Raiffeisen Nachrichten http://www.raiffeisen-nachrichten.it de_DE Raiffeisenverband Südtirol Mon, 08 Mar 2021 12:54:42 +0100 Mon, 08 Mar 2021 12:54:42 +0100 Raiffeisenverband Südtirol news-1786 Thu, 04 Feb 2021 09:20:02 +0100 2021: Änderungen bei Stromverträgen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/energie/energie/article/detail/2021-aenderungen-bei-stromvertraegen.html Das Ende des geschützten Grundversorgungsdienst für Strom ist schon länger absehbar. In diesem Jahr wird der Übergang zum freien Markt endgültig vollzogen. In einer Übergangsphase können sich Klein- und Mittelunternehmen noch bis zum 30. Juni 2021 und Haushaltskunden bis Ende des Jahres 2021 für einen bestimmten Anbieter entscheiden. Im Jahr 2021 wird der Übergang vom geschützten Grundversorgungsdienst zum freien Markt vollzogen. Für Klein- und Mittelunternehmen läuft die Übergangszeit am 30. Juni 2021, für Haushaltskunden Ende des Jahres 2021 aus. Alle Stromkunden sind daher gut beraten, ihren Stromvertrag, bzw. die Stromrechnungen zu kontrollieren und zu prüfen, ob sie Anbieter wechseln möchten und welcher Anbieter künftig ihren Strom liefern soll. Die Mitglieder und Kunden von Stromgenossenschaften sind dabei nicht betroffen.

Kleine und Mittlere Unternehmen mit einer Vertragsleistung über 15 kW, die im ersten Halbjahr 2021 keinen Anbieter ihrer Wahl wählen, werden ab 01.07.2021 automatisch einem Energieanbieter zugeordnet, der diese Verträge ersteigern kann. Dies gilt auch für Kleinstunternehmen oder Privatkunden, die bis Ende des Jahres ihre Wahl eines Energieanbieters noch nicht getroffen haben.

Wer Fragen zum Stromvertrag oder dem Anbieterwechsel hat, kann sich an den Raiffeisenverband Südtirol wenden. Günther Schweigkofler ist Berater in Energiefragen beim Raiffeisenverband und betont dass der Wechsel in den freien Markt jederzeit und ohne Unterbrechung der Stromlieferung vollzogen werden kann. Für die Mitglieder des Raiffeisenverbandes Südtirol verweist er auf die vorteilhaften Konditionen des Rahmenvertrages mit Alperia: "Unsere Mitglieder profitieren nicht nur vom Rahmenvertrag, sie leisten außerdem einen wertvollen Beitrag zur Nachhaltigkeit, weil sie sich für grüne Energie aus Wasserkraft entscheiden."

Weitere Informationen: https://www.sev.bz.it/de/news/strom-der-weg-zum-freien-markt/20-614.html

Günther Schweigkofler guenther.schweigkofler(at)raiffeisenverband.it

 

 

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Bozen und Umgebung Energie
news-1778 Wed, 27 Jan 2021 11:25:00 +0100 eTestDays - Südtirols Wirtschaft unter Strom https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/energie/energie/article/detail/etestdays-suedtirols-wirtschaft-unter-strom.html Vor wenigen Jahren hatten Elektrofahrzeuge auf Südtirols Straßen noch Seltenheitswert. Mittlerweile gehören sie zum Straßenbild dazu und haben sich als bessere Alternative zu den Verbrennern etabliert. Die Zulassungszahlen für Elektrofahrzeuge in Südtirol haben sich im Laufe des letzten Jahres verdreifacht. Vielleicht auch, weil inzwischen alle großen Autohersteller – etwa Mercedes, Audi, BMW, VW und Fiat – neue rein-elektrische Modelle auf den Markt gebracht haben.

Eine gute Möglichkeit, einige der neuen Modelle, aber auch bereits bekannte Batterie- und Wasserstofffahrzeuge sowie Plug-in-Hybride und E-Lieferautos vier Tage lang im Betriebsalltag auf Herz und Nieren zu testen, bieten auch heuer wieder die eTestDays.

