Raiffeisen Nachrichten http://www.raiffeisen-nachrichten.it de_DE Raiffeisenverband Südtirol Sat, 23 Jan 2021 12:36:07 +0100 Sat, 23 Jan 2021 12:36:07 +0100 Raiffeisenverband Südtirol news-1774 Tue, 19 Jan 2021 09:28:00 +0100 Neue Biomarke für Südtiroler Bioprodukte https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/neue-biomarke-fuer-suedtiroler-bioprodukte.html Der Bioland Verband Südtirol wird heuer 30 Jahre alt und hat sich für 2021 viel vorgenommen: Anfang März wird sich der Verband in eine Genossenschaft umwandeln, um der stark gewachsenen Struktur besser gerecht zu werden. Nicht nur. Der Bioland Verband Südtirol plant zusammen mit anderen Partnern eine neue landwirtschaftliche Produktions-und Vermarktungsgenossenschaft für Bio-Produkte unter der Marke BioAlto zu gründen. Am neu angekauften Sitz soll außerdem Südtirols erstes Biokompetenzzentrum entstehen.

Ein weiteres Thema der RAI Land&Leben-Sendung: Was beschäftigt und interessiert die Obst- und Weinbauern: Weiterbildung für Bäuerinnen und Bauern über den Absolventenverein landwirtschaftlicher Schulen.

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Bozen und Umgebung Sonstige
news-1772 Thu, 14 Jan 2021 16:37:01 +0100 LandWIRtschaft 2030: Schuler lädt die Bevölkerung zum Mitreden ein https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/landwirtschaft-2030-schuler-laedt-die-bevoelkerung-zum-mitreden-ein.html Die Gesellschaft hat hohe Erwartungen gegenüber der Landwirtschaft. Arnold Schuler, Landesrat für Land- und Forstwirtschaft, lädt die Südtiroler Bevölkerung ein, mit ihm in einem Webinar am 21. Jänner um 20.00 Uhr darüber zu diskutieren.
  • Was erwartet die Gesellschaft von der Landwirtschaft?
  • Was bedeutet das für die Südtiroler Bauern?
  • Wie können sie zum einen hochwertige und vielfältige Lebensmittel produzieren und zum anderen diesen Erwartungen gerecht werden?
  • Und was kann oder soll die Gesellschaft selbst beitragen?
  • Über all diese Fragen möchte der Landesrat für Land- und Forstwirtschaft Arnold Schuler am Donnerstag nächster Woche direkt mit den Südtiroler Bürgerinnen und Bürger diskutieren und ruft sie zur Teilnahme auf: In Form eines für alle zugänglichen Webinars wird der Landesrat seine Ideen präsentieren und zur Diskussion anbieten.

    Mitdiskutieren werden auch: Professor Matthias Gauly von der Freien Universität Bozen als Sprachrohr für die Wissenschaft, der Obmann des Südtiroler Bauernbundes Leo Tiefenthaler als Sprachrohr für die Landwirtschaft und die Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale Südtirol Gunde Bauhofer als Sprachrohr für die Konsumenten. Auch Bürgerinnen und Bürger mit direktem Bezug zur Thematik werden per Video dazugeschaltet und von ihren persönlichen Erfahrungen und Vorstellungen berichten.

    Landesrat Arnold Schuler ist überzeugt: "Die Südtiroler Bäuerinnen und Bauern tragen wesentlich zur Ernährung der Bevölkerung bei. Darüber hinaus erhalten sie die Kulturlandschaft und haben einen maßgeblichen Anteil an der Schönheit und Vielfalt unseres Landes." Zugleich übt die Bevölkerung immer öfter Kritik an der Landwirtschaft.
    Dies ist dem Landesrat bewusst: Dass es in gewissen Bereichen der Landwirtschaft Potenzial zur Verbesserung gibt, darüber hatte Arnold Schuler daher bereits im Sommer 2020 mit den Bäuerinnen und Bauern der vier Sektoren Obstbau, Milchwirtschaft, Zu- und Nebenerwerb sowie Weinbau in vier Online-Webinaren gesprochen. Ziel war es, die Grundlagen für ein klares Zukunftskonzept der Landwirtschaft im Zeitraum von 2020 bis 2030 zu erarbeiten. Umsetzen lässt sich das Konzept aber nur, wenn die Bäuerinnen und Bauern ein zukunftsweisendes Verständnis der Gesellschaft gegenüber der Landwirtschaft erzielen.

