Raiffeisen Nachrichten http://www.raiffeisen-nachrichten.it de_DE Raiffeisenverband Südtirol Sun, 05 Apr 2020 22:42:31 +0200 Sun, 05 Apr 2020 22:42:31 +0200 Raiffeisenverband Südtirol news-1560 Wed, 01 Apr 2020 12:26:05 +0200 Raiffeisenverband Südtirol: Kontinuität der Dienste gewährleistet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/raiffeisenverband-suedtirol-kontinuitaet-der-dienste-gewaehrleistet.html Seit dem Ausbruch des Covid 19 Virus in Italien hat der Raiffeisenverband nicht nur einen gut funktionierenden Krisenstab gebildet, sondern auch wirksame Vorsorgemaßnahmen getroffen. Damit kann der Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichergestellt und die Betreuung der Mitglieder weitergeführt werden. Bereits mit dem In-Kraft-treten des Regierungsdekretes am Dienstag vor drei Wochen waren im Raiffeisenverband Südtirol über 95 Prozent der Arbeitsplätze der rund 300 Mitarbeitenden auf Telearbeit umgestellt. Dank der neuen Informationstechnologien ist der Kontakt zwischen Mitarbeitenden, Führungskräfte und den Mitgliedern langfristig sichergestellt.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1557 Wed, 25 Mar 2020 17:01:52 +0100 Schnelle Datenübertragung für Smart Working   https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/schnelle-datenuebertragung-fuer-smart-working.html Der Bozner Internet-Provider KONVERTO hat die Bandbreite seiner Glasfaser-Internetanschlüsse kostenlos erhöht, damit das Arbeiten von zuhause aus jetzt und auch nach der Ausnahmesituation schneller ist.  Das Coronavirus hat Südtirol und die ganze Welt derzeit fest im Griff. Jeder kann nun seinen Teil beitragen, damit die Wirtschaft nicht stillsteht und das Leben danach wieder Geschwindigkeit aufnehmen kann. KONVERTO will dem Rechnung tragen und erhöht die Bandbreiten kostenlos für unbegrenzte Zeit. Glasfaseranschlüsse für Smart Working gibt es nun auch mit 200 Mbit/s. So ist ein schnellerer Datenaustausch von zuhause möglich, was das Arbeiten im Homeoffice wesentlich erleichtert. 

Wir kommen damit der Empfehlung der Regierung an alle Internet-Anbieter nach, die Bandbreiten anzuheben. Smart-Working wird auch nach der Ausnahmesituation Covid-19 stärker zum Einsatz kommen. Unternehmen werden diese neue Arbeitsweise vermehrt in ihren Geschäftsalltag integrieren und die Chancen, die flexibles Arbeiten von zuhause aus ermöglichen und zu schätzen wissen“, ist KONVERTO-Direktor Peter Nagler überzeugt.  

Das IT-Unternehmen KONVERTO hat kurzfristig eine technische Lösung entwickelt, um diese ultraschnelle Internet Anbindung unter Einhaltung der Sicherheitsauflagen zum Schutz der eigenen Mitarbeiter aktivieren zu können.  

Wichtig: Jeder sollte sich zu Hause mit dem Internet über den Router (mit oder ohne Wi-Fi) verbinden, um das Mobilfunknetz nicht zu überlasten! 

Auskunft und Beratung unter der kostenfreien Service-Nummer 800 031 031.

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Sonstige
news-1550 Thu, 19 Mar 2020 10:07:39 +0100 Neue Konsortialgesellschaft führt das Rechenzentrum https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/neue-konsortialgesellschaft-fuehrt-das-rechenzentrum.html Am 28. Februar wurde in Bozen die neue Konsortialgesellschaft „Raiffeisen Information Service“ gegründet. Die RIS KonsGmbH führt künftig das Rechenzentrum des Raiffeisenverbandes. Mit der Gründung der neuen RIS KonsGmbH wurden die Voraussetzungen geschaffen die Hauptabteilung Raiffeisen Informationssystem (RIS) als Betriebszweig aus dem Raiffeisenverband auszulagern und in Form einer Betriebspacht in die neue Konsortialgesellschaft überzuführen. Die Hauptabteilung des Raiffeisenverbandes versorgt die Raiffeisenkassen sowie die Verbundpartner mit IT-Dienstleistungen.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1547 Tue, 17 Mar 2020 19:03:38 +0100 Zeichen der Solidarität: Spendenaktion der Federcasse https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/zeichen-der-solidaritaet-spendenaktion-der-federcasse.html Unter dem Motto "#Terapie intensive contro il virus. Le BCC-CR ci sono“ hat der Zentralverband der italienischen Raiffeisenkassen Federcasse eine Spendenaktion ins Leben gerufen und unterstützt damit lokale Einrichtungen beim Ankauf von medizinischen Geräten oder Schutzmittel gegen Coronaviren. Die Solidarität und die Nähe zu Mitgliedern, Kunden und zur lokalen Gemeinschaft sind zentrale Werte für genossenschaftliches Handeln. Die Gemeinschaft der italienischen Kreditgenossenschaften („Credito Cooperativo“), zu der auch die Südtiroler Raiffeisenkassen zählen, lebt diese Werte seit vielen Jahren.

Besonders in Zeiten der Coronakrise sind die genossenschaftlichen Werte wieder gefragt. Augusto dell’Erba, Präsident der Federcasse betont in einer Aussendung: "Wir durchleben gerade eine außergewöhnliche, bis vor kurzen nicht für möglich gehaltene Krisensituation, mit weitreichenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen." Er verweist auf die Werte der Organisation und erinnert daran nicht nur mit Worten, sondern Menschen vor allem mit Taten nahe zu sein.

In diesem Sinne hat der Zentralverband der italienischen Raiffeisenkassen die Aktion „#Terapie intensive contro il virus. Le BCC-CR ci sono“ in Abstimmung mit den Spitzeninstituten der beiden Genossenschaftlichen Bankengruppen und dem Raiffeisenverband Südtirol ins Leben gerufen. Der Verband möchte damit ein starkes Zeichen der Verbundenheit mit den Betroffenen und der Gemeinschaft setzen und die gesammelten Mittel lokalen Einrichtungen zur Verfügung stellen, die sich gegen die Verbreitung des Coronavirus einsetzen.

An der regional ausgerichteten aber national beworbenen Aktion können sich die Kreditgenossenschaften/Raiffeisenkassen aber auch deren Mitglieder, Kunden und lokale Organisationen und Unternehmen beteiligen. Die im Rahmen der Aktion „#Terapie intensive contro il virus. Le BCC-CR ci sono“ gesammelten Mittel werden vorrangig lokalen Organisationen und Initiativen zur Verfügung gestellt für den Ankauf medizinischer Geräte, Schutzmittel oder ä. m.

Federcasse hat inzwischen bei den Spitzeninstituten sowie bei der Raiffeisen Landesbank entsprechende Spendenkonten eingerichtet.

Das Spendenkonto für die Raiffeisenkassen bei der RLB, lautet:

„Terapie intensive contro il virus. Le BCC-CR ci sono“
IBAN: IT 20 Y 03493 11600 000300058513 (SWIFT RZSBIT2B)

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1542 Tue, 10 Mar 2020 10:24:09 +0100 BAU - Eine Genossenschaft für Künste https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/bau-eine-genossenschaft-fuer-kuenste.html Lisa Mazza, Simone Mair und Elisabetta Rattalino haben vor rund einem Jahr die Genossenschaft BAU gegründet und damit ihrer Leidenschaft einen soliden Rahmen gegeben. Ihr Ziel ist es, internationale Künstlerinnen nach Südtirol einzuladen und in Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen und öffentliche Einrichtungen Kunstprojekte zu organisieren. Nicht nur. Was im Jahr 2015 als kultureller Verein der Kuratorinnen Filipa Ramos, Lisa Mazza und Simone Mair gestartet war, ist jetzt ein eigenständiges Unternehmen im Kulturbereich. Derzeit bereiten Lisa Mazza und Simone Mair eine Ausstellung für das Museion in Bozen vor, die ab diesem Sommer zu sehen sein wird. Lisa Mazza ist die Obfrau der Genossenschaft BAU und beschreibt das Tätigkeitsfeld der Kulturorganisation folgendermaßen: „Wir bieten kulturelle Dienstleistungen für private Unternehmen und öffentliche Einrichtungen und suchen jeweils Künstlerinnen und Künstler, um mit ihnen gemeinsam Projekte realisieren zu können.“ Immer geht es um Kunstprojekte, die auf Fragen der Gegenwart reagieren, … „wo Natur und Kultur verbunden gedacht werden und der Mensch mit seiner Umgebung in einem ökologischen Kreislauf verstanden wird. Die Arbeitsweise von BAU zielt dabei immer auf den respektvollen, gleichberechtigten Wissensaustausch auf Augenhöhe.“ – wie auf der Homepage von der Genossenschaft BAU zu lesen ist.

 

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Sonstige
news-1540 Thu, 05 Mar 2020 07:15:01 +0100 Bioland: Leitbetriebe 2020 ausgezeichnet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/bioland-leitbetriebe-2020-ausgezeichnet.html Der Bioland Verband Südtirol hat auf seiner Mitglieder-Vollversammlung Ende Februar in Terlan drei Bioland Leitbetriebe ausgezeichnet. Es sind der Bachguterhof in Dorf Tirol, der Linterhof in St. Pankraz Ulten und Weingut Hof Gandberg in Eppan. Vorbildlich wirtschaften, nach den 7 Prinzipien des biologisch organischen Biolandanbaus. Erstmals lancierte der Bioland Verband Südtirol einen Wettbewerb unter seinen rund 900 Mitgliedern, um auf jene Betriebe aufmerksam zu machen, die mit nachhaltigem Einsatz und viel biologischer Leidenschaft ihre Höfe führen.

Jeweils einen 400 Euro-Gutschein der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft durften Verena Kapaurer vom Linterhof, Franz Laimer, Bachguterhof und Thomas Niedermayr, Hof Gandberg entgegennehmen. Sie erreichten in allen Kategorien die meisten Punkte, und wurden somit von der Jury um Ökologieberaterin Martina Frapporti ausgewählt: „Alle die mitgemacht haben, sind schon sehr gut in der Anwendung von biologischer Kreislaufwirtschaft und den anderen Bioland-Prinzipien. Jedoch die drei Gewinner haben jede/r für sich noch einen Mehrwert auf ihren Höfen geschaffen, der sehr speziell ist. Das hat die Jury überzeugt.“

So haben Verena Kapaurer und Martin Berger den Linterhof im Ultental auf biologische Landwirtschaft mit der seltenen Schafsrasse der Krainer Steinschafe umgestellt; in der eigenen Hofkäserei werden feinste Käse und Yoghurt hergestellt, die ausschließlich lokal verkauft werden. Gefüttert werden die Schafe mit eigenem frischen Grasfutter, das von gesunden, mit Schafsmist gedüngten Böden kommt; es wird kein Dünger zugekauft, auch kein Futter. Die beiden Junglandwirte haben sich ihren bäuerlichen Arbeitsplatz selbst geschaffen, mit viel unternehmerischer Initiative und ökologischen Idealen.

Einen derartig vielfältigen Betrieb wie jenen von Franz Laimer vom Bachguterhof in Dorf Tirol muss man erst finden: Gemüse und Obst, Mutterkuhhaltung mit Hörnern, alte Nutztierrassen, Bienen, organischer Dünger und Kompost, eine vollkommene Misch- und Permakultur in der Anbauweise und die Solidarische Landwirtschaft, mit der 37 Familien wöchentlich mit frischen Lebensmitteln versorgt werden. Vorbildhaft in allen Belangen!

Als Weingut ist der Hof Gandberg in Eppan und darüberhinaus bekannt, doch bauen Thomas Niedermayr und seine Familie auch Gemüse, Kartoffeln, Getreide und Obst an, für den eigenen Bedarf und jenen der Mitarbeiter. Vor allem die robusten und resistenten Sorten in Obst- und Weinbau sind den Niedermayrs ein großes Anliegen, die PIWI Sorten hat bereits Biopionier Rudi Niedermayr, Vater von Thomas, eingeführt. Alternierende Einsaaten mit Leguminosen und Blütenpflanzen halten die Böden locker und wertstoffhaltig. Die Gesunderhaltung des Bodens ist die Basis: Wo es geht, wird mit Hand gearbeitet, durch Vermeidung von Kupfer gibt es keine Anreicherung, gedüngt wird mit organischen Materialien.

"Der erstmals durchgeführte Wettbewerb und die Auszeichnungen kommen bei den Bauern, aber auch in der Gesellschaft gut an", sagte Obmann Toni Riegler. Deshalb wird Bioland Südtirol die Prämierung der Leitbetriebe auch im nächsten Jahr weiterführen.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1539 Wed, 04 Mar 2020 15:14:54 +0100 Tragende Säule des Rechenzentrums https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/tragende-saeule-des-rechenzentrums.html Mathilde Knoll, langjährige leitende Mitarbeiterin im Raiffeisen Informationssystem des Raiffeisenverbandes, ist Ende Jänner in den Ruhestand getreten. Die studierte Mathematikerin trat im Mai 1982 in den Raiffeisenverband ein. Sie arbeitete als Programmiererin am Großrechner für Inkasso-Systeme, wechselte dann in die Abteilung Lösungsphilosophie und beschäftigte sich mit sämtlichen Sachgebieten der Banken-IT. Ab Ende der 1980er-Jahre verantwortete sie den Aufbau des PUMA-Meldewesens an die Banca d’Italia und betreute diesen für die Banken wichtigen Bereich bis zu ihrer Pensionierung mit 31. Jänner 2020.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1536 Tue, 03 Mar 2020 11:37:22 +0100 Erstes VUCA-Seminar im Kloster Neustift https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/erstes-vuca-seminar-im-kloster-neustift.html Die Arbeitswelt im digitalen Zeitalter, Arbeit 4.0, bringt große Veränderung mit sich. Auch in Südtirol passen sich die Arbeitsweisen an die Herausforderungen der digitalen Welt an. Ausweichen geht nicht. „Man kann sich jedoch darauf vorbereiten“, sagt Claudia Muigg, von DIEBERATERINNEN, Innsbruck, beim ersten VUCA-Seminar für den Raiffeisenverband Südtirol im Kloster Neustift bei Brixen. VUCA ist ein Wortkonstrukt und setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von vier englischen Begriffen zusammen: Volatility, uncertinity, complexity und ambiguity. Sie beschreiben die Arbeitswelt der Zukunft. Mit dem Voranschreiten der Digitalisierung ändern sich viele Bereiche des Lebens. Viele Arbeiten können künftig von Maschinen übernommen werden, Arbeit selbst wird unberechenbarer, ungewisser und vielschichtiger. Claudia Muigg, Referentin von DIEBERATERINNEN aus Innsbruck, erklärt im Interview, wie man sich auf diese Entwicklungen einstellen und vorbereiten kann.

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1532 Mon, 02 Mar 2020 17:24:00 +0100 Direkten Kontakt zwischen Produzenten und Kunden nutzen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/direkten-kontakt-zwischen-produzenten-und-kunden-nutzen.html Die Welt wandelt sich so schnell wie nie zuvor. Am gravierendsten sind die technologischen Veränderungen. Auch Genossenschaften haben sich diesen Veränderungsprozess zu stellen, um nicht das Nachsehen zu haben. Was der deutsche Experte für Digitalisierung, Social-Media und Unternehmertum Hubertus Porschen dazu sagt. Der deutsche Experte für Digitalisierung, Social-Media und Unternehmertum, Hubertus Porschen, sprach auf der Tagung der landwirtschaftlichen Genossenschaften, Anfang Februar in Tisens, über die Veränderung der Märkte. Durch die Möglichkeiten der Digitalisierung und Transformationstechnologien haben sich neben den starken Handelsketten vor allem digitale Plattformen wie beispielsweise Amazon, Apple, Ebay oder Alibaba zwischen Kunden und Produzenten geschoben. Auf diese Weise verschiebt sich der Markt immer weiter weg vom Produzenten hin zu den Plattformen. Im Interview mit Thomas Hanni betonte Porschen, dass der direkte Kontakt zwischen Produzenten und Kunden einer der zentralen Erfolgsfaktoren für Unternehmen ist, gerade auch für Genossenschaften: „Das entscheidende ist, dass Produzenten und auch die Genossenschaften den Kontakt zum Kunden halten, denn sie haben die Daten der Kunden und können damit arbeiten. Es ist wichtig, dass sie sich weiterhin nicht in die Abhängigkeit von Plattformen begeben und den Kontakt zum Kunden bewahren, gerade über das Marketing.“

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1531 Thu, 20 Feb 2020 15:45:00 +0100 Brexit, EU-Agrarreform und die Genossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/brexit-eu-agrarreform-und-die-genossenschaften.html Die Landwirtschaft in der EU steht vor großen Herausforderungen. Franz Reisecker, Vizepräsident der europäischen Bauern- und Genossenschaftsverbände COPA-COGECA, kennt sie genau. Bei der „Tagung der landwirtschaftlichen Genossenschaften“ des Raiffeisenverbandes in der Fachschule Tisens hat er mit "Raiffeisen Nachrichten" darüber gesprochen. Herr Reisecker, was sind derzeit unter anderem die dringendsten Themen in Brüssel?

Franz Reisecker: Die wichtigsten Themen sind sicher die Verhandlungen um das Agrarbudget, die anstehenden Handelsabkommen mit südamerikanischen Mercosur-Staaten oder mit Australien und Neuseeland und der Brexit, das ist eine große Herausforderung für die Landwirtschaft in Brüssel.

Warum?

Franz Reisecker: England ist ein ganz wichtiger Importeur von agrarischen Lebensmitteln aus der EU, in ungefähr 5-facher Dimension des Russland-Embargos und das hat bereits riesige Preisverwerfungen gebracht. Deshalb ist ein gutes Abkommen mit England in den nächsten Monaten wichtig. Ganz besonders gilt das auch für Irland, weil es etwa zwei Drittel seiner Milchproduktion nach England liefert.

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Verbandsnachricht Burggrafenamt Sonstige
news-1529 Wed, 12 Feb 2020 16:22:33 +0100 Das war der 44. Raiffeisen Wintersporttag im Skigebiet Reinswald https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/das-war-der-44-raiffeisen-wintersporttag-im-skigebiet-reinswald.html Wintersporttag auf Sarnerisch: das war das Motto des 44. Raiffeisen Wintersporttages, der am 1. Februar im Skigebiet Reinswald im Sarntal stattfand. Über 650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Verwaltungs- und Aufsichtsräte des Südtiroler Raiffeisen Verbundes nahmen teil. Der diesjährige Raiffeisen Wintersporttag in Reinswald stand unverkennbar unter Sarner Einfluss: das Gaudirennen "Toppar Werfen" – also Zielwurf mit den typischen Sarner Hausschuhen aus Filz, die Tanzeinlage der "Plattllausgitschen" bei der Abendveranstaltung im Festzelt und ein reichhaltiges Abendbuffet der Sarner Bäuerinnen „Ollerhond Selbergmochts Genossenschaft“. Der Abend klang bei Auftritten von Musiker Jason und der Sarner und Musikband "Ratanplan" aus.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1528 Tue, 11 Feb 2020 09:09:56 +0100 Großes Interesse an der steuerlichen Fachtagung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/grosses-interesse-an-der-steuerlichen-fachtagung.html Bei einer Tagung im Raiffeisenverband informierten die Fachberater des Bereichs Steuerrecht die Mitgliedsgenossenschaften über aktuelle steuerliche Bestimmungen. An der jährlichen Steuerfachtagung im vollbesetzten Pavillon des Raiffeisenhauses nahmen Vertreter der Obst- und Kellereigenossenschaften, Milchhöfe, Energie- und Wassergenossenschaften, Wohnbau- und Sozialgenossenschaften, Konsum- und Bezugsgenossenschaften sowie der sonstigen Genossenschaften teil. Dabei erläuterten die Fachberater des Bereichs Steuerrecht die neuesten steuerlichen Bestimmungen.

 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1527 Mon, 10 Feb 2020 12:02:52 +0100 Wie Genossenschaften mit der Veränderung der Märkte umgehen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/wie-genossenschaften-mit-der-veraenderung-der-maerkte-umgehen.html „Genossenschaften und die Veränderung an den Märkten: Innovation, Interessen und Influencer“: Unter diesem Motto stand am Freitag eine Tagung des Raiffeisenverbandes Südtirol in der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung in Tisens, mit über 100 Vertretern der landwirtschaftlichen Mitgliedsgenossenschaften. Welche Herausforderungen für Genossenschaften und Verbände ergeben sich durch die Veränderungen auf den Märkten? So lautete die zentrale Frage auf der 4. Tagung der landwirtschaftlichen Genossenschaften in Tisens. Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol, verwies bei der Begrüßung auf die Aktualität des Themas. „In Deutschland kontrollieren heute vier große Handelsketten 85 Prozent des Lebensmittelmarktes“, so Von Leon. Das zeigt die enorme Konzentration im Handel. Dass es in dieser Entwicklung Chancen für Genossenschaften gibt, bestätigten die Referenten der Tagung:

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Verbandsnachricht Burggrafenamt Bozen und Umgebung Sonstige
news-1524 Wed, 05 Feb 2020 16:28:22 +0100 Bürgergenossenschaften in Südtirol und Trentino https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/buergergenossenschaften-in-suedtirol-und-trentino.html In Südtirol und im Trentino wird derzeit an einer rechtlichen Vorlage für Bürgergenossenschaften gearbeitet. Gesucht wird ein Modell für Bürgergenossenschaften, das auf die lokalen Gegebenheiten der Region Trentino-Südtirol zugeschnitten ist. Die Erwartungen sind groß. Ausgangsidee für eine Bürgergenossenschaft ist immer das Bedürfnis einer Gemeinschaft, für das eine Lösung gefunden werden soll: Kinderbetreuung, Beschaffung von Arbeitsplätzen für benachteiligte Personen, Aufrechterhaltung von Infrastrukturen wie Straßendienst oder Kinos. Von den örtlichen Gegebenheiten hängt ab, was zu organisieren ist. Häufig handelt es sich um Dienste, die sich finanziell kaum rechnen. Oder übergreifende Dienste aus dem Bereich Energie, Tourismus oder Landwirtschaft.

In Apulien, Emilia Romagna, Abruzzen und Sardinien gibt es bereits gut funktionierende Bürgergenossenschaften. Diese Regionen haben auch die entsprechenden Gesetze bereits definiert. Auf staatlicher Ebene muss der vorliegende Gesetzesentwurf jedoch noch diskutiert werden. Für die Region Trentino-Südtirol arbeitet die Regionalkommission für genossenschaftliche Körperschaften Südtirol-Trentino derzeit an einem Modell für Bürgergenossenschaften, das auf die lokalen Gegebenheiten zugeschnitten ist.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1523 Wed, 05 Feb 2020 12:26:04 +0100 VSS zeichnet Vereine mit vorbildlicher Jugendarbeit aus https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/vss-zeichnet-vereine-mit-vorbildlicher-jugendarbeit-aus.html Vor kurzem zeichnete der Verband der Sportvereine Südtirols (VSS) die Sektion Schwimmen des SSV Bruneck für ihre vorbildhafte Jugendarbeit aus und überreichte ihr den mit 5.000 Euro dotierten Siegerscheck der Südtiroler Raiffeisenkassen. Die Anerkennung für vorbildliche Jugendarbeit wird heuer bereits zum 20. Mal überreicht. Der SSV Bruneck überzeugte die Fachjury vor allem mit seinem breiten Angebot an Freizeit- und Leistungssport. Um möglichst vielen Menschen Freude an Bewegung im Wasser zu vermitteln, arbeitet der Verein mit den Schulen des Tales, der Lebenshilfe Südtirol und dem Jugendzentrum UFO zusammen.

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Bozen und Umgebung Finanzen Sonstige
news-1521 Tue, 04 Feb 2020 11:40:25 +0100 Plattform Land unterstützt Co-Working-Räume https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/plattform-land-unterstuetzt-co-working-raeume.html Die Plattform Land unterstützt den Antrag zur Förderung des Co-Working im ländlichen Raum, da dadurch die Peripherie aufgewertet wird und besonders jungen Menschen neue Chancen geboten werden.   Der Bedarf an Co-Working-Räumen im ländlichen Raum wurde bereits auf der gemeinsam Herbsttagung „Land & Jugend“ mit dem Südtiroler Jugendring als auch im Rahmen des EU-Projekts „ALPJOBS“ zu zukünftigen Jobs deutlich. Besonders junge Menschen aus unterschiedlichen Berufen wünschen sich größere Räume mit mehreren Arbeitsplätzen und Infrastrukturen (Drucker, Besprechungsräume, Internet usw.), die sie zeitlich befristet nutzen können. „Die Arbeitswelt verändert sich und so auch die Arbeitsformen. Damit der ländliche Raum nicht abgehängt wird, sondern Chancen bietet, braucht es die Förderung von Co-Working-Räumen gerade auch im ländlichen Raum“, sagte Andreas Schatzer, der Präsident der Plattform Land.

Auch Hannes Götsch von der BASIS Vinschgau, die seit Herbst 2019 den ersten Co-Working-Raum im ländlichen Raum in Südtirol betreibt, sieht darin ein wichtiges Entwicklungspotential für den ländlichen Raum. Kreative Menschen aus verschiedenen Branchen kommen möglichst ortsnah zusammen und können sich austauschen. Dadurch entsteht ein größerer Mehrwert und eine bessere Kooperation im ländlichen Raum.
Unterstützung für die Initiative Ladurners kommt auch vom Südtiroler Jugendring. „Auch wir begrüßen die Einrichtung von Co-Working-Räumen im ländlichen Raum als wichtige Ergänzung zu den existierenden Strukturen in den Städten“, stellte Tanja Rainer, Vorsitzende des Südtiroler Jugendrings, klar.

