Raiffeisen Nachrichten http://www.raiffeisen-nachrichten.it de_DE Raiffeisenverband Südtirol Wed, 12 Dec 2018 23:05:40 +0100 Wed, 12 Dec 2018 23:05:40 +0100 Raiffeisenverband Südtirol news-1169 Tue, 11 Dec 2018 12:15:00 +0100 Erfolgsfaktor Unterbewusstsein http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/erfolgsfaktor-unterbewusstsein.html Der Coach und Mentaltrainer Alexander Hartmann weiß, wie man das eigene Unterbewusstsein auf Erfolg programmiert. Für den Raiffeisenverband Südtirol war Herr Hartmann Ende November zwei Tage lang in Bozen.  

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1177 Thu, 06 Dec 2018 14:25:19 +0100 Neuer Generalsekretär-Stellvertreter im ÖRV http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/neuer-generalsekretaer-stellvertreter-im-oerv.html Auf Vorschlag von Generalanwalt Walter Rothensteiner hat die Generalanwaltschaft des Österreichischen Raiffeisenverbandes (ÖRV) Ende November Justus Reichl mit 1. Jänner 2019 zum Generalsekretär-Stellvertreter bestellt. Reichl, Jahrgang 1975, aus Geinberg in Oberösterreich, ist seit 2014 Leiter der damals neu im ÖRV eingerichteten Stabsstelle "Genossenschaft -Strategien und Perspektiven", Referent in Funktionärs-und Führungskräfteschulungen am Raiffeisen Campus, gefragter Vortragender und aktuell auch Koordinator des Jubiläumsjahres "Raiffeisen 200". Das schreibt die Österreichische RAIFFEISENZEITUNG in ihrer Ausgabe vom 29. November.

Generalanwalt Rothensteiner: "Justus Reichl zeichnet schon bisher für einen wesentlichen Bereich des ÖRV verantwortlich und hat sich besonders um die zeitgemäße Kommunikation und Neupositionierung des Themas Genossenschaft verdient gemacht."

Erfreut ob der Bestellung und der damit verbundenen Stärkung der Geschäftsführung zeigt sich auch Generalsekretär Andreas Pangl: "Ich freue mich auf unsere künftig noch engere Zusammenarbeit im Generalsekretariat und im vielfältigen Aufgabenspektrum des ÖRV."

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Sonstige
news-1176 Wed, 05 Dec 2018 15:24:52 +0100 Bester Weißwein Italiens: Terlaner I Primo Grande Cuvée 2015 http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/bester-weisswein-italiens-terlaner-i-primo-grande-cuvee-2015.html Mit insgesamt 17 Auszeichnungen von den bedeutendsten italienischen Weinführern, ist die Kellerei Terlan die meistprämierte Südtirols. Dabei sticht eine ganz besonders heraus – jene für den besten Weißwein Italiens von „Guida Oro – I Vini di Veronelli“. Luigi Veronelli, der vor 14 Jahren verstorbene Pionier des italienischen Weinjournalismus und Gründer des ersten Weinführers Italiens, bezeichnete Weine einst als "Loblieder der Erde an den Himmel". Laut den Experten der "Guida Oro - I Vini di Veronelli 2019" kommt die Weißweincuvée Terlaner I Primo Grande Cuvée 2015 der Kellerei Terlan diesem Bild am nächsten.

Unter 16.000 Weinen wählten sie den Terlaner I Primo Grande Cuvée 2015 unter die Top 5 aller verkosteten Weine ("Miglior Assaggi") und zum besten Weißwein Italiens mit sagenhaften 98 von 100 möglichen Punkten. "Wir sind sehr stolz, dass ein Weinführer mit einer derart langen Historie, die Einzigartigkeit unseres Terlaner I Primo Grande Cuvée anerkennt. Der Wein stellt das Ergebnis und Bestreben nach höchster Qualität und Ausdruck des einzigartigen terlaner Terroir dar", erklärt Rudi Kofler, Kellermeister der Kellerei Terlan. In dieser Cuvée werden die besten und ältesten Parzellen von Weißburgunder, Chardonnay und Sauvignon in sich vereint, und bilden die "Essenz Terlans".

