Kurznachrichten

Kurznachricht

26.04.2019

Handelskammer: Strategische Maßnahmen für den Transitverkehr

Die Strategie der Tiroler Landesregierung in Bezug auf den Brennertransit konzentriert sich seit geraumer Zeit vor allem auf die Beschränkung des Zugangs des Schwerverkehrs in das eigene Gebiet. Dies beeinträchtigt den freien Warenverkehr innerhalb der EU und schädigt die italienische Wirtschaft, schreibt die Handelskammer Bozen in einer Presseaussendung. Deshalb haben die norditalienischen Handelskammern ein gemeinsames Positionspapier erstellt. 

Anfang Oktober 2018 hat die Tiroler Landesregierung weitere Einschränkungen für den Schwerverkehr beschlossen, die ab August 2019 in Kraft treten könnten. Unter anderem sind das ein Durchfahrverbot für LKW Euro 4 (Euro 5 folgt ab 2021) und die Ausdehnung des sektoralen Fahrverbotes auf die LKW der Klasse Euro 6.

In Anbetracht der Bedeutung des Brennerpasses für den Im- und Export von Italien haben die Handelskammersysteme verschiedener norditalienischen Regionen (Emilia Romagna, Lombardei, Veneto und Trentino-Südtirol) ihre Sorge um die Auswirkungen der Maßnahmen Tirols auf den Handelsverkehr mit den europäischen Partnerländern in einem gemeinsamen Positionspapier zum Ausdruck gebracht.

Die im Positionspapier vorgeschlagenen strategischen Maßnahmen zum Transitverkehr über den Brenner beschränken sich nicht nur auf die Bekämpfung der einseitigen Maßnahmen Tirols, sondern enthalten auch konkrete Vorschläge als Alternative, wie etwa die Verbesserung des intermodalen Verkehrs- und Schienentransports.



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