Für Ulrich Höllrigl, Geschäftsführer der Plattform Land, spricht neben der Chance, hochqualifizierte Menschen im ländlichen Raum zu halten und den Pendlerverkehr zu reduzieren, noch ein weiterer Aspekt für das Co-Working: „Für Co-Working-Räume eignen sich besonders leerstehende Gebäude, die derzeit von der Plattform Land im Rahmen des Leerstandsmanagements erhoben werden. Dadurch werden Leerstände wieder einer sinnvollen Nutzung zugeführt.“ 
Die Plattform Land ruft daher die politischen Verantwortlichen im Südtiroler Landtag auf, den Beschlussantrag zu den Co-Working-Räumen zu genehmigen und anschließend die Einrichtung von Co-Working-Räumen in interessierten Gemeinden finanziell zu unterstützen – besonders in Leerständen. „Die Plattform Land steht gerne als Ansprechpartner für interessierte Gemeinden aus dem ländlichen Raum zur Verfügung, die einen solchen Co-Working-Raum einrichten wollen“, sagt Höllrigl. 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1507 Mon, 27 Jan 2020 09:53:00 +0100 Tagung am 7. Februar: Veränderung an den Märkten https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/tagung-am-7-februar-veraenderung-an-den-maerkten.html Märkte und Kundenverhalten ändern sich: Es fällt auf, dass Produzenten an Marktmacht verlieren und Plattformen ihre Stellung ausbauen und wo stehen Genossenschaften in diesem Transformationsprozess? Mögliche Antworten gibt es am 7. Februar. Der Raiffeisenverband lädt am 7. Februar zur „Tagung der landwirtschaftlichen Genossenschaften“ in die Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Tisens ein – zum aktuellen Thema: „Genossenschaften und die Veränderung an den Märkten: Innovation, Interessen und Influencer“.

Die Tagung richtet sich an Obleute, Geschäftsführer, alle gewählten Mandatare und leitenden Führungskräfte der landwirtschaftlichen Genossenschaften sowie der Einkaufs- und Konsumgenossenschaften, an die Bezirks- und Ortbauernräte im Bauernbund und an Vertreter von Institutionen und Organisationen.

Themen und Referenten

Die Tagung beleuchtet Trends und Veränderungen an den Märkten und die sich ergebenden aktuellen Herausforderungen für Genossenschaften und Verbände. Die Referenten sind:

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Verbandsnachricht Burggrafenamt Bozen und Umgebung Sonstige
news-1506 Tue, 07 Jan 2020 12:10:24 +0100 "Chancen ergreifen, die sich Frauen in der Arbeitswelt bieten" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/chancen-ergreifen-die-sich-frauen-in-der-arbeitswelt-bieten.html Dazu ermutigte Evelyn Palla auf der Veranstaltung des Raiffeisenverbandes Südtirol „Frauen bewegen“. Die 46-jährige Boznerin ist seit März 2019 Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn Fernverkehr AG in Frankfurt. Im Interview verrät sie, wie Frauen ihre Ziele erreichen. Raiffeisen Nachrichten: Sie sprechen von der Bedeutung des Networking für die eigene Karriere, welche Bedeutung hat das Networking für Frauen im Beruf?

Evelyn Palla: Networking ist wichtig, weil es eine Möglichkeit ist, sich sichtbar zu machen. Es gibt in einem Konzern ja irrsinnig viele junge, ältere Menschen, die weiterkommen wollen, die Karriere machen wollen, und deshalb ist es extrem wichtig, dass man sich sichtbar macht, dass man sich positioniert, dass man sich bei den Entscheidungsträgern bekannt macht und seine Plattformen nutzt - eben über Networking.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1502 Thu, 02 Jan 2020 11:20:59 +0100 Michael Messner folgt auf Edgar Ohnewein https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/michael-messner-folgt-auf-edgar-ohnewein.html Mit Jahresende trat Edgar Ohnewein, Leiter der Abteilung Prüfung und Revision Bereich Waren- und Dienstleistungen, in den Ruhestand. Auf ihn folgt Michael Messner. Edgar Ohnewein begann im Jahr 1981 im Raiffeisenverband als Revisionsassistent im Bereich der Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften. Zwei Jahre später bestand er die Prüfung zum Verbandsrevisor. Er eignete sich in allen Bereichen des Genossenschaftsrechts und der Genossenschaftsprüfung großes Fachwissen an. Die Tätigkeit der Genossenschaftsrevision sah er zwar als Prüfung, aber noch mehr als Unterstützung und Hilfestellung für die Verwaltung, so wie es bereits F. W. Raiffeisen in seinen Anleitungen vorgegeben hatte. Mit dieser Einstellung trug Ohnewein dazu bei, in schwierigen Situationen gangbare Lösungen für die einzelnen Genossenschaften zu finden – bedacht, ruhig und konsequent. Auch war er ein Garant für die Wahrung der Genossenschaftsgrundsätze bei den verschiedenen Formen von Genossenschaften. Im Jahr 2014 übernahm Edgar Ohnewein die Leitung der Abteilung Prüfung und Revision Bereich Waren- und Dienstleistungen, die er mit großer Sachkenntnis und mit Einfühlungsvermögen ausübte. Als gesetzlicher Rechnungsprüfer war er auch verantwortlich für die Prüfung der Bilanzen der landwirtschaftlichen und sonstigen Genossenschaften.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1500 Fri, 27 Dec 2019 12:00:07 +0100 Raiffeisenverband ehrt langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/raiffeisenverband-ehrt-langjaehrige-mitarbeiterinnen-und-mitarbeiter.html Bei der Weihnachtsfeier im Pavillon des Raiffeisenhauses wurden im Dezember zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Verbandstreue im Raiffeisenverband geehrt. Vor den Ehrungen dankten Verbandsobmann Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Führungskräften sowie den Mandatarinnen und Mandataren für ihren engagierten Einsatz in einem für die Raiffeisenorganisation durchaus ereignisreichen und herausfordernden Jahr. 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können im zu Ende gehenden Jahr auf ein rundes Arbeitsjubiläum verweisen.

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Verbandsnachricht Sonstige
news-1467 Wed, 25 Dec 2019 12:30:00 +0100 Manfred Leiner: „Mit Leib und Seele Genossenschafter“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/manfred-leiner-mit-leib-und-seele-genossenschafter.html Manfred Leiner zählt zu jenen Menschen, die sich um das Südtiroler Genossenschaftswesen verdient gemacht haben. Über 33 Jahre lang war er Obmann der Raiffeisenkasse Marling. Zum Genossenschaftswesen ist er, nur per Zufall gekommen erzählt der, heute 83jährige Träger der Raiffeisen Ehrennadel in Gold, im Interview. Zwei Dinge waren ausschlaggebend für Manfreds Leiners Schritt in die Welt der Genossenschaften. Zum einen war Manfred Leiner einer der wenigen Menschen, die im Jahr 1958 - neben Lehrer, Pfarrer und dem Gemeindearzt – in Marling Matura hatten: „Das haben die Menschen zu schätzen gewusst und mich in den Vorstand der Kellerei gewählt“, erinnert er sich. Zum anderen war da die Teilnahme an einem Festakt zu Ehren von Friedrich Wilhelm Raiffeisen in Frankfurt am Main, bei dem Franz Joseph Strauss, damaliger Finanzminister in der Bundesrepublik, und viele Teilnehmer aus aller Welt in ihren Reden ganz begeistert über den Begründer der Genossenschaftsidee gesprochen haben. Leiner: „Da krieg ich heute noch Gänsehaut, wenn ich daran denke. Ich dachte, das kann nicht falsch sein, wenn alle so über einen Menschen reden, da muss etwas Gutes dahinterstecken.“

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Burggrafenamt Sonstige
news-1496 Thu, 19 Dec 2019 14:44:57 +0100 Qualifizierte Personalsachbearbeiter https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/qualifizierte-personalsachbearbeiter.html Eine spezielle Ausbildung für Personalsachbearbeiter gibt es in Südtirol nicht. Die Zuständigen für die Verwaltung von Personal werden daher meist direkt im Betrieb angelernt. Entsprechend groß war das Interesse am kürzlich abgeschlossenen Basislehrgang für die Qualifizierung von Personalsachbearbeiter, den der Raiffeisenverband Südtirol organisiert hat. Der Qualifizierungslehrgang für Personalsachbearbeiter endete vor kurzem in der Kellerei St. Pauls. Aufgrund der großen Nachfrage hatte das Team des Bereichs „Aus- und Weiterbildung“ im Raiffeisenverband Südtirol diesen Lehrgang für die MitarbeiterInnen von Genossenschaften im Bereich Waren- und Dienstleistungen organisiert.

Der Teamleiter des Bereichs Personalwesen, Christof Gamper, der zusammen mit seinen Mitarbeitern Ralf Niederstätter, Verena Spitaler und Luisa Nena den Basislehrgang für die Qualifizierung von Personalsachbearbeiter inhaltlich gestaltet hatte, erklärt die Bedeutung der Veranstaltung: „Wir sehen, dass vielen Mitarbeiter in Bereich Personalwesen die grundlegenden Kenntnisse zu Personalrecht fehlen. Daher wollten wir in den drei Modulen die Basis vermitteln, von der Personalsuche, Anstellung über Arbeitsverhältnisse, normative Rechte und Pflichten, bis hin zum Auflösen von Arbeitsverhältnissen“, sagt Gamper. Den Organisatoren des Lehrganges war die praktische Ausrichtung wichtig. Gamper: „Neben der Theorie haben wir auch Raum gelassen, um auf die Anliegen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingehen zu können.“ Auf diese Weise konnten Themenbereiche vertieft werden, die für die Lehrgangsteilnehmenden von besonderem Interesse waren.

Der nun abgeschlossene Lehrgang fand sowohl in der Kellerei Terlan als auch in der Kellerei St. Pauls statt. Nach absolvierten Kompetenztest konnten die elf LehrgangsteilnehmerInnen nun, im feierlichen Rahmen, ihre Abschlusszertifikate entgegennehmen. Martin Rottensteiner, Personalwesen bei Gastrofresh, freut sich, da er sein angeeignetes Wissen durch den offiziellen Kurs nun vertiefen konnte: „Für meine Berufspraxis nehme ich mehr Sicherheit und Gewandtheit zu arbeitstechnischen Fragen unserer Mitarbeiter mit“, so Rottensteiner nach Abschluss des Lehrganges. Besonders geschätzt hat er den Austausch mit den anderen Kursteilnehmern. Auch Quereinsteigerin Margot Planinscheck, die im Vorjahr die Lohnbuchhaltung für das Kloster Neustift, übernommen hatte, profitierte vom Lehrgang: „Dieser Lehrgang hat mir gezeigt, wie ich Arbeitsschritte, die vorher komplizierter waren oder die ich komplizierter ausgearbeitet habe, jetzt einfacher oder schneller abschließen kann. Ich habe neue Impulse erhalten, die mir die tägliche Arbeit erleichtert“, meint sie im Rückblick. Jasmin Lochmann, Mitarbeiterin VOG Verwaltung, kommt die Ausbildung ebenfalls gelegen, da sie künftig verstärkt im Personalwesen mitarbeiten wird. Sie nahm viele Impulse für sich persönlich und für die Berufspraxis mit.

Mit dem Abschluss des Lehrgangs haben die Personalsacharbeiter im Waren- und Dienstleistungsbereich nun die Grundausbildung absolviert. Fachlich auf dem Laufenden halten können sie sich bei den Workshops und Informationsveranstaltungen für Genossenschaften, die der Raiffeisenverband auch künftig organisieren wird. Gamper: „Der Bereich Personalwesen ist einfach komplex, es gibt immer wieder Änderungen der Gesetze, da ist eine gute Basis besonders wichtig“, meint der Teamleiter abschließend und bedankt sich bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das große Interesse und ihre Mitarbeit.

 

 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1494 Tue, 17 Dec 2019 17:13:00 +0100 Netzwerk-Plattform noch weiter ausbauen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/netzwerk-plattform-noch-weiter-ausbauen.html Es werden zwar jährlich etwas mehr, trotzdem sind Frauen in den Genossenschaftsgremien noch viel zu wenig vertreten. Dem möchte der Arbeitskreis „Frauen in der Führung von Genossenschaften“ entgegentreten. An erster Stelle stehen deshalb die Bewusstseinsbildung und Motivationsarbeit. Dem diente auch das vierte Netzwerktreffen des Arbeitskreises „Frauen in der Führung von Genossenschaften“ Anfang Dezember in der Raffeiner Orchideenwelt in Gargazon.
Zu der Veranstaltung unter dem Motto „Frauen bewegen“ waren rund 70 Mandatarinnen aus den verschiedenen Mitgliedsgenossenschaften wie Raiffeisenkassen, Obst-, Kellerei- Sozial- und sonstige Genossenschaften gekommen.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1490 Fri, 13 Dec 2019 10:00:00 +0100 "Das Genossenschaftswesen steht heute glänzend da“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/das-genossenschaftswesen-steht-heute-glaenzend-da.html Luis Durnwalder hat sich im Laufe seiner langjährigen politischen Karriere stets für das Genossenschaftswesen eingesetzt. Warum das so ist, erklärt der Träger der Raiffeisen Ehrennadel in Gold im Interview mit Raiffeisen Nachrichten. Raiffeisen Nachrichten: Was bedeutet das Südtiroler Genossenschaftswesen für Sie?

Luis Durnwalder: Das Genossenschaftswesen ist eine Einrichtung der Südtiroler Wirtschaft, die heute nicht weggedacht werden kann. Wir haben in Südtirol sehr viele Kleinbetriebe. Und wenn wir von mittelgroßen Betrieben sprechen, dann sind das in Deutschland und anderen Ländern Kleinstbetriebe. Wir konkurrieren mit Organisationen, die auf Weltebene operieren, ganz gleich, ob das auf dem Milch-, Wein- oder im Obstsektor ist. Das Genossenschaftswesen gibt uns die Möglichkeit, die geeigneten Strukturen zu schaffen, damit auch unsere Wirtschaft mitreden kann.

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news-1483 Mon, 09 Dec 2019 14:49:00 +0100 Federcasse Vollversammlung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/federcasse-vollversammlung.html Ende November fand in Rom die Vollversammlung von Federcasse, dem Zentralverband der italienischen Genossenschaftsbanken, statt. Thematisch ging es dabei um die Vollendung der Bankenunion und die Herausforderungen durch eine starke Reglementierung im Bankensektor. „L’Europa é indispensabile, purché differente“ (Ü.d.A. Europa ist unverzichtbar, solange es anders ist) – so der Titel der diesjährigen Vollversammlung des Zentralverbandes der italienischen Genossenschaftsbanken, Federcasse. Über 400 Delegierte und Vertreter von genossenschaftlich organisierten Banken aus ganz Italien (u.a. Bancari Cooperativi Iccrea Banca, Cassa Centrale Banca, Südtiroler Raiffeisenkassen) fanden sich Ende November in Rom ein, um auf das abgelaufene Geschäftsjahr zurück zu blicken.

Augusto Dell'Erba, Präsident von Federcasse, verlas den offiziellen Bericht und unterstrich dabei die Bedeutung der gesamteuropäischen Bankenunion: „Es ist der einzig mögliche Weg, um eine unabhängige, ausgeglichene, demokratische und liberale Entwicklung Europas zu gewährleisten“, meinte der Präsident. In Bezug auf die Reglementierung im Bankensektor hofft er auf die Umsetzung von sieben Leitlinien, wie sie auch vom Europäischen Ausschuss für Systemrisiken oder EU-Systemrisiko-Rat (ESRB) vorgeschlagen werden.

Das 110jährige Bestehen von Federcasse, gegründet in Brescia im September 1909 als „Federazione nazionale delle Casse Rurali cattoliche“, bot Anlass zu zahlreichen Würdigungen. In diesem Zusammenhang präsentierte der Historiker und Dozent der Università Cattolica del Sacro Cuore, Pietro Cafaro, das Buch: „Volare Alto. Federcasse 1909-1914. Genesi di un’Associazione tra urgenze politiche e visioni alternative dell’economia (Edizioni Ecra)."

Enrico Letta, bekannter Direktor der Paris School of International Affairs, legte in seinen Ausführungen zum Thema: „L’Europa che serve ai cittadini europei e al mondo. Competitiva, inclusiva, cooperativa“ seine Vorstellung von der künftigen Ausrichtung von Europa dar.

Schließlich genehmigten die Versammelten einstimmig den Abschlussbericht, die vorgestellte Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres und die Vorschau für das kommende Jahr mit den geplanten statutarischen Änderungen.

Mehr Informationen dazu auf der Homepage der Federcasse

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news-1492 Mon, 09 Dec 2019 09:17:00 +0100 Chancen regionaler Produkte in der digitalen Welt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/chancen-regionaler-produkte-in-der-digitalen-welt.html Welche Chancen es für regionale Produkte in einer digitalen Welt gibt, zeigte 23. IGA-Genossenschaftstagung in Innsbruck auf. Eines der erfolgreichen Projekte ist die Tiroler Bauernkiste. Ein erfolgreiches Projekt ist in dieser Hinsicht die Tiroler Bauernkiste (www.bauernkiste.at), das von der Initiatorin dieser Direktvermarktungsplattform Therese Fiegl aufgezeigt wurde. Rund 60 bäuerliche Betriebe bieten im Web über 400 vorwiegend regionale landwirtschaftliche Produkte an. Mit Erfolg.

Ein weiteres Thema der RAI Land&Leben-Sendung: Bodenpraktiker-Lehrgang: Biolife: Wie kann die Qualität von Biolebensmitteln bei mehr Menge gehalten werden und wie viel Wachstum ist noch möglich? Mit Biolandobmann Toni Riegler

Jetzt reinhören!

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Sonstige
news-1486 Thu, 05 Dec 2019 16:31:31 +0100 Was Jugendliche wollen  https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/was-jugendliche-wollen.html Warum junge Menschen in Dörfern bleiben oder abwandern, wollten der Südtiroler Jugendring und die Plattform Land wissen. In vier verschiedenen Gemeinden haben die Jugendlichen im Rahmen von Workshops ihre Ideen und Anliegen vorgebracht. Die Ergebnisse liegen nun vor. An allen Abenden wurde ein Thema besonders intensiv diskutiert.  Wenn es um Maßnahmen gegen Abwanderung und für attraktive ländliche Räume geht, sind Jugendliche gefragt. Denn meist sind es junge Menschen, die in die Städte ziehen. Was braucht eine Gemeinde also, um für Jugendliche attraktiv zu sein? Diese Frage haben sich der Südtiroler Jugendring und die Plattform Land gestellt und in vier Workshops in Naturns, Moos in Passeier, Uttenheim und Bozen (für die Gemeinden im Umland und im Unterland) die Jugendlichen selbst zu Wort kommen lassen. Auf der Abschlussveranstaltung „Land & Jugend“ im Kloster Neustift wurden nun die Ergebnisse präsentiert. 
„Das größte Anliegen der jungen Menschen auf dem Land ist das leistbare Wohnen“, sagte Peter Grund vom Südtiroler Jugendring. „Der Bau eines Eigenheimes ist dabei genauso genannt worden wie das Mieten einer Wohnung.“ In Uttenheim bemängelten die Jugendlichen, dass es so gut wie keine Mietwohnungen gibt und junge Menschen daher zu Hause wohnen bleiben oder in andere Gemeinden ziehen müssen. Abhilfe könnte die Nutzung von Leerständen schaffen. In Moos in Passeier wurde die Innenverdichtung als wichtiges Thema genannt; im Workshop in Bozen waren es die hohen Preise bei Kauf oder Miete einer Wohnung. In Naturns war die Vereinbarkeit von Tourismus und Einheimischen auf dem Wohnungsmarkt ein Thema. 

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news-1482 Tue, 03 Dec 2019 15:54:11 +0100 Südtirol, Nachhaltigkeit und Veränderung https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/suedtirol-nachhaltigkeit-und-veraenderung.html Die Tagung "Unternehmen und Nachhaltigkeit – die Sozialbilanz als Strategie für die Zukunft", organisiert vom Fachverband Coopbund Alto Adige Südtirol fand am Freitag, 29. November in Bozen statt. Im Mittelpunkt der Tagung "Unternehmen und Nachhaltigkeit – die Sozialbilanz als Strategie für die Zukunft", stand die Agenda 2030, ein von der UNO im Jahr 2015 verabschiedetes Tätigkeitsprogramm mit 17 Zielvorgaben für nachhaltiges Wirtschaftswachstum, das menschenwürdige Arbeitsbedingungen für alle und Maßnahmen gegen den Klimawandel gewährleistet. So schreibt der Fachverband Coopbund Alto Adige Südtirol in einer Aussendung.

Wie der Coopbund-Vorsitzende Heini Grandi in Erinnerung rief, „beschäftigte sich das Genossenschaftswesen immer schon mit Nachhaltigkeit, das liegt sozusagen in seinen Genen“ und bezog sich weiters auf die drei entsprechenden Grundpfeiler, „Umweltschutz, Wirtschaft und Soziales – nachhaltig vorgehen bedeutet, nach Ausgleich zwischen diesen drei Bereichen zu suchen.“ Diese Suche erfordert den Einsatz aller beteiligten Träger, wenn auch auf jeweils unterschiedlichem Niveau.

Teilgenommen haben Professor Szigeht von der Freien Universität Bozen, ASviS (Alleanza Italiana per lo Sviluppo Sostenibile – italienischer Verband für nachhaltige Entwicklung), das Insitut ARCO aus Prato (action research for co-development), Legacoop Friaul-Julisch Venetien sowie mehrere Unternehmen: die Sozialgenossenschaft Oasis, der Energieriese Alperia, Kauri Distribution, ein neues, im Bereich nachhaltige Mode tätiges Unternehmen und das Yunus Social Business Center der Universität Florenz.

Der Umstand, dass derart unterschiedliche Träger teilnahmen, zeigt, wie vielschichtig sich Nachhaltigkeit zusammensetzt und macht gleichzeitig auf die Notwendigkeit aufmerksam, sich einen ganzheitlichen Überblick über die Probleme zu verschaffen, um allgemein gültige Lösungen finden zu können.

Es mangelt zum Glück nicht an Initiativen, aber um Nachhaltigkeit in Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft verwirklichen zu können, ist ein systematischer und genossenschaftlicher Ansatz erforderlich, der es Bürger/innen, kleinen Organisationen und großen Unternehmen gestattet, gemeinsam tätig zu werden.

Unter anderem hatte sich die Tagung zum Ziel gesetzt, ein Netzwerk für den Bestand aufzubauen, um die verschiedenen Initiativen miteinander zu verbinden und Überschneidungen zum vermeiden.

In diesem Zusammenhang wurde auch erörtert, welche Rolle die Sozialbilanz spielen kann, deren Bedeutung dank Verordnung 2014/95/EU zugenommen hat und die nach der Reform für den Nonprofit-Bereich für alle sogenannten sozialen Unternehmen und Körperschaften verbindlich eingeführt wurde, die mehr als eine Million Euro Gewinn erwirtschaften. Die auf Umweltverträglichkeit ausgerichtete Sozialbilanz kann zu einem Schlüssel werden, die Kommunikation zwischen Unternehmen begünstigen, nachhaltige Veränderungen und effiziente Geschäftsführung fördern, damit weniger Rohstoffe verschwendet werden.

Die Tagung schloss mit einem von der Sozialgenossenschaft Studio Comune am Nachmittag angebotenen Workshop, bei dem die Teilnehmer/innen in ihren Überlegungen zur Frage betreut wurden, wie sie auch schon mit Kleinigkeiten und alltäglichen Tätigkeiten zur Veränderung beitragen können.

 

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news-1480 Mon, 02 Dec 2019 09:27:38 +0100 Genossenschaftsverbände: Peru trifft Südtirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/genossenschaftsverbaende-peru-trifft-suedtirol.html Vor kurzem war der Generaldirektor des peruanischen Genossenschaftsverbandes FENACREP zu Gast beim Raiffeisenverband Südtirol in Bozen. Der Austausch zeigte, welch große Bedeutung die Kreditgenossenschaften im Andenstaat haben. Am 26. November besuchte José Manuel Rabines Ripalda, Generaldirektor der FENACREP (Federación de Cooperativas de Ahorro y Crédito) den Raiffeisenverband Südtirol. Verbandsobmann Herbert Von Leon und Generaldirektor Paul Gasser begrüßten den hochrangigen Gast aus Peru.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1476 Thu, 28 Nov 2019 09:13:01 +0100 Raiffeisenverband Südtirol: Erste-Hilfe-Kurs für MitarbeiterInnen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/raiffeisenverband-suedtirol-erste-hilfe-kurs-fuer-mitarbeiterinnen.html Erste Hilfe rettet Leben. Von dieser Devise ist auch die Führungsspitze des Raiffeisenverband Südtirol überzeugt und hat deshalb Erste-Hilfe-Kurse organisiert: offen für alle Mitarbeitenden und innerhalb der Arbeitszeit.   „Ich habe mich schon oft gefragt, was ich tun würde, wenn ich Erste Hilfe leisten müsste…“ sagt Judith Thaler, Mitarbeiterin Bereich Bildung im Raiffeisenverband Südtirol. Mit dieser Frage war sie offensichtlich nicht allein, denn nicht nur sie, sondern knapp 100 Mitarbeitende haben sich zur Basis-Ausbildung in Erste-Hilfe angemeldet.

Das große Interesse an den Erste-Hilfe-Kurs freut Klaus Ladurner, von der Stabsstelle Personal im Raiffeisenverband Südtirol. Auf Anregung des Bereichs Arbeitssicherheit hat er die Kurse organisiert, auch um langfristig die Voraussetzungen für den Notfallplan im Verband zu gewährleisten: „Alle Mitarbeitende, die am Grundkurs für die mittlere-niedrige Risikogruppe teilgenommen haben, sind nun in der Lage Notfallteams im Verband zu unterstützen“, so Ladurner. Weitere zwölf Personen haben sich im BLS-D Grundkurs (Basic Life Support mit halbautomatischem Defibrillator) auf die Benutzung des halbautomatischen Defibrillators spezialisiert. Sie können nun das AED-Gerät im Raiffeisenverband Südtirol benützen, sollte dies einmal notwendig sein.

Entscheidend: Zeit, bis die Rettungskräfte eintreffen

„Rettung kommt immer zu spät“, sagt Klaus Ladurner, „gerade bei Herzstillstand ist die Zeit, bis die Rettungskräfte eintreffen, entscheidend über Leben und Tod.“ Ladurner spricht aus Erfahrung. Über zwölf Jahre lang war er als Rettungshelfer beim Weissen Kreuz im Einsatz.

Was man in der Zeit tun kann, bis der Rettungsdienst kommt, lernten die Teilnehmenden von einem Instruktor des Weißen Kreuz, anhand von theoretischen und praktischen Anweisungen. An speziellen, lebensgroßen Übungspuppen konnten sie Herzrhythmus-Massage, Mund-zu-Mund-Beatmung ausprobieren oder unterschiedliche Lagerungen von Unfallopfern üben.