Alle Unternehmen und Betriebe, die Interesse an einer Teilnahme haben, können sich vom 15. Februar bis 5. März 2021 auf der Website www.greenmobility.bz.it zur Aktion anmelden. Mit etwas Glück steht dann während des Testzeitraums im Mai 2021 ein E-Fahrzeug auf dem Firmengelände.

Die Teilnahme an den eTestDays ist für die Betriebe kostenlos. Für die Ladevorgänge an den öffentlichen Alperia-Ladesäulen stellt Neogy, ein Unternehmen der Alperia-Gruppe, den ausgewählten Betrieben außerdem eine kostenlose Ladekarte zur Verfügung. Brennstoffzellenfahrzeuge können kostenlos Wasserstoff bei der Tankstelle des IIT in Bozen Süd tanken.

Die eTestDays werden von Green Mobility in der STA - Südtiroler Transportstrukturen AG organisiert und auch heuer wiederum vom Raiffeisenverband Südtirol und den Wirtschaftsverbänden (LVH, hds, UVS, HGV, SBB und CNA-SHV), dem Südtiroler Wirtschaftsring und der Handelskammer Bozen mitgetragen.

Fördermöglichkeiten für Betriebe auch im Jahr 2021

Die Südtiroler Landesregierung gewährt auch 2021 gemeinsam mit einer Reihe von Fahrzeughändlern eine Ankaufprämie zur Förderung der Elektromobilität. Wer ein neues E-Fahrzeug erwirbt, kann um eine Ankaufsprämie in der Höhe von 4.000 Euro für reine Elektroautos bzw. 2.000 Euro für Plug-In-Hybride ansuchen (jeweils zur Hälfte vom Land und vom Händler getragen). Betriebe, die ein elektrisch betriebenes Kleinmotorrad oder ein elektrisch betriebenes Lastenfahrrad erwerben, kommen in den Genuss eines öffentlichen Beitrages in der Höhe von 30 Prozent der Anschaffungskosten, wobei E-Mofas mit maximal 1.000 Euro und E-Lastenfahrrädern mit maximal 1.500 Euro gefördert werden.

Die entsprechenden Ansuchen (max. eines pro Jahr) können bei der Landesabteilung Wirtschaft in Bozen eingereicht werden. Die Antragstellung erfolgt mittels digitaler Identität (SPID).

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Bozen und Umgebung Energie
news-1749 Thu, 10 Dec 2020 08:55:53 +0100 Fernheizwerke unterstützen Bauern https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/energie/energie/article/detail/fernheizwerke-unterstuetzen-bauern.html Sturmtief „Vaia“ und die Folgen: Die Südtiroler Biomassefernheizwerke helfen Südtiroler Bauern – und nehmen dafür erhebliche Zusatzkosten in Kauf Nach dem Sturmtief „Vaia“ im Oktober 2019 haben die 80 Südtiroler Fernheizwerke große Anstrengungen unternommen und erhebliche Zusatzkosten in Kauf genommen, um Südtiroler Bauern in dieser Notlage zu helfen. Das Fernheizwerk Ritten kauft sein Holz nach den Verwüstungen durch „Vaia“ fast ausschließlich bei Südtiroler Landwirten (Karerpass, Ritten) und nimmt den Bauern weiter Holz ab – obwohl das eigene Lager schon längst ausgelastet ist. Vor „Vaia“ hat das Fernheizwerk Toblach-Innichen jährlich 15.000 Schüttraummeter (srm) von einheimischen Bauern gekauft, 2020 waren es 45.000 srm bei einem Gesamtverbrauch von 140.000 srm. In Toblach ist das Holzlager ebenso zu 100 Prozent gefüllt wie beim Fernheizwerk Welsberg-Niederdorf, das sich in den umliegenden Wäldern mit Holz versorgt.

Viele Fernheizwerke richteten zusätzliche Lagerplätze ein, um das Holz unterzubringen. Das aufgrund des Windwurfs – zusätzlich zu den bereits abgeschlossenen Lieferverträgen – von den einheimischen Bauern abgenommene Holz liegt heute noch in diesen Depots, wurde aber bereits bezahlt. Das Fernheizwerk Ulten erwirbt 80 Prozent des Holzbedarfs bei Bauern aus dem eigenen Tal, das Heizwerk in Sarnthein kauft fast das gesamte Holz im Sarntal, wobei viele lokale Bauern Mitglieder des genossenschaftlichen Heizwerks sind. SEV-Präsident Hanspeter Fuchs: „Ohne die große Unterstützung aus den Fernheizwerken wären die Rahmenbedingungen für die Bauern sehr viel schlechter als sie es derzeit immer noch sind“.

