Raiffeisen Nachrichten http://www.raiffeisen-nachrichten.it de_DE Raiffeisenverband Südtirol Sat, 21 Jul 2018 20:00:21 +0200 Sat, 21 Jul 2018 20:00:21 +0200 Raiffeisenverband Südtirol news-1089 Wed, 11 Jul 2018 11:42:13 +0200 Schatzkiste voller Genossenschaftsgeschichte http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/schatzkiste-voller-genossenschaftsgeschichte.html 125-Jahre Genossenschaftsverband Bayern (GVB): Zu diesem Jubiläum stellt der GVB eine Chronik zur bayerischen Genossenschaftsgeschichte vor, die sich darin als Spiegel der gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Bayern darstellt und bis ins Frühmittelalter zurück reicht. Was hat ein Vulkanausbruch in Indonesien 1883 mit den bayerischen Genossenschaften zu tun? Wieso haben diese Unternehmen in den nach-folgenden Jahrzehnten die Wirtschaftsgeschichte des Freistaats geprägt? Und warum sind heute 2,9 Millionen Menschen Mitglied einer Genossenschaft in Bayern? Diese Fragen beantwortet eine Chronik, die der Genossenschaftsverband Bayern (GVB) in München Medienvertretern vorgestellt hat. Sie erscheint zum 125-jährigen Verbandsjubiläum in diesem Jahr.

"Die Chronik ist eine Schatzkiste voller Genossenschaftsgeschichte", sagte GVB-Präsident Jürgen Gros. Angereichert mit umfangreichem, teils unveröffentlichtem Bildmaterial stellt Autor Reinhard Heydenreuter auf mehr als 200 Seiten die Entwicklung der Genossenschaften im Freistaat dar. Dabei orientiert sich die Chronologie des Buchs an den Meilensteinen der bayerischen Geschichte. Denn: "Die Genossenschaftsgeschichte ist ein Spiegel der gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Bayern und reicht bis ins Frühmittelalter zurück", so Gros.

Erst im 19. Jahrhundert blühte das genossenschaftliche Engagement im Freistaat aber richtig auf. Die vom Prinzip der Selbsthilfe und Eigenverantwortung geleiteten Unternehmen versorgten damals Landwirte und Handwerker mit Krediten oder unterstützten sie bei der Produktion und Vermarktung ihrer Erzeugnisse. Sie trugen damit erheblich zur wirtschaftlichen Entwicklung des Freistaats bei. Wie die Chronik belegt, halfen sie dabei, die Folgen ökonomischer Brennpunktphasen wie die durch den Vulkanausbruch verursachten Missernten, Hyperinflation, Weltwirtschaftskrise oder die Finanzkrise zu Beginn des 21. Jahrhunderts zu überwinden.

"Genossenschaften schaffen Stabilität, wenn Märkte versagen und Gesellschaften sich verändern", stellte Gros fest. Sie übernehmen aber auch Verantwortung in ihren Heimatregionen, indem sie Versorgungslücken schließen. Das zeigte sich etwa in den Wirtschaftswunderjahren als die Volksbanken und Raiffeisenbanken das Wachstum der mittelständischen Unternehmen mitfinanzierten. Die Institute demonstrierten in dieser Zeit auch, wie sich Genossenschaften den technischen Fortschritt zunutze machen. So nahmen sie in den 1960er-Jahren ein Rechenzentrum in Betrieb, das den bargeldlosen Zahlungsverkehr ermöglichte.

Mit der Geschichte der Genossenschaften erzählt die Chronik zugleich die Geschichte des GVB. Sie beginnt 1893 als eine Gruppe von Landwirten, Kaufleuten, Lehrern und Geistlichen den Bayerischen Landesverband landwirtschaftlicher Darlehenskassenvereine gründete. Ihr Ziel war es, einen eigenständigen bayerischen Verband zu schaffen, der übergeordnete Aufgaben übernehmen sollte. Ganz bewusst grenzten sie sich von einem in Neuwied bestehenden Zentralverband ab. "Die Gründer des GVB wollten ihre Anliegen in Bayern selbst regeln. Das prägt bis heute die Identität des Verbands", sagte Verbandspräsident Gros.

