Raiffeisen Nachrichten http://www.raiffeisen-nachrichten.it de_DE Raiffeisenverband Südtirol Tue, 16 Oct 2018 10:45:55 +0200 Tue, 16 Oct 2018 10:45:55 +0200 Raiffeisenverband Südtirol news-1138 Thu, 11 Oct 2018 08:35:00 +0200 Christoph Tappeiner: „Unternehmen mit hohem Stellenwert“ http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/christoph-tappeiner-unternehmen-mit-hohem-stellenwert.html Seit 1. September ist Christoph Tappeiner neuer Geschäftsführer von VOG Products in Leifers. Tappeiner war über 20 Jahre Direktor der Obstgenossenschaft Texel in Naturns und kennt den Apfelsektor im Frischebereich sehr gut. Herr Tappeiner, was hat sie an Ihrer neuen Aufgabe gereizt?

Christoph Tappeiner: VOG Products ist ein sehr interessantes Unternehmen und hat für die Südtiroler und die Trentiner Obstwirtschaft einen überaus hohen Stellenwert strategischer Natur. Dementsprechend war der Reiz für mich sehr groß, diese Herausforderung anzunehmen.

Welche vorrangigen Ziele setzen sie sich?

Wir müssen uns weiterhin auf das Kerngeschäft konzentrieren und das heißt, unsere Geschäftsfelder weiter auszubauen und die Marktchancen bestmöglich zu nutzen. Wir müssen uns nach neuen Geschäftsfeldern umsehen, weiter für Entlastung sorgen und uns mehrere Standbeine schaffen. Es gibt viele Ideen, die wir richtig priorisieren müssen und zu interessanten Projekten machen werden.

Was möchten Sie im Unternehmen VOG Products verändern?

Ich möchte weiterhin für Stabilität sorgen und eine Wertekultur vermitteln. Wir haben ehrgeizige Projekte und die sollen nicht nur in den Köpfen einiger weniger bleiben. Ein erfolgreiches Unternehmen ist dann sichergestellt, wenn wir von der Führungsspitze bis hin zu allen Mitarbeitern imstande sind, unsere Ziele eindeutig zu kommunizieren, um so den größtmöglichen Unternehmenserfolg zu garantieren. 

Sie möchten auch den Dialog mit den Mitgliedsgenossenschaften weiter verstärken …

Wir haben die Aufgabe, im Dialog mit unseren Mitgliedsgenossenschaften zu erkennen, wo der Schuh drückt und dort, wo bestimmte Notwendigkeiten bestehen, bestmöglich zu intervenieren. Wir sind als Fruchtverarbeitungsbetrieb Teil des großen Ganzen und tragen dazu bei, dass der Apfelfrischebereich stabil bleibt.

Das vergangene Geschäftsjahr war ein gutes Jahr, was erwarten Sie vom neuen Geschäftsjahr?

Das Geschäftsjahr 2017/18 war für die gesamte Obstbranche ein besonderes Jahr, weil die Mengen in Europa durch den Frost dezimiert waren und folglich für den Erzeuger die Preise einfach zufriedenstellend gewesen sind. 2018/19 kommen wir speziell im Industriebereich etwas vom Regen in die Traufe, Europa schwimmt sozusagen im Apfelsaft. Speziell die großen Produktionsländer wie Polen und Deutschland verfügen über riesige Mengen, und dementsprechend ist die Situation am Markt aus aktueller Sicht eher etwas getrübt. INTERVIEW: THOMAS HANNI

 

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Überetsch/Unterland Obst
news-1140 Thu, 11 Oct 2018 07:54:22 +0200 Apfelmarke Marlene® zeigt Solidarität http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/apfelmarke-marlener-zeigt-solidaritaet.html Bis 28. Oktober stehen die Äpfel des Verbandes der Südtiroler Obstgenossenschaften im Mittelpunkt diverser Benefizaktionen stehen, unter anderem zugunsten krebskranker Menschen. Marlene® engagiert sich erneut in Sachen Solidarität. Die Apfelmarke des Südtiroler VOG-Verbandes wird sich in den nächsten Tagen an der Seite der toskanischen Krebshilfe A.T.T. (Associazione Tumori Toscana) und des Lions Clubs Mailand engagieren.

