Raiffeisen Nachrichten http://www.raiffeisen-nachrichten.it de_DE Raiffeisenverband Südtirol Tue, 09 Mar 2021 08:21:43 +0100 Tue, 09 Mar 2021 08:21:43 +0100 Raiffeisenverband Südtirol news-1802 Fri, 05 Mar 2021 11:59:00 +0100 Wie sich die Weinvermarktung in Krisenzeiten orientiert https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wie-sich-die-weinvermarktung-in-krisenzeiten-orientiert.html „Wie orientiert sich die Weinvermarktung in Krisenzeiten?" Zu dieser Frage veranstaltet der Verein der Absolventen Landwirtschaftlicher Schulen am 9. März von 18.00 bis 20.00 im Rahmen einen digitalen Weinbau-Webinars einen interessanten Vortragsabend.

  • Begrüßung: Stefan Veit, Vorsitzender Arbeitsgruppe Weinbauseminar
  • Moderation: Hanno Mayr, Signat/Ritten
  • (Wein)Kommunikation in virtuellen Zeiten

    • Michael Mühlberger, succus.Kommunikation GmbH

  • Umbauen, reagieren, neu denken: Wie das Konsortium Südtirol Wein auf die Pandemie reagiert hat

    • Alexandra Cembran, Südtirol Wein

  • Die Entwicklung der Weinmärkte – Fragen an:

    • Thorsten Hermelink, Vorstandsvorsitzender der HAWESKO Holding AG Hamburg

  • ? Der Vortragsabende kann über die Webseite www.absolventenverein.it mitverfolgt werden.

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    Bozen und Umgebung Wein
    news-1805 Fri, 05 Mar 2021 09:21:02 +0100 Raiffeisenkasse Überetsch: "Die Chancen der Zukunft" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenkasse-ueberetsch-die-chancen-der-zukunft.html Über 220 Mitglieder, Kunden und Interessierte folgten am 3. März die erste Online-Veranstaltung der Raiffeisenkasse Überetsch, mit dem Titel „Die Chancen der Zukunft“. Das Raiffeisen-Forum im „Lanserhaus“ diente dabei als Raiffeisen-Studio. Obmann Philipp Oberrauch begrüßte die Gastreferenten Prof. Alex Weissensteiner von der Freien Universität Bozen, Dr. Ulrich Klammsteiner - technischer Direktor der Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus, sowie die Wohnbauberaterin der Raiffeisenkasse Überetsch Manuela von Gelmini.

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    Überetsch/Unterland Finanzen
    news-1804 Tue, 02 Mar 2021 10:10:34 +0100 Coworking als Chance für den ländlichen Raum – Förderungen umsetzen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/coworking-als-chance-fuer-den-laendlichen-raum-foerderungen-umsetzen.html Kürzlich veranstaltete die Plattform Land gemeinsam mit CoworkationALPS und startbase Südtirol eine Onlineveranstaltung zum Thema „Coworking und Coworkation in Südtirol“, die mit 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gut besucht war. Coworking steht hier für die Verbindung von Community (Gemeinschaft) und Work (Arbeit), wogegen Coworkation zusätzlich noch Vacation (Urlaub) einbezieht. Veronika Engel, Vorstandsvorsitzende des Vereins CoworkationALPS, gab in ihrem Impulsvortrag einen Überblick zu den veränderten Bedingungen der heutigen Arbeitswelt und ortsunabhängigem Arbeiten (Remote Work) und erläuterte wie Konzepte wie Coworkation und Coworking den ländlichen Raum nachhaltig und zukunftsorientiert gestalten können. Die Arbeitswelt erlebt derzeit einen immensen Wandel, verstärkt durch die Covid-19-Pandemie. Die Entwicklung der Arbeitswelt führt weg von alten Strukturen hin zu mehr Flexibilität. Davon könnten vor allem ländliche Regionen profitieren. Veronika Engel leitet den interregionalen Verein CoworkationALPS, der in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz aktiv ist und sich für eine alpenweite Coworkation-Infrastruktur einsetzt.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1803 Fri, 26 Feb 2021 14:46:07 +0100 Die Unterstützung steht im Mittelpunkt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/die-unterstuetzung-steht-im-mittelpunkt.html Wie Unternehmen und Familien in der anhaltenden Covid-19-Pandemie weiter unterstützt werden können, darum ging es am Donnerstag bei einer vom Raiffeisenverband organisierten Informationstagung für die Raiffeisenkassen. Raiffeisenverband-Obmann Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser konnten zu der Onlinetagung die Geschäftsführer der Raiffeisenkassen sowie Vertreter der Raiffeisen Landesbank und der Raiffeisen IPS Genossenschaft begrüßen. Im Mittelpunkt standen die Inhalte der Neuauflage eines Einvernehmensprotokolls, das im Vorjahr zwischen Land, Banken und Garantiegenossenschaften geschlossen wurde.

    Wie das Abkommen vom April des vergangenen Jahres sieht auch das neue Einvernehmensprotokoll vergünstigte Kredite vor. Unternehmen, Freiberufler, Familien und Arbeitnehmer können damit ab 5. März wieder neue Finanzierungen vom Landespaket in Anspruch nehmen.

    Gerlinde Steger, Leiterin des Geschäftsbereiches Kommerz in der Raiffeisen Landesbank Südtirol, erläuterte die Inhalte des neuen Einvermehmensprotokolls und erklärte die verschiedenen Möglichkeiten der vergünstigten Kredite. Dabei verwies sie auch auf einige Neuerungen im Bereich der Kleinkredite. Zudem können nun auch Startups und landwirtschaftliche Betriebe die im Einvernehmensprotokoll 2021 vorgesehenen Maßnahmen beanspruchen. Zenone Giacomuzzi, Generaldirektor der Raiffeisen Landesbank, betonte, dass mit dem neuen Einvernehmungsprotokoll zur Unterstützung von Unternehmen und Familien sinnvolle Maßnahmen fortgeführt werden, die sich im Vorjahr bewährt hätten.

    Neuer KMU-Fonds

    Bei der Onlinetagung wurde zudem über einen neuen KMU-Fonds informiert, den das Land Südtirol gemeinsam mit den Lokalbanken auflegen wird. Damit sollen abseits der Möglichkeiten, welche das neue Einvernehmungsprotokoll bietet, heimische Unternehmen in der Krise zusätzlich unterstützt werden. Der Fonds soll Unternehmen in Krise, unter genauen Bedingungen, zu Liquidität verhelfen und die Finanzierung von Investitionen ermöglichen.
    Raiffeisenverband-Obmann Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser unterstrichen diesbezüglich die Bedeutung der gegenseitigen Solidarität in schwierigen Zeiten.

    Weitere Themen der Onlinetagung bildeten unter anderem das Risikomanagement und die Bilanzierung im Raiffeisen IPS sowie die Entwicklung der Raiffeisenkassen im vergangenen Geschäftsjahr.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1797 Fri, 26 Feb 2021 11:46:00 +0100 Südtiroler Weinbautagung am 4. März online https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtiroler-weinbautagung-am-4-maerz-online.html Im Schatten der Corona-Pandemie und weitreichender Versammlungsverbote, wird die 59. Weinbautagung als virtuelle Veranstaltung über die Bühne gehen. Und zwar am Donnerstag, 4. März 2021 von 17.00 bis 20.00 Uhr. Die Veranstaltung soll dem klassischen Event möglichst nahekommen. Dafür verwenden die Organisatoren eine Online-Plattform für Vorträge und eine Videochat-Funktion, um auch zwischen den Teilnehmern den Austausch zu ermöglichen.

    Programm:

    • Begrüßung: Stefan Pircher, Obmann Verein der Absolventen Landwirtschaftlicher Schulen
    • Eröffnung der Tagung: Arnold Schuler, Landesrat für Landwirtschaft
    • Tagungsleitung: Michael Oberhuber, Direktor Versuchszentrum Laimburg
    • Krisenmanagement der Österreich Wein Marketing im Zuge der Pandemie – wichtige Learnings und Denkanstöße: Carmen Augschöll, Österreich Wein Marketing GmbH

      • Ausgehend von einen Blick zurück auf das Jahr 2020 wird die Ausgangsituation der österreichischen Weinwirtschaft zum Pandemiebeginn analysiert und die wichtigsten Aktivitäten von Österreich Wein betrachtet. Dank rascher Bedarfsanalyse, neuer Strategiefindung und vertrauensvoller Zusammenarbeit im Team, konnten innovative Pläne umgesetzt werden. Nationale Kampagnen, internationale Onlineverkostungen, hybride Weinevents und der laufende Austausch mit Winzern zeigten Wirkung. Ein Jahr von Erneuerung, Digitalisierung und Reevaluieren liegt hinter uns. Auch weiterhin gilt es offen zu bleiben und sich an neuen Gegebenheiten anzupassen.

    • Südtirol Wein Agenda 2030: Alfred Strigl, plenum – Gesellschaft für ganzheitlich nachhaltige Entwicklung GmbH

      • Die UN-Agenda 2030 hat Nachhaltigkeit neudefiniert. Die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele, die Sustainable Development Goals (kurz SDGs) versuchen die Welt besser, schöner, achtsamer und liebevoller zu machen – eben nachhaltiger. An diesen Zielen hat sich auch die Südtirol Wein Agenda 2030 orientiert. Die Wein Agenda 2030 ist im Teameinsatz und in respektvoller Partnerschaft gelungen. Hochoffiziell wird die Südtiroler Kooperationslandschaft von der FAO bestätigt, der Ernährungs- und Landwirtschafsorganisation der Vereinten Nationen. Sie beschreibt das Modell der Südtiroler Landwirtschaft als innovatives, die ganzheitliche Nachhaltigkeit förderndes System und nennt es LINSA – Lern- und Innovationsnetzwerk für nachhaltige Landwirtschaft“. In der Wein Agenda 2030 ist das LINSA-System noch einmal weiterentwickelt worden. In den fünf klaren Aktionsfeldern Boden, Reben, Wein, Menschen und Land wird die Nachhaltigkeit definiert und 12 konkrete Meilensteine definiert. Diese werden angepeilt und sukzessive erreicht.
        So werden derzeit die „Südtirol Wein Agenda Richtlinien“ ausgearbeitet, wo eine nachhaltige Kulturführung, Pflanzenschutz und Biodiversität verbindlich geregelt und als Muss- bzw. Kann-Kriterien vorgegeben werden. Klimaschutz und regionale Kreislaufwirtschaft folgen in den nächsten Jahren.

    • Stand der Erkenntnisse zur physiologischen Störung "Grüne Beeren" bei Gewürztraminer: Florian Haas – Versuchszentrum Laimburg

      • Diese neue physiologische Störung bei Gewürztraminer ähnelt jener der wohl bekannten Welketrauben sehr, ist jedoch deutlich davon zu unterscheiden. Am Versuchszentrum Laimburg laufen schon seit 2016 Versuche zu dessen Beschreibung und Bekämpfung. In seinem Vortrag stellt Florian Haas die aktuellen Erkenntnisse und bisherigen Ergebnisse dazu vor.

    Die Weinbautagung wird vom Verein der Absolventen landwirtschaftlicher Schulen ALS veranstaltet. Über diese Website können die Vorträge verfolgt werden.

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    Bozen und Umgebung Wein
    news-1801 Wed, 24 Feb 2021 20:44:37 +0100 Bankkredite: Neuauflage des Einvernehmens mit den Banken https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bankkredite-neuauflage-des-einvernehmens-mit-den-banken.html Das Einvernehmensprotokoll mit den Banken und Garantiegenossenschaften zur Unterstützung von Unternehmen wird neu aufgelegt. Auch ein KMU-Krisenfonds ist in Ausarbeitung. Über die Neuauflage des Einvernehmens mit den Banken hat Landeshauptmann Arno Kompatscher am 24. Februar bei der Pressekonferenz nach der Sitzung der Landesregierung informiert. Die Landesregierung hat sich am 24. Februar eingehend mit einem neuen Paket von Corona-Hilfen auseinandergesetzt. Es sieht zusätzlich zu den staatlichen Hilfen Unterstützungsmaßnahmen des Landes für Arbeitnehmer, Familien sowie Unternehmen und Freiberufler vor. Nun erarbeitet die Landesverwaltung die Details, bevor das Paket der Öffentlichkeit vorgestellt wird, wie es in einer Pressemitteilung des Landes heißt.

    Neues Abkommen

    Definitiv zugestimmt hat die Landesregierung heute währenddessen der Unterzeichnung eines neuen Abkommens zwischen Land Südtirol, Banken und Garantiegenossenschaften. Demnach können Unternehmen und Familien ab 5. März wieder günstige Kredite beantragen. Ziel ist, jenen Familien und Unternehmen, die in Folge der Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, den Zugang zu Liquidität zu ermöglichen. Die Raiffeisenkassen, die Raiffeisen Landesbank, die Südtiroler Sparkasse und die Südtiroler Volksbank sowie die Garantiegenossenschaften Garfidi und Confidi haben ihre Teilnahme am Abkommen signalisiert. Dieses bleibt auch für alle anderen Bankinstitute mit Sitz in Südtirol offen. "Es handelt sich um eine wichtige Maßnahme, um Druck vor allem von den seit einem Jahr pandemie-geplagten Unternehmen zu nehmen", unterstrich Landeshauptmann Arno Kompatscher. 

    Vergünstigte Kredite

    Wie das Abkommen vom April vergangenen Jahres sieht das neue Einvernehmensprotokoll vergünstige Kredite durch Zins- und Kommissionbeiträge vor. Vorgesehen sind verschiedene Kreditformen: für Familien, für Vereine, ein Kleinkredit für Unternehmen, ein Kredit bis zu 300.000 Euro und ein Kredit bis zu 1,5 Millionen Euro. Neu ist der Kleinkredit bis zu 30.000 Euro für Unternehmen mit einer Laufzeit bis zu 15 Jahren (mit einem Zinssatz von ca. 0,76 Prozent bei einer Laufzeit bis zu zehn Jahren und von ca. 1,23 Prozent bis zu 15 Jahren), wobei die ersten beiden Jahre zinsfrei sind. "Die Zinsbefreiung in den ersten beiden Jahren wird dadurch möglich, dass die Banken die Zinsen im ersten Jahr selbst übernehmen und somit in den ersten zwölf Kreditmonaten auf die Einhebung von Zinsen verzichten und die Zinsen für das zweite Kreditjahr das Land übernimmt", erklärte Landeshauptmann Kompatscher.
    Sämtliche Kredite werden von den Banken geprüft und unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen gewährt. Die Details zu allen genannten Kreditformen werden nach Inkrafttreten der Maßnahme veröffentlicht. Unternehmen und Familien haben vom 5. März bis zum 7. Juni 2021 Zeit, ihre Kreditanträge zu stellen, heißt es in der Pressemitteilung. 

    KMU-Krisenfonds in Ausarbeitung

    Gemeinsam mit den Lokalbanken, der Südtiroler Sparkasse, der Südtiroler Volksbank, Raiffeisenkassen und der Raiffeisen Landesbank, wird das Land Südtirol zudem einen Fonds auflegen, um heimische Unternehmen in der Krise zu unterstützen. Der so genannte KMU-Fonds wird durch die landeseigene Gesellschaft Euregio+ eingerichtet. Derzeit werden noch Details bezüglich des Aufbaus und der Konditionen definiert und Abstimmungen mit den Aufsichtsbehörden vorgenommen. Im April soll der Fonds startklar sein, der einerseits Unternehmen Liquidität gewähren, andererseits die Finanzierung von strategischen Investitionen ermöglichen soll. 
    (Quelle: Presseagentur des Landes Südtirol - sf/mpi)

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1800 Tue, 23 Feb 2021 16:07:55 +0100 Baobab: eine Sozialgenossenschaft für die Kleinsten https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/baobab-eine-sozialgenossenschaft-fuer-die-kleinsten.html Die pädagogische Leiterin und Obfrau der Sozialgenossenschaft Baobab, Maria Giovanna Dorigatti, und die Koordinatorin, Sara Rigo, sind sich einig: „Wenn wir auch nur einem einzigen Kind einen guten Start ins Leben geboten haben, hat sich der Aufwand gelohnt.“ Die Genossenschaft Baobab, mit Sitz in Bozen, am Christ-König-Platz, entstand 2018 aus einem Start-up beim Raiffeisenverband Südtirol. Damals hat sich eine Gruppe von Tagesmüttern aus unterschiedlichen Kulturen zusammengeschlossen, um ihre Vorstellung von Kinderbetreuung zu verwirklichen. Ihr Leitsatz lautet: „Kindern im Alter von 3 Monaten bis zu 3 Jahren in ihrer Vitalität und Einzigartigkeit genügend Raum und Aufmerksamkeit geben, damit sie sich gut entwickeln können.“ Der Gründungsakt erfolgte am 25. Oktober 2018. Seit damals bietet die Genossenschaft qualifizierte Kinderbetreuung durch Tagesmütter und Kinderbetreuer*innen. Sie führt eine Kleinkindertagesstätte, organisiert bei Bedarf Spielgruppen, Weiterbildung für Eltern und Mitarbeiter und setzt Projekte zur Unterstützung von Kindern und Eltern um. Derzeit werden zum Beispiel Betreuungsangebote für den Sommer ausgearbeitet.

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    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1799 Tue, 23 Feb 2021 09:40:41 +0100 Soulgarden öffnet in Gratsch https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/soulgarden-oeffnet-in-gratsch.html Das Projekt „Fragsburg Soul Garden“ gibt es seit einem Jahr. Es bietet Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte, auch mit physischer oder psychischer Beeinträchtigung, einen Praktikumsplatz mit Weiterbildung. Im vergangenen Jahr hat die Sozialgenossenschaft Spirit das „Fragsburg Soul Garden“ ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit mit dem Relais & Chateaux Castel Fragsburg, der Koordinierungsstelle für berufliche Weiterbildung, dem Arbeitsvermittlungszentrum Meran, der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt der Sprachschule alpha beta piccadilly und der Fachschule Laimburg konnte die Sozialgenossenschaft acht Menschen eine Beschäftigung und Perspektive geben und zwar trotz Corona.

    Neben 500 Stunden Praxis im Garten gab es Fachunterricht im Obst- und Gartenbau, Arbeitssicherheitskurse, Alphabetisierungs- und Sprachkurse sowie Kurse zur lokalen Gesellschaft und Kultur. Mehrere Projektteilnehmer haben bereits erste Schritte in der Arbeitswelt gemacht und ihre neu erworbenen Kompetenzen bei Südtiroler Arbeitgebern eingebracht. Aber auch die Meraner und Meranerinnen bzw. BewohnerInnen haben von dem Projekt profitiert, in dem sie wöchentlich frisch geerntetes, unbehandeltes Gemüse bezogen habe. 

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    Burggrafenamt Sozial
    news-1798 Mon, 22 Feb 2021 09:07:28 +0100 Schulung für soziale Unternehmen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/schulung-fuer-soziale-unternehmen.html Die Freie Universität Bozen richtet eine neue Beobachtungsstelle für innovative Lösungen im Sozialbereich ein und bietet eine Schulung für Sozialgenossenschaften und soziale Organisationen. Dienste im Sozial- und Umweltbereich sind sehr gefragt. Dies zeigt sich an der steigenden Anzahl von Innovationen und Unternehmen, die in diesen Bereichen tätig sind. Auch die Freie Universität Bozen interessiert sich für diese Entwicklung und hat vor kurzem eine neue Beobachtungsstelle für innovative Lösungen im Sozialbereich eingerichtet.

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    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1796 Thu, 18 Feb 2021 19:37:49 +0100 Kellerei Kaltern: den halben Strom aus Fotovoltaik https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-kaltern-den-halben-strom-aus-fotovoltaik.html Die Kellerei Kaltern hat in eine Photovoltaikanlage investiert, die in Zukunft fast die Hälfte des jährlichen Strombedarfs der Kellerei stellen soll. Ein weiterer Schritt in eine nachhaltige Produktion.
    Seit jeher sorgt die Kraft der Sonne dafür, dass die Trauben durch Photosynthese aus Wasser und CO2 Zucker aufbauen. Seit Mitte Februar stellt die Kraft der Sonne - durch die neue 1.800 Quadratmeter große Photovoltaikanlage der Kellerei Kaltern - auch die Energie für die Maschinen zur Verfügung, mit deren Hilfe die Trauben verarbeitet und der Wein gekühlt und abgefüllt wird. Fast 50 Prozent des jährlichen Strombedarfs der Kellerei soll in Zukunft von den Kollektoren auf dem Dach des neuen Produktionsgebäudes kommen. Die neue Anlage hat eine Nennleistung von 370 Kwp, der Jahresertrag liegt bei 362.753 kWh.

    Weiterer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit

    Schon bisher bezog die Kellerei Kaltern Öko-Strom aus erneuerbaren Quellen. Mit dieser Investition möchte die Genossenschaft einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltige Produktion setzen. „Der naturnahe Weinbau ist uns ein großes Anliegen“ sagt Obmann Christian Sinn. „Wir sind seit drei Jahren als bisher einziger Betrieb Italiens mit dem Nachhaltigkeitssiegel Fair’n Green zertifiziert. Die Investition in erneuerbare Energie ist für uns ein logischer weiterer Schritt auf unserem Weg in eine nachhaltige Zukunft.“

    Von der Weinstraße ist die Photovoltaikanlage übrigens nicht zu sehen und stört die Optik von historischem Gebäude und moderner Fassade nicht.

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    Überetsch/Unterland Wein
    news-1795 Tue, 16 Feb 2021 15:28:55 +0100 Brexit – und jetzt? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/brexit-und-jetzt.html Mit 31. Januar 2020 hat das Vereinigte Königreich die EU verlassen, nach langwierigen Verhandlungen wurde ein Handelsabkommen geschlossen, das nun mit Jahresbeginn in Kraft getreten ist. Wie dieses Abkommen im Detail aussieht, und was es für Südtirols Exporteure bedeutet wurde auf einer Online-Informationsveranstaltung von IDM Südtirol vorgestellt. Südtirol exportiert jährlich Waren im Wert von rund 130 Millionen Euro nach Großbritannien. Autoteile und –zubehör, landwirtschaftliche Produkte, Lebensmittel und Getränke: Das sind die Warengruppen, die den Löwenanteil der Südtiroler Exporte ins Vereinigte Königreich darstellen. „Insgesamt macht das nur drei Prozent des heimischen Exportvolumens aus, Großbritannien platziert sich als Exportmarkt für Südtirol derzeit auf Platz neun“, sagt Vera Leonardelli, Abteilungsdirektorin Business Development von IDM. „Dennoch ist und bleibt das Land ein interessanter Markt, gerade für die Hersteller der dort besonders gefragten Waren.“ Der zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich ausgehandelte Partnerschaftsvertrag trat am 1. Januar 2021 in Kraft und soll nun den von vielen Wirtschaftsteilnehmern favorisierten soften Brexit konkret umsetzen.

    Herbert Dorfmann, der die langen Verhandlungen seit dem Referendum im Juni 2016 und nach dem offiziellen Austritt aus nächster Nähe miterlebt hat, ist sehr zuversichtlich, was den künftigen Handelsverkehr zwischen den beiden Märkten angeht: „Niemand hat Interesse an eingeschränkten Handelsbeziehungen. Deshalb werden sich im Bereich des Handels für die noch offenen Punkte sicher Lösungen finden. Ich glaube, dass das, was jetzt ausverhandelt wurde, für uns auch soweit ok ist.“ Der wirkliche Verlust des Brexits sei aber ein politischer Verlust. Die EU verliere mit Großbritannien einen großen, wirtschaftsliberalen Mitgliedsstaat und vor allem eine weitgehende europäische Einheit, so Dorfmann.

    Wie es wirtschaftlich weitergeht, erläuterte Walter Obwexer bei der Online-Informationsveranstaltung von IDM Südtirol. „Das Abkommen über Handel und Zusammenarbeit bildet nun die rechtliche Grundlage für eine breit angelegte Partnerschaft zwischen beiden Vertragsparteien. Diese Partnerschaft beinhaltet wesentlich weniger Rechte und Freiheiten als jene, die mit der EU-Mitgliedschaft von Großbritannien verbunden waren. Daraus resultieren für Unternehmen und Einzelpersonen in der EU – und natürlich auch aus Südtirol - grundlegende Änderungen in den Beziehungen mit dem Vereinigten Königreich“, so Obwexer.

    Zu den wichtigsten Punkten des Abkommens zählen etwa unter anderem vereinfachende Bestimmungen für das Zollwesen, Vorgaben für einen fairen Wettbewerb, die in Bereichen wie Umweltschutz oder Sozial- und Arbeiterrechte hohen Schutz garantieren, und eine möglichst ungehinderte Mobilität zwischen dem Staat jenseits des Channels und der EU. Getroffen wurden auch Vereinbarungen zu den Themen Energie und Klima – etwa die Verpflichtung für Großbritannien, weiterhin das Pariser Klimaabkommen zu beachten - und über die weitere Zusammenarbeit im Bereich der Kriminalitäts- und Terrorismusbekämpfung. Das Vereinigte Königreich hat außerdem eingewilligt, die sozialen Rechte von Arbeitnehmern, die ab 2021 nach Großbritannien umziehen, zu gewährleisten. Was Finanzdienstleistungen betrifft, wird der Zugang zum EU-Markt für Großbritannien voraussichtlich eingeschränkt, wobei hier wichtige Fragen noch offen sind. Das Land kann hingegen weiterhin an verschiedenen EU-Programmen teilnehmen, sofern es sich auch bei der Finanzierung beteiligt.

    Im Anschluss konnten sich die Teilnehmer bei Expertinnen und Experten zu brennenden praktischen Themen des Brexits wie Zollabläufe oder Verträge informieren.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1794 Tue, 16 Feb 2021 14:41:09 +0100 Aussprache zur Unterstützung der Wirtschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/aussprache-zur-unterstuetzung-der-wirtschaft.html Die Führungsspitzen der Südtiroler Banken, Sparkasse, Volksbank und Raiffeisenkassen, haben sich zu einer Aussprache mit der Führungsspitze der Handelskammer Bozen getroffen. Thema des Treffens war unter anderem eine Standortbestimmung der Südtiroler Wirtschaft in Corona Zeiten sowie die im März auslaufenden Maßnahmen zur Kreditstundung. „Wir sind an der Seite der Unternehmen in dieser schwierigen Lage seit Beginn der Krise, und wir werden sie auch in den nächsten Monaten bestmöglich unterstützen, bis diese Phase überwunden sein wird“, erklärten einhellig Sparkasse, Volksbank und Raiffeisenkassen bei einer Aussprache mit der Handelskammer, die in einer äußerst konstruktiven Atmosphäre stattfand.
    Zur Sprache kam auch das Thema der Stundung von Krediten. Im letzten Jahr, nach Beginn des Covid-19-Gesundheitsnotstandes, konnten die Banken ihren Kunden eine zeitweilige Aussetzung der Ratenzahlungen für Darlehen (Tilgungsaussetzung) von bis zu maximal zwölf Monaten gewähren. Ermöglicht wurde dies dank der Vorzugsbehandlung, welche die Europäische Bankenaufsichtsbehörde EBA für Kreditstundungen festgelegt hatte, um die Wirtschaft zu unterstützen und um die Folgen der Covid-19-Pandemie abzufedern. Die Zahlungsmoratorien waren ein wirksames Instrument, Liquiditätsengpässe von Schuldnern der Institute infolge der Corona-Pandemie und die große Zahl der daraus folgenden Stundungsbegehren schnell und unbürokratisch zu erledigen.
    Zudem haben die Südtiroler Banken mit dem Land Südtirol eine Konvention abgeschlossen, um Finanzierungen mit Staatsgarantie (COVID-Finanzierungen) zu besonders vorteilhaften Konditionen zu gewähren; auf diese Weise konnte der Kreditzugang in den vergangenen Monaten erleichtert werden.

    Die Südtiroler Banken haben im Laufe des Jahres 2020 insgesamt rund 630 Millionen Euro an COVID-Finanzierungen zur Verfügung gestellt. Diese Summe bestätigt die Bedeutung der in diesem schwierigen Zeitabschnitt gewährten finanziellen Unterstützung.
    Die Italienische Bankenvereinigung ABI (Associazione Bancaria Italiana) hat gemeinsam mit anderen Bankenverbänden auf europäischer Ebene die Forderung eingebracht, eine Verlängerung der Kreditstundungen zu ermöglichen, die nicht automatisch zu einer Einstufung als Schuldnersäumigkeit führt. Allerdings hat die Europäische Bankenaufsichtsbehörde EBA kürzlich festgelegt, dass eine solche Ausweitung nicht möglich ist. Dies bedeutet für die Banken, dass im Falle einer Verlängerung Rückstellungen für Kreditrisiken gebildet werden
    müssen. Dies bedeutet auch, dass die Kunden, die eine eventuelle Verlängerung der Kreditstundung beziehen würden, von der Bank anders als bisher klassifiziert werden müssten.

    Ab 1. Januar 2021 findet weiters die neue europäische Regelung zur sogenannten „Definition des Zahlungsausfalls“ Anwendung. Diese sieht bei der Einstufung der Kreditpositionen, die verfallene Ratenzahlungen oder Kontoüberziehungen aufweisen, restriktivere Kriterien als bisher vor.
    Diese europäischen Bestimmungen gelten auch für die hiesigen Banken, wie deren Vertreter unterstrichen, weshalb nach dem 31. März 2021 eine allgemeine und massive Stundung von Krediten, für die bereits eine Tilgungsaussetzung galt, nicht mehr möglich sein wird.
    Die Südtiroler Banken werden jedenfalls weiterhin ihr Möglichstes tun, um den Bedürfnissen ihrer Kunden entgegenzukommen, und einzelne Anfragen Fall für Fall prüfen, im Bewusstsein, in dieser komplexen Situation ihren Beitrag leisten zu wollen.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1793 Mon, 15 Feb 2021 09:16:28 +0100 Im Zirkus Maximus der Wall Street 2021 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/im-zirkus-maximus-der-wall-street-2021.html Markus Koch, Börsenjournalisten der Wall Street, war am 10. Februar zu Gast bei der ersten digitalen Veranstaltung 2021 des Raiffeisen InvestmentClubs. Live aus New York, informierte er im Gedankenaustausch mit Club-Obmann Gernot Häufler über die aktuellen Entwicklungen an der Wall Street und die Auswirkungen der US-Präsidentschaftswahl. „Wir leben in einer Zeit des wunderbaren Wahnsinns, in der Phänomene an der Börse zu beobachten sind, die es in dieser Form historisch noch nie gegeben hat“, kommentierte Markus Koch das aktuelle Geschehen an den Finanzmärkten. Dazu zählt zweifelsohne der Flash-Mob-Trend, bei dem private Kleinanleger mit Absprachen in den sozialen Medien kleine Aktien wie Gamestop (ein fast bankrotter Videospielehändler) pushen und zu exorbitanten Kursgewinnen treiben. Sehr zum Schaden von Hedgefonds, die auf Kursverfalle setzen und Verluste in Milliardenhöhe beklagen. Auch bei den Machtverhältnissen zwischen „Smart Money“ (Institutionelle Anleger) und „Dumb Money“ (übersetzt „dummes Geld“, private Kleinanleger) gab es im letzten Jahr Kurioses zu vermelden: während normalerweise Privatanleger bei Einbrüchen auf den Finanzmärkten oft zu Panikverkäufen neigen und zum falschen Zeitpunkt das Handtuch werfen, haben sie 2020 enorme Nachkäufe getätigt und insgesamt viel höhere Gewinne als die Profis realisiert.

    Abgesehen von einigen abrupten Ausschlägen zeichnet sich laut Koch insgesamt ein optimistisches Gesamtbild an den US-Leitbörsen ab. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die breite Erholung der Ertragslage amerikanischer Unternehmen und der Konjunktur. Bereits für 2021 wird mit einem 5-7%igem Wachstum der US-Wirtschaft gerechnet. Der neue US-Präsident Joe Biden und seine Finanzministerin Janet Yellen wollen dafür ein gigantisches Corona-Hilfspaket von 1,9 Billionen Dollar schnüren und die Staatsschulden auf neue Höchststände treiben. Die Wahrscheinlichkeit, dass der demokratisch dominierte Kongress dem Paket sein Placet erteilt, sei hoch. Auch das Signal der US-Notenbank Fed ist laut Koch eindeutig. Bereits in der Corona-Krise hat sie die Wirtschaft mit billigem Geld geflutet und stimuliert. Allerdings, und das ist einer der größten Risikofaktoren, bleiben diese Maßnahmen im Zirkus Maximus nicht ohne Nebenwirkungen. Zum einen werden sich wahrscheinlich verschiedene Marktsegmente überhitzen und zum anderen wird es zu einer steigenden Inflation kommen. Dies wird sich vor allem negativ auf die Renditen der Anleihenmärkte auswirken.

    Welche Branchen werden 2021 profitieren? 

    Hier wird die Situation ganz unterschiedlich sein. Satte Renditen sind nicht in allen Sektoren gewährleistet. In der Krise waren beispielsweise hoch bewertete Tech-Aktien wie Apple oder Facebook besonders gefragt. In diesem Jahr werden eher Industriewerte und der Bankensektor von der Erholung profitieren. Die Autoindustrie (mit dem Trend zu E-Autos) dürfte ebenfalls von der wieder anziehenden Weltkonjunktur profitieren und an Dynamik gewinnen. Das Positive dieser Spekulationsphase und Pandemie wird rückblickend der unglaubliche Anstieg an Innovationskraft und Technologien sein. Grundsätzlich müssen sich Anleger in Phasen wie diesen vor Augen halten, dass manche Aktienkurse einfach nur steigen, weil sie steigen, und nicht, weil die Fundamentaldaten der Unternehmen diesen Höhenflug rechtfertigen. Stets müsse man sich, so mahnt Koch, der Risiken schneller Kurskorrekturen und möglicher Verluste im eigenen Portfolio bewusst sein.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1780 Mon, 15 Feb 2021 09:15:00 +0100 Raiffeisen Rechenzentrum in eigene Gesellschaft ausgegliedert https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-rechenzentrum-in-eigene-gesellschaft-ausgegliedert.html Mit 1. Juli 2020 wurde das Rechenzentrum des Raiffeisenverbandes Südtirol in die neu gegründete „Raiffeisen Information Service Konsortialgesellschaft“ (RIS KonsGmbH) überführt. Wir haben mit dem Präsidenten der Gesellschaft, Georg Oberhollenzer, und dem geschäftsführenden Verwalter, Gabriel Klement, über Ziele und Herausforderungen gesprochen. Herr Oberhollenzer, welche strategischen Ziele verfolgt die Konsortialgesellschaft RIS KonsGmbH und wie ist die Gesellschafterstruktur? 

    Georg Oberhollenzer: Seit 50 Jahren haben die Raiffeisenkassen Südtirols ein eigenständiges Rechenzentrum, das bisher im Raiffeisenverband angesiedelt war und nun in eine Konsortialgesellschaft ausgegliedert wurde. Diese Rechtsform bildet optimal den strategischen Auftrag ab, nämlich für die Raiffeisenkassen und unter deren direkter Federführung, IT-Dienstleistungen anzubieten und zwar kostendeckend und ohne Gewinnabsicht. Die RIS KonsGmbH ist ganz bewusst, nämlich zu 60 Prozent, im Eigentum der Raiffeisenkassen. Auf deren ausdrücklichen Wunsch halten der Raiffeisenverband Südtirol und die Raiffeisen Landesbank Südtirol je 20 Prozent am Gesellschaftskapital. 

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1792 Mon, 15 Feb 2021 08:40:51 +0100 Kellerei St. Pauls in Sektlaune https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-st-pauls-in-sektlaune.html Prickelnde Eleganz trifft auf Südtiroler Lebensfreude! Für alle, die gerne Sekt schlürfen, hat die Kellerei St. Pauls mit PRAECLARUS BRUT und PRAECLARUS PAS DOSÉ Sekt frei von Klischees neu gedacht. „Wir machen Sekt seit 1979. Damit assoziieren wir nicht Status und Prestige, sondern zeigen, was sich Prickelndes in unseren Chardonnay-Trauben verbirgt. Sprudelnd und elegant, zeitgemäß und nahbar“, sagt Dieter Haas, Obmann der Kellerei St. Pauls.

    Ob PRAECLARUS BRUT oder PRAECLARUS PAS DOSÉ, jede Sektvarietät der Kellerei St. Pauls ist einzigartig und verkörpert auf ihre eigene Weise die wichtigsten Merkmale des einheitlichen Stils von Praeclarus: Die Chardonnay-Trauben von ausgewählten Lagen zwischen 300 und 500 m Meereshöhe in St. Pauls, selektive Handlese, traditionelle Flaschengärung. In einem alten Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg zur Perfektion gereift. Der Wille, unverkennbaren Sekt zu produzieren, der an Champagner angelehnt aber dennoch typisch für Südtirol ist. Keine Luxusprodukte, die einem elitären Kreis vorbehalten sind, sondern Sektvarietäten, mit denen jeder Spaß haben kann, dem es gefällt, heißt es in einer Pressemitteilung der Kellerei St. Pauls.

    PRAECLARUS BRUT zeigt sich in brillantem Gelb mit goldenen Reflexen und überrascht mit einem intensiven, feinen und samtigen Bouquet von Mandelblüten, Pfirsich und Aprikosen. Am Gaumen schmeicheln frische Haselnuss- und Brotkrusten-Noten, die er sich wäh-rend seiner 40-monatigen Reifezeit verdiente. Seine leichtfüßige Perlage wissen Sektliebhaber zu schätzen. Sie macht auch Skeptiker zu Fans.

    PRAECLARUS PAS DOSÉ leuchtet Strohgelb mit silbernen Reflexen fürs Auge. Feine Zitrusfrüchte, ein Hauch von weißen Blüten, Nuancen von Trockenfrüchten, weißem Pfirsich und reifer Marille, frischen Bergkräutern für die Nase. Gewürzbrot und Brioche sprudeln einem feinperlig, langanhaltend und besonders samtig entgegen. Ein außergewöhnlicher und vielschichtiger Jahrgangssekt für alle, die besondere Momente besonders feiern.

    Die neuen Sektvarietäten überzeugen sowohl solo als auch als Speisenbegleiter.

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    Bozen und Umgebung Wein
    news-1791 Wed, 10 Feb 2021 10:28:08 +0100 34. Stein- und Beerenobstbautagung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/34-stein-und-beerenobstbautagung.html Vor kurzem fand die 34. Stein- und Beerenobstbautagung als Online-Tagung statt. BRING-Obmann Daniel Gasser sowie Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler eröffneten die gut besuchte Veranstaltung und verwiesen dabei auf die große Bedeutung des Stein- und Beerenobstanbaus in Südtirol. Der Rückblick auf das Stein- und Beerenobstanbaujahr 2020 zeigt, dass bei Kirschen im vergangenen Jahr mittlere, bei den Marillen hingegen überdurchschnittliche Erträge erzielt wurden. Eugen Tumler vom Beratungsring für Obst und Weinbau sowie Igor Schweiggl vom BRING sprechen generell von einer guten Saison auch für die Beerenobstbauern: "Die qualitativ hochwertigen Früchte, konnten zu guten Preisen verkauft werden." Nur die Witterung und die Schädlinge stellte die Anbauer im vergangenen Jahr vor großen Herausforderungen.

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    Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
    news-1789 Tue, 09 Feb 2021 11:47:36 +0100 Saatgut ist Kulturgut https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/saatgut-ist-kulturgut.html Unter dem Motto 'Saatgut ist Kulturgut' appelliert die Südtiroler Bäuerinnenorganisation an die Konsumenten, um alten Sorten vor dem Verschwinden zu bewahren. „Saatgut sollte als Grundlage unserer Nahrung die Aufmerksamkeit bekommen, die es verdient“, fordert Bäuerinnen-Dienstleisterin Sabine Schrott aus Uttenheim. Vor allem im Gemüsebereich sei die Artenvielfalt besorgniserregend geschrumpft. Deshalb sei es wichtig, ein Augenmerk auf die alten Sorten zu legen. Oft handle es sich um fast vergessene Gemüsesorten oder saisonal begrenzte Arten. Aber gerade das mache sie zu echten Besonderheiten, so die Bäuerin: „Puschtra Kohlrübe, Burgstaller Schoatln, Trudner Kobis, Ultner Mohn, Terlaner Steckrübe, Naturnser Mais - um nur einige zu nennen. Sie haben ihre Wurzeln in unserer Geschichte und Tradition, sie sind ein Teil unserer Kulturgeschichte, sie tragen zur Stärkung der kulinarischen Identität bei und verleihen unseren regionalen Speisen Geschmacksvielfalt und Charakter.“

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    Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
    news-1788 Fri, 05 Feb 2021 10:27:39 +0100 Zusammen für ein sicheres Internet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/zusammen-fuer-ein-sicheres-internet.html Eine sichere Umgebung für Kinder und Jugendliche schaffen - so lautet das Motto des Safer Internet Days. Seit 2004 wird die EU-Initiative vom Insafe-Netzwerk, bestehend aus etwa 100 Safer Internet Zentren in ganz Europa, weitergeführt. Seit damals hat sich der Safer Internet Day zu einem Meilenstein der Online-Sicherheit entwickelt. Keine Generation ist intensiver mit dem World Wide Web, Smartphones und den beliebten Social Media aufgewachsen als die Generation Z. Viele haben bereits als Kind ihre ersten Erfahrungen in der virtuellen Welt gemacht.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1787 Thu, 04 Feb 2021 09:35:44 +0100 Steuerrecht: News und Informationen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/steuerrecht-news-und-informationen.html Rund 180 Geschäftsführer, Verwaltungsleiter und Mitarbeiter der Buchhaltung der Mitgliedsgenossenschaften im RVS informierten sich vor kurzem bei der jährlichen Informationsveranstaltung über die Neuerungen aus dem Steuerrecht. Die als LIVE-Webinar organisierte Veranstaltung fand große Zustimmung unter den Teilnehmern. Das Interesse an der jährlichen Informationsveranstaltung des Raiffeisenverbandes über die Neuerungen im Steuerrecht ist erfahrungsgemäß groß. Die Zuständigen der Mitgliedsgenossenschaften erhalten hier alle wesentlichen Informationen zum aktuellen Steuerrecht und erfahren Details über die Besonderheiten des verabschiedeten Haushaltsgesetzes.

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    Verbandsnachricht Finanzen
    news-1786 Thu, 04 Feb 2021 09:20:02 +0100 2021: Änderungen bei Stromverträgen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/2021-aenderungen-bei-stromvertraegen.html Das Ende des geschützten Grundversorgungsdienst für Strom ist schon länger absehbar. In diesem Jahr wird der Übergang zum freien Markt endgültig vollzogen. In einer Übergangsphase können sich Klein- und Mittelunternehmen noch bis zum 30. Juni 2021 und Haushaltskunden bis Ende des Jahres 2021 für einen bestimmten Anbieter entscheiden. Im Jahr 2021 wird der Übergang vom geschützten Grundversorgungsdienst zum freien Markt vollzogen. Für Klein- und Mittelunternehmen läuft die Übergangszeit am 30. Juni 2021, für Haushaltskunden Ende des Jahres 2021 aus. Alle Stromkunden sind daher gut beraten, ihren Stromvertrag, bzw. die Stromrechnungen zu kontrollieren und zu prüfen, ob sie Anbieter wechseln möchten und welcher Anbieter künftig ihren Strom liefern soll. Die Mitglieder und Kunden von Stromgenossenschaften sind dabei nicht betroffen.

    Kleine und Mittlere Unternehmen mit einer Vertragsleistung über 15 kW, die im ersten Halbjahr 2021 keinen Anbieter ihrer Wahl wählen, werden ab 01.07.2021 automatisch einem Energieanbieter zugeordnet, der diese Verträge ersteigern kann. Dies gilt auch für Kleinstunternehmen oder Privatkunden, die bis Ende des Jahres ihre Wahl eines Energieanbieters noch nicht getroffen haben.

    Wer Fragen zum Stromvertrag oder dem Anbieterwechsel hat, kann sich an den Raiffeisenverband Südtirol wenden. Günther Schweigkofler ist Berater in Energiefragen beim Raiffeisenverband und betont dass der Wechsel in den freien Markt jederzeit und ohne Unterbrechung der Stromlieferung vollzogen werden kann. Für die Mitglieder des Raiffeisenverbandes Südtirol verweist er auf die vorteilhaften Konditionen des Rahmenvertrages mit Alperia: "Unsere Mitglieder profitieren nicht nur vom Rahmenvertrag, sie leisten außerdem einen wertvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit, weil sie sich für grüne Energie aus Wasserkraft entscheiden."

    Weitere Informationen: https://www.sev.bz.it/de/news/strom-der-weg-zum-freien-markt/20-614.html

    Günther Schweigkofler guenther.schweigkofler(at)raiffeisenverband.it

     

     

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    Bozen und Umgebung Energie
    news-1785 Tue, 02 Feb 2021 08:18:39 +0100 RVS informiert über die Neuerungen aus dem Bereich Arbeitsrecht und Personalverwaltung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/rvs-informiert-ueber-die-neuerungen-aus-dem-bereich-arbeitsrecht-und-personalverwaltung.html Am 29. Jänner informierten Expertinnen und Experten des Raiffeisenverbandes Südtirol über die Neuerungen im Bereich Arbeitsrecht und Personalverwaltung. Rund 150 Geschäftsführer, Verwaltungsleiter, Personalverantwortliche und Personalsachbearbeiter aus verschiedenen Genossenschaftsbranchen und allen Teilen des Landes folgten der ONLINE-Informationsveranstaltung und brachten sich auf den neuesten Stand der Dinge. Dass dies derzeit besonders wichtig ist unterstrich Vizedirektor des Raiffeisenverbandes Südtirol Christian Tanner und Bereichsleiter des Bereichs Arbeits- und Personalrecht gleich zu Beginn: „Wir befinden uns coronabedingt in einer Ausnahmesituation. Es gibt viele ungeklärte Fragen. Auch das Arbeitsrecht muss sich an die Situation anpassen.“ Großer Informationsbedarf gebe es besonders im Bereich von agilen Arbeitszeitmodellen, so Tanner, denn diese Art der Arbeit hat seit Ausbruch der Krise rasant zugenommen.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1784 Mon, 01 Feb 2021 11:43:54 +0100 VOG und VIP präsentieren drei neue Apfelsorten https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vog-und-vip-praesentieren-drei-neue-apfelsorten.html Unter dem Motto „Tasty Trend³“ haben die Vermarktungsorganisationen VOG und VIP Ende Jänner beim internationalen Apple Summit 2021 drei neue Apfelsorten vorgestellt. RedPop®, Cosmic Crisp® und Giga® werden in naher Zukunft überall im Handel erhältlich sein, wo Äpfel aus Südtirol angeboten werden. Zu Wort kamen neben den Verantwortlichen der Südtiroler Obstwirtschaft auch Obstbauern, Techniker, Züchter, Forscher und Marketingexperten – sowie Profis des Geschmacks. „Die Sortenvielfalt und -erneuerung liegt in der DNA des VOG; zu den wichtigsten Auswahlkriterien gehören natürlich der Geschmack der Äpfel, aber auch die Eigenschaften der Sorten in Anbau und Lagerfähigkeit sowie in Bezug auf Markttrends und Kundenwünsche“, sagte VOG-Obmann Georg Kössler.

    Thomas Oberhofer, Obmann der VIP, unterstrich die Vorzüge Südtirols im Anbau einer breiten Sortenvielfalt: „Die vielen unterschiedlichen Höhenlagen, die Mischung aus alpinem und mediterranem Klima bietet für viele verschiedene Sorten herausragende Bedingungen. So gedeihen Qualitätsprodukte – sowohl im integrierten wie auch im biologischen Anbau.“

    Die neuen Sorten passen auch zu den Bemühungen der Südtiroler Obstwirtschaft um immer mehr Nachhaltigkeit: So sind die 2 Sorten Ipador/ Giga® und CIVM49/RedPop® resistent gegen die Pilzkrankheit Schorf, was eine deutliche Reduktion von Pflanzenschutzmaßnahmen möglich macht. Alle drei Sorten sind zudem auch für den biologischen Anbau vorgesehen.

    VOG-Direktor Walter Pardatscher erläuterte die verbandsinterne Sortenstrategie, der zufolge keine Sorte mehr als 25% der Produktion ausmachen soll: „Wir müssen uns noch breiter aufstellen und ein vielfältiges Sortiment anbieten, welches die Kundenwünsche der Zukunft abdecken kann.“ In den nächsten Jahren werden daher noch  weitere neue Apfelsorten in den Südtiroler Anbau aufgenommen.

    Martin Pinzger, Direktor der VIP, bekräftigte die Strategie im Vinschgau, den Golden Delicious auch in Zukunft als wichtigste Sorte anzubauen, das Sortiment aber stetig durch weitere rote und zweifarbige Sorten abzurunden. „Wir setzen dabei auch weiterhin stark auf einen natürlichen und nachhaltigen Anbau. Dafür steht unter anderem die biologische Produktionsweise, welcher bereits heute 20% der Anbauflächen in Vinschgau ausmacht.“ So untermauert Südtirol seine Position als zuverlässiger Lieferant von hochqualitativen Äpfeln, die moderne und marktgerechte Eigenschaften aufweisen.

    Weil es wichtig ist, die Kunden das ganze Jahr über mit einem breiten Sortenspektrum an frischen Äpfeln beliefern zu können, kommt der Lagerfähigkeit eine besondere Rolle zu – diese wird von den neuen Sorten im besonderen Ausmaß erfüllt. Daher kommen sie in der zweiten Hälfte der Vermarktungssaison auf den Markt.

    In der Tat ändern sich die Kundenwünsche und Markterfordernisse laufend. Für Helwig Schwartau, Experte von der Agrarmarkt Informationsgesellschaft AMI aus Hamburg, spielen die Qualität und der Geschmack von Äpfeln bei den Konsumenten eine immer wichtigere Rolle; um am Markt erfolgreich zu sein, braucht es für jede Sorte auch eine klare Marken- und Vermarktungsstrategie.

    Eine solche wurde für jede der drei Sorten erarbeitet. Die neu entwickelten Markennamen Giga® und RedPop® sowie die an den europäischen Markt adaptierte Markenkommunikation des Cosmic Crisp® wurden von den beiden Marketingexperten von VOG und VIP, Hannes Tauber und Benjamin Laimer, erläutert.

    Über die Charakteristika der Äpfel in punkto Anbau, Lagerfähigkeit und Geschmack informierte der Chefpomologe des Versuchszentrums Laimburg, Walter Guerra. Die drei Apfelbauern Sonja Matzneller, Michl Bradlwarter und Karl Dietl berichteten über ihr erstes Kennenlernen der verschiedenen Sorten bzw. über ihre ersten Anbauerfahrungen. Zur Entstehung der Sorten und die Beweggründe dazu nahmen die verantwortlichen Züchter Stellung: Nicolas Stevens vom belgischen Züchtungsinstitut Better3Fruit (Ipador – Giga®), Bruce Barritt von der Washington State University (WA38 – Cosmic Crisp®) und Marco Bertolazzi vom Consorzio Italiano Vivaisti in Ferrara (CIVM49 – RedPop®).

    Weil am Ende der Geschmack ausschlaggebend ist, kam diesem Aspekt beim Internationalen Apple Summit 2021 eine besondere Rolle zu: Moderatorin Anna Zangerle bat dazu nicht nur die Apfelexpertin Vera Platzgummer vom Sortenerneuerungskonsortium auf die Bühne, sondern mit Claudia Rier auch eine Sommelière sowie Sternekoch Martin Obermarzoner. Die drei verkosteten die Äpfel und berichteten über ihre Eindrücke und Geschmackserlebnisse – welche auch anhand eines Aromarades visualisiert wurden.

    Das internationale Fachpublikum verkostete ebenfalls: Weil der Internationale Apple Summit 2021 Corona bedingt als Online-Event über die Bühne gehen musste, wurde den geladenen internationalen Gästen im Vorfeld eine Verkostungsbox mit Äpfeln sowie den notwendigen Instrumentarien und Anleitungen zugestellt.


    Ipador, WA38, CIVM49

    Die Namen von Apfelsorten sind oft nicht besonders klingend, sondern dienen den Züchtungsinstituten zur Kategorisierung. Sobald eine Apfelsorte in den erwerbsmäßigen Anbau gelangt, wird in der Regel ein für den Konsumenten einprägsamer und attraktiver Markenname gesucht. Äpfel, welche den Qualitätsanforderungen der Marke entsprechen, werden unter dem Markennamen vertrieben. So wird der Konsument die Markenqualität der Sorte Ipador unter Giga®, jene von WA38 unter Cosmic Crisp® und CIVM49 unter Red Pop® am Verkaufspunkt finden. Alle drei Sorten haben einen eigenständigen, klaren Markenauftritt und positionieren sich am Markt charakteristisch.
    Alle drei Sorten werden auch in Bio angebaut.


    Ipador –Giga®

    Sorten- und Markeninhaber ist das Züchtungsinstitut Better3Fruit N.V. in Rillaar, Belgien. Inhaber der Masterlizenz weltweit zur Vergabe der Anbaurechte ist die International Pome Fruit Alliance Ltd. (IPA). In Europa vermarktet derzeit nur der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG den Apfel Giga®. Die Sorte ist resistent gegen Schorfbefall, was den Vorteil eines reduzierten Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln mit sich bringt.
    Die Frucht ist groß und zeichnet sich durch äußerst gute Lagerfähigkeit aus. Sie ist sehr intensiv im Geschmack und hat ein sehr ausgewogenes Süße/Säureverhältnis. Das Aroma ist vollmundig, die Geschmacksnoten reichen von Banane über Honig bis hin zu Zimt und Trockenfrüchten.
    Ihr Fruchtfleisch ist besonders fest.  Giga® muss bis zur Genussreife mehrere Monate abliegen. Die Markenname Giga® spiegelt die Eigenschaften des Apfels wider. Die Marke präsentiert sich mit einem klaren, einprägsamen Schriftzug und positioniert sich mit dem Slogan „Mächtig Gut“. 

    WA38 – Cosmic Crisp®

    Sorten- und Markeninhaber ist die WSU – Washington State University in Wenatchee, USA. Als Züchter zeichnet Bruce Barritt verantwortlich.
    Inhaber der Masterlizenz zur Vergabe der Anbaurechte weltweit ist das Proprietary Variety Management (PVM), USA-Yakima. Beide Verbände sind mit dem kommerziellen Anbau gestartet und werden mit der Ernte 2021 erste größere Mengen verfügbar haben. Für die laufende Saison werden mit ausgewählten Kunden erste Testaktionen durchgeführt. Die Sorte ist sehr gut lagerfähig, die Früchte bleiben überaus knackig und saftig und bewahren dabei ihr volles Aroma – dieses reicht von exotischen Früchten über Kiwi Stachelbeeren bis hin zur Orangenschale. Die Frucht hat eine besondere Textur, ihre Zellen sind etwa doppelt so groß wie bei anderen Äpfeln. Cosmic Crisp® wurde in den USA bereits in den Markt eingeführt und gelangt nun dank der Partnerschaft mit der Südtiroler Apfelwirtschaft auch auf den europäischen Markt. Das Markenlogo wurde unverändert vom US-Markenauftritt übernommen, ebenso das Farbpalette. Die Bildsprache wurde dagegen an die europäischen Erfordernisse angepasst und arbeitet mit Fotos genussvoller Gesichter. Der Markenclaim lautet: „Himmlischer Genuss“

    CIVM49 – RedPop®

    Sorten- und Markeninhaber ist das Consorzio Italiano Vivaisti (CIV) in Ferrara, Italien. Die Inhaber der Masterlizenz zur Vergabe der Anbaurechte in Europa sind der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften (VOG) und der Verband der Vinschgauer Produzenten (VIP). VOG startet als Erster mit der Einführung des Apfels. Die Sorte ist resistent gegen Schorfbefall, was den Vorteil eines reduzierten Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln mit sich bringt. Die Sorte ist sehr gut lagerfähig, die Früchte wachsen bis zu handlicher Größe heran und präsentieren sich intensiv rot.
    Das Fruchtfleisch ist fest, es hat einen ausgesprochen süßen Geschmack, ist saftig und knackig. Die Aromen reichen von Pflaumen über Holunderblüte bis hin zu Trockenfrüchten und Honigsüße. Der Markenname RedPop® fußt auf den Eigenschaften des Apfels – handlich, geschmacklich und optisch auffallend und modern. Der Markenclaim lautet: „klein aber oho.“

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    Bozen und Umgebung Obst
    news-1783 Thu, 28 Jan 2021 17:16:20 +0100 Neue Vermarktungsgenossenschaft Bio Alto gegründet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/neue-vermarktungsgenossenschaft-bio-alto-gegruendet.html Im Restaurant Schloss Kallmünz in Meran wurde heute die neue Vermarktungsgenossenschaft BIO ALTO gegründet. Bio Alto will als gemeinsamer Anbieter der Südtiroler Bioprodukte für Handel und Gastronomie agieren. Der Obmann von Bio Alto, Toni Riegler – seines Zeichens auch Obmann des Bioland Verbandes Südtirol, sprach von einer seit Jahren geplanten Initiative, die mit Geduld, Glück und strategischer Überzeugungsarbeit umgesetzt werden konnte. Bioland-Geschäftsführer Reinhard Verdorfer zeigte die Entstehungsgeschichte der neuen Genossenschaft auf, die in der Startup-Phase vom Raiffeisenverband betreut wurde und weiter unterstützt wird.
    Der neue Geschäftsführer von Bio Alto, der Umweltmanager Alex Mazzon, gebürtig aus Salurn, Jahrgang 1996, präsentierte seine Vision und Strategie der neuen Biovermarktung in Südtirol. Die beiden Begriffe, „Bio“ und „Südtirol“ würden bei BIO ALTO eine neue Synergie eingehen, ein Vermarktungsvehikel wie dieses habe es noch nicht gegeben.

    Bio-Szene Südtirols an Bord

    Zu den Promotoren, Mitglieder oder unterstützenden Mitgliedern der neuen Genossenschaft zählen der Bioland Verband und weitere Akteure der Bio-Szene wie die Fachschule Salern, das Biokistl, Bio*Beef, zudem die Bergmilch und Milchhof Sterzing, die Koncoop und der Faire Handel, die Biofachgeschäfte und Biohotels, die Bioregio sowie die Bürgergenossenschaft Obervinschgau. Neben diesen Organisationen sind auch bereits 14 landwirtschaftliche Betriebe mit dabei, und zwar Tribus Christoph, Moosmair Walter, Riegler Toni, Leiter Dora, Bellutti Nathalie, Profanter Helmuth (Vizeobmann der Bio Alto), Pomella Gerlinde/ Rudi Windegger, Steger Walter, Aschbacher Joachim, Wallnöfer Günther, Oberhollenzer Michael, Großgasteiger Helmut, Gasser Wilhelm, Malleier Othmar. Zwei Drittel Biolandwirte und ein Drittel unterstützende Mitglieder werden angestrebt bei Bio Alto.

    Potential für Bio in den Verkaufsregalen

    In den letzten fünf Jahren haben Biolebensmittel in Europa ihre Entwicklung auf ein zweistelliges Wachstum beschleunigt, geht aus einer Studie des Wirtschaftswissenschaftler Dominik Bundschuh an der Freien Universität Bozen hervor. Die Prognose bei Biolebensmitteln in Südtirol liege bei 12 Prozent bis 2025 mit den größten Zuwächsen in den Supermärkten und Fachgeschäften. Wenn es gelingt, die vielen kleinen Nischenprodukte und Marken im Biosektor zu stärken und zu vereinen. Darum die Gründung von Bio Alto als Anbieter für den Handel, als Vermittler zwischen Produkten, Bauern und Produzenten sowie dem Handel.

    Es sei gut, so Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler, dass Bio Alto sich gerade jetzt genossenschaftlich aufstelle, „eine starke Marke anstelle vieler kleiner wird besser wahrgenommen und gekauft, so kommen die Stärken unseres Landes zum Tragen.“ Die bisherige Überzeugungsarbeit, die so viele Partner mit ins Boot geholt hat, habe gezeigt, dass die Zusammenarbeit bereits erfolgreich war; diesen Erfolg wünsche er der neuen Genossenschaft auch weiterhin.

    Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol – neben der Uni Bozen und der IDM einer der Partner von Bio Alto – gratulierte zur Gründung der Genossenschaft und sprach von einem wichtigen und richtigen Schritt in die Zukunft. Genossenschaft im Sinne von Friedrich Wilhelm Raiffeisen bedeute, mit vereinten Kräften Ziele leichter zu erreichen.

    Björn Rasmus, Geschäftsführer der Tiroler Vermarktungsgenossenschaft Bio Alpin mit der bekannten Marke „Bio vom Berg“ erläuterte in einer Videoschaltung den erfolgreichen Weg in der Vermarktung von lokalen Bioprodukten.

    In Anwesenheit von Notar Dr. Peter Niederfriniger wurden die Gründungsunterlagen von den Vertragspartnern von Bio Alto unterzeichnet.

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    Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
    news-1782 Thu, 28 Jan 2021 09:17:05 +0100 Raiffeisen Offener Pensionsfonds setzt Wachstumskurs fort https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-offener-pensionsfonds-setzt-wachstumskurs-fort.html Ende 2020 sind nahezu 45.000 Südtiroler in den Raiffeisen Pensionsfonds eingeschrieben. Das verwaltete Vermögen des Raiffeisen Pensionsfonds liegt bei knapp 900 Mio. Euro. Die Investitionslinien des Raiffeisen Pensionsfonds verzeichnen trotz Pandemie eine solide Wertentwicklung. Das Börsenjahr 2020 verlief äußerst turbulent. Die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus hat der Weltwirtschaft enorm zugesetzt und im März zu historischen Kurseinbrüchen an den Finanzmärkten geführt. Beispiellose Hilfspakete und Konjunkturmaßnahmen der Regierungen und Notenbanken sowie außerordentliche Fortschritte bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen Covid-19 konnten die Aktienmärkte schließlich stabilisieren und führten Ende des Jahres teilweise sogar zu neuen Höchstständen. Analog zu den Aktienmärkten konnten sich 2020 auch die Rentenmärkte positiv entwickeln.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1778 Wed, 27 Jan 2021 11:25:00 +0100 eTestDays - Südtirols Wirtschaft unter Strom https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/etestdays-suedtirols-wirtschaft-unter-strom.html Vor wenigen Jahren hatten Elektrofahrzeuge auf Südtirols Straßen noch Seltenheitswert. Mittlerweile gehören sie zum Straßenbild dazu und haben sich als bessere Alternative zu den Verbrennern etabliert. Die Zulassungszahlen für Elektrofahrzeuge in Südtirol haben sich im Laufe des letzten Jahres verdreifacht. Vielleicht auch, weil inzwischen alle großen Autohersteller – etwa Mercedes, Audi, BMW, VW und Fiat – neue rein-elektrische Modelle auf den Markt gebracht haben.

    Eine gute Möglichkeit, einige der neuen Modelle, aber auch bereits bekannte Batterie- und Wasserstofffahrzeuge sowie Plug-in-Hybride und E-Lieferautos vier Tage lang im Betriebsalltag auf Herz und Nieren zu testen, bieten auch heuer wieder die eTestDays.

    Alle Unternehmen und Betriebe, die Interesse an einer Teilnahme haben, können sich vom 15. Februar bis 5. März 2021 auf der Website www.greenmobility.bz.it zur Aktion anmelden. Mit etwas Glück steht dann während des Testzeitraums im Mai 2021 ein E-Fahrzeug auf dem Firmengelände.

    Die Teilnahme an den eTestDays ist für die Betriebe kostenlos. Für die Ladevorgänge an den öffentlichen Alperia-Ladesäulen stellt Neogy, ein Unternehmen der Alperia-Gruppe, den ausgewählten Betrieben außerdem eine kostenlose Ladekarte zur Verfügung. Brennstoffzellenfahrzeuge können kostenlos Wasserstoff bei der Tankstelle des IIT in Bozen Süd tanken.

    Die eTestDays werden von Green Mobility in der STA - Südtiroler Transportstrukturen AG organisiert und auch heuer wiederum vom Raiffeisenverband Südtirol und den Wirtschaftsverbänden (LVH, hds, UVS, HGV, SBB und CNA-SHV), dem Südtiroler Wirtschaftsring und der Handelskammer Bozen mitgetragen.

    Fördermöglichkeiten für Betriebe auch im Jahr 2021

    Die Südtiroler Landesregierung gewährt auch 2021 gemeinsam mit einer Reihe von Fahrzeughändlern eine Ankaufprämie zur Förderung der Elektromobilität. Wer ein neues E-Fahrzeug erwirbt, kann um eine Ankaufsprämie in der Höhe von 4.000 Euro für reine Elektroautos bzw. 2.000 Euro für Plug-In-Hybride ansuchen (jeweils zur Hälfte vom Land und vom Händler getragen). Betriebe, die ein elektrisch betriebenes Kleinmotorrad oder ein elektrisch betriebenes Lastenfahrrad erwerben, kommen in den Genuss eines öffentlichen Beitrages in der Höhe von 30 Prozent der Anschaffungskosten, wobei E-Mofas mit maximal 1.000 Euro und E-Lastenfahrrädern mit maximal 1.500 Euro gefördert werden.

    Die entsprechenden Ansuchen (max. eines pro Jahr) können bei der Landesabteilung Wirtschaft in Bozen eingereicht werden. Die Antragstellung erfolgt mittels digitaler Identität (SPID).

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    Bozen und Umgebung Energie
    news-1781 Tue, 26 Jan 2021 14:37:39 +0100 Der ländliche Raum in Südtirol punktet auch bei Zu- und Rückwanderern https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/der-laendliche-raum-in-suedtirol-punktet-auch-bei-zu-und-rueckwanderern.html Im Mittelpunkt einer Online-Veranstaltung, die von der Plattform Land und dem WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen organisiert wurde und an der über 110 Interessierte teilnahmen, standen die Zuwanderung, die Abwanderung und die Rückkehr in den ländlichen Raum in Südtirol. In den letzten Jahren zogen mehr Personen nach Südtirol als ins Ausland abwanderten. Im Jahr 2019 verzeichnete Südtirol einen positiven Wanderungssaldo von + 1.484 Personen (17.000 Abwanderungen und 18.484 Zuwanderungen; ASTAT 2019). Dabei wurden erhöhte Wanderungstendenzen vor allem in Richtung der urbanen Räume ersichtlich, während in ländlichen Räumen (d. h. Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern) der Wanderungssaldo entweder ausgeglichen oder leicht negativ war. Im Rahmen des Online-Events stellten das WIFO und Eurac Research die Ergebnisse ihre Studien zur Zu-, Ab- und Rückwanderung in den ländlichen Raum in Südtirol vor.
    Die Analyse des WIFO-Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen konzentrierte sich dabei auf die Zuwanderung im ländlichen Raum. Die Familie, der Partner bzw. die Partnerin und die Arbeit waren für die meisten der 30 interviewten Zuwanderinnen und Zuwanderer die Hauptmotive für den Umzug nach Südtirol.

    Was macht den ländlichen Raum für Zugewanderte attraktiv und was bleibt Herausforderung?

    Die Antworten darauf fallen sehr unterschiedlich aus: So stellten die Aspekte Arbeit finden, Wohnung finden oder Integration in die Dorfgemeinschaft für einige Zuwanderinnen und Zuwanderer eine Herausforderung dar, während die gleichen Anforderungen für andere problemlos waren. Die Bewertung des ländlichen Raumes in Südtirol hängt entscheidend von den persönlichen Erwartungen, dem Herkunftsland und der beruflichen Qualifikation der zugewanderten Personen ab.

    Aspekte, bei denen sich die Zugewanderten einig sind

    Der ländliche Raum in Südtirol kann mit einer hohen Lebensqualität, einer angenehmen Ruhe und der schönen Landschaft punkten. Ein Manko stellt jedoch z.B. die Erreichbarkeit dar: In einigen Gemeinden ist die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz – vor allem in den Abendstunden – nicht zufriedenstellend, wodurch man für berufliche und private Fahrten auf das Privatauto angewiesen ist. Außerdem gibt es in den ländlichen Gemeinden weniger Kulturangebote und Einkaufsmöglichkeiten als in einer Stadt, was allerdings nicht unbedingt von allen negativ bewertet wird, sondern als eines der Charakteristika des ländlichen Raumes gesehen wird.

    Die Präsentation von Eurac Research, die im Auftrag der Plattform Land, die sich für den lebendigen ländlichen Raum einsetzt, erstellt wurde, legte hingegen den Fokus auf die Abwanderung und Rückkehr in den Südtiroler ländlichen Raum. Hierbei wurde zwischen temporären und definitiven Abwanderern unterschieden, denn eine Erstabwanderung von Jugendlichen erfolgt vor allem aus Ausbildungsgründen und stellt somit eine temporäre Abwanderung dar. Während dieser Phase haben ländliche Gemeinden nur geringe Einflussmöglichkeiten auf das Wanderungsverhalten. Diese temporäre Abwanderung kann schließlich in eine definitive Abwanderung oder eine Rückwanderung münden.

    Das Fazit der Eurac-Studie

    Die ländlichen Gemeinden müssen sich ihrer Stärken bewusst werden und konkret auf diese eingehen, um positiv auf das Rückwanderungsverhalten von temporären Abwanderern einwirken zu können. Die Stärken liegen vor allem im Bereich der wahrgenommenen Lebensqualität sowie der leichteren Familiengründung aufgrund der natürlichen sowie sozialen Ressourcen des ländlichen Raumes.

    Die Ergebnisse der beiden Erhebungen wurden durch persönliche Schilderungen und Erfahrungen von   Zu-, Ab- und Rückwanderern ergänzt. Ein Rückwanderer stellte klar, dass vor allem die Unterstützung der Ursprungsfamilie in Südtirol, verstärkt durch eine qualifizierte Arbeitsmöglichkeit, ausschlaggebend für die Rückwanderung war. Während eine Abwanderin die mangelnde Offenheit gegenüber ausländischen Zuwanderern im ländlichen Raum sowie fehlende hochqualifizierte Arbeitsplätze als Hauptmotiv für Ihre Abwanderung schilderte. Eine Zuwanderin hatte vor ihrem Umzug auch städtische Gemeinden in Betracht gezogen, sich aber schließlich ganz bewusst für eine ländliche Gemeinde in Südtirol entschieden. Der ländliche Raum stellt für sie eine optimale Umgebung für ihre Familie und ihre Kinder dar.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1779 Mon, 25 Jan 2021 11:31:06 +0100 Drei neue Apfelsorten für Südtirol und die Welt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/drei-neue-apfelsorten-fuer-suedtirol-und-die-welt.html Drei neue Apfelsorten haben den Weg in den Südtiroler Apfelanbau geschafft – und werden somit in naher Zukunft auch überall im Handel erhältlich sein, wo Äpfel aus Südtirol angeboten werden. Unter dem Motto „Tasty Trend³" präsentieren die Vermarktungsorganisationen VOG und VIP die drei Sorten und ihre Markennamen und -konzepte am 27. Jänner 2021 einem internationalen Fachpublikum. Eine kurze Recherche im Internet genügt: Apfelsorten gibt es zu Tausenden, ja zu Abertausenden! Rund 70 davon werden in Europa erwerbsmäßig angebaut. Allein die Südtiroler Apfelbauern bauen mehr als 20 Sorten professionell an; sie gedeihen hier aufgrund der besonderen klimatischen und geographischen Bedingungen und der fleißigen Arbeit in den über 7.000 bäuerlichen Familienbetrieben so gut, dass sie in aller Welt beliebt sind und von Kunden in über 70 Ländern der Welt gekauft werden. In mehr als 150 Jahren Arbeit hat sich die Südtiroler Apfelwirtschaft ein Know-how und eine Leistungsfähigkeit angeeignet, wie sie weltweit einzigartig sind.

    Ab nun ergänzen drei neue Sorten das Produktportfolio der Südtiroler Apfelproduzenten – es sind Sorten, die ganz spezifische Kundenbedürfnisse erfüllen und das Sortimentsangebot der Südtiroler Vermarktungsverbände wesentlich abrunden, schreiben die beiden Vermarktungsorganisationen in einer Presseaussendung.

    Die drei neuen Sorten sind ein wichtiger Meilenstein in den Sortenerneuerungsprogrammen der beiden großen Südtiroler Verbänden VOG und VIP, welche vom Sortenerneuerungskonsortium in Zusammenarbeit mit dem Versuchszentrum Laimburg umgesetzt wird. Es handelt sich dabei um breite und tiefgründige Forschungs- und Züchtungsprogramme, in welchen eine unglaubliche Vielfalt von Aspekten beleuchtet werden müssen: von Geschmack, Größe, Textur und Färbung der Früchte selbst über Anbau- und Lagerungsverhalten bis hin zu Vermarktungsthemen und Markttrends. Die Studien dauern mehrere Jahre an, bis die ausgewählten Sorten die Marktreife erlangen.

    Online-Vorstellung am Mittwoch

    Drei neue Sorten und ihr jeweiliger Markenauftritt werden am Mittwoch, 27. Jänner um 16 Uhr beim Apple Summit 2021 unter dem Motto „Tasty Trend³“ einem internationalen Publikum – Fachleuten sowie Medien – vorgestellt. Zu Wort kommen Verantwortliche der Südtiroler Vermarktungsverbände, Züchter und Marketingexperten, Bauern – und Geschmacksprofis.
    Die Vorstellung findet virtuell im Internet unter https://www.tasty-trend3.com/de/ statt.

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    Obst
    news-1777 Mon, 25 Jan 2021 09:59:30 +0100 Telearbeit - auch nach Corona https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/telearbeit-auch-nach-corona.html Die Option von zu Hause aus zu arbeiten, soll es im Raiffeisenverband Südtirol auch nach Abklingen der Coronakrise geben. Auf einer Informationstagung für Mitarbeiter hat die Verbandsleitung ein neues Reglement für Telearbeit vorgestellt. Spätestens nach dem zweiten Lockdown wissen die meisten Büroangestellten, wie es sich anfühlt, von zu Hause aus zu arbeiten. Was bis vor einem Jahr schwer vorstellbar war, ist durch die Coronakrise plötzlich zum Alltag geworden. Auch der Raiffeisenverband Südtirol hat im März des Vorjahres in Rekordzeit die Arbeitsplätze von fast 300 Mitarbeitern zu Telearbeitsplätzen umgebaut.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1776 Mon, 25 Jan 2021 09:34:55 +0100 LandWIRtschaft 2030: Diskussion mit über 700 Bürgerinnen und Bürgern https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landwirtschaft-2030-diskussion-mit-ueber-700-buergerinnen-und-buergern.html Über 700 Südtirolerinnen und Südtiroler haben vor kurzem auf Einladung von Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler im Internet beim Webinar über die Zukunft der Landwirtschaft mitdiskutiert. Von Klimaschutz bis zur Produktion und Produktionsumstellung, von Pflanzenschutzmitteln bis Bio, von der Marktnachfrage bis zu wirtschaftlichen Aspekten der Landwirtschaft: Eine Fülle an Themen und Fragen kamen im Webinar "LandWIRtschaft 2030 - Im Dialog mit der Bevölkerung" auf die Diskussionsteilnehmer zu. Der Landesrat für Landwirtschaft Arnold Schuler hatte zu diesem Online-Austausch zwischen Landwirtschaft und Bevölkerung eingeladen und mehr als 700 Südtirolerinnen und Südtiroler waren der Veranstaltung auf der Plattform Zoom sowie den offiziellen Kanälen des Landes Südtirol auf Youtube und Facebook gefolgt.

    Breits im Vorfeld hatte die Bevölkerung weit über 100 Fragen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Diskussionsrunde geschickt. Auf die Fragen antwortete nicht allein Landesrat Schuler: Auch Professor Matthias Gauly von der Freien Universität Bozen als Sprachrohr für die Wissenschaft, der Obmann des Südtiroler Bauernbundes Leo Tiefenthaler als Sprachrohr für die Landwirtschaft und die Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale Südtirol Gunde Bauhofer als Sprachrohr für die Konsumenten waren live in der Messe Bozen dabei. Moderator Guido Steinegger, Chefredakteur des Landespresseamtes, hatte die zuvor eingegangenen Fragen der Bürgerinnen und Bürger gesammelt und in gebündelter Form an die Diskussionsteilnehmer gerichtet. Von zuhause aus mitdiskutiert haben per Direktschaltung zudem Sternekoch Herbert Hintner als Vertreter des Gastgewerbes, Andrea Ladurner als Vertreterin der bäuerlichen Familienbetriebe und Daniela Magi als Vertreterin der Konsumenten. 

    Hohe Ewartungen an die Landwirtschaft

    Was sich vor allem zeigte: Die Erwartungen der Bevökerung an die Landwirtschaft sind groß - entsprechend auch die Herausforderungen: Dass die Themen Klima, Boden, Wasser, Artenvielfalt und Beziehung zu den Konsumenten zentrale Themen für die Bauern sind, das hatten letztere bereits im vergangenen Jahr in Diskussion mit Landesrat Schuler festgestellt: Damals hatte er zu einer vierteiligen Webinarreihe mit Obstbau, Milchwirtschaft, Zu- und Nebenerwerb und mit dem Weinbau eingeladen. Die Ergebnisse waren in die gestern der Bevölkerung vorgestellten Ideen des Landesrates eingeflossen.

    Auch Verbraucher in der Pflicht

    Dass es viele Baustellen gibt, dass man sich dessen aber auch bewusst sei, bestätigte Professor Gauly: Die Zukunft hänge aber auch davon ab, was die Verbraucherinnen und Verbraucher schlussendlich wollen und wofür sie sich entscheiden. Dazu kristallisierte sich im Lauf der gestrigen Veranstaltung eine klare Richtungsangabe herauskristallisiert: 85 Prozent der Teilnehmer gaben bei einer Umfrage an, dass sie bereit wären für höhere Standards auch tiefer in die Tasche zu greifen. 

    Das Fazit von Landesrat Schuler: "Es ist mir wichtig, dass die Bevölkerung ihre Anliegen und Erwartungen an die Landwirtschaft vorbringen kann." Auf Grundlage der Ergebnisse aus den Gesprächen zunächst mit den Bäuerinnen und Bauern sowie unterschiedlichen Interessensvertretern, nun aber auch mit der Südtiroler Bevölkerung will der Landesrat nun ein Zukunftskonzept mit konkreten Maßnahmen erarbieten. "Ein solches Konzept lässt sich nämlich nur gemeinsam erarbeiten und umsetzen", erklärt Schuler. Er wird das definitive Konzept in den nächsten Monaten vorstellen.

    Videos:

    Übertragung gesamtes WEBINAR LandWIRtschaft 2030 auf Facebook

    Link zu Kurzvideo Webinar LandWIRtschaft 2030

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    Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
    news-1775 Fri, 22 Jan 2021 09:00:00 +0100 Biosparte bündelt weiter ihre Kräfte https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/biosparte-buendelt-weiter-ihre-kraefte.html In Lana entsteht Südtirols erstes Biokompetenzzentrum. Dort findet auch die neue Vermarktungsgenossenschaft BioAlto Südtirol ihren Sitz. Damit bündelt die Südtiroler Biolandwirtschaft weiter ihre Kräfte. Heimische Bioprodukte sollen künftig mit dem neuen Label „BioAlto“ in die Verkaufsregale. Der Bioland Verband Südtirol wird heuer 30 Jahre alt und hat sich für das neue Jahr viel vorgenommen. Der Verband ist stark gewachsen und zählt heute über 900 Mitgliedsbetriebe. Anfang März wird sich der Verband bei seiner Vollversammlung von der bisherigen Vereinsstruktur in eine Genossenschaft umwandeln. „Damit tragen wir unseren wachsenden Strukturen und den vermehrten Beratungsleistungen für die Mitglieder Rechnung“, sagt Bioland-Obmann Toni Riegler.

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    Burggrafenamt Sonstige landw. Gen.
    news-1774 Tue, 19 Jan 2021 09:28:00 +0100 Neue Biomarke für Südtiroler Bioprodukte https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/neue-biomarke-fuer-suedtiroler-bioprodukte.html Der Bioland Verband Südtirol wird heuer 30 Jahre alt und hat sich für 2021 viel vorgenommen: Anfang März wird sich der Verband in eine Genossenschaft umwandeln, um der stark gewachsenen Struktur besser gerecht zu werden. Nicht nur. Der Bioland Verband Südtirol plant zusammen mit anderen Partnern eine neue landwirtschaftliche Produktions-und Vermarktungsgenossenschaft für Bio-Produkte unter der Marke BioAlto zu gründen. Am neu angekauften Sitz soll außerdem Südtirols erstes Biokompetenzzentrum entstehen.

    Ein weiteres Thema der RAI Land&Leben-Sendung: Was beschäftigt und interessiert die Obst- und Weinbauern: Weiterbildung für Bäuerinnen und Bauern über den Absolventenverein landwirtschaftlicher Schulen.

    Jetzt reinhören!

