für die österreichische Weinwirtschaft. Der gebürtige und in der Schweiz aufgewachsene Brite war in den vergangenen 15 Jahren hauptverantwortlich für die Entwicklung und Förderung der weltweiten Vermarktung des neuseeländischen Weins bei der Dachorganisation New Zealand Winegrowers. Zuvor war er in multinationalen Konzernen tätig.

Herr Yorke, als neuer Leiter der Österreich Wein Marketing hatten Sie sicher eine Reihe von Plänen und Ideen für den österreichischen Wein, aber dann kam Corona …

Chris Yorke: Die Coronazeit ist eine außergewöhnliche Zeit für unsere Winzer, für die Gastronomen nicht nur in Österreich, sondern auf der ganzen Welt. Auch wir mussten flexibel reagieren, haben unsere Pläne umgeschichtet und hatten dann innerhalb zwei Wochen nach dem Lockdown bereits unsere erste Kampagne gelauncht.

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Bozen und Umgebung Wein
news-1642 Mon, 27 Jul 2020 08:55:19 +0200 Die Kühe auf der Alm sind Teil des Landschaftsbilds https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/die-kuehe-auf-der-alm-sind-teil-des-landschaftsbilds.html Im Rahmen eines Webinars haben Milchbäuerinnen und Milchbauern vergangene Woche mit Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler über ihre Zukunft diskutiert. Ein Hauptergebnis der Internetveranstaltung: Wo Südtirol draufsteht, muss Südtirol drinnen sein. Nicht nur die materiellen Leistungen, sondern auch die immateriellen werden für Südtirols Milchwirtschaft zukunftsweisend sein. Das bedeutet, dass nicht nur die Qualität der Milch, sondern beispielsweise auch das Tierwohl, die Familienbetriebe und das gepflegte Landschaftsbild künftig stärker mitvermarktet werden müssen. Dies ist eine der zentralen Botschaften, die Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler vergangene Woche im Webinar Landwirtschaft 2030 über die Internet-Plattform Zoom mit den Bäuerinnen und Bauern diskutierte, schreibt das Landespresseamt in einer Aussendung.

100 Prozent Südtiroler Milchprodukte

Während der Landesrat seine Zukunftsüberlegungen vorstellte, konnten die Teilnehmer Fragen stellen und Überlegungen einbringen. Dabei kristallisierte sich das Thema "authentische Südtiroler Produkte" als eine wesentliche Zukunftsfrage für die Milchwirtschaft heraus. Nur in diese Richtung gebe es Potenzial, sich zu noch stärker zu etablieren, sagte Schuler: "Wir müssen ein Bild der Südtiroler Milchprodukte schaffen, in dem wir das Umfeld der Produktion stärker in den Vordergrund stellen." Die maximale Menge an Grundproduktion sei nämlich, laut Landesrat Schuler, erreicht. Ziel sei es nun, nicht die Produktion noch weiter zu steigern, sondern die Authentizität in den Vordergrund zu stellen und sich dadurch zu etablieren. "Südtiroler Milchprodukte müssen zu 100 Prozent Südtirol repräsentieren und das Bild der Südtiroler Kuh auf der Alm muss sich auch in den Produkten widerspiegeln".

Gesellschaft verlangt nach Mitsprache

Landesrat Schuler gibt dabei zu bedenken: "Die Gesellschaft verlangt zunehmend ein Mitspracherecht in der landwirtschaftlichen Produktion. Deshalb ist es ganz besonders wichtig, dass wir auf ein Konzept setzen, welches dem Konsumenten nicht nur die Qualität, sondern auch die Herkunft und eine starke Identifikation mit dem Produkt mitverkauft." Auch die Teilnehmenden am Webinar sahen dies so, denn in einer Online-Direktbefragung haben 61 Prozent der teilnehmenden Bäuerinnen und Bauern angegeben, dass das Klima und die Konsumenten künftig den größten Einfluss auf die Milchwirtschaft haben werden.

Das Webinar mit den Milchbauern war das zweite einer vierteiligen Reihe, die mit dem Sektor Obstbau gestartet ist und in der an den kommenden zwei Donnerstagen jeweils um 20 Uhr die Sektoren Nebenerwerb und Nischenkulturen (30. Juli) sowie Weinbau (6. August) folgen.

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Milch
news-1643 Tue, 21 Jul 2020 09:28:00 +0200 Obstwirtschaft: Klima und Konsumenten im Mittelpunkt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/obstwirtschaft-klima-und-konsumenten-im-mittelpunkt.html Viele Obstbäuerinnen und -bauern haben vergangene Woche mit Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler angeregt über ihre Zukunft diskutiert. Ein Hauptergebnis der Abendveranstaltung im Internet: Die Branche muss auf Premiumprodukte setzen. Nicht die Menge, sondern die Qualität wird für Südtirols Obstbau zukunftsweisend sein. Dies ist eine der zentralen Botschaften, die Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler am 16. Juli im Webinar Landwirtschaft 2030 über die Internet-Plattform Zoom mit den Bäuerinnen und Bauern des Obstsektors diskutierte, schreibt das Landespresseamt in einer Aussendung.

Qualität statt Menge

Bereits während der Landesrat seine Zukunftsüberlegungen vorstellte, konnten die Teilnehmer schriftlich Fragen stellen und Überlegungen einbringen. Dabei kristallisierte sich das Thema "Qualität statt Menge" als eine wesentliche Zukunftsfrage heraus. Nur in diese Richtung gebe es das Potenzial, sich zu noch stärker zu etablieren, sagte Schuler: "Wir müssen ein Bild der Südtiroler Produkte schaffen, in dem die Qualität der Produkte selbst, aber auch das Umfeld wie klimaschonende Produktion oder Artenvielfalt im Vordergrund stehen!" Ziel sei es, als Ökoregion Südtirol der Obstgarten Europas mit der größten Artenvielfalt zu werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sahen dies in einer Online-Direktbefragung mehrheitlich genauso: 61 Prozent der teilnehmenden Bäuerinnen und Bauern gaben an, dass das Klima und die Konsumenten künftig den größten Einfluss auf den Obstbau haben werden.

Als Antwort darauf gilt es laut Landesrat Schuler zwei Aspekte zu berücksichtigen: "Die ureigenste Aufgabe der Landwirtschaft ist es, Lebensmittel zu produzieren. Gleichzeitig verlangt die Gesellschaft zunehmend ein Mitspracherecht. Wir brauchen ein Konzept mit klaren Zielen, um Lebensmittel im ausreichenden Ausmaß so ökologisch wie möglich produzieren zu können."

Das Webinar mit den Obstbauern war das erste einer vierteiligen Reihe, in der an den kommenden drei Donnerstagen jeweils um 20 Uhr die Sektoren Milchwirtschaft (23. Juli), Nebenerwerb und Nischenkulturen (30. Juli) sowie Weinbau (6. August) folgen.

LPA/np

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Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
news-1640 Wed, 15 Jul 2020 14:39:22 +0200 Die unterschätzte Alternative: der faire Handel https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/die-unterschaetzte-alternative-der-faire-handel.html Was ist bunt, mitten im Zentrum von Latsch und einzigartig für den gesamten Vinschgau? Der Weltladen in Latsch. Der erste Weltladen im Vinschgau feiert heuer im September sein fünfjähriges Bestehen. Mittlerweile hat er sich nicht nur als Geschäft und Treffpunkt, sondern auch als kultureller Impulsgeber weit über die Dorfgrenzen hinaus etabliert. Vor genau fünf Jahren hat eine engagierte Gruppe von Freunden rund um Richard Theiner den Weltladen in Latsch gegründet. Theiner ist heute noch der Obmann der Genossenschaft: „Wir sind damals mit viel Engagement und Enthusiasmus gestartet. Die Bevölkerung war zunächst skeptisch, denn der Gedanke des fairen Handels war im Vinschgau noch kaum verbreitet.“ Mittlerweile schätzen nicht nur Latscher das vielfältige Angebot im Geschäft. Zur Auswahl stehen fair gehandelte Lebensmittel und Handwerkskunst von Kleinproduzenten aus Lateinamerika, Afrika, Asien UND Südtirol. Theiner: „Der faire Gedanke gilt auch für die lokalen Produzenten, das war uns von Anfang an wichtig. Auch hier brauchen viele Kleinproduzenten Solidarität.“

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Vinschgau Sozial
news-1639 Wed, 15 Jul 2020 09:10:00 +0200 Gustav Mahler Musikwochen 2020 Digital Edition https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/gustav-mahler-musikwochen-2020-digital-edition.html Dieses Jahr hätten die Gustav Mahler Musikwochen Toblach ihr 40. Jubiläum gefeiert. Wegen der Covid-19-Pandemie wurden die Festwochen abgesagt. Als Ersatz würdigt eine Digital Edition, mit Grußbotschaften, Filmclips, einer Slideshow und der Erstausstrahlung einer Konzertaufnahme mit Thomas Hampson und Wolfram Rieger, das Ereignis. Am 18. Juli, dem Tag der ursprünglich geplanten Eröffnung der 40. Gustav Mahler Musikwochen, starten das Festival mit Grußbotschaften von Persönlichkeiten der "Mahler Welt" - z.B. der Mahler-Enkelin Marina Mahler - und Freunden der Gustav Mahler Musikwochen weltweit. Es folgt ein Highlight dieses digitalen Wochenendes: die Erstausstrahlung des 2018 bei den Gustav-Mahler-Musikwochen aufgezeichneten Liederabends mit dem international gefeierten Bariton Thomas Hampson, der dieses Jahr mit einer Liedklasse und einem Liederabend präsent gewesen wäre. Am 19.7. werden Videoclips zur Geschichte des Festivals und eine Slideshow über bedeutende Orchester und Dirigenten imL auf der Jahre vorgestellt, und Links zu diversen historischen Aufnahmen des Festivals bereitgestellt.

Ermöglicht wurde diese Digital Edition durch die Unterstützung langjähriger Förderer, die - trotz der Absage - die kulturellen Ansprüche und Initiativen der Gustav Mahler Musikwochen weiterhin unterstützen:

  • Region Trentino Südtirol,
  • Gemeinde Toblach,
  • Euregio Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach,
  • Alperia und die Stiftung Südtiroler Sparkasse.

Programm der Gustav Mahler Musikwochen 2020 digital edition

Samstag, 18.7.20 - 17 Uhr

  • Video-Grußbotschaften an die Gustav Mahler Musikwochen
  • Liederabend Thomas Hampson und Wolfram Rieger - Aufzeichnung aus dem Gustav Mahler Saal/Toblach vom 16.07.2018 - Lieder aus Des Knaben Wunderhorn und Lieder eines fahrenden Gesellen

Sonntag, 19.7.20 - 17 Uhr

Videoclips zu:

  • # Gustav Mahler in Toblach
  • # Die Anfänge 1981, die ersten Konzerte
  • # Der Aufbau, die ersten Jahre und ihre Höhepunkte
  • # Die Eröffnung des Grand Hotels 1999 und die neue Zeit
  • # Der internationale Schallplattenpreis „Toblacher Komponierhäuschen“ und die Vortrags-Reihe „Mahler Protokolle“
  • Slideshow – ein Rückblick auf die bedeutendsten Orchesterkonzerte und Dirigenten des Festivals Auswahl an Konzerten.

Link zu „Südtirol in concert“: https://www.youtube.com/playlist?list=PLY7j3Vt6S8z_SFko87e0CbJsiXeZaia-b

Die Konzerte und Videoclips können auch in Zukunft abgerufen werden:

Der Raiffeisenorganisation unterstützt die Organisation der Gustav Mahler Musikwochen.

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Pustertal Sonstige
news-1638 Mon, 13 Jul 2020 16:01:00 +0200 Marttin ist neuer Präsident der EACB https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/marttin-ist-neuer-praesident-der-eacb.html Die Europäische Vereinigung der Genossenschaftsbanken (EACB) hat seit Anfang Juli mit Berry Marttin einen neuen Präsidenten. Berry Marttin, Mitglied des Verwaltungsrates der Rabobank Nederlands, folgt auf Gerhard Hofmann.

Hofmann (Vorstandsmitglied im Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken BVR) war seit 2016 Präsident der EACB, und ist nun Vizepräsident. Ebenfalls Vizepräsident ist Pierre Edouard Batard (Confédération Nationale du Crédit Mutuel). Weiters gehören dem EACB-Vorstand Federcasse-Präsident Augusto dell'Erba, Johannes Rehulka (Geschäftsführer des Fachverbandes der Raiffeisenbanken im Österreichischen Raiffeisenverband) und Alban Aucoin (Fédération Nationale du Crédit Agricolen) an.

Die EACB ist das gemeinsame Sprachrohr, das die Interessen der europäischen Genossenschaftsbanken gebündelt an die Regulatoren in Brüssel im kontinuierlichen Dialog heranträgt. Sie vertritt die Interessen von 27 Mitgliedverbänden mit rund 2800 Genossenschaftsbanken. Diese zählen 84 Millionen Mitglieder, 209 Millionen Kunden, 52.000 Geschäftsstellen und 742.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ganz Europa.

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Finanzen
news-1637 Mon, 13 Jul 2020 08:44:29 +0200 VHS: Kurse des Herbstsemesters online https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vhs-kurse-des-herbstsemesters-online.html Die Volkshochschule Südtirol (VHS) gibt ab sofort einen ersten Blick auf das Kursangebot des Herbstsemesters frei und zwar online. Viele neue Inhalte, aber auch Neues in Form und Organisation erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Herbst. So finden sich zu allen Themengebieten Onlinekurse im Programm. Auch werden Veranstaltungen im Hybridkurs-Format angeboten, um den Sicherheitsabstand in kleineren Kursräumen zu gewährleisten. Hierbei ist ein Teil der Teilnehmenden vor Ort anwesend, weitere können von zuhause aus teilnehmen. Mit dem Mix aus Präsenzveranstaltungen und Online Angeboten will die VHS für jegliche Entwicklung im Herbst gerüstet sein.

Gemeinsam wachsen, unterwegs in der Vielfalt des Lebens - das ist das Leitmotiv der VHS. Das erste Halbjahr 2020 hat gezeigt, dass zu dieser Vielfalt auch tiefe Krisen gehören“, berichtet Präsident Oswald Rogger. „Wir haben aber auch erfahren, dass eine Krise neue Chancen und Wege eröffnen kann, und so sind wir insbesondere in diesem Jahr gemeinsam gewachsen.“

Die Highlights im Herbstprogramm spiegeln die gesamte VHS Vielfalt wider. So dürfen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf neue Gesundheits- und Bewegungskurse freuen, wie z. B. Tanzen nach dem American Tribal Style®, Yoga für die Augen oder Latin Fitness Dance. Strickkurse erleben ein Revival und preisgekrönte Küchenchefs weihen in die Geheimnisse ihrer Küche ein. Vortrag und Seminar „Easy Money“ mit der Finanzbloggerin Margarethe Honisch (www.fortunalista.de) werden im Oktober nachgeholt (war bereits für Frühjahr geplant) und der Grundlehrgang Vereinsmanagement mit inhaltlichem Relaunch startet ab September in Zusammenarbeit mit dem Dienstleistungszentrum für das Ehrenamt.

EDV-Experten präsentieren Wissenswertes zu TikTok, Instagram und Co. und begleiten auf dem Weg zum professionellen Homeoffice mit Office 365 und Microsoft Teams.

Sprachkurse von Italienisch bis Russisch sind im Herbst verstärkt im Online-Format geboten und bieten die Gelegenheit auch nicht so populäre Sprachen – wie z. B. Hebräisch – zu erlernen. Im Bereich der Kultur ist insbesondere die neue Zusammenarbeit mit dem Konservatorium Claudio Monteverdi zu nennen, es wird ein Studium Generale Musikwissenschaft ab Herbst 2020 angeboten.

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Bozen und Umgebung Kultur
news-1636 Thu, 09 Jul 2020 09:08:52 +0200 Südtirol für morgen gestalten https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtirol-fuer-morgen-gestalten.html Wie muss sich Südtirol aufstellen, um trotz Krise erfolgreich zu bleiben? Und welche Maßnahmen braucht das Land, um wirtschaftlich durchstarten zu können? Damit beschäftigt sich die Initiative „Restart Südtirol“, an der die IDM Südtirol gemeinsam mit Vertretern der Wirtschaftssektoren arbeitet. Einiges wurde in den vergangenen Monaten bereits in die Wege geleitet. Über den aktuellen Stand informierte IDM-Generaldirektor Erwin Hinteregger die Mitglieder des Koordinierungsausschusses der landwirtschaftlichen Genossenschaften Anfang Juli im Rahmen einer Videokonferenz. Dem Koordinierungsausschuss, der vom Raiffeisenverband geleitet wird, gehören Vertreter des Südtiroler Bauernbundes, der landwirtschaftlichen Genossenschaftsverbände in den Bereichen Obst, Wein, Milch und Vieh sowie des Beratungsringes Berglandwirtschaft BRING und des Südtiroler Beratungsringes für Obst- und Weinbau an.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1634 Fri, 03 Jul 2020 09:52:00 +0200 Tag der Genossenschaften am 4. Juli 2020 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/tag-der-genossenschaften-am-4-juli-2020.html Seit 1995 begehen Genossenschaften auf der ganzen Welt alljährlich den "Internationalen Tag der Genossenschaften" am ersten Samstag im Juli. „Wenn wir heuer den Tag der Genossenschaften feiern, geschieht dies in einem neuen Bewusstsein, denn durch den Corona bedingten Lockdown kam es zwingend zur Rückbesinnung auf das Lokale“, sagt der Generaldirektor des Raiffeisenverbandes Südtirol, Paul Gasser. Die genossenschaftlichen Werte haben sich in der Krise bewährt und den Erfolg der Unternehmensform Genossenschaft bestätigt.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1635 Wed, 01 Jul 2020 15:18:18 +0200 Sozialgenossenschaften: laufende Verhandlungen um die Verteilung der Hilfsgelder https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/sozialgenossenschaften-laufende-verhandlungen-um-die-verteilung-der-hilfsgelder.html Geschäfte, Bars und Restaurants sind wieder offen, Menschen aus dem Homeoffice an ihrem Arbeitsplatz zurückgekehrt: vieles deutet darauf hin, dass die Coronakrise abgeklungen ist. Nur die Verhandlungen um die Verteilung der Hilfsgelder halten an, vor allem im sozialen Bereich sind noch wichtige Details offen. Die Südtiroler Genossenschaftsverbände (AGCI - COOPBUND - COOPERDOLOMITIRAIFFEISENVERBAND SÜDTIROL) verhandeln derzeit mit der Familienagentur der Provinz Bozen. Es geht um Geld für die Sozialgenossenschaften im Bereich der Kleinkindbetreuung, die bereits kurz nach dem Lockdown ihre Dienste wieder aufgenommen haben, um Familien und arbeitenden Eltern entgegenzukommen. Allerdings unter anderen Bedingungen als vorher.

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Bozen und Umgebung Sozial
news-1632 Mon, 29 Jun 2020 08:00:00 +0200 Martell: Guter Start in die Erdbeersaison https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/martell-guter-start-in-die-erdbeersaison.html Eigentlich hätte am Wochenende das beliebte Südtiroler Erdbeerfest stattfinden sollen. Leider ist auch diese Großveranstaltung den Corona-Einschränkungen zum Opfer gefallen. Trotzdem ist die Erzeugergenossenschaft Martell MEG heuer gut in die neue Erdbeersaison gestartet. Die Genossenschaft rechnet mit einer normalen Erntemenge um die 350 Tonnen. Dabei wäre der Markt für viel mehr Erdbeeren vorhanden. Betriebsleiter Philipp Brunner spricht von idealen Voraussetzungen zur diesjährigen Saison, die mit der Anlieferung der ersten Erdbeeren Anfang Juni eingeläutet wurde. Die Voraussetzungen sind heuer wesentlich besser als im Vorjahr. Es gab im Winter mehr Schnee, das Frühjahr war frostfrei und bisher blieb man von Hitzewellen verschont. „Letztes Jahr hatten wir um diese Zeit eine enorme Hitzewelle, hoffentlich schlittern wir heuer nicht in die gleiche Situation hinein“, hofft Betriebsleiter Philipp Brunner.

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Vinschgau Sonstige
news-1633 Fri, 26 Jun 2020 09:15:00 +0200 Drei Gründe zum Feiern für die Kellerei Kurtatsch https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/drei-gruende-zum-feiern-fuer-die-kellerei-kurtatsch.html Inmitten von Rebhängen und flankiert von den rund 50 Meter hohen imposanten Millawänden aus Dolomitstein liegt die Kellerei Kurtatsch. Gegründet im Jahr 1900 feiert die Kellerei heuer ihr 120-Jahr-Jubiläum und beschenkt sich selbst mit einem Neubau und einem Metodo Classico. „Mit dem Projekt Kellerei Kurtatsch 2020 hat sich die Kellereigenossenschaft zum Jubiläum selbst das schönste Geschenk gemacht. Nach erfolgreichen Geschäftsjahren sowie internen Umstrukturierungen und dem Wunsch, uns weiter dynamisch auf dem Markt zu präsentieren, haben wir das Projekt Neubau gestartet“, sagt Obmann Andreas Kofler.

Bodenständig und modern

Entstanden ist nach den Plänen des Bozner Architekturbüros Dell’Agnolo Kelderer eine Struktur, die sich zur Weinstraße hin mit einer einladenden Vinothek öffnet und der Kellerei damit ausgezeichnete Sichtbarkeit und optimale Erreichbarkeit schenkt. Nach hinten gliedert sich das Gebäude nahtlos an den bestehenden Betrieb ein. „Die das Ortsbild von Kurtatsch prägenden und die Weine der Kellerei Kurtatsch charakterisierenden Millawände haben uns betreffend Form, Farbe und Materialität inspiriert“ erklärt Egon Kelderer.

Neuer Barriquekeller

Neu ist auch der Barriquekeller, der Dolomitkeller, dessen Rückwand die Millawand bildet. Dieses natürliche Klima schafft optimale Voraussetzungen für den Ausbau im Barrique. Eine optimale Reifung in den Flaschen garantiert hingegen das moderne Flaschenlager. Modern ist auch das Heiz-Kühl-System mit Wärmerückgewinnung, das wie die Ausführung nach Klimahausstandards, die energetische Sanierung des bestehenden Gebäudes und die neue E-Tankstelle den Gedanken von Nachhaltigkeit unterstreicht.

Einzigartig in Europa

Neben den Millawänden bzw. dem Dolomitstein sind für die Weinbaugemeinde Kurtatsch die Lagen von 220 bis 900 m ü.d.M. charakterisierend. Dieser Höhenunterschied von 700 Meter in einem Weinbaudorf ist einzigartig in ganz Europa. „Diese Besonderheit hat in uns die Idee eines Terroir-Parcours geweckt, auf dem Besucher ein authentisches Wein-Genuss-Erlebnis für alle Sinne haben und den Begriff Terroir anschaulich erleben“ sagt Kellermeister Othmar Doná über ein weiteres Highlight des neuen Kellereigebäudes.

Erster Sekt der Kellerei Kurtatsch zum Jubiläum

Womit könnte man besser auf 120 Jahre und die Erweiterung der Kellerei anstoßen als mit einem eigenen Sekt? „Wenn wir ein Schaumweinprojekt angehen, dann nur mit dem Ziel, zur absoluten Spitze zu gehören“, war das Credo von Obmann Andreas Kofler und den anderen Vorstandsmitgliedern. Die Wahl fiel deshalb im Jahr 2014 auf 100 Prozent Chardonnay, der im Ortsteil Penon auf 600 m Meereshöhe bei kühlem Mikroklima auf durchlässigen, kalkhaltigen Böden sowie alten, gut gepflegten Reben gedeiht. Die optimale Höhenlage 600 Meter spiegelt sich im Namen des Sekts - 600 BLANC DE BLANCS Pas Dosé - wider, die Erfahrung und Passion des Kellermeisters im Produkt. Nach 55-monatiger Flaschenreifung perlt er nun erstmals im Glas und ergänzt in Zukunft das Sortiment der Kellerei Kurtatsch.

Mit Erfahrung, Strategie und Zuversicht in die Zukunft

Lage für Lage. Wein für Wein. Jung und dynamisch. Bodenständig und nachhaltig. Nach dieser Philosophie wird die Kellerei Kurtatsch geführt. 190 Familienbetriebe bewirtschaften 190 ha, 80% davon auf Hängen. 34 Weine im Sortiment werden in den zwei Linien „Selection“ (erste Selektion) und „Terroir“ (Spitzenlinie) vinifiziert, die Weine tragen vorwiegend die Namen der besten Lagen von Kurtatsch. Die 1,5 Millionen Flaschen werden zu 50% in Südtirol, 25% im restlichen Italien und 25% im Ausland abgesetzt. Die Kellerei Kurtatsch blickt positiv in die Zukunft und ist überzeugt, dafür nun optimal gerüstet zu sein.

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Überetsch/Unterland Wein
news-1629 Tue, 23 Jun 2020 11:44:00 +0200 Kellerei-Genossenschaften: Mitglieder als Fans des Betriebes https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-genossenschaften-mitglieder-als-fans-des-betriebes.html Max Niedermayr, Präsident des Südtiroler Weinkonsortiums und Obmann der Kellerei Schreckbichl, über die Situation der Weinwirtschaft und wie es der Branche gelingen wird, die Folgen der Krise abzufedern. Bozen und Umgebung Wein news-1631 Tue, 23 Jun 2020 10:48:25 +0200 Kellerei Bozen gewinnt internationalen Genossenschaftspreis  https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-bozen-gewinnt-internationalen-genossenschaftspreis.html Beim „9. Internationalen Genossenschaftscup“ des europäischen Weinmagazins VINUM erreicht die Kellerei Bozen Rang 1 und lässt die Konkurrenz aus Deutschland, Österreich und Südtirol hinter sich. Für die Kellerei eine Bestätigung ihrer Arbeit. Der „9. Internationalen Genossenschaftscup“ des europäischen Weinmagazins VINUM gilt als einer der wichtigsten seiner Art in Europa. Stehan Filippi, Önologe der Kellerei Bozen, freut sich: „Für uns ist der Gewinn des ersten Platzes eine schöne Bestätigung für unsere Arbeit, die auf höchste Qualität in allen Bereichen ausgelegt ist."

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Wein
news-1630 Mon, 22 Jun 2020 10:03:05 +0200 Bienenweide am Latscher Sonnenberg https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bienenweide-am-latscher-sonnenberg.html Am vergangenen Wochenende fiel im Rahmen eines Baumfestes der Startschuss für das Projekt „Bienenweide Latscher Sonnenberg“. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Initiative des Landes, des Forstinspektorats Schlanders, des Verbandes der Vinschger Produzenten für Obst und Gemüse (VIP), der Eigenverwaltung B.N.R. Latsch und des Imkerbundes Latsch. Als Bienenweide bezeichnet man Pflanzungen, die speziell Bienen aber auch anderen Insekten über spezifische Vegetationsperioden Nektar und Pollen als grundlegende Nahrungsquelle dienen.
Eine solche Bienenweide entsteht nun am Latscher Sonnenberg, wie VIP – Verband der Vinschger Produzenten für Obst und Gemüse in einer Presseaussendung schreibt. Es ist ein Pilotprojekt für die aktive Errichtung von bienenfreundlichen Waldrändern, das in Zusammenarbeit zwischen der Autonomen Provinz Bozen, Forstinspektorat Schlanders, VIP – Verband der Vinschger Produzenten für Obst und Gemüse, Eigenverwaltung B.N.R. Latsch und Imkerbund Latsch ins Leben gerufen wurde.

Ziel ist es, am Waldrand des Latscher Sonnenberg verschiedene, geeignete Trachtpflanzen für Bienen anzupflanzen. Berücksichtigt werden dabei Bedürfnisse der Imker wie auch die der Obstbauern im Umkreis.

1 Hektar Bienenweide

„Im Vinschgau sind zum Zeitpunkt der Apfelblüte zirka 5.000 Bienenvölker im Einsatz, um die Bestäubung der Blüten zu garantieren. Das entspricht ungefähr einem Volk pro Hektar. Während der Apfelblüte gibt es für die Bienen ein völlig ausreichendes Nahrungsangebot, doch nach der Blüte nimmt dieses rapide ab. Auch im Wald finden die Bienen zu diesem Zeitpunkt noch nicht genügend Nahrung“, erläutert Peter Tscholl, Ortsobmann des Imkerbundes Latsch. „Außerdem besteht für die Obstbauern die Notwendigkeit, nach der Blüte Pflanzenschutzmittel auszubringen, unabhängig von der Anbauweise", sagt Tscholl. Aus diesem Grund soll am Sonnenberg eine Bienenweide mit Pflanzen geschaffen werden. Hier sollen die Bienen genügend Nahrung finden, um die Zeit zwischen Apfelblüte und der Übersiedelung der Völker in höhere Lagen, wie Almen, zu überbrücken. „Für solche Projekte stellen wir gerne Grund zur Verfügung, wie in diesem Fall rund 1 Hektar am Latscher Sonnenberg", sagt Andreas Weitgruber, der Präsident der Eigenverwaltung B.N.R. Latsch. Die Eigenverwaltung ist der Grundeigentümer der zukünftigen Bienenweide.

Nachhaltig und naturnah

Der Verband der Vinschger Produzenten für Obst und Gemüse VIP unterstützt das Projekt sowohl finanziell wie ideell für die nächsten Jahre und beteiligt sich unter anderem an den Kosten für die Bepflanzung und Instandhaltung der Bienenweide. „Diese Aktion ist im Sinne unserer strategischen Ausrichtung für einen naturnahen und nachhaltigen Anbau, aber auch im Sinne der politischen Diskussion zur Ökologisierung des Lebensraumes“, erläutert Thomas Oberhofer, Obmann der VIP. „Als VIP unterstützen wir die Imker bereits mit Projekten zur Bienenköniginnen-Zucht und Bienenwanderung. Nun wollen wir als Vinschger Obstwirtschaft aktiv weitere Akzente zum Schutz der Bienen in unserem Anbaugebiet setzen“.

Um eine Bienenweide am regenarmen Latscher Sonnenberg zu errichten, ist die Wahl der passenden Pflanzen und des entsprechenden Saatgutes ausschlaggebend. Daher müssen die geeigneten Pflanzenarten gewählt werden, um dauerhaft Erfolg zu haben“, erläutert Georg Pircher, Leiter des Fortinspektorat Schlanders. „Als Forstexperten verfügen wir über das Wissen für die geeignete Bepflanzung, wobei wir auf die Erfahrungen des Umstrukturierungsprojektes Schwarzföhre am Sonnenberg zurückgreifen können.“

Die Bepflanzung am Latscher Sonnenberg wird so zusammengestellt, dass eine sowohl für die Bienen wie auch den Standort geeignete Begrünung geschaffen wird: vorwiegend mit autochthonen Arten, die keine Bewässerung benötigen. Die Begrünung wird mit zusätzlichen Blütenpflanzen für die Bienenweide versehen. Die lokalen Forstarbeiter übernehmen dabei die Pflanzung von Sträuchern und Bäumen sowie die Pflege und Nachsaat in den nächsten Jahren.

Ein wesentlicher Beitrag für den Erfolg des Projektes soll zudem die natürliche Umgestaltung der Böschungen der Schutzdämme, die sich im Gebiet der Bienenweide befinden, mit sich bringen. Mit gezielten Maßnahmen, wie das Einbringen von Humusmaterial und durch das Einbringen von Totholz und Steinen sollen Schattenbereiche entstehen, die den Erfolg sichern sollen. Die Arbeiten zur Umgestaltung wurden vom Forstinspektorat Schlanders begleitet und von Ing. Michael Pfeifer durch die Firma Mair Josef & Co. im Auftrag der Autonomen Provinz Bozen durchgeführt.

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Vinschgau Obst
news-1626 Fri, 19 Jun 2020 15:06:00 +0200 „Krise bringt Bewusstsein für Lebensmittel“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/krise-bringt-bewusstsein-fuer-lebensmittel.html Martin Pinzger, VI.P-Direktor, blickt auf die vergangenen Monate zurück. Im Interview mit Markus Frings verrät er, wie sich die Obstgenossenschaften in der Krise bewährt haben und warum er dabei nie Angst hatte eine falsche Entscheidung zu treffen. Wie geht es den Apfelproduzenten im Vinschgau nach Abflauen der Coronakrise?

Grundsätzlich ist der Apfelsektor im Vergleich zu den anderen Sektoren zufriedenstellend und akzeptabel aus der Krise hervorgegangen. Der Primärsektor hatte Bewegungsfreiheit und so konnten die ordentlichen Arbeiten auf dem Feld verrichtet werden. Unter Einhaltung der Auflagen konnten in einem zweiten Moment unsere Packstationen wieder öffnen, auch im Interesse der Mitarbeiter. Bis zuletzt hat auch das Marktgefüge normal bis positiv reagiert. Im Rückblick ist unser Sektor einer der wenigen glücklichen Sektoren.

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Verbandsnachricht Vinschgau Obst
news-1628 Thu, 18 Jun 2020 16:06:00 +0200 Südtirols Wirtschaft aus Sicht der Banca d‘Italia https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtirols-wirtschaft-aus-sicht-der-banca-ditalia.html Vor kurzem hat die Banca d’Italia den aktuellen Konjunkturbericht der beiden Provinzen Bozen und Trient veröffentlicht. Dieses Mal – Corona bedingt – auf digitalem Wege. Der Live-Stream der Präsentation kann nachgesehen werden. „Die Pandemie hat die Wirtschaft massiv beeinträchtig“, stellt Petra Degasperi, Mitautorin des Berichtes der Banca d’Italia der Zweigstelle in Bozen, von Anfang an klar. Die Aussichten für die Wirtschaft auf das laufende Jahr und die Zukunft haben sich durch den Corona bedingten Lock-down massiv verändert.

 

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1627 Thu, 18 Jun 2020 15:26:13 +0200 Hilfsgelder für extreme Wetterereignisse Herbst 2019 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/hilfsgelder-fuer-extreme-wetterereignisse-herbst-2019.html Der Sturm im Herbst letzten Jahres hat in vielen Teilen Europas, darunter auch in Südtirol, große Schäden angerichtet. Nun hat das Europäische Parlament einer Unterstützung aus dem Solidaritätsfond der EU für Italien, Portugal, Spanien und Österreich zugestimmt. In vielen Teilen Europas, darunter auch in Südtirol, hat der Sturm im letzten Herbst große Schäden angerichtet. In Italien, Spanien, Portugal und Österreich wurden diese mit sechs Milliarden Euro beziffert. Portugal wurde von einem Hurrikan heimgesucht, Spanien im September von Überschwemmungen. Durch starke Niederschläge wurden in Italien und Österreich Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst, Südtirol versank im Schnee.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1625 Thu, 18 Jun 2020 14:17:42 +0200 Plattform Land blickt auf erfolgreiches Jahr https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/plattform-land-blickt-auf-erfolgreiches-jahr.html Drei neue Projekte, zwei Mitgliederversammlungen und jeweils eine Tagung zum generationenübergreifenden Wohnen und den Ansprüchen der Jugend an das Leben auf dem Land: Die Plattform Land zieht auf der Mitgliederversammlung ein positives Fazit. Neuer und alter Präsident ist Andreas Schatzer, sein Stellvertreter ist Leo Tiefenthaler.  Ein intelligentes Flächenmanagement und der Erhalt der Attraktivität des ländlichen Raumes sind die Schwerpunkte der Plattform Land, der neben dem Südtiroler Bauernbund und dem Südtiroler Gemeindenverband, das Land Südtirol, die Handelskammer sowie Wirtschafts-, Sozial- und weitere Verbände - insgesamt 15 Mitglieder - angehören. 

Neu gestartet ist im letzten Jahr das Projekt „FLOW“, das die Stärkung der lokalen Kreisläufe am Beispiel des Vinschgaus zum Inhalt hat. Unter anderem wurden zwei Gerichte mit Zutaten aus dem Vinschgau kreiert. Im Rahmen von „FLOW“ wird weiters eine „Genderstudie“ zu den Bleibe- bzw. Abwanderungsmotiven von Frauen und Männern durchgeführt. Die Befragung von dreißig ausgewählten Personen ist fast abgeschlossen, im Sommer folgen die Experteninterviews.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1624 Wed, 17 Jun 2020 10:52:25 +0200 ARCHE im KVW: Der Traum vom Eigenheim https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/arche-im-kvw-der-traum-vom-eigenheim.html Seit rund 20 Jahren gibt es in Südtirol einen Verein, der sich für Personen einsetzt, die ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen wollen. Die Arche im KVW betreut Wohnbaugenossenschaften und ist seit 2006 Mitglied im Raiffeisenverband Südtirol. Im Interview erklärt Geschäftsführer Leonhard Resch wie die Genossenschaft entstanden ist. Albert Rungg, „ein Urgestein im KVW“, wie Leonhard Resch, Geschäftsführer der Arche, im Interview erklärt, hat den Verein 2001 gegründet. Denn Rungg hatte erkannt, dass es auf deutscher Seite keine Betreuung für Wohnbaugenossenschaften gab - die Verbände Confcooperative und LegaCoopBund boten ausschließlich italienischsprachige bzw. gemischtsprachige Beratung an.

Rungg gründete zunächst den Dachverband der Genossenschaften und Vereine im KVW. Daraus entwickelte sich die Arche im KVW. Seit damals betreut sie Wohnbaugenossenschaften in ganz Südtirol von der Planungsphase bis zur Übergabe des Eigenheims. Aktuell betreut sie rund 35 Wohnbaugenossenschaften.

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Bozen und Umgebung Wohnbau
news-1622 Mon, 15 Jun 2020 14:35:18 +0200 Neuer Direktor in der Raiffeisenkasse Ulten-St. Pankraz-Laurein https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/neuer-direktor-in-der-raiffeisenkasse-ulten-st-pankraz-laurein.html Mit 13. Juni 2020 übernimmt Simon Forcher die Stelle des Direktors in der Raiffeisenkasse Ulten-St. Pankraz-Laurein. Simon Forcher übernimmt die Stelle von seinem Vorgänger Oskar Schwellensattl. Für seine neue Aufgabe ist Forcher bestens vorbereitet. Dies zeigt der Blick auf seine bisherige berufliche Laufbahn: Nach Abschluss des Diplomstudiums der Betriebswirtschaftslehre an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, war er unter anderem bei der Südtiroler Sparkasse und beim Raiffeisenverband Südtirol tätig.

Beim Raiffeisenverband arbeitete er als Mitarbeiter in der Revisionsdirektion, Abteilung Revision und Prüfung Raiffeisenkassen. Rund zehn Jahre war er mitverantwortlich für die Durchführung der ordentlichen Revision und Bilanzabschlussprüfung bei den Raiffeisenkassen.

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Burggrafenamt Finanzen
news-1620 Mon, 15 Jun 2020 10:56:00 +0200 „Mit einem blauen Auge davongekommen“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mit-einem-blauen-auge-davongekommen.html Im Rückblick auf die Coronakrise spricht Christoph Tappeiner, Geschäftsführer von VOG PRODUCTS in Leifers, über die Veränderungen im Betrieb und am Markt und sagt: „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen.“ Wenn Sie auf die Krise zurückblicken, wie ist es der VOG PRODUCTS ergangen?

Die Krise war für uns alle eine Herausforderung und ist es nach wie vor. Anfänglich haben mich vor allem die Ängste der Mitarbeiter beschäftigt. Die Anforderungen an uns selbst waren klar: die Gesundheit der Mitarbeiter geht vor. Auch jetzt sind wir weiter vorsichtig und halten uns an den Grundsatz keine oder möglichst wenige Kontakte zuzulassen. Daneben ging es um die Ansprüche der Kunden. Es war eine Herausforderung, die Lieferkette aufrechtzuerhalten. Eine Höchstleistung, die uns da gelungen ist. Denn an manchen Tagen ging am Brenner gar nichts, da gab es LKW-Kolonnen und Staus bis nach Bozen und darüber hinaus. Die Abwicklung hat sich verlangsamt, doch insgesamt sind wir mit einem blauen Auge davongekommen.

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Bozen und Umgebung Obst
news-1621 Fri, 12 Jun 2020 11:03:01 +0200 Bilanz eines ereignisreichen Geschäftsjahres 2019 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bilanz-eines-ereignisreichen-geschaeftsjahres-2019.html Die Coronakrise hat vieles verändert. Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2019 haben sich die Raiffeisen-Genossenschaften aber erneut stabil und leistungsfähig gezeigt. Das wurde bei der heutigen Jahresvollversammlung des Raiffeisenverbandes im Raiffeisenhaus Bozen betont. Diese wurde aufgrund der gegebenen Umstände per Videokonferenz abgehalten. „Die Raiffeisen-Genossenschaften haben sich im Geschäftsjahr 2019 insgesamt gut entwickelt“, sagte Verbandsobmann Herbert Von Leon.

So weisen die Raiffeisenkassen zusammen mit der Raiffeisen Landesbank einen Rechnungsüberschuss von 145 Mio. Euro auf, der deutlich über den Ergebnissen der vergangenen Jahre lag. Unterschiedliche Entwicklungen verzeichneten hingegen die landwirtschaftlichen Genossenschaften. Während die Weinwirtschaft auf ein durchwegs positives Geschäftsjahr 2018/19 zurückblickt und die Molkereigenossenschaften von einem zufriedenstellenden Milchjahr 2019 sprechen, verbucht die Obstwirtschaft aufgrund von Überangebot und niedrigen Preisen eine relativ schwierige Vermarktungssaison 2018/19.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1619 Wed, 10 Jun 2020 14:39:59 +0200 „Das Genossenschaftssystem bewährt sich“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/das-genossenschaftssystem-bewaehrt-sich.html Die Pandemiewelle flaut ab, mit den Lockerungen entspannen sich auch die Märkte. Im Interview blickt Georg Kössler, Obmann Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG, auf die vergangenen Wochen der Krise zurück und betont, wie wichtig eine Dachorganisation für die Genossenschaften ist. Raiffeisen Nachrichten: Wie geht es dem Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG und wie haben Sie, als Obmann, die letzten Wochen und Monate erlebt?

Georg Kössler: Der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften hat die Krisenzeit relativ unbeschadet überstanden, da die Vermarktung auf der Ebene des Lebensmittel-Einzelhandels weitergegangen ist. Lediglich der Bereich des Großhandels ist zunächst stillgestanden.

Haben sich die Preise verändert?

Georg Kössler: Anfänglich nicht. Durch die steigende Nachfrage kam es in den letzten eineinhalb Monaten jedoch zu einer Verknappung und daher haben wir die Preise leicht angehoben. Das war notwendig, weil wir vom vorigen Vermarktungsjahr ein niedriges Preisniveau übernommen hatten. Wir haben also versucht, die Preise für uns und unsere Produzenten wieder auf ein normales Niveau zu bringen. Übertriebene Preise kann man mit Sicherheit nicht feststellen.

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Bozen und Umgebung Obst
news-1618 Tue, 09 Jun 2020 16:39:36 +0200 "Fragile” von AliPaloma https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/fragile-von-alipaloma.html Die Skulptur "Fragile" der Künstlerin AliPaloma steht seit Kurzem im Schalterraum der Raiffeisen Landesbank Südtirol. Für dieses Werk erhielt die Brixner Künstlerin und Architektin AliPaloma (Alexandra Angerer) vom Kunstbeirat den Förderpreis 2018 der Raiffeisen Landesbank Südtirol verliehen. Zum sechsten Mal wurde im Jahr 2018 einer jungen Künstlerin im Rahmen der Verleihung des Förderpreises der Kunstsammlung der Raiffeisen Landesbank Südtirol die Möglichkeit zur Ausführung eines Auftragswerks gegeben. „Ziel des Preises ist es, angemessene Rahmenbedingungen und Raum für junge Talente zu schaffen, damit diese neue Werke produzieren und einem breiteren Publikum präsentieren können“, erklärt Lisa Trockner, Kunstbeirätin der Raiffeisen Kunstsammlung.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1617 Fri, 05 Jun 2020 11:19:52 +0200 Von Leon: „Wir können über uns hinauswachsen“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/von-leon-wir-koennen-ueber-uns-hinauswachsen.html Vor Kurzem fand die Informationstagung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Raiffeisenverbandes Südtirol statt. Im Rahmen dieses Treffens wird die Bilanz präsentiert, Neuerungen und strategische Projekte vorgestellt. Die jüngste Informationstagung für Mitarbeiter fand – aufgrund der Covidmaßnahmen – über Videokonferenz statt. Etwa 170 Mitarbeiter waren zugeschaltet. Der Obmann des Raiffeisenverbandes, Herbert Von Leon, begrüßte die Mitarbeiter und bedankte sich für ihr Engagement, denn der Erfolg des Verbandes wäre ohne sie nicht möglich: „In der Coronakrise haben wir bewiesen, dass wir über uns hinauswachsen können.“ Dennoch freut er sich auf die Zeit, wenn er alle wieder persönlich begrüßen kann.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1616 Fri, 05 Jun 2020 09:18:01 +0200 WKR: 2019 - ein besonderes Jahr https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wkr-2019-ein-besonderes-jahr.html Vor kurzem fand in Bozen die Vollversammlung des Wechselseitigen Krankenbeistands Raiffeisen (WKR) statt, die heuer aufgrund der Covid-Krise kleiner ausfiel. Das abgelaufene Geschäftsjahr selbst war ein besonderes Jahr. Der Wechselseitige Krankenbeistand Raiffeisen (WKR) bietet den Mitgliedern und Mitarbeitern der Raiffeisen Geldorganisation (RGO) ergänzende Gesundheitsvorsorge, übernimmt anfallende Sanitätskosten und ergänzt Leistungen des öffentlichen Gesundheitssystems.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1611 Thu, 04 Jun 2020 15:12:00 +0200 Assimoco: Ein herausforderndes Jahr https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/assimoco-ein-herausforderndes-jahr.html Der Generaldirektor der Gruppe Assimoco, Ruggero Frecchiami, blickt im Interview auf das abgelaufene Jahr zurück und spricht darüber, was die Coronakrise für das Unternehmen bedeutet. Was waren die größten Herausforderungen im abgelaufenen Geschäftsjahr?]]> Bozen und Umgebung Finanzen news-1615 Fri, 29 May 2020 11:46:52 +0200 Kommunikation bestimmt Lebensqualität https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kommunikation-bestimmt-lebensqualitaet.html Der Kommunikationswissenschaftler, Moderator und Trainer Moritz Küffner bietet im Juni ein Webinar an zum Thema: Was ich mache kommt gut an - souverän punkten im Leben! Wir haben vorab mit ihm gesprochen und erfahren, worauf es im Austausch mit anderen ankommt. Bozen und Umgebung Sonstige news-1614 Fri, 29 May 2020 11:15:42 +0200 Kellerei Bozen: Dank Diversifikation besser durch die Krise  https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-bozen-dank-diversifikation-besser-durch-die-krise.html Die Kellerei Bozen hatte sich bereits vor Covid-19 krisenfest aufgestellt – dank einer Diversifikation nach Verkaufskanälen und Märkten. Der letzte Coup der Kellerei Bozen ist der Eintritt in den Monopolmarkt Norwegen.    Krise hin oder her: Weinliebhaber wollen auch in Corona-Zeiten nicht auf ein Gläschen Wein verzichten. Was sich für viele änderte, war die Bezugsquelle des Genussmittels. „Dabei wurde der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) neben dem Online-Handel zur wichtigsten Bezugsquelle auch für Qualitätsweine“, so Klaus Sparer, Geschäftsführer der Kellerei Bozen.

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Bozen und Umgebung Wein
news-1613 Fri, 29 May 2020 10:35:10 +0200 Stabiles Milchjahr 2019, aber Krise setzt der Milchwirtschaft zu https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/stabiles-milchjahr-2019-aber-krise-setzt-der-milchwirtschaft-zu.html Stabile Menge, stabile Preise und eine nur leicht rückläufige Zahl an Lieferanten: Das Milchjahr 2019 war für den Sennereiverband Südtirol eines in der Norm. Herausfordernd bleiben jedoch die Folgen der Covid-Krise. Die diesjährige Vollversammlung des Sennereiverbandes war weniger dem Rückblick als der Vorschau gewidmet. „Die Coronakrise stellt unser ganzes System vor eine harte Probe, wir haben uns Herausforderungen zu stellen, die völlig neu sind – für alle Beteiligten“, so Obmann Joachim Reinalter. Er hofft vor allem auf die Treue der heimischen Kunden.

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Bozen und Umgebung Milch
news-1612 Thu, 28 May 2020 17:19:42 +0200 Außergewöhnliche Mietbeiträge für Sozialgenossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/aussergewoehnliche-mietbeitraege-fuer-sozialgenossenschaften.html Koordinierungsausschuss der Sozialgenossenschaften: Am 27. Mai trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter der Sozialgenossenschaften im Raiffeisenverband per Videokonferenz. Im Rahmen der jüngsten Koordinierungsausschuss-Sitzung der Sozialgenossenschaften präsentierten Herbert Von Leon, Verbandsobmann, Christian Tanner, Vizedirektor, Petra Bisaglia, Mitgliederbetreuerin für Sozialgenossenschaften und Christof Gamper, Arbeitsrechtsexperte im Raiffeisenverband, die gesetzlichen Neuigkeiten und die neu eingeführten Unterstützungsmaßnahmen für Sozialgenossenschaften.

Seit dem Inkrafttreten des von der Regierung erlassenen "Decreto Cura Italia", Ende März, hat sich für die Sozialgenossenschaften viel getan. „Vor allem im Bereich der Kleinkindbetreuung ist viel passiert“, sagt Christian Tanner, Vizedirektor des Raiffeisenverbandes in seiner Einführung. Es wurden Maßnahmen gesetzt, um die Auswirkungen des, zur Eindämmung der Coronapandemie notwendigen „Shut downs“ abzufedern. Die ursprünglich auf neun Wochen angelegte Lohnausgleichskasse wurde verlängert und seit kurzem sind auch außerordentliche Mietbeiträge für Sozialgenossenschaften vorgesehen, wie Petra Bisaglia beim jüngsten Treffen mit Manuela Paulmichl, Direktorin des Amtes zur Förderung des Genossenschaftswesens, erfuhr. Petra Bisaglia: „Dazu musste das Landesgesetz 1/93 abgeändert werden.“ Ausständig seien jetzt nur mehr die Anwendungskriterien und die Formulare. Diese würden in den nächsten Tagen auf der Homepage des Amtes für Entwicklung des Genossenschaftswesens veröffentlicht. Bisaglia: „Wir gehen davon aus, dass wir die Anträge ab Anfang Juni stellen können.“ Ansuchen können alle Sozialgenossenschaften, Typ A und Typ B, genauso wie gemischte, aber auch Arbeiter- und Produktionsgenossenschaften, wo die Mitarbeiter den Betrieb übernommen haben oder Genossenschaften mit einem hohen Frauenanteil oder von sozialem und innovativem Charakter.

Neue Finanzierungsmöglichkeiten gibt es Bisaglia zufolge auch für Seniorenwohnheime und für die verschiedenen sozialen Dienste. Hinzugekommen sind auch Förderungen für Kultur-Genossenschaften.

Christof Gamper, Arbeitsrechtsexperte und Teamleiter des Bereichs Personalberatung sprach über das "Decreto Rilancio", das von allen hart erwartet worden ist. Gamper: „Die Veröffentlichung hat sich aufgrund der vielen Änderungsanträge hingezogen. Herausgekommen ist ein Gesetzesdekret, das erst in ein Gesetz umgewandelt werden muss und bis dahin könnten, ihm zufolge, noch weitere Änderungen und Anpassungen kommen.“

Viele Sozialgenossenschaften in Südtirol haben inzwischen ihre Arbeit wieder aufgenommen. Den Vertretern der Mitgliedsgenossenschaften zufolge bleibt es ein Spagat zwischen den strengen Sicherheitsbestimmungen, Hygienevorschriften und dem Wunsch nach Normalität. Die Masken- und Desinfektionspflicht ist vor allem für Kinder-, Jugend- und Seniorenbetreuung eine Belastung. Der Weg zurück in die Normalität wird jedoch noch dauern, denn viele Sozialgenossenschaften stecken nach wie vor in großen finanziellen Schwierigkeiten.

In den kommenden Tagen wird der Raiffeisenverband die Mitgliedsgenossenschaften in einem ausführlichen Rundschreiben über die neuen Möglichkeiten, Fristen und Kriterien für Ansuchen informieren.

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Bozen und Umgebung Sozial
news-1610 Wed, 27 May 2020 12:08:55 +0200 Raiffeisen IPS in Warteposition https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-ips-in-warteposition.html Vor einem Jahr wurde die Raiffeisen IPS Genossenschaft gegründet. Damit wurde die Trägerorganisation für das künftige institutsbezogene Sicherungssystem (IPS) der Raiffeisenkassen geschaffen. Ende Mai hielt die Genossenschaft in Bozen Rückschau auf ihr erstes Geschäftsjahr. 2019 konnten alle Vorbereitungen für die Anerkennung des Raiffeisen Südtirol IPS durch die Bankenaufsicht getroffen werden. Diese wird spätestens für den Herbst erwartet. Obmann Alexander Gasser sprach bei der Vollversammlung im Raiffeisenhaus, die teils per Videokonferenz abgehalten wurde, von einem regen Geschäftsjahr 2019 für die Raiffeisen IPS Genossenschaft, und ließ die wichtigsten Meilensteine Revue passieren.

Die Genossenschaft wurde am 14. Juni 2019 mit dem Ziel gegründet, die Mitglieder innerhalb eines institutsbezogenen Sicherungssystems (IPS) abzusichern. Im Falle der Raiffeisenkassen wird dieses System von der Raiffeisen Südtirol IPS Genossenschaft getragen. Ihr gehören 39 unabhängige Raiffeisenkassen, die Raiffeisen Landesbank Südtirol AG und die RK Leasing GmbH als Mitglieder an.

Wie bekannt, hätten sich die Raiffeisenkassen im Rahmen der Reform der italienischen Genossenschaftsbanken zu einer Bankengruppe mit einer Aktiengesellschaft zusammenschließen müssen. Eine Änderung des Reformgesetzes Ende 2018 erwirkte für Südtirol aber eine Sonderregelung. Diese räumte den Raiffeisenkassen die Möglichkeit ein, anstelle einer lokalen Bankengruppe ein lokales institutsbezogenes Sicherungssystem zu gründen. Damit konnte letztlich auch die Autonomie jeder Raiffeisenkasse in ihrer Geschäftstätigkeit gewahrt bleiben.

Die Raiffeisen IPS Genossenschaft ist seit 19. Juni des Vorjahres aktiv und kümmert sich um die Einrichtung, Verwaltung und Führung eines institutionellen Schutzsystems, das die Mitglieder schützt und ihre Liquidität und Solvenz garantiert, um eine mögliche Schieflage zu vermeiden. „Wir haben im Geschäftsjahr oberste Priorität auf den Antrag an die Banca d‘Italia um die offizielle Anerkennung des institutsbezogenen Sicherungssystems gelegt, aber auch auf den Aufbau der Organisation und des entsprechenden Know-how“, sagte Obmann Gasser.

Gegen Schieflagen gerüstet

Über Monate hat sich die Genossenschaft mit der Fertigstellung des Antrags an die Aufsichtsbehörde beschäftigt und sich dabei mit der Banca d‘Italia kontinuierlich ausgetauscht. Zu den Vorbereitungen gehörte unter anderem auch die Genehmigung wesentlicher Geschäftsordnungen, wie zum Bespiel zu den Regeln für die Berechnung der bereitzustellenden Finanzmittel sowie zum sogenannten IPS Stability Mechanism.

Zum Ende des Geschäftsjahres, am 31. Dezember 2019, konnte der Antrag um die aufsichtsrechtliche Anerkennung bei der Banca d’Italia offiziell eingereicht werden. Dem war ein einstimmiger Beschluss der Mitglieder vorausgegangen. Bei der entsprechenden Vollversammlung am 20. Dezember wurden die Dokumentenpakete für den Antrag genehmigt. Ebenso einstimmig wurde damals die Einzahlung von Sicherheitsmitteln in Höhe von insgesamt 9,178 Mio. Euro für das Jahr 2019 beschlossen. Insgesamt soll der IPS seitens der Mitglieder bis zum Jahr 2028 schrittweise mit beachtlichen Geldmitteln in Höhe von 92 Mio. Euro ausgestattet werden; dies immer im Verhältnis zu den risikogewichteten Aktiva jeder einzelnen Raiffeisenkasse. Mittel, welche die Genossenschaft zur Behebung von möglichen finanziellen Schieflagen der Mitglieder einsetzen kann.

Regelmäßiges Monitoring

Aufgabe eines institutsbezogenen Sicherungssystems ist es, drohende oder bestehende wirtschaftliche Schwierigkeiten bei den Mitgliedern abzuwenden. „Unser vorrangiges Ziel ist es aber, präventiv zu agieren, damit es gar nicht erst zu einer Schieflage kommt“, sagte Obmann Gasser. Für diesen Zweck soll schrittweise ein regelmäßiges Monitoring der Mitglieder aufgebaut werden, welches im Grunde die Kerntätigkeit der Genossenschaft bildet.

„Das Monitoring dient dazu, frühzeitig Anomalien der Mitglieder zu erkennen, um dadurch die Aktivierung angemessener Interventionen einschätzen zu können“, sagte Obmann Gasser. Ein Stresstest hat ergeben, dass die Raiffeisenkassen – zumindest aktuell – kaum entsprechende Risiken aufweisen würden und sie auch mit ausreichend Kapital ausgestattet seien, hieß es bei der Vollversammlung der IPS Genossenschaft.

Nächster Meilenstein in Sichtweite

Mit der Gründung der Raiffeisen Südtirol IPS Genossenschaft als Trägerorganisation sowie mit der Einreichung des offiziellen Antrages bei der Bankenaufsicht um die Anerkennung des Raiffeisen IPS als institutsbezogenes Sicherungssystem für Aufsichtszwecke konnten 2019 zwei wichtige Meilensteine gesetzt werden. Der dritte Meilenstein – die offizielle Anerkennung des IPS seitens der Aufsichtsbehörde – steht noch aus. Die Genehmigung hat sich nicht zuletzt durch die Coronakrise, welche die Regierung veranlasst hat, sämtliche Genehmigungsverfahren auszusetzen, verzögert. Bei Raiffeisen rechnet man nun jedoch fest damit, dass es im Spätsommer oder im Herbst soweit sein wird.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Finanzen
news-1609 Tue, 26 May 2020 15:55:56 +0200 Erste Online Vollversammlung erfolgreich durchgeführt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/erste-online-vollversammlung-erfolgreich-durchgefuehrt.html Auf der jährlichen Vollversammlung blickt die VHS auf das vergangene Jahr zurück und zieht Bilanz. 2020 geschah dies zum ersten Mal online. Die vorgesehenen Vorstandswahlen wurden inzwischen verschoben. Der Blick auf das vergangene Jahr 2019 beruhigt. Die Statistik zeigt, dass die VHS ihr Soll an Weiterbildungsveranstaltungen, Weiterbildungsstunden und Teilnahmen erfüllt hat, die Zahlen an das Jahr 2018 anknüpfen konnten und die Ziele der VHS mit Erfolg weiter verfolgt werden. Insgesamt wurden rund 1500 Weiterbildungsangebote im Umfang von insgesamt 20.000 Stunden durchgeführt, zu welchen fast 18.000 Teilnahmen registriert wurden. Auch wirtschaftlich konnte das Jahr 2019 positiv abgeschlossen werden und man steht als nicht-gewinnorientiertes Unternehmen auf soliden Beinen.

Wenig Überraschendes haben die weiteren Kennzahlen zum Geschäftsjahr 2019 preisgegeben: Die Weiterbildung ist und bleibt weiblich, 75 % der Teilnehmenden sind Frauen. Erfreulich ist die gesunkene Ausfallquote, d.h. der prozentuelle Anteil der Veranstaltungen, die wegen zu geringer Teilnehmendenzahl abgesagt werden mussten, war 2019 geringer als im Vorjahr.

Aufgrund der Ausnahmesituation und der Durchführung der Vollversammlung als online Videokonferenz wurden die Neuwahlen des Vorstandes auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr verlegt. Die Wahlen sollen im Herbst nachgeholt werden und der dann neu gewählte Vorstand die Tätigkeit der VHS für weitere drei Jahre leiten.

Das angebrochene Geschäftsjahr 2020 gestaltet sich allerdings ambivalent. „Die Situation, in welcher wir uns jetzt – im Mai 2020 - befinden, ist sicher alles andere, als einfach. Wir mussten und müssen damit umgehen und haben unsere Fähigkeit, dies zu tun, auch schon bewiesen. In kürzester Zeit konnten wir auf Home-Office und Online-Kurse umstellen, sodass die Tätigkeit nicht zum Erliegen kam. Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Krisensituation sind aber durchaus interessant und für unsere zukünftige Tätigkeit anregend“, kommentiert Präsident Oswald Rogger die aktuelle Situation.

„Wir sind sehr stolz, dass wir der aktuellen Situation so positiv begegnen konnten,“ führt Barbara Pixner, Direktorin der VHS weiter aus. „Wir haben tolle Rückmeldungen von zufriedenen TeilnehmerInnen bekommen und durch das Online Angebot sicher auch neue KundInnen gewonnen. Die Herausforderungen an das gesamte Team ist groß, aber, wie sich gezeigt hat, ist Flexibilität die Stärke der VHS.“

Die Wiederaufnahme der regulären Kurstätigkeit ist für Anfang Juni geplant. Die aktuell gültigen Bestimmungen erlauben allerdings fast nur Veranstaltungen im Freien, da die derzeitige Regelung von 10 qm pro Person zu restriktiv ist.

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Bozen und Umgebung Kultur
news-1608 Mon, 25 May 2020 10:05:23 +0200 RAI Land und Leben https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/rai-land-und-leben.html Die Radiosendung vom 24.5.20 „Land&Leben, Magazin für Landwirtschaft“ auf RAI Südtirol Im Radiobeitrag vom 24.5.20 „Land&Leben, Magazin für Landwirtschaft“ auf RAI Südtirol geht es um die folgenden Themen:

  1. Herdenschutz: Warum braucht es ihn, was ist für heuer vorgesehen und warum steckt der zuständige Landesrat in der Zwickmühle? Interview mit Landesrat Arnold Schuler

  2. Weinkrise: Warum die Weinwirtschaft nach gerade mal zwei Monaten Verkaufseinbußen in die Krise geschlittert ist und wie Winzer und Kellereien darauf reagiert haben

 

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Bozen und Umgebung Sonstige Wein
news-1606 Fri, 22 May 2020 10:04:11 +0200 Hanspeter Felder ist neuer Präsident der Raiffeisen Landesbank Südtirol AG https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/hanspeter-felder-ist-neuer-praesident-der-raiffeisen-landesbank-suedtirol-ag.html Der Verwaltungsrat der Raiffeisen Landesbank Südtirol AG (RLB) hat vor kurzem Hanspeter Felder zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Der 48-jährige Olanger ist damit der Nachfolger von Michael Grüner, der die Bank 23 Jahre lang geführt hat. Josef Alber steht ihm als Vizepräsident zur Seite. Felder ist seit fünf Jahren Mitglied des Verwaltungsrates der RLB. 

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1605 Thu, 21 May 2020 11:16:26 +0200 Mutual Help - der Südtiroler Gesundheitsfonds wächst weiter https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mutual-help-der-suedtiroler-gesundheitsfonds-waechst-weiter.html Auf der Jahresvollversammlung von Mutual Help wurden die Zahlen aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 präsentiert. Dabei kann sich nicht nur die steigende Mitgliederzahl sehen lassen. Am 20. Mai fand in Bozen die Vollversammlung von Mutual Help statt. „Der Südtiroler Gesundheitsfonds hat zum Jahresende 2019 die Marke von 20.000 Mitgliedern überschritten. Dies entspricht einem Zuwachs von 20,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit einer Bilanzsumme von 2,5 Mio. Euro und einer ausgeglichenen Bilanz steht Mutual Help solide da“, sagte Koordinator Klaus Gufler.
Mutual Help steht den eingeschriebenen Mitgliedern als lokaler, kompetenter Partner zur Seite. „Neben den ausbezahlten Leistungen schafft das lokale Netzwerk mit kompetenten Partnern und Konventionen lokale Win-Win-Lösungen für die Eingeschriebenen und fördert den lokalen Wirtschaftskreislauf“, sagte Präsident Stefano Ruele.
Mutual Help hat neben den lokalen Abkommen mit verschiedenen Verbänden, die Leistungen für die eingeschriebenen Mitglieder weiterentwickelt und auch die lokalen Konventionen weiter ausgebaut.
 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1604 Thu, 21 May 2020 10:30:28 +0200 Informationstagung für die Mitglieds-Genossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/informationstagung-fuer-die-mitglieds-genossenschaften.html Im Rahmen einer Videokonferenz informierte der Raiffeisenverband die Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften über die besonderen Modalitäten zur Abhaltung der Jahresvollversammlung in der Corona-Zeit. Verbandsobmann Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser konnten zu dieser ersten Videokonferenz für Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften rund 100 Mitgliedsvertreterinnen und Mitgliedsvertreter begrüßen. Von Leon verwies eingangs auf die bekannten Corona-Einschränkungen, die für die Mitgliedsgenossenschaften in unterschiedlicher Weise mit Herausforderung verbunden sind, und die sich auch auf die jährlichen Vollversammlungen auswirken.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1603 Tue, 19 May 2020 10:29:25 +0200 Raiffeisen Landesbank: Rückblick auf 2019 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-landesbank-rueckblick-auf-2019.html Top-Ergebnisse bei Einlagen, Kreditvolumen und Reingewinn - eine solide Ausgangsposition, um bei der Gestaltung der Zukunft Südtirols tatkräftig mitzuarbeiten. Erstmals Nachhaltigkeitsbericht erstellt. Die Raiffeisen Landesbank Südtirol AG hat das Jahr 2019 mit außerordentlich guten Ergebnissen abgeschlossen. Die gesammelten Kundeneinlagen mit +8,17% und die vergebenen Kredite mit +4,02% erreichen ihre Höchststände. Die Kreditqualität ist weiterhin ausgezeichnet. Der erwirtschaftete Reingewinn ist der höchste seit Bestehen der Bank. Erstmals wird ein Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Dies ist eine gute Basis für die Unterstützung der Südtiroler in der aktuellen Situation.

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1602 Tue, 19 May 2020 10:23:45 +0200 (Tele)präsenz in der Krise https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/telepraesenz-in-der-krise.html Die Technik gibt es schon seit 2005. Die strikten Ausgangsbeschränkungen der vergangenen Wochen verhalfen den Videokonferenzen jedoch zu einem wahren Durchbruch. Für den Raiffeisenverband brachte die neue Technologie gar eine Art Quantensprung in der Geschichte der traditionellen Geschäftsführer-Infotagungen. Das Bedürfnis nach Information und Austausch ist in Krisenzeiten besonders groß. Dies galt auch für die Südtiroler Raiffeisenkassen, als sie in den letzten Wochen das Covid 19-Maßnahmenpaket für die Südtiroler Wirtschaft schnürten, um Familien und Unternehmen mit günstigem Geld zu versorgen.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1601 Mon, 18 May 2020 10:53:02 +0200 Samurai-Wespe gegen Marmorierte Baumwanze https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/samurai-wespe-gegen-marmorierte-baumwanze.html Die Marmorierte Baumwanze verursacht Schäden in der Landwirtschaft. Südtirol setzt nun auf eine natürliche Schädlingsbekämpfung mithilfe eines natürlichen Gegenspielers der Baumwanze, der Samurai-Wespe. Das Versuchszentrum Laimburg ist mit der Züchtung und Freisetzung der Samurai-Wespe beauftragt worden. Die Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys) ist inzwischen in vielen Gegenden Europas verbreitet. In Südtirol wird dieses aus Asien stammende invasive Insekt seit 2016 beobachtet. Die Baumwanze befällt verschiedene landwirtschaftliche Kulturen und kann in der lokalen Obstwirtschaft große Schäden verursachen.

Am Versuchszentrum Laimburg wird der Schädling seit 2016 untersucht. Der Leiter des Instituts für Pflanzengesundheit am Versuchszentrum Laimburg, Klaus Marschall, erklärt: "Derzeit prüfen und entwickeln unsere Experten verschiedene Maßnahmen zur Regulierung der Wanze. Dazu stehen wir auch mit Forschungs- und Beratungsinstitutionen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene im Austausch."

„Die Freisetzung der Samurai-Wespe ist ein wertvoller Beitrag, um invasive Schädlinge auf natürliche Weise zu regulieren und größere Schäden in unseren Obstwiesen zu verhindern”, betont Agrarlandesrat Arnold Schuler. „Die Bekämpfung von Schädlingen durch natürliche Gegenspieler ist Teil unserer Strategie, unsere Landwirtschaft noch nachhaltiger für alle Beteiligten – Bevölkerung, Landwirte, Fauna und Flora – zu gestalten.“

Maßnahmen zur Regulierung der Marmorierten Baumwanze

Auf der Grundlage der gewonnen Erkenntnisse über das Verhalten des Schädlings wurden am Institut für Pflanzengesundheit in einem zweiten Schritt verschiedene Maßnahmen zu dessen Regulierung getestet. Bislang stützten sich die Maßnahmen zur Regulierung der Marmorierten Baumwanze in Südtirol, aber auch in den anderen betroffenen Regionen auf den Einsatz chemischer Insektizide und die Verwendung von Insektenschutznetzen. Langfristig sind jedoch nachhaltigere Strategien wie die biologische Bekämpfung mittels eines natürlichen Gegenspielers notwendig und wünschenswert. In Asien wird die Marmorierte Baumwanze auf natürliche Art und Weise, nämlich durch bestimmte Parasitoide wie die Samurai-Wespe (Trisssolcus japonicus), in Schach gehalten. Dieser „natürliche Gegenspieler“ aus dem ursprünglichen Verbreitungsgebiet des Schädlings in Asien soll nun auch hierzulande eingesetzt werden, um die Populationsdichte der Baumwanze auch in Südtirol soweit zu verringern, dass diese keine Gefahr für die heimischen Kulturen mehr darstellt. „Erste Laborversuche in der Schweiz, China oder den USA haben ergeben, dass die Samurai-Wespe 90 bis 100 % der Eier der Baumwanze parasitieren kann“, berichtet Entomologin Silvia Schmidt.

Nachzucht und Freisetzung der Samurai-Wespe

Was bisher im Labor versucht wurde, soll im Sommer 2020 dann auch im Freiland glücken. Natürlich ist dabei Vorsicht geboten, denn die Freisetzung nicht-heimischer Arten kann sich negativ auf das lokale Ökosystem auswirken. Darum hat das italienische Umweltministerium mögliche Folgen genau geprüft und bewertet. Ein am 5. September 2019 veröffentlichtes Dekret des Präsidenten der Republik (Nr. 102 vom 5. Juli 2019) erlaubt die Einführung nicht-heimischer Arten und deren Einsatz zur Schädlingsbekämpfung. In einem Dekret des Umweltministeriums vom 2. April 2020 wurden die Kriterien festgelegt, nach denen nicht-heimische Arten wie die Samurai-Wespe freigesetzt werden können.

„Bei der Samurai-Wespe handelt es sich um einen ca. 2 mm kleinen eierfressenden Parasitoiden, der die Eigelege der Marmorierten Baumwanze parasitiert. Er legt seine Eier in den Eigelegen der Baumwanze ab und hindert diese so daran, sich zu vermehren“, erklärt Expertin Martina Falagiarda von der Arbeitsgruppe Entomologie.

Um die Samurai-Wespe erfolgreich freisetzen und damit ihre Ansiedelung in Südtirol fördern zu können, muss das Insekt nachgezüchtet werden. Dies ist seit Mai 2020 in Italien erlaubt und wird vom nationalen Pflanzenschutzdienst und vom nationalen Forschungsinstitut CREA (Consiglio per la ricerca in agricoltura e l’analisi dell’economia agraria) koordiniert. Im Auftrag des nationalen Pflanzenschutzdienstes liefert das CREA nun Material zur Vermehrung der Samurai-Wespe an die dazu ermächtigten regionalen Forschungsinstitutionen aus. Für die Autonome Provinz Bozen – Südtirol ist das Versuchszentrum Laimburg mit der Nachzucht der Samurai-Wespe zwecks biologischer Regulierung der Marmorierten Baumwanze beauftragt worden, im benachbarten Trentino die Fondazione Edmund Mach in San Michele all’Adige.  

Für die Nachzucht der Samurai-Wespe braucht es – ironischerweise – den Schädling selbst, also Marmorierte Baumwanzen. Diese Wanzen werden am Versuchszentrum Laimburg gezüchtet, damit sie Eigelege produzieren, die die Samurai-Wespe parasitieren und sich so vermehren kann. Je mehr Eier der Marmorierten Baumwanze zur Verfügung stehen, umso größer die Anzahl vermehrter Parasitoide, die zur Bekämpfung der Marmorierten Baumwanze im Feld freigesetzt werden können.

Am 7. Mai ist das erste für die Nachzucht der Samurai-Wespe erforderliche Vermehrungsmaterial über den Pflanzenschutzdienst Bozen am Versuchszentrum Laimburg eingetroffen: “Wir haben zwölf durch die Samurai-Wespe parasitierte Eigelege der Marmorierten Baumwanze erhalten und am 14. Mai außerdem noch 25 Adulttiere der Samurai-Wespe. Damit können wir mit der Nachzucht beginnen”, erklärt Martina Falagiarda.

Ab Juni 2020 soll die Samurai-Wespe freigesetzt werden, um deren Ansiedlung in Südtirol zu fördern und damit eine nachhaltige Regulierung der Marmorierte Baumwanze zu ermöglichen.

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Bozen und Umgebung Obst
news-1600 Fri, 15 May 2020 12:07:27 +0200 LEADER im Wipptal - erfolgreicher Aufruf zur Projekteinreichung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/leader-im-wipptal-erfolgreicher-aufruf-zur-projekteinreichung.html Das LEADER-Gebiet „Wipptal 2020“ hat seinen zehnten Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen erfolgreich beendet. Die Lokale Aktionsgruppe Wipptal 2020 hat weitere acht Projekte genehmigt. Die Lokale Aktionsgruppe Wipptal 2020 - das Entscheidungsgremium im Rahmen von LEADER im Wipptal - hat weitere acht Projekte genehmigt.
Für mehrere Untermaßnahmen im Lokalen Entwicklungsplan Wipptal 2020 konnte von Mitte März bis Mitte April 2020 angesucht werden, das heißt für Investitionen für die landwirtschaftliche Produktion und Diversifizierung, für die Unterstützung von nicht-landwirtschaftlichen Tätigkeiten von
Kleinst- und Kleinbetrieben, für den Bau und Sanierung von Wanderwegen bin hin zu Projekten der Dorfgestaltung und Freizeitinfrastruktur sowie Kooperationsprojekten.
In diesem zehnten Aufrufen wurden insgesamt acht Projekte eingereicht und von der LAG Wipptal 2020 genehmigt.

