Raiffeisen Nachrichten http://www.raiffeisen-nachrichten.it de_DE Raiffeisenverband Südtirol Fri, 20 Sep 2019 07:55:10 +0200 Fri, 20 Sep 2019 07:55:10 +0200 Raiffeisenverband Südtirol news-1419 Mon, 16 Sep 2019 15:04:01 +0200 Raiffeisenkasse Eisacktal: „Mit Leidenschaft zum Erfolg“ http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/raiffeisenkasse-eisacktal-mit-leidenschaft-zum-erfolg.html Wie sich Leidenschaft, Genuss und Erfolg verbinden lassen, zeigte die Raiffeisenkasse Eisacktal am 13. September in ihrem Hauptsitz am Großen Graben. Bei der diesjährigen Ausgabe von „Project Future“, einem Event, das die Genossenschaftsbank im Zweijahresrhythmus speziell für junge Kunden organisiert, standen diesmal Käse, Wein und Schokolade im Mittelpunkt. Was die Referenten des Abends miteinander verband, war die große Passion, die sie für ihr jeweiliges Produkt empfinden. Hubert Stockner, Käsemeister und Diplom-Biersommelier, begeisterte mit seiner Erzählung über den Bunker im Felsgestein, der ihm als Reifungshöhle für seine exquisiten Käsespezialitäten dient. Über Monate oder auch Jahre hinweg pflegt und hütet er handwerklich hergestellten Käse von ausgewählten Käsereien aus dem Alpenraum und veredelt diesen zu Käsespezialitäten mit einer ganz besonderen Note. Für den Fromelier ist Käse eine Herzensangelegenheit.

Simon Pliger, den jungen Önologen, der im elterlichen Betrieb eingestiegen ist, haben die Liebe zur Natur, zum Wein und zur Nachhaltigkeit dazu bewogen, Weinbauer zu werden. Heute wird der 25 Jahre alte Weinproduzent täglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert, die seiner Leidenschaft natürlich keinen Abbruch tun.

Katya Waldboth und Armin Untersteiner lebten vier Jahre in Indien, wo sie ihre Begeisterung für den Kakao und die Schokolade entdeckten. Als sie nach Südtirol zurückkehrten, stellten sie fest, dass hier noch niemand Schokolade, beginnend vom Rohstoff, herstellte. Tatsächlich gab es in ganz Europa nur wenige handwerkliche Produzenten. Heute sind die beiden die ersten Hersteller von „bean to bar“ - Edelschokolade (von der Bohne bis zur Tafel) in Südtirol – einer Schokolade, die inzwischen mehrfach ausgezeichnet wurde.

Die nachhaltige Verarbeitung, die auserlesenen Rohstoffe und die Leidenschaft der jungen Unternehmer finden nicht zuletzt auch im Geschmack ihrer Qualitätsprodukte ihren Ausdruck. Diese konnten die Teilnehmer am Ende der Vortragsreihe noch ausgiebig verkosten: auch ein Beweis dafür, dass die Begeisterung für das eigene Produkt das wichtigste Element einer spannende Erfolgsgeschichte ist.

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Eisacktal/Wipptal Finanzen
news-1418 Mon, 16 Sep 2019 11:22:46 +0200 „Das Telefon war im oberen Stock!“ http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/das-telefon-war-im-oberen-stock.html Die Raiffeisenkasse Wipptal hat sich im Verlauf der Geschichte von der einfachen Bauernbank zu einem modernen Geldinstitut entwickelt. Dieses Stück Zeitgeschichte ließ sie nun in einem Film nachzeichnen. Interessant sind darin nicht nur die Erzählungen von Zeitzeugen, sondern eine Reihe von kuriosen Details. Am Sonntagvormittag nach der Heiligen Messe war die "Kasse" offen. Die Geldkasse war damals noch eine einfache Holzschatulle, in der die Mitglieder ihr Geld einlegten. Der Zahlmeister verbuchte die Einlagen pennibel und gewährte nur den Mitgliedern Kredite. Die Kassastunden wurden im Gasthaus „Lex“ abgehalten.

Rasante wirtschaftliche Entwicklung

„Die jungen Leute von heute, können sich das gar nicht mehr vorstellen“, meint Norbert Bacher, der sich noch gut an die Zeit als Hilfszahlmeister der Raiffeisenkasse Wiesen erinnert. Der pensionierte Lehrer ist einer von vier Zeitzeugen, die vor der Kamera von ihren persönlichen Erinnerungen erzählen. Den wirtschaftlichen Aufschwung in den 1970er Jahren miterlebt haben der langjährige Obmann Franz Rainer und der Vorsitzende des Aufsichtsrates Heinrich Eisendle. Ehrenobmann Rainer: „Die Aufbruchsstimmung war damals stark spürbar.“ Mit der Eröffnung des neuen Schalters am Zwölferturm in der Stadt Sterzing begann eine glückliche Phase. Die Raiffeisenkasse profitierte stark vom allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung in ganz Südtirol.

Einmaliges Zeitdokument

„Der Film ist ein einmaliges Zeitdokument, das wir auch unseren neuen Mitgliedern zeigen, damit sie wissen, wie sich ihre Raiffeisenkasse entwickelt hat“, betont Christina Pupp, Direktor und selbst Zeitzeuge. Sie arbeitet bereits seit 1984 in der Raiffeisenkasse und wurde im Jahre 2000 Nachfolgerin des plötzlich verstorbenen Geschäftsführers Klaus Gogl - eine der wenigen weiblichen Führungskräfte in der Raiffeisenwelt.

Die Idee zu diesem Filmporträt stammt von Stefan Nicolini, Journalist und Filmproduzent aus Bozen. Zusammen mit dem Kameramann Christoph Wieser hat er die Geschichte der letzten Jahrzehnte in einem 15-minütigen Film zusammengefasst: „So wird Geschichte lebendig erzählt, das kann man mit dem Medium Film am besten“, bestätigt Nicolini. Es sind heitere Anekdoten, persönliche und emotionale Erlebnisse. Auch strategisch wichtige Entscheidungen und der wirtschaftliche Erfolg der Genossenschaft vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zur Gegenwart und die technologische Entwicklung kommen zur Sprache.

In den 1950er Jahren gab es in der Raiffeisenkasse weder einen Computer, noch eine elektrische Rechenmaschine. Ein mechanischer Rechenschieber erlaubte einfaches Subtrahieren und Addieren. Mehr nicht. Telefon gab es damals auch noch keines. Der einzige Apparat befand sich in der Wohnung im ersten Stock. Eine Alarmanlage für die Raiffeisenkasse in Wiesen war für den Vorstand zu teuer, so musste Hilfszahlmeister Norbert Bacher einen Einbrecher eines Nachts mit lautem Rufen vertreiben.

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Eisacktal/Wipptal Finanzen
news-1411 Mon, 09 Sep 2019 15:23:44 +0200 Raiffeisenkasse Freienfeld feiert 125-jähriges Jubiläum http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/raiffeisenkasse-freienfeld-feiert-125-jaehriges-jubilaeum.html Die kleinste Raiffeisenkasse Südtirols – die Raiffeisenkasse Freienfeld – feierte am vergangenen Samstag ihr 125-jähriges Gründungsjubiläum. Trotz schlechter Witterung gestaltete sich das Jubiläum auf dem überdachten Festplatz in Trens zu einer Feier für die Bevölkerung. Im Mittelpunkt standen zahlreiche Ehrungen langjähriger Mandatare und Mitglieder. Obmann Ferdinand Rainer konnte neben den Mitgliedern und Kunden auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter Bürgermeisterin Verena Überegger, Pfarrer Josef Augsten, Vertreter der Raiffeisenkassen des Bezirkes, des Raiffeisenverbandes und der Raiffeisen Landesbank sowie Vertreter verschiedener Behörden. In seiner Begrüßung ließ Obmann Ferdinand Rainer die 125-jährige Geschichte der Raiffeisenkasse Revue passieren. Die Kasse war am 17. Juni 1894 als „Spar- und Darlehenskassenverein Stilfes-Trens“ unter Obmann Peter Wieser, Bergerbauer in Stilfes, von 57 Mitgliedern gegründet worden. Vordergründiges Ziel: die drückende Not durch die Vergabe von Krediten zu überbrücken. Als erstes Kassenlokal diente ein Nebenzimmer im Gasthof Wieser. Seit 1984 befindet sich Raiffeisenkasse in ihrem heutigen Sitz gegenüber dem Rathaus. Im Jahr 2005 änderte die Genossenschaftsbank ihren Namen von Raiffeisenkasse Stilfes-Trens in Raiffeisenkasse Freienfeld.

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Eisacktal/Wipptal Finanzen
news-1387 Mon, 12 Aug 2019 15:53:37 +0200 Raiffeisen Junior-Sparer: Ausflug zum Planetarium Südtirol http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/raiffeisen-junior-sparer-ausflug-zum-planetarium-suedtirol.html Die Faszination für den Kosmos und die Weiten des Alls stand im Mittelpunkt des diesjährigen Ausfluges für die fleißigsten Junior-Sparer der Raiffeisenkasse Eisacktal. Diesmal ging es für über 50 Kinder zwischen 10 und 14 Jahren zum Planetarium in Gummer. Im Planetarium, das die Themen Astronomie und Wissenschaft spannend und mit modernster Technologie präsentiert, schickte der Astronom Luca Ciprari die jungen Sparer auf eine aufregende Planetenexpedition. Vorbei an der Internationalen Raumstation, besuchten sie die verschiedenen Planeten in unserem Sonnensystem: spannende Welten, aber ganz anders als die lebensfreundliche Erde, auf der es vor Lebewesen nur so wimmelt.

