Raiffeisenverband
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Neue Möglichkeiten für Mitgliedsgenossenschaften durch ARO

Der Raiffeisenverband Südtirol und der lvh haben am 23. September ein Abkommen unterzeichnet, das interessierten Mitgliedsgenossenschaften des Raiffeisenverbandes den Beitritt zum Konsortium ARO ermöglicht. Je nach Tätigkeitsbereich können sie sich damit künftig auch an Projekten und Aufträgen beteiligen, die über ARO abgewickelt werden.

ARO wurde 2019 auf Initiative des lvh gegründet und zählt heute mehr als 150 Unternehmen. Im Netzwerk arbeiten verschiedene Betriebe zusammen und können so auch größere öffentliche und private Aufträge übernehmen – etwa in den Bereichen Bau, Wartung, Instandhaltung oder Facility Management.

Mit dem neuen Abkommen steht ARO nun auch den Mitgliedsgenossenschaften des Raiffeisenverbandes offen. „Für unsere Genossenschaften eröffnen sich damit Chancen, ihre Leistungen einzubringen und gemeinsam mit anderen Projekte anzugehen“, sagt Verbandsobmann Herbert Von Leon. „Das entspricht auch dem genossenschaftlichen Gedanken: Gemeinsam lässt sich manches umsetzen, was allein schwierig wäre.“

Je nach Tätigkeit unterschiedliche Möglichkeiten

Ob ein Beitritt interessant ist, hängt von der Tätigkeit der Genossenschaft und dem jeweiligen Auftrag ab. Ein Beispiel von vielen sind Sozialgenossenschaften: Sie könnten etwa bei passenden Projekten rund um betreutes Wohnen Leistungen übernehmen. Ebenso können sich für andere Genossenschaften Möglichkeiten ergeben, wenn ihre Kompetenzen bei einem ARO-Projekt gefragt sind.

Generaldirektor Christian Tanner sieht darin vor allem eine Chance, bei größeren Aufträgen mitzumachen: „Über ARO können sich für unsere Mitgliedsgenossenschaften Zugänge zu Aufträgen ergeben, die sie allein kaum übernehmen könnten. Sie sind Teil eines größeren Netzwerks und bringen dort das ein, was sie können. Welche Möglichkeiten sich daraus ergeben, muss man sich von Projekt zu Projekt anschauen.“

lvh-Präsident Martin Haller unterstrich bei der Unterzeichnung, dass durch die Vereinbarung weitere Betriebe und Genossenschaften mit ihren Kompetenzen in das ARO-Netzwerk eingebunden werden können.