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1773 Fri, 15 Jan 2021 09:08:31 +0100 Ein Verband für Eigenverwaltungen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/ein-verband-fuer-eigenverwaltungen.html Seit kurzem gibt es in Südtirol einen Landesverband der Eigenverwaltungen. Und wenn es nach dem neu gewählten Obmann Oswald Angerer geht, sind schon bald über 80 Prozent der Südtiroler Eigenverwaltungen Mitglied der neu gegründeten Genossenschaft. „Eine Eigenverwaltung ist wie eine kleine Gemeinde innerhalb einer Gemeinde, deshalb heißt man die Präsidenten oft auch die kleinen Bürgermeister“, sagt Oswald Angerer, der frisch gewählte Obmann des neu gegründeten Landesverbandes der Eigenverwaltungen. Dass es nun einen Landesverband gibt freut ihn, denn bisher gab es lediglich einen losen Zusammenschluss in einem Arbeitskreis, der beim Südtiroler Bauernbund angesiedelt war: „Bis heute haben alle Eigenverwaltungen ihr eigenes Süppchen gekocht“, meint Angerer. Er ist überzeugt, dass sich mit der Gründung des Landesverbandes die Zusammenarbeit und der Austausch unter den insgesamt 116 Südtiroler Eigenverwaltungen verbessern wird. Seit kurzem ist der Landesverband auch Mitglied im Raiffeisenverband Südtirol.

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    Verbandsnachricht Vinschgau Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1772 Thu, 14 Jan 2021 16:37:01 +0100 LandWIRtschaft 2030: Schuler lädt die Bevölkerung zum Mitreden ein https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landwirtschaft-2030-schuler-laedt-die-bevoelkerung-zum-mitreden-ein.html Die Gesellschaft hat hohe Erwartungen gegenüber der Landwirtschaft. Arnold Schuler, Landesrat für Land- und Forstwirtschaft, lädt die Südtiroler Bevölkerung ein, mit ihm in einem Webinar am 21. Jänner um 20.00 Uhr darüber zu diskutieren.
  • Was erwartet die Gesellschaft von der Landwirtschaft?
  • Was bedeutet das für die Südtiroler Bauern?
  • Wie können sie zum einen hochwertige und vielfältige Lebensmittel produzieren und zum anderen diesen Erwartungen gerecht werden?
  • Und was kann oder soll die Gesellschaft selbst beitragen?
  • Über all diese Fragen möchte der Landesrat für Land- und Forstwirtschaft Arnold Schuler am Donnerstag nächster Woche direkt mit den Südtiroler Bürgerinnen und Bürger diskutieren und ruft sie zur Teilnahme auf: In Form eines für alle zugänglichen Webinars wird der Landesrat seine Ideen präsentieren und zur Diskussion anbieten.

    Mitdiskutieren werden auch: Professor Matthias Gauly von der Freien Universität Bozen als Sprachrohr für die Wissenschaft, der Obmann des Südtiroler Bauernbundes Leo Tiefenthaler als Sprachrohr für die Landwirtschaft und die Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale Südtirol Gunde Bauhofer als Sprachrohr für die Konsumenten. Auch Bürgerinnen und Bürger mit direktem Bezug zur Thematik werden per Video dazugeschaltet und von ihren persönlichen Erfahrungen und Vorstellungen berichten.

    Landesrat Arnold Schuler ist überzeugt: "Die Südtiroler Bäuerinnen und Bauern tragen wesentlich zur Ernährung der Bevölkerung bei. Darüber hinaus erhalten sie die Kulturlandschaft und haben einen maßgeblichen Anteil an der Schönheit und Vielfalt unseres Landes." Zugleich übt die Bevölkerung immer öfter Kritik an der Landwirtschaft.
    Dies ist dem Landesrat bewusst: Dass es in gewissen Bereichen der Landwirtschaft Potenzial zur Verbesserung gibt, darüber hatte Arnold Schuler daher bereits im Sommer 2020 mit den Bäuerinnen und Bauern der vier Sektoren Obstbau, Milchwirtschaft, Zu- und Nebenerwerb sowie Weinbau in vier Online-Webinaren gesprochen. Ziel war es, die Grundlagen für ein klares Zukunftskonzept der Landwirtschaft im Zeitraum von 2020 bis 2030 zu erarbeiten. Umsetzen lässt sich das Konzept aber nur, wenn die Bäuerinnen und Bauern ein zukunftsweisendes Verständnis der Gesellschaft gegenüber der Landwirtschaft erzielen.

    Webinar am 21. Jänner

    Alle Bürgerinnen und Bürger können am Webinar "LandWIRtschaft 2030 - im Dialog mit der Bevölkerung" am Donnerstag, 21. Jänner 2021 um 20.00 Uhr auf der Plattform Zoom unter folgendem Link https://us02web.zoom.us/j/85045248201 teilnehmen und mitdiskutieren. Im Rahmen des Webinars werden vor allem Fragen beantwortet, die bis Donnerstag, 21. Jänner, um 18.00 Uhr an die E-Mail-Adresse landwirtschaft-agricoltura2030(at)provinz.bz.it geschickt werden. Auch einige der direkt während der Zoom-Veranstaltung im Livechat gestellten Fragen werden beantwortet.
     

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    Bozen und Umgebung Obst
    news-1771 Thu, 14 Jan 2021 14:03:44 +0100 Solidarität, eine starke Waffe gegen das Virus https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/solidaritaet-eine-starke-waffe-gegen-das-virus.html Das Jahr 2020 war voller Herausforderungen: Die Corona-Pandemie hat die Gesellschaft, die Weltwirtschaft und zweitweise auch die Finanzmärkte hart getroffen und weitreichende Nachwirkungen zur Folge. Wie es 2021 weitergeht und welche Chancen und Risiken sich bieten, darüber informierte Prof. Alex Weissensteiner, Professor der betrieblichen Finanzwirtschaftslehre an der Freien Universität Bozen, Ende Dezember in der zweiten Online-Veranstaltung des Raiffeisen InvestmentClubs. "Durchatmen und zuversichtlich in die Zukunft blicken" – das war die Botschaft von Prof. Alex Weissensteiner angesichts eines chaotischen Jahres 2020. In seinem interessanten Vortrag fasste er die wichtigsten Meilensteine des abgelaufenen Wirtschaftsjahres zusammen und beleuchtete es unter ökonomischen, finanzwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aspekten.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1770 Tue, 12 Jan 2021 11:48:37 +0100 2021: Neuer Markenauftritt von MARLENE® https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/2021-neuer-markenauftritt-von-marlener.html Das Gewinnerbild des Art Contest zum 25-jährigen Jubiläum repräsentiert die Südtiroler Apfelmarke Marlene® im Jahr 2021. Die Jury hat die Illustration aus rund 6.000 künstlerischen Einsendungen aus aller Welt ausgewählt. Weitere 24 Finalisten erhalten als Belohnung eine Reise in die Heimat von Marlene®. Eine träumende Nymphe mitten in den Apfelwiesen: Ein zauberhaftes Gesicht, das die Natur rundherum erstrahlen lässt, hinter dem wallenden Haar ist die Alpenlandschaft zu erkennen. So sieht Francesca Cito, die Gewinnerin des Digital Contest zum 25-jährigen Jubiläum, die Südtiroler Apfelmarke Marlene®.

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    Bozen und Umgebung Obst
    news-1769 Mon, 11 Jan 2021 09:04:09 +0100 Obstbautagung: Der Apfelmarkt im Zentrum https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/obstbautagung-der-apfelmarkt-im-zentrum.html Der Apfelmarkt und Corona, Green Deal und die Farm to Fork Strategie sowie der Gewässerschutz bilden die zentralen Themen der 68. Südtiroler Obstbautagung. Diese findet am 14. Jänner 2021 von 16 bis 19 Uhr online statt. Die Vorträge können im Live Stream über die Webseite www.absolventenverein.it mitverfolgt werden. Nach der Begrüßung durch Stefan Pircher, Obmann des Vereins der Absolventen Landwirtschaftlicher Schulen (ALS), und der Eröffnung durch Landesrat Arnold Schuler, stehen die Fachreferate an.

    Helwig Schwartau, Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI), Hamburg:

    Europa im Umbruch – wie reagiert der Apfelmarkt auf Corona, dem Wunsch nach Regionalität und der Umstellung auf Clubsorten bzw. Bio-Ware?

    Die Corona-Pandemie wird das öffentliche Leben und damit auch die europäische Apfelwirtschaft in den kommenden Monaten noch in Atem halten. Nach dem Hype im März/April 2020 haben sich die Apfeleinkäufe zwar wieder weitgehend normalisiert, es gibt aber grundsätzliche Veränderungen im Verbraucherverhalten. Das Thema Nachhaltigkeit und der Wunsch nach einer gesunden Ernährung haben zugenommen. Dies spricht für mehr Regionalität oder einem Mehrabsatz bei Bio-Produkten. So werden sich die globalen Warenströme weiter verändern und die Überseeware in Europa zunehmend einen schweren Stand haben. Bei Bio-Äpfeln wächst die europäische Produktion schneller als der Konsum, führt die Umstellungswelle in eine Sackgasse? Die Clubsorten schwimmen weiterhin auf einer Erfolgswelle, der Verdrängungswettbewerb wird durch die Vielzahl der Marken aber härter.

    Herbert Dorfmann, EU-Parlamentarier:

    Green Deal und Farm to Fork strategy: Europäische Zukunftsvisionen für unseren Apfelanbau?

    Der Weg zu mehr Nachhaltigkeit in Europa, der „Green Deal“ ist das zentrale Element der derzeitigen Europäischen Kommission. Dies erfasst alle Bereiche der Politik. Für die Landwirtschaft sind die Ideen der Kommission in der „Farm to Fork“ Strategie zusammengefasst. Die Idee, die Nachhaltigkeit der gesamten Nahrungsmittelkette vom Bauer bis zum Konsumenten zu hinterfragen ist richtig. Leider bleibt die Strategie aber sehr bei der Landwirtschaft hängen und behandelt nicht ausreichend die Verantwortung des Konsumenten, dessen Kaufentscheidungen aber wesentlich sind für die gesamte Kette. Für den Apfelanbau ist der Versuch, Ernährung in Europa nachhaltiger und gesünder zu machen, ohne Zweifel eine Chance. Die angestrebten Reduktionsziele beim Pflanzenschutz, in der Düngung, im Wasserverbrauch und die angepeilte Erhöhung des Bioanbaus sind aber Herausforderungen für den Anbau. Diese werden wohl nur mit neuen Technologien und hohen Investitionen in Forschung, Entwicklung, Weiterbildung und Beratung angegangen werden können.

    Markus Knoll, Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau und Gerd Innerebner, Versuchszentrum Laimburg:

    Sprüher-Reinigung und Gewässerschutz– wie beides gelingen kann

    Die Sprühgerätereinigung kann ein Risiko für die Belastung der Gewässer mit Pflanzenschutzmittel darstellen. Die Referenten Markus Knoll vom Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau und Gerd Innerebner vom Versuchszentrum Laimburg beleuchten in ihren Ausführungen die Situation in Südtirol und thematisieren kurz die zukünftigen Herausforderungen. Sogenannte punktuelle Verunreinigungen, ausgelöst unter anderem durch die Reinigung des Sprühgerätes, werden zu einem relativ hohen Prozentsatz für die Belastung der Gewässer mit Pflanzenschutzmittel verantwortlich gemacht. Deshalb wurde bereits 2018 ein vom europäischen Landwirtschaftsfond unterstütztes Projekt gestartet. Angesichts der bisherigen Erkenntnisse und der erarbeiteten Vorschläge erklären die Referenten, wie die Sprühgerätereinigung mit geleichzeitigem Gewässerschutz gelingen kann.

    Die Obstbautagung kann über die Webseite www.absolventenverein.it mitverfolgt werden

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    Bozen und Umgebung Obst
    news-1768 Thu, 07 Jan 2021 14:37:23 +0100 Schlüssel für herausfordernde Zukunftsfelder https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/schluessel-fuer-herausfordernde-zukunftsfelder.html Die EU-Agrarpolitik steht vor einer Weichenstellung. Eine Bewertung von Josef Plank, dem Leiter der Abteilung für Agrar-, Europa-und Wirtschaftsfragen im Österreichischen Raiffeisenverband. Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ist eine tragende Säule der Entwicklung der europäischen Landwirtschaft und des europäischen Lebensmittelsektors und gehört zu den ältesten Politikfeldern der EU. Sie trat 1962 in Kraft und ist zu einem entscheidenden und positiven Signal für den gemeinsamen Markt geworden. Mit den letzten Reformen hat neben der Einkommensstützung für die bäuerlichen Betriebe und einer effizienten Erzeugung von Agrarprodukten die Reduktion von negativen Umweltauswirkungen der Landwirtschaft an Bedeutung gewonnen, schreibt Josef Plank in einem Artikel der Österreichischen Raiffeisenzeitung.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1767 Tue, 05 Jan 2021 16:39:37 +0100 RIS: Neuer geschäftsführender Verwalter https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/ris-neuer-geschaeftsfuehrender-verwalter.html Im Juli 2019 wurde das Rechenzentrum der Südtiroler Raiffeisenkassen in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert. Seit Anfang des Jahres ist Gabriel Klement, ein anerkannter IT-Experte, der geschäftsführende Verwalter. Über 50 Jahre lang bezogen die Südtiroler Raiffeisenkassen ihre IT-Dienstleistungen vom Raiffeisen Informationssystem (RIS) - einem im Raiffeisenverband angesiedelten Betriebszweig. Aus dem verbandsinternen Dienst ist inzwischen eine Konsortialgenossenschaft geworden, deren Führung mit Anfang des Jahres Gabriel Klement übernommen hat. Georg Oberhollenzer ist der Präsident der neuen Organisation.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1766 Mon, 04 Jan 2021 14:54:32 +0100 In Erinnerung an Michael Grüner (1955 - 2021) https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/in-erinnerung-an-michael-gruener-1955-2021.html Am 3. Jänner sind der langjährige Präsident der Raiffeisen Landesbank Südtirol AG, Michael Grüner, und seine Frau Monika bei einem Lawinenunglück im Schnalstal ums Leben gekommen. Ihr tragischer Tod hat landesweit und besonders auch in der Südtiroler Raiffeisenorganisation tiefe Trauer ausgelöst. Die RLB würdigt ihren langjährigen Präsidenten in einem Nachruf. Michael Grüner war von 1991 bis 1997 Mitglied des Verwaltungsrates und von 1997 bis Mai 2020 Präsident der Raiffeisen Landesbank Südtirol AG. Er hat deren Entwicklung und jener der Raiffeisen Geldorganisation Südtirols geschickt gelenkt und wesentlich mitgestaltet. „Wir verdanken ihm viel“, schreibt die RLB in einem Nachruf.

    Michl, so wurde er von vielen genannt, wurde am 1. Juli 1955 geboren. Er wuchs in Karthaus im Schnalstal auf, besuchte die Mittelschule und das Humanistische Gymnasium bei den Franziskanern in Bozen, eine Zeit die ihn sehr geprägt hat. Dann folgten das Studium der Rechtswissenschaften und die Staatsprüfung; seit 1985 war er als erfolgreicher Rechtsanwalt aus Leidenschaft mit Kanzlei in Bozen tätig.

    Eine seriöse und gelassene Persönlichkeit

    Engagiert übernahm er zahlreiche Ämter, die er mit Professionalität und Genauigkeit ausfüllte. Er war amtlicher Buchprüfer, eingetragener Schiedsrichter bei der Handelskammer, hatte zahlreiche Verwaltungs- und Aufsichtsmandate inne, war Vizepräsident der Investitionsbank Mediocredito Trentino-Südtirol, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der AlpenBank AG und seit mehreren Jahren unter anderem Präsident des Aufsichtsrates der Schnalstaler Gletscherbahnen AG. Also eine Fülle von Aufgaben und Ämtern, die persönlichen Einsatz, erstklassiges Wissen, ein großes Maß an Verantwortung und die Fähigkeit der Vertraulichkeit und Diskretion erfordern. Eigenschaften, die seiner seriösen, disziplinierten und strukturiert handelnden, aber auch gelassenen Persönlichkeit entsprachen. Die Liste seiner Ämter und Aufgaben ließe sich noch fortführen.

    Ära der Kontinuität und der Stabilität

    Mehr als sein halbes Leben, fast dreieinhalb Jahrzehnte, hat er sich in der Raiffeisen Geldorganisation eingebracht. Begonnen hat er 1986 in seiner heimatlichen Raiffeisenkasse Schnals, der er 32 Jahre als Obmann vorstand. Dabei hat er kaum eine Sitzung ausgelassen. Selbst eine große Mure, die die Straße ins Schnalstal verlegt hatte, konnte ihn nicht davon abhalten, zur Sitzung zu kommen. Seit der Fusion der drei Raiffeisenkassen Naturns, Tschars und Schnals im Jänner 2018 war er Erster Obmannstellvertreter der neuen Raiffeisenkasse Untervinschgau.

    In der Raiffeisen Landesbank Südtirol AG hat er sich fast drei Jahrzehnte eingebracht. Vor 29 Jahren, im Jahre 1991, ist er in den Verwaltungsrat der Raiffeisen-Zentralkasse Südtirol AG gewählt worden, wie die heutige RLB damals noch hießen. Und 1997 hat er Arnold Plunger als Präsident der Landesbank beerbt. Die RLB Südtirol gibt es seit 47 Jahren und er ist ihr 23 Jahre, also fast die Hälfte ihres Bestehens, als Präsident vorgestanden.

    Als renommierter Rechtsanwalt, bestens vernetzt im wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und sozialen Gefüge des Landes, hat er mit seiner Kompetenz und seinem Blick für das Wesentliche die Entwicklung der Raiffeisen Landesbank mitgeprägt und ihren Erfolg ermöglicht. Seine offene und zuvorkommende Persönlichkeit und seine um Ausgleich bemühte Art hat über die vielen Jahre auch das Bild der Raiffeisen Landesbank nach außen und nach innen geprägt. Seine lange Präsidentschaft geht in die RLB-Geschichte nicht nur als Ära der Erneuerung und Weiterentwicklung, sondern vor allem als Phase der Kontinuität, der Stabilität und des wirtschaftlichen Wachstums für das Zentralinstitut der Raiffeisenkassen ein. Über die Jahre hinweg konnten immer wieder Rekordergebnisse erzielt werden; Früchte seiner Führung.

    Als RLB-Präsident hat er wesentliche Neuerungen angestoßen und umgesetzt und einen klaren offenen Blick für die Anforderungen der Raiffeisenkassen an den Tag gelegt. Auch seine Leidenschaft für die Kunst hat er mit der Gründung der Raiffeisen Kunstsammlung fruchtbringend in die Raiffeisen Landesbank eingebracht. Michael Grüner hat seine Präsidentschaft in der Raiffeisen Landesbank Südtirol im Mai 2020 mit dem bisher erfolgreichsten Geschäftsjahr in der Geschichte der Landesbank abgeschlossen. Für ihn ging damit ein wichtiges Lebenskapitel zu Ende

    Langjähriges Engagement im Verbund

    Neben seiner Präsidentschaft in der Landesbank hat er sich zudem fast ein Vierteljahrhundert im Raiffeisenverband verdient gemacht: zuerst von 1994 bis 2009 als Aufsichtsrat und dann von 2009 bis 2018 als dessen Aufsichtsratsvorsitzender. Daneben war er unter anderem Mitglied im Koordinierungsausschuss der Raiffeisen Geldorganisation. Über Jahre war er auch Aufsichtsratsvorsitzender der früheren Raiffeisen OnLine GmbH und der Raiffeisen Mutualitätsfonds AG. Zudem hat er die Anliegen der Raiffeisen Geldorganisation im Verwaltungsrat der Federcasse mitvertreten. Sein langjähriges Engagement im Verbund stand im Zeichen, die gute Entwicklung der Raiffeisen Geldorganisation zu fördern und die Zukunftsfähigkeit der Raiffeisenkassen zu sichern. Sein Einsatz war dabei von der Überzeugung getragen, dass die Stärke der Raiffeisen Geldorganisation und ihr erfolgreicher Bestand in der Zukunft vor allem in ihrer Einheit und Geschlossenheit liegt.

    Ein leidenschaftlicher Sportler

    Michael Grüner war ein leidenschaftlicher Sportler, der die Natur über alles liebte. Er hat zwei Achttausender bestiegen, war auf dem Mount Blanc und auf dem Matterhorn, hat unzählige Gipfelerfolge in den Alpen zu verbuchen und vieles mehr. Michael Grüner hat in seinem Leben keine sportlichen Herausforderungen gescheut. Und in seiner beruflichen Karriere war es nicht viel anders: auch hier hat er herausragende Spitzenpositionen eingenommen.
    „Dass ausgerechnet eine Tour an seinem ‚Hausberg‘ ihm und seiner Frau Monika das Leben gekostet hat, ist eine Ironie des Schicksals. Wir sind tief betroffen von ihrem Tod. Michl, wir danken Dir für Deinen großartigen Einsatz und für Deine bleibenden Leistungen! Wir behalten Dich in guter Erinnerung“, schließt die RLB ihren Nachruf auf Michael Grüner.

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    Sonstige
    news-1765 Thu, 31 Dec 2020 08:48:37 +0100 Treffen von Raiffeisenverband und Coopbund mit Soziallandesrätin Waltraud Deeg https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/treffen-von-raiffeisenverband-und-coopbund-mit-soziallandesraetin-waltraud-deeg.html Zu einer Aussprache trafen kürzlich Vertreter der beiden lokalen Genossenschaftsverbände Raiffeisenverband Südtirol und Coopbund Alto Adige Südtirol mit Landeshauptmannstellvertreterin und Soziallandesrätin Waltraud Deeg zusammen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand der Landeshaushalt 2021 und speziell die darin vorgesehenen finanziellen Mittel für Soziales und Wohnbau. Landesrätin Waltraud Deeg informierte bei der Aussprache, dass für das Jahr 2021 mit rund 800 Mio. Euro trotz Nachbesserungen weniger Mittel als noch für das Jahr 2020 mit rund 833 Mio. Euro zur Verfügung gestellt werden könnten. Gleichzeitig zeigte sich Deeg jedoch zuversichtlich, dass im Laufe des neuen Jahres zusätzliche Mittel gefunden werden können.

    Die Vertreter der beiden Genossenschaftsverbände nahmen die Äußerungen von Soziallandesrätin Waltraud Deeg mit Sorge zur Kenntnis. Sie verwiesen auf die Notwendigkeit, dass in der aktuellen Krise die Mittel für den Bereich Soziales nicht nur sichergestellt, sondern vielmehr erhöht werden müssten. Denn immer mehr Menschen müssten wegen der anhaltend schwierigen Lage auf die Leistungen des Sozialwesens zurückgreifen.

    Insbesondere betonten die Vertreter der Genossenschaftsverbände bei der Aussprache die schwierige Situation der Genossenschaften im Sozialen und Non-Profit-Bereich. Speziell Sozialgenossenschaften, die eine wichtige Rolle in der Integration von benachteiligten Menschen spielen und weitreichende soziale Dienste leisten, müssten mit ausreichend finanziellen Mitteln ausgestattet bleiben, um Notsituationen abzufedern und ihre Tätigkeit weiter voll ausüben zu können, heißt es in der gemeinsamen Aussendung weiter.

    Gerade der Lockdown in der Covid-19-Krise habe zeigt, welchen Wert und welche Bedeutung die sozialen Dienste haben. Dies reiche von der Pflege, der Kinderbetreuung über die Seniorenbetreuung, die Arbeitsintegration und die Tagesstätten für Menschen mit Behinderung, um nur einige Beispiele zu nennen. Mittelkürzungen im Sozialbereich würden daher die gesamte Bevölkerung treffen und müssten in einer gesamtgesellschaftlichen Problematik betrachtet werden.

    Die Vertreter von Raiffeisenverband Südtirol und Coopbund Alto Adige Südtirol unterstrichen deshalb die Notwendigkeit, alles zu unternehmen, um dem Sozialbereich angemessene finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig hoben sie die angekündigten Bemühungen von Landesrätin Deeg positiv hervor, im Laufe des neuen Jahres zusätzliche Mittel aufzutreiben.

     

     

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    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1763 Tue, 22 Dec 2020 11:08:13 +0100 Herbert Von Leon im Interview mit "Avvenire" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/herbert-von-leon-im-interview-mit-avvenire.html Die italienische Tageszeitung „Avvenire“ veröffentlichte in der Ausgabe vom 19. Dezember ein Interview mit dem Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol, Herbert Von Leon. Den Anlass dazu gab die im November erfolgte - und für Italien einzigartige - Anerkennung des IPS (Institutssicherungssystem) für die Südtiroler Raiffeisenkassen. Es folgt das Interview im Original. Bozen und Umgebung Finanzen news-1762 Tue, 22 Dec 2020 09:19:00 +0100 Plattform Land für bessere ärztliche Versorgung im ländlichen Raum https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/plattform-land-fuer-bessere-aerztliche-versorgung-im-laendlichen-raum.html Gesundheit und eine flächendeckende ärztlichen Versorgung ist wichtig, besonders jetzt in der Coronakrise. Mit der Aufstockung der Ausbildungsplätze für Ärzte hat das Land bereits erste Maßnahmen gesetzt. Die Plattform Land hält jedoch weitere Unterstützungsmaßnahmen für nötig. Immer wieder haben die Südtiroler Medien in den vergangenen Jahren vom Hausärztemangel und dessen Zunahme durch Pensionierungen berichtet. Die Südtiroler Landesregierung ist daraufhin aktiv geworden und hat die Anzahl der Ausbildungsplätze auf 25 pro Jahr erhöht. Laut der Präsidentin der wissenschaftlichen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (SüGAM; 220 Mitglieder von allen 290 tätigen Hausärzten in Südtirol), Dr. Doris Gatterer, werden jedoch nur ca. zwei Drittel der möglichen Ausbildungsplätze in den kommenden drei Jahren genutzt. Ein Großteil der Auszubildenden verfügt allerdings nur über geringe Kenntnisse der deutschen Landessprache. Dies ist eine Herausforderung für den ländlichen Raum.

    „Zudem sollen Hausärzte weitere Zusatzleistungen, wie beispielsweise EKG, Ultraschall und Spirometrie (Test der Lungenfunktion) nicht nur auf privater Basis durchführen können, sondern auch vom Sanitätsbetrieb vergütet bekommen. Diese Zusatzleistungen bringen wichtige klinische Informationen und ermöglichen zeitnahe Entscheidungen (diagnostisch und therapeutisch). Die langen Wartezeiten bei Facharztvisiten könnten dadurch auch verkürzt werden”, sagt Präsidentin Gatterer. „Gemeinschaftspraxen müssen, wo geographisch möglich, gefördert und neue Arbeitszeit-Modelle entwickelt werden, um den jungen Ärztinnen und Müttern bzw. Vätern eine optimale Work-Life-Balance zu ermöglichen. Es braucht eine beherzte gesundheitspolitische Entscheidung, die medizinische Grundversorgung für die Südtiroler Bevölkerung weiterzuentwickeln und sie dadurch auf ein qualitativ hohes Niveau zu bringen. Die Investition kommt sowohl den Bürgern als auch den Ärztinnen und Ärzten zugute.“

    Plattform Land-Präsident Andreas Schatzer verweist zudem auf eine bestehende gesetzliche Regelung: „Um eine wohnortnahe ärztliche Betreuung zu gewährleisten und um die Niederlassung von vertragsgebundenen Ärzten für Allgemeinmedizin zu fördern, können Gemeinden und andere öffentliche Körperschaften den Ärzten unentgeltlich Räumlichkeiten zur Nutzung als Hauptpraxis zur Verfügung stellen. Hier bieten sich auch Leerstände an, was wiederum zu einer Belebung der Ortszentren beiträgt. Dies sichert auch längerfristig die ärztliche Versorgung vor allem im ländlichen Raum.”

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1761 Tue, 22 Dec 2020 09:09:40 +0100 Raiffeisenverband ehrt langjährige Mitarbeiter https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenverband-ehrt-langjaehrige-mitarbeiter.html Bei der Weihnachtsfeier des Raiffeisenverbandes und der RIS KonsGmbH, die wegen der Covid-Pandemie online stattfand, wurden zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Betriebstreue geehrt. Verbandsobmann Herbert Von Leon sprach von einem für Raiffeisen fordernden, aber erfolgreichen Jahr. Er verwies unter anderem auf die Anerkennung des institutsbezogenen Sicherungssystems IPS für die Raiffeisenkassen und auf die Gründung der neuen RIS KonsGmbH. Generaldirektor Paul Gasser betonte die großen Herausforderungen durch die Covid-Pandemie, die von allen Seiten erhöhte Flexibilität und vermehrtes Engagement erfordert hat. Auch verwies er auf den im Oktober erfolgten Wechsel an der Spitze der Revisionsdirektion durch die Pensionierung des langjährigen Revisionsleiters Robert Nicolussi. Mit einer Schweigeminute wurde bei der Feier Helga Frank gedacht, die 42 Jahre im Raiffeisenverband tätig war und im August nach langer Krankheit verstorben ist.

    Von Leon und Gasser bedankten sich bei den Mitarbeitern und bei den Verwaltungs- und Aufsichtsräten für den Einsatz im zu Ende gehenden Jahr. Sie wünschten ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr. Den Glückwünschen schloss sich auch der Präsident der RIS KonsGmbH Georg Oberhollenzer an.

    Bei der Feier wurden Christine Lobis (RVS), Karin Lunger (RVS), Stephan Plank (RIS Kons), Hans Peter Priller (RIS Kons), Manfred Thaler (RVS) und Greta Zemmer (RIS Kons) für zehn Jahre Betriebstreue geehrt. Für 20 Jahre Mitarbeit wurden Markus Gasser (RVS) und Patrik Graziadei (Revisionsdirektion im RVS) geehrt. Auf 30 Jahre Mitarbeit konnten Manuela Lunelli (Revisionsdirektion im RVS), Martin Mair (RIS Kons), Klaus Marseiler (RIS Kons), Harald Schönafinger (RIS Kons), Ruth Seebacher (RVS), RVS-Vizedirektor Christian Tanner, Jörg van Appeldorn (RIS Kons) und Elmar Weiss (RIS Kons) zurückblicken, während Rudi Gartner (RIS Kons) und Gabriella Pallaoro (RVS) für ihre 40-jährige Mitarbeit geehrt wurden. Für die Jubilare gab es Sachpreise und Wertgutscheine.

    Die Weihnachtsfeier endete mit einem kleinen Online-Gewinnspiel, bei dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Wissen und Schnelligkeit beweisen konnten. Musikalisch umrahmt wurde die von Markus Frings moderierte Feier von Paul Seelaus, Mitarbeiter der RIS Kons, am Flügelhorn und seiner Tochter Barbara am Horn.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1760 Mon, 21 Dec 2020 10:52:26 +0100 Raiffeisen erneuert den Sponsorvertrag mit Aiut Alpin https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-erneuert-den-sponsorvertrag-mit-aiut-alpin.html Vor kurzem hat der Raiffeisen Fachausschuss Sponsoring & Spenden zusammen mit den Raiffeisenkassen Südtirol beschlossen, den Sponsor-Vertrag  mit Aiut Alpin Dolomites für weitere drei Jahre (2021-2023) zu verlängern. Die Initiative der freiwilligen Bergretter der ladinischen Dolomitentäler gibt es bereits seit 1987. 1990 gründeten die Bergrettungsmannschaften aus den Dolomitentälern eine Vereinigung, die am Berg in Not geratenen Menschen hilft. Seit einigen Jahren verfügt der Aiut Alpin Dolomites, dank eines Darlehens mehrerer Südtiroler Raiffeisenkassen, über einen besonders leistungsfähigen Hubschrauber mit viel Platz für Retter und Gerettete. Wie der Präsident, Adam Holzknecht betont, konnten im vergangenen Jahr erstmals 1.000 Einsätze bewältigt werden und ergänzt: „Seit einigen Jahren können wir Einsätze auch nach Einbruch der Dunkelheit durch- bzw. zu Ende führen. Dies ist vor allem im Winter und auf den Skipisten wichtig, da die Tage sehr kurz sind.“ Für die großzügige Unterstützung der Raiffeisenorganisation bedankt sich der Präsident herzlich.

    Als gemeinnützige Vereinigung ist der Aiut Alpin Dolomites auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Raiffeisen ist ein wichtiger Sponsor, der die freiwillige Berg-Flugrettung seit ihrer Gründung dabei unterstützt, die anfallenden Kosten zu bewältigen. Wie bereits in den vergangenen Jahren, erfolgt das Sponsorenengagement zusammen mit der Versicherungsgesellschaft Assimoco.

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    Finanzen
    news-1759 Fri, 18 Dec 2020 09:19:34 +0100 Sitzung des Interreg-Rates Wipptal https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/sitzung-des-interreg-rates-wipptal.html Am 16. Dezember 2020 kamen im Rahmen der Sitzung des Interreg-Rates wieder AkteurInnen aus 18 Gemeinden des nördlichen sowie des südlichen Wipptales online zusammen. Getreu dem Motto „… für ein Wipptal ohne Grenzen“ diskutierten Ratsmitglieder sowie aktive AkteurInnen über grenzüberschreitende Themen und Projekte. Seit über fünf Jahren arbeitet der Interreg-Rat Wipptal unter dem Motto „Ein Wipptal ohne Grenzen“ an der Umsetzung einer gemeinsamen, grenzübergreifenden Entwicklung. Kürzlich konnte der Interreg-Rat in seiner 13. Sitzung mehrere grenzüberschreitende Projekte genehmigen. In den vergangenen Wochen und Monaten haben zahlreiche online Sitzungen von Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen stattgefunden mit dem Ziel neue grenzüberschreitende Projekte zu erarbeiten.

    Grenzüberschreitende Projekte

    Carmen Turin und Sabine Richter vom Interreg-Rat Management sprachen zu Beginn über die aktuellen Gegebenheiten in den Arbeitsgruppen und in der Ausarbeitung der grenzüberschreitenden Evaluierunggaben und gaben dann einen Überblick zum aktuellen Stand der Umsetzung von mehreren Interreg Klein- und Mittelprojekten. sie präsentierten weiters zwei neue Projektideen. Diese sollen zur Weiterentwicklung der grenzübergreifenden Region in den Bereichen Landwirtschaft sowie der Steigerung der Zusammenarbeit der Gemeinden beitragen.

    Das Projekt „Haltung von Ziegen und Veredelung des Rohstoffs Milch“ ist eine Zusammenarbeit des Milchhof Sterzing Gen. und der Milchgenossenschaft Wipptal-Stubai. Die beiden Projektpartner möchten einen neuen Weg in der Haltung von Ziegen in der Landwirtschaft eingehen.
    Die Einführung eines neuartigen Produktes im Bereich der Ziegenmilch würde für die Bauern dies- und jensseits des Brenners eine Streuung bedeuten und somit eine zukünftige Entwicklung vorantreiben (ansteigender Anteil der Unverträglichkeit von Kuhmilch und derer Produkte) und somit die Sicherung der Landwirtschaft im gesamten Wipptal (nördlich und südlich des Brenners) stärken und sichern.
    Mit dem Kleinprojekt „Kostbares Wipptal“ wollen die beiden Gemeinden Pfons und Sterzing das „Essbare“ im Wipptal ersichtlich machen und durch verschiedene Sensibilisierungsmaßnahmen und gemeinschaftliche Pflanzaktionen einen laufenden Austausch und ein Kennenlernen zwischen den Gemeinden initiieren. Zusätzlich sollen alle kostbaren / essbar bepflanzten Orte im Wipptal dargestellt sowie dazu eine visuelle Landkarte erstellt werden.
    Die anwesenden Vertreter der Europaregion Tirol - Südtirol - Trentino dankten dem Interreg-Rat Wipptal für den entscheidenden Impuls und die bereits durchgeführte Förderung eines Kleinprojektes für die Landshuter-Europa Hütte.

    Zur Beratung und Unterstützung der Interessierten wird das Programm von zwei erfahrenen Strukturen der Regionalentwicklung begleitet, dem Regionalmanagement Wipptal vertreten durch Sabine Richter im nördlichen Wipptal und der GRW Wipptal/Eisacktal vertreten durch Carmen Turin im südlichen Wipptal. Interessierte können sich mit Fragen oder auch konkreten Projektideen an diese Stellen wenden.

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    Eisacktal/Wipptal Sonstige
    news-1758 Thu, 17 Dec 2020 12:14:42 +0100 Florian Kiem: neuer Obmann der Raiffeisenkasse Algund https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/florian-kiem-neuer-obmann-der-raiffeisenkasse-algund.html Über Vollmachten haben die Mitglieder der Raiffeisenkasse Algund vor kurzem Florian Kiem zum neuen Obmann gewählt. Vollversammlungen von Raiffeisenkassen und die Wahl der Gremien finden derzeit, Corona bedingt, nicht wie üblich in Präsenz statt. Die derzeit stattfindenden Vollversammlung der Raiffeisenkassen finden, Corona bedingt, unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Bei Neuwahlen der Gremien übernimmt ein gewählter Vertreter die Aufgabe, die von den Mitgliedern eingebrachten Vollmachten zu prüfen und deren Willen bei der Vollversammlung zum Ausdruck zu bringen. Für die kürzlich abgehaltene Vollversammlung der Raiffeisenkasse Algund war das Stefan Haller. 

    Der bisherige Obmann, Sepp Kiem, hatte bereits vor der Wahl beschlossen, sich nach 30 Jahren zurückzuziehen und die Geschicke der Raiffeisenkasse Algund in jüngere Hände zu legen. Neuer Obmann ist Florian Kiem. Zu seiner Stellvertreterin wurde Eva Pramstrahler gewählt. Im Verwaltungsrat, der bis 2023 gewählt ist, sitzen Joseph Gamper, Stefan Ganner, Andrea Götsch, Josef Haller und Hanspeter Wolf. Den Aufsichtrat bilden Hubert Lanthaler (Vorsitzender), Andreas Wenter und Simon Brunner als effektive Aufsichtsräte und Hannes Pöhl sowie Florian Obkircher als Ersatzaufsichtsräte. Verwaltungsrat, Aufsichtsrat und Mitarbeiter der Raiffeisenkasse Algund dankten Sepp Kiem für seinen großen Einsatz in den vergangenen 30 Jahren.

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    Burggrafenamt Finanzen
    news-1757 Thu, 17 Dec 2020 11:12:00 +0100 Weihnachtsspende an die Vinzenzgemeinschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/weihnachtsspende-an-die-vinzenzgemeinschaft.html Die Vinzenzgemeinschaft hilft Menschen in Not. Die Organisation ist weltweit verbreitet und auch in Südtirol tätig. Hier finden Menschen, unabhängig von Herkunft und Religion, Unterstützung in ihrer Not. Die Weihnachtsspende aus dem Raiffeisen Hilfsfonds kommt gelegen. Der Raiffeisenverband Südtirol hat Mitte Dezember der Vinzenzgemeinschaft in Bozen eine Spende von 5.000 Euro überreicht. Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol, verwies auf die große Leistung der Hilfsorganisation. Die Art und Weise, wie die Vinzenzgemeinschaft Unterstützung leistet, passe sehr gut mit der Philosophie von Raiffeisen zusammen und deshalb hat sich der Fachausschuss für Sponsoring & Spenden im Rahmen der letzten Sitzung dafür entschieden, die Spende der diesjährigen Weihnachtsaktion an die Vinzenzgemeinschaft zu vergeben. Von Leon: „2020 war für die Vinzenzgemeinschaft sicher nicht einfach. Der Bedarf an Spenden ist in diesem schwierigen Jahr stark angewachsen. Daher möchten wir mit unserer Weihnachtsspende einen kleinen Beitrag leisten“, betonte der Obmann im Zuge der Scheckübergabe.

    Die große Anerkennung für die Arbeit der Vinzenzgemeinschaft teilte auch Paul Gasser, Generaldirektor des Raiffeisenverbandes Südtirol: „Die Vinzenzgemeinschaft arbeitet sehr effizient im Stillen. Diese Arbeit ist sehr wichtig, weil es dabei nicht nur um monetäre Hilfe, sondern auch um die Unterstützung in Form von menschlicher Nähe geht, welche die Vinzenzgemeinschaft leistet.“

    Josef Andreas Haspinger, Zentralratspräsiden der Vinzenzgemeinschaft, freute sich über die großzügige finanzielle Unterstützung und unterstrich: „In Südtirol herrscht sehr viel versteckte Armut. Auch viele Einheimische sind betroffen, die sich aus Scham oft nur anonym melden.“

    Er betonte, dass es das Anliegen der Vinzenzgemeinschaft sei, so gut wie möglich zu helfen: „Wir unterstützen die betroffenen Menschen auch bei der Job- und Wohnungssuche, damit sie wieder auf eigenen Füßen stehen können.“ Die Weihnachtsspende kann daher gut gebraucht werden und soll in laufende Projekte fließen.

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    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1756 Thu, 17 Dec 2020 09:18:44 +0100 Den Apfel neu denken https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/den-apfel-neu-denken.html Diesen Anspruch hat sich der Obstverarbeitungsbetrieb VOG Products als Ziel gesetzt, um mit einer ambitionierten Zukunftsstrategie die Wertschöpfung aus dem angelieferten Obst langfristig weiter kräftig zu steigern. Der Leiferer Obstverarbeitungsbetrieb VOG Products ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Mit knapp 40.000 Waggon an Rohware verzeichnete VOG Products im Geschäftsjahr 2019/20 eine Rekordmenge. Darauf verwies Obmann Johannes Runggaldier Anfang Dezember bei der Vollversammlung, die heuer mit den Mitgliedsgenossenschaften und Erzeugerorganisationen online abgewickelt wurde. „Unsere Bilanz fällt sehr gut aus. Wir sind gut durch die Covid-19-Krise gekommen und gehen unseren Weg der Innovation und der Investition in Produktlinien mit hoher Wertschöpfung konsequent weiter“, sagte Runggaldier. Die Auszahlungspreise für Saft-, Mus- und Schäläpfel konnten stark verbessert werden. Für die entsprechende Bioware verzeichnete VOG Products aufgrund steigender Biomengen zwar rückläufige, aber nach wie vor sehr gute Preise. Am gesteigerten Umsatz hält das Apfelsaftkonzentrat einen Anteil von 38 Prozent, gefolgt vom Direkt-Fruchtsaft mit 26 Prozent, Fruchtpürees mit 14 Prozent, Dunstobst, Tiefkühlobst sowie Pürees in Dosen und anderen Produkten.

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    Überetsch/Unterland Bozen und Umgebung Obst
    news-1755 Wed, 16 Dec 2020 11:11:05 +0100 Raiffeisen bleibt VSS-Generalsponsor https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-bleibt-vss-generalsponsor.html Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Verband der Sportvereine Südtirols (VSS), dem Raiffeisenverband Südtirol und den Raiffeisenkassen wurde am 14. Dezember 2020 mit der offiziellen Vertragsunterzeichnung um fünf weitere Jahre verlängert. Die beiden Verbände werden den Jugend- und Breitensport also auch in Zeiten der Krise gemeinsam fördern und unterstützen. Seit 50 Jahren unterstützt, berät und fördert der VSS den Sport in Südtirol und begünstigt damit ein breites Sportangebot für tausende Südtirolerinnen und Südtiroler von Jung bis Alt. Mit mehr als 86.000 Mitgliedern ist der VSS die größte Interessensvertretung des Landes. Insgesamt sind dem VSS rund 500 Amateursportvereine mit 1.086 Sektionen angeschlossen.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1754 Wed, 16 Dec 2020 10:58:40 +0100 „Laaser Marmor“ im Kinderdorf https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/laaser-marmor-im-kinderdorf.html Lasa Marmo unterstützt Mädchen und Buben Die Mitarbeiter Kurt Ratschiller und Patrick Pritzi des Unternehmens Lasa Marmo übergaben Mitte Dezember eine besondere Weihnachtsüberraschung an Sabina Frei, der Obfrau des Südtiroler Kinderdorfes. Es war eine Spende von 3.000 Euro. Kurt Ratschiller bergründet die Motivation das Südtiroler Kinderdorf zu beschenken so: „Weihnachten ist auch das Fest der leuchtenden Kinderaugen und der gedeckten Familientafeln. Statt Kunden und Partner zu beschenken, beschenken wir heuer Kinder in schwierigen Lebenslagen und Menschen die Hunger haben.

    Von den 6.000 Euro Budget für Weihnachtsgeschenke gehen deshalb 3.000 Euro an das Südtiroler Kinderdorf und 3.000 Euro an die Lebensmitteltafeln Schlanders und Latsch.“ Wichtig ist dem Unternehmen, regionale Einrichtungen zu unterstützen. Sabina Frei dankt für die Zuwendung und erklärt den interessierten Besuchern, dass es neben den Zuschüssen der öffentlichen Hand auch ganz wesentlich der Solidarität und finanziellen Unterstützung lokaler Spender*innen zu verdanken ist, dass das Südtiroler Kinderdorf auch in schwierigen Zeiten in die Sicherung und Weiterentwicklung der pädagogischen Qualität investieren kann.

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    Eisacktal/Wipptal Sozial
    news-1753 Tue, 15 Dec 2020 12:17:30 +0100 30 Jahre für die Vinschger Obstwirtschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/30-jahre-fuer-die-vinschger-obstwirtschaft.html Den Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse gibt es seit 30 Jahren. Corona bedingt entfallen im Jubiläumsjahr zwar die Feierlichkeiten, die starken Zeichen bleiben trotzdem. Im Jahr 1990 wurde mit der Gründung des Verbandes der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse (VIP) ein starkes genossenschaftliches Netzwerk für die gesamte Obst- und Gemüsewirtschaft geschaffen: „Die Entscheidung, selbständig die Geschicke in die Hand zu nehmen, hat von den damaligen Verantwortungsträgern großen Mut erfordert. Blicken wir jedoch auf den Werdegang der vergangenen Jahrzehnte zurück und betrachten wir die heutige solide Aufstellung des Verbandes und dessen sieben Mitgliedsgenossenschaften, so lässt sich mit Sicherheit behaupten: VIP ist seit dem Gründungsjahr zu einem der wichtigsten Apfelanbieter am nationalen und internationalen Markt herangewachsen."

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    Vinschgau Obst
    news-1752 Fri, 11 Dec 2020 09:43:54 +0100 Lockdown und die Auswirkungen auf Genossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/lockdown-und-die-auswirkungen-auf-genossenschaften.html Vor kurzem fanden sich die Mitglieder des Koordinierungsausschusses der Sozialgenossenschaften im Rahmen einer Videokonferenz zusammen. Zentraler Punkt der Tagesordnung waren die Ergebnisse des Monitoring-Projektes zu den Auswirkungen des Lockdowns auf Genossenschaften. Um die Auswirkungen des ersten Lockdowns auf die Südtiroler Genossenschaften zu erfassen haben die Genossenschaftsverbände in Zusammenarbeit mit dem Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens im Sommer eine Umfrage unter insgesamt 305 Genossenschaften in Südtirol durchgeführt. Im Rahmen der jüngsten Sitzung des Koordinierungsausschusses für Sozialgenossenschaften stellten Christian Tanner, Vizedirektor des Raiffeisenverbandes Südtirol, und Petra Bisaglia, Bereich Mitgliederbetreuung, die Ergebnisse dieser Studie vor. Erstmals präsentiert  waren die Ergebnisse im Rahmen eines Treffens mit Manuela Paulmichl, Amtsdirektorin des Amtes für die Entwicklung des Genossenschaftswesens, und den Südtiroler Genossenschaftsverbänden.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1751 Thu, 10 Dec 2020 16:12:47 +0100 Europäische Preis für Junglandwirte geht an Südtiroler https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/europaeische-preis-fuer-junglandwirte-geht-an-suedtiroler.html Beim sechsten Europäischen Kongress der Jungbauern der Europäischen Volkspartei - in virtueller Ausgabe - gewann zum zweiten Mal in Folge ein Südtiroler Projekt die Auszeichnung in der Kategorie außerordentliche unternehmerische Tätigkeiten in der Lebensmittelproduktion. Nach dem Sieg von Stefan Rottensteiner im Jahr 2018 als innovativster Jungbauer Europas in der Kategorie „innovativstes Projekt“ freuen sich nun auch Andreas Kalser und Josef Obkircher über ihre Auszeichnung. In der Kategorie außerordentliche unternehmerische Tätigkeiten in der Lebensmittelproduktion wurden die beiden Aldeiner Jungbauern mit ihren Südtiroler Edelpilzen „Kirnig“ am 10. Dezember im Rahmen des sechsten Europäischen Kongresses der Jungbauern mit dem Europäischen Junglandwirtschaftspreis prämiert. Über 300 Jungbäuerinnen und Jungbauern aus ganz Europa nahmen am virtuellen Austausch teil.

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    Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
    news-1749 Thu, 10 Dec 2020 08:55:53 +0100 Fernheizwerke unterstützen Bauern https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/fernheizwerke-unterstuetzen-bauern.html Sturmtief „Vaia“ und die Folgen: Die Südtiroler Biomassefernheizwerke helfen Südtiroler Bauern – und nehmen dafür erhebliche Zusatzkosten in Kauf Nach dem Sturmtief „Vaia“ im Oktober 2019 haben die 80 Südtiroler Fernheizwerke große Anstrengungen unternommen und erhebliche Zusatzkosten in Kauf genommen, um Südtiroler Bauern in dieser Notlage zu helfen. Das Fernheizwerk Ritten kauft sein Holz nach den Verwüstungen durch „Vaia“ fast ausschließlich bei Südtiroler Landwirten (Karerpass, Ritten) und nimmt den Bauern weiter Holz ab – obwohl das eigene Lager schon längst ausgelastet ist. Vor „Vaia“ hat das Fernheizwerk Toblach-Innichen jährlich 15.000 Schüttraummeter (srm) von einheimischen Bauern gekauft, 2020 waren es 45.000 srm bei einem Gesamtverbrauch von 140.000 srm. In Toblach ist das Holzlager ebenso zu 100 Prozent gefüllt wie beim Fernheizwerk Welsberg-Niederdorf, das sich in den umliegenden Wäldern mit Holz versorgt.

    Viele Fernheizwerke richteten zusätzliche Lagerplätze ein, um das Holz unterzubringen. Das aufgrund des Windwurfs – zusätzlich zu den bereits abgeschlossenen Lieferverträgen – von den einheimischen Bauern abgenommene Holz liegt heute noch in diesen Depots, wurde aber bereits bezahlt. Das Fernheizwerk Ulten erwirbt 80 Prozent des Holzbedarfs bei Bauern aus dem eigenen Tal, das Heizwerk in Sarnthein kauft fast das gesamte Holz im Sarntal, wobei viele lokale Bauern Mitglieder des genossenschaftlichen Heizwerks sind. SEV-Präsident Hanspeter Fuchs: „Ohne die große Unterstützung aus den Fernheizwerken wären die Rahmenbedingungen für die Bauern sehr viel schlechter als sie es derzeit immer noch sind“.

    Der Südtiroler Energieverband hat den Bereich der Biomassefernheizwerke in Südtirol im Rahmen einer sozioökonomischen Studie vom Politecnico in Mailand untersuchen lassen. Demnach stammen 66 Prozent der verbrauchten Biomasse aus Südtirol und 34 Prozent aus dem Ausland oder aus anderen italienischen Regionen. 2017 betrug der durchschnittliche Transportweg der Biomasse nur 58,6 Kilometer. Der jährliche Gesamtverbrauch in allen 80 Südtiroler Biomassefernheizwerken beträgt zirka 1,5 Millionen Schüttraummeter.

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    Bozen und Umgebung Energie
    news-1748 Wed, 09 Dec 2020 11:27:50 +0100 VHS Südtirol: Neues Kursprogramm 2021 online https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vhs-suedtirol-neues-kursprogramm-2021-online.html Mit wertvollen Erfahrungen aus 2020 und Optimismus startet die Volkshochschule Südtirol ins Jahr 2021. Das neue Kursprogramm ist ab jetzt buchbar. Neue Online Angebote und Kursformate wahren nicht nur die gewohnte Vielfalt in der Weiterbildung, sondern bieten auch ein Maximum an Flexibilität. Auf www.vhs.it sind ab jetzt alle Kursangebote der VHS Südtirol im Frühjahr und Sommer 2021 zu finden und auch buchbar, die gedruckte Programmbroschüre macht sich in diesen Tagen per Post auf den Weg zu Kundinnen und Kunden – für alle die das Blättern lieben.

    Ob online oder analog, alle dürfen sich auf viele neue Inhalte und innovative Weiterbildungsimpulse an der VHS freuen. Mit dem Mix aus Präsenzveranstaltungen und Online Angeboten will die VHS für jegliche Entwicklung im neuen Jahr gerüstet sein und maximal flexibel reagieren können, um auch weiterhin ein umfangreiches Programm bieten und umsetzen zu können. „Trotz der außergewöhnlichen Zeiten wollen wir mit unserem Angebot ein Signal senden, dass Weiterbildung weitergehen muss,“ so Oswald Rogger, Präsident der VHS Südtirol. „Dabei sind wir bemüht maximal flexibel zu reagieren, eine Flexibilität, die aktuell auch unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitbringen müssen, wenn es da und dort zu Verschiebungen kommt. Ein herzliches Dankeschön auf diesem Wege. Außerdem haben wir auch eine Reihe von Kursen im Angebot, die (auch) online besucht werden können.“ Hierzu wurde die Seminartechnik aufgerüstet und Referent*innen zusätzlich im Unterrichten mit den digitalen Medien geschult. Ein Großteil der Kurse kann dadurch automatisch als Hybrid- oder Onlinekurs durchgeführt, begonnen oder fortgesetzt werden, sofern die Situation dies erfordert.

    Bereits eines der letzten Highlights im Herbst wurde komplett online durchgeführt: Dies waren der Vortrag und das Seminar „Easy Money. Wie du deine Finanzen regelst, endlich vorsorgst und trotzdem gut lebst“ mit Finanzbloggerin Margarethe Honisch. Knapp 100 Frauen haben an den beiden Veranstaltungen teilgenommen. Mit diesen und weiteren Weiterbildungen der Reihe „Frauen und Geld“ wurde eine Informationsplattform geschaffen und Möglichkeiten aufgezeigt, wie Frau sich absichert und vorsorgt. Auf weitere Seminare und Kurse rund um das Thema „Frauen und Geld“ dürfen sich die VHS Teilnehmerinnen im kommenden Frühjahr freuen.

    Weitergeführt wird das Studium Generale Musikwissenschaft in Zusammenarbeit mit dem Konservatorium Claudio Monteverdi Bozen. Die Lehrveranstaltungen werden im Hybrid-Format abgehalten: einige Teilnehmer*innen folgen dem Unterreicht im Seminarraum, weitere sind über Videokonferenz zugeschalten.

    2021 wird es zahlreiche neue Online Angebote für Sprachkurse sowie in der beruflichen Weiterbildung geben. Hervorzuheben ist hier der Diplomlehrgang Projektmanagement nach IPMA. Das Online Angebot umfasst aber auch Kurse wie „In Worte kleiden: Kreative Schreibwerkstatt“ – „5 Wege zu einem perfekten Gedächtnis“ – „Rücken-fit mit Pilates“ oder „Ein guter Start ins Garten- und Gemüsejahr“.

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    Bozen und Umgebung Kultur
    news-1750 Tue, 08 Dec 2020 15:38:00 +0100 Südtiroler Kinderdorf setzt Zeichen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtiroler-kinderdorf-setzt-zeichen.html Die Mitarbeiterinnen und Bewohnerinnen des Haus Rainegg im Südtiroler Kinderdorf gestaltet eine Fahne als sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Kinder. Alleinerziehende Frauen und ihre Kinder, die im Haus Rainegg Schutz finden, möchten zum Anlass der internationalen Tage - Tag der Kinderrechte (20.11.), Tag gegen Gewalt an Frauen (25.11.) und Tag der Menschenrechte (10.12.) eine Botschaft senden: eine Fahne mit starken Aussagen.

    Die Mitarbeiterinnen von Haus Rainegg begleiteten den Gestaltungsprozess und schenkten den Frauen damit auf eine andere besondere Weise eine Stimme. Die Bewohnerinnen waren sehr motiviert am Projekt „Fahne“ teilzunehmen und jede hatte sofort konkrete Ideen. Ihre wichtigsten und bedeutsamsten Begriffe fanden somit einen Platz auf der Fahne und ihre Kinder ergänzten das Kunstwerk mit ihren Handabdrücken.

    Dadurch soll zum Ausdruck kommen, dass „jeder Mensch Respekt verdient hat“ und „Frauen stark sind“. Eine Bewohnerin betont, dass es „Mut braucht den ersten und wichtigsten Schritt zu wagen: raus aus der Gewaltsituation, meistens auch ohne zu wissen wie es weitergeht“. Die Fahne weht nun vor dem Haus Rainegg und trägt unter anderem die Worte „Mut“, „Powerful“ und „no violenza“ weiter.

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    Eisacktal/Wipptal Sozial
    news-1747 Mon, 07 Dec 2020 16:49:00 +0100 EU-Agrarreform: die Chancen nutzen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/eu-agrarreform-die-chancen-nutzen.html Ende Oktober hat die EU die Weichen für die künftige Landwirtschaftspolitik bis 2027 gestellt. Die Debatte um die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) befindet sich in der Endphase. In einem Online-Event des Raiffeisenverbandes erläuterten der österreichische Agrarexperte Josef Plank und EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann die künftigen Chancen und Herausforderungen. Zu dem Online-Event unter dem Motto „Die EU-Agrarreform – was bringt sie den Genossenschaften und den Bauern?“ konnten Verbandsobmann Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser neben den Mitgliedern des Koordinierungsausschusses rund 90 Mandatare der landwirtschaftlichen Genossenschaften begrüßen.

    Josef Plank, Agrarexperte und Leiter der Abteilung Wirtschafts-, Agrar- und Europafragen im Österreichischen Raiffeisenverband, sowie Europaparlamentarier Herbert Dorfmann analysierten die Chancen und Herausforderungen der künftigen Agrarpolitik. In den derzeit laufenden Trilog-Verhandlungen versuchen EU-Kommission, EU-Parlament und EU-Rat sich auf eine Agrarpolitik zu einigen, die den hohen gesellschaftlichen Erwartungen in Bezug auf Klimaschutz, Schutz der biologischen Vielfalt, ökologische Nachhaltigkeit und ein gerechtes Einkommen für die Landwirte gerecht wird. Mit der politischen Einigung wird bis Mitte des nächsten Jahres gerechnet.

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    Verbandsnachricht Sonstige
    news-1745 Mon, 07 Dec 2020 16:05:00 +0100 Neuer Institutsschutz im Mittelpunkt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/neuer-institutsschutz-im-mittelpunkt.html Nach der vor einem Monat erfolgten Genehmigung des institutsbezogenen Sicherungssystems (IPS) durch die Banca d’Italia wurde bei einer Informationstagung der Raiffeisenkassen die Bedeutung des künftigen Institutsschutzes hervorgehoben. Zu der Online-Infotagung Anfang Dezember konnte Verbandobmann Herbert Von Leon neben den Obleuten und Geschäftsführern der 39 Raiffeisenkassen und den Vetretern der Raiffeisen IPS Genossenschaft hochrangige Exponenten der Banca d’Italia begrüßen.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1746 Mon, 07 Dec 2020 11:30:11 +0100 279 Höchstnoten für Südtiroler Weine https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/279-hoechstnoten-fuer-suedtiroler-weine.html Italienische Weinführer honorieren die konsequente Qualitätsstrategie der Südtiroler Weinwirtschaft: in den Bewertungen 2021 gab es 279 Mal die Höchstnote für Südtiroler Weine. 74 Kellereien in Südtirol können sich über mindestens eine Auszeichnung freuen. In seiner 2021er-Ausgabe bewertet der Gourmetführer „Gambero Rosso“ nicht weniger als 20 Weine aus Südtirol mit drei Gläsern, 34 reiht die Vereinigung Slow Wine unter ihre Spitzenkategorie „Top Wines“ und 25 finden sich im Restaurantführer „Veronelli“ in der Top-Kategorie „Super Tre Stelle“. Höchstnoten gab’s zudem für 35 Südtiroler Weine von der Sommeliervereinigung AIS, für 24 von „Vinibuoni“, für 41 von „Doctor Wine“ und für 35 von „Bibenda“ und 52 Weine aus Südtirol wurden im „Wine Hunter“ prämiert (davon drei mit dem Platin-Award). Neben den Weinen konnten auch die Südtiroler Sekte überzeugen: gleich vier von ihnen wurden im Sektführer „Sparkle“ ausgezeichnet. "Was uns freut, ist nicht nur die Anzahl der prämierten Weine, sondern auch die breite Streuung über alle Sorten und Lagen", erklärt Maximilian Niedermayr, der scheidende Präsident des Konsortiums Südtirol Wein. „Das ist ein Zeichen dafür, dass unsere Qualitätsstrategie nicht nur einige wenige herausragende Produkte erfasst, sondern das gesamte Spektrum.“ Als Beweis dafür führt Niedermayr die 50 Südtiroler Weine an, die zwei oder mehr Höchstnoten eingefahren haben. „Darunter finden sich 25 Weißweine, 20 Rote, drei Süßweine und zwei Sekte.“

    Lagrein Taber 2018 und Kellerei Terlan an der Spitze

    Der meistprämierte Südtiroler Wein 2021 ist der Lagrein Taber 2018 der Kellerei Bozen, der gleich sieben Auszeichnungen abräumen konnte. Mit sechs Prämierungen folgt der Weißburgunder Rarity 2007 der Kellerei Terlan gleich dahinter. Die Kellerei Tramin konnte für ihren Gewürztraminer Nussbaumer 2018 fünf Auszeichnungen einfahren. Vier Höchstnoten gab’s für sechs Südtiroler Weine, drei für 19 weitere.

    Was die Produzenten betrifft, so konnte in diesem Jahr – wie auch schon im vergangenen – die Kellerei Terlan mit 17 am meisten Auszeichnungen auf sich vereinen. Diese gehen auf das Konto von sieben Weinen. Hinter den Terlanern platziert sich die Kellerei Tramin mit 16 Auszeichnungen für ebenfalls sieben Weine auf Platz zwei. Höchstnoten im doppelstelligen Bereich gab’s zudem für die Kellerei St. Michael Eppan (13), das Weingut Tiefenbrunner sowie die Kellerei Girlan (je 12), die Kellerei Bozen (11) und die Kellerei Kurtatsch (10).

    Sonderpreise

    Freuen kann sich die Südtiroler Weinwirtschaft schließlich auch über eine Reihe von Anerkennungen, die neben den Weinbewertungen ausgesprochen wurden. Für den „Gambero Rosso“ etwa ist die Kellerei St. Michael Eppan die Genossenschaftskellerei des Jahres 2021. Eine Sonne von „Veronelli“ gab’s für den Blauburgunder Riserva Renaissance 2016 des Weinguts Gumphof und der Riserva Weiß LR 2016 der Kellerei Schreckbichl ist für denselben Führer der beste Weißwein des Jahres, während „Slow Wine“ diesen Titel dem Müller Thurgau Feldmarschall von Fenner 2018 des Weinguts Tiefenbrunner verleiht und AIS die Kellerei Bozen mit dem Sonderpreis „Tastevin“ beehrt.

    Alle Auszeichnungen und Weine können hier abgerufen werden:

    https://www.suedtirolwein.com/de/wissen-aktuelles/die-renommiertesten-italienischen-weinf%C3%BChrer-haben-gew%C3%A4hlt/58-1581452.html

     

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    Bozen und Umgebung Wein
    news-1744 Mon, 07 Dec 2020 08:59:40 +0100 Raiffeisen Landesbank: Kunst für die Weihnachtskarte https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-landesbank-kunst-fuer-die-weihnachtskarte.html Die Künstlerin Heidrun Widmoser erhielt vom Kunstbeirat der Raiffeisen Landesbank Südtirol AG den Auftrag zur Gestaltung der heurigen Weihnachtskarte. Für die Weihnachtskarte 2020 malt sie kahle Äste von verschneiten Bäumen, die sich sanft unter der Schneelast biegen. Zum neunten Mal wurde in diesem Jahr einer Künstlerin im Rahmen der Kunstsammlung der Raiffeisen Landesbank Südtirol die Möglichkeit zur Ausführung eines Auftragswerks gegeben. Wie in den letzten Jahren von Sylvia Barbolini, Arianna Moroder, Gabriela Oberkofler, Nicolò Degiorgis, Cindy Leitner, Johannes Bosisio, Maria Peters und Mirijam Heiler wurde die Weihnachtskarte der Bank heuer von Heidrun Widmoser gestaltet.

    Geboren 1960 in Meran, besuchte die Künstlerin Heidrun Widmoser die Hochschule für Angewandte Kunst in Wien bei Professor Oswald Oberhuber. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin  in Wien

    Für die Weihnachtsgrüße 2020 der RLB malt sie ein Detail einer von der Sonne hell beschienenen Schneelandschaft. In der Lyrik und in den Weihnachtsliedern des 19. Jahrhunderts wird erstmals der Zusammenhang zwischen Schnee und dem Fest der Geburt des Christkindes hergestellt. Die Arbeit von Heidrun Widmoser zeigt uns aber, dass Schnee mehr ist als nur weiß. Ausgangspunkt für das Werk war ein Foto, das von der Künstlerin selbst aus dem Inneren ihres Autos aufgenommen wurde, nachdem sie in einer Haltebucht der Inntalautobahn geparkt hatte. Fasziniert von dem sich ihr bietenden Anblick, die von der Sonne hell beschienene Landschaft, dem am Rande der Fahrbahn bereits zu grauem Matsch mutierte Schnee und dem Lärm des vorbeibrausenden Verkehrs, den sie in diesem Moment völlig ausgeblendet hatte, all das lässt sie später im Atelier zu Pinsel und Farbe greifen, um diese Erinnerung festzuhalten.

    Dabei geht es ihr nicht um eine realistische Wiedergabe eines Stückes Natur, sondern um dessen ästhetische Wahrnehmung. Eine Schneedecke nehmen wir zuerst ja nur als weiße Fläche wahr, erst beim genaueren Hinsehen öffnet sich, auf Grund der  momentan herrschenden Lichtphänomene, ein ganzes Spektrum von Nuancen, vom hellsten, gleißenden Weiß bis hin zu zart schimmernden Abtönungen, die das jeweilige Licht spiegeln. Genau diese Herausforderung, das Einfangen von einer Vielfalt an Nuancen war es auch, die KünsterInnen aller Epochen gereizt hat, Schneebilder anzufertigen.

    Die kahlen Äste der zugeschneiten Bäume biegen sich sanft und bilden so eine zweite Textur auf der Leinwand, die sich netzartig über die mit Halbkreide grundierte und mit Eitempera kolorierte Holztafel legt. Somit ergibt sich ein starker Kontrast zwischen den fotorealistischen Zweigen und dem abstrakten Hintergrund, lässt die Arbeit genau zwischen diesen beiden Widersprüchen stehen und wirken.

    Schnee als Metapher für Reinheit und Unschuld wirft in unserer heutigen Zeit aber auch die Frage nach der kommerziellen Ausbeutung der weißen Winterlandschaft durch den Tourismus auf, es geht auch um Probleme wie Klimaveränderung und die bedrohlichen Aspekte dieser weißen Pracht, um Trivialisierung und Klischeevorstellungen. Diese erfreuen aber, trotz Allem, immer noch unser Auge und Herz nicht nur zur Weihnachtszeit.

    Heidrun Widmoser formuliert folgenden auf die weihnachtliche Botschaft bezogenen Text:

    „Wenn etwas im Verborgenen bleibt, keine Bedeutung erfährt, dann fällt mir das auf, und ich mache es durch meine Malerei sichtbar“

    Das Werk ist im Schalterraum der Raiffeisen Landesbank Südtirol AG ausgestellt.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1743 Thu, 03 Dec 2020 09:10:27 +0100 Kellerei Tramin: 20. Drei-Gläser-Auszeichnung in Folge https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-tramin-20-drei-glaeser-auszeichnung-in-folge.html Der Gewürztraminer Nussbaumer 2018 der Kellerei Tramin erhielt vom führenden italienischen Wein-Guide Gambero Rosso die Höchstnote „Drei Gläser“. Es handelt sich um die 20. Auszeichnung in Folge. Seit 1999 wurde jeder neue Jahrgang des Gewürztraminers Nussbaumer mit dieser Höchstnote prämiert. Der Nussbaumer ist damit der am häufigsten ausgezeichnete Gewürztraminer in der Geschichte des Gambero Rosso, er ist generell der meistprämierte Gewürztraminer Italiens, und einer der meistprämierten Weine des Landes insgesamt.

    Die Kellerei Tramin und der Gewürztraminer

    Mit der 20. Höchstnote von Gambero Rosso sieht Kellermeister Willi Stürz einen langen Weg bestätigt: „Seit vielen Jahren legen wir unser ganzes Herzblut in diese Sorte, sie ist Teil unserer Identifikation. Unsere Gewürztraminer heben sich ab. Sie sind anders als Gewürztraminer, die in anderen Weinregionen der Welt entstehen. Sie sind in erster Linie frisch und würzig und zeigen bei aller Intensität ein nobel-feingliedriges Aroma. Wir haben seit jeher an den für Südtirol typisch trockenen Ausbau geglaubt, dieser hat sich inzwischen als eigene Stilistik auch außerhalb von Italien einen Namen gemacht."

    Faszinierender Speisenbegleiter

    Beim Verkosten des Nussbaumers steigen Frucht-, Blüten- und Gewürzdüfte in die Nase. Rosenblätter, würzige Blüten von Lilien, reife gelbe exotische Früchte, Zitruszesten sowie die unverkennbar würzigen Noten, die der Sorte ihren Namen gaben: getrocknete Kräuter, Gewürznelken, Zimt und Muskatnuss.
    Durch seine markanten Aromen eignet sich dieser Wein als Begleiter für noble Speisen, wie sie an den Festtagen auf den Tisch kommen: Er passt zu Fischgerichten und Geräuchertem, schön gereiftem Weichkäse, hellem Fleisch, Schwert- oder Thunfisch; ideal zu Krustentieren und Meeresfrüchten, spektakulärer Begleiter würziger Gerichte der orientalischen Küche und kreativer würzig-aromatischer Kreationen, wie etwa Kombinationen mit Pilzen, Mangold, Fenchel, Avocado, Wirsing, Galgantwurzel, Ingwer, Orangen, Aprikosen, Essig, Konfitüren und frischen Kräutern wie Estragon, Rosmarin, Dill, Thymian, Lorbeer, Kerbel, Safran, Minze oder Zitronengras.

    Special-Edition-Kassette

    Um das Jubiläum „20 Jahre Drei Gläser“ zu feiern, hat die Kellerei Tramin die „Sonderedition Nussbaumer“ kreiert. Die Spezial-Ausgabe ist auf 500 Ausgaben limitiert. Jede enthält eine Flasche Nussbauer 2018, also den aktuellen Jahrgang mit dem Jubiläumsetikett sowie zwei Flaschen aus früheren, großartigen Jahrgängen, welche das Reifungspotenzial eines Spitzen-Gewürztraminers verdeutlichen.

    Kompetenz in Sachen Gewürztraminer

    Mit einer Bandbreite von 5 Gewürztraminer-Weinen in unterschiedlichen Spielarten zeigt die Kellerei Tramin die faszinierende Vielfältigkeit dieser Rebsorte auf. „Epokale“ ist ohne Zweifel die spektakulärste Variante. Er wird eher barock ausgebaut und darf sieben Jahre in einem tiefen Stollen des Landesmuseums für Bergbau am Schneeberg in Ridnaun lagern, bevor er auf den Markt kommt. Schon der erste Jahrgang des Epokale (2009) erhielt vom renommierten Wine Advocate die höchste Bewertung und holte damit erstmals 100 Parker-Punkte nach Südtirol.

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    Überetsch/Unterland Wein
    news-1742 Tue, 01 Dec 2020 11:42:22 +0100 Kellerei Bozen gewinnt AIS-Sonderpreis https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-bozen-gewinnt-ais-sonderpreis.html In der neuen Ausgabe des Weinführers der italienischen Sommeliervereinigung AIS, „Guida Vini VITAE 2021“, zeichnet die italienische Sommeliervereinigung die Kellerei Bozen mit dem Sonderpreis „Tastevin“ aus. Die höchste Auszeichnung der AIS wird italienweit an nur 22 Produzenten verliehen – einen je Region. „Der Gewinn des ´Tastevin´ zeigt, dass wir in den letzten Jahren und Jahrzehnten vieles richtig gemacht haben. Aber mehr als das, ermutigt er das gesamte Team und die über 220 Mitglieder, konsequent in diese Richtung weiterzuarbeiten“, erklärt Stephan Filippi, Önologe der Kellerei Bozen. Es sind bekanntlich nur wenige Auserwählte, die diese Sonderauszeichnung der Sommeliervereinigung erhalten, und zwar für Weine, die wegweisend für das jeweilige Anbaugebiet sind. Die Jury hob ausdrücklich die Verdienste der Kellerei Bozen im Bereich des Lagreins hervor. Mit dem Flaggschiff Lagrein Taber ist es der Kellerei Bozen gelungen, den Beweis dafür zu erbringen, dass man aus einer lange Zeit unterschätzten autochthonen Sorte einen großen Rotwein kreieren kann.

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    Bozen und Umgebung Wein
    news-1741 Mon, 30 Nov 2020 10:12:40 +0100 Soul Garden: Pilotprojekt mit Diplomverleihung beendet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/soul-garden-pilotprojekt-mit-diplomverleihung-beendet.html Mit der Diplomübergabe schloss vor kurzem in Meran das Bildungsprojekt zur Förderung des Berufs(wieder)einstiegs von Personen mit Migrations- und Fluchtgeschichte ab. In Südtirol besteht großer Bedarf an Arbeitskräften in der Landwirtschaft. Viele Personen mit Migrations- und Fluchtgeschichte waren in der Vergangenheit bereits in diesem Bereich tätig, verfügen jedoch nicht immer über eine Ausbildung und entsprechende Sprachkenntnisse. Das Projekt "Soul Garden" wurde ins Leben gerufen, um dazu beizutragen, diese Lücke zu schließen.

    Initiiert wurde es über die Sozialgenossenschaft Spirit gemeinsam mit dem Hotel Castel Fragsburg in Meran und der Koordinationsstelle Berufliche Weiterbildung des Landes. Auch die Fachschule Laimburg, die Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt und das Arbeitsvermittlungszentrum Meran wirkten am Projekt mit, ebenso wie die Sprachschule alpha beta piccadilly.

    "Durch die Bündelung der Expertise der zahlreichen Projektpartner ist es über dieses Projekt möglich, die Kompetenzen von Personen, die auf dem Arbeitsmarkt besonders benachteiligt sind, auf verschiedenen Ebenen zu fördern und ihnen somit neue Türen für die Zukunft zu öffnen. Zugleich profitieren Arbeitgeber von gut ausgebildetem Personal", freuen sich Landesrat Phillipp Achammer und Bildungsdirektor Gustav Tschenett über das erfolgreich durchgeführte Projekt, durch das auch eine Basis für zukünftige Initiativen geschaffen wurde.

    1500 Quadratmeter Garten eröffnen neue Arbeitschancen

    Von März bis November haben acht Projektteilnehmer von "Soul Garden" in der Nähe der Fragsburg oberhalb von Meran auf etwa 1500 Quadratmetern naturnah lokales und exotisches Gemüse und Kräuter angebaut. Der Absatz der Produkte aus dem Garten erfolgte nicht nur an den Projektpartner Castel Hotel Fragsburg, sondern auch an private Kunden.

    Die Arbeit im Feld erfolgte im Rahmen eines Ausbildungs- und Orientierungspraktikums von 500 Stunden. Sie war ein zentrales Element für die Projektteilnehmer, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Zusätzlich wurden die Praktikanten fast 900 Stunden lang theoretisch und praktisch ausgebildet und auf die Arbeitssuche vorbereitet. Außerdem gab es über den gesamten Zeitraum des Projekts eine Prozessbegleitung für die Gruppe und auf der persönlichen Ebene der einzelnen Teilnehmer.  

    Unter anderem haben sie Fachunterricht im Obst- und Gartenbau erhalten, Arbeitssicherheitskurse, aber auch Alphabetisierungs- und Sprachkurse besucht, ebenso wie Kurse zur lokalen Gesellschaft und Kultur.

    Einer der Teilnehmer ist Hiwa Noaman aus dem Irak. Er ist 37 Jahre alt und seit einem Jahr und sechs Monaten in Südtirol. Hiwa Noaman ist dankbar für die Möglichkeit, an diesem Projekt teilnehmen haben zu können: "Bei den Kursen habe ich viel gelernt. Durch das Praktikum habe ich auch viele nette Leute kennengelernt. Für mich als Flüchtling war das Projekt sehr gut. Besonders hilfreich für mich sind der Sprachkurs und das Verständnis für die Arbeitssituation."

    Samen für Pflanzen und neue Projekte gesät

    Nun haben die Teilnehmer ihre Teilnahmebestätigung erhalten und das Projekt ist somit abgeschlossen. Es war, so die Koordinatorinnen des Projekts Verena Hilpold von der Koordinationsstelle Berufliche Weiterbildung und Veronika Golser von der Sozialgenossenschaft Spirit, ein Erfolg auf allen Ebenen, der nur möglich war, weil die Projektpartner am selben Strang gezogen haben: "Natürlich freut es uns nach Monaten investierten Herzbluts, dass mehrere Projektteilnehmer bereits erste Schritte in der Arbeitswelt machen und die neu erworbenen Kompetenzen somit einen konkreten Nutzen für Projektteilnehmer und Arbeitgeber haben. Doch der Mehrwert, der über dieses Projekt geschaffen wurde, geht weit darüber hinaus. Ganz im Sinne des Namens 'Soul Garden' haben wir also nicht nur Samen gesät, sondern auch Möglichkeiten zur individuellen Entfaltung und auf der übergeordneten Projektebene neue Ideen für die Zukunft."

    Dazu gibt es auch bereits konkrete Vorstellungen: Eine Neuauflage der Bildungsmaßnahme ist bereits angedacht.

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    Burggrafenamt Sozial
    news-1739 Fri, 27 Nov 2020 10:00:00 +0100 Mitgliederbetreuer, die persönlichen Ansprechpartner https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mitgliederbetreuer-die-persoenlichen-ansprechpartner.html Als Teil des neuen Zukunftsbildes hat der Raiffeisenverband den Bereich Mitgliederbetreuung eingerichtet. Heute stehen vier Mitgliederbetreuer als persönliche Ansprechpartner zur Verfügung. Die Mitgliederbetreuer haben langjährige Erfahrung in den verschiedenen Branchen der Mitgliedsgenossenschaften und tragen damit bei, das diesbezügliche Wissen bereichsübergreifend besser zu vernetzen. Florian Pedron, Leiter des Bereichs Mitgliederbetreuung betont: „Mit unserem kleinen schlagkräftigen und motivierten Team versuchen wir, den Raiffeisenverband noch näher als bisher an seine Mitglieder zu bringen, um sie individuell und zielgerichtet unterstützen zu können.“

    Die vier Mitgliederbetreuer Johannes Stauder, Armin Scannavini, Elisa Brunner und Petra Bisaglia haben heuer über 200 Mitgliedsgenossenschaften besucht. Auch in Zeiten von Corona ist es so gelungen, den Kontakt zu den Mitgliedsgenossenschaften aufrecht zu erhalten und zu intensivieren. „Vor allem die kleineren Mitgliedsgenossenschaften schätzen es, wenn sie alle ihre Anliegen über einen einzigen Ansprechpartner, den sie persönlich kennen, im Verband abwickeln können“, sagt Johannes Stauder, Ansprechpartner für die landwirtschaftlichen Genossenschaften.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1738 Thu, 26 Nov 2020 23:00:00 +0100 Online-Event zur EU-Agrarreform am 1. Dezember https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/online-event-zur-eu-agrarreform-am-1-dezember.html Ende Oktober hat die EU die Weichen für die künftige Landwirtschaftspolitik bis 2027 gestellt. Viele sprechen von einem Systemwechsel in der europäischen Agrarpolitik, die stark auf eine nachhaltige Landwirtschaft setzt. Was aber bedeutet die neue GAP für unsere Landwirtschaft, Genossenschaften und Bauern? Wie sieht es künftig mit Betriebshilfen, Ausgleichszahlungen, Umweltprämien und Direktzahlungen aus?

     

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    Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
    news-1740 Thu, 26 Nov 2020 20:25:10 +0100 RLB legt erstmals Green Bonds auf https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/rlb-legt-erstmals-green-bonds-auf.html Die Raiffeisen Landesbank Südtirol AG (RLB Südtirol) hat Anfang November eine grüne Anleihe, einen sogenannten Green Bond, für Privatanleger aufgelegt, der erste seiner Art in Südtirol. Mit dem Green Bond hat die RLB Südtirol 15 Millionen Euro begeben, welche bereits eine Woche vor Ende der Zeichnungsfrist vollständig gezeichnet wurden. „Der Erfolg unserer grünen Anleihe zeigt, dass Green Bonds auch in Südtirol längst kein Nischenthema mehr sind“, freut sich Zenone Giacomuzzi, Generaldirektor der RLB Südtirol, und fügt hinzu „Dies ist ein Erfolg nicht nur für die RLB Südtirol, sondern für unser aller Umwelt! Denn die Gelder, die mit dem Green Bond gesammelt wurden, werden ausschließlich für die Finanzierung von grünen Projekten verwendet, die messbar positive Auswirkungen auf die Umwelt haben.“

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1737 Mon, 23 Nov 2020 10:21:45 +0100 2021: verhaltene Erwartungen für landwirtschaftliche Genossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/2021-verhaltene-erwartungen-fuer-landwirtschaftliche-genossenschaften.html Die Südtiroler landwirtschaftlichen Genossenschaften bewerten die Ertragslage im Jahr 2020 sehr heterogen: Den Schwierigkeiten der Kellereien und Sennereien steht die Zufriedenheit des Obstsektors gegenüber. Die Erwartungen für 2021 sind bescheiden. Das WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen hat vor kurzem die Herbstausgabe des Wirtschaftsbarometers veröffentlicht. Demnach wird das Jahr 2020, trotz der Erholung des Absatzes in den Sommermonaten kein gutes Jahr für den Südtiroler Weinsektor sein.