Damit die Handgriffe auch im Notfall funktionieren, war am Ende der Kurse eine theoretische und praktische Prüfung vorgesehen. Damit war das Ziel der Erste-Hilfe-Kurse erreicht: Die Mitarbeitenden wissen, wie man das Notfallsystem aktiviert, sie erkennen, was ein medizinischer Notfall ist und sind in der Lage, die Lebensfunktionen von Verletzten aufrechtzuerhalten. Sie wissen auch, wie die Meldung eines Notfalls zu erfolgen hat und wie sie sich als Erste-Hilfe-Leistende gut schützen können. Judith Thaler, Mitarbeiterin Bereich Bildung, war positiv überrascht, wie einfach und hilfreich Erste Hilfe ist: „Durch den Kurs habe ich die Angst verloren, etwas falsch zu machen.“ Sie ist davon überzeugt, dass das Wissen um die paar notwendigen, wichtigen und einfachen Handlungen, ihr dabei helfen nicht wegzuschauen oder wegzulaufen wenn's drauf ankommt.

Der Nachweis der Erste-Hilfe-Kenntnis gilt für die nächsten 10 Jahre. Jene Mitarbeiter, die den Umgang mit dem Defibrillator gelernt haben, erhalten nach zwei Jahren eine Auffrischung.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1472 Mon, 25 Nov 2019 10:01:31 +0100 Erste Südtiroler Schülergenossenschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/erste-suedtiroler-schuelergenossenschaft.html Seit 19. November gibt es in Südtirol eine Schülergenossenschaft. 22 Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung in Tisens haben zu schulischen Übungszwecken im Sitzungsaal des Raiffeisenverbandes Südtirols in Bozen die „Gründungsurkunde“ unterschrieben und damit offiziell die erste Schülergenossenschaft Südtirols „gegründet“. Die Schülergenossenschaft „hondgmocht – hausgmocht“ hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben. Bereits der Name verweist auf das Programm der ersten Schülergenossenschaft Südtirols. Mit selbst hergestellten Wachstüchern aus Baumwollresten und Bienenwachs für Lebensmittel,  genähten, upgecycelten Einkaufstaschen und Catering-Angebote für Jung und Alt mit saisonalen, regionalen und möglichst biologischen Produkten, möchten die Schülerinnen und Schüler der Tisner Schule einen konkreten Beitrag zum Schutz der Umwelt und Stärkung der regionalen Kreisläufe leisten.

 

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Verbandsnachricht Sonstige
news-1466 Wed, 06 Nov 2019 10:20:46 +0100 Flächendeckendes Highspeed-Internet https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/flaechendeckendes-highspeed-internet.html Das IT-Unternehmen KONVERTO bringt südtirolweit echte Glasfaser als einziger Internetprovider in mittlerweile 111 von 116 Gemeinden. Glasfaser ist die Breitband-Technologie der Zukunft. Seit Jahren ist KONVERTO auf die Technologie der Ultrabreitband-Internet-Anbindungen spezialisiert und treibt die Nutzung des Glasfasernetzes südtirolweit voran. Durch die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Südtirols Gemeindeverwaltungen versorgt KONVERTO als einziger Provider 111 Gemeinden mit Glasfaser-Internet. „Wir sind stolz, sagen zu können, dass wir Marktführer in Südtirol sind“, betonen Peter Nagler und Peter Werth, Direktoren von KONVERTO. In vielen Gemeinden sind weit noch nicht alle Gebäude erreichbar, aber der Ausbau schreitet zügig voran und neue Ortsteile werden mehr und mehr abgedeckt.

Warum ist Glasfaser so besonders?

Glasfasernetze erreichen heute schon Datenraten von 1.000 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und mehr beim Senden und Empfangen von Daten. Anders als bei ADSL gibt es bei Glasfaser keinen Qualitätsverlust der Leistung bei entfernteren Gebäuden. Dank der hohen Geschwindigkeiten können Funktionen wie Internet-Telefonie in HD (High Definition) und Smart Home - also die Vernetzung und Steuerung von elektrischen Geräten, der Heizung und Beleuchtung per Internet - störungsfrei und parallel genutzt werden.
„Über unser Glasfaser-Internet kann man nicht nur ultraschnell Surfen, sondern auch günstig übers Internet in alle EU-Festnetze und in die Schweiz zum Einheitstarif telefonieren. Außerdem sind wir der einzige Internetprovider Italiens, der Internet und Sicherheit als Einheit versteht: alle Internet-Abos sind mit einem Antivirus-Schutz ausgestattet, der sicheres Surfen auf PC, Smartphone und Tablet garantiert“, unterstreicht Peter Nagler, Direktor von KONVERTO.

Der Netzausbau nimmt Fahrt auf

Die warmen Sommermonate wurden intensiv genutzt, um die Grabungsarbeiten zur Verlegung der Glasfasern voran zu treiben. KONVERTO forciert gemeinsam mit den Gemeindeverwaltungen und dem Land Südtirol den Ausbau des Glasfasernetzes, so dass im Frühjahr 2020 voraussichtlich weitere der 116 Gemeinden an das Glasfasernetz angeschlossen werden können.
„Der Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes ist von grundlegender Bedeutung, um langfristig die technischen Voraussetzungen zu schaffen, die modernes Leben und Arbeiten in Südtirol ermöglichen“, sind Peter Nagler und Peter Werth überzeugt. „Glasfaser muss zur Grundausstattung jedes Gebäudes gehören, genauso wie fließend Wasser und Strom“.
 
Welche Gemeinden und Fraktionen mit schnellem Glasfaser-Internet versorgt werden, erfahren Sie auf konverto.eu. Auskunft und Beratung zu den sicheren Glasfaser-Abos erhalten Sie unter der kostenfreien Service-Nummer 800 031 031.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1465 Tue, 05 Nov 2019 15:53:12 +0100 Raiffeisenverband: Austausch zwischen Oberösterreich und Südtirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/raiffeisenverband-austausch-zwischen-oberoesterreich-und-suedtirol.html Normann Eichinger ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater beim Raiffeisenverband Oberösterreich. Vor kurzem war er in Südtirol und hat sich mit der Verbandsspitze des Raiffeisenverbandes Südtirol getroffen. Um die derzeitigen Herausforderungen für das Genossenschaftswesen, die strategische Ausrichtung und einem Abgleich der Verbandstätigkeit ging es bei einem Treffen zwischen den Führungskräften des Raiffeisenverbandes Südtirol und Norman Eichinger, Verbandsdirektor des Raiffeisenverbandes Oberösterreich, der vor kurzem Gast beim Raiffeisenverband in Bozen war.

Der Generaldirektor des Raiffeisenverbandes Südtirols, Paul Gasser, sprach von einem konstruktiven Austausch und zeigte sich erfreut, dass Franz Reisecker, Obmann des Oberösterreichischen Raiffeisenverbandes für die kommende landwirtschaftliche Tagung nach Südtirol kommen wird, um über sein Spezialgebiet: die europäische Agrarwirtschaft referieren wird. Eine weitere Zusammenarbeit ist auch bei Veranstaltungen geplant.

Der oberösterreichischen Wirtschaftsprüfer wiederum interessierte sich vor allem für die derzeit laufende verbandsinterne Reorganisation, den Übergang der Südtiroler Raiffeisenkassen zum Institutsbezogenen Sicherungssystem (IPS) und für bestimmte Themen im Bereich der Revision genauso wie für Genossenschaften in Schulen.

Die beiden Genossenschaftsverbände sind ähnlich strukturiert, haben eine vergleichbare Anzahl an Mitgliedsgenossenschaften und setzen sich für die Wahrung der Interessen des Genossenschaftswesens nach dem System Raiffeisen ein. Beide begleiten und unterstützen ihre Mitgliedsgenossenschaften und arbeiten für die bessere Vermarktung des Genossenschaftswesens.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1461 Thu, 31 Oct 2019 10:53:43 +0100 Genossenschaftslehrgang startet wieder https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/genossenschaftslehrgang-startet-wieder.html Der Raiffeisenverband veranstaltet in Kooperation mit der SBB-Weiterbildungsgenossenschaft des Südtiroler Bauernbundes einen viertägigen Kurzlehrgang, der die wichtigsten Prinzipien des „Modells Genossenschaft“ vermittelt. Was heißt es, Mitglied einer Genossenschaft zu sein? Was sind die Kompetenzen und Verantwortlichkeiten der Genossenschaftsorgane? Wie begegnet eine Genossenschaft neuen Entwicklungen? Wie ist das Genossenschaftswesen in Südtirol aufgebaut? Welche betriebswirtschaftliche Aussagekraft hat die Bilanz? Wie mache ich eine Vermögens-, Finanz- und Erfolgsanalyse?

Alles rund um die Genossenschaft

Das sind nur einige der Fragen und Inhalte, die im Lehrgang behandelt werden. Diese und andere Fragen beantwortet der viertägige Lehrgang „Die Genossenschaft – eine moderne Unternehmensform mit Tradition“. Der Kurs vermittelt neben grundlegendem Wissen über diese Gesellschaftsform unter anderem den Aufbau, die Funktionen sowie Prozesse und Kontrollmechanismen einer Genossenschaft wie auch die Rolle des Raiffeisenverbandes als Dienstleister für die Genossenschaften.

Betriebe besichtigen

Bei dem Kurs werden drei Genossenschaften – die Kellerei Tramin, der Milchhof Brixen Brimi und der Obstverarbeitungsbetrieb VOG Products - von ihren Obmännern vorgestellt und im Anschluss zusammen besichtigt.

Nicht nur für Genossenschafter

Der Kurs richtet sich an alle, die die sich für das Genossenschaftswesen in Südtirol interessieren, an Personen, die beabsichtigen eine Genossenschaft zu gründen oder eine Funktion in einer Genossenschaft wahrnehmen möchten sowie natürlich an alle – auch neugewählten Verwaltungsrats- und Kontrollausschussmitglieder.

Start im Dezember

Der viertägige Lehrgang ist in vier Modulen gegliedert. Der erste Kurstag findet am 6. Dezember im Raiffeisenhaus, der zweite am 18. Dezember in der Kellerei Tramin, der dritte am 10. Jänner im Milchhof Brixen Brimi und der vierte am 17. Jänner in VOG Products in Leifers jeweils von 9.00 bis 17.00 Uhr statt.

Der Fachbereich Aus- und Weiterbildung im Raiffeisenverband Südtirol (0471/945 450, rvs.bildungswesen(at)raiffeisen.it) informiert über den Kurs und nimmt die Anmeldung entgegen.

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Sonstige
news-1459 Wed, 30 Oct 2019 09:52:52 +0100 Leitbetriebe 2020: Zeig uns deinen Hof! https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/leitbetriebe-2020-zeig-uns-deinen-hof.html Der Bioland Verband Südtirol sucht nach Leitbetrieben und hat dazu einen internen Wettbewerb gestartet. Noch bis 30. November können Mitgliedsbetriebe daran teilnehmen. Die 7 Prinzipien für die Landwirtschaft der Zukunft sind der Grundstock und die Richtlinien, nach denen Bioland-Mitglieder arbeiten und wirtschaften. Wie Tiere gehalten, Obst- und Gemüsefelder bestellt, Weingüter gepflegt, Kräuter und Beeren angebaut sowie Produkte hergestellt werden, ist in den 7 Prinzipien verankert, die den Rahmen bilden. Dies geschieht im Einklang mit der Natur und im Bewusstsein der Erhaltung des Lebensraums.

Im Kreislauf wirtschaften

Um auf vorbildhaft geführte Betriebe aufmerksam zu machen, organisiert der Bioland Verband Südtirol einen internen Wettbewerb. Der Verband sucht nach „Best practices“, nach Leitbetrieben, die im Kreislauf wirtschaften, Bodenfruchtbarkeit fördern, Tiere artgerecht halten, wertvolle Lebensmittel erzeugen, biologische Vielfalt fördern, natürliche Lebensgrundlagen bewahren und so uns allen eine lebenswerte Zukunft sichern.

Gutscheine zu gewinnen

Die Einsendungen mit ausgefülltem Fragebogen und Fotos, bzw. Videomaterial werden von einer fachkundigen Jury bewertet. Zu gewinnen gibt es Gutscheine zum Kauf von ökologisch wertvollen Materialien. Teilnahmeschluss ist der 30. November 2019. Detaillierte Infos und Anmeldeformular gibt es unter www.bioland-suedtirol.it.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1458 Tue, 29 Oct 2019 14:11:34 +0100 IGA-Tagung: Regionale Nähe in der digitalen Welt - geht das? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/iga-tagung-regionale-naehe-in-der-digitalen-welt-geht-das.html „Regionale Nähe in der digitalen Welt - geht das?" Unter diesem Motto steht die 23. Jahrestagung des Internationalen Instituts für Genossenschaftsforschung im Alpenraum (IGA). Die Tagung findet 8. November in Innsbruck statt. Mit dem Thema greift das IGA ein topaktuelles Thema zur rasanten Entwicklung der Digitalisierung auf, die in allen Bereichen strukturelle Veränderungen und Umbrüche mit sich bringt, auch im Genossenschaftswesen.

Eröffnet wird die Tagung von IGA-Vorsitzenden Arnulf Perkounigg.

  • Stefan Wunram (Leitender Berater Trends & Strategien bei Datev eG) spricht bei der Tagung zum Thema „Digitalisierung! Es kommt darauf an, was man draus macht“.
  • Alfred Kapfer (CEO bei Expert Österreich e.Gen.) beleuchtet das Thema „Mit Multichannel zum Erfolg. Wie die Expert-Genossenschaft den regionalen Fachhandel stärkt“.
  • Therese Fiegl (Vermittlungsagentur, Gründerin der Bauernkiste) spricht zum Thema „Bauernkiste 4.0 – das WorldWideWeb als große Chance für regionale Direktvermarkter“ 
  • Johannes Ortner (Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Landesbank Tirol AG) referiert über „Regionale Nähe – der einzige Weg für Kreditgenossenschaften in der digitalen Welt“.

Abgerundet wird die Tagung mit einer Podiums- und Publikumsdiskussion und mit der Verleihung des IGA-Forschungspreises an Peter Suter und Sanà Wittmann. Die Tagung richtet sich an die Genossenschaftsvertreterinnen und Genossenschaftsvertreter der IGA-Mitgliedsorganisationen.

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Verbandsnachricht Sonstige
news-1456 Mon, 28 Oct 2019 11:33:54 +0100 Nachhaltigkeit ist Jahresthema 2020  https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/nachhaltigkeit-ist-jahresthema-2020.html Den Erhalt der Attraktivität des ländlichen Raumes hat die Plattform Land, einem Zusammenschluss von Wirtschafts- und Sozialorganisationen, als Ziel. Auf der Herbst-Mitgliederversammlung wurde Bilanz über laufende Projekte gezogen und neue Projekte vorgestellt. Der hds ist neues Mitglied. Als Ideengeber und Unterstützer für die Politik und die Verantwortungsträger im ländlichen Raum, so sieht sich die Plattform Land. Und das spiegelt sich auch in den laufenden und neuen Projekten wider. Seit 2017 läuft ein Projekt zum Leerstandsmanagement. „In zwölf Gemeinden werden in Abstimmung mit der Landesverwaltung die Leerstände erhoben, weitere fünf Gemeinden sind an einer Erhebung interessiert“, freute sich der Präsident der Plattform Land, Andreas Schatzer. Ziel dieses Dienstes sei, den Gemeinden einen Überblick über die Leerstände zu geben. In einem zweiten Schritt sollen die leer stehenden Gebäude wieder genutzt werden. „Das trägt wesentlich zum Flächenschutz bei.“ 
Ebenfalls die Raumordnung betreffen Forderungen nach mehr Unterstützung bei Wiedergewinnungsarbeiten. „Unser Vorschlag ist, bei Abbruch und Wiederaufbau von Wohngebäuden 130 m² anstatt 110 m² zu fördern, um die Nutzung von Bestandsimmobilien attraktiver zu machen“, so Schatzer. Eventuell könnte die Wiedergewinnung auch durch Steuermaßnahmen unterstützt werden.
Eine andere Maßnahme, das Projekt „Alpjobs“, stellt die Jugend im ländlichen Raum in den Mittelpunkt. „Mit Arbeitgebern und Arbeitnehmern wurden zukünftige Jobprofile für junge Menschen auf dem Land erarbeitet. Wir möchten, dass auf diese Weise passende Arbeitsplätze geschaffen werden und gleichzeitig die gefragte fachliche Qualifikation gegeben ist, damit die Menschen auf dem Land bleiben und nicht abwandern“, berichtete Schatzer. 
In einem weiteren Projekt, „Land & Jugend“, können junge Menschen in einem Workshop-Camp Ideen für den Ländlichen Raum entwickeln. Anfang Dezember werden die besten Ideen prämiert. 
Im Zuge des Projektes „Lokale Kreisläufe der Wirtschaft“ werden in den Pilotgemeinden Glurns und Schlanders Möglichkeiten zur Stärkung regionaler Kreisläufe erhoben. 
Neben diesen Projekten stellte auf der Herbst-Mitgliederversammlung der Geschäftsführer der Plattform Land, Ulrich Höllrigl, auch einige neue Projekte vor, wie „Flow-Förderung Land Orte Wirtschaft“. Mit Unterstützung der Handelskammer wurden zwei Gerichte aus lokalen Rohstoffen kreiert: der „Vinschger Bua“, ein Bauerntoast aus Vinschger Rohstoffen, und das „Marillen-Madl“, eine Süßspeise aus Vinschger Marillenmarmelade, Butter und lokalem Getreide. Zu kaufen gibt es Bua und Madl demnächst in verschiedenen Geschäften in beiden Gemeinden.

Strategische Ausrichtung beschlossen.

Auf Wunsch der Mitglieder wird sich die Plattform Land in Zukunft stärker dem Unternehmertum im ländlichen Raum widmen. So sollen Kompetenzzentren angedacht und Start-ups unterstützt werden. „Ein Schwerpunkt wird neben der Flächensicherung durch das Leerstandsmanagement die dezentrale Daseinsvorsorge, wie schnelles Internet oder funktionierende Basisdienste sein“, sagte Leo Tiefenthaler, der stellvertretende Präsident der Plattform Land. Auch mit dem Arbeitskräftemangel wird sich die Plattform Land beschäftigen.  Die Förderung lokaler Kreisläufe und Maßnahmen zur Verlagerung von öffentlichen Dienstleistungen auf das Land sollen auch im nächsten Jahr Schwerpunkte bleiben.  
Ein besonderes Augenmerk wird die Plattform Land auf die Nachhaltigkeit legen, die sie als soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit verstanden wissen will. Die Nachhaltigkeit in all ihren Ausprägungen wird auch das Jahresthema 2020 sein. 
Dann wird auch der hds der Plattform Land angehören. „Auf der Herbst-Mitgliederversammlung ist der  Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol einstimmig als Mitglied aufgenommen worden“, freute sich Tiefenthaler. Damit steigt die Zahl der Wirtschafts- und Sozialorganisationen, die Mitglied der Plattform Land sind, auf 15. 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1455 Thu, 24 Oct 2019 16:48:25 +0200 Genossenschaftliche Rechnungsprüfer bilden sich weiter https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/genossenschaftliche-rechnungspruefer-bilden-sich-weiter.html Im Palais Widmann fand ein von der Regionalen Kommission für Genossenschaftswesen geförderter Ausbildungstag für genossenschaftliche Rechnungsprüfer statt. Der Ausbildungstag hatte das Ziel, die Wirtschaftsprüfer über den neuen Kodex zur Regelung der Unternehmenskrise und dessen Auswirkungen auf die Aufsicht/Überwachung und dieGenossenschaftsform im Allgemeinen zu informieren. Zahlreiche Vertreter der Genossenschaftsverbände sowie Rechtsanwälte, Rechnungsprüfer und Wirtschaftsprüfer aus Bozen und Trient hatten daran teilgenommen. Die Weiterbildung ist auf Initiative des Genossenschaftsverbandes Coopbund Alto Adige Südtirol in Absprache mit den Genossenschaftsverbänden, dem Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens und dem Nationalverband AIRCES (Associazione Italiana Revisori Legali dell’Economia Cooperativa) zustande gekommen.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1454 Wed, 23 Oct 2019 16:31:36 +0200 Kunst des Kaisers: Verwaltungsrat des Raiffeisenverbandes im Schloss Tirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/kunst-des-kaisers-verwaltungsrat-des-raiffeisenverbandes-im-schloss-tirol.html Mitte Oktober tagten der Verwaltungsrat und der Vollzugsausschuss des Raiffeisenverbandes Südtirol in Dorf Tirol, am Hauptsitz der Raiffeisenkasse Tirol. Die Ausstellung: „Maximilianus, Die Kunst des Kaisers“ bildete den krönenden Abschluss des Arbeitstages. Mitte Oktober hielten der Verwaltungsrat und der Vollzugsausschuss des Raiffeisenverbandes Südtirol die für Oktober geplanten Sitzungen in Dorf Tirol, am Hauptsitz der Raiffeisenkasse Tirol ab.

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Burggrafenamt Sonstige
news-1452 Tue, 22 Oct 2019 15:00:02 +0200 „Der Apfel zu Besuch im Klassenzimmer“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/der-apfel-zu-besuch-im-klassenzimmer.html Das Südtiroler Apfelkonsortium bringt den Apfel in die Grundschulen. Anlass ist der „Tag des Apfels“ am 8. November 2019. Ein Tag, ganz im Zeichen nachhaltiger und gesunder Ernährung, bei welchem auch die Jüngsten direkt angesprochen werden sollen. Mit der Aktion „Der Apfel zu Besuch im Klassenzimmer“ möchte das Südtiroler Apfelkonsortium Kindern aus der Grundschule eine besondere Freude bereiten und sie für das lokale Produkt begeistern.
 
Südtiroler Äpfel vieler verschiedener Sorten werden am 8. November 2019 allen Grundschulen der deutschen, italienischen und ladinischen Sprachgruppe zur Verfügung gestellt. Zusätzlich ist für alle Schülerinnen und Schüler eine kleine Überraschung geplant, welche den Schulen zusammen mit den Äpfeln in den Detailgeschäften der Genossenschaften vorbereitet wird.

Die Aktion will die Bedeutung lokaler und gesunder Lebensmittel in den Fokus stellen. „Der Apfel eignet sich dafür besonders, da er durch seine Süße auch Kindern gut schmeckt“, so Georg Kössler, Obmann des Südtiroler Apfelkonsortiums. 
 
Interessierte Schulen können sich noch innerhalb Dienstag, den 29. Oktober für die Aktion anmelden.
Informationen und Anmeldung:
Südtiroler Apfelkonsortium

Email: anna.oberkofler(at)suedtirolerapfel.com
Tel. 0471/054066
 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1450 Mon, 21 Oct 2019 11:40:29 +0200 Vertrauen ist gut, Kontrolle ist (un)möglich https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/vertrauen-ist-gut-kontrolle-ist-unmoeglich.html IT-Sicherheit spielt in Zeiten von Digitalisierung eine tragende Rolle, um gezielte Cyber-Angriffe abzuwenden. KONVERTO, eines der führenden IT-Unternehmen Südtirols, hat in seinem Event „talks Thinking Security“ gemeinsam mit dem internationalen Security-Spezialisten Fortinet auf die zunehmende Wichtigkeit der Sicherheit im IT-Umfeld reagiert und Lösungen aufgezeigt, die den wachsenden Bedrohungen durch äußere Einflüsse standhalten. In einem anregenden Gespräch mit Sandro Moretti, Division Manager Teleconduction & Telecommunication von Alperia, Christian Pezzei, Geschäftsführer von Eurotherm, und Enrico Dorigatti, Key Account Manager BU Enterprise von KONVERTO, hat Moderator Markus Frings über ihre Erfahrungen mit digitalen Bedrohungen sowie über Chancen, aber auch Risiken, die die Digitalisierung mit sich bringt, diskutiert.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1444 Wed, 16 Oct 2019 14:54:32 +0200 1. Südtiroler Ernährungspreis geht an Bioland Verband Südtirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/1-suedtiroler-ernaehrungspreis-geht-an-bioland-verband-suedtirol.html Am Welternährungstag (16. Oktober) fand in Meran ein, vom Südtiroler Ernährungsrat und der Kampagne MahlZeit, organisierter Aktionstag statt, zum Thema des diesjährigen Welternährungstages „Our Actions are our Future”. Prämiert wurden Organisationen und Initiativen, die sich um das Südtiroler Ernährungssystem besonders verdient machen. Anlässlich des "Welternähungstages" am 16. Oktober wurde heuer in Meran zum ersten Mal der „Südtiroler Ernährungspreis“ vergeben. „Der Preis zeichnet Organisationen, Initiativen oder Personen aus, welche sich um das Südtiroler Ernährungssystem besonders verdient gemacht und einen Beitrag zu dessen Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit geleistet haben“, beschreibt Silke Raffeiner, Sprecherin des Ernährungsrates, die inhaltliche Ausrichtung des Preises. Der erste Südtiroler Ernährungspreis 2019 geht an Bioland Südtirol. „Damit würdigt der Südtiroler Ernährungsrat die besonderen Leistungen von Bioland Südtirol und seiner Mitglieder im Bereich der nachhaltigen Lebensmittelproduktion und für den Erhalt der ländlichen Umwelt seit der Gründung des Verbandes im Jahr 1991“, begründet Sprecher Christian Fischer die Entscheidung des Ernährungsrates.

Die Auszeichnung des Ernährungsrates nahmen Bioland Geschäftsführer Reinhard Verdorfer und Obmann Toni Riegler entgegen. Für Bioland Südtirol, so Obmann Riegler, sei dies eine sehr schöne Auszeichnung: „Wir freuen uns sehr, dass unsere Arbeit und Weiterentwicklung auch von anderen gesehen und wertgeschätzt wird. Das ist unser erster Preis aus der Zivilgesellschaft für Bioland Südtirol überhaupt, und darum besonders wertvoll.“

Sowohl in der FOS „Marie Curie“ als auch im Frauenmuseum Meran fanden verschiedene Veranstaltungen für Schulklassen, Fachleute und Interessierte statt. Dabei wurde auch der Südtiroler Ernährungsrat vorgestellt. Der Südtiroler Ernährungspreis soll in Zukunft jährlich als öffentliche Auszeichnung durch den Südtiroler Ernährungsrat vergeben werden.

Der Ernährungsrat setzt sich seit seiner Gründung vor exakt zwei Jahren, am Welternährungstag 2017, dafür ein, das Südtiroler Ernährungssystem zukunftsfähiger zu gestalten. Derzeit arbeitet der Ernährungsrat, gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern, an konkreten Initiativen auf dem Gebiet der Gemeinschaftsverpflegung und zur „Wiederbelebung“ der Hülsenfrüchte als wertvollem Bestandteil der Ernährung in Südtirol.

