Ernesto Scarperi erzählt, wie die heutige Genossenschaft vor mehr als einem Jahrhundert aus einer Notlage heraus entstand – und warum sie bis heute eine tragende Rolle in der Wasserversorgung Eppans spielt. Besonders entscheidend war dabei die Erschließung der Quelle über den sogenannten Stollen Furglau im Jahr 2005: Sie ermöglicht seither die Versorgung großer Teile der Gemeinde durch natürlichen Eigendruck und verbesserte Wasserqualität.
Im Podcast wird deutlich, wie sensibel das System ist: Trockenperioden, Klimawandel, steigender Verbrauch – all das fordert neue Lösungen. Scarperi berichtet von modernen Speichern, zusätzlichen Tiefbrunnen und den Herausforderungen, die Spitzenverbräuche mit sich bringen, wenn nach zwei Wochen Trockenheit der Verbrauch sprunghaft steigt.
Ein weiterer Schwerpunkt: der gesellschaftliche Wert von Genossenschaften. Scarperi erklärt, warum die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern ein zentraler Vorteil ist und weshalb regionale Autonomie im Wassersektor für Südtirol bedeutsam bleibt.
Zwischen technischem Know-how, persönlicher Leidenschaft für das Element Wasser und einem klaren Appell für mehr Engagement in Vereinen und Genossenschaften bietet die Folge einen direkten Blick in die Wasserwelt einer Region, die seit Jahrzehnten auf gemeinschaftliche Verantwortung setzt.
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