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    Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
    news-1736 Fri, 20 Nov 2020 09:33:37 +0100 Wie bleibt Weißburgunder trotz Klimawandel erhalten? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wie-bleibt-weissburgunder-trotz-klimawandel-erhalten.html Das Versuchszentrum Laimburg stellt die Forschungsergebnisse des EFRE-Projektes PinotBlanc, in einer digitalen Veranstaltung vor. Ziel des Projekts ist es, die Stilistik des Weines aus Weißburgundertrauben vom fortschreitenden Klimawandel zu bewahren. Der Weißburgunder (Pinot blanc), eine Leitsorte Südtirols, leidet unter dem Klimawandel. Zu den Hauptfaktoren, die den Säuregehalt von Most und Wein beeinflussen, gehört auch die Lufttemperatur. In den Alpen stieg die Durchschnittstemperatur zwischen 1920 und 2010 um 1,9 °C an, wodurch sich der Reifebeginn der Trauben von 1980 bis 2010 um durchschnittlich zwei bis drei Wochen vorverlegt hat. Das Forscherteam des Versuchszentrum Laimburg ging von der Annahme aus, dass sich durch die höheren Temperaturen der Alkoholgehalt erhöhen und sich das sortentypische frische, blumige Aroma verflüchtigen könnte. Zudem könnte der Säuregehalt abnehmen, der jedoch wesentlich für die Stilistik des Weißburgunderweins ist, da er mit dem sensorischen Eindruck der Frische einhergeht.

    „Im Projekt PinotBlanc haben wir untersucht, wie die Qualität des Weißburgunders gesteigert und diese Rebsorte im alpinen Weinbau gefördert werden kann“, erklärte Florian Haas, Leiter der Arbeitsgruppe Physiologie und Anbautechnik am Versuchszentrum Laimburg und Koordinator des Projekts. „Insbesondere wollten wir untersuchen, ob man diese Rebsorte in höheren und frischeren Lagen anbauen kann, also Lagen, die klimatisch besser geeignet sind, um die Stilistik dieses Weins zu erhalten“.

    Das Projekt PinotBlanc wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Programms „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung 2014–2020“ finanziert.

    Vom Feld ins Labor: ein Identikit des Weißburgunders und eine mögliche Lösung zum Erhalt seiner Typizität

    Das Forscherteam analysierte acht Parzellen in verschiedenen Höhenlagen zwischen 200 und 700 Metern über dem Meeresspiegel in vier Südtiroler Gemeinden (Eppan, Tramin, Nals und Terlan). Drei Saisonen lang sammelten sie Daten über die Luft- und Bodentemperatur, die Eigenschaften und Zusammensetzung des Bodens, der Blätter und Trauben sowie die Wachstumsdynamik der Rebe. 

    Im Versuchskeller des Versuchszentrum Laimburg wurden die Trauben aus den drei Ernten dann mikrovinifiziert. Daraus gewannen die Forscher des Bereichs Önologie unter der Leitung von Ulrich Pedri 140 Versuchsweine, die daraufhin sensorisch analysiert wurden, um verschiedene Verbindungen zu ergründen, die die Weinqualität bedingen.

    Im Labor für Aromen und Metaboliten des Versuchszentrum Laimburg unter der Leitung von Peter Robatscher wurden jene aromatischen Komponenten analysiert, welche die Komplexität, das Aroma und den Geschmack dieses Weißweins charakterisieren. Das Aromaprofil wurde im Anschluss den phänologischen, agronomischen und meteorologischen Daten in Bezug auf die Höhe gegenübergestellt.

    Anbau des Weißburgunders in höheren Lagen

    „Die Ausweitung des Anbaus der Rebsorten auf höhere Lagen würde nicht nur dazu beitragen, den negativen Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken, sondern auch eine typische und unverwechselbare Weißburgundersorte zu entwickeln, die ihr Qualitätspotenzial voll ausschöpft“, erklärte Projektleiter Florian Haas. „Aufgrund der Ergebnisse unserer Studie sind wir zuversichtlich, dass ein Weißburgunder aus höheren Lagen die gleichen guten Eigenschaften haben wird, wie Weine aus aktuellen Anbaugebieten in tieferen Lagen.“

    Derzeit stoßen die in diesem Projekt berücksichtigten höheren Lagen bei kühlen Jahrgängen noch an ihre Grenzen, da die Vegetationsperiode zu spät ist, um vollreife Trauben mit dem richtigen Zuckergehalt zu produzieren.

    Im Projekt PinotBlanc wurden die Unterschiede in den Eigenschaften der Trauben- und Weine zwischen niedrigen und hohen Anbaulagen erarbeitet. Diese Informationen werden Winzern und Önologen helfen, Entscheidungen über die Wahl der Rebsorten, der Lage für neue Rebanlagen, sowie den optimalen Erntezeitpunkt zu treffen. Darüber hinaus werden die im Rahmen des Projekts gesammelten Daten den Önologen in Bezug auf Weißburgunder-Cuvées aus verschiedenen Anbaugebieten Südtirols hilfreich sein.

    Enge Zusammenarbeit mit Südtiroler Weinproduzenten

    Am Projekt PinotBlanc beteiligt war ein interdisziplinäres Forscherteam aus den Arbeitsgruppen „Physiologie und Anbautechnik“ (Weinbau), „Verfahren und Wissenstransfer“ (Önologie) und des Labors für Aromen und Metaboliten des Versuchszentrums Laimburg beteiligt. Bei der Entwicklung und Durchführung des Projekts stand das Versuchszentrum Laimburg in engem Kontakt mit dem Konsortium Südtiroler Wein, dem Verband der Kellereigenossenschaften Südtirols, der Associazione enotecnici italiani (Assoenologi – Sektion Südtirol), sowie mit verschiedenen Kellereien und privaten Produzenten.

    Die aufgezeichnete Veranstaltung kann unter folgendem Link eingesehen werden: https://youtu.be/VUfsMWUPQKg

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    Überetsch/Unterland Wein
    news-1735 Wed, 18 Nov 2020 15:09:34 +0100 Forschungsergebnisse zur Apfeltriebsucht https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/forschungsergebnisse-zur-apfeltriebsucht.html Anlässlich der diesjährigen digitalen Apfelmesse INTERPOMA stellen die Fondazione Edmund Mach und das Versuchszentrum Laimburg die Ergebnisse ihrer langjährigen Forschungszusammenarbeit zur Apfeltriebsucht vor. Die digitale Veranstaltung kann ab 19.11.2020 auf den YouTube-Kanälen der beiden Forschungseinrichtungen angesehen werden. Bei der Apfeltriebsucht, dem sogenannten „Besenwuchs“, handelt es sich um eine Infektionskrankheit des Apfelbaums, die große wirtschaftliche Schäden verursachen kann, da sie zu Kleinfrüchtigkeit und damit Ertragsminderung führt und infizierte Bäume sofort gerodet werden müssen. Ausgelöst wird die Krankheit durch Bakterien, den Phytoplasmen, die von bestimmten Insekten – nämlich dem Sommerapfelblattsauger (Cacopsylla picta) und dem Weißdornblattsauger (Cacopsylla melanoneura) – verbreitet werden. 

    Die Fondazione Edmund Mach und das Versuchszentrum Laimburg forschen seit einigen Jahren an der Apfeltriebsucht, mit dem Ziel die Mechanismen der Übertragung zu verstehen und eine Strategie zu entwickeln, um ein weiteres Auftreten der Krankheit in der Region zu verhindern.  

    Digitales Event zum aktuellen Forschungsstand

    Die Fondazione Edmund Mach und das Versuchszentrum Laimburg geben einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zur Apfeltriebsucht. Vorgestellt wird zu diesem Anlass auch ein kürzlich erschienener wissenschaftlicher Sammelband zur Apfeltriebsucht, den die beiden Institutionen zusammen erarbeitet und herausgegeben haben. 

    Die Veranstaltung ist ab dem 19.11.2020 auf den YouTube-Kanälen der beiden Institutionen verfügbar:

    Fondazione Edmund Mach: www.youtube.com/fondazionemach  

    Versuchszentrum Laimburg: https://www.youtube.com/channel/UCTqWlBA_ZmLHnpInvalgOcw  

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    Obst
    news-1734 Wed, 18 Nov 2020 14:35:39 +0100 Gemeinsam Verantwortung übernehmen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/gemeinsam-verantwortung-uebernehmen.html Mit den zunehmenden Beschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie häufen sich die Stellungnahmen der betroffenen Interessengruppen. Die Plattform Land als Interessensvertretung des ländlichen Raums ruft dazu auf, die Bedingungen für Homeoffice und Homeschooling zu verbessern und, wenn möglich, Präsenz in den Schulen und der Kinderbetreuung zuzulassen. Ziel der Anti-Corona-Maßnahmen muss sein, das Wirtschaften zu ermöglichen und gleichzeitig die Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens inklusive der Kinderbetreuung, der Schulen und der Seniorenaktivitäten so gering wie möglich zu halten – im urbanen Raum genauso wie im ländlichen Raum. Laut Presseaussendung begrüßt die Plattform Land daher die Initiative des Landes, flächendeckend Antigen-Schnelltests anzubieten. „Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich testen zu lassen“, appelliert Plattform-Land-Präsident Andreas Schatzer.

    Kinderbetreuungseinrichtungen und Bildungsstätten für Kinder und Jugendliche sollten offenbleiben, wie dies auch in den meisten Nachbarstaaten der Fall ist, oder rasch wieder öffnen. Die wirtschaftlichen Aktivitäten sollen, mit so wenig sozialen Kontakten wie nötig, aber so viel Arbeitsplatzerhaltung wie möglich, weitergehen. Dazu gehört eine verstärkte Verlagerung der Arbeit ins Homeoffice, wo immer dies möglich ist.
    Allerdings ist Homeoffice und Homeschooling bzw. Kinderbetreuung gleichzeitig keine gute Lösung. Wenn also Betriebe offenhalten, muss auch die Frage der Kinderbetreuung beantwortet werden. Wenn es nicht möglich ist, Kitas, Kindergärten und Schulen offen zu halten, braucht es zumindest eine Notbetreuung für Kinder von allen berufstätigen Eltern. Ohne diese wird auch die Wirtschaft verstärkt Schaden leiden. „Nun müssen alle gesellschaftlichen Kräfte zusammenstehen und ihren Beitrag leisten, und zwar egal ob Bildung oder Wirtschaft, Stadt oder Land. Je mehr wir zusammenhalten, desto eher kommen wir auch wieder gemeinsam aus dieser Situation heraus“, betont Präsident Andreas Schatzer.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1733 Wed, 18 Nov 2020 09:51:23 +0100 Sonderpreis für Kellerei St. Michael-Eppan https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/sonderpreis-fuer-kellerei-st-michael-eppan.html Die Kellerei St. Michael-Eppan wurde Ende Oktober vom renommierten Weinführer „Gambero Rosso“ mit dem Sonderpreis „Premio Cantina Cooperativa dell’anno 2021“ ausgezeichnet. Der „Gambero Rosso“ vergibt jährlich die begehrten „Tre bicchieri“ für die besten Weine Italiens. In seiner neuesten Ausgabe „I Vini d’Italia 2021“ wurde der Kellerei St. Michael-Eppan, zusätzlich zu den „Drei Gläsern“ für den „Chardonnay Sanct Valentin 2018 der Sonderpreis „Italiens Kellereigenossenschaft des Jahres 2021“ verliehen.

    In der Begründung zum Sonderpreis, den Obmann Klaus Pardatscher und Kellermeister Hans Terzer in Rom entgegennahmen, heißt es: „Die Berufung Südtirols als Weinland drückt sich nicht durch Quantität, sondern durch höchste Qualitäten aus, bei der Kellerei St. Michael-Eppan wird dies vorbildhaft umgesetzt“.

    In seiner Laudatio zur Preisverleihung in Rom hob Marco Sabellico vom Gambero Rosso das Genossenschaftssystem als wichtige Säule für Südtirols Weinbau hervor: „Südtirol ist eine der stärksten Marken im italienischen Weinbau. Das Südtiroler Genossenschaftssystem wurde im Laufe der Jahre perfektioniert, die Kellereigenossenschaft St. Michael-Eppan hat einen entscheidenden Beitrag für diese Entwicklung geleistet, daher zeichnet der Gambero Rosso sie mit dem Sonderpreis „Cantina Cooperativa dell’anno 2021“ aus.

    Obmann Klaus Pardatscher freut sich über den Preis: „Der Sonderpreis bestätigt, dass unser eingeschlagener Weg der Zusammenarbeit zwischen den Bauern im Anbau und die professionelle Arbeit in der Kellerei der richtige ist. Die Auszeichnung soll Ansporn sein, auf diesem Niveau weiter zu machen.“ Kellermeister Hans Terzer sagt: „In den letzten Jahren standen bei den Auszeichnungen für die Kellerei St. Michael-Eppan immer die Weine im Vordergrund, inzwischen wurden unsere Weine bereits 33 Mal mit den ,Drei Gläsern‘ ausgezeichnet. Mit dieser Auszeichnung zu „Italiens Kellereigenossenschaft des Jahres 2021“ wird das gesamte System der Kellereigenossenschaft St. Michael-Eppan prämiert.“ Ein besonderer Preis als Belohnung für die geleistete Arbeit der letzten Jahre und Jahrzehnte seitens der Kellerei, der Mitglieder und der Mitarbeiter.

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    Überetsch/Unterland Wein
    news-1732 Mon, 16 Nov 2020 10:29:25 +0100 Das Gebot der Stunde  https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/das-gebot-der-stunde.html Die aktuellen Ereignisse rund um die Corona-Pandemie, wie das Inkrafttreten der neuen Dringlichkeitsverordnung Nr. 69 scheinen uns wieder in den Frühling zurückzubringen: Geschlossene Schulen, Geschäfte, Restaurants, eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit, soziale Distanzierung.  Wieder arbeiten Mitarbeiter*innen von zuhause aus, sofern dies mit dem jeweiligen Aufgabenbereich vereinbar ist. Man möchte meinen, diese Vorgabe umzusetzen, sei für Unternehmen und ihre zahlreichen Mitarbeiter*innen kein Problem. Schließlich ist immer mehr smart, digital und ohne Umwege erreichbar. Doch in der Realität reicht es nicht aus, dass sich die Arbeitswelt diesem Prozess nur anpasst, es geht vielmehr um Adaption und Integration – und schließlich um die Verinnerlichung. 

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1730 Fri, 13 Nov 2020 09:07:00 +0100 Die Roaner Lernfreunde https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/die-roaner-lernfreunde.html In Sarns bei Brixen gibt es einen Bauernhof, der seit Herbst 2019 als Lernumgebung für hochsensible Kinder genutzt wird. Der siebenjährige Max* lernt hier alles, was auch in der Regelschule vermittelt wird. Die einzigen Unterschiede sind die Umgebung und die Lernmaterialien. Eisacktal/Wipptal Sozial news-1731 Wed, 11 Nov 2020 16:47:07 +0100 Covid-19 und die Ökonomie https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/covid-19-und-die-oekonomie.html Alex Weissensteiner, Wirtschaftsexperte und Professor für Quantitative Finance an der Freien Universität Bozen, hat sich mit den Wirtschaftsdaten des vergangenen Jahres auseinandergesetzt und analysiert, wie sich die Coronakrise auf die Wirtschaftsentwicklung und die Finanzmärkte auswirkt. Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise zu verstehen, müsse man sich zunächst mit der Krankheit auseinandersetzen, sagt der Wirtschaftsexperte der Freien Universität Bozen, Alex Weissensteiner, im Rahmen eines Online-Vortrages, den der Raiffeisenverband für seine Mitgliedsgenossenschaften organisiert hatte. Denn Covid-19 sei anders als alle bisherigen Krankheiten. Seit dem Ausbruch der Krankheit in Wuhan, Anfang Jänner 2020, hat Weissensteiner Daten aus aller Welt zusammengetragen und die Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft analysiert. Er verweist darauf, dass die Vergleichbarkeit der Daten aufgrund der unterschiedlichen Teststrategien schwierig ist. Unabhängig von der Art der Zählung gäbe es seit Oktober in allen Ländern einen erneuten extremen Anstieg an Infektionen.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1728 Thu, 05 Nov 2020 12:16:18 +0100 Banca d’Italia genehmigt Institutsschutz für die Raiffeisenkassen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/banca-ditalia-genehmigt-institutsschutz-fuer-die-raiffeisenkassen.html Die italienische Bankenaufsicht Banca d’Italia hat am 3. November 2020 das institutsbezogene Sicherungssystem (IPS) für die Südtiroler Raiffeisenkassen genehmigt. Die Raiffeisen-Haftungsvereinbarung ist das erste institutsbezogene Sicherungssystem in Italien überhaupt. Ein Meilenstein für die Südtiroler Raiffeisenorganisation. „Es war ein hartes Stück Arbeit, aber wir haben unser Ziel erreicht“, sagt Paul Gasser, Generaldirektor des Raiffeisenverbandes Südtirol. Mit dem institutsbezogenen Sicherungssystem wird die Autonomie der Raiffeisenkassen in ihrer Geschäftstätigkeit gewahrt. Damit wird ein über fünf Jahre andauernder Reformprozess im Raiffeisensektor erfolgreich abgeschlossen.
    „Die definitive Genehmigung des Institutsschutzes für die Südtiroler Raiffeisenkassen ist ein historischer Meilenstein in der über 130-jährigen Geschichte der Raiffeisenkassen“, sagt Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol. Mit diesem Schritt werden die genossenschaftlichen Prinzipien in den Raiffeisenkassen für die Zukunft nachhaltig sichergestellt.

    Krisenfällen vorbeugen

    „Mit dem IPS sind die Raiffeisenkassen verpflichtet, sich im Krisenfall wechselseitig zu unterstützen“, unterstreicht Alexander Gasser, Obmann der Raiffeisen IPS Genossenschaft. Der IPS wird in erster Linie präventiv tätig sein, um eventuellen Krisenfällen vorzubeugen. Voraussetzung für die Genehmigung des IPS ist unter anderem die Einrichtung eines Sicherungsfonds, welcher im Krisenfall vom IPS zur Unterstützung seiner Mitglieder eingesetzt werden kann. „Der Fonds wird in den nächsten Jahren aufgebaut werden und bis zum Jahr 2028 eine planmäßige Gesamthöhe von ca. 95 Mio. Euro erreichen“, unterstreicht IPS-Obmann Gasser. Neben den 39 Raiffeisenkassen sind auch die Raiffeisen Landesbank Südtirol AG und die RK Leasing GmbH Mitglieder der Haftungsvereinbarung.

    Jahrelange Bemühungen

    Der Genehmigung des IPS waren jahrelange intensive, von Höhen und Tiefen geprägte, Bemühungen vorausgegangen. „Wir haben in den vergangenen fünf Jahren von vielen Seiten Zuspruch erfahren und Unterstützung erhalten“, sagt Verbandsobmann Herbert Von Leon. Er hebt, ebenso wie IPS-Obmann Alexander Gasser, die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde Banca d’Italia hervor, die ihrerseits großes Interesse daran zeigte, dass das Projekt IPS erfolgreich umgesetzt wird, nicht zuletzt, weil es sich um das erste IPS in Italien handelt.
    Konkret unterstützt wurde die Umsetzung des IPS, und damit die Wahrung der Autonomie der Raiffeisenkassen, von Anfang an von den Südtiroler Parlamentariern, besonders von Dieter Steger, und von Landeshauptmann Arno Kompatscher. Auf nationaler Ebene setzte sich Senator Alberto Bagnai, ehemaliger Präsident der Finanzkommission des Senates, sowie der ehemalige Minister und derzeitige Unterstaatssekretär im Ministerratspräsidium, Riccardo Fraccaro, für das Anliegen aus Südtirol ein. Von zentraler Bedeutung war die wertvolle Unterstützung durch verschiedene Partner in Europa bei der Ausarbeitung der umfangreichen Dokumentation, die für das Anerkennungsverfahren notwendig waren. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor bildete zudem die enge und abgestimmte Zusammenarbeit zwischen den Raiffeisenkassen, dem Raiffeisenverband und der Raiffeisen Landesbank Südtirol AG.

    Bekannte Vorgeschichte

    Im Rahmen der Reform der italienischen Genossenschaftsbanken im Jahre 2016 hätten sich auch die Südtiroler Raiffeisenkassen zu einer Bankengruppe mit einer Aktiengesellschaft als Spitzeninstitut zusammenschließen müssen. Eine Änderung des Reformgesetzes im Dezember 2018 erwirkte eine Sonderregelung für Südtirol, und räumte den Südtiroler Raiffeisenkassen die Möglichkeit ein, anstelle einer Bankengruppe auch ein IPS gründen zu können. Ende des Jahres 2018 hatten die Raiffeisenkassen für die Errichtung eines institutsbezogenen Sicherungssystems gestimmt und der Bildung einer autonomen Bankengruppe aufgrund ihrer tendenziell zentralistischen Ausrichtung eine Absage erteilt. Am 14. Juni 2019 gründeten schließlich 39 Raiffeisenkassen, die Raiffeisen Landesbank Südtirol AG und die RK Leasing GmbH die Raiffeisen Südtirol IPS Genossenschaft. Der Antrag zur Anerkennung als institutsbezogenes Sicherungssystem wurde offiziell Ende des Jahres 2019 eingereicht. Bedingt durch die Corona-Krise und der zeitweiligen Aussetzung des Verfahrens von Seiten der Aufsichtsbehörde hat sich die Autorisierung bis in den Herbst 2020 hinausgezogen.
    Am 3. November 2020 wurde das institutsbezogene Sicherungssystem (IPS) nun von der Aufsichtsbehörde offiziell genehmigt und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1726 Thu, 05 Nov 2020 09:38:00 +0100 Bankstellensteuerung & Leadership für Geschäftsstellenleiter: Lehrgang abgeschlossen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bankstellensteuerung-leadership-fuer-geschaeftsstellenleiter-lehrgang-abgeschlossen.html Vor kurzem konnten die Teilnehmer des Lehrgangs „Bankstellensteuerung & Leadership für Geschäftsstellenleiter“ in Bozen ihr Zertifikat entgegennehmen. Alle sind sich einig, dass Führungs- und Managementwissen essenziell sind für den Gesamterfolg – besonders in Hinblick auf die kommenden Herausforderungen im Bankensektor. Dass Führung über den Erfolg der Mannschaft entscheidet, wusste bereits Napoleon Bonaparte I. „Es gibt keine schlechten Mannschaften, sondern nur schlechte Offiziere“, so wird der französische Feldherr und Kaiser zitiert. Spätestens nach Abschluss des Lehrgangs Bankstellensteuerung & Leadership für Geschäftsstellenleiter wissen dies nun auch die sechs Teilnehmer aus diversen Raiffeisenkassen und der Raiffeisen Landesbank, die im Oktober 2019 mit dem Lehrgang gestartet sind.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1727 Fri, 30 Oct 2020 10:44:24 +0100 Beiträge für grüne Mobilität https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/beitraege-fuer-gruene-mobilitaet.html Mit dem staatlichen „decreto rilancio” wurde ein Beitrag für den Ankauf von Fahrrähdern, E-Bikes, hoverboards, segways u.ä., sowie für die Nutzung individueller Transportdienste wie „bike sharing” anerkannt. Wie die Verbraucherzentrale Südtirol informiert, soll damit der Umstieg vom Privatauto auf eine „grüne, umweltfreundlichere, Mobilität” angestoßen werden. Ab wann kann man ansuchen?

    Ab dem 3. November 2020 kann man den Bonus für den Ankauf bzw. die Rückerstattung für bereits getätigte Einkäufe, beantragen. Dazu hat das Umweltministerium eine eigene Homepage erstellt (www.buonomobilità.it). Verkäufer konnten sich bereits seit dem 19. Oktober anmelden und registrieren. Auf der Homepage ist die Liste der Geschäfte veröffentlicht, welche den Bonus annehmen – die Händler sind nämlich nicht per Gesetz dazu verpflichtet.

    Wer kann um Beitrag ansuchen?

    Der Bonus wird, einmalig, allen volljährigen Bürgern anerkannt, welche in einer Stadt/Gemeinde mit einer Einwohnerzahl von mehr als 50.000 Einwohnern wohnen. In Südtirol betrifft dieser Zuschuss also ausschließlich die Landeshauptstadt Bozen.

    Der Bonus beträgt 60 Prozent des Kaufpreises, wobei ein Maximalbetrag von € 500,00 ausbezahlt wird. Dieser Bonus kann für alle Einkäufe im Zeitraum vom 4. Mai 2020 bis 31. Dezember 2020 beansprucht werden, und zwar unabhängig von der Verschrottung eines umweltbelastenden Fahrzeuges.

    Wie muss man ansuchen?

    Das Ansuchen ist über einer eigene Plattform des Ministeriums zu stellen, die ab 3. November 2020 zugänglich sein wird. Für die Registrierung auf dieser Plattform ist die digitale Identität (SPID) notwendig.

    Falls das Fahrzeug bereits erworben wurde, sollte die Rechnung oder der Beleg in digitales Format umgewandelt werden, denn diese sind dem Ansuchen beizulegen bzw. müssen auf dem Portal hochgeladen werden. Außerdem sollte man die Bankkordinaten griffbereit halten, denn es wird möglich, sein die Rückerstattung direkt auf das eigenen Bankkonto zu beantragen.

    Es war bereits in einer ersten Phase, also seit 4. Mai 2020 und bis zur effektiven Inbetriebnahme der Plattform möglich, eines der geförderten Fahrzeuge zu erwerben; ab dem 3. November wird es möglich sein, ein Ansuchen auf Rückerstattung des bereits bezahlten Betrages einzureichen. Voraussetzung ist natürlich, dass man die Rechnung vorweisen und dem Ansuchen beilegen kann.

    In der zweiten Phase, also ab dem Zeitpunkt, zu dem die Plattform in Funktion sein wird (3. November), werden die BürgerInnen vor dem Kauf des Fahrzeuges über die Plattform das Ansuchen stellen müssen (es wird erforderlich sein genau anzugeben, welches Verkehrsmittel erworben werden soll). Die Plattform wird daraufhin einen elektronischen Gutschein generieren; dieser kann in den teilnehmenden Geschäften eingelöst werden, wobei der Begünstigte dem Händler also nur mehr die restlichen 40 Prozent des Kaufpreises bezahlen wird.

    Die elektronischen Guthaben sind innerhalb 30 Tage ein zu lösen, da sie ansonsten annulliert werden.

    Achtung: die geförderten Fahrzeuge müssen gewisse technische Voraussetzungen gemäß Straßenverkehrskodex erfüllen, um auf der Straße benutzt werden zu können. Der Beitrag wird auch für den Kauf gebrauchter Fahrzeuge anerkannt oder im Falle von Online-Käufen, aber immer und ausschließlich gegen Vorweisen einer Rechnung. Von der Maßnahme ausgeschlossen ist hingegen Zubehör wie Helm oder Schloss.

    Bonus mit Verschrottung

    Ab 1. Jänner 2021 wird der „bonus mobilità” nur dann erkannt werden, wenn im Laufe des Jahres 2021 ein umweltverschmutzendes Fahrzeug verschrottet wird. Dieser Beitrag kann bis 31.12.2024 eingelöst werden.

    Die Beiträge werden dabei nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt“ ausgezahlt, und nur bis zur Erschöpfung der vom Staat zur Verfügung gestellten Geldmittel. Die Auszahlung erfolgt nicht aufgrund des Ausstellungsdatums der Rechnung, sondern aufgrund des Datums des Gesuches laut Portal des Ministeriums! Die Gefahr eines sogenannten „click days“ ist also nicht gering – auch steht eine Überlastung des Portals zu befürchten.

    Nähere Informationen zum Bonus sind auf der Homepage des Umweltministeriums veröffentlicht.

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    Bozen und Umgebung Energie
    news-1720 Fri, 30 Oct 2020 10:43:00 +0100 RVS veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/rvs-veroeffentlicht-nachhaltigkeitsbericht.html Mit dem ersten Nachhaltigkeitsbericht setzt der Raiffeisenverband Südtirol ein Signal für mehr Nachhaltigkeit in der Südtiroler Genossenschaftswelt. Ein Zeichen von sozialer und ökologischer Verantwortung. Ein Nachhaltigkeitsbericht zeigt alle Tätigkeiten und Leistungen eines Unternehmens, die über den finanziellen Aspekt hinausgehen. Darunter fallen die ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit. Für Betriebe ab einer bestimmten Größenordnung ist die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichtes mittlerweile verpflichtend. Der Raiffeisenverband fällt nicht in diese Kategorie. Dennoch hat sich der Verband für einen Nachhaltigkeitsbericht entschieden. Obmann Herbert Von Leon: „Die Entscheidung für den Nachhaltigkeitsbericht war freiwillig und naheliegend, denn nachhaltiges Wirtschaften und gesellschaftliche Verantwortung sind ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur des Raiffeisenverbandes. Beides zählt zu den Grundwerten von Genossenschaften." Generaldirektor Paul Gasser ergänzt: "Im Bewusstsein unserer ökonomischen, sozialen und auch ökologischen Verantwortung haben wir daher 2019, in Zusammenarbeit mit dem Mitglied Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige, erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht nach internationalen Standards erstellt.“ Mit dem Nachhaltigkeitsbericht möchte der Verband ein Signal für noch mehr Nachhaltigkeit in der Südtiroler Genossenschaftswelt setzen. Der Bericht wird in den kommenden Jahren laufend aktualisiert.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1724 Fri, 30 Oct 2020 09:11:00 +0100 Raiffeisen Versicherungsdienst ist Benefit-Gesellschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-versicherungsdienst-ist-benefit-gesellschaft.html Die Raiffeisen Versicherungsdienst GmbH SB (RVD) ist der erste heimische Betrieb mit der Unternehmensform „Società Benefit“. Der Verwaltungsrat des Raiffeisen-Verbundunternehmens hat der neuen Ausrichtung als Benefit-Gesellschaft kürzlich zugestimmt und das Statut entsprechend angepasst. Erst im Mai des Vorjahres hatte der RVD die „B Corporation-Zertifizierung“ erhalten. Damit erfüllt der Versicherungsanbieter – ebenso wie auch sein langjähriger Partner, die genossenschaftliche Versicherungsgruppe Assimoco – freiwillig zahlreiche Standards hinsichtlich Transparenz, Verantwortung und Nachhaltigkeit und reiht sich in die Comunity von über 100 Unternehmen in Italien ein.

    Nachhaltigkeit hat beim RVD Priorität – besonders im Hinblick auf den gesellschaftlichen Wandel und die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, wie Präsident Paul Gasser und Direktor Arno Perathoner anlässlich der nachhaltigen Neuausrichtung des Unternehmens im folgenden Gespräch betonen.

    Herr Gasser, verfolgt der RVD als Benefit-Gesellschaft nun eine neue Ausrichtung?

    Paul Gasser: Die Gründung des RVD jährt sich heuer zum 30. Mal und die nun beschlossene Ausrichtung als Benefit-Gesellschaft zeigt die Vitalität dieses Unternehmens. Bei Benefit Corporations handelt es sich um eine seit 2010 in den USA eingeführte Unternehmensform, mit der Gemeinwohl und privatwirtschaftlicher Nutzen besser vereinbar gemacht werden sollen. Italien ist seit dem 22. Dezember 2015 das erste europäische Land, das die Rechtsform „Società Benefit“ listet. Wir verbinden mit dieser Eintragung unternehmerisches Handeln mit Gemeinwohl.

    Herr Perathoner, wie passen Versicherungen und Nachhaltigkeit zusammen?

    Arno Perathoner: Ausgehend vom Grundprinzip, dass die Versicherung die finanziellen Folgen eines Schadens reduziert oder vermeidet, vermag private Vorsorge und Absicherung den eigenen Lebensstandard langfristig zu sichern. Somit sind das Erkennen und Aufzeigen von Vorsorgelücken und Risiken im Beratungsgespräch nachhaltig. Mit einer maßgeschneiderten Abdeckung bewahren wir Familien, Einzelpersonen, aber auch Betriebe oder Organisationen vor prekären wirtschaftlichen Situationen und ermöglichen ihnen verantwortungsbewusst ihre Pläne, Vorhaben und Wünsche umzusetzen. Wir sind ein Ansprechpartner auf Augenhöhe, damit das Leben und das Wirtschaften finanziell gut gelingen können.

    Herr Präsident, Herr Direktor, welche Pläne verfolgen sie als B Corp-zertifizierte Benefit-Gesellschaft?

    Arno Perathoner: Das „B“ in „B Corp“ steht für "Benefit", positives Wirken, und ist für uns Verpflichtung, freiwillig hohe ökologische und soziale Standards in unserer Geschäftsgebarung zu erfüllen. Aufbauend auf unsere Erfahrung in der ganzheitlichen Absicherung, dem sogenannten „Wealth Management“, möchten wir die Stärke unseres Unternehmens voll und ganz in den Dienst der Menschen stellen und damit die strategischen Wachstumschancen, die sich uns als B Corp zertifiziertes Unternehmen bietet, nutzen.

    Paul Gasser: Mit der satzungsmäßigen Verankerung als Benefit-Gesellschaft bekennen wir uns auch in unserem Statut zu gesellschaftlicher Verantwortung und ökologischer Nachhaltigkeit und sichern diese Ausrichtung nun auch für die Zukunft ab. Die Mission, einen Mehrwert für die Gesellschaft und das Umfeld zu leisten, ist damit auch für die nachfolgenden Generationen, die dieses Unternehmen weiterführen werden, wegweisend. ih

    Paul Gasser und Arno Perathoner, Präsident und Direktor der Raiffeisen Versicherungsdienst GmbH SB, rücken das soziale Wohlergehen der Menschen an die erste Stelle. Mit der Umwandlung in eine Benefit-Gesellschaft haben sie die neue nachhaltige Ausrichtung des Unternehmens auch für künftige Generationen gesichert.

    http://www.bcorporation.net
    http://bcorporation.eu/italy

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1725 Thu, 29 Oct 2020 15:33:37 +0100 Versuchszentrum Laimburg berichtet digital über die Neuigkeiten aus den Labors https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/versuchszentrum-laimburg-berichtet-digital-ueber-die-neuigkeiten-aus-den-labors.html Am 28. Oktober fand am Versuchszentrum Laimburg der „Tag der Lebensmitteltechnologien“ statt. Interessierte aus Forschung, Beratung, landwirtschaftlicher Praxis und lebensmittelverarbeitenden Betrieben konnten sich über aktuelle Tätigkeiten, Dienstleistungen und Forschungsergebnisse des Versuchszentrums Laimburg im Lebensmittelbereich informieren. Ein Mitschnitt der Veranstaltung im Video. Die Themen auf dem Programm des „Tags der Lebensmitteltechnologien“ am Versuchszentrum Laimburg sind vielfältig: 

    • Untersuchungen von Erdbeersorten, die sich am besten zur Weiterverarbeitung zu Kompotten und Konfitüren eignen;
    • Versuche zur Herstellung innovativer Getränke auf der Grundlage von Fermentationsprozessen;
    • lebensmittelchemischen Analysen, um den ernährungsphysiologischen Eigenschaften lokaler Lebensmittel auf den Grund zu gehen.

    „Ziel des Versuchszentrums Laimburg ist es Forschungskompetenz und Dienstleistungsangebote sowohl für lebensmittelverarbeitende Unternehmen als auch für bäuerliche Produzenten zur Verfügung zu stellen, um die Südtiroler Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung nachhaltiger und wettbewerbsfähiger zu machen und die Qualität der Agrarerzeugnisse zu sichern, erklärte der Direktor des Versuchszentrums Laimburg Michael Oberhuber.

    „Mit den Leistungsvereinbarungen zur Förderung der technologie- und innovationsbasierten Forschung im Bereich Lebensmittelwissenschaften (Capacity Building 2013–2021) haben wir das Versuchszentrum Laimburg weiter gestärkt, damit es Forschungskapazitäten in den Bereichen Lebensmittelverarbeitung, Lebensmittelsicherheit sowie Lebensmittelchemie und Herkunftsnachweis aufbauen konnte. Das Versuchszentrum Laimburg ist damit in der Lage, wissenschaftliche Unterstützung entlang der gesamten Wertschöpfungskette anzubieten, was für die lokale Lebensmittelproduktion von grundlegender Bedeutung ist“, unterstrich Agrarlandesrat Arnold Schuler.

    Seit 2018 ist das Versuchszentrum Laimburg mit dem Labor für Aromen und Metaboliten am NOI Techpark vertreten, weitere Labors werden in den kommenden Jahren dort einziehen. „Der NOI Techpark ist Kontaktpunkt zu den Unternehmen, aber Forschung im Lebensmittelbereich findet nicht nur am NOI Techpark, sondern auch in den zahlreichen Labors am Standort Laimburg statt“, erläuterte Angelo Zanella, Leiter des Instituts für Berglandwirtschaft und Lebensmitteltechnologie. „Mit dieser Veranstaltung wollen wir den lokalen Produzenten Einsicht in unsere Labors am Standort Laimburg geben, wo Forschung zu innovativen Produkten und Produktionsprozessen für den Lebensmittelsektor betrieben wird. Damit wollen wir einen engen Austausch zwischen Forschung und Praxis fördern und neue Kooperationen antreiben.“

    Obst, Gemüse und ihre Stoffwechselprodukte. Wo sitzt der Gesundheitswert der Lebensmittel?

    In den letzten Jahren wurde allgemein empfohlen mehr pflanzliche Lebensmittel zu konsumieren. „Es reicht jedoch nicht aus, allein die Menge zu erhöhen, sondern es ist auch wichtig, auf Produkte zurückgreifen zu können, die viele bioaktive Verbindungen aufweisen, und dadurch eine hohe Qualität und einen hohen Nährwert gewährleisten. Darum benötigen wir mehr Informationen über die Eigenschaften unserer pflanzlichen Lebensmittel", erklärte Gastredner Fulvio Mattivi, Professor für Lebensmittelchemie an der Università di Trento. In seiner Forschung befasst sich Mattivi unter anderem mit der tatsächlichen Bioverfügbarkeit von Polyphenolen im Apfel für den menschlichen Organismus oder den Verbindungen, die die Qualität lokaler Agrarerzeugnisse wie etwa des Brokkolis aus Torbole oder des Safrans aus dem Monte-Baldo-Gebiet ausmachen. In Zusammenarbeit mit einigen Betrieben und mit der Fondazione Edmund Mach hat Mattivi mit seinem Team untersucht, wie die verschiedenen Polyphenole in Äpfeln nach der Nahrungsaufnahme verstoffwechselt werden und dabei die zentrale Bedeutung der Darmflora herausgestellt. Das Forschungsinteresse verlagert sich also von den in Lebensmitteln enthaltenen Verbindungen hin zu deren Metaboliten, also den Stoffwechselprodukten, die nach der Aufnahme im menschlichen Körper entstehen. „Es ist wahrscheinlich, dass die Metaboliten tatsächlich für die vorteilhaften Wirkungen von Obst und Gemüse verantwortlich sind. Dies sind neue Erkenntnisse, die in den kommenden Jahren die Ernährungswissenschaften und das Verständnis der Beziehung zwischen Ernährung und Gesundheit revolutionieren könnten“, betonte Mattivi.

    Inhaltsstoffe Südtiroler Lebensmittel und Herkunftsnachweis

    Regionale Produkte gewinnen zunehmend an Bedeutung. Zum einen bevorzugt der Konsument Produkte aus heimischer Produktion zum anderen leistet der heimische Anbau einen bedeuten Beitrag zum Klimaschutz. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich das Labor für Aromen und Metaboliten des Versuchszentrums Laimburg mit der chemischen Charakterisierung lokaler Lebensmittel. Mittels innovativer Analysemethoden identifizieren die Forscher die einzelnen Moleküle in Lebensmitteln, die Nährstoffe, Aromen, Geschmack und Gerüche bedingen. In seinem Vortrag berichtete Laborleiter Peter Robatscher über die Untersuchungen zur Zusammensetzung von Südtiroler Lebensmitteln aus heimischer Produktion. Dabei ging es vor allem um die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe wie Vitamine und Polyphenole (Antioxidantien, die Krebs vorbeugen können) in Äpfeln und Weinen. 

    Propionsäurebakterien in der Rohmilch

    Die propionische Fermentation ist eine Art des anaeroben Stoffwechsels, der von bestimmten in Rohmilch vorhandenen Bakterien gefördert wird und eine wesentliche Rolle bei der Herstellung einiger Käsesorten mit Löchern wie z. B. Emmenthal spielt. Das für diesen Prozess verantwortliche Bakterium wirkt nach den Milchbakterien, wobei die Konsistenz der Masse es verhindert, dass das erzeugte Kohlendioxid entweicht, wodurch es zur Bildung der charakteristischen Löcher kommt. Propionsäurebakterien stellen jedoch manchmal auch ein Problem bei der Herstellung von Rohmilchkäse dar, da dies zur atypischen Bildung von Löchern oder dunklen Flecken auf der Oberfläche des Produkts führen kann. „Im Labor für Lebensmittelmikrobiologie untersuchen wir den Zusammenhang zwischen dem Vorhandensein bestimmter Propionsäurebakterien in Rohmilch und Defekten im Käse, indem wir die innovative MALDI-TOF-Technologie zur schnellen Identifizierung von Mikroorganismen einsetzen", erklärt Laborleiter Andreas Putti.

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    Bozen und Umgebung Obst
    news-1723 Mon, 26 Oct 2020 09:24:39 +0100 EU setzt Weichen für Ausrichtung der künftigen Landwirtschaftspolitik https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/eu-setzt-weichen-fuer-ausrichtung-der-kuenftigen-landwirtschaftspolitik.html Nachhaltigkeit und Unterstützung kleinstrukturierter Betriebe stehen im Mittelpunkt – Eine Milliarde Euro geht nach Südtirol Vor kurzem fand im Europäischen Parlament die Schlussabstimmung über die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) statt. Die Gemeinsame Agrarpolitik macht 34,5 Prozent des derzeitigen EU-Haushalts aus und umfasst ein Budget von 58,12 Milliarden Euro. Davon geht allein eine Milliarde Euro nach Südtirol – zur Unterstützung der Landwirtschaft.

    Die Gemeinsame Agrarpolitik GAP sei eine Königspolitik der EU, sagte Südtirols EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann in seiner Rede während der Debatte zur GAP-Reform im Plenum. Seit zwei Jahren sei auf die heutige Abstimmung hingearbeitet worden. Diese Reform wird die Landwirtschaftspolitik des begonnenen Jahrzehnts entscheidend prägen. Die neue Agrarpolitik wird subsidiärer und innerhalb europäischer Leitlinien werden die Staaten und Regionen mehr Möglichkeiten als bisher haben, ihre Ziele selbst festzulegen und umzusetzen. 
    Die Landwirtschaftspolitik der EU ist eine der ältesten Politiken der EU und bis heute eine der am stärksten vergemeinschafteten. Das Bekenntnis zu einer gemeinsamen Landwirtschaftspolitik ist bereits im Vertrag von Rom von 1957 verankert. 1962 hat die Union begonnen, diesen Auftrag umzusetzen. Am Beginn dieser Politik standen zwei wichtige Aufgaben: Erstens ging es um die Unterstützung der bäuerlichen Familien und des ländlichen Raums und zweitens um die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln in Europa. „Vor allem die zweite Aufgabe der Lebensmittelsicherheit haben wir in den letzten Monaten wieder mehr zu schätzen gelernt“, sagt Herbert Dorfmann. Covid habe den Menschen gezeigt, wie wichtig es ist, dass ausreichend hochwertige Lebensmittel zur Verfügung stehen und wir in Europa dabei nicht von Importen abhängig sind. „Während Europa im medizinischen Bereich auf dem weltweiten Markt händeringend nach Schutzkleidung gesucht hat und nun darum kämpft, bei Medikamenten und Impfstoffen das Notwendige auf dem Weltmarkt zu bekommen, hatten wir bei Lebensmitteln nie einen Engpass“, betont der Südtiroler EU-Parlamentarier. Deshalb geht es in der europäischen Agrarpolitik auch darum, einerseits die nachhaltige Entwicklung der Bauernhöfe zu fördern und andererseits die Versorgungssicherheit in Europa nicht zu gefährden, sagt Herbert Dorfmann.
    Das Europaparlament hat sich dafür ausgesprochen, ein Drittel des Gesamtbudgets für Projekte im Bereich der Nachhaltigkeit auszugeben. Das bedeutet, dass Europa allein im Bereich der Agrarpolitik rund 20 Milliarden Euro im Jahr in Nachhaltigkeitsprojekte investieren wird.
    Die Bauern müssen Klima- und Umweltschutzmaßnahmen erfüllen, um direkte Unterstützung zu erhalten. „Dies kommt Südtirol zugute“, sagt Herbert Dorfmann. Unsere Grünlandbetriebe mit einem hohen Anteil an Dauergrünland und Weiden würden viel naturnäher arbeiten als das beispielsweise beim Großflächen-Ackerbau in den europäischen Ebenen der Fall sei. 
    Vor allem das Angleichen der Betriebshilfen auf nationaler Ebene war eines der Hauptziele von Herbert Dorfmann. Ein von ihm eingereichter Abänderungsantrag dazu ist diese Woche angenommen worden. Dieser sieht vor, dass die Mitgliedstaaten aufgefordert werden, die Betriebsprämien auf dem gesamten Staatsgebiet anzugleichen. Das ist, so Herbert Dorfmann, auch eine Frage der Gerechtigkeit. Es ergibt keinen Sinn, dass ein Betrieb in der Poebene mehr Betriebsprämie pro Hektar bekommt als ein Bergbauernhof in Südtirol. „Mit dieser Anpassung ergeben auch die immer wieder zurecht kritisierten Verpachtungen von Almen an oberitalienische Bauern keinen Sinn mehr. Wenn der Eigentümer die Förderung selbst erhält, wird er nicht mehr daran interessiert sein, seine Alm zu verpachten, damit Pächter ihre Zahlungsansprüche dort geltend machen können,“ unterstreicht Herbert Dorfmann.
    „Für Südtirol ist es wichtig, dass die neue GAP stärker als bisher die bäuerliche Landwirtschaft und bäuerliche Familienbetriebe fördert.“ Die Industrialisierung der Landwirtschaft müsse eingebremst werden. „Dazu gehört auch die Umverteilung von 12 % der Betriebsprämien von größeren auf kleinere Betriebe“, erklärt der EU-Parlamentarier. 
    Die neuen Regeln treten 2023 in Kraft und bleiben bis 2027 gültig.

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    Sonstige landw. Gen.
    news-1722 Fri, 23 Oct 2020 10:40:15 +0200 Lehrgang „Vom Servicemitarbeiter zum Berater“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/lehrgang-vom-servicemitarbeiter-zum-berater.html Der Lehrgang „Vom Servicemitarbeiter zum Berater“ ist abgeschlossen. Vor kurzem konnten die 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Zertifikate in Bozen entgegennehmen. Der Wechsel vom Servicemitarbeiter zum Berater ist nicht selbstverständlich. Kompetenzen, die man sich als Mitarbeiter am Schalter angeeignet hat, reichen nicht automatisch aus, um erfolgreich Kundinnen und Kunden zu beraten. Neben Fachwissen und Kenntnissen über die unterschiedlichen Bankprodukte braucht es im direkten Gespräch mit Kunden unter anderem auch einen sicheren Umgang mit den verschiedensten Lebenssituationen von Menschen. Genau dies haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Lehrgang „Vom Servicemitarbeiter zum Berater“ gelernt. Die praxisbezogene Ausbildung bot auch ein intensives Verkaufstraining und viele Tipps zur effizienteren Selbstorganisation, wie beispielsweise der Umgang mit Emails und Telefonaten. Die Ausbildung kommt vor allem jenen Servicemitarbeitern zugute, die von einer Position am Schalter in die qualifizierte Kundenberatung wechseln möchten.

    Über die genossene Spezialisierung zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zufrieden. Viele schätzten vor allem den Erfahrungsaustausch mit Kollegen aus den anderen Raiffeisenkassen Südtirols und die konkreten Tipps zur Optimierung der persönlichen Arbeitsmethode und Verkaufstechnik.

    Christian Steiner, Versicherungs- und Wohnbauberater der Raiffeisenkasse Prad-Taufers gefiel die lockere und gleichzeitig professionelle Art des Referenten Christian Link, Lehrgangsleiter von SHT. Er profitierte von der Art der Vermittlung und konnte bereits vieles vom Gelernten in die Praxis umsetzen: „Das „Aufgabenstellen“, eine effiziente Art des Email-Management, habe ich mir sofort angeeignet. Heute bearbeite ich Emails nur mehr ein bis zwei Mal am Tag und nicht laufend.“

    Marlies Mussner, arbeitet in der Raiffeisenkasse Gröden, Filiale St. Christina. Sie hat diese Ausbildung gewählt, weil Mitarbeiter ihrer Filiale auch die Grundlagen als Berater brauchen: „Wir machen nach wie vor vieles am Schalter. Auch wenn wir unseren Kunden Beratungstermine am Nachmittag anbieten.“  Sie sieht allerdings einen großen Unterschied zwischen der Bankenpraxis in Deutschland und in Südtirol: „Wir kennen die meisten unserer Kunden und haben daher einen persönlichen Kontakt zu ihnen.“ Auch sie konnte bereits Impulse aus dem Lehrgang in die Praxis umsetzen. Jessica Plankensteiner von der Raiffeisenkasse Bruneck, Geschäftsstelle Olang arbeitet schon länger als Beraterin und kannte viele Inhalte bereits aus ihrer Praxis.

    Die Ausbildung hat im November 2019 begonnen und konnte Coronabedingt erst jetzt abgeschlossen werden. Eine weitere Ausgabe dieser Reihe ist für 2021 geplant. Informationen und Anmeldungen dazu nehmen die Mitarbeiterinnen des Fachbereichs Aus- und Weiterbildung im Raiffeisenverband Südtirol entgegen.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1721 Fri, 23 Oct 2020 09:04:34 +0200 Auf dem Weg zur Nachhaltigkeit  https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/auf-dem-weg-zur-nachhaltigkeit.html An Nachhaltigkeit führt kein Weg vorbei, darin waren sich die Teilnehmer der Jahrestagung der Plattform Land einig. Südtirol habe dafür gute Voraussetzungen. Es gibt jedoch noch Bereiche in denen Südtirol nachhaltiger werden muss. "Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit im ländlichen Raum spielen die Gemeinden eine besondere Rolle, etwa durch die Unterstützung und Umsetzung von nachhaltigen Projekten, die Vernetzung von lokalen Akteuren und die Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger für Umwelt- und Klimaschutzthemen", sagte Andreas Schatzer, der Präsident der Plattform Land. Auch wenn die Nachhaltigkeit ein globales Thema sei, müssten viele Probleme lokal gelöst werden. 
    Seit längerem schon setzt die 20.000-Einwohner-Gemeinde Bad Berleburg in Südwestfalen mit dem Projekt „Global nachhaltige Kommune“ auf Nachhaltigkeit und Partizipation. In einem fortlaufenden Beteiligungsprozess vieler lokaler Akteure, Universitäten, der Landesverwaltung und lokalen Unternehmen wurden Nachhaltigkeitsziele und die entsprechenden Maßnahmen entwickelt. So werden alle städtischen Beschlüsse auf die Nachhaltigkeit hin bewertet. Zu den vielen Maßnahmen gehören auch ein Dorferneuerungsprozess und die Weiterentwicklung der südlichen Innenstadt. „Für das Projekt und die Umsetzung ist die Gemeinde Bad Berleburg im letzten Jahr mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet worden“, sagte Bürgermeister Bernd Fuhrmann. Aktuell forciere die Gemeinde das nachhaltige Bauen mit lokalem Holz.    
    Auch in Südtirol gibt es viele nachhaltige Vorzeigeprojekte, wie die HGV-Initiative „Südtirol Transfer“ für eine nachhaltige Mobilität oder die Aktion „local – seasonal – fair“ für einen verantwortungsbewussten Einkauf, an der die Südtiroler Bäuerinnenorganisation beteiligt ist. Ein gutes Beispiel ist auch die Bürgergenossenschaft Obervinschgau. Sie führt die Bio-Dorfsennerei Prad, verkauft auf dem Bauernmarkt lokale bäuerliche Produkte und unterstützt nachhaltige Projekte junger Menschen. Zwei kreative Handwerker kamen hingegen auf die Idee, Schildkappen aus Holz herzustellen. 
    Wichtig bei vielen nachhaltigen Projekten auf lokaler Ebene ist die Unterstützung durch das Land Südtirol. Die Landespolitik habe sich der Nachhaltigkeit und den UN-Nachhaltigkeitszielen verpflichtet, betonte Landeshauptmann Arno Kompatscher. Nachhaltigkeit bedeute aber nicht nur Verzicht, sondern heiße, zukünftig anders zu leben, wobei die Lebensqualität auch höher sein kann. „Wir müssen Wirtschaft und Gesellschaft teilweise neu denken und neue Lösungen finden. Südtirol ist auf dem richtigen Weg zu mehr Nachhaltigkeit.“ 
    Der zentrale Hebel für ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit ist die Wirtschaft. Landeshauptmann Kompatscher appellierte, mehr auf lokale Kreisläufe zu setzen. Eine zentrale Bedeutung habe die Landwirtschaft. „Der Anbau wird sich dank Innovation, Technologisierung und Diversifizierung weiterentwickeln und ressourcenschonender werden. Diesen Prozess müssen wir proaktiv angehen“, so Kompatscher. Beim Tourismus müsse die Qualität vor der Quantität stehen. 
    Ein großes Thema ist auch die Mobilität. Hier brauche es noch mehr Angebote im öffentlichen Nahverkehr. Durch Digitalisierung und Homeoffice-Angeboten kann der Individualverkehr eingeschränkt werden. Prof. Gottfried Tappeiner wies darauf hin, dass auch die Dezentralisierung von öffentlichen Diensten und Arbeitsplätzen zu einer Verkehrsverminderung führt. Sehr gut aufgestellt ist Südtirol bei der Nutzung erneuerbarer Energien. Eine Chance für Südtirol sah Tappeiner auch in der Valorisierung der Wohnqualität und der Erholungsqualität: Beides müsse vor Ort angeboten werden. 
    Für Kompatscher bedeute Nachhaltigkeit auch Zugang zu Bildung, soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit und eine faire Einkommensverteilung sowie Gesundheit. Alles in allem sieht Landeshauptmann Kompatscher das Land auf einem guten Weg. „Dennoch bleibt noch viel zu tun.“ 
    Dass Nachhaltigkeit nicht nur die Städte betrifft, sondern auch den ländlichen Raum und sowohl die regionale Angebotsseite als auch die Nachfrageseite gefragt sind, erläuterte Prof. Andrè Reichel. „Wir müssen einerseits Ressourceneffizienz und regionale Wertschöpfungsketten verbessern und andererseits die Nachfrage nach nachhaltigen regionalen Gütern stärken.“ Um eine Region erfolgreich nachhaltig zu entwickeln, brauche es Mut und Offenheit für Neues sowie Menschen und Organisationen, die Initiatoren sind. „Südtirol hat gute Voraussetzungen, um zur ‚Nachhaltigkeitsregion Südtirol‘ zu werden.“ 
    In einer abschließenden Runde diskutierten Federico Giudiceandrea (SWR-EA und Unternehmerverband Südtirol),  Irene Senfter (Ökoinstitut), Irmhild Beelen (Dachverband Gesundheit und Soziales), Wilhelm Haller (Junge Wirtschaft), Tanja Rainer (Jugendring) und Zeno Oberkofler (Fridays for future) über Südtirols Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

    Fazit der Diskussionsrunde 

    Ein „Weiter-wie-bisher“ sei der falsche Weg; Nachhaltigkeit ein Prozess, der nicht ganz einfach sei und begleitet werden müsse, aber große Chancen gerade auch für die Wirtschaft biete. Dabei dürfe natürlich die Gesellschaft nicht vergessen werden.  
    Gedanken zur Nachhaltigkeit hat sich auch die Poetry-Slamerin Eeva Aichner gemacht. 

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1719 Wed, 21 Oct 2020 11:34:31 +0200 Ein Meilenstein: Kollektivvertrag für die Sozialgenossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/ein-meilenstein-kollektivvertrag-fuer-die-sozialgenossenschaften.html „Der neue territoriale Kollektivvertrag für die Sozialgenossenschaften ist ein Meilenstein, nicht das Ziel“, sagt Christian Tanner im Interview. Er saß für den Raiffeisenverband Südtirol am Verhandlungstisch. Sozialgenossenschaften finden sich derzeit in einer schwierigen Lage. Viele mussten aufgrund des Lockdowns auf Unterstützungsmaßnahmen zurückgreifen. Umso bemerkenswerter ist der, nach langwierigen Verhandlungen, erneuerte Kollektivvertrag für die Sozialgenossenschaften.

    Warum war die Einigung so schwierig?

    Vier Arbeitgeberverbände und entsprechend viele Gewerkschaftsorganisationen sind viel - da braucht es auch auf dieser Ebene Koordination. Außerdem hängen Sozialgenossenschaften vielfach von öffentlichen Aufträgen ab, die noch mit alten Ausschreibungspreisen erfolgten und eine Anpassung "unter der Zeit" ist schwierig.

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    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1718 Mon, 19 Oct 2020 11:08:11 +0200 Vollversammlung der Federcasse https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vollversammlung-der-federcasse.html Vergangene Woche fand in Rom die Vollversammlung von Federcasse, dem Zentralverband der italienischen Genossenschaftsbanken, statt. Dabei wurden der scheidende Präsident, Augusto dell’Erba, wiederbestätigt und der Nationalrat („Consiglio nazionale“) neu gewählt. Am Freitag, 16. Oktober, tagte der Zentralverband der italienischen Genossenschaftsbanken (Federcasse) in Rom. Im Rahmen der Ordentlichen Vollversammlung erfolgte die Wahl des höchsten Gremiums auf gesamtstaatlicher Ebene, des „Consiglio nazionale“. Erstmals kam dabei das neue Statut zum Tragen, das Mitte September, im Rahmen einer außerordentlichen Vollversammlung, verabschiedet worden war. In diesem Gremium sind neben den Vertretern der verschiedenen genossenschaftlich organisierten Banken aus ganz Italien (u.a. Bancari Cooperativi Iccrea Banca, Cassa Centrale Banca, Südtiroler Raiffeisenkassen), dem Präsidenten von Confcooperative und den Vertretern der kleineren Aktionäre, zum ersten Mal auch Vertreter der "Young Members" und der Association of Women of Cooperative Credit – iDEE (ohne Stimmrecht) vertreten. Für die Südtiroler Raiffeisenorganisation wurden der Präsident der Raiffeisen Landesbank, Hanspeter Felder, und der Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol, Herbert Von Leon gewählt.

    Als neuer Vorsitzender von Federcasse wurde der scheidende Präsident, Augusto dell'Erba, für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Dell’Erba bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und betonte: "Mit der heutigen Versammlung ist eine wichtige Phase für den nationalen Verband zu Ende gegangen. Dank des neuen Statuts wird Federcasse zunehmend die "gemeinsame Heimat" der genossenschaftlich organisierten Banken.“ Es gelte nun die komplexen Herausforderungen, wie die starke Reglementierung im Bankensektor, gemeinsam zu bewältigen. Er betonte, wie wichtig es sei, Genossenschaftsbanken weiter zu stärken: „Es ist wichtig, das solide Netzwerk von Genossenschaftsbanken, als lokale Kreditgeber und Förderer der lokalen Wirtschaft, zu schützen und zu fördern. Besonders in der derzeit heiklen Phase, in der das Land alle Energien für den Neustart benötigt und das Vertrauen von Familien und Unternehmen zurückgewinnen muss.“

    Mehr Informationen dazu auf der Homepage von Federcasse.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1717 Thu, 15 Oct 2020 14:48:58 +0200 Vinea Tirolensis: neues Konzept für die Messe „Hotel“ in Bozen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vinea-tirolensis-neues-konzept-fuer-die-messe-hotel-in-bozen.html Am 21. und 22. Oktober findet in Bozen die Vinea Tirolensis statt. Die wichtigste Jahres-Weinpräsentation der Freien Weinbauern Südtirol zeigt sich im Rahmen der Messe „Hotel“ mit einem neuen, Corona-kompatiblen Konzept. Im Programm: Masterclass-Verkostungen, Weinbibliothek und Begegnungen mit Winzern. Die Vinea Tirolensis gilt als Fixpunkt für Experten, Weinkenner und Weinliebhaber. Sie ist die wichtigste Weinverkostung der Freien Weinbauern Südtirol (FWS) und seit Jahren Teil der Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie „Hotel“ in Bozen. 2019 stand die Vinea Tirolensis noch im Zeichen des 20-jährigen Gründungsjubiläums der Vereinigung Freie Weinbauern Südtirol, der heute 100 selbstvermarktende Winzer und Familien-Weingüter angehören. 
     
    Weil sich die Vinea Tirolensis über die Jahre zu einem Publikumsmagnet entwickelt hat, wäre sie in der traditionellen Form mit den Corona-Präventionsmaßnahmen kaum in Einklang zu bringen – darum wurde für die diesjährige Ausgabe ein neues Konzept entwickelt. „Dabei steht die Sicherheit aller Beteiligten und Besucher an oberster Stelle“, so Hannes Baumgartner, Präsident der Freien Weinbauern. 

    Masterclass-Verkostungen und Weinbibliothek

    „Die Vinea Tirolensis erstreckt sich in diesem Jahr über zwei Messetage und ist nicht, wie bisher, auf einen Tag begrenzt“, betonte Peter Robatscher, Direktor der Freien Weinbauern. 

    Für die Weinverkostung gibt es neue Formate:

    • Masterclass-Verkostungen: Sie finden dreimal täglich zu fixen Uhrzeiten in einem eigens eingerichteten Seminarraum statt und bieten Interessierten eine angeleitete Verkostung; diese kann mit Kopfhörern und angemessenem Corona-Abstand in aller Sicherheit verfolgt werden. „Die einzelnen sechs Themen der Verkostungen sind ein Spiegelbild des Südtiroler Territoriums“, so Martin Ramoser und Armin Kobler: Sie sind zwei der Referenten der Masterclass-Verkostungen und waren bei der Pressekonferenz anwesend. Auch die übrigen Referenten sind pro Thema jeweils zwei Winzer aus den Reihen der Freien Weinbauern Südtirol; die Verkostung dauert jeweils ca. 1,5 Stunden. Teilnehmer müssen sich anmelden, der Eintritt kostet 10 Euro.
    • Die Weinbibliothek kann ohne Anmeldung – in Gruppen von max. 20 Personen – betreten werden. Es handelt sich dabei um eine Theke, die von fachkundigen Sommeliers betreut wird. Zur Verkostung steht jeweils eine Weinsorte verschiedener Mitgliedsbetriebe; Nach dem Motto „Frag den Winzer oder die Winzerin“ sind auch Weinbauern vor Ort, welche den Interessierten Rede und Antwort stehen. Die Weinbibliothek ist laufend geöffnet, die Liste mit den angebotenen Weinen hängt vor Ort aus und wird eigens kommuniziert.

    Messedirektor Thomas Mur: „Heuer haben wir einen der Schwerpunkte der Messe Hotel auf das Thema Wein gelegt. Die Vinea Tirolensis ist ein ganz wichtiger Teil davon.“ Der Direktor der Messe Bozen ging auch auf das Sicherheitsprotokoll ein, das es den Messebesuchern ermöglicht, die Hotelmesse in Sicherheit zu erleben und betonte: „Wir sind genauso sicher wie jedes Einkaufszentrum.“
     

    Das Programm: 

    21. Oktober 2020

    • 10.30 Uhr: Gereifte Weißweine, das Entwicklungspotential der Lagen
    • 13.30 Uhr: Der Riesling in Südtirol - Vom Vinschgau über das Überetsch bis ins Eisacktal
    • 15.30 Uhr: Lagrein Riserva

    22. Oktober 2020

    • 10.30 Uhr: Südtiroler Weißburgunder, der Terroirwein - die unterschiedlichen Böden 
    • 13.30 Uhr: Die Vielfalt des Südtiroler Vernatsch - die unterschiedlichen Gebiete sowie die verschiedenen Interpretationen 
    • 15.30 Uhr: Titel: Supernaturalweine
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    Bozen und Umgebung Wein
    news-1716 Thu, 15 Oct 2020 10:05:19 +0200 Prüfertag des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes (DGRV) https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/pruefertag-des-deutschen-genossenschafts-und-raiffeisenverbandes-dgrv.html Vor kurzem fand der Prüfertag des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes (DGRV) statt. Daran teilgenommen haben auch Tomas Bauer, neuer Revisionsdirektor und Andreas Anvidalfarei, Teamkoordinator und Prüfer der Raiffeisenkassen Südtirols. Ein Fachaustausch zwischen RVS und den Kollegen in Deutschland. Der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) ist ein Dachverband der deutschen Genossenschaftsorganisation. Er wurde 1972 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Berlin. Als Dachverband ist er, wie auch der Raiffeisenverband Südtirol, für übergreifende Themen der genossenschaftlichen Gruppe zuständig. Für Deutschland nimmt der DGRV eine Sonderstellung als Spitzenprüfungsverband im Bereich der Revision ein. Vorstandsvorsitzende des DGRV ist Eckhard Ott.

    An der jährlichen Prüfertagung, die in diesem Jahr virtuell stattfand, nahmen neben rund 110 Teilnehmern aus Deutschland und Österreich auch der neue Revisionsdirektor Tomas Bauer und Andreas Anvidalfarei, Teamkoordinator und Prüfer der Raiffeisenkassen Südtirols, teil. Und informierten sich über die aktuellen Themen rund um die Prüfung im Bankwesen und der Warenwirtschaft.

    In diesem Jahr ging es speziell um die Kreditprüfung in Zeiten von Corona und den aktuellen aufsichtsrechtlichen Entwicklungen. Weiters wurden die Anforderungen an die Prüfung von Krediten einschließlich des Problemkreditmanagement und die Einführung in die International Standards of Auditing (DE) besprochen. Auch die Sustainable Finance und die Auswirkungen auf die Genossenschaften wurden behandelt.

    „Vom Austausch über die Grenzen hinweg profitieren alle“, ist Andreas Anvidalfarei überzeugt und meint: „Die Grundlagen für Abschlussprüfungsrichtlinien werden mittlerweile auf europäischer Ebene ausgearbeitet. Und somit sitzen die Prüferverbände aller europäischen Länder alle im selben Boot.“ 

    Das Genossenschaftswesen in Südtirol lehnt sich - historisch bedingt - an das Modell von Deutschland und Österreich an. Der Raiffeisenverband Südtirol nutzt daher den fachlichen Austausch mit den Kollegen des DGRV schon länger. „Seit der Ausarbeitung der europäischen Prüferrichtlinien im Jahr 2006, treffen wir uns regelmäßig und diskutieren die entsprechenden Auswirkungen bei der Prüfung von Genossenschaften mit den Kollegen in Deutschland und Österreich.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1715 Wed, 14 Oct 2020 12:26:27 +0200 Wechsel in der Revisionsdirektion des Raiffeisenverbandes Südtirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wechsel-in-der-revisionsdirektion-des-raiffeisenverbandes-suedtirol.html Robert Nicolussi, Revisionsdirektor des Raiffeisenverbandes, geht in Rente. Ihm folgt der Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Genossenschaftsrevisor, Tomas Bauer.  Am 15. Oktober 2020 übernimmt Tomas Bauer die Leitung der Revisionsdirektion des Raiffeisenverbandes Südtirol. Der bisherige Leiter des Bereichs Revision und Prüfung Raiffeisenkassen folgt auf Robert Nicolussi, der mit 14. Oktober in Rente geht. Nicolussi war seit 1.1.2009 Revisionsdirektor.
    Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol, wünscht dem neuen Revisionsdirektor viel Erfolg für die künftige Aufgabe und erklärt: „Wir sind überzeugt mit Tomas Bauer, den richtigen Mann gewählt zu haben.“ Bauer bedankt sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und für die Wertschätzung der bisher geleisteten Arbeit.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1714 Tue, 13 Oct 2020 11:37:26 +0200 „Kreativität und Flexibilität gefragt“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kreativitaet-und-flexibilitaet-gefragt.html "Zentrum Narrativ“ ist der Name einer Kulturgenossenschaft deren Mitglieder allesamt freiberufliche BeraterInnen sind. Sie arbeiten für Menschen und Organisationen in Bereichen Kultur, Wirtschaft, Tourismus und Gesundheit. Die geltenden Distanzregeln allerdings erschweren nicht nur Beziehungsarbeit und Persönlichkeitsentwicklung, sondern auch Arbeitsalltag und Projektarbeit. Die Ursprungsidee der vor drei Jahren gegründeten Genossenschaft Zentrum Narrativ ist es, Raum zu schaffen für Begegnung, in Form von systemischen Beratungen, ganzheitlichen Kursen und nachhaltigen Projekten. Das gilt nach wie vor. Allerdings leidet besonders die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien unter den rigiden Maßnahmen zum Schutz vor Ausbreitung des Coronavirus. Kathrin Gschleier, die Initiatorin der Genossenschaft meint dazu: „Wir arbeiten zwischenmenschlich und auf das ganzheitliche Wohlbefinden ausgerichtet. Das ist derzeit eine große Herausforderung.

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    Eisacktal/Wipptal Kultur
    news-1713 Mon, 12 Oct 2020 09:08:01 +0200 Robert Nicolussi tritt in den Ruhestand https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/robert-nicolussi-tritt-in-den-ruhestand.html Am 14. Oktober 2020 tritt Robert Nicolussi, langjähriger Revisionsdirektor des Raiffeisenverbandes Südtirol, in den Ruhestand. Im Interview spricht er vom Abschiednehmen, besonderen Erfolgsmomenten und jenen Dingen, die er am meisten vermissen wird. Wie geht es Ihnen, wenn Sie an die bevorstehende Pension denken?

    Natürlich freut man sich auf die neu gewonne Freiheit, ein bisschen Wehmut schwingt aber auch mit. Das Ausscheiden aus einem Unternehmen und aus einer sehr erfolgreichen Organisation bedeutet auch Abschiednehmen von liebgewonnenen Gewohnheiten aber vor allem von lieben Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Kollegen, mit denen ich viele schöne Momente genießen durfte.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1712 Mon, 12 Oct 2020 07:32:23 +0200 Kellerei Schreckbichl: LR ist „bester Weißwein“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-schreckbichl-lr-ist-bester-weisswein.html Die exklusive Weißwein-Cuvée LR 2016 der Kellerei Schreckbichl wurde zum besten Weißwein des Jahres gekürt. Doch auch der beste Cabernet Sauvignon Italiens kommt aus dem Hause Schreckbichl. Alljährlich werden sie im Herbst mit Spannung erwartet: die neuen Resultate der Weinführer. In der Kellerei Schreckbichl sind sie in diesem Jahr Anlass zum Feiern, so gewann die Kellerei gleich zwei Sonderpreise, wie die Kellerei in einer Aussendung mitteilt.

    Der renommierte italienische Weinführer „I Vini di Veronelli 2021“ verleiht dem LR 2016 den prestigereichen Sonderpreis „bester Weißwein“. Der Weinführer verkostete über 25.000 Weine und vergab fünf Sonderpreise für den besten der jeweiligen Weinkategorie (Weißwein, Rotwein, Roséwein, Schaumwein, Dessertwein).

    Ähnlich groß war die Freude, als der Cabernet Sauvignon Lafóa 2017 vom Weinführer „Doctor Wine – Guida essenziale ai Vini d‘Italia 2021“ als „bester Cabernet Sauvignon“ ausgezeichnet wurde. Auch dieser Titel wird pro Weinsorte nur einmal verliehen.

    Mit den begehrten “drei Gläsern“ (tre bicchieri) darf sich der Sauvignon Lafóa 2018 in diesem Jahr schmücken. Diese Auszeichnung ist die höchste des Weinführers „Vini d’Italia 2021“, besser bekannt als „Gambero Rosso“. Des Weiteren wurden Schreckbichler Weine mit sehr hohen Punktezahlen diverser internationaler Weinführer, von Falstaff über Robert Parker und James Suckling bewertet.

    Der Schreckbichler Verkaufsleiter Alex Ferrigato zeigt sich überglücklich: „Die zwei Sonderpreise überstrahlen in diesem Jahr natürlich alles, doch wir freuen uns über jede einzelne Bewertung.“ Gleichzeitig seien diese Auszeichnungen ein Ansporn: „Solche Prämierungen sind die Krönung unserer Arbeit: der 300 Weinbauern und des gesamten Kellerei-Teams. Nicht zuletzt sind sie ein großer Antrieb, an vielen Qualitätsprojekten gezielt weiterzuarbeiten.“

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    Überetsch/Unterland Wein
    news-1709 Fri, 09 Oct 2020 10:00:00 +0200 Genossenschaftsverband: Confcooperative zieht Bilanz https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/genossenschaftsverband-confcooperative-zieht-bilanz.html Der italienische Genossenschaftsverband "Confederazione Cooperative Italiane" hielt Anfang Oktober in Rom seine Jahresvollversammlung ab, an der auch Ministerpräsident Giuseppe Conte teilnahm. Die Vollversammlung des italienischen Genossenschaftsverbandes Concooperative, der im Vorjahr sein hundertjähriges Bestehen feierte, ist eine zentrale Veranstaltung für Italiens Genossenschaften. Über 800 Delegierte aus ganz Italien nahmen in Rom oder per Videoübertragung an der Veranstaltung teil; Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol, war aus Südtirol angereist.

    Auf der Tagesordnung standen zahlreiche Themen rund um den Wiederaufbau nach den wirtschaftlich schweren Einbrüchen in Folge der Corona-Pandemie. In seinem Bericht unterbreitete der Präsident von Concooperative, Maurizio Gardini, zahlreiche Vorschläge für einen Neustart des Landes in wirtschaftlicher, sozialer und gesellschaftlicher Hinsicht. Dabei nannte er vor allem den Bürokratieabbau, die Investition in Innovation und Ausbildung sowie die Investition in materielle und immaterielle Infrastrukturen. Weiters erwähnte er die Bekämpfung der Armut und Ungleichheit, den Schutz und die Sicherung der Genossenschaftsbanken, die Stärkung der Familienpolitik, den Abschluss der Reform des Dritten Sektors und die Förderung der Kapitalisierung von Unternehmen.

    Konkrete Anfragen richtete er mit Nachdruck dabei an die anwesenden Regierungsvertreter: Ministerpräsident Giuseppe Conte, die Ministerin für Infrastruktur und Verkehr, Paola De Micheli, und die Ministerin für Agrarpolitik, Teresa Bellanova.

    Ministerpräsident Giuseppe Conte hob in seiner Rede die wichtige Rolle der Genossenschaftsbanken als lokale Kreditgeber und Förderer der lokalen Wirtschaft hervor. Er betonte, sich im nationalen und europäischen Kontext für eine Stärkung der Genossenschaftsbanken zu engagieren. Er wolle sich außerdem für bankenaufsichtsrechtliche Erleichterungen für Genossenschaftsbanken einsetzen, um sicherzustellen, dass die Genossenschaftsbanken weiterhin ihre zentralen Rolle als Lokalbanken und Unterstützer von Familien und Unternehmen wahrnehmen können. Die Confcooperative fordert schon länger die Vereinfachung der europäischen Bankenvorschriften für Genossenschaftsbanken.

    Neben Conte sprachen bei der Vollversammlung der Confcooperative unter anderem auch die Ministerin für Infrastruktur und Verkehr, Paola De Micheli und die Ministerin für Agrarpolitik, Teresa Bellanova. Zum Abschluss überreichte Gardini Ministerpräsident Conte ein Granatapfelbäumchen. Der Granatapfel mit seinen vielen Kernen steht symbolisch für die Einheit in der Vielfalt der Genossenschaften: Viele kleine Samen vereint in einer großen Einheit.

    Bei der Vollversammlung wurde Maurizio Gardini als Präsident des italienischen Genossenschaftsverbandes Confcooperative für weitere vier Jahre bestätigt.

    Auf der Vollversammlung wurde auch der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht (Bilancio di sostenibilità 2016-2019) präsentiert.

    Weiterführender Link: Confcooperative

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    Sonstige
    news-1711 Thu, 08 Oct 2020 14:05:32 +0200 Marlene® gewinnt den Food and Travel Italia Award 2020 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/marlener-gewinnt-den-food-and-travel-italia-award-2020.html Bei der zweiten Ausgabe des Awards, den das bekannte Magazin „Food and Travel Italia“ für enogastronomische Vorzeigeprodukte vergibt, setzte sich Marlene® in der Kategorie „Rohstoff des Jahres“ durch. Die Marlene®-Äpfel sicherten sich den Food and Travel Italia Award 2020 in der Kategorie „Rohstoff des Jahres“: Mit der Vergabe dieses Awards will das Magazin jene italienischen und internationalen Vorzeigeprodukte hervorheben, welche sich durch die Qualität und die Verbundenheit zum Territorium auszeichnen.
    Marlene® wurde als „Marke“ prämiert, „die inzwischen für sieben Sorten bekannt ist, die alle mit der Herkunftsbezeichnung g.g.A. versehen sind, die den Südtiroler Ursprung garantiert.

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    Obst
    news-1710 Thu, 08 Oct 2020 09:37:04 +0200 18.000 Euro für gemeinnützige Initiativen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/18000-euro-fuer-gemeinnuetzige-initiativen.html Zum fünften Mal würdigt die Raiffeisenkasse Eisacktal mit ihrem Wettbewerb „Werte mit Herz“ ehrenamtliches Engagement. Auch diesmal werden Projekte und Organisationen ausgezeichnet, die sich auf besondere Weise für das Gemeinwohl einsetzen. Insgesamt 18.000 Euro warten auf die Preisträger, im Mai 2021 werden die Preise offiziell überreicht. Nominierungen bis zum 29.01.2021

    Ab sofort können wieder Nominierungen für innovative, gemeinnützige Projekte und Organisationen eingereicht werden, die sich für das Gemeinwohl engagieren. Bei den Projekten geht es um Initiativen, die auf innovative Weise Solidarität, kulturelle Vielfalt und/oder Nachhaltigkeit fördern. Beim „Förderpreis für das Lebenswerk“ gibt es eine Neuerung:

    Zum ersten Mal zeichnet die Raiffeisenkasse nicht mehr nur eine, sondern vier Organisationen mit dem Preis aus, der in den Kategorien Kultur & Tradition, Lebensraum & Natur, Solidarität & Zusammenleben und Sport & Gesundheit jeweils an eine Organisation verliehen wird. Teilnahmeberechtigt sind gemeinnützige Organisationen und öffentliche Einrichtungen im Tätigkeitsgebiet der Bank. Die Einreichefrist endet am 29. Januar 2021.

    Entscheidung durch Genossenschaftsmitglieder

    Die Entscheidung über die Verteilung der Preisgelder liegt wie immer bei den Mitgliedern der Raiffeisenkasse: Eine Jury aus Mitgliedern, Mandataren und Mitarbeitern der Raiffeisenkasse bestimmt die vier Träger des Raiffeisen Förderpreises für das Lebenswerk und wählt aus den eingereichten Nominierungen drei Projekte aus, die sich als Finalisten noch einem abschließenden Voting stellen müssen: Über 4.200 Mitglieder der Raiffeisenkasse Eisacktal werden im Frühjahr 2021 ihre Stimme für ihren persönlichen Favoriten abgeben können.

    Preise

    Auf die Gewinner warten attraktive Preisgelder in Höhe von insgesamt 18.000 Euro. Für den ersten Platz unter den Projekten sind 3.000 Euro vorgesehen, für den zweiten Platz 2.000 Euro, der Drittplatzierte erhält 1.000 Euro. Die vier von der Jury direkt verliehenen „Förderpreise für das Lebenswerk“ sind mit jeweils 3.000 Euro dotiert. Am 27. Mai 2021 werden die Preise überreicht.

    Das Reglement sowie alle weiteren Informationen und Unterlagen zum Wettbewerb findet man auf der Homepage und in jeder Filiale der Raiffeisenkasse Eisacktal.

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    Eisacktal/Wipptal Finanzen
    news-1708 Tue, 06 Oct 2020 17:38:36 +0200 Wie Unternehmen ihre Zukunft nach der Coronakrise gestalten können https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wie-unternehmen-ihre-zukunft-nach-der-coronakrise-gestalten-koennen.html Die Raiffeisenkasse Bruneck präsentiert ihr Arbeitsbuch „NEULAND Pustertal“ Noch während wir uns mitten im Lockdown befanden, hat sich die Raiffeisenkasse Bruneck schon mit der Zeit danach beschäftigt. Dabei ging es hauptsächlich um die Frage, wie sie als lokale Genossenschaftsbank den Pusterer Unternehmen eine Unterstützung bieten kann, um mit den wirtschaftlichen Folgen der Krise vorausschauend umzugehen. Eines war sicher: Die Auswirkungen der Coronakrise sind für jene Unternehmen am ehesten zu bewältigen, die mit Zukunftsmut, Innovationsgeist und mit einer starken Vision vorangehen. Mit diesem klaren Ziel vor Augen hat sich die lokale Genossenschaftsbank in Zusammenarbeit mit vielen engagierten Pusterern, dem Beratungsunternehmen rcm solutions und dem renommierten Zukunftsinstitut Wien/Frankfurt auf eine Expedition gemacht, deren Ergebnis mit Spannung erwartet und nun präsentiert wurde. Diese Woche hat die Raiffeisenkasse Bruneck, dem Zeitgeist entsprechend, mittels einer Online-Buchvorstellung ihr Arbeitsbuch mit dem Titel „NEULAND Pustertal“ vorgestellt.