Mit spektakulären Eindrücken rund um Astronomie, Weltall, Sterne und sonstige Himmelskörper ließen die jungen Weltraumreisenden den Nachmittag bei einer gemütlichen Marende ausklingen. Im Rückblick: ein spannender Erlebnisnachmittag für alle!

Information zum Junior-Sparen: Bei Raiffeisen Junior können die 10-14-jährigen Sparer der Raiffeisenkasse Eisacktal während des jährlichen Aktionszeitraums von September bis Juli mit Spareinlagen Punkte sammeln. Dabei kann maximal ein Sparpunkt pro Monat erzielt werden. Die Sparer, die mindestens 8 Sparpunkte gesammelt haben, nehmen an einem Erlebnistag teil.   
 

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Eisacktal/Wipptal Finanzen
news-1351 Wed, 03 Jul 2019 08:45:05 +0200 Raiffeisen-Pionier Sepp Jocher zum Gedenken http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/raiffeisen-pionier-sepp-jocher-zum-gedenken.html Am 29. Juni ist im Alter von 89 Jahren der Ehrenobmann der Raiffeisenkasse Eisacktal Josef Jocher verstorben. Sepp Jocher hat die Raiffeisen-Geldorganisation über Jahrzehnte mitgeprägt. Sein Weg begann 1970 als Obmann der Raiffeisenkasse St. Andrä-Afers, in der Folge war er Gründungsobmann und Obmann der Raiffeisenkasse Eisacktal von 1973 bis 2003. Als treibende Kraft hat sich der engagierte Kaufmann aus St. Andrä für die Fusion der Raiffeisenkassen rund um Brixen eingesetzt. „Sein Weitblick damals ist die Grundlage für den Erfolg von heute“, sagte Karl Leitner, Direktor der Raiffeisenkasse Eisacktal, bei der Beerdigung von Ehrenobmann Sepp Jocher am 2. Juli.

Neben seiner Tätigkeit in der Raiffeisenkasse Eisacktal engagierte sich Sepp Jocher 20 Jahre als Verwaltungsrat in der Raiffeisen Landesbank und 15 Jahre als Verwaltungsrat im Raiffeisenverband. Für seinen Einsatz wurde er am 12. April 2003 mit der Raiffeisen-Ehrennadel in Gold geehrt. „Gerne mit einem Lächeln auf den Lippen, versteht es Sepp Jocher stets zu sozialisieren, und jede Art der Polarisierung ist ihm fremd“, charakterisierte ihn der langjährige Raiffeisenverbandsdirektor und Landsmann Konrad Palla damals in seiner Laudatio.

„Seine Triebfeder waren weder Sachwerte noch Ehrungen, sondern Überzeugungen und Weitsicht, Sepp war ein echter Pionier“, sagte Direktor Karl Leitner bei der Beerdigung. Dabei zeichnete ihn vor allem ein Wesenszug besonders aus – seine Ausgewogenheit. „Immer wieder ist es ihm gelungen, Menschen und ihre Ansichten zusammenzuführen und mit dem Ergebnis einen Mehrwert für das Gemeinwesen zu schaffen“, so Leitner.

Mit Sepp Jocher verliert die Raiffeisenorganisation Südtirol einen engagierten und umsichtigen Mitgestalter, der sichtbare Spuren hinterlassen hat.

 

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1300 Thu, 20 Jun 2019 10:38:00 +0200 Franz Kaser http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/franz-kaser.html Franz Kaser ist eine bedeutende Persönlichkeit des Südtiroler Genossenschaftswesens. Trotz schwieriger Kindheit auf einem Bergbauernhof in Lüsen schaffte er den sozialen Aufstieg und war über 30 Jahre lang Bürgermeister der Gemeinde Lüsen und ebenso lange Obmann des Milchhofs Brixen. Mit richtungsweisenden Entscheidungen führte er nicht nur die Genossenschaft zum Erfolg. Wenn Franz Kaser heute über den Großplonerhof in Lüsen führt, schwingt Gelassenheit und ein bisschen Stolz mit. Als eines von zehn Kindern wächst er auf einen Lüsner Bauernhof in bescheidenen Verhältnissen auf. Erst mit 23 Jahren kommt der heute 86-Jährige dazu in Dietenheim eine weiterführende landwirtschaftliche Schule zu besuchen. Sein Gespür für soziale Gerechtigkeit und das Interesse für Politik bringen ihn rasch weiter. Er unterstützt Mitbürger im Dorf beim Ausfüllen von Ansuchen und engagiert sich schon früh in der Gemeindepolitik von Lüsen. Zunächst als Gemeinderat und Gemeindereferent, später als Vizebürgermeister und leitet schließlich über 31 Jahre lang als Bürgermeister die Geschicke des Dorfes.

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1327 Wed, 12 Jun 2019 10:50:23 +0200 Notfallübung im Südtiroler Kinderdorf http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/notfalluebung-im-suedtiroler-kinderdorf.html Seit zweieinhalb Jahren bildet Hanjörg Meraner, Rettungssanitäter beim Weißen Kreuz Brixen, sechs Jugendlichen des Südtiroler Kinderdorfes zu JugendnotfallsanitäterInnen aus und vermittelt ihnen Theorie und Praxis. Erfolgreich, wie eine Notfallübung gezeigt hat. Wenn ein Rettungswagen des Weißen Kreuzes ins Kinderdorf kommt, kann es ein Ernstfall sein, oder, wie Anfang Juni, eine Übung. Das Szenario:

Insgesamt vier Schwerverletzte, darunter auch Heinz Senoner, Direktor des Südtiroler Kinderdorfes, mit einer schweren Verwundung am Bein, ein Kind mit einer Knöchelfraktur, eine junge Frau mit Verbrennungen 2. Grades und ein Mann mit einem Herzinfarkt. Sie alle waren von der Schminkgruppe des Weißes Kreuzes, Sektion Brixen, beeindruckend geschminkt und in die Symptomatik der verschiedenen Verletzungen eingewiesen worden.

Wie das Südtiroler Kinderdorf in einer Aussendung schreibt waren die Jugendlichen zunächst zu den verschiedenen Einsatzorten gerufen worden. Sie übernahmen vorbildhaft die Erstversorgung der Verletzten. Anschließend wurde die Rettungskette simuliert: Notruf, Eintreffen der Rettungskräfte, Einweisung der Rettungskräfte, Übernahme der Patienten durch das Weiße Kreuz und Abtransport.

Bei einer Nachbesprechung wurden die verschiedenen Einsätze besprochen. Die Jugendlichen können auf ihre Leistungen sehr stolz sein. Sie haben die unterschiedlichen Situationen gut eingeschätzt und ihr Erste-Hilfe-Wissen einsetzen können. Auch die Rückmeldung der SanitäterInnen des Weißes Kreuzes bestätigen, dass die „Basics“ der Erstversorgung vorhanden sind.

Das Erste Hilfe Projekt „JugendnotfallsanitäterInnen“, läuft seit über zwei Jahren im Südtiroler Kinderdorf. Die Jugendlichen lernen dabei nicht nur Erste Hilfe zu leisten, sondern auch sich selbst einschätzen und mit außergewöhnlichen Situation umzugehen.

Daneben entwickeln sie Courage, Mut und Selbstvertrauen, Einfühlungsvermögen und Team Kompetenzen (Kommunikation, Vertrauen, Kooperation) …alles das, was sie befähigt und darin unterstützt einen weiteren Schritt in ein selbstbestimmtes und eigenständiges Lebens zu machen. Zudem ist es ein sicheres Gefühl, dass im Notfall Jugendliche im Kinderdorf sind, die die Erstversorgung „drauf haben“.

Wer macht das alle möglich?

Der beständige, motivierte und professionelle Einsatz von Hansjörg Meraner, der seit zwei Jahren diesen spannenden Prozess begleitet und der projektverantwortliche Erzieher Bendikt Egger. Heinz Senoner, Direktor des Kinderdorfes, bedankte sich bei allen Beteiligten: „Ein besonderer Dank für die gute Organisation, den reibungslosen Ablauf und das gute Gelingen der Notfallübung gilt Hansjörg Meraner, der Besatzung des Rettungswagens des Weißen Kreuzes, der Schminkgruppe des Weißen Kreuzes, den PatientenInnen und allen anderen die am Gelingen der Übung beteiligt waren. Und auch den Jugendlichen aus dem Kinderdorf, die so engagiert dabei waren."

Das Südtiroler Kinderdorf ist eine Genossenschaft und Mitglied im Raiffeisenverband Südtirol.

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1326 Tue, 11 Jun 2019 11:07:22 +0200 Südtiroler Weltläden: Fairer Schmuck in der Hofburg http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/suedtiroler-weltlaeden-fairer-schmuck-in-der-hofburg.html Dritte Vernissage der Südtiroler Weltläden „Schmuck im Schloss“ mit nachhaltig produziertem und fair gehandeltem Schmuck aus aller Welt in der Hofburg Brixen. Mehr als 50 Menschen kamen gestern Abend zur dritten von insgesamt fünf „Schmuck im Schloss“-Vernissagen der Südtiroler Weltläden in die Hofburg nach Brixen: Im dortigen Innenhof lauschten sie der Lesung der Schauspielerin Brigitte Knapp, den Liedern der Musikgruppe folklorando und begutachteten die Bilder von Simon Terzer. Peter Schwienbacher, Direktor der Hofburg Brixen, lud die Gäste zum Genießen des hochwertigen Schmucks im passenden Ambiente ein.

