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Raiffeisenverband Südtirol
Digitalisierung ist der Schlüsselfaktor für die künftige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Im Bild die Referenten und Teilnehmer am Sitz der Genossenschaft Mila BERGMILCH SÜDTIROL in Bozen.

Der Gastgeber der Gartenparty oder Workshop  zur digitalen Transformation

Vor kurzem fand in der Genossenschaft Mila Bergmilch Südtirol ein Workshop  zur digitalen Transformation statt, mit dem Titel „Positionierungsstrategie von Führungskräften oder wie Sie zum Gastgeber Ihrer Gartenparty werden“.

Digitalisierung ist der Schlüsselfaktor für die künftige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Im Bild die Referenten und Teilnehmer am Sitz der Genossenschaft Mila BERGMILCH SÜDTIROL in Bozen.

Zwölf Führungskräfte aus den Raiffeisengenossenschaften und Partnerorganisationen folgten mit großem Interesse den Ausführungen von Klemens Skibicki, Professor für Marketing und Marketing und renommierter Berater für die digitale Transformation.

Im Rahmen seines Referats betonte Skibicki, dass es bei der Digitalisierung um Menschen geht. Die digitale Transformation hat drei Dimensionen: eine psychologisch-soziologische, eine technische und eine ökonomische. Die digitale Transformation in Unternehmen kann aus seiner Sicht nur gelingen, wenn diese drei Dimensionen im Veränderungsprozess berücksichtigt werden.

Klemens Skibicki, Professor für Marketing und Berater für die digitale Transformation: "Es gibt keine Trennung zwischen online und offline, das ist eine gemeinsame Welt."
Sascha Hellermann von der COCOS AG referierte über Internet of Things.

Für ihn ist Digitalisierung der Schlüsselfaktor für die künftige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen: „Es gibt keine Trennung zwischen online und offline, das ist eine gemeinsame Welt“, unterstrich Skibicki. Für Unternehmen stellt sich die Frage:

Welche Prozesse, die bisher in Wertschöpfungsketten, Hierarchien und Prozessen konventionell getätigt wurden, können effizienter über digitale Kanäle abgewickelt werden?

Im Workshop wurden dazu konkrete Prozesse entwickelt, die in der Praxis der unterschiedlichen Genossenschaftsbranchen digitalisiert werden können, wie die Aufbereitung und Nutzung von Daten zur Kundenansprache oder Bewässerungssysteme.

Maximale Individualisierung

Die größte Chance der Digitalisierung liegt jedoch im Bereich der Kommunikation. Hier ist eine maximale Individualisierung möglich und die direkte Interaktion mit all den Vorteilen, die sich daraus ergeben. Social Media Plattformen liefern außerdem wertvolle Daten, die Skibicki als „Öl des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet: „Allein durch das „Zuhören“ ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten in der Markenführung. Denn, so wie es Jeff Bezos, Gründer von Amazon, ausdrückt: Ihre Marke ist das, was Leute über Sie sagen, wenn Sie nicht im Raum sind."

Internet of Things und Blockchain

Im zweiten Teil des Workshops sprachen die beiden Referenten Sascha Hellermann und Julian Hillebrand von der COCOS AG über Internet of Things und Blockchain.

Beim Internet of Things werden verschiedenste Smart Devices, z.B. Alltagsgegenstände oder Maschinen, mit Prozessoren und eingebetteten Sensoren ausgestattet, sodass sie in der Lage sind miteinander zu kommunizieren. Das Internet of Things kann daher künftige Anwendungen automatisieren und Aufgaben autonom erledigen. Daraus können sich neue Geschäftsmodelle und Lösungen entwickeln, wie z.B. Smart Home oder der Industrie 4.0.

Was das Internet für die Kommunikation ist, sei die Blockchain für die Transaktionen – so die Referenten. Blockchain ist eine Technologie mit großem Innovationspotenzial, welche Unternehmen neue Möglichkeiten für das Kerngeschäft bietet: es können neue Prozesse entstehen, oder die bereits bestehende Abläufe signifikant schneller, besser und günstiger gemacht werden.  Als Beispiel nennt der die TUI Group, die mittels Blockchain ihre Bettenauslastung über Ländergrenzen hinweg optimiert.

Mit dem Workshop zur digitalen Transformation setzte der Raiffeisenverband Südtirol einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung. Für die Organisation der Veranstaltung zeichnete die Abteilung Bildungswesen im Raiffeisenverband Südtirol verantwortlich.

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