Die ausgewählten Projekte betreffen die Konzepterstellung für:

  • Dorf- und Verkehrsplanung in der Gemeinde Pfitsch,
  • Dorfgestaltung Pflersch,
  • Dorfgestaltung Mauls,
  • Errichtung eines Parpklatzes für den Klettersteig in Afens,
  • Sanierung des Kreuzweges in Stilfes,
  • Errichtung einer Aussichtsplattform in der Hölle in Innerpflersch,
  • touristische Entwicklung der Glockenweihnacht in Sterzing – Ratschings, 
  • Kooperationsprojekt der HGV Service Gen. mit den Lokalen Aktionsgruppen Eisacktaler Dolomiten, Sarntaler Alpen und Wipptal 2020 zur Weiterentwicklung der Eisacktaler Kost.

Das EU-Förderprogramm LEADER setzt sich unter anderem zum Ziel, lokale Kreisläufe zu unterstützen. Vor diesem Hintergrund ist auch der jüngste Beschluss der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) im LEADER-Gebiet Wipptal 2020 gefasst worden: Es handelt sich um die Mitfinanzierung eines Kooperationsprojektes zur Weiterentwicklung und Neuausrichtung der Eisacktaler Kost, bei welchem der Bezug zum Territorium mit dem Aufgreifen der Zusammenarbeit mit verschiedenen Sektoren gestärkt werden soll und mit verschiedenen Werbemaßnahmen die Eisacktaler Kost weiterentwickelt werden soll.
„In den vergangenen Aufrufen wurden bereits viele interessante Projekte eingereicht. Wir sind nun froh, dass auch private Projektwerber verstärkt Interesse zeigen und Projekte mit starkem lokalen Bezug einreichen und das Territorium so gestärkt wird“ so Karl Polig, Präsident der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Wipptal 2020. Umso mehr sei man deshalb erfreut, dass besonders in dieser schwierigen Zeit auch der lokale Tourismus in den Genuss einer Förderung kommt.
Die Lokale Aktionsgruppe Wipptal 2020 wird von der Genossenschaft für Regionalentwicklung und Weiterbildung Wipptal/Eisacktal m.b.H. (GRW Wipptal/Eisacktal) unter Führung von Koordinatorin Carmen Turin begleitet, die den Interessierten für Fragen und zur Vorbereitung der Projekte und Fördergesuche zur Verfügung steht, da diese doch mit einigem an Aufwand verbunden sind.

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1599 Fri, 15 May 2020 11:06:02 +0200 Hoffnung Neustart https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/hoffnung-neustart-1.html Seit acht Wochen haben viele Sozialgenossenschaften aufgrund der von der Regierung beschlossenen Maßnahmen zum Schutz vor Ausbreitung des Coronavirus ihre Dienste eingestellt. Für den Neustart ab kommender Woche bleiben Hoffnung und offene Fragen. In Südtirol können Kleinkinder zwischen null und drei Jahren ab 18. Mai wieder in die Tagesstätte oder zur Tagesmutter. An den Richtlinien zur Wiedereröffnung haben Südtiroler Sozialgenossenschaften mitgearbeitet. Das Dokument „Neustart“ beschreibt, wie diese Dienste wieder aufgenommen und gleichzeitig die Sicherheitsauflagen zum Schutz vor dem Corona-Virus eingehalten werden können: begrenzte Anzahl der Kinder, eigene Räume für Kleingruppen, möglichst dieselbe Betreuungsperson, Mundschutz, Desinfektion, Hygienemaßnahmen. Genau diese Richtlinien machen die Wiedereröffnung für alle zur Herausforderung. Für die vorgeschriebene Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel und die derzeit schwer zu beschaffenden FFP2- Masken will das Land finanzielle und organisatorische Hilfe geben, Gemeinden könnten Räumlichkeiten bereitstellen. Dennoch bleiben viele Fragen offen.

Dies gilt auch für die Sommerbetreuung von Kindern. Die noch ausstehenden Richtlinien werden die Details klären.

Mundschutzmasken nähen

Positive Meldungen gibt es dennoch: Die Mitarbeiter der Nähstube der Sozialgenossenschaft VergißMeinNicht arbeiten wieder, sie sind dazu übergegangen, anstelle der Designerkleidung Mundschutzmasken für die Firma Durst in Brixen zu nähen. Auch die Sozialgenossenschaft Sticktrend in Villnöss arbeitet an Mundschutzmasken.

Die Seniorenwohnheime, das Südtiroler Kinderdorf und die Sozialgenossenschaft EOS in Bruneck hatten ihre Tätigkeit gar nie abgesetzt. Genossenschaften der Kultur und Bildung hingegen müssen mit der Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit warten. Betroffen sind besonders die Genossenschaften des Theaters, oder die Genossenschaft BAU, die Kunstprojekte organisiert. Auch die Sozialgenossenschaft IARTS – Systemisches Institut für Forschung und Therapie Südtirol kann erst im Herbst wieder starten. Die Genossenschaft Haus Noldin wird die Angebote für Kinder wieder aufnehmen. Die Beherbergung bleibt jedoch durch die Einschränkungen im Tourismus geschlossen.

Petra Bisaglia vom Raiffeisenverband ist dennoch zuversichtlich: „Der Neustart bereitet zwar Unsicherheiten, macht aber auch neue Energien frei.“ Aus ihrer Sicht sind die Sozialgenossenschaften im Raiffeisenverband sehr gut für die neue Phase gerüstet. „Das System Genossenschaften zeigt in dieser Krise einmal mehr, wie lebendig und anpassungsfähig es ist.“

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Bozen und Umgebung Sozial
news-1598 Thu, 14 May 2020 16:27:24 +0200 Weißburgunder Rarity 2007: langlebiges Erbe einer Wein-Legende  https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/weissburgunder-rarity-2007-langlebiges-erbe-einer-wein-legende.html Sebastian Stocker, der 2017 verstorbene, historische Kellermeister der Kellerei Terlan, ging stets neue Wege. Er legte den Grundstein für die außergewöhnlichen Weine auf dem Terlaner Terroir. In einer Zeit, in der in Südtirol kaum jemand an Qualität dachte, experimentierte der ehemalige Kellermeister der Kellerei Terlan, Sebastian Stocker, tauschte sich aus und gab sich von frühmorgens bis spätabends seiner großen Leidenschaft für Wein hin. Der jetzt vorgestellte Weißburgunder Rarity 2007 nimmt Bezug auf Stockers Experimentiergeist. 
Der Altkellermeister war ein Tüftler: Mit Akribie und Feingefühl hielt er seine Beobachtungen, die er im Weinberg und im Keller machte, in einem Notizbuch fest. Schon Anfang der 1960er-Jahre untersuchte und verglich er Reben unterschiedlicher Flächen. „Bei Verkostungen bemerkte ich, dass es einen Unterschied machte, wo die Trauben wuchsen und wie alt die Rebstöcke waren.” Aus dieser Selektion entwickelte sich eine Technik, sprich das Ausbauen kleiner Mengen in Drucktanks, die Stocker ursprünglich für die Herstellung von Schaumweinen angekauft hatte. Die Zeit jedoch war damals, im fernen Jahr 1967, noch nicht reif dafür. Also funktionierte er sie um – zu Lagertanks für seine Traubenselektionen, die dort die Möglichkeit erhalten sollten, länger auf der Feinhefe zu ruhen. „Es war wie ein Versuch mit offenem Ausgang“, erklärte er einmal. Nach einigen Jahren zeigte sich, dass dieses lange Hefelager der Entwicklungsfähigkeit und der Struktur der Weine sehr guttat. Ebenfalls beeindruckt von Stockers Weinschätzen – die ab 1979 als Rarity abgefüllt wurden- zeigten sich bei gemeinsamen Verkostungsrunden zwei bedeutende Persönlichkeiten der Weinwelt zu jener Zeit, Giorgio Grai und André Tchelistcheff. Es war der Beginn einer Tradition, an der die Kellerei Terlan aus gutem Grund festhält, schließlich sind die Rarity - Weine ein überzeugendes Argument für die Langlebigkeit der Terlaner Weißweine.

Kofler führt Stockers Erbe weiter 

Rudi Kofler führt seit 2002 als Kellermeister der Kellerei Terlan das Erbe von Wein-Pionier Stocker weiter. Er verantwortet daher alle Rarity-Weine, die seither nach dem Vorbild Stockers hergestellt wurden: „Er war eine bemerkenswerte Persönlichkeit”, erinnert sich Kofler. “Und er war wie besessen vom Konzept des langen Hefelagers. Mittlerweile wissen wir, dass neben dem Terlaner Terroir auch dieses einen entscheidenden Beitrag zur Langlebigkeit leistet. Die Weine gewinnen trotz oder gerade wegen der langen Entfaltungszeit an Frische und Komplexität dazu“, erklärt er. 
Hinter der Stocker´schen „Erfindung“, der Produktion von Raritätenweinen, steckt mittlerweile ein kluges Qualitätsmanagement, das Kofler anhand der neuen Rarity Weißburgunder 2007 erläutert: „Im Falle des Weißburgunders Rarity 2007 stammen die Trauben aus ausgewählten Parzellen von 3 Höfen im Vorberggebiet, auf Höhenlagen zwischen 500 und 600 Metern. Die Böden dort bestehen aus subvulkanischem Quarzporphyr, sind karg und leicht“, so Kofler. „Diese Weinberge sind 40 bis 50 Jahre alt und bringen natürlich lockere Trauben und sehr geringe Hektarerträge hervor. Der Weißburgunder 2007 wurde zunächst ein Jahr lang im Holzfass ausgebaut, danach kam er für 11 Jahre in einen Stahltank des Raritätenkellers. Während dieses langen Ausbaus erfolgt eine sogenannte Autolyse der Hefen, welche dem Wein eine besondere Aroma - und Geschmackskomplexität verleiht. Weiters erfolgt eine natürliche Stabilisierung, welche sich für die Alterungsfähigkeit äußerst positiv auswirkt.” 

2007 - ein finessenreicher Wein 

Dass die Sorte Weißburgunder mittlerweile fast zum Fixstarter in der Wahl des Raritätenweines wurde, ist kein Zufall: „Wir beobachten seit Jahrzehnten, dass das Qualitäts- und Reifepotenzial unserer Weißburgunder besonders groß ist. Der Jahrgang 2007 zeichnet sich durch eine ausreichende Niederschlagsmenge im Sommer und durch einen sehr milden, sonnigen Herbst aus, welcher einen verfrühten Erntebeginn zur Folge hatte. Der Wein ist finessenreich, von einer tänzelnden Leichtigkeit und hohen Komplexität und einer Frische, die geradezu jugendlich ist“, so Kofler.  
Erhältlich ist der Raritätenwein in einer streng limitierten Auflage von 3.300 Flaschen in der gehobenen Gastronomie sowie im ausgewählten Fachhandel.

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Bozen und Umgebung Wein
news-1597 Thu, 14 May 2020 15:02:58 +0200 Sinn und Nutzen stiften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/sinn-und-nutzen-stiften.html Seit 20 Jahren vergibt Ethical Banking Förderkredite und unterstützt damit besondere Projekte, die Sinn und Nutzen stiften. Ein erfolgreiches Hilfe-zur-Selbsthilfe-Modell. Zum genossenschaftlichen Auftrag der Raiffeisenkassen gehört es, sorgfältig mit den Spargeldern der Mitglieder und Kunden umzugehen und sie sichtbar und transparent im Tätigkeitsgebiet einzusetzen. Ethical Banking folgt dieser Raiffeisen-Tradition und arbeitet nach dem klassischen Leitgedanken von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, sprich Solidarität, Hilfe zur Selbsthilfe und Selbstverantwortung.

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1593 Wed, 13 May 2020 16:00:00 +0200 Grüne Wurzeln stärken https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/gruene-wurzeln-staerken.html Die Raiffeisen Landesbank Südtirol AG präsentiert bei ihrer Gesellschafterversammlung am 18. Mai erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht. Aus Überzeugung und für eine nachhaltige Zukunft. In der Corona-Krise scheint das Thema Nachhaltigkeit in den Hintergrund zu rücken. Doch an Wichtigkeit hat das Thema nicht verloren. Im Gegenteil, nach wie vor drohen uns die Folgen des Klimawandels und soziale Ungleichgewichte immer stärker zu treffen. Diese werden auch auf die Südtiroler Wirtschaft und insbesondere Landwirtschaft Auswirkungen haben. Ein Umdenken ist also angeraten.

Langfristiger Mehrwert

Diesen neuen Herausforderungen ist sich die Raiffeisen Landesbank Südtirol AG (RLB) bewusst und geht daher mit Überzeugung mehr denn je den Weg in Richtung Nachhaltigkeit. Denn als „grüne“ Bank verbindet Raiffeisen seit jeher den wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlich verantwortungsvollem Handeln. Nachhaltigkeit gehört zu den Grundprinzipien von Raiffeisen und so auch der RLB. Mit der Ausarbeitung des ersten Nachhaltigkeitsberichtes ist es der Bank ein Anliegen ihre Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner für das Thema zu sensibilisieren, um langfristig für alle einen Mehrwert zu schaffen.

Bei der Erarbeitung der Inhalte des Nachhaltigkeitsberichtes wurde die RLB vom Ökoinstitut Südtirol unterstützt. Es wurden Workshops mit dem Verwaltungsrat und den Mitarbeitern veranstaltet, bei denen über Nachhaltigkeit diskutiert wurde. Bei einer Online-Befragung konnten die Mitarbeiter ihre Meinung äußern und Verbesserungsvorschläge einbringen. Mit den vielen Ideen wurde ein Maßnahmenpakt geschnürt, das nun umgesetzt wird. „Wir wollen konkret werden und nicht nur schöne Aussagen treffen“, beschreibt Generaldirektor Zenone Giacomuzzi diese Vorgehensweise.

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1594 Tue, 12 May 2020 09:13:58 +0200 Raiffeisenkasse Wipptal hält Vollversammlung ab https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenkasse-wipptal-haelt-vollversammlung-ab.html Am 8. Mai fand die ordentliche Vollversammlung der Raiffeisenkasse Wipptal statt. Nachdem zur Zeit Zusammenkünfte von Menschen generell verboten sind, musste für die Vollversammlung eine andere Form der Abwicklung gefunden werden. Eisacktal/Wipptal Finanzen news-1591 Thu, 07 May 2020 10:23:10 +0200 Kellerei Kurtatsch feiert: zuerst die Helden, dann sich selbst https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-kurtatsch-feiert-zuerst-die-helden-dann-sich-selbst.html Die Kellerei Kurtatsch hätte aktuell einiges zu feiern: Fertigstellung und Einweihung des Neubaus, 120-Jahr-Feier, Präsentation eines neuen vielversprechenden Produkts und Veranstaltungen im Rahmen der Südtiroler Weinstraßen-Wochen. Aufgrund von Corona wurden vorerst alle Feiern ausgesetzt. Das Gebot der Stunden lautet Zusammenhalten, intern und darüber hinaus. „Wir haben uns von Anfang an die Frage gestellt, wie unsere Kellerei einen Beitrag leisten kann und denen danken, die an vorderster Front für uns alle ihr Bestes geben“ betont Andreas Kofler, Obmann der Kellerei Kurtatsch. Die Idee der Falkensteiner Hotel Gruppe, die COVID-19 Helden des Südtiroler Sanitätsbetriebes ein Wochenende in die vier Südtiroler Hotels einzuladen, kam deshalb sehr gelegen. „Die Kellerei Kurtatsch stellt für diese Initiative 700 Flaschen ihrer besten Weine zur Verfügung und wird die Weine auf die servierten Speisen abstimmen“, erläutert Kellermeister Othmar Doná.
„Diese Geste ist ein Applaus an die Helden, ein Beweis der guten Kooperation zwischen Weinwirtschaft und Tourismus und ein guter Anlass, auf das Leben, das Glück und die Gesundheit anzustoßen. Unsere für Mai geplanten Feiern werden wir nachholen, um auch mit unseren Mitgliedern, Kunden, Partnern und Gästen das Leben und die Südtiroler Weinwirtschaft zu feiern“, verspricht Andreas Kofler.

Die Kellerei Kurtatsch wurde 1900 gegründet und ist damit eine der ältesten Kellereigenossenschaften Südtirols. Mit 193 ha und 1,5 Mio. Flaschen pro Jahr ist sie eine der kleinsten, durch ihre Lagenweine aber auch eine der besten des Landes. Lagen von 220 bis 900 m ü.d.M., also ein Höhenunterschied von 700m in einem Weinbaudorf, sind einzigartig in ganz Europa. Dadurch findet jede Rebsorte ihren idealen Standort:  Frische mineralische Weißweine entstehen aus hohen Lagen, langlebige Rotweine aus warmen Lagen.

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Überetsch/Unterland Wein
news-1590 Tue, 05 May 2020 14:40:00 +0200 Müssen parallel laufen: Soziale Gerechtigkeit und ökonomische Effizienz https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/muessen-parallel-laufen-soziale-gerechtigkeit-und-oekonomische-effizienz.html Seit der Verbandsgründung 1960 haben rund dreißig Menschen die Raiffeisen-Ehrennadel in Gold erhalten, weil sie sich über ihre berufliche Tätigkeit besondere Verdienste für das Südtiroler Genossenschaftswesen erworben haben. Heiner Nicolussi-Leck ist einer davon. Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige news-1578 Tue, 05 May 2020 14:28:00 +0200 Sozialgenossenschaft Spirit: Neustart auch im Soul Garden in Fragsburg https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/sozialgenossenschaft-spirit-neustart-auch-im-soul-garden-in-fragsburg.html Das Restaurant African Soul in Meran steht still. Seit dem Greifen der Maßnahmen zum Schutz vor Ausbreitung des Coronavirus musste die Sozialgenossenschaft Spirit ihr afrikanisches Restaurant schließen. Umso erfreulicher ist es, dass der neue Betriebszweig der Genossenschaft trotzdem zu wachsen beginnt. Diesen Frühjahr hat die Sozialgenossenschaft Spirit ihr Tätigkeitsfeld erweitert und baut auf einem knapp 1.500 qm großen Grundstück in der Nähe der Fragsburg, oberhalb von Meran, biologisches Gemüse, Beeren und Blumen an. Die Geschäftsführerin der Sozialgenossenschaft Spirit, Julia Kuppelwieser, freut sich: „Wir haben das Grundstück des Versuchszentrums der Laimburg als leeres Feld übernommen und mittlerweile ist bereits der halbe Garten bepflanzt. Das gute Wetter kommt uns zugute.“

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Burggrafenamt Sozial
news-1589 Tue, 05 May 2020 09:17:52 +0200 Ethical Banking für regionale Kreisläufe https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/ethical-banking-fuer-regionale-kreislaeufe.html Bereits seit Jahren unterstützt Ethical Banking der Raiffeisenkasse Bozen regionale Kreisläufe und Produzenten, die einen Mehrwert schaffen. Die Bank lebt somit die Raiffeisen-Werte Solidarität, Hilfe zur Selbsthilfe und Selbstverantwortung. In Zeiten wie diesen ist Ethical Banking der Raiffeisenkasse Bozen ein Anliegen, nicht nur als ethische Bank-Dienstleister aufzutreten, sondern konkrete Schritte für ein solidarisches Wirtschaften und Solidarität in schwierigen Zeiten zu setzen. Die Aktion “Lass dich überraschen“ soll allen Interessierten lokale Weinproduzenten näher bringen, die Möglichkeit eröffnen neue Sorten und Eigenbau-Kellereien kennenzulernen und gleichzeitig Produzenten und Konsumenten in neuer Form zusammenzubringen.  

Die Initiative "Lass dich überraschen" ist eine Gemeinschaftsaktion von Ethical Banking und sechs lokalen Weinproduzenten.  

Weitere Informationen im Flyer

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1592 Fri, 01 May 2020 12:37:00 +0200 Hoffnung Neustart https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/hoffnung-neustart.html Seit Wochen haben viele Sozialgenossenschaften aufgrund der Einschränkungen zum Schutz vor Ausbreitung des Coronavirus ihre Dienste eingestellt. Nun rückt – zumindest in Südtirol - die Wiedereröffnung näher. Ein Neustart zwischen Hoffnung und vielen offenen Fragen. Die positive Meldung zuerst: in Südtirol können Kleinkinder zwischen 0 und 3 Jahren ab 18. Mai wieder in die Tagesstätte oder zu ihrer Tagesmutter. Die entsprechenden sanitären Richtlinien und Protokolle werden gerade vom Südtiroler Sanitätsbetrieb ausgearbeitet, denn auf staatlicher Ebene gibt es noch kein entsprechendes Protokoll. An den Richtlinien zur Wiedereröffnung haben auch Südtiroler Sozialgenossenschaften mitgearbeitet, darunter sechs Mitgliedsgenossenschaften des Raiffeisenverbandes. Das von ihnen ausgearbeitete Dokument „Neustart“ beschreibt, wie die Tagesmütter- und Kleinkindbetreuer ihre Dienste wieder aufnehmen und gleichzeitig die Sicherheitsauflagen gegen die Ausbreitung des Coronavirus einhalten könnten. Die Erfahrungen aus Deutschland und Österreich, wo die Kleinkindbetreuung der Nach-Corona-Zeit bereits läuft, sind ins Dokument eingearbeitet. Für Kindertagesstätten hieße das konkret: begrenzte Anzahl der Kinder, eigene Räume für Kleingruppen, möglichst immer dieselbe Betreuungsperson, Mundschutz, Desinfektion, Hygienemaßnahmen. Vorgesehen sind auch neue Übergaberituale mit gestaffelten Eintritten der Eltern, um Menschenansammlungen im Eingangsbereich zu vermeiden.

Inzwischen hat auch die zuständige Landesrätin, Waltraud Deeg, einen Beschlussantrag auf den Tisch gelegt, und dabei einige Punkte aus dem „Neustart“ übernommen. Allerdings sind die darin formulierten Auflagen noch strenger. Petra Bisaglia, die im Raiffeisenverband Südtirol für die Sozialgenossenschaften zuständig ist, meint dazu: „Was uns ein bisschen getroffen hat, war die Begrenzung der Kinderanzahl auf vier pro Gruppe. Damit hatten wir nicht gerechnet. Für Kindertagesstätten, die üblicherweise mit einem Betreuungsschlüssel von 1:5 arbeiten, bedeutet dies nicht nur, dass sie weniger Betreuungsplätze zur Verfügung stellen können, sondern auch finanzielle Einbußen.“ Die Einschränkungen bei der Anzahl der zu betreuenden Kinder von fünf auf vier Kinder gilt auch für Tagesmütter. Für sie gilt zusätzlich, dass ihre eigenen Kinder unter 6 Jahren, zur Anzahl der betreuten Kinder hinzugezählt werden müssen. Auch hier muss eine Lösung gefunden werden.

Das Land plant zwar finanzielle und organisatorische Hilfe bei der Bereitstellung von Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel und den derzeit schwer zu beschaffenden FFP2-Masken. Dennoch führen die neuen Richtlinien dazu, dass die Wiederöffnung der Dienste auf mehreren Ebenen zu einer Herausforderung bleiben.

Wie können Kleingruppen organisiert werden, wenn es in der Einrichtung nicht genügend Räumlichkeiten gibt? Wie geht man damit um, wenn Mitarbeiterinnen mit Schulkindern, selbst Betreuungsnot anmelden oder Angst vor einer Übertragung des Virus an eigene Familienmitglieder haben? Wie viele Kinder werden die Betreuungsangebote ab 18. Mai in Anspruch nehmen?

Die Genossenschaften führen derzeit eine Bedarfserhebung durch, denn die bestehende Rangordnung gilt nicht mehr. Jetzt sollen zuerst berufstätige Eltern Zugang zu Kinderbetreuung erhalten oder berufstätige Alleinerziehende, erst später auch andere. Bei den Räumlichkeiten könnte es Unterstützung von den Gemeinden geben, wie beispielsweise in Vahrn. Hier hat die Gemeinde eine zusätzliche Kindergartensektion für die Kleinkindbetreuung zur Verfügung gestellt. Für andere Bereiche bleiben nach wie vor viele Fragen offen. Als positiv sieht Bisaglia: „Im Großen und Ganzen ist die Bereitschaft von allen Seiten da, es sind auch Gelder zur Verfügung gestellt worden. Ich gehe deswegen schon davon aus, dass man in allen Bereichen Lösungen finden wird.“

Die Wiedereröffnung naht auch für Sozialgenossenschaften, die nicht mit Kinderbetreuung zu tun haben. Wiedereröffnet werden beispielsweise auch die Dienste der Sozialgenossenschaften des Typs B, die beeinträchtigten Personen eine Arbeits- und Integrationsmöglichkeit bieten in unterschiedlichen Bereichen wie Gastronomie, Handwerk und Dienstleistungen. Hier bleibt eine gewisse Ungewissheit in Bezug auf die Nachfrage. Andere Sozialgenossenschaften hingegen arbeiten bereits: So sind die Mitarbeiter der Nähstube der Sozialgenossenschaft VergißMeinNicht dazu übergegangen anstelle der Designerkleidung Mundschutzmasken für die Firma Durst in Brixen zu nähen. Auch die Sozialgenossenschaft Sticktrend in Villnöss hat ihre Tätigkeit wieder aufgenommen und verarbeitet ebenfalls Mundschutzmasken.

Andere Sozialgenossenschaften, wie beispielsweise die Seniorenwohnheime, das Südtiroler Kinderdorf, die Sozialgenossenschaft EOS in Bruneck haben kontinuierlich weitergearbeitet.

Ab 18. Mai sollen auch Sozialgenossenschaften, die Sommerprojekte für Kinder anbieten, starten. Da viele Kinder jedoch noch bis Schulende im Fernunterricht sind, wird es vermutlich erst nach dem offiziellen Schulschluss losgehen. Auch hier ist eine Begrenzung der Gruppenanzahl vorgesehen maximal 6 Kinder pro Gruppe. Die noch ausstehenden Details werden entscheiden, wie Kinderbetreuung diesen Sommer aussehen wird. Der Aufenthalt im Freien wird jedenfalls allen ans Herz gelegt und im Laufe des Sommers werden weitere Lockerungen erwartet.

Derzeit noch stark von den Einschränkungen betroffen bleibt der Bereich Kultur und Bildung. Die vor kurzem gegründete Sozialgenossenschaft IARTS - Systemisches Institut für Forschung und Therapie Südtirol, die eine ganze Bildungsreihe für Fachleute im Bereich Kinder und Jugendpsychiatrie anbietet, kann beispielsweise erst im Herbst wieder starten. Das Haus Noldin, eine Genossenschaft, die Beherbergung, Nachmittagsbetreuung und Mensa anbietet, wird die Angebote für Kinder wieder aufnehmen. Die Beherbergung ist jedoch durch die Einschränkungen im Tourismus betroffen. Ebenso sind die Genossenschaften des Theaters und die Genossenschaft BAU sehr stark eingeschränkt.
Petra Bisaglia ist davon überzeugt, dass mit dem Neustart neben Ängste und Unsicherheiten auch neue Energien frei werden. Aus ihrer Sicht sind die Sozialgenossenschaften im Raiffeisenverband jedenfalls sehr gut für den Neustart gerüstet. „Das System Genossenschaften zeigt in dieser Krise einmal mehr, wie lebendig und anpassungsfähig es ist.“

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Bozen und Umgebung Sozial
news-1588 Thu, 30 Apr 2020 10:32:34 +0200 Raiffeisenkassen: Langfristige Auswirkungen noch nicht abschätzbar https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenkassen-langfristige-auswirkungen-noch-nicht-abschaetzbar.html Das sogenannten Bankenpaket bietet Familien und Unternehmen schnelle Unterstützung für Menschen, die nachweislich durch die Coronakrise betroffen sind. Die Nachfrage bei einigen Südtiroler Raiffeisenkassen zeigt: der Ansturm auf Kredite ist bisher ausgeblieben. Bozen und Umgebung Finanzen news-1587 Tue, 28 Apr 2020 15:22:15 +0200 Marokko setzt auf Südtiroler High-Tech https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/marokko-setzt-auf-suedtiroler-high-tech.html EmiControls Staubbindemaschinen im Einsatz gegen die Ausbreitung von Corona. Seit knapp vier Jahren unterstützt die Bozner Exportgenossenschaft CCS Intersales die Vermarktung von Produkten „Made in Südtirol“ in Marokko. Mit einer Außenstelle in Casablanca engagiert sich die Gesellschaft direkt vor Ort, um den Kunden die bestmögliche Betreuung bieten zu können.

Im Februar 2019 konnte die erste Anlage mit Staubbindemaschine an den weltweit größten Hersteller von Phosphaten namens OCP vermittelt werden und es wurden weitere Aufträge in Aussicht gestellt. Bisher wurde dabei der Schwerpunkt auf die gezielte Eingrenzung von unerwünschten Staubemissionen gelegt, doch durch die neusten Entwicklungen des COVID 19 Virus und dessen rasante Verbreitung wurden neue Einsatzmöglichkeiten für Staubbindemaschinen gefunden. Im Normalfall würde so eine Maschine fein zerstäubten Wassernebel erzeugen, der sich wiederum an Staubpartikel bindet und sie somit erschwert, sodass sie zu Boden fallen, doch wie sich gezeigt hat, eignet sich diese Technik auch für Desinfektionsmaßnahmen zur Eindämmung des Sars-Cov 2 Viruses. Erste Tests wurden bereits erfolgreich in Casablanca durchgeführt, weitere Maßnahmen folgen. Gerade in Ländern wie Marokko, wo das Gesundheitssystem schon im Normalzustand überlastet ist, sollte Wert daraufgelegt werden, die Infektionsraten niedrig zu halten.

 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1586 Tue, 28 Apr 2020 09:40:56 +0200 Gesetz Raum und Landschaft tritt wie geplant in Kraft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/gesetz-raum-und-landschaft-tritt-wie-geplant-in-kraft.html Die Abläufe werden bürgernah an Covid19-bedingte Verzögerungen angepasst. Eine Aussendung von Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer. Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer ist überzeugt: „Für Südtirols Landschaft, für die Gemeinden und auch für die Bürger ist es von Vorteil den Zeitpunkt für das Inkrafttretens des neuen Gesetzes für Raum und Landschaft einzuhalten.“ Mit ihren MitarbeiterInnen und den an den Vorbereitungen für das Gesetz involvierten Vertretern, etwa dem Gemeindenverband, hat Maria Hochgruber Kuenzer die vergangenen Wochen und Monate genutzt, um den Zeitplan und das Procedere des Inkrafttreten des Gesetzes der aktuellen Lage anzupassen.
Spurlos geht die Corona-Krise keineswegs an der Umsetzung des Gesetzes vorbei: „Wir haben zeitlich und inhaltlich unseren ursprünglichen Ablauf verändert, sodass niemand Schaden erleidet, Fristen verlängert werden und selbst die verschobenen Gemeinderats­wahlen in unserem neuen Zeitplan den BürgerInnen keine zusätzlichen Problem bereiten,“ versichert Landesrätin Hochgruber Kuenzer.
Alle gesetzlichen Änderungen waren von der Landesregierung genehmigt und vom Südtiroler Landtag beschlossen worden.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1585 Mon, 27 Apr 2020 23:08:56 +0200 #NeustartSüdtirol: Kredite auch für landwirtschaftliche Betriebe https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/neustartsuedtirol-kredite-auch-fuer-landwirtschaftliche-betriebe.html Auch landwirtschaftliche Betriebe können um die Sofortkredite des Abkommens zwischen Landesregierung und Banken ansuchen. Es gelten die gleichen Konditionen wie für Unternehmen und Freiberufler. Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für Unternehmen und Familien bestmöglich abfedern zu können, hatte die Landesregierung in den vergangenen Wochen eine Vereinbarung mit den Südtiroler Banken und Garantiegenossenschaften erarbeitet. Nachdem das Protokoll in Kraft getreten war, sind jedoch Unklarheiten über den Zugang von landwirtschaftlichen Betrieben zu den in dieser Vereinbarung enthaltenen Sofortkrediten aufgetreten und es war eine Klärung mit allen beteiligten Einrichtungen nötig. Landesrat Arnold Schuler zeigt sich erfreut, dass nun klar ist: Auch landwirtschaftliche Betriebe können die entsprechenden Sofortkredite in Anspruch nehmen. 

Einige Landwirtschaftssektoren leiden laut Schuler besonders unter den Folgen der einschränkenden Maßnahmen im Zuge der Covid-19-Vorbeugung: Neben dem Urlaub auf dem Bauernhof und den Direktvermarktern habe es vor allem auch die Weinwirtschaft getroffen. "Hier ist nun das Land Südtirol eingesprungen", sagt Schuler "und hat die Übernahme von Garantieleistungen gegenüber den Banken übernommen: einerseits den Betrieben in dieser schwierigen Zeit einerseits weiterhin die Liquidität zu sichern oder zu erhöhen, andererseits um die laufenden Kosten weiterhin finanzieren zu können."

Begünstigte Kredite von 35.000 bis 1,5 Mio. Euro

Die Bedingungen für die Kredite sind dieselben wie bei den Unternehmen und Freiberuflern. Das heißt, die landwirtschaftlichen Betriebe können nun bei jenen Banken in Südtirol, die das entsprechende Einvernehmensprotokoll mit der Landesregierung unterzeichnet haben, um begünstigte Kredite von 35.000 Euro bis 1,5 Millionen Euro ansuchen.

Beim Bedarf von Finanzierung von Aufträgen oder Verbesserung der Liquiditätslage – gerade in kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben – muss schnell gehandelt werden. "Ein unkomplizierter Sofortkredit kann dabei Abhilfe schaffen und die Situation des Unternehmens verbessern", ist Landesrat Arnold Schuler überzeugt.

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Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
news-1583 Mon, 27 Apr 2020 09:17:00 +0200 Wie die Krise die Welt verändert https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wie-die-krise-die-welt-veraendert.html "Es wird Einschnitte geben. Wie und in welcher Form ist noch verfrüht zu sagen", der Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol spricht im Interview mit Marianne Kasseroler über die Situation der Südtiroler Genossenschaften nach mittlerweile sechs Wochen der Covid 19-Restriktionen. Herbert Von Leon ist der Obmann des größten Genossenschaftsverbandes Südtirols, dem Raiffeisenverband Südtirol. Er ist davon überzeugt, dass sich die Einstellungen und Werte der Menschen durch die Coronakrise geändert haben. Wie Genossenschaften die Menschen in der Zeit unterstützen und was nach dieser Krise wichtig wird, erläutert er im Interview mit Marianne Kasseroler.

Im Audiobeitrag spricht auch Daria Habicher, Forscherin an der EURAC Bozen, die mit ihrem Blog zum neuen Denken anregen möchte. Sie blickt dabei auf Lebens- und Wirtschaftsmodelle, die sich schon in der Vergangenheit bewährt haben.

Die Themen der akutellen RAI Land&Leben-Sendung im Audiofile.

Jetzt reinhören!

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Obst
news-1582 Fri, 24 Apr 2020 12:16:25 +0200 GRW Wipptal/Eisacktal: jährliche Vollversammlung erstmals digital https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/grw-wipptaleisacktal-jaehrliche-vollversammlung-erstmals-digital.html Die Genossenschaft für Regionalentwicklung und Weiterbildung Wipptal/Eisacktal blickt bei ihrer diesjährigen Vollversammlung auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück. Die Vollversammlung fand aufgrund der aktuellen Lage zum ersten Mal auf digitalem Wege statt. Die diesjährige Vollversammlung der GRW Wipptal/Eisacktal musste aufgrund der aktuellen Lage zum ersten Mal über digitalen Wege stattfinden. Einige Mitglieder der Genossenschaft sind der Einladung gefolgt und haben an der Videokonferenz teilgenommen. Der Obmann der Genossenschaft Günter Haller ging in seiner Begrüßung auf die aktuelle Lage in der Genossenschaft ein und merkte an, dass „diese unvorhersehbaren Ereignisse der letzten Wochen auch die Genossenschaft vor große Herausforderungen stellt. Hier gilt ein besonderer Dank an alle Bediensteten in der Sanität und an alle die zur Bewältigung dieser schwierigen Situation beitragen. Vor drei Monaten waren die Schwerpunkte in der Genossenschaft ganz anders gelegt, als jetzt. Daher gilt es nun die Entwicklungen genau zu verfolgen und dann die notwendigen Entscheidungen zu treffen. “

Die Geschäftsführerin Carmen Turin gibt anschließend einen Überblick über die Tätigkeiten wobei das Jahr 2019 für die Genossenschaft ein durchwegs positives Jahr war. In allen Bereichen konnten Zuwächse verzeichnet werden. Vor allem in der Weiterbildung wurden verstärkt Sprachkurse organisiert und durchgeführt. Ein immer größerer werdender Andrang besteht an Deutsch Kursen, die im Jahr 2019 zahlreich durchgeführt wurden. Neben Intensivkursen wurden auch wöchentlich stattgefundene Kurse zum Erlernen der deutschen Sprache abgehalten.

Im Bereich der Weiterbildung und in den verschiedensten EU-Projekten und Programmen wie LEADER und Interreg, welche durch die GRW Wipptal/Eisacktal begleitet und umgesetzt wurden, konnten beachtliche Ergebnisse erzielt werden.

Die GRW Wipptal/Eisacktal hat sich auf die Bereiche Regionalentwicklung, Weiterbildung und Dienstleistungen im Projektmanagement spezialisiert. In der Regionalentwicklung betreut die Genossenschaft die beiden LEADER-Gebiete „Wipptal 2020“ und „Eisacktaler Dolomiten“. Zudem begleitet die Genossenschaft den Interreg-Rat Wipptal zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für die Bezirksgemeinschaft Wipptal sowie die Stelle für Regionalentwicklung im Auftrag der Bezirksgemeinschaft Eisacktal.

Weiters organisiert die GRW Wipptal/Eisacktal berufsbegleitende und persönliche Weiterbildungen vor allem im Bezirk Wipptal. Im Jahr 2019 konnte dabei ein wesentlicher Zuwachs bei der Abhaltung von Kursen allgemein und im speziellen bei den Sprachkursen verzeichnet werden. Auch spezifische Kurse für Betriebe und Unternehmen vor Ort werden verstärkt durchgeführt. Im Sommer werden Freizeitprogramme für Kinder und Jugendliche mit den Sommererlebniswochen sowie das Berufsfindungsprojekt „Heute beginnt meine Zukunft – Berufsfindung für Mittelschüler“ organisiert, die auf einen großen Andrang stoßen.

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1581 Fri, 24 Apr 2020 11:58:39 +0200 Warten auf das zweite Maßnahmenpaket https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/warten-auf-das-zweite-massnahmenpaket.html Viele Mitglieder im Raiffeisenverband sind von der derzeitigen Krise betroffen. Erste Abfederungsmaßnahmen greifen zwar, damit es langfristig wieder aufwärts geht, sind jedoch weitere Maßnahmen notwendig. Darüber spricht Christian Tanner, Vizedirektor des Raiffeisenverbandes Südtirol, der für den Raiffeisenverband im Austausch mit Politik und Sozialpartnern steht. Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige news-1580 Fri, 24 Apr 2020 09:55:26 +0200 Weg frei für EU-Hilfspaket https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/weg-frei-fuer-eu-hilfspaket.html Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich vor kurzem auf eine finanzielle Lösung für den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach der Corona-Pandemie verständigt und einem Rettungspaket in Höhe von 540 Milliarden Euro im Kampf gegen die Corona-Krise zugestimmt. Laut dem Südtiroler Europaabgeordneten Herbert Dorfmann haben die Staats- und Regierungschefs endlich jene Entscheidungen getroffen, die in dieser Phase notwendig sind: Die bereits vor zwei Wochen von den EU-Finanzminister vorgeschlagenen Maßnahmen wurden genehmigt. Das Packet enthält drei Punkte.

  1. die Aktivierung des Europäischen Stabilitätsmechnanismus ESM, da werden bis zu 210 Mrd. Euro fließen.
  2. Kredite der Europäischen Investitionsbank im Ausmaß von rund 200 Mrd. Euro für Unternehmen
  3. Finanzierung der Lohnausgleichskassen in den Mitgliedstaaten, die besonders betroffen sind vom Corona Virus betroffen, mit 100 Mrd. Euro.

Die Hilfen sollen bereits zum 1. Juni bereitstehen, das ist dringend notwendig, dadurch werden die Finanzmärkte stabilisiert.
Nachher braucht es einen großen Corona-Wiederaufbaufond, einen sogenannten Recovery-Fond, da hat man sich gestern grundsätzlich für die Einrichtung dieses Fonds geeinigt, jetzt müssen die Details dazu abgeklärt werden. Herbert Dorfmann sagt dazu: „Ich glaube, dass der Fond mit dem nächsten mehrjährigen EU-Haushalt für die Zeit von 2021 bis 2027 verknüpft wird und nicht über sogenannte Corona-Bonds finanziert werden wird. Aus Sicht eines Abgeordneten des Europäischen Parlaments finde ich diese Lösung auch richtiger, der europäische Haushalt ist unter Kontrolle des EU- Parlaments, es ist ein demokratisches Instrument, das bereits existiert. Die Corona- Bonds müsste man vollkommen neu erfinden. Die Staats- und Regierungschefs haben jetzt endlich gezeigt, dass sie solidarisch handeln wollen und bereit sind, diese europaweite Krise gemeinsam zu meistern und damit auch letztendlich die Europäische Union am Leben zu halten.“

Die Staats- und Regierungschefs haben auch darüber geredet, wie der Tourismus im Sommer wieder angeschoben werden kann. Auch hier braucht es dringend eine europäische Koordination. So lange es Reisebeschränkungen und Quarantäneauflagen in Europa gibt ist an Urlaubsreisen nicht zu denken. Nun wird die EU hier einen gemeinsamen Fahrplan ausarbeiten.

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Sonstige
news-1579 Thu, 23 Apr 2020 10:08:03 +0200 Wohin mit den 5 Promille der Einkommensteuer? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wohin-mit-den-5-promille-der-einkommensteuer.html Bei der jährlichen Steuererklärung fällt spätestens im Moment der Unterschrift die Entscheidung, wer die 5 Promille der Einkommensteuer erhalten soll. Im Verzeichnis der möglichen Empfänger sind auch zahlreiche Sozialgenossenschaften und gemeinnützige Organisationen. Wer eine Steuererklärung oder die „Einheitliche Bescheinigung - CU“ bei der Post oder einem Steuerbeistandszentrum einreicht, hat die Möglichkeit, 5 Promille der Einkommensteuer (IRPEF) Sozialgenossenschaften oder anderen gemeinnützigen Organisationen zukommen zu lassen. Voraussetzung dafür ist, dass diese im staatlichen Verzeichnis der „Agentur der Einnahmen“ als 5-Promille-Empfänger eingetragen sind. Die Zuweisung an die gewünschte Organisation ist nur möglich, wenn in der jeweiligen Steuererklärung die Steuernummer der Genossenschaft/Organisation angegeben wird. Für den Steuerzahler bedeutet die Zuweisung der 5 Promille keine zusätzlichen Spesen.

Neu ist, dass die Zuweisung der 5 Promille inzwischen zur ständigen Einrichtung wurde. Alle interessierten Mitgliedsbetriebe können sich in diesem Belang an den Raiffeisenverband Südtirol wenden.

In der folgenden Tabelle sind in alphabetischer Reihenfolge jene Genossenschaften und Non-Profit-Organisationen aufgezählt, die Mitglieder des Raiffeisenverbandes und bereits jetzt im staatlichen Verzeichnis der 5-Promille-Empfänger eingetragen sind. 

Schnell und unbürokratisch können diese Organisationen mit 5 Promille der Einkommensteuer unterstützt werden.

BETRIEB

CF

EOS SOZIALGENOSSENSCHAFT

02342830219

EVANGELISCHER FRAUENVEREIN

00191460211

HANDICAR - SERVICE F. MENSCHEN MIT BEHINDERUNG SOZIALGENOSSENSCHAFT

01618010217

JULE - COOPERATIVA SOCIALE O.N.L.U.S

02886370218

LANDESVERBAND BERGRETTUNGSDIENST IM ALPENVEREIN SUEDTIROL

01620100212

SENIORENWOHNHEIM EDEN - SOZ. GENOSSENSCHAFT

00414670216

SOVI - SOZIALGENOSSENSCHAFT VINSCHGAU

91040180217

SOZIALGENOSSENSCHAFT COCCINELLA

01570630218

SOZIALGENOSSENSCHAFT DIE KINDERFREUNDE SUEDTIROL

02611570215

SOZIALGENOSSENSCHAFT EFEU - GEN.

02361790211

SOZIALE GENOSSENSCHAFT - MIT BÄUERINNEN LERNEN - WACHSEN - LEBEN

02524920218

SOZIALGENOSSENSCHAFT PLATZL

80004070217

SOZIALGENOSSENSCHAFT SPIRIT

02956670216

SOZIALGENOSSENSCHAFT TAGESMÜTTER - GENOSSENSCHAFT

00771440211

SOZIALE GENOSSENSCHAFT VILLA CAROLINA - PRO SENECTUTE

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WELT LADEN TWIGGA - SOZIALE GENOSSENSCHAFT FUER GERECHTEN UND SOLIDARISCHEN HANDEL

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Stand: 12.05.2020

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sozial
news-1577 Mon, 20 Apr 2020 11:27:40 +0200 Mobile Familienarbeit nimmt wieder Fahrt auf https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mobile-familienarbeit-nimmt-wieder-fahrt-auf.html Mit der ersten Notverordnung zur Coronakrise wurden im Südtiroler Kinderdorf die meisten Begleitungen eingestellt oder auf ein Mindestmaß reduziert. Nun wird daran gearbeitet, Familien auch in der Coronakrise gut zu begleiten. Die Mitarbeiter*innen der Mobilen Familienarbeit (MoFa) im Südtiroler Kinderdorf begleiten Eltern und Kinder in  schwierigen Zeiten. Der Dienst bietet zum einen aufsuchende Familienarbeit, Fachkräfte fahren zu Eltern nach Hause und unterstützen in der Gestaltung des Familienlebens und der Beziehung zu den Kindern.

Zum anderen werden Besuche begleitet: In Situationen, in denen ein Kind eine bestimmte Zeit nicht zu Hause leben kann oder in Trennungssituationen, fällt es Eltern und den Kindern oft nicht leicht mit dieser Situation umzugehen. Durch Besuchsbegleitung und Elternarbeit ermöglicht das Kinderdorf den Kindern mit den Eltern in Kontakt zu bleiben.

Seit der ersten Notverordnung zur Coronakrise sind die meisten Begleitungen eingestellt oder auf ein Mindestmaß reduziert. In der Zwischenzeit arbeitete das MoFa Team des Kinderdorfes an einem Plan, wie die Arbeit unter Berücksichtigung der Schutzmaßnahmen wieder aufgenommen werden kann.

  • Wie können Besuchsbegleitungen und aufsuchende Familienarbeit digital angeboten werden?
  • Wie können Hausbesuche unter Anwendungen der Schutzbestimmungen durchgeführt werden?

Gerade die Isolation durch die Notverordnungen macht den Kontakt zwischen Kindern und Eltern wichtiger denn je, aber Eltern brauchen eine gute Unterstützung dabei.

Es tauchen viele Unsicherheiten auf: Wie gestalten wir den Alltag? Viele der begleiteten Familien wohnen auf engem Raum. Wie findet jeder Platz und Rückzug? Wie wird mit Konflikten umgegangen? Einige begleitete Eltern haben ihre Arbeit verloren und es droht eine Wohnungskündigung. Welcher Dienst kann jetzt helfen? Viele Eltern brauchen einfach nur Ansprache und jemand, der ihnen zuhört, jemand der in der Isolierung da ist für ihre Nöte.

Besuche getrennt lebender Väter und Mütter und ihrer Kinder sollen weiterhin stattfinden! Wie kann das mit Hilfe digitaler Medien gehen? Auch hier stellen sich viele Fragen. Wie wird ein solches Treffen gestaltet? Gerade wenn Erwachsene kaum Worte haben für ihr Erleben, ihre Empfindungen, ihre Gedanken, werden solche „digitale“ Begegnungen schwierig. Diese Aspekte müssen bedacht, gut vorbereitet und moderiert werden. Und auch die technische Seite muss geklärt werden. Viele Menschen besitzen weder die benötigte Technik noch beherrschen sie den Umgang damit.

„Die derzeitige Isolation der Menschen trifft die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft besonders hart. Wir versuchen unser Angebot so gut es geht, an die aktuelle Situation anzupassen. Unsere aufsuchenden Begleitungen, persönlich oder digital, dienen dazu, soziale Schäden vorzubeugen und aufzufangen. Wir dürfen belastete Familien nun nicht im Stich lassen!“, so Dagmar Atz, die Bereichsleiterin.

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Eisacktal/Wipptal Sozial
news-1576 Mon, 20 Apr 2020 09:41:01 +0200 Schnelles Geld notwendig https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/schnelles-geld-notwendig.html Durch die von der Regierung beschlossenen Maßnahmen zum Schutz vor Ausbreitung des Coronavirus sind viele Sozialgenossenschaften in eine schwierige Lage geraten. Besonders schlimm ist die Ungewissheit. Der Koordinierungsausschuss der Sozialgenossenschaften im Raiffeisenverband ist das Bindeglied zwischen Sozialgenossenschaften und Raiffeisenverband und trifft sich mindestens fünf Mal im Jahr. In Krisenzeiten wie jetzt, öfter. Bis jetzt konnten die ersten Maßnahmen der Regierung laut Decreto Cura Italia und v.a. aufgrund der in Südtirol getroffenen Maßnahmen die Situation für zahlreiche Sozialgenossenschaften abfedern. Viele Mitarbeiter befinden sich in der auf neun Wochen angelegten Lohnausgleichskasse. Noch. Doch die Zeit drängt, denn die neun Wochen sind bald um. Gefragt ist vor allem schnelles Geld, das möglichst unbürokratisch zu den Sozialgenossenschaften kommt und für die laufenden Ausgaben genutzt werden kann. Zuschüsse, die eine Vorauszahlung verlangen - wie Mietzuschüsse - sind zwar sinnvoll aber reichen nicht aus.

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Bozen und Umgebung Sozial
news-1575 Fri, 17 Apr 2020 12:37:41 +0200 Starker Schulterschluss aller Akteure https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/starker-schulterschluss-aller-akteure.html Die Coronakrise hat die Wirtschaft heruntergefahren. Für den Raiffeisenverband bedeutet diese Krise ein verstärktes Engagement für die Mitgliedsgenossenschaften, die in unterschiedlich starker Form betroffen sind. Das betonen Verbandsobmann Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser im folgenden Gespräch. Raiffeisen Nachrichten: Die Coronakrise hat zu einem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen „Lockdown“ geführt. Wie bewerten Sie diese Ausnahmesituation?

Herbert Von Leon: Die Krise übertrifft im Grunde jede Vorstellung. Sie hat mit einer unerwartet rasanten Ausbreitungsgeschwindigkeit die Welt erfasst und das gesamte Gesellschaftsleben in Mitleidenschaft gezogen. Neben den gravierenden gesundheitlichen Auswirkungen erleben wir einen bisher nicht gekannten wirtschaftlichen Stillstand.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1574 Fri, 17 Apr 2020 11:14:57 +0200 Raiffeisenkasse Bruneck: Wege aus der Krise https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenkasse-bruneck-wege-aus-der-krise.html Mit dem Arbeitsbuch „Neuland Pustertal“ schafft die Raiffeisenkasse Bruneck eine Grundlage für Pustertaler Familienunternehmen für den Weg aus den wirtschaftlichen Folgen der Krise. Wie das geht erklärt Georg Oberhollenzer, Direktor der Raiffeisenkasse Bruneck, im Interview. Raiffeisen Nachrichten: Herr Oberhollenzer, wie wird das Arbeitsbuch „Neuland Pustertal“ im Idealfall funktionieren?

Georg Oberhollenzer: Das Arbeitsbuch soll den Pustertaler Familienunternehmen dabei helfen, für sich ein Zukunftsbild und Geschäftskonzepte für die Zeit nach der Corona-Krise zu entwickeln. Dabei folgt unser Arbeitsbuch an erster Stelle einem Leitbild, einer Vision, die wir zunächst gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln werden. Die Erarbeitung dieses kollektiven Zukunftsbildes ist für uns der wichtigste Schritt, auf den wir den Fokus legen werden.

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Pustertal Finanzen
news-1573 Wed, 15 Apr 2020 14:48:02 +0200 Stütze in der Coronakrise die Konsum- und Einkaufs-Genossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/stuetze-in-der-coronakrise-die-konsum-und-einkaufs-genossenschaften.html Wie gut es ist, einen Laden im Dorf zu haben, zeigt sich jetzt. Viele Menschen arbeiten zu Hause und kaufen im Dorf ein. Die Konsum- und Einkaufsgenossenschaften freut es. Schon lange plädieren sie für das Motto: „Hier lebe ich, hier kaufe ich ein." Falls jemand von der Corona-Krise profitiert, dann zählen die Konsumgenossenschaften mit Sicherheit dazu. Wie eine kurze Umfrage unter Südtiroler Konsum- und Einkaufsgenossenschaften zeigt, arbeiten diese im Moment mehr als sonst. Klaudia Telser, Geschäftsführerin der Konsumgenossenschaft Laas: „Alle Menschen, die jetzt wegen Corona im Dorf bleiben, kaufen bei uns ein, nicht nur Mitglieder. Wir haben viel zu tun.“ Besonders gefragt ist der persönlichen Lieferservice, der in erster Linie für ältere Menschen oder Menschen aus der Risikogruppe gedacht ist. Da ist es ein Glück, dass die beiden Mitarbeiterinnen aus der derzeit geschlossenen Konfektionsabteilung einspringen und Bestellungen und Lieferung organisieren: „Ohne ihre Hilfe könnten wir die große Nachfrage derzeit nicht bewältigen“, sagt Klaudia Telser. Sie hält die Turnusse ihrer insgesamt zwölf Mitarbeiterinnen, davon acht Mütter, bewusst kurz, damit neben der beschwerlichen Arbeit unter den strengen Sicherheitsvorgaben, mit Schutzkleidung, Mundschutz und Handschuhen auch noch genügend Zeit für Erholung und Familie bleibt.

Johanna Seppi, Geschäftsführerin der Genossenschaft Konsumverein Kurtatsch bestätigt, dass seit den rigorosen Ausgangsbeschränkungen mehr Menschen im Konsumverein Kurtatsch einkaufen. Die gestiegene Nachfrage bestätigt die Bedeutung der Nahversorgung. Seppi spricht auch von Unsicherheit und Angst vor Übertragung der Krankheit, die unter den Mitarbeitern spürbar ist: „Im Moment geht es gut, wir sind zufrieden und geben unser Bestes. 100prozentigen Schutz gibt es jedoch nicht.“ Für Sie persönlich ist die Corona-Krise eine wertvolle Erfahrung: „Wir lernen, dass eben nicht immer alles selbstverständlich ist.“ Und sie hofft natürlich, dass keine Mitarbeiter angesteckt werden.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Konsum
news-1572 Tue, 14 Apr 2020 10:14:56 +0200 Lokale Kreisläufe wichtiger denn je https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/lokale-kreislaeufe-wichtiger-denn-je.html Das „Restart Südtirol“-Programm von IDM geht mit der Südtirol-Solidaritätskampagne „Ich.Du.Wir.Südtirol“ in die nächste Phase. Eine Online-Plattform bietet eine ständig aktualisierte Übersicht Südtiroler Lieferservices und Onlineshops, die v.a. Südtiroler Qualitätsprodukte ins Haus liefern. „Besonders in den letzten Tagen und Wochen hat sich gezeigt, wie wichtig eine funktionierende Nahversorgung und ein kurzer Weg zwischen Produzenten und Konsumenten sind. Dabei zeigen unsere Südtiroler Betriebe und Unternehmen ganz besonders starken Einsatz, um Tag für Tag unsere Versorgung zu sichern. Ein besonderer Dank gilt allen Südtirolern, die durch ihr tagtägliches Engagement in dieser schweren Zeit die Produktion aufrechterhalten. Mit unserer Kampagne möchten wir unterstreichen, wie wertvoll lokale Kreisläufe sind und anregen, diese noch mehr zu unterstützen“, sagt Erwin Hinteregger, IDM Generaldirektor.    

Um den Einkauf für die Kunden so bequem und einfach wie möglich zu gestalten, haben sich mittlerweile viele Plattformen gebildet, die den Lieferdienst nach Hause anbieten. IDM hat diese Südtiroler Lieferservices und Onlineshops in der übergeordneten Plattform www.suedtirol.info/ichduwirsuedtirol aufgelistet, sodass man als Konsument auf einen Blick sieht, was man wo bestellen kann. Ergänzt wird diese Liste durch Menü- und Rezeptvorschläge sowie Geschichten über interessante Südtiroler Persönlichkeiten und Traditionen, wie etwa aktuell typische Südtiroler Bräuche rund um das Osterfest.

„Die hier zusammengefassten Lieferservices intensivieren die Verbindung zwischen den Produzenten bzw. Unternehmen und den Konsumenten und symbolisieren somit sehr gut den Grundgedanken unserer Solidaritätskampagne "Ich.Du.Wir.Südtirol", so Stephan Wenger, Direktor für Agrar bei IDM. Diese Initiative soll lokale Kreisläufe fördern, heimische Produkte und Dienstleistungen stärken und so langfristig die Wertschöpfung in unserem Land sichern. In einer späteren Phase soll die Kampagne auch auf weitere Wirtschaftsbranchen ausgedehnt werden. Die Solidaritätskampagne ist Teil des von IDM entwickelten Programms „Restart Südtirol“, das alle Südtiroler Wirtschaftssektoren dabei unterstützen soll, gestärkt aus der aktuellen Krise hervorzugehen.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1566 Fri, 10 Apr 2020 10:30:00 +0200 Wohnbau-Genossenschaft: Alles steht still https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wohnbau-genossenschaft-alles-steht-still.html Leonhard Resch ist Geschäftsführer der Arche im KVW, die neben Beratungen zum Thema Wohnbauförderung und Abbau architektonischer Barrieren auch Wohnbaugenossenschaften betreut. Intern stehen derzeit neue Kommunikationstechnologien im Vordergrund. Die Arche im KVW unterstützt Interessenten bei der Gründung einer Wohnbau-Genossenschaft, beim Ausstellen von Förderungsansuchen bis hin zur Auflösung der Genossenschaft. Die derzeitige Situation bei den Wohnbaugenossenschaften beschreibt Leonhard Resch folgendermaßen: „Alle Bautätigkeiten stehen still.“ Damit verzögert sich die Fertigstellung. Auch seien die Genehmigungsverfahren in den Gemeinden zum Erliegen gekommen: „Alle Schritte sind langsamer, Baukommissionen sind zum Teil nicht zusammengekommen, Abgabefristen sind ausgesetzt worden“, so Resch. In Zeiten der Coronakrise gehen andere Dinge vor. Der Geschäftsführer rechnet damit, dass sich die Projekte um mindestens eineinhalb Monate verzögern werden. Die Mitglieder nehmen die Situation gut an, sie haben auch keine andere Wahl. Gesundheit ist jetzt wichtiger.

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Bozen und Umgebung Wohnbau
news-1571 Fri, 10 Apr 2020 09:38:00 +0200 Corona: Blick auf die aktuelle Lage in den Genossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/corona-blick-auf-die-aktuelle-lage-in-den-genossenschaften.html Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise standen im Mittelpunkt einer Videokonferenz des Koordinierungsausschusses der landwirtschaftlichen Genossenschaften. Dabei wurden auch notwendige Gegenmaßnahmen erörtert. Eine vergleichbare Situation habe es bisher nie gegeben. Darin waren sich nicht nur die Obmänner bzw. Direktoren der Spartenverbände in ihrer Einschätzung einig, sondern auch EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann und Landesrat Arnold Schuler, die an dem vom Raiffeisenverband organisierten Videomeeting teilgenommen hatten. Verbandsobmann Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser luden die Teilnehmer zur Darstellung der jeweiligen aktuellen Situation ein.

Weinwirtschaft am stärksten betroffen

Besonders hart trifft es die Weinwirtschaft, die mit einem totalen Markteinbruch, dem Wegfallen des Exports und massiven Inkassoproblemen zu kämpfen habe. Die dramatische Situation mache unter anderem Soforthilfen nötig, betonten der Obmann des Verbandes der Kellereigenossenschaften Andreas Kofler und der Direktor von Konsortium Südtirol Wein, Eduard Bernhard.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1570 Thu, 09 Apr 2020 21:44:41 +0200 Coronavirus: lokale Banken unterstützen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/coronavirus-lokale-banken-unterstuetzen.html Die einheimischen Banken, Sparkasse, Volksbank und Raiffeisen, haben auf die Krisensituation schnell reagiert und unterstützen Familien und Unternehmen in dieser schweren Zeit. Wie die Unterstützung aussehen wird, haben sie in einer gemeinsamen Presseaussendung zusammengefasst. Kreditnehmer konnten die bereits für 31. März fälligen Raten für ihre mittelfristigen Kredite aussetzen. Die Banken sind auch bereit weitere Anfragen von Darlehensstundungen entgegenzunehmen. Damit wird vermieden, dass jene, die bereits in Schwierigkeiten sind, unbezahlte Raten aufweisen.

Die Südtiroler Banken haben auch beschlossen, einfache Verfahren für die Abwicklung der Anfragen vorzusehen, indem lediglich einige wenige automatisierte Kontrollen durchgeführt werden. Dafür ist es nicht notwendig, dass sich der Kunde in die Filiale begeben muss. Die Anfragen können bequem über E-Mail oder über andere Kommunikationswege eingereicht werden. Auf diese Weise haben die einheimischen Banken insgesamt über 8.700 Anfragen erhalten. Südtirolweit wurden Ratenstundungen über insgesamt 344 Millionen Euro für Darlehen mit einer Gesamtfinanzierung von 2,1 Milliarden Euro durchgeführt. Außerdem hat die Regierung auf nationaler Ebene mehrere wichtige Bestimmungen erlassen, die neue Möglichkeiten schaffen, um die Kreditvergabe an Betriebe zu erleichtern.
Der Vorschlag des Landesabkommens, welches in Zusammenarbeit zwischen Land und den drei Banken ausgearbeitet wurde, ist noch in Ausarbeitung. Es wird aber folgendes beinhalten:

  1. Zinslose Vorfinanzierung in Höhe von bis zu 1.400 Euro ohne Gebühren für die Arbeitnehmer, die in Erwartung der Zahlungen aus der Lohnausgleichskasse sind.
  2. Finanzierungen von 3.000 bis zu 10.000 Euro für natürliche Personen mit einer Laufzeit von 5 Jahren und einem Zinssatz von 0% im ersten Jahr und von 1% in den nachfolgenden Jahren. Die im zweiten Jahr angereiften Zinsen werden vom Land übernommen. Es sind keine Bearbeitungskosten oder sonstige Gebühren vorgesehen.
  3. Finanzierungen für Einzelunternehmen und für Klein- und Mittelunternehmen bis zu 35.000 Euro mit einer Garantie von 80% / 90% von Seiten Gar-/Confidi, welche wiederum zu 100% mit der Garantie des staatlichen Zentralen Garantiefonds garantiert wird. Das Darlehen hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Der Zinssatz im ersten Jahr beträgt 0% und in den darauffolgenden Jahren 1,25%, wobei die Zinsen im zweiten Jahr vom Land in Form eines Zinsbeitrages übernommen werden.
  4. Vorfinanzierungen zugunsten von Mittel- und Großunternehmen auf alle Finanzierungen, die nachfolgend zur Verfügung gestellt werden können, gemäß den Dekreten der Regierung und mit einem Höchstzinssatz von 0,75%. Die Höhe des Zinssatzes für die Finanzierungen hängt von den Möglichkeiten ab, die auf Basis der noch ausstehenden Dekrete in Anspruch genommen werden können.

Die einheimischen Banken haben auf die Krisensituation schnell reagiert. Sie sind sich bewusst, dass es aufgrund der außergewöhnlichen Situation erforderlich ist, besorgten Kunden, die in Schwierigkeiten sind, schnell zu antworten. Ein solides, einheimisches Bankensystem, das gegenüber allen Teilen der Gesellschaft schnell und aufmerksam reagiert, ist ein großer Vorteil. Der mit dem Land Südtirol herrschende konstruktive Dialog hat es insbesondere ermöglicht, die Bedürfnisse von Unternehmen und Familien gut zu erfassen. Die Banken haben auch mit den Garantiegenossenschaften (Garfidi und Confidi) zusammengearbeitet, die es ermöglichen, weitere Garantien hinzuzufügen und in den Genuss der staatlichen Garantien zu gelangen.

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1569 Thu, 09 Apr 2020 16:05:44 +0200 Chancen für den ländlichen Raum https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/chancen-fuer-den-laendlichen-raum.html Die Plattform Land sieht in der aktuellen Coronakrise große Chancen für den ländlichen Raum. Das Bewusstsein für lokale Kreisläufe und für funktionierende Basisdienste, wie Gesundheitsvorsorge, Pflege, Nahversorgung oder schnelles Internet, steigt in dieser Zeit deutlich. Der Präsident der Plattform Land, Andreas Schatzer, begrüßt das Wirtschafts- und Sozialpaket der Südtiroler Landesregierung für Arbeit, Wirtschaft, Familien und Ehrenamt. „Wichtig ist eine ausbalancierte Verteilung der Hilfen zwischen den unterschiedlichen Gruppen in der Bevölkerung unter besonderer Berücksichtigung der Familien mit Kindern, denen bis auf Weiteres Betreuungsmöglichkeiten für diese fehlen.“

Gute Chancen nach der Krise sieht die Plattform Land für junge, auf neue Formen der Zusammenarbeit setzende Unternehmen und sektorenübergreifende Initiativen. Derzeit haben bestehende junge Unternehmen aber besonders unter der Krise zu leiden, da sie häufig noch kaum Rücklagen bilden konnten. Angesichts der kollektiven Homeoffice-Erfahrung für viele Menschen ist zudem ein Digitalisierungsschub zu erwarten. Dafür muss nun jedoch mit Hochdruck die „letzte Meile“ beim schnellen Internet verwirklicht und, sofern Glasfaser nicht möglich oder sinnvoll ist, passgenaue Funklösungen für abgelegene Fraktionen, Weiler und Höfe realisiert werden, damit auch digital niemand zurückbleibt. Jeder Haushalt und jeder Betrieb in Südtirol soll die gleichen Chancen haben.        
Ein Beispiel für die Zukunft sind die Co-working-spaces in Südtirol. Diese erst vor kurzem etablierten, auf Zusammenarbeit angelegten Arbeitsplattformen stärken dank der Digitalisierung die Arbeitsmöglichkeiten im ländlichen Raum. Erst im Februar hat der Landtag einen Beschluss zwecks Unterstützung derselben gefasst. „Hier brauchen wir eine zeitnahe Unterstützung, etwa durch einen Zuschuss zu den Führungskosten für die ersten Jahre.“
Auch im Bereich der Verwaltung gilt es, die Initiative der Plattform Land zur teilweisen Verlagerung von Ämtern in die Peripherie – so wie es der Landtag bereits 2017 beschlossen hat – voranzutreiben. So können für die Bürgerinnen und Bürger wohnortnahe Arbeitsmöglichkeiten und multifunktionale Servicezentren im ländlichen Raum entstehen.
Eindrucksvoll zeigt sich derzeit auch die Bedeutung einer kapillaren Nahversorgung mit Geschäften in allen Ortschaften als Teil der lokalen Kreisläufe, die es noch mehr - insbesondere im Hinblick auf lokale Produkte - zu unterstützen gilt. Dafür braucht es auch eine gute Logistik und eine starke heimische Landwirtschaft, die die Bevölkerung mit Lebensmitteln versorgen kann. Dies alles trägt zur Verkehrsvermeidung bei und ist somit ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit. „In allen Sektoren sind dabei die Familienbetriebe eine große Stütze“, sagt Leo Tiefenthaler, der Vizepräsident der Plattform Land.

Ein Dank spricht die Plattform Land den tagtäglich im Einsatz stehenden Menschen aus, die auch in diesen Zeiten den ländlichen Raum lebendig erhalten.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1568 Thu, 09 Apr 2020 14:52:17 +0200 Mit Zukunftsmut ins „Neuland Pustertal“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mit-zukunftsmut-ins-neuland-pustertal.html Wie Unternehmen ihre Zukunft nach der Corona-Krise gestalten können Die Raiffeisenkasse Bruneck will zur Überwindung der aktuellen Corona-Krise als lokale Genossenschaftsbank gemäß ihrem Förderauftrag aktiv beitragen. Sie stellt sich gemeinsam mit den Menschen und Unternehmen im Einzugsgebiet den neuen Herausforderungen.

Mit Zwischenfinanzierungen und Stundungen von Darlehen hilft die Raiffeisenkasse Bruneck all jenen, die zurzeit aufgrund von Verdienstausfällen in Schwierigkeit geraten sind. Mit dem Notstandfonds von 500.000 Euro werden bereits der Gesundheitsbezirk Bruneck sowie Hilfs- und Sozialorganisationen im Kampf gegen das Coronavirus unterstützt. Jetzt startet die Raiffeisenkasse Bruneck ihr Projekt für die von allen erwartete Phase 2, den Restart. Mit dem Arbeitsbuch „Neuland Pustertal“ schafft sie für die Pustertaler Familienunternehmen eine weitere Grundlage, um mit den wirtschaftlichen Folgen der Krise vorausschauend umzugehen.

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Pustertal Finanzen
news-1567 Thu, 09 Apr 2020 10:43:05 +0200 Nachhaltig gutes Ergebnis https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/nachhaltig-gutes-ergebnis.html Der Raiffeisen Versicherungsdienst (RVD) blickt auf ein ertragreiches Geschäftsjahr 2019 mit Zuwächsen in allen Versicherungssparten zurück. Als erstes zertifiziertes B Corp Unternehmen in Südtirol hat sich der RVD zur Gänze dem Kernthema Nachhaltigkeit verschrieben: Das im Mai 2019 erhaltene und viel beachtete Gütesiegel „B Corp“ bescheinigt dem RVD ein überdurchschnittliches Engagement in den Bereichen Umwelt und Soziales.

Das Label zeichnet all jene Unternehmen aus, die auf die ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen ihres Handelns achten und damit einen Mehrwert für die Gesellschaft leisten. Dabei steht der Buchstabe „B“ für „beneficial“, was mit wohltätig oder nutzbringend übersetzt werden kann, und damit für Unternehmen, die freiwillig bestimmte Standards hinsichtlich Transparenz, Verantwortung und Nachhaltigkeit erfüllen. Direktor Arno Perathoner zeigte sich anlässlich der Jahresvollversammlung des Raiffeisen Versicherungsdienst Mitte April über die hohe Auszeichnung sehr erfreut.

Welche Unternehmen erhalten die B Corp-Zertifizierung?

Arno Perathoner: Es handelt sich um Betriebe, deren Unternehmensziel sich nicht nur darauf beschränkt, einen finanziellen Mehrwert zu erwirtschaften, sondern die auch einen Mehrwert für die Gesellschaft leisten und sich für soziale und ökologische Themen einsetzen. Der RVD orientiert sich an diesen Werten und schafft damit ein gesellschaftliches Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung in einem lokalen Kontext.

Welchen Mehrwert schafft der RVD für die Gesellschaft?

Arno Perathoner: In unserem Wertekatalog stehen Transparenz, Ethik und ein starker Regionalbezug ganz vorne. Auch 2019 haben wir uns eingesetzt unsere Partner und Kunden im Bereich der privaten Vorsorge und der privaten sozialen Absicherung zu sensibilisieren. Über unser Ausbildungsprogramm haben wir landesweit knapp 600 Versicherungsvermittler geschult mit Fokus auf eine bedarfsgerechte Absicherung, ebenso tragen wir dem über unsere Service- und Produktangebote Rechnung. Unsere Erfolgsgeschichte gründet auf der bewährten Vertriebspartnerschaft mit den heimischen Raiffeisenkassen.

Wie verlief das abgelaufene Geschäftsjahr für den Raiffeisen Versicherungsdienst?

Arno Perathoner: Das Jahr 2019 war wieder ein gutes und erfolgreiches Jahr, in dem wir unsere gesteckten Ziele umsetzen und Wachstum in sämtlichen Versicherungssparten einfahren konnten. Die Gesamt-Prämieneinnahmen stiegen im zweistelligen Bereich um 15,60 Prozent auf 145,6 Mio. Euro. Davon entfielen 71,3 Mio. Euro auf die Sachversicherung im Segment Nicht-Leben und 74,2 Mio. Euro auf die Lebensversicherungssparte.

INTERVIEW: IRENE HOFER

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1565 Thu, 09 Apr 2020 02:33:03 +0200 Corona-Maßnahmen für Unternehmen und Familien: Einvernehmen mit Banken https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/corona-massnahmen-fuer-unternehmen-und-familien-einvernehmen-mit-banken.html Ein Abkommen mit den Banken soll den Weg durch und aus der Corona-Krise ebnen. Familien und Unternehmen können kurzfristig und unbürokratisch begünstigte Darlehen erhalten. Finanzielle Unterstützungen für Familien und Wirtschaft im Ausmaß von mehr als einer Milliarde Euro beinhaltet ein Maßnahmenpaket, das das Land Südtirol nun auf den Weg gebracht hat. Nachdem die Landesregierung am 7. April grünes Licht für ein Abkommen mit den Banken und Garantiegenossenschaften gegeben hatte, haben Landeshauptmann Arno Kompatscher und die drei größten Südtiroler Banken, die Raiffeisenkasse, die Südtiroler Sparkasse und die Volksbank, sich über die Inhalte eines Maßnahmenpakets für Sofortdarlehen verständigt. "Dieses Paket soll den Südtiroler Familien und der heimischen Wirtschaft schnellstmöglich Liquidität verschaffen, um die schweren wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise besser bewältigen zu können", erklärte Landeshauptmann Kompatscher im Rahmen der virtuellen Medienkonferenz. Das Abkommen schöpft die Spielräume aus, welche die Regierung in Rom per Dekret in diesen Tagen geschaffen hat und die zum Teil noch zu vertiefen sind. "Wir gehen daher Schritt für Schritt vor, um die Vorteile der Entscheidungen in Rom für Südtirol mit einzubringen", betonte der Landeshauptmann in diesem Zusammenhang. Deswegen werde in der nächsten Woche ein weiteres Paket mit zusätzlichen Maßnahmen geschnürt, kündigte Kompatscher an.