Kollektionen aus aller Welt

Brigitte Gritsch, Koordinatorin der Südtiroler Weltläden, stellte die fünf Kollektionen aus Keramik (Kenia), aus Seidenraupenkokons (Kolumbien), aus der Capiz-Muschel (Philippinen), aus der Taguanuss (Kolumbien) und aus Straußeneiern (Südafrika) vor. Verena Gschnell und Alexandra Wieland vom Weltladen Brixen betonten die Wichtigkeit, die Geschichten der Menschen hinter den Produkten zu erzählen. Nur dann würde ihr Wert erkannt.

Schauspielerin Brigitte Knapp hat ihren Text mit „Hoffnung“ umschrieben: Da ist eine Frau in Kolumbien, die ums finanzielle Überleben kämpft und nach langem Suchen mit dem Herstellen des Schmucks aus der Taguanuss ihrer Leidenschaft nachgehen und mit dem Einkommen ihre Familie versorgen kann. Gleichzeitig ist da eine Frau in Südtirol, die sich mit dem Kauf der Kette aus der Taguanuss dank eines Gutscheins ihres Mannes innerlich rüstet. Sie wird ihn im Krankenhaus besuchen. Er wurde nach einem schweren Autounfall operiert, Ausgang unsicher. Hoffnung trägt die beiden Frauen.

Kleinen Genossenschaften eine Chance geben

Nur informierte Menschen seien bewusste Menschen, sagte Brigitte Gritsch, Koordinatorin der Südtiroler Weltläden. Jeder Mensch treffe täglich unzählige Entscheidungen. Es sei in der Hand eines jeden, internationale Multis zu fördern oder kleinen Genossenschaften eine Chance zu geben: beim Essen genauso wie bei der Mobilität, bei der Kleidung genauso wie beim Schmuck. Es gehe beim fairen Handel nicht um Almosen, sagte Brigitte Gritsch, sondern um Gerechtigkeit. Kaufen sei nicht nur eine Sache des Geldes, sondern auch persönliche und soziale Verantwortung, betonte Verena Gschnell als Vorstandsmitglied des Weltladens Brixen.

Produzenten fair bezahlen

Nur wer die Geschichten hinter den Produkten kenne, sei sensibel bei der Auswahl. Die Produzent*innen im Globalen Süden müssten fair bezahlt werden, damit sie von dem leben können, was sie erarbeiten. Den Raum für das Erzählen dieser Geschichten habe er gerne bereit gestellt, betonte der Direktor der Hofburg Peter Schwienbacher. Er freue sich über jedes Schmuckstück, das aufgrund der Handarbeit hochwertig, kunstvoll und einzigartig sei.

 

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Eisacktal/Wipptal Sozial
news-1308 Thu, 23 May 2019 14:52:54 +0200 Werte mit Herz: Das sind die Gewinner http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/werte-mit-herz-das-sind-die-gewinner.html Im Rahmen der Aktion "Werte mit Herz" prämierte die Raiffeisenkasse Eisacktal bereits zum vierten Mal originelle und gemeinnützige Projekte. Der Hauptpreis ging an den ÖBPB "Zum Heiligen Geist" für das Tagespflegeheim für Menschen mit Demenz. Karl Leitner, Direktor der Raiffeisenkasse Eisacktal, und Obmannstellvertreterin Karin Obergasser begrüßten die Anwesenden am 23. Mai im Brixner Raiffeisensaal und freuten sich über den erfolgreichen Verlauf der Aktion. Eine Jury kürte neben dem Träger des „Raiffeisen Förderpreises für das Lebenswerk“ drei originelle Siegerprojekte, die sich daraufhin dem abschließenden Voting durch die Raiffeisen-Mitglieder stellten. Rund 282 Mitglieder nahmen am Online-Voting teil und entschieden damit über die Verteilung der 11.000 Euro. 

Die Gewinner

Den ersten, mit 5.000 Euro dotierten Platz belegte das Projekt „Tagespflegeheim für Menschen, die von Demenz betroffen sind“ des Öffentlichen Betriebes für Pflege- und Betreuungsdienste (ÖBPB) "Zum Heiligen Geist".

Bei diesem Projekt bietet ein multiprofessionelles Team Menschen mit Demenz ein individuelles Begleitungs- und Betreuungsangebot in einem Umfeld, das es ihnen ermöglicht, ihre Persönlichkeit in Würde leben zu können. Neben der medizinischen Grundversorgung werden Angebote zur Tagesstrukturierung, Mahlzeiten sowie verschiedene Ruhemöglichkeiten bereitgestellt.

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Eisacktal/Wipptal Sozial
news-1306 Wed, 22 May 2019 09:18:28 +0200 Raiffeisen InvestmentClub: Wirtschaft an der Grenze http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/raiffeisen-investmentclub-wirtschaft-an-der-grenze.html Die Auftritte zweier renommierter Referenten im Forum Brixen begeisterten die 550 Raiffeisen InvestmentClub-Mitglieder beim 19. Anlegersymposiumim: Prof. Dr. jur. Claus Kleber, Journalist und Moderator des ZDF-heute-Journals und M.Sc. Christian Rinner, Wissenschaftler und Produktmanager bei OHB System, einem der bedeutendsten Raumfahrtunternehmen Europas. Dass China die aufstrebende Macht des 21. Jahrhunderts ist - mit atemberaubendem Aufschwung, boomenden Megastädten, Rekord-Investitionen und einer beachtlichen Steigerung des Wohlstands, ist bekannt. Was neu ist, skizzierte Journalist Claus Kleber in seinem Vortrag "Zwischen dem Ausstieg der USA und dem Aufstieg Chinas - wo bleibt Europa?" Am Beispiel der südpazifischen Insel Tonga zeigte Kleber die schleichende Infiltration Chinas auf, die im Jahr 2006 zu gewaltsamen Protesten der einheimischen Bevölkerung führte. "Die Weltordnung ist aus den Fugen. Wir erleben derzeit geradezu eine Umschichtung der Weltmachtrollen, deren Konstellation kaum mehr berechenbar ist", meinte Kleber kritisch. Eine entscheidende Rolle in diesem Prozess spielt US-Präsident Donald Trump, der mit seinem Amtsantritt eine komplette Kehrtwende in der amerikanischen Politik einleitete: Die USA konzentrieren sich immer mehr auf sich selbst und verabschieden sich von ihrer Rolle als Weltmacht. Währenddessen China offensiv ein globales Machtanspruchsdenken formuliert und nach dem Westen greift.

Neue Welt-Unordnung - wo bleibt Europa?

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Verbandsnachricht Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1291 Fri, 10 May 2019 09:26:54 +0200 LEADER 2014-2020: Grenzüberschreitender Austausch http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/leader-2014-2020-grenzueberschreitender-austausch.html Bei einer Lehrfahrt in das LEADER-Gebiet KUUSK - Kufstein und Umgebung trafen die Vertreter der Südtiroler LEADER-Gebiete „Wipptal 2020“ und „Eisacktaler Dolomiten“ die Kollegen aus Kufstein zum Austausch. Der Austausch innerhalb des europaweiten Netzwerkes ländlicher Räume ist neben der Umsetzung von Entwicklungsprojekten für den ländlichen Raum Teil des LEADERProgramms: „Erfahrungsaustausch ist in der Regionalentwicklung sehr wichtig. In dieser Hinsicht konnten wir von unseren Kollegen in Kufstein, die in dieser Förderperiode so wie wir, die LAG Eisacktaler Dolomiten, ein neues LEADER-Gebiet sind, einiges lernen“, so Marlene Steinmann, Mitglied der Lokalen Aktionsgruppe Eisacktaler Dolomiten.
Ziel der gemeinsamen Lehrfahrt der beiden Lokalen Aktionsgruppen „Wipptal 2020“ und „Eisacktaler Dolomiten“ war es, einen Einblick in die Tätigkeit des LEADER Gebietes „KUUSK - Kufstein und Umgebung - Untere Schranne - Kaiserwinkl“ zu erlangen und damit auch Erfahrungen für die eigene Tätigkeit in der Regionalentwicklung zu sammeln.

Die von der GRW Wipptal/Eisacktal als federführender Partner in beiden LEADER-Gebieten
organisierte Lehrfahrt zeigte den 16 Teilnehmern im Rahmen des eintägigen Programms einen
Einblick in die Themen, die auch für die lokale Entwicklung in den beiden LEADER-Gebieten vorrangig sind, wie der Aufbau eines nachhaltigen Tourismus, nachhaltige Mobilität verknüpft mit der Aufwertung der Dorfzentren und lokaler Strukturen für die ländliche Bevölkerung sowie die Vermarktung von regionalen Qualitätsprodukten und lokalen Kreisläufe.

„Die Gelegenheit, sich mit Akteuren aus anderen LEADER-Gebieten zu Projekten und aktuellen Problemstellungen sowie Lösungsansätzen des ländlichen Raumes austauschen zu können, ist für uns eine große Bereicherung, die wir hoffentlich auch an lokale und regionale Gegebenheiten anpassen und weitergeben können“, so Karl Polig, Präsident der LAG Wipptal 2020.

