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Einvernehmensprotokoll mit Coopbund unterzeichnet

Am heutigen Dienstagvormittag fand im Glashaus des Parkhotels Laurin die Pressekonferenz anlässlich der Unterzeichnung des Einvernehmensprotokolls zur Zusammenarbeit zwischen dem Raiffeisenverband Südtirol und Coopbund Alto Adige Südtirol statt.

Dies bezeichnet einen wichtigen Meilenstein in der vertieften Zusammenarbeit zwischen den beiden großen Verbänden, getragen von einer noch umfassenderen, strukturierten und professionellen Sicht auf die Zukunft des Südtiroler Genossenschaftswesens. 

Vorgestellt wurde das Einvernehmensprotokoll zur Zusammenarbeit von Monica Devilli, Präsidentin des Coopbund Alto Adige Südtirol, und Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes Südtirol. Unterstrichen wurde die Bedeutung der Initiative durch die Teilnahme der Landeshauptmannstellvertreterin und Landesrätin für Sozialen Zusammenhalt, Familie, Senioren, Ehrenamt und Genossenschaften, Rosmarie Pamer, sowie des Landeshauptmannstellvertreters und Landesrates für Italienische Bildung, Italienische Kultur, Handel und Dienstleistungen, Handwerk und Industrie, Marco Galateo. 

Die Vereinbarung gründet auf dem gemeinsamen Bestreben beider Organisationen, eine bereits über Jahre gewachsene Zusammenarbeit weiter zu stärken, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Südtiroler Genossenschaftssystems koordiniert zu begegnen.
Beide Organisationen sind tief im Territorium verankert und erkennen den strategischen Wert des genossenschaftlichen Modells als Motor für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung. Ziel der Vereinbarung ist es daher, ein Genossenschaftssystem zu fördern, das auf Qualität, Verlässlichkeit, Verantwortung und der konsequenten Einhaltung genossenschaftlicher Prinzipien basiert. 

Zu den zentralen Zielsetzungen zählen die Intensivierung des Dialogs zwischen den großen Genossenschaftsverbänden, die Stärkung der gemeinsamen Interessenvertretung sowie der institutionellen Zusammenarbeit und die Förderung gemeinsamer Initiativen und Projekte zugunsten des Genossenschaftswesens.
Darüber hinaus wurden konkrete Kooperationsfelder definiert, darunter der Austausch zu genossenschaftspolitischen Themen, die gemeinsame Analyse von Entwicklungen des Sektors sowie die Umsetzung gemeinsamer Initiativen. 

„Die unterzeichnete Vereinbarung stellt einen wichtigen Schritt dar, um das Südtiroler Genossenschaftssystem weiter zu stärken und es noch solider, glaubwürdiger und leistungsfähiger im Hinblick auf die Bedürfnisse der Gemeinschaften zu gestalten“, betonten die beiden Vorsitzenden übereinstimmend bei der Pressekonferenz.

Der Mehrwert der Vereinbarung zeigt sich auch in ihrem Beitrag zur sozialen und institutionellen Kohäsion im Land, indem sie die sprachliche, kulturelle und wirtschaftliche Vielfalt Südtirols gezielt berücksichtigt und stärkt.
Das Einvernehmensprotokoll steht somit für ein gemeinsames Bekenntnis, das genossenschaftliche Modell weiterzuentwickeln, zu festigen und seine Rolle als zentraler Faktor für eine nachhaltige Entwicklung in Südtirol gezielt auszubauen.