>> Weitere Informationen über den Südtiroler Ernährungsrat und die Kampagne MahlZeit online

 

 

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Sonstige
news-1442 Tue, 15 Oct 2019 12:00:24 +0200 Frauen sind beachtenswert! https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/frauen-sind-beachtenswert.html Mutig, selbstbewusst, integriert: Frauen sind beachtenswert – auf der ganzen Welt. Auch hier in Südtirol: Sie tragen Sorge für Ernährung, für ihre Familien und für ihren Betrieb und zwar grenzüberschreitend! Am 15. Oktober ist Internationaler Tag der Landfrauen der Vereinten Nationen. Die Südtiroler Bäuerinnenorganisation möchte an diesem Tag das Augenmerk auf die Bäuerinnen legen, die aus einem anderen Herkunftsland stammen. „Wir wollen die Vielfältigkeit der Bäuerinnen und der Bäuerinnenorganisation aufzeigen. Und es ist auch eine Art von Vielfalt, wenn wir auf unseren Höfen Frauen aus verschiedenen Ländern haben,“ sagt Landesbäuerin Antonia Egger in einer Pressemitteilung der Südtiroler Bäuerinnenorganisation. Und es sind mittlerweile doch einige. Von den gut 16.600 SBO-Mitgliedern sind 537 im Ausland geboren. Die meisten kommen aus Deutschland, dann folgt Österreich, Schweiz, Slowakei, Ungarn und Polen. Auch Frauen aus Thailand, Brasilien, Nigeria und Portugal haben ihr Zuhause auf Südtirols Höfen gefunden. „Es sind fleißige, offene Frauen. Diese Frauen sind wertvoll, sie bringen eine andere Sichtweise und sie sind mit Begeisterung hier“, betont die Landesbäuerin, „sie besuchen Weiterbildungen, nehmen Kontakt mit der Dorfbevölkerung und unseren Mitgliedern auf!“

Vom Allgäu nach Spinges

Eine davon ist die 39-jährige Melanie Reger, Bäuerin auf dem Wackerhof in Spinges/Mühlbach. Aufgewachsen ist sie im Allgäu, hat längere Zeit in München gelebt und dort Tiermedizin studiert. Seit 2014 ist sie hier in Südtirol, aus Liebe: „Klar, die Umstellung von einer Großstadt wie München auf Spinges mit 300 Einwohnern war schon eine gewaltige“. Die zweifache Mutter kümmert sich mittlerweile um den UaB-Betrieb, macht alles was am Hof so anfällt und ist nebenher berufstätig. Das ist Melanie wichtig. Wichtig ist ihr auch Bildung und Wissen: „Heutzutage wird man mit so vielen Dingen konfrontiert. Die Bäuerin sollte sich deshalb in der Landwirtschaft weiterbilden dürfen und studieren, damit sie eine Wissensstütze für den Betrieb sein kann.“

Von Polen nach Wengen

Ewelina Bonat Moling aus Polen kam bereits als Jugendliche in den Sommerferien nach Südtirol, um hier Geld zu verdienen. Nach der Matura blieb sie hier und arbeitete im Gastgewerbe, bis sie ihren Mann Daniele kennenlernte und ihm auf dem Cestunhof in Wengen folgte. „Ja, ich sage es ganz bewusst, ich bin stolz darauf Bäuerin geworden zu sein, weil ich unseren Hof liebe“. Es war für die dreifache Mutter nicht immer einfach, doch durch ihre Offenheit ist die 40jährige in der Dorfgemeinschaft integriert: „Ich mag, wenn mich die Leute kennen, wenn ich zur Kirche gehe oder wenn ich die Kinder in den Kindergarten bringe. Ich möchte nicht anonym bleiben. Die Leute waren immer neugierig, sie wollten wissen, wer die Bäuerin auf den Cestunhof ist, so kam ich mit vielen Leuten ins Gespräch und konnte viele Freundschaften knüpfen, heute noch.“ Sie wünscht den Südtiroler Bäuerinnen zum Welttag der Landfrauen, „dass wir mehr Mut haben weiter zu machen, etwas zu verändern und für uns und unsere Familien auf den Höfen weiter zu kämpfen.“

Von Ungarn nach Schnauders

Auch Silvia Csizmadia Rauter ist gerne Bäuerin. Die gebürtige Ungarin kam aus Neugier nach Südtirol und blieb dann aus Liebe hier. Heute lebt sie mit ihrem Mann Reinhard Rauter in Schnauders. Beide brachten einen Sohn mit in die Ehe, ihr gemeinsamer Sohn rundet die Patchworkfamilie ab. Durch ihre Offenheit und ihre Liebe zur Landwirtschaft, zur Natur und zu ihrem Mann ist sie im Dorf und am Hof voll integriert. Bäuerin sein ist für sie im positiven Sinne komplex: „Weil eine Bäuerin daheim ist, die Hausarbeit macht, die Kinder und die älteren Menschen am Hof versorgt, nebenbei noch arbeitet, am Hof mitarbeitet, auf den Acker geht, die innovative Kraft am Hof ist.“ Sie liebt die Südtiroler Tradition, sie liebt die Tracht: „Das ist für mich wichtig! In Ungarn ist schon viel Tradition verlorengegangen und das ist schade, denn das ist eine Herzensangelegenheit.“

Heimat finden!

Am Welttag der Landfrauen möchte Landesbäuerin Antonia Egger einen Appell an die Gesellschaft richten: „Schätzen wir die Arbeit der Bäuerinnen, denn sie beleben den ländlichen Raum, der für uns alle so wichtig ist.“ Und sie ruft die Bäuerinnen auf, die Frauen, die aus einem anderen Land kommen und hier auf den Höfen leben, in die Gemeinschaft einzuschließen: „Sprechen wir alle Bäuerinnen, egal woher sie kommen, an, holen wir sie in unsere Organisation, nehmen wir sie mit, damit sie hier bei uns Heimat finden.“

Bild 1. Landesbäuerin Antonia Egger (Bildmitte): „Gemeinschaft ist wichtig!“
Bild 2. Melanie Reger auf dem Wackerhof in Spinges – ihre neue Heimat!

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Sonstige
news-1431 Tue, 01 Oct 2019 09:16:28 +0200 Austausch mit Vorarlberger Funktionären https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/austausch-mit-vorarlberger-funktionaeren.html Ende September fand im Raiffeisenhaus in Bozen ein Treffen zwischen Vorarlberger Funktionären und der Führungsspitze der Raiffeisen Landesbank und des Raiffeisenverbandes Südtirol statt. Die Vorarlberger waren im Rahmen einer Bildungsreise nach Bozen gekommen. Die laufende Aus- und Weiterbildung der Funktionäre ist der Vorarlberger Raiffeisenbankengruppe ein wichtiges Anliegen. Bereits vor acht Jahren haben die Vorarlberger Funktionäre deshalb eine Plattform gegründet, um die bestehende Organisation zu optimieren. Die Vorarlberger Raiffeisen-Funktionärs eGen. kümmert sich um die kontinuierliche Weiterbildung von Funktionären und organisiert auch Studienreisen, wie Ende September die Reise nach Südtirol. Bei der gleich zu Beginn der Austausch mit der Führungsspitze der Raiffeisen Landesbank und des Raiffeisenverbandes Südtirol auf dem Programm stand.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1423 Mon, 23 Sep 2019 09:15:03 +0200 Coopbund Alto Adige Südtirol: Vereint für künftige Herausforderungen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/coopbund-alto-adige-suedtirol-vereint-fuer-kuenftige-herausforderungen.html Die beiden Genossenschaftsverbände Legacoopbund und Confcooperative Alto Adige Südtirol haben sich zusammengeschlossen und die Vereinigung im NOI Tech Park gefeiert, zusammen mit den Vertretern von über 100 Genossenschaften und rund 150 Gästen. Der 21. September 2019 ist ein historischer Tag für das Südtiroler Genossenschaftswesen. Zwei der insgesamt vier großen Genossenschaftsverbände von Südtirol, Legacoopbund und Confcooperative Alto Adige Südtirol, haben sich zum Coopbund Alto Adige Südtirol zusammen geschlossen. 

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Verbandsnachricht Sonstige
news-1421 Wed, 18 Sep 2019 08:15:51 +0200 Neue Glieder in der Rettungskette https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/neue-glieder-in-der-rettungskette.html In Tisens und Prissian hat das Weiße Kreuz mit der Gemeindeverwaltung und der Raiffeisenkasse zwei fernüberwachte und öffentlich zugängliche Defibrillationssäulen errichtet. Sie stehen auf dem Dorfplatz in Tisens und vor der Feuerwehrhalle in Prissian zur Verfügung. In jeder Säule ist ein halbautomatischer Defibrillator verstaut, der bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung angewandt werden kann. Einen Teil der Kosten trägt das Weiße Kreuz mit  5-Promille-Zuweisungen aus der Einkommenssteuer – die Restfinanzierung haben die Gemeinde und die Raiffeisenkasse zu gleichen Teilen übernommen.  

Um die Überwachung und Wartung kümmert sich der Landesrettungsverein. Sowohl für das Weiße Kreuz als auch für die Gemeindeverwaltung und die Führung der Raiffeisenkasse Tisens sind diese Säulen gute Investitionen und ein Beitrag zur nachhaltigen Sicherheit.

Wie funktioniert ein solcher Defilibrator? Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand können Ersthelfer den in der Säule verstauten Defibrillator herausholen. Automatisch wird über das Gerät die Landesnotrufzentrale angerufen. Ersthelfer treten über die Freisprechanlage mit einem Mitarbeiter der Zentrale in Kontakt. Dieser gibt Anleitungen, holt Informationen ein und sorgt für die Alarmierung des Rettungs- und Notarztdienstes. Zudem gibt  das Gerät Anweisungen. Der Defibrillator analysiert den Herzrhythmus des Patienten und der Helfer gibt bei Bedarf einen Schock ab.

Am 18. November ab 19 findet im Tisner Mehrzweckgebäude ein Infoabend zur Frühdefibrillation statt.

 

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Sonstige
news-1408 Sun, 15 Sep 2019 14:54:00 +0200 Raiffeisenverband unterzeichnet Vertrag mit „Fondo Formazienda“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/raiffeisenverband-unterzeichnet-vertrag-mit-fondo-formazienda.html Die Spitzenvertreter von Formazienda und dem Raiffeisenverband Südtirol unterzeichneten am 6. August im Raiffeisenhaus in Bozen einen neuen Vertrag, bei dem es um Fördergelder für Aus- und Weiterbildung geht. Neu ist, dass Kurse für Mitglieder ab sofort bis zu 100 Prozent finanziert werden können. Formazienda ist ein Fond, der für die Finanzierung von Aus- und Weiterbildung eingerichtet wurde. Er bietet den eingeschriebenen Mitgliedern die Möglichkeit, Fördergelder für Projekte in der Aus- und Weiterbildung zu beanspruchen. Der Raiffeisenverband Südtirol ist bereits seit 2014 bei Formazienda eingeschrieben, arbeitet jedoch schon länger daran, (in Zusammenarbeit mit Formazienda) die Vertragsbedingungen besser an die Bedürfnisse der Mitglieder anzupassen. Dies ist nun gelungen. Mit der Neuauflage des Vertrages konnten die speziellen Bedürfnisse der Raiffeisenorganisation und ihrer Mitglieder berücksichtigt werden.

Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol und Sandra Wess, die Leiterin der Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol zeigten sich über die erfolgte Unterzeichnung erfreut: „Die intensive Arbeit der letzten Monate hat sich gelohnt: der neue Vertrag mit dem „Fondo Formazienda“ bringt unseren Mitgliedern, die dem Fonds beitreten, beachtliche Vorteile: Kurse können nun bis zu 100 Prozent finanziert werden.“ Die Unterzeichnung erfolgte unter Anwesenheit der Spitzenvertreter beider Organisationen.

Für Formazienda: der Präsident Andrea Bignami, die Direktorin Rossella Spada, der Bereichsverantwortliche Stefano Sesini sowie dessen Mitarbeiterin Angela Comparelli;

Für den Raiffeisenverband Südtirol: der Obmann Herbert Von Leon, Vizedirektor Christian Tanner, Leiter der Abteilung Unternehmensberatung für Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften Walter Eisendle, Leiterin der Abteilung Bildungswesen Sandra Wess, deren Mitarbeiterinnen Judith Thaler und Claudia Pfeifer und Beraterin Barbara Passarella.

Mit einer bis zu 100%igen Förderung und Finanzierung für Ausbildungen wird es für Unternehmen wesentlich leichter, die betrieblichen Ausbildungsziele ihrer Mitarbeiter umzusetzen und die Weiterentwicklung der Genossenschaft voranzutreiben.

Hinzu kommt, dass sich die Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol auch um die Ausarbeitung und Verwaltung der Beitragsansuchen kümmert. Sandra Wess: „Als neue Dienstleistung übernehmen wir für unsere Mitglieder die sehr zeitaufwändigen und komplexen Ansuchen sowie die Abwicklung und Verrechnung der Anträge.“

Die ersten Projekte sind bereits gestartet, weitere Informationen zu den Finanzierungsmöglichkeiten erteilt die Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1417 Fri, 13 Sep 2019 16:32:13 +0200 Heute beginnt meine Zukunft! https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/heute-beginnt-meine-zukunft.html Bereits zum neunten Mal hat die Genossenschaft für Regionalentwicklung und Weiterbildung Wipptal in diesem Sommer das Projekt „Heute beginnt meine Zukunft 2019 – Berufsfindung für Mittelschüler“ durchgeführt. Einmal mehr ist es gelungen, den Mittelschülern Einblick in die Berufswelt zu geben. Das Sommerprojekt der GRW Wipptal/Eisacktal fand bei Schülern, Eltern und Projektpartnern auch heuer wieder einen großen Zuspruch. Das Projekt setzte sich aus drei getrennten Wochen mit jeweils drei Gruppen zusammen und erstreckte sich über drei Wochen im August.

Schüler legen selbst Hand an

Bereits im März wurde das Projekt in allen zweiten Klassen der drei Wipptaler Schulsprengel durch den Projektträger GRW Wipptal/Eisacktal vorgestellt. 82 Schüler haben am Projekt teilgenommen; sie konnten sich zwischen verschiedenen Berufsschienen entscheiden und hatten so die Möglichkeit in einer Woche gleich mehrere Betriebe zu besuchen und selbst Hand anzulegen. Das Ziel war, die einzelnen Berufe für die Jugendlichen greifbar zu machen und sie in ihrer Ausbildungswahl zu unterstützen.

Interessante Themenwochen

Die Mittelschüler konnten sich für folgende Themenwochen entscheiden: Handwerk/Elektronik, Technische Berufe, soziale-pädagogische Berufe, Natur/Umwelt/Landwirtschaft, Dienstleistungen, Neue Berufe, Technik/Holz/Bau, Medizinische Berufe sowie Gastronomie-Handel.
Besonders beindruckend war dabei die Bereitschaft der rund 40 lokalen Betriebe, die Schüler aufzunehmen und ihnen ihr „Handwerk“ zu erklären. Mit großer Freude demonstrierten Firmeninhaber und Mitarbeiter die Eigenschaften der verschiedenen Berufe und gaben den Jugendlichen die Möglichkeit praktische Erfahrungen zu sammeln.

Das Freizeitprogramm am Nachmittag gab den Teilnehmern die Möglichkeit zur körperlichen Aktivität und zur Stärkung des Gruppengefühls. Somit kam der Spaß auch nicht zu kurz!

Zum Abschluss der Woche erfolgte ein persönliches Gespräch mit jedem Schüler um das Gesehene und Erlebte aufzuarbeiten und über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten zu sprechen. Die Gruppen waren im Laufe der Woche immer mehr zusammengewachsen und konnten sich beim Abschlussausflug nochmal richtig austoben.

Rechtzeitig an die Ausbildung denken

Das Berufsfindungsprojekt ist nunmehr zu einem festen Bestandteil der Sommeraktivitäten im Wipptal geworden und soll den Mittelschülern auch künftig die Chance geben, sich rechtzeitig Gedanken über ihre Zukunft zu machen.

Träger des Projekts „Heute beginnt meine Zukunft 2019 – Berufsfindung für Mittelschüler“ ist die  GRW Wipptal/Eisacktal. Daran beteiligt sind zahlreiche Betrieben, Vereine, die Gemeinden des Wipptals, die drei Schulsprengeln, der Jugenddienst Wipptal sowie zahlreiche Sponsoren und allen Mitwirkende, die das Projekt Jahr für Jahr ermöglichen.

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Pustertal Sonstige
news-1416 Fri, 13 Sep 2019 16:13:39 +0200 IGA: Regionale Nähe – digitale Welt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/iga-regionale-naehe-digitale-welt.html "Regionale Nähe in der digitalen Welt - geht das?" Unter diesem Motto steht die 23. Tagung des Internationalen Instituts für Genossenschaftsforschung im Alpenraum (IGA). Die Tagung findet am Freitag, den 8. November 2019 von 9.30 Uhr bis ca. 13.00 Uhr im AC Hotel Marriott Innsbruck (vormals Hotel Hilton) statt. Interessierte Genossenschaftsvertreterinnen und Genossenschaftsvertreter sollten sich den Termin bereits jetzt vormerken. Infos unter info(at)iga.at und www.iga.at.

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Sonstige
news-1412 Fri, 13 Sep 2019 09:58:00 +0200 „Europa bist Du" - die interaktive Messe für EU-geförderter Projekte https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/europa-bist-du-die-interaktive-messe-fuer-eu-gefoerderter-projekte.html Die Abteilung Europa veranstaltet am 24. September in Zusammenarbeit mit der Abteilung Landwirtschaft eine interaktive Projektmesse, bei der über Strukturfonds finanzierte EU-geförderte Projekte ihre Tätigkeiten und Ergebnisse präsentieren und ganz konkret zeigen, wie Europa den Alltag der Südtirolerinnen und Südtiroler mitgestaltet. Bei der Veranstaltung im Schloss Maretsch können die Besucher an den 44 Ständen unter anderem Naturereignisse durch 3D-Brillen erfahren, glutenfreie Getreidesorten kennenlernen oder innovative Sicherungsgeräte auf einer Kletterwand testen.

In mehreren Kurzvorträgen und Diskussionsrunden erfahren sie Wissenswertes zu Themen wie Biogasanlagen, Forschung an Mumien und anderen antiken Funden oder Fördermöglichkeiten des Europäischen Sozialfonds. Daneben werden Spiele für Kinder geboten und jeder Besucher darf in einer kreativen Ausstellung seinen Wünschen für Europa gestalterisch Ausdruck verleihen. 

Die vorgestellten Projekte werden von folgenden Förderprogrammen finanziell unterstützt, die in den Landesabteilungen Landwirtschaft sowie Europa angesiedelt sind:

  • ELER - Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums
  • ESF- Europäischer Sozialfonds
  • EFRE- Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
  • Interreg Italien-Österreich
  • Interreg Italien-Schweiz.

Die interaktive Messe EU-geförderter Projekte findet am 24. September 2019 von 9 bi 20 Uhr und 25. September von 9 bis 13 Uhr in Schloss Maretsch in Bozen statt. Die Veranstaltung ist kostenlos und steht allen Interessierten offen.

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Sonstige
news-1415 Thu, 12 Sep 2019 09:24:37 +0200 Eine Re-Vision der Revision https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/eine-re-vision-der-revision.html Der Geschäftsführer des Revisionsverbandes NÖ-Wien, Johannes Leitner, hat ein Buch über Genossenschaftsrevision geschrieben. Ein Buch eines Revisors für Revisoren. Und dennoch ist es kein reines Revisionsbuch, geht es doch explizit auch um modernes Management, Unternehmensführung und Risiko. Eine Rezession von Edith Unger. Der Geschäftsführer des Raiffeisen-Revisionsverbands Niederösterreich-Wien, Johannes Leitner, spricht in seinem neuen Buch "Genossenschaftsrevision im Krisen-und Konflikfall - Eine Gratwanderung mit Chancen und Limits" die Dinge klar an, was ein Revisor seiner Meinung nach tun kann und tun soll, er geht aber sehr ausführlich - und manchmal kritisch - auch auf das Verhältnis zwischen Prüfer und Manager ein.

"Das Buch zeigt, dass Prüfung oder Revision deutlich mehr ist als das Kontrollieren von Zahlen", umschreibt der Obmann des Revisionsverbandes NÖ-Wien, Josef Pröll, das Buch. Es gehe für einen Revisor vielmehr auch darum, mögliche Risiken zu identifizieren, zu bewerten und den Verantwortungsträgern entsprechend zu kommunizieren. Es handle sich daher um ein Buch, dass auch für Genossenschafts-Funktionäre sowie für Vorstands-und Aufsichtsratsmitglieder wichtig zu lesen sei, unterstreicht Pröll.

Auch der Umgang mit dem Faktor Macht wird in dem Buch angesprochen. Leitner sieht den Umgang mit Macht als Teil des Wertesystems einer Organisation. Macht gut zur Wirkung zu bringen, hieße immer auch, das rechte Maß nicht zu verlieren. Denn nur balancierte Macht könne auf Dauer erfolgreich sein und einen positiven Beitrag leisten, so der Autor.

Da es in diesem Buch zentral um das Zusammenspiel von Prüfer und Mangement geht, fiel die Wahl zur Buchbesprechung im Rahmen der Präsentation vor etwa 100 geladenen Gästen im Eventraum der Start-up-Schmiede WeXelerate auf Universitätsprofessor Wolfgang Mayrhofer, den Leiter des Interdisziplinären Instituts für Verhaltenswissenschaftlich Orientiertes Management. Auch er griff das Thema der Macht heraus und unterstrich die vielen im Buch angeführten Anregungen dazu, welchen Orientierungsrahmen es brauche, um Macht zum Wohle der Gemeinschaft einzusetzen und wie jene, die in den Prüfungsprozess involviert sind, miteinander umgehen. Er kam zum Schluss, dass das Buch "voll von Sachverstand und Erfahrung" sei und jedenfalls "ein Vermächtnis" für künftige Revisoren. "Johannes Leitner gibt in diesem Buch seiner Umwelt Anstöße für ein besseres Leben", so Mayrhofer, der die Beschreibungen und Analysen von Johannes Leitner als eine Art "Re-Vision der Revision" bezeichnete.

Das Vorwort und den Text "An Stelle eines Nachwortes" verfasste der Psychotherapeut, Theologe und Seelsorger Arnold Mettnitzer. Dabei widmet er sich zum einem dem Thema Begeisterung -auch jene, die es braucht, ein solches Buch zu verfassen und hält zudem ein Plädoyer gegen den "Verwaltungs-geist", der sich oft einschleicht, wenn die "Be-geist-erung" verlorengeht.

Herausgeber des Buches ist gemeinsam mit dem Revisionsverband NÖ-Wien der Österreichische Raiffeisenverband. Generalanwalt Walter Rothensteiner unterstrich daher bei der Buchpräsentation, worum es in der Genossenschaftsrevision zentral gehe: Den Genossenschaften zu dienen und sie in ihrem guten Bestehen zu erhalten. "Es gibt nichts, was es nicht gibt", so ein altes Diktum, daher sei "Vertrauen gut, aber Revision und Kontrolle besser - letztlich im Sinne der geprüften Genossenschaften und ihrer Mitglieder", so der Generalanwalt.

Illustriert wurde das Buch kreativ und vielsagend von Natalie Huber, einer Mitarbeiterin des Revisionsverbandes NÖ-Wien.

Der Artikel stammt aus: RAIFFEIZENZEITUNG – DIE WOCHENZEITUNG DES ÖSTERREICHISCHEN RAIFFEISENVERBANDES von Donnerstag, 12. September 2019

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Sonstige
news-1399 Wed, 11 Sep 2019 08:00:00 +0200 Quiz: Gründung einer Genossenschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/quiz-gruendung-einer-genossenschaft.html Eine Geschäftsidee allein reicht nicht aus, um eine neue Genossenschaft zu gründen. Ein durchdachtes Konzept, eine professionelle Strategie und ein bestimmtes Vorwissen sind für die erfolgreiche Gründung unerlässlich. Die Start-up-Beratung des Raiffeisenverbandes Südtirol bietet allen Interessenten eine kompetente, engagierte und kostenlose Beratung. Darüber hinaus werden Sie bei Ihrer Geschäftsidee vom Erstgespräch bis zur Umsetzung und in Ihrer unternehmerischen Tätigkeit unterstützt. Egal ob Sie mit ihrem Geschäftsmodell noch ganz am Anfang stehen oder schon losgelegt haben - mit diesem Quiz können Sie Ihr Wissen über das Genossenschaftswesen testen. 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1406 Tue, 03 Sep 2019 08:23:34 +0200 Land&Leben: Vom Acker in die Sterneküche https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/landleben-vom-acker-in-die-sternekueche.html Seit drei Wochen bieten die Bauern des Vereins Manna Organic in ihrem eigenen Laden in Waidbruck Hofprodukte an. Einer von ihnen ist Harald Gasser. Er baut viele verschiedene Gemüsesorten auf kleiner Fläche an und beliefert die gehobene Gastronomie. Gasser tritt für eine vielfältige und kleinstrukturierte Landwirtschaft ein, die die lokale Nachfrage bedienen kann. Bei seinem Vorhaben hat er mit dem Drei-Sterne-Koch Norbert Niederkofler einen prominenten Abnehmer und Unterstützer an seiner Seite. Ein weiteres Thema der RAI-Südtirol-Sendung:

  • 30 Jahre Engagement für die OFL: Gespräch mit Franz Tutzer, dem langjährigen Direktor der Oberschule für Landwirtschaft Auer

Jetzt reinhören!

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Pustertal Sonstige
news-1404 Mon, 02 Sep 2019 09:00:00 +0200 Bürgergenossenschaften, eine Chance für Südtirol https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/buergergenossenschaften-eine-chance-fuer-suedtirol.html In Südtirol und im Trentino wird derzeit an einer rechtlichen Vorlage für die Gründung von Bürgergenossenschaften gearbeitet. Warum diese Form der Genossenschaft die Lösung für zahlreiche künftige Herausforderungen ist. Wenn die Nahversorgung im Dorf stirbt, Bergbauern die Mitarbeiter fehlen oder Schülertransporte eingestellt werden, ist es Zeit für Eigeninitiative. Die sogenannte Bürgergenossenschaft oder auch Bürgerbeteiligungsgenossenschaft (Cooperative di communità) ist eine Form der Genossenschaft, die es in dieser Form in der Region Trentino-Südtirol noch nicht gibt. Sie bietet jedoch den rechtlichen Rahmen, damit eine Gruppe von Interessierten, gesellschaftlich relevante Dienste organisieren kann, die sich oft finanziell nicht rechnen.