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Eisacktal/Wipptal Sozial
news-1284 Mon, 06 May 2019 11:26:27 +0200 Werte mit Herz: Das sind die Finalisten http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/werte-mit-herz-das-sind-die-finalisten.html Für Nachhaltigkeit, Hilfe zur Selbsthilfe und Solidarität: Im Rahmen der vierten Ausgabe von „Werte mit Herz“ prämiert die Raiffeisenkasse Eisacktal erneut innovative und gemeinnützige Projekte. Es bleibt spannend! Bis zum Freitag, 10. Mai 2019 haben die Mitglieder der Raiffeisenkasse Eisacktal Zeit, ihre Stimme für einen der Finalisten abzugeben und damit zu bestimmen, wie 11.000 Euro auf die drei Projekte aufgeteilt werden. Diese Initiativen haben es in die Endrunde geschafft: 

  • ÖBPB "Zum Heiligen Geist": Tagespflegeheim für Menschen, die von Demenz betroffen sind
  • oew - Organisation für Eine solidarische Welt:RepairCafe – Reparieren statt wegschmeißen
  • Theaterpädagogisches Zentrum Brixen: Internationales Kindertheaterfestival Hollawind

Wer erfahren möchte, wie sich die Mitglieder entschieden haben und welche Organisation den mit 5.000 Euro dotierten Preis für das Lebenswerk in Empfang nehmen wird, kann an der Preisverleihung teilnehmen:

"Raiffeisen - Werte mit Herz 2019" -  Preisverleihung
am Donnerstag, 23. Mai 2019 mit Beginn um 11:00 Uhr
im Raiffeisensaal, Großer Graben 12 in Brixen.

Die Anmeldung erfolgt unter 0472 824 122 (vormittags) oder per E-Mail an marketing.rke@raiffeisen.it. Alle Details zum Wettbewerb, den drei Finalisten sowie allen eingereichten Nominierungen gibt es hier. 
 

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Eisacktal/Wipptal Sozial
news-1282 Fri, 03 May 2019 13:51:59 +0200 Abschied und Neuanfang im Südtiroler Kinderdorf http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/abschied-und-neuanfang-im-suedtiroler-kinderdorf.html Führungswechsel im Südtiroler Kinderdorf: Nach 15 Jahren Obmannschaft übergab Walter Mitterrutzner den Stab an die neu gewählte Obfrau Sabina Frei. Walter Mitterrutzner ließ die Höhepunkte seiner Obmannschaft vor dem Verwaltungsrat und den Mitgliedern der Genossenschaft Revue passieren: „Meine Schwerpunkte lagen vor allem in der Transparenz und in einer guten Zusammenarbeit mit den Führungskräften, den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, aber natürlich vor allem mit den Mitgliedern des Verwaltungs-und Aufsichtsrates.

Viele Neuerungen im Kinderdorf

Das Kinderdorf wurde etwas umgekrempelt. Es gab viele Neuerungen im strukturellen Bereich: Neuer Dorfplatz, die Verschönerung der Kapelle, die Fernwärme, die Sanierung des „Thalhofers“, die Einplanung einer Geschäftsführung und die Neuordnung der Kinderwohngruppen. Weitere wichtige Punkte waren die Verbesserung des Netzwerkes nach außen, eine gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung von Brixen, die Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft und die qualitative Verbesserung in der Weiterbildung der Mitarbeiter. Aber im Grunde genommen ging es immer um eine verbesserte Aufenthaltsmöglichkeit, Betreuung der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen und deren Eltern.“

Nach der Abschiedsrede des Obmannes dankten die Verwaltungsräte und der Direktor Walter Mitterrutzner in zahlreichen Wortmeldungen für seine Arbeit, allem voran für seine wertschätzende Art und sein Wohlwollen gegenüber den ehrenamtlichen sowie beruflichen Mitarbeitern.

Die neue Obfrau

Anschließend kam es zur Neuwahl. Sabina Frei wurde per Akklamation zur neuen Obfrau gewählt. Sie leitete bereits in den vergangenen zwei Perioden als Verwaltungsrätin die Geschicke des Kinderdorfes mit.

„Das Südtiroler Kinderdorf ist Teil der sozialen Landschaft Südtirols und übernimmt, gemeinsam mit anderen öffentlichen und privaten Trägern, Verantwortung für Kinder, Jugendliche, Mütter und Väter. Wir stellen uns ihnen zur Seite, wenn sie sich in herausfordernden Lebenslagen befinden und machen uns für ihre Rechte stark . Dabei (an)erkennen wir die Würde jedes Menschen und wissen, dass Veränderung nur dann möglich ist, wenn wir gemeinsam mit den Betroffenen die Entwicklungsrichtung bestimmen und daran arbeiten. Als fachlich kompetente Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter."

Solidarität und Verantwortung

Die neue Obfrau betonte  Vertrauen und gegenseitige Anerkennung als die bewährte Grundlage für das gelingende Zusammenspiel zwischen den ehrenamtlich und beruflich Tätigen im Südtiroler Kinderdorf. „Darüber hinaus“, so Sabina Frei, „sind wir den vielen Menschen im Land sehr dankbar, die uns über die Jahre unseres Bestehens vielfältige Unterstützung für unsere Tätigkeit haben zukommen lassen. Das zeigt, dass Solidarität und Verantwortungsübernahme  füreinander für viele Einzelpersonen, Familien, Schulklassen, Vereine, Verbände und Unternehmen keine leere Worthülse, sondern gelebte Realität sind.“

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Eisacktal/Wipptal Sozial
news-1277 Tue, 30 Apr 2019 08:14:07 +0200 Brimi zieht Bilanz http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/brimi-zieht-bilanz.html Die diesjährige Vollversammlung des Milchhofes Brixen – Brimi fand am 24. April im Forum Brixen statt. Das sind die Chancen und Herausforderungen für die Genossenschaft. Vor der Bilanzpräsentation ging Obmann Klaus Faller kurz auf die Geschichte ein, denn vor 50 Jahren wurde Brimi aus den Zusammenschlüssen der Sennerei Schabs und des Milchhofs Brixen gegründet. „Eine erfolgreiche Unternehmensgeschichte, die zeigt wie wichtig es ist, Veränderungen im Marktumfeld zu erkennen und sich den Herausforderungen zu stellen“, hob Obmann Faller hervor.  

Geschäftsführer Martin Mair führte in seinem Bericht an die sehr zahlreich erschienenen Mitglieder die derzeitigen Herausforderungen und Chancen aus und erläuterte detailliert das Ergebnis 2018.  „Der Umsatz ist weiterhin gewachsen und wir erzielten im verlaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 95 Mio. €. Alle Produktkategorien des Kerngeschäftes sind weiterhin gewachsen.

Preis für Heumilch-Mozzarella

Die Marktanteile der Marke Brimi konnten in Italien auch 2018 weiter gesteigert werden. Sehr erfreulich ist auch, dass die neutrale Fachzeitschrift „Formaggi & Consumi“ den Brimi Heumilch-Mozzarella als innovativstes Produktkonzept 2018 ausgezeichnet hat. Eine der wichtigsten Herausforderungen war und ist weiterhin die Vermarktung der Molke. Als Frischkäsespezialist ist die Molke ein wichtiges Komplementärprodukt und für den Auszahlungspreis maßgeblich verantwortlich.

Durch die Partnerschaft mit der Firma Loacker hat man es geschafft, in Zukunft die Veredelung und Vermarktung der Molke selbst in die Hand zu nehmen“, unterstrich er in seinen Ausführungen und berichtete mit Freude, dass die Bauarbeiten für das gemeinsame Werk in Vintl zielstrebig voranschreiten und die Inbetriebnahme Ende 2019 planmäßig erfolgen wird.  

Gesucht: Qualifiziertes Personal

Eine weitere Herausforderung ist, wie für viele andere Unternehmen in Südtirol, das Thema Fachkräfte. Neben der Schwierigkeit qualifiziertes Personal zu finden, um die steigenden Absatzmengen produzieren zu können, wird auch gemeinsam mit den anderen Milchhöfen in Südtirol nach einer Lösung gesucht, eine Fachausbildung für den Milchsektor in Südtirol aufzubauen.  

Beste Milch kommt aus Villanders

Nach Präsentation der Umsatz- und Absatzsteigerungen wurde die Bilanz von den Mitgliedern einstimmig genehmigt. Ein weiterer Punkt der Vollversammlung war auch heuer wieder die Auszeichnung der Mitglieder mit der höchsten Milchqualität. Annemarie Kaser, Direktorin des Sennereiverbandes, präsentierte die Ergebnisse und überreichte die Auszeichnung „Mitglied mit der besten Milchqualität 2018“ an Markus Hofer vom Fürsthof in Villanders.

„Schön, auch von neutraler Stelle bestätigt zu bekommen, dass unsere Mitglieder tagtäglich ihr Bestes geben, um eine qualitativ hochwertige Milch zu produzieren. Somit können wir auch weiterhin Produkte mit höchster Qualität herstellen, die den Anspruch der Brimi widerspiegeln“, unterstrich Obmann Klaus Faller.  
 
 

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Eisacktal/Wipptal Milch
news-1268 Tue, 23 Apr 2019 15:09:31 +0200 Land&Leben: Von Hühnern, Küken, Schafen und Lämmern http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/landleben-von-huehnern-kueken-schafen-und-laemmern.html Eine bunte Schar an Hühnern verschiedener Rassen und ihre Küken, die um diese Zeit schlüpfen, leben am Egeterhof in Verdings, bestens versorgt von einer begeisterten Hühnerbäuerin. Das Team von Land&Leben hat sie am heurigen Ostersonntag  besucht. In der Sendung von Rai Südtirol geht es außerdem um Schafe und Lämmer, um deren Züchter und um die Bedeutung der Schafhaltung. Hören Sie rein! 