Geldspenden für Krebskranke

Vom 11. bis zum 28. Oktober läuft auf mehreren Plätzen in Florenz, Prato und Pistoia die Aktion „Die Äpfel der Gesundheit“ (“Le Mele della Salute”). An den Ständen in den Zentren der genannten Städte werden die freiwilligen Helfer der A.T.T. allen Personen, die einen kleinen Spendenbetrag entrichten, einen 2-Kilo-Beutel im Marlene® Look mit Äpfeln der Sorte Royal Gala aushändigen. Die Initiative, die von Jahr zu Jahr mehr Resonanz erfährt, ermöglicht es der Associazione Tumori Toscana, Geldspenden zu sammeln, um den kostenlosen Hauspflegedienst für Krebskranke weiter auszubauen.

Warme Mahlzeit für Bedürftige

Den Lions Club Mailand hingegen wird Marlene® zum sechsten Mal in Folge bei einer Initiative unterstützen, an der auch die Leos (die Jugendorganisation der Lions Clubs) unter der Schirmherrschaft der Stadt Mailand mitwirken. In diesem Fall ist der Termin für Samstag, den 20. Oktober 2018 festgesetzt. Zugunsten der drei Mailänder Einrichtungen Pane Quotidiano, Opera Cardinal Ferrari und City Angels, die seit vielen Jahren Essen und eine warme Mahlzeit an Bedürftige austeilen, wird eine große Spendensammlung stattfinden. Im Rahmen der Aktion wollen die Lions an einem einzigen Tag mehr als 10.000 Marlene® Äpfel verteilen. Der Erlös geht an die Hilfsorganisationen, die sich um Arme und Mitmenschen am Rande der Gesellschaft kümmern.

„Von Jahr zu Jahr zeigt sich erneut, wie wertvoll solche Solidaritätsprojekte sind“, so Sabine Oberhollenzer, Leiterin PR und Sponsoring des VOG-Verbandes. „Deshalb leisten wir gerne einen Beitrag zu solchen lobenswerten Initiativen.“

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Obst
news-1136 Mon, 08 Oct 2018 10:09:14 +0200 Leonardiritt in Alta Badia 2018 http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/leonardiritt-in-alta-badia-2018.html Wenn Anfang November festlich geschmückte Pferde, Wägen und Musikkapellen durch das Dorfzentrum von Abtei ziehen, ist die Zeit des Leonardiritts gekommen. Das traditionelle Fest steht dieses Jahr im Zeichen des 20-jährigen Jubiläums. Seit genau 20 Jahren organisiert der Pferdezuchtverein Gadertal mit der Unterstützung des Tourismusvereines, der Gemeinde sowie der Freiwilligen Feuerwehr, der Musikappelle und der bäuerlichen Organisationen aus Abtei den "Leonardiritt dles Vales ladines".

Die Leonhardifahrt oder der Leonhardiritt ist ein Fest mit Prozession zu Ehren des Heiligen Leonhard, das heuer auf den 4. November fällt. Bereits seit dem 11. Jahrhundert wird der heilige Leonard von Limoges, Schutzpatron der Pferde, vor allem in Altbayern und Westösterreich als Bauernherrgott und Nothelfer verehrt. Da der eigentliche Todestag des Heiligen nicht überliefert ist, wurde sein Gedenktag auf den 6. November - oder an einem naheliegenden Wochenende - gelegt.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1135 Mon, 08 Oct 2018 09:47:04 +0200 „Die Kraft einer Idee“: Hat Genossenschaft Zukunft? http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/die-kraft-einer-idee-hat-genossenschaft-zukunft.html Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums von Friedrich Wilhelm Raiffeisen lud die Raiffeisenkasse Eisacktal Kunden, Mitglieder und Interessierte zu einem Diskussionsabend über die Zukunft der Genossenschaft ein. An diesem Abend reflektierten Experten und Genossenschaftsvertreter unter dem Motto "Die Kraft einer Idee" über die Herausforderungen und Chancen dieses Organisationsmodells und seine Bedeutung für die Wirtschaft und Gesellschaft im 21. Jahrhundert.