Alle Banken können sich beteiligten

Dem gestern von der Landesregierung genehmigten Abkommen können alle Banken beitreten, die ihren Sitz in Südtirol haben und die die darin enthaltenen Bedingungen annehmen. Die Maßnahmen treten mit 15. April in Kraft und sind vorerst bis zum 31. März 2021 gültig beziehungsweise bis zur Ausschöpfung des Plafonds.

Der Startschuss für die Umsetzung der Maßnahmen wird in der kommenden Woche fallen. Auf der Grundlage dies Abkommens mit den Banken erhalten Unternehmen und Freiberufler Zugang zu kostenfreien Sofortkrediten im Ausmaß von bis zu 35.000 Euro. "Dies ist möglich, da die Banken die Zinsen des ersten Jahres übernehmen und das Land den Zinssatz für das zweite Jahr", erklärt der Landeshauptmann. Die Laufzeit beträgt insgesamt fünf Jahre, wobei ab dem dritten Jahr der Zinssatz bei 1,25 Prozent liegt. Das Darlehen wird von den beiden Garantiegenossenschaften Südtirols, Confidi und Garfidi, zu 90 Prozent gesichert und über ein vereinfachtes Verfahren abgewickelt. Mit dieser Maßnahme werden 760 Millionen Euro an Garantien vergeben, womit Darlehen im Ausmaß von rund 850 Millionen Euro gewährt werden können. Interessierte Unternehmen und Familien können sich dafür direkt an ihre Hausbank wenden.

Expressdarlehen für Familien und Unternehmen

Als weitere Maßnahme für Unternehmen ist eine sechsmonatige Vorfinanzierung für höhere, ebenfalls zinsfreie Darlehen zwischen 35.000 und 800.000 Euro vorgesehen. Das Land wendet 500 Millionen Euro auf, um die Zahlung der Zinsen der Vorfinanzierungen zu ermöglichen. Die Bedingungen des definitiven Kredits werden im Sinne des staatlichen Dekrets angepasst und mit den Banken abgestimmt. Familien, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie Einkommensverluste erleiden, können zudem Expressdarlehen bis zu 10.000 Euro bei einem maximalen Zinssatz von einem Prozent in Anspruch nehmen.

Vorschuss auf Lohnausgleich

Auch am Südtiroler Arbeitsmarkt hatte die Corona-Krise Auswirkungen. Über das Abkommen mit den Banken wird eine Vorschusszahlung für den Lohnausgleich ermöglicht. Alle Personen im Lohnausgleich erhalten von den Banken direkt und unkompliziert einen zinsfreien Vorschuss im Ausmaß von 1400 Euro auf das Kontokorrent überwiesen.

"Das Land hat mithilfe der Lokalbanken ein Paket geschnürt, um schnell und unbürokratisch dort zu unterstützen, wo dringend nötig: mit einem möglichst breiten Zugang zum Lohnausgleich, mit Vorauszahlungen seitens der Banken und mit Kapitalbeiträgen des Landes für kleine Unternehmen", sagte Landesrat Philipp Achammer bei der heutigen Pressekonferenz. 

Maßnahmen auch für Vereine und Verbände

Des Weiteren gewähren Südtirols Banken Stundungen bestehender Darlehensverträge. "Dies ist ein besonders wichtiger Schritt, zumal Familien und Unternehmen auf Anhieb entlastet werden", erklärt der Landeshauptmann. Auch das Ehrenamt wird berücksichtigt: Vereine können ebenso Darlehen bis zu 10.000 Euro bei einem einprozentigen Zinssatz erhalten.

Entlastungen im Wohnbau 

Landesrätin Waltraud Deeg ging bei der heutigen Medienkonferenz auf die Maßnahmen ein, die für Familien, Mieter und Erstwohnungsbesitzer getroffen wurden. Wohnen sei für viele ein hoher Kostenfaktor: "Mit den gestern beschlossenen Maßnahmen wollen wir hier schnell und unbürokratisch für Entlastung sorgen", betonte die Wohnbaulandesrätin. So können betroffene Bürger bereits ab sofort die Anträge einreichen, um die Rückzahlung des Bauspardarlehens, der Vorschüsse auf die staatlichen Steuerabzüge sowie des zinsfreien Landesdarlehens für die Erstwohnung für maximal 12 Monate auszusetzen. Diese Möglichkeit gibt es auch für alle jene, die innerhalb September 2020 einen Bausparkredit abschließen. Eine Aussetzung der Zahlung der Mieten und Nebenspesen gibt es auch für Mieter von Wohnungen des Instituts für den sozialen Wohnbau (Wobi). Bis Juni werden Familien, in denen mindestens ein Mitglied aufgrund der Corona-Krise arbeitslos oder in den Lohnausgleich überstellt wurde, aber auch Mieter, die ein Geschäftslokal aus demselben Grund schließen mussten, damit entlastet. "Diese Maßnahmen werden um weitere ergänzt, so arbeiten wir an vielen Hilfsmaßnahmen, unter anderem einen erweiterten Mietbeitrag und einer einfach zugänglichen finanziellen Sozialhilfe", ergänzt die Landesrätin. Ebenso werde in dieser Woche im Landtag über die zeitliche Ausdehnung des Landesfamiliengeldes bis zum Eintritt in den Kindergarten sowie eine schnellere und einfachere Auszahlung der Unterhaltsvorschusses entschieden. 

Gebündelte Informationen online

Alle Informationen und Ansprechpartner zu den Maßnahmen für Familien, Unternehmen und Arbeitnehmende werden ab kommender Woche auf einer eigenen Internetseite unter https://neustart.provinz.bz.it zu finden sein.

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1564 Tue, 07 Apr 2020 12:33:52 +0200 Energie fließt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/energie-fliesst.html Dass dieser Tage wie gewohnt Strom aus den Leitungen kommt, liegt daran, dass Energie einerseits zur notwendigen Grundversorgung zählt, anderseits auch daran, dass es genügend Menschen gibt, die sich weiterhin für Energie- und Stromversorgung kümmern. Die Vinschgauer Energie Konsortium Genossenschaft und die EUM - Energie- und Umweltbetriebe Moos in Passeier Genossenschaft sind zwei der zahlreichen Südtiroler Genossenschaften im Energiebereich, die auch in Zeiten von Coronavirus ihre Dienste gewährleisten – wenn auch etwas eingeschränkt, wie Alexander Telser, Obmann des Vinschgauer Energie Konsortium, im telefonischen Interview erklärt: „Die Nachfrage an Strom ist seit dem Shutdown der Wirtschaft gesunken.“

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Burggrafenamt Energie
news-1563 Tue, 07 Apr 2020 11:58:14 +0200 Mit Corona im Dienst https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mit-corona-im-dienst.html Hubert Obwegs, Direktor der Cassa Raiffeisen Val Badia, kennt die Coronakrise nicht nur als Direktor einer Bank. Er hat die Krankheit persönlich durchgemacht. Seit wenigen Tagen ist er fieberfrei. Wie es ihm gelang, diese Krise in mehrfacher Hinsicht zu bewältigen. Raiffeisen Nachrichten: Wie geht es Ihnen?

Hubert Obwegs: Mir geht es wieder gut, ich habe kein Fieber mehr. Derzeit bin ich noch in häuslicher Quarantäne und warte auf hoffentlich negative Testergebnisse.

Sie haben die Coronakrise nicht nur als Direktor der Raiffeisenkasse Val Badia miterlebt, sondern als Direktbetroffener. Wie ist es Ihnen in den letzten Wochen ergangen?

Hubert Obwegs: Mir ist es trotz allem noch relativ gut ergangen. Ich konnte mich zu Hause von der Infektion erholen. Die Symptome, welche mich betroffen haben, waren Fieber und Husten und die haben 14 Tage lang angedauert. Es war eine anstrengende und kraftzehrende Zeit, aber ohne Schmerzen oder andere Belastungen.

 

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1562 Fri, 03 Apr 2020 09:51:25 +0200 Lokalbanken: „Wir sind da“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/lokalbanken-wir-sind-da.html Banken zählen neben Apotheken, Supermärkten und Tabaktrafiken zu jenen Betrieben, die auch in Zeiten der Krise weiterhin ihrer Tätigkeit nachgehen. Online-Banking ist eine Option – aber längst nicht für alle. Banken müssen physisch für ihre Kunden da sein. Auch jetzt. Bozen und Umgebung Finanzen news-1561 Thu, 02 Apr 2020 16:52:18 +0200 Genossenschaft für Nahversorgung in Südtirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/genossenschaft-fuer-nahversorgung-in-suedtirol.html Georg Mayr ist der Obmann der Nahversorungsgenossenschaft Südtirol, eine Genossenschaft, die dafür sorgt, dass der Laden im Dorf bleibt. Wie das funktioniert erklärt Georg Mayr im Interview. Burggrafenamt Konsum news-1560 Wed, 01 Apr 2020 12:26:05 +0200 Raiffeisenverband Südtirol: Kontinuität der Dienste gewährleistet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenverband-suedtirol-kontinuitaet-der-dienste-gewaehrleistet.html Seit dem Ausbruch des Covid 19 Virus in Italien hat der Raiffeisenverband nicht nur einen gut funktionierenden Krisenstab gebildet, sondern auch wirksame Vorsorgemaßnahmen getroffen. Damit kann der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichergestellt und die Betreuung der Mitglieder weitergeführt werden. Bereits mit dem In-Kraft-treten des Regierungsdekretes am Dienstag vor drei Wochen waren im Raiffeisenverband Südtirol über 95 Prozent der Arbeitsplätze der rund 300 Mitarbeitenden auf Telearbeit umgestellt. Dank der neuen Informationstechnologien ist der Kontakt zwischen Mitarbeitenden, Führungskräfte und den Mitgliedern langfristig sichergestellt.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1559 Tue, 31 Mar 2020 21:36:25 +0200 Corona-Krise: schnelle Hilfe für Wirtschaft, Familien und Soziales https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/corona-krise-schnelle-hilfe-fuer-wirtschaft-familien-und-soziales.html Zur Abfederung der Corona-Folgen legt die Landesregierung ein Wirtschafts-, Familien- und Sozialpaket auf. Die Maßnahmen von über zwei Milliarden Euro wurden in Zusammenarbeit mit Banken und Sozialpartnern ausgearbeitet. Im Rahmen der virtuellen Landespressekonferenz haben die Vertreter und Vertreterinnen der Landesregierung am 31. März ein Paket vorgestellt, das die Folgen der Corona-Krise abfedern soll. 

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Verbandsnachricht Finanzen
news-1558 Tue, 31 Mar 2020 11:26:48 +0200 Apfelblüte: früher als im langjährigen Mittel https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/apfelbluete-frueher-als-im-langjaehrigen-mittel.html Seit 1975 erhebt das Versuchszentrum Laimburg Daten zum Einfluss der Witterung und des Klimas auf die jahreszeitliche Entwicklung des Apfels. Für heuer wird die Vollblüte der Sorte Golden Delicious am Standort Laimburg 8 bis 10 Tage früher als im langjährigen Mittel erwartet. Der Vegetationsverlauf des Apfels hängt von vielen Faktoren ab. Die Sorte, die Unterlage, die Lage (Boden und Standort) und der jeweilige klimatische Verlauf des Jahres haben einen Einfluss darauf. Am Versuchszentrum Laimburg (220 m ü. d. M.) werden seit 1975 systematisch Erhebungen zur Phänologie der Südtiroler Hauptsorte Golden Delicious und seit 1997 bei der Apfelsorte Cripps Pink (Pink Lady®) durchgeführt. Die Wissenschaftler des Versuchszentrums Laimburg erheben derzeit die Daten in der laufenden Saison.

Vollblüte bei Golden Delicious in der Talsohle zwischen 7. und 9. April

Aktuell befindet sich Golden Delicious zwischen dem sog. „Grünknospenstadium“ (Laut internationaler Definition bedeutet dies, dass die noch geschlossenen Einzelblüten sich voneinander zu lösen beginnen) und dem sog. „Rotknospenstadium“ (Blütenstiele strecken sich, Kelchblätter sind leicht geöffnet; Blüttenblätter sind gerade erkennbar). „Die Vollblüte, bei der mindestens 50 % der Blüten geöffnet sind und erste Blütenblätter abfallen, wird dieses Jahr bei der Sorte Golden Delicious am Standort Laimburg wahrscheinlich um den 8. April erreicht werden“, prognostiziert Edmund Ebner von der Arbeitsgruppe Pomologie. „Damit lägen wir etwa 9 Tage früher als im langjährigen Mittel der letzten 45 Jahre, wonach die Vollblüte im Schnitt erst am 17. April eintrat.“

Die Prognose des Vollblütedatums hängt wesentlich von der Witterung der nächsten Tage ab. Das früheste bis dato erreichte Vollblütedatum der letzten 45 Jahre wurde am 3. April 2012 und 2017 gemessen. Mit 2020 hatte sich bis vor kurzem ein weiteres, verfrühtes Vollblütedatum angekündigt, doch der Kaltlufteinbruch ab 23. März hat den Vegetationsfortschritt erheblich eingebremst und verlangsamt. Am Versuchsfeld in Latsch auf knapp 700 m Meereshöhe blüht Golden Delicious durchschnittlich zehn Tage später als am Standort Laimburg auf 220 m.

Prognose für Cripps Pink/Pink Lady®

Die frühblühende Sorte Cripps Pink befindet sich den Experten des Versuchszentrums Laimburg zufolge momentan kurz vor dem Aufblühen, d. h. 10 % der Blüten sind geöffnet (vrgl. BBCH-Code F 61). Bei dieser Sorte wird heuer im Vergleich zu Golden Delicious mit einer um vier Tage früheren Vollblüte gerechnet, folglich um den 4. April.

Prognose für historische Sorten

Am Versuchszentrum Laimburg sind u. a. auch 120 alte Lokalsorten gepflanzt. Die historische Sorte „Spätblühender Taffet“ beispielsweise blüht ca. 20 Tage nach Golden Delicious. Die israelische Sorte Anna, welche keinen kommerziellen Marktwert besitzt, weist einen niedrigen Kältebedarf auf und treibt somit früher aus. Am Standort Laimburg hat sie bereits am 27.03.2020 zu blühen begonnen und die Vollblüte ist um den 1. April zu erwarten.

Frostgefahr nicht zu unterschätzen

Eine zeitlich frühe Blüte birgt eine erhöhte Frostgefahr. 1997 wurde die Vollblüte am 7. April verzeichnet, also zu einem ähnlichen Zeitpunkt wie es für 2020 erwartet wird, sofern kein weiterer Kaltlufteinbruch eintritt. Im Frühjahr 1997 musste in über 20 Nächten die Frostberegnung eingeschaltet werden, um die noch jungen Knospen vor der Kälte zu schützen. Glücklicherweise kam es damals nicht zu Ernteeinbußen.

2017 hatte eine einzige Frostnacht am 20.04. genügt, um in großen Apfelanbaugebieten Europas und in höheren Lagen Südtirols Mengen- und Qualitätseinbußen zu verursachen.

2020 waren bereits drei Frostnächte vom 24. bis zum 26. März zu verzeichnen, in denen die Frostberegnung eingeschaltet werden musste. Ob die vor kurzem eingetretenen Frostnächte Qualitäts- oder Mengeneinbußen verursacht haben, wird man spätestens Ende Mai/Anfang Juni abschätzen können. „Je später der Blühbeginn, umso geringer das Risiko, größere Schäden durch Spätfröste zu erleiden“, fasst Edmund Ebner zusammen.

Die Knospe im Eis – So funktioniert der Frostschutz

Um die jungen frostempfindlichen Knospen oder Blüten vor Nachtfrösten zu schützen, wird die Frostschutzberegnung eingeschaltet. Wenn die dabei ausgebrachten Wassertröpfchen aufgrund der tiefen Temperaturen gefrieren, also ihren Aggregatszustand von flüssig zu fest ändern und sich in Form von Eis um die Knospen bzw. Blüten legen, wird Kristallisationswärme frei. Diese Kristallisationswärme hält die Temperatur des Eises bei 0 °C und verhindert dadurch, dass die im Eis eingeschlossenen Pflanzenteile erfrieren.

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Bozen und Umgebung Obst
news-1557 Wed, 25 Mar 2020 17:01:52 +0100 Schnelle Datenübertragung für Smart Working   https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/schnelle-datenuebertragung-fuer-smart-working.html Der Bozner Internet-Provider KONVERTO hat die Bandbreite seiner Glasfaser-Internetanschlüsse kostenlos erhöht, damit das Arbeiten von zuhause aus jetzt und auch nach der Ausnahmesituation schneller ist.  Das Coronavirus hat Südtirol und die ganze Welt derzeit fest im Griff. Jeder kann nun seinen Teil beitragen, damit die Wirtschaft nicht stillsteht und das Leben danach wieder Geschwindigkeit aufnehmen kann. KONVERTO will dem Rechnung tragen und erhöht die Bandbreiten kostenlos für unbegrenzte Zeit. Glasfaseranschlüsse für Smart Working gibt es nun auch mit 200 Mbit/s. So ist ein schnellerer Datenaustausch von zuhause möglich, was das Arbeiten im Homeoffice wesentlich erleichtert. 

Wir kommen damit der Empfehlung der Regierung an alle Internet-Anbieter nach, die Bandbreiten anzuheben. Smart-Working wird auch nach der Ausnahmesituation Covid-19 stärker zum Einsatz kommen. Unternehmen werden diese neue Arbeitsweise vermehrt in ihren Geschäftsalltag integrieren und die Chancen, die flexibles Arbeiten von zuhause aus ermöglichen und zu schätzen wissen“, ist KONVERTO-Direktor Peter Nagler überzeugt.  

Das IT-Unternehmen KONVERTO hat kurzfristig eine technische Lösung entwickelt, um diese ultraschnelle Internet Anbindung unter Einhaltung der Sicherheitsauflagen zum Schutz der eigenen Mitarbeiter aktivieren zu können.  

Wichtig: Jeder sollte sich zu Hause mit dem Internet über den Router (mit oder ohne Wi-Fi) verbinden, um das Mobilfunknetz nicht zu überlasten! 

Auskunft und Beratung unter der kostenfreien Service-Nummer 800 031 031.

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Sonstige
news-1556 Tue, 24 Mar 2020 17:26:36 +0100 Spargelernte gestartet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/spargelernte-gestartet.html Am 24. März ist die Spargelernte in Terlan offiziell gestartet - trotz Krise. 15 Bauern, Mitglieder der Kellerei Terlan, die Spargel mit dem geschützten Markennamen „Margarete“ anbauen, werden in den nächsten Wochen rund 45.000 Kilogramm Spargel stechen. Premiere gab es auch für den traditionelle Spargelwein.  Der Spargelanbau hat in Terlan eine lange Tradition. Schon vor mehr als 100 Jahren sollen Bauern die ersten Terlaner Spargel geerntet haben. Das hängt vor allem mit den günstigen Bedingungen zusammen, die hier vorherrschen: Die Etsch hat im Laufe der Jahrtausende das heutige Etschtal mit feiner Erde und Sand aufgefüllt und so einen idealen Nährboden für Spargel geschaffen.

„Versorgung mit landwirtschaftlichen Produkten gewährleistet“

In diesem Jahr haben die ersten Spargelspitzen schon am 11. März, also etwas früher als gewöhnlich, aus der Erde herausgeragt“, sagt Alexander Höller, Leiter des Bereichs Spargel der Kellerei Terlan. „Jetzt ist die Ernte voll angelaufen.“ Bis Mitte/Ende Mai dürften laut Höller auf rund 9 Hektar Anbaufläche rund 45.000 Kilogramm Spargel geerntet werden können. Wenngleich die Spargelernte heuer unter außergewöhnlichen Umständen stattfindet: „Auch für uns bringt die Coronakrise einige Herausforderungen mit sich – und zwar in allen Bereichen. Angefangen bei der Arbeit im Spargelfeld bis hin zur Tätigkeit an den Sortierlinien. Als Produzenten landwirtschaftlicher Erzeugnisse möchten wir unsere Verantwortung jedoch auch und gerade in dieser Ausnahmesituation wahrnehmen. Wir schützen die Gesundheit von Erntehelfern und Mitarbeitern und gewährleisten darüber hinaus die Versorgung der Bevölkerung mit sicheren und hochwertigen Lebensmitteln“, erklärt Höller.  
 
Erhältlich ist der Terlaner „Margarete“-Spargel in diesem Jahr zum einen über den Spargelshop der Kellerei Terlan, der täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet ist. Zum anderen kann er über Obst- und Gemüsefachgeschäfte sowie über den ausgewählten Lebensmitteleinzelhandel bezogen werden.

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Bozen und Umgebung Obst
news-1555 Tue, 24 Mar 2020 10:12:07 +0100 Krise, Veränderung und Telearbeit https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/krise-veraenderung-und-telearbeit.html Das Coronavirus hat Südtirol im Griff. Genossenschaften aus allen Bereichen spüren die Auswirkungen der Einschränkungen, das gilt auch für Sozialgenossenschaften. Der Umstieg auf Telearbeit war für viele von ihnen jedoch kein Problem. Derzeit stehen nicht nur in Südtirol Geschäfte, Hotels und Baustellen still. Veranstaltungen sind abgesagt, nicht nur der Absatz von Wein und Konsumgüter ist eingebrochen. Am ehesten profitieren noch Obstgenossenschaften von den rigorosen Maßnahmen der Regierung, denn Äpfel, als gut haltbares Obst, sind derzeit in ganz Italien gefragt, wie der Verband der Vinschger Obstgenossenschaft vor kurzem wissen ließ.

Betroffen von den rigorosen Maßnahmen sind auch Sozialgenossenschaften. „Besonders schwierig ist es für die Sozialgenossenschaften des Typs B, bei denen es um die Eingliederung von beeinträchtigten Personen geht“, sagt Petra Bisaglia, die im Raiffeisenverband Südtirol für die Sozialgenossenschaften zuständig ist. Die strengen Auflagen im Regierungsdekret treffen die Schneiderei der Genossenschaft VergissMeinNicht im Zentrum von Bruneck ebenso wie die Stickwerkstatt in Villnöß. Auch das Restaurant African Soul in Meran, der Genossenschaft Spirit, bleibt geschlossen. Und dies sind nur drei Beispiele. Petra Bisaglia zufolge sind derzeit die Arbeiterinnen und Arbeiter von rund 20 Mitgliedsgenossenschaften aus dem sozialen Bereich zu Hause bzw. in der auf neun Wochen angelegten Lohnausgleichskasse des „Decreto cura Italia“. „Zumindest etwas, auch wenn es nicht der volle Lohn ist“ so Petra Bisaglia.

Bei einem haben sich die Sozialgenossenschaften – zumindest einige davon – leichter getan: mit der Umstellung von der Arbeit im Büro auf die Telearbeit. Bereits vor der Krise praktizierten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Bereich flexible Arbeitszeit-Modelle wie beispielsweise Telearbeit. Gloria Bertagnolli, die Vizeobfrau der Sozialgenossenschaft Tagesmütter Südtirol, bestätigt dies: „Der Übergang in die per Dekret verordnete Telearbeit war bei uns fließend, denn das technische Equipment hatten wir bereits vorher.“ Auch die Mitglieder und Angestellten der Genossenschaft Coccinella arbeiten schon lange von zu Hause aus, weiß Petra Bisaglia. Bei der Sozialgenossenchaft EOS gab es ebenfalls bereits vor der Krise Telearbeit sagte Angelika Irschara, Koordinatorin und Verwaltungsleiterin. Sie und Geschäftsführerin Alexandra Reichegger arbeiten derzeit abwechselnd von zu Hause aus: „Für Verwaltung und Organisation ist das überhaupt kein Problem“, so Irschara per Telefon.

Viele andere Betriebe traf die vom Dekret erzwungene Umstellung auf Telearbeit hart und die entsprechenden IT-Abteilungen wurden auf die Probe gestellt. Der Raiffeisenverband Südtirol hat beispielsweise – nach einer kurzen Vorlaufzeit – in einem Kraftakt innerhalb eines Tages die Arbeitsplätze von über 95 Prozent der rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Homeoffice umgestellt. Mittlerweile haben sich alle daran gewöhnt: Auskünfte, Beratung und die Abwicklung von Anfragen, alles läuft derzeit per Telefon und auf digitalem Wege. Sitzungen und Treffen finden über Teams-Programme statt. Flexibilität und Smart Working bleiben das Gebot der Stunde.

Zukunftsforscher wie Matthias Horx beschäftigen sich bereits jetzt mit der Frage, wie die Welt nach der Krise aussehen wird. Ihm zufolge steht jedoch jetzt schon fest: "So wie es war, wird es nie wieder werden."

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Bozen und Umgebung Sozial
news-1554 Mon, 23 Mar 2020 09:13:51 +0100 Wasser und Klima schonen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wasser-und-klima-schonen.html Der Weltwassertag, der jedes Jahr am 22. März wiederkehrt, zeigt den Wert des Wassers als begrenzte, schützenswerte Ressource. Das Motto in diesem Jahr lautet „Wasser und Klimawandel“. Die Verbraucherzentrale Südtirol gibt Tipps zum Schutz von Wasser und Klima. Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen für alle Menschen: so lautet das sechste der 17 Nachhaltigkeitsziele der Weltgemeinschaft (Sustainable Development Goals, SDG). Für uns ist sauberes Wasser eine Selbstverständlichkeit. Nicht so  für viele Menschen in anderen Regionen: laut der Weltgesundheitsorganisation WHO haben weltweit 2,2 Milliarden Menschen kein sicheres Trinkwasser zur Verfügung. Sogar in Europa haben Schätzungen zufolge sechs bis acht Millionen Menschen keinen gesicherten Zugang zu Trinkwasser oder geeigneten Sanitäranlagen, und 20 Millionen Menschen haben Probleme mit der Qualität des Trinkwassers.

Das Motto des Weltwassertages „Wasser und Klimawandel“ ruft ins Bewusstsein, dass Wasser, Natur und Klimawandel eng miteinander verbunden sind. Der Klimawandel beeinflusst den Wasserkreislauf (z.B. durch erhöhte Verdunstung), fördert Extremwetterereignisse und beeinträchtigt die Wasserqualität. Zu den Folgen des Klimawandels gehören Trockenheit und Trockenperioden, Starkregen, Hochwasser und Überschwemmungen. Die globale Erwärmung erhöht den Druck auf die weltweiten Wasservorkommen – vor allem in Regionen, in denen Wasser ohnehin schon knapp ist. Zugleich wächst die Weltbevölkerung und damit der Bedarf an Wasser.

Ein effizienterer Umgang mit Wasser ist wichtig – im Großen, also beispielsweise in der Landwirtschaft, wie im Kleinen, also im eigenen Haushalt. Die Bewässerung des eigenen Gartens mit Regenwasser beispielsweise hilft, den Verbrauch von Trinkwasser zu reduzieren.

Zum Schutz von Wasser UND Klima empfiehlt die Verbraucherzentrale Südtirol:

  • Mehr pflanzliche und weniger tierische Lebensmittel in der Ernährung

Eine pflanzenbasierte Ernährung erzeugt im Vergleich zu einer Kost mit einem hohen Anteil an tierischen Lebensmitteln weniger Treibhausgase und verbraucht zugleich weniger Wasser. Ein oft zitiertes Beispiel ist das Rindfleisch: für die Produktion von 1 kg Rindfleisch werden rechnerisch rund 15.500 Liter an „virtuellem“ Wasser benötigt. Für 1 kg Karotten sind es im Vergleich dazu bescheidene 130 Liter Wasser. Man spricht in diesem Zusammenhang vom Wasser-Fußabdruck eines Produkts.

  • Lebensmittel verwenden statt verschwenden

Auch Lebensmittel, die später entsorgt werden, müssen zunächst einmal erzeugt werden, wofür Wasser, Boden, Energie u.v.m. verbraucht werden. Wenn Lebensmittel anstatt auf dem Teller in der Tonne landen, sind diese Ressourcen komplett umsonst aufgewendet worden. Die weltweite Lebensmittelverschwendung nimmt mit 3,3 Milliarden Tonnen Treibhausgasen (CO2-Äquivalente) pro Jahr übrigens den dritten Platz im Ranking der größten Treibhausgasproduzenten ein, hinter China und den USA.

  • Dinge länger und wieder verwenden und weniger Neues kaufen

Nicht nur für Lebensmittel, auch für die Produktion anderer Güter wird Wasser benötigt: rund 11.000 Liter Wasser für die Herstellung von 1 kg Baumwollstoff, 20.000 Liter für einen PC, 400.000 Liter für einen durchschnittlichen Mittelklassewagen. Wenn Gegenstände und Elektronikgeräte, auch Kleidung und Schuhe, länger genutzt werden und zugleich weniger neue Dinge angeschafft werden, schont das auch die Wasserressourcen.

  • Leitungswasser trinken

Leitungswasser, ein echtes 0-km-Lebensmittel, steht im eigenen Haushalt zu geringen Kosten und ganz ohne Verpackung jederzeit zur Verfügung. Im Vergleich dazu belasten Mineralwasser und erst recht andere Getränke die Umwelt viel stärker: durch den Anbau der Rohstoffe, die Produktion von Verpackungsmaterialien, die Transporte und die Abfallentsorgung. Für eine einzige Tasse Kaffee werden durchschnittlich 140 Liter an virtuellem Wasser benötigt.

Derzeit verbraucht ein Europäer oder eine Europäerin im Durchschnitt 120 Liter Leitungswasser täglich (Quelle: Europäische Kommission, Daten aus 2014/2015). Trauriger Spitzenreiter ist Italien mit täglich 243 Litern pro Person. Auch beim Konsum von Flaschenwasser ist Italien Weltspitze, „geschlagen“ nur von Mexiko. Pro Person und Jahr werden in Italien 206 Liter Mineralwasser getrunken und dafür rund 8 Milliarden Plastikflaschen befüllt.

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Bozen und Umgebung Wasser
news-1549 Mon, 23 Mar 2020 08:53:00 +0100 Kredite: Lokalbanken treten der ABI-Vereinbarung bei https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kredite-lokalbanken-treten-der-abi-vereinbarung-bei.html Angesichts der Coronakrise treten die drei Lokalbanken Sparkasse, Volksbank und Raiffeisenkassen den Stundungsvereinbarungen bei, die von der Italienischen Bankenvereinigung und den Wirtschaftsverbänden unterzeichnet wurden. Die neuen Stundungsvereinbarungen sind bereits für ganz Italien aktiv. Sparkasse, Volksbank und Raiffeisenkassen wollen als stark verwurzelte Regionalbanken ihren Beitrag zur Unterstützung der Kunden in ihrem gesamten Einzugsgebiet leisten.

Nachdem die drei Banken letzte Woche auf lokaler Ebene eine Stundung für Familien und Unternehmen beschlossen haben, unterstützen sie nun auch die Initiative von ABI, um auf diese Weise ihren Kunden zusätzliche Möglichkeiten zu bieten, eine Stundung zu beantragen.

Mit dem Beitritt zum ABI-Abkommen für Kredite unterstützen die lokalen Banken Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KMU), die aufgrund des COVID-19-Gesundheitsnotstands in Schwierigkeiten geraten sind. Das Abkommen sieht die Möglichkeit der Aussetzung oder Verlängerung von Krediten, die bis zum 31. Januar 2020 an Unternehmen „in bonis“ (d.h. Unternehmen, die die Kredite ordnungsgemäß bedienen) vergeben wurden.

Die Aussetzung der Zahlung des Kapitalanteils der Raten kann für die Dauer von bis zu einem Jahr beantragt werden. Die Aussetzung gilt für mittelfristige Kredite (Darlehen).

Die Verlängerung der Laufzeit der Darlehen kann bis zu 100% der Restlaufzeit der Tilgung betragen. Bei Krediten mit kurzfristiger Laufzeit beträgt die maximale Verlängerungsdauer 270 Tage.

Kundenantragsformulare für Ratenaussetzung oder Ratenverlängerung

 

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Verbandsnachricht Finanzen
news-1553 Fri, 20 Mar 2020 15:51:53 +0100 Raiffeisenkasse Bruneck stellt Notstand-Fonds zur Verfügung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenkasse-bruneck-stellt-notstand-fonds-zur-verfuegung.html Die Raiffeisenkasse Bruneck, Südtirols größte Genossenschaftsbank, setzt ein beeindruckendes Zeichen der Solidarität und stellt einen Notstand-Fonds in Höhe von 500.000 Euro zur Verfügung. In Anbetracht der wachsenden Unsicherheit rund um die Coronavirus-Pandemie hat sich die Geschäftsführung mit dem Verwaltungsrat der Raiffeisenkasse Bruneck zu den Möglichkeiten der Hilfestellung für die örtliche Gemeinschaft beraten.

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Pustertal Finanzen
news-1551 Thu, 19 Mar 2020 11:09:42 +0100 Tierschutz bei Kälbertransport https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/tierschutz-bei-kaelbertransport.html Marianne Kasseroler hat für das Magazin für Landwirtschaft "Land und Leben" (RAI Südtirol) beim Konsortium Kovieh, Südtirols größten Viehvermarkter, nachgefragt, wie es um den Tierschutz bei Kälbertransporten steht. Weitere Themen im Beitrag: alte Kultursorten und Permakultur. Der größte Viehvermarkter Südtirols, das Konsortium Kovieh, wickelt jährlich an die 45.000 Tierverkäufe ab, davon sind 25.000 Kälber. Kovieh organisiert auch den Transport von den Höfen zur Vermarktungshalle nach Bozen. Nach dem Verkauf geht es für die meisten Kälber weiter zu Mast- und Schlachtbetrieben in den oberitalienischen Raum. Wie und welche Kontrollen und Garantien stellen sicher, dass die Kälber nicht in Ländern ohne Tierschutzstandards landen?

Das Saatgutfest der Vielfalt ist ein weiteres Thema dieses Beitrags. Marianne Kasseroler: "Wir fragen nach, warum es sich lohnt alte und lokale Kulturpflanzen zu erhalten. Zudem zeigen wir den ersten Beitrag aus der Reihe zur Permakultur. Dieses Mal geht es um die Grundlagen der Permakultur mit Tipps für erste Gartenarbeiten im Frühjahr."

Jetzt anschauen!

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Viehwirtschaft
news-1550 Thu, 19 Mar 2020 10:07:39 +0100 Neue Konsortialgesellschaft führt das Rechenzentrum https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/neue-konsortialgesellschaft-fuehrt-das-rechenzentrum.html Am 28. Februar wurde in Bozen die neue Konsortialgesellschaft „Raiffeisen Information Service“ gegründet. Die RIS KonsGmbH führt künftig das Rechenzentrum des Raiffeisenverbandes. Mit der Gründung der neuen RIS KonsGmbH wurden die Voraussetzungen geschaffen die Hauptabteilung Raiffeisen Informationssystem (RIS) als Betriebszweig aus dem Raiffeisenverband auszulagern und in Form einer Betriebspacht in die neue Konsortialgesellschaft überzuführen. Die Hauptabteilung des Raiffeisenverbandes versorgt die Raiffeisenkassen sowie die Verbundpartner mit IT-Dienstleistungen.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1547 Tue, 17 Mar 2020 19:03:38 +0100 Zeichen der Solidarität: Spendenaktion der Federcasse https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/zeichen-der-solidaritaet-spendenaktion-der-federcasse.html Unter dem Motto "#Terapie intensive contro il virus. Le BCC-CR ci sono“ hat der Zentralverband der italienischen Raiffeisenkassen Federcasse eine Spendenaktion ins Leben gerufen und unterstützt damit lokale Einrichtungen beim Ankauf von medizinischen Geräten oder Schutzmittel gegen Coronaviren. Die Solidarität und die Nähe zu Mitgliedern, Kunden und zur lokalen Gemeinschaft sind zentrale Werte für genossenschaftliches Handeln. Die Gemeinschaft der italienischen Kreditgenossenschaften („Credito Cooperativo“), zu der auch die Südtiroler Raiffeisenkassen zählen, lebt diese Werte seit vielen Jahren.

Besonders in Zeiten der Coronakrise sind die genossenschaftlichen Werte wieder gefragt. Augusto dell’Erba, Präsident der Federcasse betont in einer Aussendung: "Wir durchleben gerade eine außergewöhnliche, bis vor kurzen nicht für möglich gehaltene Krisensituation, mit weitreichenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen." Er verweist auf die Werte der Organisation und erinnert daran nicht nur mit Worten, sondern Menschen vor allem mit Taten nahe zu sein.

In diesem Sinne hat der Zentralverband der italienischen Raiffeisenkassen die Aktion „#Terapie intensive contro il virus. Le BCC-CR ci sono“ in Abstimmung mit den Spitzeninstituten der beiden Genossenschaftlichen Bankengruppen und dem Raiffeisenverband Südtirol ins Leben gerufen. Der Verband möchte damit ein starkes Zeichen der Verbundenheit mit den Betroffenen und der Gemeinschaft setzen und die gesammelten Mittel lokalen Einrichtungen zur Verfügung stellen, die sich gegen die Verbreitung des Coronavirus einsetzen.

An der regional ausgerichteten aber national beworbenen Aktion können sich die Kreditgenossenschaften/Raiffeisenkassen aber auch deren Mitglieder, Kunden und lokale Organisationen und Unternehmen beteiligen. Die im Rahmen der Aktion „#Terapie intensive contro il virus. Le BCC-CR ci sono“ gesammelten Mittel werden vorrangig lokalen Organisationen und Initiativen zur Verfügung gestellt für den Ankauf medizinischer Geräte, Schutzmittel oder ä. m.

Federcasse hat inzwischen bei den Spitzeninstituten sowie bei der Raiffeisen Landesbank entsprechende Spendenkonten eingerichtet.

Das Spendenkonto für die Raiffeisenkassen bei der RLB, lautet:

„Terapie intensive contro il virus. Le BCC-CR ci sono“
IBAN: IT 20 Y 03493 11600 000300058513 (SWIFT RZSBIT2B)

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1546 Tue, 17 Mar 2020 09:03:53 +0100 „Wir haben die Situation unter Kontrolle“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wir-haben-die-situation-unter-kontrolle.html Mila – Bergmilch Südtirol kann die Lieferkette und den Produktionsablauf trotz der Ausnahmesituation aufgrund von Covid-19 aufrechterhalten. „In den letzten Tagen haben wir vermehrt Anfragen von Kunden und Konsumenten zur Gewährleistung der Grundversorgung erhalten“, so Robert Zampieri, Geschäftsführer von Mila - Bergmilch Südtirol. „Wir können eventuelle Befürchtungen entkräften und möchten darüber informieren, dass wir die Lieferkette aufrechterhalten und die Produktion garantieren können, um die tägliche Versorgung der Geschäfte weiterhin zu gewährleisten. Zwar gibt es verschiedenste Schwierigkeiten und Einschränkungen, doch die Zulieferung der notwendigen Waren, wie z.B. Verpackungsmaterialien, funktioniert.“

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Bozen und Umgebung Milch
news-1545 Fri, 13 Mar 2020 17:30:00 +0100 Coronavirus: Südtiroler Banken stützen Wirtschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/coronavirus-suedtiroler-banken-stuetzen-wirtschaft.html Im Rahmen des gemeinsamen Arbeitstisches von Südtiroler Sparkasse, Volksbank und Raiffeisenkassen haben die lokalen Banken mögliche Maßnahmen erörtert, um Familien und Unternehmen zu unterstützen, die von den Folgen der vom Gesundheitsnotstand ausgelösten Wirtschaftskrise betroffen sind. Dabei wurde ein erster gemeinsamer Vorschlag zwischen den lokalen Banken erarbeitet: Familien und Unternehmen können – ohne besondere Formalitäten – ansuchen, um eine Stundung bis zu zwölf Monaten für Kredite mit mittel-/langfristiger Laufzeit zu erhalten, sowie – alternativ oder zusätzlich – die Laufzeit derselben bis zu 24 Monate zu verlängern, um auf diese Weise auch von einer verminderten Rate profitieren zu können.

Die oben genannten Maßnahmen beinhalten weder Zusatzkosten noch Zinsänderungen für die Kunden. Diese Anfragen werden im vereinfachten Verfahren bearbeitet. Einzige Bedingung ist, zum Zeitpunkt der Anfrage einen ordnungsgemäß bedienten Kredit („in bonis“) zu haben. Diese Begünstigung ist hingegen nicht bei Finanzierungen vorgesehen, deren Laufzeit in den letzten 24 Monaten bereits verlängert worden ist oder für die bereits eine gänzliche oder teilweise Stundung der Raten eingeräumt wurde. Bei Finanzierungen, bei denen es persönliche Bürgschaften von Seiten Dritter oder von Garantiekonsortien bzw. Garantiefonds gibt, ist es erforderlich, dass die Zustimmung der Bürgen vorliegt.
Die Banken werden aber auch die Anfragen um Aussetzung von Seiten jener Kunden prüfen, denen in der Vergangenheit bereits Stundungen eingeräumt wurden und/oder bei denen es ausstehende Raten gibt, die bereits fällig waren.

Kredite im Rahmen des Rotationsfonds ex LG 9/1991

Was hingegen Kredite betrifft, die im Rahmen des Rotationsfonds ex LG 9/1991 gewährt wurden, wird derzeit ein gemeinsames Vorgehen in Abstimmung mit der Landesverwaltung geprüft.
Wie erwähnt, gilt die Maßnahme sowohl für Private und Familien, die Inhaber von Darlehen sind, als auch für Unternehmen und Freiberufler, denen mittel-/langfristige Kredite eingeräumt wurden.
Die Banken haben außerdem vereinbart, dass auch Anfragen zur Neufestlegung der Fälligkeiten von Kreditvorschüssen an Unternehmen angenommen werden, die Verspätungen bei den Inkassi erfahren. Auch dafür ist ein vereinfachtes Verfahren vorgesehen.
Die festgelegten Maßnahmen sind eine erste Initiative der lokalen Banken und können mit Maßnahmen von Seiten der Regierung oder mit Initiativen des Landes Südtirol, mit dem die Banken in enger Abstimmung stehen, ergänzt werden. Ziel ist es, die lokale Wirtschaft – d.h. neben der Liquidität auch die Mitarbeiter der Unternehmen – bestmöglich zu unterstützen.

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Verbandsnachricht Finanzen
news-1544 Fri, 13 Mar 2020 09:38:55 +0100 Coronakrise und Weinwirtschaft: „Der Markt ist total eingebrochen“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/coronakrise-und-weinwirtschaft-der-markt-ist-total-eingebrochen.html Tiefgreifende Folgen hat die Coronakrise für Südtirols Weinwirtschaft. „Der Markt ist derzeit total eingebrochen, die Nachfrage vor allem in unseren Hauptabsatzgebieten kaum noch vorhanden“, erklärt Maximilian Niedermayr, Präsident des Konsortiums Südtirol Wein in einer Aussendung. Zu spüren bekommt die Weinwirtschaft dabei nicht nur den Einbruch in der Gastronomie und Hotellerie, sondern auch die Absage nahezu aller Veranstaltungen zur Absatzförderung. Im Konsortium Südtirol Wein, dem Zusammenschluss aller wichtigen Player in der Südtiroler Weinwirtschaft, versucht man derzeit, die Krise bestmöglich zu managen. Allerdings stehen die Vorzeichen wie für so viele andere Sektoren schlecht. So sorgt die Coronakrise vor allem auf dem heimischen und italienischen Markt, seit jeher die wichtigsten Absatzgebiete für den Südtiroler Wein, für dramatische Einbrüche beim Weinabsatz.

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Bozen und Umgebung Wein
news-1543 Thu, 12 Mar 2020 09:32:00 +0100 Coronavirus: Schulterschluss zwischen Land und Banken https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/coronavirus-schulterschluss-zwischen-land-und-banken.html Land und Banken wollen gemeinsame Maßnahmen treffen, um Wirtschaft und Bürger angesichts der Corona-Krise zu unterstützen. Wie die Landespresseagentur in einer Aussendung schreibt, werden das Land Südtirol, die Banken in Südtirol und die Garantiegenossenschaften alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die derzeitige Corona-Krise wirtschaftlich abzufedern. Im Rahmen einer Videokonferenz, besprachen beide Seiten eine Reihe von Maßnahmen, die Bürgern und Betrieben erleichtern sollen, die derzeit schwierige wirtschaftliche Situation zu überbrücken. Vereinbart wurde, in enger gegenseitiger Abstimmung vorzugehen.

Liquidität erhalten

Abgesehen von Erleichterungen, die von staatlichen Dekreten in den nächsten Tagen zu erwarten sind, war die gemeinsame Feststellung, dass es in der jetzigen akuten Phase vor allem darum geht, Liquiditätsengpässe zu vermeiden beziehungsweise Liquidität zu beschaffen. Bezüglich der Regelungen auf staatlicher Ebene ist der Landeshauptmann mit der Regierung in Rom in Kontakt.

Flexibilität bei Kreditrückzahlungen erreichen

Für die Erhaltung der Liquidität sind, so die gemeinsame Feststellung, Stundungen das naheliegende Instrument. Die teilnehmenden Banken haben ihre prinzipielle Bereitschaft signalisiert, Stundungen für die Rückzahlung von Kredit zu gewähren. Sie unterliegen aber dabei strengen Regelungen, die von der Europäischen Zentralbank vorgegeben sind. Landeshauptmann Kompatscher sagte zu, sich gegenüber dem Ministerpräsidenten Giuseppe Conte dafür einzusetzen, auf europäischer Ebene einzuwirken, damit bei diesen Regelungen größere Flexibilität entsteht.

Unterstützung zugesagt wurde auch von den Garantiegenossenschaften Garfidi und Confidi. Und das Land wird seinerseits die Garantiegenossenschaften finanziell unterstützen, damit sie bei ihren Garantieleistungen gegenüber den Banken und Betrieben mehr Spielräume bekommen.

Betriebe: Vor Fälligkeit Banken kontaktieren 

Ganz wichtig ist, so die gemeinsame und eindringliche Botschaft von Politik und Bankinstituten, dass sich die Betriebe so bald wie möglich an die Banken und Garantiegenossenschaften wenden, und zwar unbedingt schon bevor Zahlungen und Rückzahlungsraten fällig werden.

Zusätzlich sagten Landeshauptmann Kompatscher und die Landesräte Achammer und Schuler zu, für die Rückzahlung von Darlehen, die über den Rotationsfonds finanziert sind, Stundungen zu gewähren. Diese Maßnahme hatte bereits in der Finanzkrise 2008 gute Wirkung gezeigt.

Wohnbaudarlehen: Stundungen möglich

Der Aufschub von Zahlungen und Kreditraten kann in begründeten Fällen auch Familien gewährt werden, zum Beispiel im Fall von Wohnbaudarlehen. Über ein Maßnahmenpaket in Ergänzung der staatlichen Maßnahmen sollen mittelfristig auch Familie und Betriebe gestärkt werden.

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1542 Tue, 10 Mar 2020 10:24:09 +0100 BAU - Eine Genossenschaft für Künste https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bau-eine-genossenschaft-fuer-kuenste.html Lisa Mazza, Simone Mair und Elisabetta Rattalino haben vor rund einem Jahr die Genossenschaft BAU gegründet und damit ihrer Leidenschaft einen soliden Rahmen gegeben. Ihr Ziel ist es, internationale Künstlerinnen nach Südtirol einzuladen und in Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen und öffentliche Einrichtungen Kunstprojekte zu organisieren. Nicht nur. Was im Jahr 2015 als kultureller Verein der Kuratorinnen Filipa Ramos, Lisa Mazza und Simone Mair gestartet war, ist jetzt ein eigenständiges Unternehmen im Kulturbereich. Derzeit bereiten Lisa Mazza und Simone Mair eine Ausstellung für das Museion in Bozen vor, die ab diesem Sommer zu sehen sein wird. Lisa Mazza ist die Obfrau der Genossenschaft BAU und beschreibt das Tätigkeitsfeld der Kulturorganisation folgendermaßen: „Wir bieten kulturelle Dienstleistungen für private Unternehmen und öffentliche Einrichtungen und suchen jeweils Künstlerinnen und Künstler, um mit ihnen gemeinsam Projekte realisieren zu können.“ Immer geht es um Kunstprojekte, die auf Fragen der Gegenwart reagieren, … „wo Natur und Kultur verbunden gedacht werden und der Mensch mit seiner Umgebung in einem ökologischen Kreislauf verstanden wird. Die Arbeitsweise von BAU zielt dabei immer auf den respektvollen, gleichberechtigten Wissensaustausch auf Augenhöhe.“ – wie auf der Homepage von der Genossenschaft BAU zu lesen ist.

 

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Sonstige
news-1541 Mon, 09 Mar 2020 08:34:47 +0100 VOG exportiert die ersten italienischen Äpfel nach Vietnam https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vog-exportiert-die-ersten-italienischen-aepfel-nach-vietnam.html Premiere für den Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften: Anfang März wurde der erste Container mit einheimischen Äpfeln in Richtung Vietnam verladen. Die insgesamt 8 Tonnen Äpfel werden in etwas weniger als einem Monat in Asien eintreffen. Der Export nach Vietnam ist das Ergebnis langwieriger und schwerer Verhandlungen, die seit Ende 2015 geführt wurden. Vor allem die Klärung der phytosanitären Anforderungen stand im Laufe des Verhandlungsprozesses im Fokus. Es folgten mehrere Inspektionsbesuche von Seiten der asiatischen Pflanzenschutzbehörde.

Historischer Meilenstein

„Mit der ersten Lieferung nach Vietnam hat nicht nur unser Verband, sondern der gesamte nationale Apfelmarkt einen großen Meilenstein erreicht. Vor dem 5. März wurde noch nie ein Apfel aus Italien in Richtung Vietnam verschifft, daher ist das Datum für uns von historischer Bedeutung. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei Assomela, der Interessensvertretung der italienischen Apfelproduzenten, bedanken und hoffe, dass wir die Zusammenarbeit mit Vietnam in nächster Zukunft festigen und fortsetzen können“, so VOG-Direktor Walter Pardatscher.

Marktöffnung von großer Bedeutung

Zur erfolgreichen Marktöffnung haben neben dem VOG auch das CSO (Centro Servizi Ortofrutticoli) in Ferrara, viele andere Institutionen – von den regionalen Behörden bis hin zum Landwirtschaftsministerium –, das nationale Institut für Export (ICE) und die italienische Botschaft in Hanoi ihren Teil beigetragen. Diese Organisationen standen während der Verhandlungen in ständigem Austausch mit Assomela. „In einer Zeit, die für den internationalen Warenaustausch sicherlich nicht einfach ist, ist die Marktöffnung von Vietnam von einer noch größeren Bedeutung. Sie veranschaulicht, weit über den Apfelsektor hinaus, dass das Vertrauen in die Märkte und den Handel zwischen Ländern, die weit voneinander entfernt sind, wiederhergestellt ist“, sagt Assomela-Direktor Alessandro Dalpiaz hinzu. In Kürze dürften sich zu Vietnam auch die Länder Taiwan und Thailand dazugesellen.

Großes Potential in Vietman

Der Verkaufsleiter des VOG, Klaus Hölzl, sieht im vietnamesischen Markt ein großes Potenzial: „Wir verfolgen die Geschehnisse in Vietnam mit regem Interesse. Nun gilt es, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aufzubauen – diese ist nämlich notwendig, um bei den Endkonsumenten zu punkten und auch letzte kritische Punkte des Abkommens zu überwinden.“

Der erste Container mit Äpfeln des VOG ist bereits auf dem Weg nach Vietnam und dürfte dort in etwas weniger als einem Monat eintreffen. Dann können sich auch die Verbraucher vor Ort vom Geschmack der Äpfel und der einzigartigen Qualität Südtirols überzeugen.

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Bozen und Umgebung Obst
news-1540 Thu, 05 Mar 2020 07:15:01 +0100 Bioland: Leitbetriebe 2020 ausgezeichnet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bioland-leitbetriebe-2020-ausgezeichnet.html Der Bioland Verband Südtirol hat auf seiner Mitglieder-Vollversammlung Ende Februar in Terlan drei Bioland Leitbetriebe ausgezeichnet. Es sind der Bachguterhof in Dorf Tirol, der Linterhof in St. Pankraz Ulten und Weingut Hof Gandberg in Eppan. Vorbildlich wirtschaften, nach den 7 Prinzipien des biologisch organischen Biolandanbaus. Erstmals lancierte der Bioland Verband Südtirol einen Wettbewerb unter seinen rund 900 Mitgliedern, um auf jene Betriebe aufmerksam zu machen, die mit nachhaltigem Einsatz und viel biologischer Leidenschaft ihre Höfe führen.

Jeweils einen 400 Euro-Gutschein der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft durften Verena Kapaurer vom Linterhof, Franz Laimer, Bachguterhof und Thomas Niedermayr, Hof Gandberg entgegennehmen. Sie erreichten in allen Kategorien die meisten Punkte, und wurden somit von der Jury um Ökologieberaterin Martina Frapporti ausgewählt: „Alle die mitgemacht haben, sind schon sehr gut in der Anwendung von biologischer Kreislaufwirtschaft und den anderen Bioland-Prinzipien. Jedoch die drei Gewinner haben jede/r für sich noch einen Mehrwert auf ihren Höfen geschaffen, der sehr speziell ist. Das hat die Jury überzeugt.“

So haben Verena Kapaurer und Martin Berger den Linterhof im Ultental auf biologische Landwirtschaft mit der seltenen Schafsrasse der Krainer Steinschafe umgestellt; in der eigenen Hofkäserei werden feinste Käse und Yoghurt hergestellt, die ausschließlich lokal verkauft werden. Gefüttert werden die Schafe mit eigenem frischen Grasfutter, das von gesunden, mit Schafsmist gedüngten Böden kommt; es wird kein Dünger zugekauft, auch kein Futter. Die beiden Junglandwirte haben sich ihren bäuerlichen Arbeitsplatz selbst geschaffen, mit viel unternehmerischer Initiative und ökologischen Idealen.

Einen derartig vielfältigen Betrieb wie jenen von Franz Laimer vom Bachguterhof in Dorf Tirol muss man erst finden: Gemüse und Obst, Mutterkuhhaltung mit Hörnern, alte Nutztierrassen, Bienen, organischer Dünger und Kompost, eine vollkommene Misch- und Permakultur in der Anbauweise und die Solidarische Landwirtschaft, mit der 37 Familien wöchentlich mit frischen Lebensmitteln versorgt werden. Vorbildhaft in allen Belangen!

Als Weingut ist der Hof Gandberg in Eppan und darüberhinaus bekannt, doch bauen Thomas Niedermayr und seine Familie auch Gemüse, Kartoffeln, Getreide und Obst an, für den eigenen Bedarf und jenen der Mitarbeiter. Vor allem die robusten und resistenten Sorten in Obst- und Weinbau sind den Niedermayrs ein großes Anliegen, die PIWI Sorten hat bereits Biopionier Rudi Niedermayr, Vater von Thomas, eingeführt. Alternierende Einsaaten mit Leguminosen und Blütenpflanzen halten die Böden locker und wertstoffhaltig. Die Gesunderhaltung des Bodens ist die Basis: Wo es geht, wird mit Hand gearbeitet, durch Vermeidung von Kupfer gibt es keine Anreicherung, gedüngt wird mit organischen Materialien.

"Der erstmals durchgeführte Wettbewerb und die Auszeichnungen kommen bei den Bauern, aber auch in der Gesellschaft gut an", sagte Obmann Toni Riegler. Deshalb wird Bioland Südtirol die Prämierung der Leitbetriebe auch im nächsten Jahr weiterführen.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1539 Wed, 04 Mar 2020 15:14:54 +0100 Tragende Säule des Rechenzentrums https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/tragende-saeule-des-rechenzentrums.html Mathilde Knoll, langjährige leitende Mitarbeiterin im Raiffeisen Informationssystem des Raiffeisenverbandes, ist Ende Jänner in den Ruhestand getreten. Die studierte Mathematikerin trat im Mai 1982 in den Raiffeisenverband ein. Sie arbeitete als Programmiererin am Großrechner für Inkasso-Systeme, wechselte dann in die Abteilung Lösungsphilosophie und beschäftigte sich mit sämtlichen Sachgebieten der Banken-IT. Ab Ende der 1980er-Jahre verantwortete sie den Aufbau des PUMA-Meldewesens an die Banca d’Italia und betreute diesen für die Banken wichtigen Bereich bis zu ihrer Pensionierung mit 31. Jänner 2020.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1538 Wed, 04 Mar 2020 09:13:01 +0100 Eine Anerkennung für besondere Menschen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/eine-anerkennung-fuer-besondere-menschen.html Sie bewirtschaften trotz schwieriger Bedingungen ihre Höfe mustergültig, stellen hochwertige Lebensmittel her, pflegen dabei die Kulturlandschaft und sind noch ehrenamtlich aktiv: Drei Bergbauernfamilien sind die Bergbauernpreis-Träger 2020 des Südtiroler Bauernbundes. Der Preis wird von den Raiffeisenkassen Südtirols gestiftet. Mit dem Bergbauernpreis zeichnen der Südtiroler Bauernbund und die Raiffeisenkassen Südtirols bäuerliche Familien aus, die besondere Leistungen erbringen. „Die Bergbauernpreisträger bewirtschaften mustergültig ihre Höfe und tragen damit zum Erhalt der einmaligen Südtiroler Kulturlandschaft bei. Zudem stellen sie Qualitätsprodukte her, sind in zahlreichen Vereinen und Organisationen aktiv und pflegen Tradition und Brauchtum. Für ihren Einsatz und Fleiß erhalten drei Familien, stellvertretend für die über 6.000 Bergbauernfamilien, den Bergbauernpreis“, sagte Bauernbund-Landesobmann Leo Tiefenthaler. Es sei immer wieder beeindruckend zu sehen, mit welcher Leidenschaft diese Familien ihre Höfe bewirtschaften.
Mit dem Bergbauernpreis will der SBB auch die Arbeit der Bergbauern, die der gesamten Gesellschaft zugutekommt, sichtbarer machen.
Die drei Träger des Bergbauernpreises 2020 sind:

  • Familie Rainer aus Innichen/Winnebach
  • Familie Canazei aus St. Ulrich
  • Familie Holzer aus Martell.
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Sonstige landw. Gen.
news-1536 Tue, 03 Mar 2020 11:37:22 +0100 Erstes VUCA-Seminar im Kloster Neustift https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/erstes-vuca-seminar-im-kloster-neustift.html Die Arbeitswelt im digitalen Zeitalter, Arbeit 4.0, bringt große Veränderung mit sich. Auch in Südtirol passen sich die Arbeitsweisen an die Herausforderungen der digitalen Welt an. Ausweichen geht nicht. „Man kann sich jedoch darauf vorbereiten“, sagt Claudia Muigg, von DIEBERATERINNEN, Innsbruck, beim ersten VUCA-Seminar für den Raiffeisenverband Südtirol im Kloster Neustift bei Brixen. VUCA ist ein Wortkonstrukt und setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von vier englischen Begriffen zusammen: Volatility, uncertinity, complexity und ambiguity. Sie beschreiben die Arbeitswelt der Zukunft. Mit dem Voranschreiten der Digitalisierung ändern sich viele Bereiche des Lebens. Viele Arbeiten können künftig von Maschinen übernommen werden, Arbeit selbst wird unberechenbarer, ungewisser und vielschichtiger. Claudia Muigg, Referentin von DIEBERATERINNEN aus Innsbruck, erklärt im Interview, wie man sich auf diese Entwicklungen einstellen und vorbereiten kann.

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1532 Mon, 02 Mar 2020 17:24:00 +0100 Direkten Kontakt zwischen Produzenten und Kunden nutzen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/direkten-kontakt-zwischen-produzenten-und-kunden-nutzen.html Die Welt wandelt sich so schnell wie nie zuvor. Am gravierendsten sind die technologischen Veränderungen. Auch Genossenschaften haben sich diesen Veränderungsprozess zu stellen, um nicht das Nachsehen zu haben. Was der deutsche Experte für Digitalisierung, Social-Media und Unternehmertum Hubertus Porschen dazu sagt. Der deutsche Experte für Digitalisierung, Social-Media und Unternehmertum, Hubertus Porschen, sprach auf der Tagung der landwirtschaftlichen Genossenschaften, Anfang Februar in Tisens, über die Veränderung der Märkte. Durch die Möglichkeiten der Digitalisierung und Transformationstechnologien haben sich neben den starken Handelsketten vor allem digitale Plattformen wie beispielsweise Amazon, Apple, Ebay oder Alibaba zwischen Kunden und Produzenten geschoben. Auf diese Weise verschiebt sich der Markt immer weiter weg vom Produzenten hin zu den Plattformen. Im Interview mit Thomas Hanni betonte Porschen, dass der direkte Kontakt zwischen Produzenten und Kunden einer der zentralen Erfolgsfaktoren für Unternehmen ist, gerade auch für Genossenschaften: „Das entscheidende ist, dass Produzenten und auch die Genossenschaften den Kontakt zum Kunden halten, denn sie haben die Daten der Kunden und können damit arbeiten. Es ist wichtig, dass sie sich weiterhin nicht in die Abhängigkeit von Plattformen begeben und den Kontakt zum Kunden bewahren, gerade über das Marketing.“

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1535 Thu, 27 Feb 2020 11:27:50 +0100 Über 3000 Familienbetriebe stehen dahinter https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/ueber-3000-familienbetriebe-stehen-dahinter.html Sie sind seit Jahren auf dem Erfolgsweg: die Südtiroler Kellereigenossenschaften. Dahinter stehen rund 3300 Familien und Betriebe und fast 72 Prozent der Südtiroler Weinproduktion. Bei einer Tagung im Felsenkeller der Laimburg haben sie sich Mitte Februar gemeinsam der Öffentlichkeit präsentiert. Andreas Kofler, Präsident des Verbandes der Kellereigenossenschaften Südtirols, konnte unter anderem Vertreter des Hoteliers- und Gastwirteverbandes, der IDM Südtirol, der Vinum Hotels Südtirol, des Konsortium Südtirol Wein, des Raiffeisenverbandes und der Südtiroler Sommeliervereinigung sowie Handelspartner und Wiederverkäufer der Kellereigenossenschaften begrüßen. Er verwies auf die Erfolgsgeschichte der vor über hundert Jahren gegründeten Kellereigenossenschaften und unterstrich den Wert der genossenschaftlichen Organisationsform. „Die Genossenschaft ermöglicht die Existenz vieler kleiner Betriebe und den gemeinsamen Auftritt am Markt“.

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Bozen und Umgebung Wein
news-1534 Tue, 25 Feb 2020 09:05:50 +0100 Nahversorgung: Tscherms hat einen neuen Dorfladen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/nahversorgung-tscherms-hat-einen-neuen-dorfladen.html Tscherms hat wieder seinen eigenen Dorfladen. Am 20. Februar hat die Südtiroler Nahversorgungsgenossenschaft NaveS ein Gemischtwarengeschäft eröffnet. Damit ist die Nahversorgung in der Gemeinde garantiert. Der neue Dorfladen in der Gampenstraße 24 wurde in den Räumlichkeiten des ehemaligen Gemischtwarengeschäfts der Familie Kiem eröffnet und befindet sich im unmittelbaren Dorfzentrum. Betrieben wird das Geschäft von der Südtiroler Nahversorgungsgenossenschaft NaveS, eine Konsumgenossenschaft, die vom Raiffeisenverband, Bauernbund, KVW und Gemeindenverband getragen wird.

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Verbandsnachricht Burggrafenamt Konsum
news-1531 Thu, 20 Feb 2020 15:45:00 +0100 Brexit, EU-Agrarreform und die Genossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/brexit-eu-agrarreform-und-die-genossenschaften.html Die Landwirtschaft in der EU steht vor großen Herausforderungen. Franz Reisecker, Vizepräsident der europäischen Bauern- und Genossenschaftsverbände COPA-COGECA, kennt sie genau. Bei der „Tagung der landwirtschaftlichen Genossenschaften“ des Raiffeisenverbandes in der Fachschule Tisens hat er mit "Raiffeisen Nachrichten" darüber gesprochen. Herr Reisecker, was sind derzeit unter anderem die dringendsten Themen in Brüssel?

Franz Reisecker: Die wichtigsten Themen sind sicher die Verhandlungen um das Agrarbudget, die anstehenden Handelsabkommen mit südamerikanischen Mercosur-Staaten oder mit Australien und Neuseeland und der Brexit, das ist eine große Herausforderung für die Landwirtschaft in Brüssel.

Warum?

Franz Reisecker: England ist ein ganz wichtiger Importeur von agrarischen Lebensmitteln aus der EU, in ungefähr 5-facher Dimension des Russland-Embargos und das hat bereits riesige Preisverwerfungen gebracht. Deshalb ist ein gutes Abkommen mit England in den nächsten Monaten wichtig. Ganz besonders gilt das auch für Irland, weil es etwa zwei Drittel seiner Milchproduktion nach England liefert.

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Verbandsnachricht Burggrafenamt Sonstige
news-1533 Mon, 17 Feb 2020 17:10:00 +0100 VOG mit zufriedenstellendem Vermarktungsverlauf https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vog-mit-zufriedenstellendem-vermarktungsverlauf.html Der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften verzeichnet in der laufenden Vermarktungssaison einen positiven Absatztrend. Die Vermarktungssaison des VOG startete – auch aufgrund einer etwas geringeren Produktion in diesem Jahr – unter deutlich besseren Vorzeichen als im Vorjahr. Das teilt der Verband in einer Aussendung mit. Demnach wurden im Einzugsgebiet des VOG 2019 rund 458.000 Tonnen Äpfel nach integrierter Anbauweise (-10 % gegenüber 2018) und rund 16.800 Tonnen Bio-Äpfel (-18 Prozent gegenüber 2018) geerntet.

Geringere Erntemenge

Hauptgrund für den Rückgang der Erntemengen sind geringere Kaliber der Äpfel sowie in einigen Gebieten auch Hagel- und Frostschäden. Auch auf europäischer Ebene liegen die Erntemengen unter jenen von 2018 und gehören somit zu den niedrigsten der vergangenen zehn Jahre.

Hoffnung auf günstige Vermarktungssaison

Aus vermarktungstechnischer Sicht zeichnet sich eine relativ positive Entwicklung der Saison 2019/20 ab: der Start wurde durch die teils hohen Restbestände aus dem Vorjahr erschwert, doch gibt eine der geringsten Erntemengen in ganz Europa Hoffnung, dass die Vermarktungssaison günstig verlaufen wird. Die Angebotssituation in Europa veränderte sich deutlich im Vergleich zu 2018: Die erheblichen Ernteausfälle, welche es in Nord- und Osteuropa gab, wurden zum Teil durch die hohen Erntemengen in Südeuropa ausgeglichen. In der Folge orientierten sich die Kunden um und kaufen nun nicht selten Äpfel aus anderen Produktionsgebieten.

Kleine Apfelgrößen als Herausforderung

„Beim VOG verläuft die Saison recht gut“, betont Walter Pardatscher, Direktor des VOG. „Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir bisher einen höheren Absatz verzeichnen, auch wenn die Preise – vor allem zu Beginn der Saison – nicht immer zufriedenstellend waren. Die ordentliche Absatzentwicklung hat sich in den ersten Wochen dieses Jahres fortgesetzt und sollte bei einer geringeren Produktverfügbarkeit weiter anhalten. Die Herausforderung der laufenden Vermarktungssaison sind allerdings die kleinen Kaliber, welche in diesem Jahr zu einem deutlich höheren Prozentsatz anfallen.“ Die Restbestände des Verbandes liegen Anfang Februar dieses Jahres rund 15 % unter jenen aus demselben Zeitraum des Vorjahres. Weil auch die Konsumentenpreise auf einem relativ niedrigem Niveau bleiben, wird der Konsum weiterhin angetrieben.

„Wir zählen in Europa zu den führenden Unternehmen im Bereich Äpfel. Unsere weltweiten Kunden schätzen uns aufgrund unseres breiten Angebots an Qualitätsäpfel“, unterstreicht Pardatscher. „Dieses Feedback erhielten wir auch auf der Messe Fruit Logistica in Berlin, an der wir in der letzten Woche teilgenommen haben“

 

 

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Obst
news-1530 Fri, 14 Feb 2020 11:33:51 +0100 Giovan Battista Sala: „Beziehungen zu den Kunden sind das Wichtigste.“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/giovan-battista-sala-beziehungen-zu-den-kunden-sind-das-wichtigste.html Am Rande der Veranstaltung „Incontri con la Banca d’Italia“ am 31. Januar in Bozen sprach Giovan Battista Sala, der Leiter des Dienstes für Bankenaufsicht 2 der Banca d’Italia, über die Entwicklung der Raiffeisen Genossenschaftsbanken und deren bevorstehende Anerkennung als institutsbezogenes Sicherungssystem (IPS). Raiffeisen Nachrichten: Wie beurteilen Sie den von den Südtiroler Raiffeisenkassen eingeschlagenen Weg?

Giovan Battista Sala: Vorauszuschicken ist, dass der Weg der Südtiroler Raiffeisenkassen erst durch ein Staatsgesetz möglich wurde und dass die Inititative in erster Linie von den Banken selbst ausgegangen ist. Derzeit arbeiten wir noch gemeinsam an der Umsetzung. Was wir allerdings jetzt schon wissen ist, dass wir uns bei der Überwachung dieser Banken an die bestehenden Regelungen und Gesetze halten werden.

Welche Herausforderungen kommen auf die Raiffeisenkassen Südtirols zu?

Ich bin davon überzeugt, dass kleinere Banken ihren eigenen Weg suchen müssen. Dieser wird gelingen, weil Südtirol große Chancen bietet und Ausdruck einer gesunden Wirtschaft ist. Gleichzeitig ist die Dimension der kleinen und mittleren Banken sicherlich auch ein Schwachpunkt, wenn man an die Globalisierung, die Fintechs, die Digitalisierung und die Neugestaltung der Beziehung zwischen Bank und Kunden denkt. Wir haben gesehen, dass es jenseits der Alpen zahlreiche Beispiele von Banken gibt, die den Weg des IPS bereits erfolgreich gehen: in Frankreich, in Österreich und in Deutschland haben sich verschiedene Banken bereits zu einem IPS zusammengeschlossen. Sicher ist, dass es viele Möglichkeiten gibt und dass die Banca d’italia niemals selbst der Regisseur dieser Umstrukturierung sein kann. Sie wird vielmehr die Entwicklung der Banken genau beobachten und sie, den bestehenden Regeln entsprechend, weiter überwachen.

Ist dieser besondere Zusammenschluss nicht auch ein Vorteil für die Raiffeisenkassen?

Ich glaube, dass Südtirol in wirtschaftlicher Hinsicht und von der Wertehaltung her gesehen, gut da steht. Wenn eine Bank ihre Tätigkeit lokal begrenzt, könnte das in Zukunft problematisch werden. Eine Bank im 3. Jahrtausend zu führen verlangt Technologien und Investitionen. Man wird einen Weg finden müssen, wie man die positiven Kräfte, die von der Nähe zum Tätigkeitsgebiet herrühren, mit der modernen Vision der Bankenführung verbinden kann, mit all den Herausforderungen, die das mit sich bringt.

Was würden Sie heute einer Südtiroler Raiffeisenkasse raten?

Arbeitet einfach weiterhin gut. Achtet auf die Beziehungen zu den Kunden, denn die sind das Wichtigste. Der Wert der Kundenbeziehung ist einer der Grundwerte von Banken.

Vielen Dank für Ihre Einschätzung!

 

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1529 Wed, 12 Feb 2020 16:22:33 +0100 Das war der 44. Raiffeisen Wintersporttag im Skigebiet Reinswald https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/das-war-der-44-raiffeisen-wintersporttag-im-skigebiet-reinswald.html Wintersporttag auf Sarnerisch: das war das Motto des 44. Raiffeisen Wintersporttages, der am 1. Februar im Skigebiet Reinswald im Sarntal stattfand. Über 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Verwaltungs- und Aufsichtsräte des Südtiroler Raiffeisen Verbundes nahmen teil. Der diesjährige Raiffeisen Wintersporttag in Reinswald stand unverkennbar unter Sarner Einfluss: das Gaudirennen "Toppar Werfen" – also Zielwurf mit den typischen Sarner Hausschuhen aus Filz, die Tanzeinlage der "Plattllausgitschen" bei der Abendveranstaltung im Festzelt und ein reichhaltiges Abendbuffet der Sarner Bäuerinnen „Ollerhond Selbergmochts Genossenschaft“. Der Abend klang bei Auftritten von Musiker Jason und der Sarner und Musikband "Ratanplan" aus.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1528 Tue, 11 Feb 2020 09:09:56 +0100 Großes Interesse an der steuerlichen Fachtagung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/grosses-interesse-an-der-steuerlichen-fachtagung.html Bei einer Tagung im Raiffeisenverband informierten die Fachberater des Bereichs Steuerrecht die Mitgliedsgenossenschaften über aktuelle steuerliche Bestimmungen. An der jährlichen Steuerfachtagung im vollbesetzten Pavillon des Raiffeisenhauses nahmen Vertreter der Obst- und Kellereigenossenschaften, Milchhöfe, Energie- und Wassergenossenschaften, Wohnbau- und Sozialgenossenschaften, Konsum- und Bezugsgenossenschaften sowie der sonstigen Genossenschaften teil. Dabei erläuterten die Fachberater des Bereichs Steuerrecht die neuesten steuerlichen Bestimmungen.

