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Die neue Kellerei Kurtatsch öffnet sich zur Weinstraße hin mit einer einladenden Vinothek. Foto: Othmar Kiem

Drei Gründe zum Feiern für die Kellerei Kurtatsch

Inmitten von Rebhängen und flankiert von den rund 50 Meter hohen imposanten Millawänden aus Dolomitstein liegt die Kellerei Kurtatsch. Gegründet im Jahr 1900 feiert die Kellerei heuer ihr 120-Jahr-Jubiläum und beschenkt sich selbst mit einem Neubau und einem Metodo Classico.

Die neue Kellerei Kurtatsch öffnet sich zur Weinstraße hin mit einer einladenden Vinothek. Foto: Othmar Kiem

„Mit dem Projekt Kellerei Kurtatsch 2020 hat sich die Kellereigenossenschaft zum Jubiläum selbst das schönste Geschenk gemacht. Nach erfolgreichen Geschäftsjahren sowie internen Umstrukturierungen und dem Wunsch, uns weiter dynamisch auf dem Markt zu präsentieren, haben wir das Projekt Neubau gestartet“, sagt Obmann Andreas Kofler.

Bodenständig und modern

Entstanden ist nach den Plänen des Bozner Architekturbüros Dell’Agnolo Kelderer eine Struktur, die sich zur Weinstraße hin mit einer einladenden Vinothek öffnet und der Kellerei damit ausgezeichnete Sichtbarkeit und optimale Erreichbarkeit schenkt. Nach hinten gliedert sich das Gebäude nahtlos an den bestehenden Betrieb ein. „Die das Ortsbild von Kurtatsch prägenden und die Weine der Kellerei Kurtatsch charakterisierenden Millawände haben uns betreffend Form, Farbe und Materialität inspiriert“ erklärt Egon Kelderer.

Neuer Barriquekeller

Neu ist auch der Barriquekeller, der Dolomitkeller, dessen Rückwand die Millawand bildet. Dieses natürliche Klima schafft optimale Voraussetzungen für den Ausbau im Barrique. Eine optimale Reifung in den Flaschen garantiert hingegen das moderne Flaschenlager. Modern ist auch das Heiz-Kühl-System mit Wärmerückgewinnung, das wie die Ausführung nach Klimahausstandards, die energetische Sanierung des bestehenden Gebäudes und die neue E-Tankstelle den Gedanken von Nachhaltigkeit unterstreicht.

Einzigartig in Europa

Neben den Millawänden bzw. dem Dolomitstein sind für die Weinbaugemeinde Kurtatsch die Lagen von 220 bis 900 m ü.d.M. charakterisierend. Dieser Höhenunterschied von 700 Meter in einem Weinbaudorf ist einzigartig in ganz Europa. „Diese Besonderheit hat in uns die Idee eines Terroir-Parcours geweckt, auf dem Besucher ein authentisches Wein-Genuss-Erlebnis für alle Sinne haben und den Begriff Terroir anschaulich erleben“ sagt Kellermeister Othmar Doná über ein weiteres Highlight des neuen Kellereigebäudes.

Erster Sekt der Kellerei Kurtatsch zum Jubiläum

Womit könnte man besser auf 120 Jahre und die Erweiterung der Kellerei anstoßen als mit einem eigenen Sekt? „Wenn wir ein Schaumweinprojekt angehen, dann nur mit dem Ziel, zur absoluten Spitze zu gehören“, war das Credo von Obmann Andreas Kofler und den anderen Vorstandsmitgliedern. Die Wahl fiel deshalb im Jahr 2014 auf 100 Prozent Chardonnay, der im Ortsteil Penon auf 600 m Meereshöhe bei kühlem Mikroklima auf durchlässigen, kalkhaltigen Böden sowie alten, gut gepflegten Reben gedeiht. Die optimale Höhenlage 600 Meter spiegelt sich im Namen des Sekts - 600 BLANC DE BLANCS Pas Dosé - wider, die Erfahrung und Passion des Kellermeisters im Produkt. Nach 55-monatiger Flaschenreifung perlt er nun erstmals im Glas und ergänzt in Zukunft das Sortiment der Kellerei Kurtatsch.

Mit Erfahrung, Strategie und Zuversicht in die Zukunft

Lage für Lage. Wein für Wein. Jung und dynamisch. Bodenständig und nachhaltig. Nach dieser Philosophie wird die Kellerei Kurtatsch geführt. 190 Familienbetriebe bewirtschaften 190 ha, 80% davon auf Hängen. 34 Weine im Sortiment werden in den zwei Linien „Selection“ (erste Selektion) und „Terroir“ (Spitzenlinie) vinifiziert, die Weine tragen vorwiegend die Namen der besten Lagen von Kurtatsch. Die 1,5 Millionen Flaschen werden zu 50% in Südtirol, 25% im restlichen Italien und 25% im Ausland abgesetzt. Die Kellerei Kurtatsch blickt positiv in die Zukunft und ist überzeugt, dafür nun optimal gerüstet zu sein.

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