    Raus aus dem alten Spiel

    „Es ist uns eine Freude, unseren Unternehmen im Pustertal mit heute ein Werkzeug für ihren persönlichen Neustart in die Hand geben zu können“, so Geschäftsführer Georg Oberhollenzer und betont damit vor allem den Charakter des Werkes. „Dieses Arbeitsbuch dient all jenen, die raus aus dem ‚alten Spiel‘ wollen und sich in der doch recht veränderten Umwelt mit neuer Motivation und Innovation einbringen möchten. Es ist ein Angebot an den Einzelnen, sich mit seinem persönlichen Neustart zu befassen und ihn für neue Chancen zu nutzen.“ In drei Kapiteln wird der Leser an die Themen „Visionen“, „Wegweisende Trends“ und „Zukunft gestalten“ herangeführt. Darüber hinaus wird er in Übungsaufgaben regelmäßig dazu eingeladen, das Gelesene zu reflektieren und auf seine persönliche Situation zu übertragen. Zwischendurch sorgt Pepi Tischler mit eigens angefertigten Karikaturen für inspirierende Auflockerung. „Es ist kein trockenes Sachbuch, das sich bloß mit Theorien beschäftigt. Im Sinne eines Arbeitsbuches fordert NEULAND Pustertal den Leser und beansprucht seine volle Aufmerksamkeit. Nur dann ist das Werkzeug richtig eingesetzt und wird dem Unternehmer bei der Gestaltung seiner persönlichen Zukunft eine wirkliche Unterstützung sein“, so Oberhollenzer.

    Arbeitsbuch „NEULAND Pustertal“ jetzt erhältlich!

    Ganz nach dem Motto „Was einer nicht schafft, das schaffen viele“, ist das Arbeitsbuch das Ergebnis einer eindrucksvollen Zusammenarbeit von vielen Mitwirkenden aus dem gesamten Land, bis nach Wien und Frankfurt. „Neben der enorm hohen Expertise durch das Zukunftsinstitut und dem Beratungsunternehmen rcm solutions, waren es auch die zahlreichen Stimmen und Meinungen der Pusterer, die das Arbeitsbuch mitgeformt haben“, betont Vizegeschäftsführer Gerald Hopfgartner. „Wir haben versprochen, unser Arbeitsbuch den Pusterer Unternehmen zur Verfügung zu stellen, was wir selbstverständlich einlösen. Zögern Sie nicht und starten Sie durch, im NEULAND Pustertal.“ Jeder, der ein Arbeitsbuch haben möchte, kann sich an seinen persönlichen Berater in der Raiffeisenkasse Bruneck wenden. Interessierte, die nicht Kunden in der Raiffeisenkasse Bruneck sind, können das Arbeitsbuch unter www.raiffeisen-bruneck.com online bestellen.

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    Pustertal Finanzen
    news-1707 Tue, 06 Oct 2020 11:48:04 +0200 F(r)isch mich – die natürliche Alternative https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/frisch-mich-die-natuerliche-alternative.html Die Bäuerinnenorganisation nahm die Sensibilisierungsaktion LOCAL – SEASONAL – FAIR. WIR SIND DABEI! STIAMO INSIEME! zum Anlass die Aktion F(r)isch mich nachzuholen und verteilte beim Wochenmarkt in Bozen wiederverwendbare Stoffbeutel und SBO-Rezeptkarten LOCAL – SEASONAL – FAIR. „Haben Sie schon mal überlegt, wie viele Plastiktüten Sie tagtäglich in den Müll werfen?“, fragte Landesbäuerin Antonia Egger bei der Presseaktion der Südtiroler Bäuerinnenorganisation „F(r)isch mich – die natürliche Alternative“ auf dem Bozner Wochenmarkt. Jedes Jahr werden mehrere Milliarden Plastiktüten verbraucht, die zum Großteil auf Basis von Erdöl hergestellt werden. Nicht nur ihre Herstellung ist problematisch, sondern beim Recyclingprozess wird zusätzlich Energie verbraucht. Im schlimmsten Fall landen die Beutel als Plastikmüll im Meer. „Wir müssen auf unsere Erde schauen, es gibt sie kein zweites Mal. Jeder kann dazu beitragen, dass weniger Plastik im Meer landet – und zwar beim täglichen Einkauf“, ist Landesbäuerin Antonia Egger überzeugt. Dazu wollte die Bäuerinnenorganisation bereits im Frühjahr im Rahmen der Aktion Verzicht aufrufen und darauf hinweisen, dass der Einkauf ohne Plastik möglich ist, gerade auf Märkten oder beim Obst- und Gemüsehändler. Auch in Geschäften lässt sich Plastik vermeiden, wenn wiederverwertbare Taschen verwendet werden. Nun nahm die Bäuerinnenorganisation die Sensibilisierungsaktion LOCAL – SEASONAL – FAIR. WIR SIND DABEI! STIAMO INSIEME! zum Anlass, um die Aktion F(r)isch mich nachzuholen und verteilte beim Wochenmarkt in Bozen wiederverwendbare Stoffbeutel und SBO-Rezeptkarten.

    Besonders umweltfreundlich sind Stoffbeutel dann, wenn sie selbst genäht werden und man dafür Stoffe verwendet, die sonst in den Müll landen. Für Bäuerinnen-Dienstleistern Mathilde Reichhalter kein Problem: „Es braucht eigentlich nur einen leichten Stoff, Baumwollfaden, eine Kordel, Sicherheitsnadel, eine Schere und ein Meterband und eine Nähmaschine. Es ist nicht schwer.“ Im Handumdrehen nähte Bäuerin-Dienstleisterin Mathilde auf dem Wochenmarkt wiederverwertbare Gemüse- und Obstbeutel. Die Marktbesucher durften ihr dabei zuschauen.

    Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes, verteilte gemeinsam mit Landesbäuerin Egger die selbstgenähten Gemüse- und Obstbeutel: „Die Bäuerinnen haben sich die Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben und deshalb unterstützen wir gerne dieses Projekt. Ich wünsche ihnen den nötigen Erfolg dazu.“

    Die Nähanleitung für den Obst- und Gemüsebeutel kann unter www.baeuerinnen.it heruntergeladen werden.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1706 Tue, 06 Oct 2020 09:22:28 +0200 Versuchszentrum Laimburg präsentiert neuen Bericht mit aktuellen Ergebnissen aus der Forschung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/versuchszentrum-laimburg-praesentiert-neuen-bericht-mit-aktuellen-ergebnissen-aus-der-forschung.html Vor kurzem stellte das Versuchszentrum Laimburg die fünfte Ausgabe des Laimburg Reports vor. Die Publikation informiert über wichtige Forschungsergebnisse des Versuchszentrums in den vergangenen beiden Jahren und liegt in drei Sprachversionen vor. Alle zwei Jahre legt das Versuchszentrum Laimburg den Laimburg Report vor – einen Bericht über aktuelle Forschungsprojekte und neue wissenschaftliche Erkenntnisse in Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung. Der Report richtet sich an Fachleute und alle, die sich für Landwirtschaft und Lebensmittel interessieren. Die Publikation vermittelt grundlegende Informationen über das Versuchszentrum Laimburg (Mission, Organisationsstruktur, Geschichte, Forschungsnetzwerk etc.). Herzstück sind 24 Berichte zu aktuellen Forschungsprojekten der vier Institute des Zentrums: Obst- und Weinbau, Berglandwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung, Pflanzengesundheit, Agrikulturchemie und Lebensmittelqualität:

    • Der Klimawandel bringt extreme Wetterereignisse wie Dürren, Hitzewellen aber auch Starkregen mit sich und stellt die Landwirtschaft vor neue Herausforderungen: Wie können Sensoren eingesetzt werden, um Obst- und Weinanlagen bedarfsgerecht zu bewässern? Wirkt sich die Klimaänderung negativ auf die Weinqualität aus und bringt der Anbau in höheren Lagen die Lösung? Woher weiß ich, ob eine Grundparzelle für den Weinbau geeignet ist?
    • Fernab von den Obstbaubetrieben in der Talsohle suchen Betriebe in Berggebieten nach neuen Standbeinen. Welche Sorten von Buchweizen und Rispenhirse und welche Gemüsekulturen eignen sich am besten für den Anbau in Berggebieten? Wie hilft webGIS-VEGEMONT dabei eine geeignete Anbaufläche zu finden? Welche Innovationen praktizieren Grünlandbetriebe in Berggebieten und wie lassen sich erfolgreiche Betriebsmodelle auf andere Bereiche und andere Gebiete anwenden?
    • Bei der Konservierung und Weiterverarbeitung von Agrarprodukten sind lebensmittelverarbeitende Betriebe mit vielen Herausforderungen konfrontiert:  Wie kann man Lagerschäden am Apfel bestimmen und vermeiden? Rote-Bete besitzen viele gesundheitsfördernde Eigenschaften, aber wie kann man daraus einen wohlschmeckenden und haltbaren Saft herstellen? Sollte man zur Herstellung von Honigwein Nektarhonig oder Honigtauhonig verwenden? Und welches Verfahren bietet sich dazu an?
    • Neue Krankheiten und Schädlinge bedrohen die Ernte. Am Versuchszentrum Laimburg arbeitet man insbesondere an der Entwicklung nachhaltiger Pflanzenschutzstrategien. Wie wirkungsvoll sind natürliche Gegenspieler zur Bekämpfung invasiver Schadinsekten wie der Kirschessigfliege oder der Marmorierten Baumwanze?
    • In Agrikulturchemie und Lebensmittelqualität gelangen innovative Verfahren zur Analyse von Pflanzenteilen und Lebensmitteln zur Anwendung: Welche Vorteile bietet die MALDI-TOF-Technologie bei der Identifizierung von Mikroorganismen in Lebensmitteln? Wie funktionieren Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) und Chemometrie und wie kann man mithilfe dieser Verfahren bestimmen, in welcher Höhenlage ein Apfel angebaut wurde? Wie kann mithilfe der Massenspektrometrie bestimmen wie sich das Aroma eines Apfels zusammensetzt?

    Mit diesen und vielen anderen Fragen haben sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Versuchszentrums in den letzten beiden Jahren auseinandergesetzt.

    Der Bericht erscheint dieses Jahr in einem neuen Layout und liegt in drei Sprachversionen (Deutsch, Italienisch und Englisch) vor. Über QR-Codes gelangt man von der Print-Version des Reports zu weiterführenden multimedialen Inhalten, mithilfe derer man die Themen weiter vertiefen kann.

    Der Laimburg Report ist beim Versuchszentrum Laimburg erhältlich und steht auch auf der Webseite des Versuchszentrums, www.laimburg.it, zum Download zur Verfügung.

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    Überetsch/Unterland Sonstige landw. Gen.
    news-1705 Wed, 30 Sep 2020 10:11:05 +0200 “Bankenwesen wichtig für die Bewältigung der Krise” https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bankenwesen-wichtig-fuer-die-bewaeltigung-der-krise.html Vor kurzem fand im Raiffeisenhaus in Bozen ein Austausch mit dem Generaldirektor der italienischen Bankenvereinigung, Giovanni Sabatini, und dem Direktor der Banca d’Italia, Zweigstelle Bozen, Maurizio Cannistraro, statt. Die Spitzenvertreter der Raiffeisenkassen, der Raiffeisen Landesbank und der Raiffeisen IPS Genossenschaft wohnten der vom Raiffeisenverband organisierten Tagung im Rahmen einer Videokonferenz bei.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1704 Wed, 30 Sep 2020 09:20:03 +0200 26. Internationale Almkäseolympiade in Galtür 2020 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/26-internationale-almkaeseolympiade-in-galtuer-2020.html Qualität auf höchster Stufe: 18 Medaillen für Südtiroler Almprodukte / 5 x Gold für Vinschger Alpkäse  206 Almkäse aus Österreich, der Schweiz und Südtirol wurden am vergangenen Samstag anlässlich der 26. Ausgabe der Internationalen Almkäseolympiade in Galtür von einer international besetzten Fachjury beurteilt. Der traditionelle Almkäsemarkt und das große Fest mit Preisverteilung fanden Covid-19-bedingt nicht statt.

    21 Almen aus Südtirol nahmen mit insgesamt 45 Käsen an der Verkostung teil. 18 Produkte wurden für ihre herausragende Qualität mit einer Medaille ausgezeichnet. Besonders erfolgreich waren die Südtiroler Almen wiederum in der Kategorie vollfette Schnittkäse: von den 21 Almen erhielten hier 11 eine Medaille; d.h. rund 50 % der Südtiroler Almen erreichten einen Medaillenrang: 5 x Gold, 1 x Silber und 5 x Bronze.

    Bertram Stecher, zuständig für den Bereich Almen und Hofkäsereien im Sennereiverband freut sich über den großen Erfolg der Südtiroler Almen: „Insgesamt hat sich bei der Verkostung ein sehr hohes Qualitätsniveau gezeigt; das Ergebnis bescheinigt den Südtiroler Älplern eine hervorragende Arbeit“.

    Die Goldmedaillen gingen an Josef Abertegger von der Schleiser Alm, Josef Ladurner von der Schliniger Alm, Elisabeth Haid von der Kaproner Alm, Josef Kaufmann von der Soy Alm und Erich Schaffler von der Eishof Alm. Als Bester der Kategorie Käse mit Zutaten erhielt Erich Schaffler mit seinem Käse mit geräuchertem Chilli eine zweite Goldmedaille. Mit zwei weiteren Silbermedaillen für seinen Schnittkäse mit grünem Pfeffer und Dill sowie für seinen Schnittkäse mit Kräutern und Knoblauch wurde er zum Südtiroler Medaillenkönig.

    Neben den langjährigen und erfahrenen Almkäsern und Almkäserinnen zeigte auch der „Sennennachwuchs“ was er kann: Gold im ersten Almsommer für Josef Kaufmann von der Soy Alm und Bronze für Carmen Hafner von der Prader Alm für ihre Vinschger Alpkäse.

    Über eine Auszeichnung konnten sich auch Florian Platter von der Kortscher Alm (Silber für seinen Vinschgauer Alpkäse), Norbert Zöschg von der Äußeren Schwemmalm in Ulten (Silber für seinen Weichkäse, Bronze für seinen „Whiskytiger“), Johann Kafmann von der Hagner Alm (Silber für seinen Peperoncinokäse, Bronze für seinen Schnittkäse) Karin Lösch von der Klapfberg Alm, Ulten (Bronze für ihren Schnittkäse), Wolfgang Köhl von der Höfer Alm, Burgeis (Bronze für seinen Vinschgauer Alpkäse), Valeria Steck von der Planeiler Alm (Bronze für ihren Vinschger Alpkäse) sowie Johannes Hinteregger von der Kreuzwiesenalm in Lüsen (Bronze für seinen „Zirmila“) freuen.

    In der Fachjury waren neben Fachleuten aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und Liechtenstein Bertram Stecher vom Sennereiverband Südtirol, Ludwig Tschurtschenthaler von der Bergmilch Südtirol und Thomas Wallnöfer von der Fachschule für Landwirtschaft Fürstenburg, Burgeis vertreten. 

    Prämierungssaison noch nicht abgeschlossen:

    Bereits am 3. Oktober 2020 findet an der Fachschule für Landwirtschaft Fürstenburg die Südtiroler Almkäseverkostung – heuer unter Ausschluss der Öffentlichkeit - statt. Hier stellen sich rund 40 Almen aus ganz Südtirol mit ihren Produkten der Fachjury.

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    Vinschgau Milch
    news-1703 Mon, 28 Sep 2020 09:47:11 +0200 Südtirols Kulturerbe Versoaln-Rebe gewimmt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtirols-kulturerbe-versoaln-rebe-gewimmt.html Vor kurzem hat die Weinlese der historischen Versoaln-Rebe auf Schloss Katzenzungen in Prissian stattgefunden. 150 kg Trauben werden nun im Landesweingut Laimburg zu einem besonderen Versoaln-Weißwein gekeltert.  Ende September hat die alljährliche Weinlese der Versoaln-Rebe, der größten und wohl auch ältesten Rebe der Welt, auf Castel Katzenzungen in Prissian in Tisens stattgefunden. 
    Die Trauben dieses einzigartigen Weinstocks am Fuße von Castel Katzenzungen geerntet. Das Alter der ehrwürdigen Rebe wird auf mehr als 350 Jahre geschätzt, und immer noch wird aus ihren Trauben Wein gewonnen: „Wir sind sehr stolz auf unsere Versoaln-Rebe und freuen uns, dass wir die Trauben dieser alten Dame jedes Jahr aufs Neue ernten und zu einem kostbaren Wein verarbeiten dürfen“ sagt Günther Pertoll, Leiter des Landesweingutes Laimburg, der wie jedes Jahr tatkräftig bei der Lese mithilft. Leider war heuer die Witterung durch häufige Niederschläge geprägt, sodass die Pilzkrankheit Peronospora sowohl Blätter als auch Trauben der Rebe befallen hat. „Der Ertrag ist zwar mit 150 kg Trauben geringer als im Vorjahr, aber trotzdem von guter Qualität“; Günther Pertoll ist zufrieden. Aus den Versoaln-Trauben wird nun im Landesweingut Laimburg der kostbare Versoaln-Weißwein gekeltert. „Der Wein ist grün-gelblich getönt, fruchtig und fein strukturiert und weist eine leicht betonte Säure auf“, erklärt der Kellermeister des Landesweinguts Urban Piccolruaz. Der Versoaln-Wein ist auf wenige Flaschen limitiert und dient der Repräsentation des Weinlandes Südtirol. 

    Die Versoaln-Rebe

    Beim „Versoaln“ handelt es sich um eine autochthone, d.?h. in Südtirol alteingesessene, Rebsorte. Der Rebstock wächst am Nordhang an einer Mauer bei Schloss Katzenzungen in Prissian bei Tisens. Die Rebe breitet sich auf einer Pergel aus Kastanienholz aus und weist eine bemerkenswerte Flächenausdehnung von 350 m² auf. 
    2006 haben die Gärten von Schloss Trauttmansdorff die Patenschaft für die historische Weißwein-Rebe übernommen.
    Woher die Rebe ihren Namen hat, ist nicht vollständig geklärt: So könnte sich der Name „Versoaln“ vom lokalen Dialektwort „verdolen“ (‘grün’ in Bezug auf die Beerenfarbe) ableiten oder auch in Verbindung mit der Reberziehung stehen: Pergel finden sich an steilen Hanglagen, wo die Ernte „versoaln“, also mit Seilen abgesichert und abgeseilt werden musste. Auch eine Verballhornung von „Versailles“ ist denkbar. Einer Legende nach wurde nämlich die Rebe im 15. Jahrhundert vom damaligen Besitzer von Schloss Katzenzungen, dem Grafen Schlandersberg, von dort eingeführt.

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    Überetsch/Unterland Wein
    news-1702 Mon, 28 Sep 2020 08:48:30 +0200 Erneuert: Territorialer Kollektivvertrag für Sozial-Genossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/erneuert-territorialer-kollektivvertrag-fuer-sozial-genossenschaften.html Nach langwierigen Verhandlungen wurde Ende September 2020 der neue territoriale Kollektivvertrag für die Sozialgenossenschaften zwischen den Sozialpartnern unterschrieben. Die Genossenschaftsverbände der Arbeitgeberseite, bestehend aus dem Raiffeisenverband Südtirol Gen, Coopbund Alto Adige Südtirol und A.G.C.I. Alto Adige Südtirol, sowie den Gewerkschaftsorganisationen ASGB, SGBCISL, CGIL-AGB und UIL-SGK haben trotz der aktuell schwierigen Lage zu einer ausgewogenen Einigung gefunden. 

    Die wirtschaftliche Situation vieler Sozialgenossenschaften ist derzeit alles andere als leicht und auch die Rahmenumstände, unter denen sie arbeiten, sind ungünstig. Einige Genossenschaften mussten in der Zeit des Lockdowns für die MitarbeiterInnen die Lohnausgleichskasse beanspruchen und auf finanzielle Unterstützungsmaßnahmen zurückgreifen. Umso bemerkenswerter ist nun dieser Abschluss.
    Die Neuerungen betreffen die Aufwertung der Berufsbilder im Betreuungs- und Pflegebereich durch die Anerkennung einer höheren Einstufung sowie die Stärkung der Gesundheitsabsicherung der Mitarbeiter/innen im gesamten Sektor. Besonders dem Berufsbild der KleinkinderbetreuerInnen wurde Bedeutung beigemessen und zwar durch die stufenweise wirtschaftliche Anerkennung eines zusätzlichen Lohnelementes im Ausmaß von insgesamt 130,00 € brutto zuzüglich einer weiteren in Aussicht gestellten Erhöhung, falls die finanzielle Lage der Genossenschaften sich verbessert. Für die Vergangenheit werden 341,00 € brutto in Form einer Einmalzahlung entrichtet. Die Gehaltserhöhungen werden zusätzlich zu den bereits vom nationalen Kollektivvertag für die Sozialgenossenschaften vorgesehenen Erhöhungen im Ausmaß von insgesamt durchschnittlich 80,00 € gewährt.
    Der territoriale Kollektivvertrag sieht weiters vor, dass die Sozialpartner eine ergebnisbezogene Prämie auf Landesebene im laufenden Jahr verhandeln.
    Nachdem die Sozialpartner einen Schritt hin zu einer angemessenere Entlohnung gemacht haben, erwarten sie sich von der Landesverwaltung und von den öffentlichen Vergabestellen, dass diese ihrerseits zusätzliche Maßnahmen ergreifen, damit die wirtschaftliche Situation der Mitarbeiter/innen im Sektor verbessert werden kann.

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    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1701 Thu, 24 Sep 2020 16:46:09 +0200 Kulinarischen Erntedank genießen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kulinarischen-erntedank-geniessen.html Der Herbst bietet eine Fülle an heimischen Produkten: erntefrisches Obst, Gemüse und Getreide. Die Mitglieder der Gruppe Südtiroler Gasthaus zaubern daraus kreative Gerichte und laden, in Zusammenarbeit mit dem Versuchszentrum Laimburg, vom 25. September bis zum 8. November zum gastronomischen Erntedank.  Bei der diesjährigen Aktion, die unter dem Motto „Apfel-Raritäten genießen“ läuft, stehen alte Apfelsorten im Mittelpunkt. Alkmene, Kaiser Alexander, Landsberger Renette, Weirouge, Brixner Plattling und Kalterer Böhmer, um nur einige der Sorten zu nennen, werden exklusiv für die Gruppe geerntet und von den Gastwirtinnen und Gastwirten der Mitgliedsbetriebe zu schmackhaften, unverwechselbaren Gerichten verarbeitet. 
    Der Kalterer Böhmer z. B. ist im Südtiroler Obstbaugebiet entstanden und wurde 1856 erstmals erwähnt. Sie ist eine jener historischen Sorten, die für den Aufschwung des Obstbaues in Südtirol ab Mitte des 19. Jahrhunderts gesorgt haben, und ist bis 1950 eine der Hauptanbausorten in Südtirol gewesen. 
    “In den Feldern am Versuchszentrum Laimburg werden rund 400 Apfelsorten geprüft. 120 davon sind alte Sorten, die für kommerzielle Zwecke nicht mehr angebaut werden. Institutionelle Aufgabe des Versuchszentrums ist unter anderem auch die Erhaltung dieser Sorten – betont Walter Guerra, Pomologe und Leiter des Instituts für Obst- und Weinbau am Versuchszentrum Laimburg – und die beste Erhaltung ist die Nutzung. Daher begrüßen wir solche Initiativen und freuen uns auch in Zukunft alte Sorten als Kulturgut unseres Territoriums in Südtirol lebendig zu halten.” 

    Ob Protagonisten auf dem Teller oder schmackhafte Begleiter, der Kreativität der Köchinnen und Köche sind keine Grenzen gesetzt. „Der Herbst ist für uns Wirte und Köche eine der schönsten Jahreszeiten, da es in dieser Zeit eine große Vielfalt an frischen Produkten gibt. Diese gilt es sorgfältig zu verarbeiten, damit sie kulinarisch am besten zur Geltung kommen. Es ist immer wieder eine Herausforderung, fördert aber auch den Innovationsgeist. Althergebrachte Produkte können dadurch modern interpretiert werden“, unterstreicht Florian Patauner, Vorsitzender der Gruppe Südtiroler Gasthaus.

    Weitere Infos zur Erntedank-Aktion „Apfel-Raritäten genießen“ und zu den Mitgliedsbetrieben der Gruppe finden sich auf der Website unter www.gasthaus.it oder den Social-Media-Kanälen der Gruppe. 

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    Überetsch/Unterland Sonstige landw. Gen.
    news-1700 Thu, 24 Sep 2020 14:52:39 +0200 Südtiroler Mobilitätspreis 2020 für SBB https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtiroler-mobilitaetspreis-2020-fuer-sbb.html Das Projekt „Gemeinsam nachhaltig mobil“ des Südtiroler Bauernbundes hat den Südtiroler Mobilitätspreis 2020 gewonnen. Insgesamt haben bis Ende Juli 22 Teilnehmer ihre Projekte eingereicht. Dabei konnte der Südtiroler Bauernbund die Jury mit dem Projekt „Gemeinsam nachhaltig mobil“ überzeugen. Dieses sieht die Möglichkeit individueller Vereinbarungen im Verband in Sachen Smart Working vor und wurde bereits vor dem Corona-Ausbruch eingeführt. Außerdem werden jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit den Südtirolmobil-Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren, mit einem jährlichen Zuschuss von max. 60 Euro belohnt. Nicht zuletzt stellt der Südtiroler Bauernbund den Mitarbeitern Diensträder, Car-Sharing-Karten sowie ein E-Auto für Dienstfahrten zur Verfügung. Den Preis in der Höhe von Euro 6.000 nahmen SBB-Obmann Leo Tiefenthaler und Direktor Siegfried Rinner aus den Händen von Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider entgegen.

    Sonderpreis für FIX und Valentinhof

    Den zweiten Platz sicherte sich die Gemeinde Algund und zwar mit einem umfassenden 360°-Projekt, das darauf abzielt, die Fahrradmobilität vor Ort zu stärken. Dieses Projekt wurde mit 2.000 Euro belohnt. Der dritte Platz (1.000 Euro) geht hingegen an das Brixner Unternehmen Microtec, welches unter anderem seinen Mitarbeitern E-Bikes für den Weg zur Arbeit zur Verfügung stellt.
    Vergeben wurde auch der Sonderpreis der Jury, der mit 1.000 Euro dotiert ist. Diesen Preis sicherten sich FIX Fahrradkurrier gemeinsam mit dem Valentinhof mit ihrem Projekt „Valentinhof - Radtaxi“. Der Fahrradkurier liefert dreimal wöchentlich die Produkte des landwirtschaftlichen Bio-Betriebes Valentinhof per E-Lastenrad direkt an die Kunden im Großraum Meran. Mit dem Lastenrad können dabei bis zu acht Gemüsekisten transportiert werden.
    „Bei der heurigen Ausgabe des Mobilitätspreises haben deutlich mehr private Unternehmen teilgenommen, als in den vergangenen Jahren“, sagt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Das mache deutlich, dass die nachhaltige Mobilität ein Anliegen ist, das von einer immer breiteren Bevölkerungsschicht wahrgenommen wird. „Wenn wir alle kleine Schritte machen, tragen wir schlussendlich zu einer großen Veränderung bei“, so Alfreider.

    Preis soll Anreize für nachhaltige Mobilität schaffen

    Der Südtiroler Mobilitätspreis wurde auf Vorschlag des Südtiroler Landtages eingeführt und wird heuer bereits zum vierten Mal von der Landesregierung vergeben. Mit diesem Preis will man zur Entwicklung innovativer Ideen und Strategien für eine nachhaltige Mobilität anregen. Nicht zuletzt ist der Preis eine öffentliche Anerkennung für all jene, die sich in diesem Bereich einsetzen.
    Koordiniert wurde die Aktion vom Bereich Green Mobility in der STA - Südtiroler Transportstrukturen AG.
    Quelle: STA

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    Bozen und Umgebung Energie
    news-1699 Wed, 23 Sep 2020 09:53:27 +0200 Südtirols Kerner unter den besten 50 Weinen der Welt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtirols-kerner-unter-den-besten-50-weinen-der-welt.html Der Kerner Aristos 2018 der Eisacktaler Kellerei holt sich die namhafte Auszeichnung „Best in Show“ Medaille bei den renommierten Decanter World Wine Awards. Der Kerner Aristos 2018 der Eisacktaler Kellerei reiht sich unter die 50 besten Weine der Welt ein. Es ist das englische Weinmagazin DECANTER, das zu den einflussreichsten und meist gelesenen in der Weinwelt gehört, welches den Kerner Aristos mit herausragenden 97 Punkten und der „Best in Show“ Medaille auszeichnet.

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    Eisacktal/Wipptal Wein
    news-1698 Wed, 23 Sep 2020 08:57:20 +0200 Raiffeisenverband ist außerordentliches Mitglied https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenverband-ist-ausserordentliches-mitglied.html Im Rahmen der Generalversammlung des Österreichischen Raiffeisenverbandes (ÖRV) am 21. September in Wien wurde der Raiffeisenverband Südtirol offiziell als außerordentliches Mitglied im ÖRV aufgenommen. Der ÖRV ist die Interessenvertretung und Revisionsverband für die österreichische Raiffeisen-Gruppe. Seit kurzem ist der Raiffeisenverband Südtirol außerordentliches Mitglied des österreichischen Verbandes. Die Institutionalisierung einer bereits langjährigen Zusammenarbeit zwischen den Verbänden in Wien und Südtirol wurde gleich zu Beginn der Generalversammlung des ÖRV gewürdigt. Bei der Versammlung nahmen die Mitglieder aus den Bundesländern sowie vom Raiffeisenverband Südtirol Obmann Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser teil. Nach der Begrüßung durch den Generalanwalt des ÖRV, Walter Rothensteiner, bedankte sich Von Leon für die Aufnahme als außerordentliches Mitglied und verwies auf die großen Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Organisationen: „Die Ursprünge der ersten Raiffeisengenossenschaften in Südtirol reichen zurück in die Zeiten der Österreichischen Monarchie. Die Anbindung an den Österreichischen Raiffeisenverband erachten wir deshalb sowohl aus historischer Sicht als auch im Sinne unserer Zukunftssicherung für wichtig und wertvoll.“ Zudem sei es unter anderem mit der Unterstützung des Österreichischen Raiffeisenverbandes gelungen, die Autonomie der Raiffeisenkassen über die Schaffung eines institutsbezogenen Sicherungssystems (IPS) zu sichern. Generaldirektor Paul Gasser ist davon überzeugt, dass sich die Zusammenarbeit in vielen Bereichen künftig intensivieren und erweitern wird: „Wir möchten eine geordnete Anbindung an den Österreichischen Raiffeisenverband und auch ein bisschen Heimatgefühl beim Österreichischen Raiffeisenverband haben“, meinte Gasser.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1688 Wed, 23 Sep 2020 08:33:00 +0200 Raiffeisenverband Südtirol goes Hybrid https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenverband-suedtirol-goes-hybrid.html Vor kurzem hat der Raiffeisenverband Südtirol seinen Fuhrpark erneuert und dabei einen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gesetzt. Seit Anfang September stehen anstelle der bisherigen Dieselfahrzeuge drei Hyundai Ioniq 1.6 Plug-In Hybrid als Firmenfahrzeuge in der Garage des Raiffeisenhauses. Die Rückmeldungen der ersten Nutzer sind positiv. Wer beim Raiffeisenverband Südtirol für Außendienstfahrten einen Dienstwagen fährt, sitzt ab sofort in einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe und Hybridantrieb. Klingt kompliziert, ist es aber nicht, auch wenn das Losfahren in Elektromodus und ohne Kupplung gewöhnungsbedürftig ist. Für den Hybridantrieb hat sich die Leitung des Raiffeisenverband Südtirol deshalb entschieden, weil die Firmenautos viel und für ganz unterschiedliche Fahrten genutzt werden. Da kann es bei längeren Ladezeiten, bei einem reinen Elektroauto, knapp werden.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Energie
    news-1697 Tue, 22 Sep 2020 08:59:11 +0200 Neuwahlen zum Semesterstart bestätigen VHS Vorstand https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/neuwahlen-zum-semesterstart-bestaetigen-vhs-vorstand.html Vergangenen Freitag wurde der neue VHS Vorstand bei der außerordentlichen Vollversammlung im Haus Noldin in Salurn gewählt. Traditionell finden die Wahlen bei der Vollversammlung im Frühjahr statt, doch dieses besondere Jahr erzwang eine Verschiebung auf den Herbst. Pünktlich zum Semesterstart ist nun der neugewählte VHS Vorstand im Amt. Oswald Rogger wurde als Präsident der VHS wiedergewählt und wird das Amt für weitere drei Jahre innehaben, ebenfalls bestätigt wurde Ursula Stadler als Vize-Präsidentin. Stefan Demetz, Klaus Graber, Christoph Gufler und Verena Harrasser bleiben im Vorstand der VHS, erneut kooptiert wird Monika Obrist (offiziell mit der ersten kommenden Vorstandssitzung). Neu in den Vorstand gewählt wurde Evi Schifferegger. Sie übernimmt für Marlies Dabringer, die ihre aktive Mitarbeit als Vorstandsmitglied beendete. Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen freut sie sich als neues Mitglied im Vorstand ihren Beitrag zur erfolgreichen Weiterführung und Weiterentwicklung der VHS beitragen zu können.

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    Bozen und Umgebung Kultur
    news-1696 Mon, 21 Sep 2020 11:52:05 +0200 Land und Leben: Südtirol Wein Agenda 2030 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/land-und-leben-suedtirol-wein-agenda-2030.html Vor kurzem wurde in Bozen die Südtirol Wein Agenda 2030 vorgestellt, ein Fahrplan, um den Südtiroler Weinbau noch stärker ökonomisch und ökologisch auszurichten. In der Sendung Land und Leben vom 20. September 2020 geht es um die Details dieser Agenda.  

    Jetzt reinhören!

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    Bozen und Umgebung Obst
    news-1695 Mon, 21 Sep 2020 09:22:31 +0200 Pandemie und Klimakrise - was können wir daraus lernen? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/pandemie-und-klimakrise-was-koennen-wir-daraus-lernen.html Das Virus verändert unseren Alltag, unsere Kommunikationsformen, die Art, wie wir arbeiten, fühlen und denken. Geht es nach ein paar Monaten so weiter bis bisher? Oder erleben wir einen Kulturwandel, in dem alles seine Richtung ändert und eine völlig neue Zukunft entsteht?  Was bedeutet die Pandemie für die epochale Krise des Klimachaos, die auch die kommenden Jahrzehnte bestimmen wird? Dies sind die Kernfragen auf der heurigen Ausgabe der Toblacher Gespräche und der Leitung von Karl-Ludwig Schibel.

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    Pustertal Sonstige
    news-1690 Thu, 17 Sep 2020 10:59:00 +0200 Neuer Anlauf für Raiffeisen IPS https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/neuer-anlauf-fuer-raiffeisen-ips.html Aktuelle Themen und Entwicklungen standen im Mittelpunkt einer vom Raiffeisenverband organisierten Informationstagung für die Raiffeisenkassen, die Anfang September im Bozner Waltherhaus stattfand. Dabei wurde auch über den aktuellen Stand zur Anerkennung des institutsbezogenen Sicherungssystems (IPS) informiert. Nach mehreren Videokonferenzen in den vergangenen Monaten konnte Verbandsobmann Herbert Von Leon die Obleute und Geschäftsführer erstmals seit dem Corona bedingten Lockdown wieder zu einer gemeinsamen Informationstagung begrüßen.

    Letzte Hürden ausgeräumt

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1693 Wed, 16 Sep 2020 11:44:17 +0200 Regional, saisonal und fair: „Wir sind dabei" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/regional-saisonal-und-fair-wir-sind-dabei.html Im Rahmen einer Aktion rufen die Südtiroler Bäuerinnenorganisation, die Katholische Frauenbewegung und die Südtiroler Weltläden gemeinsam dazu auf, regional, saisonal und fair einzukaufen. Denn mit jeder Kaufentscheidung bestimmt der Konsument, wie die Welt um ihn herum aussieht. Die Idee zur Aktion kommt von der Katholischen Frauenbewegung: „Wir müssen darauf achten, woher unsere Lebensmittel kommen, und wir als Konsumenten können das steuern und lenken!“, sagte Karolina Stofner, Vorstandsfrau der Katholischen Frauenbewegung. Sie stellte vor kurzem im Rahmen einer Presseaktion in Bozen gemeinsam mit Vertreterinnen der Südtiroler Bäuerinnenorganisation und der Südtiroler Weltläden die Sensibilisierungsaktion „LOCAL – SEASONAL – FAIR: WIR SIND DABEI! STIAMO INSIEME!“ vor. Diese startet bewusst am 13. September, da dieser Tag der Heiligen Notburga geweiht ist. „Sie ist die Schutzpatronin der Bäuerin, ihre Hände stehen für die Hände der Arbeit, des Schenkens und des Gebetes. Und dies ist auch etwas, was uns Frauen und die Organisationen selbst verbindet!“, erklärte Landesbäuerin Antonia Egger. Die Aktion endet am 11. November 2020, am Tag des Heiligen Martins – denn dieser steht für Frieden und Solidarität. „Wir sollten das Bewusstsein für Regionalität, globale Zusammenhänge und soziale Fairness stärken!“, so Stofner. 

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    Bozen und Umgebung Konsum
    news-1692 Tue, 15 Sep 2020 16:59:37 +0200 Südtirol Wein Agenda 2030: Fahrplan in die Zukunft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtirol-wein-agenda-2030-fahrplan-in-die-zukunft.html Während Nachhaltigkeit für viele nur ein Schlagwort ist, baut die Südtiroler Weinwirtschaft ihre Zukunft darauf: mit fünf Handlungsfeldern und einer Reihe konkreter Schritte, die bis 2030 in jedem dieser Felder gesetzt werden. Die Südtirol Wein Agenda 2030 ist Mitte September im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt worden, folgende Persönlichkeiten haben zum Thema beigetragen: Maximilian Niedermayr – Präsident Konsortium Südtirol Wein, DI Dr. Alfred Strigl, - Direktor am Österreichischen Institut für Nachhaltige Entwicklung (ÖIN) an der Universität für Bodenkultur Wien, Dr. Alfred Aberer - Generalsekretär der Handelskammer Bozen und Leo Tiefenthaler - Obmann Südtiroler Bauernbund.

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    Bozen und Umgebung Wein
    news-1689 Tue, 15 Sep 2020 10:24:14 +0200 Plattform Land befürwortet konkrete Finanzzusagen für Co-Working-Räume https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/plattform-land-befuerwortet-konkrete-finanzzusagen-fuer-co-working-raeume.html Diese Woche wird im Südtiroler Landtag ein Antrag der Landtagsabgeordneten Jasmin Ladurner zur finanziellen Förderung der Co-Working-Räume behandelt. Die Plattform Land unterstützt den Antrag zur konkreten Unterstützung des Co-Working im ländlichen Raum und ruft alle Abgeordneten auf, dem Antrag zuzustimmen und die Umsetzung mit konkreten Finanzzusagen zu unterstützen. „Nach den Erfahrungen der letzten Monate mit neuen Online-Werkzeugen und Arbeitsformen wird die Bedeutung des Co-Working gerade auch im ländlichen Raum immer deutlicher“, sagt Andreas Schatzer, der Präsident der Plattform Land. Und die Landtagsabgeordnete Jasmin Ladurner betont: „Auch hochqualifizierte Menschen, darunter insbesondere auch junge Frauen bzw. Familien haben hierdurch bessere Chancen vor Ort ihrer Tätigkeit nachzugehen. Zudem trägt die Reduktion des Pendlerverkehrs zur Nachhaltigkeit bei.“

    Attraktivität des ländlichen Raumes steigern

    Co-Working-Räume ermöglichen das flexible Arbeiten in Gemeinschaftsbüros, sind oftmals Ausgangspunkt für innovative Geschäftsideen und fördern den Austausch untereinander im Gegensatz zum Homeoffice. Die Einrichtung von Co-Working-Räumen schaffte und erhalte Arbeitsplätze gerade in der Peripherie und setze Impulse in der Umgebung, welche diese attraktiver machen würden, ist die Plattform Land überzeugt. 

    Bereits im Februar 2020 verabschiedete der Südtiroler Landtag einen Grundsatzbeschluss zum Co-Working. Die Plattform Land hat sich in der Zwischenzeit mit weiteren Akteuren, wie der Startbase in Bruneck oder der BASIS in Schlanders, ausgetauscht und auch international die gestiegene Nachfrage nach neue Arbeitsformen wie dem Co-Working beobachtet. Nicht zuletzt gibt es aktuell in mehreren Südtiroler Gemeinden, davon eine im Rahmen einer INTERREG Kooperation mit der Plattform Land, Pläne bzw. erste Schritte einen Co-Working-Raum einzurichten. Allerdings sind diese Kosten nicht allein von der Gemeinde bzw. den Betreibern zu stemmen.

    Plattform Land: Leerstände nutzen

    „Für Co-Working-Räume eignen sich besonders leerstehende Gebäude, die derzeit von der Plattform Land im Rahmen des Leerstandsmanagements erhoben werden. Dadurch werden Leerstände wieder einer sinnvollen Nutzung zugeführt“, unterstreicht Ulrich Höllrigl, Geschäftsführer der Plattform Land. Hierbei bedarf es einer konkreten Finanzierung. Die Plattform Land hat einen Finanzierungsplan ausgearbeitet: Kernpunkt ist ein Führungskostenzuschuss von 50 Prozent in den ersten Jahren sowie die Ausstattung mit schnellem Internet durch das Land für Co-Working-Räume. Eventuelle räumliche Adaptierungen bei einem Leerstand können durch die Gemeinden erfolgen. Diese Finanzierung soll auch für Co-Working-Räume beim Co-Workation (eine Kombination von Co-Working und Urlaubsangeboten) sowohl für öffentliche wie private Betreiber gelten. Voraussetzung für die Förderung ist der Zugang für alle Interessierten aus der Bürgerschaft.
    „Die Plattform Land steht zudem gerne als Ansprechpartner für interessierte Gemeinden aus dem ländlichen Raum zur Verfügung, die einen solchen Co-Working-Raum einrichten wollen“, sagt Höllrigl. Nun liegt es an der Landespolitik, den Schritt von der grundsätzlichen zur konkreten Unterstützung zu gehen.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1686 Fri, 11 Sep 2020 12:09:43 +0200 Studium Generale Musikwissenschaft – Lehrgang für Interessierte https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/studium-generale-musikwissenschaft-lehrgang-fuer-interessierte.html Ende September startet in Bozen das erste Studium Generale Musikwissenschaft als neuer, für alle Interessierten offener Studiengang. Das gemeinsame Weiterbildungsangebot der Volkshochschule Südtirol und des Konservatoriums C. Monteverdi Bozen bietet herausragende Dozenten und die Möglichkeit auch online an den Lehrveranstaltungen teilzunehmen. Das Studium Generale Musikwissenschaft ist ein neuer Studiengang, der sich über zwei Jahre bzw. vier Semester erstreckt. Er beinhaltet Seminare, Vorlesungen und Übungen zur Musikgeschichte, Musikanalyse, Didaktik, Musiktheater und -dramaturgie sowie zur Musikforschung. Geleitet werden die Lehrveranstaltungen, die jeweils Mittwochabends am Konservatorium Claudio Monteverdi in Bozen stattfinden, von den Professoren der Musikhochschule: Alberto Fassone, Carlo Benzi, Giacomo Fornari, Eduard Demetz und Johannes Streicher.

    Teilnehmen können alle Interessierten und Musikbegeisterten, besondere Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Das Studium Generale Musikwissenschaft steht ordentlich inskribierten Studentinnen und Studenten, die für die einzelnen Lehrveranstaltungen auch ECTS-Punkte erhalten können, sowie auch Gasthörerinnen und Gasthörern offen.

    „In der Langjährigen Geschichte des Konservatoriums ist es uns gelungen dieses zu einer wahren Musikhochschule zu formen und diese mehr und mehr zu öffnen. Das neue Studium Generale ist ein weiterer Meilenstein in diesem Prozess und soll nun ein breites Publikum erreichen, das in das „Geheimnis“, das die Musik darstellt, bewusster und weiter eindringen möchte“, berichtet Professor Giacomo Fornari, Direktor des Konservatorium C. Monteverdi. „Dank der Freundschaft, der Kompetenz und vor allem der Erfahrung der Volkshochschule Südtirol, sind wir sehr zuversichtlich, dass uns das gelingen wird.“

    Das Studium Generale Musikwissenschaft stellt nicht nur inhaltlich ein neues Angebot in der Weiterbildungslandschaft dar, sondern geht auch in der Durchführung innovative Wege. So kann das Studium Generale Musikwissenschaft wahlweise in Präsenzform in Bozen besucht oder als Onlinekurs belegt werden. In dieser sogenannten Hybridform haben auch Personen, die sich einen langen Weg nach Bozen ersparen möchten, die Möglichkeit von zuhause aus teilzunehmen.

    „Das Verständnis für die Musik zu vermitteln, die Fähigkeit zu erwerben Musik bewusst zu erleben, war immer schon ein Anliegen der Volkshochschule Südtirol. Durch diese neue Zusammenarbeit ist es gelungen, einen bedeutsamen Schritt weiter zu gehen und eine fundierte Vertiefung des Wissens und Verstehens der Musik durch international anerkannte Professoren anzubieten und zugleich mit neuen Lernformaten – die Möglichkeit zur Onlineteilnahme – zu verknüpfen“, zeigt sich Oswald Rogger, Präsident der Volkshochschule Südtirol begeistert.

    Am Mittwoch 30. September werden die ersten Lehrveranstaltungen stattfinden. Anmeldungen sind noch möglich und werden an der Volkshochschule Südtirol entgegengenommen.

    Volkshochschule Südtirol

    Zweigstelle Brixen

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    Bozen und Umgebung Kultur
    news-1685 Thu, 10 Sep 2020 12:18:10 +0200 Internationaler Raiffeisen Jugendwettbewerb: Südtirolerin unter den Preisträgern https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/internationaler-raiffeisen-jugendwettbewerb-suedtirolerin-unter-den-preistraegern.html Seit 50 Jahren inspiriert der Internationale Raiffeisen Jugendwettbewerb Kinder und Jugendliche zur kreativen Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten und jährlich wechselnden Themen. Die diesjährige Jubiläumsausgabe fand ihren krönenden Abschluss am 9. September in Berlin mit einer Preisträgerin aus Südtirol. Marie Therese Egarter, Schülerin der Grundschule Taisten, wird den 50. Internationalen Raiffeisen Jugendwettbewerb nie vergessen. Als eine von 650.000 Kinder hat sie ein Bild zum Thema "Was macht dich glücklich?" beim Wettbewerb eingereicht und bis zum Abschluss alle Wettbewerbsrunden erfolgreich durchlaufen. Beim digitalen Festakt mit Preisverleihung im TIPI AM KANZLERAMT in Berlin erhielt sie den zweiten Platz in der Altersgruppe I Grundschule verliehen.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1684 Thu, 10 Sep 2020 12:00:54 +0200 Marlene® wird immer internationaler https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/marlener-wird-immer-internationaler.html Seit 25 Jahren gibt es die Apfelmarke Marlene®, die Hauptmarke des VOG. Sie wird in immer mehr Länder exportiert, darunter Katar, Thailand und in die Vereinigten Arabischen Emirate. Für den Direktor des VOG, Walter Pardatscher, ein wichtiger Meilenstein, der die zunehmende Sichtbarkeit in der Welt sichert. Katar, Thailand und die Vereinigten Arabischen Emirate: In diesen Ländern werden die Äpfel der Marke Marlene® in kürze zu finden sein. Denn Ende August machten sich insgesamt drei Container auf den Weg in Richtung neue Zielmärkte. Der erste Container wurde am 21. August verladen, die nächsten folgten Anfang September. „Mit den drei Ladungen haben wir pünktlich zum 25. Geburtstag von Marlene® einen großen Meilenstein für die Marke erreicht“, kommentiert Walter Pardatscher, Direktor des VOG. In jedem der drei Container befinden sich etwas mehr als 150.000 Äpfel der Sorte Gala – pro Container werden über 20.000 kg an Tafelware verladen.

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    Bozen und Umgebung Obst
    news-1683 Wed, 09 Sep 2020 10:50:11 +0200 Auszeichnung für Brimi bei “Formaggi & Consumi Awards 2020” https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/auszeichnung-fuer-brimi-bei-formaggi-consumi-awards-2020.html Brimi gewinnt Auszeichnung mit seinem Heumilch Mozzarella in der Kategorie: „Beste Werbekampagne Print 2019“. Im Rahmen der Messe „Cibus Connect 2020“ in Parma wurden die heurigen Preisträger des „Formaggi&Consumi“ Awards bekanntgegeben. Der Wettbewerb rund um die Auszeichnung „Formaggi&Consumi Award“ wird jährlich vom Medienhaus „Tespi Mediagroup“ organisiert, wobei eine Fachjury, bestehend aus Einkäufern der größten Italienischen Einzelhandelsketten und Fachpersonal, die besten Initiativen der teilnehmenden Unternehmen auswählt.
    Brimi kandidierte in der Kategorie „Beste Werbekampagne Print 2019“ mit ihrer Heumilch Produktlinie. Das Ziel der Werbekampagne war es die Heumilch Mozzarella-Produktlinie italienweit beim Konsumenten noch bekannter zu machen.

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    Eisacktal/Wipptal Milch
    news-1682 Tue, 08 Sep 2020 10:19:50 +0200 VOG auf MACFRUT DIGITAL: Fokus auf die Sortenplanung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vog-auf-macfrut-digital-fokus-auf-die-sortenplanung.html Vom 8. bis 10. September 2020 findet die Macfrut Digital statt. Auf dieser wichtigen italienischen Obst- und Gemüsemesse präsentiert der VOG die Welt der Südtiroler Äpfel - Corona bedingt - in einer ganz neuen und ungewohnten Form. Ein virtueller Messestand mit Videos und Bildern und der Möglichkeit, online Geschäftstreffen zu vereinbaren: so präsentiert sich der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften auf der ersten - Corona bedingt - digitalen Ausgabe der bedeutenden italienischen Obst- und Gemüsemesse, Macfrut Digital. Ein eigens realisierter Unternehmensfilm gibt Einblick in die Philosophie und die Arbeitsweise des VOG. Im Video des virtuellen Messestands betont der VOG-Direktor Walter Pardatscher: „Wir haben in unserer 75-jährigen Geschichte nie die Zukunft aus den Augen verloren und die Innovation zu einem der Haupttreiber unseres Wachstums gemacht“.

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    Bozen und Umgebung Obst
    news-1681 Mon, 07 Sep 2020 09:57:09 +0200 Grandhôtel Orchestra Toblach: Gustav Mahlers Welt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/grandhotel-orchestra-toblach-gustav-mahlers-welt.html Klein und fein. Es braucht nur wenig Worte, um „Music at the Grand Hotel 2020” zu beschreiben. Die ausgewählte Konzertreihe im Euregio Kulturzentrum Toblach ist in Zeiten wie diesen die Alternative zum traditionellen Sommerprogramm. Seit Ende August sorgen die Gustav Mahler Musikwochen und die Festspiele Südtirol für besondere Momente, nun geht es weiter mit dem Grandhôtel Orchestra Toblach. Die große Premiere des mit Spannung erwarteten Grandhôtel Orchestra Toblach, wurde auf 2021 verschoben.

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    Pustertal Kultur
    news-1680 Mon, 07 Sep 2020 09:10:28 +0200 Saatbaugenossenschaft: Kartoffelernte angelaufen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/saatbaugenossenschaft-kartoffelernte-angelaufen.html Die diesjährige Kartoffelernte ist gut angelaufen. Seit Ende August liefern die Mitglieder ihre Kartoffeln an die Pustertaler Saatbaugenossenschaft nach Bruneck. Das schlechte Wetter der letzten 14 Tage hat die Ernte jedoch eingebremst. Seit mehr als 70 Jahren baut die Pustertaler Saatbaugenossenschaft Saat- und Speisekartoffel an. Insgesamt 107 Mitglieder bewirtschaften jährlich eine Anbaufläche von 145 Hektar und kultivieren rund 25 Sorten Kartoffel. Heuer haben die Bauern der Saatbaugenossenschaft bereits am 24. August mit der Kartoffelernte begonnen. Durch die starken Regenfälle der letzten Wochen ist die bereits angelaufene Ernte jedoch ins Stocken geraten. Saatbau-Geschäftsführer Hanspeter Felder: „Bis jetzt sind rund 40 Prozent der diesjährigen Ernte eingebracht und einige Gebiete haben die Ernte bereits abgeschossen. Allerdings konnte die Ernte aufgrund des starken Regens nicht wie geplant fortgesetzt werden.“

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    Pustertal Sonstige landw. Gen.
    news-1679 Fri, 04 Sep 2020 15:01:44 +0200 talks crystal clear communication https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/talks-crystal-clear-communication.html Wie gelingt effiziente Kommunikation, digital und menschlich, mit zunehmender Digitalisierung aller Lebensbereiche? Jürgen Kofler, Head of Communication von KONVERTO ist überzeugt, dass erfolgreiche Zusammenarbeit unter Mitarbeitern oder mit anderen Unternehmen ausschlaggebend für ein erfolgreiches Business ist. Das zweite KONVERTO-Event rund um den Wissensaustausch zwischen Experten und Unternehmen stand unter dem Motto: "crystal clear communication". Zusammen mit innovaphone, Spezialist für die IP-basierte Geschäftskommunikation, hat KONVERTO innovative Lösungen für effiziente Kommunikation in einer stark vernetzten Welt aufgezeigt.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1667 Fri, 04 Sep 2020 09:30:00 +0200 „Der Mensch soll im Mittelpunkt stehen“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/der-mensch-soll-im-mittelpunkt-stehen.html Vor kurzem wurde das neue Bildungsprogramm für Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften 2020-2022 vorgestellt. Neu ist auch der Bereich Personalentwicklung & Aus- und Weiterbildung im Raiffeisenverband Südtirol (RVS). Walter Eisendle, Leiter des Bereichs, erläutert im Interview, warum Personalentwicklung so wichtig ist. Die fortschreitende Internationalisierung der Märkte stellt Unternehmen vor vielfältige Herausforderungen. Betriebe, die sich auf den sich rasch ändernden Märkten behaupten wollen, müssen anpassungsfähig bleiben. Dies gilt auch für Genossenschaften.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1678 Thu, 03 Sep 2020 14:54:07 +0200 Terlan, Kurtatsch und Andrian beste Kellerei-Genossenschaften Italiens https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/terlan-kurtatsch-und-andrian-beste-kellerei-genossenschaften-italiens.html Südtirols Kellereigenossenschaften spielen italienweit in einer eigenen Liga: Beim diesjährigen Leistungstest des deutschen Fachmagazins „Weinwirtschaft“ landete die Kellerei Terlan auf Platz 1, dicht gefolgt von der Kellerei Kurtatsch und der Kellerei Andrian. Alle 3 ergatterten einen herausragenden Punkteschnitt von über 90. Die Redaktion des Magazins „Weinwirtschaft“, das im Meininger Verlag erscheint, nimmt Genossenschaften in ganz Italien Jahr für Jahr ganz genau unter die Lupe. 2020 gingen mehr als 60 Betriebe von Südtirol bis Sizilien ins Rennen um den Titel der besten Genossenschaft des Jahres. Im Rahmen des Wettbewerbs wurden 5 Weine je Kellerei vom Redaktionsteam der Weinwirtschaft sowie externen Fachleuten verkostet und bewertet.  

    „Wer in diesem Jahr ganz oben auf dem Siegerpodest stehen wollte, musste mit mindestens 2 bis 3 Weinen in der 90-Punkte-Kategorie landen“, erklärte Chefredakteur Hermann Pilz bei der Prämierungsfeier in Deidesheim (Deutschland). „Das Niveau der gesamten Probe erwies sich als außerordentlich hoch, sodass es schon besonderer Leistungen und Weine bedurfte, um ganz vorne mitspielen zu können.“ Die Qualität, die Südtirols Winzergenossenschaften zum wiederholten Male ablieferten, bezeichnete Pilz als einzigartig.

    3 Kellereien mit mehr als 90 Punkten

    Den höchsten Punkteschnitt bei der diesjährigen Ausgabe des Genossenschaftspreises erhielt die Kellerei Terlan mit 90,8 von 100 möglichen Punkten. Sie ist damit erneut zur Nummer 1 in Italien gekürt worden, zum 7. Mal in den vergangenen 8 Jahren. Zur Verkostung gelangten der Weißburgunder Rarity 2007, der Weißburgunder Vorberg 2017, der Lagrein Porphyr, 2017, die Cuvée Terlaner 2019 und der Sauvignon Winkl 2019.  

    Knapp dahinter landeten ex aequo die Kellerei Kurtatsch (Merlot Brenntal 2016, Cabernet Riserva Freienfeld 2016, Cuvée weiß AMOS 2017, Passito ARUNA 2018, Merlot Cabernet CURTIS 2018) und die Kellerei Andrian (Chardonnay Doran 2017, Lagrein Tor di Lupo 2017, Merlot Gant 2017, Sauvignon Andrius 2018 und Pinot Noir Anrar 2017) mit je 90,2 Punkten. Auch die Kellerei Girlan machte zum Vorjahr einige Ränge wett und klassierte sich im Ranking der „Weinwirtschaft“ auf Platz 4 vor der Kellerei Bozen. 

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    Bozen und Umgebung Wein
    news-1676 Wed, 02 Sep 2020 13:53:15 +0200 Interreg-Rat Wipptal: "Für ein Wipptal ohne Grenzen" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/interreg-rat-wipptal-fuer-ein-wipptal-ohne-grenzen.html Unter dem Motto „Für ein Wipptal ohne Grenzen“ diskutierten die Mitglieder des Interreg-Rates Wipptal über aktuelle grenzüberschreitende Projekte. Drei neue Projektideen gibt es für die Bereiche Soziales, Naturschutz und Steigerung der Wertschöpfung. Ende August 2020 kamen im Bildungshaus St. Michael Steinach, Sterzing im Rahmen der Sitzung des Interreg-Rates wieder AkteurInnen aus 18 Gemeinden des nördlichen sowie des südlichen Wipptales zusammen. Ganz nach dem Motto „… für ein Wipptal ohne Grenzen“ ging es beim Treffen der Ratsmitglieder, VertreterInnen der Programmebene und der aktiven AkteurInnen um grenzüberschreitende Themen und Projekte.

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    Eisacktal/Wipptal Sonstige
    news-1675 Tue, 01 Sep 2020 12:20:22 +0200 50. Internationaler Raiffeisen-Jugendwettbewerb: SchülerInnen ausgezeichnet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/50-internationaler-raiffeisen-jugendwettbewerb-schuelerinnen-ausgezeichnet.html Unter dem Motto „Glück ist…“ fand heuer der 50. Internationaler Raiffeisen-Jugendwettbewerb statt. Die Siegerinnen und Sieger der Jubiläumsausgabe konnten vor kurzem im Schloss Maretsch ihre verdienten Preise entgegennehmen. Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Finanzen news-1673 Mon, 31 Aug 2020 16:18:28 +0200 Südtiroler Kinderdorf: neuer Direktor https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtiroler-kinderdorf-neuer-direktor.html Karl Brunner ist mit 1. September neuer Direktor des Südtiroler Kinderdorfes. Er folgt auf den bisherigen Direktor Heinz Senoner, der das Kinderdorf in den vergangenen 20 Jahren fachlich und menschlich geprägt hat. Der 44jährige Pfalzner Karl Brunner hat Philosophie, Soziale Arbeit und Theologie studiert und in mehreren Betrieben als Verwaltungsratsmitglied aber auch geschäftsführend Leitungserfahrung gesammelt.

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    Eisacktal/Wipptal Sonstige
    news-1672 Mon, 31 Aug 2020 09:24:26 +0200 GRW Wipptal/Eisacktal: Sommerbetreuung „ein besonderer Sommer“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/grw-wipptaleisacktal-sommerbetreuung-ein-besonderer-sommer.html Trotz Covid-19-Pandemie ist es der Genossenschaft für Regionalentwicklung und Weiterbildung Wipptal/Eisacktal auch in diesem Jahr gelungen, eine erfolgreiche Sommerbetreuung zu organisieren. Unter dem Motto „ein besonderer Sommer“ – gab es Betreuungswochen für Kinder und Jugendliche und einen Besuch von Landesrätin Deeg. Die Covid-19 Pandemie hat das für diesen Sommer geplante Programm für Kinder und Jugendliche durcheinander gebracht. Im Frühjahr musste die Genossenschaft für Regionalentwicklung und Weiterbildung Wipptal/Eisacktal das gesamte Programm nochmal neu aufstellen und den Großteil der geplanten Erlebniswochen  in ein Sommerbetreuungsprogramm umwandeln.

    Knapp 90 Kinder nutzten das abwechslungsreiche Betreuungsangebot zwischen Ende Juni und Ende August. Daneben gab es auch einen Robotercamp sowie zwei Fußballwochen und eine Sportwoche. Immer standen dabei Spaß, Sport und Bewegung im Mittelpunkt. Im Laufe der Betreuungswochen tauschten sich die Kinder und Jugendlichen in Kleingruppen mit maximal sieben Personen aus und brachten auch ihre Wünsche und persönlichen Ansprüche ein. Im Rahmen von kleineren Ausflügen, Bastelarbeiten, Karten- und Ballspielen und vieles weitere mehr konnten die Kinder ihre sozialen Kontakte ausleben und sich mit Freunden treffen.
    Auch die zuständige Landesrätin Waltraud Deeg kam vorbei, um die Kinder und Jugendlichen und während der Betreuungswochen zu besuchen. Sie hat sich dabei Tipps und Ideen von den Kindern eingeholt, die in den nächsten Jahren umgesetzt und verbessert werden könnten. Die Verantwortlichen der Genossenschaft GRW Wipptal/Eisacktal rund um Obmann Günter Haller haben die Gelegenheit genutzt sich mit der Landesrätin Waltraud Deeg auszutauschen. Die Landesrätin zeigte Verständnis für die sich geänderten Rahmenbedingungen und bedankte sich bei der Genossenschaft für das professionell zusammengestellte Sommerangebot. Sie würde sich freuen, wenn auch im nächsten Jahr erneut ein tolles Programm von der Genossenschaft angeboten wird, das hoffentlich wieder unter „normalen“ Umständen stattfinden kann.

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    Eisacktal/Wipptal Sonstige
    news-1671 Fri, 28 Aug 2020 08:43:38 +0200 Genossenschaften: Mietbeitrag nicht mehr unter De-Minimis-Regelung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/genossenschaften-mietbeitrag-nicht-mehr-unter-de-minimis-regelung.html Die Unterstützung für Genossenschaften in Form von Mietbeiträgen soll heuer nicht zur Erreichung der De-Minimis-Schwelle beitragen: Das hat die Landesregierung am 25. August beschlossen. Um COVID-bedingte Umsatzeinbrüche auszugleichen, hat die Landesregierung im Mai die Anzahl der anspruchsberechtigten Genossenschaften für die Beantragung von Mietbeiträgen ausgedehnt und der Beitrag aufgestockt. Für den Zeitraum Februar-Dezember 2020 können somit alle Genossenschaften mit sozialem oder innovativem Charakter einen Beitrag von 50 Prozent der Mietkosten beantragen, auch rückwirkend. Zusätzlich hat die Landesregierung nun die Anwendung eines EU-Rahmens für staatliche Antikrisenbeihilfen vom 21. Mai 2020 beschlossen, womit diese Beihilfen nicht mehr unter die De-minimis-Regelung fallen.

    Mietbeiträge tragen nicht zum Erreichen der De-Minimis-Schwelle bei

    Letztere beschränkt die Inanspruchnahme öffentlicher Fördermittel auf maximal 200.000 Euro im Dreijahreszeitraum. Für die Genossenschaften bedeutet das: Die Mietbeiträge tragen nicht zum Erreichen dieser Schwelle bei, sondern können als zusätzliche Unterstützung darüber hinaus in Anspruch genommen werden. Der De-Minimis-Plafond kann dadurch zur Gänze für die Inanspruchnahme von Standardbegünstigungen ausgeschöpft werden.

    Wie der für Genossenschaften zuständige Landesrat betont, könne eine Genossenschaft aufgrund dieses Beschlusses somit neben den üblichen Beihilfen von 200.000 Euro im Dreijahreszeitraum (de minimis) zusätzlich bis zu 800.000 Euro für Mietbeihilfen und andere außerordentliche Beihilfen in Anspruch nehmen. Insgesamt stehen für die außerordentliche Förderung 4,5 Millionen Euro bereit.

    Zielgruppe: 250 Sozialgenossenschaften

    Im Detail umfasst die Zielgruppe rund 250 Sozialgenossenschaften und andere Genossenschaften, die die Eingliederung von Frauen, Langzeitarbeitslosen oder Jugendlichen betreiben, innovative Projekte realisieren sowie Arbeitergenossenschaften, die in Folge einer Betriebsschließung entstanden sind. Es handelt sich unter anderem um Kindertagesstätten, Weltläden, Genossenschaften in der Seniorenbetreuung, im Kultur- und Bildungsbereich sowie Genossenschaften, die Arbeitseingliederung von benachteiligten Menschen betreiben und in den verschiedensten Wirtschaftssektoren tätig sind.

    Wer für das Jahr 2020 bereits um Mietbeitrag angesucht hat, kann eine Aufstockung des gewährten Beitrages beantragen. Ansuchen können noch bis 31. Oktober 2020 mittels PEC-Mail beim Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens in Bozen eingereicht werden. Weiterführende Informationen und Dokumente finden sich auf der Webseite der Landesverwaltung unter diesem Link.

    (kl) Aussendung der Landespresseagentur

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sozial
    news-1670 Fri, 28 Aug 2020 08:31:33 +0200 BZHEARTBEAT schafft den lokalen Altstadt Market Place https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bzheartbeat-schafft-den-lokalen-altstadt-market-place.html Die Genossenschaft BZHEARTBEAT hat vor kurzem einen lokalen „Altstadt Market Place“ für Bozen geschaffen, ein digitaler Marktplatz für Betriebe der Bozner Altstadt. Mit dieser Initiative möchte die Genossenschaft BZHEARTBEAT den lokalen Onlineverkauf ihrer Mitglieder unterstützen. Die Genossenschaft BZHEARTBEAT setzt sich seit ihrer Gründung im November 2016 für ein lebendiges und attraktives Bozner Stadtzentrum ein und möchte das Image der Handelsstadt verbessern. Sie hat dazu bereits zahlreiche Aktionen und Projekte erfolgreich umgesetzt. Mit der jüngsten Initiative, ein LOKALER Digitaler Market Place für die Bozner Altstadt, soll die Onlinevermarktung der Mitglieder gefördert werden.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1669 Wed, 26 Aug 2020 11:23:28 +0200 Weinlese 2020: „Menge und Qualität gut“  https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/weinlese-2020-menge-und-qualitaet-gut.html Während die Weinhochburgen Frankreichs eine historisch frühe Weinlese erleben, zeichnet sich in Südtirol ein Normaljahr ab. Die Kellerei Terlan, die hierzulande traditionell den Anfang macht, wird in diesen Tagen die ersten Trauben ernten. Das Jahr 2020 wird in vielerlei Hinsicht als Ausnahmejahr in die Geschichtsbücher eingehen. Ob es als besonderes Weinjahr in Erinnerung bleiben wird ist noch offen: „Nach einem Blitzstart im Frühjahr, als die Blüte aufgrund der wärmeren Temperaturen rund 2 Wochen früher einsetzte, schaltete die Vegetation im eher kühlen und feuchten Juni wieder einen Gang zurück.

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    Bozen und Umgebung Wein
    news-1668 Wed, 26 Aug 2020 09:15:42 +0200 Ethical Banking: „Jetzt wieder Bergauf“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/ethical-banking-jetzt-wieder-bergauf.html Unter dem Motto „Jetzt wieder Bergauf“ hat Ethical Banking der Raiffeisenkasse Bozen zusammen mit der Sozialgenossenschaft des Typs B Lebenswertes Ulten "Wollmanufaktur Bergauf" eine Initiative ins Leben gerufen, die regionale Kreisläufe beim Aufschwung nach Corona unterstützt. Die Aktion „Jetzt wieder Bergauf“ ist eine Initiative im Sinne der Raiffeisen-Werte Solidarität, Hilfe zur Selbsthilfe und Selbstverantwortung. Die Unterstützung kommt der, ganz nach den Prinzipien der Gemeinwohlökonomie geführten, Sozialgenossenschaft des Typs B Lebenswertes Ulten "Wollmanufaktur Bergauf" zugute.

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    Burggrafenamt Sozial
    news-1666 Mon, 24 Aug 2020 11:40:39 +0200 50. Mitglieder-Versammlung der SBJ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/50-mitglieder-versammlung-der-sbj.html Am vergangenen Sonntag fand im Waltherhaus in Bozen die Mitgliederversammlung der Südtiroler Bauernjugend statt: eine Veranstaltung, die das Ehrenamt hochleben lässt. Traditionell findet die jährliche Mitgliederversammlung der Südtiroler Bauernjugend (SBJ) Anfang des Jahres/im März statt. Aufgrund der Corona-Pandemie musste sie heuer abgesagt werden. Nun hat die Bauernjugend das Treffen nachgeholt – unter Einhaltung der strengen Sicherheitsauflagen für die Anwesenden.

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    Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
    news-1665 Fri, 21 Aug 2020 14:59:55 +0200 Europäischer Preis für genossenschaftliche Innovation 2020 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/europaeischer-preis-fuer-genossenschaftliche-innovation-2020.html Der EU-Verband landwirtschaftlicher Genossenschaften COGECA lanciert den 5. Europäischen Preis für genossenschaftliche Innovationen. Damit sollen die innovativsten Projekte aus dem Agrarsektor gefördert und ausgezeichnet werden. Die Bewerbungsfrist endet am 18. Dezember 2020. Der Preis zeichnet herausragende Innovation und Exzellenz in den Sektoren Agrar-Lebensmittelwirtschaft, Fischerei und Forstwirtschaft aus. Bei der diesjährigen Ausgabe liegt der Schwerpunkt auf Innovation im Zeichen der Nachhaltigkeit und somit auf die Erschaffung neuer Produkte nd Dienstleistungen, Märkte, Verfahren und Geschäftsmodelle, die wirtschaftliche, soziale oder ökologische Ziele verfolgen. Der Preis wird denjenigen europäische Agrargenossenschaften mit den innovativsten Projekten sowie den größten Beiträgen zur wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ökologischen Wertschöpfung verliehen.

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    news-1664 Fri, 21 Aug 2020 08:48:02 +0200 Neue Forschungsergebnisse in Weinbau und Önologie https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/neue-forschungsergebnisse-in-weinbau-und-oenologie.html Gestern fand in den Studios der Messe Bozen der traditionelle „Tag des Weines und der Rebe“ statt - erstmals in digitaler Form. Die Experten der Bereiche Weinbau und Önologie des Versuchszentrums Laimburg stellten dabei die Ergebnisse laufender Forschungsprojekte vor, um neue Erkenntnisse direkt an die Praxis weiterzugeben. Experten des Versuchszentrums Laimburg und der eingeladener externe Referent Dominik Dorner vom Weincampus Neustadt in Rheinland-Pfalz (Deutschland) stellten aktuelle Forschungsergebnisse aus den Bereichen Weinbau und Önologie, aber auch zu weinrelevanten Themen aus Pflanzenschutz und Lebensmittelchemie vor. Das Themenspektrum reichte von Laboranalysen zur objektiven Einschätzung der Weinqualität über Versuche zum Einfluss von Hefederivaten auf das Weinaroma bis hin zu Freilandversuchen mit einem neuen Verfahren zur Bekämpfung der Kirschessigfliege. Weitere Themen waren das Sauerstoffmanagement in der Weinbereitung und Ergebnisse aus Versuchen mit neuen französischen Gewürztraminerklonen.   

    Aussagekraft und Objektivität von Weinbewertungen

    Besteht ein Zusammenhang zwischen der Bewertung eines Weines bei einer Verkostung und den chemischen Qualitätsparametern, die im Labor analysiert werden? Im Labor für Aromen und Metaboliten des Versuchszentrums Laimburg wurden verschiedene Proben des Blauburgunder-Weines dreier aufeinanderfolgender Jahrgänge analysiert. Nach einer sensorischen Bewertung durch ein Verkosterpanel aus Önologen und Weinexperten anlässlich des Nationalen Blauburgunderwettbewerbs wurden auch die chemischen Parameter wie Säure, Farbe, Alkoholgehalt, Phenolgehalt, Tanninindices bestimmt, um herauszufinden, ob sich eine statistische Korrelation zwischen Verkostung und chemischer Analyse herstellen lässt. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass sich Alkoholgehalt, Malvidin-3-glucosid und Gesamtanthocyane am positivsten auf die Qualitätsbewertung ausgewirkt haben; Gallussäure, Farbtonalität und Gesamtphenolgehalt am negativsten“, erklärte Enrico Serni vom Labor für Aromen und Metaboliten. „Eine umfassende sensorische Bewertung der Qualität und der Typizität eines sortenreinen Weins scheint sich von einer objektiven Qualitätsbewertung auf der Grundlage chemischer Analysen zu unterscheiden. Letztere erweisen sich aber immer als sehr nützlich, wenn es darum geht, die Qualitätsbewertung der Weine zu ergänzen“, kommentierte Ulrich Pedri, Leiter des Fachbereichs Önologie am Versuchszentrum Laimburg.

    Einsatz von Hefederivaten im Weinbau

    In der Weinindustrie sind jüngst Produkte aus ausgewählten Hefederivaten im Angebot, die dazu eingesetzt werden, bei weißen Traubensorten das Weinaroma zu intensivieren und bei roten Traubensorten die phenolische Reife – also die Qualität des Tannins, welches aus dem Lesegut extrahiert werden kann – zu verbessern. Diese speziell entwickelten Hefederivate werden mittels zweier Spritzungen auf die gesamte Laubwand in den letzten Reifestadien vor der Lese direkt im Weinberg angewendet. Die Arbeitsgruppe „Weinbereitung in Anbaufragen“ des Versuchszentrums Laimburg hat zwei verschiedene Produkte getestet, um deren Einfluss auf das Weinaroma zu bewerten. Das Produkt „LalVigne® Aroma“ von Lallemand wurde auf Riesling, Weißburgunder und Sauvignon getestet, das Produkt „LalVigne® Mature“ von Lallemand hingegen auf Merlot und Lagrein. „Aus unseren umfangreichen Versuchen geht hervor, dass diese Produkte keine Wirkung zeigen, weder auf das Weinaroma noch auf die phenolische Reife“, erklärte der Leiter der Arbeitsgruppe Christoph Patauner: „Auch sortenübergreifend konnten wir keine Effekte feststellen.“

    Erste Erfahrungen mit neuen französischen Gewürztraminerklonen

    Die Sorte Gewürztraminer spielt in Südtirol eine wesentliche Rolle: Sie gilt als eine der Leitsorten und wird auch zu den autochthonen Sorten gezählt. Der Gewürztraminer ist in Südtirol die zweitwichtigste Weißweinsorte und in Bezug auf die Anbaufläche insgesamt die drittwichtigste Sorte. In den vergangenen 20 Jahren ist die mit Gewürztraminer bepflanzte Fläche auf über 600 ha angewachsen. Am Versuchszentrum Laimburg prüft die Arbeitsgruppe „Rebsorten und Pflanzgut“ unter der Leitung von Josef Terleth neue Klone auf ihren Anbauwert, d. h. auf Qualität und Ertrag im Vergleich zu den sich bereits im Anbau befindlichen Klonen. Neben den weinbaulichen Eigenschaften wird auch die entsprechende Weinqualität ermittelt. Gegenstand jüngster Untersuchungen sind Klone aus dem Elsass (Frankreich). „Im Vergleich zu den momentan bei uns verwendeten Klonen erzielten die französischen Rebklone ein signifikant höheres Traubengewicht und einen höheren Ertrag“, erklärte Josef Terleth: „Was die Weinqualität anbelangt, ergaben sich keine signifikanten Unterschiede zwischen den untersuchten Klonen in Bezug auf önologische Merkmale, Aroma und Typizität des Weins. Zusammenfassend kann man sagen, dass die französischen Gewürztraminerklone vergleichbare Eigenschaften wie der Laimburger Standard aufweisen und damit uneingeschränkt weiterempfohlen werden können.“

    Erste Freilandversuche mit dem „Attract-and-Kill”-Verfahren

    Die aus Südostasien stammende invasive Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) verursacht erhebliche Schäden in der Südtiroler Landwirtschaft. Im Weinbau sind insbesondere Trauben der Rebsorte Vernatsch betroffen. Das Versuchszentrum Laimburg arbeitet an der Entwicklung möglicher Strategien zur Bekämpfung des Schädlings. Im Projekt DROMYTAL entwickelt ein interdisziplinäres Forscherteam unter der Leitung von Silvia Schmidt vom Versuchszentrum Laimburg ein innovatives Bekämpfungsverfahren, das auf einer sog. „Attract-and-Kill-Strategie“ beruht: Einem speziell entwickelten Hefelockstoff wird ein geeignetes Fraßinsektizid zugesetzt; die Formulierung soll den Schädling auf gezielten Flächen anlocken und töten. Verschiedene Ernährungs- und Verhaltensstudien wurden durchgeführt, um jene Hefekultur zu identifizieren, die sich am besten als Lockstoff für die Fliege eignet, um die Wirksamkeit der Strategie zu optimieren. Im Versuchsjahr 2019 hat die Arbeitsgruppe „Entomologie“ des Versuchszentrums Laimburg erste Freilandversuche mit dem Verfahren auf der Rebsorte Vernatsch durchgeführt. Dabei wird die Formulierung auf die Laubwand appliziert, die Trauben werden gemieden. „In unseren Freilandversuchen erzielte das neue Hefelockstoff-Verfahren ähnliche Wirkungsgrade wie praxisübliche Behandlungen mit einem konventionellen Insektizid. Der Vorteil der neuen Strategie liegt darin, dass dafür nur ein Brauchteil der Menge an Insektizid eingesetzt werden musste und Rückstände auf den Trauben vermieden werden konnten“, erklärte Projektleiterin Silvia Schmidt. Das Projekt DROMYTAL wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE 2014–2020, „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung") finanziert.

    Der Einfluss des Sauerstoffeintrags auf die Weinstruktur

    Seit geraumer Zeit werden die Auswirkungen des Sauerstoffeintrages während der Traubenverarbeitung, Weinbereitung und Abfüllung diskutiert. Ziel dieser Maßnahme ist es frische, aromastabile Weißweine und farbstabile Rotweine mit ausgewogener Tanninstruktur zu erhalten. Dabei sind jedoch auch Gefahren zu berücksichtigen, die sich aus der Oxidation ergeben, da Aromen oxidationsempfindlich sind. Darum wird oft versucht, Trauben reduktiv zu verarbeiten und Weine unter Ausschluss von Sauerstoff auszubauen. Um den Einfluss des Sauerstoffs bei der Füllfertigstellung, Abfüllung und Flaschenlagerung abzubilden, wurde ein Sauerstoff-Monitoring bei Riesling und Spätburgunder durchgeführt. Hierzu wurden vor, während und nach der Abfüllung gelöster Sauerstoff und Kopfraumsauerstoff bei Verwendung unterschiedlicher Kork- und Schraubverschlüsse über einen Zeitraum von mehreren Monaten gemessen. „Nicht spundvolle Tanks und Füllunterbrechungen wurden als maßgebliche Quellen des Sauerstoffeintrags identifiziert, was nach mehrmonatiger Flaschenlagerung zu Oxidationsnoten und stärkeren Frischeverlusten führen kann“, erklärte Dominik Durner vom Weincampus Neustadt (Deutschland).

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    Wein
    news-1663 Mon, 17 Aug 2020 11:03:19 +0200 Premiere: Prickelndes von der Kellerei Kurtatsch https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/premiere-prickelndes-von-der-kellerei-kurtatsch.html Alle guten Dinge sind drei in der Kellerei Kurtatsch: Der erste Jahrgang des 600 Blanc de Blancs Pas Dosé krönt das Jahr 2020 mit 120-Jahr-Jubiläum und Einweihung des Neubaus. 2020 ist für die Kellerei Kurtatsch ein bedeutendes Jahr: Das 120-Jahr-Jubiläum wird gefeiert und der Neubau eingeweiht. Darauf stößt die Kellerei mit dem ersten Jahrgang ihres eigenen Sekts an, wie die Kellerei in einer Aussendung schreibt. „Wenn wir ein Schaumweinprojekt angehen, dann nur mit dem Ziel, zur absoluten Spitze zu gehören“, war das Credo von Präsident Andreas Kofler im Jahr 2014.