 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1527 Mon, 10 Feb 2020 12:02:52 +0100 Wie Genossenschaften mit der Veränderung der Märkte umgehen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wie-genossenschaften-mit-der-veraenderung-der-maerkte-umgehen.html „Genossenschaften und die Veränderung an den Märkten: Innovation, Interessen und Influencer“: Unter diesem Motto stand am Freitag eine Tagung des Raiffeisenverbandes Südtirol in der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung in Tisens, mit über 100 Vertretern der landwirtschaftlichen Mitgliedsgenossenschaften. Welche Herausforderungen für Genossenschaften und Verbände ergeben sich durch die Veränderungen auf den Märkten? So lautete die zentrale Frage auf der 4. Tagung der landwirtschaftlichen Genossenschaften in Tisens. Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol, verwies bei der Begrüßung auf die Aktualität des Themas. „In Deutschland kontrollieren heute vier große Handelsketten 85 Prozent des Lebensmittelmarktes“, so Von Leon. Das zeigt die enorme Konzentration im Handel. Dass es in dieser Entwicklung Chancen für Genossenschaften gibt, bestätigten die Referenten der Tagung:

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Verbandsnachricht Burggrafenamt Bozen und Umgebung Sonstige
news-1526 Thu, 06 Feb 2020 17:16:52 +0100 Weinbautag Meran in der Kellerei Meran in Marling https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/weinbautag-meran-in-der-kellerei-meran-in-marling.html Zahlreiche Weinbauern und Interessierte trafen sich am Donnerstag, 6. Februar 2020 zum traditionellen Weinbautag in Marling. Sieben Referenten berichteten ausführlich über Neuentwicklungen und aktuelle Themen im Weinbau. Christoph Wolf vom Bezirksausschuss des Südtiroler Beratungsringes begrüßte die Anwesenden zu dieser traditionellen und bedeutenden Veranstaltung im Burggrafenamt, die von der Kellerei Meran gemeinsam mit dem Südtiroler Beratungsring organisiert wurde.

Zu Beginn informierte Andreas Kraus, Amtsdirektor beim Amt für Obst- und Weinbau, über Neuerungen bei der staatlichen Zuteilung von Pflanzgenehmigungen im Weinbau. Bestätigt wurde, dass auch 2020 die unentgeltlichen Pflanzgenehmigungen aus der Weinmarktordnung im Ausmaß von 1% der Rebfläche der Provinz Bozen verteilt werden. Das entspricht insgesamt 55,2 ha. Die Gesuche werden im Zeitraum vom 17.02.2020 bis 13.03.2020 angenommen. Die höchsteinreichbare Fläche pro Antragsteller ist wie bereits 2019 auf 3.000 m² beschränkt.

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Burggrafenamt Wein
news-1525 Thu, 06 Feb 2020 16:25:17 +0100 Berglandwirtschaft im Fokus  https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/berglandwirtschaft-im-fokus.html Bei der 56. Informationstagung des ÖRV standen im Festspielhaus in Bregenz unter anderem die Potenziale des Alpenraums im Mittelpunkt der Diskussion. Ist Landwirtschaft im Alpenraum unverzichtbar? In diesem Kontext dominieren zwei gegensätzliche Positionen. Einerseits wird davon ausgegangen, dass die bergbäuerliche Landwirtschaft nicht mehr zwingend zur Bereitstellung von Lebensmitteln gebraucht wird, da diese ohnehin aus den Gunstlagen der Täler bezogen werden können. Andererseits steht demgegenüber ein multifunktionaler Nutzen der alpenländischen Landwirtschaft, unter anderem in Form von landschaftsgärtnerischer Erhaltung. Und zwar als unverzichtbare Grundlage für den Tourismus: "Der Alpenraum ist deshalb nach wie vor so attraktiv, weil ihn über Jahrhunderte hinweg Bäuerinnen und Bauern bewirtschaftet und gepflegt haben", betont Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer. Gleichzeitig warnt er aber vor einer Überforderung eben dieser Alpenräume durch Übertourismus. In puncto Klimaschutz und biologischer Vielfalt bezeichnet er nachhaltige Agrarwirtschaft als Teil der Lösung und als Chance, auch in höheren Lagen. Gerade im Hinblick auf die Umweltthematik sieht der LK-Präsident die Landwirtschaft in der Pflicht, "die Kreislaufwirtschaft zu schließen".

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Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
news-1524 Wed, 05 Feb 2020 16:28:22 +0100 Bürgergenossenschaften in Südtirol und Trentino https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/buergergenossenschaften-in-suedtirol-und-trentino.html In Südtirol und im Trentino wird derzeit an einer rechtlichen Vorlage für Bürgergenossenschaften gearbeitet. Gesucht wird ein Modell für Bürgergenossenschaften, das auf die lokalen Gegebenheiten der Region Trentino-Südtirol zugeschnitten ist. Die Erwartungen sind groß. Ausgangsidee für eine Bürgergenossenschaft ist immer das Bedürfnis einer Gemeinschaft, für das eine Lösung gefunden werden soll: Kinderbetreuung, Beschaffung von Arbeitsplätzen für benachteiligte Personen, Aufrechterhaltung von Infrastrukturen wie Straßendienst oder Kinos. Von den örtlichen Gegebenheiten hängt ab, was zu organisieren ist. Häufig handelt es sich um Dienste, die sich finanziell kaum rechnen. Oder übergreifende Dienste aus dem Bereich Energie, Tourismus oder Landwirtschaft.

In Apulien, Emilia Romagna, Abruzzen und Sardinien gibt es bereits gut funktionierende Bürgergenossenschaften. Diese Regionen haben auch die entsprechenden Gesetze bereits definiert. Auf staatlicher Ebene muss der vorliegende Gesetzesentwurf jedoch noch diskutiert werden. Für die Region Trentino-Südtirol arbeitet die Regionalkommission für genossenschaftliche Körperschaften Südtirol-Trentino derzeit an einem Modell für Bürgergenossenschaften, das auf die lokalen Gegebenheiten zugeschnitten ist.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1523 Wed, 05 Feb 2020 12:26:04 +0100 VSS zeichnet Vereine mit vorbildlicher Jugendarbeit aus https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vss-zeichnet-vereine-mit-vorbildlicher-jugendarbeit-aus.html Vor kurzem zeichnete der Verband der Sportvereine Südtirols (VSS) die Sektion Schwimmen des SSV Bruneck für ihre vorbildhafte Jugendarbeit aus und überreichte ihr den mit 5.000 Euro dotierten Siegerscheck der Südtiroler Raiffeisenkassen. Die Anerkennung für vorbildliche Jugendarbeit wird heuer bereits zum 20. Mal überreicht. Der SSV Bruneck überzeugte die Fachjury vor allem mit seinem breiten Angebot an Freizeit- und Leistungssport. Um möglichst vielen Menschen Freude an Bewegung im Wasser zu vermitteln, arbeitet der Verein mit den Schulen des Tales, der Lebenshilfe Südtirol und dem Jugendzentrum UFO zusammen.

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Bozen und Umgebung Finanzen Sonstige
news-1522 Tue, 04 Feb 2020 12:16:34 +0100 Banca d’Italia öffnet die Tore https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/banca-ditalia-oeffnet-die-tore.html Mit der Veranstaltungsreihe „Incontri con la Banca d’Italia“ öffnet die Italienische Zentralbank ihre sonst kaum zugänglichen Tore. Auch in Südtirol. Die  Auftaktveranstaltung am Sitz der Banca d’Italia, Zweigstelle Bozen, ist der Ausdruck einer stärkeren Öffnung Richtung Bevölkerung. Beim ersten Treffen der insgesamt vier „Incontri con la Banca d’Italia“, am 31. Jänner in der Horazstraße in Bozen, ging es um das Thema „Stabilität im Finanzsektor und Verbraucherschutz bei Bank- und Finanzdienstleistungen“. Dabei diskutierten die Vertreter der Banca d’Italia mit den geladenen ExpertInnen aus der Medienbranche: Maurizio Cannistraro, Direktor der Banca d’Italia in Bozen, Gian Luca Trequattrini, Virginia Giglio, Giovan Battista Sala, Michele Carofiglio von der Banca d’Italia, Claudia Curi von der Freien Universität Bozen, Journalistin Stefania Tamburello und Alberto Faustinti, Chefredakteur des „Alto Adige“.

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1521 Tue, 04 Feb 2020 11:40:25 +0100 Plattform Land unterstützt Co-Working-Räume https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/plattform-land-unterstuetzt-co-working-raeume.html Die Plattform Land unterstützt den Antrag zur Förderung des Co-Working im ländlichen Raum, da dadurch die Peripherie aufgewertet wird und besonders jungen Menschen neue Chancen geboten werden.   Der Bedarf an Co-Working-Räumen im ländlichen Raum wurde bereits auf der gemeinsam Herbsttagung „Land & Jugend“ mit dem Südtiroler Jugendring als auch im Rahmen des EU-Projekts „ALPJOBS“ zu zukünftigen Jobs deutlich. Besonders junge Menschen aus unterschiedlichen Berufen wünschen sich größere Räume mit mehreren Arbeitsplätzen und Infrastrukturen (Drucker, Besprechungsräume, Internet usw.), die sie zeitlich befristet nutzen können. „Die Arbeitswelt verändert sich und so auch die Arbeitsformen. Damit der ländliche Raum nicht abgehängt wird, sondern Chancen bietet, braucht es die Förderung von Co-Working-Räumen gerade auch im ländlichen Raum“, sagte Andreas Schatzer, der Präsident der Plattform Land.

Auch Hannes Götsch von der BASIS Vinschgau, die seit Herbst 2019 den ersten Co-Working-Raum im ländlichen Raum in Südtirol betreibt, sieht darin ein wichtiges Entwicklungspotential für den ländlichen Raum. Kreative Menschen aus verschiedenen Branchen kommen möglichst ortsnah zusammen und können sich austauschen. Dadurch entsteht ein größerer Mehrwert und eine bessere Kooperation im ländlichen Raum.
Unterstützung für die Initiative Ladurners kommt auch vom Südtiroler Jugendring. „Auch wir begrüßen die Einrichtung von Co-Working-Räumen im ländlichen Raum als wichtige Ergänzung zu den existierenden Strukturen in den Städten“, stellte Tanja Rainer, Vorsitzende des Südtiroler Jugendrings, klar.

Für Ulrich Höllrigl, Geschäftsführer der Plattform Land, spricht neben der Chance, hochqualifizierte Menschen im ländlichen Raum zu halten und den Pendlerverkehr zu reduzieren, noch ein weiterer Aspekt für das Co-Working: „Für Co-Working-Räume eignen sich besonders leerstehende Gebäude, die derzeit von der Plattform Land im Rahmen des Leerstandsmanagements erhoben werden. Dadurch werden Leerstände wieder einer sinnvollen Nutzung zugeführt.“ 
Die Plattform Land ruft daher die politischen Verantwortlichen im Südtiroler Landtag auf, den Beschlussantrag zu den Co-Working-Räumen zu genehmigen und anschließend die Einrichtung von Co-Working-Räumen in interessierten Gemeinden finanziell zu unterstützen – besonders in Leerständen. „Die Plattform Land steht gerne als Ansprechpartner für interessierte Gemeinden aus dem ländlichen Raum zur Verfügung, die einen solchen Co-Working-Raum einrichten wollen“, sagt Höllrigl. 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1520 Tue, 04 Feb 2020 10:26:49 +0100 Moderne Bank mit großer Tradition https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/moderne-bank-mit-grosser-tradition.html Die Raiffeisenkasse Salurn gibt es bereits seit 130 Jahren. Mitglieder, Kunden und Vertreter aus Politik und Wirtschaft haben vor kurzem dieses Jubiläum gefeiert. Die Raiffeisenkasse Salurn, die auf eine ereignisreiche,  aber erfolgreiche Geschichte zurückblicken kann, feierte am 31. Jänner in allen Geschäftsstellen ihr 130-jähriges Bestehen. Obmann Michele Tessadri und Direktor Manfred Huber luden dabei zu einem geselligen Umtrunk ein. Neben Kunden und Mitgliedern waren auch mehrere Vertreter aus Wirtschaft und Politik gekommen. Obmann Tessadri verwies in seiner Ansprache auf die Bedeutung der Bank für das Einzugsgebiet, das neben Salurn auch die Gemeinden Neumarkt mit Laag, Kurtatsch, Margreid und Kurtinig umfasst. In seiner Gastrede verwies Herbert von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes, auf die solide Eigenkapitalausstattung der Raiffeisenkasse Salurn.

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Überetsch/Unterland Finanzen
news-1519 Fri, 31 Jan 2020 17:05:23 +0100 Tagung: Noch mehr auf Export und ideelle Werte setzen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/tagung-noch-mehr-auf-export-und-ideelle-werte-setzen.html Wie entwickelt sich die internationale Weinwelt und welche Zukunft hat der Wein in der Gesellschaft? Welche Strategien braucht ein Hochpreis-Weinland wie Südtirol in Zukunft? Diese und andere Themen standen im Mittelpunkt der 58. Südtiroler Weinbautagung, die Ende Jänner in Eppan stattfand und wie jedes Jahr auf eine rege Beteiligung stieß. Hermann Pilz, Chefredakteur des renommierten Magazins „Weinwirtschaft“ beleuchtete Entwicklung und Zukunftstrends der internationalen Weinwirtschaft. Wichtigster Einflussfaktor auf den Weinkonsum bilde die Bevölkerungsentwicklung. Während in den nächsten Jahren der weltweite Weinkonsum insgesamt stabil bleibe und sogar leicht ansteige, werde der demografische Wandel – sprich die veraltete Bevölkerung – in der Folge zu einem Absinken des Konsums führen. Auch die Alkohol- und Gesundheitspolitik führten laut Pilz zu einer tendenziellen Verringerung des Weinkonsums. Zudem gebe es etwa in Europa eine massive Anti-Alkoholbewegung. Tragend für den Weinkonsum seien auf absehbare Zeit die traditionellen Konsumentenländer wie Europa oder Nordamerika. In neuen Märkten wie etwa in Teilen Asiens, müsse sich der Weinverkauf erst noch entwickeln.

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Wein
news-1518 Fri, 31 Jan 2020 09:24:35 +0100 Raiffeisen Offener Pensionsfonds: sehr gutes Jahresergebnis https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-offener-pensionsfonds-sehr-gutes-jahresergebnis.html Die Performance aller Investitionslinien des Raiffeisen Pensionsfonds liegt deutlich im Plus. Rund 41.000 Südtiroler sind in den Raiffeisen Pensionsfonds eingeschrieben. Das verwaltete Vermögen des Raiffeisen Pensionsfonds steigt auf über 780 Mio. Euro an.  Das Jahr 2019 war für die Finanzmärkte außergewöhnlich positiv. Die Aktienmärkte verzeichneten zweistellige Kursgewinne und machten die Verluste des Vorjahres mehr als wett. An den Anleihenmärkten war, aufgrund rückläufiger Renditen, ebenfalls eine positive Entwicklung zu verzeichnen. 
Gestützt wurde die positive Entwicklung an den Finanzmärkten insbesondere durch die Verlautbarungen der US-Notenbank FED und der Europäischen Zentralbank EZB, falls erforderlich, auf negative Konjunkturdaten flexibel und mit einer möglichen Lockerung der Geldpolitik zu reagieren. Selbst der schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und China und die unzähligen Versuche Großbritanniens aus der europäischen Union auszutreten, konnten die positive Entwicklung an den Finanzmärkten nur zeitweise beeinträchtigen. 

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1517 Wed, 29 Jan 2020 14:50:08 +0100 Kellerei Bozen: „Spitzenqualität trotz Hagelschäden“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-bozen-spitzenqualitaet-trotz-hagelschaeden.html 224 Mitglieder und das Team der Kellerei Bozen rangen dem anspruchsvollen Jahrgang 2019 eine hohe Qualität ab. Den massiven Hagelschäden im Sommer zum Trotz. Das teilt die Spitze der Kellerei vor Beginn der neuen Verkaufssaison mit. Gleichzeitig öffnet sich die Kellerei Bozen mit ihrem Führungsprogramm 2020 verstärkt in Richtung der einheimischen Bevölkerung.   Im Angesicht der Unwetterschäden im Vorjahr kommt schnell Weltuntergangsstimmung auf. Mittlerweile lässt sich ein klareres Bild vom Jahrgang zeichnen. Schließlich ruhen die Weine in den Fässern und offenbaren schön langsam ihr Potenzial. „Wir können eins mit Gewissheit sagen: die Qualität passt“, so Kellermeister Stephan Filippi. Dies sei vor allem dem Fleiß und dem unermüdlichen Einsatz der Mitglieder in den Weinbergen in der Zeit zwischen den Unwettern im August und der Lese der Trauben zu verdanken, meint er. „Es waren sehr viele Extra-Arbeitsstunden nötig, um besonders stark beschädigte Beeren händisch zu entfernen und den Großteil der Ernte zu retten“. Die Rückgänge bei der Weinmenge liegen laut Filippi im Bereich von 20 Prozent, bei Gewürztraminer und Lagrein zwischen 30 und 40 Prozent. „In der Kellerei hat uns neueste Technik dabei unterstützt, das Traubenmaterial besonders schonend weiterzuverarbeiten“, so Filippi. 
Als herausragend bezeichnet Filippi die Qualität der Weißweinsorten Chardonnay, Sauvignon, Grauburgunder und Gewürztraminer. Unter den Roten sei vom Vernatsch außerordentlich viel zu erwarten, auch Merlot und Cabernet würden sich sehr interessant entwickeln. „Ich denke, dass uns der Jahrgang 2019 als herausfordernd, aber auch spannend in Erinnerung bleiben wird“, so die Einschätzung des Experten.

Führungen an den Wochenenden

Während es noch einige Monate dauert, bis die ersten Weine des Jahrgangs 2019 in den Handel kommen, können Interessierte schon jetzt die neue Kellerei Bozen im Stadtteil Moritzing besichtigen – und zwar ab sofort auch an den Wochenenden. „Wir haben uns dazu entschlossen, an jedem Freitagnachmittag und an jedem zweiten Samstag Führungen anzubieten – jeweils nach vorheriger Anmeldung direkt bei der Kellerei“, so Geschäftsführer Klaus Sparer. „Wir richten uns mit den Führungen in erster Linie an die einheimische Bevölkerung, die einen tieferen Einblick in die moderne Weinproduktion erhalten und unsere Weine besser kennenlernen möchte. Wir würden uns freuen, wenn viele Weinbegeisterte unser neues Angebot in Anspruch nehmen.“ 
 

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Bozen und Umgebung Wein
news-1516 Tue, 28 Jan 2020 10:03:11 +0100 DZE und VHS: Gemeinsames Weiterbildungsangebot https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/dze-und-vhs-gemeinsames-weiterbildungsangebot.html Die Volkshochschule Südtirol bietet seit 2003 einen Grund- und Aufbaulehrgang für Vereinsmanagement. Dieser richtet sich an ehrenamtlich wie hauptamtlich engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Südtiroler Vereine und Verbände. Jetzt startet die neue Zusammenarbeit mit dem seit 2018 eingerichteten Dienstleitungszentrum für das Ehrenamt, DZE. Bereits seit 2003 bietet die Volkshochschule Südtirol mit dem Grundlehrgang Vereinsmanagement und den vertiefenden Aufbaulehrgang eine wertvolle Weiterbildungsmöglichkeit für ehrenamtlich wie hauptamtlich engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Südtiroler Vereine und Verbände. 2020 startet nun die neue Zusammenarbeit mit dem seit 2018 eingerichteten Dienstleitungszentrum für das Ehrenamt, DZE. Ziel ist es die Erfahrung und die Expertise – gerade in Anbetracht der sich ändernden rechtlichen Grundlagen rund um den 3. Sektor – der beiden Organisationen zu vereinen und die Vereinsarbeit in Südtirol zukünftig gemeinsam mit einem umfassenden Weiterbildungsangebot zu unterstützen.

Am 7. Februar 2020 startet der neue Aufbaulehrgang Vereinsmanagement an der VHS. Dieser umfasst 4 Module zu je 1,5 Tagen zu den Themen: „Zeit- und Selbstmanagement“, „Projektmanagement“, „Digitales Marketing“ und „Kommunikation - Moderation - Auftritt in der Öffentlichkeit“ (Kosten € 150 - Anmeldungen noch möglich). Parallel wird es am 6. Februar 2020 und am 21. Mai 2020 jeweils einen Informationsabend in Zusammenarbeit mit dem DZE geben, bei welchen die jeweils aktuellen Entwicklungen rund um die Neuerungen für den 3. Sektor bzw. die ehrenamtlich organisierten Vereine präsentiert und anhand von Fallbeispiele erörtert werden.

Der Herbst 2020 bringt dann die Neuauflage des Grundlehrgangs Vereinsmanagement, welcher in 9 Modulen erneut die Bandbreite der relevanten Themen in der Vereinsarbeit abdecken wird (Anmeldung ab Sommer 2020 möglich): rechtliche und steuerrechtliche Grundlagen, Finanzierung und Controlling, Moderation/Kommunikation, Marketing, Veranstaltungsmanagement, EDV, Team Building/Mitarbeitermotivation, Systemisches Leadership.

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Bozen und Umgebung Sozial
news-1507 Mon, 27 Jan 2020 09:53:00 +0100 Tagung am 7. Februar: Veränderung an den Märkten https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/tagung-am-7-februar-veraenderung-an-den-maerkten.html Märkte und Kundenverhalten ändern sich: Es fällt auf, dass Produzenten an Marktmacht verlieren und Plattformen ihre Stellung ausbauen und wo stehen Genossenschaften in diesem Transformationsprozess? Mögliche Antworten gibt es am 7. Februar. Der Raiffeisenverband lädt am 7. Februar zur „Tagung der landwirtschaftlichen Genossenschaften“ in die Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Tisens ein – zum aktuellen Thema: „Genossenschaften und die Veränderung an den Märkten: Innovation, Interessen und Influencer“.

Die Tagung richtet sich an Obleute, Geschäftsführer, alle gewählten Mandatare und leitenden Führungskräfte der landwirtschaftlichen Genossenschaften sowie der Einkaufs- und Konsumgenossenschaften, an die Bezirks- und Ortbauernräte im Bauernbund und an Vertreter von Institutionen und Organisationen.

Themen und Referenten

Die Tagung beleuchtet Trends und Veränderungen an den Märkten und die sich ergebenden aktuellen Herausforderungen für Genossenschaften und Verbände. Die Referenten sind:

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Verbandsnachricht Burggrafenamt Bozen und Umgebung Sonstige
news-1515 Mon, 27 Jan 2020 09:25:00 +0100 Obstwirtschaft - wo der Schuh drückt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/obstwirtschaft-wo-der-schuh-drueckt.html Vergangene Woche fand am Ritten das diesjährige Obstbauseminar des Vereins der Absolventen Landwirtschaftlicher Schulen statt. Land und Leben hat sich bei den Apfelbauern umgehört, wo der Schuh drückt. "Es gibt eine große Unsicherheit, niemand weiß genau wo es hingeht, und in Sachen Nachhaltigkeit wird uns Obstbauern schon viel abverlangt", sagte einer der Teilnehmer beim diesjährigen Obstbauseminar am Ritten. Dazu hatten vergangene Woche Obstbäuerinnen und Obstbauern aus dem ganzen Land für drei Tage auf dem Ritten
getroffen, um die aktuellen Herausforderungen untereinander und mit Fachleuten zu diskutieren. Land und Leben hat sich bei den Teilnehmern umgehört und gefragt, wie die Apfelbauern die Zukunft ihrer Betriebe sehen und was sie dafür tun.


In einem zweiten Thema geht es um die Alternativen zur chemischen Unkrautbekämpfung: Welche Vor- und Nachteile haben neue maschinelle Verfahren und welche Form der Unkrautbekämpfung ist am Ende die nachhaltigere Form.

Jetzt reinhören!

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Obst
news-1514 Fri, 24 Jan 2020 11:11:17 +0100 Pink Lady: Mehr als nur ein Apfel https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/pink-lady-mehr-als-nur-ein-apfel.html In den 90er Jahren gab es 30 Produzenten für die damals neue Apfelmarke Pink Lady. Heute ist daraus einer der führenden Prämiumäpfel geworden. Von den derzeit 3000 Produzenten arbeiten mehr als 50 Prozent in Südtirol. Als der australische Forscher John Cripps im Jahr 1973 auf die Idee kam, eine Kreuzung aus Golden Delicious und Lady Williams zu züchten, konnte er den Erfolg der daraus entstandenen Apfelsorte nicht erahnen. Aus der Kreuzung aus Golden Delicious und Lady Williams ging die Apfelsorte Cripps Pink hervor und die Auswahl der besten Äpfel dieser Sorte führte schließlich zu Pink Lady®.

Mittlerweile stammt die Hälfte aller produzierten Pink Lady®-Äpfel aus Südtirol. Das liegt zum einen daran, dass Südtirol eine Region der Apfelerzeugung und zum anderen an den Werten und der Philosophie, die hinter Pink Lady steht. Beim Anbau und bei der Vermarktung dieses Apfels wird nichts dem Zufall überlassen. Dies betonte der Generaldirektor von Pink Lady Europe, Thierry Mellenotte, auf der diesjährigen 67. Südtiroler Obstbautagung in Meran: „Qualität gehört zu unseren Grundprinzipien“, so Mellenotte im Rahmen der Tagung.

Hinter der Apfelsorte steht ein nichtgewinnorientierter Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Wertschöpfung der einzelnen Produzenten zu steigern, und zwar bei gleichzeitiger Einhaltung von klar definierten Werten wie Biodiversität, Bienenschutz und 100prozentiger Zertifizierung der gesamten Produktion und Verpackungsstationen. Neben der Qualität des Produkts, werden auch die Supermärkte und Verkaufspunkte laufend kontrolliert.

Eine Besonderheit unter den Pink Lady®-Produzenten ist, dass sie untereinander ihr Wissen teilen, um den Herausforderungen beim Anbau besser gerüstet zu sein. Davon profitieren alle. Aber auch die Herausforderungen des Marktes gilt es ernst zu nehmen, sagte Mellenotte: „Der Konsument ist heute misstrauisch gegenüber Marken und Unternehmen, aber auch gegenüber der Politik. Er möchte Authentizität, ethisch handeln, umweltfreundlich agieren und gesunde Produkte kaufen.“ Demnach misstrauen die heutigen Konsumenten der Industrie, dem Marketing, den Medien und auch der Landwirtschaft, vor allem gegenüber der Apfelwirtschaft gäbe es Vorbehalte. Produzenten müssen sich die Frage stellen, wie man dem entsprechen kann.

Eine Antwort darauf findet sich in der Strategie bis 2025, die auf der Tagung in Meran vorgestellt wurde. Angestrebt wird, dass der Konsument die Marke als verantwortungsvoll und nachhaltig wahrnimmt, wie etwa durch Fairen Handel, keine Abfallproduktion usw. Das sei laut Mellenotte umso wichtiger, weil immer mehr Konsumenten nach Überzeugung kaufen, unabhängig von Marke, Qualität und Preise: „Konsumenten schauen vermehrt nach den Werten, die ein Unternehmen vertritt. Daher müssen führende Unternehmen von morgen solidarisch, verantwortungsbewusst gegenüber der Umwelt und der Gesellschaft und innovativ sein“, betont der Generaldirektor von Pink Lady Europe und zählt Initiativen auf, die bereits umgesetzt sind:

  • ein Bildungsprogramm zum Schutz der Biene für die Produzenten
  • Das PinkLab mit einer Expertengruppe, um Innovationsprojekte und Startups zu unterstützen und Innovation und Technik weiterzuentwickeln
  • Pink Lady Europe Funds fördert verschiedene Bildungsprojekte und zeigt das soziale Engagement der Gruppe.

Auf den letzten Punkt geht Mellenotti genauer ein und nennt die Schwerpunkte des Engagements: „Der Konsument erwartet heute, dass eine Marke engagiert ist. Daher haben wir eine Charta entwickelt. Unserer Engagements steht auf drei Säulen: Verpflichtung gegenüber der Umwelt (z.B. bis 2030 CO-Fussabdruck von Null, Fortschritt (Arbeitsbedingungen verbessern, Innovation fördern, gegen Lebensmittelverschwendung kämpfen), an der lokalen Wertschöpfung beizutragen und junge neue Produzenten zu fördern."

 

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Burggrafenamt Bozen und Umgebung Obst
news-1513 Thu, 23 Jan 2020 11:35:02 +0100 „Signor Pomus“: Karl Jakob Josef Innerhofer im Porträt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/signor-pomus-karl-jakob-josef-innerhofer-im-portraet.html Er war einer der Gründerväter des Südtiroler Genossenschaftswesens: 31 Jahre lang Obmann der Obstgenossenschaft Pomus, Mitbegründer des Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau, Verwaltungsrat und Obmannstellvertreter im Raiffeisenverband und der Landesbank Südtirol und langjähriger Obmann der Raiffeisenkasse Lana. Bekannt ist Karl Jakob Josef Innerhofer vor allem als Mann mit Handschlagqualität. Schon immer war Karl Jakob Josef Innerhofer ein engagierter Mann. Als begeisterter Obstbauer übernahm er gerne die Verantwortung als Obmann und gestaltete, in Zeiten des Wandels, die Geschicke der Obstgenossenschaft Pomus mit. Wie Innerhofer im Interview erzählt, wechselten viele Bauern nach dem Krieg von der Vieh- zur Obstwirtschaft. Nach der Trockenlegung der sumpfigen „Möser“ entlang der Etsch gab es neue Flächen und immer mehr Bauern begannen Äpfel anzubauen. Innerhofer: „Im Laufe der Jahre hat sich das zum Intensivobstbau entwickelt. Früher gab es nicht einmal ein Kühlhaus und die Ernte war im Februar schon aufgebraucht“, erinnert sich der ehemalige Obmann.

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Burggrafenamt Obst
news-1512 Mon, 20 Jan 2020 10:59:04 +0100 Südtirols Landwirtschaft auf der Grünen Woche https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtirols-landwirtschaft-auf-der-gruenen-woche.html Noch bis zum 26. Jänner läuft in Berlin die Internationale Grüne Woche. Wenn sich das Who is who der europäischen Agrarpolitik und –wirtschaft auf der weltweit größten Verbraucherschau zu Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau trifft, ist auch Südtirols Landwirtschaft vertreten: Star des Südtirol-Stands ist dieses Jahr der Südtiroler Apfel. 1.800 Aussteller aus 61 Ländern zeigen den 315.000 Privatbesuchern und 85.000 Fachbesuchern bei der Internationalen Grünen Woche, was sie in Sachen Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft und Gartenbau draufhaben. Rund 300 Fachveranstaltungen und das Global Forum for Food and Agriculture (GFFA), die weltweit bedeutendste agrarpolitische Konferenz, runden das Angebot der Messe ab. Da darf Südtirol mit seinem qualitätsvollen landwirtschaftlichen Angebot nicht fehlen. „Die Südtiroler Qualitätsprodukte sind ein Aushängeschild für das gesamte Land, und der Sektor Agrar ist für die Weiterentwicklung von Südtirol von strategischer Bedeutung. Deshalb steht er auch im Fokus der Arbeit von IDM, mit der wir die Marktposition der Südtiroler Qualitätsprodukte stärken und die Bekanntheit und Begehrlichkeit der Marke Südtirol vorantreiben wollen“, sagt IDM-Generaldirektor Erwin Hinteregger.

Seit über 40 Jahren gibt es auf der Grünen Woche einen Südtirol-Stand. Allerdings geht die Südtirol-Präsenz bei diesem Event seit langem weit über einen simplen Messeauftritt hinaus: Der IDM-Stand in Berlin dient als Plattform und Treffpunkt, um dem Südtiroler Landwirtschaftssektor Sichtbarkeit und Gehör bei den wichtigsten Anlaufstellen zu verschaffen. „Der Auftritt unseres Landes bei dieser Messe ist aus strategischen Gründen sehr wichtig: Die Internationale Grüne Woche bietet für die Südtiroler Vertreter des Agrarsektors eine sehr gute Gelegenheit, mit allen wichtigen Entscheidungsträgern auf europäischer Ebene in Kontakt zu treten und Südtirols Anliegen zu deponieren und zu besprechen. Das schafft ein breites Netzwerk über die nationalen Grenzen hinaus“, sagt Europa-Parlamentarier Herbert Dorfmann.

Der Südtirol-Stand auf der Messe ist dieses Jahr auch Bühne für den Südtiroler Apfel. Die Messebesucher haben Gelegenheit, mit einem ausgebildeten Genussbotschafter Apfelverkostungen durchzuführen, und ein Flyer gibt Informationen zu den Apfelsorten aus Südtirol, die auch an das Publikum verteilt werden. „Wir möchten dem Publikum dieser Fachmesse die Sorten mit geschützter geografischer Angabe „Gala“ und „Golden Delicious“, sowie die Clubsorten „Kanzi®“ und „yello®“ näherbringen. Diese neuen, innovativen Sorten sind sehr vielversprechend und könnten dazu beitragen, die Position Südtirols am Markt zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit der Südtiroler Apfelproduktion langfristig zu sichern“, sagt Georg Kössler, Obmann des Südtiroler Apfelkonsortiums.

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Obst
news-1511 Wed, 15 Jan 2020 14:53:39 +0100 Raiffeisenkasse Eisacktal: neue Führungskräfte im Vertrieb https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenkasse-eisacktal-neue-fuehrungskraefte-im-vertrieb.html Martin Ragginer, Carmen Tauber und Lukas Augschöll übernehmen die Leitung für die Bereiche Firmenkundengeschäft, Service Banking und Private Banking. Im neuen Jahr präsentiert sich die Raiffeisenkasse Eisacktal mit neuen Führungskräften im Vertrieb. Im Zuge einiger Pensionierungen sowie einer strategischen Neuausrichtung im  Privatkundengeschäft wurden drei Leitungsfunktionen neu besetzt.

Es sind drei strategische Geschäftsfelder, die ab dem neuen Jahr von neuen Führungskräften geleitet werden: Private Banking, Firmenkundenberatung und das neue Geschäftsfeld Service Banking. Florian Oberhauser, langjähriger Leiter des Firmenkundengeschäfts, schied zur Jahreswende im Zuge seiner Pensionierung aus der Raiffeisenkasse aus. Als sein Nachfolger wurde Martin Ragginer ernannt, der langjährige Erfahrung im Bereich der Firmenkundenberatung in der Raiffeisenkasse mitbringt. Der Bereich ist auf eine hoch qualitative Betreuung der Unternehmen zu Themen rund um Finanzierung, Vorsorge, Absicherung und Zahlungssysteme ausgelegt.

Der Bereich Private Banking, der bis zu seiner Pensionierung in der Verantwortung von Oswald Pezzei liegt, wird ab Februar von Lukas Augschöll geleitet. Augschöll führte zuletzt die Raiffeisen-Filiale in Feldthurns und bringt fundiertes Know-How in der Anlageberatung und im Bereich der nachhaltigen Investments mit. Die Berater im Bereich Private Banking sind auf eine umfassende 360-Grad-Beratung von Privatkunden zum Thema Anlage- und Vermögensmanagement, Pensionsvorsorge und Absicherung spezialisiert.

Der Bereich Service Banking wird ab April als eigenes Geschäftsfeld von Carmen Tauber geführt. Sie hat zuletzt das AssistenzCenter geleitet, das als digitale Filiale für die KundInnen mittels E-Mail, Telefon oder WhatsApp erreichbar ist. Das Geschäftsfeld Service Banking umfasst den klassischen Kundenservice in den Filialen vor Ort, die Dienstleistungen des AssistenzCenters sowie das Thema Digital Banking, in dessen Rahmen die Kunden bei allen innovativen Banking-Kanälen - vom Online Banking bis hin zu Zahlungsmethoden mittels Smartphone wie Google Pay oder Bancomat Pay - begleitet werden.

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Eisacktal/Wipptal Finanzen
news-1510 Tue, 14 Jan 2020 15:21:02 +0100 Foodblogger: "Leben ohne Soziale Medien, definitiv eingeschränkt" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/foodblogger-leben-ohne-soziale-medien-definitiv-eingeschraenkt.html Mit knapp 51.000 Followern auf Instagram gehört Stefano Cavada zur Avantgarde der Food-Blogger in Italien. Am 7. Februar kommt der gebürtige Südtiroler, auf Einladung des Raiffeisenverbandes Südtirol, zur Tagung der landwirtschaftlichen Genossenschaften nach Tisens. Im Vorab-Interview verrät er was Influencer Marketing meint. Raiffeisen Nachrichten: Was bedeutet Influencer Marketing für Sie?

Stefano Cavada: Influencer Marketing ist ein Trend, der sich in den letzten Jahren in der Kommunikation durchgesetzt hat. Der Influencer ist jemand, der mit sozialen Netzwerken arbeitet, eine ganze Reihe von Followern hat und auf eine gewisse Branche spezialisiert ist z.B. Mode, Kochen, Reisen, Lebensstil, Politik. Er ist das Bindeglied zwischen seinem Publikum und einem Unternehmen. Meiner Meinung nach besteht die Rolle des Influencers darin, das Potenzial eines Produkts, das gemeinsam mit dem Unternehmen gefördert werden soll, vollständig zu verstehen und es auf die effektivste Weise zu kommunizieren.

Welche Bedeutung messen Sie Klickraten bei, im Allgemeinen - und für Sie persönlich?

Stefano Cavada: Klickraten sind ein Instrument, um die Wirksamkeit eines Posts zu überprüfen, der auf sozialen Kanälen geteilt wird. Dabei zählen Likes, Kommentare oder geteilte Inhalte gleichermaßen. Allerdings muss man sich das immer im Detail anschauen. Meiner Meinung nach ist es besser, weniger Kommentare zu haben, die allerdings wirklich Interesse am Inhalt ausdrücken, als viele Emojis.

Was empfehlen Sie einem Unternehmer, der ein Projekt online und über soziale Kanäle erstellen möchte: Anforderungen, wo beginnt man, welches sind die ersten Schritte?

Stefano Cavada: Grundvoraussetzung ist, dass man etwas zu erzählen hat. Das sind in der Regel die eigenen Stärken, die hergestellten Produkte, die eigene Philosophie. Diese müssen dann in Inhalte umgewandelt werden: Fotos, Videos oder einfach Geschichten, die laufend weiter erzählt werden und täglich mehr Einblicke geben.

Ein Leben ohne Social-Media-Kanäle ist ....

Stefano Cavada: Ein Leben ohne soziale Kanäle wäre ein definitiv anderes und ein eingeschränktes Leben. Was ich am meisten vermissen würde, wäre die Möglichkeit, mit Menschen zu kommunizieren, die weit weg sind.

Vielen Dank!

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Burggrafenamt Sonstige landw. Gen.
news-1509 Tue, 14 Jan 2020 15:06:42 +0100 Vorwurf der verbotenen Kartellbildung: Staatsrat gibt Raiffeisen definitiv recht https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vorwurf-der-verbotenen-kartellbildung-staatsrat-gibt-raiffeisen-definitiv-recht.html Mit Urteil vom 13. Januar 2020 hat der Staatsrat in letzter Instanz definitiv die Argumente der Wettbewerbsbehörde in der Causa Kartellbildung verworfen. Damit werden die genossenschaftliche Zusammenarbeit und die lokale Verwurzelung bestätigt. Das vor kurzem veröffentlichte Urteil bezog sich zunächst auf die Raiffeisenkasse Deutschnofen-Aldein, nun wurde jedoch bestätigt, dass die Entscheidung für Raiffeisen insgesamt gilt.

Was ist bisher passiert?

Bei einem Darlehensvergleich zwischen Südtiroler Volksbank, Südtiroler Sparkasse und einigen Raiffeisenkassen hat die Verbraucherzentale eine Übereinstimmung in der Preisgestaltung bei Finanzierungen für Privatkunden festgestellt: Alle befragten Banken meldeten die Anwendung eines Mindestzinssatzes im Ausmaß von 3 Prozent. Die Verbraucherzentrale schloss daraus, dass dieser Mindestzinssatz abgesprochen sein könnte. Die Wettbewerbsbehörde leitete 2014 daraufhin gegen die genannten Banken Ermittlungen ein, die Anfang 2015 auf den Raiffeisenverband, die Raiffeisen Landesbank und 14 Raiffeisenkassen ausgedehnt wurden.

Zu welcher Entscheidung ist die Wettbewerbsbehörde gelangt?

Der Vorwurf der Absprache zur Anwendung eines einheitlichen Mindestzinssatzes zwischen den Lokalbanken konnte nicht bestätigt werden. Dem Raiffeisenverband, der Raiffeisen Landesbank und einigen Raiffeisenkassen wurde hingegen ein nicht wettbewerbskonformer Informationsaustausch untereinander mit dem Ziel der Koordinierung der Marktpolitik und damit Kartellbildung vorgeworfen - dies insbesondere bei der Bepreisung von Wohnbaudarlehen. In ihrer Entscheidung bestätigte die Behörde ihre Vorhaltungen und verurteilte Raiffeisen zu einer Verwaltungsgeldbuße von insgesamt über 26 Mio. Euro.

Wie ging es weiter?

Gegen die Entscheidung der Wettbewerbsbehörde legte Raiffeisen im Mai 2016 Rekurs vor dem zuständigen Verwaltungsgericht Latium ein. In dem im April 2017 veröffentlichten Urteil folgten die Richter den Argumenten von Raiffeisen und annullierten die Entscheidung der Wettbewerbsbehörde.

Was war die Reaktion der Wettbewerbsbehörde?

Diese reichte gegen das Urteil des Verwaltungsgericht Latium Rekurs beim Staatsrat ein, der sich letztinstanzlich mit dem Fall beschäftigen musste. Dazu fand am 19.12.2019 in Rom die Verhandlung statt und am 13. Januar 2020 hat das höchste Verwaltungsgericht sein Urteil veröffentlicht.

Was besagt das Urteil des höchsten Verwaltungsgerichts?

Der Staatsrat hat den Rekurs der Wettbewerbsbehörde zurückgewiesen und die gelebte Zusammenarbeit in der Raiffeisenorganisation als rechtens bestätigt. Im Besonderen erkennt das Urteil die genossenschaftliche Ausrichtung und den Lokalbezug der Raiffeisenkassen in ihrer Gesamtheit an. Diese stehen wettbewerbsrechtlich nicht in Konkurrenz zueinander.

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1506 Tue, 07 Jan 2020 12:10:24 +0100 "Chancen ergreifen, die sich Frauen in der Arbeitswelt bieten" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/chancen-ergreifen-die-sich-frauen-in-der-arbeitswelt-bieten.html Dazu ermutigte Evelyn Palla auf der Veranstaltung des Raiffeisenverbandes Südtirol „Frauen bewegen“. Die 46-jährige Boznerin ist seit März 2019 Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn Fernverkehr AG in Frankfurt. Im Interview verrät sie, wie Frauen ihre Ziele erreichen. Raiffeisen Nachrichten: Sie sprechen von der Bedeutung des Networking für die eigene Karriere, welche Bedeutung hat das Networking für Frauen im Beruf?

Evelyn Palla: Networking ist wichtig, weil es eine Möglichkeit ist, sich sichtbar zu machen. Es gibt in einem Konzern ja irrsinnig viele junge, ältere Menschen, die weiterkommen wollen, die Karriere machen wollen, und deshalb ist es extrem wichtig, dass man sich sichtbar macht, dass man sich positioniert, dass man sich bei den Entscheidungsträgern bekannt macht und seine Plattformen nutzt - eben über Networking.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1505 Tue, 07 Jan 2020 09:42:22 +0100 Ende einer Ära und Neubeginn https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/ende-einer-aera-und-neubeginn.html Vor genau 13 Jahren initiierte Anton Josef Kosta, Geschäftsführer der Raiffeisenkasse Bruneck, die Raiffeisen Silvestergespräche in Bruneck. Heuer nutzte er diese Veranstaltung, um sich offiziell in seinen Ruhestand zu verabschieden. Seit 13 Jahren treffen sich Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kultur und renommierte Referenten zu den Raiffeisen Silvestergesprächen in Bruneck. Dass die diesjährige Ausgabe zum emotionsreichen Abend wurde, lag am Ende der Ära Anton Josef Kosta. Der eigentliche Initiator der Veranstaltung hatte heuer zu einer besonderen Gesprächsrunde geladen und es sich nicht nehmen lassen, zusammen mit seinen Gästen, die insgesamt 25 Sommer- und Silvestergespräche Revue passieren zu lassen: Anselm Bilgri, langjähriger Benediktinermönch und Cellerar von Kloster Andechs in Bayern, Roland Benedikter, Professor, Politikwissenschaftler und Soziologe sowie Richard Piock, ehemaliger Geschäftsführer und Präsident der Firma Durst Phototechnik in Brixen und Georg Oberhollenzer, der neue Geschäftsführer der Raiffeisenkasse Bruneck. 

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Pustertal Finanzen
news-1504 Fri, 03 Jan 2020 10:19:11 +0100 Anton Zublasing mit Raiffeisen-Ehrennadel ausgezeichnet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/anton-zublasing-mit-raiffeisen-ehrennadel-ausgezeichnet.html Fast ein Vierteljahrhundert stand Anton Zublasing der Kellerei St. Michael als Obmann vor und gestaltete die erfolgreiche Entwicklung der Genossenschaft mit. Nun wurde der Langzeitobmann verabschiedet. Nach 24 Jahren an der Spitze der Kellerei stellte sich Anton Zublasing bei der Vollversammlung im Dezember nicht mehr der Wiederwahl und leitete gleichzeitig einen Generationswechsel ein – nach fast vierzigjähriger Tätigkeit für die Kellerei.

Fast vier Jahrzehnte für die Kellerei

Anton Zublasing wurde 1980 zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt, wurde 1986 Obmann-Stellvertreter und stand der Kellerei seit 1995 als Obmann vor. „Anton Zublasing hat sich in der Kellerei und darüber hinaus Anerkennung und Wertschätzung erworben“, sagte Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes. Er zeichnete Zublasing für seine Verdienste um das Raiffeisen-Genossenschaftswesen mit der Raiffeisen-Ehrennadel in Silber aus.

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Überetsch/Unterland Wein
news-1503 Thu, 02 Jan 2020 13:57:32 +0100 Nahversorgung: Land fördert auch künftig Dorfläden https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/nahversorgung-land-foerdert-auch-kuenftig-dorflaeden.html Die Südtiroler Landesregierung will Dorfläden am Leben erhalten und die Nahversorgung am Land garantieren. Am 30.12.2019 hat sie die Richtlinien zur Förderung der Nahversorgung 2020/21 beschlossen. Die Nahversorgung zu sichern und damit Südtirols Bevölkerung den Zugang zu Produkten des täglichen Bedarfs auch in ländlichen Gebieten zu garantieren, gehört zu den Zielsetzungen der Landesregierung. Dies schreibt die Landespresseagentur in einer Mitteilung. 2014 hat sie Sondermaßnahmen eingeführt, um den Detailhandel in ländlichen Gebieten und in strukturschwachen Ortschaften zu stärken. In dieser Woche (30. Dezember) hat sie auf Vorschlag von Landesrat Philipp Achammer diese Förderung der Nahversorgung für die Jahre 2020 und 2021 verlängert.  

"Wir möchten auch die entlegensten Dörfer lebenswert erhalten und dazu gehört ein Dorfladen", betont Landesrat Achammer. Dieser könne verschiedenste Erzeugnisse und Dienste anbieten und sei damit für die Bevölkerung und auch für die Gäste Anziehungspunkt. "Ein Dorfladen ermöglicht nicht nur den fußläufigen Einkauf vor Ort, sondern leistet für eine Dorfgemeinschaft weit mehr", sagt Landesrat Achammer weiter. Er stärke die dörfliche Gemeinschaft und damit das Leben im ländlichen Raum, eben weil er auch zentraler Treffpunkt sei, wo Menschen zusammenkommen.

15.000 Euro für Neueröffnungen

Im Sinne der heute genehmigten Richtlinien bezuschusst das Land über die Landesabteilung Wirtschaft auch in den kommenden Jahren die Neueröffnung von Nahversorgungsbetrieben. Vorausgesetzt wird, dass es sich um einen Betrieb in einer Ortschaft mit mindestens 150 Einwohnern handelt, der Detailhandel betreibt und frische und konservierte Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs in großer Auswahl anbietet. Für die Eröffnung neuer Dorfläden in Ortschaften, in denen es kein anderes Geschäft gibt, sind Zuschüsse von 15.000 Euro vorgesehen. 

Förderung für "Aufrechterhaltung der Nahversorgung" 

Um die Nahversorgung aufrecht zu erhalten, bezuschusst das Land weiterhin den jährlichen Betrieb mit 9000 bis 11.000 Euro zu. Die Höhe des Beitrags ist von den Zusatzleistungen abhängig, die der Betrieb anbietet. Dabei geht es um den Verkauf von Tageszeitungen und Zeitschriften sowie jenen von Monopolwaren. Bewertet wird auch, ob ein Lieferservice von Einkäufen frei Haus angeboten wird, ein multimedialer Standort mit Internetverbindung und Fotokopierdienst besteht, ob Südtiroler Qualitätsprodukte verkauft oder Postdienste unterstützt werden. Während eine Neueröffnung nur in Dörfern unterstützt wird, in denen es keinen zweiten Betrieb gibt, kann das Land unter bestimmten Voraussetzungen die Aufrechterhaltung auch in strukturschwachen Ortschaften mit zwei Nahversorgungsbetrieben sowie einem Nahversorgungsbetrieb, wo auch ein Handelsbetrieb angesiedelt ist, fördern.

Ansuchen: Nächster Termin ist der 30. April

Wer die Begünstigung zur Neueröffnung in Anspruch nimmt, ist verpflichtet, den Dienst mindestens zwei Jahre lang zu garantieren. Wer einen Zuschuss für die Aufrechterhaltung beansprucht, muss die Tätigkeit mindestens im Bezugsjahr gewährleisten.

Die Anträge für das kommenden Jahr sind online an das Landesamt für Handel und Dienstleistungen zu richten. Erstmals sind sie anhand der digitalen Identität (SPID) über den Service der Landesverwaltung zu stellen. Einreichtermin ist der 30. April. Für die Neueröffnung gibt es mit dem 31. August einen zweiten Gesuchstermin.   

Förderungen von fast 900.000 Euro im Jahr

Im Jahr 2018 hat die Landesabteilung Wirtschaft 84 Nahversorgungsbetriebe mit insgesamt 864.500 Euro bezuschusst, davon 16 im Pustertal, 15 im Vinschgau, 14 im Burggrafenamt, 11 im Eisacktal, 10 im Wipptal, 9 im Bezirk Salten-Schlern und 9 im Unterland-Überetsch. Im abgelaufenen Jahr 2019 waren es 86 Betriebe, die für einen Gesamtbetrag von 889.500 Euro für die Aufrechterhaltung eines Nahversorgungsdienstes gefördert wurden.

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Bozen und Umgebung Konsum
news-1502 Thu, 02 Jan 2020 11:20:59 +0100 Michael Messner folgt auf Edgar Ohnewein https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/michael-messner-folgt-auf-edgar-ohnewein.html Mit Jahresende trat Edgar Ohnewein, Leiter der Abteilung Prüfung und Revision Bereich Waren- und Dienstleistungen, in den Ruhestand. Auf ihn folgt Michael Messner. Edgar Ohnewein begann im Jahr 1981 im Raiffeisenverband als Revisionsassistent im Bereich der Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften. Zwei Jahre später bestand er die Prüfung zum Verbandsrevisor. Er eignete sich in allen Bereichen des Genossenschaftsrechts und der Genossenschaftsprüfung großes Fachwissen an. Die Tätigkeit der Genossenschaftsrevision sah er zwar als Prüfung, aber noch mehr als Unterstützung und Hilfestellung für die Verwaltung, so wie es bereits F. W. Raiffeisen in seinen Anleitungen vorgegeben hatte. Mit dieser Einstellung trug Ohnewein dazu bei, in schwierigen Situationen gangbare Lösungen für die einzelnen Genossenschaften zu finden – bedacht, ruhig und konsequent. Auch war er ein Garant für die Wahrung der Genossenschaftsgrundsätze bei den verschiedenen Formen von Genossenschaften. Im Jahr 2014 übernahm Edgar Ohnewein die Leitung der Abteilung Prüfung und Revision Bereich Waren- und Dienstleistungen, die er mit großer Sachkenntnis und mit Einfühlungsvermögen ausübte. Als gesetzlicher Rechnungsprüfer war er auch verantwortlich für die Prüfung der Bilanzen der landwirtschaftlichen und sonstigen Genossenschaften.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1501 Mon, 30 Dec 2019 10:38:07 +0100 Räuchern bringt Schutz und Segen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raeuchern-bringt-schutz-und-segen.html Bräuche und Rituale bestimmen die Zeit um Weihnachten und Dreikönig, besonders die Rauhnächte – immer noch. Und sie sollten auch weiterhin gepflegt werden, denn sie machen Sinn und geben Halt. In früheren Zeiten wurden mit dem Rauch Dämonen und böse Geister vertrieben. Heute bittet man in den Rauhnächten vor allem um Schutz und Segen. Ursprünglich gab es 12 davon. Sie begannen am Thomastag, am 21. Dezember. Heutzutage wird meist nur mehr am Vorabend des Dreikönigtages ausgeräuchert.

Im Pustertal und seinen Seitentälern jedoch wird auf manchen Höfen noch drei Mal geräuchert: am Heiligabend, am Silvestertag und am Vorabend des Dreikönigtags. So auch auf Stolpa, einem Bergbauernhof in Toblach.

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Pustertal Sonstige landw. Gen.
news-1500 Fri, 27 Dec 2019 12:00:07 +0100 Raiffeisenverband ehrt langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenverband-ehrt-langjaehrige-mitarbeiterinnen-und-mitarbeiter.html Bei der Weihnachtsfeier im Pavillon des Raiffeisenhauses wurden im Dezember zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Verbandstreue im Raiffeisenverband geehrt. Vor den Ehrungen dankten Verbandsobmann Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Führungskräften sowie den Mandatarinnen und Mandataren für ihren engagierten Einsatz in einem für die Raiffeisenorganisation durchaus ereignisreichen und herausfordernden Jahr. 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können im zu Ende gehenden Jahr auf ein rundes Arbeitsjubiläum verweisen.

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Verbandsnachricht Sonstige
news-1467 Wed, 25 Dec 2019 12:30:00 +0100 Manfred Leiner: „Mit Leib und Seele Genossenschafter“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/manfred-leiner-mit-leib-und-seele-genossenschafter.html Manfred Leiner zählt zu jenen Menschen, die sich um das Südtiroler Genossenschaftswesen verdient gemacht haben. Über 33 Jahre lang war er Obmann der Raiffeisenkasse Marling. Zum Genossenschaftswesen ist er, nur per Zufall gekommen erzählt der, heute 83jährige Träger der Raiffeisen Ehrennadel in Gold, im Interview. Zwei Dinge waren ausschlaggebend für Manfreds Leiners Schritt in die Welt der Genossenschaften. Zum einen war Manfred Leiner einer der wenigen Menschen, die im Jahr 1958 - neben Lehrer, Pfarrer und dem Gemeindearzt – in Marling Matura hatten: „Das haben die Menschen zu schätzen gewusst und mich in den Vorstand der Kellerei gewählt“, erinnert er sich. Zum anderen war da die Teilnahme an einem Festakt zu Ehren von Friedrich Wilhelm Raiffeisen in Frankfurt am Main, bei dem Franz Joseph Strauss, damaliger Finanzminister in der Bundesrepublik, und viele Teilnehmer aus aller Welt in ihren Reden ganz begeistert über den Begründer der Genossenschaftsidee gesprochen haben. Leiner: „Da krieg ich heute noch Gänsehaut, wenn ich daran denke. Ich dachte, das kann nicht falsch sein, wenn alle so über einen Menschen reden, da muss etwas Gutes dahinterstecken.“

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Burggrafenamt Sonstige
news-1499 Mon, 23 Dec 2019 11:36:01 +0100 Mittel für die Landwirtschaft im Fokus https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mittel-fuer-die-landwirtschaft-im-fokus.html Der Haushaltsplan und die Neuausrichtung der Förderungen für die Landwirtschaft standen im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Koordinierungsausschusses der landwirtschaftlichen Genossenschaften im ausklingenden Jahr. Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler, der bei der Sitzung den Haushaltsplan für die Landwirtschaft vorstellte, richtete den Blick zunächst nach Brüssel. Durch die Bildung der neuen EU-Kommission und die neue politische Konstellation seien derzeit noch viele Fragen und Unbekannte offen, jedoch seien für das kommende Jahr weitreichende Entscheidungen zu erwarten. Derzeit fehle eine klare Ausrichtung, was die EU-Förderungsmaßnahmen in der Landwirtschaft für die nächsten Jahre betrifft, wobei die Neuausrichtung der EU-Förderungen unter anderem aber vermehrt in Richtung zusätzlicher Umweltmaßnahmen und Ökologisierung gehen wird. Thema bildeten aber auch die Förderung der kleinen Familienbetriebe, die Flächenprämien, die Einhaltung von Biostandards, das Tierwohl und anderes mehr.

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Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
news-1498 Mon, 23 Dec 2019 10:59:58 +0100 „Südtiroler Weg“ in Rom vorgestellt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtiroler-weg-in-rom-vorgestellt.html Die Errichtung des Institutsbezogenen Sicherungssystems IPS durch die Südtiroler Raiffeisenkassen war kürzlich eines der Themen bei einem Workshop der Federcasse in Rom. Bei dem vom Zentralverband der italienischen Raiffeisenkassen Federcasse an der Universität Lumsa in Rom organisierten Workshop standen die spezifischen Besonderheiten und die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit der italienischen Genossenschaftsbanken im Mittelpunkt. Dabei wurden anhand wissenschaftlicher Studien die Wesensmerkmale der Genossenschaftsbanken wie die Gegenseitigkeit, die lokale Verankerung und die Nähe zu den Mitgliedern erörtert. Ebenso wurden Zukunftsszenarien und -strategien für die Entwicklung der italienischen Genossenschaftsbanken aufgezeigt.

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1497 Mon, 23 Dec 2019 09:18:35 +0100 Raiffeisen-Haftungsverbund (IPS) auf der Zielgeraden https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-haftungsverbund-ips-auf-der-zielgeraden.html Bei der Vollversammlung der Raiffeisen IPS Genossenschaft am 20. Dezember haben die Raiffeisenkassen einstimmig beschlossen, die offizielle Anerkennung als Institutsbezogenes Sicherungssystem bei der Banca d‘Italia zu beantragen. „Wir sind mit dem IPS auf der Zielgeraden“, sagte Alexander Gasser, Obmann der Raiffeisen IPS Genossenschaft, bei der Vollversammlung im Raiffeisenhaus in Bozen. Gasser unterstrich, dass mit dem Institutsbezogenen Sicherungssystem die Autonomie jeder Raiffeisenkasse in ihrer Geschäftstätigkeit weiterhin gewahrt bleibt.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Finanzen
news-1496 Thu, 19 Dec 2019 14:44:57 +0100 Qualifizierte Personalsachbearbeiter https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/qualifizierte-personalsachbearbeiter.html Eine spezielle Ausbildung für Personalsachbearbeiter gibt es in Südtirol nicht. Die Zuständigen für die Verwaltung von Personal werden daher meist direkt im Betrieb angelernt. Entsprechend groß war das Interesse am kürzlich abgeschlossenen Basislehrgang für die Qualifizierung von Personalsachbearbeiter, den der Raiffeisenverband Südtirol organisiert hat. Der Qualifizierungslehrgang für Personalsachbearbeiter endete vor kurzem in der Kellerei St. Pauls. Aufgrund der großen Nachfrage hatte das Team des Bereichs „Aus- und Weiterbildung“ im Raiffeisenverband Südtirol diesen Lehrgang für die MitarbeiterInnen von Genossenschaften im Bereich Waren- und Dienstleistungen organisiert.

Der Teamleiter des Bereichs Personalwesen, Christof Gamper, der zusammen mit seinen Mitarbeitern Ralf Niederstätter, Verena Spitaler und Luisa Nena den Basislehrgang für die Qualifizierung von Personalsachbearbeiter inhaltlich gestaltet hatte, erklärt die Bedeutung der Veranstaltung: „Wir sehen, dass vielen Mitarbeiter in Bereich Personalwesen die grundlegenden Kenntnisse zu Personalrecht fehlen. Daher wollten wir in den drei Modulen die Basis vermitteln, von der Personalsuche, Anstellung über Arbeitsverhältnisse, normative Rechte und Pflichten, bis hin zum Auflösen von Arbeitsverhältnissen“, sagt Gamper. Den Organisatoren des Lehrganges war die praktische Ausrichtung wichtig. Gamper: „Neben der Theorie haben wir auch Raum gelassen, um auf die Anliegen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingehen zu können.“ Auf diese Weise konnten Themenbereiche vertieft werden, die für die Lehrgangsteilnehmenden von besonderem Interesse waren.

Der nun abgeschlossene Lehrgang fand sowohl in der Kellerei Terlan als auch in der Kellerei St. Pauls statt. Nach absolvierten Kompetenztest konnten die elf LehrgangsteilnehmerInnen nun, im feierlichen Rahmen, ihre Abschlusszertifikate entgegennehmen. Martin Rottensteiner, Personalwesen bei Gastrofresh, freut sich, da er sein angeeignetes Wissen durch den offiziellen Kurs nun vertiefen konnte: „Für meine Berufspraxis nehme ich mehr Sicherheit und Gewandtheit zu arbeitstechnischen Fragen unserer Mitarbeiter mit“, so Rottensteiner nach Abschluss des Lehrganges. Besonders geschätzt hat er den Austausch mit den anderen Kursteilnehmern. Auch Quereinsteigerin Margot Planinscheck, die im Vorjahr die Lohnbuchhaltung für das Kloster Neustift, übernommen hatte, profitierte vom Lehrgang: „Dieser Lehrgang hat mir gezeigt, wie ich Arbeitsschritte, die vorher komplizierter waren oder die ich komplizierter ausgearbeitet habe, jetzt einfacher oder schneller abschließen kann. Ich habe neue Impulse erhalten, die mir die tägliche Arbeit erleichtert“, meint sie im Rückblick. Jasmin Lochmann, Mitarbeiterin VOG Verwaltung, kommt die Ausbildung ebenfalls gelegen, da sie künftig verstärkt im Personalwesen mitarbeiten wird. Sie nahm viele Impulse für sich persönlich und für die Berufspraxis mit.

Mit dem Abschluss des Lehrgangs haben die Personalsacharbeiter im Waren- und Dienstleistungsbereich nun die Grundausbildung absolviert. Fachlich auf dem Laufenden halten können sie sich bei den Workshops und Informationsveranstaltungen für Genossenschaften, die der Raiffeisenverband auch künftig organisieren wird. Gamper: „Der Bereich Personalwesen ist einfach komplex, es gibt immer wieder Änderungen der Gesetze, da ist eine gute Basis besonders wichtig“, meint der Teamleiter abschließend und bedankt sich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das große Interesse und ihre Mitarbeit.

 

 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1495 Thu, 19 Dec 2019 09:19:13 +0100 Mit Raiffeisens „Mein Finanzleben“ die finanzielle Selbstständigkeit üben https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mit-raiffeisens-mein-finanzleben-die-finanzielle-selbststaendigkeit-ueben.html Wirtschaft und Bildung: Kooperationsprojekt geht in die dritte Runde Zum dritten Mal in Folge organisierte die Raiffeisenkasse Eisacktal ihr Kooperationsprojekt mit Brixner Oberschulen, in dessen Rahmen sich die Schüler praxisorientiertes Finanzwissen aneigneten. Über 200 Schülerinnen und Schüler stellten sich den finanziellen Herausforderungen aus dem Alltag junger Menschen und prüften dabei ihr Finanzwissen. Am 17. Dezember wurde „Mein Finanzleben 2019“ mit der Vorstellung der besten Lösungen abgeschlossen.

  • Wie verwalte ich am besten meine Einnahmen und Ausgaben?
  • Wie muss ich mich absichern, wenn ich von zu Hause ausziehe?
  • Wie gelingt es mir, für meine Wünsche oder für ein Eigenheim zu sparen?

Spätestens sobald junge Erwachsenen die ersten Schritte in die Selbstständigkeit machen, begegnen sie diesen Fragen – und entdecken zumeist, dass sie darauf nicht vorbereitet sind.

Ziel von „Mein Finanzleben“ ist es, die Entwicklung von Eigenständigkeit und Verantwortung im Umgang mit Geld bei jungen Erwachsenen zu fördern. So lösten die SchülerInnen auch in diesem Jahr die finanziellen Herausforderungen von fiktiven jungen Menschen und beantworteten aktuelle Fragen zu Finanz- und Absicherungsthemen.
Der Kreis der Teilnehmer erweitert sich von Jahr zu Jahr: An der heurigen Ausgabe nahmen mehr als 200 SchülerInnen der vierten Klassen der Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation, der Landesberufsschule Tschuggmall, des Realgymnasiums Brixen und zum ersten Mal auch des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums Brixen teil.

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Finanzen
news-1494 Tue, 17 Dec 2019 17:13:00 +0100 Netzwerk-Plattform noch weiter ausbauen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/netzwerk-plattform-noch-weiter-ausbauen.html Es werden zwar jährlich etwas mehr, trotzdem sind Frauen in den Genossenschaftsgremien noch viel zu wenig vertreten. Dem möchte der Arbeitskreis „Frauen in der Führung von Genossenschaften“ entgegentreten. An erster Stelle stehen deshalb die Bewusstseinsbildung und Motivationsarbeit. Dem diente auch das vierte Netzwerktreffen des Arbeitskreises „Frauen in der Führung von Genossenschaften“ Anfang Dezember in der Raffeiner Orchideenwelt in Gargazon.
Zu der Veranstaltung unter dem Motto „Frauen bewegen“ waren rund 70 Mandatarinnen aus den verschiedenen Mitgliedsgenossenschaften wie Raiffeisenkassen, Obst-, Kellerei- Sozial- und sonstige Genossenschaften gekommen.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1493 Mon, 16 Dec 2019 12:26:12 +0100 Leo Tiefenthaler als Obmann bestätigt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/leo-tiefenthaler-als-obmann-bestaetigt.html Mit einer historisch hohen Beteiligung der Kellerei Tramin wählten die Mitglieder der Kellerei bei der Ordentlichen Vollversammlung den neuen Vorstand. Leo Tiefenthaler wurde mit großer Mehrheit als Obmann bestätigt. Den beeindruckenden Werdegang der Kellerei Tramin begleitet er bereits seit 2004. Ebenso eindeutig wurde der langjährige Vize-Obmann Franz Scarizuola in seiner Funktion bestätigt. Die Mitglieder setzen damit ein klares Zeichen, um mit Kontinuität den erfolgreich eingeschlagenen Weg fortzuführen. Geschäftsführer Stephan Dezini konnte eine sehr beeindruckende Abschlussbilanz präsentieren, welche für eine eindeutig positive Stimmung bei den Mitgliedern sorgte.

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Wein
news-1490 Fri, 13 Dec 2019 10:00:00 +0100 "Das Genossenschaftswesen steht heute glänzend da“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/das-genossenschaftswesen-steht-heute-glaenzend-da.html Luis Durnwalder hat sich im Laufe seiner langjährigen politischen Karriere stets für das Genossenschaftswesen eingesetzt. Warum das so ist, erklärt der Träger der Raiffeisen Ehrennadel in Gold im Interview mit Raiffeisen Nachrichten. Raiffeisen Nachrichten: Was bedeutet das Südtiroler Genossenschaftswesen für Sie?

Luis Durnwalder: Das Genossenschaftswesen ist eine Einrichtung der Südtiroler Wirtschaft, die heute nicht weggedacht werden kann. Wir haben in Südtirol sehr viele Kleinbetriebe. Und wenn wir von mittelgroßen Betrieben sprechen, dann sind das in Deutschland und anderen Ländern Kleinstbetriebe. Wir konkurrieren mit Organisationen, die auf Weltebene operieren, ganz gleich, ob das auf dem Milch-, Wein- oder im Obstsektor ist. Das Genossenschaftswesen gibt uns die Möglichkeit, die geeigneten Strukturen zu schaffen, damit auch unsere Wirtschaft mitreden kann.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1487 Wed, 11 Dec 2019 17:30:00 +0100 Bessere (finanz)wirtschaftliche Entscheidungen treffen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bessere-finanzwirtschaftliche-entscheidungen-treffen.html Der Finanzexperte Michael Kirchler verriet vor kurzem, wie man bessere (finanz)wirtschaftliche Entscheidungen trifft. Er war im Rahmen der diesjährigen Herbstveranstaltungen des Raiffeisen InvestmentClubs in Freienfeld (Firma Wolf System GmbH) und Lana (Firma Doppelmayr Seilbahnen GmbH). Michael Kirchler, Professor für Finanzwissenschaften der Universität Innsbruck und Referent, bei den diesjährigen Herbstveranstaltungen des Raiffeisen InvestmentClubs in Freienfeld und Lana, ist ein ausgewiesener Experte für Verhaltensökonomie. Derzeit erforschen er und sein Team, wie Menschen finanz(wirtschaftliche) Entscheidungen treffen. Kirchler: „Wir treffen täglich große und kleine Entscheidungen, die vom Alltagskonsum bis zur Investition in die Altersversorge reichen. Nicht immer sind das optimale Entscheidungen.“

 

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Eisacktal/Wipptal Burggrafenamt Finanzen
news-1489 Wed, 11 Dec 2019 11:03:04 +0100 Raiffeisen Informationstagung in Bozen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-informationstagung-in-bozen.html Bei der jüngsten Tagung für Obleute und GeschäftsführerInnen im Raiffeisensaal präsentierte der Direktor der Banca d’Italia, Filiale Bozen, Maurizio Cannistraro, aktuelle Daten zur Wirtschaft der Provinzen Trentino und Südtirol. Aktuelles gab es auch zum Anerkennungsverfahren der Raiffeisen IPS Genossenschaft als institutsbezogenes Sicherungssystem. Am 5. Dezember fand im Raiffeisenhaus eine Informationstagung statt. Bei dieser letzten Tagung des Jahres trafen sich die Obleute und die GeschäftsführerInnen der Raiffeisenkassen sowie die Spitzen der Raiffeisen Landesbank und des Raiffeisenverbandes mit den maßgeblichen Vertretern der Filiale Bozen der Banca d’Italia zu einem Informationsaustausch.

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1491 Wed, 11 Dec 2019 09:17:00 +0100 Welchen Wert hat die Landwirtschaft? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/welchen-wert-hat-die-landwirtschaft.html Mehrwert Lebensmittel: Welchen Wert hat die Landwirtschaft und was dürfen Lebensmittel kosten: um diese und andere Fragen drehten sich die 3. Salerner Gespräche, die kürzlich in der Fachschule für Landwirtschaft in Vahrn über die Bühne gingen. Welchen Wert misst die Gesellschaft heute der Landwirtschaft noch bei? Bekommen die Landwirte einen angemessenen Preis? Welche Verantwortung tragen die Verbraucher dabei? Und was ist eigentlich mit den Folgekosten, die in der Landwirtschaft entstehen? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt der Salerner Gespräche. Dabei waren sich die Referenten in einem Punkt jedenfalls einig: die Landwirte brauchen einen gerechten Preis für ihre Produkte, um überleben zu können.

Ein weiteres Thema der RAI Land&Leben-Sendung: Bodenpraktiker-Lehrgang: Was brauchen lebendige Böden? Ein Lehrgang der Biolandverbandes Südtirol.

Jetzt reinhören!

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Obst
news-1488 Tue, 10 Dec 2019 15:51:42 +0100 Weihnachtskarte Raiffeisen Landesbank https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/weihnachtskarte-raiffeisen-landesbank.html Die Künstlerin Mirijam Heiler gestaltet die Weihnachtskarte der Raiffeisen Landesbank Südtirol 2019 Die Künstlerin Mirijam Heiler aus Brixen erhielt vom Kunstbeirat der Raiffeisen Landesbank Südtirol AG den Auftrag zur Gestaltung der heurigen Weihnachtskarte. Für die Weihnachtskarte 2019 hat sie Nadeln eines Tannenbaums in eine strukturelle Anordnung gebracht.
Zum achten Mal wurde heuer einer jungen Künstlerin im Rahmen der Kunstsammlung der Raiffeisen Landesbank Südtirol die Möglichkeit zur Ausführung eines Auftragswerks gegeben. Wie in den letzten Jahren von Sylvia Barbolini, Arianna Moroder, Gabriela Oberkofler, Nicolò Degiorgis, Cindy Leitner, Johannes Bosisio und Maria Peters wurde die Weihnachtskarte der Bank heuer von Mirijam Heiler gestaltet. Für die Weihnachtsgrüße 2019 malt sie Tannennadeln in einer geordneten Reihenfolge auf Leinwand.
Mirijam Heiler studierte an der Kunstakademie Karlsruhe. Als Motiv für die Weihnachtskarte hat sie in Anlehnung an das bekannte Weihnachtslied „Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter“ das des Tannenbaums gewählt. Auf ein Lied aus dem 16. Jahrhundert zurückgehend, ist dieses durch den Text von Ernst Anschütz von 1824 eines der weithin verbreiteten Lieder der Weihnachtszeit. 
„Mich interessiert das scheinbar Einfache, Geordnete und Klare“, sagt die Künstlerin über ihre Malerei, mit der sie seit dem Ende ihres Studiums 2016 in einer Reihe von Ausstellungen an die Öffentlichkeit getreten ist. Entsprechend ihrem Interesse für Strukturen und Details, gestaltet Heiler daher keinen geschmückten oder ungeschmückten Tannenbaum, sondern richtet ihr Augenmerk vielmehr auf dessen Nadeln, die sie ähnlich einer unentzifferbaren Schrift oder eines Rasters in eine Reihenfolge bringt: „Das Raster verweigert die Gesamtansicht. Es wird etwas vermutet, etwas entdeckt und gleichzeitig verschwindet etwas und rutscht wieder weg.“, sagt Mirijam Heiler.

Wie in den meisten ihrer Gemälde zeigt die Künstlerin damit auch im Bild für die Weihnachtskarte 2019 den Weihnachtsbaum nicht in seiner Gesamtheit, sondern nur das, was dahinter stecken könnte bzw. die Struktur und die Ordnung dahinter. Sie spielt mit dem Vorstellungsvermögen des Betrachters ebenso wie sie auf der Gefühlsebene mit dem Bekanntheitsgrad des Weihnachtsliedes operiert, dessen erste Zeile titelgebend für das Gemälde - und damit auch für die Weihnachtskarte - ist. Ohne den Tannenbaum direkt zu zeigen, gelingt es ihr, sowohl allein durch die strukturelle Anordnung der Tannennadeln als auch die Titelgebung weihnachtliche Gefühle hervorzurufen. 
Heiler formuliert folgenden auf die weihnachtliche Botschaft bezogenen Text:
„Manchmal liegt die Besonderheit der Dinge im Detail.“

Das Werk ist im Schalterraum der Raiffeisen Landesbank Südtirol AG ausgestellt. 
 