Der Südtiroler Energieverband hat den Bereich der Biomassefernheizwerke in Südtirol im Rahmen einer sozioökonomischen Studie vom Politecnico in Mailand untersuchen lassen. Demnach stammen 66 Prozent der verbrauchten Biomasse aus Südtirol und 34 Prozent aus dem Ausland oder aus anderen italienischen Regionen. 2017 betrug der durchschnittliche Transportweg der Biomasse nur 58,6 Kilometer. Der jährliche Gesamtverbrauch in allen 80 Südtiroler Biomassefernheizwerken beträgt zirka 1,5 Millionen Schüttraummeter.

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Bozen und Umgebung Energie
news-1727 Fri, 30 Oct 2020 10:44:24 +0100 Beiträge für grüne Mobilität https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/energie/energie/article/detail/beitraege-fuer-gruene-mobilitaet.html Mit dem staatlichen „decreto rilancio” wurde ein Beitrag für den Ankauf von Fahrrähdern, E-Bikes, hoverboards, segways u.ä., sowie für die Nutzung individueller Transportdienste wie „bike sharing” anerkannt. Wie die Verbraucherzentrale Südtirol informiert, soll damit der Umstieg vom Privatauto auf eine „grüne, umweltfreundlichere, Mobilität” angestoßen werden. Ab wann kann man ansuchen?

Ab dem 3. November 2020 kann man den Bonus für den Ankauf bzw. die Rückerstattung für bereits getätigte Einkäufe, beantragen. Dazu hat das Umweltministerium eine eigene Homepage erstellt (www.buonomobilità.it). Verkäufer konnten sich bereits seit dem 19. Oktober anmelden und registrieren. Auf der Homepage ist die Liste der Geschäfte veröffentlicht, welche den Bonus annehmen – die Händler sind nämlich nicht per Gesetz dazu verpflichtet.

Wer kann um Beitrag ansuchen?

Der Bonus wird, einmalig, allen volljährigen Bürgern anerkannt, welche in einer Stadt/Gemeinde mit einer Einwohnerzahl von mehr als 50.000 Einwohnern wohnen. In Südtirol betrifft dieser Zuschuss also ausschließlich die Landeshauptstadt Bozen.

Der Bonus beträgt 60 Prozent des Kaufpreises, wobei ein Maximalbetrag von € 500,00 ausbezahlt wird. Dieser Bonus kann für alle Einkäufe im Zeitraum vom 4. Mai 2020 bis 31. Dezember 2020 beansprucht werden, und zwar unabhängig von der Verschrottung eines umweltbelastenden Fahrzeuges.

Wie muss man ansuchen?

Das Ansuchen ist über einer eigene Plattform des Ministeriums zu stellen, die ab 3. November 2020 zugänglich sein wird. Für die Registrierung auf dieser Plattform ist die digitale Identität (SPID) notwendig.

Falls das Fahrzeug bereits erworben wurde, sollte die Rechnung oder der Beleg in digitales Format umgewandelt werden, denn diese sind dem Ansuchen beizulegen bzw. müssen auf dem Portal hochgeladen werden. Außerdem sollte man die Bankkordinaten griffbereit halten, denn es wird möglich, sein die Rückerstattung direkt auf das eigenen Bankkonto zu beantragen.

Es war bereits in einer ersten Phase, also seit 4. Mai 2020 und bis zur effektiven Inbetriebnahme der Plattform möglich, eines der geförderten Fahrzeuge zu erwerben; ab dem 3. November wird es möglich sein, ein Ansuchen auf Rückerstattung des bereits bezahlten Betrages einzureichen. Voraussetzung ist natürlich, dass man die Rechnung vorweisen und dem Ansuchen beilegen kann.