Christian Tanner, Vizedirektor des Raiffeisenverbandes Südtirol, beschreibt die Tätigkeiten dieser Genossenschaften als eine Art der erweiterten Nachbarschaftshilfe: „Wenn sich die öffentliche Hand zurückzieht, weil der Dienst aus finanziellen Gründen nicht mehr gewährleistet werden kann, ist der Einsatz von Bürgergenossenschaften denkbar.“ Als Beispiel zählt er die Wegerhaltung, Schülertransport in der Peripherie oder die Nahversorgung auf.

Es können aber auch übergreifende Dienste aus dem Bereich Energie, Tourismus oder Landwirtschaft sein. Ausgangspunkt für eine Bürgerbeteiligungsgenossenschaft ist immer das Bedürfnis einer Gruppe von Menschen, das gestillt werden soll. Und dies wiederum hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab. Bürger schließen sich beispielsweise zusammen, um nicht gewartete Straßen instand zu halten oder herunter gekommene Stadtviertel wieder aufzuwerten.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1390 Tue, 27 Aug 2019 12:06:00 +0200 Quiz: Wie gut kennen Sie das Genossenschaftswesen? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/quiz-wie-gut-kennen-sie-das-genossenschaftswesen.html Genossenschaften nehmen in Südtirol eine wichtige Rolle ein - sowohl in wirtschaftlicher als auch in kultureller und sozialer Hinsicht. Wie gut wissen Sie über diese besondere Unternehmensform Bescheid? Testen Sie Ihr Wissen mit unserem Quiz! Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige news-1389 Wed, 21 Aug 2019 09:26:00 +0200 Franziska Bauer: "Frauen müssen sich mehr zutrauen" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/franziska-bauer-frauen-muessen-sich-mehr-zutrauen.html Seit 2012 ist Franziska Bauer Bäuerin am Gschnoferhof in Terlan. Den geerbten Hof führt sie derzeit zusammen mit ihrem Sohn Sebastian. Die gelernte Geometerin betreibt Obst- und Weinbau, einen Hofladen und bietet seit kurzem Urlaub am Bauernhof an. Von Rollenklischees hält sie nicht viel. Als vielseitig und abwechslungsreich beschreibt Franziska Bauer ihren Alltag auf dem Gschnoferhof in Terlan. Einen typischen Tagesablauf gibt es für sie nicht: „Es braucht eine gute Planung, um alles unter einen Hut zu bekommen. Jeden Tag wird das angepackt, was ansteht. Und die Tage sind sowieso immer zu kurz“, betont Bauer, die von sich sagt, dass sie Bäuerin und Bauer in einem ist, weil sie am Hof von der Verwaltung bis zum Traktorfahren alles macht. Es ist die Vielseitigkeit, die sie in ihrem Leben glücklich macht.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1392 Fri, 16 Aug 2019 12:24:41 +0200 SÜDTIROL-CUP der Feuerwehrjugend 2019 https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/suedtirol-cup-der-feuerwehrjugend-2019.html Der SÜDTIROL-CUP der Feuerwehrjugend wird heuer bereits zum fünften Mal ausgetragen. Am 24. August findet das Finale des Wettkampfs statt. Dies schreibt der Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren Südtirols in einer Aussendung. Der SÜDTIROL-CUP ist ein Vergleichskampf der besten Jugendgruppen aus Südtirol in den Fußgängerzonen verschiedener Ortschaften. Es werden dabei die Leistungen des Landes-Jugend-Bewerbs berücksichtigt. Die beste Jugendgruppe jedes Feuerwehrbezirks qualifiziert sich automatisch. Zusätzlich sind die weiteren sechs Bestplatzierten teilnahmeberechtigt. Der Vergleichskampf besteht aus einem Hindernislauf über 75 Meter, welche von der Gruppe bewältigt werden müssen. Die Siegerehrungen finden jeweils rund 1,5 Stunden nach Beginn der Veranstaltung statt.

Am Samstagabend, 10. August fand in Uttenheim der zweite Teil des spannenden Südtirol-Cups 2019 der 15 besten Jugendgruppen des Landes statt. Zahlreiche Zuschauer verfolgten den spannenden Wettkampf und feuerten die Jugendgruppen zu Höchstleistungen an. Den ersten Platz sicherte sich erneut die Jugendfeuerwehr Afing mit einer Zeit von 46,30 Sekunden, gefolgt von der Jugendfeuerwehr Weitental mit 47,09 Sekunden und den Jugendgruppen Völlan und Jenesien, die  den Lauf ex aequo in 47,84 Sekunden zurückgelegt haben. Beim Zwischenstand des Südtirol-Cups 2019 liegt Afing jetzt vor den Jugendgruppen Weitental und Pfalzen. 

Das Finale wird am 24. August um 19.00 Uhr auf dem Dorfplatz in Laas ausgetragen.

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Vinschgau Bozen und Umgebung Sonstige
news-1384 Tue, 13 Aug 2019 09:33:00 +0200 Verborgene Schätze: die Südtiroler Katakombenheiligen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/verborgene-schaetze-die-suedtiroler-katakombenheiligen.html Katakombenheilige sind prachtvoll geschmückte Gebeine von Heiligen, die meist in Glasschreinen in Kirchen aufbewahrt werden. Dass es in Südtirol besonders viele davon gibt, lässt sich kirchengeschichtlich erklären. Im Rahmen eines Projektes ist die Genossenschaft Europäische Textilakademie nun dabei, das weitgehend unerforschte Südtiroler Kulturgut zu erfassen, zu restaurieren und bekannter zu machen. Wenn es um die Südtiroler Katakombenheiligen geht, kommt Irene Tomedi aus Bozen ins Schwärmen. Als international gefragte Koryphäe für historische Textilien hat sie zusammen mit dem Team der Europäischen Textilakademie bereits vier der Südtiroler Ganzkörperreliquien restauriert. Zu den Katakombenheiligen kam sie eher per Zufall: „Vor rund zwei Jahren hat sich die Pfarre von St. Martin in Passeier an mich gewandt, weil sie ihre beiden stehenden heiligen Leiber restaurieren wollte und im Zuge der Arbeit habe ich erkannt, welch beeindruckende Kunsthandwerke hier verborgen liegen.“

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1377 Thu, 01 Aug 2019 12:14:02 +0200 Länderübergreifender Austausch https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/laenderuebergreifender-austausch.html Vor kurzem war eine Delegation des Baden-Württembergischen Genossenschaftverbandes zu Gast beim Raiffeisenverband Südtirol in Bozen. Ein Erfahrungsaustausch und überraschend viele Parallelen. Das Treffen zwischen den Vertretern der beiden Genossenschaftsverbände in Südtirol begann mit einem feierlichen Abendessen im Schloss Tirol und dem gemeinsamen Besuch der Aufführung „Don Quijote“ im Rahmen der Schlossfestspiele in Dorf Tirol.

Nach diesem kulturellen Einstieg folgte tags darauf der intensive fachliche Austausch im Plenum und in kleineren Arbeitsgruppen im Raiffeisenhaus in Bozen. Dabei reichte die Palette der Themen über die diskutiert wurde, von Zukunftsbild, Strategie und Organisation über Interessensvertretung, Genossenschaftsbanken und Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften bis hin zum Bildungswesen.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1361 Thu, 01 Aug 2019 08:36:00 +0200 Bauernjugend: Neue Impulse gesucht https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/bauernjugend-neue-impulse-gesucht.html Innovationspreis IM.PULS: Die Südtiroler Bauernjugend sucht die innovativsten Jungbäuerinnen und Jungbauern des Landes. Südtirols Jungbäuerinnen und -bauern sind kreativ und haben innovative Ideen, besonders wenn es um den Erhalt und eine höhere Wertschöpfung ihres Hofes geht. Das haben sie bereits bei den ersten beiden Ausgaben des Innovationspreises IM.PULS bewiesen. Die Südtiroler Bauernjugend ist überzeugt: Auf Südtirols Höfen wird gerade der einen oder anderen Idee Leben eingehaucht und genau diese sind gefragt.

Drei Innovationen gewinnen Einkaufsgutschein

Am Wettbewerb teilnehmen dürfen Jungbäuerinnen und Jungbauern sowie Familienmitglieder unter 40 Jahre. Jeder darf nur eine Innovation einreichen, die am Hof umgesetzt worden sein muss.

Der Sieger des Wettbewerbs erhält Einkaufsgutscheine bei der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft im Wert von 3.000 Euro. Der Zweitplatzierte kann sich über Gutscheine im Wert von 1.500 Euro und der Drittplatzierte über 500 Euro freuen.

Bewerbungen sind bis zum 30. August möglich 

Wer kreativ ist, reicht Fotos, ein Video, eine Power-Point Präsentation oder die Innovation selbst mit ein. Ein Vorteil, denn die Jury entscheidet in der ersten Runde aufgrund dieser Unterlagen welche fünf Projekte weiterkommen. Alle Infos zum Wettbewerb auf: www.sbj.it/impuls 

Die dritte Auflage des Innovationspreises „IM.PULS“ ist ein Projekt der Südtiroler Bauernjugend und wird unterstützt vom Südtiroler Bauernbund, den Südtiroler Raiffeisenkassen, der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft sowie der Abteilung für Innovation, Forschung und Universität der Provinz Bozen und mehreren Medienpartnern.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1375 Tue, 30 Jul 2019 15:41:00 +0200 Harter Stein und zarte Frucht https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/harter-stein-und-zarte-frucht.html 20 Jahre "marmor & marillen": Laas wird am 3. und 4. August mit seinen Exportschlagern Marmor und Marillen wieder zahlreiche Besucher anziehen. Das Kulturfest feiert mit seiner 20. Auflage ein rundes Jubiläum. Das Besondere an "marmor & marillen" ist der Mix aus kulturellen und kulinarischen Angeboten.  

Zu den Höhepunkten zählen in diesem Jahr neben den Marmor-Erlebnisführungen und den Betriebsbesichtigungen auch die Buchpräsentation der Autorin Elsbeth Wallnöfer. Natürlich stehen auch die Arbeiten aus Marmor im Mittelpunkt. Interessierte können den Künstlern beim Bearbeiten des Gesteins über die Schulter blicken. 

Rund 46 Marktstände bieten Vinschger Marillen, Kunsthandwerk aus Laaser Marmor und andere typische Produkten aus dem Vinschgau und aus Südtirol an. In der Nähe der Pfarrkirche wird frisches Brot gebacken und die Goaßlschnöller werden "Korn schaudreschen." Bei den Besuchern sind die verschiedenen Marillengerichte besonders beliebt. Knödel, Kuchen, Eis: In Laas zeigt sich, wie vielfältig die süße Frucht kulinarisch eingesetzt werden kann.   

Das Kulturfest wird unter anderem von den Mitgliedsgenossenschaften Raiffeisenkasse Laas, Konsumgenossenschaft Laas, der VI.P, der GEOS und Marmorplus unterstützt. 

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Vinschgau Sonstige
news-1373 Mon, 29 Jul 2019 11:44:27 +0200 Ökoinstitut Südtirol Alto/Adige feiert seinen 30. Geburtstag https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/oekoinstitut-suedtirol-altoadige-feiert-seinen-30-geburtstag.html Im Jahr 1989 gründete der Visionär Hans Glauber das Ökoinstitut Südtirol/Alto Adige. Mit seinen innovativen Ideen und Konzepten überzeugte er Menschen in Politik und Gesellschaft von der Wichtigkeit der Themen „Nachhaltigkeit“ und „Klimaschutz“, in Südtirol und weit darüber hinaus. Nach dem frühen Tod von Hans Glauber führte sein Freundeskreis dessen Lebenswerk weiter, bis hin zur erfolgreichen Umwandlung des Instituts in eine Genossenschaft vor etwas mehr als einem Jahr, im Juni 2018.
Der Präsident des Ökoinstitutes Hannes Desaler ist überzeugt: „Die Werte von Hans Glauber sind heute wichtiger denn je, und das Ökoinstitut wird sie mit Begeisterung in die Zukunft tragen.“
Die Geschäftsführerin Irene Senfter ergänzt: „Wir werden weiterhin Projekte in den Bereichen Umweltbildung, Mobilität, Klimaschutz, sanfter Tourismus, nachhaltige Lebensstile und zukunftsfähige Wirtschaft kompetent erarbeiten und umsetzen. Und die Umwandlung zur Genossenschaft hat uns zu einem weiteren Qualitätssprung verholfen.“
Zahlreiche Freunde und Partner des Ökoinstitutes kamen zum Geburtstagsfest auf Schloss Maretsch und überbrachten herzliche Glückwünsche.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1371 Thu, 25 Jul 2019 15:28:45 +0200 Bayerns Genossenschaften auf dem Weg in die Netzwerkökonomie https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/bayerns-genossenschaften-auf-dem-weg-in-die-netzwerkoekonomie.html Mehr als 1.100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Genossenschaftsorganisation nahmen mitte Juli am 120. Verbandstag des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB) in Unterschleißheim bei München teil. Wie der Genossenschaftsverband Bayern in einer Aussendung schreibt, fand der diesjährige Verbandstag unter dem Motto „Geschäftsmodell Genossenschaft: nah – innovativ – digital“ statt. Verbandspräsident Jürgen Gros formulierte es bei einer Podiumsrunde so: „Im Kern sprechen wir heute darüber, wie das digitale Update des Genossenschaftsmodells aussieht.“

Für diese Transformation stehen Bayerns Genossenschaften auf einer soliden Grundlage, wie GVB-Verbandsratsvorsitzender Wolfgang Altmüller zum Auftakt betonte. Die Unternehmen verfügten nicht nur über hohe Innovationskraft, die sie in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder bewiesen haben. „Sie können auch mit einem Versprechen gegenüber den Internetgiganten punkten. Es ist das Versprechen, den Kunden und das Mitglied auf einer menschlichen Ebene zu verstehen“, so Altmüller.

Internetkonzerne: Wambach fordert schlagkräftige Missbrauchsaufsicht

„Die digitale Marktwirtschaft stellt die bisherigen Strukturen auf den Kopf“, machte Gastredner Achim Wambach deutlich. Der Präsident des Mannheimer Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW hat sich intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, welche Veränderungen die Digitalisierung bewirken kann. In seinem Vortrag zeigte er auf, wie Daten zunehmend bedeutender werden als Preise, wie Monopolbildung den Wettbewerb behindert und wie die „Sharing Economy“ mit dem Eigentumsgedanken konkurriert. Dennoch hat nach Ansicht von Wambach auch die Internetwirtschaft das Potenzial, Wohlstand zu schaffen. Das erfordere jedoch staatliches Eingreifen, um Wettbewerbseinschränkungen zu verhindern, insbesondere durch große Internetkonzerne wie Facebook oder Amazon.

„Die alten Leitplanken, mit denen die Soziale Marktwirtschaft die wohlstandsmehrenden Kräfte schützte, passen heute nicht mehr. Sie müssen erneuert werden“, forderte der renommierte Ökonom, der auch der Monopolkommission vorsitzt. Er sprach sich für eine schlagkräftige Missbrauchsaufsicht aus. Wambach: „Wenn Wettbewerbs- und Sozialpolitik umdenken und ihr Instrumentarium schärfen, kann es auch morgen produktiven Wettbewerb und auskömmliche Arbeit für alle geben.“

Mitgliedernetzwerk als Basis zum Aufbau von Plattformen

Im Anschluss nahm der Wirtschaftsforscher an der von Gros moderierten Diskussion teil. Gemeinsam mit Sandra Bindler, Vorstandsvorsitzende der Münchner Bank eG, Philipp Depiereux, CEO der etventure GmbH, und Eckhard Schwarzer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Datev, diskutierten sie über die Chancen des genossenschaftlichen Geschäftsmodells in der digitalen Welt.

„Wir haben ein Riesen-Netzwerk“, stellte Bankerin Bindler fest. Dabei verwies sie auf die 2,9 Millionen Mitglieder der bayerischen Genossenschaften. Dieses könnten die Unternehmen nutzen, um eigene Online-Plattformen aufzubauen, sagte Datev-Vorstand Schwarzer. Es reiche aber nicht, sich auf dem derzeitigen Erfolg auszuruhen. Die Unternehmen müssten sich darüber Gedanken machen, ob ihre Geschäftsmodelle perspektivisch von Wettbewerbern unterlaufen werden könnten. „Wir müssen uns ständig hinterfragen“, mahnte Schwarzer. Dazu gehöre es auch, in Unternehmen Silodenken durch eine stärkere Kultur der bereichsübergreifenden Zusammenarbeit abzulösen.

Digital-Berater Depiereux empfahl den Genossenschaften, bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsmodelle die Nutzer in den Mittelpunkt zu stellen. „Fragen Sie Ihre Kunden, was sie wollen und brauchen“, sagte er. Auf dieser Basis sollten die Unternehmen neue Leistungen entwickeln und testen, bevor sie auf den Markt gebracht werden. So ließen sich erfolgversprechende Produktideen ermitteln.

Verbandstag 2020 findet auf dem Nockherberg statt

Der Verbandstag des GVB ist ein Netzwerktreffen der mittelständischen bayerischen Wirtschaft und findet jedes Jahr statt. Neben Vertretern der 1.242 Mitgliedsgenossenschaften nehmen Verbund- und Kooperationspartner, politische Entscheider und Journalisten an dem Austausch teil. Der nächste Verbandstag am 16. Juli 2020 wird erstmals auf dem Nockherberg in München ausgerichtet.

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Verbandsnachricht Sonstige
news-1370 Mon, 22 Jul 2019 15:19:34 +0200 Land&Leben: Reduzierung von Abdrift - was bedeutet dies für die Bauern? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/landleben-reduzierung-von-abdrift-was-bedeutet-dies-fuer-die-bauern.html Das Land Südtirol hat die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln neu geregelt. Somit soll die Abdrift auf ein Minimum reduziert werden. Markus Knoll vom Südtiroler Beratungsring für Obst- und Weinbau analysiert, was die Landwirte aufgrund der neuen Regelung beachten müssen. Ein weiteres Thema der RAI-Südtirol-Sendung vom 21.07.2019:

  • Risiko Landwirtschaft - Ursachen und Vorbeugung von Unfällen in der Landwirtschaft. Mit Sebastian Wieser vom INAIL. 

Jetzt reinhören!

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Bozen und Umgebung Obst Sonstige
news-1368 Fri, 19 Jul 2019 09:22:57 +0200 RVS-Führungsspitze zu Besuch beim Raiffeisenverband in der Steiermark https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/rvs-fuehrungsspitze-zu-besuch-beim-raiffeisenverband-in-der-steiermark.html Vor kurzem haben sich die Führungsspitze des Südtiroler Raiffeisenverbandes und Mitglieder des Verwaltungsrates in Graz mit den Vertretern des Raiffeisenverbandes Steiermark zum fachlichen Austausch getroffen. Die Steirer Genossenschaftsvertreter hatten für die insgesamt 25 Gäste aus Südtirol ein vielseitiges Programm vorbereitet: Im Zentrum des Interesses stand dabei das institutsbezogene Sicherungssystem (IPS) der Steirischen Raiffeisenkassen. Gleich am ersten Tag fand dazu eine ausführliche Diskussionsrunde zwischen den Vertretern aus Südtirol und der Steiermark statt. Im Anschluss daran konnte die Delegation aus Südtirol die Raiffeisen-Landesbank in Graz und das Raiffeisen Rechenzentrums (RRZ) in Raaba-Grambach nahe Graz besichtigen, das vor genau zehn Jahren eröffnet wurde und als international zertifiziertes Bankrechenzentrum umfassende IT-Dienstleistungen auch für externe Firmen anbietet.

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Verbandsnachricht Sonstige
news-1366 Wed, 17 Jul 2019 16:11:46 +0200 Herbert Dorfmann ist neuer EVP Koordinator des Landwirtschaftsausschusses https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/herbert-dorfmann-ist-neuer-evp-koordinator-des-landwirtschaftsausschusses.html Als Herausforderung und Ehre zugleich bezeichnet der Südtiroler Europaparlamentarier Herbert Dorfmann seine heutige Wahl zum Koordinator der Europäischen Volkspartei EVP im Landwirtschaftsausschuss des Europäischen Parlaments. Eine große Mehrheit entschied sich für den 50-Jährigen, der als Agronom und ehemaliger Direktor des Südtiroler Bauernbundes die Anliegen der Landwirtschaft bestens kennt. Der SVP-Politiker ist in dritter Amtszeit in Brüssel und war in den bisherigen Legislaturperioden bereits Mitglied des Landwirtschaftsausschusses. Dabei hat er wichtige Dossiers verfasst, im Vorjahr unter anderem den Bericht zur Ernährung und Landwirtschaft der Zukunft. Darin hat das Europäische Parlament seinen Standpunkt zur Gemeinsamen Agrarpolitik für den Zeitraum 2020-2027 festgelegt.

Herbert Dorfmann wird in dieser Amtszeit des Parlaments die herausfordernde Aufgabe haben, die Landwirtschaftspolitik der Europäischen Volkspartei zu koordinieren. Als Koordinator ist der Südtiroler EU-Parlamentarier der politische Leiter der EVP für Agrarfragen und wichtiger Ansprechpartner für Agrarfragen im Parlament. Die EVP-Fraktion ist die größte Fraktion im Europäischen Parlament und entsprechend spielen die Abgeordneten der EVP im Agrarausschuss, welche nun von Herbert Dorfmann geleitet werden, eine wichtige Rolle. 

"Es ehrt und freut mich sehr, dass mich meine Parteikollegen gewählt haben“, sagt Herbert Dorfmann. Er werde die Aufgaben des Koordinators mit großem Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein ausführen. „In den kommenden Jahren haben wir uns entscheidenden Herausforderungen zu stellen, was die Zukunft der europäischen Landwirtschaft angeht“, sagt der Südtiroler Politiker.

„Ich werde mein Bestes geben, um den Forderungen unserer Landwirte und der europäischen Bürgerinnen und Bürger insgesamt gerecht zu werden.“ Herbert Dorfmann will Qualitätsprodukte fördern, die Einhaltung europäischer Normen über die europäischen Grenzen hinaus einfordern, die Entwicklung und den Schutz des ländlichen Raumes unterstützen und ein besonderes Augenmerk auf die kleinstrukturierte Landwirtschaft legen: auf Familienbetriebe, die in Berg- und benachteiligten Gebieten ihre bäuerlichen Betriebe führen. 
 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1364 Wed, 17 Jul 2019 15:29:24 +0200 Paul Gasser ein Sechziger https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/paul-gasser-ein-sechziger.html Am 25. Juni feierte Generaldirektor Paul Gasser seinen 60. Geburtstag. Mit einer kleinen Feier gratulierte der Raiffeisenverband Mitte Juli im Restaurant „Zur Kaiserkron“ in Bozen zum runden Jubiläum. Paul Gasser kam 1992 als Direktor zum Raiffeisen Versicherungsdienst, von 2001 bis 2008 war er Vizedirektor und Leiter der Hauptabteilung Bankwirtschaft im Raiffeisenverband und seit 2009 ist er dessen Generaldirektor.

„Paul Gasser ist eine Persönlichkeit, die große Wertschätzung weit über die Raiffeisenorganisation hinaus genießt“, sagte Verbandsobmann Herbert Von Leon in seiner Geburtstagsrede. Von Leon bezeichnete Gasser als Führungspersönlichkeit, die stets der Sache diene, den Raiffeisenverband erneuert und weiterentwickelt habe und zum Nutzen der Raiffeisenorganisation enge Beziehungen im In- und Ausland pflege.

„Als Obmann schätze ich mich glücklich, Paul Gasser als Generaldirektor an der Seite zu haben“, meinte Von Leon. Mit einem Geschenk bedankte er sich im Namen des Verwaltungs- und Aufsichtsrates und des Führungskreises für seinen großen Einsatz und die gute Zusammenarbeit und wünschte ihm weiterhin viel Erfolg, Gesundheit und Zufriedenheit.

„Ich möchte keine andere Arbeit machen“, sagte Gasser und hob die Bedeutung der genossenschaftlichen Werte hervor, die er selbst authentisch zu leben versuche. Für ihn sei es ein Glück, eine gute Ausbildung genossen zu haben und in Südtirol leben und arbeiten zu dürfen.

Er dankte Obmann Von Leon und der Geburtstagsrunde für die Glückwünsche. Seiner Familie dankte er für den großen Rückhalt, der ihm sein berufliches und auch gesellschaftliches Engagement erst ermögliche. So mache es ihm auch eine besondere Freude, sich im lokalen Musik- und Kunstbereich einzusetzen. Vor allem aber sei er dankbar für seine Gesundheit, die letztlich für alles die Voraussetzung sei. 

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1362 Tue, 16 Jul 2019 16:20:22 +0200 „Offenheit für Neues macht vieles möglich“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/offenheit-fuer-neues-macht-vieles-moeglich.html Der Raiffeisenverband Tirol begrüßte beim Verbandstag 2019 in Innsbruck 190 Teil­nehmer, davon 75 Mitglieder. Die neue Ausrichtung des Verbandes soll die Dienst­leistungen „noch spürbarer“ machen. Der Raiffeisenverband Tirol blickte beim Verbandstag 2019 auf zahlreiche Aktivitäten und wirtschaftliche Erfolge zurück. „Das Jahr 2018 war für uns ein Jahr der Reflexion“, betonte Verbandsobmann Wolfgang Moosbrugger in seiner Eröffnungsrede. Man habe sich mit der Kraft der Idee von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, dessen Geburtstag sich im Vorjahr zum 200. Mal jährte, an die Wurzeln der Genossenschaft zurückbesonnen. Dabei sei vielen „die Aktualität der Vision ‚Was einer nicht vermag, das vermögen viele’ richtig bewusst gemacht worden. Darüber hinaus wurde auch die strategische Neuausrichtung des Raiffeisenverbandes Tirol initiiert. „Der interne Strategieprozess hat begonnen. Das kann man aber nicht von heute auf morgen machen“, sagte Moosbrugger. Der Fokus werde dabei noch stärker auf die Verbandsmitglieder als Kunden gelegt. „Wir möchten unsere Dienstleistungen noch spürbarer machen. Die neue Aktualität der Genossenschaft hilft uns dabei, die gemeinsam formulierten Ziele zum Wohl unserer Kunden umzusetzen“, strich der Verbands-obmann hervor. Das Konzept der Genossenschaft mit den Prinzipien Solidarität und Subsidiarität sei aktueller denn je. Das oberste Ziel sei es, das alle Beteiligten einen Vorteil erfahren. Miteinander reden sei das Ziel, aber auch die Lösung für eine gute Genossenschaft. „Offenheit für Neues mache vieles möglich. Raiffeisen steht für ein verbindliches Füreinander, weg vom ‚Entweder-oder’ hin zum ‚Sowohl-als-auch’. Das hat zeitlose Gültigkeit – heute wie morgen – und gibt uns Vertrauen für das Übermorgen“, so Moosbrugger weiter.  Die künftigen Herausforderungen sieht der Verbandsobmann in den globalen Megatrends wie etwa der zunehmenden Digitalisierung aller Lebensbereiche, vor allem des Bankgeschäfts, kombiniert mit der Rückbesinnung auf die genossenschaftlichen Werte der Nachhaltigkeit und Regionalität.