    55 Monate in der Flasche gereift

    Aufgrund der hervorragenden Voraussetzungen im Kurtatscher Ortsteil Penon auf 600m Meereshöhe mit kühlem Mikroklima und durchlässigen kalkhaltigen Dolomitböden, wurde das hochgesteckte Ziel verfolgt und der erste Metodo Classico gekeltert. Nach 55 Monaten Flaschenreife wurde der Südtiroler Sekt 600 Blanc de Blancs Pas Dosé nun erstmals sabriert. Der Name 600 steht für die Höhenlage, auf der die Trauben auf alten Reben gedeihen. Die Bezeichnung Blanc de Blancs bezieht sich auf die Verwendung von 100% Chardonnay-Trauben. Die Produktion eines Blanc de Blancs als Pas Dosé, also ohne Zugabe von Restsüße, gilt als die Königsdisziplin bei hochwertigen Schaumweinen.

    Neue Vinothek

    Erhältlich ist der Südtiroler Sekt in der neuen modernen Vinothek mit atemberaubender Aussicht. Der Besuch der Kellerei lohnt sich, am besten donnerstags um 16.00 Uhr oder samstags um 14.30 Uhr, wenn auch Führungen stattfinden - Anmeldung notwendig. Bei dieser Gelegenheit bekommen Besucher Einblick in den neuen einzigartigen Barriquekeller mit Natursteinwand aus Dolomit und den TERROIR-Parcours, der ein authentisches Wein-Genuss-Erlebnis für alle Sinne schenkt und den Begriff Terroir anschaulich vermittelt.

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    Überetsch/Unterland Wein
    news-1662 Tue, 11 Aug 2020 14:59:52 +0200 N 46°30'0,64'' E 11°20,05'7'' von Petra Polli https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/n-4630064-e-1120057-von-petra-polli.html Petra Polli, Förderpreisträgerin der Raiffeisen Kunstsammlung, hat für die Raiffeisen Landesbank Südtirol einen Besprechungsraum gestaltet. Letzte Woche hat die Künstlerin Petra Polli N 46°30'0,64'' E 11°20,05'7'' im Besprechungsraum im 3. Stock der Raiffeisen Landesbank Südtirol abgeschlossen. Die Seiser Künstlerin erhielt vom Kunstbeirat den Förderpreis 2019 der Raiffeisen Landesbank Südtirol verliehen. Mit der Vergabe dieses Preises ist die Schaffung eines Auftragswerks für die Bank verbunden. Petra Polli entschied sich, einen Besprechungsraum in der Bank so zu gestalten, dass er zu einer Ruheoase für die Mitarbeiter und Kunden wird. In einer guten Atmosphäre lässt es sich besser arbeiten und diskutieren. Jetzt hat sie die Raumgestaltung N 46°30'0,64'' E 11°20,05'7'' fertiggestellt.

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    Bozen und Umgebung Finanzen Sonstige
    news-1661 Tue, 11 Aug 2020 13:55:03 +0200 Raiffeisenverband: Mitglied beim Österreichischen Raiffeisenverband https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenverband-mitglied-beim-oesterreichischen-raiffeisenverband.html Seit kurzem ist der Raiffeisenverband Südtirol (RVS) außerordentliches Mitglied des Österreichischen Raiffeisenverbandes (ÖRV). Kontakt und Austausch zwischen dem ÖRV und dem RVS gab es schon seit Jahrzehnten. Jetzt ist die Verbindung offiziell besiegelt. Verbandsnachricht Sonstige news-1660 Tue, 11 Aug 2020 10:03:11 +0200 Martin von Malfèr: „Covid-19 als glimpflicher Warnschuss zu werten“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/martin-von-malfer-covid-19-als-glimpflicher-warnschuss-zu-werten.html Der Volkswirt und Finanzexperte der Raiffeisen Landesbank Südtirol, Martin von Malfèr, spricht im Interview über die derzeitige Lage auf den Finanzmärkten und erklärt was Grüne Schwäne damit zu tun haben. Wie schätzen Sie die derzeitige Situation auf den Finanzmärkten ein?

    Die Finanzmärkte haben in den letzten 20 Jahren einen gewaltigen Wandel erlebt und sich von der realen Wirtschaft immer weiter entfernt. Die Zahl der agierenden Akteure hat stetig abgenommen. Damit entscheiden immer weniger Menschen über die Geschicke der Finanzmärkte. Gleichzeitig hat die Bedeutung der Finanzmärkte für den Wohlstand der Menschen enorm zugenommen, aufgrund der Pensions- und Staatsfonds aber auch Hedgefonds, die für internationale Bankinstitute arbeiten.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1658 Tue, 11 Aug 2020 09:57:00 +0200 Land&Leben: Ernteprognosen für die Äpfel sind da https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landleben-ernteprognosen-fuer-die-aepfel-sind-da.html Die eben veröffentlichten Mengen-Prognosen für die beginnende Apfelernte, die Bedeutung der bäuerlichen Lebensberatgung und ein Kräuterthema stehen im Mittelpunkt der aktuellen Sendung für die Landwirtschaft "Land&Leben" auf RAI Südtirol. Die Menge an Äpfeln, die jedes Jahr in Europa geerntet werden, hängt vor allem von den Wetterbedingungen ab. Frost und Hagel haben schon öfter große Mengen zerstört. Desto wichtiger ist es, die Ernte-Prognosen der größten Anbauländer zu kennen. Auch für die Südtiroler Produzenten gilt dies, damit sie ihre Vermarktung optimal planen können. Mehr dazu berichtet Walter Pardatscher, Direktor des Verbandes der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG.

    Außerdem bei Land&Leben: Die Bedeutung der bäuerlichen Lebensberatung, speziell für Senioren, die nicht nur in der Corona-Krise vielfach mit ihren Problemen allein dastehen. Und Kräuterbäuerin Rosi Mangger Walder bindet einen Kräuterbuschen für den Hochunserfrauentag.

    Jetzt reinhören!

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    Bozen und Umgebung Obst
    news-1657 Tue, 11 Aug 2020 08:59:23 +0200 Superbonus im Mittelpunkt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/superbonus-im-mittelpunkt.html Der von der italienischen Regierung lancierte Superbonus für energetische Sanierungsmaßnahmen stand Ende Juli im Mittelpunkt eines Treffens mit Unterstaatssekretär Riccardo Fraccaro im Raiffeisenhaus. Mit verschiedenen Maßnahmen versucht die italienische Regierung die Folgen der Coronakrise einzudämmen und die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Dazu zählt auch der sogenannte Superbonus von 110 Prozent für die energetische Sanierung, der Teil der Neustartverordnung „decreto rilancio“ ist und seit Wochen in den Tagesmedien regelmäßig thematisiert wird.

    Wer energetische Baumaßnahmen an seiner Wohnung oder seinem Haus umsetzt, kann bis zu einem bestimmten Höchstausmaß eine steuerliche Förderung von 110 Prozent der getätigten Investitionen beanspruchen. Wer beispielsweise 50.000 Euro investiert, kann 55.000 Euro anteilsmäßig über fünf Jahre verteilt von seiner Steuer abziehen.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1656 Mon, 10 Aug 2020 08:32:04 +0200 Altobmann Erich Kobler verstorben https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/altobmann-erich-kobler-verstorben.html Der ehemalige Obmann des Raiffeisenverbandes Erich Kobler ist am 4. August im Alter von 92 Jahren verstorben. Erich Kobler hat das Raiffeisen Genossenschaftswesen über Jahrzehnte mitgestaltet. Erich Kobler begann seinen Weg im Genossenschaftswesen 1960 als Gründungs- und Aufsichtsratsmitglied der Obstgenossenschaft Kurmark. Dieser Genossenschaft stand er fast ein Viertel Jahrhundert als Obmann vor.

    Im Raiffeisenverband begann seine Laufbahn 1970 als Mitglied im Aufsichtsrat. 1973 wurde er zum Obmann des Verbandes gewählt. Er förderte unter anderem die Datenautomatisierung und legte den Grundstein für das Raiffeisen Rechenzentrum. Auch hat er keine Mühen gescheut, um den Weg für neue Filialen der Raiffeisenkassen zu ebnen.Von 1976 bis 1991 war er Obmannstellvertreter im Raiffeisenverband. Zwei weitere Perioden war er Verwaltungsratsmitglied.

    1973 wurde Erich Kobler zum ersten Präsidenten der wiedergründeten Raiffeisen-Zentrale Südtirols, der heutigen Raiffeisen Landesbank, gewählt. Daran anschließend war er in der Landesbank als Verwaltungsrat tätig.

    Über viele Jahre vertrat Erich Kobler die Raiffeisenorganisation in den genossenschaftlichen Zentralverbänden Confcooperative und Federcasse in Rom. Darüber hinaus war er in zahlreichen Genossenschaften tätig. In der Raiffeisenkasse Salurn war er viele Jahre im Verwaltungsrat und als Vizeobmann tätig. Er war Aufsichtsrat in der Kellerei Nals-Margreid-Entiklar und Vorstandmitglied im VOG. Nicht zuletzt war er viele Jahre Vizepräsident der Landesgenossenschaftskommission.

    Verbandsobmann Herbert Von Leon würdigte Erich Kobler bei der Begräbnisfeier am 8. August in Margreid als Genossenschaftler, der Respekt, Achtung und Wertschätzung genießt und als Persönlichkeit, welche die Genossenschaftsidee nach außen verkörpert hat. Verbandsobmann Herbert Von Leon: "Altobmann Erich Kobler war ein Mensch voller Tatendrang. Er war aufgeschlossen für Neues und unermüdlich in seiner Schaffenskraft. Er verstand es, Netzwerke zu knüpfen und setzte sich mit ganzer Energie für die Interessen der Genossenschaften ein."

    Bis ins hohe Alter zeigte sich Kobler interessiert an den Entwicklungen in Politik und Gesellschaft und speziell im Genossenschaftswesen.

    In einem Interview im vergangenen Jahr blickte Erich Kobler auf sein Schaffen zurück und meinte: „Ich habe in meinem Leben mein Möglichstes für das Genossenschaftswesen getan. Das Genossenschaftswesen braucht nur zusammenzuhalten, dann ist es stark“.

    Für seine genossenschaftlichen Verdienste erhielt er im Jahr 1996 die Raiffeisen-Ehrennadel in Gold.

    Die Südtiroler Raiffeisenorganisation wird Erich Kobler als rührigen und engagierten Genossenschafter in Erinnerung behalten.

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    Überetsch/Unterland Sonstige
    news-1655 Mon, 10 Aug 2020 07:53:51 +0200 Webinar Weinwirtschaft: Auf Zukunftsmärkte außerhalb Südtirols setzen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/webinar-weinwirtschaft-auf-zukunftsmaerkte-ausserhalb-suedtirols-setzen.html Vielfalt vereint unter der Dachmarke "Südtirol": Dies muss die zukünftige Ausrichtung der Weinwirtschaft sein, war man sich Anfang August beim Webinar mit Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler einig. In den letzten Monaten hat sich aufgrund der Folgen der Coronavirus-Pandemie herausgestellt, dass die Weinwirtschaft zwar in Südtirol und italienweit sehr gut aufgestellt ist, eine internationalere Vermarktung jedoch zukunftsweisend ist, schreibt das Landespresseamt in einer Aussendung. Dies ist der Succus des Webinars "Landwirtschaft 2030", die Anfang August vom Landwirtschaftsassessorat auf der Internetplattform Zoom veranstaltet wurde.

    Dabei kristallisierte sich heraus: Dass die Weinwirtschaft seit vielen Jahren auf Qualität setzt, sei eine erfolgreiche Strategie. Allerdings sei die Vermarktung der Südtiroler Weine zu stark auf den heimischen Hotel-Restaurant-Sektor (Horeca) konzentriert. Dies sieht man auch in der Landesabteilung Landwirtschaft so: Laut Konzept Landwirtschaft 2030 liegt eine Zukunftschance in den ausländischen Märkten. Die Coronavirus-Zeit habe deutlich gezeigt, dass es wichtig sei, sich breiter aufzustellen, um nicht von einem Markt abhängig zu sein, heißt es in der LPA-Pressemitteilung. Ziel sei laut Konzept, die Einzelmarken zu schützen, zugleich aber stärker unter der Dachmarke "Südtirol" zu vermarkten.

    Bauern sehen größten Einfluss durch Klima und Konsumenten

    Viele der Bäuerinnen und Bauern wiesen im Webinar auf den großen Einfluss von Klima und Konsument auf ihren Sektor hin: 60 Prozent von ihnen gaben in einer Online-Direktbefragung an, dass dies eine Zukunftsfrage sein wird, mit der man sich immer stärker auseinandersetzen wird. Dies deckt sich mit den Ergebnissen der Webinare zum Obstbau und zur Milchwirtschaft: In beiden Fällen hatte mehr als die Hälfte der Bäuerinnen und Bauern das Klima und die Konsumenten als bedeutendste Einflussfaktoren der Zukunft eingestuft. Eine Botschaft, die in der Ausarbeitung des Landwirtschaftskonzeptes 2030 entsprechend gewichtet werden muss, schreibt das LPA

    Über 1000 Interessierte in 4 Webinaren

    Die vierteilige Webinarreihe hatte mit Obstbau und Milchwirtschaft begonnen, es folgte der Zu- und Nebenerwerb und ist mit dem Weinbau abgeschlossen worden. Über 1000 Bäuerinnen und Bauern haben ihre Anregungen und Überlegungen eingebracht. Mit Abschluss der bäuerlichen Diskussionsrunde wird das darauf aufbauende, überarbeitete Konzept im Herbst der gesamten Bevölkerung vorgestellt. (LPA/np)

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    Wein
    news-1654 Fri, 07 Aug 2020 12:02:35 +0200 Kollektivvertrag für die Beschäftigten der Obstmagazine Südtirols erneuert https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kollektivvertrag-fuer-die-beschaeftigten-der-obstmagazine-suedtirols-erneuert.html Am Sitz des Raiffeisenverbandes in Bozen wurde Ende Juli der erneuerte Kollektivvertrag für die Beschäftigten der Obstmagazine Südtirols unterzeichnet. Der Vertrag betrifft in Südtirol 21 Obstgenossenschaften bzw. Obstverbände und rund 1800 Arbeitnehmer. Wirtschaftliche und normative Neuerungen

    Die Neuerungen betreffen sowohl den wirtschaftlichen als auch den normativen Bereich. So werden etwa die Gehaltstabellen ab 1. Januar 2020 abgehoben. Für den Zeitraum Januar bis Juli 2020 ist eine Nachzahlung in Form einer Una-Tantum-Zahlung vorgesehen. Im normativen Teil wird die Einkommenssicherung der Saisonarbeiter nachhaltig im Vertrag verankert. Dadurch kann eine gute Flexibilität im Einsatz der Saisonarbeiter gewährleistet werden.

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    Bozen und Umgebung Obst
    news-1653 Thu, 06 Aug 2020 12:15:17 +0200 „Wir haben die Situation sehr ernst genommen und hatten auch großes Glück.“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wir-haben-die-situation-sehr-ernst-genommen-und-hatten-auch-grosses-glueck.html Das Seniorenheim Villa Carolina in Meran betreut und pflegt ältere Menschen. Mit dem Auftauchen des Coronavirus gerieten die gewohnten Abläufe durcheinander. Wie es dem Seniorenheim dennoch gelang, Heimbewohner und Mitarbeiter vor dem Virus zu schützen. „In diesem Seniorenheim gab es bisher keinen einzigen Coronafall, weder bei den Heimgästen noch bei den Mitarbeitern“, zeigt sich Renate Haller erfreut. Dass dies gelungen ist, führt die Direktorin der Sozialen Genossenschaft Villa Carolina Pro Senectute auf die besondere Vorsicht der ärztlichen Leiterin Dr. Doris Hager und des Präsidenten der Genossenschaft, Michael Klotzner, zurück, die das Coronavirus schnell als sehr gefährlich eingestuft hatten.

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    Burggrafenamt Sozial
    news-1652 Thu, 06 Aug 2020 10:15:05 +0200 Telemedizin: Neue Chancen für die Medizin und die Versorgung von Herzpatienten https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/telemedizin-neue-chancen-fuer-die-medizin-und-die-versorgung-von-herzpatienten.html Durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologien und dem Ausbau leistungsstarker Netzinfrastrukturen sind für die Telekommunikation im Gesundheitswesen neue Möglichkeiten entstanden. Was dies für Herzpatienten bedeutet zeigt der Verein „Südtiroler Herzstiftung“ am diesjährigen Weltherztag, den 29. September auf. Der Verein „Südtiroler Herzstiftung“ ist Mitglied beim Raiffeisenverband Südtirol und hat das Ziel ein modernes Informations-, Beratungs- und Unterstützungsnetzwerk anzubieten. Anlässlich des Weltherztages am 29. September hat der Verein ein Webinar organisiert zum Thema: "Telemedizin, neue Chancen für die Medizin und die Versorgung von Herzpatienten." 

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    Sonstige
    news-1651 Wed, 05 Aug 2020 17:16:51 +0200 Genossenschaftsbanken: in Krise Großes geleistet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/genossenschaftsbanken-in-krise-grosses-geleistet.html Ende Juli fand die Jahresvollversammlung des Zentralverbandes der Genossenschaftsbanken Italiens, Federcasse, statt, Corona bedingt als Videokonferenz. Das Motto: “Resistere. Convincere. Educare. Il Credito Cooperativo protagonista della reazione dell’Italia” verwies auf die Bedeutung der Genossenschaftsbanken für die aktuellen Herausforderungen. Federcasse-Präsident Augusto dell’Erba skizzierte die aktuelle Situation der italienischen Genossenschaftsbanken und verwies auf den wichtigen Beitrag, den diese Bankinstitute in den letzten Monaten geleistet haben, um lokale Unternehmen und Familien in der Covid-19-Krise zu unterstützen. 

    In seinen Ausführungen verwies Dell‘Erba auch auf aktuelle Studien, die belegen, dass dort, wo Genossenschaftsbanken tätig sind, die ökonomische Ungleichheit abnehme. Genossenschaftsbanken sind dem Prinzip der Gegenseitigkeit verpflichtet und agieren weniger risikoreich; sie seien unverzichtbar für den Pluralismus auf dem Markt, betonte Dell‘Erba.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1650 Wed, 05 Aug 2020 11:41:55 +0200 Selbstsicherheits-Training im Südtiroler Kinderdorf https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/selbstsicherheits-training-im-suedtiroler-kinderdorf.html Im Rahmen eines Aktivprogrammes im Juli und August bieten die Ergotherapeutinnen und die Psychologin der integrativen Wohngemeinschaft des Südtiroler Kinderdorfes ein Selbstsicherheitstraining für Jugendlichen an. Derzeit arbeiten Jugendliche im Südtiroler Kinderdorf einmal pro Woche gezielt daran, ihre sozialen Ängste im öffentlichen Raum abzubauen. Zur Unterstützung steht dabei allen eine erwachsene Person zur Seite, die so viel Schutz wie nötig und so wenig wie möglich gibt.

    Selbstsicherheit wird gefördert

    Um Selbstsicherheit zu üben gibt es verschiedene Wege. Immer geht es jedoch darum, sich zu exponieren, jemanden anzusprechen oder Informationen einzuholen. Vielen der im Südtiroler Kinderdorf betreuten Mädchen und Buben fällt es beispielsweise schwer, einen Passanten nach der Uhrzeit oder dem Weg zu fragen. Noch schwieriger wird es für sie in einem Geschäft Kleider anzuprobieren und dann nichts zu kaufen. Die Verunsicherung, die sie durch ihre Erlebnisse erworben haben, sind sehr vielfältig und tief. Die Angst, dass andere schlecht über sie denken, ist um vielfaches größer als die Notwendigkeit für sich zu sorgen.

    Das Selbstsicherheitstraining im Rahmen der derzeit laufenden Aktivwochen soll den Jugendlichen helfen, zu sich selbst zu stehen und die Herausforderungen des Alltags besser zu bewältigen.

    Das Südtiroler Kinderdorf ist eine Mitgliedsgenossenschaft des Südtiroler Raiffeisenverbandes.

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    Eisacktal/Wipptal Sozial
    news-1649 Tue, 04 Aug 2020 10:13:58 +0200 Wirtschaftsbarometer: Obstwirtschaft optimistisch, Kellereien mit Absatzschwierigkeiten https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wirtschaftsbarometer-obstwirtschaft-optimistisch-kellereien-mit-absatzschwierigkeiten.html Die aktuelle Sommerumfrage des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen untersucht die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Landwirtschaft. Laut Umfrage hat es den Weinsektor besonders hart getroffen. Besseres Geschäftsklima hingegen im Milchsektor und bei den Obstgenossenschaften. Die Corona-Krise hat den Weinsektor hart getroffen, weil sie den wichtigen Absatzmarkt Tourismus enorm beeinträchtigt und das Exportgeschäft geschädigt hat. Dies führte zu erheblichen Schwierigkeiten, da der „HoReCa“-Sektor (Hotellerie-Restaurant-Café) fast die Hälfte des Absatzes von 7/10 Flaschen abnimmt und etwa ein Drittel der Weinproduktion für ausländische Märkte bestimmt ist.

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    Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
    news-1648 Mon, 03 Aug 2020 16:19:02 +0200 Roberto Simoni ist neuer Präsident https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/roberto-simoni-ist-neuer-praesident.html Roberto Simoni ist neuer Präsident des Genossenschaftsverbandes „Federazione Trentina della Cooperazione“. Simoni setzte sich bei der Vollversammlung am 31. Juli in Trient im ersten Wahlgang gegen den Trentiner Anwalt Andrea Girardi und den Universitätsdozenten Geremia Gios durch. Der 59-jährige Wirtschaftsprüfer aus Pinzolo ist Präsident des Trentiner Einkaufskonsortiums SAIT (u. a. Coop Trentino, Coop Südtirol-Alto Adige, GolMarket, CoopKonsum) und war über Jahre Präsident der Cassa Rurale Pinzolo und der Promocoop Spa.

    In seiner Rede betonte Simoni, dass er der Präsident aller Mitglieder sein möchte und beschwor die Zusammenarbeit und den Dialog in einer schwierigen Situation für die Federazione Trentina della Cooperazione. Es gelte nun, das Vertrauen im Verband wieder zu stärken. Auch wolle sich Simoni dafür einsetzen, dass der Genossenschaftsverband seiner bedeutenden wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Rolle für das Trentino weiterhin gerecht werde.

    Der neue Präsident verwies auf die Bedeutung des Genossenschaftsverbandes in der aktuellen von Corona geprägten Zeit, gerade in der Coronazeit hätten die Genossenschaften auch Stärke gezeigt. „Wir erleben eine unsichere Zukunft und stehen vor neuen großen Herausforderungen. Auch die Genossenschaften sind von der schrumpfenden Wirtschaft betroffen, aber wir werden diese Phase mit Kraft und Einigkeit überwinden“, sagte Simoni. Auch wenn der Genossenschaftsverband in den vergangenen Monaten in einer Krise geprägt war– das Genossenschaftswesen im Trentino sei agil und gesund.

    Simoni verwies schließlich auch auf das generell geringe Interesse der jungen Generation an der Genossenschaft. Hier brauche es neue Projekte, um das Interesse zu wecken, und Möglichkeiten, damit die junge Generation auch genügend Erfahrungen im Genossenschaftswesen sammeln kann.

    Den neuen Verwaltungsrat bilden:

    • Landwirtschaftssektor: Michele Odorizzi (Melinda), Lorenzo Libera (Cavit), Renzo Marchesi (Concast – Trentingrana) und Rodolfo Brochetti (La Trentina)
    • Kreditsektor: Claudio Valorz (Cr Val di Sole), Enzo Zampiccoli (Cr Alto Garda), Adriano Orsi (Cr Alta Vallagarina) e Mauro Mendini (Cassa Rurale Rotaliana e Giovo)
    • Konsumsektor: Paola Dal Sasso (Fc Val di Fiemme), Francesca Broch (Fc Primiero), Heini Grandi (Sait) e Aldo Marzari (Fc Vattaro e Altipiani).
    • Sektor Soziales und Wohnbau: Serenella Cipriani (Consolida, Gruppo 78), Italo Monfredini (Spes) e Francesco a Beccara (Alpi)
    • Produktions-, Arbeits- und Dienstleistungssektor: Pamela Gurlini (Ecoopera), Germano Preghenella (Cla, Multiservizi) e Steno Fontanari (Mpa Solutions)
    • sowie: Luca Rigotti (Gruppo Mezzacorona), Alberto Carli (Computer Learning), Paolo Fellin (Vales) e Paolo Spagni (Fc Atesina)
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    Sonstige
    news-1647 Mon, 03 Aug 2020 10:07:12 +0200 Corona: Erfahrungsaustausch im Landhaus https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/corona-erfahrungsaustausch-im-landhaus.html Über die bisherige Wirksamkeit der Corona-Maßnahmen haben sich Vertreter der Wirtschaftsverbände, der Banken und Garantiegenossenschaften Ende Juli im Palais Widmann ausgetauscht. Zahlreiche Unterstützungs- und Fördermaßnahmen sind seit Ausrufung des Covid-19-Notstandes getroffen worden, um die Wirtschaftstreibenden und die Familien bei der Überbrückung von Lockdown und Krisensituationen zu unterstützen. Über die bisherigen Erfahrungen tauschten sich Vertreter der Wirtschaftsverbände, der Banken und der Garantiegenossenschaften im Beisein der Landesräte Arnold Schuler und Philipp Achammer über die bisher gemachten Erfahrungen aus, schreibt das Landespresseamt in einer Aussendung.

    Weitere sektorenspezifische Maßnahmen notwendig

    Man sei auf dem richtigen Weg, betonte Landesrat Arnold Schuler: "Wir haben einiges getan, einige Probleme gelöst, sind aber lange noch nicht am Ende." Daher seien eine gute Zusammenarbeit und ein kontinuierlicher Austausch auch weiterhin erforderlich. Mit Blick auf die Zukunft unterstrich Landesrat Philipp Achammer: "In enger Zusammenschau mit den Banken und Garantiegenossenschaften müssen wir vor allem die mittelfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Pandemie beobachten, die sich erst im zweiten Halbjahr 2020 zeigen werden, um gemeinsam unmittelbar darauf reagieren zu können. Es werden jedenfalls weitere sektorenspezifische Maßnahmen notwendig sein."

    Die Corona-Krise belastet Südtirols Landeshaushalt bisher mit deutlich mehr als 900 Millionen Euro. Zu Mindereinnahmen von 543,5 Millionen Euro summieren sich Mehrausgaben von 370,3 Millionen Euro.

    Über 18.000 Stundungen laufender Kredite

    Einen Schwerpunkt des Treffens bildete das Einvernehmensprotokoll des Landes mit den Banken zur Schaffung von Liquidität. Mehr als 18.000 Betriebe und Familien hatten in diesem Rahmen um die Stundung eines laufenden Kredits im Ausmaß von insgesamt 4,76 Milliarden Euro angesucht. 4.205 Anträge um Kredite wurden vorgelegt, in 3.370 der Fälle wurde das Darlehen bereits ausbezahlt. Die anwesenden Wirtschaftsverbände schilderten ihre Erfahrungen und sprachen sich auch für eine Verlängerung der Stundungen aus. Angeregt wurden noch klarere Regeln beim Zugang zu den Förderungen sowie weitere sektorenspezifische Maßnahmen.

    Bei dem Treffen in Bozen wurde auch über die Neuanpassungen der Richtlinien und der Einvernehmensprotokolle mit den Banken informiert.

    (Quelle: LPA)

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1646 Mon, 03 Aug 2020 08:58:18 +0200 Zu- und Nebenerwerb: Chance für kleine Familienbetriebe https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/zu-und-nebenerwerb-chance-fuer-kleine-familienbetriebe.html Transparenz und umfassende Qualität: Das sind die Hauptkriterien, nach denen sich Bauernbetriebe mit direktem Kundenkontakt ausrichten. Dies ergab eine Direktbefragung im Rahmen eines Webinars mit Landwirtschaftslandesrat Schuler. Der Zu- und Nebenerwerb ist für den Erhalt der bäuerlichen Familienbetriebe von großer Bedeutung und bietet eine enorme Chance. Dies ist eine der zentralen Botschaften, die Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler Ende Juli in einem Webinar unter dem Titel "Landwirtschaft 2030" an die Bäuerinnen und Bauern richtete.

    In der dritten der insgesamt vier Donnerstagabend-Diskussionen auf der Internet-Plattform Zoom hatte Landesrat Schuler diesmal die Anbieter von Urlaub auf dem Bauernhof, Direktvermarktung und Produzenten von Nischenprodukten zum Online-Gespräch geladen. Während der Landesrat seine Zukunftsüberlegungen vorstellte, konnten die Teilnehmer bereits schriftlich Fragen stellen und Überlegungen einbringen.

    Dabei kristallisierte sich heraus, dass die derzeitige "Unterversorgung" mit verschiedenen landwirtschaftlichen Nischenprodukten eine Chance für die Zukunft sein könne: Nur 33 Prozent des Bedarfs an Beerenobst sind beispielweise durch Südtiroler Produktion gedeckt, bei Getreide sind es nur 0,9 Prozent. Hier gebe es Potenzial, sich stärker aufzustellen, sagte Schuler: "Die Betriebsgrößen in Südtirol sind oft sehr klein, der Zu- und Nebenerwerb sichert ihren Erhalt!" Ziel sei es immer, die landwirtschaftliche Produktion aufrecht zu erhalten.

    Transparenz und umfassende Qualität haben größten Einfluss

    Viele der Bäuerinnen und Bauern wiesen im Webinar auf das große Potenzial einer guten Zusammenarbeit mit dem Tourismus hin. Mit 47 Prozent gab fast die Hälfte von ihnen in einer Online-Direktbefragung an, dass Transparenz und umfassende Qualität künftig den größten Einfluss auf den Erfolg des Zu- und Nebenerwerbes haben werden. Die Antwort ist laut Landesrat Schuler, "stärker auf Qualität zu setzen, um die Marke 'Südtirol' zu etablieren: Damit können wir sowohl den Erfolg des Zu- und Nebenerwerbs als auch den der Gast- und Beherbergungsbetriebe sicherstellen." Südtirol müsse auf Qualität setzen, denn die Menge hat in jeder Hinsicht - sowohl bei Produktion als auch im Tourismus – eine Obergrenze erreicht.

    Die vierteilige Webinarreihe hatte in den vergangenen zwei Wochen mit Obstbau und Milchwirtschaft begonnen und schließt am kommenden Donnerstag, 6. August mit dem Sektor Weinbau.

    LPA/np

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    Obst
    news-1645 Fri, 31 Jul 2020 08:54:25 +0200 VHS: Die neue Kursbroschüre ist da! https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vhs-die-neue-kursbroschuere-ist-da.html Über 1000 Kursangebote in Herbst und Winter gibt es nun auf 240 Seiten VHS Broschüre zu entdecken. Von der Kulturreise bis zum Sprachkurs, vom 10-Finger-Tippsystem bis zum Social Media Lehrgang, von Yoga bis zum Kochkurs beim Küchenchef mit Stern, ist hier die gesamte VHS Weiterbildungsvielfalt abgebildet. Die Neuerscheinung der Kursbroschüre ist der wichtigste Meilenstein vor Semesterstart an der VHS. Druckfrisch ist die Herbstbroschüre direkt an der VHS in Bozen und Brixen erhältlich, Stammkundinnen und -kunden werden wie gewohnt frei Haus beliefert. „Trotz des Digitalisierungsschubs, den die VHS in den vergangenen Wochen und Monaten erlebt hat, besetzt die Kursbroschüre nach wie vor Platz 1 unter den Werbeträgern und bedient die Teilnehmenden, die bevorzugt blätternd schmökern und das haptische Erlebnis brauchen“, sagt Barbara Pixner, Direktorin der VHS.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1644 Thu, 30 Jul 2020 10:34:47 +0200 Confidi zieht positive Bilanz https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/confidi-zieht-positive-bilanz.html Bei der Vollversammlung auf Schloss Maretsch blickte die Garantiegenossenschaft Confidi Südtirol auf das vergangene Geschäftsjahr und auf die Entwicklung im ersten Halbjahr 2020 zurück. Dabei zeigte sich, dass die Kreditgarantiegenossenschaft in Zeiten des Covid-19-Notstands ihre Verantwortung gegenüber der Südtiroler Wirtschaft in besonderer Weise wahrgenommen hat. „Wer andere stützen will, muss selbst auf sicheren Beinen stehen“, betonte Confidi-Präsident Vittorio Repetto. „Confidi ist finanziell kerngesund.“ Das geht nicht zuletzt aus den jetzt genehmigten Bilanzdaten des Geschäftsjahres 2019 hervor, wie die Kreditgarantiegenossenschaft Confidi in einer Presseaussendung schreibt. „Das Volumen der garantierten Finanzierungen kletterte über die Marke von 230 Millionen Euro. Diesen Finanzierungen standen Confidi-Garantien im Ausmaß von mehr als 70 Millionen Euro gegenüber“, Gleichzeitig sei es gelungen, die Bruttoertragsspanne zu erhöhen und die Betriebskosten zu senken. „Unterm Strich konnten wir 2019 mit einem Gewinn aus der ordentlichen Geschäftstätigkeit abschließen“, freute sich Repetto.  

    Deutliches Plus im ersten Halbjahr

    Die positive Tendenz des Vorjahres setzte Confidi im laufeden Jahr nicht nur fort, sondern verstärkte sie sogar. „Von Januar bis Juni 2020 bewegte sich der Gesamtwert aller besicherten Finanzierungen in Richtung 300 Millionen Euro, jener der Garantien in Richtung 100 Millionen Euro. Das Wachstum hat sich im Vergleich zum selben Zeitraum 2019 fast verdoppelt“, wie der Confidi-Präsident vorrechnete. Dahinter steckt der erhöhte Mittelbedarf vonseiten der Südtiroler Betriebe: „Es gibt Entwicklungen, auf die kann man sich nicht vorbereiten. Die Folgen der Covid-19-Pandemie haben die Wirtschaft im Frühjahr auch in Südtirol weitestgehend lahmgelegt. Um die Zeit bis zur Rückkehr zur Umsatznormalität zu überstehen, benötigten Unternehmen vor allem frische Liquidität. Durch unsere Garantieleistungen konnten wir den Weg zu Bankfinanzierungen aller Art ebnen“, so Repetto. 

    Anträge im Gesamtwert von 50 Millionen Euro

    Konkret unterzeichnete Confidi die Vereinbarung „Neustart Südtirol“ mit, die zwischen der Südtiroler Landesverwaltung und einigen Banken ausverhandelt wurde. Kern der Vereinbarung ist, Betrieben in Südtirol, die coronabedingte Umsatzeinbrüche erleiden mussten, Finanzierungen zu gewähren, die mit Garantien von Staat bzw. Land gestützt werden. Finanzierungen, die die Unternehmen benötigen, um ihren laufenden finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

    „Die zugrundeliegende Garantie beläuft sich auf maximal 90 Prozent der finanzierten Summe“, erklärte Confidi-Direktor Christian Christanell.  „Dies auch dank der Möglichkeit der Rückversicherung der Confidi-Garantie über den staatlichen Garantiefonds ´Fondo Centrale per le PMI´. Eine solche staatliche Rückversicherung senkt die Kosten der Kredite für Unternehmen und verringert zugleich die Risiken für die lokale Garantiegenossenschaft.“ Die Kreditgarantiegenossenschaft Confidi, die auch Mitglied des Raiffeisenverbandes Südtirol ist, werde seit April 2019 als zugelassener Garant vom staatlichen Garantiefonds anerkannt. Eine weitere Entlastungsmaßnahme betrifft die Garantiespesen: „Confidi hat auch die Provisionen auf neue Ansuchen herabgesetzt, die Zahlung der Provisionen auf laufende Positionen ausgesetzt und die Stundungen erleichtert”, so Christanell in der Presseaussendung.

    Die Wirtschaft gut begleiten

    „Unser gemeinsames Ziel ist es, die Wirtschaft gut durch diese herausfordernde Zeit zu begleiten.“ Im Zuge der Covid-19-Hilfen habe Confidi bereits Anträge im Gesamtwert von über 50 Millionen Euro bearbeitet, die entweder schon ausbezahlt wurden oder demnächst zur Auszahlung gelangen. Zudem erwartet sich Confidi Neuanfragen, die unter anderem den Sektor Landwirtschaft betreffen, da dieser seit 20. Juli zum staatlichen Garantiefonds zugelassen ist.

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    Sonstige
    news-1641 Mon, 27 Jul 2020 09:25:00 +0200 Chris Yorke: „Eine außergewöhnliche Zeit für unsere Winzer“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/chris-yorke-eine-aussergewoehnliche-zeit-fuer-unsere-winzer.html Auch die österreichische Weinwirtschaft ist von der Coronakrise massiv betroffen. Der Weinabsatz ist eingebrochen und entwickelt sich derzeit zögerlich. Der Export verzeichnet große Einbrüche. Wie die österreichische Weinwirtschaft in der Krise agiert, hat Raiffeisen Nachrichten Chris Yorke gefragt. Der 55-Jährige ist seit Jahresbeginn neuer Geschäftsführer der Österreich Wein Marketing GmbH, die Servicegesellschaft für die österreichische Weinwirtschaft. Der gebürtige und in der Schweiz aufgewachsene Brite war in den vergangenen 15 Jahren hauptverantwortlich für die Entwicklung und Förderung der weltweiten Vermarktung des neuseeländischen Weins bei der Dachorganisation New Zealand Winegrowers. Zuvor war er in multinationalen Konzernen tätig.

    Herr Yorke, als neuer Leiter der Österreich Wein Marketing hatten Sie sicher eine Reihe von Plänen und Ideen für den österreichischen Wein, aber dann kam Corona …

    Chris Yorke: Die Coronazeit ist eine außergewöhnliche Zeit für unsere Winzer, für die Gastronomen nicht nur in Österreich, sondern auf der ganzen Welt. Auch wir mussten flexibel reagieren, haben unsere Pläne umgeschichtet und hatten dann innerhalb zwei Wochen nach dem Lockdown bereits unsere erste Kampagne gelauncht.

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    Bozen und Umgebung Wein
    news-1642 Mon, 27 Jul 2020 08:55:19 +0200 Die Kühe auf der Alm sind Teil des Landschaftsbilds https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/die-kuehe-auf-der-alm-sind-teil-des-landschaftsbilds.html Im Rahmen eines Webinars haben Milchbäuerinnen und Milchbauern vergangene Woche mit Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler über ihre Zukunft diskutiert. Ein Hauptergebnis der Internetveranstaltung: Wo Südtirol draufsteht, muss Südtirol drinnen sein. Nicht nur die materiellen Leistungen, sondern auch die immateriellen werden für Südtirols Milchwirtschaft zukunftsweisend sein. Das bedeutet, dass nicht nur die Qualität der Milch, sondern beispielsweise auch das Tierwohl, die Familienbetriebe und das gepflegte Landschaftsbild künftig stärker mitvermarktet werden müssen. Dies ist eine der zentralen Botschaften, die Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler vergangene Woche im Webinar Landwirtschaft 2030 über die Internet-Plattform Zoom mit den Bäuerinnen und Bauern diskutierte, schreibt das Landespresseamt in einer Aussendung.

    100 Prozent Südtiroler Milchprodukte

    Während der Landesrat seine Zukunftsüberlegungen vorstellte, konnten die Teilnehmer Fragen stellen und Überlegungen einbringen. Dabei kristallisierte sich das Thema "authentische Südtiroler Produkte" als eine wesentliche Zukunftsfrage für die Milchwirtschaft heraus. Nur in diese Richtung gebe es Potenzial, sich zu noch stärker zu etablieren, sagte Schuler: "Wir müssen ein Bild der Südtiroler Milchprodukte schaffen, in dem wir das Umfeld der Produktion stärker in den Vordergrund stellen." Die maximale Menge an Grundproduktion sei nämlich, laut Landesrat Schuler, erreicht. Ziel sei es nun, nicht die Produktion noch weiter zu steigern, sondern die Authentizität in den Vordergrund zu stellen und sich dadurch zu etablieren. "Südtiroler Milchprodukte müssen zu 100 Prozent Südtirol repräsentieren und das Bild der Südtiroler Kuh auf der Alm muss sich auch in den Produkten widerspiegeln".

    Gesellschaft verlangt nach Mitsprache

    Landesrat Schuler gibt dabei zu bedenken: "Die Gesellschaft verlangt zunehmend ein Mitspracherecht in der landwirtschaftlichen Produktion. Deshalb ist es ganz besonders wichtig, dass wir auf ein Konzept setzen, welches dem Konsumenten nicht nur die Qualität, sondern auch die Herkunft und eine starke Identifikation mit dem Produkt mitverkauft." Auch die Teilnehmenden am Webinar sahen dies so, denn in einer Online-Direktbefragung haben 61 Prozent der teilnehmenden Bäuerinnen und Bauern angegeben, dass das Klima und die Konsumenten künftig den größten Einfluss auf die Milchwirtschaft haben werden.

    Das Webinar mit den Milchbauern war das zweite einer vierteiligen Reihe, die mit dem Sektor Obstbau gestartet ist und in der an den kommenden zwei Donnerstagen jeweils um 20 Uhr die Sektoren Nebenerwerb und Nischenkulturen (30. Juli) sowie Weinbau (6. August) folgen.

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    Milch
    news-1643 Tue, 21 Jul 2020 09:28:00 +0200 Obstwirtschaft: Klima und Konsumenten im Mittelpunkt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/obstwirtschaft-klima-und-konsumenten-im-mittelpunkt.html Viele Obstbäuerinnen und -bauern haben vergangene Woche mit Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler angeregt über ihre Zukunft diskutiert. Ein Hauptergebnis der Abendveranstaltung im Internet: Die Branche muss auf Premiumprodukte setzen. Nicht die Menge, sondern die Qualität wird für Südtirols Obstbau zukunftsweisend sein. Dies ist eine der zentralen Botschaften, die Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler am 16. Juli im Webinar Landwirtschaft 2030 über die Internet-Plattform Zoom mit den Bäuerinnen und Bauern des Obstsektors diskutierte, schreibt das Landespresseamt in einer Aussendung.

    Qualität statt Menge

    Bereits während der Landesrat seine Zukunftsüberlegungen vorstellte, konnten die Teilnehmer schriftlich Fragen stellen und Überlegungen einbringen. Dabei kristallisierte sich das Thema "Qualität statt Menge" als eine wesentliche Zukunftsfrage heraus. Nur in diese Richtung gebe es das Potenzial, sich zu noch stärker zu etablieren, sagte Schuler: "Wir müssen ein Bild der Südtiroler Produkte schaffen, in dem die Qualität der Produkte selbst, aber auch das Umfeld wie klimaschonende Produktion oder Artenvielfalt im Vordergrund stehen!" Ziel sei es, als Ökoregion Südtirol der Obstgarten Europas mit der größten Artenvielfalt zu werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sahen dies in einer Online-Direktbefragung mehrheitlich genauso: 61 Prozent der teilnehmenden Bäuerinnen und Bauern gaben an, dass das Klima und die Konsumenten künftig den größten Einfluss auf den Obstbau haben werden.

    Als Antwort darauf gilt es laut Landesrat Schuler zwei Aspekte zu berücksichtigen: "Die ureigenste Aufgabe der Landwirtschaft ist es, Lebensmittel zu produzieren. Gleichzeitig verlangt die Gesellschaft zunehmend ein Mitspracherecht. Wir brauchen ein Konzept mit klaren Zielen, um Lebensmittel im ausreichenden Ausmaß so ökologisch wie möglich produzieren zu können."

    Das Webinar mit den Obstbauern war das erste einer vierteiligen Reihe, in der an den kommenden drei Donnerstagen jeweils um 20 Uhr die Sektoren Milchwirtschaft (23. Juli), Nebenerwerb und Nischenkulturen (30. Juli) sowie Weinbau (6. August) folgen.

    LPA/np

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    Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
    news-1640 Wed, 15 Jul 2020 14:39:22 +0200 Die unterschätzte Alternative: der faire Handel https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/die-unterschaetzte-alternative-der-faire-handel.html Was ist bunt, mitten im Zentrum von Latsch und einzigartig für den gesamten Vinschgau? Der Weltladen in Latsch. Der erste Weltladen im Vinschgau feiert heuer im September sein fünfjähriges Bestehen. Mittlerweile hat er sich nicht nur als Geschäft und Treffpunkt, sondern auch als kultureller Impulsgeber weit über die Dorfgrenzen hinaus etabliert. Vor genau fünf Jahren hat eine engagierte Gruppe von Freunden rund um Richard Theiner den Weltladen in Latsch gegründet. Theiner ist heute noch der Obmann der Genossenschaft: „Wir sind damals mit viel Engagement und Enthusiasmus gestartet. Die Bevölkerung war zunächst skeptisch, denn der Gedanke des fairen Handels war im Vinschgau noch kaum verbreitet.“ Mittlerweile schätzen nicht nur Latscher das vielfältige Angebot im Geschäft. Zur Auswahl stehen fair gehandelte Lebensmittel und Handwerkskunst von Kleinproduzenten aus Lateinamerika, Afrika, Asien UND Südtirol. Theiner: „Der faire Gedanke gilt auch für die lokalen Produzenten, das war uns von Anfang an wichtig. Auch hier brauchen viele Kleinproduzenten Solidarität.“

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    Vinschgau Sozial
    news-1639 Wed, 15 Jul 2020 09:10:00 +0200 Gustav Mahler Musikwochen 2020 Digital Edition https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/gustav-mahler-musikwochen-2020-digital-edition.html Dieses Jahr hätten die Gustav Mahler Musikwochen Toblach ihr 40. Jubiläum gefeiert. Wegen der Covid-19-Pandemie wurden die Festwochen abgesagt. Als Ersatz würdigt eine Digital Edition, mit Grußbotschaften, Filmclips, einer Slideshow und der Erstausstrahlung einer Konzertaufnahme mit Thomas Hampson und Wolfram Rieger, das Ereignis. Am 18. Juli, dem Tag der ursprünglich geplanten Eröffnung der 40. Gustav Mahler Musikwochen, starten das Festival mit Grußbotschaften von Persönlichkeiten der "Mahler Welt" - z.B. der Mahler-Enkelin Marina Mahler - und Freunden der Gustav Mahler Musikwochen weltweit. Es folgt ein Highlight dieses digitalen Wochenendes: die Erstausstrahlung des 2018 bei den Gustav-Mahler-Musikwochen aufgezeichneten Liederabends mit dem international gefeierten Bariton Thomas Hampson, der dieses Jahr mit einer Liedklasse und einem Liederabend präsent gewesen wäre. Am 19.7. werden Videoclips zur Geschichte des Festivals und eine Slideshow über bedeutende Orchester und Dirigenten imL auf der Jahre vorgestellt, und Links zu diversen historischen Aufnahmen des Festivals bereitgestellt.

    Ermöglicht wurde diese Digital Edition durch die Unterstützung langjähriger Förderer, die - trotz der Absage - die kulturellen Ansprüche und Initiativen der Gustav Mahler Musikwochen weiterhin unterstützen:

    • Region Trentino Südtirol,
    • Gemeinde Toblach,
    • Euregio Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach,
    • Alperia und die Stiftung Südtiroler Sparkasse.

    Programm der Gustav Mahler Musikwochen 2020 digital edition

    Samstag, 18.7.20 - 17 Uhr

    • Video-Grußbotschaften an die Gustav Mahler Musikwochen
    • Liederabend Thomas Hampson und Wolfram Rieger - Aufzeichnung aus dem Gustav Mahler Saal/Toblach vom 16.07.2018 - Lieder aus Des Knaben Wunderhorn und Lieder eines fahrenden Gesellen

    Sonntag, 19.7.20 - 17 Uhr

    Videoclips zu:

    • # Gustav Mahler in Toblach
    • # Die Anfänge 1981, die ersten Konzerte
    • # Der Aufbau, die ersten Jahre und ihre Höhepunkte
    • # Die Eröffnung des Grand Hotels 1999 und die neue Zeit
    • # Der internationale Schallplattenpreis „Toblacher Komponierhäuschen“ und die Vortrags-Reihe „Mahler Protokolle“
    • Slideshow – ein Rückblick auf die bedeutendsten Orchesterkonzerte und Dirigenten des Festivals Auswahl an Konzerten.

    Link zu „Südtirol in concert“: https://www.youtube.com/playlist?list=PLY7j3Vt6S8z_SFko87e0CbJsiXeZaia-b

    Die Konzerte und Videoclips können auch in Zukunft abgerufen werden:

    Der Raiffeisenorganisation unterstützt die Organisation der Gustav Mahler Musikwochen.

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    Pustertal Sonstige
    news-1638 Mon, 13 Jul 2020 16:01:00 +0200 Marttin ist neuer Präsident der EACB https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/marttin-ist-neuer-praesident-der-eacb.html Die Europäische Vereinigung der Genossenschaftsbanken (EACB) hat seit Anfang Juli mit Berry Marttin einen neuen Präsidenten. Berry Marttin, Mitglied des Verwaltungsrates der Rabobank Nederlands, folgt auf Gerhard Hofmann.

    Hofmann (Vorstandsmitglied im Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken BVR) war seit 2016 Präsident der EACB, und ist nun Vizepräsident. Ebenfalls Vizepräsident ist Pierre Edouard Batard (Confédération Nationale du Crédit Mutuel). Weiters gehören dem EACB-Vorstand Federcasse-Präsident Augusto dell'Erba, Johannes Rehulka (Geschäftsführer des Fachverbandes der Raiffeisenbanken im Österreichischen Raiffeisenverband) und Alban Aucoin (Fédération Nationale du Crédit Agricolen) an.

    Die EACB ist das gemeinsame Sprachrohr, das die Interessen der europäischen Genossenschaftsbanken gebündelt an die Regulatoren in Brüssel im kontinuierlichen Dialog heranträgt. Sie vertritt die Interessen von 27 Mitgliedverbänden mit rund 2800 Genossenschaftsbanken. Diese zählen 84 Millionen Mitglieder, 209 Millionen Kunden, 52.000 Geschäftsstellen und 742.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ganz Europa.

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    Finanzen
    news-1637 Mon, 13 Jul 2020 08:44:29 +0200 VHS: Kurse des Herbstsemesters online https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vhs-kurse-des-herbstsemesters-online.html Die Volkshochschule Südtirol (VHS) gibt ab sofort einen ersten Blick auf das Kursangebot des Herbstsemesters frei und zwar online. Viele neue Inhalte, aber auch Neues in Form und Organisation erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Herbst. So finden sich zu allen Themengebieten Onlinekurse im Programm. Auch werden Veranstaltungen im Hybridkurs-Format angeboten, um den Sicherheitsabstand in kleineren Kursräumen zu gewährleisten. Hierbei ist ein Teil der Teilnehmenden vor Ort anwesend, weitere können von zuhause aus teilnehmen. Mit dem Mix aus Präsenzveranstaltungen und Online Angeboten will die VHS für jegliche Entwicklung im Herbst gerüstet sein.

    Gemeinsam wachsen, unterwegs in der Vielfalt des Lebens - das ist das Leitmotiv der VHS. Das erste Halbjahr 2020 hat gezeigt, dass zu dieser Vielfalt auch tiefe Krisen gehören“, berichtet Präsident Oswald Rogger. „Wir haben aber auch erfahren, dass eine Krise neue Chancen und Wege eröffnen kann, und so sind wir insbesondere in diesem Jahr gemeinsam gewachsen.“

    Die Highlights im Herbstprogramm spiegeln die gesamte VHS Vielfalt wider. So dürfen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf neue Gesundheits- und Bewegungskurse freuen, wie z. B. Tanzen nach dem American Tribal Style®, Yoga für die Augen oder Latin Fitness Dance. Strickkurse erleben ein Revival und preisgekrönte Küchenchefs weihen in die Geheimnisse ihrer Küche ein. Vortrag und Seminar „Easy Money“ mit der Finanzbloggerin Margarethe Honisch (www.fortunalista.de) werden im Oktober nachgeholt (war bereits für Frühjahr geplant) und der Grundlehrgang Vereinsmanagement mit inhaltlichem Relaunch startet ab September in Zusammenarbeit mit dem Dienstleistungszentrum für das Ehrenamt.

    EDV-Experten präsentieren Wissenswertes zu TikTok, Instagram und Co. und begleiten auf dem Weg zum professionellen Homeoffice mit Office 365 und Microsoft Teams.

    Sprachkurse von Italienisch bis Russisch sind im Herbst verstärkt im Online-Format geboten und bieten die Gelegenheit auch nicht so populäre Sprachen – wie z. B. Hebräisch – zu erlernen. Im Bereich der Kultur ist insbesondere die neue Zusammenarbeit mit dem Konservatorium Claudio Monteverdi zu nennen, es wird ein Studium Generale Musikwissenschaft ab Herbst 2020 angeboten.

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    Bozen und Umgebung Kultur
    news-1636 Thu, 09 Jul 2020 09:08:52 +0200 Südtirol für morgen gestalten https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtirol-fuer-morgen-gestalten.html Wie muss sich Südtirol aufstellen, um trotz Krise erfolgreich zu bleiben? Und welche Maßnahmen braucht das Land, um wirtschaftlich durchstarten zu können? Damit beschäftigt sich die Initiative „Restart Südtirol“, an der die IDM Südtirol gemeinsam mit Vertretern der Wirtschaftssektoren arbeitet. Einiges wurde in den vergangenen Monaten bereits in die Wege geleitet. Über den aktuellen Stand informierte IDM-Generaldirektor Erwin Hinteregger die Mitglieder des Koordinierungsausschusses der landwirtschaftlichen Genossenschaften Anfang Juli im Rahmen einer Videokonferenz. Dem Koordinierungsausschuss, der vom Raiffeisenverband geleitet wird, gehören Vertreter des Südtiroler Bauernbundes, der landwirtschaftlichen Genossenschaftsverbände in den Bereichen Obst, Wein, Milch und Vieh sowie des Beratungsringes Berglandwirtschaft BRING und des Südtiroler Beratungsringes für Obst- und Weinbau an.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1634 Fri, 03 Jul 2020 09:52:00 +0200 Tag der Genossenschaften am 4. Juli 2020 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/tag-der-genossenschaften-am-4-juli-2020.html Seit 1995 begehen Genossenschaften auf der ganzen Welt alljährlich den "Internationalen Tag der Genossenschaften" am ersten Samstag im Juli. „Wenn wir heuer den Tag der Genossenschaften feiern, geschieht dies in einem neuen Bewusstsein, denn durch den Corona bedingten Lockdown kam es zwingend zur Rückbesinnung auf das Lokale“, sagt der Generaldirektor des Raiffeisenverbandes Südtirol, Paul Gasser. Die genossenschaftlichen Werte haben sich in der Krise bewährt und den Erfolg der Unternehmensform Genossenschaft bestätigt.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1635 Wed, 01 Jul 2020 15:18:18 +0200 Sozialgenossenschaften: laufende Verhandlungen um die Verteilung der Hilfsgelder https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/sozialgenossenschaften-laufende-verhandlungen-um-die-verteilung-der-hilfsgelder.html Geschäfte, Bars und Restaurants sind wieder offen, Menschen aus dem Homeoffice an ihrem Arbeitsplatz zurückgekehrt: vieles deutet darauf hin, dass die Coronakrise abgeklungen ist. Nur die Verhandlungen um die Verteilung der Hilfsgelder halten an, vor allem im sozialen Bereich sind noch wichtige Details offen. Die Südtiroler Genossenschaftsverbände (AGCI - COOPBUND - COOPERDOLOMITIRAIFFEISENVERBAND SÜDTIROL) verhandeln derzeit mit der Familienagentur der Provinz Bozen. Es geht um Geld für die Sozialgenossenschaften im Bereich der Kleinkindbetreuung, die bereits kurz nach dem Lockdown ihre Dienste wieder aufgenommen haben, um Familien und arbeitenden Eltern entgegenzukommen. Allerdings unter anderen Bedingungen als vorher.

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    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1632 Mon, 29 Jun 2020 08:00:00 +0200 Martell: Guter Start in die Erdbeersaison https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/martell-guter-start-in-die-erdbeersaison.html Eigentlich hätte am Wochenende das beliebte Südtiroler Erdbeerfest stattfinden sollen. Leider ist auch diese Großveranstaltung den Corona-Einschränkungen zum Opfer gefallen. Trotzdem ist die Erzeugergenossenschaft Martell MEG heuer gut in die neue Erdbeersaison gestartet. Die Genossenschaft rechnet mit einer normalen Erntemenge um die 350 Tonnen. Dabei wäre der Markt für viel mehr Erdbeeren vorhanden. Betriebsleiter Philipp Brunner spricht von idealen Voraussetzungen zur diesjährigen Saison, die mit der Anlieferung der ersten Erdbeeren Anfang Juni eingeläutet wurde. Die Voraussetzungen sind heuer wesentlich besser als im Vorjahr. Es gab im Winter mehr Schnee, das Frühjahr war frostfrei und bisher blieb man von Hitzewellen verschont. „Letztes Jahr hatten wir um diese Zeit eine enorme Hitzewelle, hoffentlich schlittern wir heuer nicht in die gleiche Situation hinein“, hofft Betriebsleiter Philipp Brunner.

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    Vinschgau Sonstige
    news-1633 Fri, 26 Jun 2020 09:15:00 +0200 Drei Gründe zum Feiern für die Kellerei Kurtatsch https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/drei-gruende-zum-feiern-fuer-die-kellerei-kurtatsch.html Inmitten von Rebhängen und flankiert von den rund 50 Meter hohen imposanten Millawänden aus Dolomitstein liegt die Kellerei Kurtatsch. Gegründet im Jahr 1900 feiert die Kellerei heuer ihr 120-Jahr-Jubiläum und beschenkt sich selbst mit einem Neubau und einem Metodo Classico. „Mit dem Projekt Kellerei Kurtatsch 2020 hat sich die Kellereigenossenschaft zum Jubiläum selbst das schönste Geschenk gemacht. Nach erfolgreichen Geschäftsjahren sowie internen Umstrukturierungen und dem Wunsch, uns weiter dynamisch auf dem Markt zu präsentieren, haben wir das Projekt Neubau gestartet“, sagt Obmann Andreas Kofler.

    Bodenständig und modern

    Entstanden ist nach den Plänen des Bozner Architekturbüros Dell’Agnolo Kelderer eine Struktur, die sich zur Weinstraße hin mit einer einladenden Vinothek öffnet und der Kellerei damit ausgezeichnete Sichtbarkeit und optimale Erreichbarkeit schenkt. Nach hinten gliedert sich das Gebäude nahtlos an den bestehenden Betrieb ein. „Die das Ortsbild von Kurtatsch prägenden und die Weine der Kellerei Kurtatsch charakterisierenden Millawände haben uns betreffend Form, Farbe und Materialität inspiriert“ erklärt Egon Kelderer.

    Neuer Barriquekeller

    Neu ist auch der Barriquekeller, der Dolomitkeller, dessen Rückwand die Millawand bildet. Dieses natürliche Klima schafft optimale Voraussetzungen für den Ausbau im Barrique. Eine optimale Reifung in den Flaschen garantiert hingegen das moderne Flaschenlager. Modern ist auch das Heiz-Kühl-System mit Wärmerückgewinnung, das wie die Ausführung nach Klimahausstandards, die energetische Sanierung des bestehenden Gebäudes und die neue E-Tankstelle den Gedanken von Nachhaltigkeit unterstreicht.

    Einzigartig in Europa

    Neben den Millawänden bzw. dem Dolomitstein sind für die Weinbaugemeinde Kurtatsch die Lagen von 220 bis 900 m ü.d.M. charakterisierend. Dieser Höhenunterschied von 700 Meter in einem Weinbaudorf ist einzigartig in ganz Europa. „Diese Besonderheit hat in uns die Idee eines Terroir-Parcours geweckt, auf dem Besucher ein authentisches Wein-Genuss-Erlebnis für alle Sinne haben und den Begriff Terroir anschaulich erleben“ sagt Kellermeister Othmar Doná über ein weiteres Highlight des neuen Kellereigebäudes.

    Erster Sekt der Kellerei Kurtatsch zum Jubiläum

    Womit könnte man besser auf 120 Jahre und die Erweiterung der Kellerei anstoßen als mit einem eigenen Sekt? „Wenn wir ein Schaumweinprojekt angehen, dann nur mit dem Ziel, zur absoluten Spitze zu gehören“, war das Credo von Obmann Andreas Kofler und den anderen Vorstandsmitgliedern. Die Wahl fiel deshalb im Jahr 2014 auf 100 Prozent Chardonnay, der im Ortsteil Penon auf 600 m Meereshöhe bei kühlem Mikroklima auf durchlässigen, kalkhaltigen Böden sowie alten, gut gepflegten Reben gedeiht. Die optimale Höhenlage 600 Meter spiegelt sich im Namen des Sekts - 600 BLANC DE BLANCS Pas Dosé - wider, die Erfahrung und Passion des Kellermeisters im Produkt. Nach 55-monatiger Flaschenreifung perlt er nun erstmals im Glas und ergänzt in Zukunft das Sortiment der Kellerei Kurtatsch.

    Mit Erfahrung, Strategie und Zuversicht in die Zukunft

    Lage für Lage. Wein für Wein. Jung und dynamisch. Bodenständig und nachhaltig. Nach dieser Philosophie wird die Kellerei Kurtatsch geführt. 190 Familienbetriebe bewirtschaften 190 ha, 80% davon auf Hängen. 34 Weine im Sortiment werden in den zwei Linien „Selection“ (erste Selektion) und „Terroir“ (Spitzenlinie) vinifiziert, die Weine tragen vorwiegend die Namen der besten Lagen von Kurtatsch. Die 1,5 Millionen Flaschen werden zu 50% in Südtirol, 25% im restlichen Italien und 25% im Ausland abgesetzt. Die Kellerei Kurtatsch blickt positiv in die Zukunft und ist überzeugt, dafür nun optimal gerüstet zu sein.

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    Überetsch/Unterland Wein
    news-1629 Tue, 23 Jun 2020 11:44:00 +0200 Kellerei-Genossenschaften: Mitglieder als Fans des Betriebes https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-genossenschaften-mitglieder-als-fans-des-betriebes.html Max Niedermayr, Präsident des Südtiroler Weinkonsortiums und Obmann der Kellerei Schreckbichl, über die Situation der Weinwirtschaft und wie es der Branche gelingen wird, die Folgen der Krise abzufedern. Bozen und Umgebung Wein news-1631 Tue, 23 Jun 2020 10:48:25 +0200 Kellerei Bozen gewinnt internationalen Genossenschaftspreis  https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-bozen-gewinnt-internationalen-genossenschaftspreis.html Beim „9. Internationalen Genossenschaftscup“ des europäischen Weinmagazins VINUM erreicht die Kellerei Bozen Rang 1 und lässt die Konkurrenz aus Deutschland, Österreich und Südtirol hinter sich. Für die Kellerei eine Bestätigung ihrer Arbeit. Der „9. Internationalen Genossenschaftscup“ des europäischen Weinmagazins VINUM gilt als einer der wichtigsten seiner Art in Europa. Stehan Filippi, Önologe der Kellerei Bozen, freut sich: „Für uns ist der Gewinn des ersten Platzes eine schöne Bestätigung für unsere Arbeit, die auf höchste Qualität in allen Bereichen ausgelegt ist."

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    Wein
    news-1630 Mon, 22 Jun 2020 10:03:05 +0200 Bienenweide am Latscher Sonnenberg https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bienenweide-am-latscher-sonnenberg.html Am vergangenen Wochenende fiel im Rahmen eines Baumfestes der Startschuss für das Projekt „Bienenweide Latscher Sonnenberg“. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Initiative des Landes, des Forstinspektorats Schlanders, des Verbandes der Vinschger Produzenten für Obst und Gemüse (VIP), der Eigenverwaltung B.N.R. Latsch und des Imkerbundes Latsch. Als Bienenweide bezeichnet man Pflanzungen, die speziell Bienen aber auch anderen Insekten über spezifische Vegetationsperioden Nektar und Pollen als grundlegende Nahrungsquelle dienen.
    Eine solche Bienenweide entsteht nun am Latscher Sonnenberg, wie VIP – Verband der Vinschger Produzenten für Obst und Gemüse in einer Presseaussendung schreibt. Es ist ein Pilotprojekt für die aktive Errichtung von bienenfreundlichen Waldrändern, das in Zusammenarbeit zwischen der Autonomen Provinz Bozen, Forstinspektorat Schlanders, VIP – Verband der Vinschger Produzenten für Obst und Gemüse, Eigenverwaltung B.N.R. Latsch und Imkerbund Latsch ins Leben gerufen wurde.

    Ziel ist es, am Waldrand des Latscher Sonnenberg verschiedene, geeignete Trachtpflanzen für Bienen anzupflanzen. Berücksichtigt werden dabei Bedürfnisse der Imker wie auch die der Obstbauern im Umkreis.

    1 Hektar Bienenweide

    „Im Vinschgau sind zum Zeitpunkt der Apfelblüte zirka 5.000 Bienenvölker im Einsatz, um die Bestäubung der Blüten zu garantieren. Das entspricht ungefähr einem Volk pro Hektar. Während der Apfelblüte gibt es für die Bienen ein völlig ausreichendes Nahrungsangebot, doch nach der Blüte nimmt dieses rapide ab. Auch im Wald finden die Bienen zu diesem Zeitpunkt noch nicht genügend Nahrung“, erläutert Peter Tscholl, Ortsobmann des Imkerbundes Latsch. „Außerdem besteht für die Obstbauern die Notwendigkeit, nach der Blüte Pflanzenschutzmittel auszubringen, unabhängig von der Anbauweise", sagt Tscholl. Aus diesem Grund soll am Sonnenberg eine Bienenweide mit Pflanzen geschaffen werden. Hier sollen die Bienen genügend Nahrung finden, um die Zeit zwischen Apfelblüte und der Übersiedelung der Völker in höhere Lagen, wie Almen, zu überbrücken. „Für solche Projekte stellen wir gerne Grund zur Verfügung, wie in diesem Fall rund 1 Hektar am Latscher Sonnenberg", sagt Andreas Weitgruber, der Präsident der Eigenverwaltung B.N.R. Latsch. Die Eigenverwaltung ist der Grundeigentümer der zukünftigen Bienenweide.

    Nachhaltig und naturnah

    Der Verband der Vinschger Produzenten für Obst und Gemüse VIP unterstützt das Projekt sowohl finanziell wie ideell für die nächsten Jahre und beteiligt sich unter anderem an den Kosten für die Bepflanzung und Instandhaltung der Bienenweide. „Diese Aktion ist im Sinne unserer strategischen Ausrichtung für einen naturnahen und nachhaltigen Anbau, aber auch im Sinne der politischen Diskussion zur Ökologisierung des Lebensraumes“, erläutert Thomas Oberhofer, Obmann der VIP. „Als VIP unterstützen wir die Imker bereits mit Projekten zur Bienenköniginnen-Zucht und Bienenwanderung. Nun wollen wir als Vinschger Obstwirtschaft aktiv weitere Akzente zum Schutz der Bienen in unserem Anbaugebiet setzen“.

    Um eine Bienenweide am regenarmen Latscher Sonnenberg zu errichten, ist die Wahl der passenden Pflanzen und des entsprechenden Saatgutes ausschlaggebend. Daher müssen die geeigneten Pflanzenarten gewählt werden, um dauerhaft Erfolg zu haben“, erläutert Georg Pircher, Leiter des Fortinspektorat Schlanders. „Als Forstexperten verfügen wir über das Wissen für die geeignete Bepflanzung, wobei wir auf die Erfahrungen des Umstrukturierungsprojektes Schwarzföhre am Sonnenberg zurückgreifen können.“

    Die Bepflanzung am Latscher Sonnenberg wird so zusammengestellt, dass eine sowohl für die Bienen wie auch den Standort geeignete Begrünung geschaffen wird: vorwiegend mit autochthonen Arten, die keine Bewässerung benötigen. Die Begrünung wird mit zusätzlichen Blütenpflanzen für die Bienenweide versehen. Die lokalen Forstarbeiter übernehmen dabei die Pflanzung von Sträuchern und Bäumen sowie die Pflege und Nachsaat in den nächsten Jahren.

    Ein wesentlicher Beitrag für den Erfolg des Projektes soll zudem die natürliche Umgestaltung der Böschungen der Schutzdämme, die sich im Gebiet der Bienenweide befinden, mit sich bringen. Mit gezielten Maßnahmen, wie das Einbringen von Humusmaterial und durch das Einbringen von Totholz und Steinen sollen Schattenbereiche entstehen, die den Erfolg sichern sollen. Die Arbeiten zur Umgestaltung wurden vom Forstinspektorat Schlanders begleitet und von Ing. Michael Pfeifer durch die Firma Mair Josef & Co. im Auftrag der Autonomen Provinz Bozen durchgeführt.

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    Vinschgau Obst
    news-1626 Fri, 19 Jun 2020 15:06:00 +0200 „Krise bringt Bewusstsein für Lebensmittel“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/krise-bringt-bewusstsein-fuer-lebensmittel.html Martin Pinzger, VI.P-Direktor, blickt auf die vergangenen Monate zurück. Im Interview mit Markus Frings verrät er, wie sich die Obstgenossenschaften in der Krise bewährt haben und warum er dabei nie Angst hatte eine falsche Entscheidung zu treffen. Wie geht es den Apfelproduzenten im Vinschgau nach Abflauen der Coronakrise?

    Grundsätzlich ist der Apfelsektor im Vergleich zu den anderen Sektoren zufriedenstellend und akzeptabel aus der Krise hervorgegangen. Der Primärsektor hatte Bewegungsfreiheit und so konnten die ordentlichen Arbeiten auf dem Feld verrichtet werden. Unter Einhaltung der Auflagen konnten in einem zweiten Moment unsere Packstationen wieder öffnen, auch im Interesse der Mitarbeiter. Bis zuletzt hat auch das Marktgefüge normal bis positiv reagiert. Im Rückblick ist unser Sektor einer der wenigen glücklichen Sektoren.

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    Verbandsnachricht Vinschgau Obst
    news-1628 Thu, 18 Jun 2020 16:06:00 +0200 Südtirols Wirtschaft aus Sicht der Banca d‘Italia https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtirols-wirtschaft-aus-sicht-der-banca-ditalia.html Vor kurzem hat die Banca d’Italia den aktuellen Konjunkturbericht der beiden Provinzen Bozen und Trient veröffentlicht. Dieses Mal – Corona bedingt – auf digitalem Wege. Der Live-Stream der Präsentation kann nachgesehen werden. „Die Pandemie hat die Wirtschaft massiv beeinträchtig“, stellt Petra Degasperi, Mitautorin des Berichtes der Banca d’Italia der Zweigstelle in Bozen, von Anfang an klar. Die Aussichten für die Wirtschaft auf das laufende Jahr und die Zukunft haben sich durch den Corona bedingten Lock-down massiv verändert.

     

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1627 Thu, 18 Jun 2020 15:26:13 +0200 Hilfsgelder für extreme Wetterereignisse Herbst 2019 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/hilfsgelder-fuer-extreme-wetterereignisse-herbst-2019.html Der Sturm im Herbst letzten Jahres hat in vielen Teilen Europas, darunter auch in Südtirol, große Schäden angerichtet. Nun hat das Europäische Parlament einer Unterstützung aus dem Solidaritätsfond der EU für Italien, Portugal, Spanien und Österreich zugestimmt. In vielen Teilen Europas, darunter auch in Südtirol, hat der Sturm im letzten Herbst große Schäden angerichtet. In Italien, Spanien, Portugal und Österreich wurden diese mit sechs Milliarden Euro beziffert. Portugal wurde von einem Hurrikan heimgesucht, Spanien im September von Überschwemmungen. Durch starke Niederschläge wurden in Italien und Österreich Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst, Südtirol versank im Schnee.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1625 Thu, 18 Jun 2020 14:17:42 +0200 Plattform Land blickt auf erfolgreiches Jahr https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/plattform-land-blickt-auf-erfolgreiches-jahr.html Drei neue Projekte, zwei Mitgliederversammlungen und jeweils eine Tagung zum generationenübergreifenden Wohnen und den Ansprüchen der Jugend an das Leben auf dem Land: Die Plattform Land zieht auf der Mitgliederversammlung ein positives Fazit. Neuer und alter Präsident ist Andreas Schatzer, sein Stellvertreter ist Leo Tiefenthaler.  Ein intelligentes Flächenmanagement und der Erhalt der Attraktivität des ländlichen Raumes sind die Schwerpunkte der Plattform Land, der neben dem Südtiroler Bauernbund und dem Südtiroler Gemeindenverband, das Land Südtirol, die Handelskammer sowie Wirtschafts-, Sozial- und weitere Verbände - insgesamt 15 Mitglieder - angehören. 

    Neu gestartet ist im letzten Jahr das Projekt „FLOW“, das die Stärkung der lokalen Kreisläufe am Beispiel des Vinschgaus zum Inhalt hat. Unter anderem wurden zwei Gerichte mit Zutaten aus dem Vinschgau kreiert. Im Rahmen von „FLOW“ wird weiters eine „Genderstudie“ zu den Bleibe- bzw. Abwanderungsmotiven von Frauen und Männern durchgeführt. Die Befragung von dreißig ausgewählten Personen ist fast abgeschlossen, im Sommer folgen die Experteninterviews.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1624 Wed, 17 Jun 2020 10:52:25 +0200 ARCHE im KVW: Der Traum vom Eigenheim https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/arche-im-kvw-der-traum-vom-eigenheim.html Seit rund 20 Jahren gibt es in Südtirol einen Verein, der sich für Personen einsetzt, die ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen wollen. Die Arche im KVW betreut Wohnbaugenossenschaften und ist seit 2006 Mitglied im Raiffeisenverband Südtirol. Im Interview erklärt Geschäftsführer Leonhard Resch wie die Genossenschaft entstanden ist. Albert Rungg, „ein Urgestein im KVW“, wie Leonhard Resch, Geschäftsführer der Arche, im Interview erklärt, hat den Verein 2001 gegründet. Denn Rungg hatte erkannt, dass es auf deutscher Seite keine Betreuung für Wohnbaugenossenschaften gab - die Verbände Confcooperative und LegaCoopBund boten ausschließlich italienischsprachige bzw. gemischtsprachige Beratung an.

    Rungg gründete zunächst den Dachverband der Genossenschaften und Vereine im KVW. Daraus entwickelte sich die Arche im KVW. Seit damals betreut sie Wohnbaugenossenschaften in ganz Südtirol von der Planungsphase bis zur Übergabe des Eigenheims. Aktuell betreut sie rund 35 Wohnbaugenossenschaften.

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    Bozen und Umgebung Wohnbau
    news-1622 Mon, 15 Jun 2020 14:35:18 +0200 Neuer Direktor in der Raiffeisenkasse Ulten-St. Pankraz-Laurein https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/neuer-direktor-in-der-raiffeisenkasse-ulten-st-pankraz-laurein.html Mit 13. Juni 2020 übernimmt Simon Forcher die Stelle des Direktors in der Raiffeisenkasse Ulten-St. Pankraz-Laurein. Simon Forcher übernimmt die Stelle von seinem Vorgänger Oskar Schwellensattl. Für seine neue Aufgabe ist Forcher bestens vorbereitet. Dies zeigt der Blick auf seine bisherige berufliche Laufbahn: Nach Abschluss des Diplomstudiums der Betriebswirtschaftslehre an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, war er unter anderem bei der Südtiroler Sparkasse und beim Raiffeisenverband Südtirol tätig.

    Beim Raiffeisenverband arbeitete er als Mitarbeiter in der Revisionsdirektion, Abteilung Revision und Prüfung Raiffeisenkassen. Rund zehn Jahre war er mitverantwortlich für die Durchführung der ordentlichen Revision und Bilanzabschlussprüfung bei den Raiffeisenkassen.

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    Burggrafenamt Finanzen
    news-1620 Mon, 15 Jun 2020 10:56:00 +0200 „Mit einem blauen Auge davongekommen“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mit-einem-blauen-auge-davongekommen.html Im Rückblick auf die Coronakrise spricht Christoph Tappeiner, Geschäftsführer von VOG PRODUCTS in Leifers, über die Veränderungen im Betrieb und am Markt und sagt: „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen.“ Wenn Sie auf die Krise zurückblicken, wie ist es der VOG PRODUCTS ergangen?

    Die Krise war für uns alle eine Herausforderung und ist es nach wie vor. Anfänglich haben mich vor allem die Ängste der Mitarbeiter beschäftigt. Die Anforderungen an uns selbst waren klar: die Gesundheit der Mitarbeiter geht vor. Auch jetzt sind wir weiter vorsichtig und halten uns an den Grundsatz keine oder möglichst wenige Kontakte zuzulassen. Daneben ging es um die Ansprüche der Kunden. Es war eine Herausforderung, die Lieferkette aufrechtzuerhalten. Eine Höchstleistung, die uns da gelungen ist. Denn an manchen Tagen ging am Brenner gar nichts, da gab es LKW-Kolonnen und Staus bis nach Bozen und darüber hinaus. Die Abwicklung hat sich verlangsamt, doch insgesamt sind wir mit einem blauen Auge davongekommen.

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    Bozen und Umgebung Obst
    news-1621 Fri, 12 Jun 2020 11:03:01 +0200 Bilanz eines ereignisreichen Geschäftsjahres 2019 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bilanz-eines-ereignisreichen-geschaeftsjahres-2019.html Die Coronakrise hat vieles verändert. Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2019 haben sich die Raiffeisen-Genossenschaften aber erneut stabil und leistungsfähig gezeigt. Das wurde bei der heutigen Jahresvollversammlung des Raiffeisenverbandes im Raiffeisenhaus Bozen betont. Diese wurde aufgrund der gegebenen Umstände per Videokonferenz abgehalten. „Die Raiffeisen-Genossenschaften haben sich im Geschäftsjahr 2019 insgesamt gut entwickelt“, sagte Verbandsobmann Herbert Von Leon.

    So weisen die Raiffeisenkassen zusammen mit der Raiffeisen Landesbank einen Rechnungsüberschuss von 145 Mio. Euro auf, der deutlich über den Ergebnissen der vergangenen Jahre lag. Unterschiedliche Entwicklungen verzeichneten hingegen die landwirtschaftlichen Genossenschaften. Während die Weinwirtschaft auf ein durchwegs positives Geschäftsjahr 2018/19 zurückblickt und die Molkereigenossenschaften von einem zufriedenstellenden Milchjahr 2019 sprechen, verbucht die Obstwirtschaft aufgrund von Überangebot und niedrigen Preisen eine relativ schwierige Vermarktungssaison 2018/19.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1619 Wed, 10 Jun 2020 14:39:59 +0200 „Das Genossenschaftssystem bewährt sich“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/das-genossenschaftssystem-bewaehrt-sich.html Die Pandemiewelle flaut ab, mit den Lockerungen entspannen sich auch die Märkte. Im Interview blickt Georg Kössler, Obmann Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG, auf die vergangenen Wochen der Krise zurück und betont, wie wichtig eine Dachorganisation für die Genossenschaften ist. Raiffeisen Nachrichten: Wie geht es dem Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG und wie haben Sie, als Obmann, die letzten Wochen und Monate erlebt?

    Georg Kössler: Der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften hat die Krisenzeit relativ unbeschadet überstanden, da die Vermarktung auf der Ebene des Lebensmittel-Einzelhandels weitergegangen ist. Lediglich der Bereich des Großhandels ist zunächst stillgestanden.

    Haben sich die Preise verändert?

    Georg Kössler: Anfänglich nicht. Durch die steigende Nachfrage kam es in den letzten eineinhalb Monaten jedoch zu einer Verknappung und daher haben wir die Preise leicht angehoben. Das war notwendig, weil wir vom vorigen Vermarktungsjahr ein niedriges Preisniveau übernommen hatten. Wir haben also versucht, die Preise für uns und unsere Produzenten wieder auf ein normales Niveau zu bringen. Übertriebene Preise kann man mit Sicherheit nicht feststellen.