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Finanzen
news-1483 Mon, 09 Dec 2019 14:49:00 +0100 Federcasse Vollversammlung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/federcasse-vollversammlung.html Ende November fand in Rom die Vollversammlung von Federcasse, dem Zentralverband der italienischen Genossenschaftsbanken, statt. Thematisch ging es dabei um die Vollendung der Bankenunion und die Herausforderungen durch eine starke Reglementierung im Bankensektor. „L’Europa é indispensabile, purché differente“ (Ü.d.A. Europa ist unverzichtbar, solange es anders ist) – so der Titel der diesjährigen Vollversammlung des Zentralverbandes der italienischen Genossenschaftsbanken, Federcasse. Über 400 Delegierte und Vertreter von genossenschaftlich organisierten Banken aus ganz Italien (u.a. Bancari Cooperativi Iccrea Banca, Cassa Centrale Banca, Südtiroler Raiffeisenkassen) fanden sich Ende November in Rom ein, um auf das abgelaufene Geschäftsjahr zurück zu blicken.

Augusto Dell'Erba, Präsident von Federcasse, verlas den offiziellen Bericht und unterstrich dabei die Bedeutung der gesamteuropäischen Bankenunion: „Es ist der einzig mögliche Weg, um eine unabhängige, ausgeglichene, demokratische und liberale Entwicklung Europas zu gewährleisten“, meinte der Präsident. In Bezug auf die Reglementierung im Bankensektor hofft er auf die Umsetzung von sieben Leitlinien, wie sie auch vom Europäischen Ausschuss für Systemrisiken oder EU-Systemrisiko-Rat (ESRB) vorgeschlagen werden.

Das 110jährige Bestehen von Federcasse, gegründet in Brescia im September 1909 als „Federazione nazionale delle Casse Rurali cattoliche“, bot Anlass zu zahlreichen Würdigungen. In diesem Zusammenhang präsentierte der Historiker und Dozent der Università Cattolica del Sacro Cuore, Pietro Cafaro, das Buch: „Volare Alto. Federcasse 1909-1914. Genesi di un’Associazione tra urgenze politiche e visioni alternative dell’economia (Edizioni Ecra)."

Enrico Letta, bekannter Direktor der Paris School of International Affairs, legte in seinen Ausführungen zum Thema: „L’Europa che serve ai cittadini europei e al mondo. Competitiva, inclusiva, cooperativa“ seine Vorstellung von der künftigen Ausrichtung von Europa dar.

Schließlich genehmigten die Versammelten einstimmig den Abschlussbericht, die vorgestellte Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres und die Vorschau für das kommende Jahr mit den geplanten statutarischen Änderungen.

Mehr Informationen dazu auf der Homepage der Federcasse

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1492 Mon, 09 Dec 2019 09:17:00 +0100 Chancen regionaler Produkte in der digitalen Welt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/chancen-regionaler-produkte-in-der-digitalen-welt.html Welche Chancen es für regionale Produkte in einer digitalen Welt gibt, zeigte 23. IGA-Genossenschaftstagung in Innsbruck auf. Eines der erfolgreichen Projekte ist die Tiroler Bauernkiste. Ein erfolgreiches Projekt ist in dieser Hinsicht die Tiroler Bauernkiste (www.bauernkiste.at), das von der Initiatorin dieser Direktvermarktungsplattform Therese Fiegl aufgezeigt wurde. Rund 60 bäuerliche Betriebe bieten im Web über 400 vorwiegend regionale landwirtschaftliche Produkte an. Mit Erfolg.

Ein weiteres Thema der RAI Land&Leben-Sendung: Bodenpraktiker-Lehrgang: Biolife: Wie kann die Qualität von Biolebensmitteln bei mehr Menge gehalten werden und wie viel Wachstum ist noch möglich? Mit Biolandobmann Toni Riegler

Jetzt reinhören!

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Sonstige
news-1486 Thu, 05 Dec 2019 16:31:31 +0100 Was Jugendliche wollen  https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/was-jugendliche-wollen.html Warum junge Menschen in Dörfern bleiben oder abwandern, wollten der Südtiroler Jugendring und die Plattform Land wissen. In vier verschiedenen Gemeinden haben die Jugendlichen im Rahmen von Workshops ihre Ideen und Anliegen vorgebracht. Die Ergebnisse liegen nun vor. An allen Abenden wurde ein Thema besonders intensiv diskutiert.  Wenn es um Maßnahmen gegen Abwanderung und für attraktive ländliche Räume geht, sind Jugendliche gefragt. Denn meist sind es junge Menschen, die in die Städte ziehen. Was braucht eine Gemeinde also, um für Jugendliche attraktiv zu sein? Diese Frage haben sich der Südtiroler Jugendring und die Plattform Land gestellt und in vier Workshops in Naturns, Moos in Passeier, Uttenheim und Bozen (für die Gemeinden im Umland und im Unterland) die Jugendlichen selbst zu Wort kommen lassen. Auf der Abschlussveranstaltung „Land & Jugend“ im Kloster Neustift wurden nun die Ergebnisse präsentiert. 
„Das größte Anliegen der jungen Menschen auf dem Land ist das leistbare Wohnen“, sagte Peter Grund vom Südtiroler Jugendring. „Der Bau eines Eigenheimes ist dabei genauso genannt worden wie das Mieten einer Wohnung.“ In Uttenheim bemängelten die Jugendlichen, dass es so gut wie keine Mietwohnungen gibt und junge Menschen daher zu Hause wohnen bleiben oder in andere Gemeinden ziehen müssen. Abhilfe könnte die Nutzung von Leerständen schaffen. In Moos in Passeier wurde die Innenverdichtung als wichtiges Thema genannt; im Workshop in Bozen waren es die hohen Preise bei Kauf oder Miete einer Wohnung. In Naturns war die Vereinbarkeit von Tourismus und Einheimischen auf dem Wohnungsmarkt ein Thema. 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1485 Thu, 05 Dec 2019 11:12:51 +0100 VOG: Ernte von PINK LADY® und ENVY™ abgeschlossen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vog-ernte-von-pink-ladyr-und-envytm-abgeschlossen.html Die Erntesaison des VOG ging vor kurzem mit Pink Lady® und envy™ zu Ende. Durch den engagierten Einsatz der Apfelbauern konnte – trotz ungünstiger Witterungsverhältnisse – eine qualitativ hochwertige Ernte in den Genossenschaften angeliefert werden. Die vielen Regenfälle in den letzten Wochen der Ernte stellten die Produzenten ordentlich auf die Probe. Dennoch sind die Voraussetzungen für den Vermarktungsstart der beiden Clubäpfel ideal. Grund dafür sind die sonnigen Tage im September und Oktober, die sowohl bei Pink Lady®, als auch bei envy™ für eine ausgezeichnete Ausfärbung und gute Qualität sorgten.

Die heurige Erntemenge von Cripps Pink/Pink Lady® liegt zwar leicht unter dem Niveau der letzten drei Saisonen, verfügt jedoch über eine sehr gute Ausfärbung. Im gesamten VOG-Gebiet wird in diesem Jahr mit einem Produktvolumen von ca. 45.000 Tonnen gerechnet. Bei Scilate/envy™ stiegen die Erntemengen dagegen an: Insgesamt 3.400 Tonnen sollen auf den Markt gebracht werden und damit die Verkaufsregale der großen Einzelhandelsketten bis zum Beginn des Frühjahres füllen.

„Die Arbeit unserer Produzenten war enorm wichtig“, betont VOG-Direktor Walter Pardatscher. „Trotz schwieriger Witterungsverhältnisse und Schneefälle bis ins Tal haben die Bauern ihr Bestes gegeben, um eine qualitativ hochwertige Ernte in den Genossenschaften anzuliefern. Die Nachfrage auf dem Markt ist seit dem Start der Verkaufskampagne Anfang November sehr gut: Die Kunden bestellen regelmäßig und warten sogar auf größere Produktmengen“, so Pardatscher.

Wie vom VOG angekündigt, wird das Volumen von Pink Lady® und envy™ im Rahmen der Sortenstrategie 2020-2025 weiter ausgeweitet. „Pink Lady® ist einer der ersten Clubäpfel, die vom VOG auf dem Markt eingeführt wurden. In den nächsten Jahren werden wir die Anbaufläche um zusätzliche 120 Hektar erweitern. Auch von envy™, einem unserer jüngsten Clubäpfel, werden weitere 140 Hektar angepflanzt“, ergänzt VOG-Obmann Georg Kössler.

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Bozen und Umgebung Obst
news-1484 Wed, 04 Dec 2019 16:55:46 +0100 Kellerei St. Pauls: Auf Kager folgt Haas https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-st-pauls-auf-kager-folgt-haas.html Bei der Vollversammlung der Kellerei St. Pauls wurden Ende November die Gremien neu bestellt. Neuer Obmann ist Dieter Haas, er folgt auf Langzeitobmann Leopold Kager. Nach 22 Jahren als Obmann der Kellereigenossenschaft St. Pauls und nach über 30 Jahren im Vorstand zieht sich Leopold Kager nun zurück. Ihm folgt als neuer Obmann Dieter Haas, der bei der Vollversammlung am 23. November die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte.

Leopold Kager hat in über drei Jahrzehnten Höhen und Tiefen in der Weinwirtschaft miterlebt und enorm viel Erfahrung gesammelt. Zuletzt konnte die Genossenschaft mehrere Rekordjahre in Folge aneinander reihen. Mit viel Elan, Kontaktfreudigkeit und Zuverlässigkeit hat sich „Poldl“ nicht nur bei den Mitgliedern beliebt gemacht. Der neu gewählte Vorstand bedankte sich im Namen aller Mitglieder und Mitarbeiter für den unermüdlichen Einsatz und das langjährige Engagement.

Der neue Obmann Dieter Haas blickt positiv in die Zukunft, welche schon bald mit einem kompletten Relaunch der Sortimentslinien eingeläutet werden soll: „Leopold hat uns einen gut geführten Betrieb übergeben, den wir mit besonderem Augenmerk auf unsere Vision 'Wir teilen Lebensfreude – seit Generationen, für Generationen' weiterentwickeln werden.“

Dieter Haas wird die Kellerei für die nächsten drei Jahre als Obmann vertreten. Zur Seite stehen ihm dabei Vizeobmann Alexander Kager sowie der neu gewählte Vorstand mit Erika Call, Karlheinz Folie, Oswald Haas, Georg Marschall, Georg Mauracher, Georg Mederle, Daniel Ohnewein, Thomas Plunger und Alexander Zublasing.

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Überetsch/Unterland Wein
news-1482 Tue, 03 Dec 2019 15:54:11 +0100 Südtirol, Nachhaltigkeit und Veränderung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtirol-nachhaltigkeit-und-veraenderung.html Die Tagung "Unternehmen und Nachhaltigkeit – die Sozialbilanz als Strategie für die Zukunft", organisiert vom Fachverband Coopbund Alto Adige Südtirol fand am Freitag, 29. November in Bozen statt. Im Mittelpunkt der Tagung "Unternehmen und Nachhaltigkeit – die Sozialbilanz als Strategie für die Zukunft", stand die Agenda 2030, ein von der UNO im Jahr 2015 verabschiedetes Tätigkeitsprogramm mit 17 Zielvorgaben für nachhaltiges Wirtschaftswachstum, das menschenwürdige Arbeitsbedingungen für alle und Maßnahmen gegen den Klimawandel gewährleistet. So schreibt der Fachverband Coopbund Alto Adige Südtirol in einer Aussendung.

Wie der Coopbund-Vorsitzende Heini Grandi in Erinnerung rief, „beschäftigte sich das Genossenschaftswesen immer schon mit Nachhaltigkeit, das liegt sozusagen in seinen Genen“ und bezog sich weiters auf die drei entsprechenden Grundpfeiler, „Umweltschutz, Wirtschaft und Soziales – nachhaltig vorgehen bedeutet, nach Ausgleich zwischen diesen drei Bereichen zu suchen.“ Diese Suche erfordert den Einsatz aller beteiligten Träger, wenn auch auf jeweils unterschiedlichem Niveau.

Teilgenommen haben Professor Szigeht von der Freien Universität Bozen, ASviS (Alleanza Italiana per lo Sviluppo Sostenibile – italienischer Verband für nachhaltige Entwicklung), das Insitut ARCO aus Prato (action research for co-development), Legacoop Friaul-Julisch Venetien sowie mehrere Unternehmen: die Sozialgenossenschaft Oasis, der Energieriese Alperia, Kauri Distribution, ein neues, im Bereich nachhaltige Mode tätiges Unternehmen und das Yunus Social Business Center der Universität Florenz.

Der Umstand, dass derart unterschiedliche Träger teilnahmen, zeigt, wie vielschichtig sich Nachhaltigkeit zusammensetzt und macht gleichzeitig auf die Notwendigkeit aufmerksam, sich einen ganzheitlichen Überblick über die Probleme zu verschaffen, um allgemein gültige Lösungen finden zu können.

Es mangelt zum Glück nicht an Initiativen, aber um Nachhaltigkeit in Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft verwirklichen zu können, ist ein systematischer und genossenschaftlicher Ansatz erforderlich, der es Bürger/innen, kleinen Organisationen und großen Unternehmen gestattet, gemeinsam tätig zu werden.

Unter anderem hatte sich die Tagung zum Ziel gesetzt, ein Netzwerk für den Bestand aufzubauen, um die verschiedenen Initiativen miteinander zu verbinden und Überschneidungen zum vermeiden.

In diesem Zusammenhang wurde auch erörtert, welche Rolle die Sozialbilanz spielen kann, deren Bedeutung dank Verordnung 2014/95/EU zugenommen hat und die nach der Reform für den Nonprofit-Bereich für alle sogenannten sozialen Unternehmen und Körperschaften verbindlich eingeführt wurde, die mehr als eine Million Euro Gewinn erwirtschaften. Die auf Umweltverträglichkeit ausgerichtete Sozialbilanz kann zu einem Schlüssel werden, die Kommunikation zwischen Unternehmen begünstigen, nachhaltige Veränderungen und effiziente Geschäftsführung fördern, damit weniger Rohstoffe verschwendet werden.

Die Tagung schloss mit einem von der Sozialgenossenschaft Studio Comune am Nachmittag angebotenen Workshop, bei dem die Teilnehmer/innen in ihren Überlegungen zur Frage betreut wurden, wie sie auch schon mit Kleinigkeiten und alltäglichen Tätigkeiten zur Veränderung beitragen können.

 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1481 Mon, 02 Dec 2019 16:53:17 +0100 Kellerei Schreckbichl: Obmann Max Niedermayr bestätigt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-schreckbichl-obmann-max-niedermayr-bestaetigt.html Am 27. November fand im Tannerhof in Girlan die 78. Vollversammlung der Kellerei Schreckbichl statt. Bei den Neuwahlen wurde der langjährige Obmann Maximilian Niedermayr in seinem Amt bestätigt. Seit 28 Jahren ist der Eppaner Weinbauer Maximilian Niedermayr Mitglied der Kellerei Schreckbichl, seit 12 Jahren steht er an der Spitze der 300 Mitglieder zählenden Kellereigenossenschaft. Nun tritt er seine 5. Amtsperiode als Obmann an.

Ebenfalls wiedergewählt von der Mitgliederversammlung wurde Obmann-Stellvertreter Reinhart Warasin. Neu gewählt wurden auch die restlichen 11 Mitglieder des Verwaltungsrates, darunter drei Neueinsteiger: Julia Niedermair, Franz Pardatscher und Thomas Mauracher.

Neben obligatorischen Programmpunkten wie der Verlesung und Genehmigung der Bilanz, berichteten Maximilian Niedermayr, Geschäftsführer Hubert Dormann und Verkaufsleiter Alex Ferrigato über das vergangene Geschäftsjahr.

Kellermeister Martin Lemayr blickte auf die Ernte 2019 zurück: die Erntemenge sank im Vergleich zum Vorjahr um etwa 8 Prozent.
Die Qualität der Trauben bewertet Lemayr als durchwegs gut, es können elegante Weine mit einem spannenden Säurespiel und einem typischen, alpinen Charakter erwartet werden.
Am Ende des Abends wurden 19 langjährige Mitglieder geehrt.

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Überetsch/Unterland Wein
news-1475 Mon, 02 Dec 2019 11:16:00 +0100 Waldkinder Lichtenstern am Ritten https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/waldkinder-lichtenstern-am-ritten.html Waldkinder Lichtenstern ist der Name der neu gegründeten Sozial-Genossenschaft am Ritten. Sie betreibt einen Waldkindergarten und eine Waldschule. Wie aus einer spontanen Elterninitiative eine alternative Bildungseinrichtung geworden ist. Als Ingrid Mair und Ute Mayr vor mittlerweile sieben Jahren beschlossen ihre Kinder im Freien zu betreuen, statt sie in einen Kindergarten zu schicken, waren sie vor allem begeistert: „Das erste Jahr sind wir mit zwei Kindern im Wald gesessen und haben nicht so genau gewusst, ob das überhaupt was wird“, erinnert sich Mair. Die eigentliche Ideengeberin Ute ist im Laufe des ersten Jahres verstorben. Leander Bechtold kam als Pädagoge dazu und nach und nach ist aus der spontanen Idee ein Waldkindergarten geworden.

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Bozen und Umgebung Sozial
news-1480 Mon, 02 Dec 2019 09:27:38 +0100 Genossenschaftsverbände: Peru trifft Südtirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/genossenschaftsverbaende-peru-trifft-suedtirol.html Vor kurzem war der Generaldirektor des peruanischen Genossenschaftsverbandes FENACREP zu Gast beim Raiffeisenverband Südtirol in Bozen. Der Austausch zeigte, welch große Bedeutung die Kreditgenossenschaften im Andenstaat haben. Am 26. November besuchte José Manuel Rabines Ripalda, Generaldirektor der FENACREP (Federación de Cooperativas de Ahorro y Crédito) den Raiffeisenverband Südtirol. Verbandsobmann Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser begrüßten den hochrangigen Gast aus Peru.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1479 Fri, 29 Nov 2019 10:16:29 +0100 VOG: Bilanzgenehmigung und Neuwahlen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vog-bilanzgenehmigung-und-neuwahlen.html Am 28. November fand im „Haus des Apfels“ in Terlan die Vollversammlung des Verbandes der Südtiroler Obstgenossenschaften (VOG) statt. Nach Genehmigung der Bilanz für die Saison 2018/19 und Entlastung des Verwaltungsrates schritt die Vollversammlung zur Neuwahl des gesamten Verwaltungsrates. Georg Kössler, Obmann des VOG, präsentierte im Rahmen der Vollversammlung des VOG die Ergebnisse der vergangenen Vermarktungssaison, welche sich als äußerst schwierig erwies. „Die Verkaufssaison 2018/2019 wurde durch ein Überangebot an Äpfeln auf den traditionellen Märkten geprägt. Zwar waren die Lager aus der Ernte 2017 geleert, was zu einem zufriedenstellenden Start für die Sorte Gala führte, doch musste im Laufe des Winters eine sinkende Preiskurve quer durch alle Sorten hingenommen werden“, so die einleitenden Worte des Obmanns.

Anschließend an die Bilanzpräsentation wurde die Neuwahl abgehalten: die Amtszeit des Obmanns sowie seines Stellvertreters, dem Vorsitzenden des Kontrollausschusses sowie des Verwaltungsrates endete nach 3 Jahren. Der VOG-Verwaltungsrat besteht aus 13 Mitgliedern. In seinem Amt bestätigt wurde der amtierende Obmann Georg Kössler. Zum Vizeobmann wurde erneut Harald Weis bestellt. 

Als Mitglieder des Verwaltungsrates wurden gewählt:

Markus Pircher, Johannes Runggaldier, Norbert Ladurner- Schnitzer, Thomas Gruber, Otmar Clementi, Bernhard Lösch, Johann Gasser, Andreas Gatscher, Urban von Klebelsberg und Friedrich Karl Alber. Externer Rechnungsprüfer und Mitglied des Verwaltungsrates ist Stefan Sandrini.

An den Verwaltungsratsitzungen nehmen außerdem der Direktor des Verbandes Walter Pardatscher und als Vertreter der Genossenschaftsgeschäftsführer Stefan Vorhauser teil.

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Burggrafenamt Bozen und Umgebung Obst
news-1478 Fri, 29 Nov 2019 10:00:00 +0100 Mandatare der Raiffeisenkassen informieren sich https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mandatare-der-raiffeisenkassen-informieren-sich.html Der Stand zum institutsbezogenen Sicherungssystem IPS und zur Reorganisation des Raiffeisenverbandes – diese und andere aktuelle Themen stehen im Mittelpunkt der laufenden Fortbildungsabende für Mandatare der Südtiroler Raiffeisenkassen. Die Fortbildungsabende in Bruneck und Bozen – in Latsch und Lana finden sie am 4. bzw. 10 Dezember statt – stießen auf großes Interesse. Verbandsobmann Herbert Von Leon und Landesbank-Präsident Michael Grüner konnten zahlreiche Verwaltungs- und Aufsichtsräte der Raiffeisenkassen begrüßen.

Gesundes Wachstum 

Generaldirektor Paul Gasser gab einen Überblick über die Situation der Raiffeisenkassen. Er konnte auf eine sehr gute Entwicklung bei den Einlagen und Ausleihungen und auf ein gesundes Wachstum verweisen. Zudem verfügen die Raiffeisenkassen weiterhin über eine sehr gute Eigenmittelausstattung. Gasser verwies auch darauf, dass sich die Bankenstruktur aufgrund der Digitalisierung rasant verändere. Beispielweise habe sich in Italien die Zahl der Schalterstellen und der Bankmitarbeiter in den letzten zehn Jahren um 26 bzw. und 20 Prozent verringert. Als große Herausforderungen im Bankensektor nannte Gasser die Niedrigzinsen, die Rentabilität, den digitalen Wettbewerb, die globale Instabilität und die starke Regulierung. Paul Gasser: „Trotz des schwierigen Umfeldes bin ich überzeugt, dass Raiffeisen weiterhin erfolgreich sein wird“.

IPS auf der Zielgeraden

Alexander Gasser, Obmann der Raiffeisen IPS Genossenschaft, und der IPS-Projektverantwortliche Simon Ladurner informierten über den aktuellen Stand zur Errichtung des institutsbezogenen Sicherungssystems für die Raiffeisenkassen. Nach der Errichtung der Raiffeisen IPS Genossenschaft im Juni sei nun das umfangreiche Dokumentenpaket soweit abgestimmt, dass der Antrag um Anerkennung als IPS noch vor Jahresende eingereicht werden könne. „Mit dem IPS bleibt jede Raiffeisenkasse in ihrer Geschäftstätigkeit weiterhin autonom“, betonte IPS-Obmann Gasser. Simon Ladurner verwies unter anderem auf die finanzielle Ausstattung des IPS in den nächsten Jahren. Die entsprechenden Mittel dienten dazu, Krisenfällen in den Raiffeisenkassen rechtzeitig vorzubeugen. Der IPS von Raiffeisen wäre für Italien das erste institutsbezogene Sicherungssystem überhaupt. In Europa gibt es derlei Sicherungssystem derzeit nur in Deutschland, Österreich und Spanien.

Reorganisation des Verbandes schreitet voran

Vizedirektor Christian Tanner erläuterte das neue strategische Organigramm und die fortgeschrittenen Reorganisationsmaßnahmen des Raiffeisenverbandes, in die auch die Anregungen und Wünsche der Mitgliedsgenossenschaften mit eingeflossen sind. 
Florian Pedron stellte das neue Mitgliederbetreuungszentrum vor, das in enger Zusammenarbeit mit den einzelnen Fachbereichen die kontinuierliche und individuelle Betreuung der Mitglieder gewährleisten, erklärte Bereichsleiter Pedron.
Andreas Mair am Tinkhof informierte über den neugeschaffenen Bereich „Schutz und Förderung des Genossenschaftswesens“, der u. a. als Kontaktstelle für die Anliegen und Interessen der Mitgliedsgenossenschaften dient. In diesem Bereich ist auch der Fachverband der Raiffeisenkassen angesiedelt sowie der Fachbereich Genossenschaftskommunikation. Hinzu kommt u. a. die Markenpflege des Giebelzeichens als Genossenschaftsmarke, sagte Bereichsleiter Mair am Tinkhof.

Zukunftsbild für die Raiffeisenkassen

Martina Krechel, Mitglied des Vorstandes der Geschäftsführervereinigung, erläuterte das Projekt „Die Weiterentwicklung der Raiffeisenkassen – Zukunftsbild“. Ziel ist die Ausarbeitung eines attraktiven Zukunftsbildes für die Raiffeisenkassen, um weiterhin die Marktführerschaft im Land zu sichern. Nach der Erarbeitung von Handlungsfeldern und Maßnahmen, soll mit der Umsetzung des Projekts im kommenden Jahr gestartet werden. 
Bei einem Umtrunk konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildungsabende die vorgestellten Themen und Projekte weiter diskutieren und vertiefen.

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Pustertal Finanzen
news-1477 Thu, 28 Nov 2019 12:16:23 +0100 Weihnachtszeit - Hacking-Zeit https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/weihnachtszeit-hacking-zeit.html Wenn in der Vorweihnachtszeit mit dem „Black Friday“ und dem „Cyber Monday“ die Schnäppchenwochen der Vorweihnachtszeit eingeläutet werden, beginnt auch für Cyberkriminelle die Hochsaison. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist aus diesem Grund auf wichtige Schutzmaßnahmen für Einkäufe im Internet hin: Cyber-Kriminelle nutzen das Weihnachtsgeschäft aus, um mit Phishing-Angriffen Adressen, Passwörter und Kontonummern von unachtsamen Nutzern zu stehlen. Denn in der Vorweihnachtszeit sind die Mailfächer voll mit Sonderverkäufen und Angeboten und bieten so die perfekte Tarnung für Phishing-Mails.

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1476 Thu, 28 Nov 2019 09:13:01 +0100 Raiffeisenverband Südtirol: Erste-Hilfe-Kurs für MitarbeiterInnen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenverband-suedtirol-erste-hilfe-kurs-fuer-mitarbeiterinnen.html Erste Hilfe rettet Leben. Von dieser Devise ist auch die Führungsspitze des Raiffeisenverband Südtirol überzeugt und hat deshalb Erste-Hilfe-Kurse organisiert: offen für alle Mitarbeitenden und innerhalb der Arbeitszeit.   „Ich habe mich schon oft gefragt, was ich tun würde, wenn ich Erste Hilfe leisten müsste…“ sagt Judith Thaler, Mitarbeiterin Bereich Bildung im Raiffeisenverband Südtirol. Mit dieser Frage war sie offensichtlich nicht allein, denn nicht nur sie, sondern knapp 100 Mitarbeitende haben sich zur Basis-Ausbildung in Erste-Hilfe angemeldet.

Das große Interesse an den Erste-Hilfe-Kurs freut Klaus Ladurner, von der Stabsstelle Personal im Raiffeisenverband Südtirol. Auf Anregung des Bereichs Arbeitssicherheit hat er die Kurse organisiert, auch um langfristig die Voraussetzungen für den Notfallplan im Verband zu gewährleisten: „Alle Mitarbeitende, die am Grundkurs für die mittlere-niedrige Risikogruppe teilgenommen haben, sind nun in der Lage Notfallteams im Verband zu unterstützen“, so Ladurner. Weitere zwölf Personen haben sich im BLS-D Grundkurs (Basic Life Support mit halbautomatischem Defibrillator) auf die Benutzung des halbautomatischen Defibrillators spezialisiert. Sie können nun das AED-Gerät im Raiffeisenverband Südtirol benützen, sollte dies einmal notwendig sein.

Entscheidend: Zeit, bis die Rettungskräfte eintreffen

„Rettung kommt immer zu spät“, sagt Klaus Ladurner, „gerade bei Herzstillstand ist die Zeit, bis die Rettungskräfte eintreffen, entscheidend über Leben und Tod.“ Ladurner spricht aus Erfahrung. Über zwölf Jahre lang war er als Rettungshelfer beim Weissen Kreuz im Einsatz.

Was man in der Zeit tun kann, bis der Rettungsdienst kommt, lernten die Teilnehmenden von einem Instruktor des Weißen Kreuz, anhand von theoretischen und praktischen Anweisungen. An speziellen, lebensgroßen Übungspuppen konnten sie Herzrhythmus-Massage, Mund-zu-Mund-Beatmung ausprobieren oder unterschiedliche Lagerungen von Unfallopfern üben.

Damit die Handgriffe auch im Notfall funktionieren, war am Ende der Kurse eine theoretische und praktische Prüfung vorgesehen. Damit war das Ziel der Erste-Hilfe-Kurse erreicht: Die Mitarbeitenden wissen, wie man das Notfallsystem aktiviert, sie erkennen, was ein medizinischer Notfall ist und sind in der Lage, die Lebensfunktionen von Verletzten aufrechtzuerhalten. Sie wissen auch, wie die Meldung eines Notfalls zu erfolgen hat und wie sie sich als Erste-Hilfe-Leistende gut schützen können. Judith Thaler, Mitarbeiterin Bereich Bildung, war positiv überrascht, wie einfach und hilfreich Erste Hilfe ist: „Durch den Kurs habe ich die Angst verloren, etwas falsch zu machen.“ Sie ist davon überzeugt, dass das Wissen um die paar notwendigen, wichtigen und einfachen Handlungen, ihr dabei helfen nicht wegzuschauen oder wegzulaufen wenn's drauf ankommt.

Der Nachweis der Erste-Hilfe-Kenntnis gilt für die nächsten 10 Jahre. Jene Mitarbeiter, die den Umgang mit dem Defibrillator gelernt haben, erhalten nach zwei Jahren eine Auffrischung.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1474 Mon, 25 Nov 2019 11:26:02 +0100 Eröffnung "Weltladen Schlern" in Kastelruth https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/eroeffnung-weltladen-schlern-in-kastelruth.html Am 30. November eröffnet in Kastelruth, Südtirols 16. Weltladen – der Weltladen Schlern Bottega del Mondo. Sieben engagierte Bürgerinnen und Bürger haben aus einer Idee Realität werden gelassen. Der neue Weltladen Schlern wird Teil der „Sozialgenossenschaft Weltladen Klausen ONLUS“. So können Kräfte gebündelt und Ressourcen geschont werden: Die Weltläden in Kastelruth und Klausen arbeiten eigenverantwortlich, der Verwaltungsaufwand wird geteilt.

Der neue Weltladen im Schlerngebiet wird ausschließlich von Freiwilligen getragen. Dazu gehört ein engagiertes siebenköpfiges Kernteam, das sich um Verwaltung, Einkauf und Öffentlichkeitsarbeit kümmert und um zwei Dutzend freiwillige Verkäufer*innen, die das Geschäft vormittags von Montag bis Samstag von 8.30 bis 12.30 Uhr und nachmittags von Montag bis Freitag von 15 bis 19 Uhr am Laufen halten.

Auf einer Fläche von 75 Quadratmetern werden im Weltladen neben der Post in Kastelruth Lebensmittel, Kosmetik, Schmuck und Handwerk aus dem Fairen Handel verkauft. Typisch dafür sind Gewürze wie Zimt , Nelken, Pfeffer, Kardamom und Koriander aus Sri Lanka, Schokolade und Kaffee aus Südamerika und Afrika, Reis aus Thailand, Inhaltsstoffe für Seifen und Shampoos aus Afrika, Asien und Südamerika, Tomatensauce und Olivenöl aus mafiabefreiten Böden in Süditalien, sowie handgemachte Körbe, Geschirr und Tücher aus aller Welt. Knapp zehn Prozent des Sortiments besteht aus Produkten, die von lokalen Kleinproduzent*innen in einem Umkreis von 15 Kilometern hergestellt wurden. So wird es im Weltladen zum Beispiel auch biologisches Getreide, Lärchenöl, Traubensaft, Kräutertees und Honig zu kaufen geben.

Die Eröffnung findet am Samstag, 30. November 2019 ab 10 Uhr statt im neuen Weltladen Schlern, Oswald-von-Wolkensteinstraße 21, Kastelruth.

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Eisacktal/Wipptal Sozial
news-1473 Mon, 25 Nov 2019 11:18:24 +0100 Raiffeisenkasse Eisacktal: Abend für Neumitglieder https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenkasse-eisacktal-abend-fuer-neumitglieder.html Neue Mitgliederverantwortliche und neuer Rechtsberater vorgestellt Vor kurzem lud die Raiffeisenkasse Eisacktal ihre neuen Mitglieder zu einem Informationsabend ein, um ihnen einen Einblick hinter die Kulissen der Bank zu gewähren. Bei der diesjährigen Veranstaltung wurden sowohl ein neuer Rechtsberater für Mitglieder als auch die neue Mitgliederverantwortliche vorgestellt.

In der Veranstaltung für neue Raiffeisen-Mitglieder erfuhren die Teilnehmer mehr über das Unternehmen, sein Leitbild, seine Struktur, die wichtigsten Zahlen sowie auch über die Rechte und Pflichten, die mit der Raiffeisen-Mitgliedschaft verbunden sind. Auch die Ehrungen für die 30- und 50-jährige Raiffeisen-Mitgliedschaft wurden wieder feierlich verliehen, was dem Abend den Charakter eines generationsübergreifenden Treffens verlieh.

In diesem Jahr wurden die Teilnehmer auch über zwei Personalveränderungen informiert. An die Stelle des bisherigen Rechtsberaters für Mitglieder Siegfried Rainer, der verabschiedet wurde, tritt der ehemalige Vorsitzende des Oberlandesgerichtes Bozen-Trient Johann Pichler. Wie sein Vorgänger steht der Rechtsberater den Mitgliedern der Raiffeisenkasse kostenlos für Erstberatungen zu Zivilrechtsfragen zur Verfügung.

Die zweite Neuigkeit betraf die bisherige Mitgliederverantwortliche und Leiterin des AssistenzCenters Carmen Tauber, die ab Januar den Bereich Service leiten und in diesem Zuge das Thema Mitgliedschaft abgeben wird. Den Bereich Mitglieder wird in Zukunft Patrizia Profanter übernehmen, deren Aufgabengebiet in der Abteilung Steuerung und Entwicklung die Themen Organisation, Personalverwaltung und Direktionsassistenz umfasst.

Dem offiziellen Teil des Abends folgte auch diesmal wieder ein gemütlicher Umtrunk in der Raiffeisen Lounge – eine Gelegenheit für die bunte Mischung aus neuen und langjährigen Mitgliedern, Mandataren, Mitarbeitern und Beratern, sich in ungezwungener Atmosphäre gegenseitig kennenzulernen und auszutauschen.

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Eisacktal/Wipptal Finanzen
news-1472 Mon, 25 Nov 2019 10:01:31 +0100 Erste Südtiroler Schülergenossenschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/erste-suedtiroler-schuelergenossenschaft.html Seit 19. November gibt es in Südtirol eine Schülergenossenschaft. 22 Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung in Tisens haben zu schulischen Übungszwecken im Sitzungsaal des Raiffeisenverbandes Südtirols in Bozen die „Gründungsurkunde“ unterschrieben und damit offiziell die erste Schülergenossenschaft Südtirols „gegründet“. Die Schülergenossenschaft „hondgmocht – hausgmocht“ hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben. Bereits der Name verweist auf das Programm der ersten Schülergenossenschaft Südtirols. Mit selbst hergestellten Wachstüchern aus Baumwollresten und Bienenwachs für Lebensmittel,  genähten, upgecycelten Einkaufstaschen und Catering-Angebote für Jung und Alt mit saisonalen, regionalen und möglichst biologischen Produkten, möchten die Schülerinnen und Schüler der Tisner Schule einen konkreten Beitrag zum Schutz der Umwelt und Stärkung der regionalen Kreisläufe leisten.

 

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Verbandsnachricht Sonstige
news-1471 Mon, 18 Nov 2019 11:34:28 +0100 Südtiroler Sozialgenossenschaften: Vorbild für Deutschland https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtiroler-sozialgenossenschaften-vorbild-fuer-deutschland.html Wenn Andreas Wieg, Abteilungsleiter beim Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband, und Christian Marschler, ehemaliger R+V-Vorstand, nach Bozen kommen, geht es um Genossenschaften. Bei einem kürzlichem Treffen in Bozen standen die Sozialgenossenschaften im Mittelpunkt. In Italien haben Sozialgenossenschaften eine lange Tradition. Auch in Südtirol sind Sozialgenossenschaften nicht mehrwegzudenken: sie bieten soziale Dienstleistungen und fördern die Integration von benachteiligten Menschen. Sie arbeiten im Bereich der Pflege, sowie in den Bereichen der sozialen, sozio-sanitären und der erzieherischen Dienste. Immer da, wo sich die öffentliche Hand zurückzieht, eröffnet sich ein Feld für Sozialgenossenschaften. Dies ist auch in Deutschland der Fall, auch dort sind die Folgen der alternden Gesellschaft spürbar. Auch dort verschwinden wichtige Einrichtungen des Alltags und Bund, Länder und Gemeinden ziehen sich – oft aus Kostengründen - von Diensten sich zurück. In Deutschland jedoch engagieren sich vor allem kirchliche Organisationen und Vereine in diesem Bereich. Sozialgenossenschaften gibt es kaum.

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Bozen und Umgebung Sozial
news-1470 Fri, 15 Nov 2019 08:48:00 +0100 Wie regionale Nähe in der digitalen Welt gelingt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wie-regionale-naehe-in-der-digitalen-welt-gelingt.html Wie die Genossenschaften ihre Trumpfkarte der regionalen Nähe im Digitalzeitalter ausspielen können, stand im Mittelpunkt der 23. IGA-Genossenschaftstagung Anfang November in Innsbruck. Das Motto der Tagung: „Regionale Nähe in der digitalen Welt – geht das?“ „Die Digitalisierung ist der prägende Zukunftstreiber, wir müssen die Digitalisierung mutig nutzen“, sagte Arnulf Perkounigg. Der Vorsitzende des Instituts für Genossenschaftsforschung im Alpenraum konnte zur 23. Jahrestagung im Hotel by Mariott in Innsbruck zahlreiche Genossenschaftsvertreter aus dem deutschsprachigen Raum begrüßen. DieTagung zeigte mehrere "best practice"-Beispiele erfolgreicher digitaler Projekte von Genossenschaften.

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Überetsch/Unterland Bozen und Umgebung Finanzen
news-1469 Wed, 13 Nov 2019 10:26:06 +0100 Südtiroler Hofkäseprämierung 2019 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtiroler-hofkaesepraemierung-2019.html Die Fachschule für Landwirtschaft Salern und der Sennereiverband Südtirol luden heimische Hofkäsereien zur Südtiroler Hofkäseprämierung 2019. Die Preisverleihung fand anlässlich der Messe AGRIALP-AGRIDIRECT in Bozen mit Landesrat für Landwirtschaft Arnold Schuler statt. Bester Käse aller Kategorien ist der gereifte Hartkäse „Badia 2018“ von Michele Valentin, Hofkäserei Chi Prà, Badia. Die Milchwirtschaft ist die tragende Säule der Südtiroler Berglandwirtschaft. 5000 kleinbäuerliche Familienbetriebe sind ihr Rückgrat. 400 Millionen kg Milch werden in Südtirol produziert. Der Großteil davon wird von den Molkereigenossenschaften gesammelt und verarbeitet.

Milchverarbeitung findet aber auch in den Hofkäsereien statt. Ihre Anzahl ist seit dem Jahrtausendwechsel von unter 10 auf über 80 Betriebe gewachsen und sie verarbeiten rund 3 Millionen kg Milch. Die Hofkäsereien erfreuen mit einer vielfältigen Produktpalette von klassischem Schnittkäse bis hin zu ausgefallenen Spezialitäten.

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Bozen und Umgebung Milch
news-1468 Tue, 12 Nov 2019 14:21:11 +0100 Tierzucht: Starke Säule der Wirtschaft, aber Wolf bereitet Sorgen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/tierzucht-starke-saeule-der-wirtschaft-aber-wolf-bereitet-sorgen.html Knapp 9500 tierhaltende Betriebe, fast 200.000 Rinder, Schafe und Ziegen: Die Südtiroler Tierzucht hat sich im Rahmen der alpenländischen Landwirtschaftsschau Agrialp als wichtige Säule der heimischen Wirtschaft präsentiert. Besorgt äußert sich die Vereinigung der Südtiroler Tierzuchtverbände über Großraubtiere wie der Wolf. Die traditionellen, von den Tierzuchtverbänden organisierten Viehausstellungen sind ein Besuchermagnet auf der Agrialp. Tausende Besucher konnten sich hier ein Bild von der Arbeit der Bäuerinnen und Bauern machen: „Diese Ausstellungen machen die Zuchterfolge unserer Bauern sicht-, greif- und spürbar“, sagt Siegfried Gatterer, Obmann der Vereinigung der Südtiroler Tierzuchtverbände.

9473 Betriebe halten in Südtirol Rinder, Schafe oder Ziegen. Damit bliebt die Tierhaltung eine zentrale Säule der Wirtschaft. „Vor allem im Berggebiet bildet die Viehhaltung das Fundament des Wirtschaftskreislaufes und übernimmt zudem weitere wichtige Funktionen“, so Gatterer, der auf die Pflege der Kulturlandschaft ebenso verweist, wie auf die für Natur, Kultur, Wirtschaft und Tourismus so wichtige Almwirtschaft.

Gerade letztere sehen die Südtiroler Tierzuchtverbände durch das verstärkte Aufkommen von Großraubtieren aber bedroht. „Vor allem die Wolfsrisse bereiten uns Sorgen, weil sie ein System gefährden, das sich über Jahrzehnte eingespielt hat und für unsere Viehwirtschaft von grundlegender Bedeutung ist“, so der Obmann der Vereinigung. Aus der Haltung von Rindern,  Schafen und Ziegen sei die Almwirtschaft kaum wegzudenken, sie sei ein wichtiger Beitrag zur Tiergesundheit, erweitere die Futtergrundlage, ermögliche eine naturnahe Haltung. „Wenn sich die Bauern aber Sorgen um ihre Tiere machen, halten sie diese über kurz oder lang lieber im Stall“, so Gatterer, „und werden die Almen nicht mehr bestoßen, gehen die negativen Folgen weit über die Viehzucht hinaus“.

„Wir arbeiten“, so der Obmann weiter, „Tag für Tag mit Tieren, deshalb haben wir schon Verständnis für all jene, die in Wölfen und Bären eine Bereicherung für unsere Umwelt sehen“.

Man dürfe aber das Risiko nicht aus den Augen verlieren, das die stetig steigende Zahl dieser Großraubtiere für die Vieh- und Almwirtschaft und damit für eine wichtige Säule des Lebens in Südtirol darstelle. „Was wir deshalb fordern, ist, dass man die Situation in den Griff bekommt bevor ein ganzer Kreislauf zusammenbricht, der in den letzten Jahrzehnten mitverantwortlich war für den Wohlstand in unserem Land“, schließt der Obmann

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Bozen und Umgebung Viehwirtschaft
news-1466 Wed, 06 Nov 2019 10:20:46 +0100 Flächendeckendes Highspeed-Internet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/flaechendeckendes-highspeed-internet.html Das IT-Unternehmen KONVERTO bringt südtirolweit echte Glasfaser als einziger Internetprovider in mittlerweile 111 von 116 Gemeinden. Glasfaser ist die Breitband-Technologie der Zukunft. Seit Jahren ist KONVERTO auf die Technologie der Ultrabreitband-Internet-Anbindungen spezialisiert und treibt die Nutzung des Glasfasernetzes südtirolweit voran. Durch die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Südtirols Gemeindeverwaltungen versorgt KONVERTO als einziger Provider 111 Gemeinden mit Glasfaser-Internet. „Wir sind stolz, sagen zu können, dass wir Marktführer in Südtirol sind“, betonen Peter Nagler und Peter Werth, Direktoren von KONVERTO. In vielen Gemeinden sind weit noch nicht alle Gebäude erreichbar, aber der Ausbau schreitet zügig voran und neue Ortsteile werden mehr und mehr abgedeckt.

Warum ist Glasfaser so besonders?

Glasfasernetze erreichen heute schon Datenraten von 1.000 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und mehr beim Senden und Empfangen von Daten. Anders als bei ADSL gibt es bei Glasfaser keinen Qualitätsverlust der Leistung bei entfernteren Gebäuden. Dank der hohen Geschwindigkeiten können Funktionen wie Internet-Telefonie in HD (High Definition) und Smart Home - also die Vernetzung und Steuerung von elektrischen Geräten, der Heizung und Beleuchtung per Internet - störungsfrei und parallel genutzt werden.
„Über unser Glasfaser-Internet kann man nicht nur ultraschnell Surfen, sondern auch günstig übers Internet in alle EU-Festnetze und in die Schweiz zum Einheitstarif telefonieren. Außerdem sind wir der einzige Internetprovider Italiens, der Internet und Sicherheit als Einheit versteht: alle Internet-Abos sind mit einem Antivirus-Schutz ausgestattet, der sicheres Surfen auf PC, Smartphone und Tablet garantiert“, unterstreicht Peter Nagler, Direktor von KONVERTO.

Der Netzausbau nimmt Fahrt auf

Die warmen Sommermonate wurden intensiv genutzt, um die Grabungsarbeiten zur Verlegung der Glasfasern voran zu treiben. KONVERTO forciert gemeinsam mit den Gemeindeverwaltungen und dem Land Südtirol den Ausbau des Glasfasernetzes, so dass im Frühjahr 2020 voraussichtlich weitere der 116 Gemeinden an das Glasfasernetz angeschlossen werden können.
„Der Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes ist von grundlegender Bedeutung, um langfristig die technischen Voraussetzungen zu schaffen, die modernes Leben und Arbeiten in Südtirol ermöglichen“, sind Peter Nagler und Peter Werth überzeugt. „Glasfaser muss zur Grundausstattung jedes Gebäudes gehören, genauso wie fließend Wasser und Strom“.
 
Welche Gemeinden und Fraktionen mit schnellem Glasfaser-Internet versorgt werden, erfahren Sie auf konverto.eu. Auskunft und Beratung zu den sicheren Glasfaser-Abos erhalten Sie unter der kostenfreien Service-Nummer 800 031 031.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1465 Tue, 05 Nov 2019 15:53:12 +0100 Raiffeisenverband: Austausch zwischen Oberösterreich und Südtirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenverband-austausch-zwischen-oberoesterreich-und-suedtirol.html Normann Eichinger ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater beim Raiffeisenverband Oberösterreich. Vor kurzem war er in Südtirol und hat sich mit der Verbandsspitze des Raiffeisenverbandes Südtirol getroffen. Um die derzeitigen Herausforderungen für das Genossenschaftswesen, die strategische Ausrichtung und einem Abgleich der Verbandstätigkeit ging es bei einem Treffen zwischen den Führungskräften des Raiffeisenverbandes Südtirol und Norman Eichinger, Verbandsdirektor des Raiffeisenverbandes Oberösterreich, der vor kurzem Gast beim Raiffeisenverband in Bozen war.

Der Generaldirektor des Raiffeisenverbandes Südtirols, Paul Gasser, sprach von einem konstruktiven Austausch und zeigte sich erfreut, dass Franz Reisecker, Obmann des Oberösterreichischen Raiffeisenverbandes für die kommende landwirtschaftliche Tagung nach Südtirol kommen wird, um über sein Spezialgebiet: die europäische Agrarwirtschaft referieren wird. Eine weitere Zusammenarbeit ist auch bei Veranstaltungen geplant.

Der oberösterreichischen Wirtschaftsprüfer wiederum interessierte sich vor allem für die derzeit laufende verbandsinterne Reorganisation, den Übergang der Südtiroler Raiffeisenkassen zum Institutsbezogenen Sicherungssystem (IPS) und für bestimmte Themen im Bereich der Revision genauso wie für Genossenschaften in Schulen.

Die beiden Genossenschaftsverbände sind ähnlich strukturiert, haben eine vergleichbare Anzahl an Mitgliedsgenossenschaften und setzen sich für die Wahrung der Interessen des Genossenschaftswesens nach dem System Raiffeisen ein. Beide begleiten und unterstützen ihre Mitgliedsgenossenschaften und arbeiten für die bessere Vermarktung des Genossenschaftswesens.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1464 Tue, 05 Nov 2019 12:19:38 +0100 Hans Ebensperger-Ausstellung in der Raiffeisenkasse Prad https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/hans-ebensperger-ausstellung-in-der-raiffeisenkasse-prad.html Karl Heinrich Kuntner, Obmann der Raiffeisenkasse Prad-Taufers, eröffnete vor kurzem die Ausstellung des Prader Künstlers Hans Ebensperger im Foyer des Hauptsitzes.  Am 31. Oktober 2019 wäre Hans Ebensperger aus Prad 90 Jahre alt geworden. Er zählt zu  den wichtigsten Südtiroler Künstlern der Nachkriegszeit.
Seine Zeichnungen und Bilder sind geprägt vom Naturerlebnis und von der Suche nach dem inneren Bild.
Seine ganz persönliche Sicht auf die Landschaft, die Dinge und die Menschen, beeindrucken und fesseln, begeistern und machen nachdenklich.

Gefreut hat die Raiffeisenkasse die Anwesenheit zahlreicher Gäste, besonders der Besuch der Frau des Künstlers und der beiden Töchter neben vieler Familienmitgliedern.

Die Ausstellung ist bis zum 30.11.2019 am Hauptsitz der Raiffeisenkasse in Prad während der Öffnungszeiten frei zugänglich.
 

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Vinschgau Finanzen
news-1462 Thu, 31 Oct 2019 11:26:48 +0100 Kellerei Meran präsentiert ihren ersten Sekt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-meran-praesentiert-ihren-ersten-sekt.html Er ist edel, prickelnd und perlt schön. Die Kellerei Meran hat ihren ersten Sekt präsentiert, den Brut Riserva 36 Jahrgang 2015. Eröffnet wurde die Vorstellung von der Präsidentin der Sommelier-Vereinigung Südtirol, Christine Mayr. Sie verwies auf den besonderen Genuss, der Schaumwein bereitet. Umso mehr freute sie sich, den anwesenden Wiederverkäufern und Journalisten den ersten Sekt der Kellerei Meran vorzustellen.

Cuvèe

Kellermeister Stefan Kapfinger erläuterte die Entstehung dieses fruchtigen und reifen Sektes. Die Herstellung des Brut Riserva 36 erfolgt nach der klassischen Methode, d.h. mittels Flaschengärung. Dies ist die älteste und aufwändigste Produktionsmethode. Die Sekt-Weinpartie wird aus einer Cuvée von Chardonnay- (90%), Weißburgunder- (5%) und Blauburgunder-Trauben (5%) gewonnen. Der Wein wird in Sektflaschen abgefüllt und dort mit Hefe und dem sogenannten „Tiragelikör“ versetzt. Durch die Hefe wird der Zucker im Wein in Alkohol umgesetzt, dabei entsteht Kohlensäure – dies ist die Geburtsstunde des typischen Perlage.

Remuage

Die Flaschen des Brut Riserva 36, Jahrgang 2015, reiften dann ganze 36 Monate im Keller und erreichten eine besondere Reife und Finesse. Anschließend wurden die Flaschen für das sogenannte „Remuage“ kopfüber auf Rüttelpulte gesteckt, kontinuierlich manuell gerüttelt und um ein Achtel gedreht. Damit sich auch die feinsten Hefepartikel im Flaschenhals und auf dem Kronenkorken absetzen können, werden die Flaschen nach jedem Mal rütteln graduell vertikaler gestellt.

Dégorgement

In der letzten Phase des Herstellungsprozesses wird die Hefe aus den Flaschen entfernt. Dies geschieht durch das Verfahren des „Dégorgement“: Die Flaschenhälse werden in ein kaltes Bad eingetaucht, um den Absatz einzufrieren. Durch das darauffolgende Öffnen der Flasche schießen die vereisten Hefereste durch den Flascheninnendruck hinaus. Anschließend wird jeder Sektflasche ein Dosagelikör beigemischt. Dabei handelt es sich um ein Geheimnis des Kellermeisters, welches den Geschmack und den Zuckergehalt des Sektes bestimmt.

Das beeindruckende an diesem Verfahren ist, dass alle Arbeitsprozesse - von der Erstabfüllung, über die Zweitgärung, bis hin zur Etikettierung - in derselben Flasche stattfinden. „Jede Flasche ist wahrlich einzigartig, exklusiv und ein echter Hochgenuss“, sagte Kapfinger.

Nach der Präsentation wurde diese neue Rarität verkostet. Beim Flying Buffet überzeugte der Brut Riserva 36 als idealer Begleiter zum Aperitif sowie zu leichten Gerichten, wie Fisch.

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Burggrafenamt Wein
news-1461 Thu, 31 Oct 2019 10:53:43 +0100 Genossenschaftslehrgang startet wieder https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/genossenschaftslehrgang-startet-wieder.html Der Raiffeisenverband veranstaltet in Kooperation mit der SBB-Weiterbildungsgenossenschaft des Südtiroler Bauernbundes einen viertägigen Kurzlehrgang, der die wichtigsten Prinzipien des „Modells Genossenschaft“ vermittelt. Was heißt es, Mitglied einer Genossenschaft zu sein? Was sind die Kompetenzen und Verantwortlichkeiten der Genossenschaftsorgane? Wie begegnet eine Genossenschaft neuen Entwicklungen? Wie ist das Genossenschaftswesen in Südtirol aufgebaut? Welche betriebswirtschaftliche Aussagekraft hat die Bilanz? Wie mache ich eine Vermögens-, Finanz- und Erfolgsanalyse?

Alles rund um die Genossenschaft

Das sind nur einige der Fragen und Inhalte, die im Lehrgang behandelt werden. Diese und andere Fragen beantwortet der viertägige Lehrgang „Die Genossenschaft – eine moderne Unternehmensform mit Tradition“. Der Kurs vermittelt neben grundlegendem Wissen über diese Gesellschaftsform unter anderem den Aufbau, die Funktionen sowie Prozesse und Kontrollmechanismen einer Genossenschaft wie auch die Rolle des Raiffeisenverbandes als Dienstleister für die Genossenschaften.

Betriebe besichtigen

Bei dem Kurs werden drei Genossenschaften – die Kellerei Tramin, der Milchhof Brixen Brimi und der Obstverarbeitungsbetrieb VOG Products - von ihren Obmännern vorgestellt und im Anschluss zusammen besichtigt.

Nicht nur für Genossenschafter

Der Kurs richtet sich an alle, die die sich für das Genossenschaftswesen in Südtirol interessieren, an Personen, die beabsichtigen eine Genossenschaft zu gründen oder eine Funktion in einer Genossenschaft wahrnehmen möchten sowie natürlich an alle – auch neugewählten Verwaltungsrats- und Kontrollausschussmitglieder.

Start im Dezember

Der viertägige Lehrgang ist in vier Modulen gegliedert. Der erste Kurstag findet am 6. Dezember im Raiffeisenhaus, der zweite am 18. Dezember in der Kellerei Tramin, der dritte am 10. Jänner im Milchhof Brixen Brimi und der vierte am 17. Jänner in VOG Products in Leifers jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr statt.

Der Fachbereich Aus- und Weiterbildung im Raiffeisenverband Südtirol (0471/945 450, rvs.bildungswesen(at)raiffeisen.it) informiert über den Kurs und nimmt die Anmeldung entgegen.

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Sonstige
news-1460 Wed, 30 Oct 2019 15:53:20 +0100 Brücken bauen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bruecken-bauen.html „Building Bridges“, Brücken bauen, so lautet das Motto des eben erschienenen Bildungsprogrammes des Fachbereichs Aus- und Weiterbildung im Raiffeisenverband Südtirol, das vor kurzem beim Bildungstag in der Kellerei Kaltern vorgestellt wurde. Das neue Bildungsprogramm ist ein Spiegelbild für künftig besonders gefragte Kompetenzen. Alle zwei Jahre erarbeitet der Fachbereich Aus- und Weiterbildung im Raiffeisenverband Südtirol ein neues Bildungsprogramm für Mitarbeiter und Führungskräfte der Raiffeisengeldorganisation. Das „Building Bridges“ im Titel der aktuellen Ausgabe steht für Brücken im übertragenen Sinne: die Verbindung zwischen Digitalisierung und Mensch und der Übergang zwischen traditioneller Arbeitswelt und der neuen Art der Arbeit, die auch „New Work“ bezeichnet wird.

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Überetsch/Unterland Bozen und Umgebung Finanzen
news-1459 Wed, 30 Oct 2019 09:52:52 +0100 Leitbetriebe 2020: Zeig uns deinen Hof! https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/leitbetriebe-2020-zeig-uns-deinen-hof.html Der Bioland Verband Südtirol sucht nach Leitbetrieben und hat dazu einen internen Wettbewerb gestartet. Noch bis 30. November können Mitgliedsbetriebe daran teilnehmen. Die 7 Prinzipien für die Landwirtschaft der Zukunft sind der Grundstock und die Richtlinien, nach denen Bioland-Mitglieder arbeiten und wirtschaften. Wie Tiere gehalten, Obst- und Gemüsefelder bestellt, Weingüter gepflegt, Kräuter und Beeren angebaut sowie Produkte hergestellt werden, ist in den 7 Prinzipien verankert, die den Rahmen bilden. Dies geschieht im Einklang mit der Natur und im Bewusstsein der Erhaltung des Lebensraums.

Im Kreislauf wirtschaften

Um auf vorbildhaft geführte Betriebe aufmerksam zu machen, organisiert der Bioland Verband Südtirol einen internen Wettbewerb. Der Verband sucht nach „Best practices“, nach Leitbetrieben, die im Kreislauf wirtschaften, Bodenfruchtbarkeit fördern, Tiere artgerecht halten, wertvolle Lebensmittel erzeugen, biologische Vielfalt fördern, natürliche Lebensgrundlagen bewahren und so uns allen eine lebenswerte Zukunft sichern.

Gutscheine zu gewinnen

Die Einsendungen mit ausgefülltem Fragebogen und Fotos, bzw. Videomaterial werden von einer fachkundigen Jury bewertet. Zu gewinnen gibt es Gutscheine zum Kauf von ökologisch wertvollen Materialien. Teilnahmeschluss ist der 30. November 2019. Detaillierte Infos und Anmeldeformular gibt es unter www.bioland-suedtirol.it.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1458 Tue, 29 Oct 2019 14:11:34 +0100 IGA-Tagung: Regionale Nähe in der digitalen Welt - geht das? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/iga-tagung-regionale-naehe-in-der-digitalen-welt-geht-das.html „Regionale Nähe in der digitalen Welt - geht das?" Unter diesem Motto steht die 23. Jahrestagung des Internationalen Instituts für Genossenschaftsforschung im Alpenraum (IGA). Die Tagung findet 8. November in Innsbruck statt. Mit dem Thema greift das IGA ein topaktuelles Thema zur rasanten Entwicklung der Digitalisierung auf, die in allen Bereichen strukturelle Veränderungen und Umbrüche mit sich bringt, auch im Genossenschaftswesen.

Eröffnet wird die Tagung von IGA-Vorsitzenden Arnulf Perkounigg.

  • Stefan Wunram (Leitender Berater Trends & Strategien bei Datev eG) spricht bei der Tagung zum Thema „Digitalisierung! Es kommt darauf an, was man draus macht“.
  • Alfred Kapfer (CEO bei Expert Österreich e.Gen.) beleuchtet das Thema „Mit Multichannel zum Erfolg. Wie die Expert-Genossenschaft den regionalen Fachhandel stärkt“.
  • Therese Fiegl (Vermittlungsagentur, Gründerin der Bauernkiste) spricht zum Thema „Bauernkiste 4.0 – das WorldWideWeb als große Chance für regionale Direktvermarkter“ 
  • Johannes Ortner (Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG) referiert über „Regionale Nähe – der einzige Weg für Kreditgenossenschaften in der digitalen Welt“.

Abgerundet wird die Tagung mit einer Podiums- und Publikumsdiskussion und mit der Verleihung des IGA-Forschungspreises an Peter Suter und Sanà Wittmann. Die Tagung richtet sich an die Genossenschaftsvertreterinnen und Genossenschaftsvertreter der IGA-Mitgliedsorganisationen.

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Verbandsnachricht Sonstige
news-1457 Tue, 29 Oct 2019 13:58:55 +0100 Obstgenossenschaft LAURIN https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/obstgenossenschaft-laurin.html Die Obstgenossenschaften Zwölfmalgreien aus Bozen und Kaiser Alexander aus Leifers haben sich am 1. Oktober zur Obstgenossenschaft Laurin zusammengeschlossen. Kostenoptimierung durch Zusammenschlüsse ist auch in der Apfelwirtschaft das Gebot der Stunde: Am 1. Oktober 2019 fusionierten die Obstgenossenschaften Zwölfmalgreien aus Bozen und Kaiser Alexander aus Leifers zur Obstgenossenschaft Laurin. Der neue Betrieb ist eine der 11 Mitgliedsgenossenschaften des Verbandes der Südtiroler Obstgenossenschaften und lagert, verarbeitet und vermarktet im Verbund mit dem VOG etwa 60.000 Tonnen Äpfel pro Jahr, die von 1.141 Hektar angeliefert werden.

Drei Merkmale stechen bei der Obstgenossenschaft Laurin hervor:

  • Die durchschnittliche Produktionsfläche der Mitgliedsbetriebe ist mit rund 4,8 Hektar hoch (Durchschnitt Südtirol 2,0 Hektar) 
  • Die Mitgliederanzahl ist daher mit 234 Produzenten*innen verhältnismäßig niedrig, eine mitgliedernahe Betreuung gut möglich
  • Das Sortiment ist durch den hohen Clubsortenanteil (25 %) sehr attraktiv

Bei der konstituierenden Vollversammlung der Obstgenossenschaft Laurin am 4. Oktober 2019 wurde Urban von Klebelsberg zum Obmann und Norbert Paoli zum Vizeobmann gewählt. Obmann des Kontrollorganes ist der Bozner Wirtschaftsberater Paul Schweitzer, Geschäftsführer ist Martin Egger.

Verschnaufpause gibt es für die Führung der OG Laurin allerdings keine, denn die Herausforderungen für die Apfelwirtschaft sind groß. Konkurrenz aus aller Welt und regelmäßige Überproduktionen verlangen eine ständige Verbesserung: Im Anbau bezüglich Sortiment und Produktionsmethoden, in der Lagerung und Verpackung stehen die Rationalisierung der Abläufe und die Kosteneinsparung im Mittelpunkt, in der Vermarktung geht um eine Konzentration des Angebotes.

Mittelfristig steht für die Obstgenossenschaft Laurin die Errichtung des neuen Hauptsitzes in Bozen Süd an, wo innerhalb August 2023 eine der modernsten und rationellsten Verpackungsstationen von Europa entstehen wird.

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Bozen und Umgebung Obst
news-1456 Mon, 28 Oct 2019 11:33:54 +0100 Nachhaltigkeit ist Jahresthema 2020  https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/nachhaltigkeit-ist-jahresthema-2020.html Den Erhalt der Attraktivität des ländlichen Raumes hat die Plattform Land, einem Zusammenschluss von Wirtschafts- und Sozialorganisationen, als Ziel. Auf der Herbst-Mitgliederversammlung wurde Bilanz über laufende Projekte gezogen und neue Projekte vorgestellt. Der hds ist neues Mitglied. Als Ideengeber und Unterstützer für die Politik und die Verantwortungsträger im ländlichen Raum, so sieht sich die Plattform Land. Und das spiegelt sich auch in den laufenden und neuen Projekten wider. Seit 2017 läuft ein Projekt zum Leerstandsmanagement. „In zwölf Gemeinden werden in Abstimmung mit der Landesverwaltung die Leerstände erhoben, weitere fünf Gemeinden sind an einer Erhebung interessiert“, freute sich der Präsident der Plattform Land, Andreas Schatzer. Ziel dieses Dienstes sei, den Gemeinden einen Überblick über die Leerstände zu geben. In einem zweiten Schritt sollen die leer stehenden Gebäude wieder genutzt werden. „Das trägt wesentlich zum Flächenschutz bei.“ 
Ebenfalls die Raumordnung betreffen Forderungen nach mehr Unterstützung bei Wiedergewinnungsarbeiten. „Unser Vorschlag ist, bei Abbruch und Wiederaufbau von Wohngebäuden 130 m² anstatt 110 m² zu fördern, um die Nutzung von Bestandsimmobilien attraktiver zu machen“, so Schatzer. Eventuell könnte die Wiedergewinnung auch durch Steuermaßnahmen unterstützt werden.
Eine andere Maßnahme, das Projekt „Alpjobs“, stellt die Jugend im ländlichen Raum in den Mittelpunkt. „Mit Arbeitgebern und Arbeitnehmern wurden zukünftige Jobprofile für junge Menschen auf dem Land erarbeitet. Wir möchten, dass auf diese Weise passende Arbeitsplätze geschaffen werden und gleichzeitig die gefragte fachliche Qualifikation gegeben ist, damit die Menschen auf dem Land bleiben und nicht abwandern“, berichtete Schatzer. 
In einem weiteren Projekt, „Land & Jugend“, können junge Menschen in einem Workshop-Camp Ideen für den Ländlichen Raum entwickeln. Anfang Dezember werden die besten Ideen prämiert. 
Im Zuge des Projektes „Lokale Kreisläufe der Wirtschaft“ werden in den Pilotgemeinden Glurns und Schlanders Möglichkeiten zur Stärkung regionaler Kreisläufe erhoben. 
Neben diesen Projekten stellte auf der Herbst-Mitgliederversammlung der Geschäftsführer der Plattform Land, Ulrich Höllrigl, auch einige neue Projekte vor, wie „Flow-Förderung Land Orte Wirtschaft“. Mit Unterstützung der Handelskammer wurden zwei Gerichte aus lokalen Rohstoffen kreiert: der „Vinschger Bua“, ein Bauerntoast aus Vinschger Rohstoffen, und das „Marillen-Madl“, eine Süßspeise aus Vinschger Marillenmarmelade, Butter und lokalem Getreide. Zu kaufen gibt es Bua und Madl demnächst in verschiedenen Geschäften in beiden Gemeinden.

Strategische Ausrichtung beschlossen.

Auf Wunsch der Mitglieder wird sich die Plattform Land in Zukunft stärker dem Unternehmertum im ländlichen Raum widmen. So sollen Kompetenzzentren angedacht und Start-ups unterstützt werden. „Ein Schwerpunkt wird neben der Flächensicherung durch das Leerstandsmanagement die dezentrale Daseinsvorsorge, wie schnelles Internet oder funktionierende Basisdienste sein“, sagte Leo Tiefenthaler, der stellvertretende Präsident der Plattform Land. Auch mit dem Arbeitskräftemangel wird sich die Plattform Land beschäftigen.  Die Förderung lokaler Kreisläufe und Maßnahmen zur Verlagerung von öffentlichen Dienstleistungen auf das Land sollen auch im nächsten Jahr Schwerpunkte bleiben.  
Ein besonderes Augenmerk wird die Plattform Land auf die Nachhaltigkeit legen, die sie als soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit verstanden wissen will. Die Nachhaltigkeit in all ihren Ausprägungen wird auch das Jahresthema 2020 sein. 
Dann wird auch der hds der Plattform Land angehören. „Auf der Herbst-Mitgliederversammlung ist der  Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol einstimmig als Mitglied aufgenommen worden“, freute sich Tiefenthaler. Damit steigt die Zahl der Wirtschafts- und Sozialorganisationen, die Mitglied der Plattform Land sind, auf 15. 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1455 Thu, 24 Oct 2019 16:48:25 +0200 Genossenschaftliche Rechnungsprüfer bilden sich weiter https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/genossenschaftliche-rechnungspruefer-bilden-sich-weiter.html Im Palais Widmann fand ein von der Regionalen Kommission für Genossenschaftswesen geförderter Ausbildungstag für genossenschaftliche Rechnungsprüfer statt. Der Ausbildungstag hatte das Ziel, die Wirtschaftsprüfer über den neuen Kodex zur Regelung der Unternehmenskrise und dessen Auswirkungen auf die Aufsicht/Überwachung und dieGenossenschaftsform im Allgemeinen zu informieren. Zahlreiche Vertreter der Genossenschaftsverbände sowie Rechtsanwälte, Rechnungsprüfer und Wirtschaftsprüfer aus Bozen und Trient hatten daran teilgenommen. Die Weiterbildung ist auf Initiative des Genossenschaftsverbandes Coopbund Alto Adige Südtirol in Absprache mit den Genossenschaftsverbänden, dem Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens und dem Nationalverband AIRCES (Associazione Italiana Revisori Legali dell’Economia Cooperativa) zustande gekommen.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1454 Wed, 23 Oct 2019 16:31:36 +0200 Kunst des Kaisers: Verwaltungsrat des Raiffeisenverbandes im Schloss Tirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kunst-des-kaisers-verwaltungsrat-des-raiffeisenverbandes-im-schloss-tirol.html Mitte Oktober tagten der Verwaltungsrat und der Vollzugsausschuss des Raiffeisenverbandes Südtirol in Dorf Tirol, am Hauptsitz der Raiffeisenkasse Tirol. Die Ausstellung: „Maximilianus, Die Kunst des Kaisers“ bildete den krönenden Abschluss des Arbeitstages. Mitte Oktober hielten der Verwaltungsrat und der Vollzugsausschuss des Raiffeisenverbandes Südtirol die für Oktober geplanten Sitzungen in Dorf Tirol, am Hauptsitz der Raiffeisenkasse Tirol ab.

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Burggrafenamt Sonstige
news-1449 Wed, 23 Oct 2019 10:30:00 +0200 Coccinella: Wenn aus Eigenbedarf eine Sozialgenossenschaft wird https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/coccinella-wenn-aus-eigenbedarf-eine-sozialgenossenschaft-wird.html Manuela Forrer, Obmann-Stellvertreterin der Genossenschaft Coccinella, liebt ihre Arbeit, so wie viele ihrer KollegInnen der Sozialgenossenschaft Coccinella: „Wo sonst wird man umarmt, wenn man in der Früh zur Arbeit kommt?“ Seit 2001 arbeitet Manuela Forrer bei der Sozialgenossenschaft Coccinella und zählt sich zu den glücklichen Müttern, die über die Genossenschaft eine Möglichkeit gefunden haben, nach der Babypause wieder in die Arbeitswelt einzusteigen. Die Ausgangsmotivation zur Gründung der Genossenschaft Coccinella war genau diese, als sich eine Gruppe von frisch ausgebildeten Tagesmüttern im Jahr 1995 zusammenschloss, um Kleinkindbetreuung anzubieten und sich Arbeitsplätze zu schaffen.

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Bozen und Umgebung Sozial
news-1452 Tue, 22 Oct 2019 15:00:02 +0200 „Der Apfel zu Besuch im Klassenzimmer“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/der-apfel-zu-besuch-im-klassenzimmer.html Das Südtiroler Apfelkonsortium bringt den Apfel in die Grundschulen. Anlass ist der „Tag des Apfels“ am 8. November 2019. Ein Tag, ganz im Zeichen nachhaltiger und gesunder Ernährung, bei welchem auch die Jüngsten direkt angesprochen werden sollen. Mit der Aktion „Der Apfel zu Besuch im Klassenzimmer“ möchte das Südtiroler Apfelkonsortium Kindern aus der Grundschule eine besondere Freude bereiten und sie für das lokale Produkt begeistern.
 
Südtiroler Äpfel vieler verschiedener Sorten werden am 8. November 2019 allen Grundschulen der deutschen, italienischen und ladinischen Sprachgruppe zur Verfügung gestellt. Zusätzlich ist für alle Schülerinnen und Schüler eine kleine Überraschung geplant, welche den Schulen zusammen mit den Äpfeln in den Detailgeschäften der Genossenschaften vorbereitet wird.

Die Aktion will die Bedeutung lokaler und gesunder Lebensmittel in den Fokus stellen. „Der Apfel eignet sich dafür besonders, da er durch seine Süße auch Kindern gut schmeckt“, so Georg Kössler, Obmann des Südtiroler Apfelkonsortiums. 
 
Interessierte Schulen können sich noch innerhalb Dienstag, den 29. Oktober für die Aktion anmelden.
Informationen und Anmeldung:
Südtiroler Apfelkonsortium

Email: anna.oberkofler(at)suedtirolerapfel.com
Tel. 0471/054066
 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1451 Mon, 21 Oct 2019 17:32:40 +0200 Mehr Direktsaft und Fruchtpürees https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mehr-direktsaft-und-fruchtpuerees.html VOG Products hat im Geschäftsjahr 2018/19 die zweithöchste Anlieferungsmenge seit Bestehen eingefahren. Für die Zukunft will der Obstverarbeitungsbetrieb noch mehr auf Direktsaft und Pürees setzen. Vergangenen Freitag hielt die Genossenschaft Rückblick auf das Geschäftsjahr 2018/19. Knapp 371.000 Tonnen Obst wurden dem Leiferer Verarbeitungsbetrieb in der vergangenen Saison angeliefert. Nur im Geschäftsjahr 2011/12 wurde mehr Rohware angeliefert, wie bei der Vollversammlung Mitte Oktober betont wurde. Ausschlaggebend dafür war die große Anlieferungsmenge an Saftware, bedingt durch die schwierige Lage am Tafelmarkt. Bei der Schälware gab es hingegen eine durchschnittliche Anlieferung. Bei der Musware konnte die Verarbeitungsmenge weiter gesteigert und die Anlagen voll ausgelastet werden. Weiter gewachsen ist der Biobereich, hier gab es Rekordanlieferungen an Bio-Saftware und Bio-Musware.

Schwieriger Markt

„Wir sind mit einer klaren Diversifizierungsstrategie in den Markt gegangen und konnten insgesamt ein ansehnliches Ergebnis erzielen“, sagte Direktor Christoph Tappeiner. Aufgrund der Rekordernte Europas und der schwierigen Marktlage fiel der Umsatz 2018/19 mit 98 Mio. Euro aber niedriger aus als im Geschäftsjahr zuvor. Spitzenpreise wie im Geschäftsjahr 2017 konnten nicht erzielt werden. Direktor Tappeiner sprach von einer ungewohnt langen Vermarktungssaison, geprägt von volatilen Preisen und einer absoluten Überversorgung über alle Produktkategorien hinweg. Dies wirke sich auch auf den Beginn der neuen Saison aus.
„Wir haben jegliche Kapazitätsgrenzen erreicht“, meinte Tappeiner. Die hohe Verarbeitungsmenge führte den Betrieb vor allem bei der Saftannahme an die Kapazitätsgrenzen heran. Nur eine neue Saftannahmestation könne in Zukunft mehr Menge und mehr Verarbeitungsflexibilität garantieren, hieß es bei der Vollversammlung. Eine wichtige Voraussetzung, um neue Kunden im Direktsaftsegment anzusprechen.

