Raiffeisen Nachrichten http://www.raiffeisen-nachrichten.it de_DE Raiffeisenverband Südtirol Sat, 10 Apr 2021 16:29:54 +0200 Sat, 10 Apr 2021 16:29:54 +0200 Raiffeisenverband Südtirol news-1817 Fri, 26 Mar 2021 11:42:14 +0100 Südtiroler Forst- und Holzsektor stellt Weichen für die Zukunft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/suedtiroler-forst-und-holzsektor-stellt-weichen-fuer-die-zukunft.html In der „Holzcharta“ haben die Südtiroler Wirtschaftsverbände 2015 festgelegt, welche Schritte man bis 2020 setzen möchte, um die Wertschöpfung im Forst- und Holzsektor anzukurbeln. Vor kurzem trafen sich Unternehmer, Freiberufler, Vertreter der Landesämter, der Politik und der Wirtschaftsverbände, die sich mit dem Thema Holz beschäftigen, bei einem Online-Treffen. Rohstoff, Baustoff, Werkstoff und Energieträger: Holz ist eine vielfältige natürliche Ressource, die auch wirtschaftlich interessant ist. Mit 25.000 Beschäftigten, vor allem im ländlichen Raum, ist der Forst- und Holzsektor ein wichtiger Wirtschaftsbereich für Südtirol, der vom Unternehmer über den Dienstleister und Forscher bis hin zu den Landesbeamten des Forst-und-Holz-Sektors eine ganze Branche beschäftigt. Zudem handelt es sich um einen besonders nachhaltigen, weil nachwachsenden Rohstoff, dessen Einsatz in der Energiegewinnung sowie bei Bau und Sanierung von Gebäuden besonders klimafreundlich ist. Gerade in der Bauwirtschaft bieten sich hier künftig immer mehr umweltschonende Möglichkeiten. 

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Bozen und Umgebung Sonstige landw. Gen.
news-1813 Fri, 12 Mar 2021 11:30:15 +0100 Mitglieder stimmen für Umwandlung in Genossenschaft https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/mitglieder-stimmen-fuer-umwandlung-in-genossenschaft.html Im Jahr 2021 stehen gleich mehrere wichtige Entwicklungsschritte für Bioland Südtirol ins Haus. Der Verein wird 30 Jahre alt und wird dieses Jubiläum mit einem dafür komponierten Musikstück sowie einem Hoffest im Frühherbst gebührend feiern. Mittlerweile haben die Mitglieder auch der Umwandlung von Bioland Südtirol in eine Genossenschaft zugestimmt. Bioland Südtirol wird in diesen Tagen mit der Zustimmung der Mitgliederversammlung in eine Genossenschaft umgewandelt. Grund dafür ist, dass das italienische Recht einer Genossenschaft mehr Rechtssicherheit, v.a. bei den Themen Weiterbildung und Beratung bietet, als das im Vereinswesen der Fall ist. Die verbandspolitische Organisation und die Verbindung zu Bioland e.V. Deutschland bleiben im gleichen Ausmaß wie bisher bestehen.

Am Tag der Vollversammlung, dem 8. März 2021 konnte mit Genugtuung festgestellt werden, dass 80,1% der Mitglieder einer Umwandlung in eine Genossenschaft zugestimmt haben und somit dieser wichtige Schritt für Bioland Südtirol getan werden kann.  Der neue 21-Personen starke Landesausschuss wird von 2021 bis 2024 die genossenschaftspolitischen Entscheidungen treffen.

Umzug ins neue Bio-Kompetenzzentrums nach Lana

Der nächste Schritt ist nun der Umzug von Terlan in ein neues Gebäude nach Lana und die Gründung des Kompetenzzentrums des Biolandbaus Südtirol, gemeinsam mit der Kontrollstelle Abcert, dem Biokistl Südtirol (Biofachhandel), und den Verarbeitungs- und Verkaufsgenossenschaften Bioregio/Biobeef sowie Bio Alto Südtirol. Durch die Schaffung dieses Kompetenzzentrums und die Nutzung verschiedenster Synergien innerhalb der Bio-Szene erhoffen sich Bioland und seine Partner einen starken Impuls für Südtirols Politik, Land- und Lebensmittelwirtschaft. Der neue Sitz dieses Bio-Zentrums liegt in der Industriezone Lana in einem mehrstöckigen Gebäude, das derzeit in den Innenräumen den letzten Schliff erhält.

In Terlan hatte Bioland Südtirol seit 1998 seinen Büroplatz aufgeschlagen, zuerst in der Steindlstraße, später dann in den großzügigeren Räumlichkeiten der Niederthorstraße am Hauptplatz. Nötig wird der Umzug auch durch die Erweiterung von Mitgliedern und Partnern, somit auch durch das Aufstocken des Mitarbeiterteams; Bioland Südtirol beschäftigte noch im Jahr 2016 fünf MitarbeiterInnen, nun ist das Team auf elf Personen angewachsen, mit der Perspektive auf den Ausbau der Bereiche Beratung und Weiterbildung. So kann Bioland Südtirol seinen Mitgliedern und deren Bedürfnissen einen noch besseren Service anbieten.