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    Bozen und Umgebung Obst
    news-1618 Tue, 09 Jun 2020 16:39:36 +0200 "Fragile” von AliPaloma https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/fragile-von-alipaloma.html Die Skulptur "Fragile" der Künstlerin AliPaloma steht seit Kurzem im Schalterraum der Raiffeisen Landesbank Südtirol. Für dieses Werk erhielt die Brixner Künstlerin und Architektin AliPaloma (Alexandra Angerer) vom Kunstbeirat den Förderpreis 2018 der Raiffeisen Landesbank Südtirol verliehen. Zum sechsten Mal wurde im Jahr 2018 einer jungen Künstlerin im Rahmen der Verleihung des Förderpreises der Kunstsammlung der Raiffeisen Landesbank Südtirol die Möglichkeit zur Ausführung eines Auftragswerks gegeben. „Ziel des Preises ist es, angemessene Rahmenbedingungen und Raum für junge Talente zu schaffen, damit diese neue Werke produzieren und einem breiteren Publikum präsentieren können“, erklärt Lisa Trockner, Kunstbeirätin der Raiffeisen Kunstsammlung.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1617 Fri, 05 Jun 2020 11:19:52 +0200 Von Leon: „Wir können über uns hinauswachsen“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/von-leon-wir-koennen-ueber-uns-hinauswachsen.html Vor Kurzem fand die Informationstagung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Raiffeisenverbandes Südtirol statt. Im Rahmen dieses Treffens wird die Bilanz präsentiert, Neuerungen und strategische Projekte vorgestellt. Die jüngste Informationstagung für Mitarbeiter fand – aufgrund der Covidmaßnahmen – über Videokonferenz statt. Etwa 170 Mitarbeiter waren zugeschaltet. Der Obmann des Raiffeisenverbandes, Herbert Von Leon, begrüßte die Mitarbeiter und bedankte sich für ihr Engagement, denn der Erfolg des Verbandes wäre ohne sie nicht möglich: „In der Coronakrise haben wir bewiesen, dass wir über uns hinauswachsen können.“ Dennoch freut er sich auf die Zeit, wenn er alle wieder persönlich begrüßen kann.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1616 Fri, 05 Jun 2020 09:18:01 +0200 WKR: 2019 - ein besonderes Jahr https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wkr-2019-ein-besonderes-jahr.html Vor kurzem fand in Bozen die Vollversammlung des Wechselseitigen Krankenbeistands Raiffeisen (WKR) statt, die heuer aufgrund der Covid-Krise kleiner ausfiel. Das abgelaufene Geschäftsjahr selbst war ein besonderes Jahr. Der Wechselseitige Krankenbeistand Raiffeisen (WKR) bietet den Mitgliedern und Mitarbeitern der Raiffeisen Geldorganisation (RGO) ergänzende Gesundheitsvorsorge, übernimmt anfallende Sanitätskosten und ergänzt Leistungen des öffentlichen Gesundheitssystems.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1611 Thu, 04 Jun 2020 15:12:00 +0200 Assimoco: Ein herausforderndes Jahr https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/assimoco-ein-herausforderndes-jahr.html Der Generaldirektor der Gruppe Assimoco, Ruggero Frecchiami, blickt im Interview auf das abgelaufene Jahr zurück und spricht darüber, was die Coronakrise für das Unternehmen bedeutet. Was waren die größten Herausforderungen im abgelaufenen Geschäftsjahr?]]> Bozen und Umgebung Finanzen news-1615 Fri, 29 May 2020 11:46:52 +0200 Kommunikation bestimmt Lebensqualität https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kommunikation-bestimmt-lebensqualitaet.html Der Kommunikationswissenschaftler, Moderator und Trainer Moritz Küffner bietet im Juni ein Webinar an zum Thema: Was ich mache kommt gut an - souverän punkten im Leben! Wir haben vorab mit ihm gesprochen und erfahren, worauf es im Austausch mit anderen ankommt. Bozen und Umgebung Sonstige news-1614 Fri, 29 May 2020 11:15:42 +0200 Kellerei Bozen: Dank Diversifikation besser durch die Krise  https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-bozen-dank-diversifikation-besser-durch-die-krise.html Die Kellerei Bozen hatte sich bereits vor Covid-19 krisenfest aufgestellt – dank einer Diversifikation nach Verkaufskanälen und Märkten. Der letzte Coup der Kellerei Bozen ist der Eintritt in den Monopolmarkt Norwegen.    Krise hin oder her: Weinliebhaber wollen auch in Corona-Zeiten nicht auf ein Gläschen Wein verzichten. Was sich für viele änderte, war die Bezugsquelle des Genussmittels. „Dabei wurde der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) neben dem Online-Handel zur wichtigsten Bezugsquelle auch für Qualitätsweine“, so Klaus Sparer, Geschäftsführer der Kellerei Bozen.

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    Bozen und Umgebung Wein
    news-1613 Fri, 29 May 2020 10:35:10 +0200 Stabiles Milchjahr 2019, aber Krise setzt der Milchwirtschaft zu https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/stabiles-milchjahr-2019-aber-krise-setzt-der-milchwirtschaft-zu.html Stabile Menge, stabile Preise und eine nur leicht rückläufige Zahl an Lieferanten: Das Milchjahr 2019 war für den Sennereiverband Südtirol eines in der Norm. Herausfordernd bleiben jedoch die Folgen der Covid-Krise. Die diesjährige Vollversammlung des Sennereiverbandes war weniger dem Rückblick als der Vorschau gewidmet. „Die Coronakrise stellt unser ganzes System vor eine harte Probe, wir haben uns Herausforderungen zu stellen, die völlig neu sind – für alle Beteiligten“, so Obmann Joachim Reinalter. Er hofft vor allem auf die Treue der heimischen Kunden.

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    Bozen und Umgebung Milch
    news-1612 Thu, 28 May 2020 17:19:42 +0200 Außergewöhnliche Mietbeiträge für Sozialgenossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/aussergewoehnliche-mietbeitraege-fuer-sozialgenossenschaften.html Koordinierungsausschuss der Sozialgenossenschaften: Am 27. Mai trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter der Sozialgenossenschaften im Raiffeisenverband per Videokonferenz. Im Rahmen der jüngsten Koordinierungsausschuss-Sitzung der Sozialgenossenschaften präsentierten Herbert Von Leon, Verbandsobmann, Christian Tanner, Vizedirektor, Petra Bisaglia, Mitgliederbetreuerin für Sozialgenossenschaften und Christof Gamper, Arbeitsrechtsexperte im Raiffeisenverband, die gesetzlichen Neuigkeiten und die neu eingeführten Unterstützungsmaßnahmen für Sozialgenossenschaften.

    Seit dem Inkrafttreten des von der Regierung erlassenen "Decreto Cura Italia", Ende März, hat sich für die Sozialgenossenschaften viel getan. „Vor allem im Bereich der Kleinkindbetreuung ist viel passiert“, sagt Christian Tanner, Vizedirektor des Raiffeisenverbandes in seiner Einführung. Es wurden Maßnahmen gesetzt, um die Auswirkungen des, zur Eindämmung der Coronapandemie notwendigen „Shut downs“ abzufedern. Die ursprünglich auf neun Wochen angelegte Lohnausgleichskasse wurde verlängert und seit kurzem sind auch außerordentliche Mietbeiträge für Sozialgenossenschaften vorgesehen, wie Petra Bisaglia beim jüngsten Treffen mit Manuela Paulmichl, Direktorin des Amtes zur Förderung des Genossenschaftswesens, erfuhr. Petra Bisaglia: „Dazu musste das Landesgesetz 1/93 abgeändert werden.“ Ausständig seien jetzt nur mehr die Anwendungskriterien und die Formulare. Diese würden in den nächsten Tagen auf der Homepage des Amtes für Entwicklung des Genossenschaftswesens veröffentlicht. Bisaglia: „Wir gehen davon aus, dass wir die Anträge ab Anfang Juni stellen können.“ Ansuchen können alle Sozialgenossenschaften, Typ A und Typ B, genauso wie gemischte, aber auch Arbeiter- und Produktionsgenossenschaften, wo die Mitarbeiter den Betrieb übernommen haben oder Genossenschaften mit einem hohen Frauenanteil oder von sozialem und innovativem Charakter.

    Neue Finanzierungsmöglichkeiten gibt es Bisaglia zufolge auch für Seniorenwohnheime und für die verschiedenen sozialen Dienste. Hinzugekommen sind auch Förderungen für Kultur-Genossenschaften.

    Christof Gamper, Arbeitsrechtsexperte und Teamleiter des Bereichs Personalberatung sprach über das "Decreto Rilancio", das von allen hart erwartet worden ist. Gamper: „Die Veröffentlichung hat sich aufgrund der vielen Änderungsanträge hingezogen. Herausgekommen ist ein Gesetzesdekret, das erst in ein Gesetz umgewandelt werden muss und bis dahin könnten, ihm zufolge, noch weitere Änderungen und Anpassungen kommen.“

    Viele Sozialgenossenschaften in Südtirol haben inzwischen ihre Arbeit wieder aufgenommen. Den Vertretern der Mitgliedsgenossenschaften zufolge bleibt es ein Spagat zwischen den strengen Sicherheitsbestimmungen, Hygienevorschriften und dem Wunsch nach Normalität. Die Masken- und Desinfektionspflicht ist vor allem für Kinder-, Jugend- und Seniorenbetreuung eine Belastung. Der Weg zurück in die Normalität wird jedoch noch dauern, denn viele Sozialgenossenschaften stecken nach wie vor in großen finanziellen Schwierigkeiten.

    In den kommenden Tagen wird der Raiffeisenverband die Mitgliedsgenossenschaften in einem ausführlichen Rundschreiben über die neuen Möglichkeiten, Fristen und Kriterien für Ansuchen informieren.

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    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1610 Wed, 27 May 2020 12:08:55 +0200 Raiffeisen IPS in Warteposition https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-ips-in-warteposition.html Vor einem Jahr wurde die Raiffeisen IPS Genossenschaft gegründet. Damit wurde die Trägerorganisation für das künftige institutsbezogene Sicherungssystem (IPS) der Raiffeisenkassen geschaffen. Ende Mai hielt die Genossenschaft in Bozen Rückschau auf ihr erstes Geschäftsjahr. 2019 konnten alle Vorbereitungen für die Anerkennung des Raiffeisen Südtirol IPS durch die Bankenaufsicht getroffen werden. Diese wird spätestens für den Herbst erwartet. Obmann Alexander Gasser sprach bei der Vollversammlung im Raiffeisenhaus, die teils per Videokonferenz abgehalten wurde, von einem regen Geschäftsjahr 2019 für die Raiffeisen IPS Genossenschaft, und ließ die wichtigsten Meilensteine Revue passieren.

    Die Genossenschaft wurde am 14. Juni 2019 mit dem Ziel gegründet, die Mitglieder innerhalb eines institutsbezogenen Sicherungssystems (IPS) abzusichern. Im Falle der Raiffeisenkassen wird dieses System von der Raiffeisen Südtirol IPS Genossenschaft getragen. Ihr gehören 39 unabhängige Raiffeisenkassen, die Raiffeisen Landesbank Südtirol AG und die RK Leasing GmbH als Mitglieder an.

    Wie bekannt, hätten sich die Raiffeisenkassen im Rahmen der Reform der italienischen Genossenschaftsbanken zu einer Bankengruppe mit einer Aktiengesellschaft zusammenschließen müssen. Eine Änderung des Reformgesetzes Ende 2018 erwirkte für Südtirol aber eine Sonderregelung. Diese räumte den Raiffeisenkassen die Möglichkeit ein, anstelle einer lokalen Bankengruppe ein lokales institutsbezogenes Sicherungssystem zu gründen. Damit konnte letztlich auch die Autonomie jeder Raiffeisenkasse in ihrer Geschäftstätigkeit gewahrt bleiben.

    Die Raiffeisen IPS Genossenschaft ist seit 19. Juni des Vorjahres aktiv und kümmert sich um die Einrichtung, Verwaltung und Führung eines institutionellen Schutzsystems, das die Mitglieder schützt und ihre Liquidität und Solvenz garantiert, um eine mögliche Schieflage zu vermeiden. „Wir haben im Geschäftsjahr oberste Priorität auf den Antrag an die Banca d‘Italia um die offizielle Anerkennung des institutsbezogenen Sicherungssystems gelegt, aber auch auf den Aufbau der Organisation und des entsprechenden Know-how“, sagte Obmann Gasser.

    Gegen Schieflagen gerüstet

    Über Monate hat sich die Genossenschaft mit der Fertigstellung des Antrags an die Aufsichtsbehörde beschäftigt und sich dabei mit der Banca d‘Italia kontinuierlich ausgetauscht. Zu den Vorbereitungen gehörte unter anderem auch die Genehmigung wesentlicher Geschäftsordnungen, wie zum Bespiel zu den Regeln für die Berechnung der bereitzustellenden Finanzmittel sowie zum sogenannten IPS Stability Mechanism.

    Zum Ende des Geschäftsjahres, am 31. Dezember 2019, konnte der Antrag um die aufsichtsrechtliche Anerkennung bei der Banca d’Italia offiziell eingereicht werden. Dem war ein einstimmiger Beschluss der Mitglieder vorausgegangen. Bei der entsprechenden Vollversammlung am 20. Dezember wurden die Dokumentenpakete für den Antrag genehmigt. Ebenso einstimmig wurde damals die Einzahlung von Sicherheitsmitteln in Höhe von insgesamt 9,178 Mio. Euro für das Jahr 2019 beschlossen. Insgesamt soll der IPS seitens der Mitglieder bis zum Jahr 2028 schrittweise mit beachtlichen Geldmitteln in Höhe von 92 Mio. Euro ausgestattet werden; dies immer im Verhältnis zu den risikogewichteten Aktiva jeder einzelnen Raiffeisenkasse. Mittel, welche die Genossenschaft zur Behebung von möglichen finanziellen Schieflagen der Mitglieder einsetzen kann.

    Regelmäßiges Monitoring

    Aufgabe eines institutsbezogenen Sicherungssystems ist es, drohende oder bestehende wirtschaftliche Schwierigkeiten bei den Mitgliedern abzuwenden. „Unser vorrangiges Ziel ist es aber, präventiv zu agieren, damit es gar nicht erst zu einer Schieflage kommt“, sagte Obmann Gasser. Für diesen Zweck soll schrittweise ein regelmäßiges Monitoring der Mitglieder aufgebaut werden, welches im Grunde die Kerntätigkeit der Genossenschaft bildet.

    „Das Monitoring dient dazu, frühzeitig Anomalien der Mitglieder zu erkennen, um dadurch die Aktivierung angemessener Interventionen einschätzen zu können“, sagte Obmann Gasser. Ein Stresstest hat ergeben, dass die Raiffeisenkassen – zumindest aktuell – kaum entsprechende Risiken aufweisen würden und sie auch mit ausreichend Kapital ausgestattet seien, hieß es bei der Vollversammlung der IPS Genossenschaft.

    Nächster Meilenstein in Sichtweite

    Mit der Gründung der Raiffeisen Südtirol IPS Genossenschaft als Trägerorganisation sowie mit der Einreichung des offiziellen Antrages bei der Bankenaufsicht um die Anerkennung des Raiffeisen IPS als institutsbezogenes Sicherungssystem für Aufsichtszwecke konnten 2019 zwei wichtige Meilensteine gesetzt werden. Der dritte Meilenstein – die offizielle Anerkennung des IPS seitens der Aufsichtsbehörde – steht noch aus. Die Genehmigung hat sich nicht zuletzt durch die Coronakrise, welche die Regierung veranlasst hat, sämtliche Genehmigungsverfahren auszusetzen, verzögert. Bei Raiffeisen rechnet man nun jedoch fest damit, dass es im Spätsommer oder im Herbst soweit sein wird.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1609 Tue, 26 May 2020 15:55:56 +0200 Erste Online Vollversammlung erfolgreich durchgeführt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/erste-online-vollversammlung-erfolgreich-durchgefuehrt.html Auf der jährlichen Vollversammlung blickt die VHS auf das vergangene Jahr zurück und zieht Bilanz. 2020 geschah dies zum ersten Mal online. Die vorgesehenen Vorstandswahlen wurden inzwischen verschoben. Der Blick auf das vergangene Jahr 2019 beruhigt. Die Statistik zeigt, dass die VHS ihr Soll an Weiterbildungsveranstaltungen, Weiterbildungsstunden und Teilnahmen erfüllt hat, die Zahlen an das Jahr 2018 anknüpfen konnten und die Ziele der VHS mit Erfolg weiter verfolgt werden. Insgesamt wurden rund 1500 Weiterbildungsangebote im Umfang von insgesamt 20.000 Stunden durchgeführt, zu welchen fast 18.000 Teilnahmen registriert wurden. Auch wirtschaftlich konnte das Jahr 2019 positiv abgeschlossen werden und man steht als nicht-gewinnorientiertes Unternehmen auf soliden Beinen.

    Wenig Überraschendes haben die weiteren Kennzahlen zum Geschäftsjahr 2019 preisgegeben: Die Weiterbildung ist und bleibt weiblich, 75 % der Teilnehmenden sind Frauen. Erfreulich ist die gesunkene Ausfallquote, d.h. der prozentuelle Anteil der Veranstaltungen, die wegen zu geringer Teilnehmendenzahl abgesagt werden mussten, war 2019 geringer als im Vorjahr.

    Aufgrund der Ausnahmesituation und der Durchführung der Vollversammlung als online Videokonferenz wurden die Neuwahlen des Vorstandes auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr verlegt. Die Wahlen sollen im Herbst nachgeholt werden und der dann neu gewählte Vorstand die Tätigkeit der VHS für weitere drei Jahre leiten.

    Das angebrochene Geschäftsjahr 2020 gestaltet sich allerdings ambivalent. „Die Situation, in welcher wir uns jetzt – im Mai 2020 - befinden, ist sicher alles andere, als einfach. Wir mussten und müssen damit umgehen und haben unsere Fähigkeit, dies zu tun, auch schon bewiesen. In kürzester Zeit konnten wir auf Home-Office und Online-Kurse umstellen, sodass die Tätigkeit nicht zum Erliegen kam. Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Krisensituation sind aber durchaus interessant und für unsere zukünftige Tätigkeit anregend“, kommentiert Präsident Oswald Rogger die aktuelle Situation.

    „Wir sind sehr stolz, dass wir der aktuellen Situation so positiv begegnen konnten,“ führt Barbara Pixner, Direktorin der VHS weiter aus. „Wir haben tolle Rückmeldungen von zufriedenen TeilnehmerInnen bekommen und durch das Online Angebot sicher auch neue KundInnen gewonnen. Die Herausforderungen an das gesamte Team ist groß, aber, wie sich gezeigt hat, ist Flexibilität die Stärke der VHS.“

    Die Wiederaufnahme der regulären Kurstätigkeit ist für Anfang Juni geplant. Die aktuell gültigen Bestimmungen erlauben allerdings fast nur Veranstaltungen im Freien, da die derzeitige Regelung von 10 qm pro Person zu restriktiv ist.

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    Bozen und Umgebung Kultur
    news-1608 Mon, 25 May 2020 10:05:23 +0200 RAI Land und Leben https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/rai-land-und-leben.html Die Radiosendung vom 24.5.20 „Land&Leben, Magazin für Landwirtschaft“ auf RAI Südtirol Im Radiobeitrag vom 24.5.20 „Land&Leben, Magazin für Landwirtschaft“ auf RAI Südtirol geht es um die folgenden Themen:

    1. Herdenschutz: Warum braucht es ihn, was ist für heuer vorgesehen und warum steckt der zuständige Landesrat in der Zwickmühle? Interview mit Landesrat Arnold Schuler

    2. Weinkrise: Warum die Weinwirtschaft nach gerade mal zwei Monaten Verkaufseinbußen in die Krise geschlittert ist und wie Winzer und Kellereien darauf reagiert haben

     

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    Bozen und Umgebung Sonstige Wein
    news-1606 Fri, 22 May 2020 10:04:11 +0200 Hanspeter Felder ist neuer Präsident der Raiffeisen Landesbank Südtirol AG https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/hanspeter-felder-ist-neuer-praesident-der-raiffeisen-landesbank-suedtirol-ag.html Der Verwaltungsrat der Raiffeisen Landesbank Südtirol AG (RLB) hat vor kurzem Hanspeter Felder zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Der 48-jährige Olanger ist damit der Nachfolger von Michael Grüner, der die Bank 23 Jahre lang geführt hat. Josef Alber steht ihm als Vizepräsident zur Seite. Felder ist seit fünf Jahren Mitglied des Verwaltungsrates der RLB. 

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1605 Thu, 21 May 2020 11:16:26 +0200 Mutual Help - der Südtiroler Gesundheitsfonds wächst weiter https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mutual-help-der-suedtiroler-gesundheitsfonds-waechst-weiter.html Auf der Jahresvollversammlung von Mutual Help wurden die Zahlen aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 präsentiert. Dabei kann sich nicht nur die steigende Mitgliederzahl sehen lassen. Am 20. Mai fand in Bozen die Vollversammlung von Mutual Help statt. „Der Südtiroler Gesundheitsfonds hat zum Jahresende 2019 die Marke von 20.000 Mitgliedern überschritten. Dies entspricht einem Zuwachs von 20,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit einer Bilanzsumme von 2,5 Mio. Euro und einer ausgeglichenen Bilanz steht Mutual Help solide da“, sagte Koordinator Klaus Gufler.
    Mutual Help steht den eingeschriebenen Mitgliedern als lokaler, kompetenter Partner zur Seite. „Neben den ausbezahlten Leistungen schafft das lokale Netzwerk mit kompetenten Partnern und Konventionen lokale Win-Win-Lösungen für die Eingeschriebenen und fördert den lokalen Wirtschaftskreislauf“, sagte Präsident Stefano Ruele.
    Mutual Help hat neben den lokalen Abkommen mit verschiedenen Verbänden, die Leistungen für die eingeschriebenen Mitglieder weiterentwickelt und auch die lokalen Konventionen weiter ausgebaut.
     

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1604 Thu, 21 May 2020 10:30:28 +0200 Informationstagung für die Mitglieds-Genossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/informationstagung-fuer-die-mitglieds-genossenschaften.html Im Rahmen einer Videokonferenz informierte der Raiffeisenverband die Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften über die besonderen Modalitäten zur Abhaltung der Jahresvollversammlung in der Corona-Zeit. Verbandsobmann Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser konnten zu dieser ersten Videokonferenz für Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften rund 100 Mitgliedsvertreterinnen und Mitgliedsvertreter begrüßen. Von Leon verwies eingangs auf die bekannten Corona-Einschränkungen, die für die Mitgliedsgenossenschaften in unterschiedlicher Weise mit Herausforderung verbunden sind, und die sich auch auf die jährlichen Vollversammlungen auswirken.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1603 Tue, 19 May 2020 10:29:25 +0200 Raiffeisen Landesbank: Rückblick auf 2019 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-landesbank-rueckblick-auf-2019.html Top-Ergebnisse bei Einlagen, Kreditvolumen und Reingewinn - eine solide Ausgangsposition, um bei der Gestaltung der Zukunft Südtirols tatkräftig mitzuarbeiten. Erstmals Nachhaltigkeitsbericht erstellt. Die Raiffeisen Landesbank Südtirol AG hat das Jahr 2019 mit außerordentlich guten Ergebnissen abgeschlossen. Die gesammelten Kundeneinlagen mit +8,17% und die vergebenen Kredite mit +4,02% erreichen ihre Höchststände. Die Kreditqualität ist weiterhin ausgezeichnet. Der erwirtschaftete Reingewinn ist der höchste seit Bestehen der Bank. Erstmals wird ein Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Dies ist eine gute Basis für die Unterstützung der Südtiroler in der aktuellen Situation.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1602 Tue, 19 May 2020 10:23:45 +0200 (Tele)präsenz in der Krise https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/telepraesenz-in-der-krise.html Die Technik gibt es schon seit 2005. Die strikten Ausgangsbeschränkungen der vergangenen Wochen verhalfen den Videokonferenzen jedoch zu einem wahren Durchbruch. Für den Raiffeisenverband brachte die neue Technologie gar eine Art Quantensprung in der Geschichte der traditionellen Geschäftsführer-Infotagungen. Das Bedürfnis nach Information und Austausch ist in Krisenzeiten besonders groß. Dies galt auch für die Südtiroler Raiffeisenkassen, als sie in den letzten Wochen das Covid 19-Maßnahmenpaket für die Südtiroler Wirtschaft schnürten, um Familien und Unternehmen mit günstigem Geld zu versorgen.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1601 Mon, 18 May 2020 10:53:02 +0200 Samurai-Wespe gegen Marmorierte Baumwanze https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/samurai-wespe-gegen-marmorierte-baumwanze.html Die Marmorierte Baumwanze verursacht Schäden in der Landwirtschaft. Südtirol setzt nun auf eine natürliche Schädlingsbekämpfung mithilfe eines natürlichen Gegenspielers der Baumwanze, der Samurai-Wespe. Das Versuchszentrum Laimburg ist mit der Züchtung und Freisetzung der Samurai-Wespe beauftragt worden. Die Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys) ist inzwischen in vielen Gegenden Europas verbreitet. In Südtirol wird dieses aus Asien stammende invasive Insekt seit 2016 beobachtet. Die Baumwanze befällt verschiedene landwirtschaftliche Kulturen und kann in der lokalen Obstwirtschaft große Schäden verursachen.

    Am Versuchszentrum Laimburg wird der Schädling seit 2016 untersucht. Der Leiter des Instituts für Pflanzengesundheit am Versuchszentrum Laimburg, Klaus Marschall, erklärt: "Derzeit prüfen und entwickeln unsere Experten verschiedene Maßnahmen zur Regulierung der Wanze. Dazu stehen wir auch mit Forschungs- und Beratungsinstitutionen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene im Austausch."

    „Die Freisetzung der Samurai-Wespe ist ein wertvoller Beitrag, um invasive Schädlinge auf natürliche Weise zu regulieren und größere Schäden in unseren Obstwiesen zu verhindern”, betont Agrarlandesrat Arnold Schuler. „Die Bekämpfung von Schädlingen durch natürliche Gegenspieler ist Teil unserer Strategie, unsere Landwirtschaft noch nachhaltiger für alle Beteiligten – Bevölkerung, Landwirte, Fauna und Flora – zu gestalten.“

    Maßnahmen zur Regulierung der Marmorierten Baumwanze

    Auf der Grundlage der gewonnen Erkenntnisse über das Verhalten des Schädlings wurden am Institut für Pflanzengesundheit in einem zweiten Schritt verschiedene Maßnahmen zu dessen Regulierung getestet. Bislang stützten sich die Maßnahmen zur Regulierung der Marmorierten Baumwanze in Südtirol, aber auch in den anderen betroffenen Regionen auf den Einsatz chemischer Insektizide und die Verwendung von Insektenschutznetzen. Langfristig sind jedoch nachhaltigere Strategien wie die biologische Bekämpfung mittels eines natürlichen Gegenspielers notwendig und wünschenswert. In Asien wird die Marmorierte Baumwanze auf natürliche Art und Weise, nämlich durch bestimmte Parasitoide wie die Samurai-Wespe (Trisssolcus japonicus), in Schach gehalten. Dieser „natürliche Gegenspieler“ aus dem ursprünglichen Verbreitungsgebiet des Schädlings in Asien soll nun auch hierzulande eingesetzt werden, um die Populationsdichte der Baumwanze auch in Südtirol soweit zu verringern, dass diese keine Gefahr für die heimischen Kulturen mehr darstellt. „Erste Laborversuche in der Schweiz, China oder den USA haben ergeben, dass die Samurai-Wespe 90 bis 100 % der Eier der Baumwanze parasitieren kann“, berichtet Entomologin Silvia Schmidt.

    Nachzucht und Freisetzung der Samurai-Wespe

    Was bisher im Labor versucht wurde, soll im Sommer 2020 dann auch im Freiland glücken. Natürlich ist dabei Vorsicht geboten, denn die Freisetzung nicht-heimischer Arten kann sich negativ auf das lokale Ökosystem auswirken. Darum hat das italienische Umweltministerium mögliche Folgen genau geprüft und bewertet. Ein am 5. September 2019 veröffentlichtes Dekret des Präsidenten der Republik (Nr. 102 vom 5. Juli 2019) erlaubt die Einführung nicht-heimischer Arten und deren Einsatz zur Schädlingsbekämpfung. In einem Dekret des Umweltministeriums vom 2. April 2020 wurden die Kriterien festgelegt, nach denen nicht-heimische Arten wie die Samurai-Wespe freigesetzt werden können.

    „Bei der Samurai-Wespe handelt es sich um einen ca. 2 mm kleinen eierfressenden Parasitoiden, der die Eigelege der Marmorierten Baumwanze parasitiert. Er legt seine Eier in den Eigelegen der Baumwanze ab und hindert diese so daran, sich zu vermehren“, erklärt Expertin Martina Falagiarda von der Arbeitsgruppe Entomologie.

    Um die Samurai-Wespe erfolgreich freisetzen und damit ihre Ansiedelung in Südtirol fördern zu können, muss das Insekt nachgezüchtet werden. Dies ist seit Mai 2020 in Italien erlaubt und wird vom nationalen Pflanzenschutzdienst und vom nationalen Forschungsinstitut CREA (Consiglio per la ricerca in agricoltura e l’analisi dell’economia agraria) koordiniert. Im Auftrag des nationalen Pflanzenschutzdienstes liefert das CREA nun Material zur Vermehrung der Samurai-Wespe an die dazu ermächtigten regionalen Forschungsinstitutionen aus. Für die Autonome Provinz Bozen – Südtirol ist das Versuchszentrum Laimburg mit der Nachzucht der Samurai-Wespe zwecks biologischer Regulierung der Marmorierten Baumwanze beauftragt worden, im benachbarten Trentino die Fondazione Edmund Mach in San Michele all’Adige.  

    Für die Nachzucht der Samurai-Wespe braucht es – ironischerweise – den Schädling selbst, also Marmorierte Baumwanzen. Diese Wanzen werden am Versuchszentrum Laimburg gezüchtet, damit sie Eigelege produzieren, die die Samurai-Wespe parasitieren und sich so vermehren kann. Je mehr Eier der Marmorierten Baumwanze zur Verfügung stehen, umso größer die Anzahl vermehrter Parasitoide, die zur Bekämpfung der Marmorierten Baumwanze im Feld freigesetzt werden können.

    Am 7. Mai ist das erste für die Nachzucht der Samurai-Wespe erforderliche Vermehrungsmaterial über den Pflanzenschutzdienst Bozen am Versuchszentrum Laimburg eingetroffen: “Wir haben zwölf durch die Samurai-Wespe parasitierte Eigelege der Marmorierten Baumwanze erhalten und am 14. Mai außerdem noch 25 Adulttiere der Samurai-Wespe. Damit können wir mit der Nachzucht beginnen”, erklärt Martina Falagiarda.

    Ab Juni 2020 soll die Samurai-Wespe freigesetzt werden, um deren Ansiedlung in Südtirol zu fördern und damit eine nachhaltige Regulierung der Marmorierte Baumwanze zu ermöglichen.

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    Bozen und Umgebung Obst
    news-1600 Fri, 15 May 2020 12:07:27 +0200 LEADER im Wipptal - erfolgreicher Aufruf zur Projekteinreichung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/leader-im-wipptal-erfolgreicher-aufruf-zur-projekteinreichung.html Das LEADER-Gebiet „Wipptal 2020“ hat seinen zehnten Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen erfolgreich beendet. Die Lokale Aktionsgruppe Wipptal 2020 hat weitere acht Projekte genehmigt. Die Lokale Aktionsgruppe Wipptal 2020 - das Entscheidungsgremium im Rahmen von LEADER im Wipptal - hat weitere acht Projekte genehmigt.
    Für mehrere Untermaßnahmen im Lokalen Entwicklungsplan Wipptal 2020 konnte von Mitte März bis Mitte April 2020 angesucht werden, das heißt für Investitionen für die landwirtschaftliche Produktion und Diversifizierung, für die Unterstützung von nicht-landwirtschaftlichen Tätigkeiten von
    Kleinst- und Kleinbetrieben, für den Bau und Sanierung von Wanderwegen bin hin zu Projekten der Dorfgestaltung und Freizeitinfrastruktur sowie Kooperationsprojekten.
    In diesem zehnten Aufrufen wurden insgesamt acht Projekte eingereicht und von der LAG Wipptal 2020 genehmigt.

    Die ausgewählten Projekte betreffen die Konzepterstellung für:

    • Dorf- und Verkehrsplanung in der Gemeinde Pfitsch,
    • Dorfgestaltung Pflersch,
    • Dorfgestaltung Mauls,
    • Errichtung eines Parpklatzes für den Klettersteig in Afens,
    • Sanierung des Kreuzweges in Stilfes,
    • Errichtung einer Aussichtsplattform in der Hölle in Innerpflersch,
    • touristische Entwicklung der Glockenweihnacht in Sterzing – Ratschings, 
    • Kooperationsprojekt der HGV Service Gen. mit den Lokalen Aktionsgruppen Eisacktaler Dolomiten, Sarntaler Alpen und Wipptal 2020 zur Weiterentwicklung der Eisacktaler Kost.

    Das EU-Förderprogramm LEADER setzt sich unter anderem zum Ziel, lokale Kreisläufe zu unterstützen. Vor diesem Hintergrund ist auch der jüngste Beschluss der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) im LEADER-Gebiet Wipptal 2020 gefasst worden: Es handelt sich um die Mitfinanzierung eines Kooperationsprojektes zur Weiterentwicklung und Neuausrichtung der Eisacktaler Kost, bei welchem der Bezug zum Territorium mit dem Aufgreifen der Zusammenarbeit mit verschiedenen Sektoren gestärkt werden soll und mit verschiedenen Werbemaßnahmen die Eisacktaler Kost weiterentwickelt werden soll.
    „In den vergangenen Aufrufen wurden bereits viele interessante Projekte eingereicht. Wir sind nun froh, dass auch private Projektwerber verstärkt Interesse zeigen und Projekte mit starkem lokalen Bezug einreichen und das Territorium so gestärkt wird“ so Karl Polig, Präsident der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Wipptal 2020. Umso mehr sei man deshalb erfreut, dass besonders in dieser schwierigen Zeit auch der lokale Tourismus in den Genuss einer Förderung kommt.
    Die Lokale Aktionsgruppe Wipptal 2020 wird von der Genossenschaft für Regionalentwicklung und Weiterbildung Wipptal/Eisacktal m.b.H. (GRW Wipptal/Eisacktal) unter Führung von Koordinatorin Carmen Turin begleitet, die den Interessierten für Fragen und zur Vorbereitung der Projekte und Fördergesuche zur Verfügung steht, da diese doch mit einigem an Aufwand verbunden sind.

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    Eisacktal/Wipptal Sonstige
    news-1599 Fri, 15 May 2020 11:06:02 +0200 Hoffnung Neustart https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/hoffnung-neustart-1.html Seit acht Wochen haben viele Sozialgenossenschaften aufgrund der von der Regierung beschlossenen Maßnahmen zum Schutz vor Ausbreitung des Coronavirus ihre Dienste eingestellt. Für den Neustart ab kommender Woche bleiben Hoffnung und offene Fragen. In Südtirol können Kleinkinder zwischen null und drei Jahren ab 18. Mai wieder in die Tagesstätte oder zur Tagesmutter. An den Richtlinien zur Wiedereröffnung haben Südtiroler Sozialgenossenschaften mitgearbeitet. Das Dokument „Neustart“ beschreibt, wie diese Dienste wieder aufgenommen und gleichzeitig die Sicherheitsauflagen zum Schutz vor dem Corona-Virus eingehalten werden können: begrenzte Anzahl der Kinder, eigene Räume für Kleingruppen, möglichst dieselbe Betreuungsperson, Mundschutz, Desinfektion, Hygienemaßnahmen. Genau diese Richtlinien machen die Wiedereröffnung für alle zur Herausforderung. Für die vorgeschriebene Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel und die derzeit schwer zu beschaffenden FFP2- Masken will das Land finanzielle und organisatorische Hilfe geben, Gemeinden könnten Räumlichkeiten bereitstellen. Dennoch bleiben viele Fragen offen.

    Dies gilt auch für die Sommerbetreuung von Kindern. Die noch ausstehenden Richtlinien werden die Details klären.

    Mundschutzmasken nähen

    Positive Meldungen gibt es dennoch: Die Mitarbeiter der Nähstube der Sozialgenossenschaft VergißMeinNicht arbeiten wieder, sie sind dazu übergegangen, anstelle der Designerkleidung Mundschutzmasken für die Firma Durst in Brixen zu nähen. Auch die Sozialgenossenschaft Sticktrend in Villnöss arbeitet an Mundschutzmasken.

    Die Seniorenwohnheime, das Südtiroler Kinderdorf und die Sozialgenossenschaft EOS in Bruneck hatten ihre Tätigkeit gar nie abgesetzt. Genossenschaften der Kultur und Bildung hingegen müssen mit der Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit warten. Betroffen sind besonders die Genossenschaften des Theaters, oder die Genossenschaft BAU, die Kunstprojekte organisiert. Auch die Sozialgenossenschaft IARTS – Systemisches Institut für Forschung und Therapie Südtirol kann erst im Herbst wieder starten. Die Genossenschaft Haus Noldin wird die Angebote für Kinder wieder aufnehmen. Die Beherbergung bleibt jedoch durch die Einschränkungen im Tourismus geschlossen.

    Petra Bisaglia vom Raiffeisenverband ist dennoch zuversichtlich: „Der Neustart bereitet zwar Unsicherheiten, macht aber auch neue Energien frei.“ Aus ihrer Sicht sind die Sozialgenossenschaften im Raiffeisenverband sehr gut für die neue Phase gerüstet. „Das System Genossenschaften zeigt in dieser Krise einmal mehr, wie lebendig und anpassungsfähig es ist.“

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    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1598 Thu, 14 May 2020 16:27:24 +0200 Weißburgunder Rarity 2007: langlebiges Erbe einer Wein-Legende  https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/weissburgunder-rarity-2007-langlebiges-erbe-einer-wein-legende.html Sebastian Stocker, der 2017 verstorbene, historische Kellermeister der Kellerei Terlan, ging stets neue Wege. Er legte den Grundstein für die außergewöhnlichen Weine auf dem Terlaner Terroir. In einer Zeit, in der in Südtirol kaum jemand an Qualität dachte, experimentierte der ehemalige Kellermeister der Kellerei Terlan, Sebastian Stocker, tauschte sich aus und gab sich von frühmorgens bis spätabends seiner großen Leidenschaft für Wein hin. Der jetzt vorgestellte Weißburgunder Rarity 2007 nimmt Bezug auf Stockers Experimentiergeist. 
    Der Altkellermeister war ein Tüftler: Mit Akribie und Feingefühl hielt er seine Beobachtungen, die er im Weinberg und im Keller machte, in einem Notizbuch fest. Schon Anfang der 1960er-Jahre untersuchte und verglich er Reben unterschiedlicher Flächen. „Bei Verkostungen bemerkte ich, dass es einen Unterschied machte, wo die Trauben wuchsen und wie alt die Rebstöcke waren.” Aus dieser Selektion entwickelte sich eine Technik, sprich das Ausbauen kleiner Mengen in Drucktanks, die Stocker ursprünglich für die Herstellung von Schaumweinen angekauft hatte. Die Zeit jedoch war damals, im fernen Jahr 1967, noch nicht reif dafür. Also funktionierte er sie um – zu Lagertanks für seine Traubenselektionen, die dort die Möglichkeit erhalten sollten, länger auf der Feinhefe zu ruhen. „Es war wie ein Versuch mit offenem Ausgang“, erklärte er einmal. Nach einigen Jahren zeigte sich, dass dieses lange Hefelager der Entwicklungsfähigkeit und der Struktur der Weine sehr guttat. Ebenfalls beeindruckt von Stockers Weinschätzen – die ab 1979 als Rarity abgefüllt wurden- zeigten sich bei gemeinsamen Verkostungsrunden zwei bedeutende Persönlichkeiten der Weinwelt zu jener Zeit, Giorgio Grai und André Tchelistcheff. Es war der Beginn einer Tradition, an der die Kellerei Terlan aus gutem Grund festhält, schließlich sind die Rarity - Weine ein überzeugendes Argument für die Langlebigkeit der Terlaner Weißweine.

    Kofler führt Stockers Erbe weiter 

    Rudi Kofler führt seit 2002 als Kellermeister der Kellerei Terlan das Erbe von Wein-Pionier Stocker weiter. Er verantwortet daher alle Rarity-Weine, die seither nach dem Vorbild Stockers hergestellt wurden: „Er war eine bemerkenswerte Persönlichkeit”, erinnert sich Kofler. “Und er war wie besessen vom Konzept des langen Hefelagers. Mittlerweile wissen wir, dass neben dem Terlaner Terroir auch dieses einen entscheidenden Beitrag zur Langlebigkeit leistet. Die Weine gewinnen trotz oder gerade wegen der langen Entfaltungszeit an Frische und Komplexität dazu“, erklärt er. 
    Hinter der Stocker´schen „Erfindung“, der Produktion von Raritätenweinen, steckt mittlerweile ein kluges Qualitätsmanagement, das Kofler anhand der neuen Rarity Weißburgunder 2007 erläutert: „Im Falle des Weißburgunders Rarity 2007 stammen die Trauben aus ausgewählten Parzellen von 3 Höfen im Vorberggebiet, auf Höhenlagen zwischen 500 und 600 Metern. Die Böden dort bestehen aus subvulkanischem Quarzporphyr, sind karg und leicht“, so Kofler. „Diese Weinberge sind 40 bis 50 Jahre alt und bringen natürlich lockere Trauben und sehr geringe Hektarerträge hervor. Der Weißburgunder 2007 wurde zunächst ein Jahr lang im Holzfass ausgebaut, danach kam er für 11 Jahre in einen Stahltank des Raritätenkellers. Während dieses langen Ausbaus erfolgt eine sogenannte Autolyse der Hefen, welche dem Wein eine besondere Aroma - und Geschmackskomplexität verleiht. Weiters erfolgt eine natürliche Stabilisierung, welche sich für die Alterungsfähigkeit äußerst positiv auswirkt.” 

    2007 - ein finessenreicher Wein 

    Dass die Sorte Weißburgunder mittlerweile fast zum Fixstarter in der Wahl des Raritätenweines wurde, ist kein Zufall: „Wir beobachten seit Jahrzehnten, dass das Qualitäts- und Reifepotenzial unserer Weißburgunder besonders groß ist. Der Jahrgang 2007 zeichnet sich durch eine ausreichende Niederschlagsmenge im Sommer und durch einen sehr milden, sonnigen Herbst aus, welcher einen verfrühten Erntebeginn zur Folge hatte. Der Wein ist finessenreich, von einer tänzelnden Leichtigkeit und hohen Komplexität und einer Frische, die geradezu jugendlich ist“, so Kofler.  
    Erhältlich ist der Raritätenwein in einer streng limitierten Auflage von 3.300 Flaschen in der gehobenen Gastronomie sowie im ausgewählten Fachhandel.

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    Bozen und Umgebung Wein
    news-1597 Thu, 14 May 2020 15:02:58 +0200 Sinn und Nutzen stiften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/sinn-und-nutzen-stiften.html Seit 20 Jahren vergibt Ethical Banking Förderkredite und unterstützt damit besondere Projekte, die Sinn und Nutzen stiften. Ein erfolgreiches Hilfe-zur-Selbsthilfe-Modell. Zum genossenschaftlichen Auftrag der Raiffeisenkassen gehört es, sorgfältig mit den Spargeldern der Mitglieder und Kunden umzugehen und sie sichtbar und transparent im Tätigkeitsgebiet einzusetzen. Ethical Banking folgt dieser Raiffeisen-Tradition und arbeitet nach dem klassischen Leitgedanken von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, sprich Solidarität, Hilfe zur Selbsthilfe und Selbstverantwortung.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1593 Wed, 13 May 2020 16:00:00 +0200 Grüne Wurzeln stärken https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/gruene-wurzeln-staerken.html Die Raiffeisen Landesbank Südtirol AG präsentiert bei ihrer Gesellschafterversammlung am 18. Mai erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht. Aus Überzeugung und für eine nachhaltige Zukunft. In der Corona-Krise scheint das Thema Nachhaltigkeit in den Hintergrund zu rücken. Doch an Wichtigkeit hat das Thema nicht verloren. Im Gegenteil, nach wie vor drohen uns die Folgen des Klimawandels und soziale Ungleichgewichte immer stärker zu treffen. Diese werden auch auf die Südtiroler Wirtschaft und insbesondere Landwirtschaft Auswirkungen haben. Ein Umdenken ist also angeraten.

    Langfristiger Mehrwert

    Diesen neuen Herausforderungen ist sich die Raiffeisen Landesbank Südtirol AG (RLB) bewusst und geht daher mit Überzeugung mehr denn je den Weg in Richtung Nachhaltigkeit. Denn als „grüne“ Bank verbindet Raiffeisen seit jeher den wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlich verantwortungsvollem Handeln. Nachhaltigkeit gehört zu den Grundprinzipien von Raiffeisen und so auch der RLB. Mit der Ausarbeitung des ersten Nachhaltigkeitsberichtes ist es der Bank ein Anliegen ihre Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner für das Thema zu sensibilisieren, um langfristig für alle einen Mehrwert zu schaffen.

    Bei der Erarbeitung der Inhalte des Nachhaltigkeitsberichtes wurde die RLB vom Ökoinstitut Südtirol unterstützt. Es wurden Workshops mit dem Verwaltungsrat und den Mitarbeitern veranstaltet, bei denen über Nachhaltigkeit diskutiert wurde. Bei einer Online-Befragung konnten die Mitarbeiter ihre Meinung äußern und Verbesserungsvorschläge einbringen. Mit den vielen Ideen wurde ein Maßnahmenpakt geschnürt, das nun umgesetzt wird. „Wir wollen konkret werden und nicht nur schöne Aussagen treffen“, beschreibt Generaldirektor Zenone Giacomuzzi diese Vorgehensweise.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1594 Tue, 12 May 2020 09:13:58 +0200 Raiffeisenkasse Wipptal hält Vollversammlung ab https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenkasse-wipptal-haelt-vollversammlung-ab.html Am 8. Mai fand die ordentliche Vollversammlung der Raiffeisenkasse Wipptal statt. Nachdem zur Zeit Zusammenkünfte von Menschen generell verboten sind, musste für die Vollversammlung eine andere Form der Abwicklung gefunden werden. Eisacktal/Wipptal Finanzen news-1591 Thu, 07 May 2020 10:23:10 +0200 Kellerei Kurtatsch feiert: zuerst die Helden, dann sich selbst https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-kurtatsch-feiert-zuerst-die-helden-dann-sich-selbst.html Die Kellerei Kurtatsch hätte aktuell einiges zu feiern: Fertigstellung und Einweihung des Neubaus, 120-Jahr-Feier, Präsentation eines neuen vielversprechenden Produkts und Veranstaltungen im Rahmen der Südtiroler Weinstraßen-Wochen. Aufgrund von Corona wurden vorerst alle Feiern ausgesetzt. Das Gebot der Stunden lautet Zusammenhalten, intern und darüber hinaus. „Wir haben uns von Anfang an die Frage gestellt, wie unsere Kellerei einen Beitrag leisten kann und denen danken, die an vorderster Front für uns alle ihr Bestes geben“ betont Andreas Kofler, Obmann der Kellerei Kurtatsch. Die Idee der Falkensteiner Hotel Gruppe, die COVID-19 Helden des Südtiroler Sanitätsbetriebes ein Wochenende in die vier Südtiroler Hotels einzuladen, kam deshalb sehr gelegen. „Die Kellerei Kurtatsch stellt für diese Initiative 700 Flaschen ihrer besten Weine zur Verfügung und wird die Weine auf die servierten Speisen abstimmen“, erläutert Kellermeister Othmar Doná.
    „Diese Geste ist ein Applaus an die Helden, ein Beweis der guten Kooperation zwischen Weinwirtschaft und Tourismus und ein guter Anlass, auf das Leben, das Glück und die Gesundheit anzustoßen. Unsere für Mai geplanten Feiern werden wir nachholen, um auch mit unseren Mitgliedern, Kunden, Partnern und Gästen das Leben und die Südtiroler Weinwirtschaft zu feiern“, verspricht Andreas Kofler.

    Die Kellerei Kurtatsch wurde 1900 gegründet und ist damit eine der ältesten Kellereigenossenschaften Südtirols. Mit 193 ha und 1,5 Mio. Flaschen pro Jahr ist sie eine der kleinsten, durch ihre Lagenweine aber auch eine der besten des Landes. Lagen von 220 bis 900 m ü.d.M., also ein Höhenunterschied von 700m in einem Weinbaudorf, sind einzigartig in ganz Europa. Dadurch findet jede Rebsorte ihren idealen Standort:  Frische mineralische Weißweine entstehen aus hohen Lagen, langlebige Rotweine aus warmen Lagen.

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    Überetsch/Unterland Wein
    news-1590 Tue, 05 May 2020 14:40:00 +0200 Müssen parallel laufen: Soziale Gerechtigkeit und ökonomische Effizienz https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/muessen-parallel-laufen-soziale-gerechtigkeit-und-oekonomische-effizienz.html Seit der Verbandsgründung 1960 haben rund dreißig Menschen die Raiffeisen-Ehrennadel in Gold erhalten, weil sie sich über ihre berufliche Tätigkeit besondere Verdienste für das Südtiroler Genossenschaftswesen erworben haben. Heiner Nicolussi-Leck ist einer davon. Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige news-1578 Tue, 05 May 2020 14:28:00 +0200 Sozialgenossenschaft Spirit: Neustart auch im Soul Garden in Fragsburg https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/sozialgenossenschaft-spirit-neustart-auch-im-soul-garden-in-fragsburg.html Das Restaurant African Soul in Meran steht still. Seit dem Greifen der Maßnahmen zum Schutz vor Ausbreitung des Coronavirus musste die Sozialgenossenschaft Spirit ihr afrikanisches Restaurant schließen. Umso erfreulicher ist es, dass der neue Betriebszweig der Genossenschaft trotzdem zu wachsen beginnt. Diesen Frühjahr hat die Sozialgenossenschaft Spirit ihr Tätigkeitsfeld erweitert und baut auf einem knapp 1.500 qm großen Grundstück in der Nähe der Fragsburg, oberhalb von Meran, biologisches Gemüse, Beeren und Blumen an. Die Geschäftsführerin der Sozialgenossenschaft Spirit, Julia Kuppelwieser, freut sich: „Wir haben das Grundstück des Versuchszentrums der Laimburg als leeres Feld übernommen und mittlerweile ist bereits der halbe Garten bepflanzt. Das gute Wetter kommt uns zugute.“

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    Burggrafenamt Sozial
    news-1589 Tue, 05 May 2020 09:17:52 +0200 Ethical Banking für regionale Kreisläufe https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/ethical-banking-fuer-regionale-kreislaeufe.html Bereits seit Jahren unterstützt Ethical Banking der Raiffeisenkasse Bozen regionale Kreisläufe und Produzenten, die einen Mehrwert schaffen. Die Bank lebt somit die Raiffeisen-Werte Solidarität, Hilfe zur Selbsthilfe und Selbstverantwortung. In Zeiten wie diesen ist Ethical Banking der Raiffeisenkasse Bozen ein Anliegen, nicht nur als ethische Bank-Dienstleister aufzutreten, sondern konkrete Schritte für ein solidarisches Wirtschaften und Solidarität in schwierigen Zeiten zu setzen. Die Aktion “Lass dich überraschen“ soll allen Interessierten lokale Weinproduzenten näher bringen, die Möglichkeit eröffnen neue Sorten und Eigenbau-Kellereien kennenzulernen und gleichzeitig Produzenten und Konsumenten in neuer Form zusammenzubringen.  

    Die Initiative "Lass dich überraschen" ist eine Gemeinschaftsaktion von Ethical Banking und sechs lokalen Weinproduzenten.  

    Weitere Informationen im Flyer

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1592 Fri, 01 May 2020 12:37:00 +0200 Hoffnung Neustart https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/hoffnung-neustart.html Seit Wochen haben viele Sozialgenossenschaften aufgrund der Einschränkungen zum Schutz vor Ausbreitung des Coronavirus ihre Dienste eingestellt. Nun rückt – zumindest in Südtirol - die Wiedereröffnung näher. Ein Neustart zwischen Hoffnung und vielen offenen Fragen. Die positive Meldung zuerst: in Südtirol können Kleinkinder zwischen 0 und 3 Jahren ab 18. Mai wieder in die Tagesstätte oder zu ihrer Tagesmutter. Die entsprechenden sanitären Richtlinien und Protokolle werden gerade vom Südtiroler Sanitätsbetrieb ausgearbeitet, denn auf staatlicher Ebene gibt es noch kein entsprechendes Protokoll. An den Richtlinien zur Wiedereröffnung haben auch Südtiroler Sozialgenossenschaften mitgearbeitet, darunter sechs Mitgliedsgenossenschaften des Raiffeisenverbandes. Das von ihnen ausgearbeitete Dokument „Neustart“ beschreibt, wie die Tagesmütter- und Kleinkindbetreuer ihre Dienste wieder aufnehmen und gleichzeitig die Sicherheitsauflagen gegen die Ausbreitung des Coronavirus einhalten könnten. Die Erfahrungen aus Deutschland und Österreich, wo die Kleinkindbetreuung der Nach-Corona-Zeit bereits läuft, sind ins Dokument eingearbeitet. Für Kindertagesstätten hieße das konkret: begrenzte Anzahl der Kinder, eigene Räume für Kleingruppen, möglichst immer dieselbe Betreuungsperson, Mundschutz, Desinfektion, Hygienemaßnahmen. Vorgesehen sind auch neue Übergaberituale mit gestaffelten Eintritten der Eltern, um Menschenansammlungen im Eingangsbereich zu vermeiden.

    Inzwischen hat auch die zuständige Landesrätin, Waltraud Deeg, einen Beschlussantrag auf den Tisch gelegt, und dabei einige Punkte aus dem „Neustart“ übernommen. Allerdings sind die darin formulierten Auflagen noch strenger. Petra Bisaglia, die im Raiffeisenverband Südtirol für die Sozialgenossenschaften zuständig ist, meint dazu: „Was uns ein bisschen getroffen hat, war die Begrenzung der Kinderanzahl auf vier pro Gruppe. Damit hatten wir nicht gerechnet. Für Kindertagesstätten, die üblicherweise mit einem Betreuungsschlüssel von 1:5 arbeiten, bedeutet dies nicht nur, dass sie weniger Betreuungsplätze zur Verfügung stellen können, sondern auch finanzielle Einbußen.“ Die Einschränkungen bei der Anzahl der zu betreuenden Kinder von fünf auf vier Kinder gilt auch für Tagesmütter. Für sie gilt zusätzlich, dass ihre eigenen Kinder unter 6 Jahren, zur Anzahl der betreuten Kinder hinzugezählt werden müssen. Auch hier muss eine Lösung gefunden werden.

    Das Land plant zwar finanzielle und organisatorische Hilfe bei der Bereitstellung von Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel und den derzeit schwer zu beschaffenden FFP2-Masken. Dennoch führen die neuen Richtlinien dazu, dass die Wiederöffnung der Dienste auf mehreren Ebenen zu einer Herausforderung bleiben.

    Wie können Kleingruppen organisiert werden, wenn es in der Einrichtung nicht genügend Räumlichkeiten gibt? Wie geht man damit um, wenn Mitarbeiterinnen mit Schulkindern, selbst Betreuungsnot anmelden oder Angst vor einer Übertragung des Virus an eigene Familienmitglieder haben? Wie viele Kinder werden die Betreuungsangebote ab 18. Mai in Anspruch nehmen?

    Die Genossenschaften führen derzeit eine Bedarfserhebung durch, denn die bestehende Rangordnung gilt nicht mehr. Jetzt sollen zuerst berufstätige Eltern Zugang zu Kinderbetreuung erhalten oder berufstätige Alleinerziehende, erst später auch andere. Bei den Räumlichkeiten könnte es Unterstützung von den Gemeinden geben, wie beispielsweise in Vahrn. Hier hat die Gemeinde eine zusätzliche Kindergartensektion für die Kleinkindbetreuung zur Verfügung gestellt. Für andere Bereiche bleiben nach wie vor viele Fragen offen. Als positiv sieht Bisaglia: „Im Großen und Ganzen ist die Bereitschaft von allen Seiten da, es sind auch Gelder zur Verfügung gestellt worden. Ich gehe deswegen schon davon aus, dass man in allen Bereichen Lösungen finden wird.“

    Die Wiedereröffnung naht auch für Sozialgenossenschaften, die nicht mit Kinderbetreuung zu tun haben. Wiedereröffnet werden beispielsweise auch die Dienste der Sozialgenossenschaften des Typs B, die beeinträchtigten Personen eine Arbeits- und Integrationsmöglichkeit bieten in unterschiedlichen Bereichen wie Gastronomie, Handwerk und Dienstleistungen. Hier bleibt eine gewisse Ungewissheit in Bezug auf die Nachfrage. Andere Sozialgenossenschaften hingegen arbeiten bereits: So sind die Mitarbeiter der Nähstube der Sozialgenossenschaft VergißMeinNicht dazu übergegangen anstelle der Designerkleidung Mundschutzmasken für die Firma Durst in Brixen zu nähen. Auch die Sozialgenossenschaft Sticktrend in Villnöss hat ihre Tätigkeit wieder aufgenommen und verarbeitet ebenfalls Mundschutzmasken.

    Andere Sozialgenossenschaften, wie beispielsweise die Seniorenwohnheime, das Südtiroler Kinderdorf, die Sozialgenossenschaft EOS in Bruneck haben kontinuierlich weitergearbeitet.

    Ab 18. Mai sollen auch Sozialgenossenschaften, die Sommerprojekte für Kinder anbieten, starten. Da viele Kinder jedoch noch bis Schulende im Fernunterricht sind, wird es vermutlich erst nach dem offiziellen Schulschluss losgehen. Auch hier ist eine Begrenzung der Gruppenanzahl vorgesehen maximal 6 Kinder pro Gruppe. Die noch ausstehenden Details werden entscheiden, wie Kinderbetreuung diesen Sommer aussehen wird. Der Aufenthalt im Freien wird jedenfalls allen ans Herz gelegt und im Laufe des Sommers werden weitere Lockerungen erwartet.

    Derzeit noch stark von den Einschränkungen betroffen bleibt der Bereich Kultur und Bildung. Die vor kurzem gegründete Sozialgenossenschaft IARTS - Systemisches Institut für Forschung und Therapie Südtirol, die eine ganze Bildungsreihe für Fachleute im Bereich Kinder und Jugendpsychiatrie anbietet, kann beispielsweise erst im Herbst wieder starten. Das Haus Noldin, eine Genossenschaft, die Beherbergung, Nachmittagsbetreuung und Mensa anbietet, wird die Angebote für Kinder wieder aufnehmen. Die Beherbergung ist jedoch durch die Einschränkungen im Tourismus betroffen. Ebenso sind die Genossenschaften des Theaters und die Genossenschaft BAU sehr stark eingeschränkt.
    Petra Bisaglia ist davon überzeugt, dass mit dem Neustart neben Ängste und Unsicherheiten auch neue Energien frei werden. Aus ihrer Sicht sind die Sozialgenossenschaften im Raiffeisenverband jedenfalls sehr gut für den Neustart gerüstet. „Das System Genossenschaften zeigt in dieser Krise einmal mehr, wie lebendig und anpassungsfähig es ist.“

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    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1588 Thu, 30 Apr 2020 10:32:34 +0200 Raiffeisenkassen: Langfristige Auswirkungen noch nicht abschätzbar https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenkassen-langfristige-auswirkungen-noch-nicht-abschaetzbar.html Das sogenannten Bankenpaket bietet Familien und Unternehmen schnelle Unterstützung für Menschen, die nachweislich durch die Coronakrise betroffen sind. Die Nachfrage bei einigen Südtiroler Raiffeisenkassen zeigt: der Ansturm auf Kredite ist bisher ausgeblieben. Bozen und Umgebung Finanzen news-1587 Tue, 28 Apr 2020 15:22:15 +0200 Marokko setzt auf Südtiroler High-Tech https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/marokko-setzt-auf-suedtiroler-high-tech.html EmiControls Staubbindemaschinen im Einsatz gegen die Ausbreitung von Corona. Seit knapp vier Jahren unterstützt die Bozner Exportgenossenschaft CCS Intersales die Vermarktung von Produkten „Made in Südtirol“ in Marokko. Mit einer Außenstelle in Casablanca engagiert sich die Gesellschaft direkt vor Ort, um den Kunden die bestmögliche Betreuung bieten zu können.

    Im Februar 2019 konnte die erste Anlage mit Staubbindemaschine an den weltweit größten Hersteller von Phosphaten namens OCP vermittelt werden und es wurden weitere Aufträge in Aussicht gestellt. Bisher wurde dabei der Schwerpunkt auf die gezielte Eingrenzung von unerwünschten Staubemissionen gelegt, doch durch die neusten Entwicklungen des COVID 19 Virus und dessen rasante Verbreitung wurden neue Einsatzmöglichkeiten für Staubbindemaschinen gefunden. Im Normalfall würde so eine Maschine fein zerstäubten Wassernebel erzeugen, der sich wiederum an Staubpartikel bindet und sie somit erschwert, sodass sie zu Boden fallen, doch wie sich gezeigt hat, eignet sich diese Technik auch für Desinfektionsmaßnahmen zur Eindämmung des Sars-Cov 2 Viruses. Erste Tests wurden bereits erfolgreich in Casablanca durchgeführt, weitere Maßnahmen folgen. Gerade in Ländern wie Marokko, wo das Gesundheitssystem schon im Normalzustand überlastet ist, sollte Wert daraufgelegt werden, die Infektionsraten niedrig zu halten.

     

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1586 Tue, 28 Apr 2020 09:40:56 +0200 Gesetz Raum und Landschaft tritt wie geplant in Kraft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/gesetz-raum-und-landschaft-tritt-wie-geplant-in-kraft.html Die Abläufe werden bürgernah an Covid19-bedingte Verzögerungen angepasst. Eine Aussendung von Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer. Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer ist überzeugt: „Für Südtirols Landschaft, für die Gemeinden und auch für die Bürger ist es von Vorteil den Zeitpunkt für das Inkrafttretens des neuen Gesetzes für Raum und Landschaft einzuhalten.“ Mit ihren MitarbeiterInnen und den an den Vorbereitungen für das Gesetz involvierten Vertretern, etwa dem Gemeindenverband, hat Maria Hochgruber Kuenzer die vergangenen Wochen und Monate genutzt, um den Zeitplan und das Procedere des Inkrafttreten des Gesetzes der aktuellen Lage anzupassen.
    Spurlos geht die Corona-Krise keineswegs an der Umsetzung des Gesetzes vorbei: „Wir haben zeitlich und inhaltlich unseren ursprünglichen Ablauf verändert, sodass niemand Schaden erleidet, Fristen verlängert werden und selbst die verschobenen Gemeinderats­wahlen in unserem neuen Zeitplan den BürgerInnen keine zusätzlichen Problem bereiten,“ versichert Landesrätin Hochgruber Kuenzer.
    Alle gesetzlichen Änderungen waren von der Landesregierung genehmigt und vom Südtiroler Landtag beschlossen worden.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1585 Mon, 27 Apr 2020 23:08:56 +0200 #NeustartSüdtirol: Kredite auch für landwirtschaftliche Betriebe https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/neustartsuedtirol-kredite-auch-fuer-landwirtschaftliche-betriebe.html Auch landwirtschaftliche Betriebe können um die Sofortkredite des Abkommens zwischen Landesregierung und Banken ansuchen. Es gelten die gleichen Konditionen wie für Unternehmen und Freiberufler. Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für Unternehmen und Familien bestmöglich abfedern zu können, hatte die Landesregierung in den vergangenen Wochen eine Vereinbarung mit den Südtiroler Banken und Garantiegenossenschaften erarbeitet. Nachdem das Protokoll in Kraft getreten war, sind jedoch Unklarheiten über den Zugang von landwirtschaftlichen Betrieben zu den in dieser Vereinbarung enthaltenen Sofortkrediten aufgetreten und es war eine Klärung mit allen beteiligten Einrichtungen nötig. Landesrat Arnold Schuler zeigt sich erfreut, dass nun klar ist: Auch landwirtschaftliche Betriebe können die entsprechenden Sofortkredite in Anspruch nehmen. 

    Einige Landwirtschaftssektoren leiden laut Schuler besonders unter den Folgen der einschränkenden Maßnahmen im Zuge der Covid-19-Vorbeugung: Neben dem Urlaub auf dem Bauernhof und den Direktvermarktern habe es vor allem auch die Weinwirtschaft getroffen. "Hier ist nun das Land Südtirol eingesprungen", sagt Schuler "und hat die Übernahme von Garantieleistungen gegenüber den Banken übernommen: einerseits den Betrieben in dieser schwierigen Zeit einerseits weiterhin die Liquidität zu sichern oder zu erhöhen, andererseits um die laufenden Kosten weiterhin finanzieren zu können."

    Begünstigte Kredite von 35.000 bis 1,5 Mio. Euro

    Die Bedingungen für die Kredite sind dieselben wie bei den Unternehmen und Freiberuflern. Das heißt, die landwirtschaftlichen Betriebe können nun bei jenen Banken in Südtirol, die das entsprechende Einvernehmensprotokoll mit der Landesregierung unterzeichnet haben, um begünstigte Kredite von 35.000 Euro bis 1,5 Millionen Euro ansuchen.

    Beim Bedarf von Finanzierung von Aufträgen oder Verbesserung der Liquiditätslage – gerade in kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben – muss schnell gehandelt werden. "Ein unkomplizierter Sofortkredit kann dabei Abhilfe schaffen und die Situation des Unternehmens verbessern", ist Landesrat Arnold Schuler überzeugt.

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    Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
    news-1582 Fri, 24 Apr 2020 12:16:25 +0200 GRW Wipptal/Eisacktal: jährliche Vollversammlung erstmals digital https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/grw-wipptaleisacktal-jaehrliche-vollversammlung-erstmals-digital.html Die Genossenschaft für Regionalentwicklung und Weiterbildung Wipptal/Eisacktal blickt bei ihrer diesjährigen Vollversammlung auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück. Die Vollversammlung fand aufgrund der aktuellen Lage zum ersten Mal auf digitalem Wege statt. Die diesjährige Vollversammlung der GRW Wipptal/Eisacktal musste aufgrund der aktuellen Lage zum ersten Mal über digitalen Wege stattfinden. Einige Mitglieder der Genossenschaft sind der Einladung gefolgt und haben an der Videokonferenz teilgenommen. Der Obmann der Genossenschaft Günter Haller ging in seiner Begrüßung auf die aktuelle Lage in der Genossenschaft ein und merkte an, dass „diese unvorhersehbaren Ereignisse der letzten Wochen auch die Genossenschaft vor große Herausforderungen stellt. Hier gilt ein besonderer Dank an alle Bediensteten in der Sanität und an alle die zur Bewältigung dieser schwierigen Situation beitragen. Vor drei Monaten waren die Schwerpunkte in der Genossenschaft ganz anders gelegt, als jetzt. Daher gilt es nun die Entwicklungen genau zu verfolgen und dann die notwendigen Entscheidungen zu treffen. “

    Die Geschäftsführerin Carmen Turin gibt anschließend einen Überblick über die Tätigkeiten wobei das Jahr 2019 für die Genossenschaft ein durchwegs positives Jahr war. In allen Bereichen konnten Zuwächse verzeichnet werden. Vor allem in der Weiterbildung wurden verstärkt Sprachkurse organisiert und durchgeführt. Ein immer größerer werdender Andrang besteht an Deutsch Kursen, die im Jahr 2019 zahlreich durchgeführt wurden. Neben Intensivkursen wurden auch wöchentlich stattgefundene Kurse zum Erlernen der deutschen Sprache abgehalten.

    Im Bereich der Weiterbildung und in den verschiedensten EU-Projekten und Programmen wie LEADER und Interreg, welche durch die GRW Wipptal/Eisacktal begleitet und umgesetzt wurden, konnten beachtliche Ergebnisse erzielt werden.

    Die GRW Wipptal/Eisacktal hat sich auf die Bereiche Regionalentwicklung, Weiterbildung und Dienstleistungen im Projektmanagement spezialisiert. In der Regionalentwicklung betreut die Genossenschaft die beiden LEADER-Gebiete „Wipptal 2020“ und „Eisacktaler Dolomiten“. Zudem begleitet die Genossenschaft den Interreg-Rat Wipptal zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit für die Bezirksgemeinschaft Wipptal sowie die Stelle für Regionalentwicklung im Auftrag der Bezirksgemeinschaft Eisacktal.

    Weiters organisiert die GRW Wipptal/Eisacktal berufsbegleitende und persönliche Weiterbildungen vor allem im Bezirk Wipptal. Im Jahr 2019 konnte dabei ein wesentlicher Zuwachs bei der Abhaltung von Kursen allgemein und im speziellen bei den Sprachkursen verzeichnet werden. Auch spezifische Kurse für Betriebe und Unternehmen vor Ort werden verstärkt durchgeführt. Im Sommer werden Freizeitprogramme für Kinder und Jugendliche mit den Sommererlebniswochen sowie das Berufsfindungsprojekt „Heute beginnt meine Zukunft – Berufsfindung für Mittelschüler“ organisiert, die auf einen großen Andrang stoßen.

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    Eisacktal/Wipptal Sonstige
    news-1581 Fri, 24 Apr 2020 11:58:39 +0200 Warten auf das zweite Maßnahmenpaket https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/warten-auf-das-zweite-massnahmenpaket.html Viele Mitglieder im Raiffeisenverband sind von der derzeitigen Krise betroffen. Erste Abfederungsmaßnahmen greifen zwar, damit es langfristig wieder aufwärts geht, sind jedoch weitere Maßnahmen notwendig. Darüber spricht Christian Tanner, Vizedirektor des Raiffeisenverbandes Südtirol, der für den Raiffeisenverband im Austausch mit Politik und Sozialpartnern steht. Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige news-1580 Fri, 24 Apr 2020 09:55:26 +0200 Weg frei für EU-Hilfspaket https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/weg-frei-fuer-eu-hilfspaket.html Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich vor kurzem auf eine finanzielle Lösung für den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach der Corona-Pandemie verständigt und einem Rettungspaket in Höhe von 540 Milliarden Euro im Kampf gegen die Corona-Krise zugestimmt. Laut dem Südtiroler Europaabgeordneten Herbert Dorfmann haben die Staats- und Regierungschefs endlich jene Entscheidungen getroffen, die in dieser Phase notwendig sind: Die bereits vor zwei Wochen von den EU-Finanzminister vorgeschlagenen Maßnahmen wurden genehmigt. Das Packet enthält drei Punkte.

    1. die Aktivierung des Europäischen Stabilitätsmechnanismus ESM, da werden bis zu 210 Mrd. Euro fließen.
    2. Kredite der Europäischen Investitionsbank im Ausmaß von rund 200 Mrd. Euro für Unternehmen
    3. Finanzierung der Lohnausgleichskassen in den Mitgliedstaaten, die besonders betroffen sind vom Corona Virus betroffen, mit 100 Mrd. Euro.

    Die Hilfen sollen bereits zum 1. Juni bereitstehen, das ist dringend notwendig, dadurch werden die Finanzmärkte stabilisiert.
    Nachher braucht es einen großen Corona-Wiederaufbaufond, einen sogenannten Recovery-Fond, da hat man sich gestern grundsätzlich für die Einrichtung dieses Fonds geeinigt, jetzt müssen die Details dazu abgeklärt werden. Herbert Dorfmann sagt dazu: „Ich glaube, dass der Fond mit dem nächsten mehrjährigen EU-Haushalt für die Zeit von 2021 bis 2027 verknüpft wird und nicht über sogenannte Corona-Bonds finanziert werden wird. Aus Sicht eines Abgeordneten des Europäischen Parlaments finde ich diese Lösung auch richtiger, der europäische Haushalt ist unter Kontrolle des EU- Parlaments, es ist ein demokratisches Instrument, das bereits existiert. Die Corona- Bonds müsste man vollkommen neu erfinden. Die Staats- und Regierungschefs haben jetzt endlich gezeigt, dass sie solidarisch handeln wollen und bereit sind, diese europaweite Krise gemeinsam zu meistern und damit auch letztendlich die Europäische Union am Leben zu halten.“

    Die Staats- und Regierungschefs haben auch darüber geredet, wie der Tourismus im Sommer wieder angeschoben werden kann. Auch hier braucht es dringend eine europäische Koordination. So lange es Reisebeschränkungen und Quarantäneauflagen in Europa gibt ist an Urlaubsreisen nicht zu denken. Nun wird die EU hier einen gemeinsamen Fahrplan ausarbeiten.

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    Sonstige
    news-1579 Thu, 23 Apr 2020 10:08:03 +0200 Wohin mit den 5 Promille der Einkommensteuer? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wohin-mit-den-5-promille-der-einkommensteuer.html Bei der jährlichen Steuererklärung fällt spätestens im Moment der Unterschrift die Entscheidung, wer die 5 Promille der Einkommensteuer erhalten soll. Im Verzeichnis der möglichen Empfänger sind auch zahlreiche Sozialgenossenschaften und gemeinnützige Organisationen. Wer eine Steuererklärung oder die „Einheitliche Bescheinigung - CU“ bei der Post oder einem Steuerbeistandszentrum einreicht, hat die Möglichkeit, 5 Promille der Einkommensteuer (IRPEF) Sozialgenossenschaften oder anderen gemeinnützigen Organisationen zukommen zu lassen. Voraussetzung dafür ist, dass diese im staatlichen Verzeichnis der „Agentur der Einnahmen“ als 5-Promille-Empfänger eingetragen sind. Die Zuweisung an die gewünschte Organisation ist nur möglich, wenn in der jeweiligen Steuererklärung die Steuernummer der Genossenschaft/Organisation angegeben wird. Für den Steuerzahler bedeutet die Zuweisung der 5 Promille keine zusätzlichen Spesen.

    Neu ist, dass die Zuweisung der 5 Promille inzwischen zur ständigen Einrichtung wurde. Alle interessierten Mitgliedsbetriebe können sich in diesem Belang an den Raiffeisenverband Südtirol wenden.

    In der folgenden Tabelle sind in alphabetischer Reihenfolge jene Genossenschaften und Non-Profit-Organisationen aufgezählt, die Mitglieder des Raiffeisenverbandes und bereits jetzt im staatlichen Verzeichnis der 5-Promille-Empfänger eingetragen sind. 

    Schnell und unbürokratisch können diese Organisationen mit 5 Promille der Einkommensteuer unterstützt werden.

    BETRIEB

    CF

    EOS SOZIALGENOSSENSCHAFT

    02342830219

    EVANGELISCHER FRAUENVEREIN

    00191460211

    HANDICAR - SERVICE F. MENSCHEN MIT BEHINDERUNG SOZIALGENOSSENSCHAFT

    01618010217

    JULE - COOPERATIVA SOCIALE O.N.L.U.S

    02886370218

    LANDESVERBAND BERGRETTUNGSDIENST IM ALPENVEREIN SUEDTIROL

    01620100212

    SENIORENWOHNHEIM EDEN - SOZ. GENOSSENSCHAFT

    00414670216

    SOVI - SOZIALGENOSSENSCHAFT VINSCHGAU

    91040180217

    SOZIALGENOSSENSCHAFT COCCINELLA

    01570630218

    SOZIALGENOSSENSCHAFT DIE KINDERFREUNDE SUEDTIROL

    02611570215

    SOZIALGENOSSENSCHAFT EFEU - GEN.

    02361790211

    SOZIALE GENOSSENSCHAFT - MIT BÄUERINNEN LERNEN - WACHSEN - LEBEN

    02524920218

    SOZIALGENOSSENSCHAFT PLATZL

    80004070217

    SOZIALGENOSSENSCHAFT SPIRIT

    02956670216

    SOZIALGENOSSENSCHAFT TAGESMÜTTER - GENOSSENSCHAFT

    00771440211

    SOZIALE GENOSSENSCHAFT VILLA CAROLINA - PRO SENECTUTE

    82000910214

    SOZIALGENOSSENSCHAFT VINZENZHEIM SCHLANDERS

    02899500215

    SOZIALGENOSSENSCHAFT WALDKINDER

    03044820219

    SOZIALGENOSSENSCHAFT WELTLADEN BRIXEN O.N.L.U.S

    02526190216

    SOZIALE GENOSSENSCHAFT ZENTRUM TAU

    02485790212

    SOZIALGENOSSENSCHAFT ZUM HEILIGEN VINZENZ

    02291080212

    STIFTUNG SUEDTIROLER KINDERDORF

    92067670213

    SUEDTIROLER HERZSTIFTUNG

    91042800218

    SUEDTIROLER VOLKSGRUPPEN - INSTITUT

    80004970218

    VOLKSHOCHSCHULE SÜDTIROL

    80019330218

    WELTLADEN KLAUSEN SOZIALGENOSSENSCHAFT

    02967750213

    WELTLADEN LATSCH - SOZIALGEN. O.N.L.U.S.

    02881770214

    WELT LADEN TWIGGA - SOZIALE GENOSSENSCHAFT FUER GERECHTEN UND SOLIDARISCHEN HANDEL

    01658210214

    Stand: 12.05.2020

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sozial
    news-1577 Mon, 20 Apr 2020 11:27:40 +0200 Mobile Familienarbeit nimmt wieder Fahrt auf https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mobile-familienarbeit-nimmt-wieder-fahrt-auf.html Mit der ersten Notverordnung zur Coronakrise wurden im Südtiroler Kinderdorf die meisten Begleitungen eingestellt oder auf ein Mindestmaß reduziert. Nun wird daran gearbeitet, Familien auch in der Coronakrise gut zu begleiten. Die Mitarbeiter*innen der Mobilen Familienarbeit (MoFa) im Südtiroler Kinderdorf begleiten Eltern und Kinder in  schwierigen Zeiten. Der Dienst bietet zum einen aufsuchende Familienarbeit, Fachkräfte fahren zu Eltern nach Hause und unterstützen in der Gestaltung des Familienlebens und der Beziehung zu den Kindern.

    Zum anderen werden Besuche begleitet: In Situationen, in denen ein Kind eine bestimmte Zeit nicht zu Hause leben kann oder in Trennungssituationen, fällt es Eltern und den Kindern oft nicht leicht mit dieser Situation umzugehen. Durch Besuchsbegleitung und Elternarbeit ermöglicht das Kinderdorf den Kindern mit den Eltern in Kontakt zu bleiben.

    Seit der ersten Notverordnung zur Coronakrise sind die meisten Begleitungen eingestellt oder auf ein Mindestmaß reduziert. In der Zwischenzeit arbeitete das MoFa Team des Kinderdorfes an einem Plan, wie die Arbeit unter Berücksichtigung der Schutzmaßnahmen wieder aufgenommen werden kann.

    • Wie können Besuchsbegleitungen und aufsuchende Familienarbeit digital angeboten werden?
    • Wie können Hausbesuche unter Anwendungen der Schutzbestimmungen durchgeführt werden?

    Gerade die Isolation durch die Notverordnungen macht den Kontakt zwischen Kindern und Eltern wichtiger denn je, aber Eltern brauchen eine gute Unterstützung dabei.

    Es tauchen viele Unsicherheiten auf: Wie gestalten wir den Alltag? Viele der begleiteten Familien wohnen auf engem Raum. Wie findet jeder Platz und Rückzug? Wie wird mit Konflikten umgegangen? Einige begleitete Eltern haben ihre Arbeit verloren und es droht eine Wohnungskündigung. Welcher Dienst kann jetzt helfen? Viele Eltern brauchen einfach nur Ansprache und jemand, der ihnen zuhört, jemand der in der Isolierung da ist für ihre Nöte.

    Besuche getrennt lebender Väter und Mütter und ihrer Kinder sollen weiterhin stattfinden! Wie kann das mit Hilfe digitaler Medien gehen? Auch hier stellen sich viele Fragen. Wie wird ein solches Treffen gestaltet? Gerade wenn Erwachsene kaum Worte haben für ihr Erleben, ihre Empfindungen, ihre Gedanken, werden solche „digitale“ Begegnungen schwierig. Diese Aspekte müssen bedacht, gut vorbereitet und moderiert werden. Und auch die technische Seite muss geklärt werden. Viele Menschen besitzen weder die benötigte Technik noch beherrschen sie den Umgang damit.

    „Die derzeitige Isolation der Menschen trifft die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft besonders hart. Wir versuchen unser Angebot so gut es geht, an die aktuelle Situation anzupassen. Unsere aufsuchenden Begleitungen, persönlich oder digital, dienen dazu, soziale Schäden vorzubeugen und aufzufangen. Wir dürfen belastete Familien nun nicht im Stich lassen!“, so Dagmar Atz, die Bereichsleiterin.

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    Eisacktal/Wipptal Sozial
    news-1576 Mon, 20 Apr 2020 09:41:01 +0200 Schnelles Geld notwendig https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/schnelles-geld-notwendig.html Durch die von der Regierung beschlossenen Maßnahmen zum Schutz vor Ausbreitung des Coronavirus sind viele Sozialgenossenschaften in eine schwierige Lage geraten. Besonders schlimm ist die Ungewissheit. Der Koordinierungsausschuss der Sozialgenossenschaften im Raiffeisenverband ist das Bindeglied zwischen Sozialgenossenschaften und Raiffeisenverband und trifft sich mindestens fünf Mal im Jahr. In Krisenzeiten wie jetzt, öfter. Bis jetzt konnten die ersten Maßnahmen der Regierung laut Decreto Cura Italia und v.a. aufgrund der in Südtirol getroffenen Maßnahmen die Situation für zahlreiche Sozialgenossenschaften abfedern. Viele Mitarbeiter befinden sich in der auf neun Wochen angelegten Lohnausgleichskasse. Noch. Doch die Zeit drängt, denn die neun Wochen sind bald um. Gefragt ist vor allem schnelles Geld, das möglichst unbürokratisch zu den Sozialgenossenschaften kommt und für die laufenden Ausgaben genutzt werden kann. Zuschüsse, die eine Vorauszahlung verlangen - wie Mietzuschüsse - sind zwar sinnvoll aber reichen nicht aus.

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    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1575 Fri, 17 Apr 2020 12:37:41 +0200 Starker Schulterschluss aller Akteure https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/starker-schulterschluss-aller-akteure.html Die Coronakrise hat die Wirtschaft heruntergefahren. Für den Raiffeisenverband bedeutet diese Krise ein verstärktes Engagement für die Mitgliedsgenossenschaften, die in unterschiedlich starker Form betroffen sind. Das betonen Verbandsobmann Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser im folgenden Gespräch. Raiffeisen Nachrichten: Die Coronakrise hat zu einem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen „Lockdown“ geführt. Wie bewerten Sie diese Ausnahmesituation?