Rennpferd „Direktsaft“

Heute verarbeitet VOG Products rund zwei Drittel der gesamten Saftware zu Apfelsaftkonzentrat und nur ein Drittel zu Direktsaft. „Wir sind nach wie vor zu konzentratlastig“, sagte Tappeiner. Der weltweite Apfelsaftmarkt verzeichnet ein jährliches Wachstum von über drei Prozent, bei steigender Tendenz für die nächsten Jahre. Tappeiner: „Das heißt, wir setzen hier auf ein Rennpferd.“ Daher müsse man klar differenzieren zwischen Konzentrat und Direktsaft, weil letzterer eine höhere Wertschöpfung ermöglicht. Hier brauche es in Zukunft weitere Investitionen.

Neue Steril-Abfüllung und Püree-Linie

Wobei VOG Products bereits seit Jahren in technische Anlagen investiert und eine klare Qualitäts- und Wachstumsstrategie verfolgt. Ziel ist es dabei auch, den Markt der naturtrüben Direktsäfte und der Fruchtpürees weiterhin zu fokussieren. Einiges hat man bereits getan. Unter anderem wurde im Vorjahr eine neue Anlage zur aseptischen Steril-Abfüllung eingerichtet. Aktuell steht die Inbetriebnahme einer neu installierten Püree-Produktionslinie bevor, welche eine sehr schonende Verarbeitung garantiert, wodurch das Produkt den natürlichen Geschmack und das Aroma beibehält.

Masterplan präsentiert

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, wurde bei der Vollversammlung ein Masterplan vorgestellt, an dem derzeit gearbeitet wird. „Damit haben wir ein langfristiges Planungsinstrument, was die logistische Entwicklung des Betriebes wie auch die Ausrichtung auf zukünftige Produkte betrifft“, sagte Obmann Johannes Runggaldier. Zu den Planungen gehören beispielsweise eine neue Saftannahmestation, eine neue Tankzugverladung von LKW, neue Püreetanks und der Bau eines Hochregallagers. Auch räumlich wird sich VOG Products weiter ausdehnen, dazu genehmigte die Vollversammlung den Erwerb einer angrenzenden Lagerhalle.

Neuer Verwaltungsrat gewählt

Insgesamt blickt man bei VOG Products trotz schwieriger Marktlage optimistisch in die Zukunft. Vor allem der weltweit ausgezeichnete Ruf des Obstverarbeiters als Anbieter von Halbfertigwaren rund um den Apfel trage zum Optimismus bei. „Wir sind ein international geschätzter Partner der Branche mit motivierten Mitarbeitern, modernsten Verarbeitungsstrukturen und einem klaren Entwicklungskonzept für die Zukunft“, sagte der wiederbestätigte Obmann Johannes Runggaldier.

Im Rahmen der Neuwahlen wiederbestätigt wurden auch die bisherigen Vizeobmänner Theodor Grasser und Ennio Magnani. Weiters gehören dem Verwaltungsrat Joachim Blaas (neu), Rodolfo Brochetti, Otmar Clementi (neu), Alexander Kerschbaumer, Georg Kössler, Thomas Oberhofer, Alois Oberrauch (Kontrollausschuss), Michele Odorizzi, Markus Pircher (neu), Erich Schwarz, Ernesto Seppi (neu, Kontrollausschuss) und Dr. Josef Auer (neu, Vorsitzender Kontrollausschuss) an. Obmann Runggaldier bedankte sich bei den scheidenden Räten Rudolf Höller, Helmut Graffer, Aldo Menghini und dem langjährigen Vorsitzenden des Kontrollausschusses Walter Klotzner für ihren Einsatz.

Als neue Mitglieder von VOG Products wurden im vergangenen Geschäftsjahr die OG Lana und Bio Südtirol aufgenommen.

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Bozen und Umgebung Obst
news-1450 Mon, 21 Oct 2019 11:40:29 +0200 Vertrauen ist gut, Kontrolle ist (un)möglich https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vertrauen-ist-gut-kontrolle-ist-unmoeglich.html IT-Sicherheit spielt in Zeiten von Digitalisierung eine tragende Rolle, um gezielte Cyber-Angriffe abzuwenden. KONVERTO, eines der führenden IT-Unternehmen Südtirols, hat in seinem Event „talks Thinking Security“ gemeinsam mit dem internationalen Security-Spezialisten Fortinet auf die zunehmende Wichtigkeit der Sicherheit im IT-Umfeld reagiert und Lösungen aufgezeigt, die den wachsenden Bedrohungen durch äußere Einflüsse standhalten. In einem anregenden Gespräch mit Sandro Moretti, Division Manager Teleconduction & Telecommunication von Alperia, Christian Pezzei, Geschäftsführer von Eurotherm, und Enrico Dorigatti, Key Account Manager BU Enterprise von KONVERTO, hat Moderator Markus Frings über ihre Erfahrungen mit digitalen Bedrohungen sowie über Chancen, aber auch Risiken, die die Digitalisierung mit sich bringt, diskutiert.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1448 Mon, 21 Oct 2019 09:13:26 +0200 Assimoco wird Benefit-Gesellschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/assimoco-wird-benefit-gesellschaft.html Als erste Versicherungsgesellschaft Italiens wird sich der genossenschaftliche Versicherer Assimoco in eine Benefit-Gesellschaft ausrichten. Was das genau ist, darüber informierte Mitte Oktober eine Tagung im Raiffeisenhaus. Erst im Vorjahr hatte die Assimoco AG als erste Versicherungsgesellschaft in Italien die „B Corporation-Zertifizierung“ erhalten. Damit ist sie – ebenso wie seit kurzem auch der Raiffeisen Versicherungsdienst – eines von über 80 Unternehmen in Italien, die freiwillig zahlreiche Standards hinsichtlich Transparenz, Verantwortung und Nachhaltigkeit erfüllen.

Seit langem arbeitet die Assimoco AG bereits am nächsten Schritt, um die genossenschaftliche Versicherungsgesellschaft als Benefit-Gesellschaft („società benefit“) auszurichten. Dabei handelt es sich um eine in die italienische Rechtsordnung neu eingeführte Möglichkeit, eine Gesellschaft in der Form auszurichten, dass sie sich in der Ausübung der unternehmerischen Tätigkeit dem Grundsatz unterwirft, auch zum Wohle der Allgemeinheit und der Umwelt zu wirtschaften.

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1446 Thu, 17 Oct 2019 16:19:07 +0200 Bestes Unternehmen FÜR die Welt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bestes-unternehmen-fuer-die-welt.html Raiffeisen Versicherungsdienst ist erste zertifizierte B Corp Südtirols: Der Bozner Versicherungsanbieter trägt nun das weltweit anerkannte B Corp-Siegel. Die B Corporation zeichnet Unternehmen aus, die freiwillig Transparenz, Verantwortung und Nachhaltigkeit erfüllen und auf die ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen ihres Handelns achten. Als sozial- und ökologisch orientiertes Unternehmen hat sich der Raiffeisen Versicherungsdienst als Mitglied für B Corporation beworben, um in Kontakt mit anderen B Corps zu treten, sich zu vernetzen und mehr Sichtbarkeit zu erhalten.

Bei B Corp steht „B“ für „Benefit“, positives Wirken und „Corp“ für Corporation. Das Label geht auf eine Initiative der unabhängigen US-amerikanischen Non-Profit-Organisation B Lab Foundation zurück. Bei den B Corporations handelt es sich um Unternehmen, deren Unternehmensziel sich nicht nur dadurch definiert, einen finanziellen Mehrwert zu erwirtschaften, sondern es ist gekoppelt an das Ziel, einen Mehrwert für die Gesellschaft zu leisten und freiwillig hohe ökologische und soziale Standards zu befolgen.

Beratung auf Augenhöhe

Der Raiffeisen Versicherungsdienst orientiert sich an diesen Werten und schafft ein gesellschaftliches Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung in einem lokalen Kontext. Das Unternehmen setzt sich insbesondere dafür ein den Vorsorge- und Absicherungsbedarf seiner Kunden ganzheitlich abzudecken und damit den Lebensstandard seiner Kunden nachhaltig zu sichern. Nicht einzelne Produkte oder Garantien stehen im Mittelpunkt, sondern stets der Kunde und damit eine Beratung auf Augenhöhe auf der Grundlage ethischer und professioneller Kriterien.

Aufgrund der nun erfolgten B Corp-Zertifizierung ist daraus auch eine offizielle Verpflichtung geworden, die mit dem B Corp-Siegel untermauert wird und damit auch dem statutarischen Auftrag von Raiffeisen „die Erziehung zum Sparen und Vorsorgen zu fördern“ gerecht wird. 

Zertifizierungsprozess und Statistik

Vorab musste sich der Betrieb einem umfangreichen Zertifizierungsprozess stellen. Für eine Zertifizierung wird zunächst das kostenlose Tool "B IMPACT ASSESSMENT" verwendet, das fünf Kategorien untersucht: Unternehmensführung (Governance), Mitarbeiter, Gemeinde (Community), Umwelt sowie Produkte oder Dienstleistung (Impact Business Models).

Aktuell gibt es weltweit rund 3.000 zertifizierte B Corporations, verteilt auf 150 Industriezweige in über 70 Ländern.

Italien zählt über 80 Unternehmen, die das Bewertungsverfahren positiv durchlaufen haben, dazu gehört auch die genossenschaftliche Versicherungsgruppe Assimoco, der Produkt-Hauptlieferant von Raiffeisen Versicherungsdienst.

Weitere Informationen online:

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Finanzen
news-1445 Thu, 17 Oct 2019 10:02:39 +0200 Kluge Köpfe kämpfen um den Titel https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kluge-koepfe-kaempfen-um-den-titel.html Kreative Jungbäuerinnen und Jungbauern aus allen Landesteilen haben sich beim Innovationspreis IM.PULS der Südtiroler Bauernjugend beworben. Nach einem harten Auswahlverfahren stehen nun die drei Finalisten fest. Heute beginnt das Online Voting. Lukas Unterhofer vom Valentinhof in Meran, Sandra Telser vom Tröghof in Laas, oder Andreas Kalser und Josef Obkircher von Kirnig in Aldein: Beim Online Voting vom 17. bis 31. Oktober geht es für die drei Finalisten in der finalen Runde noch einmal um Alles. Sie buhlen nämlich um den Titel innovativste/r Jungbäuerin oder Jungbauer des Jahres. Alle Südtirolerinnen und Südtiroler können beim großen Video Voting auf www.sbj.it/impuls ihrem Favoriten eine Stimme geben und ihm dabei helfen, den Wettbewerb zu gewinnen.

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Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
news-1444 Wed, 16 Oct 2019 14:54:32 +0200 1. Südtiroler Ernährungspreis geht an Bioland Verband Südtirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/1-suedtiroler-ernaehrungspreis-geht-an-bioland-verband-suedtirol.html Am Welternährungstag (16. Oktober) fand in Meran ein, vom Südtiroler Ernährungsrat und der Kampagne MahlZeit, organisierter Aktionstag statt, zum Thema des diesjährigen Welternährungstages „Our Actions are our Future”. Prämiert wurden Organisationen und Initiativen, die sich um das Südtiroler Ernährungssystem besonders verdient machen. Anlässlich des "Welternähungstages" am 16. Oktober wurde heuer in Meran zum ersten Mal der „Südtiroler Ernährungspreis“ vergeben. „Der Preis zeichnet Organisationen, Initiativen oder Personen aus, welche sich um das Südtiroler Ernährungssystem besonders verdient gemacht und einen Beitrag zu dessen Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit geleistet haben“, beschreibt Silke Raffeiner, Sprecherin des Ernährungsrates, die inhaltliche Ausrichtung des Preises. Der erste Südtiroler Ernährungspreis 2019 geht an Bioland Südtirol. „Damit würdigt der Südtiroler Ernährungsrat die besonderen Leistungen von Bioland Südtirol und seiner Mitglieder im Bereich der nachhaltigen Lebensmittelproduktion und für den Erhalt der ländlichen Umwelt seit der Gründung des Verbandes im Jahr 1991“, begründet Sprecher Christian Fischer die Entscheidung des Ernährungsrates.

Die Auszeichnung des Ernährungsrates nahmen Bioland Geschäftsführer Reinhard Verdorfer und Obmann Toni Riegler entgegen. Für Bioland Südtirol, so Obmann Riegler, sei dies eine sehr schöne Auszeichnung: „Wir freuen uns sehr, dass unsere Arbeit und Weiterentwicklung auch von anderen gesehen und wertgeschätzt wird. Das ist unser erster Preis aus der Zivilgesellschaft für Bioland Südtirol überhaupt, und darum besonders wertvoll.“

Sowohl in der FOS „Marie Curie“ als auch im Frauenmuseum Meran fanden verschiedene Veranstaltungen für Schulklassen, Fachleute und Interessierte statt. Dabei wurde auch der Südtiroler Ernährungsrat vorgestellt. Der Südtiroler Ernährungspreis soll in Zukunft jährlich als öffentliche Auszeichnung durch den Südtiroler Ernährungsrat vergeben werden.

Der Ernährungsrat setzt sich seit seiner Gründung vor exakt zwei Jahren, am Welternährungstag 2017, dafür ein, das Südtiroler Ernährungssystem zukunftsfähiger zu gestalten. Derzeit arbeitet der Ernährungsrat, gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern, an konkreten Initiativen auf dem Gebiet der Gemeinschaftsverpflegung und zur „Wiederbelebung“ der Hülsenfrüchte als wertvollem Bestandteil der Ernährung in Südtirol.

>> Weitere Informationen über den Südtiroler Ernährungsrat und die Kampagne MahlZeit online

 

 

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Sonstige
news-1443 Tue, 15 Oct 2019 16:09:55 +0200 Eltern und Familien im Fokus: 1. Familienforum der Südtiroler Raiffeisenkassen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/eltern-und-familien-im-fokus-1-familienforum-der-suedtiroler-raiffeisenkassen.html Anlässlich des 1. landesweiten Familienforums, geht es vom 7. - 20. Oktober in allen Raiffeisenkassen Südtirols um das Thema Familie. Die Raiffeisenkasse Bruneck hat dies vergangenen Donnerstag zum Anlass genommen, um ihr neues Beratungskonzept vorzustellen: Die Raiffeisen Elternberatung. Dass jede Lebensphase ihre spezifische Beratung erfordert, gehört schon lange zum Grundverständnis der Raiffeisenkasse Bruneck. Die Kompetenzzentren Bauen & Wohnen oder Freie Berufe & Ärzte haben sich beispielsweise zu professionellen Beratungsstellen entwickelt, deren Mitarbeiter über die jeweiligen Besonderheiten und Kundenansprüche hervorragend Bescheid wissen. Nach diesem Erfolgsrezept wurde auch die Raiffeisen Elternberatung konzipiert: „Familien haben verschiedene Herausforderungen und täglich tausend Dinge zu beachten. Gerade junge Eltern brauchen individuelle und genaue Informationen, denn für sie ändert sich mit einem Neugeborenen so einiges“, so Ingrid Kofler, Beraterin der Raiffeisen Elternberatung. Als Anlaufstelle für junge Eltern ist sie in der Raiffeisenkasse Bruneck Ansprechpartnerin und Wegbegleiterin, die auf die individuellen Bedürfnisse dieser Lebensphase spezialisiert ist und wichtige Informationen gebündelt zur Verfügung stellt. 
Die Bandbreite der Beratung ist breit gefächert: Von Fragen zum Thema Mutterschaft über die Beantragung von Familiengeld bis hin zur rentenmäßigen Absicherung der Erziehungszeiten. Auch die Themen Absicherung und die optimale Finanzvorsorge für Eltern und Kinder bilden einen Schwerpunkt. „Über die Bankthemen hinaus arbeiten wir eng mit den Patronaten, den Gemeinden und weiteren Vereinen zusammen, die auf den Familienbedarf spezialisiert sind.“ Diese Zusammenarbeit ist sehr wertvoll, denn so können Synergien geschaffen und optimal genutzt werden. 

Das bestätigt auch der große Zuspruch seitens der Politik: „Die Raiffeisenkasse Bruneck hat den Bedarf der Eltern und Familien verstanden und mit großem Verantwortungsbewusstsein reagiert. Wir sind begeistert von der Idee der Elternberatung und sind uns sicher, dass sie eine große Zukunft vor sich hat“, so Waltraud Deeg, Landesrätin für Familie. Auch die lokale Politik ist begeistert: „Es ist ungemein wertvoll, wenn man als Eltern eine zentrale Anlaufstelle hat, bei der man sich über alles informieren kann“, so Ursula Steinkasserer-Goldwurm, Stadträtin der Gemeinde Bruneck. 
Ab jetzt können werdende Eltern sowie Eltern oder Alleinerziehende mit Kleinkindern bis zum 5. Lebensjahr für die Elternberatung in der Raiffeisenkasse Bruneck Termine vereinbaren. 

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Pustertal Finanzen
news-1442 Tue, 15 Oct 2019 12:00:24 +0200 Frauen sind beachtenswert! https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/frauen-sind-beachtenswert.html Mutig, selbstbewusst, integriert: Frauen sind beachtenswert – auf der ganzen Welt. Auch hier in Südtirol: Sie tragen Sorge für Ernährung, für ihre Familien und für ihren Betrieb und zwar grenzüberschreitend! Am 15. Oktober ist Internationaler Tag der Landfrauen der Vereinten Nationen. Die Südtiroler Bäuerinnenorganisation möchte an diesem Tag das Augenmerk auf die Bäuerinnen legen, die aus einem anderen Herkunftsland stammen. „Wir wollen die Vielfältigkeit der Bäuerinnen und der Bäuerinnenorganisation aufzeigen. Und es ist auch eine Art von Vielfalt, wenn wir auf unseren Höfen Frauen aus verschiedenen Ländern haben,“ sagt Landesbäuerin Antonia Egger in einer Pressemitteilung der Südtiroler Bäuerinnenorganisation. Und es sind mittlerweile doch einige. Von den gut 16.600 SBO-Mitgliedern sind 537 im Ausland geboren. Die meisten kommen aus Deutschland, dann folgt Österreich, Schweiz, Slowakei, Ungarn und Polen. Auch Frauen aus Thailand, Brasilien, Nigeria und Portugal haben ihr Zuhause auf Südtirols Höfen gefunden. „Es sind fleißige, offene Frauen. Diese Frauen sind wertvoll, sie bringen eine andere Sichtweise und sie sind mit Begeisterung hier“, betont die Landesbäuerin, „sie besuchen Weiterbildungen, nehmen Kontakt mit der Dorfbevölkerung und unseren Mitgliedern auf!“

Vom Allgäu nach Spinges

Eine davon ist die 39-jährige Melanie Reger, Bäuerin auf dem Wackerhof in Spinges/Mühlbach. Aufgewachsen ist sie im Allgäu, hat längere Zeit in München gelebt und dort Tiermedizin studiert. Seit 2014 ist sie hier in Südtirol, aus Liebe: „Klar, die Umstellung von einer Großstadt wie München auf Spinges mit 300 Einwohnern war schon eine gewaltige“. Die zweifache Mutter kümmert sich mittlerweile um den UaB-Betrieb, macht alles was am Hof so anfällt und ist nebenher berufstätig. Das ist Melanie wichtig. Wichtig ist ihr auch Bildung und Wissen: „Heutzutage wird man mit so vielen Dingen konfrontiert. Die Bäuerin sollte sich deshalb in der Landwirtschaft weiterbilden dürfen und studieren, damit sie eine Wissensstütze für den Betrieb sein kann.“

Von Polen nach Wengen

Ewelina Bonat Moling aus Polen kam bereits als Jugendliche in den Sommerferien nach Südtirol, um hier Geld zu verdienen. Nach der Matura blieb sie hier und arbeitete im Gastgewerbe, bis sie ihren Mann Daniele kennenlernte und ihm auf dem Cestunhof in Wengen folgte. „Ja, ich sage es ganz bewusst, ich bin stolz darauf Bäuerin geworden zu sein, weil ich unseren Hof liebe“. Es war für die dreifache Mutter nicht immer einfach, doch durch ihre Offenheit ist die 40jährige in der Dorfgemeinschaft integriert: „Ich mag, wenn mich die Leute kennen, wenn ich zur Kirche gehe oder wenn ich die Kinder in den Kindergarten bringe. Ich möchte nicht anonym bleiben. Die Leute waren immer neugierig, sie wollten wissen, wer die Bäuerin auf den Cestunhof ist, so kam ich mit vielen Leuten ins Gespräch und konnte viele Freundschaften knüpfen, heute noch.“ Sie wünscht den Südtiroler Bäuerinnen zum Welttag der Landfrauen, „dass wir mehr Mut haben weiter zu machen, etwas zu verändern und für uns und unsere Familien auf den Höfen weiter zu kämpfen.“

Von Ungarn nach Schnauders

Auch Silvia Csizmadia Rauter ist gerne Bäuerin. Die gebürtige Ungarin kam aus Neugier nach Südtirol und blieb dann aus Liebe hier. Heute lebt sie mit ihrem Mann Reinhard Rauter in Schnauders. Beide brachten einen Sohn mit in die Ehe, ihr gemeinsamer Sohn rundet die Patchworkfamilie ab. Durch ihre Offenheit und ihre Liebe zur Landwirtschaft, zur Natur und zu ihrem Mann ist sie im Dorf und am Hof voll integriert. Bäuerin sein ist für sie im positiven Sinne komplex: „Weil eine Bäuerin daheim ist, die Hausarbeit macht, die Kinder und die älteren Menschen am Hof versorgt, nebenbei noch arbeitet, am Hof mitarbeitet, auf den Acker geht, die innovative Kraft am Hof ist.“ Sie liebt die Südtiroler Tradition, sie liebt die Tracht: „Das ist für mich wichtig! In Ungarn ist schon viel Tradition verlorengegangen und das ist schade, denn das ist eine Herzensangelegenheit.“

Heimat finden!

Am Welttag der Landfrauen möchte Landesbäuerin Antonia Egger einen Appell an die Gesellschaft richten: „Schätzen wir die Arbeit der Bäuerinnen, denn sie beleben den ländlichen Raum, der für uns alle so wichtig ist.“ Und sie ruft die Bäuerinnen auf, die Frauen, die aus einem anderen Land kommen und hier auf den Höfen leben, in die Gemeinschaft einzuschließen: „Sprechen wir alle Bäuerinnen, egal woher sie kommen, an, holen wir sie in unsere Organisation, nehmen wir sie mit, damit sie hier bei uns Heimat finden.“

Bild 1. Landesbäuerin Antonia Egger (Bildmitte): „Gemeinschaft ist wichtig!“
Bild 2. Melanie Reger auf dem Wackerhof in Spinges – ihre neue Heimat!

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Sonstige
news-1441 Tue, 15 Oct 2019 11:29:46 +0200 Schreckbichl-Weine feiern großartige Erfolge https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/schreckbichl-weine-feiern-grossartige-erfolge.html Drei Mal Bestnote für den LR 2015, zwei Mal für den Cabernet Sauvignon Lafóa und unter den drei besten Kellereigenossenschaften Südtirols: Die Kellerei Schreckbichl freut sich in diesem Jahr über zahlreiche Auszeichnungen und Prämierungen. Die hohe Qualität der beiden Weine aus Schreckbichl wurde auch in diesem Jahr von zahlreichen renommierten Weinführern bestätigt. Besonders die exklusive Weißweincuvée LR 2015 wurde bei vielen mit der höchsten Auszeichnung prämiert und mit einer sehr hohen Punktezahl bewertet. So wurde er, zusammen mit nur weiteren drei anderen Südtiroler Weinen, mit den prestigereichen „Platinum“ des WineHunter Awards von Helmuth Köcher ausgezeichnet, erhielt die „5 grappoli“ des Weinführers „Bibenda“, die „tre stelle oro“ von „I vini di Veronelli“ und die „4 viti“ des Weinführers Vitae der italienischen Sommeliervereinigung. Glänzen konnte der Wein auch international: So bewerteten ihn die Weinführer Falstaff (A) und Robert Parker (US) unisono mit 95 von 100 möglichen Punkten.
 
Auch der Cabernet Sauvignon Lafóa 2016 konnte zahlreiche Verkoster überzeugen und sehr gute Resultate einfahren: Zum 14. Mal wurde er in diesem Jahr mit den begehrten „3 bicchieri“ des „Gambero Rosso“ ausgezeichnet und zum insgesamt achten Mal mit den „5 grappoli“ von „Bibenda“ prämiert. Sehr erfolgreich waren auch andere Schreckbichler Weine, wie der Chardonnay Lafóa und der Sauvignon Lafóa, die beide hervorragende Bewertungen einfahren konnten.
 
Besonders gefreut hat sich die Kellerei Schreckbichl mit ihren 300 Mitgliedern über den dritten Platz beim „Leistungstest der italienischen Genossenschaften“, wo sie in der Kategorie Südtirol den 3. Platz erklimmen konnte: „Diese hervorragenden Bewertungen von Seiten wichtiger Weinführer sind für uns eine großartige Bestätigung. Sie zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, den wir weiter konsequent fortführen werden.“ schließt Verkaufsleiter Alex Ferrigato.

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Überetsch/Unterland Wein
news-1439 Mon, 14 Oct 2019 09:24:00 +0200 APPIUS geht in die sechste Runde https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/appius-geht-in-die-sechste-runde.html Die sechste Ausgabe des Spitzenweines "APPIUS 2015" der Kellerei St. Michael-Eppan wurde kürzlich im Rahmen der Milano Wine Week im Palazzo Bovara vorgestellt. APPIUS, der Traumwein des Winemakers Hans Terzer der Kellerei St. Michael, geht in die sechste Ausgabe. Die exklusive Cuvée, die im Rahmen der Milano Wine Week im Palazzo Bovara vorgestellt wurde, erweist sich als qualitatives Meisterwerk und als weiterer gelungener Meilenstein seines Erschaffers, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung. Gewonnen aus sorgfältigst von Hans Terzer nach persönlichen Kriterien ausgewähltem exzellentem Traubengut, ist der APPIUS 2015 Ausdruck der perfekten Harmonie dieses Jahrgangs. 2015 wurde nicht nur in Südtirol als herausragendes Weinjahr gefeiert – eine Einschätzung, die sich schließlich in der Komplexität vieler Weine dieses Jahrgangs widerspiegelt. Die Trauben konnten unter idealen Bedingungen am Rebstock reifen. Dadurch war es den Winzern möglich optimales Spitzenlesegut anzuliefern.

Die sechste Edition des APPIUS bestätigt ein weiteres Mal die Überzeugung von Winemaker Hans Terzer, dass sich diese Weißwein-Cuvée in ihrer perfekten Form präsentiert, wenn die Rebsorte Chardonnay den Hauptanteil hat und durch andere Rebsorten ergänzt wird. Der Appius 2015 setzt sich demnach wie folgt zusammen: Chardonnay (55%), Grauburgunder (20%), Weißburgunder (15%) und Sauvignon (10%). Er präsentiert sich mit einem leuchtenden Strohgelb mit lebhaften grünen Reflexen und ist an der Nase vielschichtig und komplex. Es stehen exotische Früchte wie Ananas, Mango, Kiwi und Banane im Vordergrund.  Weiterhin zeigt er Noten von weißen Früchten wie Apfel, Birne, Melone, Aprikose und Pfirsich sowie leichte Anklänge an Zitrusfrüchte und dezente Röst- und Tabaknoten. Am Gaumen erweist er sich als kompakt und geschmackvoll, mit lebendiger Frische, ausgewogen und rund mit balsamischen Noten, Anklängen an Minze sowie einem langen und intensivem Abgang.
Der Ausbau des Appius 2015 erfolgt im Barrique-Tonneau, die definitive Assemblage findet nach knapp einem Jahr statt. Anschließend reift der Wein für drei Jahre im Stahltank auf der Feinhefe.

Der Name APPIUS geht auf den alten römischen Namen für Eppan zurück. Die erste Edition entstand vor sechs Jahren mit dem Jahrgang 2010, gefolgt von den Jahrgängen 2011, 2012, 2013 und 2014. Mit diesem Projekt hat Hans Terzer einen Wein geschaffen, der Jahr für Jahr Ausdruck des Jahrgangs sowie der Kreativität und der Sensibilität seines Erschaffers ist. Auch das Flaschendesign sowie das Etikett werden für jede Edition neu interpretiert. Ziel ist es, eine “wine collection” zu schaffen, die Weinliebhaber auf der ganzen Welt begeistert. In diesem Jahr stammt die künstlerische Gestaltung von Life Circus aus Bozen und stellt die Verbindung zwischen Natur und Mensch dar, die Zusammengehörigkeit von Terroir, Familie und der Kellerei St. Michael-Eppan. Eine Wolke von immenser Urkraft, bestehend aus vielen Partikeln, steht für den unaufhörlichen Lauf der Dinge und das Verdichten der Elemente Erde, Wasser, Licht und der Jahreszeiten. Ein Bild, das die Leidenschaft und die Vision ausdrückt, stets nach dem Besten zu streben. Das Etikett des APPIUS 2015 lässt eine freie Interpretation zu und soll für jeden Weinliebhaber eine ganz persönliche Quelle der Inspiration darstellen. Jede Auflage des APPIUS ist limitiert. Bei diesem Jahrgang stehen 6000 Flaschen zur Verfügung.

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Wein
news-1438 Mon, 14 Oct 2019 09:20:24 +0200 Der „beste Weißwein Italiens“ ist ein Terlaner https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/der-beste-weisswein-italiens-ist-ein-terlaner.html Einer der wichtigsten Weinführer Italiens, „Guida Oro – i Vini di Veronelli 2020“, hat entschieden: der Terlaner I Primo Grande Cuvée 2016 der Kellerei Terlan ist der „Beste Weißwein Italiens“. Wäre er kein Weißwein, er würde glatt erröten bei derart vielen Superlativen, die die Fachwelt – national und international – für den Terlaner I Primo Grande Cuvée bereithält. Jetzt darf sich die exklusive Weißweincuvée der Kellerei Terlan sogar „Bester Weißwein Italiens“ nennen. Sie holte den Titel zum zweiten Mal in Folge. Verliehen wurde er von der Expertenjury des Weinführers „Guida Oro – i Vini di Veronelli 2020“. Der Terlaner I Grande Cuvée 2016 steht damit in einer Reihe mit klingenden Namen wie Masseto Toscana 2016 von Tenuta Masseto („Bester Rotwein Italiens“) und Franciacorta Extra Brut Rosé Riserva Annamaria Clementi 2009 von Ca’ del Bosco („Bester Schaumwein Italiens“).

Seit fünf Jahren auf dem Markt

2014 kam der Terlaner I Primo Grande Cuvée erstmals auf den Markt – gekeltert aus Trauben (Weißburgunder, Chardonnay, Sauvignon Blanc) des Jahrgangs 2011. Als erster Flagship-Wein „made in Südtirol“ trat er an, um das Qualitäts-Image der Weinregion neu zu definieren. Mit Erfolg: Er hat es mittlerweile in die Weinkarten der Top-Gastronomie weltweit geschafft und die Sichtbarkeit Südtirols im Allgemeinen, und der Kellerei Terlan im Besonderen, im Premium-Segment deutlich gesteigert. „Der Wein stellt das Ergebnis des konsequenten Qualitätsstrebens der Kellerei Terlan dar und bringt die Charakteristiken des Terlaner Terroirs mit seinen klimatischen und geologischen Besonderheiten meisterhaft zum Ausdruck. Frische, Eleganz und Komplexität gepaart mit Mineralität und Langlebigkeit - das sind die Attribute, die er eindrucksvoll verkörpert“, betont Kellermeister Rudi Kofler, der „Schöpfer“ des Weins, der sich stilistisch an den großen Weinen Burgunds orientiert. Kreiert wird er nur in Jahrgängen, die eine besondere Entwicklungsfähigkeit ermöglichen.

Ein Terlaner im Kreise der Weltbesten

Der aktuelle Jahrgang 2016 des Terlaner I Grande Cuvée sorgte zuletzt für wahre Begeisterungsstürme unter den Weinprofis. Ein Auszug: 100 Punkte von „Falstaff“, 98 Punkte von „Robert Parker´s Wine Advocate“, 98 Punkte von Daniele Cernilli und seiner „Guida Essenziale ai Vini D´Italia“, 96 Punkte von James Suckling, „4 Viti“ von „Vitae – La Guida Vini“. Eine weitere, besondere Ehre wurde der Weißweincuvée nun zuteil mit der Auszeichnung „Bester Weißwein Italiens“ von „Guida Oro – i Vini di Veronelli”. „Als Nummer 1 aller in Italien hergestellten Weißweine gekürt zu werden, ist phänomenal. Das heißt im Grunde, dass man uns als Speerspitze der Weißweinproduktion ansieht“, freut sich Klaus Gasser, Verkaufsleiter der Kellerei Terlan. „Wenn man sich die Gewinner in den beiden anderen Kategorien ansieht, allesamt große Weine mit großer Historie, dann ist das eine außergewöhnliche Bestätigung unserer Arbeit in allen Bereichen – vom Weinberg über den Keller bis hin zur Vermarktung.“ Neben der Kellerei Terlan triumphierten Cá del Bosco (in der Kategorie „Bester Schaumwein“), Tenuta Masseto („Bester Rotwein“), Costaripa („Bester Roséwein“) und Contini Attilio („Bester Süßwein“).
 

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Wein
news-1436 Fri, 04 Oct 2019 10:58:05 +0200 E-Mobility: Freie Fahrt im Vinschgau https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/e-mobility-freie-fahrt-im-vinschgau.html In den Netzgebieten des Vinschgauer Energiekonsortiums (VEK) sowie in den beiden genossenschaftlich geführten E-Werke Prad und Stilfs werden 13 Schnellladesäulen mit einer jeweiligen Anschlussleistung von 75 kW in Betrieb genommen. Das berichtet der Südtiroler Energieverband auf seiner Webseite. Elektrofahrzeuge können an diesen zukunftsweisenden „Stromtankstellen“ in kürzester Zeit aufgeladen werden. Damit wird der Obervinschgau bis zum Jahresende italienweit eines der Gebiete mit der höchsten Anzahl von Schnellladesäulen sein. Bei Bedarf kann die Anschlussleistung der Ladesäulen durch die technisch einfache Integration eines weiteren Moduls auf das doppelte oder sogar dreifache erweitert werden.

Damit nicht genug: Das E-Werk-Prad stellt den Einwohnerinnen und Einwohnern in seiner Standortgemeinde ein Bürgerauto zur Verfügung, das – natürlich – zu 100 Prozent elektrisch betrieben wird. Über die Plattform Carsharing Südtirol kann dieses Fahrzeug bequem online angemietet werden. Das VEK übernimmt jetzt dieses Konzept und wird in seinem Netzgebiet 13 Bürgerautos anbieten. Diese Beispiele zeigen, wie lokale Betriebe (VEK, E-Werk Prad, E-Werk Stilfs, EGO Oberland) nachhaltige Mobilität vor Ort fördern und ausbauen – und dabei auf erneuerbaren „Strom von daheim“ setzen.

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Vinschgau Energie
news-1435 Fri, 04 Oct 2019 08:43:37 +0200 Franz-Tumler-Literaturpreis: Laas als Zentrum der jungen Literatur https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/franz-tumler-literaturpreis-laas-als-zentrum-der-jungen-literatur.html Die Raiffeisenkasse Laas unterstützte auch heuer die Durchführung des Franz-Tumler-Literaturpreises. Bereits zum siebten Mal drehte sich in Laas alles um die Literatur, fünf Debütromane waren für den mit 8.000 Euro dotierten und von der Südtiroler Landesregierung gestifteten Franz-Tumler-Literaturpreis vorgeschlagen. Die Lesungen, Jurydiskussionen und die Preisverleihung zogen sehr viele Interessierte an. Büchersäulen und Zitate aus den Texten schmückten das Marmordorf, die Initiative der Kaufleute von Laas rückte die Aufmerksamkeit auf die Vinschger Literaturveranstaltung.

Die Jury zeigte sich beeindruckt von der hohen Qualität der Romane, prämierte aber schlussendlich „Vater unser“ der jungen österreichischen Autorin Angela Lehner mit dem Preisgeld und einem Lese- und Schreibaufenthalt im Marmordorf Laas. Über den Publikumspreis freute sich die deutsche Schriftstellerin Lola Randl, ihr Roman „Der Große Garten“ kam bei der Leserschaft am besten an.

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Vinschgau Kultur
news-1434 Thu, 03 Oct 2019 16:43:38 +0200 Käseprobe auf der Eishofalm https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kaeseprobe-auf-der-eishofalm.html Der Almsommer ist zu Ende. Nach den arbeitsreichen Monaten zeigen sich die Früchte der Arbeit anhand erstklassiger Almprodukte. In den letzten Wochen wurden Kühe, Schafe und Ziegen zurück ins Tal gebracht. Fast zeitgleich fanden zahlreiche Wettbewerbe und Verkostungen der Almkäse und  Almprodukte statt. Produkte, hinter denen Leidenschaft und harte Arbeit stecken. Aber auch Freude und Genugtuung bei den Sennern und Sennerinnen der über 70 Almen in Südtirol, die noch Milch verarbeiten. Eine davon ist die bekannte Eishofalm im Pfossental, dem größten Seitental des Schnalstales.  

Die Eishofalm liegt auf über 2.000 Metern Meereshöhe und ist die hinterste Alm im Pfossental. Der junge Senner Erich Schaffler betreibt hier mit seiner Familie die „Almsennerei Eishof“. Vor über 20 Jahren hat sein Vater damit begonnen, aus der hochwertigen Almkuhmilch Käse herzustellen. Seit einigen Jahren macht nun der junge Senner die gesamte Verarbeitung. „Eine echte Leidenschaft von mir“, sagt der junge Senner, der zuhause im Passeiertal noch einen Hof betreibt. Die 45 Kühe auf der Eishofalm liefern über die gesamte Almsaison an die 40.000 Liter Milch. Daraus macht der Senner auf der Eishofalm etwa 4000 kg Käse oder weit über 1000 Käseleibe.

Qualitätssicherung an erster Stelle

Im Rahmen des Qualitätssicherungsprogrammes des Sennereiverbandes besucht Almberater Bertram Stecher von Juni bis zum Abschluss des Almsommers die verschiedenen Alpsennereien. Dabei berät er die Sennerinnen und Senner und begutachtet gemeinsam mit ihnen die hergestellten Produkte. Seit der Einführung des Qualitätssicherungsprogramms des Sennereiverbandes vor 18 Jahren haben sich die Almprodukte qualitativ enorm weiterentwickelt. Zum Qualitätssicherungsprogramm gehört unter anderem auch ein breites Aus- und Weiterbildungsprogramm, darunter zum Beispiel ein dreiwöchiger Sennkurs, der immer sehrt gut ausgelastet ist.

Gute Milch, gute Käsereifung

Senner Erich Schaffler von der Eishofalm verbringt täglich viel Zeit mit der Betreuung seiner Käseleibe. Und er nennt drei wesentliche Voraussetzungen für ein gutes Almkäseprodukt: eine gute Milch als Ausgangsprodukt, die Eutergesundheit und eine saubere Arbeitsweise und eine perfekte Reifung des Käse.
Erich Schaffler freut sich über einen guten Absatz seiner Käsesorten, ob im Direktverkauf auf der Alm, an die Gastronomie im Tal oder über die Sennereigenossenschaft Algund. Einen Teil vom Käse bekommen die Bauern, die ihre Melkkühe im Sommer auf der Alm haben. Für seine Käsesorten hat sich der Senner schon viele Preise bei den Verkostungen und Käsewettbewerben geholt.

Mit zu den wichtigsten Wettbewerben zählen etwa die Internationale Almkäseolympiade in Galtür, die Ende September ausgetragen wurde sowie die Südtiroler Alpkäseverkostung, die Anfang Oktober in der landwirtschaftlichen Fachschule Fürstenburg in Burgeis veranstaltet wurde. Bei beiden Veranstaltungen haben die Südtiroler Almsennereien auch heuer wieder sehr gut abgeschnitten.

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Vinschgau Milch
news-1433 Thu, 03 Oct 2019 10:49:59 +0200 Bioland Verband Südtirol startet Wettbewerb https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bioland-verband-suedtirol-startet-wettbewerb.html Noch bis Ende November läuft der vom Bioland Verband Südtirol ausgeschriebene Wettbewerb, der Vorzeigebetriebe aus der biologischen Landwirtschaft prämiert. Dabei sollen nicht nur erfolgreiche Bioland-Betriebe sichtbarer gemacht, sondern das Bewusstsein für die 7 Bioland-Prinzipien insgesamt gestärkt werden. Landwirte stellen nicht nur lebenswichtige Nahrungsmittel her, sondern kümmern sich auch um Grund und Boden. Dass es dabei um die Erhaltung der menschlichen Lebensgrundlage für die Zukunft geht, hat der Bioland Verband Südtirol erkannt und seine Ziel entsprechend ausgerichtet. Die Mitglieder der Organisation wollen Südtirols Landwirtschaft zukunftsfähig machen, sie wollen die natürliche Lebensgrundlage erhalten, ressourcenschonende Landwirtschaft betreiben und die Bevölkerung langfristig mit wertvollen Lebensmitteln versorgen.

Dass der Weg über die biologische Wirtschaftsweise führt, ist für die Bioland Bauern klar: „Nur wer die Zusammenhänge und Auswirkungen unserer biologischen Wirtschaftsweise kennt, kann wirklich einschätzen, welchen ganzheitlichen Mehrwert Bioland-Lebensmittel für uns alle haben“, steht beispielsweise in der anschaulich gestalteten Bioland-Broschüre zu den 7- Bioland-Prinzipien. Mittlerweile ist auch am Markt die Nachfrage an biologischen Lebensmitteln angestiegen.

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Burggrafenamt Sonstige landw. Gen.
news-1432 Wed, 02 Oct 2019 15:38:19 +0200 Raiffeisen vergibt wieder 30 Mio. Euro an begünstigten E.I.B.-Krediten an Südtirols KMUs https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-vergibt-wieder-30-mio-euro-an-beguenstigten-eib-krediten-an-suedtirols-kmus.html Zum fünften Mal wurde heute ein Vertrag zwischen der Raiffeisen Landesbank Südtirol und der Europäischen Investitionsbank (E.I.B.) in Bozen unterzeichnet. Er ermöglicht es kleinen und mittelständischen Unternehmen Südtirols, Darlehen und Leasingfinanzierungen zu besonders günstigen Konditionen zu erhalten. Die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Raiffeisen und der E.I.B. besteht bereits seit 2011. Jetzt stehen erneut 30 Millionen Euro an Finanzierungen zur Verfügung. Nach wie vor ist in Südtirol eine rege Investitionstätigkeit festzustellen. Die Unternehmen suchen günstige Finanzierungsmöglichkeiten und die RLB will diese den Unternehmen dank dem neuen Abkommen mit der Europäischen Investitionsbank zur Verfügung stellen. „Dabei stellt die E.I.B. Finanzierungsmittel zu günstigen Zinssätzen bereit, die sie durch ihr hervorragendes Rating AAA auf den internationalen Finanzmärkten beschafft“, erklärt Johann Schmiedhofer, Vizedirektor der Raiffeisen Landesbank Südtirol.

„Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist eine Einrichtung mit dem Auftrag, die Ziele der Europäischen Union durch die langfristige Finanzierung tragfähiger Investitionen zu fördern“, sagt Dott.ssa Anna Fusari, Vertreterin der Europäischen Investitionsbank. Die für ihre Finanzierungstätigkeit benötigten Mittel bezieht die EIB dabei nicht aus dem EU-Haushalt, sondern sie beschafft sie sich auf den Kapitalmärkten.

Die EIB finanziert eine breite Palette von Projekten in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen der EU-Länder. Die Projekte müssen dabei mindestens einem der Finanzierungsziele der EIB entsprechen. 

In einem großen Teil der Fälle vergibt die Europäische Investitionsbank (EIB) ihre Finanzierungen über Partnerinstitute. Konkret heißt das, Banken und Finanzinstitute erhalten so genannte Globaldarlehen, die ihnen wiederum dabei helfen, kleine und mittlere Unternehmen mit förderungswürdigen Projekten zu unterstützen. 

Mit dem ersten vier Verträgen, die in den Jahren 2011, 2013, 2015 und 2017 unterzeichnet wurden, konnten die Raiffeisenkassen über die Raiffeisen Landesbank begünstigte Finanzierungen im Ausmaß von insgesamt 120 Millionen Euro an die heimische Wirtschaft auszahlen. Heute folgte nun die fünfte Auflage. Die E.I.B. und die Raiffeisen Landesbank unterzeichneten ein weiteres Finanzierungsabkommen. Dadurch erhält die Landesbank erneut 30 Millionen Euro an Finanzierungsmitteln.

Kleine und mittelständische Unternehmen Südtirols können nun wieder E.I.B.-Darlehen oder Leasingfinanzierungen für ihre Investitionsvorhaben beantragen. Raiffeisen gibt die mit der E.I.B-Finanzierung verbundenen Vorteile an die Unternehmen weiter. Diese kommen damit in den Genuss eines begünstigten Zinssatzes, der unter den üblichen Marktbedingungen liegt, und sind von der Ersatzsteuer befreit. „Für investitionsfreudige Unternehmen eine gute Gelegenheit, ihre Projekte günstig zu finanzieren“, sagt Schmiedhofer.

Die E.I.B.-Finanzierungsmittel werden als mittel- bis langfristige Darlehen oder Leasingfinanzierungen an Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten aus nahezu allen Wirtschaftszweigen vergeben. Die begünstigten Kredite sind zweckgebunden und die Gelder können ausschließlich zur Finanzierung des jeweiligen Projektes verwendet werden. 

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Finanzen
news-1431 Tue, 01 Oct 2019 09:16:28 +0200 Austausch mit Vorarlberger Funktionären https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/austausch-mit-vorarlberger-funktionaeren.html Ende September fand im Raiffeisenhaus in Bozen ein Treffen zwischen Vorarlberger Funktionären und der Führungsspitze der Raiffeisen Landesbank und des Raiffeisenverbandes Südtirol statt. Die Vorarlberger waren im Rahmen einer Bildungsreise nach Bozen gekommen. Die laufende Aus- und Weiterbildung der Funktionäre ist der Vorarlberger Raiffeisenbankengruppe ein wichtiges Anliegen. Bereits vor acht Jahren haben die Vorarlberger Funktionäre deshalb eine Plattform gegründet, um die bestehende Organisation zu optimieren. Die Vorarlberger Raiffeisen-Funktionärs eGen. kümmert sich um die kontinuierliche Weiterbildung von Funktionären und organisiert auch Studienreisen, wie Ende September die Reise nach Südtirol. Bei der gleich zu Beginn der Austausch mit der Führungsspitze der Raiffeisen Landesbank und des Raiffeisenverbandes Südtirol auf dem Programm stand.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1430 Mon, 30 Sep 2019 15:54:00 +0200 Südtiroler Weltläden: Faire Mode, bunter Herbst https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtiroler-weltlaeden-faire-mode-bunter-herbst.html Der Herbst präsentierte sich am vergangenen Samstag, 28. September von seiner edlen Seite: Die Sonne strahlte mit den elf Models um die Wette, die die neue Herbstkollektion des Weltladens Brixen präsentierten. Mehr als 100 Menschen wohnten der Modeschau des ältesten Weltladens Südtirol (1980 gegründet) bei. Faire Mode ist trendig und in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Beim klassischen Rohstoff Baumwolle setzt der faire Handel hauptsächlich auf biologische Ware. Zudem wird ständig mit neuen Materialien wie Bambus, Eukalyptus, regenerierter Wolle oder Buchenholz experimentiert. Nach der Modeschau platzte der Weltladen in der Brixner Stadelgasse aus allen Nähten.

Der Style habe sich geändert, die Mode sei griffig und schön, der faire Handel habe es auch bei der Mode verstanden, sich in die Mitte der Gesellschaft zu spielen, war zu hören, als am vergangenen Samstag elf Freiwillige des Weltladens Brixen Kleider, Hosen, Pullover, Leggins, T-Shirts, Schals und passende Accessoires wie Taschen, Armreifen, Ohrringe, Halsketten oder Taschen auf dem roten Teppich zwischen Stadelgasse und Hartmanns-Platz in Brixen vorführten. Dabei wurde die soeben eingetroffene neue Mode von altromercato (produziert von Creative Handicrafts in Indien), Assis Garments (Kleidung aus Biobaumwolle), ALLPA (Produkte aus Alpaka) und Cora Happywear (Kleidung aus Bio-Baumwolle, Bambus und Eukalyptus, regenerierter Wolle und Buchenholz) präsentiert.

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Eisacktal/Wipptal Konsum
news-1428 Mon, 30 Sep 2019 11:29:21 +0200 Almkäseolympiade: Ausgezeichnete Qualität der Südtiroler Produkte https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/almkaeseolympiade-ausgezeichnete-qualitaet-der-suedtiroler-produkte.html Die diesjährige Almkäseolympiade in Galtür war wiederum ein großer Erfolg für die Südtiroler Almsennereien: 21 Almprodukte wurden mit Medaillen ausgezeichnet. Die Äußere Schwemmalm in Ulten erhält den begehrten „Drei Käse-Hoch Preis der Kinderjury Rund 120 Almen aus Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, Deutschland und Südtirol stellten sich vergangenen Samstag mit mehr als 300 Käsen der strengen Fachjury in Galtür. Die Internationale Almkäseolympiade gilt als Treffpunkt der besten AlmkäserInnen der Alpen.

Aus Südtirol nahmen 24 Almen mit rund 60 Käsen teil, 21 Produkte wurden für herausragende Qualität mit einer Medaille ausgezeichnet.

Im Schnittkäsebereich waren die Südtiroler Almen mit insgesamt zwölf Medaillen auch in diesem Jahr besonders erfolgreich.

Norbert Zöschg von der Äußeren Schwemmalm in Ulten konnte an seinen Vorjahreserfolg anknüpfen: Eine Goldmedaille gab es für seinen Almschnittkäse und eine weitere für seinen Almkäse unter 45 % F.i.T. Mit 19,50 Punkten war er der Beste in dieser Kategorie. Mit diesem Käse gewann er auch den begehrten „Drei-Käse-Hoch-Preis“, den eine Kinderjury aus einer Gruppe von Käsen mit hoher Punktezahl auswählt.

Erst ihr zweiter Almsommer und gleich zweimal Gold: Für ihren Vinschgauer Alpkäse und ihren Kräuterkäse erhielt Valeria Steck von der Planeiler Alm 2 x die höchste Auszeichnung.

Hervorragend abgeschlossen hat auch Florian Plattner von der Kortscher Bio Alm: Gold für seinen Vinschgauer Alpkäse Bio und Silber für den Ziegenweichkäse.

Zahlreiche Südtiroler Almen wurden mehrfach prämiert, eine Bestätigung dafür, dass die hohe Qualität die gesamte Almproduktpalette umfasst. Gleich 4 Auszeichnungen erhielt Elisabeth Haid von der Kaproner Alm für ihren Weichkäse (Silber), den jährigen Schnittkäse (Silber) den Ziegenkäse (Bronze) und den Vinschgauer Alpkäse (Bronze).

Drei Silbermedaillen bekam Johann Kafmann von der Hagner Alm in Welschnofen für seinen jährigen Almkäse, den Harkäse Lagrein und den Hartkäse mit Timutpfeffer. Drei Medaillen holte sich ebenso Stefan Ilmer von der Rableid Alm mit seinem Vinschgauer Alpkäse (Silber), Chillikäse (Silber) und seinem Schnittkäse unter 45 % F.i.T. (Bronze).

Über eine Auszeichnung konnten sich auch Karin Lösch von der Höfer Alm in Burgeis (Silber für ihren Vinschgauer Alpkäse), Josef Ladurner von der Schliniger Alm (Bronze für seinen Vinschgauer Alpkäse), Manuel Laner von der Neves Alm in Lappach (Bronze für seinen Almkäse), Erich Schaffler von der Eishof Alm im Pfossental (Bronze für seinen Schnittkäse mit Kräuter und Knoblauch) sowie Johannes Hinteregger von der Kreuzwiesen (Bronze für seinen Zirmkäse „Zirmila“) freuen.

In der 40-köpfigen Fachjury waren neben Fachleuten aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und Liechtenstein Bertram Stecher und Andreas Österreicher vom Sennereiverband Südtirol, Ludwig Tschurtschenthaler von der Bergmilch Südtirol und Thomas Wallnöfer von der Fachschule für Landwirtschaft Fürstenburg, Burgeis vertreten.

Bertram Stecher, zuständig für den Bereich Almen und Hofkäsereien im Sennereiverband freut sich über den großen Erfolg der Südtiroler Almen: „Der Einsatz im Bereich Produktqualität trägt Früchte, er darf allerdings nicht nachlassen. Vor allem beim Schnittkäse gibt es bei Schnittbild und Lochung nach wie vor noch Potential nach oben. Sehr gut haben die Käse insgesamt bei Äußerem und Konsistenz abgeschnitten“.

Prämierungssaison noch nicht abgeschlossen:

Bereits kommendes Wochenende, am 5. Oktober 2019 findet an der Fachschule für Landwirtschaft Fürstenburg die Südtiroler Almkäseverkostung statt. Hier stellen sich rund 50 Almen aus ganz Südtirol, dem Bezirk Landeck und Imst sowie dem Unterengadin mit ihrem Käse der Fachjury und dem Publikum. Die Veranstaltung beginnt um 14:00 Uhr. Sie ist für Interessierte frei zugänglich und es gibt für alle die Möglichkeit Almkäse zu verkosten, zu bewerten und auch zu kaufen.

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Bozen und Umgebung Milch
news-1427 Wed, 25 Sep 2019 12:24:23 +0200 Kellerei Bozen: Der Wein mit den meisten „Gläsern“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-bozen-der-wein-mit-den-meisten-glaesern.html Wieviel ist 20 mal 3? Der Lagrein Taber. So oft wie kein anderer Wein aus Südtirol erhielt das Aushängeschild der Kellerei Bozen jüngst die Höchstbewertung des Gambero Rosso, die begehrten „3Gläser“. Wenn Qualität zur Regel wird, dann ist das vor allem der Verdienst der perfekten Zusammenarbeit zwischen Weinbauern und Kellermeister. Südtirol weist eine außerordentlich hohe Qualitätsdichte auf. Dies wird beim Blick auf die aktuelle Ausgabe des Gambero Rosso deutlich. Und doch sticht im „3 Gläser“-Spektrum der Südtiroler Weine einer besonders heraus: der Lagrein Riserva Taber der Kellerei Bozen. Zum insgesamt 20. Mal erhielt der Taber von den Verkostern des wohl wichtigsten italienischen Weinführers die Höchstnote verliehen. Dieses Kunststück gelang zuvor noch keinem Wein aus Südtirol. Zur Erinnerung: Im fernen Jahr 1995 feierte der Lagrein Taber seine „3-Gläser“-Premiere. In der Ausgabe 2020 des Gambero Rosso wurde der Jahrgang 2017 prämiert. Der Taber gilt als Aushängeschild der Kellerei Bozen und Vorzeigevertreter der autochthonen Rebsorte Lagrein, die rund um den Globus immer mehr Weinliebhaber begeistert.

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Bozen und Umgebung Wein
news-1426 Wed, 25 Sep 2019 09:26:41 +0200 Viktor Peintner: Ein Leben für die Landwirtschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/viktor-peintner-ein-leben-fuer-die-landwirtschaft.html Viktor Peintner und Landwirtschaft waren immer schon eins. Bereits als Kind haben er und seine fünf Geschwister am elterlichen Hof mitgearbeitet. Weil ihm das Lernen leicht fiel, hätte er nach der Mittelschule studieren sollen. Er entschied sich für die landwirtschaftliche Oberschule und wurde Bauer. Bereut hat er es nie, auch wenn sich in der Landwirtschaft im Verlauf der Jahre vieles geändert hat. Die Begeisterung für die Landwirtschaft und die Liebe zur Natur hat Viktor Peintner von seinen Eltern mitbekommen: „Wir haben gelernt, mit der Erde zu arbeiten und sparsam zu sein. Das ist bis heute so“, sagt Peintner. Sein Vater, eigentlich Metzger, kam aus einer Arbeiterfamilie. Die Mutter hatte einen kleinen Hof mit zwei Kühen und musste alles allein machen. „Wir mussten die Ähren zusammenklauben, damit ja keine Ähre zurückblieb“, erinnert er sich.

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Pustertal Viehwirtschaft
news-1425 Tue, 24 Sep 2019 09:17:54 +0200 Land&Leben: Die VOG Sortenstrategie 2025 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-die-vog-sortenstrategie-2025.html Der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften hat eine Sortenstrategie 2025 ausgearbeitet. Die zentrale Frage lautet: Welche Äpfel fordert der Markt und wie können Bauern auf neue Konsumtrends reagieren? Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen knapp 2.000 Hektar auf neue Sorten oder neue Sortenklone umgestellt werden. Gerhard Dichgans, scheidender Direktor des VOG, spricht im Interview über die Gründe für diese Umstrukturierung. Ein weiteres Thema der Land&Leben-Sendung: 

  • Zurück aus Kazan: Erfahrungen der siegreichen Südtiroler Landschaftsgärtner auf der Berufs-WM 2019

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Vinschgau Burggrafenamt Bozen und Umgebung Obst
news-1424 Mon, 23 Sep 2019 10:49:51 +0200 Arbeitskreis Eltern Behinderter: "Mehr Liebe, Geduld und Zeit" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/arbeitskreis-eltern-behinderter-mehr-liebe-geduld-und-zeit.html Der Arbeitskreis Eltern Behinderter (AEB) erinnerte im Rahmen seiner 40-Jahr-Feier an wichtige Errungenschaften bei der Integration von Menschen mit Behinderungen. Gleichzeitig pocht der Verein auf mehr Unterstützung aus Politik und Gesellschaft. Die farbenfrohe Orchideenwelt in Gargazon bot den passenden Rahmen für das runde Jubiläum des Arbeitskreises Eltern Behinderter. Die AEB-Vorsitzende Angelika Stampfl begrüßte die Ehrengäste, darunter Landeshauptmann Arno Kompatscher, Soziallandesrätin Waltraud Deeg und den Obmann des Raiffeisenverbandes Herbert Von Leon. Stampfl ließ die wichtigsten Etappen der letzten vier Jahrzehnte Revue passieren und erinnerte an die schwierige Anfangszeit als niemand etwas mit Kindern mit Behinderungen zu tun haben wollte.

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Burggrafenamt Sozial
news-1423 Mon, 23 Sep 2019 09:15:03 +0200 Coopbund Alto Adige Südtirol: Vereint für künftige Herausforderungen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/coopbund-alto-adige-suedtirol-vereint-fuer-kuenftige-herausforderungen.html Die beiden Genossenschaftsverbände Legacoopbund und Confcooperative Alto Adige Südtirol haben sich zusammengeschlossen und die Vereinigung im NOI Tech Park gefeiert, zusammen mit den Vertretern von über 100 Genossenschaften und rund 150 Gästen. Der 21. September 2019 ist ein historischer Tag für das Südtiroler Genossenschaftswesen. Zwei der insgesamt vier großen Genossenschaftsverbände von Südtirol, Legacoopbund und Confcooperative Alto Adige Südtirol, haben sich zum Coopbund Alto Adige Südtirol zusammen geschlossen. 

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Verbandsnachricht Sonstige
news-1422 Wed, 18 Sep 2019 16:00:21 +0200 Kartoffelernte: So funktioniert die Pustertaler Saatbaugenossenschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kartoffelernte-so-funktioniert-die-pustertaler-saatbaugenossenschaft.html Die Puschtra Erdepflwochn sind voll im Gange. Vom 14. bis 29. September zeigen 17 teilnehmende Gastbetriebe, wie faceettenreich die Bergkartoffel sein kann. Wie läuft die Kartoffelernte in Südtirol eigentlich ab? Eine zentrale Rolle nimmt dabei die Pustertaler Saatbaugenossenschaft ein. Sie ist mit ihren Mitgliedern der Garant für eine effiziente Ernte und Vermarktung der Knolle. Die Genossenschaft zählt im Einzugsgebiet von Ehrenburg bis nach Niederdorf etwa 100 Mitglieder. 

Der Geschäftsführer Hanspeter Felder erklärt, wie die Zusammenarbeit funktioniert: "Die Bauern holen das Saatgut von mir ab und pflanzen es aus. Wenn die Kartoffeln reif sind, holen sie in der Genossenschaft die Kisten ab und bringen sie mit Kartoffeln gefüllt zurück." Dann beginnt die Lagerung und Vermarktung des Gemüses. 

Felder ist von den Vorteilen einer Genossenschaft überzeugt: "Wenn jeder Bauer für sich alleine arbeiten würde, dann ist die Marktposition eines Einzelnen sehr gering. Wenn die Bauern sich genossenschaftlich zusammenschließen, erhalten sie ein ganz anderes Gewicht auf dem Markt. Sie können besser verkaufen, Kosten sparen und sind stets auf dem neuesten Stand der Technik." 

 

 

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Pustertal Sonstige landw. Gen.
news-1421 Wed, 18 Sep 2019 08:15:51 +0200 Neue Glieder in der Rettungskette https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/neue-glieder-in-der-rettungskette.html In Tisens und Prissian hat das Weiße Kreuz mit der Gemeindeverwaltung und der Raiffeisenkasse zwei fernüberwachte und öffentlich zugängliche Defibrillationssäulen errichtet. Sie stehen auf dem Dorfplatz in Tisens und vor der Feuerwehrhalle in Prissian zur Verfügung. In jeder Säule ist ein halbautomatischer Defibrillator verstaut, der bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung angewandt werden kann. Einen Teil der Kosten trägt das Weiße Kreuz mit  5-Promille-Zuweisungen aus der Einkommenssteuer – die Restfinanzierung haben die Gemeinde und die Raiffeisenkasse zu gleichen Teilen übernommen.  

Um die Überwachung und Wartung kümmert sich der Landesrettungsverein. Sowohl für das Weiße Kreuz als auch für die Gemeindeverwaltung und die Führung der Raiffeisenkasse Tisens sind diese Säulen gute Investitionen und ein Beitrag zur nachhaltigen Sicherheit.

Wie funktioniert ein solcher Defilibrator? Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand können Ersthelfer den in der Säule verstauten Defibrillator herausholen. Automatisch wird über das Gerät die Landesnotrufzentrale angerufen. Ersthelfer treten über die Freisprechanlage mit einem Mitarbeiter der Zentrale in Kontakt. Dieser gibt Anleitungen, holt Informationen ein und sorgt für die Alarmierung des Rettungs- und Notarztdienstes. Zudem gibt  das Gerät Anweisungen. Der Defibrillator analysiert den Herzrhythmus des Patienten und der Helfer gibt bei Bedarf einen Schock ab.

Am 18. November ab 19 findet im Tisner Mehrzweckgebäude ein Infoabend zur Frühdefibrillation statt.

 

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Sonstige
news-1420 Tue, 17 Sep 2019 12:24:14 +0200 Kellerei Tramin: Terminum Gewürztraminer ist der drittbeste Wein Italiens https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-tramin-terminum-gewuerztraminer-ist-der-drittbeste-wein-italiens.html Die Kellerei Tramin führt ein sehr starkes Südtirol in der Liste der besten Weine Italiens an. Das kleine Weinland etabliert sich unter den Top-Regionen, nur Toskana und Piemont erreichen mehr Nominierungen bei den „Best Italian Wine Awards“. Sassicaia bleibt der beste Wein Italiens. Der Kultwein aus Bolgheri ging bereits im Vorjahr als Sieger hervor. Mit dem Barolo Monvigliero reiht sich gleich dahinter ein Wein aus dem Piemont ein. Auf das Podest gesellt sich die Kellerei Tramin mit ihrem Gewürztraminer Spätlese Terminum 2016. Dieser stellt den besten Süßwein und zugleich besten Weißwein in der Rangliste.       
Nach Terminum 2016 der Kellerei Tramin (3.) platzieren sich gleich drei weitere Südtiroler Weine in die begehrte Top-50-Rangliste: Appius 2014 der Kellerei St. Michael/Eppan (13.), Terlaner I Grande Cuvée 2016 der Kellerei Terlan (14.) und die Réserve della Contessa 2018 von Manincor (24.). Dank Giulio Rosé Riserva 2007 von Ferrari (18.) setzte auch das Trentino ein Ausrufezeichen. 
 
Seit 2012 prämiert „Best Italian Wine Awards“ (kurz BIBA) die 50 besten italienischen Weine. Diese Bestenliste, welche aus einer Idee von Sommelierweltmeister Luca Gardini und dem bekannten Wein- und Gourmetkritiker Andrea Grignaffini hervorgegangen ist, genießt mittlerweile eine große Sichtbarkeit in der internationalen Weinwelt. 
 
„Terminum Gewürztraminer ist der beste Weißwein Italiens und die zahlreichen Nominierungen von Südtiroler Weinen sind der Beweis dafür, wie sehr diese Region qualitativ gewachsen ist“, kommentiert Luca Gardini das Abschneiden der Südtiroler Kellereien.  
 
Die Auswahl der 50 besten Weine erfolgt durch ein international besetztes Komitee aus Journalisten, Kritikern und Experten. Einflussreiche Persönlichkeiten wie Kenichi Ohashi, einziger „Master of Wine“ Japans oder der einflussreiche Sommelier Lu Yang aus China gehören dem Komitee an. Aus Südtirol sind die beiden Experten Eros Teboni und Othmar Kiem mit an Bord. 
 
Leo Tiefenthaler nimmt mit Freude die Auszeichnung in seiner Funktion als Obmann der Kellerei Tramin entgegen: „Die Erfolge der Südtiroler Weinerzeuger sind nicht selbstverständlich. Die entwickelten Qualitäts-Visionen können nur mit großer Leidenschaft, außerordentlicher Hingabe, funktionierender Zusammenarbeit und mit Zusammenhalt immer weiter vorangetrieben werden“, betont der Landesobmann des Südtiroler Bauernbundes. 
 

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Überetsch/Unterland Wein
news-1378 Tue, 17 Sep 2019 08:00:00 +0200 Klemens Skibicki: "Zu 100% nach den Wünschen der Kunden richten" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/klemens-skibicki-zu-100-nach-den-wuenschen-der-kunden-richten.html Wie sieht die Bank der Zukunft aus? Welche Rolle werden dabei Genossenschaftswerte spielen? Digitalexperte und Universitätsprofessor Klemens Skibicki gibt im Interview einen Ausblick zu den wichtigsten Entwicklungen. Raiffeisen Nachrichten: Wie wird die Digitalisierung das Bankwesen verändern? Was wird auf die Kunden zukommen?

Klemens Skibicki: Die Veränderungen sind mehrdimensional, aber für Kunden wird es im digitalen Zeitalter vor allem einfacher, schneller und kostengünstiger, finanzielle Themen zu regeln. Für die Banken gilt es, Kundenbeziehungen auszuweiten und sie gegen neue Player in einem zunehmend weltweiten und branchenübergreifenden Markt zu verteidigen - an deren Maßstäben von Einfachheit, Kosten, Individualität und Geschwindigkeit werden sie sich messen lassen müssen.

Persönliche Beratung, regionale Kreisläufe: Werden diese Aspekte in einer unübersichtlichen und schnelllebigen Welt wieder wichtiger?

Skibicki: Ich denke, dass persönliche Beziehung und Vertrauen noch viel wichtiger werden, schließlich werden Menschen zunehmend gläsern und transparent. Hier muss aber „persönliche Kundennähe“ neu definiert werden, d.h. nicht, dass Regionalität und persönliche Beratung ersetzt, aber auf jeden Fall um alle digitalen Möglichkeiten erweitert werden sollten. Unternehmen müssen sich dabei zu 100% nach den Wünschen und Kanälen der Kunden richten, um diesen nahe zu sein.

Werden sich die Menschen bei den Banken nach den Genossenschaftswerten wie Solidarität und Mitgliederverpflichtung sehnen?

Skibicki: Ich hoffe es und letztendlich entspricht der Ursprung der Genossenschaft ja genau dem Gedanken der Communities im Internet. Die Vernetzung zu gemeinsamen Zwecken ist im digitalen Zeitalter jedoch viel einfacher und mit weniger regionalen Grenzen herzustellen. Die Werte sollten also bleiben, aber eben ein Update in der Ausführung und Dimension erfahren.

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Bozen und Umgebung Finanzen
news-1419 Mon, 16 Sep 2019 15:04:01 +0200 Raiffeisenkasse Eisacktal: „Mit Leidenschaft zum Erfolg“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenkasse-eisacktal-mit-leidenschaft-zum-erfolg.html Wie sich Leidenschaft, Genuss und Erfolg verbinden lassen, zeigte die Raiffeisenkasse Eisacktal am 13. September in ihrem Hauptsitz am Großen Graben. Bei der diesjährigen Ausgabe von „Project Future“, einem Event, das die Genossenschaftsbank im Zweijahresrhythmus speziell für junge Kunden organisiert, standen diesmal Käse, Wein und Schokolade im Mittelpunkt. Was die Referenten des Abends miteinander verband, war die große Passion, die sie für ihr jeweiliges Produkt empfinden. Hubert Stockner, Käsemeister und Diplom-Biersommelier, begeisterte mit seiner Erzählung über den Bunker im Felsgestein, der ihm als Reifungshöhle für seine exquisiten Käsespezialitäten dient. Über Monate oder auch Jahre hinweg pflegt und hütet er handwerklich hergestellten Käse von ausgewählten Käsereien aus dem Alpenraum und veredelt diesen zu Käsespezialitäten mit einer ganz besonderen Note. Für den Fromelier ist Käse eine Herzensangelegenheit.

Simon Pliger, den jungen Önologen, der im elterlichen Betrieb eingestiegen ist, haben die Liebe zur Natur, zum Wein und zur Nachhaltigkeit dazu bewogen, Weinbauer zu werden. Heute wird der 25 Jahre alte Weinproduzent täglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert, die seiner Leidenschaft natürlich keinen Abbruch tun.

Katya Waldboth und Armin Untersteiner lebten vier Jahre in Indien, wo sie ihre Begeisterung für den Kakao und die Schokolade entdeckten. Als sie nach Südtirol zurückkehrten, stellten sie fest, dass hier noch niemand Schokolade, beginnend vom Rohstoff, herstellte. Tatsächlich gab es in ganz Europa nur wenige handwerkliche Produzenten. Heute sind die beiden die ersten Hersteller von „bean to bar“ - Edelschokolade (von der Bohne bis zur Tafel) in Südtirol – einer Schokolade, die inzwischen mehrfach ausgezeichnet wurde.

Die nachhaltige Verarbeitung, die auserlesenen Rohstoffe und die Leidenschaft der jungen Unternehmer finden nicht zuletzt auch im Geschmack ihrer Qualitätsprodukte ihren Ausdruck. Diese konnten die Teilnehmer am Ende der Vortragsreihe noch ausgiebig verkosten: auch ein Beweis dafür, dass die Begeisterung für das eigene Produkt das wichtigste Element einer spannende Erfolgsgeschichte ist.

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Eisacktal/Wipptal Finanzen
news-1418 Mon, 16 Sep 2019 11:22:46 +0200 „Das Telefon war im oberen Stock!“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/das-telefon-war-im-oberen-stock.html Die Raiffeisenkasse Wipptal hat sich im Verlauf der Geschichte von der einfachen Bauernbank zu einem modernen Geldinstitut entwickelt. Dieses Stück Zeitgeschichte ließ sie nun in einem Film nachzeichnen. Interessant sind darin nicht nur die Erzählungen von Zeitzeugen, sondern eine Reihe von kuriosen Details. Am Sonntagvormittag nach der Heiligen Messe war die "Kasse" offen. Die Geldkasse war damals noch eine einfache Holzschatulle, in der die Mitglieder ihr Geld einlegten. Der Zahlmeister verbuchte die Einlagen pennibel und gewährte nur den Mitgliedern Kredite. Die Kassastunden wurden im Gasthaus „Lex“ abgehalten.

Rasante wirtschaftliche Entwicklung

„Die jungen Leute von heute, können sich das gar nicht mehr vorstellen“, meint Norbert Bacher, der sich noch gut an die Zeit als Hilfszahlmeister der Raiffeisenkasse Wiesen erinnert. Der pensionierte Lehrer ist einer von vier Zeitzeugen, die vor der Kamera von ihren persönlichen Erinnerungen erzählen. Den wirtschaftlichen Aufschwung in den 1970er Jahren miterlebt haben der langjährige Obmann Franz Rainer und der Vorsitzende des Aufsichtsrates Heinrich Eisendle. Ehrenobmann Rainer: „Die Aufbruchsstimmung war damals stark spürbar.“ Mit der Eröffnung des neuen Schalters am Zwölferturm in der Stadt Sterzing begann eine glückliche Phase. Die Raiffeisenkasse profitierte stark vom allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung in ganz Südtirol.

Einmaliges Zeitdokument

„Der Film ist ein einmaliges Zeitdokument, das wir auch unseren neuen Mitgliedern zeigen, damit sie wissen, wie sich ihre Raiffeisenkasse entwickelt hat“, betont Christina Pupp, Direktor und selbst Zeitzeuge. Sie arbeitet bereits seit 1984 in der Raiffeisenkasse und wurde im Jahre 2000 Nachfolgerin des plötzlich verstorbenen Geschäftsführers Klaus Gogl - eine der wenigen weiblichen Führungskräfte in der Raiffeisenwelt.

Die Idee zu diesem Filmporträt stammt von Stefan Nicolini, Journalist und Filmproduzent aus Bozen. Zusammen mit dem Kameramann Christoph Wieser hat er die Geschichte der letzten Jahrzehnte in einem 15-minütigen Film zusammengefasst: „So wird Geschichte lebendig erzählt, das kann man mit dem Medium Film am besten“, bestätigt Nicolini. Es sind heitere Anekdoten, persönliche und emotionale Erlebnisse. Auch strategisch wichtige Entscheidungen und der wirtschaftliche Erfolg der Genossenschaft vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zur Gegenwart und die technologische Entwicklung kommen zur Sprache.