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Eisacktal/Wipptal Viehwirtschaft
news-1266 Fri, 19 Apr 2019 08:59:43 +0200 Zwei Auszeichnungen für Brimi http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/zwei-auszeichnungen-fuer-brimi.html Die Mitgliedsgenossenschaft Brimi - Milchhof Brixen gewinnt mit der Heumilch Mozzarella sowohl die Kategorie „Beste Produktinnovation“ als auch „Beste Werbekampagne Print“. Im Rahmen der Messe „Cibus Connect 2019“ in Parma wurden die heurigen Preisträger des „Formaggi & Consumi“ Awards bekanntgegeben. Das Südtiroler Unternehmen Brimi-Milchhof Brixen, das sich vor allem auf die Mozzarella-Produktion spezialisiert hat, gewann gleich zweimal in den Kategorien: „Beste Produktinnovation 2018“ und „Beste Werbekampagne Print 2018“.  


Der Wettbewerb rund um die Auszeichnung „Formaggi & Consumi Award“ wird jährlich vom Medienhaus „Tespi Mediagroup“ organisiert, wobei eine Fachjury bestehend aus Einkäufern und Fachpersonal, die besten Initiativen der teilnehmenden Unternehmen auswählt.  

Heumilch im Fokus

Brimi kandidierte in der Kategorie „Beste Produktinnovation 2018“ mit der Heumilch Mozzarella und nahm zusätzlich mit der dazu passenden Kommunikationsstrategie in der Kategorie „Beste Werbekampagne Print 2018“ teil. Das Hauptziel der Werbekampagne war es den Heumilch Mozzarella italienweit noch bekannter zu machen. Hauptrolle dabei spielte ein Junge, der Heu umarmt und somit auf die Besonderheit der Heumilch hinweisen soll.   


Thomas Reiter, Marketingleiter von Brimi, erklärt: „In den letzten Jahren ist das Interesse an Südtiroler Heumilch stetig gewachsen, sodass man sich bei Brimi dazu entschlossen hat, stärker auf das Konzept-Heumilch zu setzen. Bei dieser Prämierung überzeugten vor allem der natürliche Geschmack, die traditionelle Herstellungsweise und die hohe Qualität dieser Milch, welche wir in unserem Marketing-Mix in den Fokus gerückt haben. Kontinuierliche Produktinnovation und konsequente Qualitätssicherung sind zwei weitere wichtige Faktoren, auf welche wir bei Brimi setzten.  


Auf die Nachfrage hin, haben wir heuer gleich mit zwei neuen Produkten nachgelegt: Die Heumilch Mozzarelline 135g und den 200g Heumilch „Ciuffo“. Die Herstellung von 100% gentechnikfreier Heumilch ist die ursprünglichste Form der Milchgewinnung und verzichtet durch die Fütterung von frischem Gras, Heu und Wiesenkräutern auf Zugabe von Silage- und Gärfutter. Dabei ist sie mit dem europäischen Qualitätszeichen g.t.S (garantiert traditionelle Spezialität) ausgezeichnet.“ 

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Eisacktal/Wipptal Milch
news-1264 Thu, 18 Apr 2019 14:37:42 +0200 Familienurlaub im Wandel http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/familienurlaub-im-wandel.html Storytelling, Micro-Influencer und ein Gast, der unverfälschte Erlebnisse sucht: Die Familienhotels Südtirol stehen vor spannenden Herausforderungen. Die Familienhotels Südtirol hielten bei ihrer Vollversammlung im Brandnamic Campus einen Rück- und Ausblick über den Familienurlaub im Wandel. Das abgelaufene Geschäftsjahr bezeichnete der neue Obmann Wolfgang Holzner als ein sehr erfolgreiches. Das Profil der Kooperationsgruppe wurde deutlich geschärft, die Bekanntheit auf den Hauptmärkten Süddeutschland, Österreich, der Schweiz und Norditalien wesentlich erhöht.

„Seit 2018 lenken Alois Kronbichler von Kohl & Partner und Michael Oberhofer von Brandnamic die Geschicke der Kooperationsgruppe. Damit haben wir Experten im Bereich Kommunikation und Tourismus an unserer Seite. Dank dieser Experten konnten wir bei so wichtigen Themen wie den Google AdWords- und Newsletter-Kampagnen sowie in der Social-Media-Arbeit und Suchmaschinenoptimierung sehr gute Ergebnisse erzielen“, so Holzner.

 

Deutliches Plus

Die Familienfreundlichkeit, ein Alleinstellungsmerkmal der Kooperationsgruppe, wurde 2018 nach innen wie nach außen besser kommuniziert. „Dank gezielter PR- und Werbekampagnen konnten wir den PR-Wert in deutschen und italienischen Print- und Onlinemedien deutlich steigern. Wir haben 24 individuelle Pressereisen organisiert. Allein die 41 Veröffentlichungen in deutschen Printmedien erreichten einen PR-Wert von 1,6 Millionen Euro“, meinte Evi Valentin von den Familienhotels Südtirol.

 

Ausblick 2019

Vorgestellt wurden bei der Vollversammlung auch die strategisch-operativen Schritte für die Zukunft. Denn die Reisebranche befindet sich im Wandel. Urlauber verreisen immer öfter, dafür immer kürzer. Sie suchen das Echte und Unverfälschte, verlangen nach alternativen, ruhigeren Urlaubszielen abseits vom Overtourism. „Hier können wir absolut punkten, wir müssen diese Stärke aber auch richtig kommunizieren“, meinte Geschäftsführer Alois Kronbichler vom Tourismus-Consulting-Unternehmen Kohl & Partner.

 

Social Media im Wandel

Das Jahr 2018 hat gezeigt, wie schnell sich im Bereich Social Media Trends verschieben können. „So ist innerhalb eines Jahres das Vertrauen in Influencer gesunken, dafür gewinnen sogenannte Micro-Influencer an Bedeutung und die Meinung echter Freunde zählt wieder mehr. Außerdem geht es nicht mehr nur um die Anzahl von Likes und Followers. Was zählt, ist hochwertiger Content. Darauf müssen wir reagieren – etwa indem wir gute Geschichten erzählen“, so Michael Oberhofer.

 

Erfolgreiches Storytelling

„Wer es schafft in den sozialen Netzwerken gute Geschichten zu erzählen, erweckt das Interesse und erzeugt Emotionen. Die Geschichten werden weitererzählt und in den Social Media geteilt“, so Daniela Aichner von den Familienhotels Südtirol. Deshalb wird die Kooperationsgruppe in Zukunft vermehrt mit Stories kommunizieren: kreativ, multimedial, persönlich, authentisch. Geschichten, die nicht nur bei den Eltern gut ankommen, sondern auch und vor allem bei den Kindern.

„Die Zeiten sind vorbei, als die Eltern einfach entschieden haben, wohin die nächste Urlaubsreise geht. Kinder reden maßgeblich mit und beeinflussen die Entscheidung ihrer Eltern ganz wesentlich“, davon zeigte sich Ursula Weixlbaumer-Norz überzeugt. Die Geschäftsführerin von kids & fun consulting hielt bei der Vollversammlung einen anregenden Impulsvortrag zum Thema „Kinder an der Macht“. 
  
 

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1255 Mon, 15 Apr 2019 09:16:33 +0200 Vollversammlung 2019 der Raiffeisenkasse Eisacktal http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/vollversammlung-2019-der-raiffeisenkasse-eisacktal.html Zufriedenstellende Geschäftsergebnisse und ein guter Ausblick auf die genossenschaftliche Zukunft Bei der Vollversammlung der Raiffeisenkasse Eisacktal im Forum Brixen konnten Obmann Peter Winkler und Direktor Karl Leitner den rund 350 Mitgliedern ein gutes Geschäftsergebnis für das Jahr 2018 präsentieren. Laut der Aussendung der Raiffeisenkasse Eissacktal erreichte das Kundengeschäftsvolumen zum Jahresende 1.110,4 Mio. Euro, eine Steigerung von 6,8 Prozent. Der Jahresgewinn belief sich auf 3,7 Mio. Euro.

Zufriedenstellend: die Geschäftsergebnisse 2018

Obmann Peter Winkler und Direktor Karl Leitner zeigten sich mit dem Geschäftsergebnis zufrieden. Mit einer Steigerung von 6,8 Prozent  erreichten die direkten Einlagen zum Jahresende 538,2 Mio. Euro; die indirekten Einlagen konnten mit einem starken Zuwachs in Höhe von 8,8 Prozent auf 136,9 Mio. Euro gesteigert werden. Sehr gut entwickelten sich erneut auch die Kundenausleihungen, die mit einem Plus von 6,1 Prozent auf 435,3 Mio. Euro gesteigert werden konnten. Das Kundengeschäftsvolumen erreichte mit einem Zuwachs von 6,8 Prozent zum Jahresende insgesamt 1.110,4 Mio. Euro. Mit einem Jahresgewinn nach Steuern von rund 3,7 Mio. Euro gelang es erneut, ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen.

