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Grenzwanderwege sollen aufgewertet und eine Mountainbike-Route rund um den Brennerpass fortgesetzt werden.

Grenzüberschreitende Strategie trägt Früchte

Seit über einem Jahr arbeitet der Interreg-Rat Wipptal unter dem Motto „Ein Wipptal ohne Grenzen“ an der Umsetzung einer gemeinsamen, grenzübergreifenden Entwicklung. Jetzt wurden erste Ergebnisse vorgestellt.

Grenzwanderwege sollen aufgewertet und eine Mountainbike-Route rund um den Brennerpass fortgesetzt werden.

Die grenzübergreifende Strategie für das nördliche und südliche Wipptal, die der Interreg-Rat Wipptal nach intensiver Planung vorbereitet hatte, läuft bereits seit Herbst 2016. Einige der gemeinsamen Projekte im Rahmen des Interreg-Programmes Italien-Österreich sind bereits in Umsetzung und werden voraussichtlich innerhalb des nächsten Jahres abgeschlossen. 

Dazu zählen drei Förderprojekte mit einem Gesamtvolumen von knapp 300.000 Euro. Sie setzen die Initiativen entlang der "Alten Brennerpass-Straße", die Aufwertung/Verbesserung von Grenzwanderwegen und die Realisierung einer Mountainbike-Route rund um den Brennerpass fort.

In seiner Sitzung vom 2. Oktober hat der Interreg-Rat Wipptal weitere Initiativen besprochen, die aus den verschiedenen Arbeitsgruppen hervorgegangen sind bzw. von aktiven Wipptaler Bürgern dies und jenseits des Brenners an das grenzübergreifende Gremium herangetragen wurden.

Die Ideen reichen dabei vom grenzübergreifenden Spiele-Tag, Austausch zwischen den Mittelschulen der beiden Bezirke, die Fortsetzung der Initiativen zur Skitourenlenkung am Alpenhauptkamm rund um den Brenner und deren Vermarktung bis zur Aufwertung und Inszenierung von Energie- und Kraftplätzen im Gebiet.

"Nach einer langen Vorbereitungszeit zeigen sich jetzt die ersten Früchte unserer grenzübergreifenden Arbeit. Damit steigt auch wieder die Motivation der Akteure, sich in der gemeinsame Entwicklung des nördlichen und südlichen Wipptales zu engagieren.", so Helmut Gassebner, Präsident des Interreg-Rates.

Der Grenzraum rund um den Brenner hat sehr viel Potential

"Die Bezirksgemeinschaft Wipptal unterstützt die Initiativen des Interreg-Rates seit 2008. Dieses können wir nur von innen heraus, zusammen mit aktiven Bürgerinnen und Bürgern wecken. Die ersten Ideen und Projekte sind sehr vielversprechend!" ergänzt Karl Polig als Vertreter des Projektpartners Bezirksgemeinschaft Wipptal und lädt alle Interessierten ein, die neue Homepage des Interreg-Rates zu besuchen und sich aktiv in den laufenden Prozess einzubringen.

Die Teams der beiden Organisationen Regionalentwicklung und Regionalmanagement Wipptal vertreten durch Hany Dvorak im nördlichen Wipptal und der GRW Wipptal/Eisacktal vertreten durch Carmen Turin im südlichen Wipptal begleiten die jeweiligen Projekte.

Kontakt und Infos:

Interreg-Rat Wipptal c/o Bezirksgemeinschaft Wipptal, Sterzing &Regionalmanagement Wipptal, Steinach www.interreg-wipptal.eu

E-Mail: info(at)wipptal.org

  • Helmut Gassebner (Präsident des Interreg-Rates) - +43 512 53446290
  • Karl Polig (Präsident der Bezirksgemeinschaft Wipptal und Mitglied des Interreg-Rates Wipptal) +39 0472 726470
  • Carmen Turin (CLLD-Management südliches Wipptal) - Tel. +39 0472 760515
  • Hany Plattner-Dvorak (CLLD-Management nördliches Wipptal - Tel. +43 680 3263660

Carmen Turin, CLLD-Management südliches Wipptal

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