Die Chronik lesen unter diesem Link.

 

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1088 Tue, 10 Jul 2018 15:31:54 +0200 VHS: neues Herbstprogramm vorgestellt http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/vhs-neues-herbstprogramm-vorgestellt.html Kurse, Seminare, Lehrgänge, Vorträge, Exkursionen, Führungen und Reisen: die Volkshochschule Südtirol startet im Herbst 2018 mit einem vielfältigen Weiterbildungsprogramm und zahlreichen neuen Inhalten. Die Veranstaltungen sind ab sofort buchbar. Ab 10. Juli können Interessierte an der Volkshochschule Südtirol über 1000 Angebote aus den folgenden Bereichen auswählen und buchen:

  • Kultur & Gesellschaft,
  • Sprachen, Beruf,
  • EDV &Multimedia,
  • Gesundheit & Bewegung 
  • Hobby & Freizeit

Wie die Volkshochschule Südtirol in ihrer Aussendung schreibt, bietet das vielfältige Programm Herbst 2018 über 1000 Weiterbildungsmöglichkeiten in ganz Südtirol.

Barbara Pixner, Direktorin der VHS, unterstreicht, dass ein thematischer Schwerpunkt im Herbst die berufliche Weiterbildung sein wird: "Mit neuen Lehrgängen wie Eventmanagement, Leadership &Führungskompetenz und Human Ressource Management will die VHS praktische Werkzeuge für die beruflichen Herausforderungen kompakt und umfassend vermitteln." Auch die Presseakademie wird im Herbst wieder starten genauso wie der Zertifikatslehrgang Vereinsmanagement.

In den Bereich Kultur & Gesellschaft fallen die Reisen, Tagefahrten und Exkursionen mit kunst- und musikgeschichtlichem Schwerpunkt. In diesem Herbst wird die VHS unter anderem die Maremma mit Stefan Demetz (Leiter des Stadtmuseums Bozen) und Rom mit Giacomo Fornari (Direktor des Bozner Konservatoriums) bereisen.

Die zahlreichen Sprachkurse gehören zu den beliebtesten Angeboten der VHS. Hier darf man sich im Herbst neben Englisch, Französisch und Spanisch u. a. auf Arabisch, Russisch, Japanisch und Südtirolerisch freuen.

Der Lehrgang "Traditionelle Kräuterheilkunde" mit Margret Madejsky ist ein Highlight aus dem Bereich Gesundheit & Bewegung.

Der Bereich Hobby & Freizeit bietet die einmalige Gelegenheit namhaften Köchinnen und Köchen, wie Mali Höller, Luis Agostini, Herbert Hintner und Waltraud Tschurtschenthaler, in ihren eigenen Küchen über die Schulter zu schauen und sich vor Ort Tipps und Tricks von den Profis zu holen.

Die Kurse zum Thema Fotografie, Bildbearbeitung und Film im Bereich EDV & Multimedia ermöglichen den Einstieg in die kreative Medienwelt.

Oswald Rogger, Präsident der Volkshochschule Südtirol, sagt dazu: "Mit dem vielfältigen Programm der VHS möchten wir vor allem die Neugier in ihrer positivsten Form wecken: Die Neugier, sich für etwas Neues, Spannendes, Erlebnisreiches zu öffnen."

Mit dem Herbstprogramm 2018 konnte die VHS ihr Programm nicht nur inhaltlich sondern auch territorial erweitern. Im Mai 2018 war die Ortsstelle Salurn ins Leben gerufen worden und ab September gibt es hier erstmals Weiterbildungsangebote der VHS.