    Herbert Von Leon: Die Krise übertrifft im Grunde jede Vorstellung. Sie hat mit einer unerwartet rasanten Ausbreitungsgeschwindigkeit die Welt erfasst und das gesamte Gesellschaftsleben in Mitleidenschaft gezogen. Neben den gravierenden gesundheitlichen Auswirkungen erleben wir einen bisher nicht gekannten wirtschaftlichen Stillstand.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1574 Fri, 17 Apr 2020 11:14:57 +0200 Raiffeisenkasse Bruneck: Wege aus der Krise https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenkasse-bruneck-wege-aus-der-krise.html Mit dem Arbeitsbuch „Neuland Pustertal“ schafft die Raiffeisenkasse Bruneck eine Grundlage für Pustertaler Familienunternehmen für den Weg aus den wirtschaftlichen Folgen der Krise. Wie das geht erklärt Georg Oberhollenzer, Direktor der Raiffeisenkasse Bruneck, im Interview. Raiffeisen Nachrichten: Herr Oberhollenzer, wie wird das Arbeitsbuch „Neuland Pustertal“ im Idealfall funktionieren?

    Georg Oberhollenzer: Das Arbeitsbuch soll den Pustertaler Familienunternehmen dabei helfen, für sich ein Zukunftsbild und Geschäftskonzepte für die Zeit nach der Corona-Krise zu entwickeln. Dabei folgt unser Arbeitsbuch an erster Stelle einem Leitbild, einer Vision, die wir zunächst gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln werden. Die Erarbeitung dieses kollektiven Zukunftsbildes ist für uns der wichtigste Schritt, auf den wir den Fokus legen werden.

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    Pustertal Finanzen
    news-1573 Wed, 15 Apr 2020 14:48:02 +0200 Stütze in der Coronakrise die Konsum- und Einkaufs-Genossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/stuetze-in-der-coronakrise-die-konsum-und-einkaufs-genossenschaften.html Wie gut es ist, einen Laden im Dorf zu haben, zeigt sich jetzt. Viele Menschen arbeiten zu Hause und kaufen im Dorf ein. Die Konsum- und Einkaufsgenossenschaften freut es. Schon lange plädieren sie für das Motto: „Hier lebe ich, hier kaufe ich ein." Falls jemand von der Corona-Krise profitiert, dann zählen die Konsumgenossenschaften mit Sicherheit dazu. Wie eine kurze Umfrage unter Südtiroler Konsum- und Einkaufsgenossenschaften zeigt, arbeiten diese im Moment mehr als sonst. Klaudia Telser, Geschäftsführerin der Konsumgenossenschaft Laas: „Alle Menschen, die jetzt wegen Corona im Dorf bleiben, kaufen bei uns ein, nicht nur Mitglieder. Wir haben viel zu tun.“ Besonders gefragt ist der persönlichen Lieferservice, der in erster Linie für ältere Menschen oder Menschen aus der Risikogruppe gedacht ist. Da ist es ein Glück, dass die beiden Mitarbeiterinnen aus der derzeit geschlossenen Konfektionsabteilung einspringen und Bestellungen und Lieferung organisieren: „Ohne ihre Hilfe könnten wir die große Nachfrage derzeit nicht bewältigen“, sagt Klaudia Telser. Sie hält die Turnusse ihrer insgesamt zwölf Mitarbeiterinnen, davon acht Mütter, bewusst kurz, damit neben der beschwerlichen Arbeit unter den strengen Sicherheitsvorgaben, mit Schutzkleidung, Mundschutz und Handschuhen auch noch genügend Zeit für Erholung und Familie bleibt.

    Johanna Seppi, Geschäftsführerin der Genossenschaft Konsumverein Kurtatsch bestätigt, dass seit den rigorosen Ausgangsbeschränkungen mehr Menschen im Konsumverein Kurtatsch einkaufen. Die gestiegene Nachfrage bestätigt die Bedeutung der Nahversorgung. Seppi spricht auch von Unsicherheit und Angst vor Übertragung der Krankheit, die unter den Mitarbeitern spürbar ist: „Im Moment geht es gut, wir sind zufrieden und geben unser Bestes. 100prozentigen Schutz gibt es jedoch nicht.“ Für Sie persönlich ist die Corona-Krise eine wertvolle Erfahrung: „Wir lernen, dass eben nicht immer alles selbstverständlich ist.“ Und sie hofft natürlich, dass keine Mitarbeiter angesteckt werden.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Konsum
    news-1572 Tue, 14 Apr 2020 10:14:56 +0200 Lokale Kreisläufe wichtiger denn je https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/lokale-kreislaeufe-wichtiger-denn-je.html Das „Restart Südtirol“-Programm von IDM geht mit der Südtirol-Solidaritätskampagne „Ich.Du.Wir.Südtirol“ in die nächste Phase. Eine Online-Plattform bietet eine ständig aktualisierte Übersicht Südtiroler Lieferservices und Onlineshops, die v.a. Südtiroler Qualitätsprodukte ins Haus liefern. „Besonders in den letzten Tagen und Wochen hat sich gezeigt, wie wichtig eine funktionierende Nahversorgung und ein kurzer Weg zwischen Produzenten und Konsumenten sind. Dabei zeigen unsere Südtiroler Betriebe und Unternehmen ganz besonders starken Einsatz, um Tag für Tag unsere Versorgung zu sichern. Ein besonderer Dank gilt allen Südtirolern, die durch ihr tagtägliches Engagement in dieser schweren Zeit die Produktion aufrechterhalten. Mit unserer Kampagne möchten wir unterstreichen, wie wertvoll lokale Kreisläufe sind und anregen, diese noch mehr zu unterstützen“, sagt Erwin Hinteregger, IDM Generaldirektor.    

    Um den Einkauf für die Kunden so bequem und einfach wie möglich zu gestalten, haben sich mittlerweile viele Plattformen gebildet, die den Lieferdienst nach Hause anbieten. IDM hat diese Südtiroler Lieferservices und Onlineshops in der übergeordneten Plattform www.suedtirol.info/ichduwirsuedtirol aufgelistet, sodass man als Konsument auf einen Blick sieht, was man wo bestellen kann. Ergänzt wird diese Liste durch Menü- und Rezeptvorschläge sowie Geschichten über interessante Südtiroler Persönlichkeiten und Traditionen, wie etwa aktuell typische Südtiroler Bräuche rund um das Osterfest.

    „Die hier zusammengefassten Lieferservices intensivieren die Verbindung zwischen den Produzenten bzw. Unternehmen und den Konsumenten und symbolisieren somit sehr gut den Grundgedanken unserer Solidaritätskampagne "Ich.Du.Wir.Südtirol", so Stephan Wenger, Direktor für Agrar bei IDM. Diese Initiative soll lokale Kreisläufe fördern, heimische Produkte und Dienstleistungen stärken und so langfristig die Wertschöpfung in unserem Land sichern. In einer späteren Phase soll die Kampagne auch auf weitere Wirtschaftsbranchen ausgedehnt werden. Die Solidaritätskampagne ist Teil des von IDM entwickelten Programms „Restart Südtirol“, das alle Südtiroler Wirtschaftssektoren dabei unterstützen soll, gestärkt aus der aktuellen Krise hervorzugehen.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1566 Fri, 10 Apr 2020 10:30:00 +0200 Wohnbau-Genossenschaft: Alles steht still https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wohnbau-genossenschaft-alles-steht-still.html Leonhard Resch ist Geschäftsführer der Arche im KVW, die neben Beratungen zum Thema Wohnbauförderung und Abbau architektonischer Barrieren auch Wohnbaugenossenschaften betreut. Intern stehen derzeit neue Kommunikationstechnologien im Vordergrund. Die Arche im KVW unterstützt Interessenten bei der Gründung einer Wohnbau-Genossenschaft, beim Ausstellen von Förderungsansuchen bis hin zur Auflösung der Genossenschaft. Die derzeitige Situation bei den Wohnbaugenossenschaften beschreibt Leonhard Resch folgendermaßen: „Alle Bautätigkeiten stehen still.“ Damit verzögert sich die Fertigstellung. Auch seien die Genehmigungsverfahren in den Gemeinden zum Erliegen gekommen: „Alle Schritte sind langsamer, Baukommissionen sind zum Teil nicht zusammengekommen, Abgabefristen sind ausgesetzt worden“, so Resch. In Zeiten der Coronakrise gehen andere Dinge vor. Der Geschäftsführer rechnet damit, dass sich die Projekte um mindestens eineinhalb Monate verzögern werden. Die Mitglieder nehmen die Situation gut an, sie haben auch keine andere Wahl. Gesundheit ist jetzt wichtiger.

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    Bozen und Umgebung Wohnbau
    news-1571 Fri, 10 Apr 2020 09:38:00 +0200 Corona: Blick auf die aktuelle Lage in den Genossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/corona-blick-auf-die-aktuelle-lage-in-den-genossenschaften.html Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise standen im Mittelpunkt einer Videokonferenz des Koordinierungsausschusses der landwirtschaftlichen Genossenschaften. Dabei wurden auch notwendige Gegenmaßnahmen erörtert. Eine vergleichbare Situation habe es bisher nie gegeben. Darin waren sich nicht nur die Obmänner bzw. Direktoren der Spartenverbände in ihrer Einschätzung einig, sondern auch EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann und Landesrat Arnold Schuler, die an dem vom Raiffeisenverband organisierten Videomeeting teilgenommen hatten. Verbandsobmann Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser luden die Teilnehmer zur Darstellung der jeweiligen aktuellen Situation ein.

    Weinwirtschaft am stärksten betroffen

    Besonders hart trifft es die Weinwirtschaft, die mit einem totalen Markteinbruch, dem Wegfallen des Exports und massiven Inkassoproblemen zu kämpfen habe. Die dramatische Situation mache unter anderem Soforthilfen nötig, betonten der Obmann des Verbandes der Kellereigenossenschaften Andreas Kofler und der Direktor von Konsortium Südtirol Wein, Eduard Bernhard.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1570 Thu, 09 Apr 2020 21:44:41 +0200 Coronavirus: lokale Banken unterstützen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/coronavirus-lokale-banken-unterstuetzen.html Die einheimischen Banken, Sparkasse, Volksbank und Raiffeisen, haben auf die Krisensituation schnell reagiert und unterstützen Familien und Unternehmen in dieser schweren Zeit. Wie die Unterstützung aussehen wird, haben sie in einer gemeinsamen Presseaussendung zusammengefasst. Kreditnehmer konnten die bereits für 31. März fälligen Raten für ihre mittelfristigen Kredite aussetzen. Die Banken sind auch bereit weitere Anfragen von Darlehensstundungen entgegenzunehmen. Damit wird vermieden, dass jene, die bereits in Schwierigkeiten sind, unbezahlte Raten aufweisen.

    Die Südtiroler Banken haben auch beschlossen, einfache Verfahren für die Abwicklung der Anfragen vorzusehen, indem lediglich einige wenige automatisierte Kontrollen durchgeführt werden. Dafür ist es nicht notwendig, dass sich der Kunde in die Filiale begeben muss. Die Anfragen können bequem über E-Mail oder über andere Kommunikationswege eingereicht werden. Auf diese Weise haben die einheimischen Banken insgesamt über 8.700 Anfragen erhalten. Südtirolweit wurden Ratenstundungen über insgesamt 344 Millionen Euro für Darlehen mit einer Gesamtfinanzierung von 2,1 Milliarden Euro durchgeführt. Außerdem hat die Regierung auf nationaler Ebene mehrere wichtige Bestimmungen erlassen, die neue Möglichkeiten schaffen, um die Kreditvergabe an Betriebe zu erleichtern.
    Der Vorschlag des Landesabkommens, welches in Zusammenarbeit zwischen Land und den drei Banken ausgearbeitet wurde, ist noch in Ausarbeitung. Es wird aber folgendes beinhalten:

    1. Zinslose Vorfinanzierung in Höhe von bis zu 1.400 Euro ohne Gebühren für die Arbeitnehmer, die in Erwartung der Zahlungen aus der Lohnausgleichskasse sind.
    2. Finanzierungen von 3.000 bis zu 10.000 Euro für natürliche Personen mit einer Laufzeit von 5 Jahren und einem Zinssatz von 0% im ersten Jahr und von 1% in den nachfolgenden Jahren. Die im zweiten Jahr angereiften Zinsen werden vom Land übernommen. Es sind keine Bearbeitungskosten oder sonstige Gebühren vorgesehen.
    3. Finanzierungen für Einzelunternehmen und für Klein- und Mittelunternehmen bis zu 35.000 Euro mit einer Garantie von 80% / 90% von Seiten Gar-/Confidi, welche wiederum zu 100% mit der Garantie des staatlichen Zentralen Garantiefonds garantiert wird. Das Darlehen hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Der Zinssatz im ersten Jahr beträgt 0% und in den darauffolgenden Jahren 1,25%, wobei die Zinsen im zweiten Jahr vom Land in Form eines Zinsbeitrages übernommen werden.
    4. Vorfinanzierungen zugunsten von Mittel- und Großunternehmen auf alle Finanzierungen, die nachfolgend zur Verfügung gestellt werden können, gemäß den Dekreten der Regierung und mit einem Höchstzinssatz von 0,75%. Die Höhe des Zinssatzes für die Finanzierungen hängt von den Möglichkeiten ab, die auf Basis der noch ausstehenden Dekrete in Anspruch genommen werden können.

    Die einheimischen Banken haben auf die Krisensituation schnell reagiert. Sie sind sich bewusst, dass es aufgrund der außergewöhnlichen Situation erforderlich ist, besorgten Kunden, die in Schwierigkeiten sind, schnell zu antworten. Ein solides, einheimisches Bankensystem, das gegenüber allen Teilen der Gesellschaft schnell und aufmerksam reagiert, ist ein großer Vorteil. Der mit dem Land Südtirol herrschende konstruktive Dialog hat es insbesondere ermöglicht, die Bedürfnisse von Unternehmen und Familien gut zu erfassen. Die Banken haben auch mit den Garantiegenossenschaften (Garfidi und Confidi) zusammengearbeitet, die es ermöglichen, weitere Garantien hinzuzufügen und in den Genuss der staatlichen Garantien zu gelangen.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1569 Thu, 09 Apr 2020 16:05:44 +0200 Chancen für den ländlichen Raum https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/chancen-fuer-den-laendlichen-raum.html Die Plattform Land sieht in der aktuellen Coronakrise große Chancen für den ländlichen Raum. Das Bewusstsein für lokale Kreisläufe und für funktionierende Basisdienste, wie Gesundheitsvorsorge, Pflege, Nahversorgung oder schnelles Internet, steigt in dieser Zeit deutlich. Der Präsident der Plattform Land, Andreas Schatzer, begrüßt das Wirtschafts- und Sozialpaket der Südtiroler Landesregierung für Arbeit, Wirtschaft, Familien und Ehrenamt. „Wichtig ist eine ausbalancierte Verteilung der Hilfen zwischen den unterschiedlichen Gruppen in der Bevölkerung unter besonderer Berücksichtigung der Familien mit Kindern, denen bis auf Weiteres Betreuungsmöglichkeiten für diese fehlen.“

    Gute Chancen nach der Krise sieht die Plattform Land für junge, auf neue Formen der Zusammenarbeit setzende Unternehmen und sektorenübergreifende Initiativen. Derzeit haben bestehende junge Unternehmen aber besonders unter der Krise zu leiden, da sie häufig noch kaum Rücklagen bilden konnten. Angesichts der kollektiven Homeoffice-Erfahrung für viele Menschen ist zudem ein Digitalisierungsschub zu erwarten. Dafür muss nun jedoch mit Hochdruck die „letzte Meile“ beim schnellen Internet verwirklicht und, sofern Glasfaser nicht möglich oder sinnvoll ist, passgenaue Funklösungen für abgelegene Fraktionen, Weiler und Höfe realisiert werden, damit auch digital niemand zurückbleibt. Jeder Haushalt und jeder Betrieb in Südtirol soll die gleichen Chancen haben.        
    Ein Beispiel für die Zukunft sind die Co-working-spaces in Südtirol. Diese erst vor kurzem etablierten, auf Zusammenarbeit angelegten Arbeitsplattformen stärken dank der Digitalisierung die Arbeitsmöglichkeiten im ländlichen Raum. Erst im Februar hat der Landtag einen Beschluss zwecks Unterstützung derselben gefasst. „Hier brauchen wir eine zeitnahe Unterstützung, etwa durch einen Zuschuss zu den Führungskosten für die ersten Jahre.“
    Auch im Bereich der Verwaltung gilt es, die Initiative der Plattform Land zur teilweisen Verlagerung von Ämtern in die Peripherie – so wie es der Landtag bereits 2017 beschlossen hat – voranzutreiben. So können für die Bürgerinnen und Bürger wohnortnahe Arbeitsmöglichkeiten und multifunktionale Servicezentren im ländlichen Raum entstehen.
    Eindrucksvoll zeigt sich derzeit auch die Bedeutung einer kapillaren Nahversorgung mit Geschäften in allen Ortschaften als Teil der lokalen Kreisläufe, die es noch mehr - insbesondere im Hinblick auf lokale Produkte - zu unterstützen gilt. Dafür braucht es auch eine gute Logistik und eine starke heimische Landwirtschaft, die die Bevölkerung mit Lebensmitteln versorgen kann. Dies alles trägt zur Verkehrsvermeidung bei und ist somit ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit. „In allen Sektoren sind dabei die Familienbetriebe eine große Stütze“, sagt Leo Tiefenthaler, der Vizepräsident der Plattform Land.

    Ein Dank spricht die Plattform Land den tagtäglich im Einsatz stehenden Menschen aus, die auch in diesen Zeiten den ländlichen Raum lebendig erhalten.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1568 Thu, 09 Apr 2020 14:52:17 +0200 Mit Zukunftsmut ins „Neuland Pustertal“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mit-zukunftsmut-ins-neuland-pustertal.html Wie Unternehmen ihre Zukunft nach der Corona-Krise gestalten können Die Raiffeisenkasse Bruneck will zur Überwindung der aktuellen Corona-Krise als lokale Genossenschaftsbank gemäß ihrem Förderauftrag aktiv beitragen. Sie stellt sich gemeinsam mit den Menschen und Unternehmen im Einzugsgebiet den neuen Herausforderungen.

    Mit Zwischenfinanzierungen und Stundungen von Darlehen hilft die Raiffeisenkasse Bruneck all jenen, die zurzeit aufgrund von Verdienstausfällen in Schwierigkeit geraten sind. Mit dem Notstandfonds von 500.000 Euro werden bereits der Gesundheitsbezirk Bruneck sowie Hilfs- und Sozialorganisationen im Kampf gegen das Coronavirus unterstützt. Jetzt startet die Raiffeisenkasse Bruneck ihr Projekt für die von allen erwartete Phase 2, den Restart. Mit dem Arbeitsbuch „Neuland Pustertal“ schafft sie für die Pustertaler Familienunternehmen eine weitere Grundlage, um mit den wirtschaftlichen Folgen der Krise vorausschauend umzugehen.

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    Pustertal Finanzen
    news-1567 Thu, 09 Apr 2020 10:43:05 +0200 Nachhaltig gutes Ergebnis https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/nachhaltig-gutes-ergebnis.html Der Raiffeisen Versicherungsdienst (RVD) blickt auf ein ertragreiches Geschäftsjahr 2019 mit Zuwächsen in allen Versicherungssparten zurück. Als erstes zertifiziertes B Corp Unternehmen in Südtirol hat sich der RVD zur Gänze dem Kernthema Nachhaltigkeit verschrieben: Das im Mai 2019 erhaltene und viel beachtete Gütesiegel „B Corp“ bescheinigt dem RVD ein überdurchschnittliches Engagement in den Bereichen Umwelt und Soziales.

    Das Label zeichnet all jene Unternehmen aus, die auf die ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen ihres Handelns achten und damit einen Mehrwert für die Gesellschaft leisten. Dabei steht der Buchstabe „B“ für „beneficial“, was mit wohltätig oder nutzbringend übersetzt werden kann, und damit für Unternehmen, die freiwillig bestimmte Standards hinsichtlich Transparenz, Verantwortung und Nachhaltigkeit erfüllen. Direktor Arno Perathoner zeigte sich anlässlich der Jahresvollversammlung des Raiffeisen Versicherungsdienst Mitte April über die hohe Auszeichnung sehr erfreut.

    Welche Unternehmen erhalten die B Corp-Zertifizierung?

    Arno Perathoner: Es handelt sich um Betriebe, deren Unternehmensziel sich nicht nur darauf beschränkt, einen finanziellen Mehrwert zu erwirtschaften, sondern die auch einen Mehrwert für die Gesellschaft leisten und sich für soziale und ökologische Themen einsetzen. Der RVD orientiert sich an diesen Werten und schafft damit ein gesellschaftliches Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung in einem lokalen Kontext.

    Welchen Mehrwert schafft der RVD für die Gesellschaft?

    Arno Perathoner: In unserem Wertekatalog stehen Transparenz, Ethik und ein starker Regionalbezug ganz vorne. Auch 2019 haben wir uns eingesetzt unsere Partner und Kunden im Bereich der privaten Vorsorge und der privaten sozialen Absicherung zu sensibilisieren. Über unser Ausbildungsprogramm haben wir landesweit knapp 600 Versicherungsvermittler geschult mit Fokus auf eine bedarfsgerechte Absicherung, ebenso tragen wir dem über unsere Service- und Produktangebote Rechnung. Unsere Erfolgsgeschichte gründet auf der bewährten Vertriebspartnerschaft mit den heimischen Raiffeisenkassen.

    Wie verlief das abgelaufene Geschäftsjahr für den Raiffeisen Versicherungsdienst?

    Arno Perathoner: Das Jahr 2019 war wieder ein gutes und erfolgreiches Jahr, in dem wir unsere gesteckten Ziele umsetzen und Wachstum in sämtlichen Versicherungssparten einfahren konnten. Die Gesamt-Prämieneinnahmen stiegen im zweistelligen Bereich um 15,60 Prozent auf 145,6 Mio. Euro. Davon entfielen 71,3 Mio. Euro auf die Sachversicherung im Segment Nicht-Leben und 74,2 Mio. Euro auf die Lebensversicherungssparte.

    INTERVIEW: IRENE HOFER

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1565 Thu, 09 Apr 2020 02:33:03 +0200 Corona-Maßnahmen für Unternehmen und Familien: Einvernehmen mit Banken https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/corona-massnahmen-fuer-unternehmen-und-familien-einvernehmen-mit-banken.html Ein Abkommen mit den Banken soll den Weg durch und aus der Corona-Krise ebnen. Familien und Unternehmen können kurzfristig und unbürokratisch begünstigte Darlehen erhalten. Finanzielle Unterstützungen für Familien und Wirtschaft im Ausmaß von mehr als einer Milliarde Euro beinhaltet ein Maßnahmenpaket, das das Land Südtirol nun auf den Weg gebracht hat. Nachdem die Landesregierung am 7. April grünes Licht für ein Abkommen mit den Banken und Garantiegenossenschaften gegeben hatte, haben Landeshauptmann Arno Kompatscher und die drei größten Südtiroler Banken, die Raiffeisenkasse, die Südtiroler Sparkasse und die Volksbank, sich über die Inhalte eines Maßnahmenpakets für Sofortdarlehen verständigt. "Dieses Paket soll den Südtiroler Familien und der heimischen Wirtschaft schnellstmöglich Liquidität verschaffen, um die schweren wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise besser bewältigen zu können", erklärte Landeshauptmann Kompatscher im Rahmen der virtuellen Medienkonferenz. Das Abkommen schöpft die Spielräume aus, welche die Regierung in Rom per Dekret in diesen Tagen geschaffen hat und die zum Teil noch zu vertiefen sind. "Wir gehen daher Schritt für Schritt vor, um die Vorteile der Entscheidungen in Rom für Südtirol mit einzubringen", betonte der Landeshauptmann in diesem Zusammenhang. Deswegen werde in der nächsten Woche ein weiteres Paket mit zusätzlichen Maßnahmen geschnürt, kündigte Kompatscher an.

    Alle Banken können sich beteiligten

    Dem gestern von der Landesregierung genehmigten Abkommen können alle Banken beitreten, die ihren Sitz in Südtirol haben und die die darin enthaltenen Bedingungen annehmen. Die Maßnahmen treten mit 15. April in Kraft und sind vorerst bis zum 31. März 2021 gültig beziehungsweise bis zur Ausschöpfung des Plafonds.

    Der Startschuss für die Umsetzung der Maßnahmen wird in der kommenden Woche fallen. Auf der Grundlage dies Abkommens mit den Banken erhalten Unternehmen und Freiberufler Zugang zu kostenfreien Sofortkrediten im Ausmaß von bis zu 35.000 Euro. "Dies ist möglich, da die Banken die Zinsen des ersten Jahres übernehmen und das Land den Zinssatz für das zweite Jahr", erklärt der Landeshauptmann. Die Laufzeit beträgt insgesamt fünf Jahre, wobei ab dem dritten Jahr der Zinssatz bei 1,25 Prozent liegt. Das Darlehen wird von den beiden Garantiegenossenschaften Südtirols, Confidi und Garfidi, zu 90 Prozent gesichert und über ein vereinfachtes Verfahren abgewickelt. Mit dieser Maßnahme werden 760 Millionen Euro an Garantien vergeben, womit Darlehen im Ausmaß von rund 850 Millionen Euro gewährt werden können. Interessierte Unternehmen und Familien können sich dafür direkt an ihre Hausbank wenden.

    Expressdarlehen für Familien und Unternehmen

    Als weitere Maßnahme für Unternehmen ist eine sechsmonatige Vorfinanzierung für höhere, ebenfalls zinsfreie Darlehen zwischen 35.000 und 800.000 Euro vorgesehen. Das Land wendet 500 Millionen Euro auf, um die Zahlung der Zinsen der Vorfinanzierungen zu ermöglichen. Die Bedingungen des definitiven Kredits werden im Sinne des staatlichen Dekrets angepasst und mit den Banken abgestimmt. Familien, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie Einkommensverluste erleiden, können zudem Expressdarlehen bis zu 10.000 Euro bei einem maximalen Zinssatz von einem Prozent in Anspruch nehmen.

    Vorschuss auf Lohnausgleich

    Auch am Südtiroler Arbeitsmarkt hatte die Corona-Krise Auswirkungen. Über das Abkommen mit den Banken wird eine Vorschusszahlung für den Lohnausgleich ermöglicht. Alle Personen im Lohnausgleich erhalten von den Banken direkt und unkompliziert einen zinsfreien Vorschuss im Ausmaß von 1400 Euro auf das Kontokorrent überwiesen.

    "Das Land hat mithilfe der Lokalbanken ein Paket geschnürt, um schnell und unbürokratisch dort zu unterstützen, wo dringend nötig: mit einem möglichst breiten Zugang zum Lohnausgleich, mit Vorauszahlungen seitens der Banken und mit Kapitalbeiträgen des Landes für kleine Unternehmen", sagte Landesrat Philipp Achammer bei der heutigen Pressekonferenz. 

    Maßnahmen auch für Vereine und Verbände

    Des Weiteren gewähren Südtirols Banken Stundungen bestehender Darlehensverträge. "Dies ist ein besonders wichtiger Schritt, zumal Familien und Unternehmen auf Anhieb entlastet werden", erklärt der Landeshauptmann. Auch das Ehrenamt wird berücksichtigt: Vereine können ebenso Darlehen bis zu 10.000 Euro bei einem einprozentigen Zinssatz erhalten.

    Entlastungen im Wohnbau 

    Landesrätin Waltraud Deeg ging bei der heutigen Medienkonferenz auf die Maßnahmen ein, die für Familien, Mieter und Erstwohnungsbesitzer getroffen wurden. Wohnen sei für viele ein hoher Kostenfaktor: "Mit den gestern beschlossenen Maßnahmen wollen wir hier schnell und unbürokratisch für Entlastung sorgen", betonte die Wohnbaulandesrätin. So können betroffene Bürger bereits ab sofort die Anträge einreichen, um die Rückzahlung des Bauspardarlehens, der Vorschüsse auf die staatlichen Steuerabzüge sowie des zinsfreien Landesdarlehens für die Erstwohnung für maximal 12 Monate auszusetzen. Diese Möglichkeit gibt es auch für alle jene, die innerhalb September 2020 einen Bausparkredit abschließen. Eine Aussetzung der Zahlung der Mieten und Nebenspesen gibt es auch für Mieter von Wohnungen des Instituts für den sozialen Wohnbau (Wobi). Bis Juni werden Familien, in denen mindestens ein Mitglied aufgrund der Corona-Krise arbeitslos oder in den Lohnausgleich überstellt wurde, aber auch Mieter, die ein Geschäftslokal aus demselben Grund schließen mussten, damit entlastet. "Diese Maßnahmen werden um weitere ergänzt, so arbeiten wir an vielen Hilfsmaßnahmen, unter anderem einen erweiterten Mietbeitrag und einer einfach zugänglichen finanziellen Sozialhilfe", ergänzt die Landesrätin. Ebenso werde in dieser Woche im Landtag über die zeitliche Ausdehnung des Landesfamiliengeldes bis zum Eintritt in den Kindergarten sowie eine schnellere und einfachere Auszahlung der Unterhaltsvorschusses entschieden. 

    Gebündelte Informationen online

    Alle Informationen und Ansprechpartner zu den Maßnahmen für Familien, Unternehmen und Arbeitnehmende werden ab kommender Woche auf einer eigenen Internetseite unter https://neustart.provinz.bz.it zu finden sein.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1564 Tue, 07 Apr 2020 12:33:52 +0200 Energie fließt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/energie-fliesst.html Dass dieser Tage wie gewohnt Strom aus den Leitungen kommt, liegt daran, dass Energie einerseits zur notwendigen Grundversorgung zählt, anderseits auch daran, dass es genügend Menschen gibt, die sich weiterhin für Energie- und Stromversorgung kümmern. Die Vinschgauer Energie Konsortium Genossenschaft und die EUM - Energie- und Umweltbetriebe Moos in Passeier Genossenschaft sind zwei der zahlreichen Südtiroler Genossenschaften im Energiebereich, die auch in Zeiten von Coronavirus ihre Dienste gewährleisten – wenn auch etwas eingeschränkt, wie Alexander Telser, Obmann des Vinschgauer Energie Konsortium, im telefonischen Interview erklärt: „Die Nachfrage an Strom ist seit dem Shutdown der Wirtschaft gesunken.“

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    Burggrafenamt Energie
    news-1563 Tue, 07 Apr 2020 11:58:14 +0200 Mit Corona im Dienst https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mit-corona-im-dienst.html Hubert Obwegs, Direktor der Cassa Raiffeisen Val Badia, kennt die Coronakrise nicht nur als Direktor einer Bank. Er hat die Krankheit persönlich durchgemacht. Seit wenigen Tagen ist er fieberfrei. Wie es ihm gelang, diese Krise in mehrfacher Hinsicht zu bewältigen. Raiffeisen Nachrichten: Wie geht es Ihnen?

    Hubert Obwegs: Mir geht es wieder gut, ich habe kein Fieber mehr. Derzeit bin ich noch in häuslicher Quarantäne und warte auf hoffentlich negative Testergebnisse.

    Sie haben die Coronakrise nicht nur als Direktor der Raiffeisenkasse Val Badia miterlebt, sondern als Direktbetroffener. Wie ist es Ihnen in den letzten Wochen ergangen?

    Hubert Obwegs: Mir ist es trotz allem noch relativ gut ergangen. Ich konnte mich zu Hause von der Infektion erholen. Die Symptome, welche mich betroffen haben, waren Fieber und Husten und die haben 14 Tage lang angedauert. Es war eine anstrengende und kraftzehrende Zeit, aber ohne Schmerzen oder andere Belastungen.

     

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1562 Fri, 03 Apr 2020 09:51:25 +0200 Lokalbanken: „Wir sind da“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/lokalbanken-wir-sind-da.html Banken zählen neben Apotheken, Supermärkten und Tabaktrafiken zu jenen Betrieben, die auch in Zeiten der Krise weiterhin ihrer Tätigkeit nachgehen. Online-Banking ist eine Option – aber längst nicht für alle. Banken müssen physisch für ihre Kunden da sein. Auch jetzt. Bozen und Umgebung Finanzen news-1561 Thu, 02 Apr 2020 16:52:18 +0200 Genossenschaft für Nahversorgung in Südtirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/genossenschaft-fuer-nahversorgung-in-suedtirol.html Georg Mayr ist der Obmann der Nahversorungsgenossenschaft Südtirol, eine Genossenschaft, die dafür sorgt, dass der Laden im Dorf bleibt. Wie das funktioniert erklärt Georg Mayr im Interview. Burggrafenamt Konsum news-1560 Wed, 01 Apr 2020 12:26:05 +0200 Raiffeisenverband Südtirol: Kontinuität der Dienste gewährleistet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenverband-suedtirol-kontinuitaet-der-dienste-gewaehrleistet.html Seit dem Ausbruch des Covid 19 Virus in Italien hat der Raiffeisenverband nicht nur einen gut funktionierenden Krisenstab gebildet, sondern auch wirksame Vorsorgemaßnahmen getroffen. Damit kann der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichergestellt und die Betreuung der Mitglieder weitergeführt werden. Bereits mit dem In-Kraft-treten des Regierungsdekretes am Dienstag vor drei Wochen waren im Raiffeisenverband Südtirol über 95 Prozent der Arbeitsplätze der rund 300 Mitarbeitenden auf Telearbeit umgestellt. Dank der neuen Informationstechnologien ist der Kontakt zwischen Mitarbeitenden, Führungskräfte und den Mitgliedern langfristig sichergestellt.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1559 Tue, 31 Mar 2020 21:36:25 +0200 Corona-Krise: schnelle Hilfe für Wirtschaft, Familien und Soziales https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/corona-krise-schnelle-hilfe-fuer-wirtschaft-familien-und-soziales.html Zur Abfederung der Corona-Folgen legt die Landesregierung ein Wirtschafts-, Familien- und Sozialpaket auf. Die Maßnahmen von über zwei Milliarden Euro wurden in Zusammenarbeit mit Banken und Sozialpartnern ausgearbeitet. Im Rahmen der virtuellen Landespressekonferenz haben die Vertreter und Vertreterinnen der Landesregierung am 31. März ein Paket vorgestellt, das die Folgen der Corona-Krise abfedern soll. 

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    Verbandsnachricht Finanzen
    news-1558 Tue, 31 Mar 2020 11:26:48 +0200 Apfelblüte: früher als im langjährigen Mittel https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/apfelbluete-frueher-als-im-langjaehrigen-mittel.html Seit 1975 erhebt das Versuchszentrum Laimburg Daten zum Einfluss der Witterung und des Klimas auf die jahreszeitliche Entwicklung des Apfels. Für heuer wird die Vollblüte der Sorte Golden Delicious am Standort Laimburg 8 bis 10 Tage früher als im langjährigen Mittel erwartet. Der Vegetationsverlauf des Apfels hängt von vielen Faktoren ab. Die Sorte, die Unterlage, die Lage (Boden und Standort) und der jeweilige klimatische Verlauf des Jahres haben einen Einfluss darauf. Am Versuchszentrum Laimburg (220 m ü. d. M.) werden seit 1975 systematisch Erhebungen zur Phänologie der Südtiroler Hauptsorte Golden Delicious und seit 1997 bei der Apfelsorte Cripps Pink (Pink Lady®) durchgeführt. Die Wissenschaftler des Versuchszentrums Laimburg erheben derzeit die Daten in der laufenden Saison.

    Vollblüte bei Golden Delicious in der Talsohle zwischen 7. und 9. April

    Aktuell befindet sich Golden Delicious zwischen dem sog. „Grünknospenstadium“ (Laut internationaler Definition bedeutet dies, dass die noch geschlossenen Einzelblüten sich voneinander zu lösen beginnen) und dem sog. „Rotknospenstadium“ (Blütenstiele strecken sich, Kelchblätter sind leicht geöffnet; Blüttenblätter sind gerade erkennbar). „Die Vollblüte, bei der mindestens 50 % der Blüten geöffnet sind und erste Blütenblätter abfallen, wird dieses Jahr bei der Sorte Golden Delicious am Standort Laimburg wahrscheinlich um den 8. April erreicht werden“, prognostiziert Edmund Ebner von der Arbeitsgruppe Pomologie. „Damit lägen wir etwa 9 Tage früher als im langjährigen Mittel der letzten 45 Jahre, wonach die Vollblüte im Schnitt erst am 17. April eintrat.“

    Die Prognose des Vollblütedatums hängt wesentlich von der Witterung der nächsten Tage ab. Das früheste bis dato erreichte Vollblütedatum der letzten 45 Jahre wurde am 3. April 2012 und 2017 gemessen. Mit 2020 hatte sich bis vor kurzem ein weiteres, verfrühtes Vollblütedatum angekündigt, doch der Kaltlufteinbruch ab 23. März hat den Vegetationsfortschritt erheblich eingebremst und verlangsamt. Am Versuchsfeld in Latsch auf knapp 700 m Meereshöhe blüht Golden Delicious durchschnittlich zehn Tage später als am Standort Laimburg auf 220 m.

    Prognose für Cripps Pink/Pink Lady®

    Die frühblühende Sorte Cripps Pink befindet sich den Experten des Versuchszentrums Laimburg zufolge momentan kurz vor dem Aufblühen, d. h. 10 % der Blüten sind geöffnet (vrgl. BBCH-Code F 61). Bei dieser Sorte wird heuer im Vergleich zu Golden Delicious mit einer um vier Tage früheren Vollblüte gerechnet, folglich um den 4. April.

    Prognose für historische Sorten

    Am Versuchszentrum Laimburg sind u. a. auch 120 alte Lokalsorten gepflanzt. Die historische Sorte „Spätblühender Taffet“ beispielsweise blüht ca. 20 Tage nach Golden Delicious. Die israelische Sorte Anna, welche keinen kommerziellen Marktwert besitzt, weist einen niedrigen Kältebedarf auf und treibt somit früher aus. Am Standort Laimburg hat sie bereits am 27.03.2020 zu blühen begonnen und die Vollblüte ist um den 1. April zu erwarten.

    Frostgefahr nicht zu unterschätzen

    Eine zeitlich frühe Blüte birgt eine erhöhte Frostgefahr. 1997 wurde die Vollblüte am 7. April verzeichnet, also zu einem ähnlichen Zeitpunkt wie es für 2020 erwartet wird, sofern kein weiterer Kaltlufteinbruch eintritt. Im Frühjahr 1997 musste in über 20 Nächten die Frostberegnung eingeschaltet werden, um die noch jungen Knospen vor der Kälte zu schützen. Glücklicherweise kam es damals nicht zu Ernteeinbußen.

    2017 hatte eine einzige Frostnacht am 20.04. genügt, um in großen Apfelanbaugebieten Europas und in höheren Lagen Südtirols Mengen- und Qualitätseinbußen zu verursachen.

    2020 waren bereits drei Frostnächte vom 24. bis zum 26. März zu verzeichnen, in denen die Frostberegnung eingeschaltet werden musste. Ob die vor kurzem eingetretenen Frostnächte Qualitäts- oder Mengeneinbußen verursacht haben, wird man spätestens Ende Mai/Anfang Juni abschätzen können. „Je später der Blühbeginn, umso geringer das Risiko, größere Schäden durch Spätfröste zu erleiden“, fasst Edmund Ebner zusammen.

    Die Knospe im Eis – So funktioniert der Frostschutz

    Um die jungen frostempfindlichen Knospen oder Blüten vor Nachtfrösten zu schützen, wird die Frostschutzberegnung eingeschaltet. Wenn die dabei ausgebrachten Wassertröpfchen aufgrund der tiefen Temperaturen gefrieren, also ihren Aggregatszustand von flüssig zu fest ändern und sich in Form von Eis um die Knospen bzw. Blüten legen, wird Kristallisationswärme frei. Diese Kristallisationswärme hält die Temperatur des Eises bei 0 °C und verhindert dadurch, dass die im Eis eingeschlossenen Pflanzenteile erfrieren.

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    Bozen und Umgebung Obst
    news-1557 Wed, 25 Mar 2020 17:01:52 +0100 Schnelle Datenübertragung für Smart Working   https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/schnelle-datenuebertragung-fuer-smart-working.html Der Bozner Internet-Provider KONVERTO hat die Bandbreite seiner Glasfaser-Internetanschlüsse kostenlos erhöht, damit das Arbeiten von zuhause aus jetzt und auch nach der Ausnahmesituation schneller ist.  Das Coronavirus hat Südtirol und die ganze Welt derzeit fest im Griff. Jeder kann nun seinen Teil beitragen, damit die Wirtschaft nicht stillsteht und das Leben danach wieder Geschwindigkeit aufnehmen kann. KONVERTO will dem Rechnung tragen und erhöht die Bandbreiten kostenlos für unbegrenzte Zeit. Glasfaseranschlüsse für Smart Working gibt es nun auch mit 200 Mbit/s. So ist ein schnellerer Datenaustausch von zuhause möglich, was das Arbeiten im Homeoffice wesentlich erleichtert. 

    Wir kommen damit der Empfehlung der Regierung an alle Internet-Anbieter nach, die Bandbreiten anzuheben. Smart-Working wird auch nach der Ausnahmesituation Covid-19 stärker zum Einsatz kommen. Unternehmen werden diese neue Arbeitsweise vermehrt in ihren Geschäftsalltag integrieren und die Chancen, die flexibles Arbeiten von zuhause aus ermöglichen und zu schätzen wissen“, ist KONVERTO-Direktor Peter Nagler überzeugt.  

    Das IT-Unternehmen KONVERTO hat kurzfristig eine technische Lösung entwickelt, um diese ultraschnelle Internet Anbindung unter Einhaltung der Sicherheitsauflagen zum Schutz der eigenen Mitarbeiter aktivieren zu können.  

    Wichtig: Jeder sollte sich zu Hause mit dem Internet über den Router (mit oder ohne Wi-Fi) verbinden, um das Mobilfunknetz nicht zu überlasten! 

    Auskunft und Beratung unter der kostenfreien Service-Nummer 800 031 031.

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    Sonstige
    news-1556 Tue, 24 Mar 2020 17:26:36 +0100 Spargelernte gestartet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/spargelernte-gestartet.html Am 24. März ist die Spargelernte in Terlan offiziell gestartet - trotz Krise. 15 Bauern, Mitglieder der Kellerei Terlan, die Spargel mit dem geschützten Markennamen „Margarete“ anbauen, werden in den nächsten Wochen rund 45.000 Kilogramm Spargel stechen. Premiere gab es auch für den traditionelle Spargelwein.  Der Spargelanbau hat in Terlan eine lange Tradition. Schon vor mehr als 100 Jahren sollen Bauern die ersten Terlaner Spargel geerntet haben. Das hängt vor allem mit den günstigen Bedingungen zusammen, die hier vorherrschen: Die Etsch hat im Laufe der Jahrtausende das heutige Etschtal mit feiner Erde und Sand aufgefüllt und so einen idealen Nährboden für Spargel geschaffen.

    „Versorgung mit landwirtschaftlichen Produkten gewährleistet“

    In diesem Jahr haben die ersten Spargelspitzen schon am 11. März, also etwas früher als gewöhnlich, aus der Erde herausgeragt“, sagt Alexander Höller, Leiter des Bereichs Spargel der Kellerei Terlan. „Jetzt ist die Ernte voll angelaufen.“ Bis Mitte/Ende Mai dürften laut Höller auf rund 9 Hektar Anbaufläche rund 45.000 Kilogramm Spargel geerntet werden können. Wenngleich die Spargelernte heuer unter außergewöhnlichen Umständen stattfindet: „Auch für uns bringt die Coronakrise einige Herausforderungen mit sich – und zwar in allen Bereichen. Angefangen bei der Arbeit im Spargelfeld bis hin zur Tätigkeit an den Sortierlinien. Als Produzenten landwirtschaftlicher Erzeugnisse möchten wir unsere Verantwortung jedoch auch und gerade in dieser Ausnahmesituation wahrnehmen. Wir schützen die Gesundheit von Erntehelfern und Mitarbeitern und gewährleisten darüber hinaus die Versorgung der Bevölkerung mit sicheren und hochwertigen Lebensmitteln“, erklärt Höller.  
     
    Erhältlich ist der Terlaner „Margarete“-Spargel in diesem Jahr zum einen über den Spargelshop der Kellerei Terlan, der täglich von 8 bis 18 Uhr geöffnet ist. Zum anderen kann er über Obst- und Gemüsefachgeschäfte sowie über den ausgewählten Lebensmitteleinzelhandel bezogen werden.

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    Bozen und Umgebung Obst
    news-1555 Tue, 24 Mar 2020 10:12:07 +0100 Krise, Veränderung und Telearbeit https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/krise-veraenderung-und-telearbeit.html Das Coronavirus hat Südtirol im Griff. Genossenschaften aus allen Bereichen spüren die Auswirkungen der Einschränkungen, das gilt auch für Sozialgenossenschaften. Der Umstieg auf Telearbeit war für viele von ihnen jedoch kein Problem. Derzeit stehen nicht nur in Südtirol Geschäfte, Hotels und Baustellen still. Veranstaltungen sind abgesagt, nicht nur der Absatz von Wein und Konsumgüter ist eingebrochen. Am ehesten profitieren noch Obstgenossenschaften von den rigorosen Maßnahmen der Regierung, denn Äpfel, als gut haltbares Obst, sind derzeit in ganz Italien gefragt, wie der Verband der Vinschger Obstgenossenschaft vor kurzem wissen ließ.

    Betroffen von den rigorosen Maßnahmen sind auch Sozialgenossenschaften. „Besonders schwierig ist es für die Sozialgenossenschaften des Typs B, bei denen es um die Eingliederung von beeinträchtigten Personen geht“, sagt Petra Bisaglia, die im Raiffeisenverband Südtirol für die Sozialgenossenschaften zuständig ist. Die strengen Auflagen im Regierungsdekret treffen die Schneiderei der Genossenschaft VergissMeinNicht im Zentrum von Bruneck ebenso wie die Stickwerkstatt in Villnöß. Auch das Restaurant African Soul in Meran, der Genossenschaft Spirit, bleibt geschlossen. Und dies sind nur drei Beispiele. Petra Bisaglia zufolge sind derzeit die Arbeiterinnen und Arbeiter von rund 20 Mitgliedsgenossenschaften aus dem sozialen Bereich zu Hause bzw. in der auf neun Wochen angelegten Lohnausgleichskasse des „Decreto cura Italia“. „Zumindest etwas, auch wenn es nicht der volle Lohn ist“ so Petra Bisaglia.

    Bei einem haben sich die Sozialgenossenschaften – zumindest einige davon – leichter getan: mit der Umstellung von der Arbeit im Büro auf die Telearbeit. Bereits vor der Krise praktizierten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Bereich flexible Arbeitszeit-Modelle wie beispielsweise Telearbeit. Gloria Bertagnolli, die Vizeobfrau der Sozialgenossenschaft Tagesmütter Südtirol, bestätigt dies: „Der Übergang in die per Dekret verordnete Telearbeit war bei uns fließend, denn das technische Equipment hatten wir bereits vorher.“ Auch die Mitglieder und Angestellten der Genossenschaft Coccinella arbeiten schon lange von zu Hause aus, weiß Petra Bisaglia. Bei der Sozialgenossenchaft EOS gab es ebenfalls bereits vor der Krise Telearbeit sagte Angelika Irschara, Koordinatorin und Verwaltungsleiterin. Sie und Geschäftsführerin Alexandra Reichegger arbeiten derzeit abwechselnd von zu Hause aus: „Für Verwaltung und Organisation ist das überhaupt kein Problem“, so Irschara per Telefon.

    Viele andere Betriebe traf die vom Dekret erzwungene Umstellung auf Telearbeit hart und die entsprechenden IT-Abteilungen wurden auf die Probe gestellt. Der Raiffeisenverband Südtirol hat beispielsweise – nach einer kurzen Vorlaufzeit – in einem Kraftakt innerhalb eines Tages die Arbeitsplätze von über 95 Prozent der rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Homeoffice umgestellt. Mittlerweile haben sich alle daran gewöhnt: Auskünfte, Beratung und die Abwicklung von Anfragen, alles läuft derzeit per Telefon und auf digitalem Wege. Sitzungen und Treffen finden über Teams-Programme statt. Flexibilität und Smart Working bleiben das Gebot der Stunde.

    Zukunftsforscher wie Matthias Horx beschäftigen sich bereits jetzt mit der Frage, wie die Welt nach der Krise aussehen wird. Ihm zufolge steht jedoch jetzt schon fest: "So wie es war, wird es nie wieder werden."

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    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1554 Mon, 23 Mar 2020 09:13:51 +0100 Wasser und Klima schonen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wasser-und-klima-schonen.html Der Weltwassertag, der jedes Jahr am 22. März wiederkehrt, zeigt den Wert des Wassers als begrenzte, schützenswerte Ressource. Das Motto in diesem Jahr lautet „Wasser und Klimawandel“. Die Verbraucherzentrale Südtirol gibt Tipps zum Schutz von Wasser und Klima. Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen für alle Menschen: so lautet das sechste der 17 Nachhaltigkeitsziele der Weltgemeinschaft (Sustainable Development Goals, SDG). Für uns ist sauberes Wasser eine Selbstverständlichkeit. Nicht so  für viele Menschen in anderen Regionen: laut der Weltgesundheitsorganisation WHO haben weltweit 2,2 Milliarden Menschen kein sicheres Trinkwasser zur Verfügung. Sogar in Europa haben Schätzungen zufolge sechs bis acht Millionen Menschen keinen gesicherten Zugang zu Trinkwasser oder geeigneten Sanitäranlagen, und 20 Millionen Menschen haben Probleme mit der Qualität des Trinkwassers.

    Das Motto des Weltwassertages „Wasser und Klimawandel“ ruft ins Bewusstsein, dass Wasser, Natur und Klimawandel eng miteinander verbunden sind. Der Klimawandel beeinflusst den Wasserkreislauf (z.B. durch erhöhte Verdunstung), fördert Extremwetterereignisse und beeinträchtigt die Wasserqualität. Zu den Folgen des Klimawandels gehören Trockenheit und Trockenperioden, Starkregen, Hochwasser und Überschwemmungen. Die globale Erwärmung erhöht den Druck auf die weltweiten Wasservorkommen – vor allem in Regionen, in denen Wasser ohnehin schon knapp ist. Zugleich wächst die Weltbevölkerung und damit der Bedarf an Wasser.

    Ein effizienterer Umgang mit Wasser ist wichtig – im Großen, also beispielsweise in der Landwirtschaft, wie im Kleinen, also im eigenen Haushalt. Die Bewässerung des eigenen Gartens mit Regenwasser beispielsweise hilft, den Verbrauch von Trinkwasser zu reduzieren.

    Zum Schutz von Wasser UND Klima empfiehlt die Verbraucherzentrale Südtirol:

    • Mehr pflanzliche und weniger tierische Lebensmittel in der Ernährung

    Eine pflanzenbasierte Ernährung erzeugt im Vergleich zu einer Kost mit einem hohen Anteil an tierischen Lebensmitteln weniger Treibhausgase und verbraucht zugleich weniger Wasser. Ein oft zitiertes Beispiel ist das Rindfleisch: für die Produktion von 1 kg Rindfleisch werden rechnerisch rund 15.500 Liter an „virtuellem“ Wasser benötigt. Für 1 kg Karotten sind es im Vergleich dazu bescheidene 130 Liter Wasser. Man spricht in diesem Zusammenhang vom Wasser-Fußabdruck eines Produkts.

    • Lebensmittel verwenden statt verschwenden

    Auch Lebensmittel, die später entsorgt werden, müssen zunächst einmal erzeugt werden, wofür Wasser, Boden, Energie u.v.m. verbraucht werden. Wenn Lebensmittel anstatt auf dem Teller in der Tonne landen, sind diese Ressourcen komplett umsonst aufgewendet worden. Die weltweite Lebensmittelverschwendung nimmt mit 3,3 Milliarden Tonnen Treibhausgasen (CO2-Äquivalente) pro Jahr übrigens den dritten Platz im Ranking der größten Treibhausgasproduzenten ein, hinter China und den USA.

    • Dinge länger und wieder verwenden und weniger Neues kaufen

    Nicht nur für Lebensmittel, auch für die Produktion anderer Güter wird Wasser benötigt: rund 11.000 Liter Wasser für die Herstellung von 1 kg Baumwollstoff, 20.000 Liter für einen PC, 400.000 Liter für einen durchschnittlichen Mittelklassewagen. Wenn Gegenstände und Elektronikgeräte, auch Kleidung und Schuhe, länger genutzt werden und zugleich weniger neue Dinge angeschafft werden, schont das auch die Wasserressourcen.

    • Leitungswasser trinken

    Leitungswasser, ein echtes 0-km-Lebensmittel, steht im eigenen Haushalt zu geringen Kosten und ganz ohne Verpackung jederzeit zur Verfügung. Im Vergleich dazu belasten Mineralwasser und erst recht andere Getränke die Umwelt viel stärker: durch den Anbau der Rohstoffe, die Produktion von Verpackungsmaterialien, die Transporte und die Abfallentsorgung. Für eine einzige Tasse Kaffee werden durchschnittlich 140 Liter an virtuellem Wasser benötigt.

    Derzeit verbraucht ein Europäer oder eine Europäerin im Durchschnitt 120 Liter Leitungswasser täglich (Quelle: Europäische Kommission, Daten aus 2014/2015). Trauriger Spitzenreiter ist Italien mit täglich 243 Litern pro Person. Auch beim Konsum von Flaschenwasser ist Italien Weltspitze, „geschlagen“ nur von Mexiko. Pro Person und Jahr werden in Italien 206 Liter Mineralwasser getrunken und dafür rund 8 Milliarden Plastikflaschen befüllt.

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    Bozen und Umgebung Wasser
    news-1549 Mon, 23 Mar 2020 08:53:00 +0100 Kredite: Lokalbanken treten der ABI-Vereinbarung bei https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kredite-lokalbanken-treten-der-abi-vereinbarung-bei.html Angesichts der Coronakrise treten die drei Lokalbanken Sparkasse, Volksbank und Raiffeisenkassen den Stundungsvereinbarungen bei, die von der Italienischen Bankenvereinigung und den Wirtschaftsverbänden unterzeichnet wurden. Die neuen Stundungsvereinbarungen sind bereits für ganz Italien aktiv. Sparkasse, Volksbank und Raiffeisenkassen wollen als stark verwurzelte Regionalbanken ihren Beitrag zur Unterstützung der Kunden in ihrem gesamten Einzugsgebiet leisten.

    Nachdem die drei Banken letzte Woche auf lokaler Ebene eine Stundung für Familien und Unternehmen beschlossen haben, unterstützen sie nun auch die Initiative von ABI, um auf diese Weise ihren Kunden zusätzliche Möglichkeiten zu bieten, eine Stundung zu beantragen.

    Mit dem Beitritt zum ABI-Abkommen für Kredite unterstützen die lokalen Banken Kleinst-, Klein- und Mittelunternehmen (KMU), die aufgrund des COVID-19-Gesundheitsnotstands in Schwierigkeiten geraten sind. Das Abkommen sieht die Möglichkeit der Aussetzung oder Verlängerung von Krediten, die bis zum 31. Januar 2020 an Unternehmen „in bonis“ (d.h. Unternehmen, die die Kredite ordnungsgemäß bedienen) vergeben wurden.

    Die Aussetzung der Zahlung des Kapitalanteils der Raten kann für die Dauer von bis zu einem Jahr beantragt werden. Die Aussetzung gilt für mittelfristige Kredite (Darlehen).

    Die Verlängerung der Laufzeit der Darlehen kann bis zu 100% der Restlaufzeit der Tilgung betragen. Bei Krediten mit kurzfristiger Laufzeit beträgt die maximale Verlängerungsdauer 270 Tage.

    Kundenantragsformulare für Ratenaussetzung oder Ratenverlängerung

     

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    Verbandsnachricht Finanzen
    news-1553 Fri, 20 Mar 2020 15:51:53 +0100 Raiffeisenkasse Bruneck stellt Notstand-Fonds zur Verfügung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisenkasse-bruneck-stellt-notstand-fonds-zur-verfuegung.html Die Raiffeisenkasse Bruneck, Südtirols größte Genossenschaftsbank, setzt ein beeindruckendes Zeichen der Solidarität und stellt einen Notstand-Fonds in Höhe von 500.000 Euro zur Verfügung. In Anbetracht der wachsenden Unsicherheit rund um die Coronavirus-Pandemie hat sich die Geschäftsführung mit dem Verwaltungsrat der Raiffeisenkasse Bruneck zu den Möglichkeiten der Hilfestellung für die örtliche Gemeinschaft beraten.

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    Pustertal Finanzen
    news-1551 Thu, 19 Mar 2020 11:09:42 +0100 Tierschutz bei Kälbertransport https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/tierschutz-bei-kaelbertransport.html Marianne Kasseroler hat für das Magazin für Landwirtschaft "Land und Leben" (RAI Südtirol) beim Konsortium Kovieh, Südtirols größten Viehvermarkter, nachgefragt, wie es um den Tierschutz bei Kälbertransporten steht. Weitere Themen im Beitrag: alte Kultursorten und Permakultur. Der größte Viehvermarkter Südtirols, das Konsortium Kovieh, wickelt jährlich an die 45.000 Tierverkäufe ab, davon sind 25.000 Kälber. Kovieh organisiert auch den Transport von den Höfen zur Vermarktungshalle nach Bozen. Nach dem Verkauf geht es für die meisten Kälber weiter zu Mast- und Schlachtbetrieben in den oberitalienischen Raum. Wie und welche Kontrollen und Garantien stellen sicher, dass die Kälber nicht in Ländern ohne Tierschutzstandards landen?

    Das Saatgutfest der Vielfalt ist ein weiteres Thema dieses Beitrags. Marianne Kasseroler: "Wir fragen nach, warum es sich lohnt alte und lokale Kulturpflanzen zu erhalten. Zudem zeigen wir den ersten Beitrag aus der Reihe zur Permakultur. Dieses Mal geht es um die Grundlagen der Permakultur mit Tipps für erste Gartenarbeiten im Frühjahr."

    Jetzt anschauen!

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    Viehwirtschaft
    news-1550 Thu, 19 Mar 2020 10:07:39 +0100 Neue Konsortialgesellschaft führt das Rechenzentrum https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/neue-konsortialgesellschaft-fuehrt-das-rechenzentrum.html Am 28. Februar wurde in Bozen die neue Konsortialgesellschaft „Raiffeisen Information Service“ gegründet. Die RIS KonsGmbH führt künftig das Rechenzentrum des Raiffeisenverbandes. Mit der Gründung der neuen RIS KonsGmbH wurden die Voraussetzungen geschaffen die Hauptabteilung Raiffeisen Informationssystem (RIS) als Betriebszweig aus dem Raiffeisenverband auszulagern und in Form einer Betriebspacht in die neue Konsortialgesellschaft überzuführen. Die Hauptabteilung des Raiffeisenverbandes versorgt die Raiffeisenkassen sowie die Verbundpartner mit IT-Dienstleistungen.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1547 Tue, 17 Mar 2020 19:03:38 +0100 Zeichen der Solidarität: Spendenaktion der Federcasse https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/zeichen-der-solidaritaet-spendenaktion-der-federcasse.html Unter dem Motto "#Terapie intensive contro il virus. Le BCC-CR ci sono“ hat der Zentralverband der italienischen Raiffeisenkassen Federcasse eine Spendenaktion ins Leben gerufen und unterstützt damit lokale Einrichtungen beim Ankauf von medizinischen Geräten oder Schutzmittel gegen Coronaviren. Die Solidarität und die Nähe zu Mitgliedern, Kunden und zur lokalen Gemeinschaft sind zentrale Werte für genossenschaftliches Handeln. Die Gemeinschaft der italienischen Kreditgenossenschaften („Credito Cooperativo“), zu der auch die Südtiroler Raiffeisenkassen zählen, lebt diese Werte seit vielen Jahren.

    Besonders in Zeiten der Coronakrise sind die genossenschaftlichen Werte wieder gefragt. Augusto dell’Erba, Präsident der Federcasse betont in einer Aussendung: "Wir durchleben gerade eine außergewöhnliche, bis vor kurzen nicht für möglich gehaltene Krisensituation, mit weitreichenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen." Er verweist auf die Werte der Organisation und erinnert daran nicht nur mit Worten, sondern Menschen vor allem mit Taten nahe zu sein.

    In diesem Sinne hat der Zentralverband der italienischen Raiffeisenkassen die Aktion „#Terapie intensive contro il virus. Le BCC-CR ci sono“ in Abstimmung mit den Spitzeninstituten der beiden Genossenschaftlichen Bankengruppen und dem Raiffeisenverband Südtirol ins Leben gerufen. Der Verband möchte damit ein starkes Zeichen der Verbundenheit mit den Betroffenen und der Gemeinschaft setzen und die gesammelten Mittel lokalen Einrichtungen zur Verfügung stellen, die sich gegen die Verbreitung des Coronavirus einsetzen.

    An der regional ausgerichteten aber national beworbenen Aktion können sich die Kreditgenossenschaften/Raiffeisenkassen aber auch deren Mitglieder, Kunden und lokale Organisationen und Unternehmen beteiligen. Die im Rahmen der Aktion „#Terapie intensive contro il virus. Le BCC-CR ci sono“ gesammelten Mittel werden vorrangig lokalen Organisationen und Initiativen zur Verfügung gestellt für den Ankauf medizinischer Geräte, Schutzmittel oder ä. m.

    Federcasse hat inzwischen bei den Spitzeninstituten sowie bei der Raiffeisen Landesbank entsprechende Spendenkonten eingerichtet.

    Das Spendenkonto für die Raiffeisenkassen bei der RLB, lautet:

    „Terapie intensive contro il virus. Le BCC-CR ci sono“
    IBAN: IT 20 Y 03493 11600 000300058513 (SWIFT RZSBIT2B)

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1546 Tue, 17 Mar 2020 09:03:53 +0100 „Wir haben die Situation unter Kontrolle“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wir-haben-die-situation-unter-kontrolle.html Mila – Bergmilch Südtirol kann die Lieferkette und den Produktionsablauf trotz der Ausnahmesituation aufgrund von Covid-19 aufrechterhalten. „In den letzten Tagen haben wir vermehrt Anfragen von Kunden und Konsumenten zur Gewährleistung der Grundversorgung erhalten“, so Robert Zampieri, Geschäftsführer von Mila - Bergmilch Südtirol. „Wir können eventuelle Befürchtungen entkräften und möchten darüber informieren, dass wir die Lieferkette aufrechterhalten und die Produktion garantieren können, um die tägliche Versorgung der Geschäfte weiterhin zu gewährleisten. Zwar gibt es verschiedenste Schwierigkeiten und Einschränkungen, doch die Zulieferung der notwendigen Waren, wie z.B. Verpackungsmaterialien, funktioniert.“

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    Bozen und Umgebung Milch
    news-1545 Fri, 13 Mar 2020 17:30:00 +0100 Coronavirus: Südtiroler Banken stützen Wirtschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/coronavirus-suedtiroler-banken-stuetzen-wirtschaft.html Im Rahmen des gemeinsamen Arbeitstisches von Südtiroler Sparkasse, Volksbank und Raiffeisenkassen haben die lokalen Banken mögliche Maßnahmen erörtert, um Familien und Unternehmen zu unterstützen, die von den Folgen der vom Gesundheitsnotstand ausgelösten Wirtschaftskrise betroffen sind. Dabei wurde ein erster gemeinsamer Vorschlag zwischen den lokalen Banken erarbeitet: Familien und Unternehmen können – ohne besondere Formalitäten – ansuchen, um eine Stundung bis zu zwölf Monaten für Kredite mit mittel-/langfristiger Laufzeit zu erhalten, sowie – alternativ oder zusätzlich – die Laufzeit derselben bis zu 24 Monate zu verlängern, um auf diese Weise auch von einer verminderten Rate profitieren zu können.

    Die oben genannten Maßnahmen beinhalten weder Zusatzkosten noch Zinsänderungen für die Kunden. Diese Anfragen werden im vereinfachten Verfahren bearbeitet. Einzige Bedingung ist, zum Zeitpunkt der Anfrage einen ordnungsgemäß bedienten Kredit („in bonis“) zu haben. Diese Begünstigung ist hingegen nicht bei Finanzierungen vorgesehen, deren Laufzeit in den letzten 24 Monaten bereits verlängert worden ist oder für die bereits eine gänzliche oder teilweise Stundung der Raten eingeräumt wurde. Bei Finanzierungen, bei denen es persönliche Bürgschaften von Seiten Dritter oder von Garantiekonsortien bzw. Garantiefonds gibt, ist es erforderlich, dass die Zustimmung der Bürgen vorliegt.
    Die Banken werden aber auch die Anfragen um Aussetzung von Seiten jener Kunden prüfen, denen in der Vergangenheit bereits Stundungen eingeräumt wurden und/oder bei denen es ausstehende Raten gibt, die bereits fällig waren.

    Kredite im Rahmen des Rotationsfonds ex LG 9/1991

    Was hingegen Kredite betrifft, die im Rahmen des Rotationsfonds ex LG 9/1991 gewährt wurden, wird derzeit ein gemeinsames Vorgehen in Abstimmung mit der Landesverwaltung geprüft.
    Wie erwähnt, gilt die Maßnahme sowohl für Private und Familien, die Inhaber von Darlehen sind, als auch für Unternehmen und Freiberufler, denen mittel-/langfristige Kredite eingeräumt wurden.
    Die Banken haben außerdem vereinbart, dass auch Anfragen zur Neufestlegung der Fälligkeiten von Kreditvorschüssen an Unternehmen angenommen werden, die Verspätungen bei den Inkassi erfahren. Auch dafür ist ein vereinfachtes Verfahren vorgesehen.
    Die festgelegten Maßnahmen sind eine erste Initiative der lokalen Banken und können mit Maßnahmen von Seiten der Regierung oder mit Initiativen des Landes Südtirol, mit dem die Banken in enger Abstimmung stehen, ergänzt werden. Ziel ist es, die lokale Wirtschaft – d.h. neben der Liquidität auch die Mitarbeiter der Unternehmen – bestmöglich zu unterstützen.

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    Verbandsnachricht Finanzen
    news-1544 Fri, 13 Mar 2020 09:38:55 +0100 Coronakrise und Weinwirtschaft: „Der Markt ist total eingebrochen“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/coronakrise-und-weinwirtschaft-der-markt-ist-total-eingebrochen.html Tiefgreifende Folgen hat die Coronakrise für Südtirols Weinwirtschaft. „Der Markt ist derzeit total eingebrochen, die Nachfrage vor allem in unseren Hauptabsatzgebieten kaum noch vorhanden“, erklärt Maximilian Niedermayr, Präsident des Konsortiums Südtirol Wein in einer Aussendung. Zu spüren bekommt die Weinwirtschaft dabei nicht nur den Einbruch in der Gastronomie und Hotellerie, sondern auch die Absage nahezu aller Veranstaltungen zur Absatzförderung. Im Konsortium Südtirol Wein, dem Zusammenschluss aller wichtigen Player in der Südtiroler Weinwirtschaft, versucht man derzeit, die Krise bestmöglich zu managen. Allerdings stehen die Vorzeichen wie für so viele andere Sektoren schlecht. So sorgt die Coronakrise vor allem auf dem heimischen und italienischen Markt, seit jeher die wichtigsten Absatzgebiete für den Südtiroler Wein, für dramatische Einbrüche beim Weinabsatz.

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    Bozen und Umgebung Wein
    news-1543 Thu, 12 Mar 2020 09:32:00 +0100 Coronavirus: Schulterschluss zwischen Land und Banken https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/coronavirus-schulterschluss-zwischen-land-und-banken.html Land und Banken wollen gemeinsame Maßnahmen treffen, um Wirtschaft und Bürger angesichts der Corona-Krise zu unterstützen. Wie die Landespresseagentur in einer Aussendung schreibt, werden das Land Südtirol, die Banken in Südtirol und die Garantiegenossenschaften alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die derzeitige Corona-Krise wirtschaftlich abzufedern. Im Rahmen einer Videokonferenz, besprachen beide Seiten eine Reihe von Maßnahmen, die Bürgern und Betrieben erleichtern sollen, die derzeit schwierige wirtschaftliche Situation zu überbrücken. Vereinbart wurde, in enger gegenseitiger Abstimmung vorzugehen.

    Liquidität erhalten

    Abgesehen von Erleichterungen, die von staatlichen Dekreten in den nächsten Tagen zu erwarten sind, war die gemeinsame Feststellung, dass es in der jetzigen akuten Phase vor allem darum geht, Liquiditätsengpässe zu vermeiden beziehungsweise Liquidität zu beschaffen. Bezüglich der Regelungen auf staatlicher Ebene ist der Landeshauptmann mit der Regierung in Rom in Kontakt.

    Flexibilität bei Kreditrückzahlungen erreichen

    Für die Erhaltung der Liquidität sind, so die gemeinsame Feststellung, Stundungen das naheliegende Instrument. Die teilnehmenden Banken haben ihre prinzipielle Bereitschaft signalisiert, Stundungen für die Rückzahlung von Kredit zu gewähren. Sie unterliegen aber dabei strengen Regelungen, die von der Europäischen Zentralbank vorgegeben sind. Landeshauptmann Kompatscher sagte zu, sich gegenüber dem Ministerpräsidenten Giuseppe Conte dafür einzusetzen, auf europäischer Ebene einzuwirken, damit bei diesen Regelungen größere Flexibilität entsteht.

    Unterstützung zugesagt wurde auch von den Garantiegenossenschaften Garfidi und Confidi. Und das Land wird seinerseits die Garantiegenossenschaften finanziell unterstützen, damit sie bei ihren Garantieleistungen gegenüber den Banken und Betrieben mehr Spielräume bekommen.

    Betriebe: Vor Fälligkeit Banken kontaktieren 

    Ganz wichtig ist, so die gemeinsame und eindringliche Botschaft von Politik und Bankinstituten, dass sich die Betriebe so bald wie möglich an die Banken und Garantiegenossenschaften wenden, und zwar unbedingt schon bevor Zahlungen und Rückzahlungsraten fällig werden.

    Zusätzlich sagten Landeshauptmann Kompatscher und die Landesräte Achammer und Schuler zu, für die Rückzahlung von Darlehen, die über den Rotationsfonds finanziert sind, Stundungen zu gewähren. Diese Maßnahme hatte bereits in der Finanzkrise 2008 gute Wirkung gezeigt.

    Wohnbaudarlehen: Stundungen möglich

    Der Aufschub von Zahlungen und Kreditraten kann in begründeten Fällen auch Familien gewährt werden, zum Beispiel im Fall von Wohnbaudarlehen. Über ein Maßnahmenpaket in Ergänzung der staatlichen Maßnahmen sollen mittelfristig auch Familie und Betriebe gestärkt werden.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1542 Tue, 10 Mar 2020 10:24:09 +0100 BAU - Eine Genossenschaft für Künste https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bau-eine-genossenschaft-fuer-kuenste.html Lisa Mazza, Simone Mair und Elisabetta Rattalino haben vor rund einem Jahr die Genossenschaft BAU gegründet und damit ihrer Leidenschaft einen soliden Rahmen gegeben. Ihr Ziel ist es, internationale Künstlerinnen nach Südtirol einzuladen und in Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen und öffentliche Einrichtungen Kunstprojekte zu organisieren. Nicht nur. Was im Jahr 2015 als kultureller Verein der Kuratorinnen Filipa Ramos, Lisa Mazza und Simone Mair gestartet war, ist jetzt ein eigenständiges Unternehmen im Kulturbereich. Derzeit bereiten Lisa Mazza und Simone Mair eine Ausstellung für das Museion in Bozen vor, die ab diesem Sommer zu sehen sein wird. Lisa Mazza ist die Obfrau der Genossenschaft BAU und beschreibt das Tätigkeitsfeld der Kulturorganisation folgendermaßen: „Wir bieten kulturelle Dienstleistungen für private Unternehmen und öffentliche Einrichtungen und suchen jeweils Künstlerinnen und Künstler, um mit ihnen gemeinsam Projekte realisieren zu können.“ Immer geht es um Kunstprojekte, die auf Fragen der Gegenwart reagieren, … „wo Natur und Kultur verbunden gedacht werden und der Mensch mit seiner Umgebung in einem ökologischen Kreislauf verstanden wird. Die Arbeitsweise von BAU zielt dabei immer auf den respektvollen, gleichberechtigten Wissensaustausch auf Augenhöhe.“ – wie auf der Homepage von der Genossenschaft BAU zu lesen ist.

     

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    Sonstige
    news-1541 Mon, 09 Mar 2020 08:34:47 +0100 VOG exportiert die ersten italienischen Äpfel nach Vietnam https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vog-exportiert-die-ersten-italienischen-aepfel-nach-vietnam.html Premiere für den Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften: Anfang März wurde der erste Container mit einheimischen Äpfeln in Richtung Vietnam verladen. Die insgesamt 8 Tonnen Äpfel werden in etwas weniger als einem Monat in Asien eintreffen. Der Export nach Vietnam ist das Ergebnis langwieriger und schwerer Verhandlungen, die seit Ende 2015 geführt wurden. Vor allem die Klärung der phytosanitären Anforderungen stand im Laufe des Verhandlungsprozesses im Fokus. Es folgten mehrere Inspektionsbesuche von Seiten der asiatischen Pflanzenschutzbehörde.

    Historischer Meilenstein

    „Mit der ersten Lieferung nach Vietnam hat nicht nur unser Verband, sondern der gesamte nationale Apfelmarkt einen großen Meilenstein erreicht. Vor dem 5. März wurde noch nie ein Apfel aus Italien in Richtung Vietnam verschifft, daher ist das Datum für uns von historischer Bedeutung. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei Assomela, der Interessensvertretung der italienischen Apfelproduzenten, bedanken und hoffe, dass wir die Zusammenarbeit mit Vietnam in nächster Zukunft festigen und fortsetzen können“, so VOG-Direktor Walter Pardatscher.

    Marktöffnung von großer Bedeutung

    Zur erfolgreichen Marktöffnung haben neben dem VOG auch das CSO (Centro Servizi Ortofrutticoli) in Ferrara, viele andere Institutionen – von den regionalen Behörden bis hin zum Landwirtschaftsministerium –, das nationale Institut für Export (ICE) und die italienische Botschaft in Hanoi ihren Teil beigetragen. Diese Organisationen standen während der Verhandlungen in ständigem Austausch mit Assomela. „In einer Zeit, die für den internationalen Warenaustausch sicherlich nicht einfach ist, ist die Marktöffnung von Vietnam von einer noch größeren Bedeutung. Sie veranschaulicht, weit über den Apfelsektor hinaus, dass das Vertrauen in die Märkte und den Handel zwischen Ländern, die weit voneinander entfernt sind, wiederhergestellt ist“, sagt Assomela-Direktor Alessandro Dalpiaz hinzu. In Kürze dürften sich zu Vietnam auch die Länder Taiwan und Thailand dazugesellen.

    Großes Potential in Vietman

    Der Verkaufsleiter des VOG, Klaus Hölzl, sieht im vietnamesischen Markt ein großes Potenzial: „Wir verfolgen die Geschehnisse in Vietnam mit regem Interesse. Nun gilt es, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aufzubauen – diese ist nämlich notwendig, um bei den Endkonsumenten zu punkten und auch letzte kritische Punkte des Abkommens zu überwinden.“

    Der erste Container mit Äpfeln des VOG ist bereits auf dem Weg nach Vietnam und dürfte dort in etwas weniger als einem Monat eintreffen. Dann können sich auch die Verbraucher vor Ort vom Geschmack der Äpfel und der einzigartigen Qualität Südtirols überzeugen.

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    Bozen und Umgebung Obst
    news-1532 Mon, 02 Mar 2020 17:24:00 +0100 Direkten Kontakt zwischen Produzenten und Kunden nutzen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/direkten-kontakt-zwischen-produzenten-und-kunden-nutzen.html Die Welt wandelt sich so schnell wie nie zuvor. Am gravierendsten sind die technologischen Veränderungen. Auch Genossenschaften haben sich diesen Veränderungsprozess zu stellen, um nicht das Nachsehen zu haben. Was der deutsche Experte für Digitalisierung, Social-Media und Unternehmertum Hubertus Porschen dazu sagt. Der deutsche Experte für Digitalisierung, Social-Media und Unternehmertum, Hubertus Porschen, sprach auf der Tagung der landwirtschaftlichen Genossenschaften, Anfang Februar in Tisens, über die Veränderung der Märkte. Durch die Möglichkeiten der Digitalisierung und Transformationstechnologien haben sich neben den starken Handelsketten vor allem digitale Plattformen wie beispielsweise Amazon, Apple, Ebay oder Alibaba zwischen Kunden und Produzenten geschoben. Auf diese Weise verschiebt sich der Markt immer weiter weg vom Produzenten hin zu den Plattformen. Im Interview mit Thomas Hanni betonte Porschen, dass der direkte Kontakt zwischen Produzenten und Kunden einer der zentralen Erfolgsfaktoren für Unternehmen ist, gerade auch für Genossenschaften: „Das entscheidende ist, dass Produzenten und auch die Genossenschaften den Kontakt zum Kunden halten, denn sie haben die Daten der Kunden und können damit arbeiten. Es ist wichtig, dass sie sich weiterhin nicht in die Abhängigkeit von Plattformen begeben und den Kontakt zum Kunden bewahren, gerade über das Marketing.“

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1533 Mon, 17 Feb 2020 17:10:00 +0100 VOG mit zufriedenstellendem Vermarktungsverlauf https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vog-mit-zufriedenstellendem-vermarktungsverlauf.html Der Verband der Südtiroler Obstgenossenschaften verzeichnet in der laufenden Vermarktungssaison einen positiven Absatztrend. Die Vermarktungssaison des VOG startete – auch aufgrund einer etwas geringeren Produktion in diesem Jahr – unter deutlich besseren Vorzeichen als im Vorjahr. Das teilt der Verband in einer Aussendung mit. Demnach wurden im Einzugsgebiet des VOG 2019 rund 458.000 Tonnen Äpfel nach integrierter Anbauweise (-10 % gegenüber 2018) und rund 16.800 Tonnen Bio-Äpfel (-18 Prozent gegenüber 2018) geerntet.

    Geringere Erntemenge

    Hauptgrund für den Rückgang der Erntemengen sind geringere Kaliber der Äpfel sowie in einigen Gebieten auch Hagel- und Frostschäden. Auch auf europäischer Ebene liegen die Erntemengen unter jenen von 2018 und gehören somit zu den niedrigsten der vergangenen zehn Jahre.

    Hoffnung auf günstige Vermarktungssaison

    Aus vermarktungstechnischer Sicht zeichnet sich eine relativ positive Entwicklung der Saison 2019/20 ab: der Start wurde durch die teils hohen Restbestände aus dem Vorjahr erschwert, doch gibt eine der geringsten Erntemengen in ganz Europa Hoffnung, dass die Vermarktungssaison günstig verlaufen wird. Die Angebotssituation in Europa veränderte sich deutlich im Vergleich zu 2018: Die erheblichen Ernteausfälle, welche es in Nord- und Osteuropa gab, wurden zum Teil durch die hohen Erntemengen in Südeuropa ausgeglichen. In der Folge orientierten sich die Kunden um und kaufen nun nicht selten Äpfel aus anderen Produktionsgebieten.

    Kleine Apfelgrößen als Herausforderung

    „Beim VOG verläuft die Saison recht gut“, betont Walter Pardatscher, Direktor des VOG. „Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir bisher einen höheren Absatz verzeichnen, auch wenn die Preise – vor allem zu Beginn der Saison – nicht immer zufriedenstellend waren. Die ordentliche Absatzentwicklung hat sich in den ersten Wochen dieses Jahres fortgesetzt und sollte bei einer geringeren Produktverfügbarkeit weiter anhalten. Die Herausforderung der laufenden Vermarktungssaison sind allerdings die kleinen Kaliber, welche in diesem Jahr zu einem deutlich höheren Prozentsatz anfallen.“ Die Restbestände des Verbandes liegen Anfang Februar dieses Jahres rund 15 % unter jenen aus demselben Zeitraum des Vorjahres. Weil auch die Konsumentenpreise auf einem relativ niedrigem Niveau bleiben, wird der Konsum weiterhin angetrieben.

    „Wir zählen in Europa zu den führenden Unternehmen im Bereich Äpfel. Unsere weltweiten Kunden schätzen uns aufgrund unseres breiten Angebots an Qualitätsäpfel“, unterstreicht Pardatscher. „Dieses Feedback erhielten wir auch auf der Messe Fruit Logistica in Berlin, an der wir in der letzten Woche teilgenommen haben“

     

     

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    Obst
    news-1494 Tue, 17 Dec 2019 17:13:00 +0100 Netzwerk-Plattform noch weiter ausbauen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/netzwerk-plattform-noch-weiter-ausbauen.html Es werden zwar jährlich etwas mehr, trotzdem sind Frauen in den Genossenschaftsgremien noch viel zu wenig vertreten. Dem möchte der Arbeitskreis „Frauen in der Führung von Genossenschaften“ entgegentreten. An erster Stelle stehen deshalb die Bewusstseinsbildung und Motivationsarbeit. Dem diente auch das vierte Netzwerktreffen des Arbeitskreises „Frauen in der Führung von Genossenschaften“ Anfang Dezember in der Raffeiner Orchideenwelt in Gargazon.
    Zu der Veranstaltung unter dem Motto „Frauen bewegen“ waren rund 70 Mandatarinnen aus den verschiedenen Mitgliedsgenossenschaften wie Raiffeisenkassen, Obst-, Kellerei- Sozial- und sonstige Genossenschaften gekommen.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1424 Mon, 23 Sep 2019 10:49:51 +0200 Arbeitskreis Eltern Behinderter: "Mehr Liebe, Geduld und Zeit" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/arbeitskreis-eltern-behinderter-mehr-liebe-geduld-und-zeit.html Der Arbeitskreis Eltern Behinderter (AEB) erinnerte im Rahmen seiner 40-Jahr-Feier an wichtige Errungenschaften bei der Integration von Menschen mit Behinderungen. Gleichzeitig pocht der Verein auf mehr Unterstützung aus Politik und Gesellschaft. Die farbenfrohe Orchideenwelt in Gargazon bot den passenden Rahmen für das runde Jubiläum des Arbeitskreises Eltern Behinderter. Die AEB-Vorsitzende Angelika Stampfl begrüßte die Ehrengäste, darunter Landeshauptmann Arno Kompatscher, Soziallandesrätin Waltraud Deeg und den Obmann des Raiffeisenverbandes Herbert Von Leon. Stampfl ließ die wichtigsten Etappen der letzten vier Jahrzehnte Revue passieren und erinnerte an die schwierige Anfangszeit als niemand etwas mit Kindern mit Behinderungen zu tun haben wollte.