Innovativ: Fokus auf „einfaches Banking“

Die Raiffeisenkasse setzte bei ihrer Produkt- und Dienstleistungspalette 2018 vermehrt auf Einfachheit, Transparenz und Qualität. Mit der Einführung der Kontopakete für Privatkunden belohnt die Bank jene Kunden, welche die Vielfalt der Raiffeisen-Produktpalette nutzen, mit reduzierten Kontoführungsgebühren für ihre Treue. Die neu eingeführte „Raiffeisen Finanzplanung“, eine 360-Grad-Allfinanzberatung, geht individuell auf die persönliche Lebensplanung des Kunden ein und setzt damit neue Qualitätsstandards in der Beratung. Auch dem wachsenden Kundenwunsch nach mehr Flexibilität ist die Genossenschaftsbank nachgekommen: mit neuen Selbstbedienungsgeräten für Bargeldeinlagen, die in den Filialen Brixen, Milland und Vahrn täglich von 6 bis 24 Uhr bereit stehen.

Nachhaltig: der genossenschaftliche Förderauftrag

Das 200. Jubiläumsjahr von F.W. Raiffeisen hat die Raiffeisenkasse Eisacktal zum Anlass genommen, den Förderauftrag mit neuem Leben zu erfüllen. Neben der umfangreichen Spenden- und Sponsoringtätigkeit zur Unterstützung des Gemeinwesens, in deren Rahmen 236 Vereine mit über  295.000 Euro unterstützt wurden, erweiterte die Raiffeisenkasse das vielfältige Angebot an Events für ihre Mitglieder mit einer Veranstaltung über die Bedeutung und Zukunft des Genossenschaftsmodells unter dem Titel „Die Kraft einer Idee“. Darüber hinaus entwickelte das Raiffeisen-Team eine neue Form der Zusammenarbeit mit Oberschulen im Tätigkeitsgebiet, um einen Beitrag zur Förderung der Finanzkultur bei jungen Erwachsenen zu leisten. Die Mitgliederanzahl überschritt die 4.000er-Marke und stieg auf 4.074.

In Bezug auf die Reform der Genossenschaftsbanken ergab sich gegen Jahresende 2018 eine überraschende Wende: An die Stelle der ursprünglich geplanten Genossenschaftlichen Bankengruppe der Raiffeisenkassen Südtirols unter der Leitung der Raiffeisen Landesbank wird nun ein Haftungsverbund (IPS – Institutional Protection Scheme) treten. Damit bleibt die Stabilität der Bank gesichert, ohne dass ihre Eigenständigkeit durch eine Konzernlogik eingeschränkt wird.

Zertifizierung als GreenEvent

Zum fünften Mal organisierte die Raiffeisenkasse die Vollversammlung nach GreenEvent-Kriterien: Zu den Maßnahmen zählten unter anderem der klimaneutrale Druck des Geschäftsberichts, der Einsatz von Mehrweg- und recycelbaren Materialien bei Verpflegung und Dekoration, regionale und biologische Produkte bei der Verköstigung und die Bereitstellung eines Sammeltaxi-Dienstes für die Heimfahrt der Mitglieder.

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Eisacktal/Wipptal Finanzen
news-1251 Wed, 10 Apr 2019 11:34:14 +0200 Belvita Leading Wellness Hotels: Qualität, die sich auszahlt http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/belvita-leading-wellness-hotels-qualitaet-die-sich-auszahlt.html Auf der Vollversammlung der Hotelkooperation Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol, im Brandnamic Campus in Pairdorf, bei Brixen, beeindruckten die Zahlen aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr. Erfolgversprechend sind auch die Pläne für die Zukunft der 28 Mitgliedsbetriebe. Der Tourismusbranche in Südtirol geht es gut. Auf der diesjährigen Vollversammlung der Hotelkooperation Belvita Leading Wellnesshotels Südtirol zeigten sich der Verwaltungsrat und die Geschäftsführung der 28 Mitgliedsbetriebe dementsprechend zufrieden mit den Zahlen aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr: 186 Millionen Euro und über 1 Million Nächtigungen. Obmann Paul Zimmerhofer betonte in seiner Eröffnungsrede: „Südtirols Tourismus boomt. Und wir können mit Stolz sagen, dass wir einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet haben. Gemeinsam haben unsere Mitgliedsbetriebe über 1 Million Nächtigungen erzielt und einen Umsatz von 186 Millionen Euro erwirtschaftet.“ Obmann Paul Zimmerhofer vom Alpin & Spa Resort Schwarzenstein und sein Stellvertreter Patrick Nestl vom Spa & Relax Hotel Erika wurden im Rahmen der Wahl in ihren Ämtern bestätigt. Reinhold Crazzolara vom Dolomiti Wellness Hotel Fanes folgt Werner Call vom Excelsior Resort, der als Verwaltungsratsmitglied nicht mehr zur Wahl stand.

Im abgelaufenen Jahr investierte die Organisation stark in Marketing-Aktivitäten und Pressearbeit. Die Belvita-Werbe- und PR-Anzeigen in renommierten Print- und Online-Medien wie Bunte, Bild, Frankfurter Allgemeine, Dove, Insieme oder im englischsprachigen Reisemagazin Monocle haben Wirkung gezeigt. „Allein im deutschsprachigen Raum waren unsere Kampagnen in 12,5 Millionen Print-Exemplaren zu sehen und erreichten einen PR-Wert von über 1,6 Millionen Euro“, meinte Michael Oberhofer. Dazu kommt die erfolgreiche Social-Media-Arbeit. Besonders zufrieden zeigt sich die Geschäftsführung über die sehr guten Ergebnisse im Online-Marketing.

Laut dem ADAC Reise-Monitor 2018, geht die Hauptreise der ADAC-Mitglieder zwar nach wie vor ans Meer, bei der Zweitreise aber sind Städte- und Wellnessurlaube am beliebtesten. „Stark im Kommen sind Wanderurlaube. Unsere Mitgliedsbetriebe haben damit die besten Voraussetzungen. Vor allem, da laut Studie, 3,6 Prozent der befragten Urlauber ihren Zweiturlaub in Südtirol verbringen wollen“, meint Geschäftsführer Alois Kronbichler.

Der Tourismus-Landesrat Arnold Schuler betonte bei der Vollversammlung, dass es wichtiger denn je sei, für gemeinsame Lösungen zu kämpfen. „Das Schnee-Chaos am Brenner Ende Januar, aber auch das Problem rund um die ausländischen Kennzeichen zeigen uns, dass Politik und Tourismus an einem Strang ziehen müssen. Nur so können unsere Hoteliers den Anforderungen der Zukunft gerecht werden“, so der Landesrat.

Für die kommenden Jahre verfolgen die Belvita Leading Wellness Hotels große Ziele. „Wir wollen verstärkt in das lokale Marketing investieren, weil Gäste aus Südtirol ein enormes Potenzial für unsere Mitgliedsbetriebe darstellen“, erklärte Geschäftsführer Michael Oberhofer. Über das eigene Jobportal www.belvita.it wollen die Mitgliedsbetriebe der Kooperationsgruppe ihre Toppositionen bewerben und Bewerber die besten Jobs in Südtirols Hotellerie finden. „Image ist alles. Deshalb müssen wir für einen guten Ruf als Arbeitgeber sorgen“, so Kronbichler.

Foto: brandnamic.com

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1235 Wed, 27 Mar 2019 15:12:19 +0100 Interreg-Rat Wipptal: grenzüberschreitende Projekte genehmigt http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/interreg-rat-wipptal-grenzueberschreitende-projekte-genehmigt.html Seit knapp drei Jahren arbeitet der Interreg-Rat Wipptal unter dem Motto „Ein Wipptal ohne Grenzen“ an der Umsetzung einer gemeinsamen, grenzübergreifenden Entwicklung. Kürzlich konnte der Interreg-Rat in seiner achten Sitzung mehrere grenzüberschreitende Projekte genehmigen. Im Herbst 2016 konnte der Interreg-Rat Wipptal nach einem Jahr der Planung einer grenzübergreifenden Strategie für das nördliche und südliche Wipptal mit der konkreten
Vorbereitung und Umsetzung von gemeinsamen Projekten im Rahmen des Interreg-Programmes Italien-Österreich beginnen. Dies schreibt die Genossenschaft für Regionalentwicklung und Weiterbildung Wipptal in einer Aussendung.

In der Sitzung des Interreg-Rat Wipptal vom 25.03.2019 in Steinach führte das Interreg-Rat Management mit Carmen Turin und Sabine Richter themeneinführend über die aktuellen Gegebenheiten in den Arbeitsgruppen und in der Ausarbeitung der grenzüberschreitenden Evaluierung ein. In den vergangenen Wochen und Monaten haben zahlreiche Sitzungen von Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen stattgefunden mit dem Ziel neue grenzüberschreitende Projekte zu erarbeiten.

In der Sitzung wurden insgesamt acht grenzüberschreitende Projekte vorgestellt und zur
Abstimmung gebracht. Die jeweiligen Projektträgern stellten Projekte aus den folgenden Bereichen vor:

  • Wissenstransfer und Weiterbildung in der Landwirtschaft,
  • Bildung und Jugend,
  • Zusammenarbeit der Gemeinden,
  • Tourismus sowie
  • Schaffung von neuen grenzüberschreitenden Angeboten und Naturraum von den vorgestellt.

Die Projekte wurden mit einer Gesamtsumme von rund 740.000 € genehmigt. „Jetzt zeigen sich die Früchte unserer grenzübergreifenden Arbeit. Damit steigt auch wieder die Motivation der Akteure, sich in der gemeinsamen Entwicklung des nördlichen und südlichen Wipptales zu engagieren.“, so Helmut Gassebner, Präsident des Interreg-Rates. „Der Grenzraum rund um den Brenner hat sehr viel Potential. Die Bezirksgemeinschaft Wipptal unterstützt die Initiativen des Interreg-Rates. Die genehmigten Projekte sind sehr vielversprechend!“ ergänzt Karl Polig als Vertreter des Projektpartners Bezirksgemeinschaft Wipptal.