Raiffeisenbanken gefordert

Einen wirtschaftlichen Überblick gab die Geschäftsführung der Raiffeisenverbandes, die Verbandsdirektoren Peter Sapl und Edwin Grubert. In dem guten konjunkturellen Umfeld 2018 in Österreich konnten sich auch die Mitgliedsbetriebe des Raiffeisenverbandes Tirol gut positionieren.

  • Die aggregierte Bilanzsumme der 65 Tiroler Raiffeisenbanken legte im Vorjahr um 4,8 Prozent im Jahresabstand auf 12,3 Mrd. Euro zu.
  • Die durchschnittliche Eigenmittelquote lag bei 19,3 Prozent.
  • Bei den Einlagen gab es einen Zuwachs um 5,5 Prozent auf 9,3 Mrd. Euro, während die Ausleihungen um 5,6 Prozent auf 8,5 Mrd. Euro stiegen.

Alles in allem erzielten die Raiffeisenbanken „sehr, sehr gute Steigerungsraten. Mit der Ertragslage sind wir aber nicht zufrieden“, resümierte Verbandsdirektor Sapl.

Die Raiffeisenbanken seien nach wie vor sehr gefordert und das werde sich nicht so rasch ändern, ist Sapl überzeugt, der unter anderem auf „eine Hyperinflation an rechtlichen Vorschriften“ verwies: „Wir können uns sicher sein, dass dies in dieser Tonart weitergehen wird.“ Auch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank werde anhalten, eine Zinserhöhung sei nicht in Sicht. „Wir sehen aus Übersee, dass das Gegenteil eher passieren wird“, so Sapl. Aufgrund des Geschäftsmodells sei der Kostendruck stark, „der Ruf nach mehr Effizienz ist sehr, sehr hoch“.

Im Warenbereich gebe es acht selbstständige Lagerhäuser, fünf warenführende Raiffeisenbanken und insgesamt 24 Standorte von „Unser Lagerhaus“ (WHG Kärnten), die insgesamt rund 500 Mitarbeitern beschäftigen und einen Umsatz von 220 Mio. Euro erwirtschaften. Im Vorjahr wurden rund 10 Mio. Euro in Tirol investiert. „Wir sehen, dass das Warengeschäft zunehmen wird, wie man an den aktuellen Investitionen etwa im Lagerhaus Kufstein sieht“, erklärte Sapl. Im Bereich Milch seien nach der Fusion der Tirol Milch mit der Berglandmilch sieben operativ tätige Genossenschaften mit einem Umsatz von 27 Mio. Euro tätig. Der Energiebereich umfasst 19 Genossenschaften mit positiven Betriebsergebnissen und einem Umsatz von über 13 Mio. Euro. Darüber hinaus sind insgesamt 36 sonstige Genossenschaften, die sich mit unterschiedlichen Geschäftsfeldern beschäftigen, Mitglied des Raiffeisenverbandes Tirol. Insgesamt gehörten im Vorjahr 161 Mitglieder dem Raiffeisenverband an.

Haltung und Werte

Johannes Ortner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Landesbank Tirol, wünscht sich, dass die Raiffeisenorganisation Haltung bei den Themen Genossenschaft und genossenschaftliche Werte auch nach dem Jubiläumsjahr bewahrt und weiterhin hochhält. „Viele stellen ein Werkzeug, ein Agrarprodukt her oder vergeben einen Kredit, aber wie man dies verkauft, hat sehr viel mit Haltung und Werten zu tun. Wir als Raiffeisenorganisation sind sehr gut beraten, uns in dieser Haltung anders zu positionieren, als es unsere Konkurrenten tun“, betonte Ortner.

Den Jahresabschluss des Raiffeisenverbandes prüfte Michael Laminger, Generalrevisor des Österreichischen Raiffeisenverbandes, und bestätigte, dass dieser ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Verbandes widerspiegelte. Den eingeleiteten Strategieprozess begrüßte Laminger und gab den Mitgliedern mit: „Achten Sie auf Ihren Raiffeisenverband, gehen Sie sorgsam mit ihm um. Der Raiffeisenverband ist eine Institution wie ein Gericht oder der Bundespräsident. Und bei Institutionen wird man sich oft erst in Krisenfällen bewusst, wie sehr man sie braucht. Vor einigen Jahren wollten manche noch den Bundespräsidenten abschaffen, heute sind alle froh, dass wir einen starken Bundespräsidenten haben.“

Spannende Sichtweisen aus dem Spitzensport vermittelte Skispringer-Legende und Gastredner Toni Innauer. Unter dem Titel „Bekenntnis zur Beständigkeit und Mut zur Veränderung“ bereitete Innauer Anekdoten und Lehren aus seiner Lebenserfahrung als Sportler bzw. Trainer des Nationalteams der Skispringer und spann dabei immer wieder den Bogen zur Wirtschaft. Bei Unternehmen wie im Spitzensport sei das richtige Timing für Veränderung oft entscheidend, um erfolgreich zu werden bzw. zu bleiben. „Skispringen ist eine riskante Sportart, bei der viel auf Beständigkeit und Erfahrung Wert gelegt wird. Man wird nicht sofort eine neue Theorie gleich auf einer großen Schanze versuchen. Das Risiko zu scheitern wäre zu groß“, sagte Innauer. Heute sei es aufgrund technischer Möglichkeiten leichter, Innovationen auszuprobieren. Dabei sei es wichtig auch Fehler zu machen, weil diese „eine Orientierungshilfe sein können. Wenn man versucht, dem Fehler immer auszuweichen, dann wird man nicht mehr wissen, wie die Realität wirklich beschaffen ist“, so Innauer.

Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Raiffeisen Zeitung Österreich 

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Verbandsnachricht Sonstige
news-1355 Tue, 09 Jul 2019 08:34:09 +0200 VHS Südtirol: Das neue Kursprogramm ist da https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/vhs-suedtirol-das-neue-kursprogramm-ist-da.html Mit rund 1000 Kursangeboten pro Semester gehört die Volkshochschule Südtirol zu den größten Weiterbildungseinrichtungen Südtirols. Das neue Herbstprogramm 2019 ist nun veröffentlicht und buchbar: ein kreatives, lehrreiches aber auch genussvolles und innovatives Programm erwartet die Teilnehmer. Schwerpunkte liegen u. a. auf dem Thema Digitalisierung und der beruflichen Weiterbildung. Eine große Herausforderung in der Weiterbildung stellt das Thema Digitalisierung dar. Dabei versteht sich die VHS als Begleiterin und Stütze in einer Welt, die sich zunehmend schnell wandelt und erachtet es als wichtig, mit den Kursangeboten auch das Bewusstsein für Verantwortung und Sicherheit im Umgang mit den neuen Medien zu schaffen. Präsident Oswald Rogger: „Wir stellen uns ständig neuen Herausforderungen und Bedürfnissen, die große Stärke der VHS ist es dabei, immer ein Ort der Begegnung und der Auseinandersetzung mit den verschiedensten Themen zu sein“.

Mit „Investitionsmanagement“, „Employee Experience: Mitarbeiter-Erfahrung als Erfolgsfaktor“ und „Starke Menschen - Starke Unternehmen - Starke Ergebnisse. Gesunde und innovative Unternehmenskultur für Ihren Erfolg!“ hat die VHS neue Angebote in der beruflichen Weiterbildung geschaffen. Für Mitarbeiter und Führungskräfte will die VHS über diese und weitere Angebote verstärkt Wissen und praktische Werkzeuge für die beruflichen Herausforderungen vermitteln.

Neue Ziele steuern Reisen, Tagesfahrten und Exkursionen im Herbst an. So wird die VHS unter anderem Ravenna mit Stefan Demetz und Neapel mit Giacomo Fornari bereisen, Hans Heiss führt durch die Altstadt von Brixen und erläutert die Geschichte der Stadt. Bei den Sprachkursangeboten darf man sich im Herbst neben Englisch, Französisch und Spanisch u. a. auf Arabisch, Russisch, Chinesisch und Afrikaans freuen.

Mit „Lach-Yoga“ und „Faszienmassage mit der Blackroll“ finden sich neue Bewegungskurse im Programm. Erstmals gibt es Im Herbst eine Zusammenarbeit mit der Sprechstunde auf Rai Südtirol: „Gesundheit kompakt“ nennt sich die neue kostenlose Vortragsreihe, die aktuelle Gesundheitsthemen in den Mittelpunkt stellt. Hobby-Köche kommen zudem voll auf ihre Kosten: Die VHS ist zu Gast in den besten Küchen des Landes und wird u. a. Mali Höller, Luis Agostini, Herbert Hintner und Gregor Eschgfäller in deren eigenen Küchen über die Schulter schauen.

„Neue Trends und die Bedürfnisse der Menschen zu erkennen und in neue Kursinhalte und -formate zu verpacken, ist die große Herausforderung der VHS, aber gerade auch das Spannende an unserer Tätigkeit. Ich denke, dies ist uns mit dem aktuellen Programm durchaus gelungen“, freut sich Direktorin Barbara Pixner.

Um den Pool an Kursideen zu erweitern, ergreift die VHS diesen Sommer erstmals eine neue Initiative: Zwei Seminarräume – je einer in Bozen und einer in Brixen – stehen in den kommenden Wochen allen Mitarbeitern, Referenten und Teilnehmern der VHS offen, um hier ganz frei Wünsche und Ideen für das kommende Kursprogramm zu hinterlassen.

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Bozen und Umgebung Kultur Sonstige
news-1351 Wed, 03 Jul 2019 08:45:05 +0200 Raiffeisen-Pionier Sepp Jocher zum Gedenken https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/raiffeisen-pionier-sepp-jocher-zum-gedenken.html Am 29. Juni ist im Alter von 89 Jahren der Ehrenobmann der Raiffeisenkasse Eisacktal Josef Jocher verstorben. Sepp Jocher hat die Raiffeisen-Geldorganisation über Jahrzehnte mitgeprägt. Sein Weg begann 1970 als Obmann der Raiffeisenkasse St. Andrä-Afers, in der Folge war er Gründungsobmann und Obmann der Raiffeisenkasse Eisacktal von 1973 bis 2003. Als treibende Kraft hat sich der engagierte Kaufmann aus St. Andrä für die Fusion der Raiffeisenkassen rund um Brixen eingesetzt. „Sein Weitblick damals ist die Grundlage für den Erfolg von heute“, sagte Karl Leitner, Direktor der Raiffeisenkasse Eisacktal, bei der Beerdigung von Ehrenobmann Sepp Jocher am 2. Juli.

Neben seiner Tätigkeit in der Raiffeisenkasse Eisacktal engagierte sich Sepp Jocher 20 Jahre als Verwaltungsrat in der Raiffeisen Landesbank und 15 Jahre als Verwaltungsrat im Raiffeisenverband. Für seinen Einsatz wurde er am 12. April 2003 mit der Raiffeisen-Ehrennadel in Gold geehrt. „Gerne mit einem Lächeln auf den Lippen, versteht es Sepp Jocher stets zu sozialisieren, und jede Art der Polarisierung ist ihm fremd“, charakterisierte ihn der langjährige Raiffeisenverbandsdirektor und Landsmann Konrad Palla damals in seiner Laudatio.

„Seine Triebfeder waren weder Sachwerte noch Ehrungen, sondern Überzeugungen und Weitsicht, Sepp war ein echter Pionier“, sagte Direktor Karl Leitner bei der Beerdigung. Dabei zeichnete ihn vor allem ein Wesenszug besonders aus – seine Ausgewogenheit. „Immer wieder ist es ihm gelungen, Menschen und ihre Ansichten zusammenzuführen und mit dem Ergebnis einen Mehrwert für das Gemeinwesen zu schaffen“, so Leitner.

Mit Sepp Jocher verliert die Raiffeisenorganisation Südtirol einen engagierten und umsichtigen Mitgestalter, der sichtbare Spuren hinterlassen hat.

 

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1337 Mon, 01 Jul 2019 14:26:00 +0200 Carsharing Südtirol: Teilen statt Besitzen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/carsharing-suedtirol-teilen-statt-besitzen.html Die Genossenschaft Carsharing Südtirol bietet einen nachhaltigen Autoverleih an. Wie es funktioniert und warum es für viele Kunden eine günstige Alternative ist. Carsharing - was ist das?

Carsharing ist die organisierte gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen. Die Nutzer besitzen dabei das Auto nicht selbst, sondern teilen es mit anderen. Eine kleine Gruppe von Organisationen und engagierten Privatpersonen schloss sich zur Genossenschaft Carsharing Südtirol zusammen, um diesen Dienst hierzulande anzubieten. Das Ziel: Die Mobilität um eine umweltschonende und flexible Variante zu bereichern. Die Kunden schätzen am Dienst laut Cristina Larcher, Obfrau von Carsharing Südtirol, besonders den Nachhaltigkeitsaspekt. Außerdem müssen sie sich nicht um die Anschaffung, Instandhaltung, Versicherung oder Revision kümmern. Abgesehen von einer Jahresgebühr von 75 Euro bezahlt der Kunde nur für den Zeitraum, wenn er das Fahrzeug benutzt.

So funktioniert die Buchung

Nach der einmaligen Registrierung kann der Kunde via App die Verfügbarkeit der Fahrzeuge in seiner Umgebung prüfen. Zur Flotte gehören folgende Autos ...

  • VW UP! / VW E-UP! (E-Auto)
  • VW Golf / VW E-Golf (E-Auto)
  • VW Caddy
  • VW Golf Variant 
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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1339 Thu, 27 Jun 2019 16:45:00 +0200 Tourismusvereine als Genossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/tourismusvereine-als-genossenschaften.html Derzeit gibt es in Südtirol 76 Tourismusvereine, die sich als Schnittstelle zwischen Touristen und Dienstleistern um die Belange vor Ort kümmern. Bisher wurden die meisten als Vereine geführt. Jetzt steht bei vielen eine Umwandlung der Unternehmensform an. Warum die Genossenschaft die ideale Form für Tourismusorganisationen ist. Sie verwalten Buchungen, vermitteln touristische Angebote und kümmern sich um eine entsprechende Orts- und Strukturpflege: die Tourismusvereine. Sie sind meist ein Zusammenschluss von Beherbergungsbetrieben, den Betreibern von Aufstiegsanlagen und Skischulen, Berg- und Skiführern, Dienstleistern, Kaufleuten und Handwerkern. Also all jenen, die unmittelbar vom Tourismus profitieren und daran interessiert sind, dass sich das Angebot, die Infrastruktur und das Ortsbild tourismusgerecht entwickeln und erhalten.

Tourismusvereine in Südtirol sind  durch das  Landesgesetz  Nr. 15 vom 19. September 2017 geregelt. Demzufolge können sie die Rechtsform eines Vereins oder einer Genossenschaft einnehmen. Auf jeden Fall aber müssen die bestehenden Tourismusvereine und Tourismusgenossenschaften innerhalb 2019 ihre Statuten anpassen. Die Frage nach der Rechtsform steht bei vielen Vereinen auch deshalb an, weil das das steuerliche Pauschalsystem für die gewerblichen Einnahmen  (Gesetz Nr. 398/1991) für die Tourismusvereine ab 2020 oder 2021 abgeschafft wird.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1341 Mon, 24 Jun 2019 10:39:54 +0200 Südtiroler Mobilitätspreis: Teilnehmen und gewinnen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/suedtiroler-mobilitaetspreis-teilnehmen-und-gewinnen.html Die Südtiroler Landesregierung vergibt heuer bereits zum dritten Mal den „Südtiroler Mobilitätspreis“. Teilnehmen können alle Betriebe, öffentlichen Körperschaften, Vereine und Organisationen, die (auch teilweise) abgeschlossene Projekte und Initiativen zum Thema nachhaltige Mobilität vorweisen können. Bei der Bewertung der eingereichten Projekte ist der Beitrag zur Schaffung nachhaltiger Mobilität gemäß Prioritätenskala Verkehr vermeiden, verlagern und verbessern ausschlaggebend. Aber auch die Breitenwirkung und das Sensibilisierungspotential des Projektes sowie Kreativität und Innovationsgehalt werden honoriert.

Die Sieger des Südtiroler Mobilitätspreises erhalten für den ersten Platz 6.000 Euro, für den zweiten 2.000 Euro und für den dritten 1.000 Euro. Überdies kann die Jury für besonders innovative und originelle Projekte einen mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis vergeben.

Bewerben auch Sie sich mit Ihrem Betrieb oder Ihrem Verein und reichen Sie die Projekte noch bis zum 31. Juli 2019 ein. Das entsprechende Formular sowie das Reglement können Sie hier herunterladen: https://www.greenmobility.bz.it/mobilitaetspreis/. Bitte das ausgefüllte Formular bis einschließlich 31.Juli an die E-Mail-Adresse greenmobility(at)sta.bz.it senden.

Bei Fragen können Sie sich gerne an Alessandro Xausa (Tel: 0471 057304, Mail: alessandro.xausa@oekoinstitut.it) oder Olivia Kieser (Tel: 0471 312 858, Mail: Olivia.Kieser@sta.bz.it) wenden.

Auch der Unternehmer-Gewinner des Vorjahres erteilt Ihnen gerne Auskunft: Benjamin Profanter - Profanter Backstube/Panificio (Tel: 0472 885588, Mail: benjamin(at)profanter.it).

Der Südtiroler Mobilitätspreis 2019 wird während der Europäischen Mobilitätswoche, die jährlich zwischen dem 16. und 22. September stattfindet, feierlich verliehen.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1300 Thu, 20 Jun 2019 10:38:00 +0200 Franz Kaser https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/franz-kaser.html Franz Kaser ist eine bedeutende Persönlichkeit des Südtiroler Genossenschaftswesens. Trotz schwieriger Kindheit auf einem Bergbauernhof in Lüsen schaffte er den sozialen Aufstieg und war über 30 Jahre lang Bürgermeister der Gemeinde Lüsen und ebenso lange Obmann des Milchhofs Brixen. Mit richtungsweisenden Entscheidungen führte er nicht nur die Genossenschaft zum Erfolg. Wenn Franz Kaser heute über den Großplonerhof in Lüsen führt, schwingt Gelassenheit und ein bisschen Stolz mit. Als eines von zehn Kindern wächst er auf einen Lüsner Bauernhof in bescheidenen Verhältnissen auf. Erst mit 23 Jahren kommt der heute 86-Jährige dazu in Dietenheim eine weiterführende landwirtschaftliche Schule zu besuchen. Sein Gespür für soziale Gerechtigkeit und das Interesse für Politik bringen ihn rasch weiter. Er unterstützt Mitbürger im Dorf beim Ausfüllen von Ansuchen und engagiert sich schon früh in der Gemeindepolitik von Lüsen. Zunächst als Gemeinderat und Gemeindereferent, später als Vizebürgermeister und leitet schließlich über 31 Jahre lang als Bürgermeister die Geschicke des Dorfes.

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1336 Tue, 18 Jun 2019 11:54:39 +0200 Genossenschaftswesen im Fokus https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/genossenschaftswesen-im-fokus.html Die Jahresvollversammlung des Raiffeisenverbandes Südtirols bietet nicht nur einen Blick auf die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres, sondern auch Raum für Austausch mit hochrangigen Vertretern der nationalen und internationalen Partnerorganisationen und den Vertretern der Landespolitik, die heuer in einer moderierten Gesprächsrunde mit Markus Frings zu Wort kamen. Wenn hochrangige Vertreter im Rahmen der Vollversammlung auf das Podium gerufen werden, geht es um aktuelle Themen aus dem Raiffeisen Genossenschaftswesen. Derzeit fallen das institutsbezogene Sicherungssystem für die Raiffeisenkassen, das Genossenschaftswesen und die Aktualität der genossenschaftlichen Werte besonders ins Gewicht. Dies zeigten die einzelnen Beiträge der Interviewten.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1330 Thu, 13 Jun 2019 10:17:27 +0200 2018: ein wegweisendes Jahr für die Raiffeisenorganisation https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/2018-ein-wegweisendes-jahr-fuer-die-raiffeisenorganisation.html Auf der diesjährigen Vollversammlung zog der Raiffeisenverband Südtirol Bilanz über das vergangene Geschäftsjahr. Die Südtiroler Raiffeisen-Genossenschaften zeigen sich ungebrochen solide, stark und stabil. Die Schwerpunkte 2018 waren die Durchsetzung des institutsbezogenen Sicherungssystems für die Raiffeisenkassen, die organisatorische Neuausrichtung des Verbandes und die Umsetzung der neuen IT-Strategie. „Das Geschäftsjahr 2018 war für die Raiffeisenorganisation ein wegweisendes Jahr mit maßgeblichen Entscheidungen für die Zukunft“, sagte Verbandsobmann Herbert Von Leon vor Vertretern der 366 Mitgliedsgenossenschaften, Politik und Wirtschaft. Generaldirektor Paul Gasser betonte: „Wir konnten den strategischen Veränderungs- und Erneuerungsprozess in der Raiffeisen-Organisation erfolgreich fortsetzen.“

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1328 Wed, 12 Jun 2019 14:29:13 +0200 Nachwuchskicker begeistern bei VSS/Raiffeisen Jugendfußball-Landesmeisterschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/nachwuchskicker-begeistern-bei-vssraiffeisen-jugendfussball-landesmeisterschaften.html Nach mehr als 3.000 Saisonspielen wurden am 10. Juni in Nals zum insgesamt 42. Mal die VSS/Raiffeisen Landeslandesmeister im Jugendfußball gekürt. Bei perfekten Bedingungen und bestem Fußballwetter spielten mehr als 300 Kinder in den Altersklassen U9, U10, U11, U12, U13 und U14 um die begehrten VSS/Raiffeisen-Landesmeistertitel und sorgten so für einen großartigen Saisonabschluss. Insgesamt 486 Jugendmannschaften nahmen in der Saison 2018/2019 an den VSS/Raiffeisen Jugendfußball-Landesmeisterschaften teil. In Nals zeigten nun die 24 erfolgreichsten Teams der Saison ihr Können und begeisterten damit die zahlreich mitgereisten Fans. Gleich in sechs Altersklassen – U9, U10, U11, U12, U13 und U14 – wurden VSS/Raiffeisen-Landesmeister gekürt. Besonders die jüngsten Nachwuchskicker ließen ihr großes Potential des Öfteren aufblitzen. In einem hochklassigen Finale der Kategorie U9 gewann dabei letztlich der Bozner FC mit 3:0 gegen den ASV Tscherms/Marling und holte sich so den begehrten VSS/Raiffeisen-Landesmeistertitel.

U10-Meisterschaft: Hochklassiges Finale

Hochklassig war auch das Finale der U10-Meisterschaft. Nach vierzig Minuten jubelten zwar die Nachwuchskicker des AFC Südtirol über einen 5:1-Sieg gegen den ASV Prad. Das Ergebnis spiegelte allerdings nicht unbedingt den Spielverlauf wider, denn die Obervinschger hielten lange bravourös dagegen und hatten selbst einige Möglichkeiten das Spiel offener zu gestalten. Mit einem Déjà-vu der negativen Art mussten hingegen die Kicker des ASD Olimpia Merano klarkommen. Wie im Vorjahr kämpfte sich die Mannschaft in der Kategorie U11 ins Finale, verlor dort aber nach großem Kampf mit 0:3 gegen abgeklärtere Nachwuchskicker des Bozner FC.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1327 Wed, 12 Jun 2019 10:50:23 +0200 Notfallübung im Südtiroler Kinderdorf https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/notfalluebung-im-suedtiroler-kinderdorf.html Seit zweieinhalb Jahren bildet Hanjörg Meraner, Rettungssanitäter beim Weißen Kreuz Brixen, sechs Jugendlichen des Südtiroler Kinderdorfes zu JugendnotfallsanitäterInnen aus und vermittelt ihnen Theorie und Praxis. Erfolgreich, wie eine Notfallübung gezeigt hat. Wenn ein Rettungswagen des Weißen Kreuzes ins Kinderdorf kommt, kann es ein Ernstfall sein, oder, wie Anfang Juni, eine Übung. Das Szenario:

Insgesamt vier Schwerverletzte, darunter auch Heinz Senoner, Direktor des Südtiroler Kinderdorfes, mit einer schweren Verwundung am Bein, ein Kind mit einer Knöchelfraktur, eine junge Frau mit Verbrennungen 2. Grades und ein Mann mit einem Herzinfarkt. Sie alle waren von der Schminkgruppe des Weißes Kreuzes, Sektion Brixen, beeindruckend geschminkt und in die Symptomatik der verschiedenen Verletzungen eingewiesen worden.

Wie das Südtiroler Kinderdorf in einer Aussendung schreibt waren die Jugendlichen zunächst zu den verschiedenen Einsatzorten gerufen worden. Sie übernahmen vorbildhaft die Erstversorgung der Verletzten. Anschließend wurde die Rettungskette simuliert: Notruf, Eintreffen der Rettungskräfte, Einweisung der Rettungskräfte, Übernahme der Patienten durch das Weiße Kreuz und Abtransport.

Bei einer Nachbesprechung wurden die verschiedenen Einsätze besprochen. Die Jugendlichen können auf ihre Leistungen sehr stolz sein. Sie haben die unterschiedlichen Situationen gut eingeschätzt und ihr Erste-Hilfe-Wissen einsetzen können. Auch die Rückmeldung der SanitäterInnen des Weißes Kreuzes bestätigen, dass die „Basics“ der Erstversorgung vorhanden sind.

Das Erste Hilfe Projekt „JugendnotfallsanitäterInnen“, läuft seit über zwei Jahren im Südtiroler Kinderdorf. Die Jugendlichen lernen dabei nicht nur Erste Hilfe zu leisten, sondern auch sich selbst einschätzen und mit außergewöhnlichen Situation umzugehen.

