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Die IT-Dienstleistungen für die Südtiroler Raiffeisenkassen kommen nun von einem eigenständigen Rechenzentrum.

RIS: Neuer geschäftsführender Verwalter

Im Juli 2019 wurde das Rechenzentrum der Südtiroler Raiffeisenkassen in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert. Seit Anfang des Jahres ist Gabriel Klement, ein anerkannter IT-Experte, der geschäftsführende Verwalter.

Die IT-Dienstleistungen für die Südtiroler Raiffeisenkassen kommen nun von einem eigenständigen Rechenzentrum.

Über 50 Jahre lang bezogen die Südtiroler Raiffeisenkassen ihre IT-Dienstleistungen vom Raiffeisen Informationssystem (RIS) - einem im Raiffeisenverband angesiedelten Betriebszweig. Aus dem verbandsinternen Dienst ist inzwischen eine Konsortialgenossenschaft geworden, deren Führung mit Anfang des Jahres Gabriel Klement übernommen hat. Georg Oberhollenzer ist der Präsident der neuen Organisation.

Gabriel Klement, seit 1. Jänner 2021 geschäftsführender Verwalter der neu gegründeten „Raiffeisen Information Service Konsortialgesellschaft“ (RIS KonsGmbH)

Als geschäftsführender Verwalter der neu gegründeten „Raiffeisen Information Service Konsortialgesellschaft“ (RIS KonsGmbH) ist Gabriel Klement zusammen mit seinem Team für die IT-Dienstleistungen der Raiffeisenkassen und ihren Kunden zuständig. Den Fokus seiner Arbeit möchte er auf eine transparente und rasche Abwicklung der anfallenden Projekte legen. Wichtig ist ihm außerdem ein Datenzentrum, das rund um die Uhr verfügbar ist und den Sicherheitsanforderungen der Raiffeisenkassen entspricht. Klement: „Ein nationales Rechenzentrum wäre nie in der Lage, die Besonderheiten der Raiffeisenkassen abzubilden.“ 

Die Entscheidung für eine Auslagerung der verbandsinternen IT-Abteilung hat nicht nur rechtliche Gründe. In der neu gegründeten Konsortialgesellschaft liegt die Federführung bei den Raiffeisenkassen. Sie halten 60 Prozent des Gesellschaftskapitals der RIS KonsGmbH, der Raiffeisenverband Südtirol und die Raiffeisen Landesbank Südtirol je 20 Prozent. Der strategische Auftrag IT-Dienstleistungen für die Raiffeisenkassen anzubieten, bleibt erhalten.

Georg Oberhollenzer, Präsident der „Raiffeisen Information Service Konsortialgesellschaft“ (RIS KonsGmbH)

Die konsortiale Ausrichtung entspricht dem genossenschaftlichen Prinzip der Subsidiarität nach Friedrich Wilhelm Raiffeisen: “Was einer nicht schafft, das schaffen viele.” Oberhollenzer meint dazu: „Im Sinne der Selbstverwaltung und Selbstverantwortung erledigen die Raiffeisenkassen selbständig und vor Ort alles, was irgendwie möglich ist. Was diesen Rahmen sprengt, wird gemeinschaftlich gestemmt.“ Dazu haben sich die nach wie vor autonomen Raiffeisenkassen schon vor Jahrzehnten Zentralstrukturen geschaffen, wie den Raiffeisenverband und die Raiffeisen Landesbank. Im heurigen Jahr sind die RIS Konsortialgesellschaft und die Raiffeisen IPS Genossenschaft dazu gekommen.

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