Zur Beratung und Unterstützung der Interessierten wird das Programm von zwei erfahrenen
Strukturen der Regionalentwicklung begleitet, dem Regionalmanagement Wipptal vertreten durch Sabine Richter im nördlichen Wipptal und der GRW Wipptal/Eisacktal vertreten durch Carmen Turin im südlichen Wipptal.

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Eisacktal/Wipptal Sozial
news-1231 Wed, 20 Mar 2019 12:17:19 +0100 Grenzüberschreitende Bürgermeisterkonferenz in Sterzing http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/grenzueberschreitende-buergermeisterkonferenz-in-sterzing.html Am 12. März 2019 lud der Interreg-Rat Wipptal im Rahmen des CLLD-Management zur zweiten grenzüberschreitenden Bürgermeisterkonferenz ins Rathaus nach Sterzing. Neben Bürgermeistern aus dem nördlichen und südlichen Wipptal nahmen auch Interreg-Rat Präsident Helmut Gassebner, Bezirkspräsident Karl Polig, der Landtagsabgeordneter des nördlichen Wipptal Florian Riedl sowie Carmen Turin von der GRW Wipptal/Eisacktal und Sabine Richter vom Regionalmanagement Wipptal teil.

Themeneinführend wurden die Sitzungsteilnehmer vom Interreg-Rat Management Carmen Turin und Sabine Richter über sieben grenzüberschreitende Klein- und Mittelprojekte informiert, die sich aktuell in der Ausarbeitungsphase befinden und bei der kommenden Sitzung des Interreg-Rates am 25. März 2019 zur Abstimmung vorgestellt werden.

Mobilität, Verkehr & Soziales

In diesen Bereichen sehen sich beide Regionen diesseits und jenseits vom Brenner mit den gleichen Herausforderungen konfrontiert. Seit der letzten Bürgermeisterkonferenz im Sommer 2018 wurden neue Arbeitsgruppen initiiert deren Ziel es ist intelligente und nachhaltige Lösungen zu erarbeiten. Betreffend das Thema Mobilität gilt es ein grenzüberschreitendes, integriertes Nahverkehrssystems zu entwickeln, ein für Einwohner und Gäste attraktives Angebot zu schaffen und darüber zu informieren. Rund um das Thema Verkehr ist die Eindämmung der Verkehrsbelastung für die Wipptaler Bevölkerung ein klares Ziel, das sich die Gemeindevertreter gesetzt haben. Besprochen wurden dabei vor allem Lösungsansätze zur Reduzierung des Schwerverkehrs auf den Straßen.

Bezugnehmend auf den Themenbereich Soziales wurden hinsichtlich Betreuung und Pflege Ansatzpunkte zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit diskutiert, welche ebenfalls weiter verfolgt werden.
Einigkeit herrscht darüber, die Kräfte als EUREGIO-Region (Tirol, Südtirol, Trentino) zu bündeln, bestehende Vernetzungen zu optimieren und gemeinsam aufzutreten um erarbeitete Maßnahmen umsetzen zu können und Ziele zu erreichen. Die nächste grenzüberschreitende Bürgermeisterkonferenz wurde für Herbst 2019 angesetzt.

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Eisacktal/Wipptal Sozial
news-1202 Thu, 07 Feb 2019 11:15:42 +0100 Jubiläumsfeier im Zentrum Narrativ in Brixen http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/jubilaeumsfeier-im-zentrum-narrativ-in-brixen.html Vor zwei Jahren an Lichtmess feierlich eröffnet, besteht die Zentrum Narrativ Genossenschaft heute aus 11 freiberuflichen Mitgliedern und bietet Beratungen, Schulungen, Projekte und Publikationen in Räumen in Brixen an. Am 2. Februar 2017 wurde in Brixen das Kommunikationszentrum Zentrum Narrativ feierlich eröffnet. Die Gründungsidee von Kathrin Gschleier und Hannes Hofmann war es, kreativen und innovativen Freiberuflern im Rahmen eines co working-spaces Möglichkeiten zu bieten, ihre Ideen umzusetzen. Konkret bestehen die Zentrum-Räume aus drei Arbeitsräumen, einem Schulungsraum und einer Gemeinschaftsküche für Teamentwicklung.

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Eisacktal/Wipptal Kultur
news-1191 Fri, 11 Jan 2019 10:11:34 +0100 Nachhaltig in den Frühling http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/nachhaltig-in-den-fruehling.html Die Genossenschaft Zentrum Narrativ in Brixen/Milland stellt das neue Frühjahrsprogramm vor. Es macht Lust auf Musik und Meditation, Kreativität und Kommunikation, Führung und Psychologie, Marketing und Social Media, Natur und Mystik, Küche und Kosmetik. Die Genossenschaft Zentrum Narrativ will Menschen und Organisationen in ihren authentischen zwischenmenschlichen Beziehungen fördern. Dass dies gelingt, liegt auch an der Vielseitigkeit iher Mitglieder, wie Kathrin Gschleier, die Initiatorin der Genossenschaft, in einer Aussendung schreibt, gelingt durch die Vielseitigkeit ihrer Mitglieder:

Eine Musikpädagogin, die überzeugt ist, dass jeder Mensch singen kann, ein Musiktherapeut, der mit Meditationen gestressten Menschen Zeit für sich schenkt, daneben eine Kommunikationsberaterin, die im Rahmen von Coaching spannende Lebens-und Berufsgeschichten schreibt, ein Human Mentor, der Menschen in die Selbstständigkeit begleitet und eine Psychologin, die Persönlichkeiten in Beruf und Alltag stärkt, daneben ein Fotograf, der Südtirols mystische Orte vermittelt und eine Kommunikationsstudentin, die Einblicke in die Welt der sozialen Medien gibt.

Und last but not least eine Hobbyköchin, die sich auf Unverträglichkeiten und Ernährungsumstellungen spezialisiert hat und eine Grüne Kosmetik-Pädagogin, die natürliche Kosmetika und Aromen herstellt.

Das sind die Referentinnen des Zentrums Narrativ im Frühling 2019. Gemeinsam setzen sie sich für kreative, gesunde und bewusste Menschen in Beruf und Alltag ein, um Veränderungsprozesse nachhaltig zu gestalten. Die aus Kultur, Wirtschaft, Gesundheit und Soziales kommenden Erwachsenenbildner bringen nicht nur ein großes Engagement , sondern vor allem langjährige Erfahrung mit. Denn sie haben ihr Hobby zum Beruf gemacht und vermitteln in Vorträgen, Seminaren, Workshops und auf Wanderungen das, was sie selbst als bereichernd, erfüllend und sinnstiftend erlebt haben.

 

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Eisacktal/Wipptal Kultur
news-1188 Mon, 07 Jan 2019 12:02:35 +0100 VHS Südtirol: 10 Jahre Zusammenschluss mit Kulturverein Brixen http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/vhs-suedtirol-10-jahre-zusammenschluss-mit-kulturverein-brixen.html Vor 10 Jahren fusionierte die Volkshochschule Südtirol – damals noch als Verband der Volkshochschulen Südtirol geführt – mit dem Kulturverein Brixen. Ein bedeutender Schritt für die Volkshochschule Südtirol und ein Gewinn für die Weiterbildungslandschaft in und um Brixen. Intensive Verhandlungen und konstruktive Gespräche zwischen der Volkshochschule Südtirol und dem Kulturverein Brixen gingen der Vertragsunterzeichnung voran. Namentlich ist der Einsatz und das Engagement von Christine Mader Magagna und Marlies Darbringer zu nennen, die seitens des Brixner Kulturvereins die Fusion begleiteten. Die gute Zusammenarbeit zwischen dem Verband und dem Brixner Verein gab es bereits vorher. Beide mussten aber erkennen, dass die jeweilige Reichweite zu gering war, um als Weiterbildungseinrichtung flächendeckend wahrgenommen zu werden. So war der Zusammenschluss durchaus ein Gewinn, vor allem für die Brixnerinnen und Brixner.

Der Zusammenschluss ermöglichte es eine Zweigstelle der Bozner Geschäftsstelle in Brixen zu eröffnen und entsprechend auch personell zu besetzen. Von hier aus werden seither das Eisacktal, Wipptal und Pustertal betreut. Es wurde möglich neue Räumlichkeiten in der Peter-Mayr-Straße anzumieten, zu erweitern und die Ausstattung laufend zu verbessern. "Wir sind sehr froh, dass uns vor 10 Jahren dieser Schritt gelungen ist", fasst Oswald Rogger, Präsident der Volkshochschule Südtirol in seiner Rede zusammen. "Es ist uns gelungen das Weiterbildungsangebot der Volkshochschule zu erweitern, nicht nur im Sinne der Anzahl, sondern auch im Sinne der Vielfalt. Das 10-Jahres-Jubiläum ist die passende Gelegenheit diesen Erfolg in den Brixner Räumlichkeiten zu feiern."