Daneben entwickeln sie Courage, Mut und Selbstvertrauen, Einfühlungsvermögen und Team Kompetenzen (Kommunikation, Vertrauen, Kooperation) …alles das, was sie befähigt und darin unterstützt einen weiteren Schritt in ein selbstbestimmtes und eigenständiges Lebens zu machen. Zudem ist es ein sicheres Gefühl, dass im Notfall Jugendliche im Kinderdorf sind, die die Erstversorgung „drauf haben“.

Wer macht das alle möglich?

Der beständige, motivierte und professionelle Einsatz von Hansjörg Meraner, der seit zwei Jahren diesen spannenden Prozess begleitet und der projektverantwortliche Erzieher Bendikt Egger. Heinz Senoner, Direktor des Kinderdorfes, bedankte sich bei allen Beteiligten: „Ein besonderer Dank für die gute Organisation, den reibungslosen Ablauf und das gute Gelingen der Notfallübung gilt Hansjörg Meraner, der Besatzung des Rettungswagens des Weißen Kreuzes, der Schminkgruppe des Weißen Kreuzes, den PatientenInnen und allen anderen die am Gelingen der Übung beteiligt waren. Und auch den Jugendlichen aus dem Kinderdorf, die so engagiert dabei waren."

Das Südtiroler Kinderdorf ist eine Genossenschaft und Mitglied im Raiffeisenverband Südtirol.

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1303 Tue, 11 Jun 2019 12:19:00 +0200 Raumfahrt und das Wachstum ohne Grenzen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/raumfahrt-und-das-wachstum-ohne-grenzen.html Satellitenfernsehen, Navigation, Erdbeobachtung und viele andere Bereiche unseres Alltags  wären ohne Entwicklungen aus der Raumfahrt nicht denkbar, sagt Christian Rinner, Raumfahrtexperte und Spezialist für Satelliten. Als Referent beim Anlegersymposium des Raiffeisen InvestmentClubs zeigte er auf, welche Entwicklungen sich abzeichnen. Herr Rinner, die abenteuerliche Raumfahrt der 60er Jahre hat sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr als nutzenorientierter Wirtschaftszweig etabliert. Was sind ihre wichtigsten Errungenschaften?
Christian Rinner: Die Raumfahrt hat in der Tat ihre Sturm- und Drangzeit hinter sich gelassen und sich dem Dienst der Menschheit auf der Erde verschrieben. Die Zeiten von Sputnik, Apollo und Mondlandung waren spannend und wichtig, den breiten gesellschaftlichen Nutzen konnte die Raumfahrt jedoch erst viel später beweisen. Die Technologien aus dem All haben viele neue Geschäftsmodelle und gesellschaftliche Veränderungen wie beispielsweise Autonomes Fahren durch Satellitennavigation, robotisierte Landwirtschaft, Überwachung des Ozonlochs u.a.m. hervorgebracht.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1325 Thu, 06 Jun 2019 15:13:44 +0200 Coopstart: Auf der Suche nach Start-up-Ideen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/coopstart-auf-der-suche-nach-start-up-ideen.html Am 6. Juni fand die Pressekonferenz zur Initiative Coopstart statt. Es handelt sich um eine Ausschreibung, welche von den Genossenschaftsverbänden Legacoopbund und Confcooperative Südtirol ins Leben gerufen wurde, um Ideen potentieller Gründer zu sammeln. Innovation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit: das sind die Schwerpunktthemen der Ausschreibung namens „Coopstart“, welche am 06. Juni 2019 bei einer Pressekonferenz in der Sozialgenossenschaft Mensa Clab vorgestellt wurde. Wie auch immer die Idee ausschauen mag, Coopstart bildet das Fundament indem diese wachsen, gedeihen und im besten Fall auch konkretisiert werden.

Vertreter von Legacoopbund und Confcooperative Südtirol haben einige Daten zur Ausschreibung und zu den Teilnahmebedingungen vorgelegt. Coopstart richtet sich an aufstrebende Unternehmer, die maximal 35 Jahre alt sind und ihre Unternehmensidee ausprobieren oder erweitern möchten.

Eine Kommission aus Führungskräften und Experten aus dem akademischen und kooperativen Bereich wird die besten Ideen auswählen. Auf die beiden Erstplatzierten warten eine Kapitaleinlage sowie kostenlose Beratung und Dienstleistungen von Coopservizi für ein Jahr. 

Der Vorsitzende von Legacoopbund Heini Grandi erklärte, warum solche Initiativen äußerst wichtig sind: „In einer Welt, die im ständigen Wandel ist und es immer schwieriger wird, sich zu behaupten, sind Projekte wie Coopstart ein Sprungbrett für junge Tüftler. Es wird die Möglichkeit geboten, die unternehmerische Idee vor einer kompetenten Jury vorzubringen und sie mit anderen zu vergleichen.“

Die Leiterin des Amtes für die Entwicklung des Genossenschaftswesens der Autonomen Provinz Bozen, Manuela Paulmichl, drückte ihre Wertschätzung aus und stelle fest: „Es ist äußerst wichtig, den jungen, aufstrebenden Unternehmern das Modell der Genossenschaft nahezubringen. Ideen bereichern das Genossenschaftswesen und das Wachstum neuer Genossenschaften ist immer ein positiver Mehrwert für die Gesellschaft“.

Die Ausschreibung Coopstart ist bis 30. Juli 2019 offen.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1323 Tue, 04 Jun 2019 15:26:32 +0200 Ab Herbst: Herzsportgruppe in Kaltern https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/ab-herbst-herzsportgruppe-in-kaltern.html 2007 von einer Gruppe von Ärzten und Herzfreunden gegründet, hat die Südtiroler Herzstiftung mittlerweile 26 Herzsportgruppen an 17 Orten in ganz Südtirol. Ab September 2019 gibt es auch eine Gruppe in Kaltern. Eine kardiologische Sportgruppe ist eine Gruppe von meist 15 bis 20 herzkranker Menschen, die einmal pro Woche ein gezieltes Training durchführen - je nach Leistungsfähigkeit ihres Herzes. Eine Herzsport-„Stunde“ dauert etwa 60 Minuten und beginnt meist mit Aufwärmübungen. Im Anschluss folgen gymnastische Übungen, Spielen oder speziellen Trainingsübungen (Laufen, Klettern o.ä.).

Speziell ausgebildete Übungsleiter mit Erfahrung in der sportlichen Betreuung herzkranker Menschen leiten diese Sportstunden, bei denen auch immer ein Arzt oder eine Ärztin anwesend ist. Er oder sie hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass alle Teilnehmenden vor sportlichen Überlastungen sicher sind. Auch der Arzt oder die Ärztin ist in der Betreuung von Herzsportgruppen ausgebildet und hat die erforderlichen Instrumente und Geräte, die er/sie bei Zwischenfällen brauchen könnte, stets zur Hand (z.B. Defibrillator).

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Überetsch/Unterland Sonstige
news-1313 Wed, 29 May 2019 10:47:29 +0200 Bäuerinnen vermitteln Lebensmittelkompetenzen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/baeuerinnen-vermitteln-lebensmittelkompetenzen.html Begeisterte Kinderaugen, flinke Hände, aufgeregte Kinderstimmen: Die Schüler der 1. MB Mittelschulklasse Albert Schweitzer in Bozen ließen sich bei der Abschlussveranstaltung des Projektes „Mit Bäuerinnen wertvolle Lebensmittel erleben“ beim Kochen nicht stören. Sie zeigten, was sie von der Brotzeitbäuerin Brigitte Zöschg gelernt haben. „Unser Ziel ist es, dass die Kinder lernen, selbst anzupacken und zu erfahren wieviel Spaß es macht mit Lebensmittel zu kochen und vor allem wie wertvoll sie sind“, sagte Landesbäuerin Antonia Egger bei der gestrigen Pressekonferenz in der Mittelschule Albert Schweitzer. Es geht um Regionalität, Saisonalität, Hand- und Hausgemachtes, Lebensmittelverschwendung, Stärkung des Umweltbewusstseins, Nachhaltigkeit und auch Gesundheit: All diese Themen werden mit den Schülern im Rahmen des Schulprojektes „Mit Bäuerinnen wertvolle Lebensmittel erleben“ angesprochen, und dieser Fokus auf die Werte- und Gesundheitsvermittlung macht das Projekt wertvoll.

360-Grad-Projekt in der Schule

Bereits seit fünf Jahren bietet die Südtiroler Bäuerinnenorganisation gemeinsam mit der Pädagogischen Abteilung der deutschen Bildungsdirektion das Schulprojekt in den Grundschulen an, heuer auch an zwei italienischen Grundschulen und einer ladinischen Mittelschule, denn seit kurzem wird das Projekt auch an den Mittelschulen angeboten. So auch an der Mittelschule Albert Schweizer in Bozen. Direktorin Heidi Niederkofler spricht von einem 360-gradigen Projekt: „Es geht um Ernährung, um sensibles Einkaufen, um regionale und gesunde Produkte, aber auch darum wie man Menschen verwöhnen kann, indem ich etwas Gutes koche. Die Schüler erwerben lebenspraktische Kompetenzen.“ 

Wert der Lebensmittel verstehen

An drei Vormittagen kochte Brotzeitbäuerin Brigitte Zöschg mit den Schülern vitale Gerichte und Jausen aus regionalen Produkten: „Wenn die Kinder selbst Hand anlegen empfinden sie für die Lebensmittel einen ganz anderen Wert. Sie lernen, wieviel Arbeit dahintersteckt und das wertvolle Brot landet dann auch nicht in der Mülltonne.“ Die Schülerin Ellen Schönegger spricht mit Begeisterung über die supertollen, gesunden Lebensmittel: „Die Bäuerin hat uns den Unterschied zwischen Vollkorn- und Weizenmehl erklärt. Ich habe zu Hause schon den Müsliriegel selbst gemacht. Man kann das Rezept auch abändern, z.B. die Rosinen weglassen, wenn sie einem nicht schmecken!“ 

Lernen mit allen Sinnen

Das Lernen mit allen Sinnen ist einfach nachhaltig. Davon ist Dorothea Staffler, Gesundheitsförderin an der pädagogischen Abteilung und Koordinatorin des Projektes überzeugt: „Alle sind begeistert: Die Kinder, die zu Haus mit Freude die Gerichte nachkochen, die engagierten Lehrer, die Bäuerinnen, die mit Leidenschaft ihr Wissen weitergeben und die Eltern, von denen ich sehr positive Rückmeldungen erhalte.“ Und noch etwas fördert dieses Projekt: den Gemeinschaftssinn, denn Essen und Zubereiten von Speisen ist etwas grundlegend Soziales. 
 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1304 Thu, 23 May 2019 13:40:00 +0200 eTestDays: Testfahrten im Raiffeisenverband https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/etestdays-testfahrten-im-raiffeisenverband.html Der Raiffeisenverband Südtirol erhielt vom Land zu Testzwecken für vier Tage ein E-Auto. Damit soll der Umstieg auf zukunftsweisende und saubere Mobilität gefördert werden. Nun stehen die Testergebnisse fest. Rund 350 Betriebe hatten Interesse an einem E-Auto bekundet, 75 davon konnten vier Tage lang bei der Aktion "eTestDays" ein E-Auto oder ein E-Lieferauto Probe fahren und sich vom Nutzen der emissionsfreien Fahrzeuge überzeugen. Darunter war auch der Raiffeisenverband Südtirol. 

Die Verbandsmitarbeiter Günther Schweigkofler, Markus Gasser, Manfred Thaler und Alexander Kieswetter haben einen eGolf auf seine Alltagstauglichkeit getestet. Günther Schweigkofler meint: "Ein Elektrofahrzeug würde sehr gut in unsere Fahrzeugflotte passen. Ich persönlich könnte über 90 Prozent meiner Außendienst-Strecken elektrisch zurücklegen." Auch mit der Bedienung des eGolfs kamen die Probanden sehr gut zurecht. Markus Gasser berichtet:

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1306 Wed, 22 May 2019 09:18:28 +0200 Raiffeisen InvestmentClub: Wirtschaft an der Grenze https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/raiffeisen-investmentclub-wirtschaft-an-der-grenze.html Die Auftritte zweier renommierter Referenten im Forum Brixen begeisterten die 550 Raiffeisen InvestmentClub-Mitglieder beim 19. Anlegersymposiumim: Prof. Dr. jur. Claus Kleber, Journalist und Moderator des ZDF-heute-Journals und M.Sc. Christian Rinner, Wissenschaftler und Produktmanager bei OHB System, einem der bedeutendsten Raumfahrtunternehmen Europas. Dass China die aufstrebende Macht des 21. Jahrhunderts ist - mit atemberaubendem Aufschwung, boomenden Megastädten, Rekord-Investitionen und einer beachtlichen Steigerung des Wohlstands, ist bekannt. Was neu ist, skizzierte Journalist Claus Kleber in seinem Vortrag "Zwischen dem Ausstieg der USA und dem Aufstieg Chinas - wo bleibt Europa?" Am Beispiel der südpazifischen Insel Tonga zeigte Kleber die schleichende Infiltration Chinas auf, die im Jahr 2006 zu gewaltsamen Protesten der einheimischen Bevölkerung führte. "Die Weltordnung ist aus den Fugen. Wir erleben derzeit geradezu eine Umschichtung der Weltmachtrollen, deren Konstellation kaum mehr berechenbar ist", meinte Kleber kritisch. Eine entscheidende Rolle in diesem Prozess spielt US-Präsident Donald Trump, der mit seinem Amtsantritt eine komplette Kehrtwende in der amerikanischen Politik einleitete: Die USA konzentrieren sich immer mehr auf sich selbst und verabschieden sich von ihrer Rolle als Weltmacht. Währenddessen China offensiv ein globales Machtanspruchsdenken formuliert und nach dem Westen greift.

Neue Welt-Unordnung - wo bleibt Europa?

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Verbandsnachricht Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1305 Tue, 21 May 2019 08:31:10 +0200 Land&Leben: Kommt es zur Fusion der Viehwirtschafts-genossenschaften? https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/landleben-kommt-es-zur-fusion-der-viehwirtschafts-genossenschaften.html Aus Kostengründen rücken Südtirols Rinderzuchtverbände immer näher zusammen. Nun steht eine Fusion zwischen dem Braunviehzuchtverband und dem Rinderzuchtverband im Raum. Doch für dieses Vorhaben gibt es auch Vorbehalte. Das sind die weiteren Themen der Rai Südtirol Sendung "Land&Leben":

  • Braun, fleckig, grau oder schwarzbunt: Welche Ziele verfolgen Südtirols Rinderzüchter?
  • Wie viel Kraftfutter braucht die Kuh? Strategien für eine rentable und gleichzeitig nachhaltige Milcherzeugung

Jetzt reinhören!

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1298 Thu, 16 May 2019 10:49:00 +0200 WKR: Neuwahlen und Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/wkr-neuwahlen-und-rueckblick-auf-ein-ereignisreiches-jahr.html Vor kurzem fand in Bozen die Vollversammlung des Wechselseitigen Krankenbeistands Raiffeisen (WKR) statt. Das abgelaufene Geschäftsjahr war herausfordernd und ereignisreich. Dennoch gelang es dem WKR (ehemals WKV) seine Geschäftsziele zu erreichen. Der Wechselseitigen Krankenbeistandsverein (WKV) bietet den Mitglieder und Mitarbeitern der Raiffeisen Geldorganisation (RGO) ergänzende Gesundheitsvorsorge, übernimmt anfallende Sanitätskosten und ergänzt Leistungen des öffentlichen Gesundheitssystems.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 gab es große Veränderungen beim Wechselseitigen Krankenbeistandsverein (WKV). Bereits im Namen erkennbar ist die Änderung der Rechtsform, die aus Haftungsgründen und rechtlichen Änderungen notwendig geworden war. Der ursprüngliche Wechselseitige Krankenbeistandsverein (WKV) wurde im Vorjahr in eine Gesellschaft zur gegenseitigen Unterstützung umgewandelt und heißt nun Wechselseitiger Krankenbeistand Raiffeisen (WKR).

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Verbandsnachricht Sonstige
news-1299 Wed, 15 May 2019 15:31:04 +0200 100 Jahre Confcooperative https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/100-jahre-confcooperative.html Vor genau 100 Jahren wurde der italienische Genossenschaftsverband "Confederazione Cooperative Italiane" gegründet. An der feierlichen Vollversammlung in Rom nahm auch die Führungsspitze des Südtiroler Raiffeisenverbandes teil. Der italienische Genossenschaftsverband „Confederazione cooperative italiane“ feiert heuer sein 100jähriges Bestehen. Dieses besondere Jubiläum wurde vor kurzem im Rahmen der Vollversammlung in Rom, feierlich begangen.

In den Jahren des Bestehens hat der italienischen Genossenschaftsverband Concooperative große Verdienste erlangt. Wie wichtig der Genossenschaftsverband und die Arbeit der Genossenschaften für die italienische Gesellschaft sind, betonten unter anderem Giuseppe Conte, Premierminister, und Staatspräsident, Sergio Mattarella in ihren Ausführungen im Rahmen der Vollversammlung in Rom.

Die Führungsspitze des Raiffeisenverbandes Südtirol nahm ebenfalls an dieser Veranstaltung teil.

Confcooperative in Zahlen 

  • 18.500 Unternehmen,
  • 525.000 Beschäftigte,
  • 66 Milliarden Umsatz und
  • 3,2 Mio. Mitglieder

Mehr dazu lesen Sie auf der Homepage des italienischen Genossenschaftsverbandes.

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige
news-1297 Wed, 15 May 2019 08:51:52 +0200 Mutual Help: Interview mit Koordinator Klaus Gufler https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/mutual-help-interview-mit-koordinator-klaus-gufler.html Vorsorge für die Zukunft: Mutual Help ist ein ergänzender Gesundheitsfond, der Kosten übernimmt, die nicht über das öffentliche Gesundheitswesen abgedeckt sind. Die wechselseitige Hilfsgesellschaft ist in den vergangenen Jahren konstant gewachsen und hat die Marke von 18.000 Mitgliedern bereits überschritten.

Klaus Gufler, Koordinator von Mutual Help, war bei der Rai Südtirol Sendung "Treffpunkt 12.15" zu Gast. Im Gespräch mit Wolfgang Mayr erklärt er, welche Leistungen Mutual Help erbringt und wie man Mitglied werden kann. Jetzt reinhören!

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1295 Mon, 13 May 2019 11:09:52 +0200 Slatco Sterzenbach: „Der perfekte Tag“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/slatco-sterzenbach-der-perfekte-tag.html Slatco Sterzenbach ist Experte in den Bereichen Gesundheit, Prävention und Leistungsfähigkeit. Er ist Diplom-Sportwissenschaftlicher, erfolgreicher Triathlon und IRONMAN-Wettkämpfer und Autor mehrerer Sach- und Hörbücher. Auf Einladung der Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol war er vor kurzem in Bozen. Der Titel des Seminars „Der perfekte Tag“ ist gleichzeitig Programm: Eindrücklich und anhand von vielen praktischen Beispielen vermittelt Slatco Sterzenbach den Teilnehmenden, wie es gelingt, jeden Tag zu einem perfekten Tag werden zu lassen.

Der erste Schritt dorthin geht, dem Referenten zufolge, immer über eine persönliche Analyse und Innenschau. Denn nur wer die eigenen Bedürfnisse, Werte und Metaprogramme kennt, kann Schritte setzen, um Veränderungen einzuleiten und letztlich erfolgreicher und glücklicher zu werden. Im Seminar geht Slatco Sterzenbach auf die Themen Bewegung, Ernährung und Entspannung ein und gibt Tipps, wie jemand zu mehr Energie kommt, effizienter trainieren oder effizient entspannen kann.

Die Teilnehmenden haben am Ende des Tages praxistaugliche Instrumente wie die 360°-Lebensrad-Analyse und Effektives Selbstmanagement in der Tasche. Ihre Zeit werden sie künftig so gestalten, dass sie jeden Abend das Gefühl haben, dieser Tag hat sich gelohnt. Zur Überprüfung rät Sterzenbach sich am Ende des Tages die folgenden Fragen zu stellen:

  1. Wofür bin ich heute dankbar?
  2. Was habe ich mir heute Schönes gegönnt? Oder was habe ich mir Gutes getan?
  3. Hatte ich heute Spaß? Habe ich heute schon gelacht?
  4. Habe ich etwas getan was diesen Planeten ein bisschen besser macht?
  5. Habe ich mich heute in irgendeiner Weise weiterentwickelt? (beruflich, privat, emotional)
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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1289 Thu, 09 May 2019 15:17:09 +0200 Vorschau auf die 39. Gustav Mahler Musikwochen https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/vorschau-auf-die-39-gustav-mahler-musikwochen.html Vor trafen sich Studenten der Euregio Universitäten Innsbruck und Trient im Euregio Kulturzentrum Gustav Mahler, in Toblach, um eine Ausstellung für die „Gustav Mahler Musikwochen“ vorzubereiten, die heuer Mahlers Zweite Sinfonie in den Fokus stellt. Das Datum der Aufführung steht bereits fest: Die Sinfonie Nr. 2 von Gustav Mahler wird am 16. Juli im Rahmen der 39. Gustav Mahler Musikwochen, im Gustav Mahler Saal in einer Bearbeitung von Erwin Stein mit dem Slovenian Philharmonic Orchestra & Choir unter Hansjörg Albrecht (Valentina Farcas, Sopran; Bettina Ranch, Mezzosopran) aufgeführt. 

Zum dritten Mal wurden dieses Jahr Toblach und das Euregio Kulturzentrum Gustav Mahler Treffpunkt von Studierenden der Euregio Universitäten Innsbruck (Lisa Brader, Johanna Elzenbaumer, Paul Heidegger, Simon Lehner) und Trient (Martina Miorelli, Giorgia Scartezzini), um im Rahmen der „Gustav Mahler Musikwochen“ eine Ausstellung vorzubereiten. 

Dieser Workshop stellte eine Fortsetzung der am 15. April 2018 begonnenen Kooperation zwischen der EUREGIO Stiftung Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach, den Gustav Mahler Musikwochen Toblach und dem Institut für Musikwissenschaft der Universität Innsbruck dar.

Teilnehmende Institutionen:

  • Gustav Mahler Musikwochen,
  • Stiftung „Euregio- Kulturzentrum Gustav Mahler Toblach-Dolomiten“,
  • Universität Innsbruck, und
  • Università degli studi di Trento 

Der Raiffeisenverband Südtirol unterstützt die Veranstaltung.

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Pustertal Sonstige
news-1285 Tue, 07 May 2019 08:41:16 +0200 VSS-Vorstand neu gewählt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/vss-vorstand-neu-gewaehlt.html Bei der 49. Mitgliederversammlung des Verbandes der Sportvereine Südtirols (VSS) wurde die Verbandsspitze neu gewählt. An der Spitze des Verbandes bleibt für weitere vier Jahre Günther Andergassen aus Kaltern. Zu seinem Stellvertreter wurde Paul Romen neu gewählt, er folgt auf Much Pichler, der nicht mehr zur Wahl stand. Bei den Bezirkswahlen im Frühjahr wurden zudem die VSS-Bezirksvertreter neu bestellt.

Neben den wiedergewählten Vertretern Thomas Ladurner (Burggrafenamt), Josef Platter (Vinschgau), Ivan Bott (Überetsch/Unterland) und Richard Nagler (Gadertal) zogen mit Lidia Bernardi (Gröden), Markus Gröber (Pustertal), Christian Untermarzoner (Eisacktal) und Thomas Tiefenbrunner (Bozen Stadt und Land) auch neue Gesichter in den Vorstand ein. „Auch in einigen Referaten wird es noch Änderungen geben“, verrät Obmann Andergassen.

Hauptaugenmerk auf Jugend- und Breitensport

Gratulationen gab es von Seiten des VSS für Südtirols erfolgreiche Profisportler, aber: „Bei allen nationalen und internationalen Erfolgen Südtiroler Sportler bleibt für uns die rege Teilnahme an den VSS-Jugendsportprogrammen die größte Genugtuung.“ Schließlich sei es der Jugend- und Breitensport, der den Sport auch für die Gesellschaft so wertvoll macht. „Daher wünsche ich mir, dass diese gemeinwohlorientierte Arbeit unserer Amateursportvereine eine höhere finanzielle Unterstützung erfährt“, so Andergassen.

Neben der Förderung des Jugend- und Breitensports liegt dem VSS vor allem die vielseitige Sportausbildung junger Menschen am Herzen. „Wenn Kinder sich vielseitig bewegen und Freude am Sport haben, trainieren sie die motorischen Grundeigenschaften fast von selbst und entdecken ihre Fähigkeiten und Stärken“, ist VSS-Obmann Günther Andergassen überzeugt.

Lob für Raiffeisen als Generalsponsor 

Der Verband der Sportvereine Südtirols nutzte seine 49. Mitgliederversammlung aber auch um Danke zu sagen. Einmal mehr hob Andergassen dabei die Rolle des Generalsponsors hervor: „Ohne die großzügige Unterstützung von Raiffeisen wäre die umfangreiche Tätigkeit des VSS nicht möglich. Herzlich dank, dafür!“ Sowohl Günther Andergassen als auch Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes, betonten das partnerschaftliche Verhältnis zwischen VSS und Generalsponsor Raiffeisen.

Auszeichnungen an verdiente Personen

Der VSS dankte auch den Personen, die sich um den Sport in Südtirol verdient gemacht haben. So wurde die ehemalige Landesrätin für Sport Martha Stocker genauso mit der VSS-Ehrenmitgliedschaft bedacht wie die ehemaligen VSS-Vorstandsmitglieder Much Pichler, Oskar Insam, Sigurth Wachtler und Willy Marinoni. „Sie alle haben sich in besonderer Weise um den VSS und um den gesamten Sport in Südtirol verdient gemacht und werden auch in Zukunft Freunde unseres Verbandes bleiben“, würdigte Günther Andergassen.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1278 Thu, 02 May 2019 09:39:09 +0200 Mutual Help wächst weiter https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/mutual-help-waechst-weiter.html Auf der Vollversammlung von Mutual Help Ende April wurden die Zahlen aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr präsentiert und der scheidende Verwaltungsrat wiederbestätigt. Dabei kann sich nicht nur die steigende Mitgliederzahl sehen lassen. Am 30. April hat in Bozen die Vollversammlung von Mutual Help stattgefunden. "Der Südtiroler Gesundheitsfonds hat zum Jahresende 2018 die Marke von 18.000 Mitgliedern überschritten, dies entspricht einem Zuwachs von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit einer Bilanzsumme von 1,8 Mio. Euro und einer ausgeglichenen Bilanz steht Mutual Help solide da", so der Koordinator Klaus Gufler.