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    Burggrafenamt Sozial
    news-1378 Tue, 17 Sep 2019 08:00:00 +0200 Klemens Skibicki: "Zu 100% nach den Wünschen der Kunden richten" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/klemens-skibicki-zu-100-nach-den-wuenschen-der-kunden-richten.html Wie sieht die Bank der Zukunft aus? Welche Rolle werden dabei Genossenschaftswerte spielen? Digitalexperte und Universitätsprofessor Klemens Skibicki gibt im Interview einen Ausblick zu den wichtigsten Entwicklungen. Raiffeisen Nachrichten: Wie wird die Digitalisierung das Bankwesen verändern? Was wird auf die Kunden zukommen?

    Klemens Skibicki: Die Veränderungen sind mehrdimensional, aber für Kunden wird es im digitalen Zeitalter vor allem einfacher, schneller und kostengünstiger, finanzielle Themen zu regeln. Für die Banken gilt es, Kundenbeziehungen auszuweiten und sie gegen neue Player in einem zunehmend weltweiten und branchenübergreifenden Markt zu verteidigen - an deren Maßstäben von Einfachheit, Kosten, Individualität und Geschwindigkeit werden sie sich messen lassen müssen.

    Persönliche Beratung, regionale Kreisläufe: Werden diese Aspekte in einer unübersichtlichen und schnelllebigen Welt wieder wichtiger?

    Skibicki: Ich denke, dass persönliche Beziehung und Vertrauen noch viel wichtiger werden, schließlich werden Menschen zunehmend gläsern und transparent. Hier muss aber „persönliche Kundennähe“ neu definiert werden, d.h. nicht, dass Regionalität und persönliche Beratung ersetzt, aber auf jeden Fall um alle digitalen Möglichkeiten erweitert werden sollten. Unternehmen müssen sich dabei zu 100% nach den Wünschen und Kanälen der Kunden richten, um diesen nahe zu sein.

    Werden sich die Menschen bei den Banken nach den Genossenschaftswerten wie Solidarität und Mitgliederverpflichtung sehnen?

    Skibicki: Ich hoffe es und letztendlich entspricht der Ursprung der Genossenschaft ja genau dem Gedanken der Communities im Internet. Die Vernetzung zu gemeinsamen Zwecken ist im digitalen Zeitalter jedoch viel einfacher und mit weniger regionalen Grenzen herzustellen. Die Werte sollten also bleiben, aber eben ein Update in der Ausführung und Dimension erfahren.

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    Bozen und Umgebung Finanzen
    news-1352 Tue, 10 Sep 2019 08:00:00 +0200 Raiffeisen in Zahlen: Die Kellereigenossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/raiffeisen-in-zahlen-die-kellereigenossenschaften.html Die Entwicklung der Kellereigenossenschaften im Raiffeisenverband kann durchaus als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden. Gemessen an seiner Fläche ist Südtirol ein kleines Weinbaugebiet. In Sachen Qualität bewegen sich die Kellereigenossenschaften allerdings im Spitzenfeld. Internationale Weinführer bescheinigen den edlen Tropfen regelmäßig absolute Topnoten. 

    Bemerkenswert sind nicht nur das Qualitätsniveau, sondern auch die Zahlen zu Anlieferung, Auszahlung und Unternehmensgröße. Als Quelle dienen dieser Infografik die Geschäftsberichte des Raiffeisenverbandes von 2007 bis 2018. 

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    Bozen und Umgebung Wein
    news-1404 Mon, 02 Sep 2019 09:00:00 +0200 Bürgergenossenschaften, eine Chance für Südtirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/buergergenossenschaften-eine-chance-fuer-suedtirol.html In Südtirol und im Trentino wird derzeit an einer rechtlichen Vorlage für die Gründung von Bürgergenossenschaften gearbeitet. Warum diese Form der Genossenschaft die Lösung für zahlreiche künftige Herausforderungen ist. Wenn die Nahversorgung im Dorf stirbt, Bergbauern die Mitarbeiter fehlen oder Schülertransporte eingestellt werden, ist es Zeit für Eigeninitiative. Die sogenannte Bürgergenossenschaft oder auch Bürgerbeteiligungsgenossenschaft (Cooperative di communità) ist eine Form der Genossenschaft, die es in dieser Form in der Region Trentino-Südtirol noch nicht gibt. Sie bietet jedoch den rechtlichen Rahmen, damit eine Gruppe von Interessierten, gesellschaftlich relevante Dienste organisieren kann, die sich oft finanziell nicht rechnen.

    Christian Tanner, Vizedirektor des Raiffeisenverbandes Südtirol, beschreibt die Tätigkeiten dieser Genossenschaften als eine Art der erweiterten Nachbarschaftshilfe: „Wenn sich die öffentliche Hand zurückzieht, weil der Dienst aus finanziellen Gründen nicht mehr gewährleistet werden kann, ist der Einsatz von Bürgergenossenschaften denkbar.“ Als Beispiel zählt er die Wegerhaltung, Schülertransport in der Peripherie oder die Nahversorgung auf.

    Es können aber auch übergreifende Dienste aus dem Bereich Energie, Tourismus oder Landwirtschaft sein. Ausgangspunkt für eine Bürgerbeteiligungsgenossenschaft ist immer das Bedürfnis einer Gruppe von Menschen, das gestillt werden soll. Und dies wiederum hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. Bürger schließen sich beispielsweise zusammen, um nicht gewartete Straßen instand zu halten oder herunter gekommene Stadtviertel wieder aufzuwerten.

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    Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1390 Tue, 27 Aug 2019 12:06:00 +0200 Quiz: Wie gut kennen Sie das Genossenschaftswesen? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/quiz-wie-gut-kennen-sie-das-genossenschaftswesen.html Genossenschaften nehmen in Südtirol eine wichtige Rolle ein - sowohl in wirtschaftlicher als auch in kultureller und sozialer Hinsicht. Wie gut wissen Sie über diese besondere Unternehmensform Bescheid? Testen Sie Ihr Wissen mit unserem Quiz! Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige news-1345 Thu, 04 Jul 2019 15:04:00 +0200 Kellerei Algund: Vielfältiges Geschäftsmodell https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-algund-vielfaeltiges-geschaeftsmodell.html Seit 110 Jahren besteht die Genossenschaft Kellerei Algund im Zentrum von Meran. Der langjährige Obmann Karl Prunner lässt die abwechslungsreiche Geschichte der Genossenschaft Revue passieren und erklärt, wie es der Genossenschaft gelingt, trotz neuem Geschäftszweig, dem Ursprung verbunden zu bleiben. Im Interview zählt Karl Prunner, amtierender und langjähriger Obmann der Genossenschaft Kellerei Algund, die Ereignisse und Jahreszahlen aus der Genossenschaftsgeschichte auf und lässt Anekdoten einfließen. Eine gewisse Zufriedenheit schwingt mit, wenn er von seiner Genossenschaft spricht. Mit Recht, denn heute steht die Genossenschaft Kellerei Algund gut da.

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    Burggrafenamt Wein
    news-1324 Wed, 05 Jun 2019 09:41:32 +0200 Waltherhaus Bozen: Kultur im Zentrum https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/waltherhaus-bozen-kultur-im-zentrum.html Das Waltherhaus in Bozen ist eine Institution: Als Veranstaltungsort für Konzerte, Theateraufführungen und Tagungen und andere Events im Zentrum von Bozen ist es, in Südtirol und über die Grenzen des Landes hinaus, bekannt. Geführt wird das Haus von einer Genossenschaft, die vor genau sechzig Jahren gegründet wurde. Bozen und Umgebung Kultur news-1310 Tue, 04 Jun 2019 08:49:00 +0200 "Tag der Technik im Weinbau" am 13. Juni https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/tag-der-technik-im-weinbau-am-13-juni.html Am 13. Juni findet auf dem Gelände des Versuchszentrums Laimburg in Pfatten der „Tag der Technik im Weinbau“ statt. Für alle Weinbauern ein Fixtermin, bei dem die neuesten Maschinen und Geräte der Sparte präsentiert werden. Daneben gibt es eine Sonderschau zum Thema „Gründüngung, Einsaattechnik und Bodenvorbereitung“. Der „Tag der Technik im Weinbau“ findet seit mittlerweile 55 Jahren statt und hat sich vor allem in den letzten Jahren zu einem fachlichen und gesellschaftlichen Ereignis gemausert, das nicht nur Interessierte aus Südtirol sondern auch aus den benachbarten Weinbauregionen anzieht. Rund 55 Aussteller auf der Maschinen- und Geräteschau präsentieren dabei eine bunte Mischung von Neuheiten, Verbesserungen und Weiterentwicklungen. „Das Besondere ist, dass die Maschinen und Geräte nicht nur ausgestellt, sondern auch während ihres Einsatzes gezeigt werden“, sagt Jakob Ganterer, der Vorsitzende des Tags der Technik. Somit bietet die Veranstaltung den direkten Vergleich der verschiedenen Maschinen und Geräte.

    Sonderschau zu Einsaattechnik

    Die Sonderschau des „Tages der Technik“ steht heuer unter dem Titel „Gründüngung, Einsaattechnik und Bodenvorbereitung im Weinbau“. In Zeiten immer knapper werdender Wasserressourcen und der steigenden Auswirkungen des Klimawandels ist es besonders wichtig, den Boden auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten. Ein gesunder, fruchtbarer Boden ist eine grundlegende Voraussetzung für die Traubenproduktion mit höchstem Qualitätsanspruch. In der Sonderschau werden sowohl zur Bodenbearbeitung geeignete Geräte als auch Einsaaten in unterschiedlicher Einsaatstärke vorgeführt und gezeigt. "Mit Einsaaten kann man die Stickstoffbindung im Boden fördern, sodass man mit bestimmten Leguminosen oder Fazelia den Stickstoff aus der Luft holen kann und somit keine organische oder anorganische Stickstoffdüngung mehr benötigt", erklärt Jakob Ganterer.

    Eröffnet wird der „Tag der Technik im Weinbau“ auf dem Gelände des Versuchszentrums Laimburg in Pfatten um 08.30 Uhr durch Landesrat Arnold Schuler. Im Anschluss beginnen die Geräte- und Maschinenvorführungen und die Präsentation zum Schwerpunktthema „Gründüngung, Einsaattechnik und Bodenvorbereitung im Weinbau“. Ende der Veranstaltung ist um 16.00 Uhr.

    Verein der Absolventen lädt ein

    Organisiert wird der Tag der Technik vom Verein der Absolventen Landwirtschaftlicher Schulen (ALS) gemeinsam mit der Abteilung Landwirtschaft, dem Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau, dem Versuchszentrum Laimburg und dem Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau. Der Verein der Absolventen wurde 1908 gegründet und zählt heute an die 1500 Mitglieder, die fast ausschließlich aus dem Obst- und Weinbaugebiet kommen. Vorrangiges Ziel des Vereins ist die berufsbegleitende Weiterbildung der Bauern und Bäuerinnen.

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    Überetsch/Unterland Wein
    news-1304 Thu, 23 May 2019 13:40:00 +0200 eTestDays: Testfahrten im Raiffeisenverband https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/etestdays-testfahrten-im-raiffeisenverband.html Der Raiffeisenverband Südtirol erhielt vom Land zu Testzwecken für vier Tage ein E-Auto. Damit soll der Umstieg auf zukunftsweisende und saubere Mobilität gefördert werden. Nun stehen die Testergebnisse fest. Rund 350 Betriebe hatten Interesse an einem E-Auto bekundet, 75 davon konnten vier Tage lang bei der Aktion "eTestDays" ein E-Auto oder ein E-Lieferauto Probe fahren und sich vom Nutzen der emissionsfreien Fahrzeuge überzeugen. Darunter war auch der Raiffeisenverband Südtirol. 

    Die Verbandsmitarbeiter Günther Schweigkofler, Markus Gasser, Manfred Thaler und Alexander Kieswetter haben einen eGolf auf seine Alltagstauglichkeit getestet. Günther Schweigkofler meint: "Ein Elektrofahrzeug würde sehr gut in unsere Fahrzeugflotte passen. Ich persönlich könnte über 90 Prozent meiner Außendienst-Strecken elektrisch zurücklegen." Auch mit der Bedienung des eGolfs kamen die Probanden sehr gut zurecht. Markus Gasser berichtet:

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1270 Wed, 24 Apr 2019 14:15:00 +0200 Erklärvideos für Jugendliche zur Südtiroler Wirtschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/erklaervideos-fuer-jugendliche-zur-suedtiroler-wirtschaft.html Das WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen möchte den Schülerinnen und Schülern die heimische Wirtschaft näherbringen. Deshalb wurden 15 neue Lehrvideos entwickelt, die den Jugendlichen verschiedene wirtschaftliche Themen rund um Südtirol kurz und klar erklären. Insgesamt 15 Module thematisieren verschiedene Aspekte der heimischen Wirtschaft: vom Südtiroler Arbeitsmarkt über den Außenhandel bis hin zur Landwirtschaft und der Digitalisierung.

    Nun werden die Inhalte der einzelnen Module auch in Form von kurzen Lehrvideos anschaulich auf den Punkt gebracht. Die aktuellen Daten, Indikatoren und Entwicklungen zur Südtiroler Wirtschaft werden dabei mit Grafiken und Animationen einfach erklärt. 

    „Mit der Realisierung der Lehrvideos wurde unser Angebot für die Schulen erweitert. Die Videos bieten eine ideale Möglichkeit, den Jugendlichen anhand der digitalen Medien wirtschaftliches Wissen zu vermitteln und den Unterricht ansprechender zu gestalten“, erklärt Georg Lun, Direktor des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen.

    Die Module der Unterrichtsunterlagen können einzeln oder als Paket kostenlos von interessierten Lehrkräften bestellt werden. Die Videos hingegen sind online unter www.handelskammer.bz.it.

    Hier das Erklärvideo zum Thema Landwirtschaft:

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-1267 Sun, 21 Apr 2019 08:00:00 +0200 Apfel- und Pfirsichwicklern den Spaß verderben https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/apfel-und-pfirsichwicklern-den-spass-verderben.html Wenn Männchen auf Weibchen treffen, passiert, was passieren muss: Sie pflanzen sich fort. Dies gilt auch für Apfel- und Pfirsichwickler – aber: Des einen Freud ist des anderen Leid. Und die Leidtragenden in diesem Fall sind Apfelbauern, die sich mit Apfel- und Pfirsichwicklern abplagen müssen. Was tun? Kaum wird es Frühjahr, treiben die Blüten der Apfelbäume und auch die Schädlinge erwachen wieder in den Obstwiesen – so zum Beispiel die Apfel- und Pfirsichwickler.
     
    Wie das Südtiroler Apfelkonsortium in einer Presseaussendung erklärt, setzen die Weibchen einen eigenen Duftstoff (Sexualpheromon) frei, um Männchen zur Befruchtung anzulocken. Im Frühjahr fliegen die Weibchen in der Abenddämmerung und legen auf den jungen Früchten die Eier ab, aus denen die Raupen schlüpfen. Diese bohren sich fressend in Äpfel und Pfirsiche und vernichten so die Ernte. Die Obstbauern versuchen die Fortpflanzung der Apfel- und Pfirsichwickler zu verhindern. 

    Schädlinge verwirren 

    Wie genau kann dies gelingen? Die Antwort ist einfach: Bauern verwirren die Schädlinge, z.B. mit so genannten Aerosoldispensern – dabei setzen sie heuer erstmals kombinierte Aerosoldispenser ein, die sowohl Apfel- als auch Pfirsichwickler gleichzeitig verwirren. 
     
    Aerosoldispenser sind Behälter, die synthetisch hergestellte Duftstoffe enthalten. Diese Duftstoffe sind dem Lockstoff der Weibchen nachempfunden. Die Behälter mit den Duftstoffen werden in den Apfelanlagen aufgehängt, um in periodischen Abständen in den Nacht- und Abendstunden die Duftstoffe zu versprühen. Die Männchen verlieren so die Orientierung und haben keine Möglichkeit, die Weibchen zu finden. Somit gibt es keine Paarung, keine Fortpflanzung, keine Fruchtschäden. 
     

    Positive Rückmeldungen

    Positive Erfahrungen mit den Aerosoldispensern macht auch Alois Oberrauch vom Plonerhof in St. Michael Eppan. „Die Dispenser sind sehr schnell angebracht und der Duftstoff verteilt sich gleichmäßig. Das ist wichtig, um diese Schädlinge zu bekämpfen“, so der Apfelbauer, der seit 20 Jahren mit dieser Verwirrungsmethode arbeitet und seinen Hof entsprechend den Richtlinien der AGRIOS (Arbeitsgruppe für den integrierten Anbau) bewirtschaftet. 
     
    Unterstützt werden die Bauern von den Experten des Beratungsringes für Obst- und Weinbau. „Wie jedes Jahr bemühen wir uns darum, unsere Bauern über die aktuellen Techniken zu informieren, um diese beiden Schädlinge einzudämmen. Mit der kombinierten Form der Verwirrung schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe. Damit können die Bauern qualitativ hochwertige Äpfel produzieren und verringern eventuelle Ernteausfälle“, erklärt Robert Wiedmer, Obstbaubereichsleiter und Koordinator des Südtiroler Beratungsringes für Obst- und Weinbau.

    Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduzieren

    Dies vor allem deshalb, weil damit der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert wird: Wenn sich Schädlinge erst gar nicht vermehren, müssen sie später nicht mehr bekämpft werden. Auf über 3.000 Hektar werden die kombinierten Aerosoldispenser heuer eingesetzt. In ganz Südtirol werden insgesamt mehr als 15.000 Hektar Obstwiesen verwirrt. Mithilfe dieser Methode sparen Bauern jährlich mehrere Insektizid-Spritzungen ein. 
     
    Während der Apfelwickler einer der Hauptschädlinge im Apfelanbau ist, tritt der Pfirsichwickler nur unregelmäßig und punktuell auf – das letzte Mal 2018 im Raum Leifers und Unterland. Wo er allerdings auftaucht, wütet er hemmungslos: In stark befallenen Anlagen führte er letztes Jahr zu sehr hohem Ernteausfall. 

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    Obst
    news-1247 Mon, 08 Apr 2019 10:42:00 +0200 Philosoph Heinz Palasser: „Alles beginnt mit Selbsterkenntnis!“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/philosoph-heinz-palasser-alles-beginnt-mit-selbsterkenntnis.html Wer sich selbst nicht führen kann, kann auch andere nicht führen. Selbstführung gehört somit zur wichtigsten Kompetenz von Führungskräften. Eine Kompetenz, die sich aneignen lässt. Das meint der Philosoph, Managementexperte und Gesundheitswissenschaftler Heinz Palasser. Herr Palasser, sich mit sich selbst zu beschäftigen ist nicht jedermanns Sache. Mit welcher Einstellung sollten Führungskräfte an das Thema Selbstführung herangehen?

    Heinz Palasser: Es fehlt häufig am Bewusstsein, dass es eine gewisse Differenz gibt zwischen dem eigenen Ich und dem Selbst. Und es fehlt die Einsicht, dass es ein Selbst gibt, das man führen kann. Sobald jemand erkennt, dass es ein Spannungsverhältnis gibt zwischen dem, was ich bin und was mein Selbst zum Ausdruck bringt, sind wir schon mitten in der Selbstführung. Das Zweite ist, dass wir uns schwierigen und überfordernden Situationen häufig machtlos ausgeliefert fühlen, weil es uns an den richtigen Instrumentarien fehlt, oder besser gesagt, an der richtigen Kompetenz.

    Was bedeutet überhaupt Selbstführung und welche Instrumentarien meinen Sie?

    Man spricht heute von fünf Generationen der Selbstführung, die sich im Laufe der Zeit etabliert haben. Dazu gehört etwa das klassische Zeitmanagement – was mache ich am besten mit der zur Verfügung stehenden Zeit – und die persönliche Arbeitsmethodik. Also Dinge, die zu tun sind, methodisch abzuarbeiten, wie es einem persönlich am besten entspricht. Das lässt sich am besten mit dem Begriff Effizienz zusammenfassen. Für die dritte Generation passt das Schlagwort Selbstverantwortung, bei der vierten geht es vor allem um Begriffe der Lebensqualität wie körperliche Leistungsfähigkeit, mentale Stärke, robuste Beziehungen und Lebenssinn. Und die fünfte Generation zielt vor allem auf die Selbstwirksamkeit und Selbstveredelung ab.

    Zum Thema Selbstverantwortung: in vielen Unternehmen werden die Verantwortlichkeiten in der Führungshierarchie oft wahllos nach unten und oben hin- und hergeschoben, sodass die Verantwortung oft stark verschwimmt.

    Ich stimme Ihnen zu, dass die eigene Verantwortung im Unternehmen allzu oft auf andere Stellen delegiert wird. Im Kontext der Selbstführung und des Selbstmanagement versteht man unter Selbstverantwortung aber etwas anderes. Nämlich dass man für sich selbst verantwortlich ist. Und zwar in dem Sinn, als man sich die Frage zu stellen hat, in wie weit das, was gerade im eigenen unternehmerischen Kontext passiert, mit dem eigenen Lebensplan und mit den eigenen Werten und Zielen im Einklang steht. Das Gegenüber der Selbstverantwortung wäre die Selbstaufgabe. Nur mehr noch Dinge zu tun, die mit einem selbst nichts mehr zu tun haben, sondern nur zu tun, weil sie von einer anderen Stelle mir auferlegt werden.

    Und was bedeutet die von Ihnen vorhin genannte Selbstwirksamkeit bzw. Selbstveredelung genau?

    Es geht dabei um die Frage, wie kann ich aus mir selbst schöpfen und im Hinblick auf die Ziele, die ich erreichen möchte, die maximale Wirksamkeit erzielen. Hier spielen Begriffe wie Achtsamkeit, Empathie, emotionale Intelligenz, das Erkennen seiner eigenen Motivationslage, die Beherrschung von Techniken der Leistungssteigerung und Ähnliches eine wichtige Rolle. Es geht hier um Instrumentarien, um an sich selbst anzusetzen und in eine Führungsposition zu kommen.

    Was kann jemand also tun, um auf den unterschiedlichen Ebenen führend bei sich selbst anzusetzen?

    Alles beginnt mit Selbsterkenntnis! Auf dem aufbauend, wenn ich die Konturen meines Selbst erkennen kann, kann ich überlegen, wie ich ein selbstbestimmtes Leben führe. Und das hat natürlich auch damit zu tun, dass ich – gepaart damit, dass ich mich kenne, auch beherrschen kann, also wirklich Herr in meinem eigenen Hause bin. Das bedeutet, dass ich meine Gefühle zweckorientiert einsetzen kann und sie mich nicht unwillkürlich bestimmen. Und als letzte Stufe gibt es die sogenannte Selbstveredelung, also seinem gesamten Leben so etwas wie Orientierung und Zweckgerichtetheit und letztlich Sinn zu verleihen.

    Brauchen Führungskräfte heute eine höhere Selbstführungskompetenz als früher?

    Ich bin mir da nicht sicher, ob es heute wirklich mehr Selbstführung braucht, als wie es irgendwann in der Geschichte der Menschheit war. Tatsache ist jedenfalls, dass wir heute mit einer noch nie dagewesenen Flut an Informationen und Aufträgen verschiedenster Couleur konfrontiert sind. Gleichzeitig leben wir in einer Welt mit einem sehr hohen Vernetzungsgrad und einer Komplexität, die das Selbst mitunter schnell überfordern kann. Um diesen Überforderungsphänomen entgegenwirken zu können, ist alles, was mit Selbstmanagement zu tun hat, sicher sehr dienlich.

    Mit welchen Eindrücken kehren Teilnehmer aus Ihren Selbstführungs-Seminaren nach Hause?

    Das müsste man die Teilnehmer selbst fragen. Aber einen Effekt konnte ich bei jedem Seminar feststellen: es tritt eine gewisse Bescheidenheit ein hinsichtlich der Ansprüche, die man hat und dessen, was man hier auch leisten kann. Die Einsicht in das eigene Selbst lehrt einem eine gewisse Demut im Umgang mit sich selbst, aber auch im Umgang mit anderen. Daher wäre es auch so mein Wunsch, dass in diesen Seminaren so etwas wie ein wohlwollener und behutsamer Umgang mit sich selbst aber auch mit anderen entsteht. Eben deshalb, weil wir niemals eine vollständige Basis haben.

    Im kommenden August halten Sie das Seminar „Selbstführung für Fortgeschrittene“ für Führungskräfte der Raiffeisen Geldorganisation. Warum sollten Führungskräfte aus Ihrer Sicht daran teilnehmen?

    Ich würde sagen, es ist entweder die pure Neugier, sich selbst auf die Schliche zu kommen. Oder das Gefühl, dass einem die Umstände über die Ohren wachsen und man  möglicherweise mit dem bestehenden Repertoire, das man zur Verfügung hat, nicht oder nicht mehr in der Lage ist, zu reagieren. Oder drittens, alles beide. Zentrale Inhalte des Seminars sind die Verbesserung der Lebensqualität und die Erhöhung der Selbstwirksamkeit. Mein Wunsch an potentielle künftige Teilnehmer wäre, dass sie, auch wenn sie eine gewisse Abneigung gegen die Thematik verspüren, sich mit diesen Dingen ein wenig auseinander setzen. Weil auf diese Art und Weise eben ein Plus an Lebensqualität  entsteht, nicht nur für sich selbst, sondern für alle Menschen im Umfeld. Aber sicher, es gehört auch ein gewisser Mut dazu, sich mit sich selbst zu konfrontieren.

    Interview: Thomas Hanni

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    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1157 Wed, 30 Jan 2019 16:26:00 +0100 Frische Bio-Eier von Sandy https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/frische-bio-eier-von-sandy.html Drei Bauernhöfe am Tschenglser Berg im Vinschgau haben sich zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen, um Bio-Eier zu produzieren und gemeinsam zu vermarkten. Ein Erfolg versprechendes Projekt. Die neue "Tschenglsberg Genossenschaft" setzt auf eine kleinstrukturierte, nachhaltige Landwirtschaft mit biologischen Produkten. "Wir müssen schauen, die Abwanderung von den Bergbauernhöfen in Südtirol zu stoppen, auch durch den Kauf der einheimischen Produkte", sagt Obmann Philipp Thoma. Ihm ist es wichtig, dass der Bauer vom Hof im Vollerwerb leben kann. Der gelernte Tischler hat vor einigen Jahren den Psegg-Hof am Nörderberg oberhalb Tschengls gekauft und betreibt dort mit seiner Frau Alexandra und den zwei Kindern eine biologische Landwirtschaft. Neben dem Psegg-Hof gehören der Standlair-Hof oberhalb Tschengls und der Vernatsch-Hof oberhalb von Eyrs zu der im vergangenen Juli gegründeten Genossenschaft.

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    Vinschgau Sonstige landw. Gen.
    news-1138 Thu, 11 Oct 2018 08:35:00 +0200 Christoph Tappeiner: „Unternehmen mit hohem Stellenwert“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/christoph-tappeiner-unternehmen-mit-hohem-stellenwert.html Seit 1. September ist Christoph Tappeiner neuer Geschäftsführer von VOG Products in Leifers. Tappeiner war über 20 Jahre Direktor der Obstgenossenschaft Texel in Naturns und kennt den Apfelsektor im Frischebereich sehr gut. Herr Tappeiner, was hat sie an Ihrer neuen Aufgabe gereizt?

    Christoph Tappeiner: VOG Products ist ein sehr interessantes Unternehmen und hat für die Südtiroler und die Trentiner Obstwirtschaft einen überaus hohen Stellenwert strategischer Natur. Dementsprechend war der Reiz für mich sehr groß, diese Herausforderung anzunehmen.

    Welche vorrangigen Ziele setzen sie sich?

    Wir müssen uns weiterhin auf das Kerngeschäft konzentrieren und das heißt, unsere Geschäftsfelder weiter auszubauen und die Marktchancen bestmöglich zu nutzen. Wir müssen uns nach neuen Geschäftsfeldern umsehen, weiter für Entlastung sorgen und uns mehrere Standbeine schaffen. Es gibt viele Ideen, die wir richtig priorisieren müssen und zu interessanten Projekten machen werden.

    Was möchten Sie im Unternehmen VOG Products verändern?

    Ich möchte weiterhin für Stabilität sorgen und eine Wertekultur vermitteln. Wir haben ehrgeizige Projekte und die sollen nicht nur in den Köpfen einiger weniger bleiben. Ein erfolgreiches Unternehmen ist dann sichergestellt, wenn wir von der Führungsspitze bis hin zu allen Mitarbeitern imstande sind, unsere Ziele eindeutig zu kommunizieren, um so den größtmöglichen Unternehmenserfolg zu garantieren. 

    Sie möchten auch den Dialog mit den Mitgliedsgenossenschaften weiter verstärken …

    Wir haben die Aufgabe, im Dialog mit unseren Mitgliedsgenossenschaften zu erkennen, wo der Schuh drückt und dort, wo bestimmte Notwendigkeiten bestehen, bestmöglich zu intervenieren. Wir sind als Fruchtverarbeitungsbetrieb Teil des großen Ganzen und tragen dazu bei, dass der Apfelfrischebereich stabil bleibt.

    Das vergangene Geschäftsjahr war ein gutes Jahr, was erwarten Sie vom neuen Geschäftsjahr?

    Das Geschäftsjahr 2017/18 war für die gesamte Obstbranche ein besonderes Jahr, weil die Mengen in Europa durch den Frost dezimiert waren und folglich für den Erzeuger die Preise einfach zufriedenstellend gewesen sind. 2018/19 kommen wir speziell im Industriebereich etwas vom Regen in die Traufe, Europa schwimmt sozusagen im Apfelsaft. Speziell die großen Produktionsländer wie Polen und Deutschland verfügen über riesige Mengen, und dementsprechend ist die Situation am Markt aus aktueller Sicht eher etwas getrübt. INTERVIEW: THOMAS HANNI

     

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    Überetsch/Unterland Obst
    news-1114 Wed, 12 Sep 2018 16:17:00 +0200 So stehts um die Apfelernte 2018 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/so-stehts-um-die-apfelernte-2018.html Vor kurzem hat in Südtirol die Apfelernte begonnen. Durch das sommerliche Wetter in den letzten Wochen hat sich der Beginn nach vorne verschoben. Es wird zwar eine gute Ernte erwartet, dennoch gibt es Anlass zur Sorge, sagt der Direktor des Verbandes der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG, Gerhard Dichgans, im Interview. Die Apfelernte in Südtirol hat begonnen. Wie sieht es im Einzugsgebiet des VOG aus?

    Gerhard Dichgans: Wir sind jetzt in allen Lagen voll in der Gala-Ernte. Rund 40 Prozent des erwarteten Volumens wurden bereits in den Genossenschaften angeliefert. Sorgen bereiten noch die warmen Nächte und bei einigen älteren Gala-Anlagen wird die Farbausbeute, speziell auch beim letzten Pflückgang, enttäuschend sein. Bislang ist die Druckfleischfestigkeit in Ordnung, und wir hoffen auf eine starke Abkühlung der Temperaturen an diesem Wochenende. Der Zuckergehalt liegt über jenen der Vorjahre. Das Fruchtgrößenwachstum in den Frühlingsmonaten war gut, hat sich allerdings in den letzten heißen Juliwochen etwas verlangsamt. Was dieses Jahr besonders auffällt, ist die teilweise auch starke Berostung in verschiedenen Hügellagen, v.a. bei Golden und envyTM.

    Also: Bislang nur Gala, in der Vollernte in allen Lagen. Golden und Stark sind die nächsten Sorten, die gegen 10. September starten werden.

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    Burggrafenamt Obst
    news-764 Fri, 14 Apr 2017 16:45:00 +0200 Obststatistik: Weniger Äpfel, etwas höhere Preise https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/obststatistik-weniger-aepfel-etwas-hoehere-preise.html Der Raiffeisenverband hat Anfang April die von der Hauptabteilung Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften erstellte Obststatistik über das Geschäftsjahr 2015/16, also über die Ernte 2015, veröffentlicht. Der Sommer 2015 bleibt mit seinen ausgesprochen hohe Temperaturen und spärlichen Nie-derschlägen in Erinnerung. Die hohen Tag- und Nachttemperaturen wirkten sich nicht zum Vorteil der Apfelqualität aus.

    Insgesamt lieferten die Obstbauern im Erntejahr 2015  1.040.879 Tonnen Äpfel an die Obstgenossenschaften an. Damit fiel die Erntemenge  um knapp 6 Prozent niedriger aus als im Jahr zuvor. Die gesamte EU-Apfelproduktion ging um knapp 2 Prozent auf 12.325.000 Tonnen zurück, die Apfelernte in Italien um gut 7 Prozent. Südtirol stellte aus der Ernte 2015 9,1 Prozent der gesamten EU-Apfelproduktion und 49,4 Prozent der italienischen Apfelproduktion.

    Die Südtiroler Obstbaufläche belief sich 2015 auf 16.568 Hektar mit etwa 900 Hektar biologi-scher Anbaufläche. Der durchschnittliche Flächenertrag lag bei 6,3 Waggon je Hektar (-6,6 %). Von den neueren Sorten erreichte Braeburn den höchsten Ertrag, gefolgt von Cripps Pink und Civni. Nicoter (Kanzi) und Scifresh (Jazz) hinkten im Ertrag noch deutlich hinter den restlichen Sorten her. Mengenmäßig blieb Golden Delicious mit einem Anteil von 40,5 Prozent am Tafelobst weiterhin die Hauptsorte, gefolgt von Gala mit 15,4 Prozent und Stark Delicious mit 11,2 Prozent.

    Der Anteil von Industrieobst an der Anlieferung  ist von 10,1 Prozent im Vorjahr auf 9,6 Prozent gesunken, sodass an Tafelware 940.510 Tonnen Äpfel zur Verfügung standen. Der Anteil der ersten Qualitätsklasse (Prima) an der sortierten Menge ist mit 81,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 Prozent gesunken. 95,7 Prozent des angelieferten Obstes stammte aus konventionellem Anbau, 4,3 Prozent aus dem biologischen Anbau.

    Über 400 Mio. Euro ausbezahlt

    59 Prozent des Tafelobstes wurde im Ausland abgesetzt und damit 62,3 Prozent des Brutto-umsatzes erzielt. Die durchschnittlichen Verkaufspreise für Tafelobst (konventionell und bio-logisch) sind um 10,9 Prozent auf  74,63 Cent/kg gestiegen, für Industrieobst um 53,6 Prozent auf 13,60 Cent/kg.

    Den 6434 Mitgliedern und Lieferanten wurden für die Obstanlieferungen der Ernte 2015 ins-gesamt 392 Mio. Euro ausbezahlt. Das waren 31 Mio. Euro bzw. 8,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Zählt man die Agrios-Flächenbeiträge für die umweltschonende Produktionsweise und die Entschädigungen der Hagelversicherung dazu, so kamen insgesamt 416 Mio. Euro zur Auszahlung.

    Der durchschnittliche Auszahlungspreis (konventioneller und biologischer Anbau) an die Bauern betrug bezogen auf die Gesamtanlieferung, ohne Agrios- und Hagelversicherungsan-teil, 37,51 Cent/kg. Damit stiegen die Auszahlungspreise im Vergleich zum Geschäftsjahr 2014/15 im Schnitt um 15,4 Prozent. Für das Tafelobst wurden 40,24 Cent/kg (+13,7 %) und für das Industrieobst 11,92 Cent/kg (+72,8 %) ausbezahlt. Nur zwei Apfelsorten (Winesap und Golden Delicious) verzeichneten einen Preisrückgang. In der Langzeitentwicklung zeigt sich, dass die durchschnittlichen Auszahlungspreise seit 1980 um knapp 29 Cent/kg gestiegen sind.

    Deutlich höhere Preise für Bioobst

    Vergleicht man im Geschäftsjahr 2015/16 die Auszahlungspreise zwischen konventionell und biologisch angebautem Obst, dann lag der durchschnittliche Auszahlungspreis für biologisches Obst um 41,07 Cent/kg bzw. 115 Prozent höher als für konventionelles Obst. Die Preisschere hat sich hier im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent vergrößert. Die Auszahlungspreise für das biologische Obst lagen im Geschäftsjahr 2015/16 um 25,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.

    Spitzenreiter Cripps Pink

    Was die Auszahlungspreise für die einzelnen Sorten betrifft, so erzielte die Sorte Cripps Pink sowohl im konventionellen (mit 86,32 Cent/kg) als auch im biologischen Anbau (mit 113,44 Cent/kg) den höchsten Auszahlungspreis. Im konventionellen Apfelanbau folgen preislich die Sorten Scifresh (Jazz), Nicoter (Kanzi), Civni (Rubens) und Pinova auf den ersten fünf Plät-zen; bei den Bioäpfeln sind es Gala, Jonagold/Jonagored, Skifresh (Jazz) und Nicoter (Kanzi).
    Pro Hektar konnten für die Ernte 2015 durchschnittlich 23.642 Euro bzw. 7,7 Prozent mehr als im Erntejahr zuvor ausbezahlt worden.

    Im konventionellen Anbau lagen die Hektarerlöse bei 22.811 Euro (+6,6 %), im biologischen Anbau hingegen bei 38.109 Euro (+19,4 %) und damit deutlich höher. Betrachtet man das Gesamtergebnis (konventionell u. biologisch), so hat die Sorte Cripps Pink mit 49.702 Euro zum zwölften Mal in Folge den höchsten Hektarerlös erzielt.  Bis auf Cripps Pink erreichten alle Sorten im biologischen Anbau einen höheren Hektarelös als im konventionellen Anbau.

    Zum Zeitpunkt der Ernte 2015 gehörten dem Raiffeisenverband 26 in Südtirol tätige Obst- und Gemüsebaugenossenschaften an. Die 21 Genossenschaften, welche Daten für die Obststatistik bereit stellen, haben über 92 Prozent der gesamten Kernobstproduktion Südtirols gelagert, verarbeitet und vermarktet.
    Im Geschäftsjahr 2015/16 beschäftigten die Obstgenossenschaften durchschnittlich 1967 Mitarbeiter, davon 750 in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis.

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    Obst
    news-446 Thu, 24 Mar 2016 08:39:03 +0100 "Die Zeit ist reif für Frauen" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/die-zeit-ist-reif-fuer-frauen.html Bettina Kastner koordiniert den Funktionärinnen-Beirat im Österreichischen Raiffeisenverband und war als Referentin zum 2. Erfahrungsaustausch von Frauen in den Führungsgremien der Südtiroler Raiffeisenkassen nach Bozen geladen. Raiffeisen Nachrichten hat mit ihr gesprochen. Frau Kastner, Sie sind als Referentin geladen bei einer Veranstaltung zu Themen, die Sie in Österreich bereits diskutiert haben. Kommt Ihnen das bekannt vor?

    Die Diskussionen hier zu mehr Frauen in den Führungsgremien von Genossenschaften sind zeitverzögert wirklich ähnlich. Wir hatten das vor eineinhalb Jahren: Auch bei uns ist die Hälfte der Kunden, Mitglieder und Mitarbeiter weiblich. Dieses Verhältnis wünschen wir uns auch bei den Funktionärinnen und Funktionären des Österreichischen Raiffeisenverbands und mittlerweile sagen viele Obmänner und Geschäftsleiter bei uns: "Die Zeit ist reif für Frauen".

    Welchen Erfahrungsschatz bringen sie uns aus Wien mit? Wie sind Sie das Thema angegangen?

    Zunächst ging es uns um Sensibilisierung auf allen Ebenen. Die Öffentlichkeitsarbeit war uns ganz wichtig. Erscheint nur ein Artikel in der Zeitung, ist er zwei Wochen später vergessen. Das muss ein ständiges Begleiten sein durch die Medien - unsere Raiffeisenzeitung war da sehr hilfreich - und dafür muss man natürlich Inhalte vorweisen.

    Mit dem KompetenzPlus-Seminar "Das neue Miteinander - Vielfalt in der gremialen Arbeit bei Raiffeisen" haben wir versucht die Funktionäre ins Boot zu holen. Wir haben ihnen die Vorteile von gemischten Gremien dargelegt, aber auch alles was an den Rahmenbedingungen geändert gehört, sprich von der Kommunikation her, von der Herangehensweisen, von den Themen. Dass man da einfach auch offen sein muss, um andere Meinungen zu akzeptieren und das neue Miteinander zu leben.

    In welchem Bereich gibt es den größten Aufholbedarf? Was ist zu tun?

    In einem ersten Schritt, sollte man positive Beispiele zeigen, damit alle sehen, dass die Vielfalt beim Verhältnis von Frauen und Männern Erfolg hat und dass es ist notwendig ist, da Kraft hineinzustecken. Noch wichtiger ist es, dass die Initiative von oben mitgetragen wird. Sonst geht gar nichts. Es braucht das Formale, das offizielle Kommittent von der Chefetage. Das klingt zwar nach Formalismus, ist aber ganz wichtig für die Bedeutung der Anliegen. Dazu gehören auch Interviews vom Vorstand.

    Dann muss man die Basis für die Idee gewinnen und das heißt wiederum persönliche Überzeugungsarbeit. Man muss in persönlichen Gesprächen aufzeigen, welche Vorteile sich durch eine Rolle in einem Führungsgremium ergeben. Diese Überzeugungsarbeit ist bei uns in Österreich die Aufgabe der Bundeslandvertreterinnen, die hier ein Netzwerk aus Funktionärinnen der Bundesländer bilden.

    Außerdem ist es notwendig, dass jede dieser Frauen in ihrer Raiffeisenbank mit den Vorständen, mit den Funktionären spricht und sie von der Sache überzeugt. Und so geht das in die Breite, wird von oben getragen und von der Basis unterstützt.

    Haben Sie Ratschläge wie man für die anstehenden Wahlen für Raiffeisengremien mehr Frauen überzeugen könnte, sich aufstellen zu lassen?

    Man muss Frauen aufklären über das Funktionärsamt und zwar ganz offen. Da darf man nicht sagen, dass dauert eh nicht lange und es braucht gar nicht viel Zeit dafür. Man muss ehrlich aufklären darüber, dass es für die Rolle einer Funktionärin Ausbildung bedarf, dass man Zeit und Energie darauf verwenden muss und auch dass man Interesse für die Tätigkeit haben muss. Wir haben für die Aufklärung einen Folder ausgearbeitet - wie er ja auch in Südtirol geplant ist. Damit gibt man Obmännern eine Hilfe für Aufklärungsgespräche.

    Das andere ist, dass die Jugend für die Genossenschaft gewonnen werden muss. Nicht nur junge Damen, sondern auch junge Herren. Derzeit ist das Interesse der Mitarbeit nicht so groß wie noch vor zehn oder fünfzehn Jahren und daher versuchen wir in Informationsseminaren zu erklären wie man Netzwerken kann, wie man die Region mitgestalten kann und welchen Mehrwert man persönlich hat, wenn man ein Funktionärsamt ausübt. Und die Ausbildung muss man - glaube ich - positiv bewerten. Man muss kommunizieren: Du darfst eine Ausbildung machen, das wird ja alles gezahlt. Das ist auch für dich in deinem Beruf ein Mehrwert und hilft dir bei deinem Fortkommen; von dieser Seite muss man das aufziehen.

    Was würden Sie den SüdtirolerInnen persönlich mit auf den Weg geben?

    Mut, Mut dabei zu sein und mitzumachen. Das schaffen die Damen genauso wie die Herren...

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-441 Thu, 24 Mar 2016 00:00:00 +0100 Aktuelles für Raiffeisenkassen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/aktuelles-fuer-raiffeisenkassen.html Kürzlich fanden in Bozen, Latsch, Bruneck und Lana die informatorischen Fortbildungsabende für Mandatarinnen und Mandatare der Raiffeisenkassen Südtirols statt. Das Ziel dieser Treffen ist die fachliche Entwicklung und Qualifizierung der Verwaltungs- und Aufsichtsräte der Südtiroler Raiffeisenkassen. In den derzeit bewegten Zeiten für die Raiffeisenorganisation ist das Interesse an den aktuellen Themen aus der Welt der Genossenschaftsbanken besonders groß.

    Obmann Von Leon eröffnet die Abende und leitet auf die anstehenden aktuellen Themen aus der Raiffeisenwelt über: die Entwicklung der Raiffeisen Geldorganisation, die Reform der italienischen Genossenschaftsbanken, das Verfahren der Wettbewerbsbehörde gegen Raiffeisen und den Beitrag der Südtiroler Raiffeisenkassen am Einlagensicherungssystem der italienischen Genossenschaftsbanken im Jahre 2015. Angesichts der aktuellen Lage unterstreicht er die Bedeutung des Zusammenhaltes innerhalb der Raiffeisenorganisation.

    Weitere Programmpunkte: Informationen zum Bausparen in Südtirol und die StartUP-Beratung des Raiffeisenverbandes.

    Umfeld in Bewegung

    Generaldirektor Paul Gasser steigt gleich zu Beginn seiner Ausführungen thematisch in die gesamtwirtschaftliche Situation der Genossenschaftsbanken ein und spricht von einem Umfeld in Bewegung. Als positive Seite weist er auf die moderate Konjunktur hin und die Tatsache, dass Raiffeisen nach wie vor solide aufgestellt sei. Weniger positiv für die Gruppe der Sparer seien hingegen die Geldmarktzinsen im Euro-Raum unter null.Gasser zufolge versorgt Raiffeisen weiterhin den Markt mit Krediten und verzeichnet eine gute Entwicklung bei den Sektoren "Dienstleistungen" und "Haushalte/Familien". Unternehmen würden derzeit allerdings aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Situation mit ihren Investitionen zurückhalten.

    Der Leiter der Hauptabteilung Recht, Michael Obrist, spricht über die aktuelle Situation bei der institutionellen Reform an und nennt die Grundsätze des Gesetzesdekretes. Er zählt die Befugnissen des Mutterunternehmens auf: die strategische Planung, operative Ziele, die Notwendig für Leitung und Koordinierung, die Kontrollen und Einflussmöglichkeiten, die Ernennung der Mandatare, der Ausschluss aus der Gruppe, die Sicherstellung der Mitgliederförderung und die Einflussnahme in der Raiffeisenkasse nach Risikoabstufung.

    Verfahren der Wettbewerbsbehörde: Offener Brief an die Mitglieder

    Zum Verfahren der Wettbewerbsbehörde bietet ein offener Brief an die Mitglieder umfassende Information. Der Brief wurde mittlerweile in allen Raiffeisenmedien veröffentlicht und wird über die Raiffeisenkassen auch noch in lokale Medien publiziert. Schließlich soll ein Rekurs die Verurteilung erneut prüfen. "Über historische Daten soll belegt werden, dass das Modell der Südtiroler Raiffeisenkassen positiv für den hiesigen Markt ist - im Sinne einer Erweiterung des Angebotes für Kundinnen und Kunden", unterstreicht Obrist.

    Welchen Beitrag die Südtiroler Raiffeisenkassen am Einlagensicherungssystem der italienischen Genossenschaftsbanken BCC leisten erläutert Robert Nicolussi, Revisionsdirektor im Raiffeisenverband.

    Zum Abschluss präsentiert Vizedirektor und Personalleiter Christian Tanner die erfolgreiche Arbeit der StartUP-Initiative im Raiffeisenverbandes. Mit Hilfe der Initiative StartUP konnten im Vorjahr neue Genossenschaften in Südtirol gegründet wurden. Dazu zählen beispielsweise Mutual Help, Vergiss mein nicht, Weltladen Latsch, Vinzenzheim Schlanders, Fritz, Europäische Textilakademie und der Tourismusverein Brixen.

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    Vinschgau Burggrafenamt Bozen und Umgebung Finanzen
    news-436 Tue, 15 Mar 2016 08:36:00 +0100 Landwirtschaft, Tourismus & Gastronomie stärker vernetzen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landwirtschaft-tourismus-gastronomie-staerker-vernetzen.html Noch mehr Vernetzung von Landwirtschaft, Tourismus und Gastronomie forderte Köcheverbandspräsident Reinhard Steger Anfang März bei der Gemüsetagung in Salern. Besonders gut besucht war die diesjährige Gemüsebautagung, die Anfang März in der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern über die Bühne ging. Vor allem viele Schüler informierten sich über aktuelle Themen. So berichtete Roland Zelger vom Versuchszentrum Laimburg über die neuesten Pflanzenschutzbestimmungen und Markus Hauser über das Projekt Vegemont. Einen Einblick in den praktischen Gemüseanbau und in die Direktvermarktung bot Thomas Zössmayr vom Waldförster-Biohof in Mareit.

    Mehr Begeisterung für heimische Produkte

    Mehr Begeisterung und Kreativität bei der Verwendung heimischer Produkte in der Südtiroler Gastronomie forderte hingegen der Präsident des Südtiroler Köcheverbandes Reinhard Steger. Unter dem Motto „Vom Feld auf den Teller des Gastes“ sprach sich Steger in seinem Vortrag für noch mehr Vernetzung von Landwirtschaft, Tourismus und Gastronomie aus.

    Eine Stärkung der kleinen lokalen Kreisläufe forderte Steger diesbezüglich in der Radiosendung „Land & Leben“ auf Rai Südtirol vom 13. März. In dieser Sendung wurden auch noch ein weiteres interessantes Thema behandelt, nämlich ob der Unkrautvernichter Glyphosat vom Markt verschwinden wird und wie gut oder schlecht entsprechende Alternativen sind. 

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    Bezirke Eisacktal/Wipptal Obst
    news-434 Mon, 14 Mar 2016 09:41:00 +0100 Goldkäse 2016 für Hofkäserei "Seppnerhof" in Moos/Passeier https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/goldkaese-2016-fuer-hofkaeserei-seppnerhof-in-moospasseier.html Die Fachschule Salern und der Sennereiverband luden kürzlich zur 10. Verkostung von Käsen der Südtiroler Hofkäsereien. Eine international besetzte Jury hat den besten Käse ausgewählt und prämiert. Alle zwei Jahre findet in Südtirol eine Vergleichsverkostung unter den Produkten der heimischen Hofkäsereien statt. Die Sieger wurde heuer im Rahmen des Käsefestivals in Sand in Taufers geehrt: 

    Christian Ennemoser von der Hofkäserei "Seppnerhof" in Pfelders gewinnt die Wandertrophäe "Goldkäse - Bester Hofkäse Südtirols". Der Publikumspreis ging an den Ziegenfrischkäse in Öl von Sonja und Andreas Villgratter; Unteroltlhof aus Sexten.

    Von den knapp 80 in Südtirol aktiven Hofkäsereien stellten sich 16 Betriebe mit 68 Käsen der Konkurrenz. Die 15 köpfige Jury, die sich an der Fachschule für Landwirtschaft in Salern getroffen hatte, war mit Käse-Experten aus Südtirol, Oberitalien, der Schweiz und Österreich besetzt. Die Käse wurden in den Kriterien Geruch/Geschmack, Teigkonsistenz, Inneres und Äußeres nach einem 20 Punkteschema beurteilt. Die Juroren stellten auch heuer eine Zunahme an Vielfalt und Qualität bei den Produkten der Südtiroler Hofkäsereien fest.

    Kreative Südtiroler Hofkäserein

    Der Sieger-Käse "Pfelderer Bergkäse" von der Hofkäserei "Seppnerhof" in Moos in Passeier überzeugte die Fachjury durch sein komplexes Aroma. Für die erst seit ca. 2 Jahren tätige Hofkäserei ist das ein beachtlicher Erfolg. Die Trophäe verbleibt nun für 2 Jahre am Seppnerhof.

    Die Preisübergabe erfolgte durch Landesrat Arnold Schuler, Annemarie Kaser vom Sennereiverband Südtirol, Juliane Pellegrini von der Fachschule Salern und Martin Pircher, den Organisator des Käsefestivals Sand in Taufers.

    Das Käsefestival genießt internationales Ansehen und bietet den Südtiroler Hofkäsereien eine hervorragende Möglichkeit, sich einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Publikumsverkostung, die ebenfalls von den Mitarbeiter des Sennereiverbandes und der Fachschule für Landwirtschaft Salern organisiert wurde, kommt beim Publikum des Festivals besonders gut an. Die Festivalbesucher können die verschiedenen Hofkäse durchkosten und die drei persönlichen Favoriten küren.

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    Milch
    news-425 Fri, 26 Feb 2016 07:49:55 +0100 "Koordinierungstisch" steckt Themen für 2016 ab https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/koordinierungstisch-steckt-themen-fuer-2016-ab.html Kürzlich trafen sich die Mitglieder des "Koordinierungstisches" der vier Genossenschaftsverbände Südtirols mit den Vertretern des Amtes für Genossenschaftswesen in Bozen um Maßnahmen zur Zusammenarbeit zu definieren. Die Liste der Themen, die sich die Anwesenden für das laufende Geschäftsjahr vorgenommen haben, ist lang. Ein zentrales Anliegen aller Beteiligten ist die weitere Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Genossenschaftsverbänden und dem Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens. "Das Amt solle gestärkt werden. Es muss in die Lage versetzt werden, gut zu arbeiten", so Christian Tanner, Vizedirektor des Raiffeisenverbandes. Er sitzt für den Raiffeisenverband am "Koordinierungstisch der Genossenschaftsverbände".

    Manuela Paulmichl, Direktorin des Amtes für die Entwicklung des Genossenschaftswesens, ist die enge Zusammenarbeit mit den Genossenschaften ebenfalls ein großes Anliegen. "Wir stimmen die Schwerpunktthemen des Amtes eng mit den Genossenschaftsverbänden ab und suchen eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Genossenschaften. Ohne ihre operative Unterstützung könnten wir bestimmte Projekte gar nicht umsetzen", so Paulmichl.

    Anwendungsrichtlinien für das Vergabegesetz ausarbeiten

    Eines der aktuellsten Themen ist die Ausarbeitung der Anwendungsrichtlinien für das Vergabegesetz. "Hier möchten wir gute Voraussetzungen für alle Genossenschaften schaffen, die sich an öffentlichen Wettbewerben beteiligen. Daher ist es wichtig, dass wir von Anfang an aktiv an der Gestaltung der Richtlinien mitarbeiten", unterstreicht Tanner. 2016 soll auch das Landesgesetz 1/93 und das Regionalgesetz 15 von 1988 zur Förderung des Genossenschaftswesens überarbeitet werden. Dazu sind Arbeitsgruppen mit den Vertreterinnen und Vertretern des Amtes für Genossenschaftswesen geplant. "Das Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens muss die bestehenden Förderkriterien an die neuen Haushaltsbestimmungen anpassen, sie vereinfachen und für Genossenschaftsmitglieder optimieren", ergänzt Paulmichl.

    Am Ende standen auch gewerkschaftliche Themen auf der Tagesordnung. Darunter fallen beispielsweise die derzeit noch fehlenden kollektivverträglichen Lösungen für alle Sozial- und Weiterbildungsgenossenschaften. Auch sie sollen noch im Laufe dieses Jahres ausgearbeitet werden.

    Bürgerbeteiligungsgenossenschaften haben Zukunft

    Eine Art der Genossenschaften, die künftig auch in Südtirol an Bedeutung zunehmen wird, sind die sogenannten Bürgerbeteiligungsgenossenschaften (Cooperative di communità). Hierzu schließen sich Menschen zusammen, die zum Beispiel die Aufwertung eines Stadtviertels in Angriff nehmen möchten. Insofern könnten Bürgerbeteiligungsgenossenschaften die Antwort auf viele aktuelle Probleme sein, wie Landflucht, Aufwertung von urbanen Bereichen oder bei sektorenübergreifenden Themen wie Banken und Tourismus.

    Der "Koordinierungstisch der Genossenschaftsverbände" (tavolo di coordinamento delle associazioni centrali delle cooperative) wurde im April 2014 gegründet. Seit damals ist die Zusammenarbeit unter den Genossenschaftsverbänden strukturiert und einem entsprechenden Reglement unterworfen. Das Ziel ist ein möglichst einheitliches Auftreten gegenüber der Politik, den Behörden und der Öffentlichkeit, ohne jedoch die Handlungsautonomie des einzelnen Genossenschaftsverbandes einzuschränken.

    1037 eingetragene Genossenschaften in Südtirol

    Insgesamt gibt es in Südtirol 1037 eingetragene Genossenschaften, die wiederum in Genossenschaftsverbänden organisiert sind. Der mitgliederstärkste Genossenschaftsverband in Südtirol ist der Raiffeisenverband. Er vereint 339 Genossenschaften unter seinem Dach. Ihm folgt Confcooperative Bolzano Società Cooperativa mit 297 Mitglieder, Legacoopbund mit 190 Mitglieder und der AGCI - Associazione Generale Cooperative Italiane Alto Adige Südtirol mit 89 Mitglieder. 113 Genossenschaften sind unabhängig und gehören keinem Genossenschaftsverband an. Für Letztere übernimmt das Amt für Genossenschaftswesen in Bozen die gesetzlich vorgesehene Revision.

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    Bozen und Umgebung Sonstige
    news-418 Fri, 12 Feb 2016 09:22:00 +0100 Südtiroler Energieverband: bei Energieunion mitwirken https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtiroler-energieverband-bei-energieunion-mitwirken.html Der Südtiroler Energieverband (SEV) will die erfolgreiche Zusammenarbeit mit EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann fortsetzen. Das wurde kürzlich bei einem Informationsaustausch in Bozen betont. Bei dem Treffen äußerten SEV-Präsident Hanspeter Fuchs und SEV-Direktor Rudi Rienzner auch den Wunsch und die Bereitschaft des Verbandes, bei der weiteren Ausgestaltung der europäischen Energieunion aktiv mitzuwirken. Im November 2015 hatte die EU-Kommission eine aktualisierte Roadmap zur Energieunion (State of the Energy Union) mit zahlreichen Maßnahmen vorgestellt, die bis 2020 umgesetzt werden sollen.

    Bei dem Treffen wurde auch die von der EU-Kommission vorangetriebene Schaffung eines Binnenmarkts im Bereich Energie und die sich daraus ergebenden Kooperationsperspektiven im Rahmen der Europaregion Tirol angesprochen.

    Der SEV ist Mitglied im Europäischen Verband Mittelständischer Energieunternehmen (EVME) und im europäischen Verband der unabhängigen Strom- und Gasverteilerunternehmen (GEODE). Diesem Verband sind 1.200 Energieversorger aus 13 Ländern angeschlossen, die 100 Millionen Kunden beliefern. Der SEV arbeitet auch in der EU-Initiative REScoop 20-20-20 mit. 2016 beteiligt sich der SEV an einem neuen REScoop-Projekt zur Stärkung der Energieeffizienz und des Serviceangebots bei europäischen Energiegenossenschaften.

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    Bezirke Branchen Energie
    news-411 Mon, 08 Feb 2016 10:42:50 +0100 Zuhause ist nicht gleich Zuhause https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/zuhause-ist-nicht-gleich-zuhause.html Ein internationales Forschungsprojekt in Brixen vorgestellt: Universitätsprofessorinnen aus England, Finnland und Bozen untersuchen wie Kinder ihr Zuhause erleben. Das Verständnis von Zuhause unterscheidet sich sehr, je nachdem wie und wo Kinder leben. Kinder, die in England, Italien oder Finnland in ihrer Ursprungsfamilie aufwachsen, erleben ihr Zuhause anders, als Kinder von getrennten Eltern, Migrantenkinder oder Kinder, die in einer Einrichtung oder in einer Pflegefamilie fremd untergebracht sind.

    Ein internationales Forschungsteam bestehend aus Jillian Ruch - University of Sussex, Julia Hope - Goldsmiths University of London und Tarja Pöso - University of Tampere, soll nun herausfinden, wie unterschiedlich Kinder ihr Zuhause erleben.

    Das Thema ist kaum erforscht. Auch Kinderbücher, die von Kindern getrennter Eltern erzählen oder von Kindern in Pflegefamilien oder von Migrantenkindern handeln, sind rar. Dabei können Bücher Kindern helfen, ganz unterschiedliche Erfahrungen zu verarbeiten.

    Das Forschungsprojekt "Extra-ordinary Experiences of Home" (Außer-gewöhnliche Erfahrungen von Zuhause) läuft noch. Die Ergebnisse aus der Untersuchung sollen vor allem SozialarbeiterInnen nützen, denn sie arbeiten mit Kindern aus unterschiedlichen Lebenssituationen.

    "Veränderungen haben einen großen Einfluss auf das Leben von Kindern. Daher ist es wichtig, die Bedürfnisse von Kindern auch in Umbruchszeiten gewährleisten zu können", so Walter Lorenz, der Rektor der Freien Universität Bozen. Mit Hilfe der Forschungsarbeit sollen konkrete Instrumente für die Arbeit mit Kindern entwickelt werden.

    Das Treffen zwischen dem Forschungsteam und den VertreterInnen der Sozialen Dienste Südtirols fand im Brixner Kinderdorf statt. "Die Arbeit im Netzwerk ist für uns ein zentrales Anliegen. Daher bieten wir gerne den Rahmen für solche Treffen. Letztlich profitieren wir alle davon", so Heinz Senoner, Direktor des Südtiroler Kinderdorfes.

    Das Südtiroler Kinderdorf Genossenschaft Onlus wurde 1955 gegründet und betreut an die 400 Kinder, Jugendliche und deren Eltern in schwierigen Lebenssituationen pro Jahr.

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    Sozial
    news-406 Tue, 02 Feb 2016 11:01:03 +0100 "Goldene Zeiten sind möglich - wenn wir nur wollen" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/goldene-zeiten-sind-moeglich-wenn-wir-nur-wollen.html Vom 27. bis zum 29. Jänner 2016 fand im Kongresshaus Innsbruck die jährliche Raiffeisen Informationstagung für Spitzenfunktionäre des österreichischen Raiffeisenverbandes statt. Aus Südtirol dabei: der Obmann des Raiffeisenverbandes Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser. Die Tagung stand unter dem Motto "Chancen nutzen" und bot den TeilnehmerInnen Einblick in aktuelle Themen und Analysen aus der Sicht von ExpertInnen aus Wirtschaft und Politik. Hochrangige VertreterInnen des Raiffeisensektors sprachen über die Entwicklungen in den Sparten Geld, Ware und Landwirtschaft.

    Die Ankündigung im Programmheft stellte von Anfang an klar: "Weitertun wie bisher ist keine Option." Eine These, die auch von Harald Mahrer vehement vertreten und vom Podium aus überzeugend dargelegt wurde: Harald Mahrer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft in Wien, referierte über die Marktchancen Österreichs und forderte Mut zu mehr Freiheit.

    Mahrer, der eng mit österreichischen Startups und JungunternehmerInnen zusammenarbeitet, hält enge Kontakte zu den politischen Verantwortlichen und bereist die ganze Welt in Sachen Wirtschaftsentwicklung. Daher weiß er, wie es um die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs und die wirtschaftliche Entwicklung in Europa bestellt ist:

    "Europa ist sehr schlecht aufgestellt. Österreich ist derzeit zwar noch vorne mit dabei, weil der Export gut läuft und es noch zahlreiche kreative und innovative Köpfe gibt. Im Innovationsrating hingegen fällt Österreich mehr und mehr zurück." Die Ursachen sieht er in falschen politischen Entscheidungen und nimmt sich kein Blatt vor den Mund: "In Österreich gibt es ein zu starres Korsett von Vorschriften und Normen, die den Spielraum für UnternehmerInnen einschränken. Daher verwundert es nicht, dass viele EuropäerInnen in China Startups gründen, da sie dort die besten Wachstumschancen vorfinden."

    Im Osten geht die Sonne auf und zwar jeden Tag heller!

    Mahrer zufolge holen bestimmte Länder auf. In Süd-Ost Asien gibt es kaum Regulierung. Vor allem China und Indien seien aufstrebende Länder, die sehr viel Geld in die Forschung stecken: "Das ergibt eine unfassbare Dynamik. Die schlechte Nachricht ist, dass wir in Europa zu langsam sind. Wir beschäftigen uns zu sehr mit uns selbst, wir regulieren uns zu Tode", warnt Mahrer. Ihm zufolge sei die unternehmerische Freiheit in Österreich und in der gesamten EU zu eingeschränkt. Dies könne man nur ändern, wenn die Zuständigen in Österreich und in der EU das Steuer dramatisch herumreißen würden. Dann könne Europa auch langfristig mit China und Indien mithalten.

    Internet ist die größte Veränderung seit Erfindung des Buchdrucks

    Das Medium Internet bietet neue Möglichkeiten, die es mehr und mehr zu nützen gilt. Wissen kann in einer einfachen Weise geteilt werden. Dies eröffne ganz neue Dimensionen für die Forschung: man kann auf bereits gemachte Studien zurückgreifen und die Daten in anderen Zusammenhängen neu verwerten. Auch das traditionelle Bild von produzierenden Unternehmen wird sich Mahrer zufolge verändern: "Produzierende Werkstätten wird es in Zukunft kaum noch geben. Das Bild der heutigen Marktführer hat nichts mehr mit dem traditionellen Verständnis von Unternehmen zu tun: es gibt heute Handelsunternehmen ganz ohne Inventar, Marktführer im Immobiliensektor ohne Immobilien..."

    Für den Bankensektor hat das ebenfalls Auswirkungen und da ist auch der Raiffeisensektor gefordert. Der Weg in das neue Zeitalter führt über Bildung, Forschung und Entwicklung.

    Einen großen Vorteil hat Österreich: die regionalen Netzwerke und das Vertrauen in regionale Kreisläufe. Hier müsse angesetzt werden um mit der Entwicklung mitzuhalten.

    Bis zum Schluss bleibt klar: "Wenn wir so weitermachen wie bisher, kann man den heutigen Wohlstand nicht erhalten", gibt sich Mahrer überzeugt.

    Generaldirektor Paul Gasser teilt die Ansichten Mahrers. Er ist von der Notwendigkeit eines Umdenkens überzeugt und meint: "Wir sind gut aufgestellt und bereit für innere und äußere Veränderungen. Die große Herausforderung ist sicherlich, all unsere MitarbeiterInnen in die zu erwartende Dynamik einzubinden und die Aus- und Weiterbildung zu fördern, um für die anstehenden Veränderungen fit zu bleiben."

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    Finanzen
    news-405 Mon, 25 Jan 2016 09:22:52 +0100 "Wer seine Hausaufgaben gemacht hat, der wird auch in schlechten Zeiten überleben" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/wer-seine-hausaufgaben-gemacht-hat-der-wird-auch-in-schlechten-zeiten-ueberleben.html Martin von Malfèr, Volkswirt und Börsenspezialist für die Raiffeisen Geldorganisation in Bozen: im Interview zu den aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen für Südtirol. Wie schaffen Sie es, den Überblick über das derzeit turbulente makroökonomische Umfeld zu halten?

    Es stimmt, die Komplexität der Finanzmärkte hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Entscheidungen, die in China getroffen werden, wirken sich heute direkt auf den Konsumenten, den Arbeitnehmer genauso wie auf die Unternehmen hier in Südtirol aus. Folglich reicht es auch nicht mehr aus, Entwicklungen in einem "kleinen" Nationalstaat wie Italien zu betrachten. Die Entwicklung in Südtirol ist sehr stark davon abhängig, was in den großen Wirtschaftsräumen außerhalb von Europa passiert.

    Aus der Sicht der Genossenschaften: welche der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen werden sich bereits im laufenden Jahr auswirken?

    Eine der Entwicklungen ist die Rücknahme der generellen Prognosen für 2016. Internationale Organisationen wie die Weltbank und der internationalen Währungsfond waren zunächst davon ausgegangen, dass 2016 das Jahr der Industrienation sein werde. In den rohstoffimportierenden Nationen hätte, aufgrund der gesunkenen Rohstoffpreise, die Kaufkraft der Konsumenten zunehmen sollen. Das hätte zu einer Steuererleichterung führen können, die dann zu mehr Wachstum beigetragen hätte. Allerdings gibt es derzeit große Stolpersteine für die Weltwirtschaft. Einer davon ist die Erschwernis der Handelsrouten. De facto ist allein in Europa die Flüchtlingsproblematik, die ja zur Einführung von neuen Grenzkontrollen führt und dadurch den Güteraustausch erschwert, nicht von der Hand zu weisen. Und man kann sich vorstellen, was das für den Handel auch aus Südtiroler Sicht bedeutet.

    Wie kann man sich als Südtiroler Unternehmer/In darauf vorbereiten?

    2016 wird ein ziemlicher Paradigmenwechsel stattfinden. Viele Wahrheiten, die über Jahrzehnte unser Wirtschaftsgefüge bestimmt haben, könnten dieses Jahr auf den Prüfstand gestellt werden. Einer der Wahrheiten war, dass China ein riesiger Absatzmarkt für unsere Industrieprodukte wäre. China ist natürlich eine große Nation, die auch noch 2015 zu einem Drittel zum gesamten Weltwirtschaftswachstum beigetragen hat. Dieses Land hat allerdings in diesem Jahr wegen zahlreicher Problemen (Einbruch im Immobiliensektor, Anstieg der Streikbereitschaft seitens der Chinesischen Belegschaft, steigenden Firmenkonkurse) in den "Krisenmodus" umgestellt.

    Damit ist dieser Wachstumsmotor, der in den letzten Jahren auch unseren Unternehmen sehr viel Geld eingebracht hat, ins Stottern gekommen. Hinzu kommen andere Weltgegenden, wie beispielsweise Japan, die auch direkten Einfluss nehmen auf unsere Finanzmärkte. Japan sitzt als Nation zwar noch auf enorme Geldreserven, hat allerdings eine Staatsverschuldung von 250 Prozent des Bruttoinlandproduktes und diese Staatsverschuldung beginnt, angesichts einer sinkenden Bevölkerung, weh zu tun. 43 Prozent der Steuereinnahmen Japans werden bereits jetzt für die Bedienung der Zinszahlungen für diese Schuld herangezogen. Dieses Land wird wahrscheinlich in Zukunft als Exportmarkt für uns unwahrscheinlich.

    Wir haben somit China, das irgendwie stottert, wir haben Japan, das stottert. Wir haben Russland, das stottert. Dies wirkt sich auch auf die Touristenströme aus. Russland ist beispielsweise ein Land, das sehr stark von Erdöl- und Erdgasexporten abhängig war. Mit einem Erdölpreis von 28 Dollar riskiert Russland binnen kurzer Zeit den Konkurs. Damit drohen ganze Bevölkerungsschichten unter die Armutsgrenze abzurutschen, die vorher zum Mittelstand gehörten. Die können sich nie mehr vorstellen in Europa Urlaub zu machen. Diese Touristenströme fehlen dann einfach. Dies trifft auch unsere Genossenschaften, die nach Russland exportieren und exportiert haben. Aufgrund der mangelnden Kaufkraft des russischen Bürgers, werden die Genossenschaften auch nach Aufhebung des Handelsembargos kaum mehr Geschäfte mit den russischen Bürgern machen. 

    Eine Krise beinhaltet immer auch eine Chance - welche Chance sehen sie für Südtirol als Standort und die Südtiroler Genossenschaften?

    Das Bild, das sich generell für alle Wirtschaftsräume abzeichnet ist: die Zeiten werden relativ schwierig. Wir haben derzeit insgesamt 17 große Fragezeichen, die auf der Weltwirtschaft lasten. Sofern der politische Wille da ist, können sehr viele dieser Fragezeichen gelöst werden. Nur sehe ich derzeit auf politischer Ebene sehr wenig Bereitschaft zur Kooperation. Vielmehr versucht jedes Land sein eigenes Süppchen zu kochen. Das gilt besonders in Europa.

    Was für Südtirol eine wesentliche Rolle spielt, ist die Frage ob uns in den nächsten Jahren eine Effizienzsteigerung gelingt. Wir haben natürlich große Wettbewerbsvorteile, die andere Regionen der Welt nicht haben. Dazu zählt das Know How, das wir in sehr vielen Teilbereichen der Industrie aufgebaut haben, den Investitionsschub, den wir im Tourismus erlebt haben oder auch die Organisation, die wir auf der Genossenschaftsebene generell haben. Abkoppeln von der Weltwirtschaft können wir uns nicht mehr.

    Als Südtiroler bin ich allerdings schon guter Dinge, denn wer seine Hausaufgaben gemacht hat, der wird auch in schlechten Zeiten überleben, wer sie nicht gemacht hat, geht unter.

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    Bezirke Finanzen
    news-392 Wed, 20 Jan 2016 13:42:00 +0100 "Die Kultur der Zusammenarbeit ist da" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/die-kultur-der-zusammenarbeit-ist-da.html In Südtirol sperren jährlich rund 100 milchproduzierende bäuerliche Betriebe zu. Diese Entwicklung hat Folgen und könnte langfristig das charakteristische Landschaftsbild Südtirols verändern. Eine Lösung für viele: neue Formen der Zusammenarbeit. Der Südtiroler Anton Niederstätter hat sich im Zuge seiner Abschlussarbeit "Kooperationen im Berggebiet" an der Universität Bozen eingehend mit der Milchproduktion in Südtirol beschäftigt und dabei den Aspekt der überbetrieblichen Kooperationen herausgearbeitet.

    Damit hat er vielleicht den Grundstein für das langfristige Überleben vieler Betriebe gelegt. Unterstützt wurde Niederstätter von Matthias Gauly, Präsident der EAAP und Professor an der Universität Bozen im Bereich Tierwissenschaften und Christian Fischer, Professor an der Universität Bozen im Bereich Agrar- und Ernährungswirtschaft.

    Im folgenden Interview erläutern die drei Experten, wie es um die Kooperationen im Berggebiet Südtirol bestellt ist und welche Maßnahmen die Milchproduktion langfristig erhalten könnten.

     

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    Vinschgau Pustertal Bozen und Umgebung Milch
    news-393 Fri, 15 Jan 2016 15:40:11 +0100 Konsumgenossenschaften: Synergien mit lokalen Produzenten nützen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/konsumgenossenschaften-synergien-mit-lokalen-produzenten-nuetzen.html Wie Konsumgenossenschaften die Nahversorgung in der Peripherie garantieren könnten. Die Zwischenbilanz für ein Projekt aus dem Jahre 2013. Vor fünf Jahren war es um zahlreiche "Dorfläden" gar nicht gut bestellt. Rund 400 Verkaufspunkte standen vor dem aus. Dies war Anlass, die Situation genauer unter die Lupe zu nehmen und Lösungsmöglichkeiten für die Probleme auszuarbeiten: Der Raiffeisenverband Südtirol, der Bauernbund, der Legacoop-Bund der Genossenschaften und die Confcooperative Bozen mit der Unterstützung des Ressorts für Genossenschaftswesen haben 2013 ein entsprechendes Projekt gestartet. Sie ziehen nun eine Zwischenbilanz.

    Konsumgenossenschaften und lokale Produzenten

    Paolo Montagner, Ressortdirektor für das Genossenschaftswesen fasst die bisherigen Ergebnisse zusammen und unterstreicht, dass Konsumgenossenschaften wichtig sind in Orten, die von Abwanderung bedroht sind. "Die Wirtschaftskrise gefährdet auf der einen Seite die traditionellen Konsummodelle, bietet aber auf der anderen Seite auch viele Möglichkeiten, die es zu nutzen gilt", ergänzt Landesrat Christian Tommasini. Ihm zufolge bringe die Stärkung des bereits bestehenden Netzes der lokalen Produzenten große Vorteile.

    Nun beginnt die zweite Phase des Projektes in deren Verlauf herausgefunden werden soll, wie Konsumgenossenschaften besser für die Nahversorgung eingesetzt werden und welche Synergien zwischen lokalen Produzenten und Genossenschaften ausgebaut werden können.

    Auf diese Weise könnten die lokalen Konsumgenossenschaften ihre Dienste auf dem Land ausbauen.

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    Sozial
    news-354 Thu, 26 Nov 2015 16:57:20 +0100 Energiegenossenschaften aus dem italienischen Alpenraum treffen sich in Bozen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/energiegenossenschaften-aus-dem-italienischen-alpenraum-treffen-sich-in-bozen.html Der Südtiroler Energieverband Genossenschaft (SEV) richtet die Herbsttagung der Energiegenossenschaften im italienischen Alpenraum im Energytower aus. Das "Coordinamento delle cooperative elettriche italiane storiche" umfasst mehr als 70 historische E-Werk- Genossenschaften aus dem Piemont, der Lombardei, dem Aostatal dem Friaul und dem Trentino und zählt zu den wichtigen Playern in der italienischen Energielandschaft.

    Dieser Vereinigung gehören über den SEV auch Südtiroler Genossenschaften an. In enger Zusammenarbeit mit dem zentralen italienischen Genossenschaftsverband Federconsumo - Confcooperative betreibt sie erfolgreiche Lobbyarbeit und stellt ihren Mitgliedern wertvolles technisches Know-how zur Verfügung. Dies zeigte sich auch auf der Fachtagung in Bozen.

    Netzwerkarbeit und Austausch von Know-how

    Die Tagung bietet insgesamt eine gute Gelegenheit für die SEV die nationale und internationale Netzwerkarbeit zu verbessern. Und das Netzwerk der SEV ist bereits groß: Im Jahr 2014 ist die SEV dem europäischen Verband der unabhängigen Strom- und Gasverteilerunternehmen (GEODE) beigetreten. SEV-Direktor Rudi Rienzner ist einer der GEODE-Vizepräsidenten. Diesem Verbund gehören 1.200 Energieversorger an, die 100 Millionen Kunden beliefern.

    Der Südtiroler Energieverband Genossenschaft (SEV) vertritt auch die Betreiber von Fernheizwerken. Der Verband gehört dem italienischen Branchenverbund FIPER (Federazione Italiana produttori di energia da fonti rinnovabili) an und stellt mit Hanspeter Fuchs den Vizepräsidenten. Der SEV nimmt an Entscheidungsprozessen in Europa teil - auch als Mitglied des 2008 gegründeten Europäischen Verbands Mittelständischer Energieunternehmen (EVME). Im Frühjahr 2014 wurde der Direktor des SEV, Rudi Rienzner, zum "Mentor" des europaweiten Projekts REScoop 20-20-20 (REScoop = Renewable Energy Sources COOPerative) ernannt. Seit 2012 führt REScoop 20-20-20 Unternehmen, Forschungsinstitute und Verbände zusammen. Das Projekt will die genossenschaftliche Nutzung erneuerbarer Energien in Europa fördern und einen Know-how-Austausch ermöglichen. Die "Mentoren" sollen zukunftsweisende Pilotprojekte begleiten und beraten.

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    Bozen und Umgebung Energie
    news-351 Tue, 24 Nov 2015 15:15:26 +0100 Mitglied in Not: das Südtiroler Kinderdorf https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mitglied-in-not-das-suedtiroler-kinderdorf.html In Südtirol fehlt ein deutliches umfassendes politisches Bekenntnis zum Kinder- und Jugendschutz. Das ist die klare Botschaft von Heinz Senoner, Direktor des Kinderdorfes in Brixen, der sich am 18. und 19. November 2015 mit Christoph Hackspiel, dem Geschäftsführer des Vorarlberger Kinderdorfs austauschte. Bei dem jüngsten Treffen zwischen Leitungsteam des Südtiroler Kinderdorfes und dem Vorarlberger ging es um die Finanzierung von Kinderdörfer, die in Vorarlberg zu 100 Prozent von öffentlicher Seite gedeckt wird. Dadurch kann das Vorarlberger Kinderdorf alle notwendigen Dienste für den Kinder- und Jugendschutz kostendeckend finanzieren und dies obwohl die meisten Konzepte und Vorschläge von privaten Akteuren stammen. Das berichtete Christoph Hackspiel, der Geschäftsführer des Vorarlberger Kinderdorfs. „In Vorarlberg würde die Finanzierung so eines Dienstes nie zur Diskussion stehen“, so Hackspiel.

    In Südtirol hingegen schon: „Wir müssen um die Finanzierung jeder Zusatzmaßnahme zur Grundversorgung, die wir zur Wahrung der Kinder- und Jugendrechte ergreifen wollen, feilschen. Der Landessozialplan wurde seit 2009 nicht mehr erneuert. Das Bestehende wird verwaltet aber keine neuen Ziele und Maßnahme erarbeitet“, erklärt Senoner.

    Die Onlus Genossenschaft das Südtiroler Kinderdorf wurde 1955 gegründet und betreut derzeit jährlich rund 400 Kinder, Jugendliche und deren Eltern in schwierigen Lebenssituationen.

    Viele Maßnahmen, die das Südtiroler Kinderdorf zum Schutz der Kinder- und Jugendrechte anbietet, wie aufsuchende Familienarbeit, Zusatzbetreuung von Kindern mit Behinderung, Therapien für die Kinder und Jugendlichen im Südtiroler Kinderdorf und Haus Rainegg, das Haus für alleinerziehende Frauen in Krisensituationen, müssen zusätzlich mit Spendenmitteln finanziert werden. 

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    Sozial Eisacktal/Wipptal