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(v.l.): Vizedirektor Christof Mair, Aufsichtsratspräsident Manfred Psaier, Obmann Peter Winkler, Direktor Karl Leitner und die benannten Vertreter Wolfgang Plank und Martina Tschurtschenthaler

Raiffeisenkasse Eisacktal: Zufriedenstellende Bilanz im Jahr der Neuwahlen

Mit einem Zuwachs des Kundengeschäftsvolumen um 8,1% und einem Jahresgewinn in Höhe von 3,9 Mio. € präsentierte die Geschäftsleitung zufriedenstellende Geschäftsergebnisse für das Krisenjahr 2020. Die Neuwahlen zu Verwaltungsrat und Aufsichtsrat brachten einen Wechsel in den Gremien.

(v.l.): Vizedirektor Christof Mair, Aufsichtsratspräsident Manfred Psaier, Obmann Peter Winkler, Direktor Karl Leitner und die benannten Vertreter Wolfgang Plank und Martina Tschurtschenthaler

Es waren erneut positive Geschäftsergebnisse, die Obmann Peter Winkler und Direktor Karl Leitner im Rahmen der Vollversammlung präsentieren durften.  So erreichten die direkten Einlagen zum Jahresende 597,0 Mio. € und die vermittelten Einlagen 177,9 Mio. (z.B. Investmentfonds, Aktien usw.). Die Kundenausleihungen konnten auf 489,6 Mio. € gesteigert werden. Somit kletterte das Kundengeschäftsvolumen mit einem  Plus von 8,1 % zum Jahresende auf insgesamt 1.264,4 Mio. €.

Trotz des aktuell schwierigen Umfelds und deutlich höheren Kosten für Kreditrisikovorsorge gelang es aufgrund einer stabilen Ertragslage und einer moderaten Kostenentwicklung einen ansprechenden Jahresgewinn von 3,9 Mio. € zu erzielen. Damit konnte das Eigenkapital auf 80,8 Mio. Euro und die Total Capital Ratio (TCR) auf 16,77 % gesteigert werden, womit weiterhin langfristige Stabilität und Sicherheit für die Kunden und Mitglieder der Raiffeisenkasse gewährleistet sind.

Chancen für Wandel

2021 war für alle ein schwieriges Jahr, weshalb die Genossenschaftsbank besonderen Wert darauf legte, Menschen und Unternehmen durch diese Zeit zu begleiten. Frühjahr und Sommer standen ganz im Zeichen von Darlehensstundungen und der Vergabe von günstigen Krediten im Rahmen von #neustartsuedtirol, und in allen Lockdown-Monaten verlagerte sich ein Großteil des Kundengeschäfts auf die digitalen Kanäle Telefon, E-Mail oder WhatsApp. Der Trend zur Digitalisierung zeigte sich auch in der Arbeitsorganisation: Home Office und Videokonferenzen prägten das vergangene Jahr stark und sind auch heute noch Teil des täglichen Arbeitens.

Förderauftrag und Nachhaltigkeit

Einen weiteren Schwerpunkt legte die Raiffeisenkasse auch 2020 wieder auf ihren genossenschaftlichen Förderauftrag. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 178 gemeinnützige Initiativen mit über 319.000 € unterstützt. Der Raiffeisen Förderauftrag, d.h. die Vergabe von Spenden und Sponsorings wurde zudem auf den Prüfstand gestellt und weiterentwickelt. Im Mittelpunkt standen dabei die Werte, die bei der finanziellen Unterstützung von gemeinnützigen Initiativen in Zukunft eine noch größere Rolle spielen werden: von B wie Bildung bis V wie Verantwortungsvolles Handeln und Wirtschaften.

Neuwahlen für Verwaltungs- und Aufsichtsrat

Im Rahmen der Neuwahlen wurden die folgenden VerwaltungsrätInnen in ihrem Amt bestätigt: Claudia Messner und Peter Winkler aus Brixen, Manuel Conci aus St. Andrä, Walter Oberegger und Karin Obergasser aus Vahrn, Markus Gasser und Martin Rederlechner aus Natz-Schabs, Tobias Weger aus Rodeneck und Albert Obrist aus Feldthurns. Im Rahmen der ersten Sitzung des neuen 9-köpfigen Verwaltungsrates werden der Obmann und sein Stellvertreter gewählt.

Ebenso in ihrem Amt bestätigt wurden die AufsichtsrätInnen Silvan Bernardi, Michaela Messner und Manfred Psaier, der zum Vorsitzenden des Gremiums ernannt wurde.

Verwaltungsratsmitglied Hansjörg Auer stellte sich nicht mehr der Wahl, nicht in den Verwaltungsrat wiedergewählt wurde Armin Klammer aus Rodeneck. Obmann Peter Winkler dankte allen ehemaligen Mandataren für ihr Engagement und für ihren wertvollen Beitrag zur Entwicklung der Raiffeisenkasse.

Besondere Abhaltung der Vollversammlung in Zeiten der Gesundheitskrise

Die Mitglieder konnten in diesem Jahr zwar nicht an der Versammlung teilnehmen, aber dennoch ihre Stimme abgeben, indem sie mit einer Vollmacht an „von der Gesellschaft benannte Vertreter“ vorgaben, wie zu den einzelnen Tagesordnungspunkten abgestimmt werden musste. Die Mitglieder Martina Tschurtschenthaler und Wolfgang Plank wurden für diese Funktion ernannt. 514 Mitglieder nahmen von ihrem Stimmrecht in dieser Form Gebrauch.

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