Der außergewöhnliche Wein lebt vom Zusammenspiel zwischen Weinberg, Boden, Jahrgang und akribischer Handarbeit. Frische, Eleganz und Komplexität gepaart mit Mineralität und Langlebigkeit - das sind die Attribute, die er eindrucksvoll verkörpert.

Mit dem Anspruch einen der bedeutendsten Weißweine Italiens zu kreieren, wurde der erste Jahrgang - 2011 - des Terlaner I Primo Grande Cuvée auf den Markt gebracht.

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Bozen und Umgebung Wein
news-1173 Tue, 04 Dec 2018 10:22:47 +0100 Vinschger Paradoxon http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vinschger-paradoxon.html Lange hatte es der Vinschgau wirtschaftlich schwer. Heute hat er den Anschluss geschafft, wirtschaftlich und in Punkto Lebensqualität. Und doch wandern viele junge, qualifizierte Leute ab, hieß es auf einer Tagung der Plattform Land in Schlanders. Karin Meister hat vor kurzem ihren Lebensmittelpunkt ins Schnalstal verlegt - weg von den urbanen Zentren in ein entlegenes Gebiet. Gerade dort gelingt es der Mutter, Familie und Beruf in Einklang zu bringen. Ausschlaggebend: Dank Home-Büro und digitaler Vernetzung kann sie teilweise von zuhause aus arbeiten. "Smart Working" heißt das Zauberwort, und sie sieht es als Modell für viele gut ausgebildete Mütter, "die damit unabhängiger von Ort und Zeit auch anspruchsvolle Arbeit mit Verantwortung ausüben können."

Noch ist Karin Meister in Südtirols Arbeitswelt eher die Ausnahme. Doch das dürfte sich ändern. Dies wurde in der Schlandersburg in Schlanders deutlich, wo sich die Herbsttagung der "Plattform Land" mit der Frage nach geeigneten Arbeitsplätzen für die Jugend im ländlichen Raum beschäftigte - mit Schwerpunkt auf der Situation im Vinschgau.

Qualifizierte Arbeitsplätze - abwandernde Jugend

Wie in der Aussendung des Südtiroler Bauernbundes steht, zeigt sich hier eine paradoxe Situation: Einerseits kann der Vinschgau heute mit vielen Arbeitsplätzen aufwarten - in so manchem internationalen Unternehmen auch mit hoher Qualifikation, guter Bezahlung und Aufstiegschancen. Und doch wandern junge Fachkräfte aus oder kommen nach dem Studium nicht mehr zurück. Darauf verwies vor allem Urban Perkmann vom Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) der Handelskammer Bozen. Auf der Basis einer Umfrage unter jungen Vinschgern zeigte er auf, wie sich der Vinschgau zu einem idealen Arbeitsplatz entwickeln könnte: "Es bräuchte ein 'Silicon Vinschgau': hohe digitale Kompetenz bei Bürgern, öffentlicher Verwaltung und Unternehmen sowie Strukturen wie Breitband."

Die Erreichbarkeit - digital und auf den Straßen - sei eine Schwäche des Bezirks. Andererseits gebe es auch das Erfolgsmodell der Vinschger Bahn. Eine Gefahr sieht er auch, wenn die öffentliche Verwaltung ihre Dienste zentralisiert und somit qualifizierte Arbeitsplätze abzieht. Andererseits hat der Vinschgau einige internationale, hoch spezialisierte Betriebe. "Nur sind diese wenig bekannt", sagt Perkmann. Mit der Folge, dass sie händeringend nach Facharbeitskräften suchen, bestätigte Enrico Zuliani von der Firma Hoppe: "Wir bräuchten im Vinschgau 40 Auszubildende, aber nur für zehn Stellen hat sich jemand interessiert."