In der zweiten Phase, also ab dem Zeitpunkt, zu dem die Plattform in Funktion sein wird (3. November), werden die BürgerInnen vor dem Kauf des Fahrzeuges über die Plattform das Ansuchen stellen müssen (es wird erforderlich sein genau anzugeben, welches Verkehrsmittel erworben werden soll). Die Plattform wird daraufhin einen elektronischen Gutschein generieren; dieser kann in den teilnehmenden Geschäften eingelöst werden, wobei der Begünstigte dem Händler also nur mehr die restlichen 40 Prozent des Kaufpreises bezahlen wird.

Die elektronischen Guthaben sind innerhalb 30 Tage ein zu lösen, da sie ansonsten annulliert werden.

Achtung: die geförderten Fahrzeuge müssen gewisse technische Voraussetzungen gemäß Straßenverkehrskodex erfüllen, um auf der Straße benutzt werden zu können. Der Beitrag wird auch für den Kauf gebrauchter Fahrzeuge anerkannt oder im Falle von Online-Käufen, aber immer und ausschließlich gegen Vorweisen einer Rechnung. Von der Maßnahme ausgeschlossen ist hingegen Zubehör wie Helm oder Schloss.

Bonus mit Verschrottung

Ab 1. Jänner 2021 wird der „bonus mobilità” nur dann erkannt werden, wenn im Laufe des Jahres 2021 ein umweltverschmutzendes Fahrzeug verschrottet wird. Dieser Beitrag kann bis 31.12.2024 eingelöst werden.

Die Beiträge werden dabei nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt“ ausgezahlt, und nur bis zur Erschöpfung der vom Staat zur Verfügung gestellten Geldmittel. Die Auszahlung erfolgt nicht aufgrund des Ausstellungsdatums der Rechnung, sondern aufgrund des Datums des Gesuches laut Portal des Ministeriums! Die Gefahr eines sogenannten „click days“ ist also nicht gering – auch steht eine Überlastung des Portals zu befürchten.

Nähere Informationen zum Bonus sind auf der Homepage des Umweltministeriums veröffentlicht.

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Bozen und Umgebung Energie
news-1700 Thu, 24 Sep 2020 14:52:39 +0200 Südtiroler Mobilitätspreis 2020 für SBB https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/energie/energie/article/detail/suedtiroler-mobilitaetspreis-2020-fuer-sbb.html Das Projekt „Gemeinsam nachhaltig mobil“ des Südtiroler Bauernbundes hat den Südtiroler Mobilitätspreis 2020 gewonnen. Insgesamt haben bis Ende Juli 22 Teilnehmer ihre Projekte eingereicht. Dabei konnte der Südtiroler Bauernbund die Jury mit dem Projekt „Gemeinsam nachhaltig mobil“ überzeugen. Dieses sieht die Möglichkeit individueller Vereinbarungen im Verband in Sachen Smart Working vor und wurde bereits vor dem Corona-Ausbruch eingeführt. Außerdem werden jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit den Südtirolmobil-Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren, mit einem jährlichen Zuschuss von max. 60 Euro belohnt. Nicht zuletzt stellt der Südtiroler Bauernbund den Mitarbeitern Diensträder, Car-Sharing-Karten sowie ein E-Auto für Dienstfahrten zur Verfügung. Den Preis in der Höhe von Euro 6.000 nahmen SBB-Obmann Leo Tiefenthaler und Direktor Siegfried Rinner aus den Händen von Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider entgegen.

Sonderpreis für FIX und Valentinhof

Den zweiten Platz sicherte sich die Gemeinde Algund und zwar mit einem umfassenden 360°-Projekt, das darauf abzielt, die Fahrradmobilität vor Ort zu stärken. Dieses Projekt wurde mit 2.000 Euro belohnt. Der dritte Platz (1.000 Euro) geht hingegen an das Brixner Unternehmen Microtec, welches unter anderem seinen Mitarbeitern E-Bikes für den Weg zur Arbeit zur Verfügung stellt.
Vergeben wurde auch der Sonderpreis der Jury, der mit 1.000 Euro dotiert ist. Diesen Preis sicherten sich FIX Fahrradkurrier gemeinsam mit dem Valentinhof mit ihrem Projekt „Valentinhof - Radtaxi“. Der Fahrradkurier liefert dreimal wöchentlich die Produkte des landwirtschaftlichen Bio-Betriebes Valentinhof per E-Lastenrad direkt an die Kunden im Großraum Meran. Mit dem Lastenrad können dabei bis zu acht Gemüsekisten transportiert werden.
„Bei der heurigen Ausgabe des Mobilitätspreises haben deutlich mehr private Unternehmen teilgenommen, als in den vergangenen Jahren“, sagt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Das mache deutlich, dass die nachhaltige Mobilität ein Anliegen ist, das von einer immer breiteren Bevölkerungsschicht wahrgenommen wird. „Wenn wir alle kleine Schritte machen, tragen wir schlussendlich zu einer großen Veränderung bei“, so Alfreider.

