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Die vom Raiffeisenverband Südtirol organisierten Erste-Hilfe-Kurse kamen bei den Mitarbeitenden sehr gut an.

Raiffeisenverband Südtirol: Erste-Hilfe-Kurs für MitarbeiterInnen

Erste Hilfe rettet Leben. Von dieser Devise ist auch die Führungsspitze des Raiffeisenverband Südtirol überzeugt und hat deshalb Erste-Hilfe-Kurse organisiert: offen für alle Mitarbeitenden und innerhalb der Arbeitszeit.  

Die vom Raiffeisenverband Südtirol organisierten Erste-Hilfe-Kurse kamen bei den Mitarbeitenden sehr gut an.

„Ich habe mich schon oft gefragt, was ich tun würde, wenn ich Erste Hilfe leisten müsste…“ sagt Judith Thaler, Mitarbeiterin Bereich Bildung im Raiffeisenverband Südtirol. Mit dieser Frage war sie offensichtlich nicht allein, denn nicht nur sie, sondern knapp 100 Mitarbeitende haben sich zur Basis-Ausbildung in Erste-Hilfe angemeldet.

Das große Interesse an den Erste-Hilfe-Kurs freut Klaus Ladurner, von der Stabsstelle Personal im Raiffeisenverband Südtirol. Auf Anregung des Bereichs Arbeitssicherheit hat er die Kurse organisiert, auch um langfristig die Voraussetzungen für den Notfallplan im Verband zu gewährleisten: „Alle Mitarbeitende, die am Grundkurs für die mittlere-niedrige Risikogruppe teilgenommen haben, sind nun in der Lage Notfallteams im Verband zu unterstützen“, so Ladurner. Weitere zwölf Personen haben sich im BLS-D Grundkurs (Basic Life Support mit halbautomatischem Defibrillator) auf die Benutzung des halbautomatischen Defibrillators spezialisiert. Sie können nun das AED-Gerät im Raiffeisenverband Südtirol benützen, sollte dies einmal notwendig sein.

Entscheidend: Zeit, bis die Rettungskräfte eintreffen

„Rettung kommt immer zu spät“, sagt Klaus Ladurner, „gerade bei Herzstillstand ist die Zeit, bis die Rettungskräfte eintreffen, entscheidend über Leben und Tod.“ Ladurner spricht aus Erfahrung. Über zwölf Jahre lang war er als Rettungshelfer beim Weissen Kreuz im Einsatz.

Was man in der Zeit tun kann, bis der Rettungsdienst kommt, lernten die Teilnehmenden von einem Instruktor des Weißen Kreuz, anhand von theoretischen und praktischen Anweisungen. An speziellen, lebensgroßen Übungspuppen konnten sie Herzrhythmus-Massage, Mund-zu-Mund-Beatmung ausprobieren oder unterschiedliche Lagerungen von Unfallopfern üben.

Damit die Handgriffe auch im Notfall funktionieren, war am Ende der Kurse eine theoretische und praktische Prüfung vorgesehen. Damit war das Ziel der Erste-Hilfe-Kurse erreicht: Die Mitarbeitenden wissen, wie man das Notfallsystem aktiviert, sie erkennen, was ein medizinischer Notfall ist und sind in der Lage, die Lebensfunktionen von Verletzten aufrechtzuerhalten. Sie wissen auch, wie die Meldung eines Notfalls zu erfolgen hat und wie sie sich als Erste-Hilfe-Leistende gut schützen können. Judith Thaler, Mitarbeiterin Bereich Bildung, war positiv überrascht, wie einfach und hilfreich Erste Hilfe ist: „Durch den Kurs habe ich die Angst verloren, etwas falsch zu machen.“ Sie ist davon überzeugt, dass das Wissen um die paar notwendigen, wichtigen und einfachen Handlungen, ihr dabei helfen nicht wegzuschauen oder wegzulaufen wenn's drauf ankommt.

Der Nachweis der Erste-Hilfe-Kenntnis gilt für die nächsten 10 Jahre. Jene Mitarbeiter, die den Umgang mit dem Defibrillator gelernt haben, erhalten nach zwei Jahren eine Auffrischung.

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