In den 1950er Jahren gab es in der Raiffeisenkasse weder einen Computer, noch eine elektrische Rechenmaschine. Ein mechanischer Rechenschieber erlaubte einfaches Subtrahieren und Addieren. Mehr nicht. Telefon gab es damals auch noch keines. Der einzige Apparat befand sich in der Wohnung im ersten Stock. Eine Alarmanlage für die Raiffeisenkasse in Wiesen war für den Vorstand zu teuer, so musste Hilfszahlmeister Norbert Bacher einen Einbrecher eines Nachts mit lautem Rufen vertreiben.

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Eisacktal/Wipptal Finanzen
news-1408 Sun, 15 Sep 2019 14:54:00 +0200 Raiffeisenverband unterzeichnet Vertrag mit „Fondo Formazienda“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenverband-unterzeichnet-vertrag-mit-fondo-formazienda.html Die Spitzenvertreter von Formazienda und dem Raiffeisenverband Südtirol unterzeichneten am 6. August im Raiffeisenhaus in Bozen einen neuen Vertrag, bei dem es um Fördergelder für Aus- und Weiterbildung geht. Neu ist, dass Kurse für Mitglieder ab sofort bis zu 100 Prozent finanziert werden können. Formazienda ist ein Fond, der für die Finanzierung von Aus- und Weiterbildung eingerichtet wurde. Er bietet den eingeschriebenen Mitgliedern die Möglichkeit, Fördergelder für Projekte in der Aus- und Weiterbildung zu beanspruchen. Der Raiffeisenverband Südtirol ist bereits seit 2014 bei Formazienda eingeschrieben, arbeitet jedoch schon länger daran, (in Zusammenarbeit mit Formazienda) die Vertragsbedingungen besser an die Bedürfnisse der Mitglieder anzupassen. Dies ist nun gelungen. Mit der Neuauflage des Vertrages konnten die speziellen Bedürfnisse der Raiffeisenorganisation und ihrer Mitglieder berücksichtigt werden.

Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol und Sandra Wess, die Leiterin der Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol zeigten sich über die erfolgte Unterzeichnung erfreut: „Die intensive Arbeit der letzten Monate hat sich gelohnt: der neue Vertrag mit dem „Fondo Formazienda“ bringt unseren Mitgliedern, die dem Fonds beitreten, beachtliche Vorteile: Kurse können nun bis zu 100 Prozent finanziert werden.“ Die Unterzeichnung erfolgte unter Anwesenheit der Spitzenvertreter beider Organisationen.

Für Formazienda: der Präsident Andrea Bignami, die Direktorin Rossella Spada, der Bereichsverantwortliche Stefano Sesini sowie dessen Mitarbeiterin Angela Comparelli;

Für den Raiffeisenverband Südtirol: der Obmann Herbert Von Leon, Vizedirektor Christian Tanner, Leiter der Abteilung Unternehmensberatung für Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften Walter Eisendle, Leiterin der Abteilung Bildungswesen Sandra Wess, deren Mitarbeiterinnen Judith Thaler und Claudia Pfeifer und Beraterin Barbara Passarella.

Mit einer bis zu 100%igen Förderung und Finanzierung für Ausbildungen wird es für Unternehmen wesentlich leichter, die betrieblichen Ausbildungsziele ihrer Mitarbeiter umzusetzen und die Weiterentwicklung der Genossenschaft voranzutreiben.

Hinzu kommt, dass sich die Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol auch um die Ausarbeitung und Verwaltung der Beitragsansuchen kümmert. Sandra Wess: „Als neue Dienstleistung übernehmen wir für unsere Mitglieder die sehr zeitaufwändigen und komplexen Ansuchen sowie die Abwicklung und Verrechnung der Anträge.“

Die ersten Projekte sind bereits gestartet, weitere Informationen zu den Finanzierungsmöglichkeiten erteilt die Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1417 Fri, 13 Sep 2019 16:32:13 +0200 Heute beginnt meine Zukunft! https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/heute-beginnt-meine-zukunft.html Bereits zum neunten Mal hat die Genossenschaft für Regionalentwicklung und Weiterbildung Wipptal in diesem Sommer das Projekt „Heute beginnt meine Zukunft 2019 – Berufsfindung für Mittelschüler“ durchgeführt. Einmal mehr ist es gelungen, den Mittelschülern Einblick in die Berufswelt zu geben. Das Sommerprojekt der GRW Wipptal/Eisacktal fand bei Schülern, Eltern und Projektpartnern auch heuer wieder einen großen Zuspruch. Das Projekt setzte sich aus drei getrennten Wochen mit jeweils drei Gruppen zusammen und erstreckte sich über drei Wochen im August.

Schüler legen selbst Hand an

Bereits im März wurde das Projekt in allen zweiten Klassen der drei Wipptaler Schulsprengel durch den Projektträger GRW Wipptal/Eisacktal vorgestellt. 82 Schüler haben am Projekt teilgenommen; sie konnten sich zwischen verschiedenen Berufsschienen entscheiden und hatten so die Möglichkeit in einer Woche gleich mehrere Betriebe zu besuchen und selbst Hand anzulegen. Das Ziel war, die einzelnen Berufe für die Jugendlichen greifbar zu machen und sie in ihrer Ausbildungswahl zu unterstützen.

Interessante Themenwochen

Die Mittelschüler konnten sich für folgende Themenwochen entscheiden: Handwerk/Elektronik, Technische Berufe, soziale-pädagogische Berufe, Natur/Umwelt/Landwirtschaft, Dienstleistungen, Neue Berufe, Technik/Holz/Bau, Medizinische Berufe sowie Gastronomie-Handel.
Besonders beindruckend war dabei die Bereitschaft der rund 40 lokalen Betriebe, die Schüler aufzunehmen und ihnen ihr „Handwerk“ zu erklären. Mit großer Freude demonstrierten Firmeninhaber und Mitarbeiter die Eigenschaften der verschiedenen Berufe und gaben den Jugendlichen die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln.

Das Freizeitprogramm am Nachmittag gab den Teilnehmern die Möglichkeit zur körperlichen Aktivität und zur Stärkung des Gruppengefühls. Somit kam der Spaß auch nicht zu kurz!

Zum Abschluss der Woche erfolgte ein persönliches Gespräch mit jedem Schüler um das Gesehene und Erlebte aufzuarbeiten und über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten zu sprechen. Die Gruppen waren im Laufe der Woche immer mehr zusammengewachsen und konnten sich beim Abschlussausflug nochmal richtig austoben.

Rechtzeitig an die Ausbildung denken

Das Berufsfindungsprojekt ist nunmehr zu einem festen Bestandteil der Sommeraktivitäten im Wipptal geworden und soll den Mittelschülern auch künftig die Chance geben, sich rechtzeitig Gedanken über ihre Zukunft zu machen.

Träger des Projekts „Heute beginnt meine Zukunft 2019 – Berufsfindung für Mittelschüler“ ist die  GRW Wipptal/Eisacktal. Daran beteiligt sind zahlreiche Betrieben, Vereine, die Gemeinden des Wipptals, die drei Schulsprengeln, der Jugenddienst Wipptal sowie zahlreiche Sponsoren und allen Mitwirkende, die das Projekt Jahr für Jahr ermöglichen.

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Pustertal Sonstige
news-1416 Fri, 13 Sep 2019 16:13:39 +0200 IGA: Regionale Nähe – digitale Welt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/iga-regionale-naehe-digitale-welt.html "Regionale Nähe in der digitalen Welt - geht das?" Unter diesem Motto steht die 23. Tagung des Internationalen Instituts für Genossenschaftsforschung im Alpenraum (IGA). Die Tagung findet am Freitag, den 8. November 2019 von 9.30 Uhr bis ca. 13.00 Uhr im AC Hotel Marriott Innsbruck (vormals Hotel Hilton) statt. Interessierte Genossenschaftsvertreterinnen und Genossenschaftsvertreter sollten sich den Termin bereits jetzt vormerken. Infos unter info(at)iga.at und www.iga.at.

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Sonstige
news-1412 Fri, 13 Sep 2019 09:58:00 +0200 „Europa bist Du" - die interaktive Messe für EU-geförderter Projekte https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/europa-bist-du-die-interaktive-messe-fuer-eu-gefoerderter-projekte.html Die Abteilung Europa veranstaltet am 24. September in Zusammenarbeit mit der Abteilung Landwirtschaft eine interaktive Projektmesse, bei der über Strukturfonds finanzierte EU-geförderte Projekte ihre Tätigkeiten und Ergebnisse präsentieren und ganz konkret zeigen, wie Europa den Alltag der Südtirolerinnen und Südtiroler mitgestaltet. Bei der Veranstaltung im Schloss Maretsch können die Besucher an den 44 Ständen unter anderem Naturereignisse durch 3D-Brillen erfahren, glutenfreie Getreidesorten kennenlernen oder innovative Sicherungsgeräte auf einer Kletterwand testen.

In mehreren Kurzvorträgen und Diskussionsrunden erfahren sie Wissenswertes zu Themen wie Biogasanlagen, Forschung an Mumien und anderen antiken Funden oder Fördermöglichkeiten des Europäischen Sozialfonds. Daneben werden Spiele für Kinder geboten und jeder Besucher darf in einer kreativen Ausstellung seinen Wünschen für Europa gestalterisch Ausdruck verleihen. 

Die vorgestellten Projekte werden von folgenden Förderprogrammen finanziell unterstützt, die in den Landesabteilungen Landwirtschaft sowie Europa angesiedelt sind:

  • ELER - Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums
  • ESF- Europäischer Sozialfonds
  • EFRE- Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
  • Interreg Italien-Österreich
  • Interreg Italien-Schweiz.

Die interaktive Messe EU-geförderter Projekte findet am 24. September 2019 von 9 bi 20 Uhr und 25. September von 9 bis 13 Uhr in Schloss Maretsch in Bozen statt. Die Veranstaltung ist kostenlos und steht allen Interessierten offen.

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Sonstige
news-1415 Thu, 12 Sep 2019 09:24:37 +0200 Eine Re-Vision der Revision https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/eine-re-vision-der-revision.html Der Geschäftsführer des Revisionsverbandes NÖ-Wien, Johannes Leitner, hat ein Buch über Genossenschaftsrevision geschrieben. Ein Buch eines Revisors für Revisoren. Und dennoch ist es kein reines Revisionsbuch, geht es doch explizit auch um modernes Management, Unternehmensführung und Risiko. Eine Rezession von Edith Unger. Der Geschäftsführer des Raiffeisen-Revisionsverbands Niederösterreich-Wien, Johannes Leitner, spricht in seinem neuen Buch "Genossenschaftsrevision im Krisen-und Konflikfall - Eine Gratwanderung mit Chancen und Limits" die Dinge klar an, was ein Revisor seiner Meinung nach tun kann und tun soll, er geht aber sehr ausführlich - und manchmal kritisch - auch auf das Verhältnis zwischen Prüfer und Manager ein.

"Das Buch zeigt, dass Prüfung oder Revision deutlich mehr ist als das Kontrollieren von Zahlen", umschreibt der Obmann des Revisionsverbandes NÖ-Wien, Josef Pröll, das Buch. Es gehe für einen Revisor vielmehr auch darum, mögliche Risiken zu identifizieren, zu bewerten und den Verantwortungsträgern entsprechend zu kommunizieren. Es handle sich daher um ein Buch, dass auch für Genossenschafts-Funktionäre sowie für Vorstands-und Aufsichtsratsmitglieder wichtig zu lesen sei, unterstreicht Pröll.

Auch der Umgang mit dem Faktor Macht wird in dem Buch angesprochen. Leitner sieht den Umgang mit Macht als Teil des Wertesystems einer Organisation. Macht gut zur Wirkung zu bringen, hieße immer auch, das rechte Maß nicht zu verlieren. Denn nur balancierte Macht könne auf Dauer erfolgreich sein und einen positiven Beitrag leisten, so der Autor.

Da es in diesem Buch zentral um das Zusammenspiel von Prüfer und Mangement geht, fiel die Wahl zur Buchbesprechung im Rahmen der Präsentation vor etwa 100 geladenen Gästen im Eventraum der Start-up-Schmiede WeXelerate auf Universitätsprofessor Wolfgang Mayrhofer, den Leiter des Interdisziplinären Instituts für Verhaltenswissenschaftlich Orientiertes Management. Auch er griff das Thema der Macht heraus und unterstrich die vielen im Buch angeführten Anregungen dazu, welchen Orientierungsrahmen es brauche, um Macht zum Wohle der Gemeinschaft einzusetzen und wie jene, die in den Prüfungsprozess involviert sind, miteinander umgehen. Er kam zum Schluss, dass das Buch "voll von Sachverstand und Erfahrung" sei und jedenfalls "ein Vermächtnis" für künftige Revisoren. "Johannes Leitner gibt in diesem Buch seiner Umwelt Anstöße für ein besseres Leben", so Mayrhofer, der die Beschreibungen und Analysen von Johannes Leitner als eine Art "Re-Vision der Revision" bezeichnete.

Das Vorwort und den Text "An Stelle eines Nachwortes" verfasste der Psychotherapeut, Theologe und Seelsorger Arnold Mettnitzer. Dabei widmet er sich zum einem dem Thema Begeisterung -auch jene, die es braucht, ein solches Buch zu verfassen und hält zudem ein Plädoyer gegen den "Verwaltungs-geist", der sich oft einschleicht, wenn die "Be-geist-erung" verlorengeht.

Herausgeber des Buches ist gemeinsam mit dem Revisionsverband NÖ-Wien der Österreichische Raiffeisenverband. Generalanwalt Walter Rothensteiner unterstrich daher bei der Buchpräsentation, worum es in der Genossenschaftsrevision zentral gehe: Den Genossenschaften zu dienen und sie in ihrem guten Bestehen zu erhalten. "Es gibt nichts, was es nicht gibt", so ein altes Diktum, daher sei "Vertrauen gut, aber Revision und Kontrolle besser - letztlich im Sinne der geprüften Genossenschaften und ihrer Mitglieder", so der Generalanwalt.

Illustriert wurde das Buch kreativ und vielsagend von Natalie Huber, einer Mitarbeiterin des Revisionsverbandes NÖ-Wien.

Der Artikel stammt aus: RAIFFEIZENZEITUNG – DIE WOCHENZEITUNG DES ÖSTERREICHISCHEN RAIFFEISENVERBANDES von Donnerstag, 12. September 2019

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Sonstige
news-1413 Wed, 11 Sep 2019 10:25:05 +0200 Südtirols Apfelwelt hat eine neue Webseite https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtirols-apfelwelt-hat-eine-neue-webseite.html Sie bietet einen schnellen Überblick über die Südtiroler Obstwirtschaft: die neue Website www.apfelwelt.it des Südtiroler Apfelkonsortiums. Die Südtiroler Obstwirtschaft ist eine Welt für sich – weitverzweigt und mit einer breiten Vielfalt an mehr als 60 beteiligten Organisationen sowie einer Fülle an Themen rund um Anbau, Sorten, Bauern, Forschung, Innovation und vieles mehr. Wer geduldig recherchiert, findet zwar vieles auf den einzelnen Webseiten der verschiedenen Akteure. Wer hingegen den schnellen Überblick und gesammelt die neuesten Nachrichten haben möchte, findet dies nun erstmals auf www.apfelwelt.it des Südtiroler Apfelkonsortiums.

Der Südtiroler Apfel – bunt, knackig und frisch. Um ihn kreist ein komplexes System aus Genossenschaften und verschiedensten Institutionen; VOG, VIP, Beratungsring und Südtiroler Bauernbund sind nur einige von vielen. Sie alle haben ihre eigene Aufgabe und Geschichte und tragen ihren wichtigen Teil zur Südtiroler Obstwirtschaft bei.

„Die neue Webseite schafft einen Überblick: Wir stellen uns, das Südtiroler Apfelkonsortium, und alle Beteiligten rund um den Apfel vor“, so Georg Kössler, Obmann des Südtiroler Apfelkonsortiums. Doch sehen Sie selbst: Ab 11. September 2019 können sich alle Interessierten ihr eigenes Bild davon machen und sich unter www.apfelwelt.it einlesen und informieren.

Die Welt des Südtiroler Apfels dreht sich, wie auch die Webseite, nicht nur um die schmackhaften edlen Früchte. Sie rückt auch etwas anderes in den Vordergrund, etwas ganz Besonderes: nämlich den Bauer und seine Arbeit in den Apfelwiesen. Er steht am Ursprung des Ganzen und macht es erst möglich, Äpfel zu produzieren und in vielen Ländern der Welt in Verkaufsregale und in die Obstschale zu bringen.

Alle Beteiligten, von den einzelnen Institutionen und Organisationen bis hin zu den Bauern, arbeiten zusammen, um die Obstwirtschaft voranzubringen und die Öffentlichkeit über Ereignisse, Inhalte, Forschungen, Herausforderungen und deren Lösungen zu informieren – so zum Beispiel auch mit der neuen Homepage.

 
Die Welt des Südtiroler Apfels stellt sich vor. 

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Obst
news-1399 Wed, 11 Sep 2019 08:00:00 +0200 Quiz: Gründung einer Genossenschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/quiz-gruendung-einer-genossenschaft.html Eine Geschäftsidee allein reicht nicht aus, um eine neue Genossenschaft zu gründen. Ein durchdachtes Konzept, eine professionelle Strategie und ein bestimmtes Vorwissen sind für die erfolgreiche Gründung unerlässlich. Die Start-up-Beratung des Raiffeisenverbandes Südtirol bietet allen Interessenten eine kompetente, engagierte und kostenlose Beratung. Darüber hinaus werden Sie bei Ihrer Geschäftsidee vom Erstgespräch bis zur Umsetzung und in Ihrer unternehmerischen Tätigkeit unterstützt. Egal ob Sie mit ihrem Geschäftsmodell noch ganz am Anfang stehen oder schon losgelegt haben - mit diesem Quiz können Sie Ihr Wissen über das Genossenschaftswesen testen. 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1414 Tue, 10 Sep 2019 12:38:00 +0200 Kurtatsch misst sich mit Bordeaux-Elite https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kurtatsch-misst-sich-mit-bordeaux-elite.html Im Rahmen von „Cortaccia Rossa“ traten Anfang September im Felsenkeller der Laimburg Merlot- und Cabernetweine aus Kurtatsch gegen renommierte nationale und internationale Vertreter der edlen Bordeauxsorten an. Ein Vergleich auf Augenhöhe. Die wärmeliebenden Rotweinsorten Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon fühlen sich nicht nur in Bordeaux und im toskanischen Bolgheri-Gebiet wohl. Eine weitere Heimat haben sie im Südtiroler Unterland gefunden, wo sie ein Terroir wiederfinden, das sie zur Höchstform auflaufen lässt.

Ideale Bordeauxlagen

Vor allem in Kurtatsch. Vor Ort herrscht ein alpines Klima vor, das besonders stark geprägt ist von mediterranen Einflüssen. Die nach Süd-Ost ausgerichteten, steilen und wärmsten Lagen auf 220 bis 350 Metern Meereshöhe weisen eine ideale Sonneneinstrahlung auf. Die tonhaltigen Böden in Kurtatsch eignen sich besonders für die Rebsorte Merlot, während die sandigen Schotterböden die ideale Grundlage für Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc darstellen. Die Anbaufläche von Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon beträgt in Kurtatsch aktuell rund 45 Hektar. In den nächsten Jahren soll sie beträchtlich wachsen – auf bis zu 100 Hektar und mehr. Der Grund: „Die Merlot- und Cabernetweine erreichen Top-Qualitäten und werden vom Markt gut aufgenommen“, hieß es seitens der vier Organisatoren von „Cortaccia Rossa“ Weingut Peter Dipoli, Kellerei Kurtatsch, Weingut Baron Widmann und Weingut Tiefenbrunner.

Auf Augenhöhe mit den Besten

Bei der 3. Vergleichsverkostung „Cortaccia Rossa“ am 5. September im Felsenkeller traten die Weine der Kurtatscher Produzenten in vier Verkostungsdurchgängen gegen Bordeaux-Weine aus Frankreich und Italien an. Für Südtirol ins Rennen gingen der Auhof 2016 vom Weingut Baron Widmann, der Frauenriegel 2016 vom Weingut Peter Dipoli, der Freienfeld Riserva 2016 der Kellerei Kurtatsch und der Vigna Toren Riserva 2015 des Weinguts Tiefenbrunner. Verglichen wurde nur, was sich tatsächlich vergleichen lässt. Das heißt: Die Weine entstammten demselben Jahrgang und waren auch von der Sortenzusammensetzung her ähnlich. Verkostet wurde blind, damit Faktoren wie Markenbekanntheit oder Renommee ausgeschaltet und der Fokus einzig und allein auf die Weinqualität gelegt werden konnte. Bewertet wurden die 16 Weine von rund 30 Weinjournalisten und Meinungsführern aus Italien und dem restlichen Europa, den USA und Kanada. „Es hat sich gezeigt, dass unsere Weine in einer Liga mit den besten der Welt mitspielen. In jedem Verkostungsdurchgang landeten sie zumindest im Mittelfeld, manchmal sogar ganz vorne“, so die Gastgeber. Ihr Fazit: „Kurtatsch hat durchaus das Zeug, die zweite bedeutende Anbauregion für Top-Bordeauxweine in Italien zu werden, neben Bolgheri DOC.“

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Überetsch/Unterland Wein
news-1352 Tue, 10 Sep 2019 08:00:00 +0200 Raiffeisen in Zahlen: Die Kellereigenossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-in-zahlen-die-kellereigenossenschaften.html Die Entwicklung der Kellereigenossenschaften im Raiffeisenverband kann durchaus als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden. Gemessen an seiner Fläche ist Südtirol ein kleines Weinbaugebiet. In Sachen Qualität bewegen sich die Kellereigenossenschaften allerdings im Spitzenfeld. Internationale Weinführer bescheinigen den edlen Tropfen regelmäßig absolute Topnoten. 

Bemerkenswert sind nicht nur das Qualitätsniveau, sondern auch die Zahlen zu Anlieferung, Auszahlung und Unternehmensgröße. Als Quelle dienen dieser Infografik die Geschäftsberichte des Raiffeisenverbandes von 2007 bis 2018. 

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Bozen und Umgebung Wein
news-1411 Mon, 09 Sep 2019 15:23:44 +0200 Raiffeisenkasse Freienfeld feiert 125-jähriges Jubiläum https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenkasse-freienfeld-feiert-125-jaehriges-jubilaeum.html Die kleinste Raiffeisenkasse Südtirols – die Raiffeisenkasse Freienfeld – feierte am vergangenen Samstag ihr 125-jähriges Gründungsjubiläum. Trotz schlechter Witterung gestaltete sich das Jubiläum auf dem überdachten Festplatz in Trens zu einer Feier für die Bevölkerung. Im Mittelpunkt standen zahlreiche Ehrungen langjähriger Mandatare und Mitglieder. Obmann Ferdinand Rainer konnte neben den Mitgliedern und Kunden auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter Bürgermeisterin Verena Überegger, Pfarrer Josef Augsten, Vertreter der Raiffeisenkassen des Bezirkes, des Raiffeisenverbandes und der Raiffeisen Landesbank sowie Vertreter verschiedener Behörden. In seiner Begrüßung ließ Obmann Ferdinand Rainer die 125-jährige Geschichte der Raiffeisenkasse Revue passieren. Die Kasse war am 17. Juni 1894 als „Spar- und Darlehenskassenverein Stilfes-Trens“ unter Obmann Peter Wieser, Bergerbauer in Stilfes, von 57 Mitgliedern gegründet worden. Vordergründiges Ziel: die drückende Not durch die Vergabe von Krediten zu überbrücken. Als erstes Kassenlokal diente ein Nebenzimmer im Gasthof Wieser. Seit 1984 befindet sich Raiffeisenkasse in ihrem heutigen Sitz gegenüber dem Rathaus. Im Jahr 2005 änderte die Genossenschaftsbank ihren Namen von Raiffeisenkasse Stilfes-Trens in Raiffeisenkasse Freienfeld.

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Eisacktal/Wipptal Finanzen
news-1429 Mon, 09 Sep 2019 14:47:00 +0200 Land&Leben: Bioland startet Wettbewerb https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-bioland-startet-wettbewerb.html Bioland Südtirol initiiert einen Wettbewerb, bei dem Vorzeigebetriebe prämiert werden sollen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie gut die Landwirte die Bioland-Prinzipien wie zum Beispiel Bodenfruchtbarkeit und ökologische Vielfalt umsetzen.  Dadurch sollen die Leistungen der Biobauern für die Gesellschaft stärker sichtbar gemacht werden. Ein weiteres Thema der Land&Leben-Sendung: 

  • Der Apfelstratege: Gerhard Dichgans, langjähriger Geschäftsführer der VOG über die goldenen Zeiten des Apfels und warum der Apfelmarkt heute so schwierig ist

Jetzt reinhören!

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Bozen und Umgebung Obst
news-1410 Fri, 06 Sep 2019 09:25:07 +0200 Prämierung der schönsten Apfelwiesen Südtirols https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/praemierung-der-schoensten-apfelwiesen-suedtirols.html Am 5. September zeichnete das Südtiroler Apfelkonsortium die diesjährigen Gewinner des Wiesenwettbewerbs „Mei liabste Wies“ aus. Die beiden Obstbauern, Iris Steck und Thomas Niedermayr, haben die Jury durch Kreativität, Innovation und Nachhaltigkeit ihrer Obstwiesen überzeugt. Birnbäume säumen den Wegesrand, Gänse und Enten watscheln durch die Obstreihen und Fledermäuse finden in einem Fledermausnistkasten mit LeD Beleuchtung Unterschlupf. Iris Steck hat auf ihrer Wiese in Partschins viele besondere Landschaftselemente integriert, die einen schonenden und nachhaltigen Obstanbau ermöglichen. „Die Enten und Gänse fressen verschiedenste Schädlinge, die sich gerne in den Wiesen unter den Obstbäumen aufhalten und die Fledermäuse ernähren sich von schädlichen Insekten. Die Tiere sind für uns Obstbauern sehr nützlich und wir können durch ihre Hilfe weniger Pflanzenschutzmittel einsetzen“, erklärt Iris Steck, eine der Gewinnerinnen aus Partschins.
 
Der Wettbewerb „Mei liabste Wies“ wird vom Südtiroler Apfelkonsortium organisiert und sucht nach besonders ästhetischen, innovativen oder ökologisch wertvollen Apfelanlagen. Denn die klassische Arbeit in den Apfelwiesen, in der es „nur“ um die Pflege der Apfelbäume und die Ernte geht, gibt es heute nicht mehr: Südtirols Landwirte gehen mit der Zeit, entwickeln immer mehr Gespür für die Anforderungen der Natur, fördern die Artenvielfalt, denken und arbeiten innovativ. „Der Wettbewerb zeigt einmal mehr, dass unsere Apfelwiesen mehr sind, als Obstbau-Kritiker darin sehen. Die Landwirte investieren viel Zeit, Arbeit, Liebe und Geduld. Schon die Teilnehmer an der ersten Ausgabe im vorigen Jahr haben ihre Kreativität, ihren Einfallsreichtum und ihren Sinn für ökologische Vielfalt und Ästhetik unter Beweis gestellt; auch heuer durften wir wieder sehr viele interessante Einsendungen begutachten“, resümiert Georg Kössler, Obmann des Südtiroler Apfelkonsortium. 
 
Bei der diesjährigen Ausgabe des Wettbewerbs haben sich mehr als 30 Bauern beteiligt und aus allen Einsendungen hat eine Fachjury die zwei schönsten und nachhaltigsten Wiesen ausgesucht. „Im Falle der diesjährigen Gewinner überzeugten uns vor allem die Kreativität und der Erfindergeist mit denen die beiden Obstbauern verschiedenste Elemente in ihre Wiesen integriert haben“,  begründet Paul Wierer, Mitglied der Fachjury und Vertreter von AGRIOS, die Wahl der Siegerwiesen. 
 
Zu den glücklichen Gewinnern des Wettbewerbs zählen die Obstwiesen von Iris Steck und ihrer Mutter Jutta Schönweger in Partschins und die Apfelanlage von Thomas Niedermayr in Eppan. Auf der Wiese von Thomas Niedermayr findet man Steinmauern, Insektenhotels und verschiedene Obstbäume. Das Juwel der Obstanlage ist jedoch ein Teich inmitten der Apfelbäume: Hier können sich Nützlinge zurückziehen und bei Bedarf wird das Wasser zur Bewässerung der Anlage verwendet. „Die Anlage von Thomas Niedermayr fügt sich perfekt ins Landschaftsbild ein und ist mit vielen kreativen Elementen verschönert worden,“ erklärt Helene Hölzl, Landschaftsarchitektin und Mitglied der Jury. 
 
Als Preis erhielten die beiden Gewinner ein Stocker Fadenmähwerk für Front- oder Heckanbau, mit dem der Unterstockbereich mechanisch gesäubert werden kann. Die Firma Stocker aus Terlan hat dem Apfelkonsortium die beiden Fadenmähgeräte zu einem vergünstigten Preis angeboten. Die Differenz zum Normalpreis hat das Apfelkonsortium an die Werkstätte „Menschen mit Behinderung“ des Sozialzentrums Kurtatsch übergeben. Dieses hat die Insektenhotels hergestellt, die alle übrigen Teilnehmer als Belohnung erhalten haben. Das Apfelkonsortium setzt sich somit nicht nur für eine nachhaltige Obstwirtschaft ein, sondern ist sich seiner sozialen Verantwortung bewusst und unterstützt mit dem Wettbewerb auch soziale Projekte in Südtirol.

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Burggrafenamt Bozen und Umgebung Obst
news-1409 Thu, 05 Sep 2019 16:24:51 +0200 Bergmilch Südtirol stellt eigene Familienfreundlichkeit unter Beweis https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bergmilch-suedtirol-stellt-eigene-familienfreundlichkeit-unter-beweis.html Mila-Bergmilch Südtirol erhält als zweiter Südtiroler Arbeitgeber das höchste Zertifikat des Audit "familieundberuf". Land und Handelskammer haben dies am 4. September ausgezeichnet. "Familienfreundliche Personalpolitik ist für alle Seiten eine Win-Win-Situation", betonte Familienlandesrätin Waltraud Deeg bei der Verleihung des Zertifikats an Mila Bergmilch Südtirol. Es brauche einen Prozess über Jahre hinweg, um Familienfreundlichkeit im Betrieb zu implementieren und zu festigen. "Und um dieses Bewusstsein auszuweiten, braucht es Positivbeispiele – sowohl innerbetrieblich in Gestalt der Führungskräfte, aber auch außerhalb des Unternehmens, um Familienfreundlichkeit noch stärker in der Gesellschaft zu etablieren", hob Landesrätin Deeg hervor.

Auch der Präsident der Handelskammer, Michl Ebner, rief dazu auf Botschafter für diese "gute Sache" zu sein. "Wenn man manchmal auch auf Skepsis trifft, findet man doch mit guten Argumenten überall Gehör", sagte Ebner. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sei es nötig neue, kreative Lösungen zu suchen – eine lebensphasenbewusste, familienfreundliche Personalpolitik sei dabei sicherlich ein guter Ansatz. "Dieser Betrieb zeigt, dass das Audit ein gutes Investment in die Mitarbeiter, in die Lebensqualität am Arbeitsplatz und in die Familien ist", hob der Handelskammerpräsident hervor.

 

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Bozen und Umgebung Milch
news-1407 Tue, 03 Sep 2019 11:07:12 +0200 Auszeichnung: Kellereien von Tramin und Terlan sind "Beste Genossenschaften Italiens" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/auszeichnung-kellereien-von-tramin-und-terlan-sind-beste-genossenschaften-italiens.html Epokale 2013 von der Kellerei Tramin ist der höchstbewertete Wein Italiens (93 Punkte) beim großen Leistungstest des deutschen Fachmagazins „Meininger-Weinwirtschaft“. Südtirols Genossenschaften bestätigen, dass sie auch 2019 auf einem exzellenten Niveau befinden. Mit Gesamtbewertungen nahe der 90-Punkte-Marke belegen die Kellerei Tramin und die Kellerei Terlan punktegleich den ersten Rang und teilen sich den Titel „Beste Genossenschaft Italiens“. In diesem Jahrzehnt konnten diese beiden Kellereien bereits alle Titel für sich beanspruchen. Für Terlan ist es der sechste Erfolg, für Tramin der vierte. Die Redaktion von „Meininger-Weinwirtschaft“ unterzieht Genossenschaften in ganz Italien einem strengen Leistungstest. „Das Qualitätsniveau der Südtiroler Genossenschaften ist höher als im Durchschnitt vieler anderer Regionen in Italien“, so Hermann Pilz, Chefredakteur von „MeiningerWirtschaft“.  

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Überetsch/Unterland Wein
news-1406 Tue, 03 Sep 2019 08:23:34 +0200 Land&Leben: Vom Acker in die Sterneküche https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-vom-acker-in-die-sternekueche.html Seit drei Wochen bieten die Bauern des Vereins Manna Organic in ihrem eigenen Laden in Waidbruck Hofprodukte an. Einer von ihnen ist Harald Gasser. Er baut viele verschiedene Gemüsesorten auf kleiner Fläche an und beliefert die gehobene Gastronomie. Gasser tritt für eine vielfältige und kleinstrukturierte Landwirtschaft ein, die die lokale Nachfrage bedienen kann. Bei seinem Vorhaben hat er mit dem Drei-Sterne-Koch Norbert Niederkofler einen prominenten Abnehmer und Unterstützer an seiner Seite. Ein weiteres Thema der RAI-Südtirol-Sendung:

  • 30 Jahre Engagement für die OFL: Gespräch mit Franz Tutzer, dem langjährigen Direktor der Oberschule für Landwirtschaft Auer

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Pustertal Sonstige
news-1404 Mon, 02 Sep 2019 09:00:00 +0200 Bürgergenossenschaften, eine Chance für Südtirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/buergergenossenschaften-eine-chance-fuer-suedtirol.html In Südtirol und im Trentino wird derzeit an einer rechtlichen Vorlage für die Gründung von Bürgergenossenschaften gearbeitet. Warum diese Form der Genossenschaft die Lösung für zahlreiche künftige Herausforderungen ist. Wenn die Nahversorgung im Dorf stirbt, Bergbauern die Mitarbeiter fehlen oder Schülertransporte eingestellt werden, ist es Zeit für Eigeninitiative. Die sogenannte Bürgergenossenschaft oder auch Bürgerbeteiligungsgenossenschaft (Cooperative di communità) ist eine Form der Genossenschaft, die es in dieser Form in der Region Trentino-Südtirol noch nicht gibt. Sie bietet jedoch den rechtlichen Rahmen, damit eine Gruppe von Interessierten, gesellschaftlich relevante Dienste organisieren kann, die sich oft finanziell nicht rechnen.

Christian Tanner, Vizedirektor des Raiffeisenverbandes Südtirol, beschreibt die Tätigkeiten dieser Genossenschaften als eine Art der erweiterten Nachbarschaftshilfe: „Wenn sich die öffentliche Hand zurückzieht, weil der Dienst aus finanziellen Gründen nicht mehr gewährleistet werden kann, ist der Einsatz von Bürgergenossenschaften denkbar.“ Als Beispiel zählt er die Wegerhaltung, Schülertransport in der Peripherie oder die Nahversorgung auf.

Es können aber auch übergreifende Dienste aus dem Bereich Energie, Tourismus oder Landwirtschaft sein. Ausgangspunkt für eine Bürgerbeteiligungsgenossenschaft ist immer das Bedürfnis einer Gruppe von Menschen, das gestillt werden soll. Und dies wiederum hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. Bürger schließen sich beispielsweise zusammen, um nicht gewartete Straßen instand zu halten oder herunter gekommene Stadtviertel wieder aufzuwerten.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1403 Thu, 29 Aug 2019 14:03:44 +0200 Vöran ist Fair-Trade-Town https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/voeran-ist-fair-trade-town.html Südtirol ist um ein Fair-Trade-Town reicher: Die knapp 1.000 Einwohner zählende Gemeinde Vöran hat nach Bozen und Meran seit heute alle Voraussetzungen dafür. Auch die Südtiroler Weltläden haben sich für diese Auszeichnung stark gemacht. Fair-Trade-Towns fördern den fairen Handel auf lokaler Ebene. Für diese Auszeichnung musste auch die Gemeinde Vöran fünf Kriterien erfüllen: Es brauchte einen Ratsbeschluss, eine Steuerungsgruppe in der Gemeinde; es braucht faire Produkte, die zum Verkauf angeboten werden und das Engagement der Zivilgesellschaft. Weltweit tragen derzeit 2.196 Städte und Gemeinden das Zertifikat der Fair-Trade-Town: In Deutschland sind es 625, in Südtirol mit Bozen, Meran und Vöran drei.

Der Bozner Rudi Dalvai, seit 2011 Präsident der World Fair Trade Organization WFTO, überreichte dem Vöraner Gemeindeausschuss das entsprechende Zertifikat. Er wünschte den Gemeindepolitikern, auch weiterhin global zu denken und verantwortungsbewusst lokal zu handeln.

Die Idee wurde in Vöran von Mitbürgerin Verena Gritsch im Jahr 2018 in die Gemeindestube getragen und wurde sofort von den Gemeindeverwaltern positiv aufgenommen. 

Gemeinsam haben sie es geschafft, dass Wirtschafts- und Tourismustreibende gemeinsam mit sozial- und umweltpolitisch aktiven Menschen Aktionen zu starten, die dem fairen Handel Sichtbarkeit geben.

Andreas Franz Egger, der als Gemeindereferent unter anderem für Kultur, Schule, Kindergarten und Sport zuständig und für den örtlichen Bildungsausschuss verantwortlich ist, hat in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten für faire Produkte in der Kindergartenküche gesorgt und einen interessanten Info-Abend mit Rudi Dalvai und Brigitte Gritsch, Koordinatorin der Südtiroler Weltläden, organisiert.

Ulli Vent verantwortet als Gemeindereferentin unter anderem Handel, Tourismus, Mobilität und Umwelt hat mehrere Treffen zum fairen Handel für Tourismustreibende organisiert und gemeinsam mit ihnen ein innovatives Projekt gestartet. 

So soll in Vöraner Tourismusbetrieben künftig bald fair gehandelter Zucker zu warmen Getränken gereicht werden. Rund zehn Betriebe haben sich bereit erklärt, faire Produkte wie Kaffee, Schokolade, Zucker oder Bananen in ihr Sortiment aufzunehmen.

Im Ortseingang und in den teilnehmenden Betrieben werden Plaketten mit der Aufschrift „Fair-Trade-Town“ von der Absicht zeugen. In der lokalen Gemeindezeitung wird kontinuierlich über faire Speisen, faire Kleidung, faire Aktionen und faire Siegel berichtet.

„Wir haben im Kleinen begonnen, wollen die Idee ausbreiten und dem fairen Handel in Vöran einen sichtbaren Platz geben“, sagt Ulli Vent. Das Engagement und die Bildungsarbeit sollen den Vöranern und den Gästen der Gemeinde zeigen, dass hinter allen täglich konsumierten Produkten Menschen stehen, die sie herstellen.

Jede und jeder könne etwas tun, betont auch Andreas Franz Egger. Man könne sich täglich bewusst für fairen Kaffee, faire Schokolade oder faire regionale und biologische Produkte entscheiden.

Bürgermeister Thomas Egger betonte, dass Vöran als erste Nichtstadtgemeinde Südtirols mit dem Titel „Fair Trade Town“ auch andere kleinere Gemeinden Südtirols motivieren wolle: „Unser Ziel ist es, nicht nur vor Ort, sondern im ganzen Land und weit darüber hinaus fair mit Menschen umzugehen.“ Brigitte Gritsch, Koordinatorin der Südtiroler Weltläden, freut sich über das Vöraner Engagement: „Vöran zeigt, dass auch kleine Orte einen Beitrag für faire globale Handelsbeziehungen leisten können.“ Die Tschögglberger Gemeinde werde so zum Vorbild für das ganze Land, lobte sie. Es sei mehr als notwendig, unsere Welt nachhaltig zu FAIRändern.

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Burggrafenamt Konsum
news-1401 Wed, 28 Aug 2019 16:52:40 +0200 VOG: Stabwechsel in der Südtiroler Obstwirtschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vog-stabwechsel-in-der-suedtiroler-obstwirtschaft.html Wachablöse im Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG: Bei einer Pressekonferenz im Haus des Apfels in Terlan wurde heute der Stabwechsel von Langzeit-Direktor Gerhard Dichgans zum neuen Direktor Walter Pardatscher den Medien präsentiert. Gerhard Dichgans stand fast 30 Jahre als Direktor an der Spitze des VOG. Nach dem Wirtschaftsstudium in Freiburg trat er 1985 als Exportleiter, dann als Leiter des Verkaufsbüros und seit 1990 als Direktor des Verbandes in die große VOG-Familie ein.

Branchenkenner und Marktstratege

Während seiner Zeit in der Unternehmensführung verstand er es, die großen Veränderungen des Verbandes in Bezug auf Organisation, Modernisierung des Sortiments, Umsatzentwicklung und neue Märkte zu leiten. Für die Verbandsmitglieder war er immer ein wichtiger Bezugspunkt, nicht zuletzt dank seiner Fähigkeit, eine Einheit zu formen und den Konsens in den Führungsgremien auf strategische Ziele zu fokussieren.

Dichgans gilt als profunder Branchenkenner und anerkannter Marktstratege in der Apfelwelt. Als Direktor hat er wichtige Meilensteine im Markt-, Sorten- und Innovationsbereich gesetzt. Dazu zählen die Einführung der Marke „Marlene“ und die Etablierung der Clubsorten in Südtirol wie etwa Pink Lady, Kanzi, Jazz und envy.„Die Erfolgsgeschichte der Südtiroler Apfelwirtschaft ist eng mit Gerhard Dichgans verknüpft“, sagte Verbandsobmann Georg Kössler bei der Pressekonferenz. Er hob die Fach- und Sozialkompetenz des scheidenden Direktors ebenso hervor wie dessen Engagement und Führungsqualitäten.
„Ich bin stolz auf die in diesen Jahren erreichten Ziele und ich freue mich meinem Nachfolger ein gesundes und zukunftsorientiertes Unternehmen übergeben zu dürfen“, sagte Gerhard Dichgans und hob vor allem auch die genossenschaftliche Organisationsstrukturen als einen der Erfolgsfaktoren der Südtiroler Obstwirtschaft hervor. Diese Tatsache unterstrich auch Landesrat Arnold Schuler, der ebenfalls die Verdienste des langjährigen Direktors würdigte: „Gerhard Dichgans hat eine großartige Arbeit geleistet und zukunftsfähige Erfolgsideen umgesetzt.“

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Obst
news-1402 Wed, 28 Aug 2019 15:03:00 +0200 VOG stellt neue "Sortenstrategie 2025" vor https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vog-stellt-neue-sortenstrategie-2025-vor.html Im Rahmen einer Pressekonferenz im Haus des Apfels hat der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG die Sortenstrategie 2025 vorgestellt. Demnach sollen in den nächsten 5 Jahren mehr als 1.800 Hektar Anbaufläche auf neue Sorten umgestellt werden. Die Anbauflächen für Golden Delicious, Red Delicious und Braeburn sollen reduziert werden. Und mehr als 300 Hektar, die sich bereits in der Umstellungsphase befinden, sollen den BIO-Anbau ergänzen. Auf mehr als 10.000 Hektar wird von den knapp 5.000 Mitgliedern des VOG Apfelanbau betrieben. Für die Familienbetriebe, die im Durchschnitt auf nur wenigen Hektar Apfelanbau betreiben, ist die Wahl der Sorte in Hinblick auf die Rentabilität ihrer Tätigkeit entscheidend.

Gala erstmals vor Golden

Noch bis vor wenigen Jahren machte der Golden Delicious mehr als 25 % der Ernte im VOG-Einzugsgebiet aus. Laut den Ernteprognosen 2019 soll nun der Gala erstmals den ersten Platz in der Rangliste übernehmen und den Golden Delicious auf den zweiten Platz verdrängen. Die eben abgeschlossene Vermarktungssaison hat gezeigt, dass es aufgrund des großen Angebots an italienischen Golden Delicious schwierig ist, sich auf den bereits gesättigten traditionellen Märkten wie Italien und Spanien zu behaupten. Neue Absatzmärkte wie Indien oder Südostasien bevorzugen – aufgrund der dortigen Kultur und geschmacklichen Vorlieben – andere Apfelsorten.

Sorteninnovationsprojekte weiterführen

Daher ist es notwendig, die Sorteninnovationsprojekte, die Ende der 90er Jahre mit der Einführung von Gala und Fuji begonnen wurden und in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends mit großen Investitionen in den ersten „Clubapfel“ Pink Lady® fortgesetzt wurden, mit Entschlossenheit weiterzuführen. In den letzten Jahren kamen weitere Sorten wie Kanzi®, Jazz™ und envy™ dazu, die sich alle durch hervorragende sensorische Eigenschaften, Knackigkeit und Saftigkeit auszeichnen – alles Charakteristiken, die sich der moderne Verbraucher heute wünscht.

Das Projekt „Sortenstrategie 2025“ des VOG unterbreitet den Obstbauern im Verband neue Sortenprojekte für insgesamt 1.800 Hektar Anbaufläche, die zum Teil in bereits bekannte und zum Teil in völlig neue Apfelsorten unterteilt ist. Einerseits ist eine Flächenausweitung bereits erfolgreicher „Clubäpfel“ vorgesehen, wie z. B. weitere 120 Hektar Pink Lady®, zusätzliche 140 Hektar envy™, 80 Hektar Shinano Gold/yello®, 150 Hektar Crimson Snow®, 120 Hektar Joya® und zuletzt 30 Hektar Sweetango®.

Alle diese Sorten haben unterschiedliche Vermarktungsschwerpunkte im Laufe einer Saison: die Apfelsorte Minneiska, die unter dem Marke Sweetango® vermarktet wird, stammt ursprünglich aus Minnesota (USA), wird bereits Anfang August geerntet und kann die ersten Royal Gala im August und September begleiten. Im Gegensatz dazu sind Joya® und Crimson Snow® zweifarbige rote Äpfel, die auf Grund ihrer Lagerfähigkeit für die Vermarktung in der zweiten Saisonhälfte geeignet sind und den Golden Delicious in den Monaten von April bis Juli im Angebot ergänzen. Sie stellen eine gute Alternative zu Import-Äpfeln dar.

Völlig neue Sorten

Darüber hinaus schlägt der VOG seinen Mitgliedern die Einführung einiger neuer Sorten vor, für die exklusive Vermarktungsrechte in Europa erlangt wurden, und die gemeinsam mit der VI.P. verwaltet werden. Es sind dies drei neue „managed varieties“ - Äpfel mit Sortenschutz - die mit einem eigenen Markennamen vermarktet werden. Der erste von ihnen ist Cosmic Crisp®, ein Apfel der den Markt der Vereinigten Staaten bereits revolutioniert und wo in den letzten Jahren der Konsum von Red Delicious drastisch eingebrochen ist. Der Apfel entstand aus einer Kreuzung von Enterprise mit Honeycrisp, der zurzeit gefragtesten und beliebtesten Sorte in den USA. Die beiden anderen Sorten, die sich noch in der Projektphase befinden, tragen die Kürzel SK 22 und SK 23: Beide sind schorfresistent, haltbar und robust. Sie sind zur Erweiterung des Angebotes in der zweiten Hälfte der Vermarktungssaison und für weite Transporte nach Übersee gedacht.

Diese letzte Eigenschaft gewinnt für den Verband zunehmend an strategischer Bedeutung. Um die zukunftsträchtigen Überseemärkte zu erreichen, mit einem 4-wöchigen Containertransport und einem Vertrieb vor Ort ohne garantierte Kühlkette, ist eine einwandfreie Produktqualität der Schlüssel zum Erfolg – und genau das garantieren die beiden neuen Sorten.

Die Märkte – in Europa wie auch in Übersee – erfordern eine Diversifikation der Produktpalette sowie neue und bessere sensorische Eigenschaften: diese Eigenschaften können die neuen Sorten des VOG-Projekts garantieren. Die Herausforderungen der Zukunft müssen deshalb mit einem ambitionierten Sorteninnovationsprojekt in Angriff genommen werden, welches das Portfolio des Verbandes in den nächsten 5 Jahren grundlegend verändern wird. Die angestrebten Neupflanzungen von fast 2.000 Hektar bedeuten auch, dass im gleichen Ausmass ältere Anlagen mit nicht mehr marktgängigen Sorten oder älteren Klonen gerodet werden müssen. Die Sorte Golden Delicious, die seit Jahrzehnten unseren Anbau bestimmt hat, wird voraussichtlich von 25 % auf 15 % der Anbaufläche sinken, so wie auch eine Reduktion im Anbau bei Red Delicious und Braeburn vorgesehen ist. Der Anteil von Royal Gala dagegen soll bei etwa 25% Ernteanteil gehalten werden.

Der europäische Apfelmarkt erlebt derzeit eine Krise der strukturellen Überproduktion. Diese ist auf die riesigen Investitionen in Tausende Hektar Anbaufläche in Osteuropa zurückzuführen, die in einigen Jahren in den Vollertrag kommen wird. Dieses Angebot ist aber bereits jetzt auf den Märkten Europas und des Mittelmeers angekommen und wird in Zukunft zu einem harten Preiskampf bei den klassischen Sorten führen. Vor diesem Hintergrund hat der VOG das strategische Projekt zur Sortenerneuerung ausgearbeitet, das in den kommenden 5 Jahren umgesetzt werden soll. Es dient der weiteren Differenzierung unser Produktpalette und Stärkung unserer Position am Markt, mit dem Ziel die Wettbewerbsfähigkeit der Südtiroler Apfelproduktion langfristig zu sichern.

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Obst
news-1390 Tue, 27 Aug 2019 12:06:00 +0200 Quiz: Wie gut kennen Sie das Genossenschaftswesen? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/quiz-wie-gut-kennen-sie-das-genossenschaftswesen.html Genossenschaften nehmen in Südtirol eine wichtige Rolle ein - sowohl in wirtschaftlicher als auch in kultureller und sozialer Hinsicht. Wie gut wissen Sie über diese besondere Unternehmensform Bescheid? Testen Sie Ihr Wissen mit unserem Quiz! Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige news-1397 Mon, 26 Aug 2019 08:53:00 +0200 Kinderbetreuung in Südtirol: Wie Kinder einen Traumsommer verbringen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kinderbetreuung-in-suedtirol-wie-kinder-einen-traumsommer-verbringen.html Mit dem Projekt „Kinder im Traumsommer“ haben sich die beiden Brüder Markus und Lukas Zimmerhofer einen Traum verwirklicht. Seit mittlerweile drei Jahren bieten sie und ihr Team Sommerbetreuungswochen für Kinder im Kindergarten-, Volks- und Mittelschulalter an insgesamt vier Standorten im Pustertal an: in Stefansdort, Dietenheim, St. Lorenzen und am Burgerhof in Prags. Die Nachfrage ist immens. Der Urspüngliche Verein KiTS, bestehend aus Markus und Lukas Zimmerhofer und Adam Kammerer (Vizepräsident der Vereins) schaffte die Basis für die Entstehung der Sozialgenossenschaft SOMNIAS, welche von Markus und Lukas Zimmerhofer und Cassian Sieder gegründet wurde. Obwohl Adam nicht mehr ein aktives Mitglied der Genossenschaft ist, steht er der Genossenschaft freiberuflich stets zur Seite und sorgt zuverlässig für das digitale Auftreten und die Weitertreibung der Digitalisierung. Zudem war er Ideengeber bei der Gründung des Vereines.

Lukas Zimmerhofer ist geschäftsführender Obmann der jungen Genossenschaft SOMNIAS mit Sitz in Olang. Gut organisiert bringt der 26jährige beides unter einen Hut, denn viele bürokratische Dinge erledigt er online oder telefonisch. Die 9 Wochen im Sommer, ist er als Betreuer und Koordinator bei den Sommerbetreuungswochen motiviert bei der Sache, 4 dieser Wochen ist er auf dem Burgerhof in Prags tätig, den die Sozialgenossenschaft EOS zur Verfügung gestellt hat.

Der Name der Genossenschaft „Somnias“ leitet sich vom lateinischen Wort für Traum ab und ergibt – rückwärts gelesen Sainmos. Was im Pustertaler Dialekt so viel wie „Sind wir bereit?“ heißt. Mit „Sainmos“ werden die Kinder begrüßt und aufgerufen, immer dann, wenn Aufbruch angesagt ist und das ist, im Rahmen der Sommerbetreuungswochen Sommerbetreuungswochen, 9 Wochen lang täglich der Fall.

 

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Pustertal Sozial
news-1398 Fri, 23 Aug 2019 08:49:00 +0200 Tag des Weines und der Rebe 2019: Neue Erkenntnisse https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/tag-des-weines-und-der-rebe-2019-neue-erkenntnisse.html Beim traditionellen „Tag des Weines und der Rebe“ am 22. August präsentierten die beiden Fachbereiche „Weinbau“ und „Önologie“ des Versuchszentrums Laimburg aktuelle Forschungsergebnisse in der Kellerei Bozen. Perspektiven für die Rebzüchtung in Südtirol

Zum Auftakt referierte Thomas Letschka, Leiter des Fachbereichs „Angewandte Genomik und Molekularbiologie“ des Versuchszentrums Laimburg, über neue Methoden der Rebzüchtung, ging auf künftige Trends in der Sortenzüchtung ein und zeigte auf, welche Möglichkeiten dem Südtiroler Weinbau prinzipiell zur Verfügung stehen.

Letschka gab einen Überblick über verschiedene Methoden von der klassischen Züchtung über die Marker-gestützte Selektion, wie sie beispielsweise am Versuchszentrum Laimburg beim Apfel betrieben wird, bis hin zu Cisgenetik, bei der Gene aus derselben oder einer nah verwandten, kreuzungskompatiblen Art in das Erbgut einer Pflanze eingeschleust werden und Transgenetik, bei der artfremde DNA in das Genmaterial von Pflanzen eingeführt wird. Am Versuchszentrum Laimburg laufen Züchtungsprogramme in Bezug auf den Apfel und die Erdbeere, bislang aber nicht zur Rebe.

„Seit der Entschlüsselung des Genoms verschiedener Kulturen können wir ablesen, wo im Erbgut der Pflanze beispielsweise Resistenzgene gegenüber bestimmten Krankheiten positioniert sind“, erklärte Letschka. „Mit dieser Information können wir mittels der Marker-gestützten Selektion gezielte Züchtungsarbeit durchführen, da wir genau wissen, wo im Genom die relevanten Stellen zu finden sind.“

Die neueste molekularbiologische Methode, die „Genschere“ CRISPR/Cas9 sorgte in letzter Zeit international für viel Diskussion: Das Ergebnis dieses „Genome editings“, das es erlaubt DNA gezielt zu schneiden und somit einzelne Gene bzw. DNA-Bausteine umzuschreiben, ist nämlich von spontaner Mutation nicht unterscheidbar, da man den Eingriff der „Genschere“ nicht nachweisen kann. In den USA fällt die Methode nicht unter das Gentechnikgesetz, in Europa hingegen schon, da das Vorsorgeprinzip gilt, d. h. nicht nur das Resultat zählt, sondern auch der Weg, wie es erreicht wurde.

Weinreben gehören zu den Kulturen mit dem höchsten Verbrauch an Fungiziden, welche in der Folge die Trauben und auch den daraus gewonnenen Wein belasten können. Durch die gezielte Züchtung pilzresistenter Rebsorten (sog. PIWI-Sorten) wird ein geringerer Bedarf an Pflanzenschutzmitteln angestrebt. „Eine Reduktion des Fungizideinsatzes durch den Anbau neuer pilzwiderstandsfähiger Rebsorten würde den Weinbau in Südtirol noch nachhaltiger gestalten, und das gleichsam für den Landwirt und den Konsumenten“, erläuterte Letschka.

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Bozen und Umgebung Wein
news-1389 Wed, 21 Aug 2019 09:26:00 +0200 Franziska Bauer: "Frauen müssen sich mehr zutrauen" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/franziska-bauer-frauen-muessen-sich-mehr-zutrauen.html Seit 2012 ist Franziska Bauer Bäuerin am Gschnoferhof in Terlan. Den geerbten Hof führt sie derzeit zusammen mit ihrem Sohn Sebastian. Die gelernte Geometerin betreibt Obst- und Weinbau, einen Hofladen und bietet seit kurzem Urlaub am Bauernhof an. Von Rollenklischees hält sie nicht viel. Als vielseitig und abwechslungsreich beschreibt Franziska Bauer ihren Alltag auf dem Gschnoferhof in Terlan. Einen typischen Tagesablauf gibt es für sie nicht: „Es braucht eine gute Planung, um alles unter einen Hut zu bekommen. Jeden Tag wird das angepackt, was ansteht. Und die Tage sind sowieso immer zu kurz“, betont Bauer, die von sich sagt, dass sie Bäuerin und Bauer in einem ist, weil sie am Hof von der Verwaltung bis zum Traktorfahren alles macht. Es ist die Vielseitigkeit, die sie in ihrem Leben glücklich macht.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1396 Tue, 20 Aug 2019 17:02:04 +0200 Martell: Erdbeerernte 2019 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/martell-erdbeerernte-2019.html Etwa 90 Prozent der Erdbeeren haben die Mitglieder der Erzeugergenossenschaft Martell – MEG bereits eingebracht. Zeit für einen Rückblick auf die bisherige Ernte, die alles andere als einfach war. Das Wetter ist für den Reifeprozess von Erdbeeren ein wesentlicher Faktor. Stimmen die Witterungsverhältnisse, stimmt auch die Qualität und die Menge der Erdbeeren. Für die Erdbeerbauern in Martell war das heurige Jahr allerdings alles andere als ideal, sagt Philipp Brunner, Betriebsleiter der Erzeugergenossenschaft Martell – MEG. Er erinnert an die zahlreichen Wetterkapriolen: „Der Winter war lange Zeit schneelos und trocken. Durch Wind und Kälte trocknen die Erdbeerpflanzen aus und werden beschädigt. Das ist nicht gut für den Bestand“, so Brunner.

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Vinschgau Obst
news-1395 Tue, 20 Aug 2019 08:53:12 +0200 Südtirol ist Europameister im Handmähen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtirol-ist-europameister-im-handmaehen.html Der Gadertaler Christian Irsara stand bei der Europameisterschaft im Handmähen am 14. und 15. August in St. Florian am Inn in Oberösterreich ganz oben auf dem Podest und holte sich den Titel Europameister im Handmähen 2019. Die Anspannung beim Wettkampf war groß. Mehr als 120 Athletinnen und Athleten aus zehn Nationen ließen die Sensen mit voller Muskelkraft über die Wiesen gleiten und kämpften in drei Kategorien um den Titel Europameister und Europameisterin im Handmähen 2019.

Das Handmäherteam aus Südtirol nahm mit 12 Spitzenmähern und -mäherinnen am Wettkampf teil. Die männlichen Teilnehmer mussten ein Wettbewerbsfeld von 10 x 10 m und die Damen eines von 5 x 7 m zu Boden mähen. Es zählte nicht nur die Schnelligkeit, sondern auch die Sauberkeit der Mahd. Die Endzeit setzte sich aus der Mähzeit addiert mit den Strafsekunden zusammen.

Der Landesmeister wird Europameister

Christian Irsara aus Abtei gelang es, wie bei der Landesmeisterschaft in Trumsberg, die Nerven zu bewahren und einen sauberen und schnellen Wettkampf abzulegen. Mit hervorragenden 11 Sekunden Vorsprung und einer Gesamtzeit von 02:20,70 Minuten holte sich der Gadertaler den ersten Platz und somit den Titel Europameister im Handmähen 2019. Den zweiten Platz belegte der Österreicher Stefan Weberschlöger mit 02:31,61 Minuten, den dritten Platz holte sich der Schweizer Armin Betschart mit 02:31,71 Minuten.

Spitzenleistungen des Südtiroler Mäherteams

Nicht nur den ersten Platz bei den Männern, sondern auch den zweiten Platz in der Teamwertung sicherte sich das Südtiroler Mäherteam. Die fünf schnellsten Mäher aus Südtirol waren Christian Irsara (1. Platz), Georg Spiess (4. Platz), Klaus Lanziner (13. Platz), Daniel Lanziner (18. Platz) und Simon Oberrauch (24. Platz). Zusammen waren sie die zweitschnellste Nation.

Bei den Damen belegten die Südtirolerinnen Hannah Aichner den 14. Platz und Andrea Staffler den 16. Platz in der Einzelwertung.

Wettstreit und Freundschaft

Bei der Europameisterschaft im Handmähen geht es nicht nur um den Wettkampf. Es ist ein länderübergreifendes Fest unter Freunden, welches im Zweijahresrhythmus in einem der sechs Ursprungländer (Baskenland, Deutschland, Schweiz, Slowenien, Südtirol, und Österreich) stattfindet. „Durch den jahrelangen Austausch sind enge Freundschaften entstanden, welche weit über die Landesgrenzen hinausreichen“, freut sich die SBJ - Landesleiterin Angelika Springeth.

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Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
news-1394 Mon, 19 Aug 2019 11:18:25 +0200 Land&Leben: Getreideanbau - Nische mit Potential https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-getreideanbau-nische-mit-potential.html Jahrzehntelang ist der Getreideanbau in Südtirol zurückgegangen. Inzwischen erlebt er eine Renaissance - Qualität und Vielfalt stehen dabei an erster Stelle. Auch das Versuchszentrum Laimburg begleitet mit verschiedenen Feldforschungen den Neuanbau von Getreide hierzulande. Wie die Getreidebauern selbst Ihre Arbeit erleben und welche Herausforderungen anstehen, erfahren Sie in der Land&Leben-Sendung von RAI Südtirol. Ein weiteres Thema:

  • Crowdfunding: Neue Formen der Finanzierung für Jungunternehmer

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Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
news-1392 Fri, 16 Aug 2019 12:24:41 +0200 SÜDTIROL-CUP der Feuerwehrjugend 2019 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtirol-cup-der-feuerwehrjugend-2019.html Der SÜDTIROL-CUP der Feuerwehrjugend wird heuer bereits zum fünften Mal ausgetragen. Am 24. August findet das Finale des Wettkampfs statt. Dies schreibt der Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren Südtirols in einer Aussendung. Der SÜDTIROL-CUP ist ein Vergleichskampf der besten Jugendgruppen aus Südtirol in den Fußgängerzonen verschiedener Ortschaften. Es werden dabei die Leistungen des Landes-Jugend-Bewerbs berücksichtigt. Die beste Jugendgruppe jedes Feuerwehrbezirks qualifiziert sich automatisch. Zusätzlich sind die weiteren sechs Bestplatzierten teilnahmeberechtigt. Der Vergleichskampf besteht aus einem Hindernislauf über 75 Meter, welche von der Gruppe bewältigt werden müssen. Die Siegerehrungen finden jeweils rund 1,5 Stunden nach Beginn der Veranstaltung statt.

Am Samstagabend, 10. August fand in Uttenheim der zweite Teil des spannenden Südtirol-Cups 2019 der 15 besten Jugendgruppen des Landes statt. Zahlreiche Zuschauer verfolgten den spannenden Wettkampf und feuerten die Jugendgruppen zu Höchstleistungen an. Den ersten Platz sicherte sich erneut die Jugendfeuerwehr Afing mit einer Zeit von 46,30 Sekunden, gefolgt von der Jugendfeuerwehr Weitental mit 47,09 Sekunden und den Jugendgruppen Völlan und Jenesien, die  den Lauf ex aequo in 47,84 Sekunden zurückgelegt haben. Beim Zwischenstand des Südtirol-Cups 2019 liegt Afing jetzt vor den Jugendgruppen Weitental und Pfalzen. 

Das Finale wird am 24. August um 19.00 Uhr auf dem Dorfplatz in Laas ausgetragen.

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Vinschgau Bozen und Umgebung Sonstige
news-1388 Tue, 13 Aug 2019 11:14:39 +0200 "Mobilität und Energie der Zukunft" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mobilitaet-und-energie-der-zukunft.html Bei den heurigen Raiffeisen Sommergesprächen in Bruneck ging es um die Zukunft der Mobilität. Hochkarätige Teilnehmer aus Politik, Industrie und Wirtschaft diskutierten darüber vor den über 300 begeisterten Gästen. Vizegeschäftsführer Georg Oberhollenzer moderierte.
  • Welche Antriebstechnik wird in den kommenden Autos stecken?
  • Fahren wir elektrisch, hybrid oder doch fossil?
  • Und ist tatsächlich die E-Mobilität die Rettung für unser Klima oder ist die Umweltbilanz eines Elektrofahrzeuges doch weit negativer als gedacht?
  • Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Hauptreferent Peter Mölgg, Unternehmensberater und früherer Spitzenexponent der GKN Bruneck, seit Jahrzehnten. „Das Thema Mobilität muss ganzheitlich verstanden werden“, so der Referent. Der eigene ökologische Fußabdruck soll über die unmittelbaren Vorteile hinaus, in die weitere Zukunft, gedacht werden. Wie nachhaltig sei schon ein batteriebetriebenes Fahrzeug, wenn die die Herstellung der Batterie unter hohen Umweltbelastungen erfolgt und der Strom dann auch noch aus Kohlekraftwerken kommt? „Die Technologie bietet jetzt schon Alternativen zum batteriebetriebenen Fahrzeug, beispielsweise mit Wasserstoffantrieben“, betont Mölgg. Weltweit wird ein enormer Schub an Investitionen in Wasserstoff-Energie verzeichnet. Dies sind Anzeichen dafür, dass das Gebot der Langfristigkeit verstanden zu sein scheint. Mit einem Wink Richtung Politik betont Mölgg aber, dass „die Automobilindustrie alleine das Mobilitätsproblem nicht lösen kann.“

    Politisch lokale Lösungsansätze

    Daniel Alfreider, Landeshauptmannstellvertreter und Landesrat für Mobilität sowie der Brunecker Bürgermeister Roland Griessmair, saßen den Experten Peter Mölgg und Gottfried Rier, ebenso aus der Führungsriege der GKN, in der Diskussionsrunde gegenüber. Deren Aussagen zum Thema Mobilität sind vielversprechend. Alfreider beispielsweise verfolgt Visionen: „Südtirols Mobilität soll nachhaltig, energieeffizient und umweltschonend sein.“ Erreichen will er dies durch ein neues, ganzheitliches Verkehrsmanagement, das wiederum an eine beachtliche Investition in die Infrastruktur gekoppelt ist. Dennoch: „Der Verkehrszuwachs kann nie allein durch Infrastrukturen aufgefangen werden.“, so Alfreider.

    Bürgermeister Griessmair plädiert für ein umweltschonendes Verkehrskonzept rund um Bruneck. „Der Verkehr beeinträchtigt die positive Wahrnehmung und die Lebensqualität der Stadt. Zu den 17.000 Einwohnern kommen jeden Tag über 6.000 Menschen nach Bruneck, um dort zu arbeiten. Wir haben die Herausforderung zu bewältigen, das Stadtzentrum attraktiv zu erschließen, ohne es zu belasten“, so Griessmair. Projekte wie das Mobilitätszentrum oder neue Zufahrten ins Zentrum sollen dazu beitragen, diese Herausforderung zu meistern.

    Innovation und Know how in Südtirol

    Die Auseinandersetzung mit grüner Energie ist in Bruneck jedenfalls angekommen. Gottfried Rier, Senior Vice President Advanced Technology der GKN, betont dabei die Innovationskraft, die dem Automobilsektor in Südtirol zuzuschreiben ist. „Unsere Mitarbeiter sind unser höchstes Gut. Ihre Ideen garantieren unsere Zukunftsfähigkeit.“ Das demonstriert sein jüngstes Projekt eindrucksvoll: Die Realisierung eines energieautarken Wohnhauses, das erneuerbare, grüne Energie mit Wasserstofftechnik speichert. „Südtirol verfügt bereits über eine hervorragende Wasserstoff-Agenda, der in Zukunft ein höherer Stellenwert zugetragen werden muss“, so auch Mölgg, der gleichzeitig betont: „Der Wirtschaftsstandort Südtirol muss den Klima- und Umweltschutz als höchste Priorität definieren.“ Diese Meinung vertritt auch der Geschäftsführer der Raiffeisenkasse Bruneck, Anton Josef Kosta. Unternehmen wie die GKN arbeiten zwar nach einer anderen Logik, dennoch hätten auch sie Verantwortung zu tragen. „Die Industrie trägt mit über 20% des Bruttoinlandsprodukts mehr zur Wertschöpfung bei, als man vielleicht wahrnimmt“, so der Geschäftsführer. Umso wichtiger wäre ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen, denn die Herausforderung für eine gute Zukunft sei der bewusste Umgang und Einsatz unserer Ressourcen. Dabei appelliert Kosta an die Verantwortung jedes Einzelnen: „Es geht um einen Wandel hin zu einer umweltbewussten Haltung, die bei allen Menschen ankommen und eingenommen werden muss.“

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    Pustertal Finanzen
    news-1384 Tue, 13 Aug 2019 09:33:00 +0200 Verborgene Schätze: die Südtiroler Katakombenheiligen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/verborgene-schaetze-die-suedtiroler-katakombenheiligen.html Katakombenheilige sind prachtvoll geschmückte Gebeine von Heiligen, die meist in Glasschreinen in Kirchen aufbewahrt werden. Dass es in Südtirol besonders viele davon gibt, lässt sich kirchengeschichtlich erklären. Im Rahmen eines Projektes ist die Genossenschaft Europäische Textilakademie nun dabei, das weitgehend unerforschte Südtiroler Kulturgut zu erfassen, zu restaurieren und bekannter zu machen. Wenn es um die Südtiroler Katakombenheiligen geht, kommt Irene Tomedi aus Bozen ins Schwärmen. Als international gefragte Koryphäe für historische Textilien hat sie zusammen mit dem Team der Europäischen Textilakademie bereits vier der Südtiroler Ganzkörperreliquien restauriert. Zu den Katakombenheiligen kam sie eher per Zufall: „Vor rund zwei Jahren hat sich die Pfarre von St. Martin in Passeier an mich gewandt, weil sie ihre beiden stehenden heiligen Leiber restaurieren wollte und im Zuge der Arbeit habe ich erkannt, welch beeindruckende Kunsthandwerke hier verborgen liegen.“

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1386 Tue, 13 Aug 2019 08:16:00 +0200 Land&Leben: Prognose für die Apfelernte https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-prognose-fuer-die-apfelernte.html Wie wird die Apfelernte in Europa ausfallen? Welche Auswirkungen haben die Rückgänge der Apfelmenge in Polen auf die Vermarktung der Südtiroler Äpfel? Georg Kössler, Obmann des Verbandes für Obstgenossenschaften, gibt einen ersten Ausblick. Ein weiteres Thema der RAI-Südtirol-Sendung Land&Leben ist:

    • Weniger Menge, bessere Preise: Lagebericht zur Marillenernte und zum Verkauf 2019

    Jetzt reinhören!

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    Vinschgau Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
    news-1387 Mon, 12 Aug 2019 15:53:37 +0200 Raiffeisen Junior-Sparer: Ausflug zum Planetarium Südtirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-junior-sparer-ausflug-zum-planetarium-suedtirol.html Die Faszination für den Kosmos und die Weiten des Alls stand im Mittelpunkt des diesjährigen Ausfluges für die fleißigsten Junior-Sparer der Raiffeisenkasse Eisacktal. Diesmal ging es für über 50 Kinder zwischen 10 und 14 Jahren zum Planetarium in Gummer. Im Planetarium, das die Themen Astronomie und Wissenschaft spannend und mit modernster Technologie präsentiert, schickte der Astronom Luca Ciprari die jungen Sparer auf eine aufregende Planetenexpedition. Vorbei an der Internationalen Raumstation, besuchten sie die verschiedenen Planeten in unserem Sonnensystem: spannende Welten, aber ganz anders als die lebensfreundliche Erde, auf der es vor Lebewesen nur so wimmelt.

    Mit spektakulären Eindrücken rund um Astronomie, Weltall, Sterne und sonstige Himmelskörper ließen die jungen Weltraumreisenden den Nachmittag bei einer gemütlichen Marende ausklingen. Im Rückblick: ein spannender Erlebnisnachmittag für alle!

    Information zum Junior-Sparen: Bei Raiffeisen Junior können die 10-14-jährigen Sparer der Raiffeisenkasse Eisacktal während des jährlichen Aktionszeitraums von September bis Juli mit Spareinlagen Punkte sammeln. Dabei kann maximal ein Sparpunkt pro Monat erzielt werden. Die Sparer, die mindestens 8 Sparpunkte gesammelt haben, nehmen an einem Erlebnistag teil.   
     

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    Eisacktal/Wipptal Finanzen
    news-1385 Mon, 12 Aug 2019 11:49:50 +0200 Ernte 2019: Weniger Marillen im Vinschgau https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/ernte-2019-weniger-marillen-im-vinschgau.html Im Vinschgau steht die Hauptmarillenernte vor dem Abschluss. Nach der Rekordmenge im Vorjahr gibt es heuer deutlich weniger Marillen. Im Verband der Vinschger Obst- und Gemüseproduzenten VI.P spricht man von einer durchschnittlichen Ernte mit einer niedrigen Menge. Seit Mitte Juli läuft im Vinschgau die Marillenernte. Wegen der schwächeren Blüte und einiger Frostnächte werden es heuer nicht mehr rekordmäßige 550 Tonnen Marillen sein wie noch im Vorjahr sondern eine Normalernte um die 250 Tonnen. „Insgesamt wurde heuer mengenmäßig eine relativ niedrige Menge eingefahren“, sagt Hannes Spögler, Geschäftsführer der Obstgenossenschaft GEOS in Schlanders und Leiter des Geschäftsfeldes Marillen in der VI.P. Zudem haben der Hagel und der Regen in den ersten Augusttagen gebietsweise noch zu Ausfällen geführt. Davon sind etwa bis zu 15 Tonnen Marillen betroffen.