INFORMATION & ANMELDUNG: Volkshochschule Südtirol

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1087 Tue, 10 Jul 2018 11:41:06 +0200 Barbara Siri: Motorradstaffel und Wünschewagen http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/barbara-siri-motorradstaffel-und-wuenschewagen.html Barbara Siri ist die Präsidentin des Landesrettungsvereins Weißes Kreuz. Die Begeisterung für ihre Arbeit in den verschiedenen Gremien und Ehrenämtern steckt an. Der Raiffeisenverband unterstützt den Freiwilligenverein finanziell und freut sich über die positive Entwicklung der letzten Jahre. Seit dreieinhalb Jahren stehen Sie dem Landesrettungsverein Weißes Kreuz als Präsidentin vor und haben maßgeblich zur Weiterentwicklung dieser Organisation beigetragen. Über welche berufliche Errungenschaft der letzten Jahre freuen Sie sich am meisten?

Über berufliche Errungenschaften zu sprechen ist schwierig, weil ich - genauso wie der gesamte Vorstand und unzählige andere Führungskräfte im Verein - ein Ehrenamt bekleide. Was mich aber besonders stolz macht, ist dass die Anzahl unserer Freiwilligen in den vergangenen Jahren immer zugenommen hat und dass wir gemeinsam mit unseren hauptamtlichen Mitarbeitern die Dienste laufend verbessern und ausbauen können.

Was hat sich beim Weißen Kreuz in den letzten Jahren maßgeblich verbessert?

Wir konnten in den letzten Jahren einige bedeutende Schritte zu Optimierung der Rettungskette in Südtirol machen: so konnten wir in mehreren Südtirolern Dörfern First-Responder-Gruppen aufbauen, die im Notfall umgehend alarmiert werden können und innerhalb weniger Minuten vor Ort sind. Sie können vor allem in den abgelegenen Berggebieten schnelle Erste Hilfe leisten, noch bevor der Rettungswagen eintrifft. Parallel dazu konnten wir in den letzten zwei Jahren über 30 öffentlich zugängliche Frühdefibrillationssäulen im ganzen Land aufstellen, die bei einem Herzstillstand Leben retten können. Vereinsintern war die Einführung eines professionellen Freiwilligenmanagements ein bedeutender Schritt. Neben der aktiven Gewinnung von Freiwilligen, garantieren wir damit eine qualifizierte Begleitung unserer Mitarbeiter und unterstützen damit das freiwillige Engagement bestmöglich.

An welchem derzeitig laufenden Projekt steckt am meisten persönliches Herzblut?

Derzeit sind sicherlich der Wünschewagen in Zusammenarbeit mit der Caritas und unsere Motorradstaffel in aller Munde. Dazu haben wir natürlich einen Blick zu befreundeten Organisationen im Ausland gewagt und von ihnen gelernt. Solche Projekte kommen nur dank guter Netzwerkarbeit zustande. Man soll nicht nur, man muss über den eigenen Tellerrand hinausschauen und Neues wagen. Beide Projekte sind von Erfolg gekrönt - dank der Freiwilligen. Herzblut stecke ich in jedes Projekt, hinter dem das Ehrenamt unserer großen Weiß-Kreuz-Familie steht.

Welche Projekte stehen noch in diesem Jahr auf der To-Do-Liste?

Mit der Unterstützung des Gemeindeverbandes möchten wir in diesem Jahr noch weitere Frühdefibrillationssäulen in Südtirol positionieren. Wir können hier auf die wertvolle Unterstützung der Bevölkerung durch die Zuwendung der 5 Promille zurückgreifen und möchten in Zukunft ein dichtes Netz an solchen lebensrettenden Säulen im ganzen Land realisieren. Abgesehen davon, wollen wir unsere Kommunikation nach Innen und Außen optimieren: wir werden sowohl unser Mitarbeiter- als auch Mitgliedermagazin überarbeiten und unsere E-Learning Plattform vorantreiben. Mit letzterer kommen wir vor allem unseren freiwilligen Mitarbeitern entgegen, die einige theoretische Module der Ausbildung von zu Hause aus abwickeln können. Nicht vergessen werden darf unsere Weiß-Kreuz-Jugend, die in diesem Jahr ihr 20jähriges Jubiläum feiert und im August mit einer Abordnung bei einem internationalen Leistungswettbewerb in Dänemark teilnimmt.