Preis soll Anreize für nachhaltige Mobilität schaffen

Der Südtiroler Mobilitätspreis wurde auf Vorschlag des Südtiroler Landtages eingeführt und wird heuer bereits zum vierten Mal von der Landesregierung vergeben. Mit diesem Preis will man zur Entwicklung innovativer Ideen und Strategien für eine nachhaltige Mobilität anregen. Nicht zuletzt ist der Preis eine öffentliche Anerkennung für all jene, die sich in diesem Bereich einsetzen.
Koordiniert wurde die Aktion vom Bereich Green Mobility in der STA - Südtiroler Transportstrukturen AG.
Quelle: STA

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Bozen und Umgebung Energie
news-1688 Wed, 23 Sep 2020 08:33:00 +0200 Raiffeisenverband Südtirol goes Hybrid https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/energie/energie/article/detail/raiffeisenverband-suedtirol-goes-hybrid.html Vor kurzem hat der Raiffeisenverband Südtirol seinen Fuhrpark erneuert und dabei einen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gesetzt. Seit Anfang September stehen anstelle der bisherigen Dieselfahrzeuge drei Hyundai Ioniq 1.6 Plug-In Hybrid als Firmenfahrzeuge in der Garage des Raiffeisenhauses. Die Rückmeldungen der ersten Nutzer sind positiv. Wer beim Raiffeisenverband Südtirol für Außendienstfahrten einen Dienstwagen fährt, sitzt ab sofort in einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe und Hybridantrieb. Klingt kompliziert, ist es aber nicht, auch wenn das Losfahren in Elektromodus und ohne Kupplung gewöhnungsbedürftig ist. Für den Hybridantrieb hat sich die Leitung des Raiffeisenverband Südtirol deshalb entschieden, weil die Firmenautos viel und für ganz unterschiedliche Fahrten genutzt werden. Da kann es bei längeren Ladezeiten, bei einem reinen Elektroauto, knapp werden.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Energie
news-1564 Tue, 07 Apr 2020 12:33:52 +0200 Energie fließt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/energie/energie/article/detail/energie-fliesst.html Dass dieser Tage wie gewohnt Strom aus den Leitungen kommt, liegt daran, dass Energie einerseits zur notwendigen Grundversorgung zählt, anderseits auch daran, dass es genügend Menschen gibt, die sich weiterhin für Energie- und Stromversorgung kümmern. Die Vinschgauer Energie Konsortium Genossenschaft und die EUM - Energie- und Umweltbetriebe Moos in Passeier Genossenschaft sind zwei der zahlreichen Südtiroler Genossenschaften im Energiebereich, die auch in Zeiten von Coronavirus ihre Dienste gewährleisten – wenn auch etwas eingeschränkt, wie Alexander Telser, Obmann des Vinschgauer Energie Konsortium, im telefonischen Interview erklärt: „Die Nachfrage an Strom ist seit dem Shutdown der Wirtschaft gesunken.“

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Burggrafenamt Energie
news-418 Fri, 12 Feb 2016 09:22:00 +0100 Südtiroler Energieverband: bei Energieunion mitwirken https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/energie/energie/article/detail/suedtiroler-energieverband-bei-energieunion-mitwirken.html Der Südtiroler Energieverband (SEV) will die erfolgreiche Zusammenarbeit mit EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann fortsetzen. Das wurde kürzlich bei einem Informationsaustausch in Bozen betont. Bei dem Treffen äußerten SEV-Präsident Hanspeter Fuchs und SEV-Direktor Rudi Rienzner auch den Wunsch und die Bereitschaft des Verbandes, bei der weiteren Ausgestaltung der europäischen Energieunion aktiv mitzuwirken. Im November 2015 hatte die EU-Kommission eine aktualisierte Roadmap zur Energieunion (State of the Energy Union) mit zahlreichen Maßnahmen vorgestellt, die bis 2020 umgesetzt werden sollen.