    Webinar am 21. Jänner

    Alle Bürgerinnen und Bürger können am Webinar "LandWIRtschaft 2030 - im Dialog mit der Bevölkerung" am Donnerstag, 21. Jänner 2021 um 20.00 Uhr auf der Plattform Zoom unter folgendem Link https://us02web.zoom.us/j/85045248201 teilnehmen und mitdiskutieren. Im Rahmen des Webinars werden vor allem Fragen beantwortet, die bis Donnerstag, 21. Jänner, um 18.00 Uhr an die E-Mail-Adresse landwirtschaft-agricoltura2030(at)provinz.bz.it geschickt werden. Auch einige der direkt während der Zoom-Veranstaltung im Livechat gestellten Fragen werden beantwortet.
     

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    Bozen und Umgebung Obst
    news-1765 Thu, 31 Dec 2020 08:48:37 +0100 Treffen von Raiffeisenverband und Coopbund mit Soziallandesrätin Waltraud Deeg https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/treffen-von-raiffeisenverband-und-coopbund-mit-soziallandesraetin-waltraud-deeg.html Zu einer Aussprache trafen kürzlich Vertreter der beiden lokalen Genossenschaftsverbände Raiffeisenverband Südtirol und Coopbund Alto Adige Südtirol mit Landeshauptmannstellvertreterin und Soziallandesrätin Waltraud Deeg zusammen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand der Landeshaushalt 2021 und speziell die darin vorgesehenen finanziellen Mittel für Soziales und Wohnbau. Landesrätin Waltraud Deeg informierte bei der Aussprache, dass für das Jahr 2021 mit rund 800 Mio. Euro trotz Nachbesserungen weniger Mittel als noch für das Jahr 2020 mit rund 833 Mio. Euro zur Verfügung gestellt werden könnten. Gleichzeitig zeigte sich Deeg jedoch zuversichtlich, dass im Laufe des neuen Jahres zusätzliche Mittel gefunden werden können.

    Die Vertreter der beiden Genossenschaftsverbände nahmen die Äußerungen von Soziallandesrätin Waltraud Deeg mit Sorge zur Kenntnis. Sie verwiesen auf die Notwendigkeit, dass in der aktuellen Krise die Mittel für den Bereich Soziales nicht nur sichergestellt, sondern vielmehr erhöht werden müssten. Denn immer mehr Menschen müssten wegen der anhaltend schwierigen Lage auf die Leistungen des Sozialwesens zurückgreifen.

    Insbesondere betonten die Vertreter der Genossenschaftsverbände bei der Aussprache die schwierige Situation der Genossenschaften im Sozialen und Non-Profit-Bereich. Speziell Sozialgenossenschaften, die eine wichtige Rolle in der Integration von benachteiligten Menschen spielen und weitreichende soziale Dienste leisten, müssten mit ausreichend finanziellen Mitteln ausgestattet bleiben, um Notsituationen abzufedern und ihre Tätigkeit weiter voll ausüben zu können, heißt es in der gemeinsamen Aussendung weiter.

    Gerade der Lockdown in der Covid-19-Krise habe zeigt, welchen Wert und welche Bedeutung die sozialen Dienste haben. Dies reiche von der Pflege, der Kinderbetreuung über die Seniorenbetreuung, die Arbeitsintegration und die Tagesstätten für Menschen mit Behinderung, um nur einige Beispiele zu nennen. Mittelkürzungen im Sozialbereich würden daher die gesamte Bevölkerung treffen und müssten in einer gesamtgesellschaftlichen Problematik betrachtet werden.

