Als engagierter Ehrenamtlicher, Dorfchronist und Verwaltungsratsmitglied der Sozialgenossenschaft HandiCar setzt sich Alfred Mitterer heute aktiv für andere ein.
Sein Lebensweg ist geprägt von Vielseitigkeit und einem starken sozialen Bewusstsein. Aufgewachsen in einer großen Familie, lernte Mitterer früh, was Gemeinschaft bedeutet: Rücksicht, Zusammenhalt und Verantwortung füreinander. Diese Werte begleiten ihn bis heute.
Lange Zeit wusste er selbst nicht genau, wohin ihn sein beruflicher Weg führen würde. Erst im Erwachsenenalter fand er zunehmend in soziale und bildungsbezogene Tätigkeiten – etwa in der Suchtberatung oder im Bildungsausschuss seiner Gemeinde. Dabei wurde für ihn immer klarer, wo seine Stärken liegen: im Umgang mit Menschen und im Engagement für die Gemeinschaft.
Ein einschneidender Wendepunkt
Im Jahr 2012 veränderte ein schwerer Unfall sein Leben grundlegend. Seitdem sitzt Mitterer im Rollstuhl. Doch anstatt zu resignieren, entwickelte er eine neue Perspektive: Schritt für Schritt arbeitete er sich zurück in ein selbstbestimmtes Leben. Heute blickt er auf diese Zeit nicht nur als Einschnitt, sondern auch als Beginn eines neuen Lebensabschnitts: „Die letzten Jahre sind sicher nicht die schlimmsten meines Lebens“, sagt Mitterer im Podcast.
Bei der Sozialgenossenschaft HandiCar fand er nicht nur praktische Unterstützung – etwa beim Erwerb des Führerscheins und beim Umbau eines Autos –, sondern auch eine Gemeinschaft, der er etwas zurückgeben wollte. Daher engagiert er sich seit 2017 im Verwaltungsrat der Genossenschaft, um sich für die Anliegen von Menschen mit Behinderungen einzusetzen. Für ihn ist klar: Ehrenamtliches Engagement ist keine Belastung, sondern eine Bereicherung – für alle Beteiligten.

