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In Zeiten von Homeoffice ist ein Modern Workplace gefragt: ein Dreh- und Angelpunkt, für Menschen und Organisationen.

Das Gebot der Stunde 

Die aktuellen Ereignisse rund um die Corona-Pandemie, wie das Inkrafttreten der neuen Dringlichkeitsverordnung Nr. 69 scheinen uns wieder in den Frühling zurückzubringen: Geschlossene Schulen, Geschäfte, Restaurants, eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit, soziale Distanzierung. 

In Zeiten von Homeoffice ist ein Modern Workplace gefragt: ein Dreh- und Angelpunkt, für Menschen und Organisationen.

Wieder arbeiten Mitarbeiter*innen von zuhause aus, sofern dies mit dem jeweiligen Aufgabenbereich vereinbar ist. Man möchte meinen, diese Vorgabe umzusetzen, sei für Unternehmen und ihre zahlreichen Mitarbeiter*innen kein Problem. Schließlich ist immer mehr smart, digital und ohne Umwege erreichbar. Doch in der Realität reicht es nicht aus, dass sich die Arbeitswelt diesem Prozess nur anpasst, es geht vielmehr um Adaption und Integration – und schließlich um die Verinnerlichung. 

Peter Nagler, Direktor der KONVERTO: „Smart Working bedeutet nicht einfach, den Mitarbeitern*innen ein paar internetfähige Geräte zur Verfügung zu stellen. Smart Working erfordert neue Arbeitsmethoden, schafft neue Wege und Möglichkeiten der Kommunikation und wird so Teil einer Unternehmenskultur.“ 

Was genau zeichnet einen digitalen Arbeitsplatz aus? 

Mitarbeiter*innen benötigen einen Modern Workplace. Das ist ein digitaler Arbeitsplatz, bei dem weniger seine Digitalität im Vordergrund steht, als eher die Tatsache, dass er zeitgemäße, moderne Arbeitsweisen und Technologien zusammenbringt – und zwar angepasst an die Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen.

Wie sieht der Modern Workplace von heute und morgen aus?

Er ist Dreh- und Angelpunkt, um Menschen und Organisationen gleichermaßen in die Lage zu versetzen, in einem sich schnell entwickelnden Arbeitsumfeld erfolgreich zu sein. Collaboration Tools wie Microsoft Teams definieren gerade in Zeiten der Corona Ausnahmesituation die Arbeitsabläufe neu und stärken Engagement und Unternehmenskultur. Teamarbeit und moderne Geräte, Cloud-Services und die Leistungsfähigkeit des Netzwerks tragen dazu bei, dass der Modern Workplace Brücken zwischen alter und neuer Arbeitswelt, zwischen Abteilungen, Hierarchieebenen und Zeitzonen schlägt. Ob und wie stark Unternehmen von Smart Working profitieren, hängt nicht nur vom Einsatz der jeweiligen Werkzeuge ab, sondern vor allem auch von Haltung, Einstellung und Kultur. 

Die Gestaltung des Smart Working hängt von verschiedenen Fragen ab, u.a.:

  • Wie ist die IT-Infrastruktur des Unternehmens ausgerichtet?
  • Wie gut ist die Internetverbindung am Home-Office-Arbeitsplatz?  

Stabile Bandbreiten und das in beide Richtungen – also von und zum Unternehmen sowie von und zum Home Office – sind ein Garant für effizientes Smart Working. Je schneller die Anbindung ist, desto mehr Tätigkeiten kann der Mitarbeiter von Zuhause abwickeln. 
Ein weiterer zentraler Schlüssel von Modern Workplace ist die Cloud: Alle Systeme, Prozesse und Anwendungen sind miteinander vernetzt, so wird der digitale Arbeitsplatz jederzeit und überall einsatzbereit, und macht die Zusammenarbeit unternehmensübergreifend und über die Grenzen hinaus möglich. Dabei ist Teamarbeit das Gebot der Stunde: Egal, ob für den langfristigen Erfolg oder ein zeitlich begrenztes Projekt, egal, ob innerhalb des Unternehmens oder gemeinsam mit Geschäftspartner*innen, Lieferant*innen und Kund*innen.  

Wie kann der Modern Workplace die persönliche Produktivität unterstützen? 

Eine weitere Möglichkeit, den Modern Workplace zu gestalten, ist der Blick auf den Menschen. Genau wie Räume und Technologien ändern sich auch Mitarbeiter*innen, weil sie digitalaffiner werden oder sich ihre Bedürfnisse an die Arbeit ändern und sie ihren work life flow – einen selbstbestimmten Alltag mit fließenden Übergängen zwischen Arbeit und Privatem – (weiter)-entwickeln möchten. In diesem Sinne müssen die Entscheider*innen die Frage stellen: Wie kann der Faktor „Technologie des Modern Workplace“ den Anforderungen und Arbeitsweisen der Mitarbeiter*innen gerecht werden? Denn persönliche Produktivität bedeutet, dass Technologie uns und unsere Teams befähigt, mehr zu erreichen, und gleichzeitig den individuell notwendigen Freiraum gibt, wann immer wir ihn brauchen.

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