Mutual Help steht den eingeschriebenen Mitgliedern als lokaler, kompetenter Partner zur Seite. "Neben den ausbezahlten Leistungen schafft das lokale Netzwerk mit kompetenten Partnern und Konventionen lokale Win-Win-Lösungen für die Eingeschriebenen und fördert den lokalen Wirtschaftskreislauf", so der Präsident Stefano Ruele.

Mutual Help hat neben den lokalen Abkommen mit verschiedenen Verbänden auch die Zusammenarbeit mit dem nationalen Gesundheitsfonds für Mitarbeiter von Freiberufler Cadiprof unterschrieben und die lokalen Konventionen weiter ausgebaut.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1270 Wed, 24 Apr 2019 14:15:00 +0200 Erklärvideos für Jugendliche zur Südtiroler Wirtschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/erklaervideos-fuer-jugendliche-zur-suedtiroler-wirtschaft.html Das WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen möchte den Schülerinnen und Schülern die heimische Wirtschaft näherbringen. Deshalb wurden 15 neue Lehrvideos entwickelt, die den Jugendlichen verschiedene wirtschaftliche Themen rund um Südtirol kurz und klar erklären. Insgesamt 15 Module thematisieren verschiedene Aspekte der heimischen Wirtschaft: vom Südtiroler Arbeitsmarkt über den Außenhandel bis hin zur Landwirtschaft und der Digitalisierung.

Nun werden die Inhalte der einzelnen Module auch in Form von kurzen Lehrvideos anschaulich auf den Punkt gebracht. Die aktuellen Daten, Indikatoren und Entwicklungen zur Südtiroler Wirtschaft werden dabei mit Grafiken und Animationen einfach erklärt. 

„Mit der Realisierung der Lehrvideos wurde unser Angebot für die Schulen erweitert. Die Videos bieten eine ideale Möglichkeit, den Jugendlichen anhand der digitalen Medien wirtschaftliches Wissen zu vermitteln und den Unterricht ansprechender zu gestalten“, erklärt Georg Lun, Direktor des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen.

Die Module der Unterrichtsunterlagen können einzeln oder als Paket kostenlos von interessierten Lehrkräften bestellt werden. Die Videos hingegen sind online unter www.handelskammer.bz.it.

Hier das Erklärvideo zum Thema Landwirtschaft:

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1269 Wed, 24 Apr 2019 11:21:13 +0200 Sieger des Marlene Cups prämiert https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/sieger-des-marlene-cups-praemiert.html Der Südtiroler Landeswintersportverband überreicht gemeinsam mit den Vertreten des VOG zwölf jungen Skitalenten die Pokale für den Gesamtsieg des Marlene Cups. Am 19. April fand im Haus des Apfels, dem Sitz des Verbands der Südtiroler Obstgenossenschaften VOG, die Preisverleihung für die Skirennserie Marlene Cup statt. Auch im diesjährigen Winter gingen Hunderte Nachwuchssportler im Alter zwischen 15 und 20 Jahren an den Start.

Im Laufe der Wintermonate stellte der Skinachwuchs auf den bedeutendsten Skipisten Südtirols sein Können im Slalom, Riesenslalom und Super-G unter Beweis.

Die Sieger des Wettbewerbs, organisiert vom Südtiroler Landeswintersportverband und zum sechsten Mal in Folge gesponsert vom VOG, wurden mit dem symbolträchtigen Marlene Pokal ausgezeichnet. Bei der feierlichen Preisübergabe war Gerhard Dichgans, Direktor des VOG, anwesend. Er zeichnete zusammen mit den Vertreten des Südtiroler Landeswintersportverbandes (FISI) die zwölf Nachwuchssportler und die besten Sportvereine 2018/19 aus.

Im Anschluss an die Preisverteilung wurde bei einem kleinen Umtrunk auf die Nachwuchssportler angestoßen.

Die Rennserie bietet vielen jungen Südtiroler Skifahrern die Gelegenheit, in der internationalen Wintersportszene auf sich aufmerksam zu machen. Das freut wir uns sehr“, erklärte Sabine Oberhollenzer, Leiterin der Abteilung Kommunikation und PR des VOG. Die Partnerschaft mit dem Südtiroler Landwintersportverband (FISI) für den Marlene Cup wird auch in der Saison 2019/20 fortgesetzt.

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Überetsch/Unterland Sonstige
news-1264 Thu, 18 Apr 2019 14:37:42 +0200 Familienurlaub im Wandel https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/familienurlaub-im-wandel.html Storytelling, Micro-Influencer und ein Gast, der unverfälschte Erlebnisse sucht: Die Familienhotels Südtirol stehen vor spannenden Herausforderungen. Die Familienhotels Südtirol hielten bei ihrer Vollversammlung im Brandnamic Campus einen Rück- und Ausblick über den Familienurlaub im Wandel. Das abgelaufene Geschäftsjahr bezeichnete der neue Obmann Wolfgang Holzner als ein sehr erfolgreiches. Das Profil der Kooperationsgruppe wurde deutlich geschärft, die Bekanntheit auf den Hauptmärkten Süddeutschland, Österreich, der Schweiz und Norditalien wesentlich erhöht.

„Seit 2018 lenken Alois Kronbichler von Kohl & Partner und Michael Oberhofer von Brandnamic die Geschicke der Kooperationsgruppe. Damit haben wir Experten im Bereich Kommunikation und Tourismus an unserer Seite. Dank dieser Experten konnten wir bei so wichtigen Themen wie den Google AdWords- und Newsletter-Kampagnen sowie in der Social-Media-Arbeit und Suchmaschinenoptimierung sehr gute Ergebnisse erzielen“, so Holzner.

 

Deutliches Plus

Die Familienfreundlichkeit, ein Alleinstellungsmerkmal der Kooperationsgruppe, wurde 2018 nach innen wie nach außen besser kommuniziert. „Dank gezielter PR- und Werbekampagnen konnten wir den PR-Wert in deutschen und italienischen Print- und Onlinemedien deutlich steigern. Wir haben 24 individuelle Pressereisen organisiert. Allein die 41 Veröffentlichungen in deutschen Printmedien erreichten einen PR-Wert von 1,6 Millionen Euro“, meinte Evi Valentin von den Familienhotels Südtirol.

 

Ausblick 2019

Vorgestellt wurden bei der Vollversammlung auch die strategisch-operativen Schritte für die Zukunft. Denn die Reisebranche befindet sich im Wandel. Urlauber verreisen immer öfter, dafür immer kürzer. Sie suchen das Echte und Unverfälschte, verlangen nach alternativen, ruhigeren Urlaubszielen abseits vom Overtourism. „Hier können wir absolut punkten, wir müssen diese Stärke aber auch richtig kommunizieren“, meinte Geschäftsführer Alois Kronbichler vom Tourismus-Consulting-Unternehmen Kohl & Partner.

 

Social Media im Wandel

Das Jahr 2018 hat gezeigt, wie schnell sich im Bereich Social Media Trends verschieben können. „So ist innerhalb eines Jahres das Vertrauen in Influencer gesunken, dafür gewinnen sogenannte Micro-Influencer an Bedeutung und die Meinung echter Freunde zählt wieder mehr. Außerdem geht es nicht mehr nur um die Anzahl von Likes und Followers. Was zählt, ist hochwertiger Content. Darauf müssen wir reagieren – etwa indem wir gute Geschichten erzählen“, so Michael Oberhofer.

 

Erfolgreiches Storytelling

„Wer es schafft in den sozialen Netzwerken gute Geschichten zu erzählen, erweckt das Interesse und erzeugt Emotionen. Die Geschichten werden weitererzählt und in den Social Media geteilt“, so Daniela Aichner von den Familienhotels Südtirol. Deshalb wird die Kooperationsgruppe in Zukunft vermehrt mit Stories kommunizieren: kreativ, multimedial, persönlich, authentisch. Geschichten, die nicht nur bei den Eltern gut ankommen, sondern auch und vor allem bei den Kindern.

„Die Zeiten sind vorbei, als die Eltern einfach entschieden haben, wohin die nächste Urlaubsreise geht. Kinder reden maßgeblich mit und beeinflussen die Entscheidung ihrer Eltern ganz wesentlich“, davon zeigte sich Ursula Weixlbaumer-Norz überzeugt. Die Geschäftsführerin von kids & fun consulting hielt bei der Vollversammlung einen anregenden Impulsvortrag zum Thema „Kinder an der Macht“. 
  
 

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1263 Thu, 18 Apr 2019 10:52:25 +0200 Südtirols Innovationsstrategie ist wenig bekannt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/suedtirols-innovationsstrategie-ist-wenig-bekannt.html Das Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen hat kürzlich aufgezeigt, dass sich die Innovationsleistung von Südtirols Wirtschaft durchaus mit jener Tirols und des Trentino messen kann. Doch bei der Strategie gibt es noch Informationslücken, schreibt das WIFO in einer Aussendung. In einer kürzlich erschienenen Studie hat das WIFO den Innovationsgrad der drei Euregio-Länder miteinander verglichen. Trotz geringer Ausgaben für Forschung und Entwicklung schneidet Südtirol in allen Innovationsleistungen im europäischen Vergleich gut ab. Um die rein quantitativen Daten der vorangegangenen Studie zu ergänzen, hat das WIFO Interviews mit 32 Stakeholdern aus öffentlichen Einrichtungen, der Forschung sowie Unternehmen und Wirtschaftsverbänden geführt. Die aussagekräftigsten Kommentare und Meinungen dieser Stakeholder sind in dem Bericht „Innovation in Südtirol ist…“ zusammengefasst.

Innovation in Südtirol ist…facettenreich: Der Begriff „Innovation“ nimmt je nach Sektor und Tätigkeitsbereich ganz unterschiedliche Bedeutungen an. Insofern überrascht es auch nicht, dass das Innovationsbewusstsein unterschiedlich ausgeprägt ist: So schätzen die Vertreter/innen von öffentlichen Einrichtungen Südtirol als eher innovativ ein, wohingegen die Forscher/innen und Unternehmer/innen der Meinung sind, dass das bestehende Potenzial bislang nicht voll genutzt wird. Große Hoffnungen werden dabei in den NOI Techpark und seiner Wirkung auf das Innovationsbewusstsein der Bevölkerung gelegt.  

Innovation in Südtirol ist…auch Tradition: Innovationen entstehen keinesfalls nur im technologischen Bereich. Den Südtiroler/innen sind ihre Traditionen wichtig und sollen deshalb bewahrt werden. Der Gedanke, dass Südtirols Stärken in der Landwirtschaft, dem Tourismus und dem Handwerk auf der einen Seite und Innovation auf der anderen Seite einen Kontrast darstellen und gar widersprüchlich sind, muss überwunden werden, so die befragten Stakeholder.

Informationslücke bei der Strategie 

Die Innovationsstrategie in Südtirol ist…nicht allen bekannt: Die Innovationsausrichtung Südtirols wird u.a. durch das Landesgesetz Nr. 14/2006 zu Innovation und Forschung und durch die RIS 3 Strategie festgelegt. Die RIS 3 Strategie wird von der EU-Kommission für den Erhalt von Fördergeldern vorausgesetzt und definiert Südtirols Stärkefelder. Aus den Interviews geht hervor, dass hier nicht alle an einem Strang ziehen: Während die öffentlichen Einrichtungen sehr gut über das mehrjährige Landesprogramm und die Fördermaßnahmen informiert sind, sind diese bei den Unternehmen und Forschungseinrichtungen weniger bekannt. Dies führt zu Unsicherheiten und hemmt die Innovationskraft des Landes, sind sich die Stakeholder einig.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1251 Wed, 10 Apr 2019 11:34:14 +0200 Belvita Leading Wellness Hotels: Qualität, die sich auszahlt https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/belvita-leading-wellness-hotels-qualitaet-die-sich-auszahlt.html Auf der Vollversammlung der Hotelkooperation Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol, im Brandnamic Campus in Pairdorf, bei Brixen, beeindruckten die Zahlen aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr. Erfolgversprechend sind auch die Pläne für die Zukunft der 28 Mitgliedsbetriebe. Der Tourismusbranche in Südtirol geht es gut. Auf der diesjährigen Vollversammlung der Hotelkooperation Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol zeigten sich der Verwaltungsrat und die Geschäftsführung der 28 Mitgliedsbetriebe dementsprechend zufrieden mit den Zahlen aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr: 186 Millionen Euro und über 1 Million Nächtigungen. Obmann Paul Zimmerhofer betonte in seiner Eröffnungsrede: „Südtirols Tourismus boomt. Und wir können mit Stolz sagen, dass wir einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet haben. Gemeinsam haben unsere Mitgliedsbetriebe über 1 Million Nächtigungen erzielt und einen Umsatz von 186 Millionen Euro erwirtschaftet.“ Obmann Paul Zimmerhofer vom Alpin & Spa Resort Schwarzenstein und sein Stellvertreter Patrick Nestl vom Spa & Relax Hotel Erika wurden im Rahmen der Wahl in ihren Ämtern bestätigt. Reinhold Crazzolara vom Dolomiti Wellness Hotel Fanes folgt Werner Call vom Excelsior Resort, der als Verwaltungsratsmitglied nicht mehr zur Wahl stand.

Im abgelaufenen Jahr investierte die Organisation stark in Marketing-Aktivitäten und Pressearbeit. Die Belvita-Werbe- und PR-Anzeigen in renommierten Print- und Online-Medien wie Bunte, Bild, Frankfurter Allgemeine, Dove, Insieme oder im englischsprachigen Reisemagazin Monocle haben Wirkung gezeigt. „Allein im deutschsprachigen Raum waren unsere Kampagnen in 12,5 Millionen Print-Exemplaren zu sehen und erreichten einen PR-Wert von über 1,6 Millionen Euro“, meinte Michael Oberhofer. Dazu kommt die erfolgreiche Social-Media-Arbeit. Besonders zufrieden zeigt sich die Geschäftsführung über die sehr guten Ergebnisse im Online-Marketing.

Laut dem ADAC Reise-Monitor 2018, geht die Hauptreise der ADAC-Mitglieder zwar nach wie vor ans Meer, bei der Zweitreise aber sind Städte- und Wellnessurlaube am beliebtesten. „Stark im Kommen sind Wanderurlaube. Unsere Mitgliedsbetriebe haben damit die besten Voraussetzungen. Vor allem, da laut Studie, 3,6 Prozent der befragten Urlauber ihren Zweiturlaub in Südtirol verbringen wollen“, meint Geschäftsführer Alois Kronbichler.

Der Tourismus-Landesrat Arnold Schuler betonte bei der Vollversammlung, dass es wichtiger denn je sei, für gemeinsame Lösungen zu kämpfen. „Das Schnee-Chaos am Brenner Ende Januar, aber auch das Problem rund um die ausländischen Kennzeichen zeigen uns, dass Politik und Tourismus an einem Strang ziehen müssen. Nur so können unsere Hoteliers den Anforderungen der Zukunft gerecht werden“, so der Landesrat.

Für die kommenden Jahre verfolgen die Belvita Leading Wellness Hotels große Ziele. „Wir wollen verstärkt in das lokale Marketing investieren, weil Gäste aus Südtirol ein enormes Potenzial für unsere Mitgliedsbetriebe darstellen“, erklärte Geschäftsführer Michael Oberhofer. Über das eigene Jobportal www.belvita.it wollen die Mitgliedsbetriebe der Kooperationsgruppe ihre Toppositionen bewerben und Bewerber die besten Jobs in Südtirols Hotellerie finden. „Image ist alles. Deshalb müssen wir für einen guten Ruf als Arbeitgeber sorgen“, so Kronbichler.

Foto: brandnamic.com

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1250 Tue, 09 Apr 2019 14:26:53 +0200 Der neue Südtiroler IT-Player https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/der-neue-suedtiroler-it-player.html Peter Nagler und Peter Werth - Doppelspitze von Konverto - über den Zusammenschluss der Raiffeisen-Gesellschaften Raiffeisen OnLine (ROL) und RUN (Raising Unified Network) zur neuen Gesellschaft Konverto. Warum haben sich die Raiffeisen-Gesellschaften ROL und RUN zur neuen Gesellschaft Konverto zusammengeschlossen?

Peter Nagler: Durch die zunehmende Digitalisierung und den härter werdenden Wettbewerb war ein Zusammenschluss der beiden Unternehmen eine sinnvolle Entscheidung, um den Markt mit einem breiten IT-Angebot zu bedienen und innovative, neue Lösungen zu schaffen. So nutzen wir die Stärken beider Unternehmen, um uns für die Zukunft zu rüsten und technologische Entwicklungen voranzutreiben.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-446 Thu, 24 Mar 2016 08:39:03 +0100 "Die Zeit ist reif für Frauen" https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/die-zeit-ist-reif-fuer-frauen.html Bettina Kastner koordiniert den Funktionärinnen-Beirat im Österreichischen Raiffeisenverband und war als Referentin zum 2. Erfahrungsaustausch von Frauen in den Führungsgremien der Südtiroler Raiffeisenkassen nach Bozen geladen. Raiffeisen Nachrichten hat mit ihr gesprochen. Frau Kastner, Sie sind als Referentin geladen bei einer Veranstaltung zu Themen, die Sie in Österreich bereits diskutiert haben. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Die Diskussionen hier zu mehr Frauen in den Führungsgremien von Genossenschaften sind zeitverzögert wirklich ähnlich. Wir hatten das vor eineinhalb Jahren: Auch bei uns ist die Hälfte der Kunden, Mitglieder und Mitarbeiter weiblich. Dieses Verhältnis wünschen wir uns auch bei den Funktionärinnen und Funktionären des Österreichischen Raiffeisenverbands und mittlerweile sagen viele Obmänner und Geschäftsleiter bei uns: "Die Zeit ist reif für Frauen".

Welchen Erfahrungsschatz bringen sie uns aus Wien mit? Wie sind Sie das Thema angegangen?

Zunächst ging es uns um Sensibilisierung auf allen Ebenen. Die Öffentlichkeitsarbeit war uns ganz wichtig. Erscheint nur ein Artikel in der Zeitung, ist er zwei Wochen später vergessen. Das muss ein ständiges Begleiten sein durch die Medien - unsere Raiffeisenzeitung war da sehr hilfreich - und dafür muss man natürlich Inhalte vorweisen.

Mit dem KompetenzPlus-Seminar "Das neue Miteinander - Vielfalt in der gremialen Arbeit bei Raiffeisen" haben wir versucht die Funktionäre ins Boot zu holen. Wir haben ihnen die Vorteile von gemischten Gremien dargelegt, aber auch alles was an den Rahmenbedingungen geändert gehört, sprich von der Kommunikation her, von der Herangehensweisen, von den Themen. Dass man da einfach auch offen sein muss, um andere Meinungen zu akzeptieren und das neue Miteinander zu leben.

In welchem Bereich gibt es den größten Aufholbedarf? Was ist zu tun?

In einem ersten Schritt, sollte man positive Beispiele zeigen, damit alle sehen, dass die Vielfalt beim Verhältnis von Frauen und Männern Erfolg hat und dass es ist notwendig ist, da Kraft hineinzustecken. Noch wichtiger ist es, dass die Initiative von oben mitgetragen wird. Sonst geht gar nichts. Es braucht das Formale, das offizielle Kommittent von der Chefetage. Das klingt zwar nach Formalismus, ist aber ganz wichtig für die Bedeutung der Anliegen. Dazu gehören auch Interviews vom Vorstand.

Dann muss man die Basis für die Idee gewinnen und das heißt wiederum persönliche Überzeugungsarbeit. Man muss in persönlichen Gesprächen aufzeigen, welche Vorteile sich durch eine Rolle in einem Führungsgremium ergeben. Diese Überzeugungsarbeit ist bei uns in Österreich die Aufgabe der Bundeslandvertreterinnen, die hier ein Netzwerk aus Funktionärinnen der Bundesländer bilden.

Außerdem ist es notwendig, dass jede dieser Frauen in ihrer Raiffeisenbank mit den Vorständen, mit den Funktionären spricht und sie von der Sache überzeugt. Und so geht das in die Breite, wird von oben getragen und von der Basis unterstützt.

Haben Sie Ratschläge wie man für die anstehenden Wahlen für Raiffeisengremien mehr Frauen überzeugen könnte, sich aufstellen zu lassen?

Man muss Frauen aufklären über das Funktionärsamt und zwar ganz offen. Da darf man nicht sagen, dass dauert eh nicht lange und es braucht gar nicht viel Zeit dafür. Man muss ehrlich aufklären darüber, dass es für die Rolle einer Funktionärin Ausbildung bedarf, dass man Zeit und Energie darauf verwenden muss und auch dass man Interesse für die Tätigkeit haben muss. Wir haben für die Aufklärung einen Folder ausgearbeitet - wie er ja auch in Südtirol geplant ist. Damit gibt man Obmännern eine Hilfe für Aufklärungsgespräche.

Das andere ist, dass die Jugend für die Genossenschaft gewonnen werden muss. Nicht nur junge Damen, sondern auch junge Herren. Derzeit ist das Interesse der Mitarbeit nicht so groß wie noch vor zehn oder fünfzehn Jahren und daher versuchen wir in Informationsseminaren zu erklären wie man Netzwerken kann, wie man die Region mitgestalten kann und welchen Mehrwert man persönlich hat, wenn man ein Funktionärsamt ausübt. Und die Ausbildung muss man - glaube ich - positiv bewerten. Man muss kommunizieren: Du darfst eine Ausbildung machen, das wird ja alles gezahlt. Das ist auch für dich in deinem Beruf ein Mehrwert und hilft dir bei deinem Fortkommen; von dieser Seite muss man das aufziehen.

Was würden Sie den SüdtirolerInnen persönlich mit auf den Weg geben?

Mut, Mut dabei zu sein und mitzumachen. Das schaffen die Damen genauso wie die Herren...

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-425 Fri, 26 Feb 2016 07:49:55 +0100 "Koordinierungstisch" steckt Themen für 2016 ab https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/branche/sonstige/sonstige/article/detail/koordinierungstisch-steckt-themen-fuer-2016-ab.html Kürzlich trafen sich die Mitglieder des "Koordinierungstisches" der vier Genossenschaftsverbände Südtirols mit den Vertretern des Amtes für Genossenschaftswesen in Bozen um Maßnahmen zur Zusammenarbeit zu definieren. Die Liste der Themen, die sich die Anwesenden für das laufende Geschäftsjahr vorgenommen haben, ist lang. Ein zentrales Anliegen aller Beteiligten ist die weitere Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Genossenschaftsverbänden und dem Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens. "Das Amt solle gestärkt werden. Es muss in die Lage versetzt werden, gut zu arbeiten", so Christian Tanner, Vizedirektor des Raiffeisenverbandes. Er sitzt für den Raiffeisenverband am "Koordinierungstisch der Genossenschaftsverbände".

Manuela Paulmichl, Direktorin des Amtes für die Entwicklung des Genossenschaftswesens, ist die enge Zusammenarbeit mit den Genossenschaften ebenfalls ein großes Anliegen. "Wir stimmen die Schwerpunktthemen des Amtes eng mit den Genossenschaftsverbänden ab und suchen eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Genossenschaften. Ohne ihre operative Unterstützung könnten wir bestimmte Projekte gar nicht umsetzen", so Paulmichl.

Anwendungsrichtlinien für das Vergabegesetz ausarbeiten

Eines der aktuellsten Themen ist die Ausarbeitung der Anwendungsrichtlinien für das Vergabegesetz. "Hier möchten wir gute Voraussetzungen für alle Genossenschaften schaffen, die sich an öffentlichen Wettbewerben beteiligen. Daher ist es wichtig, dass wir von Anfang an aktiv an der Gestaltung der Richtlinien mitarbeiten", unterstreicht Tanner. 2016 soll auch das Landesgesetz 1/93 und das Regionalgesetz 15 von 1988 zur Förderung des Genossenschaftswesens überarbeitet werden. Dazu sind Arbeitsgruppen mit den Vertreterinnen und Vertretern des Amtes für Genossenschaftswesen geplant. "Das Amt für die Entwicklung des Genossenschaftswesens muss die bestehenden Förderkriterien an die neuen Haushaltsbestimmungen anpassen, sie vereinfachen und für Genossenschaftsmitglieder optimieren", ergänzt Paulmichl.

Am Ende standen auch gewerkschaftliche Themen auf der Tagesordnung. Darunter fallen beispielsweise die derzeit noch fehlenden kollektivverträglichen Lösungen für alle Sozial- und Weiterbildungsgenossenschaften. Auch sie sollen noch im Laufe dieses Jahres ausgearbeitet werden.

Bürgerbeteiligungsgenossenschaften haben Zukunft

Eine Art der Genossenschaften, die künftig auch in Südtirol an Bedeutung zunehmen wird, sind die sogenannten Bürgerbeteiligungsgenossenschaften (Cooperative di communità). Hierzu schließen sich Menschen zusammen, die zum Beispiel die Aufwertung eines Stadtviertels in Angriff nehmen möchten. Insofern könnten Bürgerbeteiligungsgenossenschaften die Antwort auf viele aktuelle Probleme sein, wie Landflucht, Aufwertung von urbanen Bereichen oder bei sektorenübergreifenden Themen wie Banken und Tourismus.

Der "Koordinierungstisch der Genossenschaftsverbände" (tavolo di coordinamento delle associazioni centrali delle cooperative) wurde im April 2014 gegründet. Seit damals ist die Zusammenarbeit unter den Genossenschaftsverbänden strukturiert und einem entsprechenden Reglement unterworfen. Das Ziel ist ein möglichst einheitliches Auftreten gegenüber der Politik, den Behörden und der Öffentlichkeit, ohne jedoch die Handlungsautonomie des einzelnen Genossenschaftsverbandes einzuschränken.

1037 eingetragene Genossenschaften in Südtirol

Insgesamt gibt es in Südtirol 1037 eingetragene Genossenschaften, die wiederum in Genossenschaftsverbänden organisiert sind. Der mitgliederstärkste Genossenschaftsverband in Südtirol ist der Raiffeisenverband. Er vereint 339 Genossenschaften unter seinem Dach. Ihm folgt Confcooperative Bolzano Società Cooperativa mit 297 Mitglieder, Legacoopbund mit 190 Mitglieder und der AGCI - Associazione Generale Cooperative Italiane Alto Adige Südtirol mit 89 Mitglieder. 113 Genossenschaften sind unabhängig und gehören keinem Genossenschaftsverband an. Für Letztere übernimmt das Amt für Genossenschaftswesen in Bozen die gesetzlich vorgesehene Revision.

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Bozen und Umgebung Sonstige