Qualitätsstandards, Auszeichnungen, Erwähnungen: was gibt es Neues in diesem Bereich?

Wir sind neben ISO 9001 und OHSAS seit 2016 auch mit dem NPO-Label Management Excellence zertifiziert. Das nächste Ziel ist die Zertifizierung nach ISO unserer Sektionen im ganzen Land. Wir haben das Pilotprojekt bereits mit 9 Sektionen gestartet, die übrigen sollen in naher Zukunft folgen. Für uns ein weiterer bedeutender Schritt hin zur Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle auf allen Ebenen und Bereichen.

Gibt es Bereiche in denen Sie sich für den Landesrettungsverein Weisses Kreuz mehr Unterstützung von außen wünschen? Welche mögliche Synergien können Sie sich mit anderen Organisationen vorstellen?

Wir pflegen eine ausgezeichnete Zusammenarbeit mit sämtlichen Rettungsorganisationen im ganzen Land und sind dafür sehr dankbar. Der politische Rückhalt ist für uns aber auch bedeutend: denn es ist äußerst beruhigend, wenn man weiß, dass die lokale Politik hinter dem Ehrenamt steht und unsere wertvolle Arbeit mit über 3.200 Freiwilligen schützt und fördert.

Wie sollten Südtiroler Organisationen das Weiße Kreuz unterstützen?

Die Zusammenarbeit zwischen dem Weißen Kreuz und seinen Partnern im Blaulichtwesen funktioniert bereits sehr gut. Im Grunde genommen ergänzen wir uns alle gegenseitig, ich denke dann an unsere Kollegen von der Feuerwehr, vom Roten Kreuz, von der Berg- und Wasserrettung bis hin zur Flugrettung. Wir alle haben unsere Aufgaben, die wir bestens beherrschen. Unser Zivilschutz- und Rettungswesen ist deshalb so reich, weil er vielfältig ist. Was das Freiwilligenwesen betrifft, freuen wir uns in Zukunft eine neue Dienststelle für das Ehrenamt als Anlaufstelle zu haben. Damit wird es noch leichter sein, sich mit anderen Organisationen zu vernetzen und einen Austausch zu finden.

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Bozen und Umgebung Sozial
news-1086 Mon, 09 Jul 2018 09:22:11 +0200 Alexander Hartmann in Bozen http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/alexander-hartmann-in-bozen.html Der Star-Referent Alexander Hartmann kommt im November 2018 nach Bozen. Der international bekannte Coach weiß, wie die menschliche Psyche funktioniert. An zwei Tagen wird er zeigen, welche Techniken helfen, die eigenen Projekte mit Begeisterung, Motivation und Antrieb erfolgreich abzuschließen. Anmeldungen sind noch möglich. Alexander Hartmann hat klare Vorstellungen von seinem Leben und weiß auch, wie er seine Wünsche in die Tat umsetzt. Auf seiner Facebook-Seite hat er seine Definition von beruflichem Erfolg veröffentlicht:

"Für mich ist beruflicher Erfolg, das zu tun, was ich liebe, und gleichzeitig gut davon zu leben. Meinem Traum zu folgen, Menschen zu bewegen und zum Lachen zu bringen, sie zu inspirieren, ihnen wichtiges Wissen zu vermitteln ... und mir gleichzeitig mein Leben so einzurichten, wie ich es haben will. Finanziell frei zu sein, reisen zu können, das Leben zu genießen. Mir die eine oder andere Dekadenz zu leisten - und gleichzeitig auch ganz viel zurückzugeben. Erfolg heißt für mich auch: mir Ziele setzen und sie erreichen. Und zwar Ziele, die etwas bewegen. Nicht nur für mich, sondern (wenn auch vielleicht im Kleinen) für die Welt. Und dabei niemals aufhören, zu wachsen. Das ist für mich Erfolg. Erfolg ist auch, der Welt etwas zu hinterlassen. Meine HPM Community und ich haben gemeinsam den Bau einer Schule in Ruanda unterstützt, das nenne ich auch Erfolg."

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Bozen und Umgebung Kultur