Zuliani entwarf für die Vinschger Unternehmen einen Maßnahmenkatalog, mit dem sie für junge Facharbeitskräfte attraktiver werden können: "Sie brauchen eine Arbeit mit Sinn und mit Verantwortung. Natürlich spielt die Entlohnung eine Rolle, aber auch Aufstiegschancen, flache Hierarchien und schnelle Entscheidungen. Dazu wollen sie alle neuen Kommunikationsmöglichkeiten nutzen und wünschen flexible Arbeitsmodelle - zeitlich wie örtlich."

Der Vinschgau hat auch Stärken. Darauf verwies nicht nur Perkmann, sondern auch Cassiano Luminati vom Polo Poschiavo aus der Schweiz. Wie viele Alpengebiete hat der Vinschgau eine hohe Lebensqualität - Landschaft, Freizeitmöglichkeiten, funktionierende Wirtschaft und Strukturen, Sicherheit, Wohnqualität usw.

Luminati hat im Rahmen des Projekts ALPJOBS - ein Teilprojekt von EUSALP - einige kleine Alpenregionen auf die Frage untersucht, wie gute Arbeitgeber sie sind. Das Ergebnis: Wenn Regionen auf ihre eigene, regionale Stärke setzen und darum herum ideale Strategien entwickeln, geht es den Menschen gut. Die einen punkten als Tourismus-Region, das Valposchiavo als 100-Prozent-Bio-Region usw.

Wichtig sei, dass diese Regionen ihre Erfahrungen austauschen und den jungen Menschen weiterhin eine gute Ausbildung und die nötigen Strukturen bieten. Daran weiter zu arbeiten, sich zu vernetzen und Kooperation statt Konkurrenzdenken anzustreben, ist laut der Tagung der Plattform Land auch die Hauptaufgabe der Politik, der öffentlichen Verwaltung, der Unternehmen und der Arbeitgeber.

Kooperation mit Landwirtschaft

Davon soll auch die Landwirtschaft profitieren. Immerhin ist sie durch ihre Arbeit in der Landschaft ein Rückgrat der Lebensqualität in den Alpen, merkten gleich einige Teilnehmer der Diskussion an, unter ihnen der neue Landtagsabgeordnete Franz Locher: "Wichtig ist, dass die heimischen Konsumenten und die Wirtschaft einschließlich der Landwirtschaft zusammenarbeiten. Da gibt es noch Potenzial."

Grenzpendler in die Schweiz

Mit einer speziellen Abwanderung kämpft der obere Vinschgau. So sucht auch der junge Bauunternehmer Michael Hofer aus Prad viele Arbeitskräfte, die aber lieber in die benachbarte Schweiz pendeln: "Mit ihren deutlich höheren Löhnen werben die dortigen Unternehmen unsere frisch ausgebildeten Gesellen ab", beklagte sich Hofer und appellierte an die anwesenden Landtagsabgeordneten Locher und Jasmin Ladurner, "dass sich die Landespolitik dieses Problems annimmt."

Insgesamt zeigten sich alle Beteiligten zuversichtlich, dass die Chancen und Stärken im Vinschgau überwiegen. Wenn alle gemeinsam bereit sind, eine gute, duale Ausbildung, Arbeitszeitmodelle und Kooperationen zu nutzen, dann kann der Vinschgau, wie viele ländliche Räume im Alpenraum auch in Zukunft ein guter Arbeitgeber für junge Leute sein, fasste Leo Tiefenthaler, Vize-Sprecher der Plattform Land, am Ende zusammen. Karin Meister ist mit ihrem flexiblen Arbeitsmodell ein Beispiel dafür.

Der Raiffeisenverband Südtirol ist Mitglied der Plattform Land neben Bauernbund und dem Gemeindenverband das Land Südtirol, die Handelskammer Bozen, der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV), der Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister (lvh), der Unternehmerverband Südtirol (UVS), die Vereinigung Südtiroler Freiberufler (VSF), der Katholische Verband der Werktätigen (KVW), der Südtiroler Jugendring (SJR), der Verband der Seniorenheime (VdS) und die Kammer der Architekten.

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