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    Vinschgau Obst
    news-1345 Thu, 04 Jul 2019 15:04:00 +0200 Kellerei Algund: Vielfältiges Geschäftsmodell https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-algund-vielfaeltiges-geschaeftsmodell.html Seit 110 Jahren besteht die Genossenschaft Kellerei Algund im Zentrum von Meran. Der langjährige Obmann Karl Prunner lässt die abwechslungsreiche Geschichte der Genossenschaft Revue passieren und erklärt, wie es der Genossenschaft gelingt, trotz neuem Geschäftszweig, dem Ursprung verbunden zu bleiben. Im Interview zählt Karl Prunner, amtierender und langjähriger Obmann der Genossenschaft Kellerei Algund, die Ereignisse und Jahreszahlen aus der Genossenschaftsgeschichte auf und lässt Anekdoten einfließen. Eine gewisse Zufriedenheit schwingt mit, wenn er von seiner Genossenschaft spricht. Mit Recht, denn heute steht die Genossenschaft Kellerei Algund gut da.

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    Burggrafenamt Wein
    news-1324 Wed, 05 Jun 2019 09:41:32 +0200 Waltherhaus Bozen: Kultur im Zentrum https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/waltherhaus-bozen-kultur-im-zentrum.html Das Waltherhaus in Bozen ist eine Institution: Als Veranstaltungsort für Konzerte, Theateraufführungen und Tagungen und andere Events im Zentrum von Bozen ist es, in Südtirol und über die Grenzen des Landes hinaus, bekannt. Geführt wird das Haus von einer Genossenschaft, die vor genau sechzig Jahren gegründet wurde. Bozen und Umgebung Kultur news-1310 Tue, 04 Jun 2019 08:49:00 +0200 "Tag der Technik im Weinbau" am 13. Juni https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/tag-der-technik-im-weinbau-am-13-juni.html Am 13. Juni findet auf dem Gelände des Versuchszentrums Laimburg in Pfatten der „Tag der Technik im Weinbau“ statt. Für alle Weinbauern ein Fixtermin, bei dem die neuesten Maschinen und Geräte der Sparte präsentiert werden. Daneben gibt es eine Sonderschau zum Thema „Gründüngung, Einsaattechnik und Bodenvorbereitung“. Der „Tag der Technik im Weinbau“ findet seit mittlerweile 55 Jahren statt und hat sich vor allem in den letzten Jahren zu einem fachlichen und gesellschaftlichen Ereignis gemausert, das nicht nur Interessierte aus Südtirol sondern auch aus den benachbarten Weinbauregionen anzieht. Rund 55 Aussteller auf der Maschinen- und Geräteschau präsentieren dabei eine bunte Mischung von Neuheiten, Verbesserungen und Weiterentwicklungen. „Das Besondere ist, dass die Maschinen und Geräte nicht nur ausgestellt, sondern auch während ihres Einsatzes gezeigt werden“, sagt Jakob Ganterer, der Vorsitzende des Tags der Technik. Somit bietet die Veranstaltung den direkten Vergleich der verschiedenen Maschinen und Geräte.

    Sonderschau zu Einsaattechnik

    Die Sonderschau des „Tages der Technik“ steht heuer unter dem Titel „Gründüngung, Einsaattechnik und Bodenvorbereitung im Weinbau“. In Zeiten immer knapper werdender Wasserressourcen und der steigenden Auswirkungen des Klimawandels ist es besonders wichtig, den Boden auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten. Ein gesunder, fruchtbarer Boden ist eine grundlegende Voraussetzung für die Traubenproduktion mit höchstem Qualitätsanspruch. In der Sonderschau werden sowohl zur Bodenbearbeitung geeignete Geräte als auch Einsaaten in unterschiedlicher Einsaatstärke vorgeführt und gezeigt. "Mit Einsaaten kann man die Stickstoffbindung im Boden fördern, sodass man mit bestimmten Leguminosen oder Fazelia den Stickstoff aus der Luft holen kann und somit keine organische oder anorganische Stickstoffdüngung mehr benötigt", erklärt Jakob Ganterer.

    Eröffnet wird der „Tag der Technik im Weinbau“ auf dem Gelände des Versuchszentrums Laimburg in Pfatten um 08.30 Uhr durch Landesrat Arnold Schuler. Im Anschluss beginnen die Geräte- und Maschinenvorführungen und die Präsentation zum Schwerpunktthema „Gründüngung, Einsaattechnik und Bodenvorbereitung im Weinbau“. Ende der Veranstaltung ist um 16.00 Uhr.

    Verein der Absolventen lädt ein

    Organisiert wird der Tag der Technik vom Verein der Absolventen Landwirtschaftlicher Schulen (ALS) gemeinsam mit der Abteilung Landwirtschaft, dem Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau, dem Versuchszentrum Laimburg und dem Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau. Der Verein der Absolventen wurde 1908 gegründet und zählt heute an die 1500 Mitglieder, die fast ausschließlich aus dem Obst- und Weinbaugebiet kommen. Vorrangiges Ziel des Vereins ist die berufsbegleitende Weiterbildung der Bauern und Bäuerinnen.

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    Überetsch/Unterland Wein
    news-1304 Thu, 23 May 2019 13:40:00 +0200 eTestDays: Testfahrten im Raiffeisenverband https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/etestdays-testfahrten-im-raiffeisenverband.html Der Raiffeisenverband Südtirol erhielt vom Land zu Testzwecken für vier Tage ein E-Auto. Damit soll der Umstieg auf zukunftsweisende und saubere Mobilität gefördert werden. Nun stehen die Testergebnisse fest. Rund 350 Betriebe hatten Interesse an einem E-Auto bekundet, 75 davon konnten vier Tage lang bei der Aktion "eTestDays" ein E-Auto oder ein E-Lieferauto Probe fahren und sich vom Nutzen der emissionsfreien Fahrzeuge überzeugen. Darunter war auch der Raiffeisenverband Südtirol. 

    Die Verbandsmitarbeiter Günther Schweigkofler, Markus Gasser, Manfred Thaler und Alexander Kieswetter haben einen eGolf auf seine Alltagstauglichkeit getestet. Günther Schweigkofler meint: "Ein Elektrofahrzeug würde sehr gut in unsere Fahrzeugflotte passen. Ich persönlich könnte über 90 Prozent meiner Außendienst-Strecken elektrisch zurücklegen." Auch mit der Bedienung des eGolfs kamen die Probanden sehr gut zurecht. Markus Gasser berichtet:

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1270 Wed, 24 Apr 2019 14:15:00 +0200 Erklärvideos für Jugendliche zur Südtiroler Wirtschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/erklaervideos-fuer-jugendliche-zur-suedtiroler-wirtschaft.html Das WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen möchte den Schülerinnen und Schülern die heimische Wirtschaft näherbringen. Deshalb wurden 15 neue Lehrvideos entwickelt, die den Jugendlichen verschiedene wirtschaftliche Themen rund um Südtirol kurz und klar erklären. Insgesamt 15 Module thematisieren verschiedene Aspekte der heimischen Wirtschaft: vom Südtiroler Arbeitsmarkt über den Außenhandel bis hin zur Landwirtschaft und der Digitalisierung.

    Nun werden die Inhalte der einzelnen Module auch in Form von kurzen Lehrvideos anschaulich auf den Punkt gebracht. Die aktuellen Daten, Indikatoren und Entwicklungen zur Südtiroler Wirtschaft werden dabei mit Grafiken und Animationen einfach erklärt. 

    „Mit der Realisierung der Lehrvideos wurde unser Angebot für die Schulen erweitert. Die Videos bieten eine ideale Möglichkeit, den Jugendlichen anhand der digitalen Medien wirtschaftliches Wissen zu vermitteln und den Unterricht ansprechender zu gestalten“, erklärt Georg Lun, Direktor des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen.

    Die Module der Unterrichtsunterlagen können einzeln oder als Paket kostenlos von interessierten Lehrkräften bestellt werden. Die Videos hingegen sind online unter www.handelskammer.bz.it.

    Hier das Erklärvideo zum Thema Landwirtschaft:

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1267 Sun, 21 Apr 2019 08:00:00 +0200 Apfel- und Pfirsichwicklern den Spaß verderben https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/apfel-und-pfirsichwicklern-den-spass-verderben.html Wenn Männchen auf Weibchen treffen, passiert, was passieren muss: Sie pflanzen sich fort. Dies gilt auch für Apfel- und Pfirsichwickler – aber: Des einen Freud ist des anderen Leid. Und die Leidtragenden in diesem Fall sind Apfelbauern, die sich mit Apfel- und Pfirsichwicklern abplagen müssen. Was tun? Kaum wird es Frühjahr, treiben die Blüten der Apfelbäume und auch die Schädlinge erwachen wieder in den Obstwiesen – so zum Beispiel die Apfel- und Pfirsichwickler.
     
    Wie das Südtiroler Apfelkonsortium in einer Presseaussendung erklärt, setzen die Weibchen einen eigenen Duftstoff (Sexualpheromon) frei, um Männchen zur Befruchtung anzulocken. Im Frühjahr fliegen die Weibchen in der Abenddämmerung und legen auf den jungen Früchten die Eier ab, aus denen die Raupen schlüpfen. Diese bohren sich fressend in Äpfel und Pfirsiche und vernichten so die Ernte. Die Obstbauern versuchen die Fortpflanzung der Apfel- und Pfirsichwickler zu verhindern. 

    Schädlinge verwirren 

    Wie genau kann dies gelingen? Die Antwort ist einfach: Bauern verwirren die Schädlinge, z.B. mit so genannten Aerosoldispensern – dabei setzen sie heuer erstmals kombinierte Aerosoldispenser ein, die sowohl Apfel- als auch Pfirsichwickler gleichzeitig verwirren. 
     
    Aerosoldispenser sind Behälter, die synthetisch hergestellte Duftstoffe enthalten. Diese Duftstoffe sind dem Lockstoff der Weibchen nachempfunden. Die Behälter mit den Duftstoffen werden in den Apfelanlagen aufgehängt, um in periodischen Abständen in den Nacht- und Abendstunden die Duftstoffe zu versprühen. Die Männchen verlieren so die Orientierung und haben keine Möglichkeit, die Weibchen zu finden. Somit gibt es keine Paarung, keine Fortpflanzung, keine Fruchtschäden. 
     

    Positive Rückmeldungen

    Positive Erfahrungen mit den Aerosoldispensern macht auch Alois Oberrauch vom Plonerhof in St. Michael Eppan. „Die Dispenser sind sehr schnell angebracht und der Duftstoff verteilt sich gleichmäßig. Das ist wichtig, um diese Schädlinge zu bekämpfen“, so der Apfelbauer, der seit 20 Jahren mit dieser Verwirrungsmethode arbeitet und seinen Hof entsprechend den Richtlinien der AGRIOS (Arbeitsgruppe für den integrierten Anbau) bewirtschaftet. 
     
    Unterstützt werden die Bauern von den Experten des Beratungsringes für Obst- und Weinbau. „Wie jedes Jahr bemühen wir uns darum, unsere Bauern über die aktuellen Techniken zu informieren, um diese beiden Schädlinge einzudämmen. Mit der kombinierten Form der Verwirrung schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Damit können die Bauern qualitativ hochwertige Äpfel produzieren und verringern eventuelle Ernteausfälle“, erklärt Robert Wiedmer, Obstbaubereichsleiter und Koordinator des Südtiroler Beratungsringes für Obst- und Weinbau.

    Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduzieren

    Dies vor allem deshalb, weil damit der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert wird: Wenn sich Schädlinge erst gar nicht vermehren, müssen sie später nicht mehr bekämpft werden. Auf über 3.000 Hektar werden die kombinierten Aerosoldispenser heuer eingesetzt. In ganz Südtirol werden insgesamt mehr als 15.000 Hektar Obstwiesen verwirrt. Mithilfe dieser Methode sparen Bauern jährlich mehrere Insektizid-Spritzungen ein. 
     
    Während der Apfelwickler einer der Hauptschädlinge im Apfelanbau ist, tritt der Pfirsichwickler nur unregelmäßig und punktuell auf – das letzte Mal 2018 im Raum Leifers und Unterland. Wo er allerdings auftaucht, wütet er hemmungslos: In stark befallenen Anlagen führte er letztes Jahr zu sehr hohem Ernteausfall. 

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    Obst
    news-1247 Mon, 08 Apr 2019 10:42:00 +0200 Philosoph Heinz Palasser: „Alles beginnt mit Selbsterkenntnis!“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/philosoph-heinz-palasser-alles-beginnt-mit-selbsterkenntnis.html Wer sich selbst nicht führen kann, kann auch andere nicht führen. Selbstführung gehört somit zur wichtigsten Kompetenz von Führungskräften. Eine Kompetenz, die sich aneignen lässt. Das meint der Philosoph, Managementexperte und Gesundheitswissenschaftler Heinz Palasser. Herr Palasser, sich mit sich selbst zu beschäftigen ist nicht jedermanns Sache. Mit welcher Einstellung sollten Führungskräfte an das Thema Selbstführung herangehen?

    Heinz Palasser: Es fehlt häufig am Bewusstsein, dass es eine gewisse Differenz gibt zwischen dem eigenen Ich und dem Selbst. Und es fehlt die Einsicht, dass es ein Selbst gibt, das man führen kann. Sobald jemand erkennt, dass es ein Spannungsverhältnis gibt zwischen dem, was ich bin und was mein Selbst zum Ausdruck bringt, sind wir schon mitten in der Selbstführung. Das Zweite ist, dass wir uns schwierigen und überfordernden Situationen häufig machtlos ausgeliefert fühlen, weil es uns an den richtigen Instrumentarien fehlt, oder besser gesagt, an der richtigen Kompetenz.

    Was bedeutet überhaupt Selbstführung und welche Instrumentarien meinen Sie?

    Man spricht heute von fünf Generationen der Selbstführung, die sich im Laufe der Zeit etabliert haben. Dazu gehört etwa das klassische Zeitmanagement – was mache ich am besten mit der zur Verfügung stehenden Zeit – und die persönliche Arbeitsmethodik. Also Dinge, die zu tun sind, methodisch abzuarbeiten, wie es einem persönlich am besten entspricht. Das lässt sich am besten mit dem Begriff Effizienz zusammenfassen. Für die dritte Generation passt das Schlagwort Selbstverantwortung, bei der vierten geht es vor allem um Begriffe der Lebensqualität wie körperliche Leistungsfähigkeit, mentale Stärke, robuste Beziehungen und Lebenssinn. Und die fünfte Generation zielt vor allem auf die Selbstwirksamkeit und Selbstveredelung ab.

    Zum Thema Selbstverantwortung: in vielen Unternehmen werden die Verantwortlichkeiten in der Führungshierarchie oft wahllos nach unten und oben hin- und hergeschoben, sodass die Verantwortung oft stark verschwimmt.

    Ich stimme Ihnen zu, dass die eigene Verantwortung im Unternehmen allzu oft auf andere Stellen delegiert wird. Im Kontext der Selbstführung und des Selbstmanagement versteht man unter Selbstverantwortung aber etwas anderes. Nämlich dass man für sich selbst verantwortlich ist. Und zwar in dem Sinn, als man sich die Frage zu stellen hat, in wie weit das, was gerade im eigenen unternehmerischen Kontext passiert, mit dem eigenen Lebensplan und mit den eigenen Werten und Zielen im Einklang steht. Das Gegenüber der Selbstverantwortung wäre die Selbstaufgabe. Nur mehr noch Dinge zu tun, die mit einem selbst nichts mehr zu tun haben, sondern nur zu tun, weil sie von einer anderen Stelle mir auferlegt werden.

    Und was bedeutet die von Ihnen vorhin genannte Selbstwirksamkeit bzw. Selbstveredelung genau?

    Es geht dabei um die Frage, wie kann ich aus mir selbst schöpfen und im Hinblick auf die Ziele, die ich erreichen möchte, die maximale Wirksamkeit erzielen. Hier spielen Begriffe wie Achtsamkeit, Empathie, emotionale Intelligenz, das Erkennen seiner eigenen Motivationslage, die Beherrschung von Techniken der Leistungssteigerung und Ähnliches eine wichtige Rolle. Es geht hier um Instrumentarien, um an sich selbst anzusetzen und in eine Führungsposition zu kommen.

    Was kann jemand also tun, um auf den unterschiedlichen Ebenen führend bei sich selbst anzusetzen?

    Alles beginnt mit Selbsterkenntnis! Auf dem aufbauend, wenn ich die Konturen meines Selbst erkennen kann, kann ich überlegen, wie ich ein selbstbestimmtes Leben führe. Und das hat natürlich auch damit zu tun, dass ich – gepaart damit, dass ich mich kenne, auch beherrschen kann, also wirklich Herr in meinem eigenen Hause bin. Das bedeutet, dass ich meine Gefühle zweckorientiert einsetzen kann und sie mich nicht unwillkürlich bestimmen. Und als letzte Stufe gibt es die sogenannte Selbstveredelung, also seinem gesamten Leben so etwas wie Orientierung und Zweckgerichtetheit und letztlich Sinn zu verleihen.

    Brauchen Führungskräfte heute eine höhere Selbstführungskompetenz als früher?

    Ich bin mir da nicht sicher, ob es heute wirklich mehr Selbstführung braucht, als wie es irgendwann in der Geschichte der Menschheit war. Tatsache ist jedenfalls, dass wir heute mit einer noch nie dagewesenen Flut an Informationen und Aufträgen verschiedenster Couleur konfrontiert sind. Gleichzeitig leben wir in einer Welt mit einem sehr hohen Vernetzungsgrad und einer Komplexität, die das Selbst mitunter schnell überfordern kann. Um diesen Überforderungsphänomen entgegenwirken zu können, ist alles, was mit Selbstmanagement zu tun hat, sicher sehr dienlich.

    Mit welchen Eindrücken kehren Teilnehmer aus Ihren Selbstführungs-Seminaren nach Hause?

    Das müsste man die Teilnehmer selbst fragen. Aber einen Effekt konnte ich bei jedem Seminar feststellen: es tritt eine gewisse Bescheidenheit ein hinsichtlich der Ansprüche, die man hat und dessen, was man hier auch leisten kann. Die Einsicht in das eigene Selbst lehrt einem eine gewisse Demut im Umgang mit sich selbst, aber auch im Umgang mit anderen. Daher wäre es auch so mein Wunsch, dass in diesen Seminaren so etwas wie ein wohlwollener und behutsamer Umgang mit sich selbst aber auch mit anderen entsteht. Eben deshalb, weil wir niemals eine vollständige Basis haben.

    Im kommenden August halten Sie das Seminar „Selbstführung für Fortgeschrittene“ für Führungskräfte der Raiffeisen Geldorganisation. Warum sollten Führungskräfte aus Ihrer Sicht daran teilnehmen?

    Ich würde sagen, es ist entweder die pure Neugier, sich selbst auf die Schliche zu kommen. Oder das Gefühl, dass einem die Umstände über die Ohren wachsen und man  möglicherweise mit dem bestehenden Repertoire, das man zur Verfügung hat, nicht oder nicht mehr in der Lage ist, zu reagieren. Oder drittens, alles beide. Zentrale Inhalte des Seminars sind die Verbesserung der Lebensqualität und die Erhöhung der Selbstwirksamkeit. Mein Wunsch an potentielle künftige Teilnehmer wäre, dass sie, auch wenn sie eine gewisse Abneigung gegen die Thematik verspüren, sich mit diesen Dingen ein wenig auseinander setzen. Weil auf diese Art und Weise eben ein Plus an Lebensqualität  entsteht, nicht nur für sich selbst, sondern für alle Menschen im Umfeld. Aber sicher, es gehört auch ein gewisser Mut dazu, sich mit sich selbst zu konfrontieren.

    Interview: Thomas Hanni

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    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1157 Wed, 30 Jan 2019 16:26:00 +0100 Frische Bio-Eier von Sandy https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/frische-bio-eier-von-sandy.html Drei Bauernhöfe am Tschenglser Berg im Vinschgau haben sich zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen, um Bio-Eier zu produzieren und gemeinsam zu vermarkten. Ein Erfolg versprechendes Projekt. Die neue "Tschenglsberg Genossenschaft" setzt auf eine kleinstrukturierte, nachhaltige Landwirtschaft mit biologischen Produkten. "Wir müssen schauen, die Abwanderung von den Bergbauernhöfen in Südtirol zu stoppen, auch durch den Kauf der einheimischen Produkte", sagt Obmann Philipp Thoma. Ihm ist es wichtig, dass der Bauer vom Hof im Vollerwerb leben kann. Der gelernte Tischler hat vor einigen Jahren den Psegg-Hof am Nörderberg oberhalb Tschengls gekauft und betreibt dort mit seiner Frau Alexandra und den zwei Kindern eine biologische Landwirtschaft. Neben dem Psegg-Hof gehören der Standlair-Hof oberhalb Tschengls und der Vernatsch-Hof oberhalb von Eyrs zu der im vergangenen Juli gegründeten Genossenschaft.

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    Vinschgau Sonstige landw. Gen.
    news-1138 Thu, 11 Oct 2018 08:35:00 +0200 Christoph Tappeiner: „Unternehmen mit hohem Stellenwert“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/christoph-tappeiner-unternehmen-mit-hohem-stellenwert.html Seit 1. September ist Christoph Tappeiner neuer Geschäftsführer von VOG Products in Leifers. Tappeiner war über 20 Jahre Direktor der Obstgenossenschaft Texel in Naturns und kennt den Apfelsektor im Frischebereich sehr gut. Herr Tappeiner, was hat sie an Ihrer neuen Aufgabe gereizt?

    Christoph Tappeiner: VOG Products ist ein sehr interessantes Unternehmen und hat für die Südtiroler und die Trentiner Obstwirtschaft einen überaus hohen Stellenwert strategischer Natur. Dementsprechend war der Reiz für mich sehr groß, diese Herausforderung anzunehmen.

    Welche vorrangigen Ziele setzen sie sich?

    Wir müssen uns weiterhin auf das Kerngeschäft konzentrieren und das heißt, unsere Geschäftsfelder weiter auszubauen und die Marktchancen bestmöglich zu nutzen. Wir müssen uns nach neuen Geschäftsfeldern umsehen, weiter für Entlastung sorgen und uns mehrere Standbeine schaffen. Es gibt viele Ideen, die wir richtig priorisieren müssen und zu interessanten Projekten machen werden.

    Was möchten Sie im Unternehmen VOG Products verändern?

    Ich möchte weiterhin für Stabilität sorgen und eine Wertekultur vermitteln. Wir haben ehrgeizige Projekte und die sollen nicht nur in den Köpfen einiger weniger bleiben. Ein erfolgreiches Unternehmen ist dann sichergestellt, wenn wir von der Führungsspitze bis hin zu allen Mitarbeitern imstande sind, unsere Ziele eindeutig zu kommunizieren, um so den größtmöglichen Unternehmenserfolg zu garantieren. 

    Sie möchten auch den Dialog mit den Mitgliedsgenossenschaften weiter verstärken …

    Wir haben die Aufgabe, im Dialog mit unseren Mitgliedsgenossenschaften zu erkennen, wo der Schuh drückt und dort, wo bestimmte Notwendigkeiten bestehen, bestmöglich zu intervenieren. Wir sind als Fruchtverarbeitungsbetrieb Teil des großen Ganzen und tragen dazu bei, dass der Apfelfrischebereich stabil bleibt.

    Das vergangene Geschäftsjahr war ein gutes Jahr, was erwarten Sie vom neuen Geschäftsjahr?

    Das Geschäftsjahr 2017/18 war für die gesamte Obstbranche ein besonderes Jahr, weil die Mengen in Europa durch den Frost dezimiert waren und folglich für den Erzeuger die Preise einfach zufriedenstellend gewesen sind. 2018/19 kommen wir speziell im Industriebereich etwas vom Regen in die Traufe, Europa schwimmt sozusagen im Apfelsaft. Speziell die großen Produktionsländer wie Polen und Deutschland verfügen über riesige Mengen, und dementsprechend ist die Situation am Markt aus aktueller Sicht eher etwas getrübt. INTERVIEW: THOMAS HANNI

     

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    Überetsch/Unterland Obst
    news-1114 Wed, 12 Sep 2018 16:17:00 +0200 So stehts um die Apfelernte 2018 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/so-stehts-um-die-apfelernte-2018.html Vor kurzem hat in Südtirol die Apfelernte begonnen. Durch das sommerliche Wetter in den letzten Wochen hat sich der Beginn nach vorne verschoben. Es wird zwar eine gute Ernte erwartet, dennoch gibt es Anlass zur Sorge, sagt der Direktor des Verbandes der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG, Gerhard Dichgans, im Interview. Die Apfelernte in Südtirol hat begonnen. Wie sieht es im Einzugsgebiet des VOG aus?

    Gerhard Dichgans: Wir sind jetzt in allen Lagen voll in der Gala-Ernte. Rund 40 Prozent des erwarteten Volumens wurden bereits in den Genossenschaften angeliefert. Sorgen bereiten noch die warmen Nächte und bei einigen älteren Gala-Anlagen wird die Farbausbeute, speziell auch beim letzten Pflückgang, enttäuschend sein. Bislang ist die Druckfleischfestigkeit in Ordnung, und wir hoffen auf eine starke Abkühlung der Temperaturen an diesem Wochenende. Der Zuckergehalt liegt über jenen der Vorjahre. Das Fruchtgrößenwachstum in den Frühlingsmonaten war gut, hat sich allerdings in den letzten heißen Juliwochen etwas verlangsamt. Was dieses Jahr besonders auffällt, ist die teilweise auch starke Berostung in verschiedenen Hügellagen, v.a. bei Golden und envyTM.

    Also: Bislang nur Gala, in der Vollernte in allen Lagen. Golden und Stark sind die nächsten Sorten, die gegen 10. September starten werden.

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    Burggrafenamt Obst
    news-764 Fri, 14 Apr 2017 16:45:00 +0200 Obststatistik: Weniger Äpfel, etwas höhere Preise https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/obststatistik-weniger-aepfel-etwas-hoehere-preise.html Der Raiffeisenverband hat Anfang April die von der Hauptabteilung Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften erstellte Obststatistik über das Geschäftsjahr 2015/16, also über die Ernte 2015, veröffentlicht. Der Sommer 2015 bleibt mit seinen ausgesprochen hohe Temperaturen und spärlichen Nie-derschlägen in Erinnerung. Die hohen Tag- und Nachttemperaturen wirkten sich nicht zum Vorteil der Apfelqualität aus.

    Insgesamt lieferten die Obstbauern im Erntejahr 2015  1.040.879 Tonnen Äpfel an die Obstgenossenschaften an. Damit fiel die Erntemenge  um knapp 6 Prozent niedriger aus als im Jahr zuvor. Die gesamte EU-Apfelproduktion ging um knapp 2 Prozent auf 12.325.000 Tonnen zurück, die Apfelernte in Italien um gut 7 Prozent. Südtirol stellte aus der Ernte 2015 9,1 Prozent der gesamten EU-Apfelproduktion und 49,4 Prozent der italienischen Apfelproduktion.

    Die Südtiroler Obstbaufläche belief sich 2015 auf 16.568 Hektar mit etwa 900 Hektar biologi-scher Anbaufläche. Der durchschnittliche Flächenertrag lag bei 6,3 Waggon je Hektar (-6,6 %). Von den neueren Sorten erreichte Braeburn den höchsten Ertrag, gefolgt von Cripps Pink und Civni. Nicoter (Kanzi) und Scifresh (Jazz) hinkten im Ertrag noch deutlich hinter den restlichen Sorten her. Mengenmäßig blieb Golden Delicious mit einem Anteil von 40,5 Prozent am Tafelobst weiterhin die Hauptsorte, gefolgt von Gala mit 15,4 Prozent und Stark Delicious mit 11,2 Prozent.

    Der Anteil von Industrieobst an der Anlieferung  ist von 10,1 Prozent im Vorjahr auf 9,6 Prozent gesunken, sodass an Tafelware 940.510 Tonnen Äpfel zur Verfügung standen. Der Anteil der ersten Qualitätsklasse (Prima) an der sortierten Menge ist mit 81,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent gesunken. 95,7 Prozent des angelieferten Obstes stammte aus konventionellem Anbau, 4,3 Prozent aus dem biologischen Anbau.

    Über 400 Mio. Euro ausbezahlt

    59 Prozent des Tafelobstes wurde im Ausland abgesetzt und damit 62,3 Prozent des Brutto-umsatzes erzielt. Die durchschnittlichen Verkaufspreise für Tafelobst (konventionell und bio-logisch) sind um 10,9 Prozent auf  74,63 Cent/kg gestiegen, für Industrieobst um 53,6 Prozent auf 13,60 Cent/kg.

    Den 6434 Mitgliedern und Lieferanten wurden für die Obstanlieferungen der Ernte 2015 ins-gesamt 392 Mio. Euro ausbezahlt. Das waren 31 Mio. Euro bzw. 8,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Zählt man die Agrios-Flächenbeiträge für die umweltschonende Produktionsweise und die Entschädigungen der Hagelversicherung dazu, so kamen insgesamt 416 Mio. Euro zur Auszahlung.

    Der durchschnittliche Auszahlungspreis (konventioneller und biologischer Anbau) an die Bauern betrug bezogen auf die Gesamtanlieferung, ohne Agrios- und Hagelversicherungsan-teil, 37,51 Cent/kg. Damit stiegen die Auszahlungspreise im Vergleich zum Geschäftsjahr 2014/15 im Schnitt um 15,4 Prozent. Für das Tafelobst wurden 40,24 Cent/kg (+13,7 %) und für das Industrieobst 11,92 Cent/kg (+72,8 %) ausbezahlt. Nur zwei Apfelsorten (Winesap und Golden Delicious) verzeichneten einen Preisrückgang. In der Langzeitentwicklung zeigt sich, dass die durchschnittlichen Auszahlungspreise seit 1980 um knapp 29 Cent/kg gestiegen sind.

    Deutlich höhere Preise für Bioobst

    Vergleicht man im Geschäftsjahr 2015/16 die Auszahlungspreise zwischen konventionell und biologisch angebautem Obst, dann lag der durchschnittliche Auszahlungspreis für biologisches Obst um 41,07 Cent/kg bzw. 115 Prozent höher als für konventionelles Obst. Die Preisschere hat sich hier im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent vergrößert. Die Auszahlungspreise für das biologische Obst lagen im Geschäftsjahr 2015/16 um 25,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.

    Spitzenreiter Cripps Pink

    Was die Auszahlungspreise für die einzelnen Sorten betrifft, so erzielte die Sorte Cripps Pink sowohl im konventionellen (mit 86,32 Cent/kg) als auch im biologischen Anbau (mit 113,44 Cent/kg) den höchsten Auszahlungspreis. Im konventionellen Apfelanbau folgen preislich die Sorten Scifresh (Jazz), Nicoter (Kanzi), Civni (Rubens) und Pinova auf den ersten fünf Plät-zen; bei den Bioäpfeln sind es Gala, Jonagold/Jonagored, Skifresh (Jazz) und Nicoter (Kanzi).
    Pro Hektar konnten für die Ernte 2015 durchschnittlich 23.642 Euro bzw. 7,7 Prozent mehr als im Erntejahr zuvor ausbezahlt worden.

    Im konventionellen Anbau lagen die Hektarerlöse bei 22.811 Euro (+6,6 %), im biologischen Anbau hingegen bei 38.109 Euro (+19,4 %) und damit deutlich höher. Betrachtet man das Gesamtergebnis (konventionell u. biologisch), so hat die Sorte Cripps Pink mit 49.702 Euro zum zwölften Mal in Folge den höchsten Hektarerlös erzielt.  Bis auf Cripps Pink erreichten alle Sorten im biologischen Anbau einen höheren Hektarelös als im konventionellen Anbau.

    Zum Zeitpunkt der Ernte 2015 gehörten dem Raiffeisenverband 26 in Südtirol tätige Obst- und Gemüsebaugenossenschaften an. Die 21 Genossenschaften, welche Daten für die Obststatistik bereit stellen, haben über 92 Prozent der gesamten Kernobstproduktion Südtirols gelagert, verarbeitet und vermarktet.
    Im Geschäftsjahr 2015/16 beschäftigten die Obstgenossenschaften durchschnittlich 1967 Mitarbeiter, davon 750 in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis.

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    Obst
    news-446 Thu, 24 Mar 2016 08:39:03 +0100 "Die Zeit ist reif für Frauen" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/die-zeit-ist-reif-fuer-frauen.html Bettina Kastner koordiniert den Funktionärinnen-Beirat im Österreichischen Raiffeisenverband und war als Referentin zum 2. Erfahrungsaustausch von Frauen in den Führungsgremien der Südtiroler Raiffeisenkassen nach Bozen geladen. Raiffeisen Nachrichten hat mit ihr gesprochen. Frau Kastner, Sie sind als Referentin geladen bei einer Veranstaltung zu Themen, die Sie in Österreich bereits diskutiert haben. Kommt Ihnen das bekannt vor?

    Die Diskussionen hier zu mehr Frauen in den Führungsgremien von Genossenschaften sind zeitverzögert wirklich ähnlich. Wir hatten das vor eineinhalb Jahren: Auch bei uns ist die Hälfte der Kunden, Mitglieder und Mitarbeiter weiblich. Dieses Verhältnis wünschen wir uns auch bei den Funktionärinnen und Funktionären des Österreichischen Raiffeisenverbands und mittlerweile sagen viele Obmänner und Geschäftsleiter bei uns: "Die Zeit ist reif für Frauen".

    Welchen Erfahrungsschatz bringen sie uns aus Wien mit? Wie sind Sie das Thema angegangen?

    Zunächst ging es uns um Sensibilisierung auf allen Ebenen. Die Öffentlichkeitsarbeit war uns ganz wichtig. Erscheint nur ein Artikel in der Zeitung, ist er zwei Wochen später vergessen. Das muss ein ständiges Begleiten sein durch die Medien - unsere Raiffeisenzeitung war da sehr hilfreich - und dafür muss man natürlich Inhalte vorweisen.

    Mit dem KompetenzPlus-Seminar "Das neue Miteinander - Vielfalt in der gremialen Arbeit bei Raiffeisen" haben wir versucht die Funktionäre ins Boot zu holen. Wir haben ihnen die Vorteile von gemischten Gremien dargelegt, aber auch alles was an den Rahmenbedingungen geändert gehört, sprich von der Kommunikation her, von der Herangehensweisen, von den Themen. Dass man da einfach auch offen sein muss, um andere Meinungen zu akzeptieren und das neue Miteinander zu leben.

    In welchem Bereich gibt es den größten Aufholbedarf? Was ist zu tun?

    In einem ersten Schritt, sollte man positive Beispiele zeigen, damit alle sehen, dass die Vielfalt beim Verhältnis von Frauen und Männern Erfolg hat und dass es ist notwendig ist, da Kraft hineinzustecken. Noch wichtiger ist es, dass die Initiative von oben mitgetragen wird. Sonst geht gar nichts. Es braucht das Formale, das offizielle Kommittent von der Chefetage. Das klingt zwar nach Formalismus, ist aber ganz wichtig für die Bedeutung der Anliegen. Dazu gehören auch Interviews vom Vorstand.

    Dann muss man die Basis für die Idee gewinnen und das heißt wiederum persönliche Überzeugungsarbeit. Man muss in persönlichen Gesprächen aufzeigen, welche Vorteile sich durch eine Rolle in einem Führungsgremium ergeben. Diese Überzeugungsarbeit ist bei uns in Österreich die Aufgabe der Bundeslandvertreterinnen, die hier ein Netzwerk aus Funktionärinnen der Bundesländer bilden.

    Außerdem ist es notwendig, dass jede dieser Frauen in ihrer Raiffeisenbank mit den Vorständen, mit den Funktionären spricht und sie von der Sache überzeugt. Und so geht das in die Breite, wird von oben getragen und von der Basis unterstützt.

    Haben Sie Ratschläge wie man für die anstehenden Wahlen für Raiffeisengremien mehr Frauen überzeugen könnte, sich aufstellen zu lassen?

    Man muss Frauen aufklären über das Funktionärsamt und zwar ganz offen. Da darf man nicht sagen, dass dauert eh nicht lange und es braucht gar nicht viel Zeit dafür. Man muss ehrlich aufklären darüber, dass es für die Rolle einer Funktionärin Ausbildung bedarf, dass man Zeit und Energie darauf verwenden muss und auch dass man Interesse für die Tätigkeit haben muss. Wir haben für die Aufklärung einen Folder ausgearbeitet - wie er ja auch in Südtirol geplant ist. Damit gibt man Obmännern eine Hilfe für Aufklärungsgespräche.

    Das andere ist, dass die Jugend für die Genossenschaft gewonnen werden muss. Nicht nur junge Damen, sondern auch junge Herren. Derzeit ist das Interesse der Mitarbeit nicht so groß wie noch vor zehn oder fünfzehn Jahren und daher versuchen wir in Informationsseminaren zu erklären wie man Netzwerken kann, wie man die Region mitgestalten kann und welchen Mehrwert man persönlich hat, wenn man ein Funktionärsamt ausübt. Und die Ausbildung muss man - glaube ich - positiv bewerten. Man muss kommunizieren: Du darfst eine Ausbildung machen, das wird ja alles gezahlt. Das ist auch für dich in deinem Beruf ein Mehrwert und hilft dir bei deinem Fortkommen; von dieser Seite muss man das aufziehen.

    Was würden Sie den SüdtirolerInnen persönlich mit auf den Weg geben?

    Mut, Mut dabei zu sein und mitzumachen. Das schaffen die Damen genauso wie die Herren...

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-441 Thu, 24 Mar 2016 00:00:00 +0100 Aktuelles für Raiffeisenkassen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/aktuelles-fuer-raiffeisenkassen.html Kürzlich fanden in Bozen, Latsch, Bruneck und Lana die informatorischen Fortbildungsabende für Mandatarinnen und Mandatare der Raiffeisenkassen Südtirols statt. Das Ziel dieser Treffen ist die fachliche Entwicklung und Qualifizierung der Verwaltungs- und Aufsichtsräte der Südtiroler Raiffeisenkassen. In den derzeit bewegten Zeiten für die Raiffeisenorganisation ist das Interesse an den aktuellen Themen aus der Welt der Genossenschaftsbanken besonders groß.

    Obmann Von Leon eröffnet die Abende und leitet auf die anstehenden aktuellen Themen aus der Raiffeisenwelt über: die Entwicklung der Raiffeisen Geldorganisation, die Reform der italienischen Genossenschaftsbanken, das Verfahren der Wettbewerbsbehörde gegen Raiffeisen und den Beitrag der Südtiroler Raiffeisenkassen am Einlagensicherungssystem der italienischen Genossenschaftsbanken im Jahre 2015. Angesichts der aktuellen Lage unterstreicht er die Bedeutung des Zusammenhaltes innerhalb der Raiffeisenorganisation.

    Weitere Programmpunkte: Informationen zum Bausparen in Südtirol und die StartUP-Beratung des Raiffeisenverbandes.

    Umfeld in Bewegung

    Generaldirektor Paul Gasser steigt gleich zu Beginn seiner Ausführungen thematisch in die gesamtwirtschaftliche Situation der Genossenschaftsbanken ein und spricht von einem Umfeld in Bewegung. Als positive Seite weist er auf die moderate Konjunktur hin und die Tatsache, dass Raiffeisen nach wie vor solide aufgestellt sei. Weniger positiv für die Gruppe der Sparer seien hingegen die Geldmarktzinsen im Euro-Raum unter null.Gasser zufolge versorgt Raiffeisen weiterhin den Markt mit Krediten und verzeichnet eine gute Entwicklung bei den Sektoren "Dienstleistungen" und "Haushalte/Familien". Unternehmen würden derzeit allerdings aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Situation mit ihren Investitionen zurückhalten.

    Der Leiter der Hauptabteilung Recht, Michael Obrist, spricht über die aktuelle Situation bei der institutionellen Reform an und nennt die Grundsätze des Gesetzesdekretes. Er zählt die Befugnissen des Mutterunternehmens auf: die strategische Planung, operative Ziele, die Notwendig für Leitung und Koordinierung, die Kontrollen und Einflussmöglichkeiten, die Ernennung der Mandatare, der Ausschluss aus der Gruppe, die Sicherstellung der Mitgliederförderung und die Einflussnahme in der Raiffeisenkasse nach Risikoabstufung.

    Verfahren der Wettbewerbsbehörde: Offener Brief an die Mitglieder

    Zum Verfahren der Wettbewerbsbehörde bietet ein offener Brief an die Mitglieder umfassende Information. Der Brief wurde mittlerweile in allen Raiffeisenmedien veröffentlicht und wird über die Raiffeisenkassen auch noch in lokale Medien publiziert. Schließlich soll ein Rekurs die Verurteilung erneut prüfen. "Über historische Daten soll belegt werden, dass das Modell der Südtiroler Raiffeisenkassen positiv für den hiesigen Markt ist - im Sinne einer Erweiterung des Angebotes für Kundinnen und Kunden", unterstreicht Obrist.

    Welchen Beitrag die Südtiroler Raiffeisenkassen am Einlagensicherungssystem der italienischen Genossenschaftsbanken BCC leisten erläutert Robert Nicolussi, Revisionsdirektor im Raiffeisenverband.

    Zum Abschluss präsentiert Vizedirektor und Personalleiter Christian Tanner die erfolgreiche Arbeit der StartUP-Initiative im Raiffeisenverbandes. Mit Hilfe der Initiative StartUP konnten im Vorjahr neue Genossenschaften in Südtirol gegründet wurden. Dazu zählen beispielsweise Mutual Help, Vergiss mein nicht, Weltladen Latsch, Vinzenzheim Schlanders, Fritz, Europäische Textilakademie und der Tourismusverein Brixen.

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    Vinschgau Burggrafenamt Bozen und Umgebung Finanzen
    news-436 Tue, 15 Mar 2016 08:36:00 +0100 Landwirtschaft, Tourismus & Gastronomie stärker vernetzen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landwirtschaft-tourismus-gastronomie-staerker-vernetzen.html Noch mehr Vernetzung von Landwirtschaft, Tourismus und Gastronomie forderte Köcheverbandspräsident Reinhard Steger Anfang März bei der Gemüsetagung in Salern. Besonders gut besucht war die diesjährige Gemüsebautagung, die Anfang März in der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern über die Bühne ging. Vor allem viele Schüler informierten sich über aktuelle Themen. So berichtete Roland Zelger vom Versuchszentrum Laimburg über die neuesten Pflanzenschutzbestimmungen und Markus Hauser über das Projekt Vegemont. Einen Einblick in den praktischen Gemüseanbau und in die Direktvermarktung bot Thomas Zössmayr vom Waldförster-Biohof in Mareit.

    Mehr Begeisterung für heimische Produkte

    Mehr Begeisterung und Kreativität bei der Verwendung heimischer Produkte in der Südtiroler Gastronomie forderte hingegen der Präsident des Südtiroler Köcheverbandes Reinhard Steger. Unter dem Motto „Vom Feld auf den Teller des Gastes“ sprach sich Steger in seinem Vortrag für noch mehr Vernetzung von Landwirtschaft, Tourismus und Gastronomie aus.

    Eine Stärkung der kleinen lokalen Kreisläufe forderte Steger diesbezüglich in der Radiosendung „Land & Leben“ auf Rai Südtirol vom 13. März. In dieser Sendung wurden auch noch ein weiteres interessantes Thema behandelt, nämlich ob der Unkrautvernichter Glyphosat vom Markt verschwinden wird und wie gut oder schlecht entsprechende Alternativen sind. 

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    Bezirke Eisacktal/Wipptal Obst
    news-434 Mon, 14 Mar 2016 09:41:00 +0100 Goldkäse 2016 für Hofkäserei "Seppnerhof" in Moos/Passeier https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/goldkaese-2016-fuer-hofkaeserei-seppnerhof-in-moospasseier.html Die Fachschule Salern und der Sennereiverband luden kürzlich zur 10. Verkostung von Käsen der Südtiroler Hofkäsereien. Eine international besetzte Jury hat den besten Käse ausgewählt und prämiert. Alle zwei Jahre findet in Südtirol eine Vergleichsverkostung unter den Produkten der heimischen Hofkäsereien statt. Die Sieger wurde heuer im Rahmen des Käsefestivals in Sand in Taufers geehrt: 

    Christian Ennemoser von der Hofkäserei "Seppnerhof" in Pfelders gewinnt die Wandertrophäe "Goldkäse - Bester Hofkäse Südtirols". Der Publikumspreis ging an den Ziegenfrischkäse in Öl von Sonja und Andreas Villgratter; Unteroltlhof aus Sexten.

    Von den knapp 80 in Südtirol aktiven Hofkäsereien stellten sich 16 Betriebe mit 68 Käsen der Konkurrenz. Die 15 köpfige Jury, die sich an der Fachschule für Landwirtschaft in Salern getroffen hatte, war mit Käse-Experten aus Südtirol, Oberitalien, der Schweiz und Österreich besetzt. Die Käse wurden in den Kriterien Geruch/Geschmack, Teigkonsistenz, Inneres und Äußeres nach einem 20 Punkteschema beurteilt. Die Juroren stellten auch heuer eine Zunahme an Vielfalt und Qualität bei den Produkten der Südtiroler Hofkäsereien fest.

    Kreative Südtiroler Hofkäserein

    Der Sieger-Käse "Pfelderer Bergkäse" von der Hofkäserei "Seppnerhof" in Moos in Passeier überzeugte die Fachjury durch sein komplexes Aroma. Für die erst seit ca. 2 Jahren tätige Hofkäserei ist das ein beachtlicher Erfolg. Die Trophäe verbleibt nun für 2 Jahre am Seppnerhof.

    Die Preisübergabe erfolgte durch Landesrat Arnold Schuler, Annemarie Kaser vom Sennereiverband Südtirol, Juliane Pellegrini von der Fachschule Salern und Martin Pircher, den Organisator des Käsefestivals Sand in Taufers.

    Das Käsefestival genießt internationales Ansehen und bietet den Südtiroler Hofkäsereien eine hervorragende Möglichkeit, sich einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Publikumsverkostung, die ebenfalls von den Mitarbeiter des Sennereiverbandes und der Fachschule für Landwirtschaft Salern organisiert wurde, kommt beim Publikum des Festivals besonders gut an. Die Festivalbesucher können die verschiedenen Hofkäse durchkosten und die drei persönlichen Favoriten küren.

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    Milch
    news-425 Fri, 26 Feb 2016 07:49:55 +0100 "Koordinierungstisch" steckt Themen für 2016 ab https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/koordinierungstisch-steckt-themen-fuer-2016-ab.html Kürzlich trafen sich die Mitglieder des "Koordinierungstisches" der vier Genossenschaftsverbände Südtirols mit den Vertretern des Amtes für Genossenschaftswesen in Bozen um Maßnahmen zur Zusammenarbeit zu definieren. Die Liste der Themen, die sich die Anwesenden für das laufende Geschäftsjahr vorgenommen haben, ist lang. Ein zentrales Anliegen aller Beteiligten ist die weitere Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Genossenschaftsverbänden und dem Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens. "Das Amt solle gestärkt werden. Es muss in die Lage versetzt werden, gut zu arbeiten", so Christian Tanner, Vizedirektor des Raiffeisenverbandes. Er sitzt für den Raiffeisenverband am "Koordinierungstisch der Genossenschaftsverbände".

    Manuela Paulmichl, Direktorin des Amtes für die Entwicklung des Genossenschaftswesens, ist die enge Zusammenarbeit mit den Genossenschaften ebenfalls ein großes Anliegen. "Wir stimmen die Schwerpunktthemen des Amtes eng mit den Genossenschaftsverbänden ab und suchen eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Genossenschaften. Ohne ihre operative Unterstützung könnten wir bestimmte Projekte gar nicht umsetzen", so Paulmichl.

    Anwendungsrichtlinien für das Vergabegesetz ausarbeiten

    Eines der aktuellsten Themen ist die Ausarbeitung der Anwendungsrichtlinien für das Vergabegesetz. "Hier möchten wir gute Voraussetzungen für alle Genossenschaften schaffen, die sich an öffentlichen Wettbewerben beteiligen. Daher ist es wichtig, dass wir von Anfang an aktiv an der Gestaltung der Richtlinien mitarbeiten", unterstreicht Tanner. 2016 soll auch das Landesgesetz 1/93 und das Regionalgesetz 15 von 1988 zur Förderung des Genossenschaftswesens überarbeitet werden. Dazu sind Arbeitsgruppen mit den Vertreterinnen und Vertretern des Amtes für Genossenschaftswesen geplant. "Das Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens muss die bestehenden Förderkriterien an die neuen Haushaltsbestimmungen anpassen, sie vereinfachen und für Genossenschaftsmitglieder optimieren", ergänzt Paulmichl.

    Am Ende standen auch gewerkschaftliche Themen auf der Tagesordnung. Darunter fallen beispielsweise die derzeit noch fehlenden kollektivverträglichen Lösungen für alle Sozial- und Weiterbildungsgenossenschaften. Auch sie sollen noch im Laufe dieses Jahres ausgearbeitet werden.

    Bürgerbeteiligungsgenossenschaften haben Zukunft

    Eine Art der Genossenschaften, die künftig auch in Südtirol an Bedeutung zunehmen wird, sind die sogenannten Bürgerbeteiligungsgenossenschaften (Cooperative di communità). Hierzu schließen sich Menschen zusammen, die zum Beispiel die Aufwertung eines Stadtviertels in Angriff nehmen möchten. Insofern könnten Bürgerbeteiligungsgenossenschaften die Antwort auf viele aktuelle Probleme sein, wie Landflucht, Aufwertung von urbanen Bereichen oder bei sektorenübergreifenden Themen wie Banken und Tourismus.

    Der "Koordinierungstisch der Genossenschaftsverbände" (tavolo di coordinamento delle associazioni centrali delle cooperative) wurde im April 2014 gegründet. Seit damals ist die Zusammenarbeit unter den Genossenschaftsverbänden strukturiert und einem entsprechenden Reglement unterworfen. Das Ziel ist ein möglichst einheitliches Auftreten gegenüber der Politik, den Behörden und der Öffentlichkeit, ohne jedoch die Handlungsautonomie des einzelnen Genossenschaftsverbandes einzuschränken.

    1037 eingetragene Genossenschaften in Südtirol

    Insgesamt gibt es in Südtirol 1037 eingetragene Genossenschaften, die wiederum in Genossenschaftsverbänden organisiert sind. Der mitgliederstärkste Genossenschaftsverband in Südtirol ist der Raiffeisenverband. Er vereint 339 Genossenschaften unter seinem Dach. Ihm folgt Confcooperative Bolzano Società Cooperativa mit 297 Mitglieder, Legacoopbund mit 190 Mitglieder und der AGCI - Associazione Generale Cooperative Italiane Alto Adige Südtirol mit 89 Mitglieder. 113 Genossenschaften sind unabhängig und gehören keinem Genossenschaftsverband an. Für Letztere übernimmt das Amt für Genossenschaftswesen in Bozen die gesetzlich vorgesehene Revision.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-418 Fri, 12 Feb 2016 09:22:00 +0100 Südtiroler Energieverband: bei Energieunion mitwirken https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtiroler-energieverband-bei-energieunion-mitwirken.html Der Südtiroler Energieverband (SEV) will die erfolgreiche Zusammenarbeit mit EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann fortsetzen. Das wurde kürzlich bei einem Informationsaustausch in Bozen betont. Bei dem Treffen äußerten SEV-Präsident Hanspeter Fuchs und SEV-Direktor Rudi Rienzner auch den Wunsch und die Bereitschaft des Verbandes, bei der weiteren Ausgestaltung der europäischen Energieunion aktiv mitzuwirken. Im November 2015 hatte die EU-Kommission eine aktualisierte Roadmap zur Energieunion (State of the Energy Union) mit zahlreichen Maßnahmen vorgestellt, die bis 2020 umgesetzt werden sollen.

    Bei dem Treffen wurde auch die von der EU-Kommission vorangetriebene Schaffung eines Binnenmarkts im Bereich Energie und die sich daraus ergebenden Kooperationsperspektiven im Rahmen der Europaregion Tirol angesprochen.

    Der SEV ist Mitglied im Europäischen Verband Mittelständischer Energieunternehmen (EVME) und im europäischen Verband der unabhängigen Strom- und Gasverteilerunternehmen (GEODE). Diesem Verband sind 1.200 Energieversorger aus 13 Ländern angeschlossen, die 100 Millionen Kunden beliefern. Der SEV arbeitet auch in der EU-Initiative REScoop 20-20-20 mit. 2016 beteiligt sich der SEV an einem neuen REScoop-Projekt zur Stärkung der Energieeffizienz und des Serviceangebots bei europäischen Energiegenossenschaften.

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    Bezirke Branchen Energie
    news-411 Mon, 08 Feb 2016 10:42:50 +0100 Zuhause ist nicht gleich Zuhause https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/zuhause-ist-nicht-gleich-zuhause.html Ein internationales Forschungsprojekt in Brixen vorgestellt: Universitätsprofessorinnen aus England, Finnland und Bozen untersuchen wie Kinder ihr Zuhause erleben. Das Verständnis von Zuhause unterscheidet sich sehr, je nachdem wie und wo Kinder leben. Kinder, die in England, Italien oder Finnland in ihrer Ursprungsfamilie aufwachsen, erleben ihr Zuhause anders, als Kinder von getrennten Eltern, Migrantenkinder oder Kinder, die in einer Einrichtung oder in einer Pflegefamilie fremd untergebracht sind.

    Ein internationales Forschungsteam bestehend aus Jillian Ruch - University of Sussex, Julia Hope - Goldsmiths University of London und Tarja Pöso - University of Tampere, soll nun herausfinden, wie unterschiedlich Kinder ihr Zuhause erleben.

    Das Thema ist kaum erforscht. Auch Kinderbücher, die von Kindern getrennter Eltern erzählen oder von Kindern in Pflegefamilien oder von Migrantenkindern handeln, sind rar. Dabei können Bücher Kindern helfen, ganz unterschiedliche Erfahrungen zu verarbeiten.

    Das Forschungsprojekt "Extra-ordinary Experiences of Home" (Außer-gewöhnliche Erfahrungen von Zuhause) läuft noch. Die Ergebnisse aus der Untersuchung sollen vor allem SozialarbeiterInnen nützen, denn sie arbeiten mit Kindern aus unterschiedlichen Lebenssituationen.

    "Veränderungen haben einen großen Einfluss auf das Leben von Kindern. Daher ist es wichtig, die Bedürfnisse von Kindern auch in Umbruchszeiten gewährleisten zu können", so Walter Lorenz, der Rektor der Freien Universität Bozen. Mit Hilfe der Forschungsarbeit sollen konkrete Instrumente für die Arbeit mit Kindern entwickelt werden.

    Das Treffen zwischen dem Forschungsteam und den VertreterInnen der Sozialen Dienste Südtirols fand im Brixner Kinderdorf statt. "Die Arbeit im Netzwerk ist für uns ein zentrales Anliegen. Daher bieten wir gerne den Rahmen für solche Treffen. Letztlich profitieren wir alle davon", so Heinz Senoner, Direktor des Südtiroler Kinderdorfes.

    Das Südtiroler Kinderdorf Genossenschaft Onlus wurde 1955 gegründet und betreut an die 400 Kinder, Jugendliche und deren Eltern in schwierigen Lebenssituationen pro Jahr.

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    Sozial
    news-406 Tue, 02 Feb 2016 11:01:03 +0100 "Goldene Zeiten sind möglich - wenn wir nur wollen" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/goldene-zeiten-sind-moeglich-wenn-wir-nur-wollen.html Vom 27. bis zum 29. Jänner 2016 fand im Kongresshaus Innsbruck die jährliche Raiffeisen Informationstagung für Spitzenfunktionäre des österreichischen Raiffeisenverbandes statt. Aus Südtirol dabei: der Obmann des Raiffeisenverbandes Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser. Die Tagung stand unter dem Motto "Chancen nutzen" und bot den TeilnehmerInnen Einblick in aktuelle Themen und Analysen aus der Sicht von ExpertInnen aus Wirtschaft und Politik. Hochrangige VertreterInnen des Raiffeisensektors sprachen über die Entwicklungen in den Sparten Geld, Ware und Landwirtschaft.

    Die Ankündigung im Programmheft stellte von Anfang an klar: "Weitertun wie bisher ist keine Option." Eine These, die auch von Harald Mahrer vehement vertreten und vom Podium aus überzeugend dargelegt wurde: Harald Mahrer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft in Wien, referierte über die Marktchancen Österreichs und forderte Mut zu mehr Freiheit.

    Mahrer, der eng mit österreichischen Startups und JungunternehmerInnen zusammenarbeitet, hält enge Kontakte zu den politischen Verantwortlichen und bereist die ganze Welt in Sachen Wirtschaftsentwicklung. Daher weiß er, wie es um die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs und die wirtschaftliche Entwicklung in Europa bestellt ist:

    "Europa ist sehr schlecht aufgestellt. Österreich ist derzeit zwar noch vorne mit dabei, weil der Export gut läuft und es noch zahlreiche kreative und innovative Köpfe gibt. Im Innovationsrating hingegen fällt Österreich mehr und mehr zurück." Die Ursachen sieht er in falschen politischen Entscheidungen und nimmt sich kein Blatt vor den Mund: "In Österreich gibt es ein zu starres Korsett von Vorschriften und Normen, die den Spielraum für UnternehmerInnen einschränken. Daher verwundert es nicht, dass viele EuropäerInnen in China Startups gründen, da sie dort die besten Wachstumschancen vorfinden."

    Im Osten geht die Sonne auf und zwar jeden Tag heller!

    Mahrer zufolge holen bestimmte Länder auf. In Süd-Ost Asien gibt es kaum Regulierung. Vor allem China und Indien seien aufstrebende Länder, die sehr viel Geld in die Forschung stecken: "Das ergibt eine unfassbare Dynamik. Die schlechte Nachricht ist, dass wir in Europa zu langsam sind. Wir beschäftigen uns zu sehr mit uns selbst, wir regulieren uns zu Tode", warnt Mahrer. Ihm zufolge sei die unternehmerische Freiheit in Österreich und in der gesamten EU zu eingeschränkt. Dies könne man nur ändern, wenn die Zuständigen in Österreich und in der EU das Steuer dramatisch herumreißen würden. Dann könne Europa auch langfristig mit China und Indien mithalten.

    Internet ist die größte Veränderung seit Erfindung des Buchdrucks

    Das Medium Internet bietet neue Möglichkeiten, die es mehr und mehr zu nützen gilt. Wissen kann in einer einfachen Weise geteilt werden. Dies eröffne ganz neue Dimensionen für die Forschung: man kann auf bereits gemachte Studien zurückgreifen und die Daten in anderen Zusammenhängen neu verwerten. Auch das traditionelle Bild von produzierenden Unternehmen wird sich Mahrer zufolge verändern: "Produzierende Werkstätten wird es in Zukunft kaum noch geben. Das Bild der heutigen Marktführer hat nichts mehr mit dem traditionellen Verständnis von Unternehmen zu tun: es gibt heute Handelsunternehmen ganz ohne Inventar, Marktführer im Immobiliensektor ohne Immobilien..."

    Für den Bankensektor hat das ebenfalls Auswirkungen und da ist auch der Raiffeisensektor gefordert. Der Weg in das neue Zeitalter führt über Bildung, Forschung und Entwicklung.

    Einen großen Vorteil hat Österreich: die regionalen Netzwerke und das Vertrauen in regionale Kreisläufe. Hier müsse angesetzt werden um mit der Entwicklung mitzuhalten.

    Bis zum Schluss bleibt klar: "Wenn wir so weitermachen wie bisher, kann man den heutigen Wohlstand nicht erhalten", gibt sich Mahrer überzeugt.

    Generaldirektor Paul Gasser teilt die Ansichten Mahrers. Er ist von der Notwendigkeit eines Umdenkens überzeugt und meint: "Wir sind gut aufgestellt und bereit für innere und äußere Veränderungen. Die große Herausforderung ist sicherlich, all unsere MitarbeiterInnen in die zu erwartende Dynamik einzubinden und die Aus- und Weiterbildung zu fördern, um für die anstehenden Veränderungen fit zu bleiben."

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    Finanzen
    news-405 Mon, 25 Jan 2016 09:22:52 +0100 "Wer seine Hausaufgaben gemacht hat, der wird auch in schlechten Zeiten überleben" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wer-seine-hausaufgaben-gemacht-hat-der-wird-auch-in-schlechten-zeiten-ueberleben.html Martin von Malfèr, Volkswirt und Börsenspezialist für die Raiffeisen Geldorganisation in Bozen: im Interview zu den aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen für Südtirol. Wie schaffen Sie es, den Überblick über das derzeit turbulente makroökonomische Umfeld zu halten?

    Es stimmt, die Komplexität der Finanzmärkte hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Entscheidungen, die in China getroffen werden, wirken sich heute direkt auf den Konsumenten, den Arbeitnehmer genauso wie auf die Unternehmen hier in Südtirol aus. Folglich reicht es auch nicht mehr aus, Entwicklungen in einem "kleinen" Nationalstaat wie Italien zu betrachten. Die Entwicklung in Südtirol ist sehr stark davon abhängig, was in den großen Wirtschaftsräumen außerhalb von Europa passiert.

    Aus der Sicht der Genossenschaften: welche der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen werden sich bereits im laufenden Jahr auswirken?

    Eine der Entwicklungen ist die Rücknahme der generellen Prognosen für 2016. Internationale Organisationen wie die Weltbank und der internationalen Währungsfond waren zunächst davon ausgegangen, dass 2016 das Jahr der Industrienation sein werde. In den rohstoffimportierenden Nationen hätte, aufgrund der gesunkenen Rohstoffpreise, die Kaufkraft der Konsumenten zunehmen sollen. Das hätte zu einer Steuererleichterung führen können, die dann zu mehr Wachstum beigetragen hätte. Allerdings gibt es derzeit große Stolpersteine für die Weltwirtschaft. Einer davon ist die Erschwernis der Handelsrouten. De facto ist allein in Europa die Flüchtlingsproblematik, die ja zur Einführung von neuen Grenzkontrollen führt und dadurch den Güteraustausch erschwert, nicht von der Hand zu weisen. Und man kann sich vorstellen, was das für den Handel auch aus Südtiroler Sicht bedeutet.

    Wie kann man sich als Südtiroler Unternehmer/In darauf vorbereiten?

    2016 wird ein ziemlicher Paradigmenwechsel stattfinden. Viele Wahrheiten, die über Jahrzehnte unser Wirtschaftsgefüge bestimmt haben, könnten dieses Jahr auf den Prüfstand gestellt werden. Einer der Wahrheiten war, dass China ein riesiger Absatzmarkt für unsere Industrieprodukte wäre. China ist natürlich eine große Nation, die auch noch 2015 zu einem Drittel zum gesamten Weltwirtschaftswachstum beigetragen hat. Dieses Land hat allerdings in diesem Jahr wegen zahlreicher Problemen (Einbruch im Immobiliensektor, Anstieg der Streikbereitschaft seitens der Chinesischen Belegschaft, steigenden Firmenkonkurse) in den "Krisenmodus" umgestellt.

    Damit ist dieser Wachstumsmotor, der in den letzten Jahren auch unseren Unternehmen sehr viel Geld eingebracht hat, ins Stottern gekommen. Hinzu kommen andere Weltgegenden, wie beispielsweise Japan, die auch direkten Einfluss nehmen auf unsere Finanzmärkte. Japan sitzt als Nation zwar noch auf enorme Geldreserven, hat allerdings eine Staatsverschuldung von 250 Prozent des Bruttoinlandproduktes und diese Staatsverschuldung beginnt, angesichts einer sinkenden Bevölkerung, weh zu tun. 43 Prozent der Steuereinnahmen Japans werden bereits jetzt für die Bedienung der Zinszahlungen für diese Schuld herangezogen. Dieses Land wird wahrscheinlich in Zukunft als Exportmarkt für uns unwahrscheinlich.

    Wir haben somit China, das irgendwie stottert, wir haben Japan, das stottert. Wir haben Russland, das stottert. Dies wirkt sich auch auf die Touristenströme aus. Russland ist beispielsweise ein Land, das sehr stark von Erdöl- und Erdgasexporten abhängig war. Mit einem Erdölpreis von 28 Dollar riskiert Russland binnen kurzer Zeit den Konkurs. Damit drohen ganze Bevölkerungsschichten unter die Armutsgrenze abzurutschen, die vorher zum Mittelstand gehörten. Die können sich nie mehr vorstellen in Europa Urlaub zu machen. Diese Touristenströme fehlen dann einfach. Dies trifft auch unsere Genossenschaften, die nach Russland exportieren und exportiert haben. Aufgrund der mangelnden Kaufkraft des russischen Bürgers, werden die Genossenschaften auch nach Aufhebung des Handelsembargos kaum mehr Geschäfte mit den russischen Bürgern machen. 

    Eine Krise beinhaltet immer auch eine Chance - welche Chance sehen sie für Südtirol als Standort und die Südtiroler Genossenschaften?

    Das Bild, das sich generell für alle Wirtschaftsräume abzeichnet ist: die Zeiten werden relativ schwierig. Wir haben derzeit insgesamt 17 große Fragezeichen, die auf der Weltwirtschaft lasten. Sofern der politische Wille da ist, können sehr viele dieser Fragezeichen gelöst werden. Nur sehe ich derzeit auf politischer Ebene sehr wenig Bereitschaft zur Kooperation. Vielmehr versucht jedes Land sein eigenes Süppchen zu kochen. Das gilt besonders in Europa.

    Was für Südtirol eine wesentliche Rolle spielt, ist die Frage ob uns in den nächsten Jahren eine Effizienzsteigerung gelingt. Wir haben natürlich große Wettbewerbsvorteile, die andere Regionen der Welt nicht haben. Dazu zählt das Know How, das wir in sehr vielen Teilbereichen der Industrie aufgebaut haben, den Investitionsschub, den wir im Tourismus erlebt haben oder auch die Organisation, die wir auf der Genossenschaftsebene generell haben. Abkoppeln von der Weltwirtschaft können wir uns nicht mehr.

    Als Südtiroler bin ich allerdings schon guter Dinge, denn wer seine Hausaufgaben gemacht hat, der wird auch in schlechten Zeiten überleben, wer sie nicht gemacht hat, geht unter.

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    Bezirke Finanzen
    news-392 Wed, 20 Jan 2016 13:42:00 +0100 "Die Kultur der Zusammenarbeit ist da" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/die-kultur-der-zusammenarbeit-ist-da.html In Südtirol sperren jährlich rund 100 milchproduzierende bäuerliche Betriebe zu. Diese Entwicklung hat Folgen und könnte langfristig das charakteristische Landschaftsbild Südtirols verändern. Eine Lösung für viele: neue Formen der Zusammenarbeit. Der Südtiroler Anton Niederstätter hat sich im Zuge seiner Abschlussarbeit "Kooperationen im Berggebiet" an der Universität Bozen eingehend mit der Milchproduktion in Südtirol beschäftigt und dabei den Aspekt der überbetrieblichen Kooperationen herausgearbeitet.

    Damit hat er vielleicht den Grundstein für das langfristige Überleben vieler Betriebe gelegt. Unterstützt wurde Niederstätter von Matthias Gauly, Präsident der EAAP und Professor an der Universität Bozen im Bereich Tierwissenschaften und Christian Fischer, Professor an der Universität Bozen im Bereich Agrar- und Ernährungswirtschaft.

    Im folgenden Interview erläutern die drei Experten, wie es um die Kooperationen im Berggebiet Südtirol bestellt ist und welche Maßnahmen die Milchproduktion langfristig erhalten könnten.

     

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    Vinschgau Pustertal Bozen und Umgebung Milch
    news-393 Fri, 15 Jan 2016 15:40:11 +0100 Konsumgenossenschaften: Synergien mit lokalen Produzenten nützen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/konsumgenossenschaften-synergien-mit-lokalen-produzenten-nuetzen.html Wie Konsumgenossenschaften die Nahversorgung in der Peripherie garantieren könnten. Die Zwischenbilanz für ein Projekt aus dem Jahre 2013. Vor fünf Jahren war es um zahlreiche "Dorfläden" gar nicht gut bestellt. Rund 400 Verkaufspunkte standen vor dem aus. Dies war Anlass, die Situation genauer unter die Lupe zu nehmen und Lösungsmöglichkeiten für die Probleme auszuarbeiten: Der Raiffeisenverband Südtirol, der Bauernbund, der Legacoop-Bund der Genossenschaften und die Confcooperative Bozen mit der Unterstützung des Ressorts für Genossenschaftswesen haben 2013 ein entsprechendes Projekt gestartet. Sie ziehen nun eine Zwischenbilanz.

    Konsumgenossenschaften und lokale Produzenten

    Paolo Montagner, Ressortdirektor für das Genossenschaftswesen fasst die bisherigen Ergebnisse zusammen und unterstreicht, dass Konsumgenossenschaften wichtig sind in Orten, die von Abwanderung bedroht sind. "Die Wirtschaftskrise gefährdet auf der einen Seite die traditionellen Konsummodelle, bietet aber auf der anderen Seite auch viele Möglichkeiten, die es zu nutzen gilt", ergänzt Landesrat Christian Tommasini. Ihm zufolge bringe die Stärkung des bereits bestehenden Netzes der lokalen Produzenten große Vorteile.

    Nun beginnt die zweite Phase des Projektes in deren Verlauf herausgefunden werden soll, wie Konsumgenossenschaften besser für die Nahversorgung eingesetzt werden und welche Synergien zwischen lokalen Produzenten und Genossenschaften ausgebaut werden können.

    Auf diese Weise könnten die lokalen Konsumgenossenschaften ihre Dienste auf dem Land ausbauen.

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    Sozial
    news-354 Thu, 26 Nov 2015 16:57:20 +0100 Energiegenossenschaften aus dem italienischen Alpenraum treffen sich in Bozen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/energiegenossenschaften-aus-dem-italienischen-alpenraum-treffen-sich-in-bozen.html Der Südtiroler Energieverband Genossenschaft (SEV) richtet die Herbsttagung der Energiegenossenschaften im italienischen Alpenraum im Energytower aus. Das "Coordinamento delle cooperative elettriche italiane storiche" umfasst mehr als 70 historische E-Werk- Genossenschaften aus dem Piemont, der Lombardei, dem Aostatal dem Friaul und dem Trentino und zählt zu den wichtigen Playern in der italienischen Energielandschaft.

    Dieser Vereinigung gehören über den SEV auch Südtiroler Genossenschaften an. In enger Zusammenarbeit mit dem zentralen italienischen Genossenschaftsverband Federconsumo - Confcooperative betreibt sie erfolgreiche Lobbyarbeit und stellt ihren Mitgliedern wertvolles technisches Know-how zur Verfügung. Dies zeigte sich auch auf der Fachtagung in Bozen.

    Netzwerkarbeit und Austausch von Know-how

    Die Tagung bietet insgesamt eine gute Gelegenheit für die SEV die nationale und internationale Netzwerkarbeit zu verbessern. Und das Netzwerk der SEV ist bereits groß: Im Jahr 2014 ist die SEV dem europäischen Verband der unabhängigen Strom- und Gasverteilerunternehmen (GEODE) beigetreten. SEV-Direktor Rudi Rienzner ist einer der GEODE-Vizepräsidenten. Diesem Verbund gehören 1.200 Energieversorger an, die 100 Millionen Kunden beliefern.

    Der Südtiroler Energieverband Genossenschaft (SEV) vertritt auch die Betreiber von Fernheizwerken. Der Verband gehört dem italienischen Branchenverbund FIPER (Federazione Italiana produttori di energia da fonti rinnovabili) an und stellt mit Hanspeter Fuchs den Vizepräsidenten. Der SEV nimmt an Entscheidungsprozessen in Europa teil - auch als Mitglied des 2008 gegründeten Europäischen Verbands Mittelständischer Energieunternehmen (EVME). Im Frühjahr 2014 wurde der Direktor des SEV, Rudi Rienzner, zum "Mentor" des europaweiten Projekts REScoop 20-20-20 (REScoop = Renewable Energy Sources COOPerative) ernannt. Seit 2012 führt REScoop 20-20-20 Unternehmen, Forschungsinstitute und Verbände zusammen. Das Projekt will die genossenschaftliche Nutzung erneuerbarer Energien in Europa fördern und einen Know-how-Austausch ermöglichen. Die "Mentoren" sollen zukunftsweisende Pilotprojekte begleiten und beraten.

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    Bozen und Umgebung Energie
    news-351 Tue, 24 Nov 2015 15:15:26 +0100 Mitglied in Not: das Südtiroler Kinderdorf https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mitglied-in-not-das-suedtiroler-kinderdorf.html In Südtirol fehlt ein deutliches umfassendes politisches Bekenntnis zum Kinder- und Jugendschutz. Das ist die klare Botschaft von Heinz Senoner, Direktor des Kinderdorfes in Brixen, der sich am 18. und 19. November 2015 mit Christoph Hackspiel, dem Geschäftsführer des Vorarlberger Kinderdorfs austauschte. Bei dem jüngsten Treffen zwischen Leitungsteam des Südtiroler Kinderdorfes und dem Vorarlberger ging es um die Finanzierung von Kinderdörfer, die in Vorarlberg zu 100 Prozent von öffentlicher Seite gedeckt wird. Dadurch kann das Vorarlberger Kinderdorf alle notwendigen Dienste für den Kinder- und Jugendschutz kostendeckend finanzieren und dies obwohl die meisten Konzepte und Vorschläge von privaten Akteuren stammen. Das berichtete Christoph Hackspiel, der Geschäftsführer des Vorarlberger Kinderdorfs. „In Vorarlberg würde die Finanzierung so eines Dienstes nie zur Diskussion stehen“, so Hackspiel.

    In Südtirol hingegen schon: „Wir müssen um die Finanzierung jeder Zusatzmaßnahme zur Grundversorgung, die wir zur Wahrung der Kinder- und Jugendrechte ergreifen wollen, feilschen. Der Landessozialplan wurde seit 2009 nicht mehr erneuert. Das Bestehende wird verwaltet aber keine neuen Ziele und Maßnahme erarbeitet“, erklärt Senoner.

    Die Onlus Genossenschaft das Südtiroler Kinderdorf wurde 1955 gegründet und betreut derzeit jährlich rund 400 Kinder, Jugendliche und deren Eltern in schwierigen Lebenssituationen.

    Viele Maßnahmen, die das Südtiroler Kinderdorf zum Schutz der Kinder- und Jugendrechte anbietet, wie aufsuchende Familienarbeit, Zusatzbetreuung von Kindern mit Behinderung, Therapien für die Kinder und Jugendlichen im Südtiroler Kinderdorf und Haus Rainegg, das Haus für alleinerziehende Frauen in Krisensituationen, müssen zusätzlich mit Spendenmitteln finanziert werden. 

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    Sozial Eisacktal/Wipptal