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Kindesschutzkonzept für die Dienste der Sozialgenossenschaft Tagesmütter

Die Sozialgenossenschaft Tagesmütter veranstaltet am 31. Januar 2026 für ihre MitarbeiterInnen als Auftaktveranstaltung des neuen Drei-Jahres-Plans 2026 – 2028 die ganztägige Fachtagung „Hinsehen statt Wegschauen – Erarbeitung eines Kindesschutzkonzeptes für die Dienste der Sozialgenossenschaft Tagesmütter“ an der Freien Universität Bozen.

Die Sozialgenossenschaft Tagesmütter setzt sich bereits seit über 10 Jahren intensiv mit dem Thema Kindesschutz auseinander. Bereits im Frühjahr 2015 fand eine erste Fachtagung zum Thema „Kindeswohl und Kindesschutz“ statt. Im Jahr 2023 wurde Kindesschutz als verpflichtendes Schwerpunktthema für alle im Kleinkindbereich tätigen Genossenschaften vorgegeben. In diesem Rahmen wurde das Schutzkonzept, begleitet durch Netzwerktreffen und Workshops der Familienagentur, überarbeitet. Aus diesem Prozess heraus entstand die Idee, sich im Rahmen des neuen Drei-Jahres-Plans erneut und vertieft mit dem Thema Kindesschutz auseinanderzusetzen und mit einer Fachtagung in die gemeinsame Arbeit einzusteigen.

Ziel der Tagung ist es, alle pädagogischen Fachkräfte und MitarbeiterInnen der Sozialgenossenschaft Tagemütter für das Thema Kindesschutz zu sensibilisieren, die Qualität in der Kleinkindbetreuung weiter zu sichern, den Schutz von Kindern nachhaltig zu stärken, bestehende Strukturen zu reflektieren und das Kindesschutzkonzept für die Dienste der Sozialgenossenschaft Tagesmütter weiterzuentwickeln.
Die Fachtagung findet von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr statt und bietet ein vielfältiges Programm mit Fachvorträgen:

  • von Kinder- und Jugendanwältin Dr.Daniela Höller,
  • Prof. Dr. Ulrike Loch,
  • Dr. Francesca Schir,
  • Sprengelleiterin dott.ssa Ingrid Pfeifhofer,
  • Avv. Dr. Stefania Calabrò
  • sowie Pädagoginnen der Sozialgenossenschaft Tagesmütter.

Thematische Schwerpunkte sind unter andere, Rechtsgrundlagen, Kinderschutz und Gewaltschutz, Aufgabenbereiche und Themen der Kinder- und Jugendanwaltschaft und des Sozialsprengels, Qualitätsstandards in der Kleinkindbetreuung, Formen von Gewalt, Prävention sowie konkrete Handlungsanweisungen für die Praxis.

In den zwei darauffolgenden zwei Jahren liegt der Fokus auf der praktischen Unterstützung der MitarbeiterInnen sowie der Eltern und auf den Möglichkeiten der Prävention im Rahmen der Tätigkeit im Kleinkindbereich. Ziel ist es, ein eigenes Konzept zur Verhaltens- und Vorgehensweise innerhalb der Sozialgenossenschaft Tagesmütter zu erarbeiten, das über den Gewalt- und Kindesschutz hinausgeht und einen Verhaltenskodex, ein internes „Gefährdungsprofil“ sowie eine gemeinsam getragene Haltung beinhaltet.

Als Ehrengäste begrüßt die Sozialgenossenschaft Tagesmütter Landesrätin Rosmarie Pamer sowie die Direktorin der FamilienagenturCarmen Plaseller sowie die Kinder- und Jugendanwältin Daniela Höller.