 

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1168 Tue, 27 Nov 2018 10:33:24 +0100 Führungsspitze des Raiffeisenverbandes Steiermark und Tirol in Brixen http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/fuehrungsspitze-des-raiffeisenverbandes-steiermark-und-tirol-in-brixen.html Mitte November waren die Führungsspitzen des Raiffeisenverbandes Steiermark und des Raiffeisenverbandes Tirols zu Gast in Südtirol. Mit diesem Besuch konnten die langjährige gute Beziehung und Zusammenarbeit gefestigt werden. Der Raiffeisenverband Südtirol hatte die österreichischen Kollegen Mitte November zu einem Treffen nach Brixen geladen, bei dem der persönliche Austausch im Vordergrund stand.

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Eisacktal/Wipptal Sonstige
news-1153 Mon, 05 Nov 2018 09:11:53 +0100 „Qualität ohne Kompromiss“ http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/qualitaet-ohne-kompromiss.html Seit Juni ist Hannes Munter neuer Kellermeister der Kellerei Eisacktal. Er möchte nicht nur auf Bestehendes aufbauen, sondern auch neue Akzente setzen und in Zukunft in der höchsten Liga der Südtiroler Weinproduzenten mitspielen. Der gebürtige Rittner folgt auf Thomas Dorfmann und war bereits einige Zeit als zweiter Kellermeister in der Kellerei Eisacktal tätig. Zuvor war er zehn Jahre zweiter Kellermeister und Weinbauberater in der Kellerei Bozen.

Sie bilden gemeinsam mit Obmann Peter Baumgartner und Geschäftsführer Armin Gratl ein junges Führungsteam. Wohin möchten Sie die Kellerei führen?

Munter: Wir haben viele Ideen und Pläne, als erstes ist es uns aber wichtig, das Bestehende weiterzuführen. Wir wollen interessante, charaktervolle Wein machen, die den mineralischen Boden mit den verschiedenen Gesteinsarten im Eisacktal widerspiegeln. Und wir wollen unseren Mitgliedern mit ihren etwa 165 Hektar Weinfläche eine Zukunftsperspektive bieten.

Was bedeutet das Leitmotiv der Kellerei "Qualität ohne Kompromisse - vom Weinbau bis in die Flasche" genau?

Munter: Das bedeutet unter anderem, dass der Weinbau vom Rebschnitt, der Laubarbeit, der Bodenbearbeitung bis hin zum fertigen Wein gemeinsam mit unseren Mitgliedern so geführt wird, wie wir uns das vorstellen. Dazu gehört eine schonende und traubengerechte Verarbeitung, um das entsprechende Aroma, die Struktur und Geschmeidigkeit für Topweine zu erreichen. Beispielsweise gilt für unsere Qualitätsgruppe, die Aristosgruppe, mit 55 bis 65 Doppelzentner niedrigere Hektarerträge als im restlichen Südtirol.

Die Kellerei produziert heute viele verschiedene Weißweine. Gibt es hier Pläne, mehr auf einzelne Weißweine zu setzen?

Munter: Also direkt Pläne, den Sortenspiegel zu reduzieren, gibt es nicht. Aber klar, die Eisacktaler Kellerei steht für die Sorten Kerner und Silvaner, das sind unsere Leitsorten und werden es auch in Zukunft bleiben. Nichts desto trotz muss man auch offen sein andere Sorten, um sich international gut zu positionieren.

Müller-Thurgau gilt als eher schwierige Sorte. Wie sind hier die Zukunftsperspektiven?

Munter: Der Müller-Thurgau ist eine leichte, trinkige und feine Sorte, nichts desto trotz hat er einen schwierigen Stand auf dem Markt, auch aufgrund der Konkurrenz aus dem Trentino. Hier müssen wir schauen, in wie weit wir das besser in den Griff bekommen.

Die Kellerei produziert mit "Isaras Brut" einen eigenen Schaumwein, welche die Idee steckt dahinter?

Munter: Der Isaras Brut - etwa 80 Prozent Müller-Thurgau-Trauben und 20 Prozent Silvaner-Trauben - ist ein hochwertiger, leichter und aromatischer Schaumwein, der keine Konkurrenz zum Südtiroler Sekt bildet, sondern wenn schon eine Alternative zum sogenannten Prosecco ist, der in Südtirol sehr viel getrunken und zum Teil auch sehr billig verkauft wird.

Wo sehen Sie die Kellerei Eisacktal in einigen Jahren?

Munter: In Zukunft möchten wir in der höchsten Liga der Südtiroler Weinproduzenten mitspielen, ich glaube, wir sind mit unseren charaktervollen Weißweinen da schon auf einen guten Weg dahin. Ebenso sehen wir es als Aufgabe, unseren Mitgliedern in Zukunft ein entsprechendes Einkommen zu garantieren - wir haben sehr viele Nebenerwerbsbauern, die also einen halben Hektar bewirtschaften, und in Zukunft möchten wir gerne, dass sie nicht einer zweiten Arbeit nachgehen müssen und den Weinbau als Nebenerwerb betreiben, sondern, dass sie wirklich sagen können, mit zwei bis drei Hektar Weinbau zu Hause kann ich leben, kann ich meine Familie ernähren.

Die Kellerei Eisacktal produziert heute zu 95 Prozent Weißweine. Mit Fenja Hinz steht dem neuen Kellermeister Hannes Munter übrigens eine Frau als zweite Kellermeisterin zur Seite.

 

Interview: Thomas Hanni

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Verbandsnachricht Eisacktal/Wipptal Wein
news-436 Tue, 15 Mar 2016 08:36:00 +0100 Landwirtschaft, Tourismus & Gastronomie stärker vernetzen http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/landwirtschaft-tourismus-gastronomie-staerker-vernetzen.html Noch mehr Vernetzung von Landwirtschaft, Tourismus und Gastronomie forderte Köcheverbandspräsident Reinhard Steger Anfang März bei der Gemüsetagung in Salern. Besonders gut besucht war die diesjährige Gemüsebautagung, die Anfang März in der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern über die Bühne ging. Vor allem viele Schüler informierten sich über aktuelle Themen. So berichtete Roland Zelger vom Versuchszentrum Laimburg über die neuesten Pflanzenschutzbestimmungen und Markus Hauser über das Projekt Vegemont. Einen Einblick in den praktischen Gemüseanbau und in die Direktvermarktung bot Thomas Zössmayr vom Waldförster-Biohof in Mareit.

Mehr Begeisterung für heimische Produkte

Mehr Begeisterung und Kreativität bei der Verwendung heimischer Produkte in der Südtiroler Gastronomie forderte hingegen der Präsident des Südtiroler Köcheverbandes Reinhard Steger. Unter dem Motto „Vom Feld auf den Teller des Gastes“ sprach sich Steger in seinem Vortrag für noch mehr Vernetzung von Landwirtschaft, Tourismus und Gastronomie aus.

Eine Stärkung der kleinen lokalen Kreisläufe forderte Steger diesbezüglich in der Radiosendung „Land & Leben“ auf Rai Südtirol vom 13. März. In dieser Sendung wurden auch noch ein weiteres interessantes Thema behandelt, nämlich ob der Unkrautvernichter Glyphosat vom Markt verschwinden wird und wie gut oder schlecht entsprechende Alternativen sind. 

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Bezirke Eisacktal/Wipptal Obst
news-351 Tue, 24 Nov 2015 15:15:26 +0100 Mitglied in Not: das Südtiroler Kinderdorf http://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/bezirke/eisacktal-wipptal/detailansicht/article/detail/mitglied-in-not-das-suedtiroler-kinderdorf.html In Südtirol fehlt ein deutliches umfassendes politisches Bekenntnis zum Kinder- und Jugendschutz. Das ist die klare Botschaft von Heinz Senoner, Direktor des Kinderdorfes in Brixen, der sich am 18. und 19. November 2015 mit Christoph Hackspiel, dem Geschäftsführer des Vorarlberger Kinderdorfs austauschte. Bei dem jüngsten Treffen zwischen Leitungsteam des Südtiroler Kinderdorfes und dem Vorarlberger ging es um die Finanzierung von Kinderdörfer, die in Vorarlberg zu 100 Prozent von öffentlicher Seite gedeckt wird. Dadurch kann das Vorarlberger Kinderdorf alle notwendigen Dienste für den Kinder- und Jugendschutz kostendeckend finanzieren und dies obwohl die meisten Konzepte und Vorschläge von privaten Akteuren stammen. Das berichtete Christoph Hackspiel, der Geschäftsführer des Vorarlberger Kinderdorfs. „In Vorarlberg würde die Finanzierung so eines Dienstes nie zur Diskussion stehen“, so Hackspiel.

In Südtirol hingegen schon: „Wir müssen um die Finanzierung jeder Zusatzmaßnahme zur Grundversorgung, die wir zur Wahrung der Kinder- und Jugendrechte ergreifen wollen, feilschen. Der Landessozialplan wurde seit 2009 nicht mehr erneuert. Das Bestehende wird verwaltet aber keine neuen Ziele und Maßnahme erarbeitet“, erklärt Senoner.

Die Onlus Genossenschaft das Südtiroler Kinderdorf wurde 1955 gegründet und betreut derzeit jährlich rund 400 Kinder, Jugendliche und deren Eltern in schwierigen Lebenssituationen.

Viele Maßnahmen, die das Südtiroler Kinderdorf zum Schutz der Kinder- und Jugendrechte anbietet, wie aufsuchende Familienarbeit, Zusatzbetreuung von Kindern mit Behinderung, Therapien für die Kinder und Jugendlichen im Südtiroler Kinderdorf und Haus Rainegg, das Haus für alleinerziehende Frauen in Krisensituationen, müssen zusätzlich mit Spendenmitteln finanziert werden. 

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Sozial Eisacktal/Wipptal