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Burggrafenamt Sonstige
news-1811 Thu, 11 Mar 2021 10:15:34 +0100 Kellerei Bozen: „Ein Minus, kein Totaleinbruch“ https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/kellerei-bozen-ein-minus-kein-totaleinbruch.html Geschlossene Restaurants und Hotels, keine Veranstaltungen: Auch die Weinbranche leidet unter der Pandemie. Aber nicht alles läuft schlecht: So gelang es der Kellerei Bozen dank Zuwächsen im Lebensmittel- und Onlinehandel das Minus im Jahr 2020 zu begrenzen. Der befürchtete Totaleinbruch sei ausgeblieben, so Geschäftsführer Klaus Sparer. Covid-19 trifft die ganze Welt – und somit natürlich auch die Weinwelt. Für die Branche besonders schmerzhaft, sind die Verluste im Horeca-Bereich, also bei Hotels, Restaurants und Cafés/Bars. „Ganz wettmachen, kann man diese Einbußen durch andere Vertriebswege nicht“, so Sparer. „Allerdings konnten wir die Rückgänge im Weinabsatz in einem verträglichen Rahmen halten.“

Das bedeutet, dass die Kellerei Bozen im Verkaufsjahr 2019/2020 (von 1. August 2019 bis 31. Juli 2020) einen leichten Umsatzrückgang verzeichnete, aufgrund des Ausfalls der Wintersaison 2020/2021 wird das Minus im laufenden Verkaufsjahr etwas größer ausfallen. „Das Wichtigste war und ist für uns, die Liquidität der Kellerei zu sichern, damit unsere über 220 Mitglieder auch weiterhin vom Weinbau leben und alle Arbeitsplätze in der Kellerei erhalten bleiben können.“ Dies sei bislang gelungen.  

Auf Lebensmitteleinzelhandel gesetzt

Ganz wesentlich für die Kellerei Bozen sei es in dieser Coronakrise gewesen, auf den Lebensmittelhandel zu setzen: „Wir sind seit Jahren im DACH-Raum und in Italien in Supermärkten vertreten, damit ist der höherwertige Lebensmittelhandel gemeint, der über ein umfangreiches Angebot an Qualitätsweinen verfügt.” Der Lebensmittelhandel sei in der gesamten Krisenzeit operativ gewesen und habe höhere Mengen als in Normaljahren abgenommen. Unterm Strich konnten wir den Anteil des Lebensmittelhandels am Gesamtumsatz der Kellerei Bozen um einige Prozentpunkte steigern“, so Sparer. Auch sei es nie zu harten Preisverhandlungen zwischen den Lieferanten und den Händlern gekommen: „Wir arbeiten mit einigen der Supermarktketten seit Jahrzehnten zusammen. Dieses Vertrauensverhältnis war gerade in dieser für alle schwierigen Zeit ein großer Vorteil – keiner hat versucht, aus der Situation des anderen Kapital zu schlagen.“

Ein weiterer positiver Nebeneffekt des Weinverkaufs über den Lebensmittelhandel: „Der Name Südtirol wird über die Weine der Kellerei Bozen den vielen Menschen, die in den Läden einkaufen, nähergebracht. Diese Weine werden so zu Imageträgern für die Destination Südtirol.” Auch laufe der Export in den DACH-Raum aktuell wieder sehr gut – ebenso wie der Fachhandel, so Sparer. 

„Online-Revolution“ im Weinverkauf

Ein weiterer großer Gewinner war bislang der Onlinehandel, auch im Weinverkauf. „Beispielhaft war die Entwicklung in Italien. Die wichtigsten Weinfachhändler im Internet konnten sprunghaft zulegen. Im doch sehr konservativen Weinmarkt Italien führte die Pandemie zu einer Online-Revolution“, betont Sparer. Die Kellerei Bozen verdoppelte seit Ausbruch der Pandemie ihr Volumen beim Verkauf übers Internet – dank Zuwächsen über die Plattformen im DACH-Raum und in Italien, sowie dem gelungenen Start des eigenen Online-Shops im Vorjahr.

Vorsichtig optimistisch für 2021

Was die weitere Entwicklung im Jahr 2021 betrifft, zeigt sich Sparer vorsichtig optimistisch: „Es fehlt die Planbarkeit, das macht derzeit vor allem der Gastronomie und Hotellerie zu schaffen. Und die Lage wird mit jedem Monat schwieriger. Dennoch glaube ich schon, dass das Geschäft in der Sommersaison ganz gut verlaufen könnte. Wir merken das anhand der Reaktionen unserer Kunden im restlichen Italien. Sobald Maßnahmen in einzelnen Regionen gelockert werden und Restaurants wieder öffnen dürfen, kommt sofort Bewegung in den Markt. Es werden keine großen Bestellungen gemacht, weil jeder gelernt hat, in Pandemiezeiten umsichtig zu agieren. Aber: Es wird bestellt.“

Die Kellerei Bozen zählt mit einer Gesamtmenge von 3,5 Millionen Flaschen im Jahr zu den größten Weinproduzenten Südtirols

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news-1809 Wed, 10 Mar 2021 15:02:02 +0100 Aufholbedarf: Frauen in Führung von Genossenschaften https://www.raiffeisen-nachrichten.it/news/aktuell/aktuell/article/detail/aufholbedarf-frauen-in-fuehrung-von-genossenschaften.html Seit 2015 gibt es in der Raiffeisenorganisation einen Arbeitskreis, der sich für mehr Frauen in Führungsgremien von Genossenschaften einsetzt. Paulina Schwarz ist die Vorsitzende dieses Arbeitskreises. Im Interview am Tag der Frau spricht sie darüber, warum es nach wie vor nur wenige Frauen in der Führung von Genossenschaften gibt. Raiffeisen Nachrichten: Wie steht es um den Anteil der Frauen in Führungsgremien der Südtiroler Genossenschaften?

Paulina Schwarz: Die Situation ist in den einzelnen Sparten sehr unterschiedlich. Während wir bei den Sozialgenossenschaften - also in den Bereichen, wo Frauen vermehrt tätig sind – ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Männer und Frauen haben, sieht es in den anderen Bereichen leider nicht so gut aus. 

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Verbandsnachricht Bozen und Umgebung Sonstige