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Carsharing in Südtirol: Reservieren, einsteigen und losfahren.

Carsharing Südtirol: Teilen statt Besitzen

Die Genossenschaft Carsharing Südtirol bietet einen nachhaltigen Autoverleih an. Wie es funktioniert und warum es für viele Kunden eine günstige Alternative ist.

Carsharing in Südtirol: Reservieren, einsteigen und losfahren.

Carsharing - was ist das?

Carsharing ist die organisierte gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen. Die Nutzer besitzen dabei das Auto nicht selbst, sondern teilen es mit anderen. Eine kleine Gruppe von Organisationen und engagierten Privatpersonen schloss sich zur Genossenschaft Carsharing Südtirol zusammen, um diesen Dienst hierzulande anzubieten. Das Ziel: Die Mobilität um eine umweltschonende und flexible Variante zu bereichern. Die Kunden schätzen am Dienst laut Cristina Larcher, Obfrau von Carsharing Südtirol, besonders den Nachhaltigkeitsaspekt. Außerdem müssen sie sich nicht um die Anschaffung, Instandhaltung, Versicherung oder Revision kümmern. Abgesehen von einer Jahresgebühr von 75 Euro bezahlt der Kunde nur für den Zeitraum, wenn er das Fahrzeug benutzt.

So funktioniert die Buchung

Nach der einmaligen Registrierung kann der Kunde via App die Verfügbarkeit der Fahrzeuge in seiner Umgebung prüfen. Zur Flotte gehören folgende Autos ...

  • VW UP! / VW E-UP! (E-Auto)
  • VW Golf / VW E-Golf (E-Auto)
  • VW Caddy
  • VW Golf Variant 
Cristina Larcher: "Carsharing kann ohne Kooperationen überhaupt nicht existieren."

In Südtirol stehen in elf Gemeinden 38 Autos bereit. Bei der Buchung wählt der Kunde den Fahrzeugtyp aus, gibt die Mietdauer an und reserviert mit einem Klick. Danach kann er das Auto mit einer Chipkarte öffnen, den Schlüssel aus dem Handschuhfach entnehmen und losfahren. Auch das Betanken des Fahrzeugs funktioniert ohne Umstände: Der Kunde nutzt dafür die im Auto beigelegte Tankkarte. 

Das Fahrzeug muss wieder zu jener Station zurückgebracht werden, von der es ausgehliehen wurde. "So wird auch eine gute Auslastung der Fahrzeuge sichergestellt", erklärt Larcher. Diese sei in den Städten etwas höher als auf dem Land.  "Wenn die Zusammenarbeit zwischen den Kooperationspartnern klappt, dann funktioniert Carsharing aber auch in der Peripherie."  

Die Mietpreise setzen sich aus den Stundentarifen und einer Kilometerpauschale von 0,20 € pro Kilometer zusammen. Bei den Stundentarifen gilt grundsätzlich: Je kleiner das Fahrzeug, desto geringer ist die Gebühr. Nachts ist die Miete auch günstiger als zu den Stoßzeiten tagsüber. 

Genossenschaftsgedanke im Zentrum

Für die Initiative steht der solidarische Genossenschaftsgedanke im Zentrum: "Carsharing kann ohne Kooperationen überhaupt nicht existieren", erläutert Larcher.  So gebe es eine intensive Zusammenarbeit zwischen Gründern, Firmen und Genossenschaften, die im Zuge des Carsharings eine Reihe von Dienstleistungen anbieten. Außerdem erhalten Kooperationspartner Vorteile bei der Anmeldung oder Vergünstigungen ab einem gewissen Nutzungsgrad. 

Ausblick in die Zukunft

In vielen europäischen Metropolen boomt derzeit nicht nur das Carsharing, sondern auch die Miete von Elektrorollern. Bei Carsharing Südtirol will man sich bewusst auf den Verleih von Autos konzentrieren. In diesem Feld sieht Larcher vor allem in der Elektromobilität und bei einer intelligenteren Auslastung von Privatautos noch großes Potential.

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