    Die Vertreter von Raiffeisenverband Südtirol und Coopbund Alto Adige Südtirol unterstrichen deshalb die Notwendigkeit, alles zu unternehmen, um dem Sozialbereich angemessene finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig hoben sie die angekündigten Bemühungen von Landesrätin Deeg positiv hervor, im Laufe des neuen Jahres zusätzliche Mittel aufzutreiben.

     

     

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    Bozen und Umgebung Sozial
    news-1762 Tue, 22 Dec 2020 09:19:00 +0100 Plattform Land für bessere ärztliche Versorgung im ländlichen Raum https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/plattform-land-fuer-bessere-aerztliche-versorgung-im-laendlichen-raum.html Gesundheit und eine flächendeckende ärztlichen Versorgung ist wichtig, besonders jetzt in der Coronakrise. Mit der Aufstockung der Ausbildungsplätze für Ärzte hat das Land bereits erste Maßnahmen gesetzt. Die Plattform Land hält jedoch weitere Unterstützungsmaßnahmen für nötig. Immer wieder haben die Südtiroler Medien in den vergangenen Jahren vom Hausärztemangel und dessen Zunahme durch Pensionierungen berichtet. Die Südtiroler Landesregierung ist daraufhin aktiv geworden und hat die Anzahl der Ausbildungsplätze auf 25 pro Jahr erhöht. Laut der Präsidentin der wissenschaftlichen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (SüGAM; 220 Mitglieder von allen 290 tätigen Hausärzten in Südtirol), Dr. Doris Gatterer, werden jedoch nur ca. zwei Drittel der möglichen Ausbildungsplätze in den kommenden drei Jahren genutzt. Ein Großteil der Auszubildenden verfügt allerdings nur über geringe Kenntnisse der deutschen Landessprache. Dies ist eine Herausforderung für den ländlichen Raum.

    „Zudem sollen Hausärzte weitere Zusatzleistungen, wie beispielsweise EKG, Ultraschall und Spirometrie (Test der Lungenfunktion) nicht nur auf privater Basis durchführen können, sondern auch vom Sanitätsbetrieb vergütet bekommen. Diese Zusatzleistungen bringen wichtige klinische Informationen und ermöglichen zeitnahe Entscheidungen (diagnostisch und therapeutisch). Die langen Wartezeiten bei Facharztvisiten könnten dadurch auch verkürzt werden”, sagt Präsidentin Gatterer. „Gemeinschaftspraxen müssen, wo geographisch möglich, gefördert und neue Arbeitszeit-Modelle entwickelt werden, um den jungen Ärztinnen und Müttern bzw. Vätern eine optimale Work-Life-Balance zu ermöglichen. Es braucht eine beherzte gesundheitspolitische Entscheidung, die medizinische Grundversorgung für die Südtiroler Bevölkerung weiterzuentwickeln und sie dadurch auf ein qualitativ hohes Niveau zu bringen. Die Investition kommt sowohl den Bürgern als auch den Ärztinnen und Ärzten zugute.“

    Plattform Land-Präsident Andreas Schatzer verweist zudem auf eine bestehende gesetzliche Regelung: „Um eine wohnortnahe ärztliche Betreuung zu gewährleisten und um die Niederlassung von vertragsgebundenen Ärzten für Allgemeinmedizin zu fördern, können Gemeinden und andere öffentliche Körperschaften den Ärzten unentgeltlich Räumlichkeiten zur Nutzung als Hauptpraxis zur Verfügung stellen. Hier bieten sich auch Leerstände an, was wiederum zu einer Belebung der Ortszentren beiträgt. Dies sichert auch längerfristig die ärztliche Versorgung vor allem im ländlichen Raum.”

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