Bei dem Treffen wurde auch die von der EU-Kommission vorangetriebene Schaffung eines Binnenmarkts im Bereich Energie und die sich daraus ergebenden Kooperationsperspektiven im Rahmen der Europaregion Tirol angesprochen.

Der SEV ist Mitglied im Europäischen Verband Mittelständischer Energieunternehmen (EVME) und im europäischen Verband der unabhängigen Strom- und Gasverteilerunternehmen (GEODE). Diesem Verband sind 1.200 Energieversorger aus 13 Ländern angeschlossen, die 100 Millionen Kunden beliefern. Der SEV arbeitet auch in der EU-Initiative REScoop 20-20-20 mit. 2016 beteiligt sich der SEV an einem neuen REScoop-Projekt zur Stärkung der Energieeffizienz und des Serviceangebots bei europäischen Energiegenossenschaften.

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Bezirke Branchen Energie
news-354 Thu, 26 Nov 2015 16:57:20 +0100 Energiegenossenschaften aus dem italienischen Alpenraum treffen sich in Bozen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/energie/energie/article/detail/energiegenossenschaften-aus-dem-italienischen-alpenraum-treffen-sich-in-bozen.html Der Südtiroler Energieverband Genossenschaft (SEV) richtet die Herbsttagung der Energiegenossenschaften im italienischen Alpenraum im Energytower aus. Das "Coordinamento delle cooperative elettriche italiane storiche" umfasst mehr als 70 historische E-Werk- Genossenschaften aus dem Piemont, der Lombardei, dem Aostatal dem Friaul und dem Trentino und zählt zu den wichtigen Playern in der italienischen Energielandschaft.

Dieser Vereinigung gehören über den SEV auch Südtiroler Genossenschaften an. In enger Zusammenarbeit mit dem zentralen italienischen Genossenschaftsverband Federconsumo - Confcooperative betreibt sie erfolgreiche Lobbyarbeit und stellt ihren Mitgliedern wertvolles technisches Know-how zur Verfügung. Dies zeigte sich auch auf der Fachtagung in Bozen.

Netzwerkarbeit und Austausch von Know-how

Die Tagung bietet insgesamt eine gute Gelegenheit für die SEV die nationale und internationale Netzwerkarbeit zu verbessern. Und das Netzwerk der SEV ist bereits groß: Im Jahr 2014 ist die SEV dem europäischen Verband der unabhängigen Strom- und Gasverteilerunternehmen (GEODE) beigetreten. SEV-Direktor Rudi Rienzner ist einer der GEODE-Vizepräsidenten. Diesem Verbund gehören 1.200 Energieversorger an, die 100 Millionen Kunden beliefern.

Der Südtiroler Energieverband Genossenschaft (SEV) vertritt auch die Betreiber von Fernheizwerken. Der Verband gehört dem italienischen Branchenverbund FIPER (Federazione Italiana produttori di energia da fonti rinnovabili) an und stellt mit Hanspeter Fuchs den Vizepräsidenten. Der SEV nimmt an Entscheidungsprozessen in Europa teil - auch als Mitglied des 2008 gegründeten Europäischen Verbands Mittelständischer Energieunternehmen (EVME). Im Frühjahr 2014 wurde der Direktor des SEV, Rudi Rienzner, zum "Mentor" des europaweiten Projekts REScoop 20-20-20 (REScoop = Renewable Energy Sources COOPerative) ernannt. Seit 2012 führt REScoop 20-20-20 Unternehmen, Forschungsinstitute und Verbände zusammen. Das Projekt will die genossenschaftliche Nutzung erneuerbarer Energien in Europa fördern und einen Know-how-Austausch ermöglichen. Die "Mentoren" sollen zukunftsweisende Pilotprojekte begleiten und beraten.

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Bozen und Umgebung Energie