Die Genossenschaft - eine 200-jährige Erfolgsgeschichte

Den Einstieg ins Thema machte der Genossenschaftsexperte Justus Reichl vom Österreichischen Raiffeisenverband, indem er einen Grundriss der beispiellosen Entwicklung und Umsetzung der Genossenschaftsidee in der Welt zeichnete. Anhand der persönlichen Geschichte des Sozialreformers und Mitbegründers des Genossenschaftswesens Friedrich Wilhelm Raiffeisen zeigte Reichl die Überlegungen hinter der Gründung der ersten Genossenschaften. Darüber hinaus reflektierte er über aktuelle Genossenschaftsthemen und beleuchtete in diesem Rahmen auch kritisch die kontrovers diskutierte Macht von Raiffeisen in Österreich.

Genossenschaften im Zwiespalt - ein Strategievorteil für ihre Zukunft?

Unter der Moderation des Genossenschaftsexperten Reichl setzten sich die Teilnehmer der anschließenden Diskussionsrunde mit den Gegensätzen auseinander, mit denen Genossenschaften in der heutigen Welt konfrontiert sind. Der Obmann des Milchhofs Brixen, Klaus Faller, der Generaldirektor des Raffeisenverbandes Südtirol, Paul Gasser, Barbara Pizzinini von der Sozialgenossenschaft Eos und Peter Winkler, Präsident der Raiffeisenkasse Eisacktal, beleuchteten dabei aus ihrer persönlichen Perspektive unter anderem den Zwiespalt zwischen genossenschaftlichen Werten und betriebswirtschaftlichem Erfolgszwang oder die Widersprüchlichkeit zwischen den Trends Globalisierung und Regionalität sowie zwischen Digitalisierung und analoger Realität.

Insgesamt erkannten die Diskussionsteilnehmer gerade in der Vielfalt an bewiesenermaßen vereinbaren Gegensätzen die große Stärke des Genossenschaftsmodells im 21. Jahrhundert. So ermöglichen die Prinzipien der Gegenseitigkeit und der Solidarität den lokal verwurzelten Genossenschaftsmitgliedern Zugang zu größeren, auch internationalen Märkten oder die Verteilung der finanziellen Lasten für Investitionen oder soziale Initiativen auf eine Vielzahl von Mitgliedern. Dieser strategische Vorteil, so die Diskussionsteilnehmer; sei von unschätzbarem Wert und möglicherweise ebenso ein Ansatz für Lösungen in Bereichen wie der ärztlichen Versorgung oder der Pflege im Alter.

Die Zukunft der Genossenschaftsbanken

Auch über die Bildung der Genossenschaftlichen Bankengruppe Südtiroler Raiffeisenkassen wurde diskutiert: Wichtig sei es neben der Nutzung der Synergiepotenziale vor allem, die genossenschaftlichen Prinzipien sowie eine weitgehende Autonomie im Sinne der Mitglieder und Kunden zu wahren. Der Mehrwert des "Lokalen", wo Menschen im Gebiet vor Ort beraten werden und für sie lokal produziert und entschieden wird, ist ein Vorteil, den es zu erhalten gilt. Denn dies stellt sicher, dass Verantwortung dort gelebt wird, wo sie getragen wird, und Wertschöpfung dort bleibt, wo sie entsteht. Das Raiffeisen-Modell ist somit ein Garant für gelebten Mehrwert für die Menschen vor Ort und das gesamte Tätigkeitsgebiet der einzelnen Raiffeisenkasse.

4.000stes Raiffeisen-Mitglied willkommen geheißen

Dass Genossenschaft für junge Menschen nach wie vor attraktiv ist, zeigte sich am Ende der Veranstaltung. Mit Sabrina Pernthaler aus Brixen wurde das 4.000ste Mitglied der Raiffeisenkasse Eisacktal in der Runde willkommen geheißen - ein guter Beweis für das Fazit dieses Abends: Genossenschaft hat Zukunft!

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