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Zwei Tage für bessere Kommunikation und Zusammenarbeit

Mitte Dezember fand in der Kellerei St. Michael-Eppan eine zweitägige Inhouse-Schulung für Mitarbeitende aus Verwaltung, Marketing, Vertrieb und der Geschäftsführung statt. Die praxisorientierte Weiterbildung wurde speziell für die Kellerei konzipiert und vermittelte Strategien für klare, respektvolle und transparente Kommunikation.

Ziel des Empowerment Workshop in der Kellerei St. Michael-Eppan: "Miteinander reden – miteinander wirken" war es, Missverständnisse zu reduzieren, Informationsflüsse zu verbessern und das Vertrauen zwischen den Abteilungen zu stärken.

Geleitet wurde die Schulung von Sebastian Pflügler, Kommunikations- und Wirtschaftspsychologe aus München sowie national und international tätiger Berater, Trainer, Coach und Consultant für Future Fit Leadership & Communication. „Kommunikation beginnt oft damit, dass Menschen unterschiedliche Sichtweisen haben. Missverständnisse und Reibung sind normal. Entscheidend ist, wie wir konstruktiv damit umgehen. Wo aus Reibung gute Lösungen entstehen, kann ein Konflikt sogar hilfreich sein“, erklärte Pflügler.

Konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag

Anhand praxisnaher Beispiele aus dem Arbeitsalltag analysierten die Teilnehmenden typische Herausforderungen in der Zusammenarbeit. Dabei wurde deutlich, wie schnell Verzögerungen entstehen können, wenn Verantwortlichkeiten nicht eindeutig definiert sind oder Informationen nicht rechtzeitig weitergegeben werden. Gemeinsam wurden Ansätze entwickelt, um solche Situationen künftig klarer, effizienter und strukturierter zu gestalten. Gregor Ohnewein, vom Verkaufsbüro Export der Kellerei St. Michael/Eppan, unterstrich: "Der Workshop mit Sebastian Pflüger war für uns als Team sehr hilfreich. Der Referent ist sehr gut auf aktuelle Themen und Situationen eingegangen und gemeinsam konnten Lösungsansätze erarbeitet werden, die in Zukunft sicherlich umgesetzt werden."

Eine offene und engagierte Workshop-Atmosphäre

Die zwei Tage waren geprägt von intensiven Gruppenarbeiten, lebendigen Diskussionen und offenen Feedbackrunden. In den Kleingruppen entstand ein konstruktiver Austausch, bei dem unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt und praktische Lösungsansätze erarbeitet wurden. Viele Teilnehmende betonten die wertschätzende Atmosphäre, die es ermöglichte, auch kritische Punkte offen anzusprechen. Besonders positiv hervorgehoben wurde die Arbeit mit der RACI-Matrix. Obmann Klaus Pardatscher fasste es so zusammen: „Sie hilft mir, Projekte strukturiert anzugehen und Fehler in der Abstimmung zu vermeiden.“

Ergebnisse und nächste Schritte

Im Workshop wurden gemeinsame Leitlinien, Rollen und Kommunikationswege definiert, die nun in den Teams weiter vertieft und in den täglichen Abläufen verankert werden. Zudem sollen künftig regelmäßige kurze Abstimmungsformate eingeführt werden, um Informationsflüsse weiter zu verbessern.

Pflügler betonte abschließend die Bedeutung klarer Kommunikation in einer zunehmend komplexen Arbeitswelt: „Es braucht keine starren Ideale, sondern die Fähigkeit, situationsgerecht zu handeln, auch dann, wenn Anforderungen widersprüchlich oder herausfordernd sind.“

Diese Kompetenz ermögliche Lösungen, die langfristig zum Erfolg des Unternehmens beitragen.

Der Workshop wurde durch den Weiterbildungsfonds Formazienda unterstützt.